1257/2025
Planungsbeschluss für die Umgestaltung der Kalker Hauptstraße zwischen Rolshover Straße und Kapellenstraße in Kalk – Reduzierung der Planungsvarianten
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle III/68/682/4 Vorlagen-Nummer 1257/2025 Freigabedatum 11.06.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Planungsbeschluss für die Umgestaltung der Kalker Hauptstraße zwischen Rolshover Straße und Kapellenstraße in Kalk – Reduzierung der Planungsvarianten Beschlussorgan Verkehrsausschuss Gremium Datum Beschluss: 1. Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Planung in Eigen- leistung für die beiden konzeptionellen Varianten „Vollsperrung Rad/Bus frei“ bzw. „Einbahnstraße“ zur Umgestaltung der Kalker Hauptstraße zwischen Rolshover Straße und Kapellenstraße in Kalk. 2. Die Ergebnisse für diese beiden Varianten werden von der Verwaltung nach Abschluss der Planungsphase vorgelegt mit dem Ziel, eine Vorzugsvariante beraten und be- schließen zu lassen. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretung 8 (Kalk) diesem Beschluss uneingeschränkt zustimmt Verkehrsausschuss 24.06.2025 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 26.06.2025 Mobilitätsausschuss 02.12.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Grundlage für die vorliegende Beschlussvorlage bildet der Beschluss (AN/1144/2021) „Mehr Freiraum für die Kalker Hauptstraße in Köln-Kalk“ der Bezirksvertretung Kalk sowie der Be- schluss (1542/2022) „Planungsbeschluss für die Umgestaltung der Kalker Hauptstraße zwi- schen Rolshover Straße und Kapellenstraße und Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteili- gung“ des Verkehrsausschusses. Diese beiden Beschlüsse umfassen insgesamt fünf konzeptionelle Ansätze, die das Ziel ha- ben, zur Verbesserung der verkehrlichen Situation auf dem in Rede stehenden Straßenab- schnitt beizutragen. Im Einzelnen sind dies folgende Varianten: Variante 1: „Vollsperrung Rad frei“ Variante 2: „Vollsperrung Rad/Bus frei“ Variante 3: „Umwandlung Schräg- in Längsparkplätze“ Variante 4: „Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“ Variante 5: „Einbahnstraße“. Die Planung von gleichzeitig fünf Varianten ist für die Verwaltung, sowohl was den Planungs- umfang, die personellen Erfordernisse bzw. den finanziellen Aufwand angehen, nicht leistbar. Daher wurde eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt. In einem zusätzlichen Fachgespräch im Februar 2025 mit Mitgliedern des Verkehrsausschus- ses und der Bezirksvertretung Kalk hat die Verwaltung die obigen Varianten deshalb dahinge- hend diskutieren lassen, ob sich einzelne Varianten in der jetzigen Phase der Grundlagener- mittlung ausschließen lassen. Das Fachgespräch diente der Verwaltung als Orientierungsrahmen für die inhaltliche Ausge- staltung der vorliegenden Beschlussvorlage. Im Fachgespräch selbst votierten die Anwesen- den Politiker*innen aus Verkehrsausschuss und Bezirksvertretung überwiegend für die wei- tere Planung von zwei Varianten, und zwar: Variante 2: „Vollsperrung Rad/Bus frei“ Variante 5: „Einbahnstraße“ Die Verwaltung schlägt vor, mit diesen beiden Varianten die nächste Planungsphase zu be- ginnen, da diese auch in der Bewertungsmatrix der Verwaltung die meisten Vorteile bieten. Hierbei sollen unter anderem folgende Aspekte betrachtet und geprüft werden: Gewährleistung der An- und Belieferung für Geschäfte, Handwerker, Pflegekräfte etc. Darstellung der verkehrlichen Auswirkungen (z. B. Verkehrsverlagerungen) Darstellung der Verbesserungen für zu Fuß Gehende und Radfahrende Sicherstellung der Erschließung der angrenzenden Nebenstraßen Prüfung baulicher Elemente zur Herstellung von Durchfahrtsbeschränkungen (z.B. Mo- dalfilter und/oder Schranken) Darstellung der betrieblichen und finanziellen Auswirkungen auf den öffentlichen Perso- nennahverkehr 3 Prüfung von Aufwertungsmöglichkeiten des freiwerdenden Straßenraums Das Ergebnis aus diesem Planungsprozess soll sein, die beiden Varianten mit Hilfe eines Kri- terienkatalogs zu vergleichen. Hieraus möchte die Verwaltung die finale Vorzugsvariante er- mitteln, mit der weitergeplant wird. Die Verwaltung geht aktuell unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Personalressourcen von einer Bearbeitungszeit von nicht unter 12 Mo- naten aus. Diese würde sich bei der Betrachtung weiterer Varianten verlängern. Nach Ab- schluss der Arbeiten wird sie die Vorzugsvariante zur Beratung und zum Beschluss in die zu- ständigen Gremien einbringen. Auswirkung auf den Klimaschutz: Die spätere Umsetzung einer der beiden Varianten kann die Verkehrsarten des so genannten Umweltverbundes stärken. Damit können beide Varianten zu einem späteren Zeitpunkt einen positiven Beitrag für die Stadt Köln zum Klimaschutz leisten. Anlagen: Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1257/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 18.11.2025
- Erstellt
- 24.04.2025 15:27