0032/2022
Sanierung der Trauerhallen auf den Friedhöfen Weiß und Melaten und Umnutzung als Kolumbarien
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Anlage 1 - Sanierung Melaten (Büro Zeller)
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ALTE TRAUERHALLE MELATEN SANIERUNG ZUR UMNUTZUNG ALS KOLUMBARIUM Entwurf - LP III Anlage 1 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 2 Objektbeschreibung Im Auftrag der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln soll die alte Trauerhalle des Friedhofs Melaten saniert und zu einem Kolumbarium umgebaut werden. Hier für soll der, wahrscheinlich nach dem Zweiten Weltkrieg, geteilte Raum wieder zu einem großen Raum vereinigt, ein neues Dach aufgebracht, sowie zahlrei- che kleiner bauliche Änderungen und Sanierungsmaßnahmen d es Bestandes durchgeführt werden. Die im Dokument dargestellte Planung ist so mit Frau Dr. Grams-Thieme von der unteren Denkmalbehörde abgestimmt. Nach Abschluss der Entwurfsphase soll im Rahmen eines „Stehgreifentwurfs“ einiger geladener Architekturbüros, die Unterbringung der Urnen, sowi e die Beleuchtung des Raumes geklärt werden. In LP3 und LP4 soll daher keinerlei Möblierung dargestellt, sondern lediglich im Plan auf die ausstehende A usbau- planung als Kolumbarium verwiesen werden. TRAUERHALLE MELATEN Leistungsphase 3 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 3 Ansichten Nord, Ost, Süd, West - Neuplanung - M100 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 4 Ansichten Nord, Ost, Süd, West - Neuplanung (Abbruch - Neubau) - M100 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 5 Grundriss - Neuplanung - M100 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 6 Schnitte A, B, C - Neuplanung - M100 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 7 Dachaufsicht - Neuplanung - M100 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 8 Detailansätze Dachkonstruktion - Neuplanung - M20 Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 9 Innenraumperspektive - Blick auf Vierpass Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 10 Innenraumperspektive - Blick auf Nordeingang Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 11 Vorbemerkung Auf Grund der historischen Bausubstanz, wird es im Zuge der Ausführungspla - QXQJ/3LQGHUZHLWHUH%DXWHLO|ႇQXQJHQQRWZHQGLJZHUGHQ]%)XQGDPHQW und Bodenaufbau) zu Änderungen in der Planung kommen, die sich dann ggfs. auch auf die Kostenberechnung auswirken. Gründung 'LH*UQGXQJVVLWXDWLRQLVWQLFKWGXUFK%DXWHLO|ႇQXQJHQJHNOlUW'H U]HLWZLUG von gemauerten Streifenfundamenten ausgegangen. Aufsteigende Feuchte an Wänden und Pfeilern führt zu Schäden an Putz und Mauerwerk. In Abstimmung mit Gutachterin und Tragwerksplanern wird empfohlen, die Horizontalsperren dort, wo diese fehlen nachzurüsten. Dies ist voraussichtlich im Bereich der 3IHLOHUDQ/DXEHXQGLP%HUHLFKGHU:lQGHPLW7XႇVFKDOHVGOLFKH2VWZDQG und Südwand) der Fall. Zusätzlich sollen alle Fundamente von außen und innen gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden. Außen sollen die Fundamentbereiche mit einem Schutzstreifen aus Drainkies vor Noppenbahn samt oberseitigem Spritzschutz durch Basalt- oder Kalkschotter verfüllt werden. Im Innenraum so ll der Aushub ebenfalls mit Drainkies gegen kapillar aufsteigende Feuchte verfüllt und gegen die Fundamente eine Noppenbahn gestellt werden. Der Plattenbe- ODJLP,QQHQUDXPVROOHQWIHUQWPLW'HQNPDOSÀHJHDEJHVWLPPWXQGGXUFKHLQH mit Fuge von ca. 10 cm zu den Außenwänden abgesetzte Betonplatte ersetzt werden, auf welche eine dünne Dämmschicht und hierüber ein Estrich einge- bracht werden. Sofern dies mit dem angestrebten Innenausbau (Stehgreifent- wurf) harmoniert, empfehlen wir den Estrich bis aufs Korn anzuschleifen, d ie Poren zu spachteln und mit einer klaren Versiegelung zu versehen. Auch im 2EHUEHODJ(VWULFKVROOWHGLH'LႇXVLRQVIXJHHQWODQJGHV:DQGIXHVPLW.L HV GLႇXVLRQVRႇHQDXVJHELOGHWZHUGHQ-HQDFK(UJHEQLVGHV6WHKJUHLIHQWZXU IV kann der Estrich auch mit einem alternativen Belag belegt werden. Im Bereich der Laube soll der gleiche Belag innerhalb der Basaltblockstufen verlegt werden. Der Osteingang soll durch die Anordnung einer kleinen Rampe ca. 10 cm Höhenunterschied überbrücken und so barrierefrei zu gänglich sein. werden (z.B. nördliche Traufe). Am Südgiebel sollen die vorhanden Originalge- simse, sofern in der Substanz in Ordnung, versetzt und durch neue Rekonstruk- tionen ergänzt werden. Fenster Die vorhandenen Fenster sollen, wo möglich, erhalten und mit neuen einbruch - hemmenden VSG-Scheiben bestückt werden. Die Struktur des Glases soll den Ein- und Ausblick nur schemenhaft ermöglichen, so dass ein gut belichteter Innenraum mit introvertierter Stimmung erzeugt wird. Viele der historisc hen Flügel mit feiner Mechanik lassen sich noch bedienen, so dass eine Überar- beitung möglich erscheint. Einige der Natursteinfensterbänke fehlen (lackiertes Holz) oder sind gebrochen. Diese sind auszutauschen und gegen optisch an den Bestand angepasste zu ersetzen. Das neu herzustellende Fenster in der nördlichen Ostwand soll in gleichen Maßen wie die Bestandsfenster herges tellt werden. Da die Beschläge mit vertretbarem Aufwand kaum zu rekonstruiere n VHLQZHUGHQVROOGLHVHV)HQVWHUYHUVFKUDXEWHQLFKW|ႇHQEDUH)OJHOEHNRP- men. Alle Fenstergitter sollen entfernt werden, da die Einbruchhemmung in Zukunft von der neuen VSG-Verglasung übernommen wird. Die farblich unpas- senden Mörtelblomben, die beim späteren Einbau der Gitter gemacht wurden sollen gegen Kalkmörtel bzw. Natursteinvierungen ersetzt werden. Die verein- zelten, später nachgerüsteten Blechabdeckungen der Fensterbänke sollen ebenfalls zurückgebaut werden. 'HU9LHUSDVVDXV7XႇVWHLQLQGHU6GZDQGVROOGXUFKHLQHUDKPHQORVHHQWVSLH - JHOWH96*9HUJODVXQJP|JOLFKVWXQDXႇlOOLJJHVFKORVVHQZHUGHQ6RZLUGG HU Blick in Baumkronen und Himmel möglich, ohne unkontrollierten Luftzug b zw. Insekten und Vögel im Raum zu haben. Türen Die östliche Eingangstür und die neu einzubrechende nördliche Eingangstür in GHU/DXEHVROOHQJHPl$EVSUDFKHPLWGHU'HQNPDOSÀHJHDOVNODVVLVFKUHG X - zierte, kassettierte Rahmenfüllungstüren hergestellt werden. BAUBESCHREIBUNG Außenwände Zur Aufnahme der Windlasten müssen die Wände, nach Angabe Statik, mit einem Ringbalken aus Stahlbeton von ca. 12 – 15 cm Höhe versehen werden, der auf der Mauerkrone inklusive des Südgiebels und des Nordgiebels in der Achse der Eingangstür aufgelegt wird. Hierdurch soll auch das vorhandene Traufgesims bzw. das zu ergänzende Giebelgesims in seiner Lage gesichert werden. Der Ringbalken soll nach Möglichkeit 12 cm von der Innenkante der Wand zurückbleiben, um hier einen Stein bis unter die Dachkonstruktion vormauern zu können und dadurch eine horizontale Putzfuge zu vermeiden. Zahlreiche Bereiche des Putzes weisen Abplatzungen und Hohl lagen auf. Das darunter liegende Mauerwerk weist teilweise aussandende Fugen auf. Alle geschädigten Putzbereiche müssen abgeschlagen, die Fugen des darunterl ie- genden Mauerwerks bei Bedarf 3 cm tief ausgeräumt und nachverfugt werden (Material gemäß Gutachten Frau Keller). Eine genaue Massenermittlung erfolgt im Zuge der LP 5. Im Innenraum kann voraussichtlich ein größerer Teil des Putzes erhalten ZHUGHQLQ7HLOEHUHLFKHQYRUDOOHPLP%HUHLFKGHU7XႇZlQGHXQGXPODXIHQGLP Sockelbereich muss der Putz abgeschlagen und mit Unterputz neu aufgebaut ZHUGHQ$XIGHQ5HVWÀlFKHQVROOGLH)DUEHXQGGLH3XW]REHUÀlFKHDEJHIUlVW werden und dann über alles ein neuer Oberputz aufgebracht werden (Material gemäß Empfehlung Gutachten Frau Keller). ,P%HUHLFKGHUVGOLFKHQ2VWZDQGXQGGHU6GZDQGPXVVGLH7XႇVFKDOHLP Sockelbereich und an einigen Einzelstellen in Steinstärke abgebrochen und neu DXIJHEDXWZHUGHQ'LH9HUIXJXQJGHV7XႇPDXHUZHUNVPXVV]XFDDXVJH - UlXPWXQGQHXYHUIXJWZHUGHQ,P%HUHLFKGHU/IWXQJV|ႇQXQJHQGHUDOWHQ .KONDPPHUQVROOHQ7XႇEOHQGHQPLW/IWXQJVERKUXQJHQHLQJHVHW]WZH UGHQ um eine Durchlüftung des Raums im Zusammenspiel mit den Lüftungsgauben (siehe Dach) möglich zu machen. Um eine gute Durchströmung zu erhalten, VROOHQDXFKQHEHQGHPQHXHQ1RUGHLQJDQJ]ZHLVROFKHgႇQXQJHQDXVJHELOGH W werden. Die Gesimse auf den Außenwänden sollen wo möglich erhalten werden. Einige müssen wahrscheinlich auf Grund von schon vorhandenen Schäden ersetzt Baubeschreibung Trauerhalle Melaten . Entwurf . Seite 12 Dächer Das Notdach aus der Nachkriegszeit soll entfernt und durch ein neues, schie- fergedecktes Dach im Stile der Erweiterungsplanung von 1916 ersetzt werden. Lediglich der damals noch vorhandene Ostgiebel soll nicht wiederaufgeba ut ZHUGHQ'HU4XHUVFKQLWWGHV'DFKHVRULHQWLHUWVLFKDP3UR¿OGHV6GJLHEHO V 'LH5LQQHDXVYRUEUQLHUWHP.XSIHU$EVWLPPXQJ'HQNPDOSÀHJHVWHKWDXV soll so platziert werden, dass sie das Gesims möglichst wenig verschattet und keinen Spalt zu diesem aufweist. Im Innenraum soll der Dachstuhl sichtbar bleiben und so konstruiert werden, dass keine horizontalen Tragglieder benötigt werden. So ergibt sich eine Sparrenkonstruktion mit biegesteifem Fir st, wodurch ein unverstellter Blick in den Gesamtraum und auch zum Vierpass im Südgiebel HUUHLFKWZLUG'LH6SDUUHQXQGGLHDXÀLHJHQGH%UHWWVFKDOXQJVROOHQLQ6LF KWTXD - lität ausgeführt und farblich leicht lasiert/gekälkt werden. Die Stahlg lieder zur Aussteifung des Firstes sollen dezent aber bewusst sichtbar gestaltet werden. Auf jeder Seite sollen 5 kleine Dreiecksgauben mit motorisch bedienbare n gႇQXQJVÀJHOQHLQH/IWXQJGHV5DXPVP|JOLFKPDFKHQ6LHELOGHQVRGDV *HJHQEHUGHU/IWXQJV|ႇQXQJHQLP:DQGIXXPHLQHJXWH'XUFKVWU|PXQJ des Raums zu erreichen. Außenanlagen 'HU$XHQEHUHLFKVROOQDFK:LHGHUYHUVFKOXVVGHV:DQGIXHVGH]HQWEHSÀDQ ]W XQGPLWHLQHP6SULW]VFKXW]VWUHLIHQLQÀXFKWGHUERGHQEQGLJHQ%DVDOWVW XIH vor der Eingangslaube versehen werden. Im Bereich des Südgiebels soll die YRUKDQGHQH%HSÀDQ]XQJVR]XUFNJHVFKQLWWHQZHUGHQGDVVGLHVHÄ6FKPXFN - seite“ des Gebäudes gut einsehbar ist. Baustelleneinrichtung und Abbruch Die Baustelleneinrichtung ist so auszubilden, dass genügend Arbeitsrau m zur Verfügung steht und sich kein Material ungesichert auf den Wegen in Zugäng- OLFKNHLWGHU3DVVDQWHQEH¿QGHW)UGDV9HUVHW]HQGHU1DWXUVWHLQJHVLPVHLVWDXI eine erhöhte Belastbarkeit der Gerüste zu achten. Für An- und Abtransport is t GLHJURH(QWIHUQXQJ]X|ႇHQWOLFKHQ6WUDHQ]XNDONXOLHUHQZDVJJIV]XHUK| K - ten Transportkosten führt. Die Gerüste müssen für die erhöhten Belastungen im Zuge des Versetzens der Natursteingesimse ausgelegt sein. Eine Temporäre Sicherung des Südgiebels, nach Abnahme des Notdaches, ist ggfs. notwend ig. Technische Anlagen Trotz des Wunsches der Bauherrschaft den Raum unbeheizt zu lassen, empfeh- len wir den Einbau von Elektroheizmatten im Estrich, zum Frostschutz des Gebäudes. Bei Einstellung einer Mindesttemperatur von ca. 5° Celsius könnte verhindert werden, dass es im Winter zu Frost im Innenraum kommen kann. Im Zusammenhang mit eventuell angestrebten Blumenväschen an den Urnenni- schen, aus Gründen der „Behaglichkeit“ und im Sinne einer bauphysikalischen Temperierung zur Abführung von Tauwasser scheint uns dies sinnvoll. Auf Wunsch der Bauherren soll kein Wasseranschluss geplant werden, der vorhandene soll zurückgebaut werden. Das Regenwasser soll in einer Kiesrigole in unmittelbarer Nähe zum Gebäude versickert werden. Für deren Planung und Genehmigung beauftragen die Bauherren einen Fachplaner. Der Stromanschluss für eine Grundversorgung des Gebäudes soll im Bereich GHU1RUGZDQGKLQWHUHLQHUYHUSXW]WHQP|JOLFKVWXQDXႇlOOLJHQ7UYHURUW HW werden. Um hier Schlitz- und Stemmarbeiten in der historischen Außenwand zu vermeiden, soll diese Wand innenseitig aufgedoppelt werden, um die Installation KLHULQXQDXႇlOOLJXQWHU]XEULQJHQ'LHVHUP|JOLFKWHVGLH1RUGWUGLHPR PHQWDQ niedriger ist als die Osttür, mit einen Rücksprung (analog zur Osttür) zu rahmen. Baubeschreibung
Mitteilung Ausschuss
5026 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 26.01.2022 0032/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 31.01.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 17.02.2022 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 07.03.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 07.03.2022 Sanierung der Trauerhallen auf den Friedhöfen Weiß und Melaten und Umnutzung als Kolumbarien Allgemeine Informationen In der Bestattungs-.und Trauerkultur gibt es einen Trend zur Abkehr von der Sargbestattung hin zur Urnenbestattung. Die Urnenbestattung eröffnet eine Vielzahl von Bestattungsarten. Das Bestattungsangebot für Urnen in Köln wurde entsprechend ausgeweitet auf Urnenwahlgräber, pflegefreie Urnengräber, Baumgräber und Bestattungsgärten. Ein weiteres Angebot stellt die Beisetzung der Asche-Urne in einem Kolumbarium dar. Ein Kolumba- rium ist ein meist oberirdisches Bauwerk, das der Aufbewahrung von Urnen dient und oft auch einem Friedhof angegliedert ist. Kölner Bürger*innen haben verstärkt bei Politik und Verwaltung nach Möglichkeiten für diese Art der Urnenbestattung nachgefragt. Die Verwaltung plant, zukünftig die Bestattungsart Kolumbarium in den alten, nicht mehr genutzten Trauerhallen auf Melaten und auf dem Friedhof Weiß anzubieten. Eine entsprechende Beschlussvor- lage zur Sanierung der Gebäude und zur Inneneinrichtung als Kolumbarium wird in Kürze vorgelegt. Beschreibung der Sanierungsmaßnahmen für die alte Trauerhalle Melaten Die alte Trauerhalle auf dem über 200 Jahre alten Zentralfriedhof Melaten wurde 1881 in neoromani- schen Formen errichtet und 1916 erweitert. Sie steht unter Denkmalschutz. Bei der Sanierung der Gebäudehülle wird unter anderem die ursprüngliche, historische Dachform in Abstimmung mit dem Konservator wiederhergestellt und die Fassade sowie Fenster- und Türanlagen instand gesetzt, um ein optisch ansprechendes Bild zu schaffen. Die Fläche des Innenraumes beträgt nach der Sanierung circa 97 m². Dabei werden die Trennwände der bestehenden Innenräume und Bereiche vollständig entfernt. Durch den entkernten Innenbereich entsteht eine große Halle. Der Eingang an der Nordseite wird wieder geöffnet. Die Erschließung erfolgt über den Nordeingang als Haupteingang, sowie über den zweiten bestehenden und barrierefreien Eingang an der Ostseite. Zurzeit wird die Art des Vergabeverfahrens geprüft, um eine möglichst schnelle und qualitativ hoch- wertige Umsetzung zu ermöglichen. Das Ziel der ersten Baustellentätigkeiten ist Ende des 1. Quartals oder Beginn 2. Quartal, ist aber wie momentan für jeden Baubeginn abhängig von der aktuellen Marktsituation, von Kapazitäten und Materialangebot. Weitere Angaben enthalten die beigefügten Unterlagen zur Sanierung (Anlage 1). 2 Beschreibung der Sanierungsmaßnahmen für die Trauerhalle Weiß Die Trauerhalle auf dem Friedhof Weiß, Baujahr 1955, steht nicht unter Denkmalschutz. Das Gebäude wird generalsaniert, worunter die komplette Erneuerung des Daches, die Sanierung der Fassade, sowie der Fenster- und Türanlagen fallen. Im Anbau der Trauerhalle wird ein WC-Bereich entstehen, um den Besucher*innen des Friedhofs Weiß auch die Möglichkeit einer Toilettennutzung zu bieten. Die Fläche des Innenraumes beträgt circa 27 m². Weitere Angaben enthalten die beigefügten Unterlagen zur Sanierung (Anlage 2). Rahmenbedingungen für die städtischen Kolumbarien In Abstimmung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen gelten für Kolumbarien in Köln folgende Rahmenbedingungen und Vorgaben: - Das einzurichtende Kolumbarium ist Bestandteil des Friedhofs. - Das Kolumbarium wird ausschließlich in geschlossenen Räumen, also den zur Verfügung stehen- den Gebäuden auf den städtischen Friedhöfen, angeboten. - Grabstätten im Kolumbarium sind spezielle, einstellige Urnenwahlgrabstätten, die aus einer ver- schließbaren Grabkammer bestehen, in der bis zu zwei Ascheurnen beigesetzt werden können. - Der Zugang zum Kolumbarium ist für alle Besucher*innen zu den Öffnungszeiten des Friedhofs gewährleistet. Außerhalb der Friedhoföffnungszeiten ist das Kolumbarium nicht zugänglich. Um eine qualitativ hochwertige und ansprechende Lösung für die Inneneinrichtung der Kolumbarien zu erhalten, hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln im Auftrag des Nutzers eine Mehrfachbeauftra- gung (Stegreif-Entwurf) mit sechs Teilnehmern durchgeführt. Unter dem Vorsitz von Herrn Minkus, Vorsitzender des Gestaltungsbeirates der Stadt Köln, bewertete eine kleine Jury die eingereichten Arbeiten und wählte die Entwürfe des Ingenieur-Büros Maier Hollenbeck aus Köln zur Umsetzung aus. Weitere Angaben zum Stegreif-Entwurf enthalten der Erläuterungsbericht 07/2021 (Anlage 3) und die Planung 11/2021 (Anlage 4). Anlagen Anlage 1 - Sanierung Melaten (Büro Zeller) Anlage 2 - Sanierung Weiß (Büro Billstein) Anlage 3 - Stegreif Erläuterungsbericht 07/2021 Anlage 4 - Stegreif Planung Stand 11/2021 Gez. Greitemann
Anlage 2 - Sanierung Weiß (Büro Billstein)
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26.96 m² Trauerhalle GRUNDRISS 2.53 3.03 1.55 H.A. 2.87 m² 5.77 m² WC 2.53 25 2.53 25 1.55 A +0,00 OKFF Fensteröffnungen schließen B Spritzschutzstreifen, neu neue Tür neues FensterTüröffnung schließen Türöffnung schließen U.V. Paulstraße 2 Stufen H = 18 cm +0,00 OKFF RR RR RR -0,36 OKGelände 1 Stufe H = 18 cm -0,18 OKGelände -0,10 OKGelände 5.17 4.03 7.10 25 45 35 5.80 25 25 4.67 25 25 1.135 115 2.28 25 25 815 30 2.455 30 805 25 25 1.135 115 2.28 25 5.17 4.43 -0.36 SCHNITT A-A Estrich und Oberboden, neu Dachstuhl, neu Ringbalken, neu Tür, neu Fenster, neu Fensteröffnungen schließen Abdichtung Sockel Spritzschutz- streifen, neu ±0.00 +2.865 +6.24 -0.18 +4.35 -0.10 2.615 25 3.375 6.24 SCHNITT B-B Ringbalken, neu Abdichtung Sockel Spritzschutz- streifen, neu ±0.00 +2.865 +4.35 Dachstuhl, neu Estrich und Oberboden, neu Fenster, neu -0.36 4.35 2.615 25 1.49 710PROJEKT : 50999 Köln Paulstr. Sanierung Trauerhalle H/B = 297 / 420 (0.12m²) Allplan 2019 Datum Gez MB 12.08.2021 MASZSTAB PROJ.-NR. Entwurfsplan Siegburger Str. 231 - 50679 Köln - www.aib.de Grundriss + Schnitte1:100 Anlage 2
Anlage 3 - Stegreif Erläuterungsbericht 07/2021
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Erläuterung / Beschreibung zum Entwurfsgedanken
ZWEI ORTE, ZWEI ANTWORTEN
Aufgabenverständnis
Für die Beisetzung von Asche-Urnen sollen auf dem Melatenfriedhof und dem Friedhof Weiß in den
ehemaligen Trauerhallen zwei neue Kolumbarien entstehen. Sowohl die zwei Friedhöfe als auch die
Gebäude unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Durch die Nutzung der Räume als Kolumbarien
liegen der gestellten Aufgabe jedoch ähnliche Anforderungen zugrunde, daher haben wir zwei
unterschiedliche Entwürfe angefertigt, die in der Herangehensweise den gleichen Prinzipien folgen.
SAKRALE INSPIRATION
Herangehensweise
Unseren Entwürfen liegt jeweils der Gedanke zugrunde, dass wir ein intensives Raumerlebnis
schaffen möchten. Bei der Frage, welcher grundlegenden Konzeptidee wir dabei folgen wollen,
sprachen wir im Team darüber, an welchen Orten wir bisher die Atmosphäre erlebt haben, die wir
uns für die zu gestaltenden Kolumbarien wünschen. Wiederholt wurden sakrale Räume genannt, die
wir als Touristen, Gläubige oder Trauernde besucht haben. So entstand die Konzeptidee: Unsere
Entwürfe basieren auf einer assoziativen Interpretation sakraler Räume. Dabei reagiert der jeweilige
Entwurf auf die spezifische (Raum-)Situation auf dem Melatenfriedhof und dem Friedhof Weiß.
Ehemalige Trauerhalle Melatenfriedhof, Köln Ehemalige Trauerhalle Friedhof Weiß, Köln
Anlage 3
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Erläuterung / Beschreibung zum Entwurfsgedanken
MELATENFRIEDHOF
Konzept / Grundriss
Einem Kirchenschiff gleich eröffnet sich den BesucherInnen des Kolumbariums auf dem
Melatenfriedhof am Haupteingang eine zentrale Raumachse, die den Blick über die gesamte Länge
der ehemaligen Trauerhalle bis zur Rosette freilässt. Das „Mittelschiff“ wird dabei von zwei
„Seitenschiffen“ flankiert. In Anlehnung an die Scheidewände mehrschiffiger Kirchenbauten, wird die
Fläche durch die in den Raum versetzten Urnenwände der Länge nach strukturiert. Einem Querhaus
gleich, schafft der barrierefreie Zugang eine weitere zentrale Raumachse, was einen kreuzförmigen
Grundriss entstehen lässt. In Anbetracht der Tatsache, dass der Melatenfriedhof nicht nur durch
Angehörige Verstorbener, sondern auch durch interessierte BesucherInnen angesteuert wird,
ermöglicht der Entwurf ein Flanieren durch den Raum, schafft jedoch auch intime Raumsituationen.
Auch die Monumentalität der Urnenwände reagiert auf das repräsentative Profil des
Melatenfriedhofs. Die Handschrift der Gestaltung ist dabei explizit modern, da es keinesfalls
angestrebt wird mit den historischen Denkmalen des Ortes in Konkurrenz zu treten.
Urnennischen
Insgesamt sieht der Entwurf 504 Kammern vor, was das Einbringen von 1008 Urnen ermöglicht.
Durch die von der Wand abgerückten, in den Raum versetzten Einbauten, wird die
denkmalgeschützte Bodengestaltung berücksichtigt (umlaufender Fries) und die große Anzahl an
Kammern ermöglicht. Die Höhe der Einbauten, mit sieben übereinander folgenden Registern, ist
genau auf die Raumhöhe und die geplante Öffnung des Dachs abgestimmt. Ein gemeinsamer Sockel
verbindet die teilweise durchbrochenen Urnenwände, zu einer gestalterischen Einheit. Die Kammern
sind durch Platten verschlossen (h 50 x b 40 cm), die bei Belegung mit einem „Grabstein“ besetzt
werden. Hierbei handelt es sich um eine gravierte Steinplatte (h
21 × b 21 x t 2 cm) die den
klassischen Grabstein für das Format der Urnenwand neu interpretiert. Dieser „Grabstein“ ist
rückseitig mit zwei Metallschienen ausgestattet, die in zwei Vertikalschlitze in der Grundplatte
eingehängt und verankert werden.
Grundriss einer idealtypischen Basilika Entwurf 03, Grundriss, Melatenfriedhof
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Sitzgelegenheiten / Gestaltungselemente
Die Monumentalität der Urnenwände wird an mehreren Stellen durchbrochen. Vor allem an den
Eingängen öffnet sich die Raumgestaltung durch abgesenkte Sitzgelegenheiten. Auf gleicher Höhe
sind des Weiteren zwei zentrale Flächen für ein ewiges Licht und Blumenschmuck vorgesehen. Der
Grundriss ist so angelegt, dass diese zwei zentralen Flächen jeweils gegenüber einer Sitzgelegenheit
positioniert sind. Diese abgesenkten Flächen liegen jeweils direkt vor einer Fensteröffnung, so dass
eine durchgehende Blickachse von Fenster zu Fenster geschaffen wird.
Lichtkonzept
Für den Einfall natürlichen Lichts durch die Fenster des Gebäudes, schaffen wir Durchbrüche in den
Urnenwänden, was die Assoziation mit Arkadenöffnungen zulässt. Um die zentralen, kreuzförmig
angelegten Bewegungsachsen zu betonen, werden diese mit abgehängten Pendelleuchten
ausgestattet. Zusätzliche Spots inszenieren ausgewählte Raumteile, wobei ein bewusstes Spiel mit
dunkleren und helleren Zonen angestrebt wird.
4
Erläuterung / Beschreibung zum Entwurfsgedanken
FRIEDHOF WEIß
Konzept / Grundriss
Der um ein Vielfaches kleinere Raum der ehemaligen Trauerhalle auf dem Friedhof Weiß, hat uns zu
einer ganz anderen sakral-architektonischen Assoziation verleitet, als die ehemalige Trauerhalle auf
dem Melatenfriedhof. Die intime Raumsituation erinnert an eine Krypta. Anders als eine solche
„Unterkirche“ ist das Kolumbarium auf dem Friedhof Weiß oberirdisch, jedoch unterstützt die
Deckengestaltung mit den charakteristischen Schrägen die Assoziation mit einem Gewölbe. Die
Fensterflächen der Westseite schließen wir durch eine vollflächige Urnenwand.
Urnennischen
Insgesamt sieht der Entwurf 112 Kammern vor, was das Einbringen von 224 Urnen ermöglicht. Die
Höhe der Einbauten, ergibt sich aus vier übereinander angeordneten Registern, womit auch hier eine
genaue Abstimmung auf die Raumhöhe erfolgt. Die massiven Urnenwände erhalten in der relativen
Beengtheit des Raums eine explizite Leichtigkeit, indem wir sie nicht auf dem Boden aufsetzen
lassen, sondern schwebend gestalten. Die Kammern sind durch Platten verschlossen (h 50 x b 40 cm),
die bei Belegung mit einem „Grabstein“ besetzt werden. Hierbei handelt es sich um eine gravierte
Steinplatte (h
21 × b 21 x t 2 cm) die den klassischen Grabstein für das Format der Urnenwand
neu interpretiert. Dieser „Grabstein“ ist rückseitig mit zwei Metallschienen ausgestattet, die in zwei
Vertikalschlitze in der Grundplatte eingehängt und verankert werden.
Sitzgelegenheiten / Gestaltungselemente
Ein zentrales Möbel in der Mitte des Raumes wird als Sitzgelegenheit und zentrale Fläche für ein
ewiges Licht und Blumenschmuck genutzt. Anders als der Melatenfriedhof, wird das Kolumbarium
auf dem Friedhof Weiß voraussichtlich weniger von externen BesucherInnen aufgesucht, als von
Angehörigen Verstorbener. Daher liegt der Fokus bei der Gestaltung des Raumes auf einer
Aufenthaltsqualität für die innere Einkehr.
Simpert-Krypta , Mariendom, Augsburg Entwurf 03, Friedhof Weiß
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Lichtkonzept
Der Einfall natürlichen Lichts in das Kolumbarium erfolgt ausschließlich durch die zwei Fenster in der
West- und Ostecke. Beim Betreten des Raums sind diese Fenster durch die an den Wänden
befindlichen Urnenwände nicht sichtbar, sondern lediglich das einfallende Licht, welches die
Urnenwand an der Nordseite einfasst. In Anlehnung an diese indirekte Beleuchtung arbeiten wir
auch im Bereich des künstlichen Lichts mit indirekten Quellen. Durch die schwebende Konstruktion
ist es möglich, unterhalb und oberhalb der Urnenwände indirekte Lichtquellen zu installieren, die den
Raum in eine stimmungsvolle Atmosphäre tauchen. Das Zentrum des Raumes wird zusätzlich durch
Pendelleuchten inszeniert.
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Ergänzende Beschreibung der Materialien, Oberflächenqualität, Farbkonzept
MELATENFRIEDHOF & FRIEDHOF WEIß
Materialien
Der Regalblock der Urnenwände besteht aus patiniertem Messing. Die Platten, welche nach Belegung
der Kammern auf den Kammertüren angebracht werden, sind aus Stein gefertigt. Der Stein soll in
Abstimmung mit den häufig für Grabsteine verwendeten Gesteinsarten auf dem jeweiligen Friedhof
definiert werden, um so eine Verbindung zwischen Außen- und Innenraum zu schaffen. Trauernde
können so auch im Rahmen einer Urnenbeisetzung den Moment der Grabsteinauswahl erleben.
Die Materialien strahlen Wertigkeit und Dauerhaftigkeit aus und verbinden durch ihre Zeitlosigkeit
und die moderne Gestaltung Vergangenheit und Gegenwart. Alle Materialien sind langlebig,
unempfindlich und pflegeleicht.
Bodenbelag - Melatenfriedhof
Die Bodengestaltung soll den charakteristischen Fries beibehalten / aufgreifen. Auch die bisherige
Fliesenoptik wird durch die Wahl von Zementfliesen berücksichtigt. Die Vorschläge sind mit dem
Denkmalschutz abzustimmen.
Bodenbelag - Friedhof Weiß
Wir empfehlen eine Entfernung der Tonfliesen und eine fugenlose Bodengestaltung in Form eines
beigen Gießestrichs in.
Oberflächenqualität
Das patinierte Messing der Urnenwände bildet durch die metallene Oberflächenstruktur einen
lebendigen Kontrast zu den, bei Belegung aufgebrachten Steinplatten.
Wandputz – Melatenfriedhof und Friedhof Weiß
Bezüglich der Oberflächenausführung des Wandputzes empfehlen wir einen lasierten Lehmputz.
Farbkonzept
Das Farbkonzept setzt auf natürliche und gedeckte Töne. In Bezug auf die Urnenwände leitet sich die
Farbigkeit aus der jeweiligen Materialität ab, die sowohl zu den Gegebenheiten auf dem
Melatenfriedhof und jenen auf dem Friedhof Weiß passen. Das patinierte Messing der Urnenwände
eröffnet eine bräunlich-gräuliche Farbwelt, die Steinplatten greifen dieses Spektrum in einer anderen
Materialität und helleren Tönen auf. Die Gestaltung von Boden und Decke unterscheidet sich in
Anlehnung an den jeweiligen Ort.
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Wände und Boden - Melatenfriedhof
Auf dem Melatenfriedhof schlagen wir in Anlehnung an die Tufffassade, die den Eingang flankierende
Säulen und die Holzdecke, einen warmen Sandton für Wände und Boden vor.
Wände und Boden - Friedhof Weiß
Für den Friedhof Weiß empfehlen wir eine cremeweiße Gestaltung von Wänden und Boden.
Anlage 4 - Stegreif Planung Stand 11/2021
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K O L U M B A R I U M M E L A T E N F R I E D H O F F R I E D H O F K Ö L N W E I S S Datum 26.11.2021 Anlage 4 Grundriss Trauerhalle M 1:100 Perspektive - Grabsteine mit mehreren Sandsteinfarb en Schnittansicht F-F - Grabsteine mit mehreren Sandst einfarben M 1:100 Schnitt BB M 1:50 (links) Schnittdetail Grabkammer M 1:40 (rechts) Detail Blumenkasten Schnitt M 1:10 (oben) Detail Blumenkasten Grundriss M 1:10 (unten) Detail Kerzenständer Pyramide F R I E D H O F W E I S S Grundriss M 1:100 Perspektive - Grabsteine mit mehreren Sandsteinfarb en Schnittansicht Nord -West - Grabsteine mit mehreren Sandsteinfarben M 1:100 Schnitt Nord -West M 1:100
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0032/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.01.2022
- Erstellt
- 04.01.2022 15:03