Mandari Insight

2024/2022

Ordnungsbehördliche Verordnung für das Jahr 2022 über das Offfenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen

Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung 20.06.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 29.08.2022, TOP 9.1.1

Anlage 18 Rath-Heumar_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 20 Stellungnahme ver.di

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Anlage 5 Antrag Rodenkirchen

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Anlage 17 Antrag Porz_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 4 Antrag Deutzer Freiheit

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Anlage 8 Antrag Braunsfeld

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Anlage 16 Antrag Neuehrenfeld_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 21 Stellungnahme DGB

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Anlage 6 Anträge VOS Lindenthal

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Anlage 19 Stellungnahme Evangelischer Kirchenverband Köln

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Anlage 13 Antrag Severinsviertel_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 10 Antrag Rath-Heumar

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Anlage 9 Anträge Porz Mitte

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Anlage 3 Antrag Severinsviertel

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Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 2 Anträge Innenstadt

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Anlage 7 Antrag Sülz-Klettenberg

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Anlage 15 Antrag Sülz-Klettenberg_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 12 Anträge Südstadt_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 11 Antrag Dellbrück

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Anlage 14 Anträge Rodenkirchen_nicht genehmigungsfähig

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Anlage 18 Rath-Heumar_nicht genehmigungsfähig

10548 Zeichen

Beachte: 
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch 
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte 
Feiertage) 
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre 
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss 
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme 
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege 
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. 
 
 
Antragsteller:       
      
IG Rath/Heumar 
 
Bezeichnung des Anlass: Markt:  
      
Messe: 
      
Örtliches Fest: 
      
Ähnliche Veranstaltung: 
Tag des Veedels  
Anlassbeschreibung:       
Am Sonntag den 7.8.2022 nimmt die IG 
Rath Heumar zum 4. Mal am stadtweiten 
Aktionstag „Tag des Veedels“ teil. 
Was wäre das Veedel ohne die lokalen 
Einzelhändler,Dienstleister und 
Gastronomen? Ganz sicher leer und 
trostlos und es würden unzählige 
Arbeitsplätze fehlen. 
Heimatgefühl, Aufenthaltsqualität im 
Veedel, Verbundenheit zum Stadtteil und 
die Vorzüge des stationären Handels 
werden mit diesem Tag gefördert und 
unterstützt. 
Auf dem Kurt Henn Platz werden sich die 
ortsansässigen Vereine präsentieren und 
Ihre Arbeiten vorstellen. Die Pfadfinder 
werden bei Stockbrot grillen oder mit 
sonstigen Aktionen die Jugend für Ihre 
Arbeit begeistern. Ebenso wird wieder 
ein Feuerwehrauto besichtigt werden 
können.  
Die gesamte Meile wird von Musik 
bespielt, entweder Fußgruppe oder eine 
fahrbare Band welche die Maile hoch 
und runter für gute Stimmung sorgt. Wie 
immer werden die Geschäftsleute mit 
eigenen Aktionen aufwarten, wobei 
darauf geachtet wird das es 
Abwechslung – und Ideenreich wird. 
(keine Wiederholungen!).

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
x ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln) 
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
x eine Veranstaltung, welche zum 4. Mal 
stattfindet 
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln 
Der Tag des Veedels wird wieder im 
Herzen von RathHeumar entlang der 
Rösrather Straße zwischen Kreisverkehr 
Lützerathstraße und Röttgensweg 
stattfinden. Ebenfalls auf dem zentral 
gelegenen Kurt -Henn Platz der im 
Zentrum an der  Rösrather Straße liegt. 
S. beigefügte Skizze.  
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
Verkaufsfläche: 
1500 
 
700 
 
Rösrather Straße ca. 1000 qm + Platz 
2000 in Summe 3000 qm Aktionsfläche 
 
20-25 Geschäfte mit einer 
Verkaufsfläche von durchschnittlich 50 
qm

Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
Weitere Quellenangaben: 
Michael Bauer Research GmbH, 
Nürnberg und CIMA 
Bereatung+Management GmbH/BBE 
Handelsberatung GmbH, München  
2019-2021 basierend auf Statistisches 
Bundesamt. 
Hieraus läßt sich erkennen, dass sich 
der Einzelhandelsumsatz pro Kopf in der 
Zeit von 2019-2021 deutlich reduziert 
hat.      
      
 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben. 
Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das 
Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend 
genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
 
 Wie alle Kölner Veedel leiden auch wir 
unter der Corona-Pandemie und den 
damit verbundenen Auflagen. Die 
vergangenen zwei Jahre waren durch 
den Lockdown mit erheblichen 
Umsatzeinbußen für alle Einzelhändler 
und die Gastronomie vor Ort verbunden.

Wir brauchen hier dringend 
Möglichkeiten, die Verluste abzufangen 
und Kunden und Kundinnen wieder für 
den lokalen Handel zu begeistern. 
Die anstehenden Lockerungen lassen 
uns hoffen aber wir müssen weiter 
kämpfen. 
 
Tag des Veedels ist mit seinen 
zwischenzeitlichen bekannten 
Werbemaßnahmen (Radio Köln usw) 
dafür erneut eine sehr gute und wichtige 
Option die Veedel zu beleben. 
 
Die vergangenen Jahre haben bewiesen 
dass dieser Tag sehr gut ankommt.  
Der letztjährige Veedelstag 
26.+27.11.2021(Freitag und Samstag) 
hat allerdings gezeigt das die 
Besucherresonanz weitaus geringer war 
als an einem Sonntag.  
      
      
      
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung zentraler 
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, 
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile 
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher 
Versorgung) 
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte 
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der 
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale 
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine 
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung 
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung 
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale 
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die 
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende 
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und 
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. 
      
Verfügt Rath Heumar sicherlich über 
eine ältere und somit nicht mehr mobile 
Bevölkerung, so siedeln sich in den 
letzten Jahren aber auch immer mehr 
junge Familien an. 
Hier sollte die Gelegenheit gegeben 
sein, im Ort das Alltägliche erledigen zu 
können um nicht Online tätig werden zu 
müssen. 
 
      
      
      
      
Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
örtlichen Zentren dienen. 
      
Das Veedel lebt vom Zusammenleben! 
Die Anonymität der Großstadt ist nicht 
das Ziel.  
Dafür ist es wichtig, das kleine 
Geschäfte mit persönlicher Beratung 
bestehen können. 
Nur Online macht einsam und krank!

Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit 
der jeweiligen Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort, insbesondere für den 
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als 
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort 
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen 
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter 
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend 
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus 
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen 
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt 
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren 
Städten mehr 
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen 
anzuziehen. 
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Anlage 20 Stellungnahme ver.di

5854 Zeichen

kKöln-Bonn-Leverkusen

Vereinte
Dienstleistungs-

gewerkschaft
U]
Stadt Köln Geschäftsführung
(EEE kanshöcklerhlatz 0
(EEE soor2Kan EB
U |] U)
Telefon:
Vorab per Mail Durchwahl:
Telefax:
PC-Fax: *
Mobil:
|]
EEE
Datum 08.04.2022

Ihr Zeichen:
Unsere Zeichen

Stellungnahme zur Ausnahmeerlaubnis _
gem. 8 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz (LOG NRW)
hier: Verkaufsoffene Sonntage Stadt Köln

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

Sehr geehrte ED)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den Anträgen auf Erlass einer ordnungsbehördlichen Verordnung für die
Öffnung von Verkaufsstätten in Köln nehmen wir wie folgt Stellung:

Die Öffnung von Verkaufsstellen am Sonntag bedeutet für die Beschäftigten
des Einzelhandels Sonntagsarbeit, sie können an diesen Sonntagen nichts mit
ihren Freunden und Familien unternehmen, nicht am kulturellen und
politischen Leben teilnehmen. Deswegen werden verkaufsoffene Sonntage
von uns aus grundsätzlichen Erwägungen heraus abgelehnt.

Das Bundesverfassungsgericht hat zu dem Schutz der Arbeitsruhe an Sonn-
und Feiertagen ausgeführt:

„Die Sonn- und Feiertagsgarantie fördert und schützt nicht nur die Ausübung
der Religionsfreiheit. Die Arbeitsruhe dient darüber hinaus der physischen und
psychischen Regeneration und damit der körperlichen Unversehrtheit (Art. 2
Abs. 2 GG). Die Statuierung gemeinsamer Ruhetage dient dem Schutz von
Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 GG). Auch die Vereinigungsfreiheit lässt sich so
effektiver wahrnehmen (Art. 9 Abs. 1 GG). Der Sonn- und Feiertagsgarantie
kann schließlich ein besonderer Bezug zur Menschenwürde beigemessen
werden, weil sie dem ökonomischen Nutzendenken eine Grenze zieht und
dem Menschen um seiner selbst willen dient.

IBAN DE36500500000082001405
BIC-Code HELADEFFXXX

0445/BGF/bm

*Festnetzpreis 14 ct/min,
Mobilfunkpreise maximal
42 ct/min

Die soziale Bedeutung des Sonn- und Köln-Bonn-Leverkusen
Feiertagsschutzes und mithin der generellen

Arbeitsruhe im weltlichen Bereich resultiert

wesentlich aus der - namentlich durch den

Wochenrhythmus bedingten - synchronen

Taktung des sozialen Lebens. Während die Arbeitszeit- und
Arbeitsschutzregelungen jeweils für den Einzelnen Schutzwirkung entfalten,
ist der zeitliche Gleichklang einer für alle Bereiche regelmäßigen Arbeitsruhe
ein grundlegendes Element für die Wahrnehmung der verschiedenen Formen
sozialen Lebens. Das betrifft vor allem die Familien, insbesondere jene, in
denen es mehrere Berufstätige gibt, aber auch gesellschaftliche Verbände,
namentlich die Vereine in den unterschiedlichen Sparten. Daneben ist im
Auge zu behalten, dass die Arbeitsruhe an Sonn- und Feiertagen auch für die
Rahmenbedingungen des Wirkens der politischen Parteien, der
Gewerkschaften und sonstiger Vereinigungen bedeutsam ist und sich weiter,
freilich im Verbund mit einem gesamten "freien Wochenende", auch auf die
Möglichkeiten zur Abhaltung von Versammlungen auswirkt. Ihr kommt
mithin auch erhebliche Bedeutung für die Gestaltung der Teilhabe im Alltag
einer gelebten Demokratie zu. Sinnfällig kommt das dadurch zum Ausdruck,
dass nach der einfachrechtlichen Ausgestaltung der Tag der Wahlen ein
Sonntag oder gesetzlicher Feiertag sein muss (vgl. 8 16 Satz 2
Bundeswahlgesetz).

Darüber hinaus eröffnet die generelle Arbeitsruhe an Sonn- und Feiertagen
dem Einzelnen die Möglichkeit der physischen und psychischen
Regeneration.”

(BVerfG, Urteil vom 01. Dezember 2009 - 1 BvR 2857/07 -, BVerfGE 125, 39-
103, Rn. 144 - 146)

Schon aus diesem Grund lehnen wir eine Ladenöffnung und die damit
verbundene Sonntagsarbeit der Beschäftigten im Einzelhandel ab.

Soweit in den Anträgen die Bereiche der Ladenöffnung nicht näher
beschrieben sind, vermögen wir nicht zu erkennen, in welchem Umfang
Beschäftigte des Einzelhandels von der Sonntagsarbeit betroffen sind. So
verliert die Anhörung ihren Sinn, weil es ja gerade darum gehen muss, den
Interessen der Beschäftigten Geltung zu verschaffen.

Soweit die Öffnung von Einzelhandelsgeschäften mit der „Ausstellung” von
Bildern in den Geschäften begründet wird, vermögen wir nicht zu erkennen,
dass darin ein Anlass für eine Ladenöffnung liegt, der dem Geschehen einen
nicht „werktäglichen“ Charakter geben würde. Die Bilder in den Geschäften
werden allein als Ladendekoration wahrgenommen und sind damit Teil der
Geschäftsöffnung und können nicht ihr Anlass sein.

Für die prägende Wirkung der Messe Intermot auf das Geschehen in den für
den Einkauf freigegebenen Bereichen am 09.10.2022 bezieht sich der Antrag
einmal auf die Gesamtzahl der Messebesucher und zum anderen auf

2

Vereinte
Dienstleistungs-
gewerkschaft

Geschäftsführung

Passantenfrequenzen. Dem ist entgegen zu Köln-Bonn-Leverkusen
halten, dass es für einen Vergleich des

Interesses an der Messe und dem Interesse am

Besuch der Verkaufsstätten für die Messe auf

die Besucherzahl der Messe am letzten

Messetag, den Sonntag der Ladenöffnung abzustellen. Besucher der Messe
am Freitag können das Geschehen in Köln am Sonntag nicht prägen. Da es
sich um eine Publikumsmesse handelt, kann nicht davon ausgegangen
werden, dass die Besucher nur Fachbesucher sind, die an der Messe
durchgehend teilnehmen. Auf der anderen Seite sind Passantenfrequenzen
aus Sicht des OVG nur von geringer Aussagekraft, Oberverwaltungsgericht
für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 17. Dezember 2021 -4B
1904/21.NE -, Rn. 16, juris. Jedenfalls lässt sich bezogen auf den letzten
Sonntag am 07.10.2018, als die Intermot letztmals in Köln stattfand, nicht
feststellen, dass die Passantenfrequenzen in der Innenstadt nennenswert
erhöht waren, sodass von einer prägenden Wirkung der Messe auf das
Geschehen in der Innenstadt von Köln nicht ausgegangen werden kann.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

(stv. Bezirksgeschäftsführerin)

Vereinte
Dienstleistungs-
gewerkschaft

Geschäftsführung

Anlage 5 Antrag Rodenkirchen

91394 Zeichen

TREFFPUNKT

Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS

Sonntagsöffnung zur
20. Rodenkirchener Kunstmeile

Termin: Sonntag, 11.9.2022 von 13-18 Uhr
Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen
Ort: Stadtteil Rodenkirchen

Örtliche Ausdehnung der Geschäftsöffnung: Maternusplatz,
Hauptstraße, Barbarastraße, Rheingalerie mit Seitenstraße,
Maternusstraße mit Seitenstraßen, Rathausplatz, Sommershof,
Wilhelmstrasse.

Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
Rechtsgrundlage: Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein-Westfalen

Anlass: 20. Rodenkirchener Kunstmeile

1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass:
Die 20. Kunstmeile ist eine Rodenkirchener Traditions-

veranstaltung, die seit 2001 stattfindet. Die Sonntage waren von
2001 bis 2016 jeweils verkaufsoffen. Wie in den vergangenen
Jahren wird die Kunstmeile 2022 wieder ein großes Kulturfest
werden, das immer mehr auch überregionale Bedeutung erhält.
Nicht nur die Anzahl der ca. 3.000 Besucher an einem Vernissage-
Sonntag, die nach Rodenkirchen strömen, sondern auch die Zahl
der teilnehmenden, professionellen Künstler, die ihre Werke
präsentieren, steigt jedes Jahr: 2020 wurden an 60
Ausstellungsorten 65 künstlerische Positionen jeder Kunstgattung
aus neun Nationen gezeigt — insgesamt waren 2020 jedoch sogar
rund 600 aktive Kreative an der Kunstmeile beteiligt. Hier wirkten
die ortsansässigen Schulen (Gesamtschule, Gymnasium, Offene
Schule Köln und Jugendkunstschule) mit

TREFFPUNKT

Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS

Als separate Datei (per Link) fügen wir hinzu den
Ausstellungskatalog „Kunstmeile 2021“ mit allen Ausstellern und
Ausstellungsorten. Hierbei ist, wie nachfolgend auch geschildert,
dass der gesamte Stadtteil mit vielen Gliederungen und
Teilbereichen des öffentlichen, sozialen und kulturellen Lebens von
Rodenkirchen konstitutiv an der Kunstmeile beteiligt sind. Es ist in
der Tat eine kulturelle Traditionsveranstaltung für den ganzen Ort,
weit über die Geschäftswelt hinaus.

https: //treffpunkt-rodenkirchen.koeln/kunstmeile-202 1

Der Fokus liegt also nicht nur jeweils auf den Einzelkünstlern,
sondern auch auf dem verbindenden und die Gemeinschaft
stärkenden Element der kreativen Tätigkeit. So nehmen rund 450
Jugendliche und Kinder aus Rodenkirchen teil, die am Gymnasium
Rodenkirchen,der Offenen-Schule-Köln, der Gesamtschule
Rodenkirchen, der renommierten Jugendkunstschule
Rodenkirchen sowie dem offenen Atelier der Diakonie
Michaelshoven (Flüchtlingshilfe) extra Projekte für die Kunstmeile
gestalten, diese am Vernissage-Sonntag ausstellen und so zum
ersten Mal ihre Werke einer großen Öffentlichkeit präsentieren
können.

Auch die ältere Generation ist immer mit der Künstlergruppe des
Caritas Altenzentrums von Sankt Maternus vertreten. Mit den
Musikern, Tänzern und Literaten, die das umfangreiche
Rahmenprogramm am Eröffnungssonntag und der Laufzeit
gestalten, sind so fast über 600 Kreative an der Kunstmeile
beteiligt.

Als Ausstellungsorte sind , die katholische Kirche St. Maternus, die
evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen, das Maternus-
Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen, das Caritas-Altenzentrum St.
Maternus, diverse Kanzleien, Arztpraxen, Privatwohnungen,
Restaurants und Gaststätten sowie Geschäfte im gesamten
Ortsteil, bis hinunter an den Rhein vertreten — die Orte werden
einheitlich mit Fahnen gekennzeichnet und auch durch Führungen
sowie einem Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen,

TREFFPUNKT

Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS
Workshops und Performances miteinander verbunden. Hinzu
kommen als „unterirdische Ausstellungsräume“ noch die beiden
Tiefgaragen „Maternusplatz“ und „Sommershof“, in denen Graffitis
und junge Kunst präsentiert wird.
Neu in diesem Jahr wird sein, daß die start inclusiv ausgerichtete
Offene Schule Köln vorraussichtlich mit einer Ausstellung in den
neuen Räumlichkeiten auf dem Sürther Feld begleiten wird. Eine
Öffnung gegenüber des Veedels ist ihre klare Strategie.
Den Besuchern werden 2022 auch mobile Hilfsmittel (Rikschas,
Kunsttaxen etc.) angeboten, mit denen weiter auseinanderliegende
Orte besucht und Kunsttouren durch Rodenkirchen unternommen
werden können. Die Künstler werden nach der großen Vernissage
im Sommershof den ganzen Sonntag an ihren Ausstellungsorten
präsent sein und Auskunft über ihr Schaffen geben sowie zum Teil
ihre Arbeitstechniken präsentieren.

Die zuletzt begonnende Kooperation mit dem Veedel
Michaelshoven wir ausgedehnt. Die dort ansässige Diakonie hat
mit der neu geschaffenen Stelle einer Quartier-Mangerin das
Bestreben auf Ihrer Argenda, die gesamte Vielfalt der
dortansässigen Klientel (Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf,
Senioren, unbegleitete jugendliche Migranten ) in die Abläufe von
Rodenkirchen zu integrieren.

Vereine, z.B. die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. nutzen
solch lebendige Tage um an Infoständen mit Ihren Mitgliedern ins
Gespräch zu kommen.

Begleitet wird die Kunstmeile immer von einem vierfarbigen, rund
80 Seiten starken Katalog (siehe oben), der in einer Auflage von
5000 Exemplaren erscheint. Er stellt nicht nur jeweils auf einer
Seite die teilnehmenden Künstler dar, sondern enthält auch einen
Veranstaltungskalender mit dem Rahmenprogramm und einen
detaillierten Ortsplan, der Spaziergänge zu den Kulturorten
vereinfacht.

Begleitet wird die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
den Sonntag der Vernissage als „Tag _des Kunsthandwerks
und Designs“ als zentrale Veranstaltung auf dem
Maternusplatz ausrichten. Hierbei handelt es sich um einen

TREFFPUNKT
Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS
exklusiven Mix hochwertigen Kleinkunstangebots aus der
Region.

Die seit vielen Jahren für die Aktionsgemeinschaft tätige
Kunstkuratorin Alexa Jansen, die für uns künstlerische
Choreographie und Matching zwischen Künstlern und Ausstellern
organisiert.

Daneben richten wir als Aktionsgemeinschaft öffentliche
Mitmachaktionen wie kollektiies Malen für Schüler und
ambitionierte Laien aus. Auch diese werden von der Kuratorin mit
den o.a. Schulen organisiett. Hinzu kommen an diesem
Vernissage-Sonntag für ein breites Publikum kunstorientierte
Vorführungen wie Schnellzeichnen und der Deutsche Meister in
der Disziplin „Kettensägen-Holzskulpturen“.

2. und _3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt,
Stärkung und Entwicklung eines vielfältigen _ stationären
Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche:

Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt
Köln von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen.
Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgungsbereiche
vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen
Interesse der Stadt Köln und werden mit zahlreichen
Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile,
Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen,

Rodenkirchener Sommertagen, Rodenkirchener LifestyleTag,
Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in Rodenkirchen und
Krippenweg nachhaltig gestärkt. Oben ist die räumliche
Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die zentralen
Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen definiert. Daher führt die
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit ihrer eigenen
Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem Roten Punkt“ im
Rahmen der Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes
zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion
Rodenkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als
der Gastronomie- und Ausgehstandort durch, was zunehmend
auch in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt.

TREFFPUNKT

Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS

Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit
den verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt
des Rodenkirchener Einzelhandels zu präsentieren und damit im
Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher
Rodenkirchens zu verfestigen. Die Veranstaltungen und
verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen
und Bürger in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche
Leben von Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und
attraktive, stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld
und eine deutliche Alternative zum wachsenden Online-Handel
aufzuzeigen.

Hier wurden immer wieder vom örtlichen Handel positiv erwähnt,
dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit
Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies
nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese
belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des
Rodenkirchener Einzelhandels stärken und fördern.

Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort
für _ weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des
standorttypischen Branchenmixes durch eine hohe
Besucherfrequenz empfehlen. Im Jahr 2012/2013 waren laut
Zentrenkonzept 130 Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch
Inhaber-Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben
derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel- und langfristigen

Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind
zwischen 2012-2013 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun

Maklerbüros eingezogen. Diese Tendenz belegt auch das aktuell in
Arbeit befindliche Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das
vielfältige Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz
überwiegend noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen.

4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne_und
Stadtteilzentren

TREFFPUNKT
Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS

Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren
unter nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen
seit gut 12 Monaten z.T. ca. 11% der Lokale leer (Siehe auch
Leerstands-Dokumentation) im Vergleich war Jahre 2012/2013
angegeben mit 2% (seite308 https://www.stadt-
koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch
en.pdf. Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d.h. nicht
erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für
potentielle Nachmieter am Markt nicht darstellbar sind. (Siehe
Kurzdokumentation).

Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet-Funktion des
Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbringer. Dennoch
verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen
Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich
große, vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ
hochwertige inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht,
gemeinsam mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte
ansiedeln zu lassen. Diese Ansiedlungen erfolgen jedoch zum Teil
in den Nebenlagen außerhalb der Hauptstraße, was von der
Bevölkerung dann partiell gar nicht wahrgenommen und geschätzt
wird.

5. Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als
attraktiver und lebenswerter Standort

Rodenkirchen ist gerade an Sonn- und Feiertage ein touristischer
Standort. So wird der Ort wegen seiner topo- und geographischen
Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch
angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber
auch Spazierwege wie Forstbotanischer und Finkens Garten)
besucht. Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre
Mitglieder auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu
werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an
dem beantragten Sonntag 11.9.2022 Marketingmaßnahmen

"Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und
Aufstellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende
auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit-
und Wochenend-Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt

TREFFPUNKT

Rodenkirchen Rodenkirchen 2022 02 23 Antrag Kunstmeile VOS
der verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr
Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über
Rodenkirchen informieren.

Anlage: Bericht vom Kölner Stadtanzeiger über die vorletzte
Veranstaltung.

https://www.ksta.de/koeln/rodenkirchen/auftakt-am-verkaufsoffenen-sonntag-65-kuenstler-
stellen-bei-kunstmeile-in-koeln-aus-37530596

MfG

(für die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.)

BOpENKIRCHEN @

TREFFPUNKT
Rodenkirchen

Impressum:
19. Kunstmeile Rodenkirchen

Herausgeber und Veranstalter
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
Vorsitzender: Wolfgang Behrendt
Maternusstraße 14a | 50996 Köln
info@treffpunkt-rodenkirchen.de

Gestaltung und Produktion
Werbeagentur & Verlag
perey-medien, Ralf Perey

Auf der Ruhr 82 | 50999 Köln
info@perey-medien.de
www.perey-medien.de

Kuratorin und verantwortlich für den Inhalt
Alexa Conen-Jansen

Alexa.Jansen.Galerie

Galerie und Kunstberatung

Pantaleonswall 50 | 50676 Köln
kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com
www.alexajansen.com

Oktober 2021

TREFFPUNKT
Rodenkirchen

Liebe Kunstinteressierte,

Wir freuen uns, dass die 19. RODENKIRCHENER
KUNSTMEILE stattfinden kann — wie im erfolgreichen
Vorjahr im Herbst, und wieder mit offenen Geschäften
am Vernissage-Sonntag!

Am 7, November öffnet die KUNSTMEILE um 13 Uhr
an allen Ausstellungsorten gleichzeitig, sie sind bis
18 Uhr zum Entdecken und Shoppen geöffnet.

Nach der offiziellen Eröffnung mit OB Henriette Reker
um 13 Uhr am ART-POINT im Eingangsbereich des
Sommershofes, können Sie sich dort zudem ganz-
tägig in geschützter Frischluft-Lage informieren &
aufwärmen, über Ihre Kunst-Erlebnisse austauschen &
musikalisch entspannen. Überall laden Geschäftsleute
und ihre Künstler in kreativer Atmosphäre zu Kunst-
genuß, im ganzen Ort ist für musikalische Unterhal-
tung gesorgt. Wir freuen uns ganz besonders, Sie
wieder zu Kunst und Kultur begrüßen zu dürfen!

An fast 40 Ausstellungsorten haben Sie die Gelegen-
heit, mehr als 50 Künstler & ihre Werke kennenzuler-
nen - arrivierte Maler und Photographen, Bildhauer,
aber auch Newcomer und zahlreiche junge Künstler
sowie kreative Jugendliche der Rodenkirchener
Schulen - bummeln Sie durch unser ‚Dorf‘ und genie-
Ben Sie das Rodenkirchener Flair!

Im kulturellen Rahmenprogramm während der zwei-
wöchigen Kunstmeile gibt es neben Führungen &
Musik dieses Mal auch einen Photo-Walk „Streetart“
und eine Fotoexkursion am Rheinufer.

Genießen Sie ausgewählte Kunst und außergewöhnli-
che Einkaufs-Erlebnisse in Rodenkirchen - wo sonst!

Der Vorstand der
AKTIONSGEMEINSCHAFT RODENKIRCHEN

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin
der Stadt Köln

Liebe Kunstinteressierte,
sehr geehrte Damen und Herren,

die 19, Kunstmeile Rodenkirchen öffnet ihre Pforten
und setzt damit in einer Zeit, in der die Corona-Pan-
demie noch immer unser Leben beeinflusst, ein ganz
wunderbares Zeichen!

Vielseitige Einzelkünstler*innen aus verschiedensten
Sparten, wie der Malerei, der Bildhauerei, oder der Fo-
tografie, werden an knapp 40 Ausstellungsorten ihre
Werke präsentieren. In den Geschäften, bei Dienst-
leister*innen und in Praxen sowie in der Gastronomie
und in Kirchen entstehen somit kleine Galerien, welche
die Kunst für alle Menschen zugänglich macht. Diese,
seit fast zwei Jahrzehnten erfolgreiche Kombination,
erreicht somit ein besonders großes Spektrum von
kunstbegeisterten Besucher*innen bis zu Menschen,
die hier nur ganz zufällig in den Kontakt mit der Kunst
treten.

Besonders freut mich wieder die Präsenz junger
Künstler*innen vom Gymnasium und der Gesamt-
schule Rodenkirchen sowie der Offenen Schule Köln

und der Jugendkunstschule. Auch auf die Werke aus
der Willkommensinitiative WiSÜ und der Kunstwerk-
statt Sürth dürfen wir gespannt sein.

Ich danke der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, die
in bewährter Zusammenarbeit mit der Kuratorin Alexa
Jansen die Kunstmeile wieder ermöglicht und dazu
ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Führungen und
Musik während der zweiwöchigen Laufzeit ermöglicht
hat. Die Kunstmeile Rodenkirchen wird die Menschen
auch in diesem Jahr wieder begeistern - allen Beteilig-
ten wünsche ich viel Erfolg und allen Besucher*innen
ganz viel Vergnügen

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

So kommen Sie
nach Rodenkirchen
Stadtbahn:16, 17
Bus: 130, 131, 135
Autobahn: A4

Hier können
Sie parken

Kunstmeile
Rodenkirchen
7.bis 21. November 2021

Vernissage vor dem
Sommershof
7.11.113.00 Uhr

<< nach Sürth
Sürther Straße

[2]

Inhaltsverzeichnis

Seite Seite Seite

3 Liebe Kunstinteressierte 26 Sommershof Pop Up Margareta Niison 45 Sparkasse KölnBonn

5 Grußwort OB Henriette Reker 27  Novotergum Christine Pohl Gymnasium Rodenkirchen
6  Straßenplan 28  Jonen Hören und Sehen Andreas Winz "46 Palladio Rodenkirchen Uli Kreifels
7  Inhaltsverzeichnis 29 Mayersche GmbH & Co. KG 47 Walterscheidt Bistro Verde Tanja Korten
8  Pogramm zur 19. Kunstmeile Gerda Laufenberg 48 Juwelier Behrendt Kurt Arentz
12. Kapellchen Joanna Vortmann 30 Mayersche GmbH & Co. KG 49. Engel & Völkers Thomas Mossolff
13. Zahnheilkunde Tobias Fuchte Gosia Richter Jugendkunstschule 50. Boutique Anders Lucie Albrecht
14 Goldschmiede Alius Minka Seifert 31 Mayersche GmbH & Co.KG 51 LaBuona Tavola Walburga Poeplau
15. Rustmode Damen & Herren Thomas Koken Gesamtschule Rodenkirchen 52. Sport Engels Barbara Wirtz
16 Benetton Ute Nengelken 32 Galerie Kunst T raum 27 Clemens Hillebrand 53 Wir lieben Technik Jörg Seiler
17. Köttgen Hörakustik Walter Rab 33. Vita Verde Jeannette de Payrebrune 54 WiSü-BürgerTreff „X“ WiSü
18. Strandgut Alexandra Hülbach 34 Villahotel Rheinblick Steff Adams "56 Offene Kunstwerkstatt vers. Künstler
19. Immobilien Brinkmann Andrea Wycisk 36 in focus galerie Anna Halm Schudel

20 Piccionaia Yvonne Rösser 38 Kölner BilderBogen Joachim Rieger

21 Betten Bischoff Dagmar Bätz 39 Maternus Apotheke Claudia Franzen

22. AIDA Mode Nike Seifert 40 Delikatessen Wagner Nicole Compere

23 Le Quartier Cafe Bernd Kollmann 41 Führungen Termine

24 Sommershof Pop Up Elke Glatzer 42 Volksbank Köln Bonn Offene Schule Köln

25 Sommershof Pop Up PetraGoebel 44 Epi Clemens Hillebrand

8

[elek [m]

E = Vernissage zur 19. Kunstmeile

= SONNTAG 7. NOVEMBER 2021

scan mich!

Programm zur 19. Kunstmeile

Samstag, 6. November 13 bis 18 Uhr, Vernissage der Kunstmeile und verkaufsoffe-
10 bis 14 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27, Cle- ner Sonntag, mit Artpoint vor dem Sommershof. Musiker wandern
mens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27. durch den Ort.

11 bis 15 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel — 13 bis 18 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114. Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

14 bis 17 Uhr, Sonderöffnung der Ausstellung von Joanna Vort- 15 Uhr, Lesung, Gedichte und Iyrische Texte von und mit Marianne
mann, Kapellchen, Steinstraße. Troll, Offene Kunstwerkstatt Sürth, Sürther Hauptstraße 56.

13 bis 17 Uhr, Live-Portrait-Fotografie mit Joachim Rieger in den

Sonntag, 7. November Verlags-Räumen des Kölner BilderBogen, Gustav-Radbruch-Str. 10

10 bis 14 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27, Cle-

mens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27. 15 bis 17 Uhr, „Kunstlose“ ohne Nieten, Aktion der Jugendkunst-
schule Rodenkirchen, Mayersche Buchhandlung GmbH & Co.KG,

13 Uhr, offizielle Eröffnung der Kunstmeile mit OB Henriette Hauptstraße 81-83.

Reker, vor dem Sommershof, Hauptstraße

16 bis 17 Uhr, Signierstunde mit Gerda Laufenberg und ihrem
13 bis 16 Uhr, Sonderöffnung der Ausstellung von Joanna Vort- Köln-Kalender 2022, Mayersche Buchhandlung GmbH & Co.KG,
mann, Kapellchen, Steinstraße. Hauptstraße 81-83

Dienstag, 9. November

9.30 bis ca. 11.30 Uhr, Fotokursus mit Dr. Elke Glatzer, je nach Wet-
ter und Teilnehmerwünschen wird das Rheinpanorama, Architektur an
der Uferstraße, Pflanzen und Tiere/Muscheln am Rheinufer fotografiert.
Bitte mitbringen: eine Kamera mit manuellen Einstellungmöglichkeiten,
die zugehörige Bedienungsanleitung (Tipp: als PDF auf dem Handy),
vollständig geladener Akku, Speicherkarten, durchsichtige saubere
Plastiktüte, Stift und Notizzettel. Eventuell auch Stativ (nach Abspra-
che), Polarisationsfilter. Treffpunkt: Spielplatz am Rodenkirchener
Rheinufer. Anmeldung unter kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.
com.

Mittwoch, 10. November
14 bis 18 Uhr, offenes Atelier bei Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3.

15.30 bis ca. 17 Uhr, Führung der Bürgervereinigung Roden-
kirchen zur Kunstmeile: „Kunst, Künstler & Historie“ - kurzwei-
lige Führung durch Rodenkirchens historischen Ortskern mit der
renommierten Stadtführerin Elke Hecker. Treffpunkt: Erdgeschoss
Sommershof, Rolltreppe.

Anmeldung: info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

_

BÜRGERVEREINIGUNG DZ RODENKIRCHEN e.V.

=

16 bis 19 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

Donnerstag, 11. November
15 bis 18 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27,
Clemens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27.

16 bis 19 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

Freitag, 12. November

11 bis 13 Uhr, Führung Süd-Mitte mit der Kuratorin Alexa Jansen,
Treffpunkt: Vita Verde, Sürther Straße 2,

Anmeldung unter: kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com

15 bis 17 Uhr, Ausstellungsöffnung WiSÜ-Bürgertreff X, Eygelsho-
vener Straße 33.

15 bis 18 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27,
Clemens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27.

16 bis 19 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

Samstag, 13. November
11 bis 15 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

14 bis 17 Uhr, Sonderöffnung der Ausstellung von Joanna Vort-
mann, Kapellchen, Steinstraße

14 bis 16 Uhr, Photowalk „Streetfotografie“ mit dem Profi-Foto-
grafen Uli Kreifels, Leiter des IFAG-Instituts für Angewandte Gestal-
tung, mit Digitalkamera oder Smartphone, die Ergebnisse werden
nach Absprache auf den social media Kanälen der Aktionsgemein-
schaft veröffentlicht. Treffpunkt: 14 Uhr, Palladio, Maternusplatz 11.
Anmeldung unter: kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com

15 bis 17 Uhr, Ausstellungsöffnung WiSÜ-Bürgertreff X, Eygelsho-
vener Straße 33.

10

Sonntag, 14. November
13 bis 16 Uhr, Sonderöffnung der Ausstellung von Joanna Vort-
mann, Kapellchen, Steinstraße.

ab 14 Uhr, mit open end (max. 22 Uhr), Midissage der Ausstellung
von Jeannette de Payrebrune mit Konzert, Markus von Wrochem
(Saxophon) und Rudi Rumstain (Gesang & Gitarre), Vita Verde
Naturkost, Sürther Straße 2.

15 bis 17 Uhr, Ausstellungsöffnung WISÜ-Bürgertreff X, Ey-
gelshovener Straße 33.

Dienstag, 16. November
19 Uhr, Konzert Wolfgang Behrendt & friends, Palladio, Maternus-
platz 11.

Mittwoch, 17. November
14 bis 18 Uhr, offenes Atelier bei Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3.

16 bis 19 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

Donnerstag, 18. November
15 bis 18 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27,
Clemens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27.

15 bis 17 Uhr, Führung Nord-Mitte mit der Kuratorin Alexa
Jansen, Treffpunkt: Benetton, Hauptstraße 70, Anmeldung unter
kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com.

16 bis 19 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

18 Uhr, Diskussionsrunde im Atelier: VERSTEHEN SIE
KUNST??? Offene Gesprächsrunde im Atelier/ Moderation Gerda
Laufenberg, Mühlenweg 3, Anmeldung unter 0177 21782886, freier
Eintritt, 2-G-Regelung

Freitag, 19. November

11 bis ca. 12.30 Uhr, Führung der Bürgervereinigung Roden-
kirchen zur Kunstmeile: „Kunst, Künstler & Historie“ - kurzwei-
lige Führung durch Rodenkirchens historischen Ortskern mit der
renommierten Stadtführerin Elke Hecker. Treffpunkt: Erdgeschoss
Sommershof, Rolltreppe.

Anmeldung: info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

ls:
BÜRGERVEREINIGUNG “gay RODENKIRCHEN eV.
15 bis 17 Uhr, Ausstellungsöffnung WiSÜ-Bürgertreff X, Ey-
gelshovener Straße 33.

15 bis 18 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27,
Clemens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27.

16 bis 19 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

Samstag, 20. November

10 bis 14 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27,
Clemens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27.

11 bis 15 Uhr, Öffnung der Ausstellung „Anna Halm-Schudel —
Blossom“, in focus Galerie, Hauptstraße 114.

14 bis 17 Uhr, Sonderöffnung der Ausstellung von Joanna Vort-
mann, Kapellchen, Steinstraße.

15 bis 17 Uhr, Ausstellungsöffnung WISÜ-Bürgertreff X, Ey-
gelshovener Straße 33.

Sonntag, 21. November
10 bis 14 Uhr, Sonderöffnung der Galerie Kunst T raum 27,
Clemens Hillebrand, Walther-Rathenau-Straße 27.

13 bis 16 Uhr, Sonderöffnung der Ausstellung von Joanna Vort-
mann, Kapellchen, Steinstraße.

15 bis 17 Uhr, Ausstellungsöffnung WiSÜ-Bürgertreff X,
Eygelshovener Straße 33.

Fine Art, 60 x 90 cm auf Aluminium

Vita

Degree of Fine Arts, Diplom mit Auszeichnung im
Fachbereich Fotografie/ Medien, Meisterschülerin bei
Christiane Hantzsch, Berlin/ Jan Erik Parlow / Prof.
Stephan Schneider, Essen.

Allen fotografischen und videotechnischen Projekten
liegt ein klarer humanistischer Ansatz zugrunde, ein
Glaube an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen und
ein Arbeiten aus der Kraft der Stille. Gesellschaftspoliti-
sche Arbeiten widmen sich u.a. Themen der Pressefrei-
heit, Migration und Ökologie.

Öffnungszeiten Kapellchen

Samstage, 6., 13. und 20. November,
jeweils 14 bis 17 Uhr

Sonntage, 7., 14, und 21. November,
jeweils 13 bis 16 Uhr

Joanna Vortmann

Eine Zeitlang...

.„sind wir auf dieser Erde. Wobei das Land bleibt, und wir auf einer Wanderung sind.
Wir sind Besucher:innen, Pfleger:innen, immer häufiger auch Plünderer:innen.

Dabei leben wir von der Erde, und alles was uns umgibt.

Mit Respekt vor dem Boden, vor den Tieren, den Pflanzen, vor dem Wetter, vor sich
selbst. Mit und von der Natur, der Erde, zu leben bedeutet auch, etwas aufzubauen.
Ein Dach zu decken. Ein Feld zu bestellen. Tiere zu pflegen. Obst zu ernten. Daraus
entspringt tiefste Wertschätzung, die begleitet sein kann von sprudelnder Freude.
Denn das Land, die Erde ist wunderschön, so ein Wunder.

Das Licht. Der Himmel. Es ist so erstaunlich, vom Land, der Erde nehmen zu können.
Und zurück zu geben, damit alles im Gleichgewicht bleibt. Wir haben reichlich ge-
nommen, viel verloren, und auch zurückgegeben.

Das Land gehört sich selbst und dem Planet Erde. Es ist alles nur geliehen. Und
gleichzeitig gehört die Erde allen. Und die Erde kann ohne uns bestehen, nur wir nicht
ohne sie.

Es ist ein Lebensweg, ein Lebenswerk, das zu verstehen. Sich selbst zu verstehen.
Gewidmet Ursula und Heini Sattler

m Jahr 2021 übertrafen in der französischen Dordogne die Einkünfte aus dem Tou-
rismus erstmals die Gewinne aus der Landwirtschaft.

Künstlerkontakt
www.fotovideokunst.net, info@fotovideokunst.net, Telefon 0160 9661 0629

Rodenkirchener Kapellchen
Steinstraße

50996 Köln-Rodenkirchen
Katholische Kirche im Rheinbogen Telefon: 0221 392360

Pfarrgemeinde St. Joseph und Remigius -
Köln-Rodenkirchen / Sürth /Weiß www.rheinbogen-kirche.de

Gosia Richter

„Als Künstlerin widme ich mich mit Leidenschaft und Hingabe
dem Werkstoff Papier, den ich in meinem Schaffen zum „Leben
erwecken“ will. Seit vielen Jahren arbeite ich an meinem Projekt
„Schneidelinien, Pigmente auf Papier“: Das Skalpell wird quasi

als Zeichenstift verwendet, und mit dem zusätzlichen Einsatz von
Pigmenten meine eigene graphische Ausdrucksform erarbeitet.
Mein Thema ist überwiegend der Mensch. Seit Besuchen an
antiken griechischen Stätten in meiner Jugend fasziniert mich die
griechische Mythologie. Die Liebe zu Büchern und der Geruch von
Papier inspirieren mich ebenfalls und die künstlerische Auseinan-
dersetzung mit Papier ist gespeist aus diesen Quellen.

Meine Arbeiten stelle ich seit 2001 aus, u.a. in Deutschland, Belgi-
en, der Schweiz und Polen. Zuletzt war ich 2021 mit Revierkunst
im Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen vertreten.“

Künstlerkontakt
Atelier Gebäude 8, Deutz-Mülheimer-Str. 117, 51063 Köln
Mobil: 0172/4928285, www.gosia-richter.de

Praxis für Zahnheilkunde
Tobias Fuchte

Kirchstraße 1-3

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 392580
info@zahnarzt-fuchte.de

„Augenblick“
Fine Art, 44,5 x 34,5 cm, Schneidelinien, Pigmente auf Papier, 2021

13

14

„Master“,
30 x 42 cm, Bleistift, Polychromos und Kreide, Aquarell

Minka Seifert

Gargoyles, die Wasserspeier des Kölner Doms, sind besonders faszinierend, da
sie zu dem eigentlichen Kunstwerk der Statue, die circa zwei Meter Höhe hat und
an der ein Steinmetz durchschnittlich ein Jahr arbeitet, auch noch funktional sind.
Sie halten durch ein ausgeklügeltes System das Regenwasser davon ab, direkt
an der Kirchenwand herunterzulaufen. Der Glaube des „Bösen Wetters“ wurde
mit den „Sünden“ und „Bösen“ in Gestalt der Wasserspeier bekämpft. So gibt

es durch die Jahrhunderte verschiedene Motive wie Hexen, Teufel, Mischwesen,
teils Hund, teils Drache, Seelenfänger, die kleine Kinder mit Musikinstrumenten
locken, eine nackte Frau, die dicke Berta, die nach einem lebenden Model gear-
beitet wurde, was einzigartig ist. Juden, Soldaten, die Karten spielen, und einen
Dombaurmeister, der es allzu genau genommen hat („Rechenschaftsbericht‘).
Viele Geschichten ranken sich um die Wasserspeier des Doms und doch sind sie
nur ein kleines, aber wichtiges Rädchen an einem mächtigen Bauwerk.

Minka Seifert wurde 1969 in Linz am Rhein geboren, Studium an der Fach-
hochschule für Kunst und Design Hannover. Bis 2015 Art Direktorin in Agen-
turen in Köln und Düsseldorf, Seitdem selbständig mit der Firma MINKdesign,
Illustration, Web- und Printdesign und als Künstlerin. Ausstellungen bei dem
Salon Creativ im Köln. Langjährige Illustratorin bei Faber Castel. Sie lebt seit
über 20 Jahren in Köln.

Künstlerkontakt
Telefon 0151 56300577, www.mink-design.com/minkart.htm!

Goldschmiede Alius
Hauptstraße 39-41

ALEI | IS 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 391615

ma Aleste www.goldschmiede-alius.de

Thomas Koken

Thomas Koken, Jahrgang 1959, lebt als gebürtiger Düsseldorfer
seit dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln. Nach
dem Ausstieg aus dem Berufsleben Ende 2016 entwickelte sich
die Liebe zur Bildhauerei, zuerst mit dem Werkstoff Holz, später
dann auch mit Stein.

Einer neuen Skulptur gehen keine Skizze oder kein Modell
voraus, vielmehr entsteht die Skulptur direkt beginnend beim
dreidimensionalen Holz oder Stein, ausgehend von dem Gefühl,
was in dem Ausgangsstück stecken könnte. Diese grobe Idee
entwickelt sich im Laufe der Arbeit am Werkstück weiter, es
kommt aber auch vor, dass etwas komplett anderes entsteht.
Gemein ist fast allen Objekten, dass sie eher eine weiche flie-
Bende Form haben, also etwas Harmonisches ausstrahlen.

Künstlerkontakt
www.skulptur-koeln.de
skulptur@skulptur-Koeln.de
Telefon 0151 23 000 446

„GoldQuelle“,
36 cm h, Linde, 24 Karat vergoldet

Rust Mode Damen & Herren
R u 5 t Mo de Hauptstraße 39-41
Damen & Herren 50996 Köln-Rodenkirchen

Telefon: 0221 395999
info@rustmode.de

16

„Am Teich“, 80 x 100 cm, Öl auf Leinen, 2015

Ute Nengelken

Ute Nengelken, geboren 1942 in Berlin, lernte durch ihr abgeschlossenes
Grafik-Design Studium mit Diplom an der Folkwangschule für Gestaltung
in Essen den gekonnten Umgang mit Perspektiven, Proportionen und
später die klassische Technik der Öl€malerei. Eigenwillige Sichtweisen stellt
die Künstlerin in den Mittelpunkt Ihrer Betrachtungen und verbindet sie mit
Menschen, meist mit Kindern.

Auffällig ist die intensive Auseinandersetzung der Malerin mit der Natur, die
sich vor dem Hintergrund verschiedener atmosphärischer Stimmungen im
Bild entfaltet. Figurativ-reale Darstellungen, malerische Sorgfalt und die Spur
eines Geheimnisses gehören zur Kunst von Ute Nengelken. Häufig sind
die Motive durch ungewohnte Blickwinkel, Perspektiven und Anordnungen
geprägt. Mal sind es Größenverhältnisse, mal die Personenkonstellationen,
die für leichte Verunsicherung sorgen. Oft mogeln sich Störfaktoren in die
Bildwelten, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.

Die sorgfältige Maltechnik und der sichere Umgang mit der Farbe weisen
Ute Nengelken als vielseitige und eigenständige Malerin aus. Seit 2003 ist
sie Mitglied im BBK (Berufsverband Bildender Künstler).

Künstlerkontakt

Ute Nengelken
Rubensstraße 2
50999 Köln

Telefon 0221/3853293

@ Benetton Rodenkirchen
- Hauptstraße 70
zungen Beckirläiekem 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394596

Walter Raab

Die Bildende Kunst, besonders die Malerei, hat im Leben von
Walter Raab immer eine unverzichtbare Bedeutung gehabt.

Die Beweggründe für diese lebenslange, nicht ganz beschreib-
und erklärbare Faszination vermutet er in dem Geschenk eines
Wasserfarbkastens zur Einschulung, der auch die kriegsbedingte
Evakuierung überstand und seine anfänglichen Malaktivitäten
unterstützte.

Unter den vielen Techniken der Malerei entwickelte Walter Raab
seit den siebziger Jahren eine besondere Neigung zum Aquarell.
Er betrieb intensive autodidaktische Studien über die Geschichte
und die Technik des englischen Aquarells. Als gebürtigem Süd-
stadtkölner nehmen die Köln-Motive einen Großteil seiner Malerei
ein, wobei nicht die architektonischen Genauigkeiten, sondern die
Atmosphäre und die Stimmung einer Szene das Bild bestimmen
sollen. Seine heimliche Liebe ist die mediterrane Landschaft, wo
die Farben zu ihrer völligen Entfaltung aufblühen können.

Seit 1986 zeigt er regelmäßig Ausstellungen mit seinen Werken.

Künstlerkontakt

Walter Raab, Kalscheurer Weg 29, 50969 Köln
Telefon 0221/361813

raab.walter@t-online.de www.aquarelle-raab.de

Köttgen Hörakustik

u. Köttgen Hauptstraße 74
Hörakustik 50986 Köln-Rodenkichen

..wieder gut hören. Telefon: 0221 3989300
www.koettgen-hoerakustik.de

„Kölsche Riviera“,
29 x 39 cm, Arche rough 300g, Aquarell, 2017

17

18

„Diversity”,
100 x 100 x2 cm, mixed medlia, 2021

Alexandra Hülbach

„Ich liebe die Abstraktion - in den reinen Farbspielen, im Porträt
oder der Arbeit mit Material: Das kreative Handwerk bedeutet die
Freiheit, Ungebundenheit und die Möglichkeit, Eindrücken und
Emotionen auf den unterschiedlichsten Untergründen Ausdruck
zu verleihen. Mal ist das Thema zuerst da und ich suche das opti-
male Material, um das auszudrücken, was ich sagen will, wie z.B.
in „Diversity“. Krapplack bis pinke, wilde Federn, die sich im Wind
bewegen, in der Mitte ein ruhiger „See“, versteckt mit einer blauen
Feder, die die Schönheit der Andersartigkeit zeigt. Ein anderes
Mal, fange ich spontan an, und lasse sich das Bild entwickeln.
Auch wenn ich vielen meiner abstrakten Arbeiten einen Arbeitsti-
tel gebe, so ist der doch mehr ein Subtext für mich - wer meine
Bilder betrachtet oder erwirbt, der soll sich selbst in die Arbeit
verlieben und selber erfahren, was er sieht.“

Künstlerkontakt

Alexandra Hülbach, Atelier: Nikolausstrasse 73
50937 Köln- Sülz, Mobil: 0170/4561034
mail:alex@huelbach.com, www.artbyalexhuelbach.de
Instagram: artbyalexhuelbach

Strandgut GmbH
Fbandgut Hauptstraße 90
50996 Köln-Rodenkirchen

0221 99876820
www.strandgut-koeln.de

Andrea Wycisk

“Happy is the new rich. Innerer Frieden der neue Erfolg. Gesundheit der
neue Reichtum und

Freundlichkeit das neue Cool.“ Andrea Wycisk verbindet Wohlfühlmotive mit
Lifestyle und schafft es so, die Menschen an ihr Glücksgefühl zu erinnern.
Die Künstlerin hat eine eigene Nische kreiert, in der sie mittels Decollage
von Litfaßsäulen-Schälungen neue Werke erschafft: „Glamorous Upcy-
cling“, darunter versteht Wycisk eine Neuinszenierung von Vergessenem,
Verlebtem und Verbrauchtem, in der Altes zu Neuem wird, Vergangenheit
und Gegenwart sein dürfen und die Vielschichtigkeit des Lebens Ausdruck
findet. „Ist es nicht erst unsere Vergangenheit, die uns zu dem macht, wer
wir heute sind?“

Wycisk spricht nicht nur Kunstkenner an, jeder Mensch kann sich mit
Wyecisks Arbeiten identifizieren. Ihre tiefe Überzeugung ist, dass Kunst ein
positives Gefühl wecken und Freude machen soll.

Künstlerkontakt

0163 / 66 55 502, emaill@andreawycisk.de
www.andreawycisk.de

Instagram: @andreawycisk Ele
Facebook: @Andrea Wycisk

Brinkmann _ Brinkmann Immobilien

& Ci Brinkmann & Cie. GmbH
e. Hauptstraße 67

EEE 50996 Köln
IMMOBILIEN. PRIVAT. www.brinkmanncie.de

Auftragskunst “#theaginator”

Stencil Art auf Kölner Litfaßsäulen-Schälung in Holzrahmen
80cm x 80cm x 4cm

2021

19

20

„Eden“, 80 x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2021

Yvonne Rösser

Mal rohe Farbflecken, mal feine Pinselstriche, mal erweitert um blick-
fangende Elemente, mal zurückhaltend - so zeigen sich die Werke der
Jungen Künstlerin Yvonne Rösser. Ihr Umgang mit dem Thema ihrer ab-
strakten Malerei ist vielfältig und überraschend, nie beliebig und immer
auf der Suche nach dem besonderen Etwas. Die Künstlerin nutzt im
Schwerpunkt Acrylfarbe, oft erweitert um farbige Tinten und Tuschen,
die abhängig von ihrer Viskosität - mal schnell, mal zähfließend - un-
aufdringliche Muster einfangen. Insbesondere bei der Arbeit mit Tinten
gelten für Yvonne Rösser die Prinzipien von Zufall und Lenkung als ele-
mentarer Grundsatz ihres Malprozesses, der sich auf die Vereinigung
der Farben konzentriert und ihnen Raum gibt.

Yvonne Rösser wurde 1992 in Marburg geboren und betreibt Ma-

lerei seit ihrer Jugend als Hobby und persönliche Leidenschaft. Mit
„LEINWENDIG“ hat die Künstlerin eine Erkennungsbezeichnung für ihre
Arbeiten gewählt, die spielerisch die Worte „Leinwand“ und „wendig“
kombiniert. Auf diese Art wird bewusst ein Bezug zu der Vorliebe der
Künstlerin herstellt, ihre Werke als Komposition von klassischen Acryl-
farben und wechselnden, alternativen Materialien anzufertigen.

Künstlerkontakt
Email: yvvonne@leinwendig.com, Web: www.leinwendig.com
Instagram: leinwendig

Piccionaia
PICCION Hauptstraße 71

50996 Köln-Rodenkirchen

Telefon: 0221 351082

info@piccionaia.de

Dagmar Bätz

Dagmar Bätz wurde 1976 in Soest, Westf. geboren und studierte Bildende Kunst
und Englisch an der Universität zu Osnabrück und an der Southwestern University
in Georgetown, Texas. Als Schwerpunkte der künstlerischen Ausbildung wählte sie
Malerei und Druckgrafik. Ihre Werke präsentierte sie in Ausstellungen in NRW und
Niedersachsen und wurde zweimal mit dem Nachwuchsförderpreis der Universität
Osnabrück, Fachbereich Kunst zum Thema Künstlerbuch ausgezeichnet.

Nach der Beschäftigung in verschiedenen Bereichen (Fotografie, Bildhauerei,
Zeichnung, Spiel und Bühne, Druckgrafik, Malerei, Textiles Gestalten) mit realisti-
schen Hintergründen folgte im Rahmen der Universitätsausbildung eine abstrakte
Betrachtung der Bildmotive und eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Malerei
und Druckgrafik (Radierung).

Gegenstand der Auseinandersetzung wurden Pflanzen, Strukturen, Farbbewegun-
gen in der Fläche und Farbexperimente. Als Abschlussarbeiten entstanden Künstler-
bücher zu Lyrik und musikalischen Kompositionen sowie Ölmalereien auf Leinwand.

Nach dem Studium wurden Skizzen, Schriftelemente, und Materialien in die Arbei-
ten eingefügt. Der Bildträger wird seltener Leinwand, mehr Papier. Die Kombina-
tion verschiedener Materialien mit Malerei oder Zeichnung werden verstärkt zum
Arbeitsinteresse. Die Arbeitsweise ist malerisch informell, zeichnerisch aber zeigen
sich lokalpatriotische Skizzen Kölns in Collagen mit gemusterten Stoffen.

Dagmar Bätz ist als Oberstudienrätin an einem Gymnasium tätig, sie lebt und arbei-
tet im Kölner Süden.

Künstlerkontakt: www.keiserin.jimdo.com

r Bischoff Betten
B l sc h off Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Bette n Telefon: 0221 395141

alle Marken-eine Adresse _www.bischoff-betten.de

„Wäscheklammern II“,
100 x 80 cm, Acryl auf Leinwand, 2020

21

22

„NENUPHARS“,
120 x 100 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2021

Nike Seifert

Ausdrucksstarke Farben und meditative Ruhe

kennzeichnen die Arbeiten von Nike Seifert. Für ihre
vorwiegend abstrakten Bilder verwendet die Kölner
Künstlerin reine Pigmente, wertvolle Materialien wie
Blattgold und Mixturen nach historischen Rezepten.

Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Gruppen- und
Einzelausstellungen sowie auf Kunstmessen im In-
und Ausland gezeigt.

Künstlerkontakt

Mobil 0171 7778453
atelier@nikeseifert.de
www.nikeseifert.de

AIDA Mode

Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3981277
www.aida-textil.de

Bernd Kollmann

„Bühnenstars“

Bernd Kollmann (* 19. November 1946 in Bonn; + 12. März 2017 in Köln)
war ein bekannter Fotojournalist in Köln, der als Cheffotograf bei der Boule-
vard-Zeitung EXPRESS in den 1970er- und 1980er-Jahren mit seinen Fotos
die Stadtgeschichte im Hinblick auf Prominenz, Politik, Sport, Wirtschaft und
Gesellschaft dokumentierte. 1971 erhielt er zusammen mit Ernst Geis den
Wiächterpreis der Deutschen Tagespresse. Es war das erste Mal, dass eine
Boulevard-Geschichte mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. 1977 erfand
er den Aprilscherz auf Basis einer Fotomontage mit einem Eisbär-Tiger-Nach-
wuchs im Kölner Zoo. Das Bild zeigt eine Montage per Hand mit einem
Eisbären, der angeblich ein Tigerbaby zur Welt gebracht hatte. Das Bild war
der erste auf der Titelseite veröffentlichte Aprilscherz des EXPRESS, Er war
1978 der einzige zugelassene Fotograf auf dem Balkon bei der Siegesfeier
vom 1. FC Köln beim Gewinn von Pokal und Meisterschaft. Seine Siegerfotos
mit Heinz Flohe und Hennes Weisweller hängen heute noch im Rhein-Ener-
gie-Stadion und im Geißbockheim. Er war zudem Fotojournalist für DIE WELT
und seine Fotos zu prominenten Personen sind in vielen Magazinen (STERN,
BUNTE usw.) abgedruckt worden.

Künstlerkontakt
www.bernd-kollmann.de, www.bernd-kollmann.shop

le Quartier Cafe Le Quartier Cafe

Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0173 3894020
info@le-quartier-cafe.de

„Udo Jürgens“,
Tanzbrunnen, DIN A4/DIN A3-Editionen;
‚Abzug von Original-Negativ (Scan), 1975

23

24

Dienstag 9. November, 9.30 bis ca. 11.30 Uhr,

Fotokursus mit Dr. Elke Glatzer, je nach Wetter und Teilnehmer-
wünschen wird das Rheinpanorama, Architektur an der Uferstra-
Be, Pflanzen und Tiere/Muscheln am Rheinufer fotografiert.

Bitte mitbringen: eine Kamera mit manuellen Einstellungmöglich-
keiten, die zugehörige Bedienungsanleitung (Tipp: als PDF auf
dem Handy), vollständig geladener Akku, Speicherkarten, durch-
sichtige saubere Plastiktüte, Stift und Notizzettel. Eventuell auch
Stativ (nach Absprache), Polarisationsfilter. Treffpunkt: Spielplatz
am Rodenkirchener Rheinufer.

Anmeldung unter kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com

Elke Glatzer - #Twitterkalender

Glück hat die Fotografin, wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
In der Natur findet Elke Glatzer ihre Lieblingsmotive, mit denen sie einen
DIN a3-Fotokalender 2022 gestaltet hat.

Ganz bewusst wurde der Kalender als Gemeinschaftsprojekt von drei
fotobegeisterten Menschen gestaltet, um den künstlerischen Austausch
zu fördern. Als Ersatz für fehlende Kontakte während der Pandemie
haben sie sich oft auf Twitter getroffen, sind sich aber noch nie im RL
(‚real life‘) begegnet. Folgerichtig bekam das Projekt, das im vorigen
Jahr erfolgreich gestartet wurde, den Namen „#Twitterkalender“. Unter
dem Motto „Horizonte“ zeigen die Monatsblätter diesmal Landschafts-
aufnahmen, die zum Meditieren einladen.

Elke Glatzer ist auch Naturwissenschaftlerin (Physik und Geologie), lebt
in Weiß und veranstaltet regelmäßig Fotoexkursionen.

Künstlerkontakt:

Dr. Elke Glatzer
https://fotografie-glatzer.de
post@fotografie-glatzer.de
Twitter @GlatzerElke

Mobil 0157 56169589
Telefon 02236 3289025

Pulli

Sommershof Pop Up

TREFFPUNKT Hauptstraße 71-73
Rodenkirchen 50996 Köln-Rodenkirchen

‚vernber
Petra Goebel wm

Petra Goebel liebt harmonisierende Farbkombinationen und die
Vielfalt der unterschiedlichen Maltechniken. Inspiriert durch die
Farben der Natur und den Jahreszeiten innewohnenden Stim-
mungen, setzt die Künstlerin ihre Motive gegenständlich, aber
auch in der Abstraktion um.

Sie malt überwiegend in Acryl und arbeitet gerne mit Blattgold,
Resin Gloss, oxydierenden Malmitteln sowie mit unterschiedlichen
Strukturmaterialien. Über ihre Malerei will sie den inspirativen
Impuls kreativ umsetzen und schafft es so, dem Betrachter au-
thentisch die Freude an der malerischen Geste zu vermitteln.
Petra Goebel wurde 1964 in Ostfriesland geboren und lebt seit 25
Jahren mit ihrer Familie in Köln.

Künstlerkontakt:
Mobil 0177 2407483
goebelpetra@gmx.net

„Köln-Kranhäuser“,
100 x 120 cm, Mischtechnik, 2020

Paul
Sommershof Pop Up

TREFFPUNKT Hauptstraße 71-73
Rodenkirchen 50996 Köln-Rodenkirchen 5

7. November

Margareta Nilson

Ohne Wurzeln kann man nicht fliegen — ein Motto von Margareta Nil-
son, das sich in ihrer Kunst spiegelt. Bäume sind ein wiederkehrendes
Motiv wie auch Sujets mit Wurzeln in ihrer schwedischen Heimat. Ihre
Kunst ist aber auch inspiriert von einem bewegten Leben und weltwei-
ten Reisen.

Margareta Nilson ist in Schweden aufgewachsen. Nach Rodenkirchen
kam sie 1976, zwischen 1995 und 2011 hat sie in Lissabon gelebt und
wohnt jetzt wieder in Rodenkirchen. Sie hat u.a. bei Nextart Formagäo
Artistica in Lissabon und bei der Freien Kunstakademie Artefact in
Bonn Zeichnen, Malerei und Grafik studiert. Malreisen führten sie in
verschiedene Länder Europas, nach Südamerika und Nordafrika. Sie
nahm an zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Portugal, Schwe-
den und anderen europäischen Ländern teil. Margareta Nilson arbeitet
z.Zt. hauptsächlich mit Aquarell und Holzschnitt.

Künstlerkontakt:
Margareta Nilson
margareta.nilson@gmx.net
www.margaretartist.com

„Soumalainen ja vri“,
40 x 30 cm, Holzschnitt, 2021

Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke geht ungekürzt an

Pulli

S0S Kinderdörfer Weltweit Sommershof
Sos TREFFPUNKT Hauptstraße 71-73
26 KINDERDÖRFER Rodenkirchen 50996 Köln-Rodenkirchen

WELTWEIT

Christine Pohl

Acrylfarbe und Acrylglas sind chemisch gesehen ähnlich und verbinden
sich. Christine Pohl nutzt die Eigenschaft des Glases, um Kuben und
Zylinder mit innenliegender Farbschicht zu betrachtenswerten Stelen zu
gestalten, die auch bei Wintertemperaturen im Garten wirken.

Künstlerkontakt
Christine Pohl
Telefon: 02232 68800
mobil: 0177/4085659
info@christinepohl.de
www.christinepohl.de

„lila-orange“, Acrylglas und Acrylfarbe, 75 cm h, 2021

NOVOTERGUM Süd GmbH
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9924411
www.novotergum.de

28

„Laura“,
32 x 32 cm, Acryl auf Karton, 2019

Andreas Winz

Andreas Winz ist ein vielseitiger Künstler mit aktuellem Wohn-
sitz und Arbeitsraum in der Nähe zu Köln. Er beschäftigt sich
hauptsächlich mit Malerei und verbindet Pop- und Stencilart
mit mehrschichtigen, abstrakten und äußerst dynamischen
Farbkompositionen. Seine Portraits aus Comic, Film und Musik,
sind meist auf das Wesentliche reduziert und vervollständigen
die mitunter harmonischen und farbgewaltigen Schichten aus
Acryl und Lack, Trotz zahlreicher großflächiger Arbeiten, liegt
seine höhere Aufmerksamkeit derzeit in einem Format das an
Schallplattencover angelehnt ist.

Künstlerkontakt:
winz@endlosereise.de
www.Endlosereise.de
Instagram: Endlosereise

Jonen Hören und Sehen
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
JONEN 50996 Köln-Rodenkirchen

Das Beste für Augen und Ohren Telefon: 0221 3579911
www.jonen.de

per, 16 bis
Ne Bu Buchhan
inde I

Gerda Laufenberg Spies

Seltsame Begegnungen

Gerda Laufenberg, die vor vier Jahrzehnten ihr Atelier in Ro-
denkirchen eröffnete, stellt ihre Arbeiten europaweit aus und
ist dabei immer ihrem Motto treu geblieben: Kunst darf alles
- provozieren, irritieren, amüsieren ... nur nicht langweilen..!“
So sind die Themen ihrer Bilder immer wieder eine Heraus-
forderung. Sollen sie auch sein... Bei dem Titel „Seltsame
Begegnungen“ ahnt man, dass keine Langeweile aufkommt.
Es gibt Begegnungen, die sich niemand wünscht. Oder
solche, auf die man sich zu Unrecht freut...

Was passiert, wenn Gott den Teufel zu einer Unterredung
bittet? Warum platzt Donald Duck hemmungslos in die hehre
Welt der Antike ein? Aber auch: Wieso hüpfen wir plötzlich
mit angewinkeltem Ellenbogen aufeinander zu?

Die Rodenkirchener Künstlerin lässt in der Buchhandlung
Mayersche Köhl viele solcher Begegnungen zu - und hält sie
im Bild fest. Eine Begegnung, die sich lohnt!

Künstlerkontakt
Atelier Gerda Laufenberg
Mühlenstraße 3, 50999 Köln-Rodenkirchen

Mobil 0177 2178286, www.gerdalaufenberg.de

Mayersche Buchhandlung
a GmbH & Co. KG

Hauptstraße 81-83

50996 Köln-Rodenkirchen

Telefon: 0221 394405

‚rächs er,
= te m ano
9

„We are family!“,
40 x 50 cm - Tusche auf Papier, Entstehg. 2021

29

Jugendkunstschule Rodenkirchen

Kunstschlitz - das kleinste Schaufenster der Kunstmeile
Jubiläums-Bildband „Der Park erwacht“ zu 30 Jahre Jugend-Kunstschule
Rodenkirchen, in digitaler Version, 278 Seiten am laufenden Band!

Das 30-jährige Jubiläum der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen sollte

ein Fest der besonderen Art sein, ein ganzes Jahr sollte gefeiert werden!
mpulsgeber war der Vorgebirgspark mit all seiner Vielfalt, Kunstprojekte
von und mit Kindern und Jugendlichen sollten den Park erwachen lassen!
Das Team der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen mit der Initiatorin und
fachlichen Leiterin Ingeburg Zimmermann entwickelte 30 Projekte zum
Thema „Der Park erwacht“! Was lag da näher, als die Kooperations-Part-
ner aus 30 Jahren zum Mitmachen einzuladen.
Die Einladung — Lust auf Kunst? — ging an alle Kooperations-Partner
rechts und links vom Rhein. Experimentierfreudige Schulen, Kitas, OGS
und JKS-Kurse konnten sich in der Zeit vom 26.04.2019 — 26.4.2020 für
einen Tag oder einige Stunden auf das „Abenteuer Kunst“ einlassen.

Die Verteilung der Projekte fand im Losverfahren statt! Projekt-Lose (ohne
Nieten) gab es zu den Kunstsparten - Bildnerisches Gestalten - Malerei
- Landart - Skulptur - Theater - Fotografie - Video - Trickfilm — Anima-
tion. Alle Projekte wurden dokumentiert und in dem Jubiläums-Bildband
zusammengeführt. Der Jubiläums-Bildband „Der Park erwacht“ ist ein
Kaleidoskop der Ideen, ein bunter Wechsel der Eindrücke und Bilder - er
spiegelt den Park und die heutige Jugend-Kunstschule Rodenkirchen
Jubiläumsbildbane n wider!

Jugeı
Mayersche Buchhandlung
GmbH & Co.KG

Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
30 Telefon: 0221 394405

www.jugend-kunstschule-rodenkirchen.de

Gesamtschule Rodenkirchen

Die Gesamtschule Rodenkirchen freut sich auch im Rahmen des Festjahres zum 50-jährigen Schuljubiläum über ihre Teilnahme an der
Kunstmeile. Schon in den ersten Jahren der Schulgründung stellte die Mayersche Buchhandlung Köhl ihre Schaufenster der Gesamtschule für
Ausstellungen zur Verfügung, was diesen Ort besonders macht.

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 12 präsentieren in diesem Jahr Linoldrucke: Sie haben sich auf die Suche nach abstrakten Formen in der
Natur und in Ergebnissen von künstlerischen Zufallsverfahren gemacht. Diese Anregungen wurden weiterentwickelt und finden sich in der
Formensprache der entstandenen Linoldrucken wieder.

Zudem experimentieren die Schüler*innen mit Druckfarben und weiteren Platten mit geometrischen Formen und gestalteten Fantasiewesen,
um die Bandbreite dieser Drucktechnik auszuschöpfen.

Plastische Arbeiten aus der Sekundarstufe I und künstlerische Produkte aus einer Projektwoche im Sommer zu den 17 Zielen für nachhaltige
Entwicklung runden die Ausstellung ab.

Künstlerkontakt
Christian Kockhans, Gesamtschule Rodenkirchen, www.gesamtschule-rodenkirchen.de, Sürther Str. 191, 50999 Köln

©
eo

Mayersche Buchhandlung
GmbH & Co. KG
Hauptstraße 81-83

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405

Romane Dias Gulli

Ao2z

32

„Das Gerüst am
Nordturm des Doms
am 9.6.2021“,
30x21 cm,
Bleistiftzeichnung

Öffnungszeiten:

donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr
Sonderöffnungszeiten zur Kunstmeile:
Samstag, 6. November, 10 bis 14 Uhr
Sonntag, 7. November, 10 bis 14 Uhr
Samstag, 20. November, 10 bis 14 Uhr
Sonntag, 21. November, 10 bis 14 Uhr

Clemens Hillebrand

Die Galerie Kunst T raum 27 verlängert extra für die
Kunstmeile die Ausstellung „Köln im Wandel“ bis zum 26.
November 2021.

Von Juni 2020 bis Juni 2021 zeichnete Clemens Hille-
brand für das Projekt „Köln im Wandel“ Baustellen in Köln
und Umgebung.

Natürlich die ewige Baustelle Dom, die Veränderungen
am Roncalliplatz, die MiQua Baustelle am Rathausplatz,
die eingerüstete Kirche St. Pantaleon, die Renovierung
der Mülheimer Brücke, aber auch den Braunkohle-Tage-
bau Garzweiler, um nur einige der Arbeiten zu nennen.
Die Zeichnungen, die die Objekte aus verschiedenen
Perspektiven und Zeiten zeigen, sind immer vor Ort
entstanden.

Außerdem zeigt der Künstler verschiedene eher phantas-
tische Variationen des Themas sowie Fotografien, die ihn
auf verschiedenen Baustellen bei der Ausführung seiner
Wand-und Deckenmalereien zeigen.

Künstlerkontakt
Mobil 0175 3766997
Email: clemenshillebrand@yahoo.de, lubcaparellalo.de

Galerie Kunst T raum 27
Galerie für zeitgenössische Kunst
Clemens Hillebrand
Walter-Rathenau-Straße 27
50996 Köln

Jeannette de Payrebrune

„Grazien“ - die aus den Materialien Eisen, Zement, Spachtel, Model-
liermasse, Harz und Bootslacken gefertigten Skulpturen entstanden
ursprünglich aus dem Thema Tanz. Tänzerisch scheinen sich die rot
lackierten Grazien wie Äste in der natürlichen Bewegung des Windes
hin und her zu wiegen. Gleichzeitig bahnen sie sich wie Adern ihren
Weg, nur, dass sie hier nicht die lebenswichtigen Bahnen des Körpers
darstellen, sondern aus der Erde in die Luft hineinwachsen und die
Umgebung sozusagen beleben.

Jeannette de Payrebrune absolvierte ihre Ausbildung an der Kölner
Schule für Malerei und der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn. Seit
2008 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und hat ihre Arbeiten in

zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Zu den Ausstel-

lungsorten gehören die Kulturkirche Ost in Köln, der Landtag NRW in

Düsseldorf, das Leopold-Hösch-Museum in Düren, die Abtei Brauwei-
ler in Pulheim, das Stadthaus in Köln und das Frauenmuseum in Bonn.

Sie lebt und arbeitet im Kunstzentrum Wachsfabrik.

Künstlerkontakt

Atelier 10 & Loft 22, Industriestraße 170, 50999 Köln
Mobil 0163 5671907, payrebrune@t-online.de
wwvw.payrebrune-art.de

Vita Verde

VITA VERDE Naturkost

Sürther Straße 2

50996 Köln-Rodenkirchen

Telefon: 0221 396201
www.vitaverde.de, info@vitaverde.de

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13. NOV chem am ” end-
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Event und hr). Markus die Künstlerin
musikalisch End mE Tg a ahart®
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„Ausstellungsansicht: 31 Grazien “, Tangentiale Beethovenjahr
Künstlerforum 2020 - Botanischer Garten in Bonncm, 2019

33

„Bonny und Clyde“,
120 cm h, 2005

34

Steff Adams

„Steff Adams, gelernte Fotografin, hat in der Skulptur ihre ganz eige-
ne, auf sie zugeschnittene Ausdrucksmöglichkeit gefunden. Aus der
Fläche der Fotoarbeiten stiegen Figuren hervor, menschenähnliche
Geschöpfe zum Anfassen und Gernhaben, eingehüllt in nostalgi-
sche Tapetenhautmuster: überall und immer in sich selbst zuhause.
In ihrer unübersehbar selbstbewussten Bescheidenheit wirken sie
wie gute Freunde, frei von allen Allüren — wohltuender Kontrast zum
Zeitgeistzwang globalisierender Rastlosigkeit, geprägt durch Witz und
Wärme.“

Lutz Rohs, Galerie Lutz Rohs, Düren

„Steff Adams Skulpturen sind keine Abbilder, sondern Gefühlswelten
für sich. Es sind die Wünsche und Emotionen, und nicht die Bilder
und Abbilder, durch die Steff Adams ihren Skulpturen unaufdringlich
und feinsinnig eine Form und ein Zuhause gibt.“

Zitate aus dem Text von Dr. Peter V. Brinkemper

Künstlerkontakt

Steff Adams, Gereonswall 27a, 60668 Köln
Mobil 0177 8656206, wvw.steffadams.de
www.kommensienachhause.de

Villahotel Rheinblick
Uferstraße 20

50996 Köln-Rodenkirchen
VILLAHOTEL Telefon: 0221 3409140

RHEINBLICK f . 1
wre www.villahotel-rheinblick.de

Kunstmeile

Kultur.Frühling
Sommertage

Martinsmarkt

Tag des Veedels

Programm 2022

Winterzauber

Anna Halm Schudel

Vom antiken Wandbild über das barocke Stillleben bis zur Fo-
tografie der Gegenwart: Blumen gehören zu den beliebtesten
Motiven der Kunstgeschichte. Seit 25 Jahren beschäftigt sich die
Züricher Fotografin Anna Halm Schudel mit dem traditionsreichen
Sujet. Mit der Kamera zoomt sie in Blumenkelche hinein und an
Blütenstempel oder Blattadern heran. Sie zelebriert die leuchtende
Farbenpracht und Formenvielfalt und damit die Verführungskunst
der Blumen. Ebenso leidenschaftlich verfolgt die Fotografin den
Prozess des Ausbleichens und Welkens.

Sie führt uns vor Augen, wie schön Blumen aussehen können,
wenn wir sie schon längst entsorgt hätten. Untermalt wird dieser
Prozess durch eine subtile Farbgebung: Während die Bilder
frischer Blumen mit einer hohen Farbsättigung auf uns wirken,
untermalen zarte, graupastellene Töne ihren Zerfall und betonen
damit die ganze Dramatik. Blossom vereint dekorative Pracht mit
einem Memento mori.

Wie oft gehen wir achtlos an einem Blumenstrauß vorbei. Vielleicht
nehmen wir die Farbenpracht in einem Augenwinkel wahr, aber Se-
kunden später ist der Eindruck bereits verblasst. Genau hier setzen
die Fotografien von Anna Halm Schudel ein. «Nimm Dir Zeit. Schau
mich an», möchten uns die Blumen sagen, welche die Fotografin in
diesem Werk verewigt hat.

in focusgalere, in focus galerie

burkhard amold Burkhard Arnold
Hauptstraße 114
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 1300341
www.infocusgalerie.com

in focusg

alerie.

Iburkhard amelc

in focus galerie
Burkhard Arnold
Hauptstraße 114

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 1300341
www.infocusgalerie.com

Öffnungszeiten:

Samstag, 6. November, 11 bis 15 Uhr, so-
wie Sonntag, 7. November, 13 bis 18 Uhr.
während der Kunstmeile: mittwochs bis
freitags von 16 bis 19 Uhr, sowie samstags
von 11 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung
unter 0177 3202913

37

38

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet

Am Tag der Vernissage
zusätzlich von 13 Uhr bis 17 Uhr
mit Live-Portrait-Fotografie

Joachim Rieger
Mehr als nur ein Bild

In seiner Manufaktur „Foto Kunst im Quadrat“ verarbeitet Joachim
Rieger gerne Altholz und benutzte Bretter, die so vor dem Schred-
der oder dem Brennofen gerettet werden. Scheinbar nutzlose
Abfallprodukte werden auf diese Weise von ihm zum Kunstobjekt
gewandelt. Ebenfalls bieten alte Weinkisten eine besondere Grund-
lage für seine Fotografie, daraus ist seine WeinkistenKunst entstan-
den. Nicht zu vergessen, selbst Steine sind nicht vor ihm sicher

- seine Foto Kunst auf Sandstein ist ein richtiges Schwergewicht.

All das fertigt er mit seiner Frau Stephanie mit viel Liebe zum
Detail. Dabei wird gesägt, geschliffen, geflämmt, lackiert, gebohrt,
geklebt, gegossen und poliert und viel gelacht.

#upcycling wird groß geschrieben, jedes Objekt ist ein Unikat.

Künstlerkontakt

Thymianweg 13, 51061 Köln,
Telefon 0221 739 18 75,
|r@fotografie-joachimrieger.de,
www,fotografie-joachimrieger.de

KÖLNER Kölner BilderBogen Verlag GmbH

BI LDE RBOGEN Gustav-Radbruch-Straße 10

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352688
www.bilderbogen.de

Claudia Franzen
Detlev von Liliencron (1844 - 1909)

-Glückes genug-

wenn sanft du mir im Arme schliefst,

Ich deinen Atem hören konnte,

im Traum du meinen Namen riefst,

um deinen Mund ein Lächeln sonnte-
Glückes genug.

Künstlerkontakt

Claudia Franzen

‚Atelier Mönchsgüterweg 1
50999 Köln

Telefon 0173 2531409
atelier@claudiafranzen.de
www.claudiafranzen.de

Und wenn nach heißem, ernstem Tag

Du mir verscheuchtest schwere Sorgen,

Wenn ich an Deinem Herzen lag,

Und nicht mehr dachte an ein Morgen -
Glückes genug.

Die Zeit hat sich in der Pandemie radikal verändert. Verlust von Unschuld - Unbe-
schwertheit - Selbstverständlichkeit, Defizite wurden sichtbar. Die „Stillen Zeiten“
wirkten wie ein Filter - boten Chance für Innehalten, Korrekturen und Erneuerungen.
Unsere Sehnsucht nach Glück - Ich - Sein bleibt unberührt, ja sie ist unstillbar.

Kois symbolisieren Stärke, Ausdauer, Begehrlichkeit. Sie bleiben in Bewegung, um
sich zu verändern und erneuern und visualisieren Glück.

POTHEKE
MATERNUZ

Maternus Apotheke
Hauptstraße 100

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 398570
www.maternus-apotheke.de

40

„Delikatessen J. Wagner“,
30 x 40 cm, Fotoabzug, 2021

Nicole Compere

Nicole Compe£re zeigt einen Teil ihrer Serie „Kölner Läden“ in
Schwarz-Weiß-Fotografien, die von 1990 bis 2021 entstanden sind.
Eingefangen hat die Kölner Fotografin den Zauber außergewöhnlicher
Geschäfte, deren Charme vor allem durch ihre Besitzer, die ihre Läden
individuell und engagiert führen, geprägt wird. So werden ihre Läden
über den Einkauf hinaus zu einzigarten Orten des Austauschs und der
Begegnung.

Es gelingt ihr eindrucksvoll, diese besondere Atmosphäre zu doku-
mentieren. Die Fotografien von Nicole Compe&re sind daher wichtige
Zeitdokumente einer vergangenen Epoche. Außerdem zeigt sie in ihrer
Serie neue Geschäfte von jungen Unternehmern, die Altes und Neues
aufgreifen, um in der heutigen Zeit erfolgreich zu sein.

Nicole Compe£re, 1962 geboren, lebt und arbeitet in Köln. Im Anschluss
an ein Studium in Köln (Germanistik, Theater, Film u. Fernsehwissen-
schaften) Ausbildung zur Fotografin, seit 1990 freiberuflich tätig als In-
terieur- und Architekturfotografin. Seit 1986 zeigt sie ihre freien Arbeiten
in Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie ist berufendes Mitglied der
DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photografie e.V.)

Künstlerkontakt
nicole@compere.de, www.compere.de

Delikatessen Wagner
Hauptstraße 98

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393589
www..delikatessen-wagner.de

Delikatessen

SF Wagner

Führungen im Rahmen der Kunstmeile

Dienstag, 9. November

9.30 bis ca. 11.30 Uhr, Fotokursus mit Dr. Elke Glatzer, je
nach Wetter und Teilnehmerwünschen wird das Rheinpanorama,
Architektur an der Uferstraße, Pflanzen und Tiere/Muscheln am
Rheinufer fotografiert.

Bitte mitbringen: eine Kamera mit manuellen Einstellungsmög-
lichkeiten, die zugehörige Bedienungsanleitung (Tipp: als PDF auf
dem Handy), vollständig geladener Akku, Speicherkarten, durch-
sichtige saubere Plastiktüte, Stift und Notizzettel. Eventuell auch
Stativ (nach Absprache), Polarisationsfilter. Treffpunkt: Spielplatz
am Rodenkirchener Rheinufer. Anmeldung unter kunstmeile-ro-
denkirchen@alexajansen.com.

Mittwoch, 10. November

15.30 bis ca. 17 Uhr, Führung der Bürgervereinigung
Rodenkirchen zur Kunstmeile: „Kunst, Künstler & Historie“ -
kurzweilige Führung durch Rodenkirchens historischen Ortskern
mit der renommierten Stadtführerin Elke Hecker. Treffpunkt:
Erdgeschoss Sommershof, Rolltreppe.

Anmeldung: info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

BÜRGERVEREINIGUNG gr MR: RODENKIRCHEN e.V.

Freitag, 12. November

11 bis 13 Uhr, Führung Süd-Mitte mit der Kuratorin Alexa Jan-
sen, Treffpunkt: Vita Verde, Sürther Straße 2, Anmeldung unter:
kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com

Samstag, 13. November

14 bis 16 Uhr, Photowalk „Streetfotografie“ mit dem Pro-
fi-Fotografen Uli Kreifels, Leiter des IFAG-Instituts für Angewand-
te Gestaltung, mit Digitalkamera oder Smartphone, die Ergeb-
nisse werden nach Absprache auf den social media Kanälen der
Aktionsgemeinschaft veröffentlicht. Treffpunkt: 14 Uhr, Palladio,
Maternusplatz 11. Anmeldung unter: kunstmeile-rodenkirchen@
alexajansen.com

Donnerstag, 18. November

15 bis 17 Uhr, Führung Nord-Mitte mit der Kuratorin Alexa
Jansen, Treffpunkt: Benetton, Hauptstraße 70, Anmeldung unter
kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com.

Freitag, 19. November

11 bis ca. 12.30 Uhr, Führung der Bürgervereinigung
Rodenkirchen zur Kunstmeile: „Kunst, Künstler & Historie“ -
kurzweilige Führung durch Rodenkirchens historischen Ortskern
mit der renommierten Stadtführerin Elke Hecker. Treffpunkt: Erd-
geschoss Sommershof, Rolltreppe. Anmeldung: info@buerger-
vereinigung-rodenkirchen.de

a

42

„Monsterhöhle“,
von Pina und Gül

OSK - Offene Schule Köln

Monster, Mischwesen und mehr. Die Schülerinnen und Schüler
der Offenen Schule Köln haben mit der Decalcomanie-Technik
abstrakte Strukturen und Farbflächen entstehen lassen. In diesen
gibt es allerhand zu entdecken.

Weiterhin lädt eine Reihe abstrakter Holzskulpturen dazu ein, die
Fantasie schweifen zu lassen.

Die Offene Schule Köln (OSK) versteht sich als eine „Schule für
Alle“. Sie heißt die Vielfalt und Einzigartigkeit aller willkommen.
Auch in der Kunst.

Kontakt

Max Breuer
max.breuer@offene-schule-koeln.de
www.offene-schule-koeln.de

— osx

Offene Schule Köln

Volksbank Volksbank Köln Bonn eG
ma mm Köln Bonn eG Maternusstraße 1
Einfach besonders 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 20032004
www.koelnerbank.de

44

„Ein Stück Paris an der Dürener
Straße in Köln-Lindenthal“,
Tusche-Buntstift-Zeichnung, 2021

Glemens Hillebrand

Clemens Hillebrand wurde 1955 geboren und ist seit 1983, nach der
Ausbildung in verschiedenen Künstlerwerkstätten, als selbstständiger
Maler und Graphiker tätig. Seit 1986 hat er sein Atelier in Rodenkir-
chen.

Clemens Hillebrand schuf zahlreiche Wand- und Deckengemälde sowie
Glasmalereien in Kirchen und öffentlichen Gebäuden. In Köln sind u.a.
von ihm zu sehen: die Wandmalerei und Fenster in der romanischen
Kirche St. Pantaleon. Wandmalereien in St. Agnes in der Nordstadt,
zwei große Tafelbilder im Kölner Weinmuseum und ein großes Treppen-
hausfenster im Provinzhaus der Vinzentinerinnen in Köln-Nippes.

Der Künstler malt und zeichnet auch immer wieder Ansichten von
Gebäuden, Plätzen und dem Leben in der Stadt. Im &pi Rodenkirchen
zeigt er nun einige in diesem Jahr entstandene, kolorierte Tuschezeich-
nungen vom Stadtteilleben in und um epi-Filialen in Köln, Düsseldorf
und Bonn sowie weitere Zeichnungen und Ölgemälde.

Künstlerkontakt

Telefon 0221 393851

Mobil 0175 4159364
clemenshillebrand@yahoo.de
www.clemenshillebrand.de
www.lubcaparellalo.de

pl Epi GmbH & Co. KG
eo Ir Maternusplatz 4
boulangerle fe 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93721712
www.epi-cologne.eu

&

FS

Gymnasium Rodenkirchen

„Das Gymnasium Rodenkirchen zeigt zur Rodenkirchener Kunstmeile
einen Querschnitt von Arbeiten unterschiedlicher Jahrgänge. Fotocol-
lagen, malerische Umsetzungen verschiedener Arrangements und gesell-
schaftskritische Themen zeigen die Vielfalt der Inhalte und Techniken des
Kunstunterrichts - z.T. auch zu Zeiten des Distanzlernens. In der Orientie-
rungsstufe z.B. collagieren Schülerinnen Naturmaterialien auf Fotokopi-
en, in der Einführungsphase werden moderne Stillleben in verschiedenen
Stilen angefertigt.

Im laufenden Schuljahr beschäftigt sich eine Gruppe Schüler:innen mit
einem besonderen Jugendprojekt - SELMA #Wanted Cologne. In Ko-
operation mit der COLTURE Company, setzen sie sich mit dem jüdischen
Leben und der Sprache von Selma Meerbaum-Eisinger, welche mit 18
Jahren im Arbeitslager starb, auseinander. Mit künstlerischen Mitteln von
Sprache, Malerei, Musik und Film wird die Lyrik des 20. Jahrhunderts mit
dem Blick junger Menschen des 21. Jahrhunderts verwoben.“

Künstlerkontakt
Dagmar Bätz, Gymnasium Rodenkirchen

Bild oben: Paul Galmbacher

Bild unten: Lea Timm

s Sparkasse KölnBonn
S Sparkasse Maternusplatz 10
KölnBonn 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 226-98510
www.sparkasse-koelnbonn.de

Uli Kreifels - STREET.COLOGNE

Street Photography aus Köln. Architektur, Farben, Formen,
Symbole. Menschen im Vorbeigehen. Der Blick auf die
Stadt von Uli Kreifels.

Parallel macht er Werbefotografie und leitet das IFAG Ins-
titut für Angewandte Gestaltung, wo Studenten auf ihrem
Weg in den Beruf des Designers gecoacht werden.

Künstlerkontakt

IFAG Institut für Angewandte Gestaltung
Rolandstraße 103, 50677 Köln, www.street.cologne,
www.kreifels.com

Mobil 0171 5301355
www.instagram.com/uli_kreifels

www.ifag.koeln, uli@kreifels.com

„Summer in the City“,
Köln, Mediapark, 100 x 100 cm,
Aludibond, 2021

Samstag, 13. November, 14 bis 16 Uhr,

Photowalk „Streetfotografie“ mit dem Profi-Fotografen Uli
Kreifels, Leiter des IFAG-Instituts für Angewandte Gestaltung,
mit Digitalkamera oder Smartphone, die Ergebnisse werden

[7
nach Absprache auf den social media Kanälen der Akti- N | | Q d | 0 Maternusplatz 11
onsgemeinschaft veröffentlicht. Treffpunkt: 14 Uhr, Palladio, 50996 Köln-Rodenkirchen

Palladio Rodenkirchen

Maternusplatz 11. Telefon: 0221 98549760
46 ‚Anmeldung unter: kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com www.palladio-rodenkirchen.de

Tanja Korten

Tanja Korten zeigt abstrakte und figürliche Acrylbilder, Zeichnungen
und digitale Varianten. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung von
Menschen. Diese sind sehr reduziert und muten fast skulpturenhaft
an. So entsteht Raum für Interpretationen. Farbe, Entfernung der
Personen oder auch eine spontane Assoziation des Betrachters
entscheiden über die entstehende Stimmung.

Ihre Bilder stellt die Künstlerin seit einigen Jahren an den unter-
schiedlichen Orten aus.

«Ich finde es immer wieder spannend, wie sich die Wirkung eines
Bildes im jeweiligen Ambiente verändert.»

Künstlerkontakt

Tanja Korten
t.korten@gmx.de

Mobil 0041176 2685826

„Fünf Menschen“,
90 x 90 cm, Druck auf Leinwand, 2020

Walterscheidt Ya
BIST. 50996 Köln-Rodenkirchen

inderalten Telefon: 0221 9355040
www.walterscheidt.net 47

48

„Bär“,
4/15, 15,3 cm h, Bronze

Kurt Arentz

Kurtz Arentz (1934 -— 2014) war ein Bildhauer, der bis heute über
seine Heimatstadt Leverkusen hinaus mit seiner Kunst begeistert.
Erst mit fast 40 Jahren beginnt er zunächst mit der Malerei und
wenig später mit der Bildhauerei, doch der Autodidakt findet vor
allem im plastischen Schaffen sein künstlerisches Zuhause und
zeigt schnell ein ungewöhnliches Talent in Tierdarstellungen und
Porträt.

Arentz arbeitet gegenständlich und gewinnt gerade damit Viele für
seine Werke, die - ob es sich um Tier oder Mensch handelt - im-
mer Zeugnis seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe und
seiner Fähigkeit, das Wesen des Dargestellten einzufangen, sind.
Sein Talent berühmte Persönlichkeiten zu porträtieren und seine
unbefangene Kontaktfreudigkeit lassen ihn zu einem Künstler
werden, der mit und für viele Prominenten arbeitet, u.a. Ronald
Reagan, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Josef Neckermann und
Ulrike Meyfarth. In den vier Jahrzehnte emsigen künstlerischen
Schaffens fanden unzählige Ausstellungen statt und Kurt Arentz
erhielt diverse Auszeichnungen. Seine Arbeiten im öffentlichen
Raum sind auf der ganzen Welt zu finden, von Leverkusen, Köln
und Berlin bis nach Austin (TX) und Santiago de Chile.

Künstlerkontakt
www.kurt-arentz.de

Juwelier Behrendt
Maternusstraße 14a

BEHRENDT 509% Köin-Roaenkirchen

Telefon: 0221 393432
www.juwelier-behrendt.com

Thomas Mossolff

Ob es nun eine Nebelwand am Berg ist oder Sonnenschein,
der durch Laubkronen im Wald fällt - Licht ist das bestimmen-
de Thema in den Bildern von Thomas Mossolff.
Momentaufnahmen der Natur sind das in den vergangenen
Jahren erarbeitete Spektrum des Künstlers, nachdem er drei-
Big Jahre als Illustrator in der Werbung tätig war, festgehalten
in Acryl- oder Aquarell.

Thomas Mossolff wurde 1962 in Wanne-Eickel geboren. In
frühester Jugend fing er an zu malen und studierte nach der
Schulzeit ab 1984 „Kommunikationsdesign“ an der Universität
Gesamthochschule Essen.

Der Künstler lebt seit dem Jahr 2000 in Kerpen und ist seit
1989 als selbständiger Illustrator tätig.

Künstlerkontakt

Thomas Mossolff

Berrenrather Str. 14E, 50169 Kerpen
Mobil: 0172 8320323
www.mossolff.de
www.facebook.com/thomas.mossolff

en Engel & Völkers

Maternusstraße 14b

ENGEL&VÖLKERS’ 50996 Kön-Rodenkirchen

Telefon: 0221 299450
www.engelvoelkers.com

„Lichtung“,
‚Acryl auf mit Gesso grundierter Graupappe,
72x47 cm, 202

49

50

Lucie Albrecht

Man muss fast nichts wegwerfen, „vielen Sachen kann ich ein
neues Leben einhauchen“ - das sagte sich Lucie Albrecht. Nicht
Gebrauchtes zweckentfremden ...so begann sie in der Pande-
mie, als alles still stand, zu arbeiten.

Stricknadeln, alte Stofffetzen, Metallreste, nicht mehr benötigtes
Werkzeug, alles hat sie in Skulpturen und Collagen verarbeitet.
Dann kam in Hoffnungsthal das Hochwasser und damit auch
viele Steine zum Vorschein. Eine fabelhafte Unterlage für fröhli-
che, nachdenkliche und vor allem bunte Gesichter...

Lucie Albrecht - LUCKY - wurde in Pilsen geboren, sie lebt und
arbeitet im Bergischen Land. Studium der Diplom-Pädagogik
an der Kölner Uni. Studium der Malerei und Grafik bei Profes-
sor Jürgen Knabe. Bislang zeigte sie ihre Werke in zahlreichen
Ausstellungen in Köln-Bonner Raum, Frankreich, der Schweiz
und in der Tschechischen Republik.

Künstlerkontakt
www.lucie-albrecht.du
Instagram: Iuciealbrecht889
lucie.albrecht@t-online.de

£ x Boutique Anders

Wilhelmstr. 74
50996 Köln

Telefon: 0221 34018240
= 7 hallo@anders-mode.de

Walburga Poeplau

Auf dem Umweg über die Fotografie von Graffiti, Holztü-
ren, aufgerissenen Fassaden und Abbruchhäusern (1984-
88) entdeckte ich meine Sammelleidenschaft für Liegenge-
lassenes, Verlorenes und Schwemmgut.

So entstanden 1991 die ersten Material-Collagen:
„Menschen werfen Dinge weg, die ihnen früher etwas
bedeutet haben. Den Abfall der Straße und alte, angeros-
tete, entwertete Dinge verarbeite ich in meinen Werken - in
denen sie ihre Identität verlieren. Wenn sich dann beim
Betrachten ein neues Gefühl freier Harmonie einstellt, ist
meine Inspiration geglückt.“

Künstlerkontakt

Walburga Poeplau

Maternusstr. 24, 50996 Köln (Rodenkirchen)
Telefon 0221 352854
wpoeplau@t-online.de
wwvw.poeplau-kunst.de

„Materialcollage VI“,
60x50 cm, 2016

NA 7, La Buona Tavola
„eu Ag, Maternusstraße 26
VO een SP 50996 Köln-Rodenkirchen

Telefon: 0221 29968441
www.labuonatavola.de

Barbara Wirtz

Farbintensive, oft großformatige Werke zeichnen das SchafNach ihrem Kunst-
und Sonderpädadogikstudium in Köln arbeitet Barbara Wirtz, Jahrgang 1960,
als Sonderpädagogin und unterrichtet seit 1990 an Förderschulen, seit 1997 an
der LVR-Donatus-Schule in Pulheim Brauweller u. a. das Fach Kunst. Sie beglei-
tet die Schüler in ihrer kreativen Arbeit und unterstützt ihre Freude am schöpfe-
rischen Tun. Nachdem ihre eigenen Kinder erwachsen sind, hat sie sich wieder
intensiver mit ihrer Malerei und Bildhauerei beschäftigt und sich im Rahmen von
regelmäßigen Workshops, durch die Zusammenarbeit mit einer renommierten
Kölner Künstlerin und den Austausch mit anderen Künstlern fortgebildet. Seit
2014 hat sie ihre Werke bei verschiedenen Ausstellungen (u.a. LVR Köln Deutz,
KalkKunst, Kölner Kulturförderkreis K8, Kunstmeile Rodenkirchen) gezeigt.

Es ist die Natur... es sind die Menschen... es sind die Augenblicke...und
immer wieder sind es die Farben, von denen sie sich inspirieren lässt: Mit einem
Wechselspiel von Transparenz und Intensität, von Leichtigkeit und Stärke, von
Großzügigkeit und Ausführlichkeit, gebettet in leuchtenden Farbschichten auf
großflächigen Leinwänden sprechen ihre Bilder die Augen des Betrachters immer
wieder auf neue Weise an.

„Ich denke an nichts, wenn ich male, ich sehe Farben.“ (Paul Cezanne)

„Winterbild“,
110 x 150 cm, Öl auf Leinwand, 2021

Künstlerkontakt

Brunnenallee 48, 50226 Frechen
Mobil 0177 5523497
wirtz.barbara60@googlemail.com

Sport Engels GmbH
Maternusstrasse 28
SPORTS 50996 Köln

Telefon: 0221 99 21 685
52 christoph.engels@sport-engels.de

Jörg Seiler präsentiert von Moritz Liebig

Das RheinEnergieSTADION hat eine besondere - auch und vor allem
emotionale - Bedeutung für Köln. Als Kölner Architekturfotograf ist es
naheliegend, mich mit diesem wichtigen Bauwerk, diesem Wahrzei-
chen unserer Stadt, auseinanderzusetzen.

In dem Kalender geht es mir um den architektonischen Gesamtaus-
druck des Stadions - seiner scheinbaren Leichtigkeit gepaart mit dem
Ausdruck der unerschütterlichen Standfestigkeit. Der Ausdruck reprä-
sentiert für mich die Verbundenheit der Kölner mit ihrem 1. FC Köln.
Die zweite Sichtweise - für mich beinahe überraschend - liegt in den
Details der Stahlträger des Stadions. Die überaus grafische Konstrukti-
on lässt eine klare und gleichzeitig ausdrucksstarke Architektursprache
entstehen, die mich auf außergewöhnliche Art fasziniert.

Künstlerkontakt
J. Seiler, www.joergseiler.de, info@seiler-fotografie.de

WIR
TECHNIK

Maternusstraße 30

50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 95813005
info@wirliebentechnik.de

m

Mit dem Projekt Stadionkalender macht Moritz Liebig die Aufnahmen
von Jörg Seiler einem breiten Publikum in Form von hochwertigen
Kalendern zugänglich. Erhältlich sind auf der Kunstmeile ein 30x40cm
großer Wandkalender und ein 15x15cm großer Tischkalender, welche
die Motive auf 250g starken Bilderdruck abbilden. Im „Wir Lieben
Technik Rodenkirchen“ können außerdem weitere außergewöhnliche
Fine-Art Werke des Fotografen betrachtet werden.

M. Liebig, www.stadionkalender.de, mail@stadionkalender.de

WIR LIEBEN TECHNIK Deutschland GmbH

53

54

WiSü - Willkommen im Rheinbogen e.V.

Im BürgerTreff ‚X‘ hat WiSü einen Ort der Begegnung

und des Miteinanders geschaffen
für jedes Alter und für alle Kulturen

« Freitag, 12.11.2021
« Samstag, 13.11.2021
« Sonntag, 14.11.2021
* Freitag, 19.11.2021
« Samstag, 20.11.2021
* Sonntag, 21.11.2021

15.00 bis 17.00.Uhr
15.00 bis 17.00 Uhr
15.00 bis 17.00 Uhr
15.00 bis 17.00 Uhr
15.00 bis 17.00 Uhr
15.00 bis 17.00 Uhr

Die Besichtigung der Ausstellung ist auch auf Anfrage unter

info@wisue.de möglich.

Künstlerkontakt

Dr. Ellen Behnke 0157-36000468
Monika Wilke 0177-2339633
info@wisue.de

WiSü-BürgerTreff ‚X‘

50999 Köln-Rodenkirchen

FON Ü Eygelshovenerstr. 33
wis

TR TERN YWWW.wisue.de

Atelier X

Eine Vielfalt an Kunst und kunstschaffenden Menschen

Neue Wirklichkeiten zu entwerfen, Bekanntes, Herkömmliches zurückzulas-
sen, eine neue Ordnung der Dinge zu entdecken...

„Nach vorne schauen“ - überholte Funktionen und Strukturen hinter sich
lassen, Anpassung an den Wandel des Lebens

Inspiriert vom Gedanken der Avantgarde und dem Werkstatt-Gedanken
des Bauhaus-Stils, werden durch nachhaltige Verwendung verschiedener
Dinge und Materialien, ihre jeweilige Form stets wertschätzend, neue Funk-
tionen und Designs geschaffen.

Bakouch und Madame X Skulpturen, Collagen, Installationen,
Objekte
Lichtinstallationen nach
Terminabsprache anzusehen

Imogen Reisner Malerei, Mixed Media

Inge Riechelmann Malerei

Claudia Modlich Malerei

Sabine Schmidt Malerei

Susanne Westerhoff-Kohn Malerei

Günther Winckler Malerei, Zeichnung

Bakouch Susanne Westerhoff-Kohn

Inge Riechelmann

Madame x

Imogen Reisner

55

Öffnungszeiten

Sonntag, 7. November, 13 bis 18 Uhr

Dienstag, 9. November, und 16. November, 15 bis 18 Uhr
Mittwoch, 10. November, und 17. November, 15 bis 18 Uhr.
Samstag, 14. November, und 20. November, 15 bis 18 Uhr.

Offene
Kunstwerkstatt
Köln Süd e.V.

56

Die Offene Kunstwerkstatt

Die Offene Kunstwerkstatt (OKKS) ist ein Treffpunkt für alle Menschen, die an
einem lebendigen Austausch und an kreativem Gestalten interessiert sind.

Wir bieten umfangreiche Möglichkeiten, eigene Ausdrucksweisen für jede’n
Besucher“in zu finden. Als inklusive Einrichtung sind wir offen für Menschen mit
und ohne Behinderung, und arbeiten schon seit vielen Jahren mit Menschen
mit Fluchterfahrung.

Unser Ziel ist es, Begegnungsmöglichkeiten für alle Bürger im Kölner Süden zu
bieten. Dazu öffnen wir unsere Atelierräume an mehreren Tagen in der Woche.
Zusätzlich organisieren wir Veranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen, Lesun-
gen etc.) oder bieten den Raum dazu.

Die Räume können auch von Bürgerinnen und Bürgern durch Angebote mit
Freizeit- und Kulturveranstaltungen gefüllt werden.

Alle Angebote sind grundsätzlich nicht kommerziell und somit für alle Bür-
ger“innen nutzbar.

Wir leisten durch die Offene Kunstwerkstatt Köln Süd einen Beitrag zur Quar-
tiersentwicklung, motivieren zu bürgerschaftlichem Engagement und bieten ein
Forum für Vielfalt und den Austausch zwischen den Kulturen.

Künstlerkontakt

Offene Kunstwerkstatt Sürth

Sürther Hauptstraße 56

www.okks.de

Telefon 02236 63971 oder 02236 67718

o . roll
a5 Uhr Les, mit maianne T
von

Teona Gogichaishvili

Gabriele Geier

Petra Zieriacks

IN

Elisabeth Wankerl

Bettina Uhlig

>

57

58

Verzeichnis der Künstler

Seite Seite Seite
Adams, Steff (Villahotel Rheinblick) 34 _ Jugendkunstschule, Seifert, Minka (Goldschmiede Alius) 14
Albrecht, Lucie (Boutique Anders) 50 (Mayersche Buchhandlung GmbH & Co. KG) 30 Seifert, Nike (AIDA Mode) 22
‚Arentz, Kurt (Juwelier Behrendt) 48 _Koken, Thomas (Rustmode Damen & Herren) 15 Seller, Jörg (Wir lieben Technik) 53
Bätz, Dagmar (Bischoff Betten) 21 Kollmann, Bernd (Le Quartier Cafe) 23 Troll, Marianne (Offene Kunstwerkstatt) 56
Compere, Nicole (Delikatessen Wagner) 40 Korten, Tanja (Walterscheidt Bistro Verde) 47 _ Uhlig, Bettina (Offene Kunstwerkstatt) 56
de Payrebrune, Jeannette (Vita Verde) 33  Kreifels, Uli (Palladio Rodenkirchen) 46 _ \Vortmann, Joanna (Kapellchen) 12
Franzen, Claudia (Maternus Apotheke) 39 _ Laufenberg, Gerda Wankerl, Elisabeth (Offene Kunstwerkstatt) 56
Geier, Gabriele (Offene Kunstwerkstatt) 56 (Mayersche Buchhandlung GmbH & Co.KG) 29° Winz, Andreas (Jonen Hören und Sehen) 28
Gesamtschule Rodenkirchen, Maxrath-Enger, Brigitte (Offene Kunstwerkstatt) 56 Wirtz, Barbara (Sport Engels) 52
(Mayersche Buchhandlung GmbH & Co.KG) 81.  Mossolff, Thomas (Engel & Völkers) 49 Wisü, (Wisü-BürgerTreff „X") 54
Glatzer, Elke (Sommershof Pop Up) 24 _Nengelken, Ute (Benetton) 16. Wyeisk, Andrea (Immobilien Brinkmann) 19
Goebel, Petra (Sommershof Pop Up) 25  Nilson, Margareta (Sommershof Pop Up) 26 Zieriacks, Petra (Offene Kunstwerkstatt) 56
Gogichaishvili, Teona (Offene Kunstwerkstatt) 56 Offene Schule Köln (Volksbank Köln Bonn) 42
Gymnasium Rodenkirchen Poeplau, Walburga (La Buona Tavola) si
(Sparkasse KölnBonn) 45 Pohl, Christine (Novotergum) 27
Halm Schudel, Anna (in focus galerie) 36 Raab, Walter (Köttgen Hörakustik) 17
Hillebrand, Clemens (Epi) 44 Richter, Gosia (Zahnheilkunde Tobias Fuchte) 13
Hillebrand, Clemens (Galerie Kunst Traum 27) ‘32. Rieger, Joachim (Kölner BilderBogen) 38
Hülbach, Alexandra (Strandgut) 18. Rösser, Yvonne (Piccionaia) 20

Verzeichnis der Geschäfte

Seite Seite Seite
AIDA Mode (Seifert, Nike) 22 _ Mayersche Buchhandlung GmbH & Co. KG Vita Verde (de Payrebrune, Jeannette) s3
Benetton (Nengelken, Ute) 16 (Gesamtschule Rodenkirchen, ) 31. Volksbank Köln Bonn (Offene Schule Köln) 42
Bischoff Betten (Bätz, Dagmar) 21 _ Mayersche Buchhandlung GmbH & Co. KG Walterscheidt Bistro Verde (Korten, Tanja) 47
Boutique Anders (Albrecht, Lucie) 50 (Jugendkunstschule, ) 30 Wirlieben Technik (Seiler, Jörg) 53
Delikatessen Wagner (Compe£re, Nicole) 40 _Mayersche Buchhandlung GmbH & Co. KG WiSü-BürgerTreff „X“ (WISÜ) 54
Engel & Völkers (Mossolff, Thomas) 49 _ (Laufenberg, Gerda) 29 Zahnheilkunde Tobias Fuchte (Richter, Gosia) 13
Epi (Hilleprand, Clemens) 44 Novotergum (Pohl, Christine) 27
Galerie Kunst T raum 27 (Hillebrand, Clemens) 832. Offene Kunstwerkstatt (Vers. Künstler) 56
Goldschmiede Allus (Seifert, Minka) 14 Palladio Rodenkirchen (Kreifels, Uli) 46
Immobilien Brinkmann (Wyeisk, Andrea) 19  Piccionala (Rösser, Yvonne) 20
in focus galerie (Halm Schudel, Anna) 36 Rustmode Damen & Herren (Koken, Thomas) 15
Jonen Hören und Sehen (Winz, Andreas) 28 _Sommershof Pop Up (Glatzer, Elke) 24
Juwelier Behrendt (Arentz, Kurt) 48 _Sommershof Pop Up (Goebel, Petra) 25
Kapellchen (Vortmann, Joanna) 12. Sommershof Pop Up (Nilson, Margareta) 26
Kölner BilderBogen (Rieger, Joachim) 38 Sparkasse KölnBonn
Köttgen Hörakustik (Raab, Walter) 17. (Rodenkirchen, Gymnasium) 45
La Buona Tavola (Poeplau, Walburga) 51 Sport Engels (Wirtz, Barbara) 52
Le Quartier Cafe (Kollmann, Bernd) 23 _ Strandgut (Hülbach, Alexandra) 18

Maternus Apotheke (Franzen, Claudia) 39 _ Villahotel Rheinblick (Adams, Steff) 34

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08.03.22, 09:37 Kunstmeile: Auftakt am verkaufsoffenen Sonntag. 65 Künstler stellen in Rodenkirchen aus | Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Rodenkirchen

Auftakt am verkaufsoffenen Sonntag: 65 Künstler stellen bei
Kunstmeile in Köln aus

Ausschnitt aus einem Gemälde von Georg Marin
Foto: Georg Marin

Von Ulrike Süsser 23.10.20, 18:24 Uhr

Rodenkirchen - Die Kunstmeile 2020 sollte eigentlich in diesem April stattfinden, wegen Corona wurde sie in
den Herbst verschoben und startet nun am verkaufsoffenen Sonntag, 25. Oktober, um 13 Uhr. Nun ist die
Pandemie immer noch akut vorhanden, aber eine erneute Absage oder Verschiebung kam nicht in Frage. „Wir
hatten ein halbes Jahr Zeit, den Umgang mit Corona zu lernen“, sagt Wolfgang Behrendt. Er ist der Vorsitzende
der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, die die zweiwöchige Kunstausstellung gemeinsam mit der Kuratorin und
Kölner Galeristin Alexa Jansen veranstaltet.

Bei der Meile stellen rund 65 Künstlerinnen und Künstler aus Köln und der Region für zwei Wochen ihre
Malereien, Zeichnungen, Objekte und Fotografien bei mehr als 70 Händlern, Dienstleistern, Institutionen und
Gastronomen aus. Auch Gruppen und Schulen beteiligen sich an der Meile, die hauptsächlich im Zentrum von
Rodenkirchen stattfindet, aber auch in Sürth.

Los geht's am Brauhaus Quetsch in Rodenkirchen

Der nördliche Ausgangspunkt ist das Brauhaus Quetsch, dort zeigt Irene Herkenrath ihre Arbeiten. Die Künstlerin
bemalt unter anderem seit Jahren auch Jacken und Fräcke mit karnevalistischen Motiven. Während der Meile
sind ihre „Models“ unterwegs.

Sürth ist mit der Offenen Kunstwerkstatt an der Sürther Hauptstraße und vier Künstlerinnen vertreten. „Die
Geschäfte haben ihre eigenen Hygienekonzepte entwickelt und setzen diese konsequent um“, sagt Behrendt. So
dürfen sich nur wenige Kunden gleichzeitig in den Läden aufhalten. Aktuell müssen laut Vorgabe zehn
Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen — „Das funktioniert.“

Im Vorfeld habe er immer wieder festgestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht auf die kulturelle
Abwechslung verzichten wollen. „Das Leben in Corona-Zeiten ist mit einer Kunstmeile schöner als ohne“, sagt er.
Zwar hätten einige Kunstschaffende abgesagt, im Gegenzug seien aber neue dazu gekommen, so dass die Meile
noch größer sei als im Frühjahr.

Henriette Reker eröffnet vor der Soemmerhofpassage

Einige Veränderungen gibt es freilich: So findet die offizielle Eröffnung der 18. Kunstmeile durch
Oberbürgermeisterin Henriette Reker um 13 Uhr nur in kleinem Rahmen und im Freien vor der
Sommershofpassage statt. Die Aktion wird jedoch gefilmt und in die beteiligten Geschäfte und Lokale übertragen.

https://www.ksta.de/koeln/rodenkirchen/auftakt-am-verkaufsoffenen-sonntag-65-kuenstler-stellen-bei-kunstmeile-in-koeln-aus-37530596 1/4

08.03.22, 09:37 Kunstmeile: Auftakt am verkaufsoffenen Sonntag. 65 Künstler stellen in Rodenkirchen aus | Kölner Stadt-Anzeiger

An dem Infostand können sich Besucher beraten lassen und dort gibt es auch den Katalog mit einem Überblick
über alle Termine, Orte und Künstler. Die Geschäfte sind bis 18 Uhr geöffnet.

Das Rahmenprogramm wurde ebenfalls auf Corona abgestimmt. In der Gastronomie gibt es keinen Gesang,
Konzerte finden größtenteils vor den Lokalen statt, an den Führungen dürfen höchstens fünf Personen
teilnehmen. Dennoch sind 47 Veranstaltungen vorbereitet worden, darunter 10 Musik-Acts. Zum Beispiel streifen
am Eröffnungssonntag mehrere Musiker durch den Ort. Auf dem Maternusplatz präsentiert der gemischte Chor
„Votlce Rodenkirchen“ der Musikschule MuR128 zwei „Flashmobs“ und singt um 13.30 Uhr und um 16 Uhr das
Stück „Give us hope“. Damit will der Chor allen Zuhörern Mut machen in diesen Corona-Zeiten. Beendet wird die
Kunstmeile am „Tag des Veedels“ am 8. November, der ebenfalls ein verkaufsoffener Sonntag ist. Weitere
Informationen sowie Termine gibt es auf der Homepage der Aktionsgemeinschaft.

www.treffpunkt-rodenkirchen.de (http://www.treffpunkt-rodenkirchen.de)

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Artikel: Rechtetinn Online
https://www.ksta.de/koeln/rodenkirchen/auftakt-am-verkaufsoffenen-sonntag-65-kuenstler-stellen-bei-kunstmeile-in-koeln-aus-37530596 2/4

03.03.22, 10:40 Rodenkirchener Kunstmeile: Ein Frühlingsfest für die Kunst | Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Rodenkirchen

Rodenkirchener Kunstmeile: Ein Frühlingsfest für die Kunst

Hans-Jürgen Alius (r.) und Herbert Hafeneger präsentieren die Neuheiten
der Kunstmeile.
Foto: Boldt

Von Martin Boldt 18.02.13, 15:36 Uhr

Rodenkirchen - Der Frühlingsbeginn und die Kunst gehören im Kölner Süden zusammen. Alleine im
vergangenen Jahr zog die Rodenkirchener Kunstmeile mehr als 50 000 Besucher in den Stadtteil. Damit diese
Bestmarke während der elften Auflage vom 10. bis zum 23. März noch ein weiteres Mal gesteigert wird, hat sich
die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen (AG) einige interessante Neuerungen ausgedacht. Neu ist unter anderem
das Fahrrad-Rikscha-Taxisystem, mit dem die Besucher des Eröffnungstages auf zwei Routen ebenso schnell wie
umweltfreundlich von einem Ausstellungsort zum nächsten wechseln können.

Überall im Veedel entstehen hierfür gut erkennbare Stopps, für die die AG ein eigenes Haltestellenschild
entworfen hat. „Der Service ist für die Gäste der Kunstmeile kostenlos und wir versprechen uns einiges davon“,
sagt Herbert Hafeneger vom Planungsausschuss der AG.

50 Künstler, 45 Ausstellungsorte

Eröffnet wird die Rodenkirchener Kunstmeile mit einer Vernissage am Sonntag, 10. März, um 11.30 Uhr im
Sommershof, Hauptstraße 71. Kuratorin Sabine Weichel wird dann einen kurzen Überblick über die Teilnehmer
geben. Insgesamt 50 Künstler unterschiedlichster Stil- und Arbeitsrichtungen werden an 45 Ausstellungsorten
ihre Exponate der Öffentlichkeit vorstellen. Das Niveau, berichtet Hafeneger, sei mittlerweile sehr hoch. „Wir
haben erstmals Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf dabei, die auch schon in Museen ausstellen. Das ist
für uns gewissermaßen ein Ritterschlag.“ Mehr als 150 Künstlern, die ebenfalls gerne dabei gewesen wären, habe
man aus Platzgründen absagen müssen.

Ein Grund für das große Interesse: Die Meile ist längst auch ein professioneller Kunstmarkt geworden, auf dem
fleißig gekauft und verkauft wird. „Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Künstler“, betont Mitorganisator Hans-
Jürgen Alius. Abschluss der Kunstmeile wird am 23. und 24. März erstmals ein großes Weinfest mit Angeboten
mehrerer Winzer im Brauhaus Quetsch sein. Der erste Tag dieses Festes, an dem ab 15 Uhr die Finissage
stattfindet, wird von einem Konzert der Mary Castle Jazz Band begleitet. Ein Führer mit Informationen zu den
ausstellenden Künstlern ist während der Kunstmeile erhältlich.

www.ag-rodenkirchen.de (http://www.ag-rodenkirchen.de)

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https://www.ksta.de/koeln/rodenkirchen/rodenkirchener-kunstmeile-ein-fruehlingsfest-fuer-die-kunst-5897228 1/4

Anlage 17 Antrag Porz_nicht genehmigungsfähig

10922 Zeichen

Antrag Tag des Veedels in Köln Porz Mitte 6/7.8.2022 
 
 
Antragsteller: ISG Porz 
  
   
 
Bezeichnung des Anlass: Tag des Veedels 
Mein Veedel – Meine Bühne 
 
Anlassbeschreibung: Am Tag des Veedels werden sich 
zahlreiche Vereinigungen vorstellen und 
den Bürgern die Porzer Vielfalt 
präsentieren. 
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
X ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln) 
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
     eine Veranstaltung, welche jährlich 
x erstmalig stattfindende Veranstaltung 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
X  ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln)

Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
X ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
Verkaufsfläche: 
ca. 9000 am Sonntag Nachmittag 
 
ca. 4500 
 
8250m²   
 
1000m² 
 
Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
Plan laut Anlage 
Frequenzmessung und Gutachten 
 
Gute Erfahrung aus 2018 und 2019 beim 
gemeinsamen Veranstaltungen mit 
Bürgerverein und RHEINfeiern. 
 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben. 
Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das 
Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend 
genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
Nach den Erfahrungen aus den letzten 
Tagen des Veedels haben wir Kontakt zu 
weiteren Akteuren in Porz aufgenommen. 
Folgende Aktionen sind besprochen und 
geplant: 
Bürgerverein Porz:  
Vorstellung der sozialen und ökologischen 
Projekte, insbesondere mit der Porzer Tafel 
und der Kindertagestätte. Backaktion,  
Marmeladenverkostung, Malaktion, 
Flohmarkt. 
Sozialraum Koordination Porz: 
Vorstellung des geplanten Papageienparks 
und der neuen  Initiative „Neuer Park Porz-
Mitte“, des Jugendzentrum und des Beirats 
Porz-Mitte. Entsprechende Angebote für 
Jugendliche und Kinder werden erarbeitet. 
Gastronomische Angebote verschiedener 
Nationalitäten werden vorbereitet. 
Ein musikalisches Programm , u.a. der Carl 
Stamnitz Musikschule und Porzer Künstler. 
Handwerkerverein Porz: 
Verschieden Gewerke werden vorgestellt 
und Bewerber und Bewerberinnen können 
sich vor Ort informieren und vorstellen.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären 
Einzelhandelsangebots  
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu 
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer 
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch 
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. 
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der 
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den 
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig 
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich 
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der 
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist 
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und 
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall 
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und 
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen 
vorzutragen. 
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, 
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. 
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder 
Schaffung neuer Arbeitsplätze)  
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW 
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 
2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, 
Nr.3, Nr. 4) stützen.  
 
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für 
die Kommunen und den Handel 
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG 
NRW“ ist zu entnehmen, dass für 
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege 
angeführt werden können, die eine 
konkrete Gefährdung des örtlichen 
Einzelhandel aufzeigen 
(„Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29). 
 
Auch die Urteile vom OVG NRW  
(27.04.2018,4 B 571/18 -   
25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass 
eine hinreichende Konkretisierung der 
örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich 
ist.  
 
Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt 
steht in besonderer Weise unter Druck. Im 
Abschlussbericht „Integriertes 
Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte 
(ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die  
Gefährdung des Einzelhandels ausführlich 
dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, 
Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation 
bezieht sich auf das gesamte 
Bezirksteilzentrum Porz. 
 
Ausgelöst wurden die „Trading Down“ 
Effekte vor allem durch die Schließung des 
Hertie Warenhauses. In der Folge kam es 
zu vermehrten Leerständen,  
Frequenzrückgängen und zu massiven 
Verschlechterungen von Lagequalitäten 
(Abschlussbericht ISEK, Seite 21). 
 
Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich 
mehr als 20 leerstehende Ladenlokale 
gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, 
Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich 
u.a. über die Bahnhofsstraße, 
Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße, 
Wilhelmstraße, Friedrich Ebert-Platz und 
verteilen sich über das gesamte 
Bezirksteilzentrum. 
 
Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt 
sich ebenfalls in dem Indikator der 
Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 
51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 
70,3 auf, sodass es an diesem Standort

nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt 
(Zahlenmaterial von Michael Bauer 
Research GmbH).  
 
Die schwierige Wettbewerbssituation für 
Einzelhändler mit Sortiment mittel-und 
langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem 
Einkaufsverhalten der Porzer 
Innenstadtbesucher. Nach einer 
Datenerhebung der BBE Handelsberatung 
aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass 
Einzelhandelsangebote des mittel-und 
langfristigen Bedarfes  nur im geringen 
Ausmaß wahrgenommen werden 
(Präsentation vom 18.02.2016, 
„Revitalisierung der Innenstadt von Köln-
Porz“, Folie 13).  
 
Eine Stärkung des 
Einzelhandelsangebotes in der Porzer 
Innenstadt ist ein explizites Ziel im 
„Integriertes Stadtentwicklungskonzept 
Porz Mitte“  (Abschlussbericht ISEK, Seiten 
42-43).  
 
Aufgrund der positiven Effekte von 
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung 
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung 
von Besuchern aus anderen Stadtteilen 
und angrenzenden Kommunen, ist eine 
Sonntagsöffnung ein probates Instrument 
der Einzelhandelsförderung.  
 
Diese Zielsetzung geht über „bloße 
Umsatzinteressen und alltägliche 
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ 
hinaus und dient der nachhaltigen 
Einzelhandelsentwicklung am Standort 
Porz Mitte.    
 
Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches 
Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz 
Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag 
zu fördern und rechtfertigt nach unserer 
Auffassung eine Ausnahme vom 
verfassungsrechtlich geschützten 
Sonntagsschutz.  
Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
  
Siehe oben

örtlichen Zentren dienen. 
 
Plan der Porzer City

Anlage 4 Antrag Deutzer Freiheit

19225 Zeichen

Beachte:

Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte

Feiertage)

Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.

Antragsteller:

IG Deutz e.V.

Bezeichnung des Anlass:

Markt:
Messe:
Örtliches Fest:

1
Ähnliche Veranstaltung:

Anlassbeschreibung:

Größtes Familienfest in den
Sommerferien NRW. 2019 weit über
100.000 Besucher an 2 Tagen, über 50
kostenlose Angebote für Kinder
Überregional bekannt

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im

Vordergrund?

Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in $ 6 Abs. 1 S. 2Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.

Ilja

nein

(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)

Bei dem Anlass handelt es sich um:

eine historische Veranstaltung

eine Veranstaltung, welche zum
21.Mal stattfindet
erstmalig stattfindende Veranstaltung

Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen

Verkaufsstellen?

Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.

Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu

[ja

nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)

erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.

Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;

Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher

als die der Verkaufsstellenöffnung?

Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;

ja

nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:

Verkaufsfläche:

80.000
10.000

Deutzer Freiheit, Graß-Geßler Straße

Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche

und Verkaufsfläche:

Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)

Per PDF

Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.

Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.

Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.

Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der

Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären

Einzelhandelsangebots

Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.

Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher

Versorgung)

Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.

Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder

Ortsteilzentren

Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen

auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.

Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen

Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr

Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.

Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

während der Sommerferien

NRWs größtes Familienfest

Deutz feiert]

koeln-deutz.de

Informationen
zur Veranstaltung

SAVE THE DATE 2022

www.koeln-deutz.de

Über „Deutz feiert!“

Der größte Familienevent in NRW

in den Sommerferien in Köln-Deutz

Beim größten Familien- und Stadtteilfest in
Nordrhein-Westfalen während der Schulferien,
öffnen sich immer am ersten Wochenende im
August ein wahres Füllhorn aus Spaß, Unterhal-
tung und Entertainment für Klein und Groß. Auf
der Festmeile der Deutzer Freiheit und den an-
grenzenden Nebenstraßen sowie dem LANXESS
SCHULHOF wird gerade Familien viel geboten.
Unter dem Motto „shoppen, klönen, spielen und

entdecken, was das Zeug hält“ besuchen mehr
als 150.000 Besucher, darunter weit über
10.000 Kinder, das zweitägige Deutzer Familien-
und Stadtteilfest. Diese können sich auf ein
abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit ex-
klusivem Kinderprogramm und Live-Musik, viel-
fältige Kinderaktionen, bunten Ständen und einen
verkaufsoffenen Sonntag mit spannenden Son-
deraktionen freuen.

Immer am

1. Wochenende ',
im August \

Aktionen auf dem Deutzer Familien-

Kostenlose Kinderaktionen & Kinder-Laufkarte
* Über 50 kostenlose Kinderaktionen von regionalen und überregionalen Partnern

« Bei mindestens 15 Aktionsstempeln auf der Kinder-Laufkarte
bekommen die Kinder eine Überraschungstüte

4.000 - 5.000 Kinder-Laufkarten werden auf dem Fest verteilt
Ca. 3.000 Kinder tauschen ihre Laufkarte gegen eine Überraschungstüte ein
Die Überraschungstüte umfasst ca. 20 Teile und hat einen Wert zwischen 30 und 50 Euro

Umfangreiches Bühnenprogramm auf zwei Bühnen
« Osttirol Bühne am Gotenring & gamescom family & friends Bühne an St.Heribert

« Kinderprogramm auf der gamescom family & friends Bühne an der Kirche St. Heribert
« Verlosung von attraktiven Preisen auf beiden Bühnen

Urlaubsideen .
« Aussteller aus ganz Deutschland und Österreich präsentieren
auf den Festmeilen die neuesten Reiseangebote und Reisetrends

und Stadtteilfest in Köln

Walking-Acts Open-Air Gottesdienst Deutzer Familiencafe
Über 15 Walking-Acts werden | vor St. Heribert « Kaffee, Kuchen & Waffeln zu
erneut das Familien- und | « Open-Air Gottesdienst am familienfreundlichen Preisen
lich auch an der großen Mas- Köln werden im Vorfeld ein-

geladen und mit günstigen

kottchen-Parade teilnehmen Angeboten versorgt

Lageplan

@ Stationen der Kinder-Laufkarte ——

003] Veranstaltungsbereich mit Ständen

CLILTIT)
809990898

Eingang
Schulhof
Theodor-Babilon-Strape
Deutzer
Familiencaf&

Neuhöfferstraße

Werbemaßnahmen

Über 100 Radiospots bei Radio Köln (Reichweite am Tag: ca. 245.000 Hörer)

Fernsehbeiträge bei lokalen Sendern

News-Ticker auf über 200 Anzeigetafeln an den Haltestellen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)
„Deutz kommt!“-Magazin (Auflage: 15.000 Stück; Erscheinung: Mitte Juli)

Internetportal www.koeln-deutz.de (monatlich weit über 160.000 Zugriffe)

Facebook-Seite www.facebook.com/koeln.deutz (über 12.500 Likes)

Über die lokale Presse (Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, Kölner Wochenspiegel,
Express etc.)

Bewerbung über spezielle Kinderportale (Känguru — Stadtmagazin für Familien in KölnBonn,
Duda - die Kinderzeitung vom Kölner Stadt-Anzeiger & Kölnische Rundschau etc.)

Kooperation mit der Internet- & Facebook-Seite koeln.de
Online-Veröffentlichung auf zahlreichen Partnerseiten
Plakatwerbung mit Schwerpunkt Deutz (500 Stück)

50.000 zweiseitige Flyer — Verteilung über die regionalen Partner

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Deutz feiert!

Termin: 03. und 04. August 2019
Tickets: Eintritt frei
Ort: Deutz (/koeln/was_ist_los/veranstaltungsorte/deutz_15050.html)

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Zahlreiche Stände, Bühnenprogramm und Entertainment für die ganze Familie locken zur 21. Auflage von "Deutz feiert!"
zwei Tage lang auf die Schäl Sick.

Das 21. Familien- und Stadtteilfest in Deutz
(/veedel/innenstadt/deutz) erwartet am 3. und
4, August 2019 unter dem Motto "Shoppen,
Klönen, Spielen und Entdecken was das Zeug
hält" mehr als 120.000 Besucher, darunter
weit über 15.000 Kinder. Laut Veranstalter ist
es damit das größte Familien- und Stadtteilfest
in NRW in den Sommerferien.

50 gratis Spieleaktionen für Kinder

Während die Erwachsenen an den vielen
bunten Ständen auf ihre Kosten kommen,
sorgen regionale und überregionale Partner
mit über 50 kostenlosen Spielaktionen bei
den Kleinsten für Vergnügen. Das Odysseum-Abenteuermuseum schlägt an beiden Tagen sein Eventzelt mit toller Experimentier-
Show ebenfalls auf dem Schulhof an der Neuhöfferstraße, während sich Hennes, das 1. FC Köln-Maskottchen und Sharky, das
Maskottchen der Kölner Haie unter die Gäste mischen.

Außerdem bieten Riesen-Memor,, Kletterturm, Kinderschminken, Foto-Box, Schokoschule, Bällebad, Hüpfburgen oder die
Kärcher-Roadshow und der Zillertal-Truck für Spaß und Abwechslung. Wer auf seiner Kinderlaufkarte mindestens vierzehn
absolvierte Aktionsstempel gesammelt hat, dem winkt zur Belohnung eine Überraschungstüte vom REWE Markt Rahmati.

Live-Programm auf der Bühne

Täglich ab 13:00 Uhr bieten die Osttirol-Livebühne am Gotenring und die "Family & Friends" Bühne auf dem Kirchplatz vor dem
Portal St. Heribert ein abwechslungsreichem Programm.

Auf der Live-Bühne am Gotenring heizen Bands wie „Düx", „Stop the Rock" und „The Beat goes on" mit heißen Rhythmen kräftig
ein und garantieren tolle Stimmung.

Auf der Kinderbühne vor St. Heribert wartet am Sonntag von 13:00 - 16:00 Uhr ein spezielles Kinderprogramm nebst
Kindertanzgruppen auch die Kinderband „Pelemele" auf die großen und kleinen Gäste.

Verkaufsoffener Sonntag

Shopping-Freunde können sich außerdem auf einen verkaufsoffenen Sonntag
(/koeln/einkaufen/verkaufsoffene_sonntage_in_koeln_410488.html) freuen: Zwischen 13 und 18 Uhr darf fünf Stunden lang in den
Geschäften auf der Deutzer Freiheit eingekauft werden. (Foto: Christoph Hardt)

Zeiten & Festmeile.

Samstag, 03. August 2019
Sonntag, 04. August 2019

Die Festmeile von "Deutz feiert!" befindet sich auf der Deutzer Freiheit und den angrenzender Nebenstraßen sowie dem "LANXESS
SCHULHOF" am Hans-Böckler-Berufskolleg in der Neuhöfferstraße/Ecke Alsenstraße.

> Alle Termine der Kölner Straßenfeste 2019 (/koeln/was_ist_los/strassenfeste-in-koeln-201 8_794465.html?page=0%2C3)

(zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2019 - 10:17 Uhr)

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16.02.22, 10:49 20 Jahre „Deutz feiert‘: Das größte Straßenfest von NRW | JECKES.NET

JECKES@NET

NRW

1. August 2018 / 1 Kommentar / von Eva Steinhoff

Ab auf die Schäl Sick! Denn am 4 und 5. August feiert Deutz -
und ganz Köln ist eingeladen. Bereits zum 20. Mal findet an
diesem Wochenende das Straßenfest statt. Zur
Jubiläumsauflage öffnet das größte Familienfest in Nordrhein-
Westfalen jeweils am Samstag um 13 Uhr und Sonntag um 12
Uhr. Auf der Deutzer Freiheit und den angrenzenden
Nebenstraßen erwartet Besucher Musik und Entertainment.
Dank verkaufsoffenem Sonntag kann zwischen 13 und 18 Uhr

sogar in den Geschäften geshoppt werden.

In diesem Jahr werden zum Stadtfest mehr als 100.000

Besucher, darunter mehr als 10.000 Kinder, erwartet. Alles steht

unter dem Motto: „Shoppen, Klönen, Spielen und Entdecken
was das Zeug hält“. Die Pänz dürfen sich nicht nur über viele
kostenlose Spieleaktionen freuen, sondern auch über die große
Maskottchen-Parade, die an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr

startet.

Zahlreiche Angebote für Jung und Alt

https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-schael-sick/

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16.02.22, 10:49 20 Jahre „Deutz feiert": Das größte Straßenfest von NRW | JECKES.NET

JECKES

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[herpsi/ljeckes.ner/wp-content/uploads/2018/08/Artikel-Deurz-feiert-Kinderschminken-

IG-Deurz, jpg]
Für die Kleinen wird viel Programm geboten. //Foto: IG Deutz

Neben zahlreichen bunten Ständen, Fressbuden und alles, was
das Herz und der Gaumen begehrt ist für ein
abwechslungsreiches Bühnenprogramm für alle Besucher
gesorgt. So dürften nicht nur die heißen Temperaturen,
sondern auch die Cheerleader des 1. FC Köln und verschiedene

Livebands die Massen auf der Schäl Sick ordentlich einheizen.

Women’s Run am Tanzbrunnen

Nicht nur das Straßenfest hält am Wochenende Deutz und die
ganze Schäl Sick auf Trab. Auch der Women’s Run findet an
zur gleichen Zeit im Veedel statt. Laufen bei dem Wetter?
Einen kölsche Jecken erschüttert nichts. Am Samstag, 4. August
starten ab 10 Uhr motivierte Frauen am Tanzbrunnen, um ihre
Strecke entlang des Rheins zu laufen. Ob fünf oder acht
Kilometer - bei diesem Laufevent steht nicht der Sport,
sondern der Spaß im Vordergrund. Es soll ein lustiger und
entspannter Tag unter Freundinnen, Müttern und Töchtern

oder mit den Kolleginnen werden. Alle Infos zum Event findet

ihr hier [https://www.womensrun.de/koeln/]..

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16.02.22, 10:49 ® 20 Jahre „Deutz feiert‘; Das größte Straßenfest von NRW | JECKES.NET

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unrue

2. August 2018 um 13:08

Lustig, größte Strassenfest in NRW, muss das Kölsch

gut gewese sein :-).

Antworten

https://jeckes.neV/20 18/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-schael-sick/ 3/3

16,02.22, 10:50 Deutz feiert 2019 - Familien- u. Stadtteilfest Deutz - YouTube

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Deutz feiert 2019 - Familien- u. Stadtteilfest Deutz

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1/3

Anlage 8 Antrag Braunsfeld

55925 Zeichen

Anwendungshilfe der Stadt Köln zum Ladenöffnungsgesetz NRW (in der Folge LÖG) 
im Zusammenhang mit der Beantragung und Freigabe von verkaufsoffenen Sonn- und 
Feiertagen 
 
Das LÖG ist in seiner geänderten Form am 30.03.2018 in Kraft getreten. 
 
Auszug zum § 6 Abs. 6 LÖG: 
 
§ 6 (Fn 3) 
Weitere Verkaufssonntage und -feiertage 
(1) An jährlich höchstens acht, nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Sonn- oder Feiertagen dürfen Verkaufsstellen im öffentlichen 
Interesse ab 13 Uhr bis zur Dauer von fünf Stunden geöffnet sein. 
Ein öffentliches Interesse liegt insbesondere vor, wenn die Öffnung 
1. im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen erfolgt,  
2. dem Erhalt, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebot dient, 
3. dem Erhalt, der Stärkung oder der Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche dient, 
4. der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren dient oder 
5. die überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort insbesondere für den Tourismus und die 
Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen steigert. 
Das Vorliegen eines Zusammenhangs im Sinne des Satzes 2 Nummer 1 wird vermutet, wenn die Ladenöffnung in räumlicher Nähe zur 
örtlichen Veranstaltung sowie am selben Tag erfolgt. Bei Werbemaßnahmen des Veranstalters müssen die jeweiligen Veranstaltungen gemäß 
Satz 2 Nr. 1 für die Öffnung der Verkaufsstellen im Vordergrund stehen. 
(2) Verkaufsstellen in Kurorten, Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorten mit besonders starkem Tourismus dürfen an jährlich höchstens 
40 Sonn- oder Feiertagen bis zur Dauer von acht Stunden geöffnet sein. Neben den Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, dürfen 
Waren zum sofortigen Verzehr, frische Früchte, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen verkauft werden. 
(3) Die zuständige oberste Landesbehörde wird ermächtigt, die Orte nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung zu bestimmen. Die Freigabe 
kann auf bestimmte Ortsteile beschränkt werden. 
(4) Die zuständige örtliche Ordnungsbehörde wird ermächtigt, die Tage nach Absatz 1 und 2 durch Verordnungen freizugeben. Die Freigabe 
kann sich auf bestimmte Bezirke, Ortsteile und Handelszweige beschränken. Innerhalb einer Gemeinde dürfen nach Absatz 1 insgesamt nicht 
mehr als 16 Sonn- und Feiertage je Kalenderjahr freigegeben werden. Erfolgt eine Freigabe nach Absatz 1 für das gesamte Gemeindegebiet, 
darf dabei nur ein Adventssonntag freigegeben werden. Erfolgt die Freigabe nach Absatz 1 beschränkt auf bestimmte Bezirke, Ortsteile und 
Handelszweige, darf nur ein Adventssonntag je Bezirk, Ortsteil und Handelszweig freigegeben werden, insgesamt dürfen jedoch nicht mehr 
als zwei Adventssonntage je Gemeinde freigegeben werden. Bei der Festsetzung der Öffnungszeiten ist auf die Zeit des Hauptgottesdienstes 
Rücksicht zu nehmen. Vor Erlass der Rechtsverordnung zur Freigabe der Tage nach Absatz 1 sind die zuständigen Gewerkschaften, 
Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und Kirchen, die jeweilige Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer anzuhören. 
(5) Von der Freigabe der Tage nach Absatz 1 und 4 sind ausgenommen: 
1. die stillen Feiertage im Sinne des Feiertagsgesetzes NW, 
2. Ostersonntag, 
3. Pfingstsonntag, 
4. der 1. und 2. Weihnachtstag und 
5. der 1. Mai, der 3. Oktober und der 24. Dezember, wenn dieser Tag auf einen Sonntag fällt. 
 
Folgende Eckpunkte der Novellierung sind hervorzuheben: 
 
 an höchstens acht nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Sonn- und Feiertagen 
dürfen Verkaufsstellen im öffentlichen Interesse in der Zeit von13 Uhr bis 18 Uhr 
geöffnet sein (beachte in der Ratssitzung zuletzt am 07.06.2018 bekräftigte 
Selbstbeschränkung auf drei Sonn- und Feiertage) 
 innerhalb einer Gemeinde, bestimmten Bezirkes, Ortsteiles oder Handelszweiges 
dürfen insgesamt nicht mehr als 16 Sonn- und Feiertage im Jahr freigegeben 
werden 
 der bisher geltende Anlassbezug ist entfallen; es müssen nun gewichtige 
Sachgründe eine weiterhin ausnahmsweise Sonn- oder Feiertagsöffnung 
begründen und im öffentlichen Interesse liegen

Nach LÖG liegt eine Verkaufsstellenöffnung im öffentlichen Interesse, wenn 
 sie im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen 
Veranstaltungen stattfindet 
 dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines zukunftsfähigen stationären 
Einzelhandelsangebotes  
 dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche 
 der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren 
 der Steigerung der überörtlichen Sichtbarkeit der Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort insbesondere für den Tourismus, als Wohn- und 
Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen  
dient. 
 
Die Landesregierung hat versucht mit einer Anwendungshilfe, den 
Interessengemeinschaften des Handels, den anderen Beteiligten(vgl. § 6 Abs. 4 LÖG) und 
den Kommunen ein Mittel an die Hand zu geben, um rechtssicher die Genehmigung von 
Verkaufsstellenöffnungen an Sonn- und Feiertagen möglich zu machen. 
 
Die Anwendungshilfe steht auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums des Landes 
NRW zum Download bereit. 
 
Nach Inkrafttreten des LÖG zum 30.03.2018 sind ein Urteil des Verwaltungsgerichtes 
Düsseldorf ( VG Düsseldorf, Beschluss vom 22.05.2018 – 3 L 1462/18 und drei Beschlüsse 
des OVG Münster, Beschluss vom 27.04.2018 – 4 B 571/18 und Beschluss vom 04.05.2018 
– 4 B 590/2018 sowie der Beschluss vom 25.05.2018 – 4 B 707/2018) unter 
Berücksichtigung des novellierten Rechts bekannt geworden. 
 
Die mit der Novellierung über den des Sachgrundes im Zusammenhang mit Festen, Märkten 
u.a. geschaffenen  Sachgrund hinaus, sind Sachgründe, die aus Sicht der Verwaltung einer 
politischen/wirtschaftspolitischen Vorgabe durch den Rat der Stadt Köln bedingen. 
Anträge von Interessengemeinschaften können mit diesen Sachgründen selbstverständlich 
begründet werden. Sie sind dann von den Dienststellen zu prüfen, die dahingehend über die 
entsprechende Expertise (Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Amt für 
Wirtschaftsförderung) verfügen. Über diese Expertise verfügt die zuständige 
Ordnungsbehörde in diesen Fällen nämlich nicht. 
 
Für eine Beantragung einer Verkaufsstellenöffnung gem. § 6 LÖG wird nachfolgender 
Antragsvordruck vorbereitet um den Interessengemeinschaften die Antragstellung zu 
erleichtern:

Beachte: 
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch 
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte 
Feiertage) 
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre 
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss 
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme 
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege 
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. 
 
 
Antragsteller: IG Braunsfeld 
 
Bezeichnung des Anlass: Markt:  
 
Messe: 
 
Örtliches Fest: 
 
Ähnliche Veranstaltung:  
Braunsfelder Martinsmeile am 06.11.22, 
Fortlaufend bis 2026, jeweils am 
Sonntag vor dem 11.November 
Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, 
dass die Braunsfelder Martinsmeile im 
örtlichen und zeitlichen Zusammenhang 
mit der Ladenöffnung stattfindet. Die 
Veranstaltung findet in den Straßenzügen 
statt, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind 
(eine Karte der beantragten Ladenöffnung 
liegt diesem Antrag bei).  
 
Nach dem Urteil vom 
Oberverwaltungsgericht NRW vom 
25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind 
der Charakter, die Größe und der 
Zuschnitt der Veranstaltung zu 
spezifizieren. Dies möchten wir im 
Folgenden darlegen.  
 
Zum Charakter der Veranstaltung:  
Die „ Braunsfelder Martinsmeile“ ist eine 
Aktion, die unter dem Motto des Teilens, der 
Nachbarschaftshilfe, und der 
Zusammenführung der unterschiedlichen 
Generationen im Veedel  steht. Aufgrund der 
zahlreichen Neubauprojekte mit 
entsprechendem Zuzug von jungen Familien 
bietet sich hier die Möglichkeit, „Alt und 
Jung“ einander näher zu bringen. 
Zum Start der inzwischen 11. Martinsmeile 
wird ein St. Martin auf Braunsfelds Straßen 
unterwegs sein und Geschenke  und 
Weckmänner an Kinder und Erwachsene 
verteilen. Begleitet wird er von einer kleinen

Blaskapelle der ortsansässigen Musikschule. 
(Alternativ spielt ein Leierkaste- Spieler 
Musik im Bereich der geöffneten Geschäfte) 
Verschiedene Aktionen werden seinen 
Auftritt flankieren.  
So werden besonders die Kinder an 
verschiedenen Stationen auf unterschiedliche 
St- Martins- Aspekte treffen. Hierzu gehören 
Vorlese- und Bastel- Aktionen ebenso, wie 
das Designen und Backen des individuellen 
Weckmanns in Braunsfelds bekanntester 
Backstube. Außerdem zeigt in der folgenden 
Woche eine kleine Laternen- Ausstellung das 
Talent unserer jungen Besucher. Hierzu 
verteilt die IG im Vorfeld Bastelmaterialien 
an die Kitas im Veedel. Um den St.- Martins-
Aspekt noch stärker zu betonen, werden an 
verschiedenen Stationen entlang der 
Aachener Straße Fragen zum Leben und 
Wirken des Heiligen gestellt. Für jede 
richtige Antwort gibt es einen Stempel und 
für das volle Heft eine kleine Belohnung. 
Die Aktion trifft auch bei den ortsansässigen 
Kindergärten und Schulen als Familien- 
Veranstaltung auf großes Interesse. 
Für den „Brückenschlag“ werden in allen 
Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten 
und Altenheimen Einladungen verteilt und 
über einen Service der ehrenamtlichen Helfer 
Anwohnern der Altenheime eine Begleitung 
zur Teilnahme angeboten. 
Zum Thema der Nachbarschaftshilfe werden, 
wie auch schon in den Vorjahren, entlang der 
Aachener Str. Mitarbeiter von Kölsch Hätz 
und dem Seniorennetzwerk Braunsfeld 
gemeinsam mit dem Generationennetzwerk 
ZeitGeist e.V. an ihren Stehtischen vor den 
Geschäften Menschen aus dem Veedel für 
die ehrenamtliche Mitarbeit werben, Ihre 
Aktivitäten vorstellen und gleichzeitig 
Spenden sammeln. Der Information über die 
Arbeit der Nachbarschaftshilfe kommt hier 
eine entscheidende Bedeutung zu.  
Die Spendenaktion wird durch die 
teilnehmenden Geschäfte sowohl durch das 
Aufstellen von Spendendosen, als auch durch 
den Verkauf von weihnachtlichem Gebäck 
und Waffeln zugunsten der 
Nachbarschaftshilfe unterstützt.  
 
Im Ergebnis der dargestellten 
Veranstaltungsbeschreibung ist festzuhalten, 
dass die Martinsmeile prägenden 
Charakter hat und nicht die Ladenöffnung 
im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat 
lediglich Annexcharakter.

Zum Zuschnitt der Veranstaltung: 
Die Ladenöffnung wird beantragt für den 
Bereich Aachener Str. zwischen 
Raschdorffstraße und Fürst- Pückler- Str. 
stadteinwärts; 
stadtauswärts im Bereich zwischen Eupener 
und Peter- von- Fliesteden- Str., sowie 
zwischen Paulistr. und Maarweg. 
Streckensumme beträgt stadteinwärts ca. 
600m, stadtauswärts ca. 400 m 
 
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
 ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln) 
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
 eine Veranstaltung, welche zum 10. 
Mal stattfindet 
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
 ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
     ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
 
 
 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
 
 
 
 
Verkaufsfläche: 
Die Genussmeile im Mai 2019 hatte an 
beiden Tagen zusammen ca. 16000 
Besucher. Für die Martinsmeile 
prognostizieren wir vor diesem 
Hintergrund ca. 2500 Besucher. 
 
Auf der Kundenfrequenzanalyse von 
Larbig und Mortag basierend errechnen 
sich ca. 1200 Besucher u.Besucherinnen 
 
Innen: teilnehmende Geschäft + 
Backstube 
Aussen: Fussgängerbereich 
Aachenerstr. zwischen Eupener Straße 
und Fürst-Pückler-Straße ca. 6000 qm. 
 
 
ca.1200 qm 
Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
s.o. 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben. 
Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das 
Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend

genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären 
Einzelhandelsangebots  
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu 
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer 
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch 
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. 
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der 
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den 
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig 
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich 
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der 
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist 
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und 
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall 
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und 
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen 
vorzutragen. 
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, 
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. 
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder 
Schaffung neuer Arbeitsplätze)  
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW 
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 
2. Nr. 2 - 5 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, 
Nr.3, Nr. 4, Nr. 5 ) stützen.  
 
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für 
die Kommunen und den Handel 
im Umgang mit dem neugefassten § 6 
LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für 
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege 
angeführt werden können, die eine 
konkrete Gefährdung des örtlichen 
Einzelhandel aufzeigen 
(„Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 
29). 
 
Auch die Urteile vom OVG NRW  
(27.04.2018,4 B 571/18 -   
25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, 
dass eine hinreichende Konkretisierung 
der örtlichen Einzelhandelssituation 
erforderlich ist. 
 
Der Einzelhandelsstandort Braunsfeld 
unterliegt einer konkreten und 
nachweisbaren Gefährdungssituation. 
 
Wieviele der ca. 80 Geschäfte entlang 
der Aachener Straße aufgrund der 
Auswirkungen der Corona- Krise nicht 
überleben werden, wird sich sicher erst 
Ende 2022/ Anfang 2023 zeigen. 
Einige Ladenlokale waren kurz vor der 
Krise gerade erst neu eröffnet worden 
und die Geschäftsinhaber wurden vom 
anschließenden Lockdown besonders 
hart getroffen. Auf dem neu 
entstandenen Clarenbach- Platz haben 
im Oktober 2021 eröffnete Geschäfte 
teilweise bereits wieder geschlossen. 
 
 
Nach Informationen des Amtes für 
Stadtentwicklung und Statistik der Stadt 
Köln lässt sich am Standort Braunsfeld 
ein Rückgang der 
Einzelhandelsflächen feststellen 
(Vergleichszeitraum 2008 mit 2016, 
Übersichtstabelle liegt diesem Antrag 
bei).

Ein weiterer Indikator, der die 
Gefährdungssituation für den 
Einzelhandelsstandort belegt, ist die 
geringe Einzelhandelszentralität. Im 
Jahr 2017 liegt der Wert bei 84,2. (PLZ-
Gebiet 50933, Zahlenmaterial von 
Michael Bauer Research GmbH, 2017). 
Damit lassen sich Kaufkraftabflüsse am 
Standort Braunsfeld belegen.  
 
Eine Kundenfrequenzanalyse von 
Larbig & Mortag weist einen deutlichen 
Rückgang der Besucherzahlen aus. Die 
durchschnittliche Besucherzahl /Stunde 
sank von 745 (2015) auf 497 (2016). 
 
 
Zusätzlich leidet Braunsfeld unter einer 
Verarmung des 
Einzelhandelsangebotes, da in den 
letzten Jahren große Verluste diverser 
Branchen zu verzeichnen sind.  
Hierzu gehören: Bekleidung, 
Geschenkartikel, Schuhe, Schreibwaren, 
Haushaltswaren, Spielwaren, 
Handarbeitswaren, diverse 
Lebensmittelgeschäfte (Metzgereien, 
Supermarkt). 
 
Dieser Befund deckt sich mit den 
Informationen des Amtes für 
Stadtentwicklung und Statistik der Stadt 
Köln, wonach es am Standort Braunsfeld 
zu einem Rückgang an 
Einzelhandelsbetrieben gekommen ist  
(Vergleichszeitraum 2008 mit 2016, 
Übersichtstabelle liegt diesem Antrag 
bei).  
 
Des Weiteren zeichnet sich eine 
Konzentration von Branchen ab. So 
verfügt Braunsfeld im Bereich der 
beantragten Ladenöffnung derzeit über 
11 ! Friseure, 4 Blumengeschäfte, 4 
Bäckereien und 4 Schmuckgeschäfte. 
Zudem ist eine ungewöhnlich hohe 
Fluktuation zu verzeichnen (innerhalb 
von 5 Jahren 3 verschiedene Geschäfte 
in einem Ladenlokal). 
 
Im November 2021 auf dem 
Clarenbachplatz neu eröffnete Geschäfte 
stehen im Februar 2022 teilweise schon 
wieder vor der Schließung.

Braunsfeld versorgt mit seinem Angebot 
zusätzlich Müngersdorf und anteilig 
Junkersdorf. Dies umso mehr, als die im 
Einzelhandelkonzept von 2011 geplante 
Ansiedlung von Einzelhandel auf dem 
ehemaligen RTL-Gelände in einer 
Größenordnung von ca. 1000 qm nicht 
stattgefunden hat. Stattdessen sind hier  
 
durch die Fa. Pandion ausschliesslich 
Wohnungen erstellt worden. 
 
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung zentraler 
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, 
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile 
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher 
Versorgung) 
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte 
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der 
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale 
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine 
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung 
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung 
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale 
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die 
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende 
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und 
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. 
Braunsfeld verfügt über eine hohe 
Anzahl von älteren und weniger mobilen 
Menschen (mehrere 
Altenheime/Clarenbachstift) für die die 
wohnortnahe Versorgung essentiell ist.  
Der Zuzug junger Familien ergibt sich 
durch das Neubaugebiet an der Eupener 
Strasse (Park Linnee), den Baesweiler 
Hof und den zuletzt entstandenen 
Wohnkomplex am Clarenbachplatz. 
Die Martinmeile ist vor allem auch eine 
Aktivität, die mehrere Generationen 
zusammenführen soll.  Hierbei sind 
sowohl das Seniorennetzwerk 
Braunsfeld als auch Kölsch Hätz starke 
Unterstützer. Bei der Martinsmeile 
handelt es sich um eine Marketing-
Aktion nicht nur für Braunsfeld sondern 
auch für die umgebenden Veedel. 
 
Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
örtlichen Zentren dienen. 
 
Eine Kundenfrequenzanalyse von 
Larbig & Mortag weist einen erheblichen 
Rückgang der Besucherzahl von 
Braunsfeld im Vergleich von 2015 zu 
2016 aus. Die durchschnittliche 
Besucherzahl /Stunde sank von 745 auf 
497. Diese Zahl hat sich durch den 
Verlust des Wochenmarktes und der 
großen Postfiliale an zentraler Stelle 
sowie die Schließung der Kaisers-Filiale 
(alles in 2017)  noch verstärkt. Die 
angekündigte Schließung weiterer 
Geschäfte wird die Situation noch weiter 
verschärfen. 
 
Der Zentralitätsfaktor von Braunsfeld 
liegt mit 84,2 deutlich unter 100. Dies 
bedeutet eine klare Abwanderung von 
Kaufkraft trotz steigender 
Einwohnerzahlen (Zahlenmaterial von 
Michael Bauer Research GmbH, 2017).

Der Einzelhandelsumsatz pro Kopf ist lt. 
CIMA von 6618.-€ in 2020 auf 6398.-€ in 
2021 gesunken. 
 
 
Auch die Anbindung des 
Einkaufszentrums in Weiden an die 
Straßenbahnlinie 1 hat die Abwanderung 
von Kaufkraft in den letzten Jahren 
verstärkt.  
 
 
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit 
der jeweiligen Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort, insbesondere für den 
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als 
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort 
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen 
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter 
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend 
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus 
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen 
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt 
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren 
Städten mehr 
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen 
anzuziehen. 
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. 
 
 
Durch ein Konzept, bestehend aus 
verkaufsoffenen Sonntagen, 
Straßenfesten und weiteren Aktionen 
möchte die IG Braunsfeld die Attraktivität 
des Braunsfelder Veedels stärken, die 
überörtliche Sichtbarkeit für die 
angrenzenden Stadtteile sowie den 
Wohlfühlfaktor erhöhen.

Retailbericht Köln 2016  29 .   
2014: 769  
2015: 856 ì  
2016: 720 î  
(Messpunkt: Dürener Straße 169)
Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 720 Passanten pro Stunde landet die Dürener  
Straße im Stadtteil Lindenthal nur knapp hinter dem Kaiser-Wilhelm-Ring auf Platz 24  
unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 856 Passanten pro Stunde) 
war der Standort in diesem Jahr deutlich weniger besucht. 
Nach wie vor zählt die Dürener Straße jedoch zu den beliebtesten Einkaufsstraßen für die 
Bewohner Kölns, insbesondere für die Bewohner Lindenthals. An diesem Standort lassen 
sich vor allem die Kundengruppen der gehobenen Mittelschicht und der Oberschicht er-
kennen. Die Kaufkraft ist hier daher wesentlich höher als zum Teil in anderen Stadtteilen. 
Auf Grund der nicht optimalen Anbindung an das ÖPNV-Netz reist eine Vielzahl der Besu-
cher mit dem PKW an, was an diesem Standort am häuigen „Parken in zweiter Reihe“ zu 
erkennen ist. Als Kundenmagneten fungieren neben den Lebensmittelhändlern „REWE“, 
„EDEKA“ und „denn’s Biomarkt“ auch die Drogeriemärkte „Rossmann“ und „dm“. 
Darüber hinaus ziehen die zahlreichen Mode-Boutiquen wie „Somewear“, „Knocknok“ und 
„S.A.L.E“ sowie die Filiale von „Marc O‘Polo“ eine Vielzahl von Kunden an. Die zahlreichen 
Gastronomiebetriebe wie z. B. „Restaurant Culinarius“, „Haus Schwan“ und das neu eröf -
nete „Piccola“ laden die Kunden zudem zum Verweilen ein.
01
01  REWE 
02 denn’s Biomarkt 
03 dm 
04  Marc O‘Polo 
05  S.A.L.E 
06  Restaurant Culinarius
02
03
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Lindenthal
Dürener Straße .
Dür ener Straße
Klosterstraße
Theresienstraße
Stadtwaldgürtel
H
a
n
s
-S
a
c
h
s
-S
traße
04
06
Detailkarte .
05
Hillerstraße

30 .   Retailbericht Köln 2016
2014: 743  
2015: 631 î 
2016: 713 ì  
(Messpunkt: Deutzer Freiheit 89)
Die Deutzer Freiheit landet auf Platz 25 unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durch-
schnittlich 631 Passanten pro Stunde) konnte die Frequenz jedoch mit durchschnittlich 
713 Passanten pro Stunde zulegen. Ohnehin steht die Beliebtheit der Deutzer Freiheit 
außer Frage, was insbesondere daran zu erkennen ist, dass an diesem Standort kaum 
Mieterwechsel stattinden – ein Zeichen für zufriedene Mieter. 
Als Kundenmagneten lassen sich – wie so oft – die Unternehmen „REWE“ und „dm“ er-
kennen. Ebenfalls für die Attraktivität des Standortes verantwortlich sind die Lebensmittel-
händler „Netto City“ und „denn’s Biomarkt“. 
Auf Grund der guten Anbindung an das ÖPNV-Netz (Stadtbahnhaltestelle „Deutzer Frei-
heit“ mit den Linien 1, 7 und 9) ist es für die Kunden zudem ein leichtes, den Standort zu 
erreichen. Weitere Faktoren für die Attraktivität der Deutzer Freiheit sind die Nähe zum neu 
gestalteten „Rheinboulevard“, der „LANXESS arena“ und dem „Tanzbrunnen“ sowie zum 
„Jugendpark Köln“ und zu den „Poller Wiesen“. Zudem zählt die Deutzer Kirmes seit Jahr-
zehnten zu den beliebtesten Kölner Volksfesten und lockt jährlich zahlreiche Kunden an. 
Als Kundengruppe lässt sich vor allem die Mittelschicht erkennen.
01
01  REWE 
02 dm 
03  Netto City 
04 denn’s Biomarkt
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Deutz
Deutzer Freiheit .
Deutzer Freiheit
Reischplatz
Mathildenstraße
Gotenring
Deutzer Freiheit
Graf-Geßler-Straße
Siegbur
ger Straße
03
04
Detailkarte .

Retailbericht Köln 2016  31 .   
2014: 1408  
2015: 1072 î  
2016: 687  î  
(Messpunkt: Zülpicher Straße 12)
Die Zülpicher Straße im Stadtteil Neustadt-Süd beindet sich mit einer durchschnittlichen 
Frequenz von 687 Passanten pro Stunde auf Platz 26 unseres Rankings. Im Vergleich zum 
Vorjahr (durchschnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 1.072) hat der Standort deutlich 
an Frequenz abgebaut, was allerdings auch damit zu begründen ist, dass die Frequenz im 
vergangenen Jahr nur direkt am Zülpicher Platz gemessen wurde. Darüber hinaus handelt 
es sich bei der Zülpicher Straße eher um eine Ausgehmeile als um eine klassische Ein-
kaufslage. Der Mieterbesatz an diesem Standort besteht zudem hauptsächlich aus Gas-
tronomiebetrieben, weshalb die Passantenfrequenz in den Abendstunden deutlich höher 
ist als tagsüber. Als Frequenzbringer fungieren insbesondere die Restaurants „Mango“, 
„Borsalino“ und „Magnus“. Durch die Eröfnung einer Filiale von „Pizza Hut“ in der Zülpicher 
Straße 12 sowie des Lebensmitteldiscounters „PENNY-Markt“ in der benachbarten Das-
selstraße 1-29 konnte die Attraktivität des Standortes weiter gesteigert werden. Das kultige 
Restaurant „bei Oma Kleinmann“ ist des Weiteren seit Jahren eine beliebte Anlaufstelle 
für Anwohner und Touristen. Ein weiterer Pluspunkt für die Zülpicher Straße ist die gute 
Anbindung an das ÖPNV- und das DB-Netz (Stadtbahnhaltestellen Zülpicher Platz (Linien 
9, 12, 15), Dasselstraße (Linie 9) und der Bahnhof Süd). Als Kundengruppe lässt sich vor 
allem die Mittelschicht, hauptsächlich jedoch junge Menschen und Studenten, erkennen.
01
01  Mango 
02 Borsalino 
03  Magnus 
04  Pizza Hut 
05  PENNY-Markt 
06  bei Oma Kleinmann
Neustadt-Süd
02
Zülpicher Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Zülpicher Straße
Zülpicher Straße
Roonstraße
Hohenstaufenring
Dasselstraße
Heinsber
gstraße
03
04
05
Detailkarte .
06

32 .   Retailbericht Köln 2016
2014: -  
2015: 1518  
2016:   649  î  
(Messpunkt: Frankfurter Straße 15)
Als letzter rechtsrheinischer Standort in unserem diesjährigen Retailbericht indet sich die 
Frankfurter Straße auf Platz 27 unseres Rankings wieder. Mit einer durchschnittlichen Fre-
quenz von 649 Passanten pro Stunde hat der Standort im Vergleich zum Vorjahr (durch-
schnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 1.518) deutlich abgebaut. 
Trotzdem gilt der Abschnitt der Frankfurter Straße vom Wiener Platz bis zum Bahnhof 
Köln-Mülheim auch weiterhin als Haupteinkaufsstraße für den Stadtteil Mülheim. Trotz sin-
kender Besucherzahlen wird der Standort daher auch in Zukunft eine große Bedeutung 
haben, zumal die Anbindung an die öfentlichen Verkehrsmittel durch die Nähe zum Wiener 
Platz und zum Bahnhof Köln-Mülheim nahezu perfekt ist. 
Als Kundenmagneten wirken die Einzelhändler „Nanu-Nana“, „Kaiser’s“ sowie „Woolworth“ 
am Wiener Platz. Zudem zieht das Einkaufszentrum „Galerie Wiener Platz“ mit den Mietern 
„LIDL“, „TEDi“ und „kik“ eine Vielzahl von Kunden an, wovon natürlich auch die Frankfurter 
Straße proitiert. Die Kundengruppe ist ähnlich wie eine Vielzahl der Geschäfte an diesem 
Standort stark multi-kulturell geprägt.
01
01  Nanu-Nana 
02 Kaiser‘s 
03   Woolworth 
04  Galerie Wiener Platz
02
03
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Mülheim
Frankfurter Straße .
Mülheimer Brücke
Rhodiusstraße
Frankfurter Straße
04
Frankfurter Straße
Detailkarte .

Retailbericht Köln 2016  33 .   
2014: 600  
2015: 745 ì  
2016: 497 î  
(Messpunkt: Aachener Straße 535)
Neben der Neusser Straße ist auch die Aachener Straße gleich zweimal in unserem Retail-
bericht vertreten. Auf Platz 19 unseres Rankings mit dem Stadtteil Neustadt-Süd und nun, 
auf Platz 28, mit dem Stadtteil Braunsfeld. Im Vergleich zur Aachener Straße im Stadtteil 
Neustadt-Süd weist dieser Standort mit einer durchschnittlichen Frequenz von 497 Pas-
santen pro Stunde jedoch einen deutlich niedrigeren Wert aus. Darüber hinaus konnte 
der Standort die Vorjahreswerte (durchschnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 745) 
nicht bestätigen. Dennoch fungiert die Aachener Straße weiterhin als Haupteinkaufsstraße 
für die Bewohner der Stadtteile Braunsfeld, Junkersdorf und Müngersdorf. Dies ist ne-
ben der guten Erreichbarkeit des Standortes mit den öfentlichen Verkehrsmitteln (u. a. 
Stadtbahnhaltestellen Clarenbachstift und Maarweg mit der Linie 1) und dem PKW auch 
auf den guten Mietermix zurückzuführen. Neben den Lebensmittelhändlern „REWE“ und 
„TEMMA“ inden die Passanten auch eine Filiale des Drogeriemarktes „Rossmann“ sowie 
zahlreiche Bankilialen („Kölner Bank eG“, „Commerzbank“, „Sparkasse Köln/ Bonn“ usw.) 
und Bäckereien („Bäckerei Café Merzenich“, „Schmitz + Nittenwilm“, „Heinemann“ und 
„Bäckerei Ecke“) vor. Als Kundenmagneten lassen sich insbesondere „REWE“ und „Ross-
mann“ erkennen. Zahlreiche Gastronomiebetriebe wie z. B. „Brauhaus Gafel im Marien -
bild“ oder „Kölsche Art“ laden zudem zum Verweilen ein und runden das gute Gesamtbild 
des Standortes ab. Als Kundengruppen sind besonders die gehobene Mittelschicht und 
die Oberschicht erkennbar.
01
01  REWE 
02 TEMMA 
03  Rossmann 
04 Kölner Bank eG 
05  Heinemann 
06 Kölsche Art
02
Braunsfeld
Aachener Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Detailkarte .
Aachener Straße
Aachener Straße
Maarweg
Maarweg
Paulistraße
V
oigtelstraße
Braunstraße
03
04
05
06

34 .   Retailbericht Köln 2016
2014: -  
2015: -  
2016: 420 
(Messpunkt: Friesenwall 26)
Zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt, belegt der Friesenwall als letzter 
Standort der Kölner Innenstadt, Platz 29 unseres Rankings. Dieser Standort weist zwar 
lediglich eine durchschnittliche Frequenz von 420 Passanten pro Stunde aus, allerdings 
ist der Friesenwall bei zahlreichen Einzelhändlern und auch bei zahlreichen Kunden sehr 
beliebt. Dies spiegelt sich insbesondere in dem kaum vorhandenen Leerstand in der Straße 
wider. Zwar inden ab und zu Mieterwechsel in der Straße statt, allerdings gibt es keinen 
dauerhaften Leerstand zu vermelden. So konnte das Ladenlokal im Friesenwall 38-42, 
welches seit 1992 von „IDENTITÀ ITALIANA“ als Mode-Store genutzt wurde, umgehend 
an das österreichische Mode-Konzept „KISSKISSBANGBANG“ vermietet werden. Die Er-
öfnung des Stores ist für den 05. und 06. November angesetzt. Darüber hinaus eröfne -
te die Pommesmanufaktur „frittenwerk“ im Frühjahr dieses Jahres seinen ersten Kölner 
Standort in der ehemaligen Starbucks-Filiale (Ehrenstraße 94/ Ecke Friesenwall) und sorgt 
so seitdem für starken Andrang. Als weitere Frequenzbringer lassen sich „REWE City“, die 
Boutiquen „G1O1A“ und „Luxefashion“ sowie der Store des Schweizer Taschenherstellers 
und Händlers „FREITAG“ im Friesenwall 24 erkennen. Zudem dient der Friesenwall als Ver-
bindung zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße. Ein weiterer Faktor für die solide Passan-
tenfrequenz. Vor allem die Kundengruppen Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht 
sind an diesem Standort stark.
01  KISSKISSBANGBANG  
02 frittenwerk  
03 REWE City 
04 G1O1A  
05 FREITAG
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Altstadt-Nord
Friesenwall .
01
02
Pfeilstraße
Ehrenstraße
Friesenwall
Mittelstraße
04
05
Kettengasse
Detailkarte .
03

Retailbericht Köln 2016  35 .   
2014: -  
2015: -  
2016: 413 
(Messpunkt: Zülpicher Straße 309)
Auch die Zülpicher Straße ist nach der Aachener Straße und der Neusser Straße mit ei-
nem zweiten Standort in unserem Frequenzbericht vertreten. Mit einer durchschnittlichen 
Frequenz von 413 Passanten pro Stunde, liegt die Zülpicher Straße im beliebten Kölner 
Veedel Sülz auf Platz 30 unseres Rankings. Neben der Sülzburgstraße und der Berren-
rather Straße ist die Zülpicher Straße zudem als dritter Sülzer Standort in unserem Ranking 
vertreten und dient für eben diesen u. a. als Haupteinkaufsstraße. Die Vielzahl an guten 
Einkaufslagen im Stadtteil Sülz in unserem Retailbericht unterstreicht nochmals die Attrak-
tivität des Standortes. 
Als Pluspunkte für die Zülpicher Straße lassen sich neben der idealen Anbindung an das 
ÖPNV-Netz (Stadtbahnhaltestellen Lindenburg und Weyertal mit der Linie 9) auch der gute 
Mietermix sowie das vielfältige Angebot an Gastronomiebetrieben nennen. Die zahlreichen 
Cafés (z. B. „Lieblings“, „Café Waschsalon“ und „Café Krümel“) und die Vielzahl an Res-
taurants (z. B. „Brasserie Marie“ und „Haus Demmer“) laden zudem zum Verweilen ein. Die 
Kundenmagneten an diesem Standort sind die Lebensmittelhändler „LIDL“ und „Kaiser’s“. 
Zahlreiche kleine Boutiquen wie z. B. „cava-cava“ und „Fräulein Schick e.K.“ ziehen tag-
täglich ebenfalls viele Kunden an. Als Kundengruppen sind insbesondere die Mittelschicht 
und die gehobene Mittelschicht erkennbar.
01
01  Liebling‘s 
02 Café Waschsalon  
03  Brasserie Marie 
04 LIDL 
05  cava-cava 
06 Fräulein Schick e.K.
02
Sülz
Zülpicher Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Zülpicher Straße
Ägidiusstraße
Palanterstraße
Gustavstraße
Laudahnstraße
Zülpicher Straße
W
eyertal
Detailkarte .
03
04
05
06

36 .   Retailbericht Köln 2016
2014: -  
2015:  -  
2016: 312 
(Messpunkt: Goltsteinstraße 89)
Auf Platz 31 unseres Rankings, liegt die Goltsteinstraße im Stadtteil Bayenthal mit einer 
durchschnittlichen Frequenz von 312 Passanten pro Stunde. Auch die Goltsteinstraße wird 
zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt. Dieser Standort dient neben der Bonner  
Straße als Haupteinkaufsstraße für die Bewohner der Stadtteile Bayenthal und Marienburg. 
Insbesondere das Goltsteinforum ist bei den Passanten und Besuchern sehr beliebt und 
dient daher als absoluter Frequenzbringer für die Goltsteinstraße. 
Die Beliebtheit des Goltsteinforums lässt sich hauptsächlich auf den hervorragenden  
Mietermix zurückführen. Neben den Lebensmittelhändlern „PENNY-Markt“, „REWE City“ 
und „Alnatura Super Natur Markt“ inden die Kunden auch einen „dm“ Drogeriemarkt, eine 
Metzgerei („Metzgerei Kremer“) sowie eine Bäckerei („Schmitz + Nittenwilm“) vor. Eine  
weitere beliebte Bäckerei, die Bäckerei „Mauel 1883“, beindet sich darüber hinaus ebenfalls 
in direkter Nachbarschaft zum Goltsteinforum, in der Goltsteinstraße 79. Die Nahversor-
gung für die umliegenden Bewohner ist daher als ideal zu bezeichnen. Als Kundengruppen  
lassen sich die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht sowie die Oberschicht erken-
nen. An heißen Sommertagen erfreut sich besonders die Eisdiele „Il Gelato di Ferigo“ über 
einen starken Kundenandrang. 
01
01  PENNY-Markt 
02 REWE City 
03  Alnatura Super  
 Natur Markt 
04 Metzgerei Kremer  
05  Mauel 1883
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Bayenthal
Goltsteinstraße .
Goltsteinstraße
Goltsteinstraße
Altebur
ger Straße
Tacitusstraße
Koblenzer Straße
Schönhauser Straße
03
04
05
Detailkarte .

Retailbericht Köln 2016  37.  
Nachfragen und Mieten.
Die Nachfrage an guten Ladenlokalen ist in den beliebtesten Niveaulagen (u. a. Ehrenstraße,  
Br
eite Straße) und Stadtteillagen (u. a. Neusser Straße, Dürener Straße, Sülzburgstraße) 
weiterhin groß. In einigen, weniger stark frequentierten Stadtteilen ist jedoch auch vereinzelt 
längerer Leerstand festzustellen. Insbesondere in den gefragtesten Bereichen der B-Lagen 
sind kaum Immobilienangebote verfügbar. Dennoch verändert sich der Einzelhandels- 
besatz schneller als in A-Lagen. Die oftmals in den A-Lagen geforderte „key-money“ der 
Bestandsmieter für eine vorzeitige Ladenaufgabe ist in den B-Lagen kaum verbreitet bzw. 
die geforderten Abstandssummen sind signiikant niedriger (Ausnahmen sind Breite Straße, 
Ehrenstraße und Mittelstraße). Die Mietpreisforderungen der Eigentümer werden i. d. R. 
mit kleineren Nachlässen in den B-Lagen akzeptiert. So sind Höchstmieten von ca. 30 bis  
40 EUR/ m² je nach Stadtteillage erzielbar. In den Innenstadtlagen (Breite Straße, Ehren- 
straße, Mittelstraße) sind Höchstmieten zwischen 80 bis 100 EUR/ m² erzielbar. Die Durch-
schnittsmiete variiert in den Stadtteillagen zwischen 15 und 20 EUR/ m².
Prognose.
Die Retailmakler von Larbig & Mortag gehen davon aus, dass sich die Nachfragesituation 
und 
die Einzelhandelsmieten in den Stadtteillagen weiterhin stabil entwickeln und nach-
haltig erzielbar sind. Die Nachvermietung von Ladenlächen wird auf Grund der sehr un-
terschiedlichen Passantenfrequenzen und Sozialgruppen auch in Zukunft lebhaft bleiben. 
Die Herausforderungen für künftige Mieter aber auch die Retailmakler wird darin bestehen, 
die richtige Lage bzw. den geeigneten Standort für die individuellen Konzepte ausindig zu 
machen. 
Die Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt (Ehrenstraße, Breite Straße, Pfeilstraße, 
Mittelstraße und Apostelnstraße) erfahren seit einigen Jahren einen Aufwärtstrend, da das 
Angebotspotential der A-Lagen sehr gering ist bzw. die Mietpreisforderungen der Vermieter 
häuig zu hoch sind. In den Niveaulagen ist in der Vergangenheit ein Wechsel von Einzel -
konzepten hin zu Filialisten zu verbuchen.
Innenstadtlagen:  
ca. 80 bis 100 EUR/ m²
Stadtteillagen:  
ca. 30 bis 40 EUR/ m² 
Höchstmieten.
Ausblick.

38 .   Retailbericht Köln 2016
1. Allgemeine Deinitionen .
1.1 Verkaufsläche:  
Die Mietläche, welche zum Verkauf dient 
zzgl. Treppen, Gänge, Schaufenster und 
Freilächen, wird, sofern sie dem Kunden 
zugänglich ist, als Verkaufsläche bezeich -
net. Dazu gehören auch Flächen, die nicht 
nur vorübergehend für Verkaufszwecke 
genutzt werden.
1.2 Gesamt-/ Geschäftsläche:  
Die gesamte betrieblich genutzte Fläche 
eines Einzelhandels, welche sich aus der 
Verkaufs-, Ausstellungs-, Versand-, Büro- 
und Lagerläche sowie Sozialräumen zu -
sammensetzt, wird als Geschäftsläche be -
zeichnet. Die Berücksichtigung der Büro-, 
Versand- und Lagerlächen, unterscheidet 
die Gesamt- oder auch Geschäftsläche 
von der reinen Verkaufsläche.
1.3 1A- und B-Lage:
Die umsatzstärksten und höchstfrequen-
tierten Lagen der Einkaufs- bzw. Ge-
schäftszentren einer Stadt werden als 
1A-Lage betitelt. Diese können entweder 
nur ein Teil oder eine gesamte Einkaufs-
straße umfassen. Eine 1A-Lage ist deinier -
bar durch folgende Kriterien:
  Passantenfrequenz
 Erzielbare Spitzenmiete für eine Laden- 
 läche
  Branchenstruktur
 Innerstädtische Lage im Hauptgeschäfts- 
 zentrum 
 Filialisierungsgrad: Mieterbestand inter- 
 nationaler, nationaler und örtlicher Einzel- 
 händler
Die B-Lage grenzt an die 1A-Lage an und 
deiniert sich meist aus Nebenstraßen der 
Haupteinkaufsstraßen. Noch weiter ent-
fernte Lagen werden als Streu- bzw. Ne-
benlagen bezeichnet.
Wenn in Großstädten sehr ausgedehnte 
Einkaufsstraßen mit mehreren 1A-Lagen 
vorhanden sind, kann zwischen diesen in 
beispielsweise Luxus- oder Konsumlage 
unterschieden werden.
   1A-Lage: Der Standort erreicht ca. 80-
100 % der Spitzenmiete der Stadt und 
ca. 70-100 % der höchsten Passanten-
frequenz des Straßenabschnittes
   B-Lage: Der Standort erreicht ca. 40-80 %  
der Spitzenmiete der Stadt und ca. 40-
70 % der höchsten Passantenfrequenz 
des Straßenabschnittes
   Streu- bzw. Nebenlagen: Hier werden 
Mieten bzw. Passantenfrequenzen unter 
40 % erreicht 
   Stadtteillage: Liegt außerhalb des Haupt- 
einkaufsbereiches einer Stadt. Mietpreis-
niveau und Passantenfrequenz sind ver-
gleichbar mit der einer zentralen B-Lage
1.4 Spitzenmiete:
Die nachhaltig höchste erzielbare nominale 
Miete bei Neuvermietungen in einer hoch-
wertigen Ideal-Verkaufsläche in 1A-Lage, 
wird als Spitzenmiete für Handelslächen 
bezeichnet.
Mit einer Ideal-Verkaufsläche ist eine Flä -
che gemeint, in der „ideale“ Verkaufsbedin-
Retailmarkt .

Retailbericht Köln 2016  39.  
gungen vorzuinden sind. Die ideale Einheit 
liegt im Erdgeschoss, ist i.d.R. 100 m² 
groß, barrierefrei und gut zugeschnitten. 
Außerdem muss eine Schaufensterfront 
vorhanden sein, welche mindestens sechs 
Meter breit ist. Der Bauzustand der Ein-
heit sollte gehobenen Ansprüchen gerecht 
werden. Die Spitzenmiete dient dazu, die 
Entwicklung des Marktes besser darzu-
stellen und basiert auf Transaktionen, wel-
che während des Betrachtungszeitraums 
durchgeführt und registriert werden.
Die angegebene Spitzenmiete bezieht sich 
immer auf einen Standardmietvertrag im 
jeweiligen Markt und entspricht dem Net-
tomietpreis exklusive Nebenkosten, lokale 
Steuern oder Incentives. Berechnet wird 
die Spitzenmiete immer zum Ende eines 
Quartals.
1.5 Filialist:
Filialen werden die Niederlassungen eines 
Einzelhandelsunternehmens bezeichnet, 
welche zwar vom Standort her getrennt 
voneinander sind, jedoch rechtlich und 
wirtschaftlich unselbstständig sind. Einzel-
händler mit mehr als 3 Filialen, unabhängig 
davon, ob diese Standorte regional oder 
überregional verteilt sind, werden Filialis-
ten genannt. Ein Unternehmen mit 3 oder 
mehr Filialen in nur einer Region wird daher 
ebenfalls als Filialist deiniert.
1.6 Passantenfrequenz: 
Die Passantenfrequenzzählung bei Lar-
big & Mortag Immobilien erfolgte an 31 
Einkaufsstraßen in B-Lage (hochwertige 
Niveaulagen in der Innenstadt und Stadt-
teillagen).
Aus dem Ergebnis der zwei Stunden wurde  
ein Mittelwert errechnet. Hieraus wurde ein 
Ranking gebildet, welches in unserem Re-
tailbericht zu inden ist.
1.7 Branchen:
Bei einer Zählung von ortsansässigen Ein-
zelhandelbetrieben werden nur die in der 
schematisierten Darstellung der 1A-Lage 
registrierten Geschäfte berücksichtigt. Zwi-
schen all diesen Einzelhändlern wird nach 
zwölf Branchengruppen unterschieden:
  Accessoires
  Schmuck/Juwelier
  Bank/Versicherung
  Sport/Outdoor
  Textil
  Gastronomie
  Telekommunikation/Elektronik
  Gesundheit/Beauty
  Warenhaus
  Schreibwaren/ Bücher
  Heim-/Wohnbedarf
  Schuhe/Lederwaren
1.8 Ladenlokal:
Einheiten, welche zum Verkauf von Waren 
und Dienstleistungen dienen und meist in 
Einkaufsstraßen liegen, werden als Laden-
lokal bezeichnet.
1
. Allg
emeine Deinitionen.

40.  Retailbericht Köln 2016
Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf Informationen aus Quellen, die wir für zuverlässig erachten, aber für deren Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Haftung 
übernehmen. Die enthaltenen Meinungen stellen unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes dar und können sich ohne Vorankündigung ändern. Historische Entwicklungen sind kein 
Indiz für zukünftige Ergebnisse. Dieser Bericht ist nicht für den Vertrieb oder die Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Finanzanlage bestimmt. Die in diesem Bericht zum Ausdruck gebrachten 
Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht individuelle Kundensituationen, -ziele oder -bedürfnisse und sind nicht für die Empfehlung einzelner Wertpapiere, Finanzanlagen oder Strategien einzel-
ner Kunden bestimmt. Der Empfänger dieses Berichtes muss seine eigenen unabhängigen Entscheidungen hinsichtlich einzelner Wertpapiere oder Finanzanlagen trefen. Larbig & Mortag übernimmt keine 
Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Unvollständigkeiten oder Fehlern in diesem Bericht entstehen.
Larbig & Mortag Immobilien GmbH 
Spezialisten für Gewerbeimmobilien
Köln
. Theodor-Heuss-Ring 23 
50668 Köln | T. 0221 998 997 0
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53111 Bonn | T. 0228 90 90 52 52
Leverkusen. Hemmelrather Weg 201 
51377 Leverkusen | T. 0214 330 198 60
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Tendenzen der EH-Entwicklung in Köln 2008 - 2016 (Erhebungen)
Zentrum Anzahl der Betriebe VKF Zentralität Mittelfristiger Bedarf
2008 2016 2008 2016 2008 2016 2008 2016
BZ Porz 107 23.000         18 32%
STZ Braunsfeld 96 18.545         65 k.A. 8% k.A.
NVZ Sürth 18 1.650           11 5%
Entwicklungstendenz
negativ
neutral
positiv

Verkaufsoffener
Sonntag,
'15, September 201 3
13.00 - 18,00 Uhr
Wffi vERrAGssoNDrnvenörreNrLtcHUNG
Verkaufsoffener
Sonntag,
15. September 20'13
13.00-18,00 Uhr
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TINSPIRATION
fvlodeberatung. Styling . Verkaul
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nht
"'/8 ScgJl notn . Teiclor ut -
ln Braunsield ist wieder was los: Die Ceschäfte an der Aachencr Stralle unti in den
Seitenstraßen laclen am Sonntag, den 15. SePtenlber zunl ersLen verkaufsolfent'n Sonntag
inr Iaufenden Jalrr ein!
Bevor anr 10. November nrit denr zrveilen verkaufsoffenen Sonlllag h'ii' inr Vorjahr
wieder die beliebte "Braunsfelder Nlartinsmeile" startet, kam man sich ant konrmenden
SonrrLrg in der Zeit von l3:00 bis .l8:00 Uhr nicht nur von der VielfalL untl clenr hohcn
Niveai- der Angebote in Braunsfeld überzeugen, sondcrn sich auch an einenl
intcrcssanton Foto-Suchspiel betoiligt'n.
Zum Shopping-Iirlebnis hat die ArbciLsgruppc "lvlarketing' in clcr lntcrcssenge-
nrtirrschafi-Braunsfcld e,V. etw.ls Besonderes orgdnisierl: ln den Sehauferrstt'rn und
Geschäftsräumen von 32 Ceschäften wertlen historische und neuerc Fotos ton
llraunsfeld aus8estelll, clie dem Bclrachter frühere und aktuelle Ansichten clcs Veedcls
nahel-ringen. Abt:r: Drei Bilcler sincl daruntcr, rlie keine ivtotive aus llraunsfclcl zcilir:n.
Diesc gilies zu finclt'n. Dafür hat nran t'int'Wochc Zeit. vonr 15.9. bis zunr 21.9.2013.
Danritt nit:ht zu Ieiclrt wircl, werclcn clic Iotos nlchrnlals zwischt'tr cicn Ct'schüftt'rr
a usiret.l usch t.
Unör den 'feilnehnrern an der Sut:he, die alle drei falschen ]vlotive hcrausfirrdcn, auf
einer'leilnehnrerkarte eintraBen und bis zunr 21.9. bei einenr dt'r beteiliStPn Cesch;Ite
einreichen, werden viele ittraktite Preise verlos[. die von dcn i]raunsfelder
Geschäflsleuten gesti(let wurden. Darunter sind etwa SPortruck-sicke, Ileisetasclrt'n,
Kosnretikprodukle, eine Digitalkanlera und !VarenguLscheine- Die Ct:winner wt'rclen ant
Dunne.rtag, den 26.9.2013,irnter juristischer Aufsieht trnrittelt uncl anr nächstcrr 1ag auf
dcr Interneiseile der IG Braunsfel,l www.ighraunsleld.tlc helannLgegeben.
Teiln.rhnrekarten gibi es in allen Ceschäften, in denen Fotos ausgestellt werck'n Dic
'[eilnahmekarlen Äthaltcn auch eine Übersicht über alle Ceschiiftc mit Fotos.
"Dicsc verkaulsoffenen Sonntage nertlen von dcn Ceschäftsleuten bcgrülli uIrd. r'om
brei[cn Publikunr ge.n.'angenoir,nlen" nu:inL Dr. ivliehat'l lVollnik, dcr VorsiLzerrde dCr
IG lJraunsfeltl. "ilhadc iur, dass dic lvlöglichkt'iLt'n zu solchcn llvt'nLs votr dtl
Lantlosregierung durch das Ladenöffnungsg,esetz jn diesent lahr rveiter lreschränkt
*.orclen s'in.I. Dis ist eigentlich gar nictrt ieitgenrlill. Für die-lC llraunsfcld hictt'n die
vcrkaufsoffenen SonnLag'e eine guLc Cel.'genheit, durth besonJere Aktioncn t\nrvohnern
nrehr zu bieten und ßesucher anzuziclrt'n."
i1'" %/a ," ,'
--Cf itli'l:
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Jose Luis Men6ndez
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Anlage 16 Antrag Neuehrenfeld_nicht genehmigungsfähig

12095 Zeichen

Beachte: 
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch 
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte 
Feiertage) 
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre 
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss 
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme 
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege 
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. 
 
 
Antragsteller: Wir in Neuehrenfeld e. V. 
      
      
 
Bezeichnung des Anlass: Markt:  
      
Messe: 
      
Örtliches Fest: 
      
Ähnliche Veranstaltung: 
Tag des Veedels 
Anlassbeschreibung: Da am 6. und 7.August in ganz Köln der 
Tag des Veedels stattfindet, möchten wir 
in diesem Rahmen auch Neuehrenfeld 
präsentieren. 
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
X ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln) 
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
X eine Veranstaltung, welche zum       
stattfindet 
  erstmalig stattfindende Veranstaltung 
 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
X ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
 
Wir in Neuehrenfeld e. V. möchten am 
Tag des Veedels teilnehmen, um mit 
unserem jungen Verein in einen Dialog 
mit Anwohnern, Vereinen und anderen 
Gruppierungen in Neuehrenfeld zu 
kommen. 
Vereine aus dem Veedel sollen die 
Möglichkeit bekommen, sich in der

Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
Landmannstraße und auf dem 
Lenauplatz zu präsentieren. Zusätzlich 
soll mit kleinen Aktionen der 
Geschäftsleute die Identifikation der 
Anwohner mit den lokalen 
Einkaufsmöglichkeiten gefördert werden. 
Der verkaufsoffene Sonntag soll 
Besuchern ermöglichen, die regionalen 
Geschäfte kennen zu lernen. 
Die örtliche Gastronomie wird die Aktion 
mit Streetfoodangeboten unterstützen. 
Insgesamt ist unser Ziel, den 
Zusammenhalt im Veedel Neuehrenfeld 
zu stärken.  
 
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
X ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
 
 
 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
Verkaufsfläche: 
Schätzung: 1000 
 
Schätzung: 500 
Da wir als Verein erstmalig am Tag des 
Veedels teilnehmen, haben wir keine 
Vergleichszahlen. 
 
 
Lenauplatz / Landmannstr. Ca. 1500qm 
 
15-20 Geschäfte mit einer 
durchschnittlichen Verkaufsfläche von 
ca. 50 Qm 
 
Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
      
      
      
 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben. 
Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Neuehrenfeld befindet sich im 
Wandel. Altersbedingt reduziert sich 
die gewachsene Anwohnerstruktur, 
die es gewohnt war, im unmittelbaren 
Umfeld einzukaufen. Es ziehen neue 
Anwohner von außerhalb zu, die 
gerne hier leben, jedoch keine 
Identifikation mit dem Veedel haben. 
Sie kaufen online oder in 
Einkaufscentren, wodurch der 
regionale Einzelhandel immer weiter 
geschwächt wird. 
Mit Aktionen wie dem Tag des 
Veedels soll versucht werden, diese

Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das 
Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend 
genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
Identifikation aufzubauen, um die 
Infrastruktur in Neuehrenfeld zu 
erhalten und zu fördern. Wir möchten 
mit den im Veedel vertretenen  
Vereinen unsere Vielfalt präsentieren. 
Geplante Aktionen sind:  
Auftritt des Musikzugs der 
Bürgergarde Blau-Gold 
Straßenkicker-Turnier der 
Jugendabteilungen SC-West  
und TuS Ehrenfeld 
Für die Kinder des Veedels sollen 
eine Hüpfburg, Märchenerzähler, und 
durch die Straßen ziehende Clowns 
und Jongleure zur Attraktion werden. 
Alle Vereine aus dem Veedel 
bekommen einen Infostand und 
können, falls gewünscht, auch 
Darbietungen einzelner 
Vereinsabteilungen präsentieren. 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären 
Einzelhandelsangebots  
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu 
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer 
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch 
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. 
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der 
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den 
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig 
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich 
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der 
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist 
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und 
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall 
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und 
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen 
vorzutragen. 
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, 
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. 
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder 
Schaffung neuer Arbeitsplätze)  
Die Pandemie und ihre Auswirkungen für 
den Einzelhandel und die Gastronomie 
haben auch in Neuehrenfeld  Spuren 
hinterlassen. Einige Ladenlokale stehen 
leer, weil den Betreibern der finanzielle 
Rückhalt gefehlt hat. Durch Aktionen wie 
den Tag des Veedels kann der regionale 
Einkauf wiederbelebt werden, weil er 
durch die Medien unterstützt, neue 
Kundenpotenziale erschließet. So wird 
es für neue Gewerbetreibende 
interessant ist, sich anzusiedeln, 
wodurch Leerstände beendet und neue 
Arbeitsplätze geschaffen werden. 
      
      
      
      
      
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung zentraler 
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, 
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile 
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher 
Versorgung) 
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte 
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der 
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale 
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine 
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung 
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung 
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale 
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die 
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende 
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und 
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. 
Sollte sich die Tendenz verstärken, dass 
immer weniger im Veedel eingekauft 
wird, müssen viele Geschäfte nach und 
nach aufgeben. Dadurch reduzierten 
sich die Einkaufsmöglichkeiten für die 
Menschen, die aus Alters- oder 
Mobilitätsgründen auf regionalen Einkauf 
angewiesen sind.

Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
örtlichen Zentren dienen. 
Ein verkaufsoffener Sonntag bietet  
Besuchern die Möglichkeit, in Ruhe neue 
Geschäfte kennen zu lernen und abseits 
der wochentäglichen Hektik zu bummeln 
und den Einkauf zu genießen. 
      
      
      
      
      
 
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit 
der jeweiligen Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort, insbesondere für den 
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als 
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort 
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen 
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter 
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend 
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus 
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen 
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt 
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren 
Städten mehr 
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen 
anzuziehen. 
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. 
Der Tag des Veedels ist insgesamt für 
Köln eine Bereicherung, weil es sich 
durch die Teilnahme vieler Veedel in 
seiner Vielfalt auch nach außen 
präsentiert. Dadurch wird das Image der 
Stadt gestärkt und es werden 
interessierte Besucher in die Veedel 
gelockt.

Anlage 21 Stellungnahme DGB

1672 Zeichen

Deutscher Gewerkschaftsbund
DGB-Region Köln Bonn

Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin

Beantragte Sonntagsöffnungen in Köln

Sehr geehrte iD

am 31. März 2022 haben Sie die DGB-Geschäftsstelle Köln per Mail gebeten, eine Stel-
ungnahme zu 14 beantragten Sonntagsöffnungen im Kölner Stadtgebiet abzugeben. Als
Frist haben Sie den 8. April genannt.

ch möchte an dieser Stelle noch einmal — wie in der Vergangenheit mehrfach geschehen —
um eine realistische Fristsetzung bitten. Die fachliche Bewertung von Anträgen beansprucht
Zeit. Die Pflicht zur Anhörung von Gewerkschaften nach $ 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz
RW darf aus meiner Sicht nicht durch eine kurze und damit unrealistische Fristsetzung in-
direkt unterlaufen werden.

Die kurze Fristsetzung ist zudem nicht nachvollziehbar, da mehrere der beantragten Sonn-
tagsöffnungen erst im Herbst/Winter durchgeführt werden sollen. Eine spätere Beschluss-
assung durch den Rat wäre daher problemlos möglich. Da Anlass und Sonntagsöffnung
unabhängig voneinander betrachtet werden müssen, können die Anlassveranstaltungen
auch ohne frühzeitige Genehmigung einer Sonntagsöffnung von den Veranstaltern geplant
und organisiert werden.

Aus den vorgenannten Gründen gebe ich für die DGB-Geschäftsstelle Köln keine ausführli-
che Stellungnahme ab. Ich weise lediglich darauf hin, dass die vorliegenden Anträge nach
Durchsicht nicht für eine rechtssichere Genehmigung von Sonntagsöffnungen ausreichen.
Ansonsten unterstütze ich vollumfänglich die Stellungnahme von ver.di, die Ihnen am 08.
April per Mail zugegangen ist.

Mit freundlichen Grüßen

8. April 2022

DGB-Region Köln-Bonn

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2%
Pe:

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Mobil:
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Anlage 6 Anträge VOS Lindenthal

75438 Zeichen

Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen 
Dauerantrag für 5 Jahre, immer der letzte Sonntag im August 
 
Lindenthal – letzter im August Sonntag 2022 bis 2026 
28.08.2022 
 
Antragsteller: Lindenthal,  
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 
 
Bezeichnung des Anlasses: Örtliches Fest:  
32. Stadtteilfest „Lindenthaler 
Sommerfest“ (ehemals „Lindenthaler 
Flair“) 
 
 
Anlassbeschreibung: Zum 32. Mal findet auf der Dürener 
Straße in Köln-Lindenthal das 
Stadtteilfest „Lindenthaler Sommerfest“ 
(ehemals „Lindenthaler Flair“) statt.  
NEU - Aufgrund von Corona, wird das 
Straßenfest zum ersten Mal an zwei 
Tagen stattfinden und soll den 
ortsansässigen Gastronomen, Händlern, 
Vereinen, Institutionen und Fremd-
Ausstellern, einen Ausgleich für die zwei 
nicht stattgefunden Straßenfeste bieten.  
Am Samstag von 14 bis 22 Uhr und am 
Sonntag von 11 bis 20 Uhr verwandelt 
sich die Straße auf einer Länge von rund 
einem Kilometer in eines der 
beliebtesten Kölner Straßenfeste und 
lockt viele Menschen aus dem ganzen 
Stadtgebiet und Umland an.  
 
Insgesamt laden über 120 
Verkaufsstände lokaler und 
überregionaler Händler zum Stöbern ein. 
Zahlreiche Vereine aus dem Veedel 
präsentieren sich und ihre Tätigkeiten. 
Auch die katholische Pfarrgemeinde St. 
Stephan plant für dieses Jahr die 
Teilnahme am Stadtteilfest mit einem 
eigenen Stand. Gastronomen kümmern 
sich um das leibliche Wohl und an den 
Getränkestanden treffen sich Nachbarn 
und Freunde zum Gespräch. Für Kinder 
gibt es zahlreiche Attraktionen. An drei 
Bühnen werden Musik und Tanz 
dargeboten. 
So lockt das Stadtteilfest „Lindenthaler 
Sommerfest“ seit Jahren rund 50.000 
Menschen an. 
 
Parallel dazu sollen von 13 bis 18 Uhr 
auch die Geschäfte geöffnet sein dürfen.

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
 x ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln) 
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
 x eine Veranstaltung, welche zum 32. 
Mal stattfindet 
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
 x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
 x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
 
Verkaufsfläche: 
50.000 
 
 
4.105 
 
Dürener Str. (Lindenthalgürtel bis 
Herbert-Lewin-Str.) 
 
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis 
Universitätsstr., einschl. 100 Meter links 
und rechts der Fahrbahn)

Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
Für die Dürener Straße ergibt die 
Passantenfrequenzmessung aus dem 
Retailbericht B-Lagen Köln 2018 der 
Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH 
eine Zahl von 821 Passanten je Stunde. 
Daraus lässt sich ableiten, dass an 
einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung 
der Geschäfte 4.105 Einkaufsbesucher 
zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine 
erste Näherungsgröße für die zu 
vergleichenden Besucherströme. 
 
Eine offizielle Zählung der 
Veranstaltungsbesucher während des 
Stadtteilfests „Lindenthaler Sommerfest“ 
wurde in den zurückliegenden Jahren 
leider nicht durchgeführt.  
Anhand der nachfolgenden 
Informationen soll jedoch der prägende 
Charakter des Stadtteilfests 
„Lindenthaler Sommerfest“ und die Zahl 
der Veranstaltungsbesucher 
nachvollziehbar und plausibel belegt 
werden.  
 
Presseberichte: Unter anderem haben 
der Kölner Stadtanzeiger und die 
Kölnische Rundschau in jedem Jahr mit 
Vor- und Nachberichterstattung inkl. 
Bildern über das Stadtteilfest 
„Lindenthaler Sommerfest“ berichtet. 
Dabei werden immer wieder die 
Besucherzahlen genannt 
(„zehntausende Menschen“, „50.000“, 
…). 
Kopien der Presseberichte sowie Fotos 
können bei Bedarf gerne nachgereicht 
werden. 
 
Flächen: Das Stadtteilfest „Lindenthaler 
Sommerfest“ erstreckt sich über die 
gesamte Breite der Dürener Straße und 
über eine Länge von rund einem 
Kilometer, vom Lindenthalgürtel bis zur 
Herbert-Lewin-Straße. 
 
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist 
festzuhalten, dass das Stadtteilfest 
„Lindenthaler Sommerfest“ prägenden 
Charakter hat und nicht die 
Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die 
Ladenöffnung hat lediglich 
Annexcharakter. 
 
Diese Vorgehensweise, anhand von 
qualitativen Daten den prägenden

Charakter einer Veranstaltung zu 
belegen, wird vom 
Oberverwaltungsgericht für das Land 
Nordrhein-Westfalen (OVG) anerkannt. 
Auf einer Informationsveranstaltung am 
21.06.2017 mit dem OVG Münster beim 
Ministerium für Wirtschaft, Energie, 
Industrie, Mittelstand und Handwerk des 
Landes Nordrhein-Westfalen erläuterten 
die OVG Richter Details ihrer 
Rechtsprechung (IHK Köln). Nach 
Aussagen der OVG Richter ist es 
zulässig, dass der prägende Charakter 
einer Veranstaltung beispielsweise 
anhand von Presseberichterstattungen 
der letzten Jahre, Berichten des 
Ordnungsamtes über vergangene 
Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten 
für die geplante Veranstaltung, 
Aussagen über Straßensperrungen, 
Verkehrs- und Parkraumkonzepten als 
auch anhand von der Art und dem 
Umfang der Veranstaltungsbewerbung 
belegt werden kann. In seinem Urteil 
(Entscheidungsdatum 07.12.2017 I 
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt 
das OVG diese Sichtweise. 
 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben. 
Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das

Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend 
genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären 
Einzelhandelsangebots  
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu 
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer 
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch 
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. 
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der 
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den 
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig 
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich 
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der 
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist 
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und 
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall 
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und 
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen 
vorzutragen. 
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, 
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. 
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder 
Schaffung neuer Arbeitsplätze)  
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung zentraler 
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, 
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile 
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher 
Versorgung) 
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte 
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der 
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale 
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine 
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung 
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung 
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale 
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die 
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende 
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und 
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. 
 
Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
örtlichen Zentren dienen. 
 
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit 
der jeweiligen Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort, insbesondere für den 
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als 
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort 
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen 
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter 
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend

selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus 
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen 
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt 
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren 
Städten mehr 
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen 
anzuziehen. 
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

27-28.08.2022
Zum 32. Mal findet auf der Dürener 
Straße in Köln-Lindenthal das Stadt-
teilfest „Lindenthaler Sommerfest“ 
(ehemals „Lindenthaler Flair“) statt
3232
lindenthaler
Sommerfest
Stadtteilfest

3232
lindenthaler
Sommerfest
Stadtteilfest 
Insgesamt laden über 120 Verkaufs-
stände lokaler und überregionaler 
Händler zum Stöbern ein. Zahlrei-
che Vereine aus dem Veedel prä-
sentieren sich und ihre Tätigkeiten. 
Auch die katholische Pfarrgemein-
de St. Stephan plant für dieses Jahr 
die Teilnahme am Stadtteilfest mit 
einem eigenen Stand. Gastrono-
men kümmern sich um das leibliche 
Wohl und an den Getränkestanden 
treffen sich Nachbarn und Freunde 
zum Gespräch. Für Kinder gibt es 
zahlreiche Attraktionen. An drei 
Bühnen werden Musik und Tanz 
dargeboten.

DÜRENER STRASSE 27-28.08.202227-28.08.2022  
NEU - AUFGRUND VON CORONA, WIRD DAS AUFGRUND VON CORONA, WIRD DAS 
STRASSENFEST ZUM ERSTEN MAL AN ZWEI TAGEN STRASSENFEST ZUM ERSTEN MAL AN ZWEI TAGEN 
STATTFINDENSTATTFINDEN
Am Samstag von 1 4 bis 22 Uhr 
und am Sonntag von 1 1 bis 20 
Uhr verwandelt sich die Straße 
auf einer Länge von rund einem 
Kilometer in eines der belieb-
testen Kölner Straßenfeste und 
lockt viele Menschen aus dem 
ganzen Stadtgebiet und Umland 
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lindenthaler
Sommerfest
Stadtteilfest

DÜRENER STRASSE 27-28.08.202227-28.08.2022  
NEU - AUFGRUND VON CORONA, WIRD DAS AUFGRUND VON CORONA, WIRD DAS 
STRASSENFEST ZUM ERSTEN MAL AN ZWEI TAGEN STRASSENFEST ZUM ERSTEN MAL AN ZWEI TAGEN 
STATTFINDENSTATTFINDEN
3232
lindenthaler
Sommerfest
Stadtteilfest

DÜRENER STRASSE 27-28.08.202227-28.08.2022  
FÜR KINDER GIBT ES ZAHLREICHE ATTRAKTIONEN. FÜR KINDER GIBT ES ZAHLREICHE ATTRAKTIONEN. 
AN DREI BÜHNEN WERDEN MUSIK UND TANZ AN DREI BÜHNEN WERDEN MUSIK UND TANZ 
DARGEBOTEN.DARGEBOTEN.
3232
lindenthaler
Sommerfest
Stadtteilfest

Presse
KÖLNER STADT-
ANZEIGER
28.08.201 7
Köln-Lindenthal -
Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Lindenthal
Straßenfest: „Lindenthaler Flair“ auf der Dürener Straße
lockte Besucher ins Veedel
Am Sonntagmorgen eröffnet der Spielmannszug der „Lindenthaler
Lappenmänner“ das 29. Fest des „Lindenthaler Flair“.
Foto: Ebert
Von  Carina Ebert  28.08.17, 09:45 Uhr
Wenn rot-weiße Ballons die Dürener Straße säumen und das Trömmelchen des
Spielmannszugs erklingt, steht eines der bekanntesten Straßenfeste im Kölner Westen vor der Tür. In seiner 29.
Ausgabe lockte das „Lindenthaler Flair“ wieder tausende Kölner, Anwohner wie Veedelsfremde, auf seine
Flaniermeile entlang der Dürener Straße.
Rund 130 Händler, Vereine und Gastronomen präsentierten sich mit zahlreichen Angeboten und Aktionen für
die ganze Familie. Wohl 50.000 Besuchern trafen sich auf dem sonst vielbefahrenen Asphalt der westlichen
Verkehrsader schon traditionsgemäß zum Bummeln und Einkaufen oder zum Schlemmen und Feiern.
Musik und Unterhaltung boten die drei verschieden Festbühnen mit ihrem abwechslungsreichen Programm,
dass von Live-Bands über Tanz-Vorführungen bis hin zu Beatbox reichte. Modebewusste trafen sich zur
Modenschau von Cologne Couture, Motorfreunde kamen zu den Auto-Shows von McLaren, Lamborghini und
Co. zusammen.
Vielseitiger Stadtteil
„Lindenthal ist ein vielseitiger und sozial vernetzter Stadtteil, der viel zu bieten hat. Mit dem Fest wollen wir
nicht nur die Menschen von hier, sondern auch aus den Nachbarveedeln nach Lindenthal locken“, sagte Georg
Hempsch, der in diesem Jahr zum Vorsitzenden des „Ring Lindenthaler Geschäftsleute e. V.“ gewählt wurde
und sich seither für einen offeneren Austausch mit Verwaltung und Politik einsetzt. Zur Festeröffnung am
Sonntag lud er Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Lindenthals Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-
Frerker und Bürgeramtsleiterin Ulrike Willms zu einem gemeinsamen Spaziergang auf der Dürener Straße ein.
„Mir gefällt es gut, dass sie die Schlemmeroase aufgelöst haben und das Fest sich dafür weiter entlang der
Straße erstreckt“, freute sich Scho-Antwerpes über die diesjährige Neuerung. „Damit wollten wir auch den
unteren Teil der Dürener Straße stärker involvieren“, erläuterte Hempsch. Damit sei die Festmeile nun knapp
100 Meter länger als in den Vorjahren. Die Essenstände habe man sporadisch entlang der genutzten 1,1
Kilometer verteilt.
„So entzerren wir das Angebot und regen die Besucher zum Erkunden an“, so Hempsch. Der „Ring Lindenthaler
Geschäftsleute“ ist seit jeher ideeller Träger des traditionellem Straßenfests, die operative Ausrichtung
übernimmt die Werbepraxis „Van der Gathen“, die auch das Straßenfest am Eigelstein oder die Dellbrücker
Festmeile ausrichten.
Auf Einzelhandel aufmerksam machen
Grundlegende Gedanken sowie Aufbau und Bestimmung der teilnehmenden Händler und Vereine bleibt
allerdings Aufgabe des Händlerrings. „Wir wollen mit dem Straßenfest auf den breit gefächerten Einzelhandel
in Lindenthal aufmerksam machen, deswegen legen wir Wert auf einen hohen Anteil lokaler
Gewerbetreibender“, so auch Vorstandsmitglied Sabine Eckart.
Rund 80 Prozent aller Stände wurden in diesem Jahr von ansässigen Händlern, Vereinen und Dienstleistern
gestellt. „Lindenthal ist jünger geworden und hat viele Individualisten und qualitätsbewusste, junge Menschen
angelockt, weswegen wir sehr stolz auf unsere große Einzelhandelsvielfalt sein können.“
lindenthaler
Sommerfest
Stadtteilfest

Presse 
KÖLNER STADT-
ANZEIGER 
23.08.201 8
Lindenthal -
Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Lindenthal
„Lindenthaler Flair“: Geschäftsleute laden zum verkaufsoffenen
Sonntag in Köln ein
Voll ist es stets beim Lindenthaler Flair auf der Dürener Straße.
Foto: Meurer
Von  Susanne Esch  23.08.18, 08:00 Uhr
Wo normalerweise reger Autoverkehr herrscht, dürfen einen Tag lang Menschen bummeln,
plaudern und an den Ständen nach schönen Dingen stöbern. Am Sonntag, 26. August, findet auf der Dürener
Straße zum 30. Mal das Fest „Lindenthaler Flair“ statt.
Eröffnet wird es um 11 Uhr vom 1. Kölner Tambour- und Hornistencorps „In Treue fest“. Bis 19 Uhr können die
Besucher an den Ständen und in den Geschäften shoppen. Speisen und Getränke werden bis 22 Uhr angeboten,
so dass die Gäste den Sommerabend auf dem Straßenfest noch genießen können. Auf einem Kilometer der
Dürener Straße zwischen Gürtel und Classen-Kappelmann-Straße bieten rund 120 Händler an Ständen und in
Geschäften Kleidung, Accessoires, Bücher, Blumen, Kosmetikartikel, Spielwaren, Feinkost, Haushaltswaren,
Dekoartikel und vieles mehr an.
Einige Geschäfte lassen sich etwas Besonderes einfallen
Das Besondere ist laut Georg Hempsch, Vorstandsvorsitzender des Rings Lindenthaler Geschäftsleute, die
Atmosphäre. „Hier bei unserem Straßenfest sind mehr als die Hälfte der teilnehmenden Händler
Ortsansässige“, betont er. „Viele lassen sich an diesem Tag für ihre Kunden etwas einfallen.“ So steht beim
Spielwarengeschäft Rabe eine Holzeisenbahn für junge Besucher.
Das Modegeschäft Cologne Couture lädt zu einer großen Designer-Modenschau ein. Auf drei Bühnen zeigen
mehrere Gruppen und Künstler ein vielfältiges Programm. So tritt der Jugendchor St. Stephan auf, die Gruppen
der Tanzschule van Hasselt zeigen ihr Können.
Das Straßenfest ist eine von zahlreichen Veranstaltungen, die der Ring Lindenthaler Geschäftsleute alljährlich
organisiert. Auch die Street Gallery, bei der Kunstwerke in den Läden der Händler zu sehen sind, und der Tag
der Nostalgie, an dem Oldtimer die Straße säumen, zählen dazu.
Dieses Jahr soll es erstmalig einen Weihnachtsmarkt auf dem Karl-Schwering-Platz geben. „Der Ring
Lindenthaler Geschäftsleute ist eine treibende Kraft im Viertel“, sagt Hempsch. Und die Händler haben weitere
Ideen parat. „Wir freuen uns auch auf das Fest, um mit den anwesenden Politikern einmal einige Dinge zu
besprechen“, so Georg Hempsch.
www.wirsindlindenthal.de (http://www.wirsindlindenthal.de)
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Sommerfest
Stadtteilfest

Presse
KÖLNER STADT-
ANZEIGER 
26.08.201 9
Lindenthal -
Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Lindenthal
Straßenfest: Zehntausende Kölner pilgern auf die Dürener
Straße
Auf der Bühne sorgten Gruppen der Tanzschule van Hasselt für Stimmung.
Foto: Joachim Neubauer
Von  Joachim Neubauer  26.08.19, 13:43 Uhr
Statt Autos, Motorrädern und Fahrräder säumten am Sonntag etwa 100 Stände der lokalen
Geschäfte, sowie offene Läden und zwei Bühnen mit einem bunten Musik- und Tanzprogramm die sonst
vielbefahrene Dürener Straße. Gemütlich konnten die Besucher auf einem Kilometer Länge schlendern und sich
das vielseitige Angebot – ob Designmode, Kaffeeköstlichkeit oder Spielzeugware – anschauen. Auch für ein
musikalisches Unterhaltungsprogramm mit Tanz, Gesang und einer eigenen Modenschau wurde auf zwei
Bühnen gesorgt.
Fliegende Kölschgläser bei „Stadtecken“
Zum ersten Mal auf dem Straßenfest mit dabei war die Designagentur „Stadtecken“ mit ihrer etwas anderen
Sicht auf Köln. „Seit drei Jahren kreieren wir neue Perspektiven auf die Domstadt“, so Vertriebsleiter Norbert
Brandes, der den Stand zusammen mit seiner Kollegin Monika Flink betreut. „Unsere klein- und
großformatigen Bilder sind professionelle Fotografien von Stadtmotiven, die wir grafisch ein wenig aufgepeppt
haben.“ So wie die fliegenden Kölschgläser, die anstelle der üblichen Gondeln die Zoobrücke am Rheinufer in
Riehl kreuzen. „Teilweise fallen uns neue Motive einfach bei Streifzügen durch Köln auf – dann sehen wir ein
schönes Panorama und uns fällt noch eine kleine Veränderung ein, die das Bild zu einem Hingucker macht.“
Neben fliegenden Kölschgläsern kann das auch schon mal ein Blauwal an einem Kran im Rheinauhafen oder ein
Elefant im Kölner Hauptbahnhof sein.
Mehr als 50 Motive hat die Agentur, die ausschließlich auf Straßenfesten und im Internet ihre Bilder anbietet,
für das Kölner Stadtgebiet kreiert. „In Zukunft fertigen wir auch Designs für andere Städte wie Rom oder
Barcelona an – selbst für Düsseldorf haben wir schon einige Ideen erarbeitet“, so Brandes mit einem
Schmunzeln. „Von unserer Premiere hier beim Lindenthaler Flair sind wir begeistert. Wir haben viel Publikum
und eine sehr angenehme Atmosphäre.“
Bis zu 100.000 Besucher
Positiv sieht den Verlauf des Festes auch Georg Hempsch, Vorsitzender vom Ring der Lindenthaler
Geschäftsleute e.V., der das Straßenfest im Veedel veranstaltet hat. „Auch in diesem Jahr hatten wir wieder
Glück mit dem Wetter und gehen von etwa 80.000 bis 100.000 Besuchern aus, die auch aus den anderen
Stadtteilen im Kölner Westen hier herkommen“, so Hempsch. „Denn mittlerweile genießt das Lindenthaler
Flair auch über den Stadtteil hinaus einen guten Ruf für das angenehme Ambiente.“
Zum Ziel hat das Straßenfest, den ortsansässigen Geschäften eine Bühne zu bieten, um ihre Waren und
Konzepte den Menschen im Veedel besser präsentieren zu können. Doch auch für die Anwohner ist das Fest zu
einer eigenen Größe geworden. „Das Lindenthaler Flair wird auch als Angebot wahrgenommen, um mit anderen
Lindenthalern in Kontakt zu treten. Hier trifft man sich, knüpft Bekanntschaften und tauscht sich über die
Geschehnisse im Veedel aus“, so Hempsch. Viele der Besucher seien mittlerweile Stammgäste der
Veranstaltung, die das Leben für einen Tag nach draußen verlagert, und kämen jedes Jahr vorbei, so der 44-
Jährige.
So wie Besucherin Simone Hutmacher, die im nahegelegenen Universitätsklinikum arbeitet. „Ich bin eigentlich
jedes Jahr hier und finde es schön, dass man sich hier ausnahmsweise am Sonntag alles anschauen und
gemütlich einkaufen gehen kann.“ Daher besucht sie die Veranstaltung schon im fünften Jahr in Folge. „Die
Chancen stehen gut, dass ich im nächsten Jahr wieder hier sein werde.“
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Sommerfest
Stadtteilfest

Presse
CITYNEWS 
23.08.201 9
Lindenthaler Flair: Das große 
Straßenfest auf der Dürener Straße 
in Köln
Alle Infos zum Straßenfest in Köln-Lindenthal auf der Dürener Straße
copyright: Krzysztof Swider
Im Reigen der Kölner Straßenfeste ist nun Lindenthal an der Reihe. Zum bereits 31. Mal findet auf der 
Dürener Straße am Sonntag, 25.08.2019, von 11 bis 22 Uhr das Straßenfest mit dem schönen Namen 
“Lindenthaler Flair” statt. Zwischen Stadtwaldgürtel und Herbert-Lewin-Straße präsentieren sich die 
ortsansässigen Läden aus dem Veedel auch in diesem Sommer mit vielen besonderen Angeboten und 
Sonderaktionen. Die Aussteller locken die Besucher mit vielen verschiedenen Waren, Dienstleister 
informieren über ihre Angebote und Vereine präsentieren sich und ihre Aktivitäten. Außerdem laden 
die Händler die Straßenfest-Besucher beim gleichzeitig stattfindenden verkaufsoffenen Sonntag zum 
Bummeln und Einkaufen ein.
Zudem gibt es neben einer Auto-Show, einer Designer-Modenschau und Tanzvorführungen viele 
weitere Aktionen auf der Dürener Straße. Und auch für die Kleinen soll das Stadtteil-Event zum Erleb-
nis werden. So laden beispielsweise eine Hüpfburg und eine Eisenbahn und diverse Mitmach-Aktio-
nen die Pänz zum Spielen und Toben ein.
23. August 2019
Musik, Tanz und Designer-Show beim Lindenthaler Flair
Ein buntes abwechslungsreiches Programm, verteilt auf zwei Bühnen, sorgt für zusätzliche Unterhal-
tung. So wird es auf der Bühne bei Haus Schwan Live-Musik, z. B. mit Lupo geben. Auf der Bühne der 
Tanzschule van Hasselt performen Tänzer Nonstop-Tanzshows wie beispielsweise Formations- und 
Bewegungstänze, Hip-Hop, Zumba etc. und laden alle zum Mitmachen ein. Zudem wird bei der Desig-
ner-Modenschau von Cologne Couture die Sängerin Emily Fröhling die schönsten Melodien aus 
berühmten Musicals wie Mamma Mia, Phantom der Oper, König der Löwen und vielen mehr singen. 
Beginn ist hier gegen 15 Uhr auf der Dürener Straße  an der Ecke Geibelstraße.
Kulinarisch werden die Gäste beim Lindenthaler Flair mit Sicherheit nicht zu kurz kommen. Die ortsan-
sässige Gastronomie sowie Street-Food-Angebote sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.
Mit dem Spielmannszug “In Treue fest” wird das Straßenfest um 11 Uhr eröffnet. Die offizielle Straßen-
fest-Eröffnung findet um 13 Uhr mit einer kleinen Feier auf der Bühne der Tanzschule Hasselt am 
Karl-Schwering-Platz ein. Hier werden der Vorstand des Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 
gemeinsam mit Kölner Politiker den Startschuss geben.
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Sommerfest
Stadtteilfest

Larbig & Mortag | Der Kölner Retailbericht 2018 03.
Zahlen und Fakten.
Passantenfrequenzmessungen 2018.
Gürzenichstraße
Neusser Straße
Venloer Straße
Frankfurter Straße
Ehrenstraße
Mittelstraße
Kalker Hauptstraße
Breite Straße
Bonner Straße
Severinstraße
Apostelnstraße
Hohenzollernring (Rudolfplatz)
Neusser Straße
Aachener Straße
Sülzburgstraße
Dürener Straße
Hohenzollernring (Friesenplatz)
Eigelstein
Deutzer Freiheit
Höninger Weg
Friesenwall
Dellbrücker Hauptstraße
Berrenrather Straße
Pfeilstraße
Kaiser-Wilhelm-Ring
Zülpicher Straße
Zülpicher Straße
Hauptstraße
Bahnhofstraße
Maastrichter Straße
Hohenstaufenring
Aachener Straße
Goltsteinstraße
    Platzierung.     Straße.                                                  Stadtteil.                  Frequenz .* (1.Stunde)       Frequenz .* (2.Stunde)       Summe.         Ø-Frequenz.*    
2.617
1.916
1.897
1.857
1.915
1.412
1.471
1.343
1.338
1.036
1.002
1.002
1.001
1.003
916
697
793
834
838
661
767
689
692
696
661
642
785
549
553
617
591
457
227
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
2.236
1.896
1.744
1.737
1.663
1.348
1.345
1.343
1.277
1.113
999
937
936
891
871
821
818
800
731
717
680
670
655
637
627
618
606
602
551
532
496
424
354
4.472 
3.792
3.487
3.473
3.326
2.696
2.690
2.685
2.553
2.225
1.997
1.874
1.872
1.781
1.742
1.642
1.636
1.600
1.461
1.434
1.359
1.339
1.309
1.273
1.253
1.235
1.212
1.204
1.101
1.063
992
848
708
*Passanten pro Stunde
Altstadt-Nord 
Nippes 
Ehrenfeld 
Mülheim 
Altstadt-Nord 
Altstadt-Nord 
Kalk
Altstadt-Nord 
Neustadt-Süd
Altstadt-Süd 
Altstadt-Nord
Neustadt-Nord 
Neustadt-Nord 
Neustadt-Süd
Sülz
Lindenthal
Neustadt-Nord 
Altstadt-Nord 
Deutz
Zollstock 
Altstadt-Nord
Dellbrück 
Sülz 
Altstadt-Nord
Neustadt-Nord 
Sülz
Neustadt-Süd
Rodenkirchen 
Porz
Neustadt-Süd 
Neustadt-Süd 
Braunsfeld 
Bayenthal
1.855
1.876
1.590
1.616
1.411
1.284
1.219
1.342
1.215
1.189
995
872
871
778
826
945
843
766
623
773
592
650
617
577
592
593
427
655
548
446
401
391
481

Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen 
 
Lindenthal – Sonntag, 10.07.2022 
 
Antragsteller: Lindenthal,  
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 
 
Bezeichnung des Anlasses: Örtliches Fest:  
2. Lindenthaler Familien- und 
Veedelsfest 
(vorher 2. Lindenthaler Frühlingsfest) 
 
 
Anlassbeschreibung: Im Juli 2022 veranstaltet der RLG e.V. 
zum 2. Mal das Lindenthaler Familien- 
und Veedelsfest (vorher Lindenthaler 
Frühlingsfest) 
Von Freitag, 08.07. bis Sonntag, 
10.07.2022 verwandelt sich der Karl-
Schwering-Platz wieder in ein 
wundervolles Gourmet- und Familienfest 
mit Winzermeile, Foodständen und 
Kinderkarussell. Das Fest richtet sich an 
die ganze Familie und wird wieder ein 
geselliger Treffpunkt für alle Menschen 
aus dem Veedel sein. 
 
Im Jahr 2019 hat die CIMA am 
Sonntag des Frühlingsfests eine 
Passantenfrequenzzählung 
durchgeführt, die ein 
Besucherpotential ergeben hat, das 
mindestens doppelt groß ist wie die 
Zahl regulärer Einkaufsbesucher an 
einem Werktag (Details: s. „Quellen-
angabe und die Belege“ sowie die 
separate Auswertung der CIMA). 
 
Neu im Jahr 2022 ist, dass das Fest am 
Sonntag ab mittags ausgedehnt wird und 
die gesamte Dürener Straße zwischen 
Falkenburgstraße und Universitätsstraße 
als Veranstaltungsfläche bespielt wird. 
 
Auf der gesamten Fläche, veranstaltet 
der RLG e.V. in Zusammenarbeit mit den 
Einzelhändlern, Gastronomen, Vereine, 
Stiftungen und anderen Institutionen eine 
große Familienrallye für Kinder und 
Junggebliebene. Bei der Rallye werden 
an über 25 Stationen entlang der 
Dürener Str., draußen VOR den 
Geschäften auf den Bürgersteigen und 
an den Straßenecken, verschiedene 
Quizfragen und Aufgaben, in 
unterschiedlicher Schwierigkeits-

Kategorie für Kleine und Größere, 
gestellt. Der Start der Rallye wird am 
Platz vor dem Stadtwaldeingang 
errichtet, hier erhalten alle Teilnehmer 
der kostenlosen Rallye eine 
Stempelkarte. Mit dieser Stempelkarte 
können die unterschiedlichen Stationen 
durchlaufen werden. Nach Erreichen von 
10 Stempeln erhält jedes Kind ein zum 
Thema passendes Pixie-Buch und einen 
kostenlosen Einlass in das Kinder-
Frühlings- und Spieleland.  
 
Als besonderes Highlight - NEU in 2022 
- wird der RLG e.V. einen Teil der 
Dürener Str. (Karl-Schwering-Platz bis 
Herbert-Lewin-Str.) sperren lassen und 
für das Kinder-Kreativ-und Spieleland 
abtrennen. Hier können sich die kleinen 
und großen Kinder an verschiedenen 
Attraktionen austoben und spielerisch 
den alle Aktionen kennen lernen. Als 
Attraktionen sind z.B. eine Hüpfburg, ein 
Hindernisparcours, Pedalos und Kettcars 
geplant. Als Aktionen soll es eine Station 
mit Mini-Gewächshäusern zum selbst 
setzen mit verschieden Obst- und 
Gemüsesorten und einen Button-, Mal 
und Basteltisch mit Motiven aus der 
Blumen- und Tierwelt geben. 
 
Eine Dixie Band sorgt auf der ganzen 
Veranstaltungsfläche, entlang der 
Dürener Str. als Walking Act, für eine 
schöne musikalische Unterhaltung.  
 
Als weiteres Walking Act werden lustige 
Clowns entlang der Dürener Str. Klein 
und Groß unterhalten und so für eine 
fröhliche Stimmung sorgen.   
 
Parallel zu den Veranstaltungen des 
Familien- und Veedelsfest sollen am 
Sonntag von 13 bis 18 Uhr auch die 
Geschäfte geöffnet sein dürfen. 
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
 x ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln)

Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
 x eine Veranstaltung, welche zum 2. Mal 
stattfindet 
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
 x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
 x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
 
Verkaufsfläche: 
8.000-9.000 
 
4.105 
 
Karl-Schwering-Platz und die Dürener 
Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr.) 
 
Dürener Str. (Falkenburgstraße bis 
Classen-Kappelmann-Str., einschl. 75 
Meter links und rechts der Fahrbahn) 
 
Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
Für die Dürener Straße ergibt die 
Passantenfrequenzmessung aus dem 
Retailbericht B-Lagen Köln 2018 der 
Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH 
eine Zahl von 821 Passanten je Stunde. 
Daraus lässt sich ableiten, dass an 
einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung 
der Geschäfte 4.105 Einkaufsbesucher 
zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine 
erste Näherungsgröße für die zu 
vergleichenden Besucherströme.

Beim allerersten Lindenthaler 
Frühlingsfest wurde von der CIMA am 
Sonntag, den 19.05.2019 eine 
Passantenfrequenzzählung 
durchgeführt. Bis zum Einsetzen von 
Regen und Gewitter wurden je 30 
Minuten 500 bis 900 Besucher, im 
Durchschnitt pro Stunde also 1.400 
Personen gezählt. Die CIMA schreibt in 
Ihrem Abschlussbericht, dass bei gutem 
Wetter mit bis zu 1.200 Besucher je 30 
Minuten zu rechnen gewesen sei. Im 
Durchschnitt pro Stunde sind dies 1.700 
Personen, im Zeitraum von 5 Stunden 
also 8.500 Festbesucher und damit 
mehr als doppelt so viele wie bei der 
Passantenfrequenzmessung aus dem 
Retailbericht B-Lagen Köln 2018 der 
Firma Larbig & Mortag Immobilien 
GmbH. 
Die Auswertung der CIMA ist als 
separate PDF-Datei beigefügt. 
 
Durch die räumliche Ausdehnung des 
Festes auf die Dürener Straße sowie die 
inhaltliche Erweiterung um die Familien-
Rallye und das Kreativ- und Spieleland 
am Sonntag erwarten wir zum einen, 
dass grundsätzlich mehr Besucher zum 
Fest kommen. Zum anderen gehen wir 
dadurch davon aus, dass deutlich mehr 
Besucher entlang der Dürener Straße zu 
zählen sein werden. Diese beiden 
Effekte sind in der Besucherprognose 
noch nicht berücksichtigt. 
 
Anhand der nachfolgenden 
Informationen soll zusätzlich der 
prägende Charakter des Lindenthaler 
Frühlingsfestes belegt werden.  
 
Presseberichte: Kölner, Stadtanzeiger, 
Kölnische Rundschau und Kölner 
Wochenspiegel haben über das 
Frühlingsfest berichtet. Kopien befinden 
sich in der beigefügten Präsentation. 
 
Fotos: befinden sich in der beigefügten 
Präsentation. 
 
Flächen: Das Lindenthaler Familien- 
und Veedelsfest hat seinen Kern und 
Ursprung auf dem Karl-Schwering-Platz, 
erstreckt sich aber am Sonntag über die 
gesamte Länge der Dürener Straße von

der Falkenburgstraße bis zur 
Universitätsstraße. 
 
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist 
festzuhalten, dass das Lindenthaler 
Frühlingsfest prägenden Charakter hat 
und nicht die Ladenöffnung im 
Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat 
lediglich Annexcharakter. 
 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben. 
Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das 
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend 
genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären 
Einzelhandelsangebots  
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu 
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer 
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch 
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. 
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der 
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den 
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig 
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich 
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der 
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist

ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und 
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall 
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und 
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen 
vorzutragen. 
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, 
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. 
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder 
Schaffung neuer Arbeitsplätze)  
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung zentraler 
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, 
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile 
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher 
Versorgung) 
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte 
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der 
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale 
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine 
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung 
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung 
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale 
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die 
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende 
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und 
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. 
 
Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
örtlichen Zentren dienen. 
 
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit 
der jeweiligen Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort, insbesondere für den 
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als 
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort 
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen 
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter 
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend 
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus 
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen 
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt 
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren 
Städten mehr 
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen 
anzuziehen. 
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER
08.07. – 10.07.202208.07. – 10.07.2022
Veedels-Gourmetfest mit Winzermeile, 
Foodständen 
und Kinderkarussell.
NEU - Kinder Spieleland
NEU - Rallye für Kinder

DÜRENER STRASSE
Eine umherziehende Dixie Band sorgt 
auf ganzer Strecke für musikalische Unterhaltung.
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER

DÜRENER STRASSE 08.07 . – 10.07 .202208.07 . – 10.07 .2022 
NEU - Rallye für Kinder und JunggebliebeneRallye für Kinder und Junggebliebene
Hans-Sachs-Straße
Dürener Straße
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Dürener Straße
Dürener Straße
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Zülpicher Str.
Bachemer Str.
Uhlandstraße
Dürener Straße
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Classen-Kappelmann-Str.
Dürener Straße
Herbert-Lewin-Strasse
Lindenthalgürtel
Landgrafenstrasse
Wittgensteinstraße
Theresienstraße
Theresienstraße
Klosterstr.
Schumannstraße
LindenburgerAllee
Geibelstraße
Schallstraße
14
1819
20
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232425
26
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28
29
1
30
16
15
13
12
10
9
8
4
5
3
6
7
2
11
17
1. „START“ Eingang zum Stadtwald
2. Jürgen Simonis Hypnose & Myoreflex
3. Radio Reymer
4. Fleischerei Eckart
5. Der Rabe
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8. Marc O´Polo
9. Parfümerie Becker
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11. Tanzschule van Hasselt
12. Kölner Kaffeemanufaktur
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Eventmode
19. Weinkontor Lindenthal
20. Gianni Schuhmode
21. Scusi Dessous
22. Hosenmatz Kids & Baby Fashion
23. Vom Fass
24. Home of Design
25. Corner 212
26. S.A.L.E.
27. Koch Schuhmode
28. Schuhhaus Röseler
29. Sotos Studio Schmuck & Kunst
30. Estilo Argentino „ZIEL“
START
ZIEL
Veedels-Gourmetfest 
mit Winzermeile
08.07. – 10.07.22
Lindenthaler Familien- und 
Veedelsfest 
Kinder Spieleland 
am 10.07.22
STATIONEN 
RALLYE FÜR KINDER 
AM 10.07 .2022
Auf der gesamten Fläche, veranstaltet 
der RLG e.V. in Zusammenarbeit mit 
den Einzelhändlern, Gastronomen, 
Vereine, Stiftungen und anderen 
Institutionen eine große Familienrallye 
für Kinder und Junggebliebene. Bei der 
Rallye werden an über 25 Stationen 
entlang der Dürener Str., draußen VOR 
den Geschäften auf den Bürgersteigen 
und an den Straßenecken, verschiede-
ne Quizfragen und Aufgaben, in unter-
schiedlicher Schwierigkeits-Kategorie 
für Kleine und Größere gestellt. 
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER

Als besonderes Highlight - NEU in 2022 - wird 
der RLG e.V. einen Teil der Dürener Str. (Karl-
Schwering-Platz bis Herbert-Lewin-Str.) sperren 
lassen und für das Kinder-Kreativ- und Spiele-
land abtrennen. Hier können sich die kleinen und 
großen Kinder an verschiedenen Attraktionen 
austoben und spielerisch die Aktionen kennen ler-
nen. Als Attraktionen sind z.B. eine Hüpfburg, ein 
Hindernisparcours, Pedalos und Kettcars geplant. 
Als Aktionen soll es eine Station mit Mini-Ge-
wächshäusern zum selbst setzen mit verschieden 
Obst- und Gemüsesorten und einen Button-, Mal 
und Basteltisch mit Motiven der Tier- und Blumen-
welt geben.
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER
DÜRENER STRASSE 08.07 . – 10.07 .202208.07 . – 10.07 .2022 
NEU - Kinder - Kreativ- und SpielelandKinder - Kreativ- und Spieleland
Hans-Sachs-Straße
Dürener Straße
Falkenburgstraße
Dürener Straße
Dürener Straße
Hillerstr.
Zülpicher Str.
Bachemer Str.
Uhlandstraße
Dürener Straße
Stadtwaldgürtel
Classen-Kappelmann-Str.
Dürener Straße
Herbert-Lewin-Strasse
Lindenthalgürtel
Landgrafenstrasse
Wittgensteinstraße
Theresienstraße
Theresienstraße
Klosterstr.
Schumannstraße
LindenburgerAllee
Geibelstraße
Schallstraße
14
1819
20
21
22
232425
26
27
28
29
1
30
16
15
13
12
10
9
8
4
5
3
6
7
2
11
17
1. „START“ Eingang zum Stadtwald
2. Jürgen Simonis Hypnose & Myoreflex
3. Radio Reymer
4. Fleischerei Eckart
5. Der Rabe
6. Die Brille
7. A+E Idee
8. Marc O´Polo
9. Parfümerie Becker
10. Brillen Galerie
11. Tanzschule van Hasselt
12. Kölner Kaffeemanufaktur
13. Viva L’ Arte
14. Zurich Generalagentur M. Broich
15. Thong Thai Massage
16. „Auszeit“ Fitness & Gesundheit
für die Frau
17. Café Hirsch
18. Cologne Couture Secondhand & neue
Eventmode
19. Weinkontor Lindenthal
20. Gianni Schuhmode
21. Scusi Dessous
22. Hosenmatz Kids & Baby Fashion
23. Vom Fass
24. Home of Design
25. Corner 212
26. S.A.L.E.
27. Koch Schuhmode
28. Schuhhaus Röseler
29. Sotos Studio Schmuck & Kunst
30. Estilo Argentino „ZIEL“
Lindenthaler Familien- und Veedelsfest 
Kinder - Kreativ- und Spieleland 
am 10.07.22
Veedels-Gourmetfest 
mit Winzermeile
08.07. – 10.07.22

DÜRENER STRASSE 08.07 . – 10.07 .202208.07 . – 10.07 .2022 
NEU - (AUSSEN)-GASTRONOMIE IM STIL (AUSSEN)-GASTRONOMIE IM STIL 
VON STRAUSSWIRTSCHAFTENVON STRAUSSWIRTSCHAFTEN
Die Gastronomen dekorieren Ihre Außengastronomie 
in der Art des Festes und bieten besondere Speisen 
und Getränke im Stil einer Straußwirtschaft an.
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER

Presse
KÖLNISCHE 
RUNDSCHAU 
24.05.201 9
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
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LINDENTHALER

Presse 
WOCHENSPIEGEL  
22.05.201 9
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER

Presse
KÖLNER STADT-
ANZEIGER 
28.05.201 9
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
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LINDENTHALER

CIMA 201 9
Passantenfrequenzzählung
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
Familien- und V/e_e.ligadelsf/e_s.ligat
LINDENTHALER

Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen 
 
Lindenthal – Sonntag, 16.10.2022 
 
Antragsteller: Lindenthal,  
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 
 
Bezeichnung des Anlasses: Örtliches Fest: 
24. Street Gallery – Kunst- & Weinfest 
mit großer Kunst- & Herbst-Rallye und 
Spieleland & Kreativwerkstatt 
 
Anlassbeschreibung: Im Jahr 2022 veranstaltet der RLG e.V. 
bereits zum 24. Mal die Street Gallery 
in Lindenthal.  
Von Freitag 14.10. bis Samstag, 
22.10.2022 werden über 50 Geschäfte 
entlang der Dürener Straße sowie in 
den Seitenstraßen zu kleinen Galerien 
und Museen.  
 
NEU im Jahr 2022 ist, dass sich zum 
Eröffungswochenende 14.10-16.10 auf 
dem Karl-Schwering-Platz ein Veedels-
Gourmetherbstfest mit Winzermeile, 
Cocktail-Stand, Foodständen und 
Kinderkarussell präsentiert. Das Fest 
richtet sich an die ganze Familie und 
wird wieder ein geselliger Treffpunkt für 
alle Menschen aus dem Veedel sein. 
 
Da wir bereits an einem 
vergleichbaren Fest im Frühling eine 
Passatenfrequenzzählung durch die 
CIMA am Sonntag durchgeführt 
haben, die ein Besucherpotential 
ergeben hat, das mindestens doppelt 
groß ist wie die Zahl regulärer 
Einkaufsbesucher an einem Werktag 
(Details: s. „Quellen-angabe und die 
Belege“ sowie die separate 
Auswertung der CIMA), nehmen wir 
dies zum Anlass, dass auch zum neu 
ausgetragenen Herbstfest ein ähnlich 
hoher Wert zu erwarten ist. 
 
An dem Sonntag, den 16.10., wird dann 
das Herbstfest durch ein großes 
Rahmenprogramm auf die gesamte 
Dürener Str. zwischen 
Falkenburgstraße und Universitätsstraße 
als Veranstaltungsfläche ausgedehnt. 
Auf der gesamten Fläche, veranstaltet 
der RLG e.V. in Zusammenarbeit mit den 
Einzelhändlern, Gastronomen, Vereine, 
Stiftungen und anderen Institutionen eine

große Kunst- & Herbstrallye für Kinder 
und Junggebliebene. Bei der Rallye 
werden an über 25 Stationen entlang der 
Dürener Str., draußen VOR den 
Geschäften auf den Bürgersteigen und 
an den Straßenecken, verschiedene 
Quizfragen oder Aufgaben gestellt, die in 
unterschiedlicher Schwierigkeits-
Kategorie für Kleine und Größere gestellt 
werden. 
 
Der Start der Rallye wird am Platz vor 
dem Stadtwaldeingang, neben der 
Open-Air Ausstellung, errichtet. Hier 
erhalten alle Teilnehmer der kostenlosen 
Rallye eine Stempelkarte und können 
direkt die erste Station, die von dem 
RLG e.V. organisiert wird, erkunden. Mit 
dieser Stempelkarte können die 
unterschiedlichen Stationen durchlaufen 
werden. Nach Erreichen von 10 
Stempeln erhält jedes Kind ein 
hochwertiges Malbuch und einen 
kostenlosen Einlass in die 
Kreativwerkstatt und das Spieleland. 
Neben dem Speise- und 
Getränkeangebot auf dem Karl-
Schwering-Platz, wird es verschiedene 
Stationen auf der Dürener Str. geben. 
Z.B. gibt es vor der Metzgerei Eckart, 
einen Grill-und Getränkestand, bei 
Hosenmatz-Kindermoden wird es einen 
Waffelstand und bei vom Fass einen 
Erfrischungsgetränkestand geben. Auch 
werden die Gastronomen ihre 
Außengastronomie mit dem Thema 
Kunst & Herbst schmücken und 
besondere Speise und Getränke zum 
Thema anbieten.  
 
Als besonderes Highlight - NEU in 2022 
- wird der RLG e.V. einen Teil der 
Dürener Str. (Karl-Schwering-Platz bis 
Herbert-Lewin-Str.) sperren lassen und 
für die Kreativwerkstatt und das 
Spieleland abtrennen. Hier können sich 
die kleinen und großen Kinder an 
verschiedenen Attraktionen, die 
überwiegend durch Vereine, Stiftungen, 
Kirchengemeinden und andere 
Institutionen organisiert werden, 
austoben und spielerisch kennen lernen.  
In der Kreativwerkstatt können 
unterschiedliche Kunstarten spielerisch 
erkundet werden, so soll es z.B., in 
Zusammenarbeit mit dem Gymnasial-

und Stiftungsfond, eine Station zum Bau 
von Insekten-Hotels geben, mit der 
Stiftung Villa Kunterbunt eine 
Buttonstation zum selbst gestalten und 
mit den Kunst-Galerien Viva l'Arte und 
Wichelmann einen Maltisch geben. 
Als Attraktionen sind nicht nur eine 
Hüpfburg der Rheinenergie, eine 
Kletterburg mit Rutsche der Zurich 
Versicherungs AG geplant, sondern 
auch diverse Kreative Circus- und 
Geschicklichkeitsübungen an 
Spielgeräten, wie Stelzenlauf, Pedalos, 
Jonglieren mit Tellern, Bällen, Tüchern 
und Keulen, Diabolos, Springseile und 
Hula-Hoop z.B. betreut durch die Freie 
evangelischen Gemeinde Köln-
Lindenthal, KKG Alt-Lindenthal, Lions-
Club Lindenthal oder der 
Kirchengemeinde St. Stephan, geplant. 
Die Tanzschule van Hasselt wird zum 
Thema Kunst & Herbst ebenfalls ein 
spezielles Kindertanzangebot auf der 
Veranstaltungsfläche organisieren. 
 
Zudem wird es wieder an dem Sonntag 
eine große Vernissage mit den über 50   
teilnehmenden Geschäften, zu der 24. 
Street Gallery in Lindenthal geben. 
Vor den einzelnen Geschäften entlang 
der Dürener Straße sollen Künstler vor 
Ihren Galerien (teilnehmende Geschäfte) 
Open-Air Ateliers errichten und direkt 
vor Ort den Besuchern Ihre Exponate 
präsentieren. 
 
NEU ist auch, dass die, auf dem Karl-
Schwering-Platz etablierte große Open-
Air Ausstellung, auf den 
Stadtwaldeingang (Lindenthalgürtel / 
Dürener Str.) verlegt wird.  
 
Auch gibt es wieder den Speaker’s 
Corner auf dem Platz vor Café 
Heinemann (Dürener Straße/Ecke 
Hans-Sachs-Straße), und auf dem 
Stadtwaldeingang (Dürener 
Straße/Ecke Lindenthalgürtel) 
 
Zudem wird der Lindenthaler Tierpark 
miteinbezogen und auf rund 2.000m² 
Parkfläche eine Open-Air 
Skulpturenausstellung geben.  
 
In der kath. Kirche St. Stephan ist 
zudem ein Orgelkonzert geplant.

Zu der Veranstaltung wird wieder ein 
Kunstkatalog erstellt, der bereits in die 
Stadtbibliothek aufgenommen wurde. 
 
Parallel zu den Veranstaltungen des 
Frühlingsfests sollen am Sonntag von 13 
bis 18 Uhr auch die Geschäfte geöffnet 
sein dürfen. 
 
 
 
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund 
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung 
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im 
Vordergrund? 
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die 
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten 
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und 
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem 
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse 
hierbei nicht im Vordergrund steht. 
 x ja 
☐ nein 
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für 
eine Genehmigung durch den Rat der 
Stadt Köln) 
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung 
 x eine Veranstaltung, welche zum 24. 
Mal stattfindet 
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung 
Besteht ein unmittelbar räumlicher und 
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und 
den zur Öffnung vorgesehenen 
Verkaufsstellen? 
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig 
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung 
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, 
stattfindet. 
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche 
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch 
zeitlich überlappend stattfindet. 
 
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein 
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit 
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu 
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, 
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von 
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem 
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen 
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu 
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt 
genehmigten Anlässe.  
 
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in 
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; 
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und 
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich 
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird 
nicht genehmigungsfähig sein; 
 x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln) 
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher 
als die der Verkaufsstellenöffnung? 
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt 
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der 
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; 
 x ja 
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf 
Erfolg für eine Genehmigung durch den 
Rat der Stadt Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung: 
 
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 
 
Veranstaltungsfläche: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verkaufsfläche: 
8.000-9.000 
 
4.105 
 
 Dürener Str. (Falkenburgstr. bis 
Universitätsstr., einschl. 75 Meter 
links und rechts der Fahrbahn) 
 Karl-Schwering-Platz 
 Platz vor Café Heinemann (Dürener 
Straße/ Ecke Hans-Sachs-Straße) 
 Platz vor dem Stadtwaldeingang 
(Dürener Straße/ Ecke 
Lindenthalgürtel) 
 Lindenthaler Tierpark (Marcel-Proust-
Promenade 1/ Ecke Kitschburger Str.) 
 Kath. Kirche St. Stephan (Bachemer 
Str.) 
 
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis 
Universitätsstr., einschl. 75 Meter links 
und rechts der Fahrbahn) 
 
Quellenangabe und Belege zu 
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche 
und Verkaufsfläche: 
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für 
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und 
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt 
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) 
Für die Dürener Straße ergibt die 
Passantenfrequenzmessung aus dem 
Retailbericht B-Lagen Köln 2018 der 
Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH 
eine Zahl von 821 Passanten je Stunde. 
Daraus lässt sich ableiten, dass an 
einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung 
der Geschäfte 4.105 Einkaufsbesucher 
zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine 
erste Näherungsgröße für die zu 
vergleichenden Besucherströme. 
 
Eine direkte Zählung der 
Veranstaltungsbesucher der Street 
Gallery in den zurückliegenden Jahren 
wurde leider nicht durchgeführt. Auch die 
zahlreichen Pressemeldungen nennen 
leider keine konkreten Besucherzahlen.  
Anhand der nachfolgenden 
Informationen soll jedoch noch zusätzlich 
der prägende Charakter der “Street 
Gallery“ belegt werden und die Zahl der 
Veranstaltungsbesucher nachvollziehbar 
und plausibel geschätzt werden.  
 
Da wir aber bereits an einem 
vergleichbaren Fest im Frühling eine 
Passatenfrequenzzählung durch die 
CIMA am Sonntag durchgeführt 
haben, nehmen wir dies zum Anlass, 
dass auch zum neu ausgetragenen 
Herbstfest ein ähnlich hoher Wert zu 
erwarten ist.

Beim allerersten Lindenthaler 
Frühlingsfest wurde von der CIMA am 
Sonntag, den 19.05.2019 eine 
Passantenfrequenzzählung 
durchgeführt. Bis zum Einsetzen von 
Regen und Gewitter wurden je 30 
Minuten 500 bis 900 Besucher, im 
Durchschnitt pro Stunde also 1.400 
Personen gezählt. Die CIMA schreibt in 
Ihrem Abschlussbericht, dass bei gutem 
Wetter mit bis zu 1.200 Besucher je 30 
Minuten zu rechnen gewesen sei. Im 
Durchschnitt pro Stunde sind dies 1.700 
Personen, im Zeitraum von 5 Stunden 
also 8.500 Festbesucher und damit 
mehr als doppelt so viele wie bei der 
Passantenfrequenzmessung aus dem 
Retailbericht B-Lagen Köln 2018 der 
Firma Larbig & Mortag Immobilien 
GmbH. 
Die Auswertung der CIMA ist als 
separate PDF-Datei beigefügt. 
 
Diese Vorgehensweise, anhand von 
qualitativen Daten den prägenden 
Charakter einer Veranstaltung zu 
belegen, wird vom 
Oberverwaltungsgericht für das Land 
Nordrhein-Westfalen (OVG) anerkannt. 
Auf einer Informationsveranstaltung am 
21.06.2017 mit dem OVG Münster beim 
Ministerium für Wirtschaft, Energie, 
Industrie, Mittelstand und Handwerk des 
Landes Nordrhein-Westfalen erläuterten 
die OVG Richter Details ihrer 
Rechtsprechung (IHK Köln). Nach 
Aussagen der OVG Richter ist es 
zulässig, dass der prägende Charakter 
einer Veranstaltung beispielsweise 
anhand von Presseberichterstattungen 
der letzten Jahre, Berichten des 
Ordnungsamtes über vergangene 
Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten 
für die geplante Veranstaltung, 
Aussagen über Straßensperrungen, 
Verkehrs- und Parkraumkonzepten als 
auch anhand von der Art und dem 
Umfang der Veranstaltungsbewerbung 
belegt werden kann. In seinem Urteil 
(Entscheidungsdatum 07.12.2017 I 
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt 
das OVG diese Sichtweise. 
 
Auf einige Punkte möchten wir im 
Folgenden eingehen:

Werbemittel: Im Jahr 2021 wurden 
3.500 Kunstkataloge und über 100 
Plakate DIN A2 produziert.  
Zusätzlich werden die gängigen Social-
Media-Kanäle intensiv bespielt. Damit 
wird die Veranstaltung bei einem breiten 
Publikum beworben.  
 
Flächen: Die Street Gallery 2022 
erstreckt sich über die Dürener Str. (von 
der Falkenburgstr. bis zur Universitätsstr. 
einschl. 75 Meter links und rechts der 
Fahrbahn), den Karl-Schwering-Platz, 
den Platz vor Café Heinemann (Dürener 
Straße/ Ecke Hans-Sachs-Straße),Die 
Straßensperrung zwischen Karl-
Schwering-Platz den Platz und Herbert-
Lewin-Str, der Platz vor dem 
Stadtwaldeingang (Dürener Straße/ Ecke 
Lindenthalgürtel), den Lindenthaler 
Tierpark (Marcel-Proust-Promenade 1/ 
Ecke Kitschburger Str.) sowie die kath. 
Kirche St. Stephan (Bachemer Str.). 
 
Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger, 
Kölnische Rundschau und der Kölner 
Wochenspiegel haben in jedem Jahr mit 
Vor- und Nachberichterstattung inkl. 
Bildern über die Street Gallery 
geschrieben.  
 
Öffentliche Zuschüsse: Für die 
Durchführung der Street Gallery wurden 
in den Jahren 2018, 2019, 2020 ind 2021 
wurden Zuschüsse aus 
bezirksorientierten Mitteln gewährt. 
 
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist 
festzuhalten, dass die Street Gallery 
prägenden Charakter hat und nicht die 
Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die 
Ladenöffnung hat lediglich 
Annexcharakter. 
 
Die nachfolgend genannten Sachgründe 
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG 
geschaffen.  
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin 
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen 
von den zur Antragstellung berechtigten 
Interessengemeinschaften genehmigt. 
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung 
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung 
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische 
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können 
allerdings kumulativ vorliegen und der 
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das 
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen. 
Hier sind die 
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften 
gefordert, diese Sachgründe geltend zu 
machen/nachzuweisen und überprüfbare 
Belege vorzulegen. 
 
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
dass die Kommune auf der Grundlage eines 
Einzelhandelskonzepts mit der 
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten 
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das 
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen 
noch nicht als Mittel, um das öffentliche 
Interesse in Gestalt der benannten weiteren 
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend 
genannten Sachgründe können daher derzeit 
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept 
begründet werden. 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären 
Einzelhandelsangebots  
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu 
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer 
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch 
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. 
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der 
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den 
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig 
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich 
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der 
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist 
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und 
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall 
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und 
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen 
vorzutragen. 
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, 
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. 
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder 
Schaffung neuer Arbeitsplätze)  
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung 
oder Entwicklung zentraler 
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, 
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile 
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher 
Versorgung) 
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte 
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der 
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale 
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine 
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung 
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung 
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale 
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die 
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende 
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und 
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.

Ladenöffnung dient der Belebung der 
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder 
Ortsteilzentren 
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung 
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen 
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung 
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, 
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien 
und der Abwanderung von Einzelhändlern und 
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe 
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und 
örtlichen Zentren dienen. 
 
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit 
der jeweiligen Kommune als attraktiver und 
lebenswerter Standort, insbesondere für den 
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als 
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort 
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen 
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter 
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend 
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus 
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen 
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt 
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren 
Städten mehr 
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen 
anzuziehen. 
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

über 50 Geschäfte zwischen Falken-
burgstraße und Universitätsstraße 
stellen Kunst aus, werden zu Galerien 
und Museen.
Die Kunst beherrscht das Geschehen!

KREATIVWERKSTATT  FÜR KINDER  
SONNTAG 16.10. 
KUNSTKUNST
KUNST IN DEN GESCHÄFTEN
von Freitag 14.10.22 bis Samstag 22.10.22  
OPEN AIR AUSSTELLUNG 
14.10.-22.10.
24. STREET GALLERY LINDENTHAL
street_gallery_lindenthal
www.wirsindlindenthal.de duerenerstrasse
www.lindenthal.info
VEEDELS-GOURMETHERBSTFEST  
14.10.-16.10. 
Eingang zum Stadtwald (Ecke Dürenerstr./Lindenthalgürtel)
Karl-Schwering-Platz
KUNST- & HERBSTRALLYE FÜR KINDER  
SONNTAG 16.10. 
Karl-Schwering-Platz bis Herbert-Lewin-Str.
Falkenburgstraße bis Herbert-Lewin-Str.

• Seit 24 Jahren entwickelt sich die Street Gallery Lindenthal   
immer mehr zum Kulturereignis im Veedel; was vor 24 Jahren mit  
„Kunst im Schaufenster“ begann, ist heute ein großartiges Mitein-
ander von Bürgern, Geschäften, Vereinen, Aktionen und Organisa-
tionen. 
 •Einmal im Jahr verwandelt die STREET GALLERY das Veedel 
in einen Ort der Kunst, Kultur und Begegnung und bringt nicht nur 
die Menschen, die hier leben und arbeiten, über die Kunst enger 
zusammen: auf ca. 1,6 km Länge entlang der Dürener Straße zwi-
schen Falkenburgstraße, dem Karl-Schwering-Platz genau in der 
Mitte und der  Universitätsstraße am Ende werden Ladengeschäfte 
zu Kunstgalerien; Plätze werden zu Open-Air-Ausstellungen- und 
Austragungsorte für Konzerte; u.a. tritt der  bekannte  Kölner St. 
Stephan Chor auf; eine „Speakers Corner“ gibt Raum für die öf-
fentliche Meinung. 
•Zudem wird es wieder an dem Sonntag eine große Vernissage 
mit den über 50 teilnehmenden Geschäften, zu der 24. Street 
Gallery in Lindenthal geben.
Vor den einzelnen Geschäften entlang der Dürener Straße sollen 
Künstler vor Ihren Galerien (teilnehmende Geschäfte) Open-Air 
Ateliers errichten und direkt vor Ort den Besuchern Ihre Exponate 
präsentieren.

Über 50 Geschäfte auf der 
Dürener Straße werden zu 
Galerien
Ein Bild aus Nägeln von Karl Lagerfeld und David Bowie beim Optiker; 
kleine Vogelbilder aus Steinen zwischen Damenbekleidung und kräftige, 
abstrakte Malerei zwischen Babystramplern. Das ist die STREET GALLERY 
Lindenthal. Der inhabergeführte Einzelhandel schafft Raum für die Kunst 
und bringt somit die Menschen näher zusammen. Seit 24 Jahren lockt die 
STREET GALLERY  Kunstschaffende und Kunstinteressierte an und erwei-
tert das Leben im Veedel um kulturelle Ereignisse. Die STREET GALLERY 
zeigt Bekanntes und Unbekanntes, immer wieder neu und doch schon aus 
Tradition. Sie gibt jungen, unbekannten Künstlern ein Forum genauso wie 
bekannten und beliebten Künstlern jeden Genres und zieht weit über die 
Grenzen Kölns hinaus Interessierte Menschen ins Veedel. 2022 wird eine 
enge Kooperation mit den Kunst(hoch)schulen der Region eingegangen. 
Ein aufwendiger, aber taschenformatiger Kunstkatalog und ein geführter 
“Kunstspaziergang“ geleiten durch die Galerien, die mit Kunstschildern 
von außen gekennzeichnet sind.

SKULPTURENAUSSTELLUNG 
IM LINDENTHALER TIERPARK 
AUF 2000 M2 PARKFLÄCHE
OPEN AIR

„Wir für Lindenthal“ – eine große Open Air Ausstellung verbindet 
die Menschen im Veedel...
EINGANG ZUM STADTWALD wird für eine 
Woche zum Open Air Fotoausstellungsfläche 
umfunktioniert. 
„WIR FÜR LINDENTHAL“ zeigt in großforma-
tigen Plakaten Menschen und Organisationen, 
die sich für Menschen im Veedel einsetzen. 
Grund genug für alle Beteiligten, sich vor “ihrem“ 
Portrait einzufinden.
OPEN AIR

STRASSEN-RALLYE FÜR KLEIN UND GROSS
SPIELELAND & KREATIVWERKSTATT  (Karl-Schwering-Platz 
bis zum Herbert-Levin-Str.), u.a. Atelier Himmelblau, Malschule 
Fels, Villa Kunterbunt, Lions Club, Tanzschule van Hasselt, 
Gymnasial- und Stifftungsfond u.v.m.
STRASSENMUSIK  (vor allen „Galerien“), 
SPEAKERS CORNER  (auf dem Platz vor Café Heineman 
und Stadtwaldeingang Dürener Straße/Ecke Lindenthalgürtel), 
CHORAUFTRITT  St. Stephan (Kirche St. Stephan)
GOURMETHERBSTFEST  (Karl-Schwering-Platz)
Zusätzlich gibts es am Sonntag den 16.10. ein großartiges Programm!
OPEN AIR

Hans-Sachs-Straße
Dürener Straße
Falkenburgstraße
Dürener Straße
Dürener Straße
Hillerstr.
Zülpicher Str.
Bachemer Str.
Uhlandstraße
Dürener Straße
Stadtwaldgürtel
Classen-Kappelmann-Str.
Dürener Straße
Herbert-Lewin-Strasse
Lindenthalgürtel
Landgrafenstrasse
Wittgensteinstraße
Theresienstraße
Theresienstraße
Klosterstr.
Schumannstraße
LindenburgerAllee
Geibelstraße
Schallstraße
14
1819
20
21
22
232425
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29
1
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16
15
13
12
10
9
8
4
5
3
6
7
2
11
17
1. „START“ Eingang zum Stadtwald
2. Jürgen Simonis Hypnose & Myoreflex
3. Radio Reymer
4. Fleischerei Eckart
5. Der Rabe
6. Die Brille
7. A+E Idee
8. Marc O´Polo
9. Parfümerie Becker
10. Brillen Galerie
11. Tanzschule van Hasselt
12. Kölner Kaffeemanufaktur
13. Viva L’ Arte
14. Zurich Generalagentur M. Broich
15. Thong Thai Massage
16. „Auszeit“ Fitness & Gesundheit
für die Frau
17. Café Hirsch
18. Cologne Couture Secondhand & neue
Eventmode
19. Weinkontor Lindenthal
20. Gianni Schuhmode
21. Scusi Dessous
22. Hosenmatz Kids & Baby Fashion
23. Vom Fass
24. Home of Design
25. Corner 212
26. S.A.L.E.
27. Koch Schuhmode
28. Schuhhaus Röseler
29. Sotos Studio Schmuck & Kunst
30. Estilo Argentino „ZIEL“
START
24. Street Gallery
Spieleland & Kreativwerkstatt
am 16.10.22
ZIEL
Bei der Rallye werden an 30 Stationen entlang der Dürener 
Str., draußen VOR den Geschäften auf den Bürgersteigen 
und an den Straßenecken, verschiedene Quizfragen oder 
Aufgaben gestellt, die in unterschiedlicher Schwierigkeits-
Kategorie für Kleine und Größere gestellt werden.
Der Start der Rallye wird am Platz vor dem Stadtwald-
eingang, neben der Open-Air Ausstellung, errichtet, hier 
erhalten alle Teilnehmer der kostenlosen Rallye eine Stem-
pelkarte und können direkt die erste Station, die von dem 
RLG e.V. organisiert wird, erkunden. Mit dieser Stempel-
karte können die unterschiedlichen Stationen durchlaufen 
werden. Nach Erreichen von 10 Stempeln erhält jedes Kind 
ein hochwertiges Malbuch und einen kostenlosen Einlass in 
die Kreativwerkstatt und das Spieleland. Neben dem Spei-
se- und Getränkeangebot auf dem Karl-Schwering-Platz, 
wird es verschiedene Stationen auf der Dürener Str. geben. 
Z.B. gibt es vor der Metzgerei Eckart, einen Grill-und Ge-
tränkestand, bei Hosenmatz-Kindermoden, wird es einen 
Waffelstand und bei vom Fass einen Erfrichungsgetränkes-
tand geben. Auch werden die Gastronomen Ihre Außen-
gastronomie mit dem Thema Kunst & Herbst schmücken und 
besondere Speise und Getränke zum Thema anbieten. 
KUNST- & HERBSTRALLYE 
FÜR KINDER
RALLYE STATIONEN
24. Street Gallery
Kunst & Gourmetherbstfest 
14-16.10.22

Entlang der 1,6 km Dürener Straße werden vor Geschäften 
Kunstler Open-Air Atelier errichten
Open Air Kunsthandwerk 
& 
STREET PERFORMANCES
OPEN AIR

Die Kunsthalle am Bezirksrathaus Aachener Straße 220 ist ein 
wesentlicher Bestandteil der STREET GALLERY. Auf über 200 m2 
finden hier finden Vernissagen, Finissagen und ein  Kunstmarkt 
statt. Die Sammelausstellung der STREET GALLERY  ist während 
der Bezirksamtsöffnungszeiten zu besichtigen und hat musealen 
Charakter. Teilnehmende Künstler und deren Angehörige überneh-
men hier den “Museumsdienst”.
4
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine Freude und eine Ehre, dass ich zur 23. Street Gallery auf 
der Dürener Straße ein Grußwort schreiben darf. Es handelt sich um 
ein langjähriges Projekt, das in privater Initiative der Geschäftsleute 
im Zusammenwirken mit etlichen Künstlerinnen und Künstlern jedes 
Jahr erfolgreich durchgeführt wird. Und es gibt nicht nur Kunstwerke in 
Geschäften und gastronomischen Betrieben zu sehen. Sondern foto -
grafische Künstlerinnen und Künstler werden auf dem Karl-Schwering-
Platz auch wieder eine Open-Air-Ausstellung mit dem Titel „Menschen 
im Veedel mit Maske“ zeigen.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler erhalten mit der Street 
Gallery ein Forum, um sichtbar zu werden, und für das Publikum wird 
die Möglichkeit zur Begegnung sowohl mit den Ausstellenden als 
auch miteinander geboten. Kunst kann inspirierend wirken und neue 
Perspektiven anbieten. Vielleicht benötigen wir dies gerade jetzt, im 
zweiten Corona-Jahr, in ganz besonderem Maße. Daher sollten wir die 
Gelegenheit nutzen.
Ich würde es begrüßen, wenn zur nächsten Street Gallery wieder eine 
Auftaktveranstaltung in der Kunsthalle des Bezirksrathauses stattfinden 
würde.
Für die diesjährige Ausstellung wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg.

STREET 
GALLERY 
Lindenthal
Presse
Kölner Stadt-Anzeiger
1 7 .09.201 9

Kölnische 
Rundschau 
24.09.201 9

Kölner Stadt-
Anzeiger 
26.09.201 9

Kölner 
Wochenspiegel
02.10.201 9 02.10.201 9

Kölner Stadt-
Anzeiger 
21.10.2021

CIMA 201 9
Passantenfrequenzzählung
LINDENTHALERLINDENTHALER
Da wir bereits an einem vergleichbaren Fest im 
Frühling eine Passatenfrequenzzählung durch die 
CIMA am Sonntag durchgeführt haben, die ein 
Besucherpotential ergeben hat, das mindestens 
doppelt groß ist wie die Zahl regulärer Einkaufs-
besucher an einem Werktag (Details: s. „Quellen-
angabe und die Belege“ sowie die separate Aus-
wertung der CIMA), nehmen wir dies zum Anlass, 
dass auch zum neu ausgetragenen Herbstfest ein 
ähnlich hoher Wert zu erwarten ist.

Anlage 19 Stellungnahme Evangelischer Kirchenverband Köln

1261 Zeichen

Von: (E

Gesendet: Freitag, 8. April 2022 11:50
An:
Ce:

Betreff: Stellungnahme zu Sonntagsöffnungen | Ev. Kirchenverband Köln und
Region

Sehr geehrte

herzlichen Dank für die Möglichkeit zur Stellungnahme.
Hiermit nimmt der Ev. Kirchenverband Köln und Region wie folgt Stellung:

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sieht Sonntagsöffnungen weiterhin kritisch: Sonntagsöffnungen
sind aus unserer Sicht nicht erforderlich und lösen auch keine grundlegenden Probleme. Diese Position vertreten wir
seit Jahren.

Uns liegt eine gesunde wirtschaftliche Situation in den Stadtvierteln am Herzen, vor allem sehen wir die Sorgen des
inhabergeführten Einzelhandels. Daher verstehen wir den Wunsch der Kaufleute, nach den letzten beiden sehr
schwierigen Jahren wieder besondere Angebote für ihre Kundschaft zu schaffen. Trotz unserer grundlegend
ablehnenden Haltung gegenüber Sonntagsöffnungen halten wir die Anträge für nachvollziehbar. Positiv
hervorheben möchten wir, dass die Sonntagsöffnungen bei den vorliegenden Anträgen tatsächlich anlassgebunden
zu sein scheinen, dass also keine Anlässe konstruiert werden, um den Sonntagsschutz indirekt auszuhebeln.

Mit freundlichen Grüßen

Melanchthon Akademie
des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region

Anlage 13 Antrag Severinsviertel_nicht genehmigungsfähig

15777 Zeichen

Beachte:

Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte

Feiertage)

Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.

Antragsteller:

IG Severinsviertel e. V.

Bezeichnung des Anlass:

Markt / Örtliches Fest

Sommerveedelsmarkt und Fest am Tag des
Veedels am 07.08.2022

Anlassbeschreibung:

Zum ersten Mal veranstalten wir einen
Sommerveedelsmarkt und örtliches Fest auf der
Severinstraße. Dies geschieht im Rahmen des
stadtweiten Tag des Veedels, der in diesem
Jahr zum ersten Mal am letzten
Sommerferienwochenende stadtfindet. Begleitet
wird der Markt von einem kulturellen Angebot
auf der Severinstraße.

Gemeinsam mit den Einzelhändlern
Gastronomen und im Veedel ansässigen
Vereinen und Institutionen gestaltet die IGS eine
Veranstaltung für Familien und alle
Altersgruppen.

Im Einzelnen ist bisher geplant:

Sommerveedelsmarkt auf dem
Severinskirchplatz zum Tag des Veedels

Der Sommerveedelsmarkt auf dem
Severinskirchplatz bietet ein sommerliches
Angebot z.B. an Kleidung, Blumen, Fahrräder
und Zubehör, Strand- und Outdoorspielsachen,
sommerliche Accessoires, Schreibwaren und
Schulartikel zum Schulstart, Geschenkartikel,
Hörakustik, Softeis, Obst, Smoothie, Kaffee,
Waffeln, kalte Suppen, Wein, Kölsch.

Die KVB wird sich mit einem Informationsstand
auf dem Severinskirchplatz beteiligen und ein
Kinderprogramm u.a. mit Hüpfbus gestalten.
Zusätzlich wird es ein historisches
Kinderkarusell geben.

Die Immobilien- und Standortgemeinschaft
Severinstrasse (ISG) stellt an einem Stand ihre
Projekte für die kommenden drei Jahre vor.

Der Karnevalsveedelsverein „Spillmannsjasser
Junge“ wird sich vorstellen und Programm
gestalten.

Das Kunsthaus „Kat 18“ stellt aus.

Die Interessengemeinschaft Severnsviertel
(IGS) stellt ebenfalls ihre Arbeit vor.

Die katholische Pfarrei St. Severin bietet
Führungen durch die Severinskirche und die
Ausgrabungen unterhalb der Kirche an.

Aktionen auf der Severinstraße anlässlich
des Festes zum Tag des Veedels

Stationenlauf für Kinder und Familien zur
Entwicklung und Geschichte des
Severinsviertels

Walking Acts

Eine Dixie und andere Bands sorgen auf der
gesamten Veranstaltungsfläche für eine
sommerliche Unterhaltung.

Clowns, Jongleure und Stelzenläufer werden
entlang der Severinstraße für eine gute
Stimmung sorgen.

Hobbyfotografen können auf Stellwänden ihre
Fotos aus dem Severinsviertel präsentieren. Die
schönsten werden prämiert und Teil des IGS
Fotokalenders für 2023 werden.

Es finden Führungen durch das Veedel statt,
die die unterschiedlichen Aspekte der
Entwicklung des Severinsviertel zum Thema
haben. Startpunkt ist der Chlodwigplatz.

Der Vringstreff e.V. stellt sein Projekt „Housing
First“ vor.

Auf dem Karl-Berbuer-Platz wird ein Boule
Turnier veranstaltet.

Am Severinstor wird es ein Erzählcafe im Zelt
geben.

Der Bezirksbürgermeister Innenstadt bietet
Sprechstunden auf der Parkbank mit
wechselnden Standorten an.

Parallell zu den Angeboten des
Sommerveedelsmarkt mit örtlichem Fest sollen
am Sonntag von 13.00 — 18.00 Uhr auch die
Geschäfte öffnen dürfen.

Bildet die Anlassveranstaltung den
Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen
die Veranstaltung zu besuchen oder steht
die Ladenöffnung im Vordergrund?

Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie
die hinter den in $ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LOG NRW
genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung
an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei
ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder
Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.

xja

nein

(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine
Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

Bei dem Anlass handelt es sich um:

eine historische Veranstaltung

X erstmalig stattfindende Veranstaltung

Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung
und den zur Öffnung vorgesehenen

Verkaufsstellen?

Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche
Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung
vorgesehen sind, stattfindet.

Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich,
jedoch zeitlich überlappend stattfindet.

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss
ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der
Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine
Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt
auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte
mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden,
Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet,
Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht
genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen.
Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.

Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen
Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich
hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein;

xja

nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt
Köln)

Zieht die Anlassveranstaltung mehr
Besucher als die der
Verkaufsstellenöffnung?

Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose
gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v.

22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische
Bewertung der Verwaltung;

xja

nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt
Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung:

Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:

Auf Grund des geplanten aufwendigen
Veranstaltungsmarketings rechnen wir mit einer
Besuchermenge von mehr als 9.000 - 10.000
Personen.

4.000 Personen, weil sich ca. 60 % am VOS
beteiligen. (Im Normalfall sind es

Veranstaltungsfläche:

Verkaufsfläche:

5.500 Personen laut Angabe von Larbig &
Motrag Retailbericht 2016 / 2017.

Die in der Vergangenheit genehmigten
Grenzlinien sollen fortbestehen.

Severinstraße 1-193 £ 782 m, weitere Details
siehe Karte, ca. 9.600m? (782 m Straßenlänge *
12m durchschnittlich Straßenbreite zzgl.
Severinskirchplatz)

Die Verkaufsfläche beträgt ca. 4500 m?, da sich
am VOS nur max. 60% der Einzelhändler
beteiligen. Vor allem die Filialisten wie Aldi,
Rewe, Penny und DM öffnen nicht.

(Die absolute Verkaufsfläche haben wir durch
das offizielle Einzelhandel- und Zentrenkonzept
der Stadt Köln ermittelt. Für das
Bezirksteilzentrum südliche Innenstadt
Severinstraße/Bonner Straße ergibt sich eine
gesamte Verkaufsfläche von 20.165 m?. Da sich
der Antrag auf das Severinsviertel bezieht,
gehen wir von einer geschätzten Verkaufsfläche
von knapp 10.000 m? aus ( Seite 234,
Einzelhandel- und Zentrenkonzept der Stadt
Köln, 2010))

Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche

und Verkaufsfläche:

Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer
für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und
Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG
Düsseldorf)

Siehe oben

Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des
LÖG geschaffen.

Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von
Veranstaltungen von den zur Antragstellung
berechtigten Interessengemeinschaften
genehmigt.

Eine Antragstellung von Seiten der
Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom
Rat in Richtung Verwaltung
(politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-
bezug / -zusammenhang hinaus zu
begründen.

Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinscha
ften gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.

Im Folgenden beziehen wir uns auf die
Sachgründe Nr. 2, Nr. 3 und Nr 4. (8 6 Abs. 1.
S.2. Nr. 2-4 LOG NRW

Laut einer Untersuchung der © Michael Bauer
Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung
+ Management GmbH / BBE Handelsberatung
GmbH, München 2019-2021 basierend auf ©
Statistisches Bundesamt haben sich die
Einzelhandelsumsätze im PLZ Gebiet 50678, zu
dem das Severinsviertel gehört, deutlich
reduziert.

Eine Sonntagsöffnung sehen wir als probates
Instrument, den Einzelhandel im Severinsviertel
im Sinne des $ 6 Abs.1 S.2 Nr. 3LÖG zu
stärken.

Der Sommerveedelsmarkt am Tag des Veedels
lockt die Bewohner des Severinsviertels, wie
auch Besucher aus anderen Stadtteilen wieder
auf die Severinstraße und steigert so die
Sichtbarkeit des lokalen Einzelhandels.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept
liegt hier zum Download bereit. Es wird
gefordert, dass die Kommune auf der
Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit
der Sonntagsöffnung gezielt einen der
genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit
enthält das Einzelhandelskonzept
Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel,
um das öffentliche Interesse in Gestalt der
benannten weiteren Sachgründe zu
fördern. Die nachfolgend genannten
Sachgründe können daher derzeit nicht mit
dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.

Die Besucher haben die Möglichkeit die
Vielseitigkeit der Straße und die Angebote des
lokalen Einzelhandels wieder zu entdecken.

In Zusammenarbeit mit der Immobilien- und
Standortgemeinschaft Severinstraße e. V. (ISG)
werden Projekte verwirklicht, um die
Aufenthaltsqualität auf der Severinstraße und im
Severinsviertel zu erhöhen.

Gemeinsam mit der ISG werden wir den Tag
des Veedels nutzen, um die Entwicklung der
Severinstraße und Überlegungen zu deren
Zukunft sichtbar zu machen.

Ohne solch eine Präsentationsmöglichkeit wäre
dies für die Bewohner und Besucher nicht
erkennbar.

Von früheren VOS wissen wir, dass das
Severinsviertel und seine Einzelhändler von
einem verkaufsoffenen Sonntag profitieren
werden.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der
Stärkung oder Entwicklung eines
vielfältigen stationären

Einzelhandelsangebots

Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf
ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel
vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel
unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von
Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den
Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen.
Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der
Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die
Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der
Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets
gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der
Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz
gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar
ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort
gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots,
Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)

Siehe Ausführungen zu Sachgrund 2

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der
Stärkung oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche
(Versorgungsinteresse, insbesondere
weniger mobiler und ältere Teile der
Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher

Versorgung)

Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen
eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die
Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der
Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als
zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur
Stadtteilzentren, die im überörtlichen
Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle
einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.

Ein verkaufsoffener Sonntag trägt dazu bei,
dass der zentrale Versorgungsbereich gestärkt
wird.

Die Severinstraße hat eine zentrale Funktion für
die wohnortnahe Versorgung der
Bewohner*innen des Severinsviertels und der
Südstadt mit Lebensmitteln und anderen Gütern
des täglichen Bedarfs.

Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder

Ortsteilzentren

Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden
Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen

auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der
Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung
ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und
Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern
und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte
und örtlichen Zentren dienen.

Bei vergleichbaren Veedelsveranstaltungen
merken wir, dass die Anzahl der Besucher aus
anderen Stadtteilen und deren Verweildauer
sich deutlich erhöht.

Daraus leiten wir ab, dass das Severinsviertel
wieder von einem verkaufsoffenen Sonntag
profitieren wird und es zu einer Belebung des
Severinsviertels kommt.

Ladenöffnung steigert überörtliche
Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als
attraktiver und lebenswerter Standort,
insbesondere für den Tourismus und die
Freizeitgestaltung, als Wohn- und
Gewerbestandort sowie Standort von

kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und
lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich
entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu
machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls
einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch
auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im
Gegensatz zu größeren Städten mehr

Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.

Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Interessengemeinschaft Severinsviertel e.V. (IGS)

Geplante Aktionen und Attraktionen im Rahmen des Sommerveedelsmarkt am „Tag des

Veedels“ am 7.08.2022

Bisher geplante Aktionen:

- Der Sommerveedelsmarkt auf dem Severinskirchplatz bietet ein sommerliches
Angebot z.B. an Kleidung, Blumen, Fahrräder und Zubehör, Strand- und
Outdoorspielsachen, sommerliche Accessoires, Schreibwaren und Schulartikel zum
Schulstart, Geschenkartikel, Hörakustik, Softeis, Obst, Smoothie, Kaffee, Waffeln,

kalte Suppen, Wein, Kölsch.

- Die KVB wird sich mit einem Informationsstand auf dem Severinskirchplatz beteiligen
und ein Kinderprogramm u.a. mit Hüpfbus gestalten.

- Es finden Führungen durch das Veedel statt, die die unterschiedlichen Aspekte der
Entwicklung des Severinsviertel zum Thema haben.

- Die Immobilien- und Standortgemeinschaft Severinstrasse (ISG) wird an einem Stand
ihre Projekte für die kommenden drei Jahre vor.

- Der Karnevalsveedelsverein „Spillmannsjasser Junge“ wird sich vorstellen und

Programm gestalten.
- Das Kunsthaus „Kat 18° stellt aus.

Die Interessengemeinschaft Severnsviertel (IGS) stellt ebenfalls ihre Arbeit vor.

Die katholische Pfarrei St. Severin bietet Führungen durch die Severinskirche und die
Ausgrabungen unterhalb der Kirche an.

Auf der Severinstraße werden Musiker*innen und Artisten unterwegs sein.

Der Vringstreff e.V. stellt sein Projekt „Housing First“ vor.

Der Bezirksbürgermeister Innenstadt bietet eine Sprechstunde auf der Parkbank an.

Anlage 10 Antrag Rath-Heumar

33731 Zeichen

Beachte:

Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte

Feiertage)

Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.

Antragsteller:

IG Rath Heumar eV

Bezeichnung des Anlass:

Markt:
Messe:

Örtliches Fest:

Herbst/Weinfest 24. + 25.9.2022 auf dem
Kurt Henn Platz im Zentrum von Rath
Heumar an der Rösrather Straße.

Das Weinfest findet immer am letzten
Septemberwochenende statt seit mehr
als 13 Jahren, davon seit 10
Jahren(daher Jubiläum) in der größeren
Aufmachung. Wir beantragen daher die
Genehmigung für die nächsten 5
Jahre.

Das Fest gehört zu Rath wie der Dom
zu Kölle.

Ähnliche Veranstaltung:

Anlassbeschreibung:

Bühne mit verschiedenen Live-Acts.
Selbstgebaute Weintheke mit
Weinverkauf (hieraus auch
Spendenerlös an das Ahrtal). Ebenfalls
werden nicht alkoholische Getränke und
herzhafte Verköstigung angeboten.
Überraschungen für Klein und Groß sind
ebenfalls wieder am Start.Diese werden
von den jeweils beteiligten Vereinen des
Veedels coronaconform

organisiert. Weitere Aktivitäten auf der
Meile werden stattfinden.( Kirchenchor,
Kinderchor o.Ä.)

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?

Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in $ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem

xja
nein

(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)

herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.

Bei dem Anlass handelt es sich um:

eine historische Veranstaltung

x eine Veranstaltung, welche zum 10.
Mal stattfindet

erstmalig stattfindende Veranstaltung

Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen

Verkaufsstellen?

Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.

Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.

Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;

xja
nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)

Veranstaltungsort wie immer der zentral
gelegen Kurt-Henn-Platz an der
Rösrather Straße. Die Verkaufsöffnung
betreffen die Geschäfte auf der
Rösrather Straße .

Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?

Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;

xja

nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:

Verkaufsfläche:

3000-3500
1500
2000 qm

20-25 Geschäfte mit Flächen die bei ca
50 qm liegen.

Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche

und Verkaufsfläche:

Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)

Bildmaterial z.B Kölner Wochenspiegel
und Rundblick. Besucherstrom in den
vergangenen Jahren mit dem
traditionellen Musikfestival absolut
vergleichbar.

Weitere Quellenangaben:

Michael Bauer Research GmbH,
Nürnberg und CIMA
Beratung+Management GmbH/BBE

Handelsberatung GmbH, München
2019-2021 basierend auf Statistisches
Bundesamt.

Hieraus lässt sich erkennen, dass sich
der Einzelhandelsumsatz pro Kopf in der
Zeit von 2019-2021 deutlich reduziert
hat.

Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.

Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.

Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.

Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären

Einzelhandelsangebots

Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und

Als Ortsteil am Rande von Köln verfügt
Rath/Heumar sicherlich über eine gute
Infrastruktur, leidet aber tatsächlich
darunter, dass viele Kunden/Bürger in
die Stadt abwandern.

Die Menschen vermissen tatsächlich
verschiedene Geschäfte/Branchen im
Veedel.

Einigen Geschäften fehlen die Kunden,
daher erfolgen Schließungen der meist
inhabergeführten Geschäfte oder
kleineren Betriebe.

ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.

Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher

Versorgung)

Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.

Verfügt Rath/Heumar sicherlich über
eine ältere und somit nicht mehr ganz
mobile Bevölkerung so siedeln sich in
den letzten Jahren aber auch immer
mehr junge Familien an.

Hier sollte die Gelegenheit gegeben
sein, im Ort das alltägliche erledigen zu
können. Es darf nicht alles in die Online-
Kanale verschwinden.

Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder

Ortsteilzentren

Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen

auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.

Das Veedel lebt vom Zusammenleben!.
Die Anonymität der Großstadt ist nicht
das Ziel. Dafür ist es wichtig, das kleine
Geschäfte mit persönlicher Beratung
bestehen können.

Nur Online macht einsam und krank.

Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort

von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr

Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.

Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

ät 2019 in Deutschland

zelhandelszentrali
5-stellige Postleitgebiete

PLZ Name der größten Gemeind_ Bevölkerung |] Bevölkerung Haushalte Einzelhandelsrelevante Kaufkraft 2019 Einzelhandelsumsatz 2019 Zentralitäts-
5-steller 01.01.2018 Prognose 2019 Prognose 2019 EH-Kaufkraft- Umsatz- | kennziffer
Jahresdurchschnitt |Jahresdurchschnitt| in Mio. | Promille-| Euro Index | inMio. | Promille- | Euro [kennziffer| 2019
Promille-
(Gebietsstand 1.1.2019) Anzahl | anteil | Anzahl | Promilleanteil Anzahl Euro | anteil | prokopf | D=100 | Euro anteil |prokopf| D=100 | D=100

42477 Radevormwald 22428 0,271 22.281 0,269 10.906 157,09 0,267 7.050 9,5 119,42 0,232 5.360 86,4 86,9
42499 Hückeswagen 15.058 0,182 14.992 0,181 7.056 10543 0,179 7.032 99,2 70,31 0,137 4.690 75,6 76,2
42799 Leichlingen (Rheinland) 28.166 0,340 28.176 0,340 13.701 224,50 0,382 7968 1124 109,59 0,213 3.890 62,7 55,8
42929 Wermelskirchen 34.705 0,419 34.520 0,416 17.163 255,71 0,435 7408 104,5 161,89 0,315 4.690 75,6 72,3
50126 Bergheim 20.169 0,244 20.207 0,244 9.638 140,76 0,239 6.966 983 151,85 0,295 7.515 121,2 123,3
50127 Bergheim 18.616 0,225 18.623 0,225 8.868 126,97 0,216 6.818 96,2 59,69 0,116 3.205 51,7 53,7
50129 Bergheim 22314 0,270 22.398 0,270 9.875 157,96 0,269 7.052 99,5 70,64 0,137 3.154 50,9 511
50169 Kerpen 24.6855 0,298 24.639 0,297 11.655 172,68 0,294 7.008 989 100,15 0,195 4.065 65,5 66,3
50170 Kerpen 20.847 0,252 20.787 0,251 9.567 148,46 0,253 7142 1008 149,62 0,291 7.198 116,1 115,2
50667 Köln 4536 0,055 4.657 0,056 3.235 41,88 0,071 8.992 1269 1.809,97 3,519 388.655  6267,1 4938,3
50668 Köln 12126 0,146 12.119 0,146 7365 96,70 0,165 799 112,6 75,32 0,146 6.215 100,2 89,0
50670 Köln 18.147 0,219 18.245 0,220 11.841 132,68 0,226 7272 1026 157,36 0,306 8.625 139,1 135,5
50672 Köln 9.734 0,118 9.788 0,118 6.804 80,77. 0,137 8.252 1165 271,86 0,528 27.775 4479 384,6
50674 Köln 19.4038 0,234 19.480 0,235 13.388 140,87 0,240 7232 1021 166,53 0,324 8.549 137,9 135,1
50676 Köln 16.094 0,194 16.183 0,195 11.253 115,67 0,197 7.148 100,9 77,43 0,151 4.785 77,2 76,5
50677 Köln 13.723 0,166 13.881 0,167 8.843 9746 0,166 7.021 99,1 80,14 0,156 5.773 93,1 94,0
50678 Köln 19135 0,231 19.141 0,231 11.527 138,80 0,236 7252 1023 105,41 0,205 5.507 88,8 86,8
50679 Köln 15.679 0,189 15.636 0,189 8.840 108,79 0,185 6.958 98,2 60,64 0,118 3.878 62,5 63,7
50733 Köln 36.867 0,445 37.044 0,447 21.058 26615 0,453 7185 1014 178,05 0,346 4.806 77,5 76,4
50735 Köln 33.3800 0,403 33.652 0,406 16.808 244,85 0,417 7276 102,7 144,84 0,282 4.304 69,4 67,6
50737 Köln 19.599 0,237 19.697 0,237 10.617 144,12 0,245 7317 103,3 69,23 0,135 3.515 56,7 54,9
50739 Köln 27.433 0,331 27.652 0,333 13.456 198,59 0,338 7182 1014 98,84 0,192 3.574 57,6 56,9
50765 Köln 31.605 0,382 31.995 0,386 13.048 241,66 0,411 7553 1066 171,50 0,333 5.360 86,4 811
50767 Köln 17.282 0,209 17.388 0,210 8.292 134,67 0,229 7.745 109,3 81,95 0,159 4.713 76,0 69,5
50769 Köln 33.758 0,408 34.123 0,411 15.427 257,87 0,439 7557 106,7 97,67 0,190 2.862 46,2 43,3
50823 Köln 31.208 0,377 31.400 0,379 19.307 208,70 0,355 6.647 93,8 173,28 0,337 5.519 89,0 94,9
50825 Köln 28.334 0,342 28.480 0,343 16.800 208,52 0,355 7322 1033 181,30 0,352 6.366 102,7 99,3
50827 Köln 28.170 0,340 28.286 0,341 13.632 198,44 0,338 7.016 99,0 97,05 0,189 3.431 55,3 55,9
50829 Köln 20.339 0,246 20.444 0,246 9.399 15444 0,263 7554 1066 263,45 0,512 12.886 207,8 194,9

50858 köln 26.142

50859 köln 27.043
50931 köln 15.941
50933 köln 21.045
50935 köln 17.653
50937 köln 28.031
50939 köln 15.605
50968 köln 29.034
50969 köln 21.761
50996 köln 15.606
50997 köln 22.086
50999 köln 20.813
51061 köln 31.910
51063 köln 34.259
51065 köln 23.626
51067 köln 27.549
51069 köln 31.658
51103 köln 39.934
51105 Köln 28.272
51107 köln 33.007
51109 Köln 31.107
51143 köln 24.345
51145 Köln 27.786
51147 köln 25.144
51149 Köln 24.485

05315000 Köln, Stadt 1.080.394

Deutschland

0,316
0,327
0,193
0,254
0,213
0,339
0,188
0,351
0,263
0,188
0,267
0,251
0,385
0,414
0,285
0,333
0,382
0,482
0,341
0,399
0,376
0,294
0,336
0,304
0,296

13,049

3222351 1.000,000

26.271
27.449
15.863
21.335
17.630
28.176
15.644
29.313
22.013
15.769
22.199
21.033
32.105
34.375
23.698
27.737
31.849
40.320
23.497
33.431
31.315
24.450
27.973
25.282
24.598

1.087.616

0,317
0,331
0,191
0,257
0,213
0,340
0,189
0,353
0,265
0,190
0,268
0,254
0,387
0,114
0,286
0,334
0,384
0,486
0,344
0,403
0,378
0,295
0,337
0,305
0,297

13,112

1.000,000

13.673
12.307

9.401
11.383

9.886
17.377

9.053
15.424
12.547

7.927

9.889

9.498
15.306
17.957
12.663
13.939
15.982
21.012
15.104
15.534
14.062
11.794
13.554
12.465
11.271

569.943

41.463.883

8.

233,84
240,53
135,58
199,11
161,06
212,13
118,99
253,72
146,46
146,42
171,46
180,78
236,06
232,91
153,53
199,55
247,07
249,35
191,28
256,09
240,55
187,66
203,79
187,54
178,78

175,89

0,398
0,409
0,231
0,339
0,274
0,361
0,202
0,432
0,249
0,249
0,292
0,308
0,402
0,396
0,261
0,340
0,420
0,424
0,325
0,436
0,409
0,319
0,347
0,319
0,304

13,910

#770 1.000,000

‚Anmerkung: aus Datenschutzgründen sind für Postleitgebiete unter 10 Einwohnern die nationalen Kaufkraftwerte ausgewiesen

© Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung + Management GmbH / BBE Handelsberatung GmbH, München, 2019 basierend auf © Statistisches Bundesamt

8.901
8.763
8.547
9.332
9.136
7.529
7.606
8.655
6.653
9.286
7.724
8.595
7.353
6.775
6.479
7.194
7.157
6.184
6.712
7.660
7.682
7.675
7.285
7.418
7.268

7.517

7.086

125,6
123,7
120,6
131,7
128,9
106,3
107,3
122,2

93,9
131,0
109,0
121,3
103,8

95,6

91,4
101,5
109,5

87,3

94,7
108,1
108,4
108,3
102,8
104,7
102,6

106,1

549,49
112,55

94,89
138,79

36,23
134,59
125,18
171,60

94,88
117,56
211,64

44,16
111,95
115,85
143,99
116,99
140,85
374,42
165,20
119,37
104,68
124,31
105,93
184,60
266,08

8.267,60

1,068
0,219
0,184
0,270
0,070
0,262
0,243
0,334
0,184
0,229
0,411
0,086
0,218
0,225
0,280
0,227
0,274
0,728
0,321
0,232
0,203
0,242
0,206
0,359
0,517

16,072

100,0 514.410,56 1.000,000

20.916
4.100
5.982
6.505
2.055
4.777
8.002
5.854
4.310
7.455
9.534
2.100
3.487
3.370
6.076
4.218
4.422
9.286
5.797
3.571
3.343
5.084
3.787
7.302

10.817

7.602

6.202

337,3
66,1
96,5

104,9
33,1
77,0

129,0
94,4
69,5

120,2

153,7
33,9
56,2
54,3
98,0
68,0
713

149,7
93,5
57,6
53,9
82,0
61,1

117,7

174,4

122,6

100,0

268,5
53,5
80,0
79,6
25,7
72,5

120,2
77,3
74,0
91,7

141,0
27,9
54,2
56,8

107,2
67,0
65,1

171,6
98,7
53,3
49,7
75,7
59,4

112,5

170,1

115,5

100,0

Einzelhandelszentralität 2020 in Deutschland

5-stellige Postleitgebiete

PLZ Gemeinde I Bevölkerung I Bevölkerung Haushalte Einzelhandelsrelevante Kaufkraft 2020 | Einzelhandelsumsatz 2020 ] zentralitäts- | Kaufkraft-
5-steller 01.01.2019 Prognose 2020 Prognose 2020 EH-Kaufkraft- Umsatz- | kennziffer | bindungs-
(Gebietsstand Jahresdurchschnitt _lahresdurchschnit] in Mio. | Promille-] Euro Index inMio. |Promille-| Euro | kennziffer | 2020 quote
1.1.2020) Anzahl_| promitteanteii | Anzahl | promilteantei Anzahl Euro anteil |prokopf| D=100 Euro anteil | proKopf| D=100 D=100 2020

50667 Köln 4.477 0,054 4.436 0,053 3.063 38,28 0,067 8.630 126,2 1.622,80 3,291 365.826 6.178,9 4.394,6 4239%
50668 Köln 12.111 0,146 12.144 0,146 7.337 9229 0,162 7.600 1112 817 0171 6931 1171 105,3 91%
50670 Köln 18.057 0,218 18.038 0,217 11638 12540 0,220 6.952 101,7 14984 0,04 8.307 140,3 138,0 119%
50672 Köln 9.731 0,117 9.767 0,117 6.750 76,57 0,134 7.839 114,7 270,30 0,548 27.675 467,4 407,6 353%
50674 Köln 19.457 0,234 19.588 0,235 13.384 13527 0,238 6.906 1010 16340 0,331 8.342 120,9 139,5 121%
50676 Köln 16.209 0,195 16.390 0,197 11330 11157 0,196 6.807 99,6 76,78 0,156 4.685 79,1 79,5 69%
50677 Köln 13.719 0,165 13.769 0,165 8.720 93,73 0,165 6.807 99,6 8382 0,170 6.088 102,8 103,3 89%
50678 Köln 19.130 0,230 19.200 0,231 11495 13317 0,234 6.936 1015 10918 0,221 5.687 96,0 94,7 82%
50679 Köln 15.685 0,189 15.752 0,189 8.853 10470 0,184 6.647 97,2 6329 0,128 4.018 67,9 69,8 60%
50733 Köln 37.388 0,450 38.066 0,457 21512 260,84 0,458 6.852 100,2 16497 0,335 4.334 73,2 73,0 63%
50735 Köln 33.437 0,4038 33.626 0,404 16.692 23547 0,414 7.003 10224 136,79 0,277 4.068 68,7 67,1 58%
50737 Köln 19.582 0,236 19.643 0,236 10526 137,33 0,241 6991 102,3 74,16 0,152 3.806 64,3 62,9 54%
50739 Köln 27.574 0,332 27.826 0,334 13.461 190,62 0,335 6.850 100,2 100,26 0,203 3.603 60,9 60,7 53%
50765 Köln 31.798 0,383 32.119 0,386 13.021 23415 0411 7.290 1066 16558 0,336 5.155 87,1 81,7 71%
50767 Köln 17.388 0,209 17.564 0,211 8326 131,67 0,231 7.497 109,7 83,75 0170 4.768 80,5 73,4 64%
50769 Köln 33.980 0,409 34.339 0,412 15.434 251,62 0,442 7.328 107,2 92,55 0,188 2.695 45,5 22,5 37%
50823 Köln 31.367 0,378 31.651 0,380 19.3497 20117 0,353 6.356 93,0 16847 0,342 5.323 89,9 96,7 84%
50825 Köln 23.444 0,343 28.668 0,344 16.812 199,07 0,50 6.944 1016 17552 0,356 6.122 103,4 101,8 88%
50827 Köln 28.198 0,340 28.338 0,340 13576 19149 0,336 6.757 98,8 9454 0192 3.336 56,3 57,0 49%
50829 Köln 20.705 0,249 21.161 0,254 9672 15432 0271 7.293 106,7 242,40 0,492 11.455 193,5 181,4 157%
50858 Köln 26.376 0318 26.717 0,321 13.823 22942 0,403 8.587 1256 54453 1,104 20.381 344,2 274,1 237%
50859 Köln 27.126 0,327 27.318 0,328 12.176 231,60 0,407 8.478 1240 11098 0,225 4.062 68,6 55,3 48%
50931 Köln 15.982 0,193 16.086 0,193 947 13216 0232 8216 120,2 9393 0,190 5.839 98,6 82,1 71%
50933 Köln 21.290 0,256 21.623 0,260 11469 19325 0,339 8.937 130,7 14310 0,290 6.18 1118 85,5 74%
50935 Köln 17.721 0,214 17.900 0,215 9979 156,78 0,275 8.759 128,1 3822 0,078 2135 36,1 28,1 24%
50937 Köln 28.048 0,338 28.176 0,338 17275 20241 0,356 7.184 1051 132,68 0,269 4.709 79,5 75,7 66%
50939 Köln 15.574 0,188 15.605 0,187 897 11345 0,19 7.270 1064 12735 0,258 8.161 137,8 129,6 112%
50968 Köln 29.326 0,353 29.738 0,357 15556 24917 0,438 8.379 1226 16982 0,344 5.710 36,5 78,7 68%
50969 Köln 21.969 0,265 22.266 0,267 12617 14345 0,252 6.443 94,2 9,16 0,201 4.453 75,2 79,8 69%
50996 Köln 15.588 0,188 15.632 0,188 78212 140,13 0,246 8.964 1311 12471 0,253 7.978 134,7 102,8 89%
50997 Köln 22.224 0,268 22.451 0,270 9.942 16806 0,295 7.485 109,5 19850 0,403 8.841 149,3 136,4 118%
50999 Köln 20.904 0,252 21.078 0,253 9.462 17452 0,07 8.280 1211 43,79 0,089 2.078 35,1 29,0 25%
51061 Köln 32.138 0,387 32.495 0,390 15.401 231,37 0,406 7.120 1042 10775 0219 3316 56,0 53,8 47%
51063 Köln 34.371 0,414 34.620 0,416 17978 22405 0,394 6.472 9,7 11705 0,237 3.381 57,1 60,3 52%

51065
51067
51069
51103
51105
51107
51109
51143
51145
51147
51149

Köln
köln
Köln
Köln
Köln
Köln
Köln
Köln
köln
Köln
Köln

Deutschland

23.833
27.601
31.753
40.163
28.377
33.311
31.221
24.387
28.012
25.339
24.573

83.019.213

0,287
0,332
0,382
0,184
0,342
0,401
0,376
0,294
0,337
0,305
0,296

1.000,000

24.088
27.763
32.051
40.611
28.594
33.751
31.436
24.526
28.351
25.636
24.759

83.284.000

0,289
0,333
0,385
0,488
0,343
0,405
0,377
0,294
0,340
0,308
0,297

1.000,000

12.794
13.871
15.990
21.039
15.067
15.590
14.035
11.761
13.656
12.565
11.278

41.770.406

149,18
193,01
238,68
243,31
185,25
249,42
233,69
180,42
197,68
182,83
173,04

569.344,05

0,262
0,339
0,419
0,427
0,325
0,438
0,410
0,317
0,347
0,321
0,304

1.000,00

6.193
6.952
7.447
5.991
6.479
7.390
7.434
7.356
6.973
7.132
6.989

6.836

Anmerkung: aus Datenschutzgründen sind für Postleitgebiete unter 10 Einwohnern die nationalen Kaufkraftwerte ausgewiesen.

90,6
101,7
108,9

87,6

94,8
108,1
108,7
107,6
102,0
104,3
102,2

100,0

150,39
126,31
137,40
362,10
156,55
110,76

97,63
124,63
100,91
173,96
260,88

493.087,74

0,305
0,256
0,279
0,734
0,317
0,225
0,198
0,253
0,205
0,353
0,529

1.000,000

6.243
4.550
4.287
8.916
5.475
3.282
3.106
5.081
3.559
6.786
10.537

5.921

© Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung + Management GmbH / BBE Handelsberatung GmbH, München, 2020 basierend auf © Statistisches Bundesamt

105,5
76,8
72,4

150,6
92,5
55,4
52,5
85,8
60,1

114,6

178,0

100,0

116,4
75,6
66,5

1718
97,6
51,3
48,2
79,8
58,9

109,9

174,1

100,0

101%
65%
58%

149%
85%
44%
42%
69%
51%
95%

151%

87%

Einzelhandelszentralität 2021 in Deutschland

5-stellige Postleitgebiete

Pız Bevölkerung Bevölkerung Haushalte Einzelhandelsrelevante Kaufkraft 2021 Einzelhandelsumsatz 2021 Zentralitäts-] Kaufkraft-
5-steller 1.1.2020 Prognose 2021 Fromere 2021 EH-Kaufkraft- Umsatz- | kennziffer | bindungs-
Jahresdurchschnitt hresdurchschr] inMio. | Promille- | Euro Index inMio. | Promille-| Euro | kennziffer | 2021 quote
(Gebietsstand Promille- Promille-
1.1.2021) Anzahl anteil Anzahl | anteil Anzahl Euro anteil | proKopf | D=100 Euro anteil | prokopf | D=100 | D=100 2021

50667 Köln 4.390 0,053 4364 0,052 3.105 36,18 0,064 8.290 1226 140349 3,006 321.607 5.747,3 4.686,5 3880%
50668 Köln 12.061 015 12134 0,145 7.294 89,64 0,159 7.388 109,3 69,63 0,149 5.738 102,5 93,8 78%
50670 Köln 18.005 0216 18270 0,219 11.358 125,18 0,222 6.852 101,4 141,83 0,304 7.763 138,7 136,9 113%
50672 Köln 9.542 0,115 9.585 0,115 6.648 72,91 0,129 7.607 125 24214 0,519 25.262 451,4 401,2 332%
50674 Köln 19.198 0231 19368 0,232 13.300 131,52 0,233 6.793 100,5 156,12 0,334 8.063 144,1 143,4 119%
50676 Köln 16.225 0,195 16.485 0,198 11.402 109,52 0,194 6.644 98,3 70,85 0,152 4.298 76,8 78,1 65%
50677 Köln 13.606 0164 13.774 0,165 8.71 92,65 0,164 6.726 99,5 8191 0,175 5.946 106,3 106,8 88%
50678 Köln 18.996 0228 19192 0,230 11.475 13154 0,233 6.854 101,4 100.08 0,214 5.215 33,2 91,9 76%
50679 Köln 15.655 0188 15832 0,190 8.865 103,95 0,184 6.566 97,1 55,91 0,120 3.532 63,1 65,0 54%
50733 Köln 37.466 0450 37959 0,455 21.247 254,74 0,452 6711 93 15134 0,324 3.987 71,2 71,8 59%
50735 Köln 33.271 0,400 33.759 0,405 16.901 232,69 0,413 6.893 102,0 128,86 0,276 3.817 68,2 66,9 55%
50737 Köln 19.774 0238 20128 0,241 10.640 13734 0,244 6.823 100,9 70,58 0,151 3.506 62,7 62,1 51%
50739 Köln 27.642 0332 28.112 0,337 13.454 188,05 0,333 6.689 99,0 92,87 0,199 3.304 59,0 59,7 49%
50765 Köln 31.169 0,3755 31.708 0,380 12.806 228,03 0,404 7.192 10664 16150 0,346 5.093 91,0 85,6 71%
50767 Köln 17.229 0,210 17.734 0,213 8.339 130,75 0,232 7.373 109,1 82,49 0,177 4.652 83,1 76,2 63%
50769 Köln 34.091 0,410 34.595 0,415 15.460 248,97 0,441 7.197 106,5 89,97 0,193 2.601 46,5 43,7 36%
50823 Köln 31.206 035 31.787 0,381 19.425 199,26 0,353 6.269 92,7 16000 0,343 5.034 90,0 97,0 80%
508255 Köln 28.676 0,3455 29.078 0,349 16.769 197,01 0,349 6.775 100,2 162,22 0,347 5.579 99,7 99,5 82%
50827 Köln 28.216 0,339 28.685 0,344 13.773 190,18 0,337 6.630 98,1 94,55 0,203 3.300 59,0 60,1 50%
50823 Köln 21.631 0,260 22.165 0,266 10.097 158,60 0,281 7.156 1059 26092 0,559 11.772 210,4 198,7 165%
50858 Köln 26.715 0321 27158 0,326 14.028 227,07 0,403 8.361 123,7 540,80 1158 19.913 355,9 287,7 238%
50859 Köln 27.203 0,3298 27.821 0,333 12.366 231,29 0,410 8.313 123,0 108,755 0,233 3.909 69,9 56,8 47%
50931 Köln 15.908 0191 16.165 0,194 9.387 130,08 0,231 8.047 119,0 85,98 0,184 5.319 35,1 79,9 66%
50933 Köln 21.332 0256 21.718 0,260 11151 188,57 0,334 8.683 128,4 138,95 0,298 6.398 114,3 89,0 78%
509355 Köln 17.754 0213 18.017 0,216 9.980 153,66 0,272 8.529 126,2 3347 0,072 1.858 33,2 26,3 22%
50937 Köln 28.077 0,338 28.376 0,340 17.152 199,14 0,353 7.018 103,8 117,70 0,252 4.148 74,1 71,4 59%
50939 Köln 15.434 0186 15.618 0,187 8.990 111,02 0,197 7.108 105,2 132,89 0,285 8.509 152,1 144,6 120%
50968 Köln 30.051 0361 30.511 0,366 15.567 249,89 0,443 8.190 1212 163,36 0,350 5.354 35,7 73,0 65%
50969 Köln 22.201 0267 22566 0,270 12.659 143,22 0,254 6.347 93,9 92,32 0,198 4.091 731 773 64%
50996 Köln 15.318 0184 15577 0,187 7.969 135,93 0,241 8.727 129,1 112,75 0,242 7.238 129,3 100,2 83%
50997 Köln 22.129 0266 22526 0,270 9.967 165,61 0,294 7.352 1088 205,12 0,439 9.106 162,7 149,6 124%
50999 Köln 20.811 0250 21169 0,254 9.556 171,29 0,304 8.092 119,7 44,05 0,094 2.081 37,2 311 26%

51061 Köln 32.530 0,391 33.022 0,396 15.325 232,04 0,411 7.027 104,0 100,68 0,216 3.049 54,5 52,4 43%

51063 Köln 34.200 0,411 34.870 0,418 18.054 221,91 0,393 6.364 94,1 112,61 0,241 3.230 57,7 61,3 51%
51065 Köln 24.023 0,289 24.293 0,291 12.754 147,59 0,262 6.075 89,9 143,17 0,307 5.893 105,3 117,2 97%
51067 köln 27.866 0,335 28.259 0,339 13.911 191,97 0,340 6.793 100,5 117,94 0,253 4.174 74,6 74,2 61%
51069 köln 31.911 0,384 32.488 0,389 16.122 236,86 0,420 7.291 107,9 125,356 0,269 3.859 69,0 63,9 53%
51103 Köln 40.269 0,484 41.171 0,493 21.207 242,66 0,430 5.894 87,2 356,87 0,764 8.668 154,9 177,7 147%
51105 Köln 28.153 0,339 28.582 0,343 15.069 182,96 0,324 6.401 94,7 136,22 0,292 4.766 85,2 89,9 74%
51107 Köln 33.330 0,401 34.061 0,408 15.593 247,17 0,438 7.257 107,3 101,97 0,218 2.994 53,5 49,8 41%
51109 Köln 31.316 0,377 31.926 0,383 14.175 232,35 0,412 7.278 107,7 90,39 0,194 2.831 50,6 47,0 39%
51143 Köln 24.401 0,293 24.753 0,297 11.876 178,18 0,316 7.198 106,5 114,98 0,246 4.645 83,0 78,0 65%
51145 köln 28.384 0,341 28.949 0,347 13.854 197,41 0,350 6.819 100,9 95,24 0,204 3.290 58,8 58,3 48%
51147 köln 25.334 0,305 25.719 0,308 12.486 179,68 0,319 6.986 103,3 162,70 0,348 6.326 113,0 109,4 91%
51149 Köln 24.764 0,298 25.291 0,303 11.483 173,39 0,307 6.856 101,4 264,08 0,566 10.441 186,6 184,0 152%
5 Köln 9.281.802 111,605 9.290.811 111,361 4.529.657 62.927,53 111,579 6.773 100,2 52.226,91 111,868 5.621 100,5 100,3 83%
Deutschland 83.166.711 1.000,000 83.430.000 1.000,000 41.832.479 563.970,47 1.000,000 6.760 100,0 466.860,71 1.000,000 5.596 100,0 100,0 83%

Anmerkung: aus Datenschutzgründen sind für Postleitgebiete unter 10 Einwohnern die nationalen Kaufkraftwerte ausgewiesen.

Bevölkerung und Haushalte: © Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg 2021 basierend auf © Statistisches Bundesamt
Einzelhandelsrelevante Kaufkraft: © Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg 2021
Einzelhandelsumsatz: © Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung + Management GmbH / BE Handelsberatung GmbH, München, 2021

|Herbst- & Weinfest am 30.09. ab 13 Uhr

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statt. Mehr darüber lesen Sie auf den folgenden Seiten. Foto: König ; Ss EST Bil

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Die IG Rath/Heumar lädt am 30. September auf den Kurt-Henn-Platz an.der Rösrather Str. 603 (vordere Reihe v.l.): Christoph Ankerstein | OLED

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und Marcel Dunkelberg vom Werbeausschuss, IG-Chefin Sybille Schmitz und Susanne Dyczek vom Werbeausschuss sowie (hintere Reihe
v.l: Beirat Tobias Neumann, IG-Vize Frank Tacke (hinten), Vize-Schriftführer Swen Wilbertz, Beirat Ingo Henseler, Schriftführerin Katrin

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Vierck und Christian Kalkuhl vom Werbeausschuss. Foto:-König Panasonic

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Informationen rund um «Brück «Merheim ®Neubrück »Rath/Heumar

8. Jahrga Samstag, den 06. Oktober 2018 Nummer 34 /Woche 40
Das war das Weinfest 2018
Rath/Heumar feierte

Kam gut an beim Publikum: Markus Mörl Fotos: PM

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Das Herzstück des Weinfestes - die Theke, aus Heuballen gebaut

(PM) „Ich will Spaß," so lautete
der Titel des Songs, mit dem

‚ "Markus Mörl 1982 Platz 1. der
‚deutschen Singlecharts stürmte.

Ganz viel Spaß hatten auch die
Besucher des Weinfestes, das or-
ganisiert von der. IG Rath/Heumar
auch in diesem Jahr höchste Er-
wartungen erfüllte. Bei “edlen
Rot- und Weißweinen - neu dabei
Prosecco - stimmigem Catering
und einem bunten Programm kam
über viele Stunden keine Lange-
weile auf dem Platz vor dem Bür-
ger- und Vereinszentrum auf.
Bereits Linda Siu überzeugte mit
ihrer Stimme. Die 80er Jahre Mu-
sical Kultshow mit Markus und
Freunden erinnerte dann an eine
Zeit, in der die Musik in Deutsch-

‚land neue Töne hören ließ und die

man auch heute noch mag. Falco-
Double Alexander K. ließ mit
„Rock me Amadeus” Falco wieder
lebendig. werden .und auch Silke
K. begeisterte mit ihrer Stimme.

Ein weiteres „Bonbon” des Fes-

tes war die Modenschau 'von und
mit’ Susanne Dyczek. Hier konnte

man sich über die neueste Herbst-
mode informieren - schwungvoll
präsentiert. von Damen aus dem
Veedel und auch die nächste Kar-
nevalssession war mit tollen Kos-
tümen bereits Thema. Bei einem
kleinen Quiz konnte passend dazu
ein Platz auf dem Karnevalswa-
gen der Rother Buure Garde ge-
wonnen werden - ausgestattet
mit 50 Strüssjer. Durch den
Nachmittag führten gewohnt
souverän die 1. Vorsitzende der
IG, Sybille Schmitz und Frank. Ta-
cke, der 2. Vorsitzende. Unterstützt
wurden sie durch ‚viele freiwillige
Helfer, ohne die ein solches Fest
wohl kaum möglich wäre. Finanzi-
elle Zuwendungen kamen von
Sponsoren - unter ihnen viele orts-
ansässige Händler und Handwer-
ker. Eine schöne :Zusammenfas-
sung zum Weinfest 2018 kam von
einer begeisterten Besucherin:
„Liebe IG-Rath. Es war mal wieder
fantastisch. Vielen Dank für eure
Arbeit und den tollen Tag. Ihr seid
unglaublich.“

Besser kann man es nicht sagen!

Viele Besucher wollten das Fest nicht verpassen

l:

Rundblick Köln-Ost - 06. Oktober 2018 - Woche 40 - Nr. 34 - www.rundblick-koeln-os

Weinfest IG Rath
https://www.youtube.com/watch?v=1LopFGugapE

Weinfest IG Rath
https://www.youtube.com/watch?v=2cyE4OFIAhU

Anlage 9 Anträge Porz Mitte

178102 Zeichen

Antrag Verkaufsoffener Sonntag in Köln Porz Mitte am 09.10.2022   Antragsteller: ISG Porz      Bezeichnung des Anlass: Musikalischer Herbst  Anlassbeschreibung: Traditionelles Fest  in der Porzer Innenstadt seit mehr als 40 Jahre - Beginnend mit einem Jazz Frühstück, dann Porzer und Kölner Gruppen und Künstler. - umfangreiches Begleitprogramm durch   Kinderbelustigungen und Kulinarisches, Auftritte verschiedener Porzer Karnevalsvereinen. Seit 2013 in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte,  -Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!  Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.  ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: X eine historische Veranstaltung X  eine Veranstaltung, welche jährlich stattfindet  erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.   ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe.   Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung:  Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:  Veranstaltungsfläche:  Verkaufsfläche: ca. 10.500 am Sonntag Nachmittag  ca. 5500  2220 m²  incl. Bühnen  8520 m²  Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Plan laut Anlage Frequenzmessung und Gutachten   Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen.  Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen.  Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, 
 Wir möchten zunächst darauf verweisen, dass nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW (OVG NRW) vom 07.12.2017 (4 B 1538/17  RN 20) Weihnachtsmärkte als tauglicher Anlass eingestuft  und den öffentlichen Charakter eines Sonntags maßgeblich prägen können.  Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz , Josefstrasse und der Bahnhofstrasse,  der Musikalische Herbst statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können sich präsentieren. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen und sich an verschiedenen Musikrichtungen erfreuen.

dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ein musikalisches Programm  durch verschiedene Künstler.  Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots  Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)  Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen.   Aus der die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6  ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen (Seiten 19-20, 29).  Auch die Urteile vom OVG NRW  (27.04.2018,4 B 571/18 -   25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist.   Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Abschlussbericht Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK) ist die  Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz.  Ausgelöst wurden die Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen,  Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21).  Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale

gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße, Wilhelmstraße und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum.  Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH).   Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Datenerhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes  nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsentation vom 18.02.2016, -  Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte  (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43).   Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung.   Umsatzinteressen und alltägliche  hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte.

Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu fördern und rechtfertigt nach unserer Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich geschützten Sonntagsschutz.  Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.   Siehe oben    Hier beispielhaft das Plakat aus 2017 vom damaligen Herbstfest

Antrag Verkaufsoffene Sonntage in Köln Porz Mitte 04.12.2022   Antragsteller: ISG Porz      Bezeichnung des Anlass: Porzer Adventsmarkt in Verbindung mit Porzer RHEINachtsmarkt  Anlassbeschreibung: Traditionelles Adventsmarkt  in der Porzer Innenstadt  - seit mehr als 20 Jahres als Weihnachtsmarkt mit Ständen von regionalen Ausstellern, Kunstgewerbe, Handarbeiten, Schnitzereien, Dekorationsartikeln etc., Kinderprogramm mit Nikolaus und Märchenzelt, Glühweinstand und der Beteiligung ortsansässiger Vereine - in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte -Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!  Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.  ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um:  eine historische Veranstaltung X  eine Veranstaltung, welche jährlich  erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.   ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe.   Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung:  Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:  Veranstaltungsfläche:  Verkaufsfläche: ca. 9000 am Sonntag Nachmittag  ca. 4500  1520 m²    8520 m²  Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Plan laut Anlage Frequenzmessung und Gutachten  Sehr gute Erfahrung aus 2018und 2019 beim gemeinsamen Auftritt beim RHEINachtsmarkt  Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen.  Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen.  Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt 
 Wir möchten zunächst darauf verweisen, dass nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW (OVG NRW) vom 07.12.2017 (4 B 1538/17  RN 20) Weihnachtsmärkte als tauglicher Anlass eingestuft  und den öffentlichen Charakter eines Sonntags maßgeblich prägen können.  Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz , Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, sowie Cafe Gecko der Porzer Adventsmarkt statt. Der Nikolaus kommt mit Überraschungen für unsere kleinen Gäste. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird eine vorweihnachtliche Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können einen Adventsbasar mit gestalten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen.

hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ein musikalisches Programm  weihnachtliche Musik, u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Porzer Künstler.  Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots  Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)  Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen.   Aus der die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG  ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen (Seiten 19-20, 29).  Auch die Urteile vom OVG NRW  (27.04.2018,4 B 571/18 -   25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist.   Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK) ist die  Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz.  Ausgelöst wurden die Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen,  Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21).  Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22,

Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße, Wilhelmstraße, Friedrich Ebert-Platz und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum.  Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH).   Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Datenerhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes  nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsentation vom 18.02.2016, -  Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte  (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43).   Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung.   Umsatzinteressen und alltägliche  hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte.     Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu fördern und rechtfertigt nach unserer

Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich geschützten Sonntagsschutz.  Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.   Siehe oben  Plan der Porzer City

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                                Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte  Mai 18

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Stadt Köln Amt für Stadtentwicklung und Statistik Stadthaus Deutz  Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln      Abschlussbericht  Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte  
 
Im Auftrag der moderne stadt GmbH  Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus und der Gemeindeentwicklung mbH Brückenstraße 17 50667 Köln Tel. 0221 / 2 05 94-01 info@modernestadt.de www.modernestadt.de    Bearbeitet von NRW.URBAN GmbH    Fritz-Vomfelde-Straße 10 40547 Düsseldorf Tel. 0211 5 42 38- 0 info@nrw-urban.de  www.nrw-urban.de     Stand: 04.05.2018

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4 Bearbeitung NRW.URBAN: Nina Asbach Jennifer Boländer Alexandra Fehlhaber Martina Havel-Willeke Ludger Kloidt Jens Kohnen  Markus Schäfer Marion Trautmann

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     INHALTSVERZEICHNIS  
 
1. EINLEITUNG .................................................................................................. 7 1.1. ANLASS UND ZIEL ........................................................................................ 7 1.2. ERSTELLUNGSPROZESS .......................................................................... 12 1.3. BETEILIGUNG ............................................................................................. 13 2. BESTANDSANALYSE ................................................................................ 15 2.1. BEVÖLKERUNG UND WOHNEN ................................................................ 16 2.2. EINKAUFEN UND ARBEITEN ..................................................................... 20 2.3. SOZIALE INFRASTRUKTUR, BILDUNG UND KULTUR ............................ 24 2.4. GRÜN- UND FREIFLÄCHEN, UMWELT ..................................................... 29 2.5. VERKEHR .................................................................................................... 35 3. STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE,        HANDLUNGSBEDARFE UND ZIELE ......................................................... 41 STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE MIT ABLEITUNG DER HANDLUNGSBEDARFE .............................................................................. 42 4. MAßNAHMEN .............................................................................................. 51 4.1. PORZITY EINSCHLIEßLICH RHEINBOULEVARD ..................................... 53 4.2. SCHULAREAL ............................................................................................. 61 4.3. GLASHÜTTE ................................................................................................ 65 4.4. FLANKIERENDE MAßNAHMEN IM UNTERSUCHUNGSGEBIET ............. 71 5. MAßNAHMEN-, KOSTEN-, FINANZIERUNGS- UND ZEITPLAN .............. 95 6. UMSETZUNGSPLANUNG ........................................................................ 103 7. VERZEICHNISSE ...................................................................................... 105 7.1. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS .................................................................. 106 7.2. ABBILDUNGSVERZEICHNIS .................................................................... 107 8. ANHANG .................................................................................................... 109

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                 1. EINLEITUNG 
 
  1.1.Anlass und Ziel Bereits am 27.04.2006 beauftragte der Stadtentwicklungsausschuss des Rates der Stadt Köln die Verwaltung mit der Erstellung und Vorlage eines teilräumlichen Entwicklungs-konzeptes. Dem Planungsauftrag entsprechend legte die Verwaltung im Juli 2008 den Ent-wurf des Entwicklungskonzeptes Porz Mitte vor.  Nach einer regen Öffentlichkeitsbeteiligung beschloss der Rat der Stadt Köln am 23.03.2010 das Entwicklungskonzept Porz Mitte als teilräumliche Entwicklungsplanung verbunden mit einer Beauftragung der Verwaltung mit der Weiterverfolgung und Umsetzung der Planungs- und Handlungsempfehlungen. Das Entwicklungskonzept sowie der dazugehörige Sachstand aus dem Jahr 2016 bilden die Grundlage für die weitere Betrachtung des Untersuchungsgebietes Porz Mitte.  Bei der Erstellung des vorliegenden Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) hat sich die Gebietsabgrenzung aus dem Entwicklungskonzept bestätigt. Das Untersuchungsgebiet zeigt besondere Handlungsbedarfe hinsichtlich der städtebaulichen und sozialräumlichen Struktur auf. Das Untersuchungsgebiet  mit rund 45 Hektar und 4.150 Einwohnerinnen und Einwohnern  umfasst den zentralen Bereich des Stadtteils Porz mit dem Bezirkszentrum. Dieses ist durch den Rhein im Westen, durch die Rathausstraße und die Bergerstraßeim Norden, durch die DB-Trasse sowie die Schillerstraße im Osten und durch den Straßenzug Bennauerstraße, Am Rheinbrauhaus sowie die Heinrich-von-Kleist-Straße im Süden be-grenzt.

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8  Abbildung 1: Untersuchungsgebiet Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln, DGK 2013 Bei der Betrachtung des Stadtbezirks Porz wird deutlich, dass der Bezirk aus einer Vielzahl an kleinen Dörfern entstanden ist. So sind viele Stadtteile auch heute noch durch die dörfli-che Struktur mit einem hohen Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern geprägt. Aber auch Großwohnsiedlungen wie in Porz-Finkenberg prägen den Bezirk. Porz Mitte als Zentrum des Stadtbezirks Porz ist durch eine Mischung aus Einkaufen, Wohnen und Arbeiten gekennzeichnet. Auffällig ist zudem die deutlich spürbare eigene Identität.  Auch nach über 40 Jahren Zugehörigkeit von Porz zur Stadt Köln (Eingemeindung im Jahre 1975) besteht weiterhin ein lokal definiertes Selbstverständnis der Porzerinnen und Porzer, das sich unter anderem in der starken Identifikation mit dem Stadtteil Porz, einem hohen Engagement für den Stadtteil und der Beteiligung durch die Bevölkerung ausdrückt.  Nicht zuletzt aufgrund der randlichen Lage zur Gesamtstadt kommt dem Bezirkszentrum eine hohe Bedeutung zu. In dem mit rund 80 Quadratkilometer flächenmäßig größten Bezirk Kölns werden eine Vielzahl an Angeboten und Funktionen gebündelt. Seit der Schließung des Hertie-Warenhauses (vormals Karstadt) im Jahre 2009 ist jedoch zunehmend zu  beobachten, dass die Entwicklung von Porz Mitte stagniert und ein sogenannter

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trading-down Prozess1 eingesetzt hat. Gewerbeleerstände nehmen zu, die Angebotsvielfalt nimmt gleichzeitig ab und die Gestaltung des öffentlichen Raums erscheint an verschiede-nen Stellen nicht mehr zeitgerecht. Die Aufenthaltsqualität hat hierdurch stark abgenommen, Begegnungsräume und Wegebeziehungen sind durch Barrieren verbaut und Angsträume entstanden. Dies geht mit einer zunehmend einseitigen Bevölkerungsentwicklung einher, die Unterstützungsbedarfe im Bereich der Integration und Qualifizierung aufzeigt.  Gleichzeitig verfügt Porz Mitte über erhebliche Potenziale, die über die Weiterentwicklung des Bezirkszentrums noch stärker herausgestellt werden können. Zu nennen ist an dieser -Zündorf sowie das grundsätzlich großräumige Einzugsgebiet des Bezirkszentrums.  Zudem zeichnet sich der Bezirk durch erhebliche Wachstumspotenziale aus. Die vorlie-gende Bevölkerungsprognose aus dem Jahr 2016 nimmt für den Bezirk Porz ein Bevölke-rungswachstum um rund 10% an (vgl. Stadt Köln, Kölner Statistische Nachrichten, 1/2016). Auch im Untersuchungsgebiet ergeben sich Potenzialflächen für zukünftige Entwicklungen, wie zum Beispiel das Schulareal mit dem derzeit dort noch ansässigen Berufskolleg. 
 Abbildung 2: Stadtbezirke und Stadtteile von Köln, Quelle: Stadt Köln 2017                                                       
1 Der Begriff trading-down bezeichnet in der Raumplanung den für ein Stadtteilzentrum typi-schen Entwicklungstrend vom vollständigen Angebot mit entspechendem Kundenaufkom-men und belebtem Umfeld  zu zunehmenden Leerständen inklusive ausbleibender Kund-schaft.

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-Ebert- Einen wesentlichen Entwicklungsimpuls stellt die geplante Neuordnung der Fläche des Friedrich-Ebert-Platzes einschließlich des ehemaligen Hertie-Kaufhauses zwischen Haupt-straße, Josefstraße und Wilhelmstraße dar. Seit der Schließung des Kaufhauses infolge der Insolvenz des Mutterkonzerns ist ein zentraler Bereich des Porzer Bezirkszentrums unge-nutzt. Die Warenhausschließung hat erheblich zum trading-down Prozess in der Porzer In-nenstadt beigetragen. Entstanden ist eine starke Barrierewirkung durch das große, leerste-hende Gebäude in Verbindung mit Entstehung von Angsträumen (zum Beispiel in verwahr-losten Durchgängen), ein nur wenig belebter Friedrich-Ebert-Platz und eine Vielzahl leerste-hender Ladenlokale in unmittelbarer Umgebung.  Abbildung 3: Ansicht Hertie-Kaufhaus aus der Wilhelmstraße und Friedrich-Ebert-Platz,  Quelle: Stadt Köln (li.), NRW.URBAN (re.) Eine Initialzündung für die weitere Entwicklung von Porz Mitte bilden der Abriss der Hertie-Immobilie und die Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes. Nach Erwerb des ehema-ligen Hertie- Gesellschaft zur För-derung des StädtebauMach-barkeitsstudie zur Revitalisierung der Porzer Innenstadt beauftragt, die gemeinsam mit JSWD Architekten GmbH & Co. KG erarbeitet wurde. Am 10.09.2015 wurde das in der Machbarkeitsstudie aufgezeigte städtebauliche Planungskonzept in der Variante B1 durch den Rat der Stadt Köln beschlossen. Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens hatten sich zuvor rund 500 Porzerinnen und Porzer zur Machbarkeitsstudie eingebracht.   Abbildung 4: Variante B1 Entwicklung Friedrich-Ebert-Platz,  Quelle: JSWD Architekten GmbH & Co. KG 2015

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Mit Ratsbeschluss vom 28.06.2016 wurde moderne stadt GmbH mit der Umsetzung des Planungskonzeptes für den Friedrich-Ebert-Platz und das ehemalige Warenhaus betraut. Nach Abriss des leerstehenden Hertie-Warenkaufhauses werden drei neue Gebäude mit neuen Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen sowie Wohnen, davon 30% öffentlich gefördert, in den Obergeschossen entstehen. Damit verbunden wird eine qualitativ hochwer-tige Umgestaltung des öffentlichen Raumes in Porz Mitte angestrebt. Auf Grundlage der Abbruchgenehmigung vom 05.10.2017 wurde im November 2017 mit der Niederlegung der ehemaligen Hertie-Immobilie, der Tiefgaragenfläche sowie den Platzaufbauten am Friedrich-Ebert-Platz begonnen und damit die Voraussetzung zur Revitalisierung der Innenstadt von Köln-Porz eingeleitet. Zur Umsetzung des städtebaulichen Planungskonzeptes wird zurzeit Planungsrecht durch einen Bebauungsplan geschaffen. Der Geltungsbereich des neu aufzustellenden Bebau-ungsplans umfasst den Friedrich-Ebert-Platz mit dem ehemaligen Reisebüro, das Grund-stück der ehemaligen Hertie-Immobilie sowie die angrenzenden Teilbereiche im umgeben-den Stadtraum der Fußgängerzone. Hierzu zählen das Umfeld der Kirche Sankt Josef mit dem angebauten Dechant-Scheben-Haus, die bebaute Brückenkonstruktion, die den Fried-rich-Ebert-Platz über die tiefer liegende Hauptstraße hinweg mit dem Hackenbroichgäßchen  und damit dem Vorplatz des Bezirksrathauses  sowie der Rheinpromenade verbindet, das Grundstück Josefstraße 7 sowie die Bereiche der Fußgängerzone an der Wilhelmstra-ße, der Josefstraße und der Bahnhofstraße.   Abbildung 5: Geltungsbereich Bebauungsplanentwurf  Innenstadt Köln-Quelle: Stadt Köln Ziel für Porz Mitte ist die nachhaltige Stabilisierung, Revitalisierung und Entwicklung  des Bezirkszentrums als Einkaufs- / Arbeits- und Wohnstandort. Dabei stehen sowohl die sozialen als auch die gestalterischen Aspekte im Mittelpunkt des Handels.

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12  1.2.Erstellungsprozess  Auf Grundlage des Entwicklungskonzeptes und seines aktualisierten Sachstands 2016 so-wie der Fortentwicklung der Machbarkeitsstudie zur Revitalisierung der Porzer Innenstadt wurde das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ab September 2016 in enger Kooperation zwischen Stadt Köln, der mit der Konzepterstellung beauftragten Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN und moderne stadt GmbH erstellt.  In einem fachämterübergreifenden Prozess wurden innerhalb der Verwaltung die Ausgangs-lage sowie die Bedarfe erfasst und entsprechende Maßnahmen abgeleitet. In einer regel-mäßigen Projektgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von Stadt Köln, NRW.URBAN sowie moderne stadt GmbH wurde die zentrale Steuerung und Koordination sichergestellt. Die fachämterübergreifende Zusammenarbeit erfolgte in drei Arbeitsgruppen sowie anlass-bezogenen Ämterrunden und Workshops.   Arbeitsgruppe 1: Einkaufen und Arbeiten,   Arbeitsgruppe 2: Bevölkerung und Wohnen, soziale Infrastruktur, Bildung, Kultur   Arbeitsgruppe 3: Grün- und Freiflächen, Umweltsituation, Verkehr

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 1.3.Beteiligung  Bei der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes wurde besonders großer Wert auf eine breite und transparente Öffentlichkeitsbeteiligung gelegt. Folgende Beteili-gungsformate wurden umgesetzt:  Sitzungen des Beirats Porz Mitte  zwei große Öffentlichkeitsbeteiligungen vor Ort   Online-Beteiligung  Beirat Porz Mitte  Zur kontinuierlichen Begleitung und politischen Vorberatung bei der Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept wurde vom Rat der Stadt Köln am 22.09.2016 die Einrichtung des Beirats Porz Mitte beschlossen. Der Beirat setzt sich zusammen aus lokalen Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Institutio-nen und bürgerschaftlichen Zusammenschlüssen. Die Geschäftsordnung des Gremiums wurde durch die Bezirksvertretung am 06.12.2016 beschlossen. Der Beirat tagt öffentlich, was seitens der Porzer Bevölkerung zur Beteiligung und Information genutzt wird.  Die konstituierende Sitzung des Beirats Porz Mitte fand am 20.02.2017 statt. In dieser Sitzung wurden die bisherigen Aktivitäten zur Entwicklungsplanung Porz Mitte vorgestellt und die Aufgabe des Beirats erläutert. In weiteren Sitzungen wurden die bisher erarbeiteten Maßnahmen für das Integrierte Stadt-entwicklungskonzept Porz Mitte vorgestellt und gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern disku-tiert (interner Workshop). Ferner wurden dem Beirat unter anderem die Ergebnisse der Öf-fentlichkeitsbeteiligungen sowie die Resultate der Online-Beteiligung vorgestellt und das weitere Vorgehen erläutert. Der Beirat hat sich bei den vorbereitenden Arbeiten zum ISEK Porz Mitte intensiv einge-bracht und wird die weitere Umsetzung beratend begleiten.  Öffentlichkeitsbeteiligung  Im Rahmen der Erstellung des ISEKs Porz Mitte wurde die Stadtgesellschaft intensiv einge-bunden und die Porzerinnen und Porzer haben aktiv ihre Anregungen eingebracht.  In einer ersten Öffentlichkeitsbeteiligung am 31.03.2017 wurde unter anderem durch die Oberbürgermeisterin Henriette Reker über die Ziele für Porz Mitte sowie die räumlichen Handlungsschwerpunkte und erste Planungen informiert. Anschließend konnten die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Anregungen an Themeninseln einbringen und die konkreten Maßnahmenvorschläge diskutieren.

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14                Abbildung 6: Eindrücke 1. Öffentlichkeitsbeteiligung, Quelle: Axel König  Zwischen der ersten und zweiten Veranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung wurde vom 31.03. bis zum 18.04.2017 eine Online-Beteiligung durchgeführt. Dabei wurde auf einer hierzu erstellten Internetseite die Möglichkeit eröffnet, weitere Ideen und Wünsche in den Prozess einzuspeisen. Mit rund 4.600 Aufrufen und rund 160 Kommentaren zu den Maß-nahmenvorschlägen wurde die Internetseite gut genutzt.  In einer zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung am 05.05.2017 nutzen rund 200 Teilnehme-rinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über die gebündelten Ergebnisse aus der Betei-ligung sowie den Ausblick auf die weiteren Schritte im Erarbeitungsprozess des ISEKs Porz Mitte zu informieren. Zudem wurden zur Verdeutlichung möglicher Planungsvarianten für ausgewählte städtebauliche Projekte (zum Beispiel Umgestaltung Rheinboulevard Porz, Grünfläche an der Glashütte) Gestaltungsvarianten durch JSWD Architekten GmbH & Co. KG skizziert.  Die Anregungen aus beiden Öffentlichkeitsbeteiligungen und der Online-Beteiligung wurden dokumentiert und in den weiteren Prozess aufgenommen. Am 20.07.2017 hat ein Vor-Ort-Termin mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW), der Bezirksregierung Köln, moderne stadt GmbH, NRW.URBAN und beteiligten Fachämtern der Stadt Köln statt-gefunden. Die vorgesehenen Maßnahmen wurden vorgestellt, die Anmerkungen des Landes aufgenommen und in das Konzept eingearbeitet.

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                 2. BESTANDSANALYSE 
 
  Die Bestandsanalyse dient der Erfassung der aktuellen Situation vor Ort. Sie bildet damit die Grundlage für die darauf folgende Stärken-Schwächen-Analyse und die hieraus abzuleiten-den Handlungsbedarfe.  Sie erfolgt analog zum Entwicklungskonzept Porz Mitte (2010) sowie dem diesbezüglichen Sachstand (2016) in den folgenden Handlungsfeldern, die den integrierten Ansatz zur Ent-wicklung von Porz Mitte widerspiegeln.   Bevölkerung und Wohnen  Einkaufen und Arbeiten  Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur  Grün- und Freiflächen, Umwelt  Verkehr

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16 2010 2016 2010 2016 2010 2016 20102016Einwohner/-innen1.027.504 1.081.701 107.469 113.611 3.964 4.150 1.5201.470Altersstruktur00 - < 18 15,5% 16,1% 16,9% 17,4% 17,1% 17,5% 22,6% 23,9%18 - < 35 25,0% 25,1% 20,1% 20,2% 23,9% 22,7% 24,3% 19,7%35 - < 45 16,1% 14,4% 14,7% 13,1% 14,5% 13,2% 12,0% 13,4%45 - < 65 25,6% 26,9% 28,5% 29,1% 27,5% 27,5% 27,8% 25,7%65 und älter17,8% 17,5% 19,8% 20,3% 17,0% 19,0% 13,4% 17,2%Jugendquotient 23,2 24,2 26,6 27,9 26,0 27,6 35,240,7Altenquotient 26,8 26,4 31,3 32,5 25,7 30,0 20,829,2Einwohner mit Migrationshintergrund341.122 408.860 37.719 47.251 2.256 2.553 1.2361.239Anteil Einw. mit Migrationshintergrund (%) 33,2% 37,8% 35,1% 41,6% 56,9% 61,5% 81,3% 84,3%Ausländer/-innen174.650 208.403 15.520 21.271 1.036 1.250 561569Anteil an der Gesamtbevölkerung (%)17,0% 19,3% 14,4% 18,7% 26,1% 30,1% 36,9% 38,7%Haushalte537.017 560.298 51.268 53.888 1.965 2.050 610599davon mit Kindern (%) 18,2% 18,5% 21,6% 21,3% 19,9% 19,0% 30,0% 28,4%Einpersonenhaushalte 50,3% 50,5% 40,3% 41,3% 45,4% 46,6% 28,0% 28,4%Zweipersonenhaushalte 27,4% 27,1% 32,2% 31,5% 28,7% 28,7% 30,3% 34,4%ab Dreipersonenhaushalte 22,3% 22,4% 27,5% 27,2% 25,9% 24,7% 41,6% 37,2%SGB II-BezugLeistungsbezieherinnen und -bezieher 115.497 117.050 13.287 14.588 960 989 557557Anteil an der Gesamtbevölkerung (%)14 13,4 15,7 16,3 29,7 29,4 42,644,6SGB II-Bezug unter 15-jähriger31.023 31.260 3.879 4.343 287 303 187189Anteil an den unter 15-jährigen (%)23,4 22,0 26,3 27,0 51,3 51,1 64,562,2Grundsicherung im AlterLeistungsbezieherinnen und -bezieher 10.986 14.342 951 1.333 46 61 1827Anteil an der Gesamtbevölkerung (%)6,0 7,7 4,5 5,9 6,9 7,9 8,910,8
UntersuchungsgebietPorz-MitteHandlungsschwerpunkt GlashüttensiedlungMerkmalStadt KölnStadtbezirk Porz 2.1.Bevölkerung und Wohnen2 Bevölkerung 
 
Die Bevölkerungsstruktur im Untersuchungsgebiet Porz Mitte ist mit Blick auf die Haushalts- und Altersstruktur vergleichbar mit der Gesamtstadt. Auffällig ist jedoch der deutlich höhere Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, was auf Unterstützungsbedarfe bei der Integrationsleistung hinweist. Zudem werden Bedarfe im Bereich Qualifizierung anhand der überdurchschnittlichen Anzahl an SGB-II-Bezieherinnen und -Beziehern deutlich.  
Abbildung 7: Übersicht der Bevölkerungsdaten,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 Nach einem Bevölkerungsrückgang in den Jahren von 2000 bis 2007 wies das Untersu-chungsgebiet in den vergangenen 10 Jahren einen Bevölkerungszuwachs von 6,8 % auf (Quelle: Entwicklungskonzept Porz-Mitte, Sachstand 2016. Stand: 31.12.2015). Die aktuellen kommunalen Bevölkerungsprognosen gehen davon aus, dass die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Köln bis zum Jahr 2025 nahezu um 100.000 ansteigen wird, was einem Wachstum von 9,5 % entspricht. Für den Stadtbezirk Porz wird bis 2025 ein Bevölkerungszuwachs von 10,2 % prognostiziert, der damit über dem gesamtstädtischen Durchschnitt liegt (vgl. Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Köln 2015 bis 2040).                                                        2 Die statistischen Angaben beziehen sich  falls nicht anders angegeben- auf den Stand 31.12.2016.

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Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung des Stadtbezirks steht in engem Zusammenhang mit der Ent-3 Von den rund 4.100 in Porz Mitte lebenden Personen haben über 2.500, also mehr als 60 %, einen Migrationshintergrund. Der Anteil in der Gesamtstadt beträgt zum Vergleich 37,8 %. In der Siedlung an der Glashüttenstraße liegt der Anteil der Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund mit 84,3 % nochmals deutlich höher als im Rest des Untersu-chungsgebietes.  Im Untersuchungsgebiet Porz Mitte beträgt der Anteil der 45- bis unter 65-jährigen 28%, gefolgt von den 18- bis unter 35-jährigen mit 23 % und den über 65-jährigen mit 19 %. Diese Altersstruktur entspricht in etwa der Gesamtstädtischen. Dies spiegelt sich auch im Ju-gend- und Altersquotienten des Untersuchungsgebietes wieder, welche nur leicht über de-nen der Gesamtstadt liegen.  Im Gegensatz dazu liegt in der Siedlung an der Glashüttenstraße der Jugendquotient  also das Verhältnis der jüngeren, noch nicht erwerbsfähigen Bevölkerung zu den Menschen im erwerbsfähigen Alter  mit 40,7 weit über dem des Untersuchungsgebietes und der Gesamt-stadt.   Abbildung 8: Altersstruktur im Vergleich,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 Von den insgesamt 2.050 Haushalten im Untersuchungsgebiet sind fast die Hälfte (47 %) Einpersonenhaushalte. Der Anteil der Haushalte mit Kindern beträgt 19 %, und der der Se-niorenhaushalte 23 %.                                                       3 Mit Beschlussfassung des Stadtentwicklungsausschusses vom 6. Februar 2014 wurde die Verwaltung beauftragt, ein begrenzt offenes, zweiphasiges Wettbewerbsverfahren durchzu-führen mit dem Ziel, eine circa 54 Hektar umfassende Wohnbaulandreserve in Zündorf-Süd (Köln-Porz) zu entwickeln.  0%5%10%15%20%25%30%0-18 18-35 35-45 45-65 >65Altersstruktur GesamtstadtStadtteil PorzPlangebiet Porz-MitteSiedlung Glashüttenstraße

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18 Das Untersuchungsgebiet liegt damit im gesamtstädtischen Durchschnitt. Auffällig ist der Anteil der Alleinerziehenden, der im Untersuchungsgebiet 34 % beträgt.   Abbildung 9: Haushaltsstruktur, prozentualer Anteil der Haushaltstypen im Vergleich,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 Bedeutsam ist, dass der Anteil der SGB-II-Empfängerinnen und -Empfänger mit 29,4 %  im Untersuchungsgebiet mehr als doppelt so hoch wie in der Gesamtstadt ist. Bei den unter 15-jährigen lebt sogar rund die Hälfte in einem Haushalt mit SGB-II-Bezug. In der Siedlung an der Glashüttenstraße liegen die Anteile bei den SGB-II-Empfängerinnen und  -Empfängern nochmals um 15,2 Prozentpunkte und bei den unter 15-jährigen um 11,1 Prozentpunkte höher (Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stand: 2016).  Abbildung 10: Anteil SGB-II-Empfänger im Vergleich,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 
0%5%10%15%20%25%30%35%40%Haushalte mit Kindern darunter Alleinerziehend SeniorenHaushaltsstruktur GesamtstadtStadtteil PorzPlangebiet Porz-MitteSiedlung Glashüttenstraße
0%10%20%30%40%50%60%70%Über 15 JahreUnter 15 JahreAnteil SGB-II-Empfänger GesamtstadtStadtteil PorzPlangebiet Porz-MitteSiedlung Glashüttenstraße

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Der Stadtteil Porz ist zudem gekennzeichnet von einer leicht überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquote. Diese liegt dort bei 9,6 %4 gegenüber 8,1 % in der Gesamtstadt. Der Anteil der älteren Menschen im Untersuchungsgebiet, die auf Grundsicherung im Alter (SGB XII) angewiesen sind, liegt mit 7,9 % nur unwesentlich über dem Durchschnitt der Ge-samtstadt.  Wohnen Der Wohnungsmarkt im Untersuchungsgebiet Porz Mitte verteilt sich zu annähernd glei-chen Teilen auf Einfamilienhäuser (48,7 %) und Mehrfamilienhäuser (51,3 %). Der Anteil der Einfamilienhäuser ist seit 2010 leicht gestiegen. Der Anteil des öffentlich geförderten Wohn-raums liegt im Stadtteil Porz mit 12,6 % über dem gesamtstädtischen Durchschnitt5.  Der hohe Anteil an Einfamilienhäusern und die damit im Nahbereich des Bezirkszentrums verbundene geringe Bau- und Bevölkerungsdichte stellen im Vergleich mit sonstigen Kölner Bezirkszentren eine Besonderheit dar. Im Untersuchungsgebiet Porz Mitte sind Wohnen und Gewerbe gemischt. Die Gebäu-destruktur weist eine Mischung aus kleinteiligen Gebäuden und größeren Gebäude-komplexen vorwiegend aus den 1970er Jahren auf. Der Zustand der Gebäude variiert, wo-bei vereinzelt ein Modernisierungs- und Sanierungsstau festzustellen ist. Mit Blick auf die Wohnversorgung ist innerhalb des Untersuchungsgebietes die Siedlung an der Glashüttenstraße besonders hervorzuheben (vgl. auch Potenzialflächen, S. 30/31).  Die Wohnungen gehören zum einen der privaten Landesentwicklungsgesellschaft Immobi-lien AG (LEG Immobilien AG) und zum anderen Privateigentümerinnen und -eigentümern. Dieser stark verdichtete, höhergeschossige Gebäudebestand stammt aus den 1970er Jah-ren, entspricht energetisch und architektonisch nicht heutigen Standards und weist zudem teilweise Instandhaltungsdefizite auf. Die zwischen den verschiedenen Gebäudekomplexen befindlichen Freiflächen zeichnen sich zum Teil durch einen schlechten Pflegezustand aus, der im Zusammenhang mit schlecht beleuchteten Wegeverbindungen zu Angsträumen führt. Über die Gestaltung der Flächen und Wege könnte eine Aufwertung erfolgen und die Zwi-schenräume als verbindendes Element in der Siedlung genutzt werden.                                                       4 Daten auf Ebene des Untersuchungsgebietes liegen nicht vor. 5 Daten auf Ebene des Untersuchungsgebietes liegen nicht vor.

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20  Abbildung 11: Siedlung an der Glashüttenstraße,  Quelle: NRW.URBAN 2016   2.2.Einkaufen und Arbeiten Das Bezirkszentrum Porz umfasst den kompakten, vor allem in den 1970er und 1980er Jahren geplanten Zentrumsbereich (Porzity) zwischen Rheinufer und Stadtbahntrasse mit den historisch gewachsenen Geschäftsstraßenabschnitten der Bahnhofstraße, der Haupt-straße und der Mühlenstraße. Dieser Bereich bildet das administrative und kulturelle Zent-rum des gesamten Stadtbezirks. Der ehemals auf Grundlage der Planungsvorstellungen aus den 1970er Jahren basierende Aus- und Umbau eines älteren Zentrenkerns entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen an Aufenthaltsqualität.  Abbildung 12: Fußgängerzone Bahnhofstraße,  Quelle: NRW.URBAN 2017

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Mit der Errichtung des CityCenter Porz im Jahr 2003 wurden die bestehenden Verkaufsflä-chen um rund 8.000 qm erheblich erweitert. Zentraler Magnet des Bezirkszentrums war das frühere Karstadt- und spätere Hertie-Warenhaus zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Josef-straße, das im Jahr 2009 im Zusammenhang mit der Insolvenz der Hertie GmbH geschlos-sen wurde. In der Folge kam es im Bezirkszentrum vermehrt zu Leerständen und dem Verlust von Lagequalitäten, was zu einer Abwärtsspirale führte. Diese zeigt sich auch im baulichen Zustand der Haupteinkaufsstraßen, den sanierungsbedürftigen Fassaden und der insgesamt geringen Aufenthaltsqualität in den Fußgängerzonen. Mitte 2017 wurden im Zentrumsbe-reich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Quelle: Erhebung durch NRW.URBAN).  Die einzige verbliebene A-Lage im Untersuchungsgebiet ist das CityCenter Porz. Im Zu-sammenhang mit der Schließung des Hertie-Kaufhauses führt dies zu einer Verlagerung des wahrgenommenen Zentrums weg vom Friedrich-Ebert-Platz hin zur Josefstraße.  Die mangelnde Anziehungskraft des Bezirkszentrums Porz wird außerdem stark beeinflusst durch den konkurrierenden Standort großflächigen zentrumsrelevanten Einzelhandels in Porz-Eil, Rudolf-Diesel-Straße, mit rund 17.000 qm Verkaufsfläche. 
 Abbildung 13: Beispielhafte Leerstände in der Bahnhofstraße,  Quelle: NRW.URBAN 2017

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22  Abbildung 14: Kartierung der Leerstände im Untersuchungsgebiet,  Stand: 10.07.2017, Quelle: NRW.URBAN 2017 Im Jahr 2013 beschloss der Rat der Stadt Köln basierend auf der Zentrenkonzeption von 1992 und dem Nahversorgungskonzept von 2003 das Einzelhandels- und Zentrenkonzept (EHZK). In diesem übernimmt Porz Mitte weiterhin die Funktion eines Bezirkszentrums für den Stadtbezirk Porz mit seinen derzeit etwa 113.600 Einwohnerinnen und Einwohnern. 
 Abbildung 15: Grenzen des Bezirkszentrum Porz gemäß Einzelhandels- und Zentrenkonzept, Quelle: Stadt Köln 2010

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Im Bezirkszentrum Porz befindet sich mit 23.000 qm knapp die Hälfte der Verkaufsfläche des gesamten Stadtbezirks Porz. Auf dieser Fläche gibt es mehr als 100 Betriebe, von de-nen derzeit allein der Elektronikfachmarkt Saturn, der seine Verkaufsfläche aktuell verklei-nert, im CityCenter Porz eine Magnetfunktion hat. Am östlichen Rand des Untersuchungs-gebiets angrenzend an die Trasse der DB AG liegt ein großflächiger Lebensmittel-Vollversorger. Südlich hiervon befinden sich diverse Dienstleistungseinrichtungen und das Finanzamt Köln-Porz. Insgesamt ist im Bezirkszentrum Porz Einzelhandel für den kurzfristi-gen Bedarf am stärksten vertreten (41 %), gefolgt von langfristigem (36 %) und mittelfristi-gem Bedarf (23 %) (vgl. Einzelhandels- und Zentrenkonzept Köln 2010, Stand: 2010). Einer im November 2015 durchgeführten Passantenbefragung zufolge kommen fast 80 % der im Bezirkszentrum Einkaufenden aus dem Stadtbezirk Porz. Auf dieser Befragung auf-bauend wurde ein Mehrbedarf von bis zu 12.000 qm Verkaufsfläche ermittelt, der sich etwa hälftig auf Güter des täglichen und des aperiodischen Bedarfs verteilen sollte (vgl. Entwick-lungskonzept Porz-Mitte, Sachstand 2016). Bestandteil der dreiteiligen Neubebauung des Friedrich-Ebert-Platzes ist es daher, einen zentralen großflächigen Einzelhandelsbetrieb im Zentrum zu verankern. Der Kaufkraftindex im Jahr 2016 für den Stadtteil Porz liegt mit 92,76 deutlich unter dem der Gesamtstadt mit 109,9, aber auch unter dem des maßgeblichen Stadtbezirks Porz mit 107,2. Berücksichtigt man das unter 2.1 dargestellte starke Bevölkerungswachstum insbesondere im Stadtbezirk Porz, so wird die Bedeutung des Untersuchungsgebietes Porz Mitte als funk-tionierendes und lebendiges Bezirkszentrum in den kommenden Jahren erheblich zuneh-men. Entscheidend ist daher, dass die schon jetzt bestehende und dann absehbar steigende Nachfrage angemessen befriedigt wird. Hierzu gehört nicht nur die Bereitstellung entspre-chender Verkaufsflächen und sonstigen privaten und öffentlichen Dienstleistungen, sondern auch die eines Umfelds, das durch seine hohe Aufenthaltsqualität den öffentlichen Raum belebt.                                                         6 Daten auf Ebene des Untersuchungsgebietes liegen nicht vor.

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24  2.3.Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur Die öffentlichen Einrichtungen im Untersuchungsgebiet befinden sich im Nahbereich des Bezirkszentrums, sodass sie für die Bevölkerung von Porz Mitte auch fußläufig gut zu errei-chen sind. Bildungseinrichtungen Die Gemeinschaftsgrundschule Hauptstraße, die Carl-Stamitz-Musikschule und das städti-sche Berufskolleg befinden sich in dem zentral gelegenen und verkehrlich gut erschlossenen Schulareal nördlich der Karlstraße, zwischen Josefstraße und Hauptstraße.  Bei der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) an der Hauptstraße 426 - 432 handelt es sich um eine 3-zügige offene Ganztagsschule mit 260 Schülerinnen und Schülern (Schuljahr 2015 / 2016). Bedingt durch den Gebäudezustand sind der Abriss des bestehenden Gebäu-des und der Neubau der Grundschule geplant. Eine diesbezügliche Machbarkeitsstudie von Juni 2015 liegt vor und wird derzeit ausgewertet. Bei der Planung soll eine 2-fach Turnhalle sowie eine mögliche Erweiterung auf 4 Züge, das entspricht bis zu 16 Grundschulklassen (385  480 Schülerinnen und Schüler), und damit verbunden der Flächenbedarf von rund 10.000 qm berücksichtigt werden (Quelle: Entwicklungskonzept Porz Mitte, Sachstand 2016).    Abbildung 16: Gebäude der Grundschule, Quelle: Stadt Köln Die Carl-Stamitz-Musikschule (CSM), eine Zweigstelle der städtischen Rheinischen Musik-schule Köln, befindet sich in einem Altbau an der Josefstraße.  Die CSM unterhält viele Kooperationen mit Bildungseinrichtungen (GGS Hauptstraße, Stadtgymnasium Porz (zertifizierter Musikzweig), Schnupperangebote für andere Grund-schulen und Kindertagesstätten). Sie ist fester Bestandteil der Porzer Bildungslandschaft und sehr gut besucht. Im Rahmen der Neugestaltung des Schulareals soll die CSM in direk-ter Nähe zur Grundschule berücksichtigt werden.

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25  Abbildung 17: Gebäude der Carl-Stamitz-Musikschule,  Quelle: Stadt Köln Das städtische Berufskolleg (BK 10) für das Berufsfeld Metalltechnik soll gemäß Be-schluss des Rates der Stadt Köln vom 12.11.2015 zum nächstmöglichen Zeitpunkt in den Berufskolleg-Campus Deutz, Eitorfer Straße, verlegt werden. Die Verlagerungsmöglichkeit wurde durch eine Machbarkeitsstudie der städtischen Gebäudewirtschaft positiv geklärt. Da im Bereich Eitorfer Straße bereits drei gewerblich orientierte Berufskollegs ansässig sind, werden hier umfangreiche bauliche und schulorganisatorische Maßnahmen im Vorfeld der Verlagerung des BK 10 erforderlich. Eine verbindliche Zeitplanung ist derzeit jedoch noch nicht möglich.   Abbildung 18: Gebäude des städtischen Berufskolleg (BK 10), Quelle: Stadt Köln Darüber hinaus ist eine Zweigstelle der Volkshochschule Köln im Bezirksrathaus Porz ange-siedelt.  Kindertagesstätten Im Kindergartenjahr 2017/18 beträgt die Versorgungsquote bei den Kindern unter 3 Jahren 33%, bei den Kindern von 3 bis unter 6 Jahren 109%. Damit ergibt sich aktuell ein Ausbau-bedarf von 2 Gruppen im Stadtteil Porz. In einer perspektivischen Sicht auf die Jahre 2020 und 2025 steigt der Ausbaubedarf aufgrund der nach der kleinräumigen Bevölkerungsprog-nose der Stadt Köln steigenden Kinderzahlen auf 4 bzw. 7 Gruppen.

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26 Dabei eingerechnet ist die aktuell noch temporäre 6-gruppige Kindertagesstätte Glas-hüttenstraße. Ohne diese Kindertagesstätte würde sich der Ausbaubedarf entsprechend erhöhen.  Spiel- und Bolzplätze Heute gibt es im Untersuchungsgebiet einen Gerätespielplatz mit Sandbereich an der Fried-richstraße / Klingerstraße und einen Bolzplatz an der Glashüttenstraße. Bereits bei der Er-stellung des Entwicklungskonzeptes PorzMitte bestand im Bereich Porz Mitte ein erhebli-cher Fehlbedarf an öffentlichen Spiel und Bolzplätzen. Es werden dringend zusätzliche Flächen benötigt, auf denen es möglich ist, adäquate öffentliche Spiel und Aufenthaltsräu-me einzurichten. Gemäß Spielplatzbedarfsanalyse beläuft sich der Fehlbedarf derzeit auf rund 12.000 qm.    Abbildung 19: Bolzplatz an der Glashüttenstraße, Quelle: NRW.URBAN 2017 Neben der Erhaltung und bedarfsgerechten Erneuerung bestehender Spielplätze und des Bolzplatzes an der Siedlung Glashüttenstraße sind neue öffentliche Spielplatzflächen erfor-derlich. Es ist die Herrichtung einer mindestens 1.000 qm großen Fläche für eine multifunkti-onale Trendsportanlage sowie eines mindestens 600 qm großen Spielplatzes vorzusehen. Die frei gestaltbaren Flächen sind bedarfsgerecht anzupassen und planungsrechtlich zu sichern. Diese Flächen dürfen nicht ganz oder teilweise als Retentionsfläche fungieren.  Ein zusätzlicher Bedarf entsteht durch die geplante und absehbare weitere Wohnbebauung. Neue Spielplatzflächen sind im Zuge der Neuplanung der Grünfläche zwischen der Siedlung an der Glashüttenstraße und der KVB-Gleistrasse vorgesehen. Ferner bietet die Neugestal-tung des zentralen Bereichs des ehemaligen Hertie-Warenhauses /Friedrich-Ebert-Platz die Möglichkeit, bezirkszentral Spielpunkte für Kinder zu errichten. Diese Funktion des öffentli-chen Raumes ist im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für die Freiraumgestaltung zu berück-sichtigen.

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Offene Jugendeinrichtungen An der Glashüttenstraße 20 befindet sich das Mitte der 1970er Jahre in Betrieb genommene Porzer Jugend- und Gemeinschaftszentrum `Glashütte` in der Trägerschaft der Jugend-zentren Köln gGmbH (JUGZ).  400 qm über ein Raumen-semble mit großem Saal, Café, Kegelbahn, Kinosaal und unterschiedlichen Gruppenräumen. Der Schwerpunkt der Einrichtung ist der offene Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Ange-bote wie Basteln, Werken, Musik machen, Sport und Übermittagsbetreuung werden von etwa 200 bis 300 Kindern und Jugendlichen regelmäßig genutzt (Quelle: Entwicklungskon-zept Porz-Mitte).  Ergänzt wird das Angebot durch die großzügig bemessene Außenanlage und Räume, die für bürgerschaftliche Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden. Eine an heutige Bedürfnisse angepasste Gestaltung des Außenbereichs würde die Nutzungsmöglichkeit verbessern. Zu nennen ist beispielsweise das Amphitheater, welches nicht barrierefrei zugänglich ist und eine Bespielung des Vorplatzes einschränkt.   Abbildung 20: Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte, Quelle: NRW.URBAN 2016 e-re Veranstaltungen wie ein RepairCafé oder Räumlichkeiten an verschiedene Interessenten für Veranstaltungen, Fachtagungen, Kinder-geburtstage, Projekte und vieles mehr und bietet dem Seniorennetzwerk der AWO Räum-lichkeiten für das Büro der Koordinatorin. Der Porzer Rathaussaal wird als Veranstaltungsort regelmäßig genutzt. Dort finden das ganze Jahr über vielfältige Kulturangebote statt. Zu-sammen mit zwei weiteren Jugendeinrichtungen in Finkenberg und in der Ohmstraße 48 oder zum Beispiel der Kirchengemeinde, dem Interkulturellen Zentrum Solibund sowie dem Alevitischen Kulturverein ist das Angebot für Kinder und Jugendliche im bezirkszentralen Bereich sehr gut.

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28 Weitere Angebote Die oben genannten Möglichkeiten werden durch Angebote der Kirchengemeinden in Porz sowie der Türkisch-Islamischen Mevlana-Gemeinde ergänzt. Ferner gibt es die Stadtteilbib-liothek Porz, das Tanzzentrum und die Zweigstelle der Volkshochschule Köln. Im Stadtteil Porz existieren darüber hinaus diverse Beratungsstellen für unterschiedliche Zielgruppen und Pflegeeinrichtungen, so dass sich insgesamt im Untersuchungsgebiet ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an sozialer Infrastruktur und Beratungsmöglichkeiten feststellen lässt.

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 2.4.Grün- und Freiflächen, Umwelt Grün- und Freiflächen Das Untersuchungsgebiet zählt partiell zu den mit öffentlichen Grün- und Freiflächen sowie mit Erholungs- und Freizeitfunktionen unterversorgten Siedlungsgebieten innerhalb des Kölner Stadtgebiets. Aktuell gibt es hier drei öffentliche Grünflächen. Sie befinden sich am Rheinufer, an der Glashüttenstraße und an der Karlstraße.  Die bestehenden Wegeverbindungen sind unzureichend und nicht dazu geeignet, die ein-zelnen Grün- und Freiflächen zu vernetzen. Die besondere Lage am Rhein kann durch Sichtachsen und Wegebeziehungen bisher nicht gestützt und hervorgehoben werden. Der Friedrich-Ebert-Platz ist die einzige zusammenhängende Platzfläche und stellt seit der Schließung des Hertie-Warenhauses und der damit einhergehenden Mindernutzung und Brachlage einen städtebaulichen Missstand dar. Mit der städtebaulichen Neugestaltung durch moderne stadt GmbH wird der Mittelpunkt des Bezirkszentrums grundlegend neu ge-ordnet. Auf dem neu entworfenen Stadtgrundriss entstehen drei neue maßstäbliche Baublö-cke mit gänzlich neuen öffentlichen Räumen. Der Friedrich-Ebert-Platz als bisheriger zentra-ler Stadtplatz wird dabei überwiegend zugunsten der Wohnfunktion aufgegeben. Einher geht hiermit die Belebung und Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie die Stärkung der Verbin-dung zwischen Bezirkszentrum und Rhein (vgl. Kapitel 1).  In Porz Mitte wird deutlich, dass die Gestaltung des öffentlichen Raumes oftmals nicht mehr den heutigen Standards entspricht. Dies wirkt sich zum einen auf die Aufenthaltsquali-tät und zum anderen auf die Nutzung und Zugänglichkeit des öffentlichen Raumes aus. So-mit ergeben sich Barrieren (zum Beispiel Stufen) und es entstehen Angsträume (zum Bei-spiel unübersichtliche Gestaltung, schlechte Beleuchtung), die sich durch das gesamte Be-zirkszentrum ziehen. Bei der Neugestaltung des öffentlichen Raumes rund um den Friedrich-Ebert-Platz entsteht die Chance, zeitgemäße Standards zu etablieren, die als Gestaltungsli-nie bei der weiteren Gestaltung von Porz Mitte aufgenommen werden.

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30  Abbildung 21: Bestandsplan Grün- und Freiflächen, Quelle: NRW.URBAN 2017  Potenzialflächen Im Untersuchungsgebiet finden sich verschiedene Potenzialflächen für die weitere räumliche Entwicklung. Auf diesen Flächen bestehen Möglichkeiten für neue Wohn- und Gewerbenut-zungen sowie die Gestaltung von Grünflächen. In der folgenden Abbildung sind die größeren Potenzialflächen dargestellt:   A= Friedrich-Ebert-Platz (kurzfristig)  B= Brachfläche an der Mühlenstraße (mittel- bis langfristig)  C= Freifläche neben der Jug- bis langfristig)  D= Grünfläche und provisorischer Parkplatz an der Glashüttenstraße (kurzfristig)  E= Schulareal (mittel- bis langfristig)

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Neben den bereits beschriebenen Potenzialflächen am Friedrich-Ebert-Platz und der Grün- ist das heutige Schulareal zwischen Haupt- und Josefstraße be-sonders hervorzuheben. Durch die vorgesehene Verlagerung des städtischen Berufskollegs (BK 10) ergeben sich mittelfristig Entwicklungsmöglichkeiten in einem zentral gelegenen Bereich des Porzer Bezirkszentrums. In Abhängigkeit von den weiteren Entscheidungen zur Verlagerung des Berufskollegs, aber auch zum Neubau der Grundschule und dem Standort der Carl-Stamitz-Musikschule sollten verschiedene Planungsvarianten abgewogen werden, um dieses Areal mit seinen erheblichen Potenzialen im Sinne eines stimmigen Gesamtbildes des Porzer Bezirkszentrums zu entwickeln.  
 Abbildung 22: Potenzialflächen in Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln   Rheinboulevard Porz Das Rheinufer in Porz zählt aufgrund seiner Breite von etwa 35 m und seiner Ausstattung mit 400 Linden zu den attraktivsten Rheinuferbereichen in Köln. Die Ufermauer sowie der Treppenaufgang mit dem Fahrkarten-pavillon stehen unter Denkmalschutz. Verbindungen zwischen Rheinboulevard und Haupt-straße beziehungsweise des Bezirkszentrums sind zwar vorhanden, aber schlecht ausge-

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32 baut und unattraktiv gestaltet, weshalb der zentrale Bereich als Rheinboulevard und Naher-holungsziel durch das Fußwegenetz nicht optimal erreicht und genutzt werden kann (siehe dazu Kapitel 2.5). Mit dem stark begrünten tiefer gelegenen Teil und dem oberen Teil zusammen mit der Platz-fläche vor dem Bildungszentrum hält der Bereich viele Möglichkeiten zur Nutzung für Frei-zeit- und Kulturaktivitäten bereit. Wie auch das Einkaufszentrum ist es jedoch mit Außen-gastronomie eher unterversorgt. Insgesamt ist kurzfristig eine Überprüfung des Rheinboule-vards hinsichtlich stadtgestalterischer und freiraumplanerischer Aufwertungsmöglich-keiten unter Berücksichtigung eines attraktiven Beleuchtungskonzepts durchzuführen.    Abbildung 23: Rheinboulevard Porz, Quelle: Stadt Köln  Am Rheinboulevard verläuft eine wichtige Radwegeverbindung zwischen Köln und Bonn sowie die städtische Veloroute (siehe dazu Kapitel 2.5). Da der Rheinuferweg von Fußgän-gerinnen und Fußgängern gleichermaßen genutzt wird und dies zu Konflikten führt, soll im Zuge von Aufwertungsmaßnahmen die Trennung der Nutzungen diskutiert und überprüft werden.  Der Rheinboulevard Porz ist Teil des im Landschaftsplan ausgewiesenen Landschafts-schutzgebietes L20 Rhein, Rheinauen und Uferbereiche von Rodenkirchen bis Langel. Die-ses verfolgt als Entwicklungsziel die Erhaltung und Weiterentwicklung einer weitgehend na-turnahen Landschaft.  Grünfläche an der Glashüttenstraße Die bestehende öffentliche Grünfläche westlich der Glashüttenstraße ist ca. 1 ha groß. Es handelt sich um eine gestaltete Grünanlage mit einer Anpflanzung zur östlich gelegenen Wohnbebauung an der Glashüttenstraße und zu einem provisorischen Parkplatz östlich der Stadtbahntrasse. Den zentralen Bereich bildet eine Rasenfläche mit einzelnen Bäumen, die von einem ca. 4  5 m hohen Hügel dominiert wird. Im südlichen Teil befindet sich ein öffent-licher, eingezäunter Bolzplatz. Die Grünanlage dient als Erholungsbereich und als Fuß-wegeverbindung mit der kürzesten Entfernung zwischen der Glashüttensiedlung und dem Geschäftszentrum Porz Mitte. Sie ist aufgrund mangelhafter Aufenthaltsqualität minderge-nutzt.

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33    Abbildung 24: Grünfläche an der Glashüttenstraße, Quelle: Stadt Köln  Der hier angrenzende, bis zur Stadtbahntrasse reichende knapp 6.000 qm große provisori-sche Parkplatzbereich zwischen Philipp-Reis-Straße und Bergerstraße weist Neuordnungs-bedarf auf. Das im Norden der Bergerstraße und im Süden der Philipp-Reis-Straße er-schlossene mindergenutzte Gelände ist im Mittel 25 m breit bei einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 250 m. Der Parkplatz wurde für die Zeit während des Baus des City-Centers und des Umbaus des Parkhauses provisorisch hergerichtet und wird heute nur noch wenig genutzt. Der Parkplatz ist aufgrund des insgesamt vorhandenen Stellplatzan-gebotes in Porz Mitte nicht erforderlich und stellt einen städtebaulichen Missstand dar. Die Stellplatzanlage soll den Zielen des Entwicklungskonzeptes Porz Mitte, Sachstand 2016, zufolge zurückgebaut und durch eine Grünfläche ersetzt werden. Dadurch kann der gesam-te Bereich zwischen der Stadtbahntrasse und der Siedlung an der Glashüttenstraße als zusammenhängende Grünfläche geplant und ausgebaut werden.  Abbildung 25: Provisorischer Stellplatz und Grünanlage,  Quelle: NRW.URBAN 2016 Im Flächennutzungsplan ist das Gesamtareal bis zur Stadtbahntrasse als Grünfläche dar-gestellt.

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34  Die dritte öffentliche Grünfläche innerhalb des Untersuchungsgebietes befindet sich an der Karlstraße. Sie besteht aus einer 10 bis 20 m breiten Rasenfläche als Straßenbegleitgrün ohne Aufenthaltsqualität. Eine besondere Qualität der Grünfläche ist ihr alter Baumbe-stand, der sich stark prägend durch das gesamte nördlich angrenzende Schulareal zieht. Bei der angestrebten Umgestaltung des Schulareals soll die bestehende Grünfläche zu einer  werden. Hierbei gilt es, den oben angesprochenen Baumbestand zu berücksichtigen und in die Neugestal-tung mit einzubeziehen. (Arbeitstitel) kann über eine klar er-kennbare direkte Wegeführung mit der Erholungszone Rheinufer verbunden werden. Neben der Reduzierung des Gründefizits soll dieses Projekt wesentlich zur Schaffung eines quali-tätsvollen neuen Wohnstandorts beitragen, der seinerseits besonders durch den vorhande-nen und weitgehend zu berücksichtigenden Baumbestand des heutigen Schulareals geprägt wird.   Abbildung 26: Baumbestand auf dem Schulareal,  Quelle: NRW.URBAN 2016

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 2.5.Verkehr Individualverkehr Für den Individualverkehr bestehen Anbindungen des Bezirkszentrums Porz an die Kölner Innenstadt und an das Bundesautobahnnetz. Porz Mitte ist gut an das überörtliche und örtli-che Verkehrsnetz angeschlossen. Über die Kaiserstraße und die Steinstraße erfolgt der Anschluss an das Autobahnnetz mit der A59, dem Autobahndreieck Heumar (A59 - A3 - A4) und dem Autobahnkreuz Gremberg (A559 - A4). Die Hauptstraße und die A559 (östlicher Zubringer) führen direkt bis in die Kölner Innenstadt.  Die Hauptstraße ist nach der Systematik des Gesamtverkehrskonzepts als örtliche Haupt-straße klassifiziert und zeitgleich eine Geschäftsstraße mit Wohnnutzung in den Oberge-schossen. Da die Hauptstraße die einzige direkte Verbindungsstraße zwischen dem Porzer Bezirkszentrum und dem Porzer Stadtteil Zündorf darstellt, weist sie ein erhöhtes Verkehrs-aufkommen und eine erhöhte Lärmemission auf. Im Zusammenhang mit der Planung für die Entwicklung von Zündorf-Süd mit rund 2.250 Wohnungen ist eine großräumige Lösung für den motorisierten Individualverkehr erforderlich, die auch zu einer Entlastung der Hauptstra-ße in Porz Mitte beitragen sollte. Eine weitere wichtige Verbindung für den Individualverkehr ist der Netzschluss zwischen Hauptstraße und Kaiserstraße für den Durchgangsverkehr (siehe Abbildung 27). Sämtliche Wohnstraßen im Untersuchungsgebiet haben, dort wo es rechtlich möglich ist, eine Tempo-30-Geschwindigkeitsbeschränkung. Durch diese Straßen können nahezu alle Nutzungen und Grundstücke innerhalb des Untersuchungsgebietes angefahren werden.

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36  Abbildung 27: Bestandsplan Verkehrsflächen, Quelle: NRW.URBAN 2017  Öffentlicher Personennahverkehr Das Untersuchungsgebiet ist durch die leistungsfähigen Schienennetze der Deutschen Bahn (DB) und der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) gut erschlossen und wird durch ein gut ausge-bautes Busnetz ergänzt. Die derzeitige Erschließung durch den Öffentlichen Personennahverkehr erfolgt primär über den im Untersuchungsgebiet liegenden Stadtbahn-Haltepunkt Porz-Markt. Die Anbindung an die Kölner Innenstadt (Neumarkt) über die Haltestelle Porz Markt mit der Stadtbahnlinie 7 der KVB erfolgt in weniger als 30 Minuten. Die aktuell 10 Buslinien, die das Untersuchungs-gebiet bedienen, ergänzen das Netz der KVB und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) in die umliegenden Stadtteile und angrenzenden Ortschaften und Städte.  Das DB-Netz wird über den Bahnhof Porz (Rhein) erschlossen, welcher außerhalb des Un-tersuchungsgebietes  jedoch fußläufig gut erreichbar  an der Kaiserstraße liegt.

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Die S-Bahn Linie 12 erschließt hierüber den Streckenverlauf zwischen Düren und Au (Sieg). Der Kölner Hauptbahnhof kann in weniger als 20 Minuten erreicht werden. Über die VRS-Regionallinien RE9 und RB27 wird der Kölner Hauptbahnhof in rund 10 Minuten erreicht. Durch die Anbindung von Porz Mitte an die Stadtbahn, die S-Bahn und das Busnetz mit dem nahegelegenen DB-Regionalbahnhof Porz (Rhein) ist die Erschließung durch den öffentli-chen Personenverkehr örtlich und überörtlich flächendeckend gut.  Rad- und Fußwegeverbindungen Entlang der den zentralen Bereich von Porz Mitte umspannenden Straßen sind straßenbe-gleitende Fuß- und Radwege vorhanden. Die Hauptkreuzungspunkte sind durch Lichtsignal-anlagen geregelt. Das Hauptradwegenetz von Köln besteht aus sogenannten Velorouten. Eine Veloroute ist eine durchgehende Hauptverbindung des Radverkehrsnetzes, wobei die Kriterien Zügigkeit, Komfort, Leistungsfähigkeit und Sicherheit im Fokus stehen. Im Untersuchungsgebiet verlau-fen fünf im städtischen Radverkehrsnetzplan für den Stadtbezirk 7 dargestellte Radwege-verbindungen:  - der überregionale Erlebnisweg Rheinschiene (Tourismusroute) ist eine Veloroute aus Richtung Bonn entlang des Rheinufers bis zur Kölner Innenstadt,  - die Radverkehrsführung zwischen Bergerstraße und Bahnhofstraße durch die  Josefstraße,  - die Verbindung von der Bahnhofstraße über die Friedrichstraße bis zur  Bergerstraße, - die Radfahrverbindung vom Rheinufer über die Bahnhofstraße und weiter über die Kaiserstraße, - die Querverbindung vom Mauspfad zum Radweg am Rheinufer über die Bergerstra-ße zu den im Untersuchungsgebiet verorteten Radfahrverbindungen.   Darüber hinaus sind zur Feinerschließung Radführungen entlang einzelner Straßenzüge vorhanden.

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Abbildung 28: Radverkehrsnetzplan Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln  Zur Radverkehrsplanung wurde 2015 für den weiteren Dialog zur Förderung des Radver-kehrs ein sogenannter Rder ADFC sowie die Fraktionen der Bezirksvertretung Porz angehören. Für die Fußgänger ist das Untersuchungsgebiet durch Gehwege gut erschlossen. Wichtige Verbindungsstrecken befinden sich zwischen den Wohnbereichen und dem Geschäftszent-rum sowie zur Haltestelle der Stadtbahn, der Buslinien Porz-Markt und zum Rheinufer.

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Zwischen dem CityCenter Porz und dem Bezirksrathaus liegt ein Fußgängerbereich mit Querung des heutigen Friedrich-Ebert-Platzes. Dieser Freiraum wird durch die Querung der verkehrlich belasteten Hauptstraße räumlich eingeschränkt. Daher kommt dem Brückenbauwerk über die Hauptstraße, welches die einzige kreuzungsfreie Fußwegeverbindung zwischen dem Bezirkszentrum und dem Rhein-ufer darstellt, besondere Bedeutung zu. Genau in diesem wichtigen Verbindungsstück stellt sich der Bereich von der Hauptstraße bis zum Rheinboulevard aufgrund des stark ausge-prägten Gebüschbewuchses als schwer einsehbar dar. Somit wird eine Sichtachsenbezie-hung deutlich erschwert. Zudem entstehen Angsträume, insbesondere in den Nachtstunden. Eine mögliche Gestaltungsoption diese Bereiches ist die Freistellung der Brückenkonstrukti-on und die Niederlegung der Aufbauten.  Abbildung 29: Wegeverbindung zwischen Hauptstraße und Rheinboulevard,  Quelle: NRW.URBAN 2017  Ruhender Verkehr Insgesamt stehen im Untersuchungsgebiet rund 1.500 öffentliche Stellplätze für den ruhen-den Verkehr zur Verfügung, wobei der Großteil dieser Stellplätze bewirtschaftet wird (Quelle: Entwicklungskonzept Porz Mitte 2010). Der Parkplatz an der Philipp-Reis-Straße ist durch private Dauermieter und einen Carsharing-Anbieter belegt. Darüber hinaus gibt es weitere bewirtschaftete Stellplätze im Untersuchungsgebiet, wie zum Beispiel das Parkhaus neben dem CityCenter (siehe Abbildung 30). Für die seit Jahren stillgelegte Tiefgarage unter dem Friedrich-Ebert-Platz ist im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung des Areals der Abriss und Neubau geplant.

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Das am Rande der Siedlung Glashüttenstraße gelegene städtische Parkplatzareal östlich der Stadtbahntrasse zwischen Philipp-Reis-Straße und Bergerstraße wurde, wie bereits beschrieben, für die Zeit während des Baus des CityCenters und des Umbaus des Parkhau-ses provisorisch hergerichtet und wird heute nur noch wenig genutzt. Der geplante Rückbau und die Anlage einer neuen Grünfläche sollen den städtebaulichen Missstand beheben.  
 Abbildung 30: Parkhaus und Straßenbahnhaltestelle Porz-Markt am CityCenter,  Quelle: NRW.URBAN 2016

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                 3. STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE,       HANDLUNGSBEDARFE UND ZIELE 
 
  Auf Grundlage der Bestandsanalyse lassen sich für die einzelnen Handlungsfelder die Hand-lungsbedarfe und Potenziale im Untersuchungsgebiet ableiten. Diese bilden wiederum die Basis für das Zielsystem und die Ableitung der vorgesehenen Maßnahmen.  Für das Untersuchungsgebiet Porz Mitte wird deutlich, dass vor allem eine Gestaltung des öffentlichen Raumes erforderlich ist, welche eine hohe Aufenthaltsqualität schafft, zum Ver-weilen einlädt und somit für Begegnung und Belebung sorgt. Dabei sollen die Potenziale des Bezirkszentrums herausgehoben werden. Dies zielt darauf ab, das Porzer Bezirkszentrum mit seinen bezirkszentralen Funktionen zu stärken und eine bessere räumliche Anbindung an den Rhein zu ermöglichen. Diese Belebung von Porz Mitte ist eng mit dem Einzelhandel und Dienstleistungsangebot zu verknüpfen, welches es maßgeblich zu unterstützen gilt.  Weiterhin bildet die Entwicklung der Wohnfunktion entlang des Zentrums einen wichtigen Entwicklungsimpuls und kann insbesondere bei der Entwicklung von Potenzialflächen einen wichtigen Beitrag bilden.  Mit Blick auf die langfristige Quartiersentwicklungsstrategie ist die Beteiligung und Mitwir-kung der ansässigen Bevölkerung von hoher Relevanz und über entsprechende Maßnah-men zu stärken.

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42 Stärken-Schwächen-Analyse mit Ableitung der Handlungsbedarfe Aufbauend auf der städtebaulichen und sozialräumlichen Bestandsaufnahme wurden die Stärken und Schwächen von Porz Mitte in den fünf verschiedenen Handlungsfeldern identifi-ziert.  Handlungsfeld 1: Bevölkerung und Wohnen  Die Bevölkerungsstruktur zeigt Unterstützungsbedarfe bei der Integrationsleistung und im Bereich Bildung und Qualifizierung auf. Auch aus diesem Grund sind eine soziale Balance und die Aktivierung aller Bevölkerungsgruppen mit dem Ziel anzustreben, dass sich alle Einwohnerinnen und Einwohner für ihr Quartier verantwortlich fühlen.  Vor dem Hintergrund des prognostizierten  Bevölkerungswachstums kommt der Schaffung und Bereitstellung in-tegrationsfördernder Angebotsstrukturen eine große Bedeutung zu.  Auf kleinräumiger Ebene zeigen sich vor allem Unterstützungsbedarfe im Geschosswoh-nungsbau aus den 1970er Jahren in der Siedlung an der Glashüttenstraße. In diesem stark verdichteten und höhergeschossigen Wohnbereich bestehen teilweise bauliche Mängel und Instandhaltungsdefizite. Hierdurch wird das Wohnumfeld unattraktiv wahrgenommen, die Lebensqualität gemindert und Segregationseffekte werden befördert. Die Einwohnerinnen und Einwohner im Untersuchungsgebiet sollen zukünftig stärker in die Planung von Maßnahmen, die Porz Mitte stärken, eingebunden werden. Durch geeignete Beteiligungsformate sollen Impulse für zivilgesellschaftliches Engagement im Stadtteil gege-ben und die Identifizierung mit dem Quartier gestärkt werden. Ziel ist die Entwicklung von lebendigen Nachbarschaften und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Gerade mit Blick auf die Siedlung an der Glashüttenstraße sind sozialintegrative Maßnahmen und spe-zielle Beteiligungsformate zu konzipieren. Die im Untersuchungsgebiet verorteten Baulücken und mindergenutzten Flächen stellen erhebliche Potenziale für die städtebauliche Entwicklung von Porz Mitte dar und können einen Beitrag zur bedarfsgerechten Ergänzung des Wohnungsmarktes liefern.   Handlungsfeld 2: Einkaufen und Arbeiten  Durch das Bevölkerungswachstum gerade auch im Stadtbezirk Porz kann die Bedeutung eines vollfunktionstüchtigen Bezirkszentrums, das hierfür durchgreifend neu strukturiert wer-den muss, entscheidend gestärkt werden. Mit einer auf die schon jetzt bestehende und si-cherlich steigende Nachfrage abgestimmten Verkaufsfläche können Kaufkraft und Kunden erfolgreicher an das Untersuchungsgebiet gebunden werden. Eines der größten Potenziale ist hierbei der kompakte Zentrumsbereich, in dem alle Einzelhandelsangebote fußläufig und mit guter Anbindung an den ÖPNV und guter Erreichbarkeit für den Individualverkehr vor-handen sind.

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Ein erster Schritt zur Wiederbelebung des Geschäftszentrums ist die Neuordnung des Fried-rich-Ebert-Platzes und seiner angrenzenden Flächen. Durch die damit verbundene Steige-rung der Aufenthaltsqualität wird ein entscheidender Impuls gegeben, von dem der gesamte ortsansässige Einzelhandel profitieren kann. In der Stärkung der bestehenden zentrenrelevanten Einzelhandels- und Dienstleistungsan-gebote und seiner bedarfsgerechten Ausweitung werden zudem Beschäftigungspotenziale gesehen, die angesichts der hohen Arbeitslosigkeit im Untersuchungsgebiet von großer Bedeutung sind.  Entscheidend wird sein, dass auch ein Umfeld, das den modernen Ansprüchen an Aufent-haltsqualität entspricht, im Bezirkszentrum gesichert wird. Dem heute erkennbaren trading-down Effekt muss durch geeignete Maßnahmen Einhalt geboten werden. Neben der Ver-besserung des Erscheinungsbildes des Geschäftszentrums gehören hierzu zum Beispiel auch außengastronomische Angebote sowie die Vernetzung der lokalen Einzelhändler und Gewerbetreibenden.  Handlungsfeld 3: Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur Eine Stärke des Untersuchungsgebiets Porz Mitte stellt die Vielzahl der Angebote im sozial-infrastrukturellen Bereich dar. Ferner ist das Jugend- und Gemeinschaftszentrum eine der größten Einrichtungen dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Durch die zahlreichen bereits bestehenden Bildungs- und sozialen Infrastruktureinrichtungen mit einer Vielzahl an sich Anknüpfungspunkte, auf vorhandene Strukturen aufzubauen beziehungsweise diese untereinander zu vernetzen. Die Carl-Stamitz-Musikschule ist hoch frequentiert und kooperiert mit den umliegenden Bil-dungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen. Im Rahmen der Erörterungen in Beirat und den Öffentlichkeitsbeteiligungen wurden klare Vorstellungen formuliert, dass die Grundschule GGS Hauptstraße und die Carl-Stamitz-Musikschule inhaltlich und räumlich weiterhin in  einem Bildungsverband bestehen bleiben. Weitere Stärken liegen im kulturellen Bereich, wo Porz mit zahlreichen Vereinen aufwarten kann. Die kulturellen Einrichtungen sind untereinander vernetzt und verfügen teilweise auch über Beratungsangebote zu sozialen und Bildungsthemen, so dass auf diese bestehende Struktur aufgebaut werden kann.  Das Defizit an Spielplatzflächen ist eine Schwäche, die im Rahmen der vorgeschlagenen Maßnahmen abgemindert werden soll. Die Potenzialfläche der provisorischen Stellplatzan-lage an der KVB-Gleistrasse kann durch die Umgestaltung als Grünfläche die defizitäre Si-tuation ebenso verbessern wie die Gestaltung des öffentlichen Raumes und die Aufwertung bestehender Anlagen.

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Handlungsfeld 4: Grün- und Freiflächen, Umwelt Die Lage am Rhein ist für Porz eine Stärke, die in dieser Qualität kaum ein anderer Stadtteil Kölns aufweisen kann. Dieses Potenzial spiegelt sich jedoch in der Ausgestaltung und Nut-zung des Rheinboulevards nicht wider. Zur Nutzung dieser angesprochenen Stärke muss der Bereich des Rheinboulevards Porz aufgewertet, stärker nutzbar und erlebbar gemacht werden. Wegebeziehungen und Sichtachsen, die den zentralen Bereich an den Rhein an-schließen, müssen ausgebaut und hergestellt werden. Außerdem besteht in Porz Mitte ein Defizit an öffentlichen Grün- und Freiflächen. Daher gilt es, die Flächenpotenziale, die in Porz Mitte durchaus vorhanden sind, auch zur Anlage neu-er Grün- und Freiflächen zu nutzen und vorhandene Grünflächen aufzuwerten. Ferner sollen öffentliche Flächen, wie beispielsweise die Fußgängerzonen oder Wegeverbindungen zum Rhein, im Hinblick auf Attraktivität und Aufenthaltsqualität angepasst werden. Auch sind im Freiraum multifunktionale Eigenschaften zur Klimawandelfolgeanpassung unterzubringen. Speziell zugeschnittene Beleuchtungskonzepte, die Installation hochwertiger Möblierung, City Trees, Spielpunkte sowie die Auflösung von Angsträumen, beispielsweise durch Schaf-fung von Sichtachsen, sind geeignete Instrumente beziehungsweise Maßnahmen, um das Sicherheitsbefinden und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum aufzuwerten.  Handlungsfeld 5: Verkehr Porz verfügt über eine gute innerstädtische, regionale und überregionale verkehrliche Infra-struktur. Die gute ÖPNV-Erschließung und die Erreichbarkeit durch den Individualverkehr und den nichtmotorisierten Verkehr werden ebenfalls insgesamt mit kleinen Einschränkun-gen positiv bewertet. Außerdem verfügt das Untersuchungsgebiet über ausreichend Stell-plätze für den ruhenden Verkehr.  Insbesondere die Hauptstraße ist mit einem hohen Verkehrsaufkommen und damit verbun-denen Lärmemissionen und Luftschadstoffen belastet. Eine weitere Schwäche sind die feh-lenden Netzschlüsse bei den Rad- und Fußwegeverbindungen. Zwar sind viele Fuß- und Radwege im Untersuchungsgebiet vorhanden, diese sind jedoch teilweise nicht ausreichend miteinander verbunden und ergeben kein zusammenhängendes Netz.  Der Handlungsbedarf für das Handlungsfeld Verkehr sieht daher vor, den Durchgangs- und Haupterschließungsverkehr stadtverträglich großräumig zu bündeln, um Lärmemissionen zu verringern. Dabei soll eine gute Erreichbarkeit für den motorisierten Individualverkehr auch weiterhin gesichert werden. Für eine nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung spielt die Nahmobilität (Fuß- und Radverkehr) eine elementare Rolle. Sie soll zukünftig zur Basismobi-lität aufgewertet werden. Zur Erreichung dieses Ziels in Porz Mitte müssen die Fußwegebe-ziehungen ausgebaut und einige Radwegeverbindungen verlängert sowie Lücken im Rad-wegenetz geschlossen werden, um im Ergebnis ein zusammenhängendes und flächende-ckendes Rad- und Fußwegenetz zu erhalten.

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 Stärken / Potenziale Herausforderungen /  Risiken Handlungsbedarf
Bevölkerung und Wohnen Bevölkerungszuwachs Ausgewogene Alters-struktur Ausgewogene Haus-haltsstruktur Heterogene Wohnungs-marktstruktur Hoher Anteil öffentlich geförderter Wohnungen Baulücken und minder-genutzte Grundstücke bilden Potenzialflächen Soziale Segregation Hohe Quote SGB-II-Empfänger (besonders der unter 15-jährigen) Hohe Arbeitslosigkeit Räumlich konzentrierte Problemlagen Fehlender Dialog mit Be-wohnern Integrationsprobleme Sanierungsbedarf im Ge-schosswohnungsbau der 1970er Jahre Baulückenschließung und Nachverdichtung Sanierung bestehender mehr-geschossiger Wohnbebauung Stärkere Einbindung der Bevöl-kerung bei Planungen 
Einkaufen und Arbeiten Kompaktheit der Ange-bote im Geschäftszent-rum Gute Erreichbarkeit mit ÖPNV Städtebaulich durchgrei-fende Neustrukturierung des zentralen Bereiches Unterdurchschnittliche Be-schäftigungsquote Hohe Leerstandszeiten bei Geschäftsflächen  Fehlende Aufenthaltsqualität im Geschäftszentrum Bedarfsorientierte Schaffung von Einzelhandels- und Dienst-leistungsflächen Stärkere Kooperation zwischen Eigentümern, Geschäftsinha-bern und Dienstleistern Vernetzung der lokalen Einzel-händler und Gewerbetreibenden  Leerstände verringern Maßnahmen zur Qualifizierung für den Arbeitsmarkt 
Soziale Infrastruk-tur, Bildung, Kultur Gute Bildungs- und sozi-ale Infrastruktur Jugend- und Gemein-schaftszentrum   Vielfältiges kulturelles Angebot  Qualifizierungsniveau Wenig Vernetzung der Ein-richtungen untereinander Spielplatzbedarfe Ergänzende Qualifizierungsan-gebote für benachteiligte Bevöl-kerungsgruppen Schaffung neuer / Aufwertung vorhandener Spielflächen Vernetzung der bestehenden Angebote durch Quartiersma-nagement 
Grün- und Freiflä-chen, Umwelt Neugestaltung Friedrich-Ebert-l- Lage am Rhein Potenzialflächen vor-handen  Kompaktheit des Be-zirkszentrums Öffentliche Grün- und Frei-flächen defizitär Fehlende Aufenthaltsqualität Angsträume Barrieren im öffentlichen Raum durch Brückenbau-werke und Straßen Aufwertung, Erweiterung, Neu-gestaltung bestehender Grün- und Freiflächen Herstellung von Wegeverbin-dungen (Rhein  Porz Mitte  Glashüttenstraße) und Sichtachsen  Beleuchtungskonzept   
Verkehr Überörtliches und örtli-ches Verkehrsnetz ÖPNV- und Fernver-kehrsanbindung Viele Fuß- und Radwege Ausreichendes Angebot im Bezirkszentrum an Stellplätzen Hohes Verkehrsaufkommen vor allem im Durchgangs-verkehr Hohe Lärmemissionen Fehlende Netzschlüsse der Rad- und Fußwegeverbin-dungen  Schließung der Lücken im Fuß- und Radwegenetz / Verlänge-rung der Radwegeverbindungen Nahmobilität stärken Stadtverträgliche Verkehrslen-kung  Stadtverträgliche Umgestaltung der Hauptstraße

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Zielsystem  Mit der städtebaulichen Neuordnung des Friedrich-Ebert-Platzes unter Einbeziehung der Fläche des ehemaligen Hertie-Warenhauses und der angrenzenden Verflechtungsräume erfährt das Porzer Bezirkszentrum einen wichtigen Entwicklungsimpuls. Bereits im Herbst 2017 starten die Baumaßnahmen mit dem Abriss des ehemaligen Hertie-Gebäudes. Mit dieser Maßnahme allein lassen sich die erkennbaren trading-down Prozesse in Porz Mitte jedoch nicht aufhalten und positiv wirkende Entwicklungen forcieren. Um Porz Mitte nachhal-tig städtebaulich, funktionell und sozialräumlich zu stabilisieren sowie attraktiver zu gestalten und um die Lebensumstände für die hier lebenden Menschen zu verbessern, soll mit einer Vielzahl von Impulsen und gleichzeitigem Handeln in unterschiedlichen Handlungsfeldern gegengesteuert werden.  Mit der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte sollen fachliche Kompetenzen der Stadt Köln sowie örtlicher Institutionen und Vereine gebündelt werden, um einen umfassenden Wissenstransfer und größtmögliche Synergien zu erreichen. Die aktive Beteiligung der hier lebenden und arbeitenden Menschen soll zu einer Sensibilisierung für ihr Umfeld sowie stärkeren Identifikation mit ihrem Quartier führen.   Generelle Zielsetzung für Porz Mitte ist daher, die  nachhaltige Stabilisierung, Revitalisierung und Entwicklung  des Bezirkszentrums als Einkaufs- / Arbeits- und Wohnstandort.  Dabei stehen in einem integrierten Ansatz sowohl die sozialen als auch die entwicklungspla-nerischen und gestalterischen Aspekte im Mittelpunkt des Handels.   Die Umsetzung dieses Leitziels ist gleichzeitig ein großer Schritt auf dem Weg zur Realisie-rung der Vision von Porz Mitte als belebtes, nicht nur wachsendes, sondern auch prosperie-rendes Bezirkszentrum. Dieses Bezirkszentrum nimmt seine Rolle in der Entwicklung der wachsenden Gesamtstadt aktiv wahr und bringt seine Potenziale positiv in die Gestaltung und Entwicklung einer sozial ausbalancierten und gut vernetzten Großstadt ein.   Strategische und operative Ziele Vor Ableitung der strategischen und operativen Ziele wurden Querschnittsziele festgelegt, die in allen Handlungsfeldern zu beachten sowie im weiteren Planungs- und Entwicklungs-prozess der Einzelmaßnahmen sicherzustellen sind. Folgende Querschnittsziele wurden als relevant für die Entwicklung von Porz Mitte ausgewählt und im Zielsystem hinterlegt:

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 Stärkung von Teilhabe und Mitwirkung   Generationengerechte Quartiersentwicklung / Barrierefreiheit  Gleichstellung von Frauen und Männern  Stärkung von Identität und Image   Nachhaltigkeit und Verstetigung   Um das Leitziel der Stabilisierung, Revitalisierung und nachhaltigen Entwicklung des Be-zirkszentrums als Einkaufs- / Arbeits- und WohnstandortVor-stellung eines lebendigen und für Entwicklungen offenen Porz Mitte näherzukommen, wur-den im nächsten Schritt folgende sieben strategische Ziele formuliert:  Gut leben  Gut wohnen  Zukunftsfähig und attraktiv  Besser einkaufen  Konstruktives Miteinander  Gerne draußen  Sicher unterwegs  Diese wurden aus der städtebaulichen, sozialräumlichen und sozialstrukturellen Bestands-aufnahme sowie der darauf aufbauenden Stärken-Schwächen-Analyse abgeleitet. Dabei kann ein strategisches Ziel in mehreren Handlungsfeldern Anwendung finden.

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 Abbildung 31: Strategische Ziele und Handlungsfelder, Quelle: NRW.URBAN 2017  Auf der Ebene der jeweiligen Handlungsfelder werden die strategischen Ziele in einem wei-teren Schritt in operative Ziele überführt, um sie für die Entwicklung von Maßnahmen hand-habbar zu machen. Hier werden zu jedem Handlungsfeld Handlungsempfehlungen abgelei-tet, mittels derer die strategischen Ziele erreicht werden sollen. Die operativen Ziele werden durch die Umsetzung konkreter Einzelmaßnahmen erreicht.   Der Aufbau des beschriebenen Zielsystems wird in nachstehender Grafik zusammengefasst und veranschaulicht.

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 Abbildung 32: Zielsystem des Integrierten Stadtwicklungs-konzepts Porz Mitte, Quelle: NRW.URBAN 2017

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                   4. MAßNAHMEN 
 
 Ziel des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ist es, das Bezirkszentrum und die an-grenzenden Verflechtungsräume des Untersuchungsgebietes Porz Mitte zu stärken. Dies soll über ein auf die ermittelten Bedarfe ausgerichtetes Maßnahmenbündel erreicht werden. Dabei werden zum einen bauliche Missstände in den Fokus genommen und zum anderen begleitende flankierende Maßnahmen vorgesehen, die die Entwicklung von Porz Mitte als Einkaufs- / Arbeits- und Wohnstandort unterstützen und stärken. Bei der Konzeption der Maßnahmen wurden die Wirkungszusammenhänge und Schnittstellen zwischen den einzel-nen Maßnahmen berücksichtigt und zum Beispiel zeitliche Abläufe aufeinander abgestimmt.  Räumlich ergeben sich drei Handlungsschwerpunkte:   Porzity inklusive Rheinboulevard Porz  Schulareal  Glashütte Die flankierenden Maßnahmen beziehen sich zum Großteil auf das gesamte Untersu-chungsgebiet.  Des Weiteren werden nachrichtlich Maßnahmen aufgenommen, die nicht im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes umgesetzt werden, aber einen wesentlichen Bei-trag für die weitere Entwicklung von Porz Mitte bilden. Diese nachrichtlichen Maßnahmen werden zum Beispiel durch Private, Stiftungen oder sonstige Träger finanziert und umge-setzt oder sollen zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden.

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52  Abbildung 33: Räumliche Handlungsschwerpunkte im Untersuchungsgebiet,  Quelle: NRW.URBAN 2017

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 4.1.Porzity einschließlich Rheinboulevard usive st den zentralen Bereich des Bezirkszentrums, dessen Mittelpunkt der Friedrich-Ebert-Platz mit dem ehemaligen Warenhaus bildet. Neben dem so erweiterten Friedrich-Ebert-Platz zählen das Bezirksrathaus, das CityCenter sowie die Bahnhofstraße und der Bereich des denkmal-geschützten Kiosks an der Mühlenstraße usive Rhein-i-lipp-Reis-Straße, im Osten durch die Goethestraße und im Süden durch die Bahnhofstraße begrenzt. Die westliche Abgrenzung erfolgt durch den Rhein. 
Abbildung 34: Räumlicher Handlungsschwerpunkt "Porzity einschließlich Rheinboulevard Porz", Quelle: NRW.URBAN 2017

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Folgende Maßnahmen wurden für den Handlungsschwerpunkt einschließlich Rhein- 1.01 Aufwertung sowie Neu- und Umgestaltung des Rheinboulevards Porz 1.02 Umgestaltung der Hauptstraße von Steinstraße bis Poststraße

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Maßnahme 1.01 Aufwertung sowie Neu- und Umgestaltung des Rheinboulevards Porz  Lage:     Rheinboulevard Porz Handlungsfeld:    Grün- und Freiflächen, Umwelt Maßnahmentyp:    Bauliche Maßnahme Projektlaufzeit:     2018 - 2023  Ausgangslage: Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglich-keiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht  erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.  Projektbeschreibung: Der Porzer Rheinboulevard soll stadtgestalterisch und freiraumplanerisch aufgewertet und die Aufenthaltsqualität verbessert werden.  Radfahrerinnen und Radfahrer sind über die Nähe zum Bezirkszentrum aufmerksam zu ma-chen. Dabei ist das Nebeneinander von Fußgängern und Radfahrern, insbesondere im Be-reich der denkmalgeschützten Lindenallee, aufgrund der geringen Flächen für Rad- und Fußwege zu beachten.  Über ein attraktives Beleuchtungskonzept sollen sowohl der Raum als auch die Wegever-bindung in das Zentrum aufgewertet und das Sicherheitsgefühl gesteigert werden. Ferner soll die Verbesserung weiterer Anbindungen an den Rheinboulevard Porz sowie Möglichkeiten zur Schaffung längerer Verweildauer detailliert untersucht werden. Der Rhein-boulevard einschließlich Beleuchtungskonzept soll Bestandteil des Wettbewerbs Friedrich-Ebert-Platz (Maßnahme 4.04) werden. Dabei werden Querschnittsthemen wie z.B. Barriere-freiheit, Kriminalprävention etc. mitberücksichtigt. Da die Gesamtmaßnahme verschiedene Bereiche mit entsprechend unterschiedlich zu be-wertenden personellem und finanziellem Aufwand umfasst, bedarf es einer federführenden Gesamtkoordination, die vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung übernommen wird.   Gesamtkosten:        3.901.000,-       Radwegsanierung (Leinpfad)  2022-2023  1.600.000,-  Platz-/Flächengestaltung  2023   1.070.000,-  Begrünung    2022-2023     476.000,-  Neubau/Anpassung Rampe  2022-2023     235.000,-  Erneuerung Geländer Ufermauer 2022-2023     400.000,-  Beleuchtungskonzept   2023      120.000,-

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 Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Amt für Verkehrsmanagement Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege Stadtplanungsamt Zielgruppe:      Gesamtes Quartier und Besucherinnen        und Besucher Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben |  sicher unterwegs | gerne draußen Zielindikatoren:     Frequentierung des Rheinboulevards Porz;        Aufenthaltsdauer Zeitraum:     Kurzfristig

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Maßnahme 1.02 Umgestaltung der Hauptstraße von Steinstraße bis Poststraße  Lage:   Hauptstraße von Steinstraße bis Poststraße Handlungsfeld:   Verkehr Maßnahmentyp:    Bauliche Maßnahme Projektlaufzeit:    2017 - 2022  Ausgangslage: Die Hauptstraße nimmt die Funktion einer örtlichen Haupt- und Umgehungsstraße (L 82) ein. Sie ist die einzige direkte Verbindungsstraße von Porz Mitte zu dem südlich gelegenen Stadtteil Zündorf und den nördlich gelegenen Stadtteilen Ensen und Westhoven. Aufgrund des dort entstehenden überdurchschnittlich hohen Verkehrsaufkommens ist die Belastung für die Anliegerinnen und Anlieger sehr hoch.   Projektbeschreibung: Das Ziel der Umgestaltung der Hauptstraße ist es, die Konflikte zwischen Wohnen, Einkau-fen und dem Durchgangsverkehr sowie den verschiedenen Verkehrsteilnehmern unter stadtgestalterischen und funktionalen Ansprüchen verträglich zu gestalten. Diese baulichen Maßnahmen sollen zu einer funktionalen und gestalterischen Aufwertung führen und zeit-gleich den Durchgangsverkehr nicht zu stark beeinträchtigen.  Folgende Maßnahmen im Zuge der schrittweisen Umgestaltung sind angedacht:   Änderung des Straßenprofils zur Verbesserung des Miteinanders verschiedener Verkehrsteilnehmer  Optimierung der Stellplatzordnung  Bessere und ausreichende Geh- und Querungsmöglichkeiten für Fußgänger  Baumpflanzungen im Straßenraum zur Berücksichtigung der stadtgestalterischen Ansprüche  Ordnung des ruhenden Verkehrs durch zusätzliche Baumscheiben  Schutzstreifen für Radfahrer  bessere Durchlässigkeit zum Rheinboulevard  Die Vorplanung zur Umgestaltung der Hauptstraße ist bei der Verwaltung abgeschlossen.  Der Planungszeitraum für die Umgestaltung ist von 2017 bis 2019 vorgesehen.  Die Bauvorbereitung ist ab 2020 geplant und der Baubeginn für 2021/2022 vorgesehen.  Kosten:  Gesamt: 3.870.000,- inkl. Planungskosten) 
 
2018                 35.000,-  2019                 35.000,-  2020          760.000,-  2021     1.520.000,-  2022      1.520.000,-  Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Amt für Verkehrsmanagement Stadtplanungsamt Zielgruppe:   Gesamtes Quartier und Besucherinnen und Besucher Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | sicher unterwegs Zielindikatoren:  Optimierung des Miteinanders der Verkehrsteilneh-mer; Attraktivierung des öffentlichen Raums Zeitraum:     Kurz- bis Mittelfristig

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Nachrichtliche Maßneinschließlich  r-den durch weitere, hier nachrichtlich aufgenommene Maßnahmen in diesem Teilraum  ergänzt. Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die außerhalb des Integrierten Stadtent-wicklungskonzeptes Porz Mitte umgesetzt werden oder im Rahmen des Integrierten Stadt-entwicklungskonzeptes Porz Mitte entwickelt wurden, jedoch kein Förderzugang über die Städtebauförderung gegeben ist. Alternative Umsetzungsmöglichkeiten werden geprüft.  Städtebauliche Neustrukturierung des Friedrich-Ebert-Platzes und Neuordnung der angrenzenden öffentlichen Flächen (NEUE MITTE PORZ) Die Innenstadt Köln-Porz ist durch das seit 2009 geschlossene und leerstehende ehemalige Hertie-Gebäude, Ladenlokalleerstände in der angrenzenden Fußgängerzone und durch Mindernutzung der öffentlichen Räume in ihrer Rolle als Bezirkszentrum funktional ge-schwächt und das städtebauliche Erscheinungsbild massiv beeinträchtigt. Die städtebauliche Situation verlangt nach einer Neuordnung des Bezirkszentrums. Eine Überprüfung zur Um-nutzung der Hertie-Immobilie kam zu einem negativen Ergebnis, da das Gebäude nicht für heutige/alternative Nutzungsanforderungen weiterentwickelt werden kann. Im Jahr 2014 erwarb die Stadt Köln das Warenhaus-Gebäude, um die Entwicklung der für das Bezirks-zentrum Porz zentralen Flächen (Hertie-Gebäude zusammen mit Friedrich-Ebert-Platz und unterliegender Tiefgarage) zielgerichtet steuern zu können. Die städtische Entwicklungsge-sellschaft moderne stadt GmbH wurde 2014 mit der Untersuchung der Weiterentwicklungs-möglichkeiten des Areals beauftragt. Auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie (JSWD Archi-tekten GmbH & Co. KG) und unter Berücksichtigung des Bürgervotums fasste der Rat der Stadt Köln am 10.09.2015 den Beschluss, die Bestandsbebauung abzureißen und das Areal mit drei gemischt genutzten Baukörpern weiter zu entwickeln (Variante B1 der Machbar-keitsstudie). Zur Verbesserung der Lagequalität und Ausweitung der Angebotsstruktur ist ein Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung, Wohnen und kulturellen Einrichtungen vorgese-hen. Es sollen insgesamt rund 130 Wohneinheiten und etwa 5.400 qm Brutto-Grundfläche für gewerbliche Nutzungen entstehen. Im Erdgeschoss von Haus 1 wird ein Vollsortimenter und in den Obergeschossen Wohnen durch moderne stadt GmbH realisiert. Der städtebauli-che Entwurf für die Neubebauung orientiert sich an der städtebaulichen Leitidee der europä-ischen Stadt, geprägt durch eine Folge von Gassen und Platzaufweitungen, wobei kleinkli-matische Aspekte Berücksichtigung finden. Im Rahmen eines Betrauungsaktes beauftragte die Stadt Köln die moderne stadt GmbH am 28.06.2016 mit der Umsetzung des Projektes. Mit dem Abbruch der Hertie-Immobilie und der Tiefgarage wurde im Herbst 2017 begonnen. Die Fertigstellung der Neubauten ist bis 2022beabsichtigt. Parallel zur Fertigstellung der einzelnen Baukörper erfolgt die abschließende Herstellung der Außenanlagen (Maßnahme 4.04).

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Haus 2 und Haus 3 werden durch Investoren entwickelt. In Haus 2 werden Handel und Wohnen Raum finden, während in Haus 3 voraussichtlich kirchliche Nutzungen, Wohnen und Handel beheimatet werden. Der öffentliche Raum wird durch die Errichtung der drei Baukörper neu zugeschnitten. Die Niederlegung des Dechant-Scheben-Hauses ermöglicht die Freistellung der Kirche und somit die Durchlässigkeit zwischen den Geschäftsbereichen der Innenstadt. Die städtebauliche Neuordnung führt zu einer Attraktivierung der Geschäfts- und Dienstleistungsangebote und zu einer stadtgestalterischen Aufwertung des zentralen Bereichs. Die Neuordnung und Gestaltung öffentlicher Flächen und Wegeverbindungen soll auf der Grundlage eines landschaftsplanerischen Wettbewerbs erfolgen (Maßnahme 4.04), um eine qualitätsvolle und einheitliche Gestaltung mit Begrünung und Möblierung zu erreichen. Die Herstellung der öffentlichen Flächen erfolgt sukzessive mit der baulichen Umsetzung des Projektes. Die abschließende Fertigstellung kann nach Realisierung der drei Baukörper so-wie der Niederlegung des Dechant-Scheben-Hauses erfolgen. Die Planung und Herstellung der öffentlichen Flächen am Friedrich-Ebert-Platz soll aus Städtebaufördermitteln finanziert werden. Mit der weitergehenden und nachhaltig wirkenden planerischen Auseinanderset-zung mit den Gestaltungsoptionen des Platzes und seiner Einordnung in ein neues räumli-ches Gesamtbild sollen die Nutzungsanforderungen an den Raum mit neuen städtebauli-chen Qualitäten verbunden werden.  GmbH in enger Abstimmung mit den beteilig-ten Fachämtern der Stadt Köln und der Kirchengemeinde St. Josef umgesetzt.  Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Mühlenstraße Diese Maßnahme sieht vor, auf dem heutigen Parkplatz (ehemaliger Busbahnhof) südlich des denkmalgeschützten Kiosks eine neue Geschäftshausbebauung mit Einzelhandelsnut-zungen im Erdgeschoss und Büro- und / oder Wohnnutzungen in den Obergeschossen zu realisieren. Der Bearbeitungsprozess hat ergeben, dass diese Maßnahme zu einem späte-ren Zeitpunkt realisiert wird, um den Einzelhandel sowie den Verkehrsfluss im Stadtzentrum nicht durch eine weitere Baustelle zu beeinträchtigen.

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Folgende im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte erarbeiteten Maßnahmen erfüllen aus unterschiedlichen Gründen nicht die Voraussetzungen der Städte-bauförderung. Eine Umsetzung über alternative Möglichkeiten wird geprüft:  Angebotsverbesserung im Bereich der Außengastronomie am Rheinboulevard Porz Aufgrund der festgestellten Unterversorgung in der Außengastronomie sollen im Rahmen der Angebotsverbesserung am Rheinboulevard Porz zusätzliche gastronomische Angebote realisiert und die Aufenthaltsqualität, aber auch die Angebotsvielfalt und -qualität dadurch verbessert werden. Kurzfristig kann so beispielsweise ein Food Truck oder ein Espresso Mobil im Bereich des Pavillon errichtet werden.  Mobilitäts- und Servicestation Das Bezirkszentrum soll in seiner Funktion eines multimodalen Verkehrsknotenpunktes ge-stärkt werden. Hierzu bietet sich das denkmalgeschützte Kiosk an der Mühlenstraße an.  Ziel ist es, zum einen die baugeschichtlich wertvolle Substanz des Kiosks im Zuge eines gelebten Denkmalschutzgedankens zu sichern, zum anderen die dringend benötigte Stär-kung des Mobilitäts- und Dienstleistungsangebotes inklusive aller Synergieeffekte als neue belebende Nutzung einzubinden. Mit einer Fülle von Maßnahmen können 
 
 der bestehende ÖPNV sinnvoll um nachhaltigen (Carsharing) oder emissionsfreien  (E-Bikes und Fahrräder) Verkehr ergänzt (Mobilitäts-Hubs),   haushaltsnahe und seniorengerechte Dienstleistungen angeboten  - ) und  in beiden Bereichen Arbeitsuchende qualifiziert und in Beschäftigung gebracht werden.   Dieses Angebot könnte als Win-Win für Köln (Kommunale Arbeitsmarktförderung) die infra-strukturelle Ausstattung des Stadtgebietes erhöhen und eine Stärkung der modalen Mobilität bedeuten.

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 4.2.Schulareal i-schen Karlstraße, Hauptstraße, Josefstraße und Bergerstraße.  Für das Schulareal ist mit Blick auf die vorgesehene Neugestaltung des Areals folgende Maßnahme vorgesehen:  2.01 Städtebauliche Machbarkeitsstudie für das heutige Schulareal   
 Abbildung 35: Räumlicher Handlungsschwerpunkt "Schulareal",  Quelle: NRW.URBAN 2017

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Maßnahme 2.01 Städtebauliche Machbarkeitsstudie für das heutige Schulareal  Lage:   Fläche nördlich Karlstraße zwischen Hauptstraße    und Josefstraße Handlungsfeld:   Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur Maßnahmentyp:    Vorbereitende Maßnahme Projektlaufzeit:    bis 2020  Ausgangslage: Das etwa 3,3 Hektar umfassende Untersuchungsgebiet befindet sich im Zentrum der Porzer Innenstadt. Mit der Carl-Stamitz-Musikschule, der Grundschule GGS Hauptstraße (Porz Mit-te) und dem Berufskolleg 10 für das Berufsfeld Metalltechnik verfügt das gut erschlossene Areal über ein breites bildungsorientiertes Angebot in zentraler Lage. Der marode Gebäude-zustand der GGS Hauptstraße begründet den Abriss der bestehenden Schulgebäude und einen entsprechenden Neubau der Grundschule samt 2-fach Turnhalle. Die Carl-Stamitz-Musikschule benötigt über den Bestand hinausgehende Ressourcen, um der hohen Nach-frage gerecht zu werden. Das städtische Berufskolleg 10 für das Berufsfeld Metalltechnik soll langfristig in den Berufskolleg-Campus Deutz, Eitorfer Straße, verlegt werden. Somit ergibt sich Neuordnungsbedarf. Das Areal verfügt über autofreie Innenhöfe und einen ausgiebigen alten Baumbestand. Vergleichbar durchgrünte Orte fehlen im Untersuchungsgebiet.  Projektbeschreibung: Ein geeignetes Architektur- und Stadtplanungsbüro soll mit einem fachlich anerkannten Landschaftsarchitekturbüro eine variantenorientierte Gesamtplanung für das Areal im Maß-stab 1:500 entwickeln. Grundlage für die Arbeit ist eine Analyse der bestehenden Nutzungen und der damit einhergehenden baurechtlichen Fragestellungen (Stellplatznachweis, Brand-schutz, Erschließung etc.). Es soll ein Areal mit gemischten Nutzungen (Bildung, Kultur, Wohnen) entstehen. Die Erweiterung der Grundschule auf 4 Züge (entspricht 16 Grund-schulklassen) soll bei der Planung berücksichtigt werden. Die Carl-Stamitz-Musikschule ist ebenfalls mit einzubeziehen. Für eine geordnete Entwicklung des Areals ist eine städtebauli-che Konzeption zu entwickeln, die die Spezialbedarfe der Nutzungen Grundschule, Musik-schule und Wohnen sowie den geplanten Umzug des Berufskollegs 10 nach Deutz auf Grundlage eines Bauphasenmodells umsetzt.  Ausgehend von dem zu Grunde liegenden Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2010 soll im Süden des Areals, nördlich der Karlstraße, eine neue öffentliche Grünfläche unter Einbin-dung des vorhandenen Grüns und des Baumbestandes entstehen (Stadtgarten Porz).  Zur Veranschaulichung werden zeichnerische Darstellungen (Maßstab 1:500, 1:200 etc.) sowie Konzeptmodelle gefordert.  Kosten:    25.000 ,-  2020: Ausschreibung, Vergabe Durchführung   Mittelabfluss: 25.000,-  Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Schulentwicklung Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Stadtplanungsamt Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege  Zielgruppe:   Alle Schichten  Strategisches Ziel:  Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben |    gut wohnen

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   Zielindikatoren:    Zielfindung Schulneubau, Zunahme Schülerzahlen,        Verbesserung der Freiraumqualität.  Zeitraum:     Kurzfristig  Plan:

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 4.3.Glashütte Der räumliche Handlungsschwerpunkt  umfasst das Jugend- und Gemeinschafts-zentrum Glashütte sowie die vorhandene und geplante Neuanlage der Grünfläche und die Sied-lung an der Glashüttenstraße. Begrenzt ist dieser Bereich im Norden durch die Bergerstraße, im Osten durch die Friedrichstraße und im Süden durch die Philipp-Reis-Straße. Die westliche Begrenzung bildet die KVB-Trasse. 
 Abbildung 36: Räumlicher Handlungsschwerpunkt "Glashütte",  Quelle: NRW.URBAN 2017  vorgesehen: 3.01 Gestaltung der neu herzustellenden öffentlichen Parkanlage inklusive der Anlage neuer Spielplatzflächen und Aufwertung der bestehenden öffentlichen Grünflächen an der Glashüttenstraße inklusive Bolzplatz 3.02 Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte

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Maßnahme 3.01 Gestaltung der neu herzustellenden öffentlichen Parkanlage inklusive der Anlage neuer Spielplatzflächen und Aufwertung der bestehenden öffentlichen Grünfläche an der Glashüttenstraße inklusive Bolzplatz  Lage:     Grünfläche an der Glashüttenstraße Handlungsfeld:   Soziale Infrastruktu       Grün- und Freiflächen, Umwelt Maßnahmentyp:    Bauliche Maßnahme Projektlaufzeit:    2019 - 2025  Ausgangslage: Im Bereich zwischen der Siedlung an der Glashüttenstraße und der Stadtbahntrasse der KVB liegen derzeit eine kaum genutzte wenig attraktive Grünfläche mit Bolzplatz sowie ein mindergenutzter Parkplatz, der zum Bau des CityCenter-Parkhauses als Provisorium angelegt wurde. Die gesamte Fläche weist Aufwertungs- und Neuordnungsbedarf auf. In Porz Mitte besteht ein erheblicher Fehlbedarf an öffentlichen Grün-, Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen für Kinder und Jugendliche aber auch für Senioren, sodass zusätzliche Flächen für adäquate öffentliche Spiel- und Aufenthaltsräume benötigt werden. Aufgrund der vorhandenen Bevölkerungsstrukturen sowie der gegebenen familiären und sozialen Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen ergibt sich hier ein besonderer Handlungs-bedarf. Auch vor diesem Hintergrund sind im öffentlichen Raum niederschwellige kostenfreie Angebote in ausreichender Anzahl bereitzustellen. Da, wie im Entwicklungskonzept Porz-Mitte festgelegt, darüber hinaus davon auszugehen ist, dass im Bereich Glashüttenstraße sowie im Zentrum von Porz in den nächsten Jahren weitere Wohnbauprojekte realisiert werden, ist zukünftig zudem mit einem stark zunehmenden Bedarf an Freiflächen zu rechnen.  Projektbeschreibung: Der gesamte Bereich von der Gleisanlage der Stadtbahntrasse bis zum Rande der Siedlung Glashüttenstraße wird als zusammenhängende Grünfläche / Parkanlage entwickelt und ausgebaut. Da es sich gleichzeitig um eine planfestgestellte Ausgleichsfläche handelt, sind die daraus abzuleitenden Anforderungen bei der Gestaltung mit zu berücksichtigen.  Es soll ein qualitativ hochwertiger Aufenthaltsbereich mit Wegeverbindungen geschaffen werden. Im Rahmen der Planungen werden über Beteiligungsverfahren Wünsche und Anregungen der Öffentlichkeit berücksichtigt werden. Als Aufenthaltsort für alle Generationen sind eine Grillstation, ein Open-Air-Gym-Platz oder ein Bouleplatz zur Steigerung der körperlichen Aktivität im Stadtgebiet denkbar. Die Multifunktionsanlage wird in Zusammenar-beit mit den potentiellen Nutzerinnen und Nutzern geplant.  Zur Vermeidung von (derzeit bestehenden) Angsträumen ist ein Beleuchtungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Darüber hinaus werden Querschnittsthemen wie Barrierefreiheit, generationengerechte Quartiersentwicklung, Kriminalprävention und Klimafolgenanpassungen bei der Planung berücksichtigt.  Konkrete Inhalte der Maßnahme sind: Neu herzustellende öffentliche Parkanlage, Spielplatz, Trendsportanlage, Durchführung Beteiligungsverfahren und Einweihung (Trendsportanlage), Herstellung der Grünfläche, Aufwertung Ballspielplatz  Ziele der Maßnahme sind:  Entwicklung der Parkanlage  Aufwertung des öffentlichen Raumes und Attraktivierung des Bezirkszentrums  Aufwertung der Grünfläche  Verknüpfung und Verbesserung von Wegeführungen

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 Schaffung von und Steigerung der Aufenthaltsqualität  Angebotserweiterung für Kinder und Jugendliche sowie für ältere Menschen  Stärkung der Identität und des Miteinanders durch einen attraktiven und nutzbaren Park   Kosten:  Bei Zugrundelegung eines qm-Preises von 165,-neu herzustellende öffentliche Parkanlage (Bausumme, Baunebenkosten) auf 4.000.000,-:  2019 - 2020: Ausschreibung, Planung      290.000,- 2021: Ausführungsplanung       195.000,- 2022: Ausführungsplanung       195.000,- 2022: Baubeginn         700.000,- 2023: Baumaßnahmen     1.000.000,- 2024: Baumaßnahmen        900.000,- 2025: Baumaßnahmen, Fertigstellung      720.000,-   Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Stadtplanungsamt Amt für Kinder, Jugend und Familie - Abt. Kinderinte-ressen und Jugendförderung Sportamt  Zielgruppe:    Gesamtes Quartier und Besucherinnen und Besucher        aller Altersgruppen, insbesondere Familien mit Kindern Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben | sicher  unterwegs | gerne draußen | konstruktives Miteinander Zielindikatoren:    Verweildauer im öffentlichen Raum durch breite        Bevölkerungsschichten; Verbesserung des        Sicherheitsbefindens und der Sauberkeit; Schaffung        zusätzlicher Spielplatzflächen; Aufenthaltsdauer auf der        Fläche; Anzahl neu errichteter Spiel- und        Bewegungsangebote; Umgestaltete Fläche in        Quadratmetern; Teilnehmende an den Kinder-, Jugend-        und Bewohnerbeteiligungen; Verminderung des        Fehlbedarfes; Zunahme der zur Verfügung stehenden        Fläche Zeitraum:    Kurz- bis Mittelfristig

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Maßnahme 3.02 Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte  Lage:     Glashüttenstraße Handlungsfeld:   Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur Maßnahmentyp:    Bauliche Maßnahme Projektlaufzeit:    2019-2020 Ausgangslage: Das Porzer Jugend- und Gemeinschaftszentrum - und Jugendeinrichtung im Untersuchungsgebiet mit drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Träger die Jugendzentren Köln GmbH ist. Die Glashütte wurde Mitte der 1970er Jahre in Betrieb genommen und die Angebote wie Basteln, Werken, Musik machen, Sport und Übermittagsbetreuung werden von etwa 200 bis 300 Kindern und Jugendlichen genutzt. Insgesamt bietet die Glashütte Freizeit, Bildung und Kultur für Kinder, Jugendliche, Familien und Gruppen an und stellt Räume für bürgerschaftliche Aktivitäten zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch die großzügig bemessene Außenanlage mit einem Basketball-korb, Rasenflächen und einem Beach-Volleyball-Feld.   Projektbeschreibung: Für die Umsetzung weiterer Angebote innerhalb der Jugend- und Gemeinschaftseinrichtung sind bauliche Maßnahmen notwendig. So soll der Außenbereich, der das Gebäude umgibt, umgestaltet werden. Das Amphitheater soll verfüllt werden, um eine ebene Fläche zum Spielen zu schaffen, auf der neue Spiel- und Aktionspunkte entstehen können. Außerdem soll das Areal im Rahmen der Neugestaltung der geplanten öffentlichen Grünflächen mit einbezogen und angebunden werden.   Kosten:  90.000,- Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Kinder, Jugend und Familie  Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren des gesamten Quartiers Strategisches Ziel: Konstruktives Miteinander Zielindikatoren:  Verfüllung des Amphitheaters Zeitraum:  Kurzfristig

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Nachrichtliche Maßnahmen  Die vorgesehenen aufgenommene Maßnahmen ergänzt. Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die außerhalb des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte umgesetzt werden oder im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte entwickelt wurden, jedoch kein Förder-zugang über die Städtebauförderung gegeben ist. Alternative Umsetzungsmöglichkeiten wer-den geprüft.   Wohnbebauung an der Friedrichstraße Bei der Maßnahme  ist geplant, auf dem mindergenutz-ten Parkplatzareal an der Friedrichstraße, dessen Eigentümer die Stadt Köln und die Rhein-Energie AG Köln sind, neue Wohnbebauung zu errichten. Es werden etwa 120 qualitätsvolle Wohneinheiten entstehen, die nach Westen ausgerichtet werden, um die Belastung, die durch Lärmemissionen der DB-Trasse entsteht, zu reduzieren. Von den 120 Wohneinheiten müssen gemäßder Vorgaben des vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Kooperativen Baulandmodells 30 % öffentlich gefördert werden. Weitere Planungen zur bislang provisorisch bestehende Kin-dertagesstätte beabsichtigen den dauerhaften Standort durch einen Neubau. Die strategischen Ziele gut leben und gut wohnen werden mit dieser Maßnahme verfolgt.  Sozial-integrative Maßnahmen Glashütte -integrativen Maßnahmen Glashütte wurden im Rahmen des Integrierten Stadtent-wicklungskonzeptes Porz Mitte erarbeitet, erfüllen jedoch nicht die Voraussetzungen der Städ-tebauförderung. Eine Umsetzung über alternative Möglichkeiten wird geprüft.  Das Porzer Jugend- - und Ju-gendeinrichtung mit drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Plangebiet, des-i-che Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Durch den Zuzug von Flüchtlingen in den letzten Jahren und die Bewohnerstruktur der Siedlung Glashütte ist eine Erweiterung der Angebote und der Ausbau, zum Beispiel der Elternarbeit in der Glashütte sinnvoll. Darüber hin-aus ist die Gewährleistung einer Kontinuität im Bindungsangebot der Betreuung nach Ablauf einzelner Angebote gerade für Jugendliche ohne Strukturen oder aus schwierigen Elternhäu-sern von besonderer Bedeutung. Weitere Maßnahmen wären zum Beispiel eine gemeinnützige Außengastronomie, generationenübergreifende und interkulturelle Angebote oder Veranstaltun-gen sozialer, präventiver und integrativer Natur. Außerdem soll das Areal im Rahmen der Neu-gestaltung der geplanten öffentlichen Grünflächen (vgl. auch Maßnahme 3.01) mit einbezogen und angebunden werden.

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  4.4.Flankierende Maßnahmen im Untersuchungsgebiet Die begleitenden Maßnahmen bilden einen Beitrag zur Unterstützung des gesamten Untersuchungs-raumes und flankieren die baulich investiven Maßnahmen. Sie tragen dazu bei, dass im Sinne der langfristigen Quartiersentwicklungsstrategie Porz Mitte nachhaltig gestärkt wird und die Akteure vor Ort aktiviert werden.   Folgende flankierende Maßnahmen wurden definiert: 4.01 Haus-, Hof- und Fassadenprogramm 4.02 Quartiersmanagement 4.03 Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung 4.04 Landschaftsplanerischer Wettbewerb für die Innenstadt von Köln-Porz mit Realisierungsteil 4.05 Ideen- -Porz 4.06 Innenstadtmanagement für Porz, Prüfung der Gründung einer Immobilien- und Standortge-meinschaft und einzelhandelsorientierter Verfügungsfonds für gestalterische Maßnahmen im Geschäftszentrum 4.07 Rad- und Fußwegekonzept 4.08 Prozessbegleitende Evaluation

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Maßnahme 4.01  Haus-, Hof- und Fassadenprogramm  Lage:   Gesamtes Quartier Handlungsfeld:   Bevölkerung und Wohnen Maßnahmentyp:    Flankierende Maßnahme Projektlaufzeit:    2020 - 2023   Ausgangslage: Porz Mitte ist durch eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe gekennzeichnet, wobei sich auch der Zustand der Gebäude unterscheidet. Die Erneuerung und soziale Stabili-sierung kann auch durch Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen unterstützt werden.   Projektbeschreibung: Das Fassadenprogramm soll dazu anregen, nachhaltige Verbesserungen an Wohnhäu-sern oder am unmittelbaren Wohnumfeld vorzunehmen. Hiermit soll die Wohn- und Auf-enthaltsqualität im Quartier verbessert werden. Um den Eigentümern vor Ort einen Anreiz zu bieten und entsprechend zu mobilisieren, ist die Umsetzung des Haus-, Hof- und Fas-sadenprogramms vorgesehen.  Grundlage der Förderung bildet die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinien von 2008). Demnach können Maßnahmen zur Fassadenverbesserung, Begrünung, Her-richtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen sowie Maßnahmen an Außenwän-den und Dächern gefördert werden. Zuwendungsfähig sind 50 % der Ausgaben.  Durch die Erneuerung der Fassaden von Wohngebäuden werden Innenhof und Straßen-seite deutlich aufgewertet. Das Förderprogramm bietet der Mieter- und Eigentümerschaft von Wohnimmobilien und gemischt genutzten Immobilien Unterstützung bei Verschöne-rungsmaßnahmen für Fassaden und Innenhöfe.  Ein attraktiver Stadtteil stärkt das gemeinsame Miteinander von Bewohnerinnen und Be-wohnern. Vor diesem Hintergrund sind Verbesserungsmaßnahmen im von vielen sozia-len Problemlagen betroffenen Quartier Porz Mitte von besonderer Bedeutung.   Einen möglichen Ansatzpunkt bietet beispielsweise die Wohnsiedlung an der Glashütten-straße. Über die Gestaltung und Schaffung von Übergängen und Durchgängen sowie Optimierung von Wege- und Schachtbeleuchtungen können die wohnortnahen Aufent-haltsräume aufgewertet und die Inszenierung der Wohnsiedlung als Ganzes gestärkt werden.   Ziele der Maßnahme sind:  Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität   Aufwertung des Wohnumfeldes  Stärkung des Miteinanders der Bewohnerschaft durch ein attraktiveres Wohnumfeld  Steigerung der privaten Investitionen

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Kosten:  Gesamtkosten für den Sozialraum: 500.000,-  Davon Kostenanteil Dritter:  250.000,- (Zuwendungsempfangende)  Davon förderfähige Kosten:  250.000,- 
 
- 2020       41.700,- - 2021       83.300,- - 2022       83.300,- - 2023       41.700,-  Fachämter / andere Beteiligte:   Amt für Stadtentwicklung und Statistik Zielgruppe:  Hauseigentümerinnen und -eigentümer, Eigentümergemein-schaften, Mieterinnen und Mieter, Nutzungsberechtigte,  Wohnungswirtschaftliche Akteure  Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben | gut wohnen |  sicher unterwegs | konstruktives Miteinander Zielindikatoren:  Anzahl der Interessentenanfragen zum Programm; Anzahl der durchgeführten Beratungen; Beteiligung der Bevölkerung Zeitraum:   Mittelfristig

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Maßnahme 4.02  Quartiersmanagement  Lage: Gesamtes Quartier Handlungsfeld: Bevölkerung und Wohnen Maßnahmentyp:  Soziale flankierende Maßnahme Projektlaufzeit:  2020 - 2023  Ausgangslage: Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes sind eine Vielzahl an Maßnah-men vorgesehen, die zu einer Stabilisierung und Aufwertung von Porz Mitte beitragen. Das Maßnahmenbündel ist so aufeinander abgestimmt, dass über Abhängigkeiten und Wirkungszusammenhänge zwischen den Maßnahmen möglichst hohe Synergieeffekte entstehen. Das Quartiersmanagement fungiert als zentraler Ansprechpartner und steuert die einzelnen Maßnahmen.   Projektbeschreibung: Das Quartiersmanagement übernimmt die zentrale Steuerung und Vernetzung der im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte vorgesehenen Maß-nahmen. Das Quartiersmanagement ist zentrale Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpart-ner für die Bewohnerschaft und die weiteren lokalen Akteurinnen und Akteure und hat die Lotsenfunktion für alle Belange des Programms.   Modul 1: Lokal verortete Kommunikationsdrehscheibe und Informationsvermittlung Insgesamt bildet das Quartiersmanagement eine wesentliche Schnittstelle zu den Träge-rinnen und Trägern, welche die Maßnahmen umsetzen, bei den Zugängen zu den Ziel--face-to-the-t-zung der Maßnahmen sicher. Es stellt die Schnittstelle zur Verwaltung her und dient so-mit als lokal verortete Kommunikationsdrehscheibe und Informationsvermittlung. Das Quartiersmanagement sensibilisiert die Bewohnerschaft und die lokalen Akteurinnen und Akteure für das Programm, nützt die vorhandenen Zugangsstrukturen und sichert somit den nachhaltigen Erfolg des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes.  Das Quartiersmanagement verfolgt dementsprechend folgende zentrale Ziele:   Koordination und Bündelung der im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskon-zeptes vorgesehenen Maßnahmen   Intensivierung des nachbarschaftlichen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen  Engagements durch den Verfügungsfonds  Verbesserung der Vernetzung und Kooperation der Akteure  Das Quartiersmanagement zielt darauf ab, die Bewohnerschaft zu erreichen, zu aktivie-ren und zu unterstützen. Es handelt sich um eine niedrigschwellige und aktivierende Maßnahme zur Verbesserung von Teilhabe und Mitwirkung. Ziel ist es, über die Maß-nahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes die Verantwortung der Bewohne-rinnen und Bewohner sowie weiterer Akteurinnen und Akteure für d Veedel langfristig zu stärken, zu stabilisieren und selbsttragende Strukturen aufzubauen.

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Modul 2: Aktivierung der Bewohnerschaft  Die Aktivierung und Mobilisierung der lokalen Bewohnerschaft ist für den Erfolg des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in Porz Mitte von hoher Bedeutung. Diese Aktivierung erfolgt im Rahmen der allgemeinen Aktivitäten des Quartiersmanagement (z.B. Beratung und Unterstüt-zung bei aktivierenden Maßnahmen wie der Zentrenkoordination oder dem Haus-, Hof- und Fassadenprogramm) und wird durch folgende Bausteine zusätzlich unterstützt.    Begleitung, Bewerbung und Unterstützung bei der Umsetzung des Verfügungs-fonds (z.B. bei Antragsstellungen und Abrechnungen)   Schwerpunkt Siedlung Glashüttenstraße  Die Wohnsiedlung an der Glashüttenstraße ist durch eine vergleichsweise isolierte La-ge, eine einseitige Sozialstruktur und Gestaltungsbedarfe im Wohnumfeld gekenn-zeichnet. Um den Wohnstandort zu stärken und gleichzeitig die Bewohnerinnen und Bewohner in den Prozess einzubeziehen, sind die Bausteine Wohndialog und Quar-tiershausmeister vorgesehen.   o Aktivierung der Bewohnerschaft in der Siedlung Glashüttenstraße über eine Bewohnerbefragung sowie Etablierung eines Wohndialoges mit den Eigentümerinnen und Eigentümern: Ziel des Wohndialogs ist die nachhaltige und partnerschaftlich organisierte Entwicklung des Wohnungsbestandes. Hierfür werden die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungsgesellschaf-ten als mögliche Partnerinnen und Partner angesprochen und kontinuierlich in die Erarbeitung und Umsetzung entsprechender Projekte einbezogen. In einem ersten Schritt sollen Wohnzufriedenheit, -bedarfe und -wünsche über eine breit angelegte Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner abgefragt werden. o Quartiershausmeister: Es ist beabsichtigt, einen Quartiershausmeister einzusetzen, der direkter An-sprechpartner für die Mieterinnen und Mieter und Eigentümerinnen und Eigen-tümer der Siedlung ist. Er versteht sich als  des Wohnumfeldes, beseitigt Missstände und kleinere Verunreinigungen und gibt Hilfestellungen im Alltag. Seine Aufgabe ist es, zu einem subjektiven Sicherheitsgefühl beizutra-gen und die Bewohnerinnen und Bewohner für ihr Wohnumfeld zu aktivieren. Die Verstetigung des Quartiershausmeisters wird durch die ansässige Woh-nungswirtschaft umgesetzt.  Kosten:  Quartiersmanagement:  Personalkosten: 1 x 1,0 Stellenanteil EG 12    87.000,- 261.000,-  Sachkosten (z.B. Raummiete, Material):    15.000,-,-  Gesamtkosten: 313.500,-  Aktivierung Bewohnerschaft und Eigentümer:  Bewohnerbefragung und Aktivierung: 35 Tagessätze à 900,-,- Wohndialog: 25 Tagessätze à 900,-,- Gesamtkosten: 54.000,-

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 Quartiershausmeister: Personalkosten: 1 x 0,5 Stellenanteile EG 6  24.550,-85.925,- Sachkosten (z.B. kleinere Maßnahmen im Wohnumfeld):   7.000,-,- Gesamtkosten: 110.425,- für 3,5 Jahre  Gesamtkosten der Maßnahme: ca. 478.000,- für 3,5 Jahre (externe Vergabe)  Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Stadtentwicklung und Statistik Zielgruppe:  Bürgerinnen und Bürger des gesamten Quartiers,  lokale Akteurinnen und Akteure und Trägerinnen und Träger sowie Politik und Verwaltung, Bewohnerinnen  und Bewohner der Siedlung Glashüttenstraße Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben | gut wohnen | konstruktives Miteinander Zielindikatoren:  Anzahl der Teilnehmenden bei den durchgeführten  Veranstaltungen, Reduzierung der Vermüllung, Anzahl der beantragten Maßnahmen; Anzahl der durchgeführten Maßnahmen; Anzahl der beteiligten Personen Zeitraum:  Kurz- bis Mittelfristig

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Maßnahme 4.03  Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung  Lage: Gesamtes Quartier Handlungsfeld: Bevölkerung und Wohnen Maßnahmentyp:  Soziale flankierende Maßnahme Projektlaufzeit:  2020 - 2023   Ausgangslage: Für die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) und damit dem Programmerfolg ist die Teilhabe der Menschen immens wichtig. Dabei sind die Themen vielfältig: von der Gestaltung des öffentlichen Raumes über Einkaufen und Arbeiten, soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur bis hin zu Verkehr und Umwelt.  Projektbeschreibung: Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung Eine breit ausgerichtete Öffentlichkeitsbeteiligung dient der Information und Aktivierung der Menschen vor Ort. Sie richtet sich im Wesentlichen an die Bewohnerschaft, Multiplikatoren und Unternehmen sowie weitere Akteurinnen und Akteure und verfolgt dabei das Ziel, das Pro-gramm und dessen Maßnahmen bekannt zu machen und eine positive Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Die Menschen in Porz Mitte sollen somit in den Planungs- und Umsetzungsstand der Maßnahmen einbezogen werden.  Hierbei stehen zielgruppenspezifische und teilhabeorientierte Instrumente im Mittelpunkt. Mög-lichkeiten hierzu bieten Beteiligungsformate wie Workshops, Rundgänge und Informationsstän-de. Darüber hinaus wird auf die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit zurückgegrif-fen, um das Programm zu kommunizieren und weiterzuentwickeln.  Bereits in zwei Veranstaltungen zum ISEK wurde in Porz Mitte mit den Menschen diskutiert und weitere Perspektiven entwickelt. Es wurden Ideen und Anregungen aufgenommen und auf Um-setzbarkeit überprüft. Zwischen den beiden Öffentlichkeitsveranstaltungen wurde zusätzlich die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Online-Beteiligung weitere Ideen und Wünsche einzu-bringen  auch von Menschen, die nicht persönlich vor Ort sein konnten.  Jugendforum  Kinder und Jugendliche bilden eine besondere Zielgruppe und benötigen andere Formen der Ansprache. Diese müssen sich an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen orientieren und entsprechend ihren Bedürfnissen und Interessen umgesetzt werden. In der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist Partizipation ein durchgängiges Prinzip pädagogischen Handelns. Über das Jugendforum sollen Kinder und Jugendliche angesprochen und motiviert werden, die sich ansonsten nicht aktiv beteiligen. Das bereits bestehende Porzer Jugendforum wird sich im Rahmen des ISEKs Porz Mitte verstärkt engagieren.  Damit möglichst alle Kinder und Jugendlichen mitbestimmen können, bedarf es unterschiedli-cher Formen der Beteiligung, die jugendgerecht ausgerichtet sind. Zur grundsätzlichen Aktivie-rung eignet sich die Methode der aufsuchenden Arbeit. Darüber hinaus verlangen die unter-schiedlichen Altersgruppen und Milieus ein jeweils unterschiedliches methodisches Vorgehen. Die Themen sind so vielfältig wie die Jugendlichen selbst und reichen von der Mitplanung der Renovierung bzw. Neugestaltung von Spielplätzen und des Wohnumfeldes über Kreativprojekte und den Einsatz digitaler Medien bis hin zur Beteiligung an politischer Bildung. Jugendliche haben viel Spaß an einer Sache, die sie als ihre eigene erleben. Sie haben viel Potenzial an

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Energie und Kreativität für Dinge, die ihnen wichtig sind, die sie gestalten können. Nichts lässt sie so sehr wachsen, wie das Sammeln solcher Erfahrungen.  Hierzu soll sich das Jugendforum für alle Porzer Kinder und Jugendlichen öffnen und sie zur Teilnahme ansprechen. Mitbestimmung will gelernt sein. Damit dies gelingt, bedarf es einer verlässlichen pädagogischen Anleitung und Betreuung. Eine weitere Aufgabe ist die Beteiligung an der Netzwerkarbeit zum Thema Partizipation auf städtischer Ebene, beispielsweise bei der   Bewohnerorientierter Verfügungsfonds Der Verfügungsfonds dient der Aktivierung der Akteurinnen und Akteure vor Ort und zielt darauf Trägerinnen und Träger vor Ort sowie Vereine, Arbeitsgruppen und -kreise, Gewerbetreibende etc. können Anträge für die Förderung von Projektideen stellen. Voraussetzung ist dabei, dass die Ideen einen inhaltlichen Bezug zu Porz Mitte haben und in die Bedarfslage vor Ort passen. Mit Hilfe des Verfügungsfonds soll somit das bürgerschaftliche Engagement mobilisiert werden. Der Verfügungsfonds dient dazu, die städtebaulichen Maßnahmen in Porz Mitte zu flankieren und die Beteiligungsprozesse vorzubereiten. Beispielsweise könnten Beteiligungsmaßnahmen wie Malwettbewerbe zur Gestaltung von Spielplätzen oder Nachbarschaftsfeste und Begeg-nungstage zur Aktivierung der Mieter- und Eigentümerschaft umgesetzt werden, bei denen kon-krete Bezüge zu den städtebaulichen Maßnahmen entstehen. Die Richtlinien des Verfügungs-fonds werden dementsprechend ausgestaltet. Im Rahmen des Verfügungsfonds unterstützt das Quartiersmanagement bei der Umsetzung und übernimmt beispielsweise die Aufgabe, Bewoh-nerinnen und Bewohner sowie weitere Akteurinnen und Akteure für eine Antragstellung zu mo-tivieren und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen und Vorstellungen zu unterstützen. Mit dem Ver-fügungsfonds wird das Ziel verfolgt, Bewohnerinnen und Bewohner sowie lokale Akteurinnen und Akteure aktiv in die Quartiersentwicklung einzubeziehen. Im Fokus steht die Intensivierung des nachbarschaftlichen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements. Die kurzfristige und unkomplizierte Umsetzung einer Vielzahl von kleinen Projekten und Maßnahmen soll zur Verbesserung des Miteinanders führen. Forciert werden soll insbesondere eine Verbesserung in der Kommunikation und Vernetzung sowie eine Stärkung der Kooperation untereinander.  Kosten:  Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung:  Personalkosten:  27.000,-,- 94.500,-ahre  Sachkosten:  20.000,-70.000,- Gesamtkosten: 164.500,-  Jugendforum:  Personalkosten: 1 Stelle 73.320,-,- Sachkosten:  3.000,-,- Gesamtkosten: 267.120,-  Bewohnerorientierter Verfügungsfonds:  rund 4.300 Einwohner x 5,-- Gesamtkosten: 75.250,-  Gesamtkosten der Maßnahme: ca. 507.000,- (externe Vergabe)

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 Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Stadtentwicklung und Statistik Zielgruppe:  Bürgerinnen und Bürger des gesamten Quartiers, lokale Akteurinnen und Akteure und Trägerinnen und Träger sowie Politik und Verwaltung Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben | gut wohnen | sicher unterwegs | konstruktives Miteinander Zielindikatoren:  Anzahl der beantragten Maßnahmen;  Anzahl der durchgeführten Maßnahmen;  Anzahl der beteiligten Personen Zeitraum:  Kurz- bis Mittelfristig

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Maßnahme 4.04 Landschaftsplanerischer Wettbewerb für die Innenstadt von Köln-Porz mit  Realisierungsteil   Lage:    Friedrich-Ebert-Platz Handlungsfeld:   Grün- und Freiflächen, Umwelt Maßnahmentyp:    Vorbereitende Maßnahme Projektlaufzeit:    2018 - 2021  Ausgangslage: Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung auf dem Friedrich-Ebert-Platz (Revitalisierung) sollen das bestehende Hertie-Warenhaus sowie das Dechant-Scheben-Haus niedergelegt werden und eine zentrale Freiraumachse durch die drei neuen Handels- und Wohngebäu-de hindurch zum Rhein geschaffen werden. Die Etablierung einer neuen Fußgängerzone ist funktional mit den angrenzenden Bereichen zwischen dem Rheinufer und der KVB-Linie 7 verbunden. Im Zuge der Umsetzung der neuen Platzgestaltung ist die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes unter Einbeziehung der Brückenkonstruktion an der Hauptstraße, des Rheinufers, des Rathausvorplatzes und der Platzbereiche Mühlenstraße und An der Spar-kasse notwendig.   Projektbeschreibung: Zur Entwicklung des Gesamtkonzeptes soll ein landschaftsplanerischer Wettbewerb aus-gelobt werden (Modul 1), der den gesamten Raum zwischen Stadtbahnhaltestelle und Rheinufer betrachtet, um eine einheitliche Gestaltungsidee für die Fußgängerzone sowie alle angrenzenden Randbereiche (einschließlich des Busbahnhofes) zu entwickeln. Hierbei sind Wegeverbindungen und Sichtachsen, vor allem zum Rhein, in die Planung einzube-ziehen. Aus der Gesamtkonzeption heraus soll für den Kernbereich der städtebaulichen Umstruk-turierungsmaßnahme im Bereich des Friedrich-Ebert-Platzes der Gestaltungsvorschlag kurzfristig umgesetzt werden (Realisierungsteil=Modul 3).  Zuvor dienen Ankauf, Freistellung sowie Niederlegung des Dechant-Scheben-Hauses und angrenzender Verkehrsflächen der Grundlagenschaffung für die vorgesehene öffentliche Platzgestaltung sowie einer gesamträumlichen Gestaltung, die vielfache Sicht- und Wege-beziehungen ermöglicht.  Ziel ist es, die Fußgängerzone sowie angrenzende Freiflächen und Wegeverbindungen als einen hochwertig gestalteten öffentlichen Raum mit ansprechender Durchgrünung zu quali-fizieren, der durch eine entsprechende Stadtmöblierung zum Verweilen einlädt. Auch sind im Freiraum multifunktionale Eigenschaften zur Klimawandelfolgenanpassung unterzubrin-gen. Sichtachsen zum Rhein sowie ergänzende Wegweisungen sind hierbei zu berücksich-tigen. Ein neuer Straßenmarkt soll die Fußgängerzone beleben.  Folgende Berufsgruppen sollen öffentlich zur Teilnahme aufgefordert werden:  Architekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner. Es ist beabsichtigt, drei Teilnehmer zu setzen und sechs weitere in das Verfahren nach RPW aufzunehmen. Die Ergebnisse aus den im Vorfeld durchgeführten formellen und informellen Beteiligungsworkshops sollen in die Aufgabenstellung eingearbeitet werden.   Ziel der Maßnahme sind  die Entwicklung und Aufwertung des öffentlichen Raumes und   die Attraktivierung des Bezirkszentrums  die Verknüpfung und Verbesserung von Wegeführungen   die Steigerung der Aufenthaltsqualität.

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Kosten:  MODUL 1 
 
Wettbewerb:  Preisgeld:      125.000,- Gewünschte TN: 9; Gesetzte TN: 3  Planungsbüro für Auslobung  und Durchführung:       26.000,- Honorar Preisgericht, Regiekosten:    21.000,-  Gesamtkosten Wettbewerb:                 172.000,- Verausgabung vorauss. in 2018     MODUL 2 
 
Aufwendungen für Grundstücksregulierungen  (u.a. Dechant-Scheben-Haus und angrenzende  Verkehrsflächen)  voraussichtliche Gesamtkosten   ca. 3.405.000,-     MODUL 3 
 
Realisierungsteil und tatsächliche Gestaltung der  Freiflächen auf dem Friedrich-Ebert-Platz:  Planungskosten:      226.000,- Baukosten:    2.380.000,-   2019: Beauftragung und Vergabe LPH 1  3           Planungsbeschluss, Förderantrag, Mittelabfluss:         96.000,-  Baubeschluss, Vergabe, Beauftragung etc.  LPH 5 - 9 Mittelabfluss:      130.000,-  2020: Ausführung etc. LPH 5 - 9 Mittelabfluss Bau :   1.190.000,-  2021 : Ausführung etc. LPH 5 - 9 Mittelabfluss Bau :   1.190.000,-  Gesamtkosten Realisierungsteil ca.: 2.606.000,-    GESAMTKOSTEN MODULE 1 bis 3: 6.183.000,-

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  Fachämter / andere Beteiligte:  Stadtplanungsamt Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Amt für Stadtentwicklung und Statistik Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt/  Koordinationsstelle Klimaschutz Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Amt für Verkehrsmanagement moderne stadt GmbH  Zielgruppe:  Gesamtes Quartier und Besucherinnen und Besucher

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Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | sicher unterwegs |  gerne draußen  Zielindikatoren:  Höhere Frequentierung der Innenstadt; Verweildauer im öffentlichen Raum durch breite Bevölkerungs-schichten; Verbesserung des Sicherheitsbefindens; Verbesserung der Sauberkeit  Zeitraum:  Kurz- bis Mittelfristig   Plan:

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Maßnahme 4.05 Ideen- und Realisie-Porz  Lage:    Gesamtes Quartier Handlungsfeld:   Grün- und Freiflächen, Umwelt Maßnahmentyp:    Vorbereitende Maßnahme Projektlaufzeit:    2020 - 2024  Ausgangslage: Der Stadtbezirk Porz wird durch in Nord-Süd-Richtung verlaufende Infrastrukturtrassen (A59, Deutsche Bahn-Trasse, Stadtbahn Linie 7, Hauptstraßen) durchzogen, die zum ei-nen eine in Teilen gute infrastrukturelle Vernetzung des Stadtgebietes gewährleisten, al-lerdings auch eine städtebauliche Zäsur im Stadtgefüge bedeuten. Daher stellen Kreu-zungspunkte, an denen die Trassen überbrückt werden können, wichtige Punkte im Wegesystem des Bezirkszentrums Porz dar. Oft sind diese durch eine zweckdienliche Gestaltung geprägt, so dass ihre wichtige Funktion sich nicht erkennbar und angemessen im Stadtbild wiederspiegelt. Neben der Verbindungsfunktion sind diese baulichen Anla-gen wichtige Orientierungspunkte. Hierzu gehören insbesondere folgende Bauwerke:  Tunnelbauwerk unter dem DB-Bahnhof Porz am Rhein an der Kaiserstraße  Brückenbauwerk über die Bahntrasse an der Friedrichstraße im Übergang zur  Alfred-Nobel-Straße  Brückenbauwerk über die Bahntrasse auf der Berger Straße  Brückenbauwerk über die Hauptstraße im Übergang zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Alfred-Moritz Platz  Bereich der Stadtbahnhaltestelle Porz-Markt  Gleichzeitig schaffen diese Räume durch ihre funktionale Form eine anonyme Atmosphä-re, die durch eine defizitäre Beleuchtungssituation verstärkt wird. Hierzu zählen neben den eigentlichen Bauteilen auch die umgebenden Freiflächen. Insgesamt stellen diese Si-tuationen im Stadtbild ein ungenutztes Potenzial dar.  Projektbeschreibung: Über ein attraktives Beleuchtungskonzept kann sowohl der Raum als auch die Wegever-bindung in das Zentrum verbessert werden. Ziel ist es, die Brücken durch Licht oder an-dere künstliche Effekte zu inszenieren und zugleich die Tunnel- und Brückenräume als Bestandteile des öffentlichen Raumes aufzuwerten und Angsträume zu beseitigen. Hier-bei sollen diese in ihr Umfeld eingebunden werden, um ihre Barrierewirkung zu kompen-sieren. Die Gestaltungskonzeption soll durch eine künstlerische Leitidee getragen wer-den, die sich im Detail ortsspezifisch anders darstellt. Insgesamt sollen 6 Lichtplanungs-teams zur Abgabe von Entwürfen aufgefordert werden. Hierbei sind die angrenzenden Freiflächen einzubeziehen. Ziel der Maßnahme ist  die Gestaltung von stadtbildrelevanten Ortseingängen  die Aufwertung des öffentlichen Raumes und Attraktivierung des Bezirkszentrums  die Ergänzung der Bauwerke um eine Informationsfunktion  die Verbesserung der Orientierung.

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Kosten:  Lichtplanungswettbewerb:    30.000,- Baukosten und Planungshonorare:  400.000,-   2020: Ausschreibung, Vergabe Durchführung   Mittelabfluss:     30.000,-  2021: Beauftragung und Vergabe LPH 1 - 3  Mittelabfluss:     10.000,-  2022: Planungsbeschluss, Förderantrag etc. LPH 1 - 3  Mittelabfluss:     10.000,-  2023: Baubeschluss, Vergabe, Beauftragung etc.    LPH 5 - 9  Mittelabfluss:     10.000,-  2024: Ausführung etc. LPH 5 - 9  Mittelabfluss Planung :   10.000,-  Mittelabfluss Bau :   360.000,-   Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Verkehrsmanagement Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau Stadtplanungsamt Deutsche Bahn (DB) RheinEnergie  Zielgruppe:  Gesamtes Quartier und Besucherinnen und Besucher  Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | gut leben | gerne draußen  Zielindikatoren:  Verweildauer im öffentlichen Raum durch breite Bevöl-kerungsschichten; Verbesserung des Sicherheitsbefin-dens; Verbesserung der Sauberkeit  Zeitraum:  Mittelfristig  Plan:

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Maßnahme 4.06 Innenstadtmanagement für Porz, Prüfung der Gründung einer Immobilien- und  Standortgemeinschaft und einzelhandelsorientierter Verfügungsfonds für gestalterische Maßnahmen im Geschäftszentrum  Lage: Gesamtes Quartier Handlungsfeld: Einkaufen und Arbeiten Maßnahmentyp:  Lokale Ökonomie; flankierende und soziale Maßnahme Projektlaufzeit:  2020 - 2023  Ausgangslage: Der wirtschaftliche Strukturwandel, verändertes Einkaufsverhalten und nicht zuletzt die Schlie-ßung des ehemaligen Hertie-Warenhauses als zentraler Frequenzbringer schwächen die Attrak-tivität des Porzer Bezirkszentrums. Viele Geschäftsleute sehen das Überleben ihrer Betriebe aus diesem Grunde ernsthaft gefährdet. 2012 gab es seitens der Innenstadtgemeinschaft Porz (ISGP) Bestrebungen, eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (insbesondere im Bereich der Bahnhofstraße) zu initiieren. Da zu-künftige Entwicklungen insbesondere von der zukünftigen Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes abhängen, wurde der Prozess jedoch seitens der ISGP zunächst nicht weiterverfolgt.  Ebenfalls mit Blick auf den Leerstand des ehemaligen Hertie-Gebäudes und der anstehenden Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes sind gestalterische Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Geschäftszentrums zunächst zurückgestellt worden. Das Porzer Bezirkszent-rum macht daher in Teilen einen vernachlässigten Eindruck.  Projektbeschreibung: Innenstadtmanagement: Das Innenstadtmanagement für Porz hat die Aufgabe, in enger Zusammenarbeit mit den Ge-werbetreibenden auf der einen und der Stadt Köln auf der anderen Seite geschäftsbelebende Maßnahmen zu konzipieren und umzusetzen. Mittelfristig soll eine umfassende und koordinierte Standortprofilierung sichergestellt werden, damit das Porzer Bezirkszentrum seine Position als Bezirkszentrum wieder einnehmen und sogar noch ausbauen kann. Hierzu soll ein Innenstadt-manager eingestellt werden, der   als Schnittstelle zwischen den einzelnen Akteuren (auch Ansprechpartner für die Bewohnerinnen und Bewohner) fungiert,   Marketingmaßnahmen für alle Bereiche, die zur Förderung der geschäftlichen Inf-rastruktur bzw. des geschäftlichen Erfolges eines Stadtviertels notwendig sind (einschließlich online), konzipiert und umsetzt (Öffentlichkeitsarbeit),   Kommunikationskampagnen führt,   Marketingkonzepte entwickelt und Marktforschung betreibt  die Eigentümerinnen und Eigentümern mit Einzelhändlerinnen und -händlern  vernetzt,   an der Verwaltung eines Verfügungsfonds beteiligt ist und   ein Geschäftsflächenmanagement sowie eine Internetplattform zur Vermittlung von Leerständen aufbaut.  Prüfung der Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft: Durch die Gründung einer gesetzlichen Immobilien- und Standortgemeinschaft nach ISGG NRW können in Eigenregie der Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümerinnen und  -eigentümer Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die die Wahrnehmung und Attrakti-vität des Geschäftszentrums der Porzer Innenstadt deutlich verbessern. Eine ISG bietet die Möglichkeit einer Verstetigung des Innenstadtmanagements.

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Einzelhandelsorientierter Verfügungsfonds für gestalterische Maßnahmen im  Geschäftszentrum: Der Verfügungsfonds soll auch dazu genutzt werden, städtebauliche Maßnahmen im Bereich des Porzer Bezirkszentrums umzusetzen. Hierzu gehören z.B.    die Begrünung von Straßen und Plätzen,  die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, z.B. durch Bänke,  die Verbesserung von Wegebeziehungen und  die Gestaltung von räumlichen Zusammenhängen.  Förderanträge zum Verfügungsfonds werden an das Innenstadtmanagement gestellt und dort zu-nächst auf ihre grundsätzliche Förderfähigkeit geprüft sowie inhaltlich bewertet und bei Bedarf priori-siert. Die letztendliche Beschlussfassung über zu stellende Förderanträge erfolgt durch ein festzule-gendes Gremium wie z.B. den Beirat Porz Mitte. Die operative Abwicklung des Verfügungsfonds er-folgt in Absprache mit dem Innenstadtmanagement und der Stadt Köln.  Gemäß der Städtebauförderrichtlinien Nr. 14 ist für diese Art des Verfügungsfonds eine 50%ige Betei-ligung der Wirtschaft, Interessensgemeinschaft, privater oder zusätzlicher städtischer Mittel Voraus-setzung. Die anderen 50% werden mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Land und Stadt  finanziert.  Ziele der Maßnahme sind:  Erhöhung der Wahrnehmbarkeit des Porzer Geschäftszentrums  Verbesserung der Präsenz der Gewerbetreibenden vor Ort und in den Medien  Qualifizierung eines vielfältigen vitalen Geschäftszentrums  Steigerung der Attraktivität des Porzer Bezirkszentrums   Kosten:  Innenstadtmanagement:  Aufgrund der erforderlichen Qualifikationen rund  45.000,-p. a. für den Innenstadtmanager 15.000,- a. für Sachmittel  Prüfung der Gründung einer ISG:  50.000,- a.  Einzelhandelsorientierter Verfügungsfonds: 100.000,- a. (inkl. Kostenanteil Dritter 50%)   Gesamtkosten Innenstadtmanagement p.a. 210.000.- Laufzeit 4 Jahre = Gesamtkosten       840.000.-  Davon Kostenanteil Dritter:        200.000,- (Zuwendungsempfangende)  Davon förderfähige Kosten:       640.000,-   Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Stadtplanungsamt  Zielgruppe:  Gesamtes Quartier, Gewerbetreibende und  Besucherinnen und Besucher

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Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | besser einkaufen |  sicher unterwegs | konstruktives Miteinander Zielindikatoren:  Verbesserung der Kommunikation der Gewerbetreiben-den untereinander und mit anderen Akteuren wie z.B. der Stadt Köln; Erhöhung des Umsatzes (insbesondere des inhabergeführten Einzelhandels) der örtlichen Ge-werbetreibenden, Anzahl der aus dem Verfügungsfonds geförderten Maßnahmen Zeitraum:  Kurz- bis Mittelfristig

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Maßnahme 4.07 Rad- und Fußwegekonzept  Lage: Gesamtes Untersuchungsgebiet Handlungsfeld: Verkehr Maßnahmentyp:  Bauliche Maßnahme Projektlaufzeit:  2020 - 2022  Ausgangslage: Ein Rad- und Fußwegekonzept soll bestehende und neu zu errichtende Rad- und Fußwegeverbindungen ausbauen.  Projektbeschreibung: Kurzfristig soll im gesamten Untersuchungsgebiet Porz Mitte der Radverkehr gestärkt werden und die notwendigen Netzschlüsse mittels Radspuren oder Radwegen sicher-gestellt werden. Dafür werden alle Einbahnstraßen auf die Möglichkeit der Öffnung für den gegenläufigen Radverkehr geprüft. In Einzelfällen wird kontrolliert, ob die Maß-nahmen als bauliche Radwege oder Radwegführung auf der Fahrbahn möglich sind. Kurzfristig sollen die Verlängerung des Radweges an der Bergerstraße von der Stadt-bahntrasse Richtung Westen bis zur Hauptstraße und von der Josefstraße bis zum bestehenden Radweg an der Stadtbahntrasse, die Netzschlüsse in der Rathausstra-ße, der Josefstraße, der Bahnhofstraße und die Radwegeverbindung zwischen der Karlstraße, der Josefstraße und dem Friedrich-Ebert-Ufer ausgebaut werden. Außer-dem soll die Radwegeverbindung zwischen S-Bahn-Trasse und Friedrich-Ebert-Ufer gestärkt werden. Die Kriterien Zügigkeit, Komfort, Leistungsfähigkeit und Sicherheit werden auf der gesamten Strecke einer Veloroute berücksichtigt. Die neu geplanten und vorhandenen öffentlichen Räume und Grünflächen werden auf die Möglichkeit eines Radwegenetzschlusses überprüft. Ziel des Radwegekonzeptes ist es, ein störungsfreies und zügiges Radfahren auf verkehrsberuhigten, ampelärmeren Nebenstraßen zu ermöglichen, die Verkehrssi-cherheit der Radfahrer zu erhöhen sowie das lückenhafte Radwegenetz zu schließen und die Feinerschließung der Veloroute zu gewährleisten. Die Maßnahme wird als Thema für den Runden Tisch Radverkehr Porz aufgenommen.  Kosten:  2020: Rad- und Fußwegekonzept   30.000,- Einbahnstraßenöffnung    50.000,- 
 
2021-2022: Glashüttenareal  (Zusatz für Radführung)    70.000,- Umgestaltung/Verbesserung Radführung   280.000,- Netzschluss     32.000,- 
 
Gesamtkosten:    462.000,-  Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Amt für Verkehrsmanagement Zielgruppe:  Gesamtes Quartier und Besucherinnen und Besucher Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv | sicher unterwegs |  gerne draußen Zielindikatoren:  Öffnung der Straßen für gegenläufigen Radverkehr Zeitraum:  Kurz- bis Mittelfristig

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  Abbildung 37: Maßnahmeplan Radverkehr Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln

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Maßnahme 4.08 Prozessbegleitende Evaluation  Lage: Gesamtes Untersuchungsgebiet Handlungsfeld: Alle Handlungsfelder Maßnahmentyp:  Maßnahme zur Städtebauförderung Projektlaufzeit:  2020 - 2023  Projektbeschreibung: Mit dem ISEK Porz Mitte ist die Umsetzung einer Vielzahl an Maßnahmen vorgesehen, die in einem integrierten Ansatz ineinander greifen. Der hiermit intensivierte Entwicklungspro-zess für Porz Mitte zeigt unterschiedliche Wechselwirkungen und Synergien auf und nimmt auch das vorhandene Akteursgeflecht vor Ort in den Blick.  Die Evaluation verfolgt das Ziel, über das gesamte Maßnahmenpaket hinweg eine laufende Bewertung über den Prozess zu erhalten und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Auf die-ser Grundlage können aktuelle Entwicklungen systematisch erfasst werden und bei Verän-derungen frühzeitig geeignete Anpassungen eingeleitet werden. Dabei nimmt die Evaluation nicht nur die messbaren Wirkungen vor Ort in den Blick, sondern setzt auch bei Kommunika-tions- und Abstimmungsprozessen an.  Die Evaluation ist prozessbegleitend und damit formativ angelegt. Sie nimmt ein breites Spektrum an Themen in den Fokus, so dass es erforderlich ist, Schwerpunkte zu unter-schiedlichen Zeithorizonten zu setzten. Im Mittelpunkt steht die Wirkung des Gesamtpro-gramms, wobei auch die Einzelmaßnahme in den Blick genommen wird.  Einerseits muss hierfür auf konkreten Daten aufgebaut werden, die im Rahmen des Control-lings (erfolgt prozessbegleitend durch die Stadt Köln) erhoben werden. Andererseits erfolgt die Bewertung des Prozesses im Rahmen von diskursiven Prozessen, wie Befragungen von Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Passanten, Workshops, Einzelgesprächen, World-Cafés u. ä.  Die Ergebnisse der Evaluation fließen fortlaufend in die Programmumsetzung ein und wer-den zum Abschluss in einem Bericht mit zentralen Handlungsempfehlungen zusammenge-fasst. Die Evaluation erfolgt unter wissenschaftlicher Leitung und wird extern vergeben, um die Unabhängigkeit des Evaluationsverfahrens und der Ergebnisse zu gewährleisten. Zur Ermittlung valider Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren startet die Prozessevaluation bereits mit Beginn der Laufzeit des ISEK. Der zweite Schritt der Prozessevaluation findet während der Durchführung des ISEK statt, um zielgerichtete Maßnahmenanpassungen zu ermögli-chen. Zusätzlich wird am Ende der Projektlaufzeit eine abschließende Wirkungskontrolle zur Ermittlung der Zielerreichung der Maßna-Nachher-  Kosten:  Kalkulierte Tagessätze brutto:  900,- Kalkulierter zeitlicher Umfang:  100 Tage  Gesamtkosten für den Sozialraum: 90.000,- davon 2020: 18.000,- davon 2021: 18.000,- davon 2022: 18.000,- davon 2023: 36.000,-  Fachämter / andere Beteiligte:  Amt für Stadtentwicklung und Statistik

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 Zielgruppe:  Bürgerinnen und Bürger und Besucherinnen und Be-sucher des gesamten Quartiers, lokale Akteurinnen und Akteure, Trägerinnen und Träger sowie Politik und Verwaltung Strategisches Ziel: Zukunftsfähig und attraktiv - Qualifizierung und Wei-terentwicklung der Programmumsetzung Zielindikatoren:  Ausmaß der Veränderung der Wohn- und Aufent-haltszufriedenheit der ortsansässigen Bevölkerung im Laufe des Projektes  Ausmaß an Akzeptanz der baulichen und sozialen Maßnahmen im Rahmen des ISEK durch die Bevölke-rung und lokale Akteurinnen und Akteure  Veränderung im Ausmaß nachbarschaftlicher  Zusammenhänge und der Durchführung gemeinsa-mer, sozialschichtübergreifender und auch multiethni-scher Aktivitäten  Kontextindikatoren zur sozialen und demografischen Struktur des Untersuchungsgebietes  Zeitraum:  Kurzfristig

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Flankierende Maßnahmen im Untersuchungsgebiet s- durch weitere, hier nachrichtlich aufgenommene Maßnahmen ergänzt. Hier-bei handelt es sich um Maßnahmen, die außerhalb des Integrierten Stadtentwicklungskon-zeptes Porz Mitte umgesetzt werden oder im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungs-konzeptes Porz Mitte entwickelt wurden, jedoch kein Förderzugang über die Städtebauförde-rung gegeben ist. Alternative Umsetzungsmöglichkeiten werden geprüft.  Sanierung Treppenaufgang und Rheinpavillon Im Jahre 2015 wurde die Sanierung der denkmalgeschützen Treppe und des Rheinpavillons am Porzer Rheinufer durchgeführt. Der Wiederaufbau erfolgte nach historischem Vorbild und bildet einen neuen Anziehungspunkt am Porzer Denkmal.  Baulückenschließung  im Untersuchungsgebiet Durch die Aktivierung von Eigentümerinnen und Eigentümern können mindergenutzte Grundstücke im Untersuchungsgebiet bebaut werden. An der Ernst-Mühlendyck-Straße 16, der ehemaligen Postfläche und der Josefstraße 26-32 wurden bereits Neubauten auf ehe-maligen Baulücken fertiggestellt.   Tempo-30-Zonen Im Zusammenhang mit -30-dies möglich war, wie beispielsweise im Quartier Schillerstraße, Max-von-Schenkdorf-Straße, Theodor-Körner-Straße und Heinrich-von-Kleist-Straße, eine Einrichtung von Tem-po-30-Zonen vorgenommen. Die Mühlenstraße, Bahnhofstraße (zwischen Mühlenstraße und Klingerstraße), Klingerstraße und Friedrichstraße befinden sich im Vorbehaltsnetz oder wer-den von der KVB-Buslinie befahren und können somit absehbar nicht in eine Tempo-30-Zone integriert werden. Des Weiteren stellen die Rathausstraße, Josefstraße (zwischen Steinstraße und Bergerstraße beziehungsweise Bergerstraße und Karlstraße beziehungs-weise Karlstraße und Bahnhofstraße), Goethestraße, Friedrichstraße (zwischen Bahnhof-straße und Klingerstraße beziehungsweise Klingerstraße und Bergerstraße), Glashütten-straße und Am Rheinbrauhaus keinen Zonencharakter dar und können somit nicht als Tem-po-30-Zone ausgewiesen werden. Dennoch können hier, sofern schutzbedürftige Einrich-tungen bestehen, zulässige Höchstgeschwindigkeiten von 30 Stundenkilometer angeordnet werden. Durch die Geschwindigkeitsbegrenzung soll eine Reduzierung der Lärmbelästigung speziell in Wohnstraßen bewirkt werden.

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Porzer Talente n des Integrierten Stadtentwicklungskon-zeptes Porz Mitte erarbeitet, erfüllt jedoch nicht die Voraussetzungen der Städtebauförde-rung. Eine Umsetzung über alternative Möglichkeiten wird geprüft. Mit der Qualifizierungsoffensive ärkung der Bildungschancen durch die Förderung individueller Bildungsmöglichkeiten erreicht werden. Inbesondere durch die erfolgreichere Überleitung von der Primarstufe in die Sekundarstufe I sowie Sekundar-stufe II sollen qualifiziertere Schulabschlüsse und die Überleitung in schulische oder berufli-che Ausbildungszweige erlangt werden. Zielgruppe sind junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind. Das Bildungsangebot der non formalen Bildung ist nach Interesse, Begabung und Fähigkeit sortiert, nicht nach schulischer Leistung, Ethnie oder sozialer Herkunft. Kinder und Jugendliche sollen altersentsprechend möglichst lebens-weltnah und in einer grundsätzlich wertschätzenden Art und Weise sowie verbindlicher Zu-wendung angesprochen werden.  Durch praktisch angelegte und handlungsorientierte Angebote soll die Selbstwahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit der Jugendlichen geschult werden. Sie können hierdurch ihre indivi-duellen Fähigkeiten und Neigungen kennenlernen, deren Wirkung verstehen und durch das unmittelbare Erleben ihre persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen stärken. Diese Erfahrungen können gezielt als Anregung für eine spätere Berufswahl eingesetzt wer-den, was zu einer Stärkung der Ressourcen, unabhängig von Herkunft, Religionszugehörig-keit und schulischer Leistung führt.

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                5. MAßNAHMEN-, KOSTEN-,       FINANZIERUNGS- UND ZEITPLAN 
 
 Um Porz Mitte nachhaltig zu stabilisieren bedarf es, neben dem Großvorhaben am Friedrich-Ebert-Platz, einer Vielzahl weiterer baulicher sowie sozial flankierender Maßnahmen, die zeitnah umgesetzt werden sollen. Die Kosten-, Finanzierungs- und Zeitplanung (KuF) ver-deutlicht den Ablauf der vorgesehenen Maßnahmen. Für den Erfolg des gesamten Prozes-ses ist die zentrale Steuerung wichtig, so dass Abweichungen und Änderungen im Maß-nahmenpaket frühzeitig erkannt werden und entsprechend reagiert werden kann.  Kosten Für jede Einzelmaßnahme wird der Finanzierungsbedarf über den gesamten Umsetzungs-zeitraum beziffert. Der Detaillierungsgrad ist aufgrund des momentanen Planungsstandes eher grob. Die Kostenangaben entsprechen somit aufgrund der noch fehlenden Planungstie-fe einer ersten Grobkostenschätzung. Sie wurden beispielsweise anhand von Flächen und Kosten je Einheiten oder anhand von Erfahrungswerten, insbesondere bei den flankierenden Maßnahmen, ermittelt. Zeitplanung Bei der zeitlichen Planung wurden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Die Anzahl der Baustellen im Untersuchungsgebiet muss verträglich gestaltet werden.  Weiterhin muss berücksichtigt werden, wie die Maßnahmen ineinandergreifen und welche Wirkungszusammenhänge bestehen. So sollen beispielsweise zur Qualitätssicherung vor Umsetzung der Maßnahmen Ideenwettbewerbe, Machbarkeitsstudien oder Beteiligungsver-fahren durchgeführt werden.

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 Finanzierung Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept wird die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln geschaffen. Neben privaten Investitionen sollen aufgrund knapper städtischer Mittel- und Personalressourcen für die unrentierlichen Maßnahmen Städtebaufördermittel eingeworben werden. Da es sich im Wesentlichen um Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung eines durch soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Missstände benachteilig-ten Stadtraums mit besonderem Entwicklungsbedarf handelt, soll eine Förderung aus dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt beantragt werden.

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             6. UMSETZUNGSPLANUNG Die bereits in der Erarbeitungsphase etablierte Projektstruktur (hierzu gehören unter ande-rem der Lenkungskreis, Ämterrunden, Workshops, der Beirat Porz Mitte und Information der Politik, Öffentlichkeitsbeteiligung) bildet eine belastbare Basis für die Umsetzung des Inte-grierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte.  Für die Umsetzungsplanung der Maßnahmen ist diese Struktur noch um entsprechende Gremien zu ergänzen, die eine reibungslose Planung und Durchführung der jeweiligen Maß-nahmen sicherstellen. Zu nennen sind beispielhaft regelmäßige Abstimmungstermine der baufachlichen Ämter, um einen reibungslosen Übergang zwischen den einzelnen Planungs-phasen zu erhalten sowie weitere fachbezogene Runden.  Durch die klare Festlegung der Zuständigkeiten sollen Doppelstrukturen und Redundanzen vermieden und ein strukturierter Ablauf durch die effiziente Bündelung allen Know-hows gewährleistet werden. 
 
Vernetzung und Kommunikation  In der Umsetzungsphase spielt die Kommunikation und Einbindung der ortsansässigen Stadtgemeinschaft eine bedeutsame Rolle für den Erfolg des entwickelten Maßnahmenbün-dels. Dieser Erfolg ist eng verbunden mit der Identifikation der Bewohnerinnen und Bewoh-ner mit ihrem direkten Lebensumfeld. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle der In-nenstadt- sowie der Quartiersmanager. Sie spielen bei der Vernetzung vor Ort und der Kommunikation eine entscheidende Rolle.  Genauso wichtig ist die Einbindung der Menschen in die weiteren Aufwertungsprozesse. Daher sollen begleitend zum Planungsprozess auch maßnahmenbezogene Beteiligungsfor-mate für mehr Transparenz in der Öffentlichkeit sorgen und die Bedürfnisse der künftigen Nutzerinnen und Nutzer stärker berücksichtigen. Dadurch soll die Identifikation der Men-schen vor Ort mit ihrem Lebens- und Aufenthaltsumfeld gestärkt werden. Denn nur gemeinsam mit den dort lebenden Menschen kann die Entwicklung im Quartier wirkungsvoll vorangetrieben und privates Engagement angestoßen und verstärkt werden.

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Zeitliche Abfolge Um die Funktionalität des Bezirkszentrums während der Umbauphase zu erhalten, ist eine zeitliche Priorisierung und Vernetzung der einzelnen Maßnahmen erforderlich. Dementspre-chend werden Maßnahmen zeitlich so getaktet, dass die mit ihnen verbundene Aufwertung des Porzer Bezirkszentrums möglichst zeitnah umgesetzt wird, ohne die Bevölkerung durch bauliche Maßnahmen über das erforderliche Maß hinaus in ihrer Lebensqualität zu beein-trächtigen. Für eine fristgerechte Umsetzung des Maßnahmenbündels ist eine kontinuierliche Steuerung notwendig, welche durch die Stadt Köln - hier das Amt für Stadtentwicklung und Statistik -erfolgt. Im Rahmen der Umsetzungssteuerung müssen die finanziellen Mittel durch regel-mäßige Fortschreibung der Kosten- und Finanzierungsübersicht koordiniert und frühzeitig im Haushalt der Stadt Köln eingeplant werden. Erfolge bei der Umsetzung von Maßnahmen sollen frühzeitig sichtbar und kommuniziert werden, um die Bevölkerung an den Fortschritten teilhaben zu lassen.  Controlling und Evaluation  Im Rahmen der Umsetzungsplanung ist auch ein Projektcontrolling vorzusehen. Dabei han-delt es sich um ein Beobachtungssystem, in dem langfristige, kontinuierliche und systemati-sche Ziele erfasst und ausgewertet werden, sodass die Ziele der einzelnen geplanten Maß-nahmen in Form einer Zielhierarchie dargestellt werden. Durch das Controlling und die dadurch erlangte Informationsgewinnung und Transparenz sollen die Projekterfolge gegen-über dem Fördermittelgeber dokumentiert und das interne Projektmanagement unterstützt werden (vgl. auch Maßnahme 4.08).  Mit der prozessbegleitenden Evaluation erfolgt zudem über das gesamte Maßnahmenpaket hinweg eine laufende Bewertung des Prozesses und es werden konkrete Handlungsempfeh-lungen abgeleitet. Dabei baut die Evaluation auf den Ergebnissen des Controllings auf und nimmt nicht nur die messbaren Wirkungen vor Ort in den Blick, sondern setzt auch bei Kommunikations- und Abstimmungsprozessen an. Über geeignete Formate wird insbeson-dere die Bewohnerschaft (z.B. durch Befragungen) einbezogen.  Neben der kontinuierlichen Begleitung des Programms und der Erfassung der Wirkungszu-sammenhänge spielt die Verstetigung der Projekte eine entscheidende Rolle für die erfolg-reiche Umsetzung des Quartiersentwicklungsansatzes. Durch die Verstetigung sollen früh-zeitig vor dem Auslaufen der Fördermittel gemeinsam mit den beteiligten Akteuren, Gremien und Fachämtern Konzepte erarbeitet werden, mit denen möglichst viele aufgebaute Struktu-ren im Untersuchungsgebiet fortgeführt und gesichert werden können.

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                  7. VERZEICHNISSE

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106  7.1.Abkürzungsverzeichnis A Autobahn ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club AWO Arbeiterwohlfahrt B Bundesstraße BK Berufskolleg CSM Carl-Stamitz Musikschule DB Deutsche Bahn EHZK Einzelhandels- und Zentrenkonzept EU Europäische Union GGS Gemeinschaftsgrundschule ISEK Integriertes Stadtentwicklungskonzept Kfz Kraftfahrzeug KVB Kölner Verkehrs-Betriebe AG LEG Landesentwicklungsgesellschaft ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr RB Regionalbahn RE Regionalexpress RPW Richtlinien für Planungswettbewerbe Sek II Sekundarstufe II u3 unter 3-jährige ü3 über 3-jährige vgl. vergleiche VRS Verkehrsverbund Rhein-Sieg z.B. zum Beispiel

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  7.2.Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Untersuchungsgebiet Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln, DGK 2013 ....................... 8 Abbildung 2: Stadtbezirke und Stadtteile von Köln, Quelle: Stadt Köln 2017 .......................... 9 Abbildung 3: Ansicht Hertie-Kaufhaus aus der Wilhelmstraße und Friedrich-Ebert-Platz,  Quelle: Stadt Köln (li.), NRW.URBAN (re.) ............................................................................ 10 Abbildung 4: Variante B1 Entwicklung Friedrich-Ebert-Platz,  Quelle: JSWD Architekten GmbH & Co. KG 2015 ................................................................. 10 Abbildung 5: Geltungsbereich Bebauungsplanentwurf  Köln-Quelle: Stadt Köln ............................................................................................... 11 Abbildung 6: Eindrücke 1. Öffentlichkeitsbeteiligung, Quelle: Axel König ............................. 14 Abbildung 7: Übersicht der Bevölkerungsdaten,   Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 .......................................... 16 Abbildung 8: Altersstruktur im Vergleich,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 .......................................... 17 Abbildung 9: Haushaltsstruktur, prozentualer Anteil der Haushaltstypen im Vergleich,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 .......................................... 18 Abbildung 10: Anteil SGB-II-Empfänger im Vergleich,  Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2016 .......................................... 18 Abbildung 11: Siedlung an der Glashüttenstraße,  Quelle: NRW.URBAN 2016 ................... 20 Abbildung 12: Fußgängerzone Bahnhofstraße,  Quelle: NRW.URBAN 2017 ....................... 20 Abbildung 13: Beispielhafte Leerstände in der Bahnhofstraße,   Quelle: NRW.URBAN 2017.................................................................................................... 21 Abbildung 14: Kartierung der Leerstände im Untersuchungsgebiet,  Stand: 10.07.2017, Quelle: NRW.URBAN 2017.................................................................................................... 22 Abbildung 15: Grenzen des Bezirkszentrum Porz gemäß Einzelhandels- und Zentrenkonzept, Quelle: Stadt Köln 2010 .............................................................................. 22 Abbildung 16: Gebäude der Grundschule, Quelle: Stadt Köln .............................................. 24 Abbildung 17: Gebäude der Carl-Stamitz-Musikschule,  Quelle: Stadt Köln ......................... 25 Abbildung 18: Gebäude des städtischen Berufskolleg (BK 10), Quelle: Stadt Köln .............. 25 Abbildung 19: Bolzplatz an der Glashüttenstraße, Quelle: NRW.URBAN 2017 .................... 26 Abbildung 20: Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte, Quelle: NRW.URBAN 2016 27 Abbildung 21: Bestandsplan Grün- und Freiflächen, Quelle: NRW.URBAN 2017 ................ 30 Abbildung 22: Potenzialflächen in Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln ......................................... 31 Abbildung 23: Rheinboulevard Porz, Quelle: Stadt Köln ....................................................... 32 Abbildung 24: Grünfläche an der Glashüttenstraße, Quelle: Stadt Köln ............................... 33 Abbildung 25: Provisorischer Stellplatz und Grünanlage,  Quelle: NRW.URBAN 2016 ........ 33 Abbildung 26: Baumbestand auf dem Schulareal,  Quelle: NRW.URBAN 2016 ................... 34 Abbildung 27: Bestandsplan Verkehrsflächen, Quelle: NRW.URBAN 2017 ......................... 36 Abbildung 28: Radverkehrsnetzplan Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln  .................................... 38

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Abbildung 29: Wegeverbindung zwischen Hauptstraße und Rheinboulevard,  Quelle: NRW.URBAN 2017 .................................................................................................... 39 Abbildung 30: Parkhaus und Straßenbahnhaltestelle Porz-Markt am CityCenter,  Quelle: NRW.URBAN 2016 .................................................................................................... 40 Abbildung 31: Strategische Ziele und Handlungsfelder, Quelle: NRW.URBAN 2017 ........... 49 Abbildung 32: Zielsystem des Integrierten Stadtwicklungskonzeptes Porz Mitte, Quelle: NRW.URBAN 2017 ................................................................................................................ 50 Abbildung 33: Räumliche Handlungsschwerpunkte im Untersuchungsgebiet,  Quelle: NRW.URBAN 2017 .................................................................................................... 52 Abbildung 34: Räumlicher Handlungsschwerpunkt "Porzity einschließlich Rheinboulevard Porz", Quelle: NRW.URBAN 2017 ......................................................................................... 53 Abbildung 35: Räumlicher Handlungsschwerpunkt "Schulareal",   Quelle: NRW.URBAN 2017 .................................................................................................... 61 Abbildung 36: Räumlicher Handlungsschwerpunkt "Glashütte",   Quelle: NRW.URBAN 2017 .................................................................................................... 65 Abbildung 37: Maßnahmeplan Radverkehr Porz Mitte, Quelle: Stadt Köln  .......................... 90

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                    8. ANHANG

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Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung

632 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/32/321 
 
Vorlagen-Nummer 
 2024/2022 
Freigabedatum 
  
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in nicht öffentlicher Sitzung 
Entscheidung durch die Bezirksbürgermeisterin bzw. den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der 
Bezirksvertretung gemäß § 36 Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertre-
tung 
Betreff 
Ordnungsbehördliche Verordnung für das Jahr 2022 über das Offenhalten von Verkaufsstellen 
an Sonntagen 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 29.08.2022 
 
Datum  Abstimmungsergebnis 
 
 Unterschrift  Unterschrift

2

Anlage 2 Anträge Innenstadt

50757 Zeichen

1  
Antrag offener Sonntag 09.10.2022 für die Kölner Innenstadt   Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN   Bezeichnung des Anlass: INTERMOT  04.-09.10.2022  Offener Sonntag:  09.10.2022, 13.00- 18.00 Uhr Anlassbeschreibung: In § 6 Abs. 1 LÖG NRW sind Messen explizit als grundsätzlich zulässige Anlässe für eine Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen aufgeführt, woraus eine präjudizierende Wirkung im Hinblick auf eine grundsätzliche Genehmigung für verkaufsoffene Sonntage gesehen werden kann. Eine Messe muss aber die Sonntagsöffnung der Geschäfte darf Dementsprechend darf eine Messe nicht nur deshalb veranstaltet werden, um formell die rechtlichen Voraussetzungen für die eigentlich bezweckte Ladenöffnung am Sonntag zu schaffen.   Nach § 64 Abs. 1 Satz 1 der deutschen Gewerbeordnung (GewO) ist eine Messe mehrerer Wirtschaftszweige ausgestellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Endverbraucher oder Internationale Messen zeigen nach Definition des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige. Sie weisen auf der Besucherseite ein über die Region deutlich hinausgehendes Einzugsgebiet auf, in der Regel kommen über 50 % der Besucher aus mindestens 100 km Entfernung und über 20 % aus mindestens 300 km Entfernung.

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Die INTERMOT: Die INTERMOT (Abkürzung für Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe) ist eine Motorradmesse und die international führende Business- und Eventmesse für Motorräder, Roller und E-Bikes. Mehr als 1.000 Aussteller aus 40 Ländern, darunter die Marktführer, aber auch viele Kleinserienhersteller sowie Bekleidungs- und Zubehörfirmen präsentierten sich bisher auf der INTERMOT Messe Köln und zeigen ihre Neuheiten, aktuelle Kollektionen, Trends und Serviceangebote. Zum Angebot der Motorradmesse Köln zählen beispielsweise Motorräder, Roller und E-Bikes, Teile, Zubehör und elektrische Ausrüstung, Motorradbekleidung, Fahrerausrüstung, Werkzeuge, Werkstatt- und Ladenausrüstung, sowie Schmierstoffe, Pflegemittel und touristische Angebot für Zweiradfahrer. Hier werden Produktneuheiten vorgestellt und am Markt eingeführt. Die Messe zieht Fachbesucher und Motorradfans gleichermaßen an und der deutsche Markt spielt eine besondere Rolle, denn Deutschland ist für den europäischen Markt Gradmesser für die zukünftige Entwicklung und die INTERMOT spielt hier eine entscheidende Rolle als unverzichtbarer Impulsgeber. Deutschland ist ein führender europäischer Motorradmarkt und die Community möchte die Premierenmodelle sehen und nicht ausschließlich aus den Zeitungen entnehmen. Der deutliche Anstieg der jungen Besucher bis 21 Jahre um 50 Prozent ist Beweis genug für die Dynamik der INTERMOT.  Beim Show-in-Show-Konzept customized werden zudem Trends und Themen erlebbar gemacht. Zahlreiche Unternehmen zeigen hier ihre Produkte, von außergewöhnlichen Umbauten über Bekleidung bis hin zu szeneorientierten Möbeln und Accessoires. Das facettenreiche Eventprogramm mit diversen Probefahr-Parcours, ausgefallenen Stuntshows und Demo-Rennen, sowie attraktivem Mitmach-Programmen, macht den Besuch der Motorradmesse INTERMOT in Köln

3  
darüber hinaus zum Dreh- und Angelpunkt der Motorrad-Szene.  Die seit vielen Jahren forcierte Initiative   bei der sich das Thema großer Messen in der Stadt widerspiegelt, wird auch für die INTERMOT aufgegriffen und Zukunftsthemen der e-Mobilität den Besuchern der Kölner Innenstadt zugänglich gemacht.  Die Messe würde übrigens auch ohne offenen Sonntag stattfinden.  Die Messe findet seit 2008 in Köln im Zwei - Jahresrhytmus statt und kann somit als Traditionsveranstaltung angesehen werden. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung    erstmalig stattfindende Veranstaltung         Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.  Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe.   Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; 
X  ja   nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

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Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X  ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung:      Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:                                            
INTERMOT (2018): 220.400 Besucher (53.000 Fachbesucher) aus fast 100 Ländern Mehr als 1000 Aussteller aus 40 Ländern 180.000qm Ausstellerfläche (Brutto)   Für die Erstellung der ersten Besucherprognose für den Veranstaltungstag am 9. Oktober 2022 haben wir uns als Ausgangsbasis auf vorhandenes Datenmaterial des Unternehmens Jones Lang Lasalle (Passantenzählungen Köln 2018), den (Ergebnisse 2014 für Köln) des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln sowie den Zahlen der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 für Köln gestützt.   Das Unternehmen Jones Lang LaSalle zählte am Samstag, den 14. April 2018 (in der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr) in der Kölner Innenstadt (Schildergasse) pro Stunde im Durchschnitt 13.000 Passanten.   Am Samstag, den 6. Mai 2017 (in der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr- ebenfalls Jones Lang LaSalle) in der Kölner Innenstadt (Schildergasse, Hohe Straße, Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) pro Stunde im Durchschnitt 28.030 Passanten. Diese Zahl ist jedoch in zweierlei Hinsicht zu relativieren.   Zum Einen beinhaltet dieser Wert aufgrund der Lage der Straßen zueinander mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Doppel- bzw. Mehrfachzählungen. Geht man im vorliegenden Fall realistischer Weise von einer Mehrfachzählquote von einem Viertel bzw. einem Drittel aus, resultiert aus dem zuvor berechneten Wert ein 18.780 bis ca. 21.030 bis Personen pro Stunde.

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Zweitens ist allgemein bekannt bzw. auch anerkannt, dass Frequenzmessungen die zu Einkaufsspitzenzeiten durchgeführt werden, nicht zwingend durch einfaches Multiplizieren auf eine gesamte Tagesdauer hochgerechnet werden dürfen. Die meisten tageszeitlichen Passantenfrequenzen in den Innenstädten weisen eine unimodale oder bimodale Verteilung auf. Im Rahmen dieser Prognose sind wir von einer unimodalen, symmetrisch Normalverteilung der Passantenfrequenz ausgegangen. Aus diesem Grund muss für die letzten beiden Stunden der beantragten Ladenöffnung von durchschnittlichen Stundenbesuchswerten in einer Spanne von 7.000 bis nahezu 8.000 Passanten ausgegangen werden. Demnach würde sich auf eine fünfstündige Ladenöffnung bezogen eine Gesamtbesucherzahl von rund 70.340 bis 79.090 Passanten ergeben.    Setzt man diese so ermittelten Werte in Relation zu den Ergebnissen der Studie Handelsforschung an der Universität zu Köln (hier haben 68,7 Prozent der Besucher angegeben, dass sie die Kölner Innenstadt samstags primär wegen des Einkaufs aufsuchen), und den Daten der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 (im Rahmen dieser Untersuchung gaben 55,2 Prozent der Befragten an, bei ihrem Besuch der Kölner Innenstadt auch etwas gekauft zu haben) und bildet aus beiden Daten ca. 62,0 Prozent liegt, kann davon ausgegangen werden, dass zwischen 43.610 und 49.035 Personen am Sonntag den 11. Oktober zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden.    Die oben stehend ermittelten Werte decken sich annähernd mit einem realen Wert, wie er im Rahmen der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 in der Kölner Innenstadt für einen Samstag (11. Oktober 2008) seinerzeit ermittelt wurde.   Es wurden stundengenaue

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                Veranstaltungsfläche:  Verkaufsfläche: Besucherfrequenzen erfasst. Addiert man die Besucheranteile in den Stunden von 13:00 bis 18:00 Uhr (Zeitraum der beantragten Sonntagsöffnung), so ergibt sich eine Gesamtbesucherzahl im innerstädtischen, Kölner Einzelhandel von rund 45.400 Personen.  Wir gehen aufgrund der dargelegten Berechnungen davon aus, das insgesamt mit zwischen knapp 44.000 und 50.000 Personen gerechnet werden kann/muss.   Eine prägende Wirkung einer Veranstaltungsfläche für einen verkaufsoffenen Sonntag wird nach gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur dann angenommen, wenn die Verkaufsfläche der Geschäfte, die geöffnet haben können, ungleich größer ist, als die Fläche der Veranstaltung. Um wieviel größer die Verkaufsfläche der Geschäfte sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine grundsätzlichen quantitativen Angaben bzw. auch keine allgemeinen Näherungswerte.   Insgesamt nimmt die INTERMOT eine Fläche von 180.000qm  Quadratmetern ein. Nimmt man zur Messefläche die Veranstaltungsfläche von ac. 3.500 qm in der Innenstadt hinzu, wäre die Gesamtfläche der Veranstaltung deutlich kleiner als die Fläche der Geschäfte.  Dem steht eine theoretisch maximale Gesamtverkaufsfläche der Kölner Innenstadt von rund 314.000 Quadratmetern (Angaben nach COMFORT Städtereport Köln 2016) gegenüber. Damit ist die Fläche der Veranstaltung zunächst kleiner als die Verkaufsfläche der Geschäfte, die in der Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet haben können. Allerdings müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden:  1. Anhand verschiedener, bundesweiter Erfahrungen mit der Akzeptanz verkaufsoffener Sonntage in den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich in der Regel nicht alle im räumlichen

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Geltungsbereich einer Sonntagsöffnung befindlichen Einzelhändler auch tatsächlich daran beteiligen. So beteiligen sich etwa in Berlin, der Stadt mit den meisten Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa 40 bis 50 % der Einzelhändler nicht regelmäßig an den Öffnungen (diese Auskunft erteilte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit bzw. im Durchschnitt mit einer Beteiligungsquote von 65 bis 70 % auszugehen. In Anbetracht der Bedeutung der Weihnachtszeit für die Umsatzgenerierung im Einzelhandel gehen wir für Köln während des verkaufsoffenen Sonntags am 07.April  2019 von lediglich 15 bis 20 Prozent aus. Setzt man diese Werte in Bezug zur vorhandenen innerstädtischen Verkaufsfläche, ergibt sich eine potentiell 251.200 bis 266.900 Quadratmetern.  2. Die Flächenrelationen relativieren sich zudem auch insofern, als dass sich die ermittelte Verkaufsfläche des innerstädtischen Einzelhandels in Köln teilweise über mehrere Etagen erstreckt. Bei einer rein ebenerdigen das Verhältnis zur Veranstaltungsfläche städtebaulichen Gründen gewollte Innenstadtverdichtung kann hier nicht als K.O.-Kriterium für eine Sonntagsöffnung vorgebracht werden.   Gesamtfazit: Die hier beantragte Sonntagsöffnung erfüllt  auch im Lichte der jüngeren Rechtsprechung - alle relevanten Vorgaben, die im Zusammenhang mit einer Freigabe eines Sonntags für die Öffnung von Verkaufsstellen stehen. Demnach ist die INTERMOT für den Sonntag prägend und die beantragte Sonntagsöffnung wird lediglich als Annex zur Anlassveranstaltung wahrgenommen und veranstaltet.

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Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) COMFORT Städtereport Köln 2016  Passanten Befragung und Zählung offener Sonntag 08.10.2017  Vitale Innenstädte 2014 Köln  Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen.  Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen.  Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. 
 
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots  Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und

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Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)  Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.                                     Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.

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Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Wieder einmal präsentiert sich Köln mit einer internationalen zeitgemäßen Leitmesse und zieht damit über den Messezeitraum viele Messegäste und Besucher an.   Das Messethema spiegelt die sich verändernde Mobilität auf dem Weg zur eMobilität und allgemeine damit zusammenhängende Trends wider, die neben den Messegästen viele Kölner und Kölngäste aus dem Umland interessieren.   Immerhin ist Köln für dieses Messethema als Standort prädestiniert, da es in der Tradition verwurzelt eine PS-starke Stadt (Ford, Toyota, PSA, Ursprünge von Audi) ist und zukunftsweisende Mobilitätsformen bedient. Dabei kommt dem Thema Fahrrad/E-Bike eine große Aufmerksamkeit zukommen. Schaut man auf das städtische Mobilitäts- der Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraumes in Relation ein Drittel Fahrzeugverkehr, ein Drittel Fussgänger, ein Drittel Fahrräder gerade dem Radverkehr eine große Bedeutung zu. Diese findet sich auch in den vielen Möglichkeiten des Radnetzes in der Umgebung wider.   In der Stadt sind aber auch Unternehmen beheimatet, die diesen Markt bedienen und damit nicht unerheblich auf den Wirtschaftsstandort zum Messethema einzahlen.

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Antrag offener Sonntag 04.12.2022für die Kölner Innenstadt  Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN   Bezeichnung des Anlass: Weihnachten in Köln - Innenstadt  Weihnachtsmärkte: 21. November  24. Dezember 2022  34 Tage  So.-Mi.:  jeweils von 11.00-21.00 Uhr geöffnet Do.-Sa.: jeweils von 11.00-22.00 Uhr geöffnet Täglich: 10 bzw. 11 Std. Gesamt: 355 Stunden  Offener Sonntag:  04.12.2022, 13.00- 18.00 Uhr Anlassbeschreibung: Der zur Öffnung vorgesehene Sonntag ist kein geschützter oder religiöser Feiertag im Sinne von § 6 Abs. 5 Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) und stellt keinen stillen Tag im Sinne der kirchlichen Begrifflichkeit dar. Die Öffnung der Verkaufsstellen entspricht der gesetzlichen Regelung und liegt außerhalb der Zeiten des Hauptgottesdienstes, so dass die Beschäftigten in ihrer Religionsausübung nicht gehindert sind und Störungen der Hauptgottesdienste vermieden werden. Mit der Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf fünf Stunden verringert sich die zeitliche Arbeitsbelastung für die betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels.   Die am 22.03.2018 in Kraft getretene Neufassung des Ladenöffnungsgesetztes NRW ermöglicht Verkaufsstellen explizit aus Anlass von Märkten aufgrund ordnungsbehördlicher Verordnung die Öffnung an bestimmten Sonntagen.  Freigaben in diesen Bereichen sind ausschließlich möglich, wenn die Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen zugrunde liegenden Veranstaltung (Anlass im Sinne von §6 Abs. 1 LÖG NRW) von öffentlichem Interesse sind. Ein öffentliches Interesse liegt dann vor, wenn die Veranstaltung viele Besucher, in der Regel nicht nur Einwohner der Stadt Köln, sondern auch auswärtige Besucher in hohem Maße anzieht.  Ein Markt muss damit Sonntagsöffnung der Geschäfte darf lediglich einen ein Markt nicht nur deshalb veranstaltet werden, um formell die rechtlichen Voraussetzungen für die eigentlich bezweckte Ladenöffnung am Sonntag zu schaffen.

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 Weihnachtsmärkte gibt es in Köln schon sehr lange, vorweihnachtliche Jahrmärkte als Vorläufer können in Köln bis ins Mittelalter und in die frühe Neuzeit zurück verfolgt werden. Stellten die Weihnachtsmärkte in Köln früher vorrangig Warenmärkte dar, die Schaustellern, Handwerkern und Händlern eine Einkommensmöglichkeit boten und die Bevölkerung mit Lebensmitteln für das bevorstehende Weihnachtsfest versorgten (Versorgungsfunktion der Weihnachtsmärkte), steht heute mehr der gesellschaftliche und soziale Aspekt dieser Veranstaltung im Vordergrund (ideelle Funktion der Weihnachtsmärkte). Sie sind zu Treffpunkten und  Orten der Geselligkeit und Kommunikation geworden.  Erlebnis, Freude und Genuss sind dabei Bedürfnisse, die Veranstalter erfüllen. Besinnlichkeit, die Einstimmung auf das eigentliche Weihnachtsfest, Atmosphäre, Attraktionen, Emotionen usw. gewinnen gegenüber der Einkaufsfunktion an Bedeutung und spiegeln sich deutlich in den Motiven der Befragten beim Besuch eines Weihnachtsmarktes wider (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V. Bonn, S. 3)  Nahezu der gesamte Bereich der Kölner Innenstadt wird mit mehreren Teilweihnachtsmärkten bespielt, Die ständige Weiterentwicklung der Sortimente der Standbetreiber, die weihnachtlich hochwertige Optik der Märkte und die musikalischen Rahmenprogramme auf den Bühnen der Märkte sind neben den unzähligen charitativen Projekten, die im Veranstaltungszeitraum durchgeführt werden Garant für das hohe Niveau und die ständige Weiterentwicklung der Kölner Weihnachtsmärkte und somit der Weihnachtsstadt Köln.  Die sich jährlich wiederholenden Märkte ín der Stadt haben eine große Tradition, sind imageprägend und tragen in einer der dicht besiedelsten Regionen Europas zu einem erheblichen Standortvorteil mit nationaler und internationaler Bedeutung bei.  Die Kölner Weihnachtsmärkte gehörten in den vergangenen Jahren immer zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten in ganz Europa, noch vor dem Nürnberger Christkindlmarkt. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247440/umfrage/die-deutschen-staedte-mit-den-groessten-weihnachtsmaerkten-nach-besuchern/)  Charitative Projekte der Kölner Weihnachtsmärkte

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spiegeln sich auch bei den Partnern des Handels wieder.  -Weihnachtszeit  Das BVerfG führt im besagten Urteil vom 1. Dezember 2009, - 1 BvR 2857/07 -, - 1 BvR 2858/07 --Interesse") potenzieller Käufer grundsätzlich nicht genügt, um eine Ladenöffnung an Sonntagen (also auch an Sonntagen, die in der Advents-/Weihnachtszeit ebenfalls festzuhalten: Es genügt grundsätzlich nicht alleine, es darf aber in den Anträgen dennoch vorgetragen werden und muss dann auch in der Abwägung der Genehmigungsbehörden berücksichtigt werden.  Grundsätzlich ist zu hinterfragen, was unter einem Unter Alltag versteht man im allgemeinen gewohnheitsmäßige Abläufe bei (zivilisierten) Menschen im Tages- und Wochenzyklus. Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit und Arbeitswegen, Konsum (Einkauf und Essen), Freizeit, Körperpflege, sozialer sowie kultureller Betätigung, Arztbesuche, Schlaf u. v. m. geprägt. Der Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen. In gleicher Weise impliziert auch der vom BVerfG - wenn nicht gar Notwendigkeit - weitergehender Differenzierungen für solche Fälle, in denen es zwar um aber aufgrund besonderer Umstände nicht mehr werden können. Entsprechende Differenzierungsmöglichkeiten deutet das Bundesverfassungsgericht an, wenn es von (BVerfG, 1. Dezember 2009, - 1 BvR 2857/07 -, - 1 BvR 2858/07 -, Rn. 177). Was ist aber das das Konsumverhalten der Verbraucher? Hier kann der Konsumenten auf  
 das zeitlich sehr komprimierte Konsumverhalten der Bevölkerung in der Vorweihnachtszeit (zeitlicher Rhythmus bzw. enges, periodisch wiederkehrendes Zeitfenster),  
 seiner produktmäßigen Orientierung auf vorwiegend werthaltige/höherwertige Güter

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(Schmuck, Uhren, Unterhaltungselektronik, Möbel etc.)  
 und dem regelmäßig eher familiär konzipierten Einkaufsmodus  verwiesen werden.   Gemäß einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V. % eindeutig die Hauptmotive von Verbrauchern beim Weihnachtsmarktbesuch dar (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 3). Für lediglich rund (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 3). Diese Werte korrespondieren auch weitestgehend mit Ergebnissen einer bundesweiten Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern in der Weihnachtszeit 2015. Für Einkäufe oder gar spezifische Weihnachtseinkäufe besuchen insgesamt lediglich 37,4 % der rund 1.000 befragten Personen die Innenstädte und Weihnachtsmärkte. Separiert man allgemeine Einkäufe sowie 15,9 % für spezifische Weihnachtseinkäufe (Der Weihnachtsmarkt zwischen Tradition und Inszenierung? Was erwarten Besucher und Touristen? Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Dezember 2015  Kurzfassung; Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung und MK Illumination GmbH, Dresden; S.2). Als Hauptgrund für den Besuch der Innenstädte anlässlich von Weihnachtsmärkten Frage, warum Besuche/Reisen zu Weihnachtsmärkten gezielt geplant werden, nannten kumuliert 60,5 % der Befragten die Gesichtspunkte Tradition und Inszenierung  Was erwarten Besucher und Touristen, Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Dezember 2015, Präsentation anlässlich eines Expertenseminar zu Essener Lichtwochen am 5. und 14. Dezember 2016, Chart Nr. 22). Diese Werte weichen von der Verbraucher ab, wie Studien bzw. Untersuchungen belegen. Auf die Frage, aus welchem primären Grund die Verbraucher eine Innenstadt aufsuchen, gaben im Rahmen der Studie

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Handelsforschung an der Universität zu Köln an einem Donnerstag im September (n=16.653) rund 53 % an, zum Einkaufen in die sogar nahezu 65 % von 16.574 befragten Personen. Insofern kann das alltägliche Erwerbsverhalten nicht annähernd mit dem (Shopping)Verhalten anlässlich von Weihnachtsmärkten verglichen werden.  Ein anderer Unterscheidungspunkt ergibt sich, wenn die Personenanzahl beim Einkaufen mit denen anlässlich des Besuches eines Weihnachtsmarktes verglichen wird.  Besucher von Weihnachtsmärkten kommen im Allgemeinen nicht allein, sondern in Begleitung. In der Regel kommen mehr als zwei Drittel aller Besucher von Weihnachtsmärkten und/oder in Begleitung von Familienangehörigen, Lebenspartnern und Freunden/Bekannten. Lediglich durchschnittlich 10 % der Besucher sind alleine unterwegs (Exemplarisch: Untersuchung zum Weihnachmarkt in Göttingen. Thomas Wieland: Göttinger Weihnachtsmarkt 2008  Attraktivität, Einzugsgebiet, soziodemographisches Profil und aktionsräumliches Verhalten der Besucher. Ergebnisse einer Besucherbefragung im Dezember 2008. Geographisches Institut der Universität Göttingen, Abteilung Humangeographie. S. 13f.; Besucherbefragung Weihnachtsmarkt 2008 Leipzig. Endbericht. S.19f. ). Diese Werte stehen im deutlichen Kontrast zu den Ergebnissen diverser Befragungen/Studien an anderen Wochentagen. Im Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln, wurde für einen Donnerstag im September 2014 ermittelt, dass 56 % aller befragten Besucher (n= 16.653) alleine zum Einkaufen in die Innenstädte kommen. Für einen Samstag im September 2014 ermittelt die Studie (Befragte Personen n = 16.574) einen Anteil der Menschen, die alleine zum Einkaufen unterwegs sind, von rund -liefern die Ergebnisse der bundesweiten Handelsverbandes BAG aus Oktober 2008. Bei rund 4,8 Mio. erfassten Konsumenten in deutschen Innenstädten ergaben sich für drei Erhebungstage -Donnerstag = 63,6 % , Freitag = 62,1 % sowie Samstag = 48,7 %. Damit ist eindeutig, dass die Personenanzahl als ein taugliches Abgrenzungskriterium des weihnachtlichen (Einkaufs)Verhaltens zum alltäglichen Erwerbsverhalten angesehen werden kann bzw. muss.

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Eine besondere Bedeutung im Zusammenhang mit dem Thema Weihnachtsmarkt im hiesigen Kontext hat auch eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die die Position der Weihnachtsmärkte und Volksfeste wesentlich gestärkt hat (BVerwG 8 C 10.08 vom 27.05.2009). Demnach trägt ein Weihnachtsmarkt mit kulturellem, sozialem und traditionsbildendem Charakter zur Wahrnehmung der Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft bei. Das BVerwG erkennt an, dass bei einem Weihnachtsmarkt mit dem umschriebenen Charakter wirtschaftliche Belange grundsätzlich und eindeutig zurücktreten. Eine reine oder auch überwiegende Betrachtung von Weihnachtsmärkten nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten verkennt nach Auffassung des BVerwG das Vorliegen sozialer, kultureller und traditioneller, gemeinschaftsbezogener Gemeinwohlbelange, des örtlichen Zusammengehörigkeitsgefühls unter den Bürgern, der Wahrung von Tradition und religiöser, historischer ortsbezogener Gebräuche. Eine Reduzierung dieser gemeinwohlorientierten Belange auf eine wirtschaftliche Betätigung im Zusammenhang mit der Veranstaltung eines Weihnachtsmarktes verkennt den Begriff der Angelegenheiten des örtlichen Wirkungskreises. Ergänzend dazu stellt der Deutsche Bundestag die Bedeutung der Weihnachtsmärkte als anerkanntes Kulturgut und wichtigem kommunikativen Treffpunkt für Jung und Alt, für Besucher aus nah und fern dar (Quelle: Euro Professional Online 17.12.2009).  Gerichte haben seit jeher bei der Ausrichtung von traditionellen und traditionsbildenden Volksfesten und Weihnachtsmärkten den Charakter der Daseinsvorsorge hervorgehoben (BayVGH, Urteil vom 23. März 1988 - 4 B 86.02336 - GewArch 1988, 245). Die sozialen Gesichtspunkte wie Veranstaltung von Altennachmittagen, das Auftreten von Musikkapellen und das Bestehen von Kindernachmittagen spielen bei derartigen Veranstaltungen eine erhebliche Rolle (vgl. BayVGH, a.a.O. S. 246). Es ist auch seit Langem anerkannt, dass für einen traditionsbildenden und traditionellen Weihnachtsmarkt das Besucherinteresse, vertraute und beliebte Darbietungen aus früheren Veranstaltungen wieder zu finden und den Kontakt mit den Bürgern untereinander sicherzustellen, eine wesentliche Rolle spielt (vgl. BayVGH, Urteil vom 3. März 1980 - 22.B 1297/79 - GewArch 1980, 299).

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Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung   erstmalig stattfindende Veranstaltung         Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.  Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe.   Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; 
X  ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) 
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X  ja  nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

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Besucher wegen Anlassveranstaltung:                                                       
In den letzten Jahren zog der Kölner Weihnachtsmarkt regelmäßig rund 4 Mio. Besucher an (http://www.ksta.de/1651080; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247440/umfrage/die-deutschen-staedte-mit-den-groessten-weihnachtsmaerkten-nach-besuchern/).  Trotz der großen und in den vergangenen Jahren stets gestiegenen Beliebtheit der Kölner Weihnachtsmärkte bei den Menschen/Bevölkerung aufgrund der latent angespannten Sicherheitslage im Rahmen der Prognose für 2021 gehen wir aktuell von niedrigeren Besucherzahlen aus. Wir schätzen, dass rund 250.000 Besucher weniger kommen. Die 3,75 Mio. von uns prognostizierten Besucher werden auf die gesamte Dauer der Weihnachtsmärkte, 32 Tage verteilt. Somit würden- idealtypisch- knapp 118.000Besucher am Sonntag (19.Dezember 2021) zu erwarten sein. Aufgrund der Erfahrung aus den vergangenen Jahren zählt das dritte Adventswochenende allgemein jedoch eindeutig als der frequenzstärkste Besuchertag der Weihnachtszeit. In Anbetracht dieser Tatsache gehen wir an diesem Sontag  in einem konservativen Ansatz- von höheren Besucheranteilen von 5-10 Prozent aus, was absolut dann etwa 123.000 bis 129.000 Menschen   Diese Spanne scheint auch im Hinblick auf die Ergebnisse einer Zählung/Befragung anlässlich der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (ANUGA) am 8. Oktober 2017 in Köln realistisch bzw. angemessen zu sein. Im Rahmen dieser Zählung /Befragung konnten 104.520 Personen am 8. Oktober 2017 in der Zeit zwischen 13.00-18.00 Uhr gezählt werden. Da der Weihnachtsmarkt augenscheinlich und grundsätzlich viel breitere Bevölkerungsschichten anspricht als die ANUGA, scheint die prognostizierte Besuchermenge in einer Spanne von rund 126.945 bis 132.990 Menschen plausibel und nachvollziehbar.  Überregional bekannte und bedeutende Weihnachtsmärkte, wie die Kölner Weihnachtsmärkte weisen dabei weit überdurchschnittliche Besucherraten bei Einzugsgebieten über 50km auf: teilweise über 50% der Besucher reisen aus weiter entfernten Wohnorten an, was für die hohe Bedeutung von Tagesreisen mit dem Ziel des Weihnachtsmarktbesuches spricht.

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                    Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:                                   
Der Anteil Besucher mit Wohnort im Ausland beträgt 2%. Weihnachtsmärkte in grenznahen Gebieten und Weihnachtsmärkte mit überregionaler Ausstrahlung zeichnen sich durchüber dem Durchschnitt liegenden Anteilen von ausländischen Besucher  aus. (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 6)  Aufgrund der Erkenntnisse der Zählung/Befragung vom 8.Oktober 2017, wonach rund 8% der auswärtigen Besucher am Sonntag aus dem Ausland stammen und überwiegend Touristen sind, läßt sich für den 19.Dezember 2021 ein noch höherer Anteil dieser Besuchergruppen erwarten. Für diese Gruppen steht der verkaufsoffene Sonntag besonders mit dem Besuchsmotiv    a. Gemäß der bereits oben erwähnten und zitierten Studie des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V. rechnen wir in -Kölner Weihnachtsmärkten mit ähnlichen Bewertungen der Motive. Demnach wäre mit nahezu 51.100 bis 53.480 Menschen zu rechnen, die die Weihnachtsmärkte auch zum Einkaufen nutzen würden.   b. Setzt man die ebenso bereits oben erwähnte, bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern in der Weihnachtszeit 2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) und der MK Illumination GmbH als Ausgangsbasis an und geht man von 145.900 bis 152.800 Besuchern für die Kölner Weihnachtsmärkte am 4. Dezember 2022 aus, so würden zwischen nahezu 54.600 und 57.150 Besucher wegen Einkauf + Weihnachtseinkäufe = 37,4 Prozent) den Weihnachtsmarkt besuchen.   c. Die unter a. und b. ermittelten Werte sind auch im Abgleich mit den Daten der Zählung/Befragung anlässlich der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (ANUGA) am 8. Oktober 2017 in Köln realistisch bzw. angemessen. Demnach waren (lediglich) ca. 22 % der Besucher am 8. Oktober 2017 ausschließlich wegen des verkaufsoffenen Sonntags in die Kölner Innenstadt gekommen.   Da in der Vorweihnachtszeit von einer grundsätzlich höheren Einkaufsaffinität bzw. Einkaufsneigung

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                                          Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 
auszugehen ist, ist die prognostizierte Besuchermenge in einer Spanne von rund 51.100 bis ca. 57.150 Menschen plausibel und nachvollziehbar.   In jedem Fall ist die gesetzliche Forderung, wonach für die Zulässigkeit von Sonntagsöffnung die entsprechende Anlassveranstaltung ohne die Sonntagsöffnung mehr Besucher anziehen muss als der alleinige verkaufsoffene Sonntag, überdeutlich erfüllt. Es liegen derzeit weder dezidierte noch abgeleitete anderen Daten/Fakten vor, die deutlich andere (abweichende) Besucherzahlen erwarten lassen bzw. das Gegenteil der dargestellten Berechnungen belegen können.  Ungeachtet dessen ist in diesem Kontext darauf hinzuweisen, dass eine schematische Gegenüberstellung der jeweils zu erwartenden Besucherzahlen einer Anlassveranstaltung und den geöffneten Geschäften zur Beurteilung der prägenden Wirkung einer Anlassveranstaltung allein nicht hinreichend aussagekräftig ist. Dies hat zuletzt das OVG in Münster mit der Eilentscheidung 4 B 520/17 (VG Düsseldorf 3 L 1823/17) und 4 B 537/17 (VG Düsseldorf 3 L 1840/17) vom 5. Mai 2017 festgestellt. Das Gericht führte u.a. aus, dass es bei der Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntages anlässlich einer Veranstaltung vielmehr auch auf den Gesamtcharakter und der besonderen Atmosphäre einer Veranstaltung ankomme. Dies ist im vorliegenden Fall ohne Zweifel ersichtlich. Es handelt sich um ein langjähriges, traditionelles Fest mit zahlreichen Elementen, das sich vom alltäglichen/normalen (wochentäglichen) Leben abhebt. Mit den zahlreichen weihnachtlichen Verkaufsständen, Imbiss- und Getränkeständen, Kinderkarussells und vielfältigen, anderen Programmpunkten, wird das bekannte (alltägliche) Bild der Kölner Innenstadt positiv verändert und ein   Eine prägende Wirkung eines Weihnachtsmarktes für einen verkaufsoffenen Sonntag wird nach gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur dann angenommen, wenn die Verkaufsfläche der Geschäfte, die geöffnet haben können, ungleich größer ist, als die Fläche des Weihnachtsmarktes. Um wieviel größer die Verkaufsfläche der Geschäfte sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine grundsätzlichen quantitativen Angaben bzw. auch keine allgemeinen Näherungswerte.  Insgesamt nehmen die Kölner Weihnachtsmärkte in der Kölner Innenstadt eine Fläche von rund 18.500 Quadratmetern ein. Zusätzlich müssen den Märkten die sie verbindenden bzw. zu-/abführenden

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Straßen/Zuwegungen hinzugerechnet werden. Folgende Straßen sind diesbezüglich von Relevanz: An St. Agatha, Apostelstrasse, Brückenstrasse, Cäcilienstrasse, Deutzer Brücke, Große Sandkaul, Hahnenstrasse, Hohenzollernring, Komödienstrasse, Ludwigstrasse, Minoritenstrasse, Marspfortengasse, Magnusstrasse, Nord-Südfahrt, Pipinstrasse, Rheinuferstrasse/Tunnel, Straßen um Neumarkt, Trankgasse, Tunisstrasse, Zeughausstrasse,  Diese Straßen stehen im inhaltlich-thematischen Kontext zu den Weihnachtsmärkten. Sie dienen gleichermaßen der Erreichbarkeit bzw. Zugänglichkeit von Ausstellern/Marktanbietern und Besuchern/Kunden. Sie nehmen nach unseren Berechnungen gemeinsam eine Fläche von etwa 224.000 Quadratmetern ein. Somit erhöht sich die Gesamtveranstaltungsfläche auf ca. 242.850 Quadratmeter. Damit wäre die Gesamtfläche des Weihnachtsmarktes noch immer deutlich kleiner als die Fläche der Geschäfte.  Dem steht eine theoretisch maximale Gesamtverkaufsfläche der Kölner Innenstadt von rund 314.000 Quadratmetern (Angaben nach COMFORT Städtereport Köln 2016) gegenüber. Damit ist die Fläche der Weihnachtsmärke zunächst kleiner als die Verkaufsfläche der Geschäfte, die in der Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet haben können.  Allerdings müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden:  1. Anhand verschiedener, bundesweiter Erfahrungen mit der Akzeptanz verkaufsoffener Sonntage in den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich in der Regel nicht alle im räumlichen Geltungsbereich einer Sonntagsöffnung befindlichen Einzelhändler auch tatsächlich daran beteiligen. So beteiligen sich etwa in Berlin, der Stadt mit den meisten Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa 40 bis 50 % der Einzelhändler nicht regelmäßig an den Öffnungen (diese Auskunft erteilte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit bzw. im Durchschnitt mit einer Beteiligungsquote von 65 bis 70 % auszugehen. In Anbetracht der Bedeutung der Weihnachtszeit für die Umsatzgenerierung im Einzelhandel gehen wir für Köln während des verkaufsoffenen Sonntags am lediglich 15 bis 20 Prozent aus. Setzt man diese Werte in Bezug zur vorhandenen innerstädtischen

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Verkaufs251.200 bis 266.900 Quadratmetern.  2. Die Flächenrelationen relativieren sich zudem auch insofern, als dass sich die ermittelte Verkaufsfläche des innerstädtischen Einzelhandels in Köln teilweise über mehrere Etagen erstreckt. Bei Betrachtung würde das Verhältnis zur städtebaulichen Gründen gewollte Innenstadtverdichtung kann hier nicht als K.O.-Kriterium für eine Sonntagsöffnung vorgebracht werden.   Gesamtfazit: Die hier beantragte Sonntagsöffnung erfüllt  auch im Lichte der jüngeren Rechtsprechung - alle relevanten Vorgaben, die im Zusammenhang mit einer Freigabe eines Sonntags für die Öffnung von Verkaufsstellen stehen. Demnach sind die Kölner Weihnachtsmärkte selbst für den Sonntag prägend und die beantragte Sonntagsöffnung wird lediglich als Annex zur Anlassveranstaltung wahrgenommen und veranstaltet.  Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) COMFORT Städtereport Köln 2016  Passanten Befragung und Zählung offener Sonntag 08.10.2017  Vitale Innenstädte 2014 Köln  Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn  Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen.  Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche

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Interesse über den Anlassbezug/-zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen.  Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept  Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots  Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)

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Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.                                     Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.

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Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Die Beliebtheit der Kölner Weihnachtsmärkte ist seit vielen Jahren unumstritten und spiegelt sich in den Statistiken und Umfragen wider. Einen hohe Anteil haben dabei die nationalen und internationalen Gäste, die die Stadt für einen Tagesausflug oder Wochenendreise nutzen. Mehrere hundert Busse reisen jedes Adventswochenende an und ein großer Anteil an Gästen aus dem Umland nehmen Köln mit seiner schönen weihnachtlichen Atmosphäre wahr.   Bei den Beweggründen zum Besuch der Kölner Innenstadt stellten in der Besucherbefragung am 8.10.2017 die Befragten  Hauptmotive dar. Rund 60 % aller befragten Besucher gaben diese Beweggründe an. Diese Aussagen unterstreichen einmal mehr die Beweggründe für einen Köln- Besuch. Dabei spielt gerade die vorweihnachtliche Atmosphäre eine große Rolle, um den Aufenthalt in der emotionalsten Zeit des Jahres so attraktiv wie möglich werden zu lassen. Neuere Erkenntnisse Online-Kauf, das gerade in der Adventszeit forciert werden kann. Weihnachtsmärkte zu besuchen, Geschenke einzukaufen, das vielfältige Gastronomieangebot zu nutzen und den Aufenthalt mit einem Museums oder Musicalbesuch zu kombinieren ist in Köln mit kurzen Distanzen fussläufig gut möglich.  In einer der dicht besiedelsten Regionen ist es außerdem wichtig, sich von umliegenden ie Alleinstellungsmerkmale der Stadt herauszustellen. Diesem Anspruch wird Köln in der Adventszeit mehr als gerecht und dieser Status Quo sollte in den nächsten Jahren nicht nur beibehalten, sondern auch weiter forciert werden. Diese Entwicklungen werden nicht nur den Anforderungen an den Tourismusstandort, sondern auch einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort gerecht.

© STADTMARKETING KÖLN | 20161
Stadtplan Handel und Weihnachtsmärkte Innenstadt
Weihnachtsmärkte:Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt

Anlage 7 Antrag Sülz-Klettenberg

31364 Zeichen

Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen für die
nächsten 5 Jahre von 2022 bis 2026 zum Carree-Fest
Sülz-Klettenberg, am 1. Sonntag im September, beginnend mit dem 4. September 2022

ISK Carree e.V.
Geschäftsstelle

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Antragsteller: |]

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Markt:

Volksfest

Bezeichnung des Anlass:

22. Carr&e Fest
Jährlich am ersten Sonntagswochenende
September

Örtliches Fest:

Ähnliche Veranstaltung:

Anlassbeschreibung:

Am 3. und 4. September veranstaltet die ISK

Carree Sülz-Klettenberg e. V.
zum 23. Mal das mittlerweile traditionelle Carr&e

Fest.

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für
Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen

oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund?

Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in 8 6
Abs. 1 S.2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die
Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor
allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht
im Vordergrund steht.

X ja das Carree-Fest

nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine
Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

Bei dem Anlass handelt es sich um:

eine historische Veranstaltung
X eine Veranstaltung, welche zum
23. Mal stattfindet

erstmalig stattfindende Veranstaltung

Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug
zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung

vorgesehenen Verkaufsstellen?

Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann
auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur
Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet.

Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag,
nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes
Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine

X ja, das Volksfest steht im Vordergrund!

Das traditionelle Carr&e-Fest wird immer an dem
Wochenende mit dem 1. Sonntag im September
durchgeführt. Das Carr&e Fest wird eröffnet durch
die Bezirksbürgermeisterin mit einer Ansprache
und dem anschließenden Auftritt des Tambourzugs
der „Grossen Sülz-Klettenberger KG von 1823 e.
V.“ über die Festmeile.

Es präsentieren sich auf der abgesperrten Straße
viele Geschäfte der ISK Carr&e e.V. und ansässige

Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem
Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet,
Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen,
Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat
zuletzt genehmigten Anlässe.

Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen,
die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl.
Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht
genehmigungsfähig sein;

Betriebe aus unserem Veedel. Die Attraktivität wird
erhöht durch 2 Schaubühnen und diverse
Schausteller mit ihren Fahrgeschäften —
überwiegend für Kinder mit verschiedenen
Karussells.

Für das leibliche Wohl der vielen Besucher wird
durch ein reichhaltiges Angebot an internationalen
Speisen und Getränken durch die vielfältige
Gastronomie unseres Veedels gesorgt.

Auf den Bühnen treten bekannte Interpreten sowie
Bands, Chöre und Solisten mit Unterhaltungsmusik
auf.

Vor der Nikolauskirche ist an dem Sonntag ein
ökumenischer Gottesdienst unser beiden im
Veedel ansässigen Kirchen geplant. Einer unserer
im Veedel ansässigen Karnevalsvereine betreut die
ISK Bühne an der Kirche. Hier treten bekannte
Interpreten des Karnevals auf

Unsere ansässigen Sportvereine stellen ihre
vielfältigen Programme für Freizeitgestaltung vor.

nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der

Verkaufsstellenöffnung?

Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des
VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung
der Verwaltung;

Xja
nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung:

Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:

Veranstaltungsfläche:

Ca. 120.000 bis 150.000 Besucher wie in den
Vorjahren, in denen das Fest durchgeführt wurde.
Coronabedingt ist es in den beiden letzten Jahren
ausgefallen.

Deutlich mehr als wegen der
Verkaufsstellenöffnung.

Viele Besucher kommen nur wegen des
Volksfestes aus ganz Köln und den angrenzenden
Gemeinden - Frechen, Brühl, Hürth, Erftstadt usw.

7.630 — Durch die Schließung der Douglas Filiale
im Frühjahr 2021 auf der Sülzburgstraße wird die
Frequenz auf dieser Straße deutlich zurückgehen.

Berrenrather Straße.:von der Redwitzstraße bis
Gerosteiner Straße.

Sülzburgstraße: von der Luxemburger Straße
bis Berrenrather Straße

Verkaufsfläche:

Ca. 5.000 qm entfallen auf die Geschäfte im
Bereich der abgesperrten Fläche auf der Sülzburg-
bzw. Berrenrather Straße, von denen 45 der ISK
Carr&e angehören. Die meisten unsere 95
Mitglieder haben einen Stand auf der Straße im
abgesperrten Bereich, um die Leistung ihrer
Geschäfte oder Dienstleister an diesem
Wochenende zu zeigen.

Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen,
Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche

Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe
und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)

Für die 2 Hauptgeschäftsstraßen im Bereich des
Carree Festes - Berrenrather- und Sülburgstraße
ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem
Retailbericht B-Lagen in Köln 2018 der Fa. Larbig
& Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 1526
Passanten je Stunde. Bei 5 stündiger Öffnung der
Geschäfte am Sonntag ergibt das Besucher für die
Geschäfte.7.630

Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im
Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich
aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung
berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt.

Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht
beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung
(politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht
aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings
kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem
Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.

Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert,
diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und
überprüfbare Belege vorzulegen.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum
Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune
auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe
verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept
Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das
öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten
Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen
Einzelhandelskonzept begründet werden.

Eine Zählung der Besucher des Carr&e Festes
wurde in den vergangenen Jahren nicht
durchgeführt. In der Presse wurde über eine
Vielzahl von Besuchern berichtet (120.000 bis
150.000) -

Die Anzahl der Besucher können nur so von uns
geschätzt werden.

Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen
Daten den prägenden Charakter einer
Veranstaltung zu belegen, wird vom OVG für das
Land NRW anerkannt. Auf einer
Informationsveranstaltung am 21. 06. 2017 mit
dem OVG Münster beim Ministerium für Wirtschaft,
Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des
Landes NRW erläuterten die OVG Richter Details
ihrer Rechtsprechung.

(Information hierzu von der IHK Köln) Nach
Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass
der prägende Charakter einer Veranstaltung
beispielweise anhand von
Pressebericherstattungen der letzten Jahre,
Berichten des Ordnungsamtes über vergangene
Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten für die
geplante Veranstaltung, Aussagen über
Straßensperrungen, Verkehrs- und
Parkraumkonzepten als auch anhand von der Art
und Umfang der Veranstaltungswerbung belegt
werden kann. In seinem Urteil
(Entscheidungsdatum 07. 12. 2017 Aktenzeichen 4
B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise.
Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden
eingehen:

Werbung:

Im letzten Jahr vor Corona, in dem das Carree Fest
stattgefunden hat, wurden im Vorfeld mehrere
Banner auf der Sülzburg- und Berrenrather Straße
aufgehängt. Im gleichen Zeitraum sind in den
Geschäften des Veedels sowie in den
angrenzenden Stadtteilen ca. 300 Plakate verteilt
worden. 6.000 Flyer wurden in den Geschäften
verteilt. In der Presse, Stadt Anzeiger und
Wochenspiegel wurde im Vorfeld über das Carr&e
Fest berichtet, ebenso wie die Werbung im Radio
Köln

Presseberichte:

Der Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische
Rundschau, der Kölner Wochenspiegel sowie das
Stadtteilmagazin „INsülz“ haben in allen Jahren
zuvor eine Vor- und Nachberichterstattung mit
Bildern über das Carr&e Fest berichtet. Auf unserer
eigenen Webseite gab es eine Berichterstattung

Öffentliche Zuschüsse und Sponsoren:

Für die Planung und Durchführung des
Straßenfestes ist die Werbepraxis GmbH,

Herr Willi von der Gathen, Zuständig, die uns auch
mit der Werbung unterstützt

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder
Entwicklung eines vielfältigen stationären

Einzelhandelsangebots

Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass
der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel
unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet
werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem
Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden
Kommun: ınzjährii tehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und
Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der
Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz
gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen.

Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre
Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots,
Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)

Im letzten Jahr wurden vermehrt Umsatzrückgänge
durch Online Einkäufe festgestellt.

Auch sind im Bereich der ISK Carr&e einige
Leerstände von Ladenlokalen, die in der jetzigen
Zeit, der Corona Krise, sehr schwer zu vermieten
sind. Einige unserer Mitglieder und auch andere
Geschäfte sprechen aufgrund der schlechten
Umsatzzahlen und starken Rückgang der
Kundenfrequenz schon davon, dass sie Ihr
Geschäft im kommenden Jahr nicht weiterführen
können, so das weitere Leerstände in unserem
Veedel zu befürchten sind.

Neben dem Carree Fest lassen sich für ein
breiteres Publikum, welches sonst nicht den Weg
nach Sülz findet, neue innabergeführte Geschäfte
entdecken kann, die ein individuelles Sortiment
führen und sich vom online-Handel abheben. Das
wiederum stärkt die Vielfalt und Entwicklung des
stationären Einzelhandelsangebots und fördert den
Absatz im Veedel. Viele Einzelhändler beteiligen
sich auch vor dem eigenen Ladenlokal an dem

Carr&efest und können so ein erweitertes
Sortiment anbieten und auf mehr im Geschäft
neugierig machen.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder
Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche
(Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und
ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher

Versorgung)

Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse
der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der
Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen
eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte
und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung
zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren,
die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen,
sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.

Wenn es in Sülz/Klettenberg keine attraktiven v. o.
Sonntage gibt, wandert die Kundschaft in große
Einkaufszentren ab oder bestellt bei Lieferdiensten,
stärkt den Online Handel, so dass dann die Gefahr
besteht, dass der Nah-Versorgungsbereich im
Besonderen für Senioren und nicht ganz mobile
Menschen nicht mehr wirtschaftlich attraktiv ist und
keine Vielfalt mehr vorhanden ist, weil dann die
Geschäfte schließen müssen.

Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte,

Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren

Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit
negativen Auswirkungen

auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden.
Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und
Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen
oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der
Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.

Das Carr&e Fest mit einem v. o. Sonntag ist
wichtig, dass die noch vorhandenen Geschäfte die
Vielfalt des Veedels wiederspiegeln und dient auch
einer Belebung des Einkaufszentrums
Sülz/Klettenberg (Sülzburgstr/Gottesweg.,
Luxemburger Straße, Berrenrather Straße,
Universitäts-/Weißhausstraße sowie die Zülpicher
Straße wo unsere Mitglieder ansässig sind.)

und wirkt einer Abwanderung von Einzelhändlern
entgegen.

Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der
jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter
Standort, insbesondere für den Tourismus und die
Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie

Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen

Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort
wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und
sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen
gewichtigen Sachgrund dar. Der Sacharund zielt auch auf den Erhalt kleinerer
Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr

Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen.

Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Durch das Straßenfest mit dem dazugehörigen v. o.
Sonntag steigern wir die Attraktivität des Stadtteils,
mit weiteren Angeboten für die Freizeitgestaltung.
Beim einem Rundgang durchs Veedel lassen sich
attraktive Sport- und Freizeiteinrichtungen
entdecken, die man sonst als Besucher vielleicht
nicht wahrnehmen würde.

03.03.22, 10:41 Straßenparty in Sülz: Carr&e-Fest übertraf alle Erwartungen | Kölnische Rundschau

Kölnische Rundschau

Straßenparty in Sülz: Carr&e-Fest übertraf alle Erwartungen

Von Thomas Dahl 07.09.10, 00:00 Uhr

Köln-Sülz - Auf der Sonnenseite des Lebens liegen Sülz und Klettenberg - zumindest in Bezug auf den
Veranstaltungstermin des Straßenfests. Im Gegensatz zu den Kollegen aus Lindenthal bei ihrem Veedelsfest eine
Woche zuvor konnten sich die Organisatoren des Carr&e-Fests über optimale Wetterbedingungen freuen. Bei
strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die elfte Auflage des Veedelsklassikers von ihrer besten Seite:
Stimmung, Unterhaltung, Information und Verköstigung lagen auf der Berrenrather und der Sülzburger Straße
zwei Tage lang auf Harmoniekurs. Bei einem Besucheraufkommen von bis zu 170 000 Menschen laut Veranstalter
war das Fest eines der größten öffentlichen Events des Jahres - auf jeden Fall für Sülz und die umliegenden
Veedel. Zusätzlich zu den Ständen auf der Straße öffneten am Sonntag die Geschäfte im Viertel ihre Türen für die
Kunden.

"Sülz ist der schönste Stadtteil von Köln. Hier ist nicht nur beim Carr&e-Fest was los", bekundete
Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker bei der Veranstaltungseröffnung ihre besondere Zuneigung zum
Veedel. Vielleicht liegt es auch daran, dass es hier noch viele kleine Einzelhändler gibt. Und die beteiligten sich
gerne am Straßenfest. "Wir haben unser Angebot im Vergleich zum Vorjahr nochmals erweitert. So präsentieren
sich dieses Mal noch mehr ortsansässige Händler und Unternehmer", freute sich Koordinationsleiter Achim
Zimmermann denn auch. "Darüber hinaus konnten wir wieder viele Künstler für unsere Sülz-Bühne am
Nikolausplatz gewinnen, deren Programm bereits im letzten Jahr hervorragend bei den Besuchern angekommen
ist." Neben den lokalen "Stars" präsentierten sich auf der Hauptbühne an der Ecke Sülzburgstraße/ Luxemburger
Straße kölsche Showgrößen wie Et fussich Julche (Marita Köllner), De Buure oder die Kläävbotze in Spiel-und
Gesangslaune.

Auch für die ernsten Töne hatten die Organisatoren Platz geschaffen. So informierten zahlreiche Vereine über
gemeinnützige Aktivitäten und deren Unterstützungsmöglichkeiten. "Wir sind seit Jahren beim Fest vertreten
und freuen uns immer über die Aufmerksamkeit der Bürger", sagte Robert Herzog, der sich für den Verein
"Zartbitter Köln", einer Einrichtung für sexuell missbrauchte Kinder, engagiert. Mit weiteren Helfern verkaufte
Herzog auf der Straße Lose für eine große Tombola, bei der, ob Niete oder Preisausschüttung, alle Teilnehmer
Gewinner waren.

In Anbetracht der vielen kulinarischen - und so mancher kalorienreicher - Versuchungen konnten die Besucher
am Stand von "Just Fit" ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen. Neben dem Erkenntnisgewinn in Sachen
Kondition bestand dabei gar eine Chance, Not leidenden Menschen zu helfen: Pro abgestrampeltem Kilometer auf
dem Fahrradtrainer wurden vom Initiator 50 Cent für karitative Zwecke gespendet. "Eine Superidee", befand
Susanne Herms, die sich spontan auf den Sattel schwang und fünf Kilometer einfuhr. "Dies ist mein liebstes Fest.
Ich bin in jedem Jahr dabei", outete sich die Sülzerin als wahrer Fan.

Und die gibt es mittlerweile in allen Altersklassen: Von der Kleinfamilie über Jugendliche bis zum Seniorenverein
begegnen sich beim Event die Generationen. "Das Fest ist einfach nett", hoben die "Teenager Anna, Merit und
Paula das entspannte Flair am Ort trotz des enormen Besucherandrangs hervor. "Es war eine großartige
Veranstaltung, die unsere Erwartungen übertroffen hat", resümierte Zimmermann.

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https://www.rundschau-online.de/strassenparty-in-suelz-carr&e-fest-uebertraf-alle-erwartungen-11483522 1/4

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Leserreporter
Bernd Stang
aus Köln

Veedelsbühne Sulz vom Carre-Fest /
Große Sülz-Klettenberger Karnevals-
gesellschaft von 1928 e.V.

2. September 2019, 00:07 Uhr + 152x gelesen

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Es waren unter anderen auf der Veedelsbühne

Eröffnung mit der Bürgermeisterin
Musikcorps Kölner Husaren Grün-Gelb
Thomas Wirtz

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03.03.22, 10:41 Straßenparty in Sülz: Carr&e-Fest übertraf alle Erwartungen | Kölnische Rundschau

Kölnische Rundschau

Straßenparty in Sülz: Carr&e-Fest übertraf alle Erwartungen

Von Thomas Dahl 07.09.10, 00:00 Uhr

Köln-Sülz - Auf der Sonnenseite des Lebens liegen Sülz und Klettenberg - zumindest in Bezug auf den
Veranstaltungstermin des Straßenfests. Im Gegensatz zu den Kollegen aus Lindenthal bei ihrem Veedelsfest eine
Woche zuvor konnten sich die Organisatoren des Carr&e-Fests über optimale Wetterbedingungen freuen. Bei
strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die elfte Auflage des Veedelsklassikers von ihrer besten Seite:
Stimmung, Unterhaltung, Information und Verköstigung lagen auf der Berrenrather und der Sülzburger Straße
zwei Tage lang auf Harmoniekurs. Bei einem Besucheraufkommen von bis zu 170 000 Menschen laut Veranstalter
war das Fest eines der größten öffentlichen Events des Jahres - auf jeden Fall für Sülz und die umliegenden
Veedel. Zusätzlich zu den Ständen auf der Straße öffneten am Sonntag die Geschäfte im Viertel ihre Türen für die
Kunden.

"Sülz ist der schönste Stadtteil von Köln. Hier ist nicht nur beim Carr&e-Fest was los", bekundete
Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker bei der Veranstaltungseröffnung ihre besondere Zuneigung zum
Veedel. Vielleicht liegt es auch daran, dass es hier noch viele kleine Einzelhändler gibt. Und die beteiligten sich
gerne am Straßenfest. "Wir haben unser Angebot im Vergleich zum Vorjahr nochmals erweitert. So präsentieren
sich dieses Mal noch mehr ortsansässige Händler und Unternehmer", freute sich Koordinationsleiter Achim
Zimmermann denn auch. "Darüber hinaus konnten wir wieder viele Künstler für unsere Sülz-Bühne am
Nikolausplatz gewinnen, deren Programm bereits im letzten Jahr hervorragend bei den Besuchern angekommen
ist." Neben den lokalen "Stars" präsentierten sich auf der Hauptbühne an der Ecke Sülzburgstraße/ Luxemburger
Straße kölsche Showgrößen wie Et fussich Julche (Marita Köllner), De Buure oder die Kläävbotze in Spiel-und
Gesangslaune.

Auch für die ernsten Töne hatten die Organisatoren Platz geschaffen. So informierten zahlreiche Vereine über
gemeinnützige Aktivitäten und deren Unterstützungsmöglichkeiten. "Wir sind seit Jahren beim Fest vertreten
und freuen uns immer über die Aufmerksamkeit der Bürger", sagte Robert Herzog, der sich für den Verein
"Zartbitter Köln", einer Einrichtung für sexuell missbrauchte Kinder, engagiert. Mit weiteren Helfern verkaufte
Herzog auf der Straße Lose für eine große Tombola, bei der, ob Niete oder Preisausschüttung, alle Teilnehmer
Gewinner waren.

In Anbetracht der vielen kulinarischen - und so mancher kalorienreicher - Versuchungen konnten die Besucher
am Stand von "Just Fit" ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen. Neben dem Erkenntnisgewinn in Sachen
Kondition bestand dabei gar eine Chance, Not leidenden Menschen zu helfen: Pro abgestrampeltem Kilometer auf
dem Fahrradtrainer wurden vom Initiator 50 Cent für karitative Zwecke gespendet. "Eine Superidee", befand
Susanne Herms, die sich spontan auf den Sattel schwang und fünf Kilometer einfuhr. "Dies ist mein liebstes Fest.
Ich bin in jedem Jahr dabei", outete sich die Sülzerin als wahrer Fan.

Und die gibt es mittlerweile in allen Altersklassen: Von der Kleinfamilie über Jugendliche bis zum Seniorenverein
begegnen sich beim Event die Generationen. "Das Fest ist einfach nett", hoben die "Teenager Anna, Merit und
Paula das entspannte Flair am Ort trotz des enormen Besucherandrangs hervor. "Es war eine großartige
Veranstaltung, die unsere Erwartungen übertroffen hat", resümierte Zimmermann.

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21.03.22, 13:12 Carree-Fest in Sülz und Klettenberg | Ausflug.Koeln

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Carr&e-Fest in Sülz und Klettenberg

Beim Carr&e-Fest machen die beiden Stadtteile Sülz und Klettenberg gemeinsame Sache. Auf der Berrenrather- und der
Sülzburgstraße gibt zwei Tage lang Programm, Speisen und Getränke.

Kölsches Flair macht sich beim Carree-Fest breit, bei dem sich mehr als 70 Sülzer und Klettenberger Geschäfte und Vereine am 03.
September und 04. September 2022 präsentieren; dazu kommen noch etliche externe Händler. Die Stände laden die Kölner zum Stöbern,
Einkaufen und Mitmachen ein. Mit Kölsch-, Cröpe- und Würstchen-Buden ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Auf drei Bühnen gibt es ein unterhaltsames Programm. Mit dabei sind unter anderem Marita Köllner, Stadtrebellen und Ramon - Kölsche
Kraat. Gefeiert wird am Samstag von 11 - 22 Uhr, am Sonntag von 11 - 21 Uhr.

Am verkaufsoffenen Sonntag haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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Ba

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21.03.22, 13:19 Carr&e-Fest in Sülz und Klettenberg: Mit kölscher Musik viele Besucher angelockt | Kölner Stadt-Anzeiger

Stölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Lindenthal

Carr&e-Fest in Sülz und Klettenberg: Mit kölscher Musik viele
Besucher angelockt

Der Asphalt wurde Tanzparkett: Das Tanzzentrum warb anschaulich für
seine Kurse.
Foto: Heribert Rösgen

Von Heribert Rösgen 04.09.18, 17:00 Uhr

Sülz/Klettenberg - Kölsche Musik ja— Sommerkarneval nein. Hermann Josef Billetter, Präsident der Großen
Sülz-Klettenberger Karnevalsgesellschaft, hat da seine Prinzipien. Beim Carr&efest auf der Berrenrather- und der
Sülzburgstraße hatte seine Gesellschaft das Programm der „Veedelsbühne“ organisiert. Das bot hauptsächlich
jungen Kölner Künstlern die Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren. Die Mischung bestand aus kölscher
Musik von „Gäng Latäng“, „Palaver“ oder Max Biermann sowie irischem Folk mit „Summer Breeze“ und
internationalen Hits mit der Coverband „Copi-X“. „Live-Musik ist das, was die Leute wollen. Das bekommen wir
immer wieder zu hören“, sagt Hermann Josef Billetter.

Der Auftakt zum Carr&efest wurde an der Veedelsbühne vor der Nikolauskirche mit einer ökumenischen Andacht
begangen, musikalisch begleitet vom Kirchenchor St. Nikolaus. „Das war eine sehr schöne Idee“, sagte
Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker dazu. Zugleich lobte sie die beiden Kirchengemeinden für ihr
Engagement in den beiden Stadtteilen. Das Fest gibt es seit 20 Jahren. „Wir haben 1998 zum ersten Mal gefeiert“,
erklärte Sebastian Berges, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg (ISK).

Zunächst in Eigenregie. Seit einigen Jahren hat die Werbepraxis von der Gathen den Großteil des Organisation
übernommen. Der Vorstand ist stolz auf die große Resonanz, die das Fest innerhalb der Geschäftswelt des Viertels
hat. „6o Läden, Dienstleister und Gaststätten beteiligen sich am Fest. Das ist Rekord und die Tendenz ist
steigend“, so Vorstandsmitglied Jaap Westermann.

Daher freuten sich die Organisatoren sehr darüber, dass ein verkaufsoffener Sonntag zugelassen wurde. Außer
Feiern und Schlemmen war also auch Shoppen ein großes Thema. Vor allem die ortsansässigen Geschäfte
präsentierten ihre Waren kreativ und ansprechend. Fester Bestandteil ist schon seit langem die Tanzfläche an der
Kreuzung von Berrenrather- und Sülzburgstraße. Hier forderte das Tanzzentrum die Besucher zum Mitmachen
auf und informierte anschaulich über sein Kursangebot.

Den restlichen Teil des Carreefestes füllten Streetfood-Stände, einige Karussells und fliegende Händler. An der
Sülzburgstraße war die größere der beiden Bühnen aufgebaut. Hier präsentierte Moderator Larry G. Rieger
kölschen Nachwuchs und Stars wie die „Funky Marys“ und Marita Köllner.

Die brachten dann noch eine gute Portion Karnevalsstimmung auf das Fest. www.carree-suelz-klettenberg.de

https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/carree-fest-in-suelz-und-klettenberg-mit-koelscher-musik-viele-besucher-angelockt-31213052 1/4

21.03.22, 13:19 Carree-Fest: Das sagt der Organisator | Kölner Stadt-Anzeiger

Stölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Lindenthal

Carr&e-Fest: Das sagt der Organisator

Anwohner freuen sich über das Programm auf der Veedelsbühne beim
Sülzer Carröefest.

Foto: Philipp Haaser

12.11.12, 12:42 Uhr

Sülz/Klettenberg - Herr von der Gathen. Organisiert Ihr Unternehmen mit dem Carree-Fest Jahr für Jahr ein
Fest gegen die Anwohner?

Wilhelm von der Gathen: Wir organisieren das Carr&e-Fest in enger Absprache mit der Interessengemeinschaft
für ein möglichst großes Publikum. Das sind auch die Sülzer und Klettenberger. Aber es handelt sich um ein
kommerzielles Fest. Es geht darum, den Einzelhandel über die Grenzen des Veedels hinaus bekannt zu machen,
damit mehr Menschen in Sülz und Klettenberg einkaufen kommen. Der Einzelhandel sichert jede Menge
Arbeitsplätze und macht den Stadtteil attraktiv. Auch daran sollten die Kritiker denken. Da muss man als
Anwohner schon mal in den sauren Apfel beißen.

Ließe sich die Veranstaltung aus Ihrer Sicht auf einen Tag begrenzen?

Von der Gathen: Unter den jetzigen Gegebenheiten: Nein. Kosten und Aufwand stünden in keinem Verhältnis
mehr. Die Ausrichtung des Caree-Festes kostet 80 000 Euro. Auf der Dürener Straße funktioniert das Straßenfest
nur deshalb eintägig, weil die Geschäfte und Institutionen dort selbst Standmieten bezahlen und sich zu mehr als
80 Prozent am Fest beteiligen. Die Teilnahme am Carree-Fest aber ist für die ortsansässigen Geschäftsleute
kostenfrei.

Könnte man das Programm im Sinne der Anwohner verändern?

Von der Gathen: Ich bin da für vieles offen. Die Veedelsbühne, die in diesem Jahr das erste Mal mit dabei war,
zeigt das ja auch. Wir sind aber nicht der Weihnachtsmann. Unsere Sponsoren, die das Fest letztendlich
finanzieren, verlangen hohe Kontaktzahlen. Deshalb brauchen wir eine Hauptbühne mit einem Programm, das
die Menge lockt, die gerne auch mal ein Kölsch mehr trinkt.

Sehen Sie sich in der Verantwortung, etwas gegen die unschönen Begleiterscheinungen des Festes zu tun?

Von der Gathen: Wie sich die Leute benehmen, das können Sie nicht steuern. Selbst Polizei und Ordnungsamt
kriegen das ja nicht in den Griff, wie man am Brüsseler Platz sehen kann. Man kann nur an gegenseitige
Rücksichtnahme appellieren. Wildpinkler wird es leider immer geben. Da können Sie so viele Toilettenwagen
aufstellen wie sie wollen. Außerdem ist auch das schwierig. Jeder fordert sie, aber nicht vor seiner Haustür.

Das Gespräch führte Marion Eickler

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https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/carree-fest-das-sagt-der-organisator-4428986 1/4

"Carree-Fest" 2022 in Sülz-Klettenberg
Antrag zum verkaufsoffenen Sonntag

Sehr geehrte EEE

als langjähriger Organisator von mehr als jährlich 10 traditionellen Stadtteil- und Straßenfesten
in Köln und als bundesweit tätige Event-Agentur möchten wir ihnen bestätigen, dass das 0.9.
Carr&e-Fest in Sülz-Klettenberg seit vielen Jahren zu den 3 größten und besucherstärksten
Straßenfesten Kölns gehört.

Die überregionale Anziehungskraft dieser Veranstaltung spiegelt sich in den extrem hohen
Besucherzahlen, wie auch in dem hohen Interesse der regionalen Medien wider.

Uns erreicht jedes Jahr eine Vielzahl von Nachfragen aus dem gesamten Umland, ob und
wann diese Veranstaltung stattfindet.

Auch hieran ist das sehr hohe Interesse und die Wirkung in der Aussendarstellung des
Stadtteils erkennbar.

Stadtteil- und Straßenfeste gehören seit Jahrzehnten zum Kölner Leben und sind mit unserer
Stadt inzwischen genauso eng verbunden wir z.B. der Karneval.

Sie stehen für Kölsche Art und Lebensfreude.

Nur einige Straßenfeste erreichen eine so hohe Wirkung und Bedeutsamkeit wie das Carree-
Fest.

Dies können alle Kenner der Szene, wie auch Ihre gesamte Behörde und die Kölner Politik
sicherlich nur bestätigen.

Ich kann den Antrag auf einen "verkaufsoffenen Sontag" zum besagten Carr&e-Fest daher nur
befürworten.

Mit freundlichen Grüßen

Anlage 15 Antrag Sülz-Klettenberg_nicht genehmigungsfähig

61343 Zeichen

Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen für die nächsten
5 Jahre von 2022 bis 2026 in Sülz Klettenberg für die letzte Oktoberwoche zur
„Kunst im Carr&e“ beginnend mit dem Sonntag, den 23. Oktober 2022

Antragsteller:

ISK Carree e.V.

Bezeichnung des Anlass:

Markt:

Messe:

Örtliches Fest:

Ähnliche Veranstaltung:
Kunstmeile 20. kunst im carr&e

Anlassbeschreibung:

Am Sonntag, den 23. Oktober 2022
wird die Kunst im Carr&e mit einem
großen Rahmenprogramm und der

Vernissage im Caritaszentrum Köln-
Sülz eröffnet.

Vom 23.10. - 05.11.2022 veranstaltet
die ISK Carree e. V. bereits zum 20. Mal
die jährlich stattfindende Kunstmeile
„Kunst im Carr&e im Veedel Sülz-
Klettenberg.

In über 70 Geschäften im ganzen Carr&e
entstehen kleine Galerien und Museen.
Für diese Zeit stellen die Künstlerinnen
und Künstler in über 70 Geschäften und
Einrichtungen im gesamten Carree ihre
Kunstobjekte zu dem diesjährigen
Thema „Stadtgesichter —
Stadtgeschichten“ aus.

Am Sonntag, den 23.10,222 findet die
Eröffnung und Vernissage der Kunst im
Carree, im Caritaszentrum auf der
Zülpicher Straße statt. Dort findet auch
die Preisverleihung für das beste
Kunstwerk, sowie die Ehrung für die
beiden Plakatkünstler statt.

Danach können Gäste und alle Kölner
Kunstinteressierte die Kunst an den
unterschiedlichsten
Ausstellungsorten und im
öffentlichen Raum erleben und die
Kunstschaffenden im Gespräch erleben.
Hierzu sind die ausstellenden
Künstler:innen an allen Orten anwesend
und es werden kleine Snacks und

Getränke angeboten, so dass über 70
kleine Vernissagen stattfinden.

Einige Künstler werden ihre Werke in
Parkbuchten und kleinen Plätzen im
Viertel in einer Open-Air-Veranstaltung
direkt vor Ort zeigen und Live
künstlerisch tätig.

Auf den Bürgersteigen werden Musiker
und Musikgruppen, der Rheinischen
Musikschule, spielen um auch
musikalisch einen Rahmen zu bieten.

In den und vor den Geschäften und auf
den Plätzen werden Performance-
Künstler ihr Können präsentieren.

Ortsansässige Initiativen zeigen
schauspielerische Einlagen in Läden
und auf Straßen.

Bei „HinsundKunzt“ auf der
Berrenrather Straße 182 wird es einen
Künstlermarkt geben.

Malaktionen für Kinder gemeinsam mit
Künstlern und Ausstellern wird es immer
wieder geben, z.B. vor und in der
Apotheke am Questerhof.

Der Kindergarten von St. Nikolaus
macht mit einer Künstlerin eine
Malaktion und Kunstaktionen vor Ort.

Mehrere Portraitmaler sowie
Comiczeichner malen und zeichnen
und werden somit die Besucher
unmittelbar in die Gestaltung der Werke
mit einbeziehen.

Vernetzung mit Schulen, Vereinen und
anderen Kulturschaffenden:

Wir werden die in Sülz und Klettenberg
ansässigen Schulen und Gymnasien mit
einbinden: Hildegard von Bingen
Gymnasium und Schillergymnasium. Die
besten Kunstwerke der Schüler
werden an verschiedenen Stellen
ausgestellt und prämiert.

Das Jugendzentrum, Juzi, in der
Sülzburgstraße wird mit Aktionen wie
Street-Art-Action mit einbezogen.

Der Kleingartenverein, Kletterrose e. V.
bietet eine große Ausstellung von

Bildern und Fotos am Sülzer
Aquarienweg.

In der St. Nikolauskirche wird es ein
Orgel- bzw. ein Chorkonzert geben.
Vor der Kirche ist eine Darbietung von
verschiedenen Chören geplant.

In der Aula der Musikschule,
Lotharstraße ist eine Dauerausstellung
der Preisträger von den 20 Jahren
Kunst im Carr&e für die gesamten zwei
Veranstaltungswochen eingeplant.

An verschiedenen Punkten in der
Zülpicher Straße, der Berrenrather
Straße, der Sülzburgstraße und der
Luxemburger Straße werden
Abbildungen der Highlights im
öffentlichen Raum gezeigt. So kann man
von den bisherigen Preisträgern
genießen und wird gleichzeitig neugierig
auf die Kunstwerke die in diesem Jahr
und unter dem diesjährigen Thema zu
sehen sind.

Am Sonntag wird es einen Riksha-
Fahrservice geben, der Besucher zu
den Ausstellungsorten bringt.

Für intensive Auseinandersetzung mit
Kunstwerken und Künstlern ist eine sehr
aufwendige und bedienerfreundliche
website www.kunstimcarre.de erstellt
worden. Hier haben Alle die Chance,
auch noch einmal eine virtuelle Kunst
im Carree zu erleben, die über das Maß
eines Kataloges weit hinausgeht.

Das gesamte Carree wird so zum
Ausstellungsort.

Parallel zu den Veranstaltungen am
23.10.22 sollen die Geschäfte von 13-
18 Uhr geöffnet sein dürfen.

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?

Die Verwaltung muss insbesondere darlegen,
dass und wie die hinter den in 8 6 Abs. 1S.2
Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen
Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn-
und Feiertagen gefördert werden können.
Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum

Xja

nein

(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)

das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei
nicht im Vordergrund steht.

Bei dem Anlass handelt es sich um:

Deine historische Veranstaltung

eine Veranstaltung, welche zum 20.
al stattfindet

erstmalig stattfindende Veranstaltung

Zx

Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?

Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist
regelmäßig insbesondere dann auszugehen,
wenn die örtliche Veranstaltung in den
Straßenzügen, die zur Ladenöffnung
vorgesehen sind, stattfindet.

Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die
örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht
notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich
überlappend stattfindet.

Zwischen Veranstaltung und
Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der
Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine
Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B.
der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10
Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest
(Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet,
Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen,
Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen.
Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.

Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen
Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur
Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl.
Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die
Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt
sind; eine Ausweitung über den Bereich
hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein;

X ja,

nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)

Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der
Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des
VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der
Verwaltung;

Xja

nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)

Besucher wegen Anlassveranstaltung:

Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:

Veranstaltungsfläche:

Verkaufsfläche:

10.000 — 12.000

5.000 - 6.000

Geschäfte und Plätze im Viertel:
Berrenrather Str.: Weyerthal. bis
Sülzgürtel

Luxemburger Str.: Konradstraße bis
Hardtstraße

Sülzburgstr.: von der Luxemburger
Straße bis Zülpicher Straße.

Zülpicher Str.: Weyerthal. bis Sülzgürtel
Und viele im Carree liegende
Querstraßen.

Ca. 5.000 qm entfallen auf die
ausstellenden Geschäfte.

ca. 60 Mitglieder der z. Zt. 96 ISK und
ca. 10 Nicht-ISK Mitglieder werden sich
an der an der Kunstmeile beteiligen.
Diese Geschäfte und Institutionen haben
eine Größenordnung von 70 bis 150 qm
Verkaufsfläche. Einige auch mehr.

Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:

Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt
Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung
nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit
über Charakter, Größe und Zuschnitt der
Veranstaltung verschafft (auch hier VG
Düsseldorf)

Für die 3 Hauptgeschäftsstraßen
(Berrenrather-, Sülzburg- und Zülpicher
Straße) ergibt die
Passantenfrequenzmessung aus dem
Retailbericht B-Lagen in Köln 2018 der
Fa. Larbig & Mortag Immobilien GmbH
eine Zahl von 1.200 Passanten je
Stunde.

Bei 5 stündiger Öffnung der Geschäfte
am Sonntag ergibt das 6.000
Besucher.

Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.

Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.

Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.

Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften

Eine Zählung der Besucher für die Kunst
im Carree wurde in den vergangenen
Jahren nicht durchgeführt. In der Presse
wurde über eine Vielzahl von Besuchern
berichtet - aber keine konkreten Zahlen.
Die Besucher können nur so von uns
geschätzt werden. Es werden ca. 15.000
Veranstaltungs- und Programmflyer
verteilt.

Diese Vorgehensweise, anhand von
qualitativen Daten den prägenden
Charakter einer Veranstaltung zu
belegen, wird vom OVG für das Land
NRW anerkannt. Auf einer
Informationsveranstaltung am 21. 06.
2017 mit dem OVG Münster beim
Ministerium für Wirtschaft, Energie,

gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.

Industrie, Mittelstand und Handwerk des
Landes NRW erläuterten die OVG
Richter Details ihrer Rechtsprechung.
(Information hierzu von der IHK Köln)
Nach Aussagen der OVG Richter ist es
zulässig, dass der prägende Charakter
einer Veranstaltung beispielweise
anhand von Pressebericherstattungen
der letzten Jahre, Berichten des
Ordnungsamtes über vergangene
Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten
für die geplante Veranstaltung,
Aussagen über Straßensperrungen,
Verkehrs- und Parkraumkonzepten als
auch anhand von der Art und Umfang
der Veranstaltungswerbung belegt
werden kann. In seinem Urteil
(Entscheidungsdatum 07. 12. 2017
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt
das OVG diese Sichtweise.

Auf einige Punkte möchten wir im
Folgenden eingehen:

Werbung:

3 Wochen vor der Veranstaltung haben
wir ein Banner über der Berrenrather
Straße aufhängen lassen.

Im Jahr 2021 haben wir ca. 15.000
Ankündigungs- und Programm-Flyer und
ca. 250 hochwertige
Ankündigungsplakate verteilen lassen.
Ebenso konnte der Flyer über einen QR
Code abgerufen werden. Zusätzlich
werden die gängigen Social Mediakanäle
intensiv bespielt, um die Veranstaltung
bei einem großen Publikum zu
bewerben.

Presseberichte:

Der Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische
Rundschau, der Kölner Wochenspiegel
sowie das Stadtteilmagazin „INsülz“
haben in allen Jahren zuvor eine Vor-
und Nachberichterstattung mit Bildern
über die Kunst im Carr&e berichtet. Auf
unserer Webseite www.carree-suelz-
klettenberg.de werden wir im Vorfeld ,
wie auch danach über die Künstler und
Ihre Werke berichten. Gleiches gilt auch
für die eigene Webseite unserer Kunst
im Carree, von unserer Organisatorin
Frau Brigitte Hellwig. Hier wird
ausführlich im Vorfeld wie auch zum
Abschluss über die Kunst im Carr&e
berichtet. www.kunstimcarree.de

Öffentliche Zuschüsse und
Sponsoren:

Für die Durchführung der Kunst im
Carr&e wurden in den letzten 10 Jahren
Zuschüsse aus bezirksorientierten
Mitteln gewährt. Ebenso ist die
Sparkasse KölnBonn einer unserer
Sponsoren.

Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist
festzuhalten, dass die Kunst im Carr&e
einen prägenden Charakter hat und
nicht die Ladenöffnung im Vordergrund
steht.

Die Ladenöffnung hat lediglich
Annexcharakter

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots

Hinweis: Der amtlichen Begründung zum
Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der
stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel
unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe
von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster
vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer
kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die
allgemeine, für den stationären Einzelhandel

einer jeden Kommune ganzjährig bestehende
Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich

genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme
von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu

begründen. Die Kammer weist ausdrücklich
darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im
Einzelfall festzustellende und in der Abwägung
dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz
gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.

Es werden danach Belege benötigt, die
nachprüfbar ausführen, dass der stationäre
Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt
bestehender oder Schaffung neuer
Arbeitsplätze)

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)

Hinter dem Sachgrund steht das
grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung,
insbesondere der weniger mobilen und älteren
Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben,
da ihnen eine herausragende Bedeutung für
den Bestand und die Entwicklung der Städte
und Gemeinden, insbesondere der
Sicherstellung wohnortnaher Versorgung
zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche
gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im
überörtlichen Funktionszusammenhang eine
bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch
die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw.
Nahbereichszentren.

Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren

Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer
drohenden Verödung der Innenstädte mit
negativen Auswirkungen

auf die örtlichen Lebens- und
Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet
werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und
Wohnimmobilien und der Abwanderung von
Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder
deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er
soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen
Zentren dienen.

Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver
und lebenswerter Standort wahrgenommen zu
werden und sich entsprechend selbst
darstellen zu können und sichtbar zu machen,
stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers
ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar.
Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im
Gegensatz zu größeren Städten mehr

Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und
Unternehmen anzuziehen.

Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Passantenfrequenzmessungen 2018.

Platzierung. Straße. Stadtteil. Frequenz .* (1.Stunde) Frequenz .* (2.Stunde) Summe. 2-Frequenz.*
1 Gürzenichstraße Altstadt-Nord 1.855 2.617 4.472 2.236
2 Neusser Straße Nippes 1.876 1.916 3.792 1.896
3 Venloer Straße Ehrenfeld 1.590 1.897 3.487 1.744
4 Frankfurter Straße Mülheim 1.616 1.857 3.473 1.737
5 Ehrenstraße Altstadt-Nord 1.411 1.915 3.326 1.663
6 Mittelstraße Altstadt-Nord 1.284 1.412 2.696 1.348
7 Kalker Hauptstraße Kalk 1.219 1.471 2.690 1.345
8 Breite Straße Altstadt-Nord 1.342 1.343 2.685 1.343
9 Bonner Straße Neustadt-Süd 1.215 1.338 2.553 1.277
10 Severinstraße Altstadt-Süd 1.189 1.036 2.225 1.113
11 Apostelnstraße Altstadt-Nord 995 1.002 1.997 999
12 Hohenzollernring (Rudolfplatz) Neustadt-Nord 872 1.002 1.874 937
13 Neusser Straße Neustadt-Nord 871 1.001 1.872 936
14 Aachener Straße Neustadt-Süd 778 1.003 1.781 891
15 Sülzburgstraße Sülz 826 916 1.742 871
16 Dürener Straße Lindenthal 945 697 1.642 821
17 Hohenzollernring (Friesenplatz) Neustadt-Nord 843 793 1.636 818
18 Eigelstein Altstadt-Nord 766 834 1.600 800
19 Deutzer Freiheit Deutz 623 838 1.461 731
20 Höninger Weg Zollstock 773 661 1.434 717
21 Friesenwall Altstadt-Nord 592 767 1.359 680
22 Dellbrücker Hauptstraße Dellbrück 650 689 1.339 670
23 Berrenrather Straße Sülz 617 692 1.309 655
24 Pfeilstraße Altstadt-Nord 577 696 1.273 637
25 Kaiser-Wilhelm-Ring Neustadt-Nord 592 661 1.253 627
26 Zülpicher Straße sSülz 593 642 1,235 618
27 Zülpicher Straße Neustadt-Süd 427 785 1.212 606
28 Hauptstraße Rodenkirchen 655 549 1.204 602
29 Bahnhofstraße Porz 548 553 1.101 551
30 Maastrichter Straße Neustadt-Süd 446 617 1.063 532
31 Hohenstaufenring Neustadt-Süd 401 591 992 496
32 Aachener Straße Braunsfeld 391 457 848 424
33 Goltsteinstraße Bayenthal 481 227 708 354

*Passanten pro Stunde
Larbig & Mortag | Der Kölner Retailbericht 2018 03.

Pressebelege und Veröffentlichungen
Veröffentlichung | facebook 22.6.2020

facebook

EEE
22. Juni um 18:29

kunst im carree

22. Juni um 17:47

Ausschreibung und Einladung zur Teilnahme an Künsttl... Mehr
anzeigen

kunst
IM
carree

Veröffentlichung | facebook | 10.10.2020
Foto

Pressebeleg | LebeART Magazin - Das Kultur und
Nachrichtenmagazin | 12.10.2020

24.10.-8.11.2020
kumse
im

carree

koeln 22601- 18-jahre- kunst-i im-carr&e.html
siehe unter Köln Insight TV - Pressemitteilung ip)

Pressebeleg | Köln Insight TV online | 12.10.2020

http://www.koeln-insight.tv/index.php/73-artikel/kunst-und-kultur-in-koeln/22601-

18-jahre-kunst-im-carr&e.html
Pressemitteilung ip

Köln-InSight.TV |

Das Magazin für Köln

— —

18 Jahre kunst im carree
m Veröffentlicht: 12. Oktober 2020 | Drucken | E-Mail

Vom 24.10.-8.11. präsentieren 83 Künstleran 71
Ausstellungsorten ihre vielschichten Kunstwerke
zum Thema: „Glücksmomente!“ — Voyeuristische
‚Aus- und Einblicke in unseren Alltag mit seinen
kleinen und großen Glücksmomenten.

Die Vielfältigkeit der Werke zeigt, wie sich der
einzelne Moment in spannenden Interpretationen
und Wahrnehmungen, einer Hymne an das Leben,
sehnsuchtsvollen Träumen in fremde Länder und
flashbacks einfangen lässt. Wir freuen uns über viele
Besucher, die an den Schaufenstern vorbei
flanieren

Zum 2. Mal beteiligt sich die Zülpicher Straße mit 14
neuen Ausstellungsorten an der Kunstmeile, mehr
als die Hälfte der teilnehmenden Künstler stammen aus dem Bezirk Lindenthal,
Sülz/Klettenberg.

Im Besonderen freuen wir uns wieder über die Worte von Elfi Scho-

‚Antwerpes (Bürgermeisterin von Köln in Vertretung für die Oberbürgermeisterin) und
Helga Blömer-Frerker (Bezirksbürgermeisterin), die anlässlich der Vernissage

den Veedelsbewohnem sowie den Geschäftsleuten die Wertschätzung von Seiten der
Stadt für das kulturelle und veedelspolitische Engagement überbringen.

Einen besonderen technischen Kniff wendet Britta Ebermann an, die ihre Motive mit
einem tragbaren Scanner unterwegs im Alltag einfängt und mit den

vorhandenen Lichtverhältnissen spielt. Das Video von Sabina Flora zeigt Seifenblasen
die, wie zerbrechliche Glücksmomente durch einen Raum wabern.

Zum Abschluß präsentieren wir am Sa. 7.11. ab 19.30 h ein Finissage-Konzert aus
‚Akkordeonmusik zwischen Klassik und Moderne, gespielt auf einem akustischen und
einem elektronischen Akkordeon von einem aussergewöhnlichen Musiker.

Zum Tag des Veedels 8.11. — 13-18 h bieten wir allen Besuchern einen

kostenlosen Rikschaservice zu den Ausstellungsorten. Kunst zum Mitnahmepreis finden
sie bei unserem Künstler-Ateliermarkt. im HinsundKunzt sowie zahlreiche

künstlerische Mitmach-Aktionen im Veedel. Einige Künstler sind anwesend, so z.B.
Susanne Beucher und signieren ihre Werke.

Der Preis wird jährlich für die beste und innovativste künstlerische Position zur kunst

im carree von der ISK Carr&e e.V. vergeben. Es erwartet Sie eine sehenswerte,
spannende kunst im carr&e, die neue Assoziationen freisetzt und gewohnte Sichtweisen

Wir passen uns an und gehen neue kreativeWege: Im Web gibt es zur kunst im carr&e
via OR code voyeuristische Einblicke in Ateliers, Making of..., Videobotschaften und
vieles mehr zu entdecken!

18 Jahre kunst im carr&e köln-sülz/klettenberg | Sa. 24 10.311.
Kunst-Spaziergang zur Vernissage | Sa. 24.10.— 14

Treffpunkt: brune küchen | Berrenrather Str. 364

Eröffnung: Sa. 24.10.2020 - 16 h

Internat. Caritas Zentrum | Zülpicher Str. 273b | Köln

Fiyer Programm {PDF)

Unser Programm im Detail finden Sie im Einladungsflyer mit Stadtplan oder unter

kumse
Im

carree

NUUNSE
Pressebeleg | Kölner Illustrierte print und online - im
Das Stadtmagazin | abgerufen am 11.10.2020 carree

Gastro-Tipps (koeln2go.de) | Neueröffnungen | Abo | www.ksta.de/shop

Koelner.de

Immer wissen, was läuft

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v RUBRIK Oktober 2020 E

Mo Di Mi Do Fr Sa So

Ausstellungstipps vw or = 4
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Story/Interview u 22 A &
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Oktober, 2020 13. Kunst im carree in köln-Sülz/Klettenberg
Vom 24.10. bis 8.11. präsentieren 83 Künstler an 71 Ausstellungsorten in
Samstag, 24.10.2020 Sülz/Klettenberg ihre vielschichten Kunstwerke zum Thema: "Glücksmomentel!" -

Voyeuristische Aus- und Einblicke in den Alltag mit seinen kleinen und großen
Glücksmomenten.

Einkaufs-Carr&e Sülz-Klettenberg (Köln)

24.10.-8.11.2020

kunst
ıNelımdIE
Pressebeleg | Stadtportal Köln | Leben in Köln | im
12.10.2020 carree

| Stadt Köln Suche auf stadt-koeln.de EI

SERVICE v LEBEN INKÖLN A POLITIK & VERWALTUNG v

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18. kunst im carree

& Vorlesen lassen

Auch dieses Jahr wieder Kunst im Veedel Sülz/Klettenberg

2 > Bei der 18. Kunst im Carree präsentieren 83 Künstlerinnen und Künstler an
| E 71 Ausstellungsorten ihre vielschichtigen Kunstwerke zum Thema:
I 8 . < u n S ;€ I m "Glücksmomente!” - Voyeuristische Aus- und Einblicke in unseren Alltag mit
P seinen kleinen und großen Glücksmomenten. Die Vielfältigkeit der Werke
€ a r r e zeigt, wie sich der einzelne Moment in spannenden Interpretationen und
< Wahrnehmungen, einer Hymne an das Leben, sehnsuchtsvollen Träumen in
fremde Länder und Flashbacks einfangen lässt. Wir freuen uns über viele

Glucksmomente Besucherinnen und Besucher, die an den Schaufenstern vorbeiflanieren. Zum
STE ÄTE 2. Mal beteiligt sich die Zülpicher Straße mit 14 neuen Ausstellungsorten an
Klettenberg ou der Kunstmeile, mehr als die Hälfte der teilnehmenden Künstlerinnen und

Künstler stammt aus dem Bezirk Lindenthal, Sülz/Klettenberg.
var 2A AlCialane ZIEHEN. DB: Ganz besonders freuen wir uns wieder über die Worte von Elfi Scho-
November 2020 ‚Antwerpes (Bürgermeisterin von Köln in Vertretung für die
Oberbürgermeisterin) und Helga Blömer-Frerker (Bezirksbürgermeisterin),
Uhrzeit: die anlässlich der Vernissage den Veedelsbewohnern sowie den
10 bis 20 Uhr Geschäftsleuten die Wertschätzung von Seiten der Stadt für das kulturelle
und veedelspolitische Engagement überbringen.
Infos: Zum Abschluss präsentieren wir am Samstag, 7. November 2020, ab
Preis: 19:30 Uhr ein Finissage-Konzert aus dem Kuriosikum, das wir live streamen
Die Teilnahme ist kostenlos. mit dem Musiker Krisztiän Palägyi - Akkordeonmusik zwischen Klassik und

Moderne, gespielt auf einem akustischen und einem elektronischen
j. Pi ‚Akkordeon von einem aussergewöhnlichen Musiker.
= Nöte uädhımaubren

- Zum Tag des Veedels am Sonntag, 8. November 2020 von 13 bis 18 Uhr
> Termin in eigenen Kalender (zum bieten wir allen Besucherinnen und Besuchern einen kostenlosen
Beispiel Outlook) übernehmen Rikschaservice zu den Ausstellungsorten. Kunst zum Mitnahmepreis finden
Sie bei unserem Künstler-Ateliermarkt, im HinsundKunzt sowie zahlreiche
künstlerische Mitmach-Aktionen im Veedel. Einige Künstlerinnen und Künstler
sind anwesend, so zum Beispiel Susanne Beucher, und signieren ihre Werke.

Ein Preis wird jährlich für die beste und innovativste künstlerische Position
zur kunst im carree von der ISK Carree e.V, vergeben. Es erwartet Sie eine
sehenswerte, spannende kunst im carree, die neue Assoziationen freisetzt
und gewohnte Sichtweisen aufbricht. Wir passen uns an und gehen neue
kreative Wege: Im Web gibt es zur kunst im carree via QR Code
voyeuristische Einblicke in Ateliers, Making Of.... Videobotschaften und vieles
mehr zu entdecken! Das Programm im Detail finden Sie im Einladungsflyer
mit Stadtplan oder auf der Internetseite der kunst im carree.

Materlallen

Veranstalter
Interessengemeinschaft Sülz-

2 Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg e. V. (ISK)

24.10.-8.11.2020

kumse

im
Pressebeleg | Launch der virtuellen Galerie zur kunst carree
im carree | 23.10.2020 | www.kunstimcarree.de
€ 2 8 MR  & https/mww.kunstimcarree.de de

E kunst im carr&e sootans Galerie Künstler Presse Feedback

Kunstmeile

Köln, Sülz-Klettenberg
24.10.-8.11.20
Glücksmomente!

verlinkt.

Pressebeleg | facebook 27.10.20
Nachberichterstattung Videos der Eröffnung
kunst im carree

& Gepostet von Animoto @- 27. Oktober um 12:35 -& Öffentlich

Eröffnung der 18. "kunst im carr&e”, 2020, Sebastian Berges,
Vorsitzender der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg,
www.kunstimcarree.de, www.deinefotografin.de,

A
nr

kunst im carree en
Gepostet von Animoto @ - 27. Oktober um 12:34 - ® Öffentlich

Eröffnungsansprache der Kuratorin und Organisatorin (Brigitte
Hellwig) der 18. kunst im carree 2020, in Köln Sülz-Klettenberg
https://www.kunstimcarree.de, www.deinefotografin.de,

Brigitte Hellwig

kunst im carree u.
Gepostet voEEEEDO : 23. Oktober um 23:20 -

@ Öffentlich

Eröffnungsveranstaltung
Grußworte der Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, 18. kunst im

carree, Köln Sülz-Klettenberg, am Ende des Beitrags: Elfi und ihr neuer
Hund Poldi!

https://www.kunstimcarree.de, deinefotografin.de

24.10.-3.11.2020
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Gepostet 7] - 27. Oktober um 12:37 -® Öffentlich car re e

Eröffnungsveranstaltung

Grußworte der Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker, 18. kunst
im carree, Köln Sülz-Klettenberg

https://www.kunstimcarree.de, deinefotografin.de,

Bezirksbüreermeisterin

Pressebeleg | Magazin InSülz | H4.2020

https://insuelz.com/assets/web insuelz 04 2020.pdf
siehe separate Datei

Pressebeleg | Kölner Rundschau | 5.10.2020
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Pressebeleg | Kölner-Stadtanzeiger | 29.10.20

weitere: Tagestipp im Magazin | 24.10.
Veranstaltungsankündigung KStA | 6.10.20

Y2-seitiger Artikel im KStA

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24.10.-8.11.2020
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Pressebeleg | Kölner Wochenspiegel | 30.10.20 im

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Pressebeleg | Kölner Wochenspiegel | 30.10.20 im

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Kunst im Carree und Tag des Veedels, Rikscha-Service

44. Woche - 30. Oktober 2020.

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Jedes Veedel hat seine eige-
nen Stärken, Eigenheiten, Vor-
züge und Besonderheiten.
Wertvolle Eigenschaften, die
von den Händlern, Geschäfts-
leuten und Dienstleistern vor
Ort in Erinnerung gebracht
werden wollen. Aus diesem
Grund findet am 8, November

‚Sülz/ Klettenberg (bn). Initi-
iert wurde der „Tag. des Veedels“
vom Kölner Handelskummerer
Hans-Güntber Grawe. Feierte

Pressebeleg | facebook 2.11.2020 im

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Be a voice.
 #AlarmstufeRot
müssen unserem Unmut über den Umgang mit Kunst und Kuhur Ausdruck vrehen. Es kommen
mer noch keine fürs Überleben ausreichenden Hin bio vielen Menschen er Klur- und
Veranstalungsitscaft an. Deshab un nr Mora, en 2.11.2020 um 20 Uhr-dem Tages

Pressebeleg | Finissagekonzert aus dem Kuriosikum |
Sa. 7.11.2020 um 19.30 h |

https://www.youtube.com/watch?v=e-9AzzSMXYY

24.10.-8.11.2020
Finissage-Konzert zum Abschluss L

der 18. kunst im carree uns L
mit Krisztiän Palägy Bi:

aus dem Kuriosikum Gäankee

Glücksmomente!

Krisztiän Palägyi - Finissage-Konzert 18. kunst im carree

1 wartet + Premiere am 07.11.2020 0 Mio » TEILEN =; SPEICHERN

carree

Ausschreibung an KünstlerInnen
in Köln und Umland

20 Jahre - Kunstmeile in Köln-Sülz/Klettenberg
Ausstellungsdauer 2 Wochen | So. 23.10.- So 6.11.22* ‚
Bewerbungsschluss | Mo. 15. August 2022 Carree

SÜLZ -KLETTENBERG e.v.

Das diesjährige künstlerische Thema der 20. kunst im carree lautet:
„Stadtgesichter - Stadtgeschichten!“

Zum 20. Mal findet die, als kulturelles Herbst-Event fest etablierte, Kunstmeile in
Köln-Sülz/Klettenberg für die Dauer von zwei Wochen 23.10.-6.11.22 statt.

An ca.50-60 Ausstellungsorten, in Geschäften und Institutionen im Kölner Veedel
Sülz-Klettenberg präsentieren die Künstler ihre vielschichtigen Werke zum Thema.
Wie immer suchen wir die Kooperation mit Schulen, Vereinen und anderen
Organisationen im Veedel. Wir passen uns an und gehen neue nachhaltige kreative
Wege, digital (statt Katalog) gibt es zur kunst im carree via QR Code voyeuristische
Einblicke in Ateliers, Making of.., Videobotschaften und eine virtuelle Galerie zu
entdecken. Die beste Arbeit und die beiden Plakatmotive werden wie immer
prämiert.

Die Künstler sind eingeladen Bürger, Handwerker, Politiker, Künstler oder andere
Vertreter des städtischen Lebens zu porträtieren. Zeigen Sie uns Persönlichkeiten

die unsere Stadt, unser Veedel maßgeblich geprägt haben. Zur Kunst im Carree

wollen wir auch eine Vielfalt an Kunstwerken präsentieren, welche in bildlichen
Geschichten die Lebendigkeit der Stadt und ihre Vielfalt, sowie stadthistorische
Begebenheiten und gelebte Gemeinschaft zeigen. Greifen Sie Anklänge an 1700

Jahre jüdisches Leben in Deutschland auf.

Visualisieren Sie „Stadtgesichter und Stadtgeschichten“, zeigen Sie histo-

risch und zeitgenössisch prägende Momente in ihren Werken und
stellen Sie sich der Herausforderung dieses Themas. Bereichern Sie die

kunst im carree mit Ihren künstlerischen Arbeiten aus Malerei, Fotografie,

Installation, Angewandte Kunst/Design und Skulptur. Klanginstallationen,

Performance, Lesungen und Konzerte, die das Thema illustrieren sind ebenfalls
erwünscht - machen Sie die Kunstmeile zu einem lebendigen Ort des Austausches.

Ein umfassendes Rahmenprogramm begleitet die kunst im carree u.a. bieten wir

wieder zahlreiche Kunst-Spaziergänge an.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme als KünstlerIn und/oder auch als BewerberIn

für das vielseitige künstlerische Rahmenprogramm -
bewerben Sie sich jetzt!

Dauer: 23.10.-6.11.22* | Bewerbungsschluss: 15.08.22

— bitte anfordern bei:

*wenn ein verkaufsoffener Sonntag genehmigt wird.

Kunst im Carree ist eine Veranstaltung der ISK Carree e.V.

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Stim carr&e mit einer Rekordzahl an Künstlern sowie‘
en, Gastronomien, Praxen und sozialen Einrichtungen
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Fotos: Nonnenmacher

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Fotos: Nonnenmacher

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entlang der Zülpicher, Berrenrather, Sülzburg- und Luxemburger
Straße auf, denn das Verlangen nach persönlichem Ausdruck
wächst in den Epochen der Irritation und Sprachlosigkeit ange-
sichts einer fragwürdigen Gegenwart, deren Brücken in die Zukunft
rissig und einsturzgefährdet sind. 83 Kunstschaffende, davon mehr
als die Hälfte aus dem Bezirk Lindenthal, fanden für ihre Werke
aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Video, Plastik, Grafik so-
wie Mixed-Media an 71 Ausstellungsorten ein temporäres Zuhause
und demonstrierten auf dem pandemiegeschwächten Kunstsektor
ihre Vitalität. Gar die Lyrik war mit einem Band (Joachim Romes,
„Gedichte aus dem Leben“) vertreten und belegte die stilistische
Offenheit der etablierten Veranstaltungsreihe.

Kurze Geschichten über die Leichtigkeit des Lebens

Als Gewinnerin aus dem an die Veranstaltung gekop-
pelten Wettbewerb ging die Kölner Grafik-Designerin
Nadine Magner mit ihren „Sunday Short-Stories“ her-
vor - einer originellen Sammlung von Illustrationen und
animierten Grafikformaten, die im „Springs Pilates Stu-
dio“ und bei „Deli Sülz“ zu sehen waren. Die eigentli-
che Leichtigkeit des Lebens zelebrierend, beschwörten
die unprätentiösen Werke den Geist vergangener (und
kommender) Sonntage als unverrückbare Wohlfühlta-
ge abseits von Hektik und Sorgen einer neuen Woche
einfühlsam wie humorvoll. Weitere Auszeichnungen
gingen an Thomas Koken für seine introvertierte Holz-
arbeit zweier Umarmender bei „brune küchen“ sowie
Martina Spiller mit ihrer colorierten Achterbahnfahrt
der Gefühle in der „Kleinen Markthalle“ als Flyer- res-
pektive Plakatmotive. Die Balance zwischen abstrakten
und figürlichen, stillen, impulsiven, strukturierten sowie scheinbar
freien Kompositionen auf einer der größten städtischen Ausstel-
lungsflächen spiegelte sich dabei nicht nur in den Schaufenstern
der Geschäfte wider. Auch in zahlreichen Häusern profitierten
die Besucher von der nicht alltäglichen Kooperation zwischen
Gewerbetreibenden und Künstlern, die im Programm Führungen
von Kunsthistorikerin Brigitte Hellwig, einen Ateliermarkt, Musik-
Performances und Rikschaservices zu den Ausstellungsorten vor-
sah. Dass im Laufe der nahezu zwei Jahrzehnte währenden Event-
Historie die künstlerische Wertschätzung gewachsen ist, zeigte
sich unter anderem an der üppigen Gestaltung des ABS auf dem
Gottesweg. Die Restaurantbesitzer hatten Susanne Beuscher weite
Flächen des Innenraums als Leinwand für deren bizarr-liebevoll-
trotzköpfig anmutende Charaktere aus einem Paralleluniversum zur
Verfügung gestellt. Mit über 20 Arbeiten erhielt die Malerin quasi
eine eigene Werkschau innerhalb der Ausstellung.

Erleichterung in ernsten Lagen

Als einer der wichtigen „Hauptdarsteller“ präsentierte sich im Zuge
der zweiwöchigen Veranstaltung das Wesen des Humors in vie-
lerlei Schattierungen: Manfred Boelkes Palette mit einem zuneh-

7

EI leben INkunst

Preisverleihung der 18. kunst im carr&e: Sebastian Berges, Brigitte Hellwig,
Elfi Scho-Antwerpes, Nadine Magner, Helga Blömer-Frerker, Thomas Koken und
Hans-Josef Schulte (von links).

mend kostbaren Gut sorgte bei „anziehend anders“ in Form von
Klopapierrollen für reinste Glücksmomente. Die Transformation von
Klassikern wie Auguste Renoirs „Frühstück der Ruderer“ in einen
Comic-Rahmen (Jeremy Piquet, Apotheke am Questerhof) oder
Rudolf Holzenthals stets neugierige Rentier-Miniaturen im „Kurio-
sikum“ verkündeten aufheiternde Botschaften im angeschlagenen
Coronamodus.

Kunst lebt

„Kunst bleibt spürbar!“, konstatierte die ehemalige Bürgermeisterin
Elfi Scho-Antwerpes ihre Impressionen anlässlich der Eröffnung im
Internationalen Caritas-Zentrum vor rund 30 anstatt der ursprüng-
lich teilnehmenden 180 Gäste. „Es ist ein großes Glück, dass diese
Veranstaltung 2020 überhaupt stattfinden kann. Wir sehnen uns
alle nach Kunst und Kultur“, sagte die Sozialdemokratin im Rah-

men der Vernissage. Mitorganisator Sebastian Berges
von der Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg (ISK)
betonte die Mühen aller Häuser hinsichtlich der erar-
beiteten Hygienekonzepte und wandte sich in seiner
Rede mit einem Appell an die Stadtverwaltung: „Ein
erneuter Lockdown darf nicht stattfinden. Bei uns sind
Sie sicher!“, bat der Apotheker um die Unterstützung
für ein Überleben des Einzelhandels. Lindenthals ehe-
malige Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker
(CDU) würdigte Künstler und Organisatoren für die Re-
alisierung der Werkschau in schwierigen Zeiten: „Die
Einladung war für mich ein Zeichen der Zuversicht und
Hoffnung“, erklärte die CDU-Politikerin im Beisein ihrer
Nachfolgerin Cornelia Weitekamp von Bündnis 90/Die
Grünen.

Fortsetzung folgt ...

„Vor 18 Jahren sind wir mit 34 Ausstellungsorten und 35 Künstlern
gestartet und haben diese Zahlen mehr als verdoppelt. Wir hatten
dieses Mal weit über 100 Bewerbungen zur Teilnahme. Die Mög-
lichkeiten zur Darbietung und die damit verbundenen Preise sollen
für die Künstler ein Anschub sein, auch in dieser Krise weiterzuma-
chen“, zeigte sich Projektleiterin Brigitte Hellwig von der Motivation
der Beteiligten beeindruckt. Mit Schülern des Hildegard-von-Bin-
gen-Gymnasiums vermochte es die künstlerische Leiterin zudem
erneut, eine junge Generation von Kunstschaffenden für das Groß-
Event zu gewinnen, das in seinem wundersamen Facettenreichtum
als Hymne an das Leben verstanden werden könnte.

Einblicke in die Arbeiten und Infos zu allen Künstlern bietet die
Homepage www.kunstimcarree.de. Mitd

Fotos: Nonnenmacher

DIENSTAG, 5. NOVEMBER 2019

SEITE 29

KÖLNER WESTEN& SPORT

Wie das Öffnen eines Adventskalenders

„kunst im carr&e“ erleuchtet mit Malerei, Fotografie und Installationen zum Thema „lichterSTADTlichter“

VON THOMAS DAHL

Sülz/Klettenberg. „Beiunsgehen
noch lange nicht die Lichter
aus”, konstatierte Sebastian Ber-
ges in seiner Rede anlässlich der
Vernissage zur 17. Auflage von
„kunst im carree”. Damit zielte
der erste Vorsitzende der Inter-
essengemeinschaft Sülz/Klet-
tenberg Carree e.V. verbal nicht
nur auf das Ausstellungsthema
„lichterSTADTlichter“, sondern
auch auf die wirtschaftliche Si-
tuation des Einzelhandels im
Quartier.

In Gegenwart von Politikern,
darunter Bürgermeisterin EIfi
Scho-Antwerpes und Bezirks-
bürgermeisterin Helga Blömer-
Frerker, forderte der Mitinitiator
des einwöchigen Win-Win-
Events für Geschäftsinhaber,
Künstler und Besucher dazu auf,
die Entwicklung des Standortes
nicht aus den Augen zu verlie-
ren.

Abseits der ökonomischen
Prognosen für den Doppelstadt-
teil präsentiert sich die gegen-
wärtige Kunstmeile als wach-
sende Kraft: Mit 60 Teilnehmern
und 62 gastgebenden Locations,
darunter erstmals Geschäfte auf
der Zülpicher Straße, verzeich-
net die Veranstaltung neue
Höchstwerte und lässt keinen
Zweifel an der Etablierung des
Markennamens. Ebenfalls eine
Premiere feierte der Vernissage-
Ort im Caritas-Zentrum, nach-

Esist für mich ein

7 sehrschöner
Moment, zu sehen, dass
meine Kunst wirklich
ankommt.

Torsten Wolber
Gewinner „17. kunst im carree"

dem sich die traditionelle Aus-
richtung im Werkladen Bild &
Rahmen 2019 nicht realisieren
ließ,

In den kommenden Jahren sei
ein Wechsel zwischen den bei-
den Einrichtungen denkbar, er-
klärte Kuratorin Brigitte Hell-
wig, die sich von der Resonanz
auf die künstlerische Ausschrei-
bung für die diesjährige Veran-
staltung begeistert zeigte: „So-
gar nach den Bewerbungen für
die Teilnahme sind noch neue
Werke entstanden. Manche Ge-
schäfte sind nicht wiederzuer-
kennen. Der Besuch fühlte sich
manchmal wie das Öffnen eines
‚Adventskalender an. Es gab im-
mer wieder Neues zu entde-

nö.

Fotografin Nicole Compöre und Maler Torsten Wolbert (u..) sind die Preisträger der 17. „kunst im carree‘, die noch bis zum 10. November
eine bunte Vielfalt an Werken in die Ladenlokale des Veedels bringt.

cken“, berichtete die Kunsthis-
torikerinüber die Motivationder
Teilnehmer.

Mit dem Slogan habe man so-
wohl die Dynamik von Gesell-
schaft und Arbeitswelt in den
dunklen Stunden als auch die
Wohlfühlatmosphäre von Me-
tropolen vereinen wollen. Der
Erleuchtungsteht jedochmitun-
ter das Licht im Wege. In ihrer

Rede verwies Helga Blömer-
Frerker auf die Volkssternwarte
an der Nikolausstraße: „Da wür-
de man sich wünschen, dass es
auch mal ein bisschen dunkler
wird, um die Sterne zu sehen“,
sagte die Politikerin.

Wie in den vergangenen Jah-
ren war die Großausstellungmit
integriertem Wettbewerb für al-
le Genres offen und beinhaltete

einen Kunstspaziergang unter
professioneller Führung.

jehmer zu 50 Prozent aus
Sülz und klettenberg

Zur Überraschungder Organisa-
toren nahmen die eingereichten
fotografischen Werke mit expe-
rimenteller Tendenz keine Über-
hand. Vielschichtige Malereien
mit einem Spektrum von klas-

Fotos/Repro: Dahl

sisch-gegenständlich bis abs-
trakt-progressiv sorgten für ein
Gleichgewicht der Ausdrucksva-
rianten. Vereinzelte Installatio-
nen ergänzten das Repertoire
der Teilnehmer, von denen rund
50 Prozent aus Sülzund Kletten-
berg stammen,

Als Gewinner zeichnete die
Jury den Illustrator Torsten Wol-
ber für dessen Malereien im „Al-

la prima-Stil“ aus, der eine di-
rekte, unmittelbare Technik be-
zeichnet. Die Umsetzung des
ausgegebenen Themas sowie
der lokale Bezug zu Kölner Stät-
ten, etwa in Hafen- und Kirmes-
motiven, waren dabei entschei-
dend.

„Es ist für mich ein sehr schö-
ner Moment, zusehen, dass mei-
ne Kunst wirklich ankommt“, er-
klärte Wolber dankbar. Zu sehen
sind die romantischen Impres-
sionen in der Volksbank Köln-
Bonn eG an der Sülzburgstraße
17 sowie im Caritas-Zentrum,
Zülpicher Straße 273b.

Mit einem „Lokalpreis“ zeich-
neten die Veranstalter Nicole
Compere für deren Büdchen-
Dokumentation aus. Mit der Se-
rie „Lichtinseln- Kölner Kioske“

Kioske haben

1 gesellschaftlich
eine wichtige
Bedeutung. Im
übertragenen Sinne sind
sie Lichtinseln im Veedel.

Brigitte Hellwig
Kuratorin

leiste die Fotografin einen wich-
tigen Beitragfür die Stadtkultur.
„Kioske haben gesellschaftlich
eine wichtige Bedeutung. Im
übertragenen Sinne sind sie
Lichtinseln im Veedel. Man fin-
det dort immer ein offenes Ohr.
Gerade auch fürältere Menschen
sind das Orte des Austausches,
aber auch des Aufgefangenwer-
dens“, hob Kuratorin Brigitte
Hellwigdie Beiträgehervor. Eine
Auswahl der Motive findet sich
im „Casablanca“ an der Sülz-
burgstraße 164.

Ferner gewürdigt wurden
Martin Roblitschka und Andreas
Hellweg für die fotografische
Gestaltung des Programmflyers.
Mit einer Benefizaktion unter-
stützen die Organisatoren zu-
‚dem den Förderverein für krebs-
kranke Kinder Köln-Lindenthal.
Durch den Verkauf von Werken
ausdem Nachlass der Künstlerin
AnnetteLobsollen die Angebote
im Elternhaus und auf der Kin-
derkrebsstation gestärkt wer-
den. Die abstrakten Malereien
aufLeinwandundPapiersindim
Sülzer Caritas-Zentrum ausge-
stellt. Die „kunstim carree” istin
den teilnehmenden Geschäften
und Institutionen noch bis zum
10. November zu sehen.
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Pressebeleg

Kölner Wochenspiegel 30.10.2019 Ausgabe Lindenthal

Kölner Wochenspiegel Lindenthal | 30.Oktober 2019

Die vielen Lichter
der Großstadt

Sälz (red). 60 Künstler an 64
Aktions- und Ausstellungsorien:
„Kunst im Carree* präsentiert
vom 2. bis 10. November viel-
schichtige Werke zum diesjährt-
gen Thema „lichterSTADTlich-
ter". Vor 140 Jahren gab es die
erste elektrische Straßenbe-

Licht an Straßen und Tunneln,
und

Industrie- Hafenanlagen,
Blaulicht und Blitzlichtgewitter.
Neonwerbung und Leuchtrekla-
me lassen den Mensch abtau-
‚chen im Taumel der grellen Far-

ben und einer Überfülle an
Sinneseindrücken, die überfor-
dern oder anregen kann. im Ge-
gensatz dazu setzen warme
Stadtlichter Architektur, Denk-
mäler und Brunnen bewusst in
Szene, „Kunst im Carröe“ lockt
auch dieses Jahr mit extra lan-
gen iten am 2. No-
vember, von 10 bis 20 Uhr, zum
Flanieren und Shoppen. Erstma-
lig beteiligt sich die Zülpicher
Straße mit 15 neuen Ausstel-
lungsorten an der Kunstmeile.
Beim Sülz-Foto-Beam am Sams-
u 18 Uhr, zeigen 15

Künstler Visual Art, Foto- und

03.03.22, 12:20

Geschäfte

kunst im carr&e

18. kunst im carree
24.10.-08.11.2020

Künstlerisches Thema:
„Glücksmomente!”

Vom 24.10.-8.11. präsentieren 83 Künstler an 71
Ausstellungsorten ihre vielschichtigen Kunstwerke
zum Thema: „Glücksmomente!” - Voyeuristische Aus-
und Einblicke in unseren Alltag mit seinen kleinen
und großen Glücksmomenten. Die Vielfältigkeit der
Werke zeigt, wie sich der einzelne Moment in
spannenden Interpretationen und Wahrnehmungen,
einer Hymne an das Leben, sehnsuchtsvollen
Träumen in fremde Länder und Flashbacks
einfangen lässt. Wir freuen uns über viele Besucher,
die an den Schaufenstern vorbeiflanieren. Zum 2.
Mal beteiligt sich die Zülpicher Straße mit 14 neuen
Ausstellungsorten an der Kunstmeile, mehr als die
Hälfte der teilnehmenden Künstler stammen aus
dem Bezirk Lindenthal, Sülz/Klettenberg.

24.10.-8.11

ı8. kunst im
carree

Glücksmomente!

Vorjahre | kunst im carree | Köln-Sülz/Klettenberg

About Arts Künstler Galerie Presse

17. kunst im carree
02.11.-10.11.2019

Künstlerisches Thema:
„LichterSTADTLichter“

Vom 2.11.-10.11. präsentieren 60 Künstler ihre
vielschichtigen Werke zum Thema Stadtlichter:
Stadtpanoramen zur blauen Stunde und bei Nacht,
Lichtinseln, voyeuristische Aus- und Einblicke, diffuse
Lichtstimmungen contra grelle Lichtimpulse
eingefangen en passant. Sie zeigen eingefrorene
Momentaufnahmen mittels Fotografie, Malerei oder
Installation. Experimentelle Techniken wie
Lichtmalerei, Langzeitbelichtung und
Lochkameraaufnahmen kommen zum Einsatz. Einige
der malerischen Werke entstanden in pleinair
Malerei, um die Lichtstimmung noch intensiver
aufzunehmen.

„17.kunst

“im carree

lichterstadtlichter
Sa. 02.11

bis 20 h

Finissage 9.11.19 1

e Teilnahmebedingungen KIC für Geschäfte
® Presseankündigung KSTA 20180515

e KSTA 2018110

.p [ R j

° Elyer- R j

16. kunst im carrde
03.11.-10.11.2018

15. kunst im carrde
14.10.-21.10.2017

Künstlerisches Thema:
„Aufgetischt“

Künstlerisches Thema:
„Kölner Wasser - erfrischt!“

https://www.kunstimcarree.de/kunst-im-carree-vorjahre 1/3

EB leben INkunst

Plädoyer für das Leben

19. kunst im carr&e spiegelte existenzielle
Sehnsüchte im Zeitalter der Angst wider

.

Apotheke am Questerhof zu sehen
waren. Weitere Preise wurden an
Ulla Schüller (Volksbank KölnBonn
eG) und Andreas Hellwig (Haus
Unkelbach) für die Gestaltung der
Flyer- und Plakatmotive vergeben.
Flankiert wurde die Ausstellung

von einem umfangreichen Neben-
programm mit sachverständigen
Kunstspaziergängen, Kinder-Mal-
Aktionen, einer Lesung sowie einer
Führung durch mehrere Galerien.
Video: Kayser Die Veranstaltung wurde von Lin-
denthals Bezirksbürgermeisterin

Videogruß Sebastian Berges, Vorstand Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg Cornelia Weitekamp eröffnet,

45 Künstlerinnen und Künstler, 49 Ausstellungsorte, ein Ausstel- INsülz & klettenberg hat sich dazu entschieden, anstelle
lungszeitraum von 14 Tagen sowie ein hohes Maß an Lebendigkeit einer wortlastigen Beschreibung die Bilder sprechen zu
zeichneten als Grundwerte die 19. Auflage der kunst im carree aus. lassen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen eine
Kuratorin Brigitte Hellwig und die Veranstalter der Interessenge- Auswahl unserer Impressionen vor. Sämtliche Arbeiten
meinschaft Sülz/Klettenberg Carr&e e.V. (ISK) hatten den Bewer- und Biografien sind darüber hinaus in einer virtuellen
berinnen und Bewerbern im Vorfeld den Leitgedanken ‚Viva Colo- Galerie auf der Onlinepräsenz zu sehen. Mitd

nia“ mit auf den Schaffensprozess gegeben. Die überwiegende
Orientierung an der Übersetzung aus dem Lateinischen - www.kunstimcarree.de
„Es lebe Köln“ - reflektierte dabei die Sehnsucht nach ei-
ner Normalisierung der von Covid-19 geprägten Lebens-
umstände. Der Karneval suggerierende Slogan

spielte in den Werken nur am Rande eine Rolle.

Die Spiegelung der inneren wie äußeren Welten
präsentierten die mitunter mehrfach vertrete-

nen Kunstschaffenden als Fotografien, Malerei-

en, Mixed-Media-Arbeiten und Installationen in
Geschäften und Institutionen beider Stadtteile.

Fotos/Reproduktionen: Marius Kayser

Als Hauptgewinnerin des Events kürte die Inte-
ressengemeinschaft um Kunstkuratorin Brigitte
Hellwig und Vereinsvorsitzender Sebastian Ber-
ges im Caritas-Zentrum Gerda Laufenberg für
ihre humoresken Comic-Zeichnungen, die in der

Ulla Schüller, Andreas Hellwig und Gerda Laufenberg
(von links) wurden für ihre Beiträge im Rahmen der
19. kunst im carr6e ausgezeichnet.

Fotos: Kayser.

34

Ana Dijan, Mixed-Media
(Bruchhaus Optik & Akustik)

EB leben INkunst

Andreas Hellwig, Fotografie
(Haus Unkelbach)

Kathrin Tiede, „Cool Cologne“, Collage Gerda Laufenberg, Comic-Zeichnung
(nik-ki Moden) (Apotheke am Questerhof)

Gisela Fasse, Acryl, Grafit, Tusche auf Papier
(Kleine Markthalle)

Jetzt!

Agentur Leven | www.alh.de

EB leben INkunst

ci

Bo re 0

en TEA TEEENE EEEE  nn

wir

Rosemarie Stuffer,
„Das Leben ist schön”,
Grafit auf Papier
(cava-cava)

„Endlich wieder im Cafe“,
Öl auf Leinwand
(Volksbank KölnBonn eG)

INkunst leben I

Svetlana Stentenbach,
„Karneval in Köln“,

Malerei, Acryl auf Leinwand
(Fitnesstreff für Frauen)

Lebenslinien sichtbar machen

17. kunst im carr&e beleuchtete das Veedel unter
dem Leitgedanken ‚„lichterSTADTlichter“

„Bei uns gehen noch lange nicht die Lichter aus!“, stieg Sebastian Berges

INkunst leben MI

kreativ-offensiv in seine Rede anlässlich der Vernissage zur 17. Auflage von

„kunst im carr&e“ ein. Damit zielte der erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft
Sülz/Klettenberg Carree e.V. verbal nicht nur auf das Ausstellungsthema „lichterSTADT-
lichter“, sondern auch auf die wirtschaftliche Situation des Einzelhandels im Quartier.

In Gegenwart politischer Exponenten wie Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und
Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker forderte der Mitinitiator des einwöchigen
Win-win-Konzepts für Geschäftsinhaber Künstler und Besucher dazu auf, die Entwicklung
des Standortes nicht aus den Augen zu verlieren.

Teilnehmerrekord und Premieren

Abseits der zukünftigen ökonomischen Prognosen
für den Doppelstadtteil präsentierte sich die aktuelle
Kunstmeile als wachsende Kraft: Mit 60 Teilnehmern
und 62 gastgebenden Locations, darunter erstmals
Geschäfte auf der Zülpicher Straße, verzeichnet das
Event neue Höchstwerte und lässt keinen Zweifel an
der Etablierung seines Markennamens. Ebenfalls eine
Premiere feierte der Vernissage-Ort im Caritas-Zen-
trum, nachdem sich die traditionelle Ausrichtung im
„Werkladen Bild & Rahmen“ 2019 nicht realisieren ließ.
In den kommenden Jahren sei ein Wechsel zwischen
den beiden Einrichtungen denkbar, erklärte Kurato-
rin Brigitte Hellwig, die sich von der Resonanz auf die
künstlerische Ausschreibung für das diesjährige Event
begeistert zeigte: „Sogar nach den Bewer-
bungen für die Teilnahme sind noch neue
Werke entstanden. Manche Geschäfte sind
nicht wiederzuerkennen. Der Besuch fühl-
te sich manchmal wie das Öffnen eines
Adventskalenders an. Es gab immer wie-
der Neues zu entdecken“, berichtete die
Kunsthistorikerin über die Motivation der
Teilnehmer. Mit dem Slogan habe man so-
wohl die Dynamik von Gesellschaft und Ar-
beitswelt in den dunklen Stunden als auch
die Wohlfühlatmosphäre von Metropolen
vereinen wollen. Der Erleuchtung steht je-

Veranstalter, Unterstützer und
Künstler freuten sich über die
große öffentliche Anteilnahme
im Rahmen der Vernissage
zur Kunstmeile.

doch mitunter das Licht im Wege. In ihrer Rede verwies
Helga Blömer-Frerker auf die Volkssternwarte an der
Nikolausstraße: „Da würde man sich wünschen, dass
es auch mal ein bisschen dunkler wird, um die Sterne
zu sehen“, sagte die Politikerin.

Direkt und unwiderruflich

Wie in den vergangenen Jahren war die Großausstel-
lung mit integriertem Wettbewerb für alle Genres of-
fen und beinhaltete einen Kunstspaziergang unter
professioneller Führung. Zur Überraschung der Or-
ganisatoren nahmen die eingereichten fotografischen
Werke mit experimenteller Tendenz nicht überhand.
Vielschichtige Malereien mit einem Spektrum von klas-
sisch-gegenständlich bis abstrakt-progressiv sorgten

Foto:Dahl

65

EI leben INkunst

66

Fotografin Nicole
Compere und Maler
Torsten Wolber sind

die Preisträger der
17. kunst im carree.

Abhängen

2goldfisch,de

Foto:Dahl

für ein Gleichgewicht der Ausdrucksvarianten. Ver-
einzelte Installationen ergänzten das Repertoire der
Teilnehmer, von denen rund 50 Prozent aus Sülz und
Klettenberg stammten. Als Gewinner zeichnete die Jury
den Illustrator Torsten Wolber für dessen Malereien im
„Alla prima“-Stil aus, der eine direkte, unmittelbare und
nicht korrigierbare Technik bezeichnet. Die Umsetzung
des ausgegebenen Themas sowie der lokale Bezug

Zeit zum

LAT

Unsere lustigen Hoptimisten in vielen Variationen und Farben erhältlich —
auch als dekorativer Weihnachtsbaumschmuck und Schneekugeln.

zu Kölner Stätten, etwa in Hafen- und Kirmesmotiven,
waren dabei entscheidend. „Es ist für mich ein sehr
schöner Moment, zu sehen, dass meine Kunst wirklich
ankommt“, erklärte Wolber dankbar. Zu sehen waren
die romantischen Impressionen in der Volksbank Köln-
Bonn eG sowie im Caritas-Zentrum.

Kölner Büdchen sind Kult

Mit einem „Lokalpreis“ zeichneten die Veranstalter Ni-
cole Compere für deren Büdchen-Dokumentation aus.
Mit der Serie „Lichtinseln - Kölner Kioske“ leiste die
Fotografin einen wichtigen Beitrag für die Stadtkultur:
„Kioske haben gesellschaftlich eine wichtige Bedeu-
tung, im übertragenen Sinne sind Sie Licht-Inseln im
Veedel. Man findet dort immer ein offenes Ohr. Gerade
auch für ältere Menschen sind das Orte des Austau-
sches, aber auch des Aufgefangenwerdens“, hob Kura-
torin Brigitte Hellwig die Beiträge hervor. Eine Auswahl
der Motive war im Büdchen Casablanca auf der Sülz-
burgstraße zu sehen. Ferner gewürdigt wurden Martin
Roblitschka und Andreas Helweg für die fotografische
Gestaltung des Programmflyers. Mit einer Benefizaktion
unterstützten die Organisatoren zudem den Förderver-
ein für krebskranke Kinder Köln-Lindenthal. Durch den
Verkauf von Werken aus dem Nachlass der Künstlerin
Annette Lob sollten die Angebote im Elternhaus und
auf der Kinderkrebsstation der Einrichtung gestärkt
werden. Die abstrakten Malereien auf Leinwand und
Papier wurden im Sülzer Caritas-Zentrum ausgestellt.

Infos über die Initiative sowie die aktuellen Preisträger

finden sich auf folgenden Websites: www.trans-mitto.
de, www.allaprima.de, www.compere.de. Mitd

topbueromoebel.com/hoptimisten
Oskar-Jäger-Straße 117-123 - 50825 Köln - Tel. 0221 / 9544 79-0

Oben: Heike
Peppler erhellte
und verdunkelte mit
ihren Malereien in
der Goldschmiede
Theves die Wege.

Rechts: Fotografin
Susanne Lührig ließ
die Betrachter ihrer

Motive im [living]
wohndesign mitten
ins Licht steigen.

Foto: Nicole Compere

Links:

Lokalpreis-
Siegerin Nicole
Compere doku-
mentierte mit
ihren Aufnahmen
die Büdchenkultur
der Stadtteile.

Unten:

Der diesjährige
Wettbewerbssieger
Torsten Wolber
stellte Werke mit
lokalem Bezug in den
Räumlichkeiten der
Volksbank KölnBonn
eG sowie im Caritas-
Zentrum aus.

Links:

Renate Geiters
Stadtteilansichten
offenbarten sich
bei Cava Cava

mit leichtem Hang
zum Surrealismus.

Reproduktionen der hier gezeigten Kunstwerke: Thomas Dahl

67

Anlage 12 Anträge Südstadt_nicht genehmigungsfähig

12059 Zeichen

Der Advent in der Südstadt

Mit dem   im Innenhof der Luther Kirche, organisiert von der KG Ponyhof/Daniel Rabe, gibt es während der Adventszeit einen zweiten wichtigen Anlaufpunkt in der Südstadt.Hier spielt der Gemeinschafts-Gedanke eine besonders große Rolle.Alle Künstler treten ohne Gage auf, die erzielten Gewinne werden  gespendet.

Verkaufsfläche: ca.50 Einzelhändlerà50 m²  =  ca.2500 m² Andere Teilnehmer: Gastronomie:  ca. 20 Teiln.à100 m² =  2000 m² Dienstleister, Galerien, Handwerker, Freiberufler:  ca. 15 Teiln.à 50 m²=750 m² Veedels-Advent Chlodwigplatz:  ca.1000 m² Kleinster Weihnachtsmarkt, Innenhof Luther-Kirche, Veranstalter KG Ponyhof: ca.400 m² GOT-Elsaßstraße:                         ca.250 m² Innenhof der Wagenhalle (Gastronomie d. Comedia Theaters): ca.300 m² Innenhof 39einhalb und Vers.-Agentur Wirz je ca.50 m²                                  =100 m² Westseite des Chlodwigplatzes vor KVB Kundeninfocenter:                         ca.100 m² Damitbeträgt dieVeranstaltungsfläche (ohne Einzelhandelsfläche) ca. 4800 m²

Sonderauswertung Handel

Handel: Verhaltener Re-Start für die ganze Branche Durch Betriebsschließungen war und ist der Einzelhandel von den Auswirkungen der Krise direkt betroffen. Zwei Drittel der Betriebe mussten ihr Geschäft schließen. Der Großhandel konnte in der Regel weiterarbeiten: 75 % der Betriebe hatten dort ohne Unterbrechung geöffnet. Inzwischen ist die Öffnung aller Geschäfte unter Auflagen zur Hygiene möglich. Einige wenige Betriebe benötigen zur Umsetzung der Vorschriften etwas Vorlauf, aber in der Regel ist eine Öffnung sehr schnellrealisierbar.  Die Konsumlaune ist momentan sehr gebremst. Die komplette Rückkehr zu Geschäften wie in der Zeit vor Corona wird daher auf sich warten lassen. Ungefähr die Hälfte der Betriebe rechnet mit einer Normalisierung noch in diesem Jahr  im Großhandel etwas früher, da dort der Anteil der Betriebe, die bereits (wieder) in oder über Vorkrisenauslastung arbeiten, höher ist. Ein Drittel rechnet allerdings erst im nächsten Jahr oder noch später wieder mit normalen Geschäften. Es gibt aber nach wie vor auch viel Unsicherheit und für einen kleinen Anteil der Unternehmen wird es voraus.

Krisenmodus beim Großteil der Handelsunternehmen Perspektivisch befürchten deswegen die meisten Händler für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatz-rückgang. Allerdings hat sich die Situation gegenüber der Blitzumfrage im März leicht verbessert. Damals befürchteten noch 82 Prozent der Einzelhändler und 80 Prozent der Großhändler einen Umsatzrückgang. In der aktuellen Umfrage sind es 78 bzw. 74 Prozent. Trotz der ersten Lockerun-gen sieht sich jeder zehnte Einzelhändler und sechs Prozent der Großhändler aktuell von einer Insolvenz bedroht.

Weniger Umsatz, hohe Kosten Die Einschätzung der Umsatzentwicklung für 2020 ist vor allem auf die wochenlange Schließung der Läden zurückzuführen: Mehr als drei Viertel der Einzelhändler hatten in dieser Zeit merkliche Umsatzeinbußen bzw. überhaupt keine Umsätze mehr. Auch nach den, in den letzten Wochen,erfolgten Öffnungen der meisten Einzelhandelsgeschäfte, bleibt die Bilanz sehr verhalten. Die Konsumneigung und die Kundenfrequenz in den Innenstädten liegen weit unter Vorjahresniveau. In 65 Prozent der Läden ist die Anzahl der Kunden gesunken, 14 Prozent haben sogar fast gar keine Kunden mehr. Maskenpflicht und viele neue Hygieneregeln, die in den Geschäften zu beachten sind, verunsichern die Konsumenten. Bei den Anbietern von Mode (Bekleidung, Schuhe) etwa sind die Lager voll mit Frühjahrsware, die Rechnungen der Lieferanten da, aber die Kunden bleiben aus. Durch Online-Aktivitäten konnten einige dieser Händler während der Schließzeit einen Teil der Ware absetzen, aber bei weitem nicht im gewohnten Umfang. Nun drohen außerdem Rabattschlachten, die die Modebranche weiter schwächen werden.  Allerdings gibt es auch Teile des Handels, die in der Krise höhere oder gleichbleibende Kunden-zahlen und Umsätze haben. Dazu gehören vor allem der Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte, Apotheken und teilweise auch der E-Commerce, je nachdem welche Produkte online verkauft werden. Aber auch Bau- und Gartenmärkte werden aktuell stark frequentiert. Insgesamt haben sieben Prozent der Händler mehr Kunden und 14 Prozent verzeichnen ein gleichbleibendes Niveau. Bei 11 Prozent ist der Umsatz gestiegen, bei 13 Prozent mehr oder weniger gleich geblieben.    Problematisch für viele Einzelhändler: Obwohl die Umsätze deutlich eingebrochen sind, blei-ben die Kosten hoch. Nur 18 Prozent der Unternehmer konnten die Kosten senken. Nach wie vor sind die Fixkosten in Form von Gewer-bemieten oder fälligen Zahlungen für einge-kaufte Waren, die nun aber nicht abgesetzt werden können, eine große Herausforderung. Der Dialog mit Vermietern und Lieferanten bleibt daher wichtig, um die Folgen der Krise zu dämpfen und Liquidität zu sichern.

Auch der Großhandel ist von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Zwar gab es hier kaum Betriebsschließungen. Aber vor allem Anbieter im konsumnahen Bereich, also z.B. Lieferanten von Gastronomie oder Großmärkte, haben mit Kunden- und Umsatzrückgängen zu kämpfen. Auch im Bereich Büromaterial ist die Nachfrage rückläufig. Es gibt aber auch einige Branchen, die deutlich mehr zu tun haben. Das ist unter anderem der Chemikalien-Großhandel, der ein wichtiger Zuliefe-rer für die Hersteller von Desinfektionsmittel ist. Auch die Nachfrage nach Versand- und Ver-packungsmaterial ist gestiegen, da der Warenversand zugenommen hat. DHL etwa befördert aktuell fast doppelt so viele Pakete wie normalerweise. Insgesamt sind die Auswirkungen der Krise auf Kundenzahl und Umsätze nicht so stark wie im Einzelhandel. Die Kostensituation stellt sich ähnlich dar wie im Einzelhandel: Der Großteil hat trotz gesunkener Einnahmen gleichbleibende oder sogar gestiegene Kosten.          Finanzierung:

Eigenkapital schrumpft Die Umsatz- und Kostensituation wirkt sich vor allem auf das Eigenkapital der Betriebe aus. DerEinzelhandel ist dabei stärker betroffen als der Großhandel. Bei jedem fünften Handelsunter-nehmen kommt es zu Liquiditätsengpässen. Das sind aber weniger Betriebe als in der Gesamt-wirtschaft.  Die Finanzierungssituation ist insgesamt angespannt. Unternehmen berichten, dass sie auf Schwierigkeiten, wie langwierige Prüfungen und unattraktive Konditionen stoßen. Für viele Handelsunternehmen ist eine Verschuldung nur schwer zu verkraften, da damit in den nächsten Jahren keinerlei Geld für Investitionen zur Verfügung steht.

Nachfrage und Lieferketten bereiten Probleme 
 Die geringere Nachfrage bzw. die Stornierung von Kundenaufträgen sind die größten Sorgen des Han-dels. Dem Großhandel fehlen dabei zwar hauptsächlich die deutschen Abnehmer, aber auch bei den Kun-den aus der EU- und aus Dritt-staaten sind deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Im Einzelhandel sind die ausländischen Märkte weniger relevant, in Grenzregionen zu den Nachbarländern, vor allem zur Schweiz und zu Frankreich, brechen aber ebenfalls erhebliche Umsätze weg. Vor allem für den Großhandel, aber auch teilweise im Einzelhandel, sind fehlende Waren und logistische Engpässe ein Problem. So ist z.B. die Nachfrage nach PC-Zubehör und nach Artikeln für den Outdoor-Bereich sehr hoch. Dort gibt es teilweise bereits lange Lieferfristen und Lücken in den Sortimenten. Auch im Automobilhandel gibt es Probleme bei den Lieferketten: Durch Werks-schließungen fehlt der Nachschub an Neuwagen. Außerdem können aktuell viele Ersatzteile, die oftaus Italien und Spanien kommen, nicht geliefert werden. Das gilt teilweise auch für andere Pro-dukte, die aus diesen Ländern stammen, z.B. werden Weine aus den südlichen Ländern aktuell kaum nachgeliefert.

Zudem kommt es zu logistischen Engpässen und Verteuerungen im internationalen Geschäft, da ungefähr die Hälfte der Kapazität im Luftfrachtbereich durch die fehlenden Passagiermaschinen weggebrochen ist. Bei der Seefracht sind die Schiffe und Container wieder unterwegs. Noch ist offen, ob es in Kürze zu einem Container-Stau in den deutschen Häfen kommen wird, wenn bestellte Ware eintrifft, aber nicht sofort abgeholt wird, da die Lager teilweise noch voll sind. Reaktionen auf die Krise: Prozesse digitalisieren und straffen Die Handelsunternehmen setzen bei ihrer Reaktion auf die Krise nicht nur auf Einsparungen. Zwar stehen für 37 Prozent Rationalisierungsmaßnahmen im Vordergrund, allerdings ist durch die Krise auch die Digitalisierung in den Fokus gerückt. Viele Einzelhändler haben die Zeit während der Betriebsschließung eingesetzt und ihre Aktivitäten in der Online-Kommunikation und im Online-Verkauf verstärkt oder sogar neue Instrumente aufgebaut. Das geht teilweise mit Veränderungen im Geschäftskonzept einher  so werden zum Beispiel Instagram-Storys zum neuen Vertriebskanal für Modehändler oder lokale Lieferservices sichern zumindest einen Teil des Verkaufs vor Ort. Aller-dings sind Investitionen in nächster Zeit bei vielen Händlern erst einmal zurückgestellt. Knapp 40 Prozent kürzen angesichts der momentanen wirtschaftlichen Situation ihre Investitionspläne für 2020.

Die Rationalisierungspläne treffen auch die Mitarbeiter. Ein knappes Drittel der Einzelhändler und 27 Prozent der Großhändler sind so stark von der Krise betroffen, dass sie planen Personal abzu-bauen. Nur sehr wenige Unternehmen im Handel planen dagegen mehr Mitarbeiter zu beschäfti-gen.

Methodik  Die Umfrage hat vom 4. bis 6. Mai 2020 stattgefunden. Rund 10.000 Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen, davon waren 12% aus dem Einzelhandel (12%) und 6% aus dem Großhandel (6%).      Impressum    Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V.  Bereich Internationale Wirtschaftspolitik, Außenwirtschaftsrecht  Bereich Digitale Wirtschaft, Infrastruktur, Regionalpolitik   Herausgeber und Copyright  © Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V.  Postanschrift: 11052 Berlin  |  Hausanschrift: Breite Straße 29  |  Berlin-Mitte  Telefon 030 20308-0  |  Fax 030 20308-1000    DIHK Brüssel  Vertretung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bei der Europäischen Union  19 A-D, Avenue des Arts  |  B-1000 Bruxelles  Telefon : +32 2 286-1611  |  Fax +32 2 286-1605    Internet  www.dihk.de    Facebook  www.facebook.com/DIHKBerlin    Twitter  http://twitter.com/DIHK_News    Redaktion  Katharina Huhn, Dr. Ulrike Regele, Daphne Grathwohl   Grafik  Katharina Huhn, Dr. Ulrike Regele    Bildnachweis  https://www.gettyimages.de/    Stand  Mai 2020

Veedelscheck Köln - Severinsviertel + Südstadt 2019 Baustein Einzelhandel + Immobilien  
 16 
2.3 dargestellt wurde, entspricht ein derartiger Rückgang den Erfahrungen der cima aus einer Viel-zahl von aktuellen Einzelhandelsuntersuchungen in Nordrhein-Westfalen und dokumentiert den bundesweit diskutierten Strukturwandel im deutschen Einzelhandel. Wie nachfolgend in Kap. 3 ge-zeigt wird, hat dieser Rückgang bislang noch nicht zu einem signifikanten Anstieg der freien Laden-lokale geführt, im Vergleich 2008  2019 ist hier eine nahezu unveränderte Anzahl von Leerständen festzustellen. Abb. 13: Anzahl der Betriebe und Verkaufsfläche im Bezirksteilzentrum Südliche Innen-stadt 2008  2019  Quelle: Stadt Köln (2010), cima (2019)  Bei einer räumlichen Differenzierung des Zentrums ist festzustellen, dass zum Zeitpunkt der Erhe-bungen für das Kölner Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes der nördliche und der südliche Ab-schnitt des Zentrums nach der Anzahl von Betrieben und der Gesamtverkaufsfläche einen nahezu identischen Besatz aufwiesen.  Abb. 14: Anzahl der Betriebe und Verkaufsfläche im Bezirksteilzentrum Südliche Innen-stadt 2008  2019 (nach Teilabschnitten differenziert)  Anzahl der Betriebe Verkaufsfläche (m²)  2008 2019 2008 2019 Severinstraße  (mit Nebenstraßen) 126 114 10.270 9.960 Bonner Straße (mit Chlodwig-platz und Nebenstraßen) 140 93 9.895 6.860 SUMME 266 207 20.165 16.820 Quelle: eigene Auswertung nach: Stadt Köln (2010), cima (2019)   
2662070501001502002503002008 2019Anzahl der Betriebe20.16516.82005.00010.00015.00020.00025.0002008 2019Verkaufsfläche (m²)

Anlage 11 Antrag Dellbrück

26185 Zeichen

Anwendungshilfe der Stadt Köln zum Ladenöffnungsgesetz NRW (in der Folge LÖG)
im Zusammenhang mit der Beantragung und Freigabe von verkaufsoffenen Sonn- und
Feiertagen

Das LÖG ist in seiner geänderten Form am 30.03.2018 in Kraft getreten.

Auszug zum 8 6 Abs. 6 LÖG:

86 (Fn 3)
Weitere Verkaufssonntage und -feiertage
(1) An jährlich höchstens acht, nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Sonn- oder Feiertagen dürfen Verkaufsstellen im öffentlichen
Interesse ab 13 Uhr bis zur Dauer von fünf Stunden geöffnet sein.

Ein öffentliches Interesse liegt insbesondere vor, wenn die Öffnung

1. im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen erfolgt,

2. dem Erhalt, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebot dient,
3. dem Erhalt, der Stärkung oder der Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche dient,

4. der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren dient oder

5. die überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort insbesondere für den Tourismus und die
Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen steigert.

Das Vorliegen eines Zusammenhangs im Sinne des Satzes 2 Nummer 1 wird vermutet, wenn die Ladenöffnung in räumlicher Nähe zur
örtlichen Veranstaltung sowie am selben Tag erfolgt. Bei Werbemaßnahmen des Veranstalters müssen die jeweiligen Veranstaltungen gemäß
Satz 2 Nr. 1 für die Öffnung der Verkaufsstellen im Vordergrund stehen

(2) Verkaufsstellen in Kurorten, Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorten mit besonders starkem Tourismus dürfen an jährlich höchstens
40 Sonn- oder Feiertagen bis zur Dauer von acht Stunden geöffnet sein. Neben den Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, dürfen
Waren zum sofortigen Verzehr, frische Früchte, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen verkauft werden.

(3) Die zuständige oberste Landesbehörde wird ermächtigt, die Orte nach Absatz 2 durch Rechtsverordnung zu bestimmen. Die Freigabe
kann auf bestimmte Ortsteile beschränkt werden.

(4) Die zuständige örtliche Ordnungsbehörde wird ermächtigt, die Tage nach Absatz 1 und 2 durch Verordnungen freizugeben. Die Freigabe
kann sich auf bestimmte Bezirke, Ortsteile und Handelszweige beschränken. Innerhalb einer Gemeinde dürfen nach Absatz 1 insgesamt nicht
mehr als 16 Sonn- und Feiertage je Kalenderjahr freigegeben werden. Erfolgt eine Freigabe nach Absatz 1 für das gesamte Gemeindegebiet,
darf dabei nur ein Adventssonntag freigegeben werden. Erfolgt die Freigabe nach Absatz 1 beschränkt auf bestimmte Bezirke, Ortsteile und
Handelszweige, darf nur ein Adventssonntag je Bezirk, Ortsteil und Handelszweig freigegeben werden, insgesamt dürfen jedoch nicht mehr
als zwei Adventssonntage je Gemeinde freigegeben werden. Bei der Festsetzung der Öffnungszeiten ist auf die Zeit des Hauptgottesdienstes
Rücksicht zu nehmen. Vor Erlass der Rechtsverordnung zur Freigabe der Tage nach Absatz 1 sind die zuständigen Gewerkschaften,
Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und Kirchen, die jeweilige Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer anzuhören.

(5) Von der Freigabe der Tage nach Absatz I und 4 sind ausgenommen:
1. die stillen Feiertage im Sinne des Feiertagsgesetzes NW,

2. Ostersonntag,

3. Pfingstsonntag,

4. der 1. und 2. Weihnachtstag und

5. der 1. Mai, der 3. Oktober und der 24. Dezember, wenn dieser Tag auf einen Sonntag fällt.

Folgende Eckpunkte der Novellierung sind hervorzuheben:

«e an höchstens acht nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Sonn- und Feiertagen
dürfen Verkaufsstellen im öffentlichen Interesse in der Zeit von13 Uhr bis 18 Uhr
geöffnet sein (beachte in der Ratssitzung zuletzt am 07.06.2018 bekräftigte
Selbstbeschränkung auf drei Sonn- und Feiertage)

« innerhalb einer Gemeinde, bestimmten Bezirkes, Ortsteiles oder Handelszweiges
dürfen insgesamt nicht mehr als 16 Sonn- und Feiertage im Jahr freigegeben
werden

« der bisher geltende Anlassbezug ist entfallen; es müssen nun gewichtige
Sachgründe eine weiterhin ausnahmsweise Sonn- oder Feiertagsöffnung
begründen und im öffentlichen Interesse liegen

Nach LÖG liegt eine Verkaufsstellenöffnung im öffentlichen Interesse, wenn

> sie im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen
Veranstaltungen stattfindet
dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines zukunftsfähigen stationären
Einzelhandelsangebotes
dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche
der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren
der Steigerung der überörtlichen Sichtbarkeit der Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort insbesondere für den Tourismus, als Wohn- und
Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen

VVV VW

dient.

Die Landesregierung hat versucht mit einer Anwendungshilfe, den
Interessengemeinschaften des Handels, den anderen Beteiligten(vgl. $ 6 Abs. 4 LÖG) und
den Kommunen ein Mittel an die Hand zu geben, um rechtssicher die Genehmigung von
Verkaufsstellenöffnungen an Sonn- und Feiertagen möglich zu machen.

Die Anwendungshilfe steht auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums des Landes
NRW zum Download bereit.

Nach Inkrafttreten des LÖG zum 30.03.2018 sind ein Urteil des Verwaltungsgerichtes
Düsseldorf ( VG Düsseldorf, Beschluss vom 22.05.2018 — 3 L 1462/18 und drei Beschlüsse
des OVG Münster, Beschluss vom 27.04.2018 — 4 B 571/18 und Beschluss vom 04.05.2018
— 4 B 590/2018 sowie der Beschluss vom 25.05.2018 — 4 B 707/2018) unter
Berücksichtigung des novellierten Rechts bekannt geworden.

Die mit der Novellierung über den des Sachgrundes im Zusammenhang mit Festen, Märkten
u.a. geschaffenen Sachgrund hinaus, sind Sachgründe, die aus Sicht der Verwaltung einer
politischen/wirtschaftspolitischen Vorgabe durch den Rat der Stadt Köln bedingen.

Anträge von Interessengemeinschaften können mit diesen Sachgründen selbstverständlich
begründet werden. Sie sind dann von den Dienststellen zu prüfen, die dahingehend über die
entsprechende Expertise (Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Amt für
Wirtschaftsförderung) verfügen. Über diese Expertise verfügt die zuständige
Ordnungsbehörde in diesen Fällen nämlich nicht.

Für eine Beantragung einer Verkaufsstellenöffnung gem. 8 6 LÖG wird nachfolgender
Antragsvordruck vorbereitet um den Interessengemeinschaften die Antragstellung zu
erleichtern:Beachte:

Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)

Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.

Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen für die nächsten fünf Jahre

Dellbrücker Hauptstraße, am 4. Sonntag eine vollständigen Wochenendes im
September (25.9.2022, 24.9.2023, 29.9.2024, 28.9.2025, 27.9.2026)

Antragsteller:

IG DELLBRÜCKEerLeben e.V.

(GE

GE

(EEE

0]

(GEHE

(EEE

(EEE
Bezeichnung des Anlass: Markt:

Messe:

Örtliches Fest:
Dellbrücker Festmeile jeweils am 4.
Wochenende im September

Ähnliche Veranstaltung:

Anlassbeschreibung:

Seit mehr als 40 Jahren feiert Dellbrück am
vierten Wochenende im September
Stadtteilfest. Es ist das längste Straßenfest
in Köln, mit Musik- und
Unterhaltungsprogramm auf zwei Bühnen,
vielen Angeboten für Kinder und Familien,
Präsentationen und Verkauf der
anliegenden Händler, Gastronomen und
Vereine unterstützt durch professionelle
Marktbeschicker.

Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im

Vordergrund?

Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in $ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.

xja

nein

(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt
Köln)

Bei dem Anlass handelt es sich um:

x eine historische Veranstaltung

x eine Veranstaltung, welche zum 42. Mal
stattfindet (2020/2021 ausgefallen)
erstmalig stattfindende Veranstaltung

Besteht ein unmittelbar räumlicher und xja

zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und nein (wenn nein, keine Aussicht auf
den zur Öffnung vorgesehenen Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat
Verkaufsstellen? der Stadt Köln)

Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung . . . .
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, Die „Dellbrücker Festmeile“ wird auf der
stattfindet. E Ü

Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche ganzen Länge der Dellbrücker Hauptstraße
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch gefeiert ( Von der Bergisch-Gladbacher-Str.
zeitlich überlappend stattfindet. bis zur Ecke Hatzfeldstr.)

Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein Auf diesen 830 Metern präsentieren sich

angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit viele Vereine und Dellbrücker

geschaffenen Anlässe un eine ku fsstellenöfinung zu a Unternehmen. Ergänzt wird die

erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, ri ..
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Veranstaltung durch Fahrgeschäfte für
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Kinder, Schausteller, diverse Angebote
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen zum Essen und Trinken und zwei Bühnen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu . . . ’
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt auf der internationale, aber auch viele
genehmigten Anlässe. ortsansässige Künstler*innen auftreten.

Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in

den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;

Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und

Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich

verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;

Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher |xja

als die der Verkaufsstellenöffnung? nein (wenn nein, keine Aussicht auf

Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt in f .
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat

Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung: in den letzten Jahren: 30.000-50.000
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: 2000 - 3000 (Werte aus anderen

Sonntagsöffnungen/ Shoppingevents)
Veranstaltungsfläche:
830 m entlang der Dellbrücker
Hauptstraße, von der Bergisch-Gladacher-
Str. bis zur Ecke Hatzfeldstr., sprich ca.
Verkaufsfläche: 8300 m2

ca. 2500m2 (die Filialisten wie Rewe, DM,
Tchibo und Rossmann beteiligten sich in
der Vergangenheit nie an den
verkaufsoffenen Sonntagen)

Quellenangabe und Belege zu https://www.rheinische-
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-
und Verkaufsfläche: wochenspiegel/lmuelheim/dellbruecker-

Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für strassenfest-lockte-tausende-
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und feierf di koel | t
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt eierfreudige-an-Koelns-laengste-

der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) festmeile-31347166

https://www.ksta.de/koeln/muelheim/sta
dtteilfest-so-war-das-dellbruecker-
strassenfest-28484124

Ordnungsamt Köln

Die Schätzung zu den Besuchen aus der
Verkaufsstellenöffnung ergibt sich aus den
Erfahrungen des Abendevents „Dellbrück
vorOrt erleben“. Da haben die
Besucher*innen Giveaways bekommen,
anhand derer wir die Frequenz auswerten
konnten. An diesen Abenden verteilten wir
jeweils 1500 Giveaways an die
Besucher*innen.

Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.

Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.

Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.

Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.

Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschafte
n gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.

Eine Zählung der Besucher*innen der
„Dellbrücker Festmeile“ wurde in den
vergangenen Jahren nicht durchgeführt. In
der Presse wurde über eine Vielzahl von
Besuchern berichtet (30.00 — 50.000)

Die Anzahl der Besucher*innen können nur
so von uns geschätzt werden.

Diese Vorgehensweise, anhand von
qualitativen Daten den prägenden
Charakter einer Veranstaltung zu belegen,
wird vom OVG für das Land NRW
anerkannt. Auf einer
Informationsveranstaltung am 21. 06. 2017
mit dem OVG Münster beim Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand
und Handwerk des Landes NRW
erläuterten die OVG Richter Details ihrer
Rechtsprechung.

(Information hierzu von der IHK Köln) Nach
Aussagen der OVG Richter ist es zulässig,
dass der prägende Charakter einer
Veranstaltung beispielweise anhand von
Pressebericherstattungen der letzten Jahre,
Berichten des Ordnungsamtes über
vergangene Veranstaltungen,
Sicherheitskonzepten für die geplante
Veranstaltung, Aussagen über
Straßensperrungen, Verkehrs- und
Parkraumkonzepten als auch anhand von
der Art und Umfang der
Veranstaltungswerbung belegt werden
kann. In seinem Urteil
(Entscheidungsdatum 07. 12. 2017
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das
OVG diese Sichtweise.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären

Einzelhandelsangebots

Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig.
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.

Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)

Da ein Stadtteilfest nur Sinn für das Veedel
macht, wenn sich viele ansässige
Unternehmen beteiligen, ist eine Öffnung
am Sonntag unabdingbar. Bei so vielen
Besuchern ist es enorm wichtig auch sein
Sortiment im Geschäft präsentieren zu
können.

Vor allem durch die letzten, von Corona
geprägten Jahre, verzeichnen wir auch auf
der Dellbrücker Hauptstraße Leerstände.
Diese werden oft nicht durch Einzelhändler,
sondern durch Dienstleister
(Immobilienmakler, Versicherungen etc.)
gefüllt. Für eine lebendige Einkaufsstraße
ist der individuelle Einzelhandel aber
unabdingbar. Dei „Dellbrücker Festmeile“
bietet dem stationären Einzelhandel die
Möglichkeit sich einem großen Publikum zu
präsentieren und für sich Werbung zu
machen.

Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher

Versorgung)

Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.

Um der Verödung des Einzelhandels
entgegen zu gehen, sind Veranstaltungen
wie die „Dellbrücker Festmeile“ wichtig.
Eine Schließung des stationären,
inhabergeführten Einzelhandels könnte
auch eine Schließung der Grundversorger
nach sich ziehen und somit der älteren
und/oder mobil eingeschrämkten
Bevölkerung die Versorgung erschweren.

Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder

Ortsteilzentren

Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen

auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.

Durch die Veranstaltung wird die
Attraktivität des Veedels erhöht. Auch für
die Vereine ist es ein wichtiger Termin um
neue Mitglieder zu werben, Spenden zu
sammeln und sich zu präsentieren. Auch
wird die Dellbrücker Hauptstraße als
Treffpunkt wahrgenommen. Das
unterstützen wir über das ganze Jahr mit
anderen Veranstaltungen.

Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort

von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr

Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.

Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Durch die positive Berichterstattung in der
Presse, die gerne auch den örtlichen
Einzelhandel und die Vereine in den
Vordergrund stellt, welche sich durch
besondere Aktionen zum Stadtteilfest
auszeichnen.

Es ermöglicht dem Veedel, sich in Gänze
zu präsentieren und vereint somit
Einzelhandel, Vereine und
Kulturschaffende, die sich gemeinsam auf
dem Stadtteilfest präsentieren.

03.03.22, 10:42 Dellbrücker Festmeile: Ein Fest für Bürger und Händler | Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Mülheim

Dellbrücker Festmeile: Ein Fest für Bürger und Händler

Der Veranstalter schätzt, dass an beiden Tagen zusammen 180 000
Besucher kamen.
Foto: Tobias Christ

Von Tobias Christ 25.09.12, 13:07 Uhr

Dellbrück - Wenn der Weihnachtsmann im Herbst Urlaub hat, geht er gern im Rechtsrheinischen bummeln.
Wolfgang Bergmann ist aus Mülheim gekommen, um sich auf der Dellbrücker Hauptstraße umzuschauen. In der
Adventszeit ist er manchmal als Nikolaus oder als Weihnachtsmann unterwegs — der ideale Job für den 58-
Jährigen mit dem weißen Rauschebart und der stattlichen Statur. Aber jetzt gibt esja keine Geschenke zu
verteilen, also kann Wolfgang Bergmann auf dem Dellbrücker Straßenfest mal sich selbst etwas Gutes gönnen.
Viele andere wollen das auch: Am ersten Tag schiebt sich schon bald eine dichte Menschenmasse über die leicht
hügelige Geschäftsmeile. Das Angebot dort findet Bergmann richtig gut. „Hier kann man angenehm Geschäfte
gucken.“ An diesem Wochenende noch einiges mehr.

Etwa 60 Stände haben örtliche Gewerbetreibende zwischen Bergisch Gladbacher Straße und Thurner Straße
aufgebaut, weitere 60 stammen von auswärtigen Händlern. Dazu geben Künstler wie Tommy Stern, Graham
Bonney und De Boore auf der Bühne ihr Bestes. Karlheinz Dreesen, Vorstandsmitglied der veranstaltenden
Interessengemeinschaft „Treffpunkt“ Dellbrücker Hauptstraße, schätzt die Besucherzahl (durch die
Veranstalterbrille) auf 180 000 - an beiden Tagen zusammen. Die ortsansässigen Händler seien in diesem Jahr
besonders zahlreich vertreten, freut er sich.

Noch mehr Programm im nächsten Jahr

Im nächsten Jahr wolle der neu gewählte Vorstand noch mehr Dellbrücker Geschäfte und Vereine ins Boot holen.
Auch für Kinder und Jugendliche solle mehr geboten werden. Es werde sich einiges ändern am Konzept des
drittgrößten Straßenfests in Köln, kündigt Dreesen an. Kevin und Dennis sind zufrieden mit der Party, so wie sie
ist. Etwas abseits vom großen Trubel haben sie ihre gebrauchten Spielsachen drapiert. Der elfjährige Kevin hat
kurz nach dem Start schon zwei Konsolenspiele und zwei Kunststoff-Dinosaurier unter die Leute gebracht. Sein
Freund Dennis, zwölf Jahre alt, konnte sogar fünf Konsolenspiele absetzen. 22,70 Euro liegen am Nachmittag des
ersten Festtags in seiner Kasse — ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum ersehnten iPod.

Für andere sind Unterschriften die härtere Währung. Der „Förderverein Inklusive Gesamtschule Dellbrück“ wirbt
um Unterstützung für das große Ziel, Haupt- und Realschule in Dellbrück Schritt für Schritt in eine Gesamtschule
umzuwandeln. Anne Ratzki vom Vorstand des Vereins sieht großen Bedarf dafür: Im Rechtsrheinischen fehlten
248 Gesamtschulplätze. Die Liste der Unterschriften wird schon am ersten Festtag deutlich länger. Auch
Oberbürgermeister Jürgen Roters spricht sich bei einem Rundgang für die Gesamtschule aus. Allerdings müsse
noch Überzeugungsarbeit geleistet werden, vor allem unter den Realschullehrern: „Die sind noch nicht ganz vorne
in der Befürworterfront“, so Roters.

https://www.ksta.de/koeln/muelheim/dellbruecker-festmeile-ein-fest-fuer-buerger-und-haendler-2815948 1/4

03.03.22, 10:42 Dellbrücker Festmeile: Ein Fest für Bürger und Händler | Kölner Stadt-Anzeiger
Besucher lassen es sich schmecken

Zusammen mit dem Oberbürgermeister informieren sich Mülheims Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs,
Ratsherr Horst Noack und Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach über die Sorgen, Nöte und Angebote der
Vereine. Karl Lauterbach, Mediziner und Gesundheitsexperte, macht sich aber auch beim Anblick von
Würstchenbuden und Reibekuchen-Ständen so seine Gedanken: „Alles, was hier geboten wird, ist schmackhaft,
aber nicht gesund“, so der Sozialdemokrat. Vielen Besuchern ist dies an diesem Tag egal: Sie lassen es sich
sichtlich schmecken.

Etwas ganz ohne Fett und Kalorien ersteht Hobby-Weihnachtsmann Wolfgang Bergmann: ein Weihnachts-Outfit
für das Auto, bestehend aus einer roten Nase für den Kühlergrill und Elch-Geweihen für die Fenster. „Optimal,
passt doch schön“, freut sich Bergmann über sein Sieben-Euro-Schnäppchen. Ob er die Hupe nun durch
Glöckchen ersetzt und den Airbag durch einen Sack voller Geschenke, lässt der Weihnachtsmann vorerst offen.

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https://www.ksta.de/koeln/muelheim/dellbruecker-festmeile-ein-fest-fuer-buerger-und-haendler-2815948 2/4

Redakteur
RAG - Redaktion

Dellbrücker Straßenfest lockte tausende Feierfreudige an

Kölns längste Festmeile

25. September 2018, 10:44 Uhr - 4x gelesen

Verkaufsstände, Gewinnspiele, Live-Musik und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot lockten zwei Tage lang auf die
Dellbrücker Hauptstraße. * Foto:Flick * hochgeladen von RAG.- Redaktion

Dellbrück - (sf). Seit 40 Jahren lockt das Straßenfest auf der Dellbrücker
Hauptstraße Besucher an und auch dieses Jahr war die Festmeile gut
besucht. Kölns längste, über zwei Kilometer lange Festmeile bot
reichlich Gelegenheiten zum Shoppen und Stöbern.

Auf der Bühne zeigten Tanzgruppen aus dem Veedel ihr Können und
Live-Bands gaben sich das Mikro in die Hand. Auch beim Tankstellenfest
rund um die SB Tankstelle Keimes war viel los: Hier feierten die

Besucher unter anderem mit der Beatles-Coverband „The Mersey

Beatles“, die extra aus Liverpool angereist war. Der zweite Festtag

war mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden, an dem viele Besucher
die Gelegenheit nutzten, ganz entspannt auf Schnäppchenjagd zu gehen.

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RAG - Redaktion

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Anlage 14 Anträge Rodenkirchen_nicht genehmigungsfähig

12021 Zeichen

Sonntagsöffnung zum Akionswochenende    Termin: Sonntag, 4.12.2022 von 13-18 Uhr Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen Ort: Stadtteil Rodenkirchen Örtliche Ausdehnung: Maternusplatz, Hauptstraße, Barbarastraße, Rheingalerie mit Seitenstraße, Maternusstraße mit Seitenstraßen, Rathausplatz, Sommershof  Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein-Westfalen Anlass: Inklusives und kulurübergreifendes Aktionswochenende   1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass:  Das inklusive und kulturübergreifende Fest  soll stattfinden vom 1.-4. Dezember 2022 und ist eingebettet in viele andere Formate der Rodenkirchener Weihnachtsaktivitäten aus Beleuchtung, Krippenweg, Schaufensterrätseln in allen Geschäften, lebendiger, musikalischer Advendskalender und vieles mehr.  Die Ambition der Zielsetzt enspringt in einer immer stärkeren Durchmischung Rodenkirchens mit mirgativen Personenkreisen. Nicht zuletzt durch den gerade erlebten und noch anwachsenen Ansturm ukrainischer Neubürger aber auch schon der Entwicklungen der letzten Jahre halten wir Integration, Inklusion und Weltoffenheit als eine unerlässlichen Bestandteil unserer Gesellschaft. Hierfür soll ein klares Signal gesetzt werden.

Durch die Neueröffnung der integrativen Offenen Schule Köln (OSK) in Rodenkirchen, gibt es einen großen Wunsch aller Akteure im Ort, diese Schule bekannt zu machen und sich mit allen Schülern, Lehrern und Eltern in Rodenkirchen vorzustellen. Mit dem Format eines Inklusiven Festes können wir integrative Teilhabe direkt im Zentrum von Rodenkirchen, auf dem Maternusplatz mit der Aktionsgemeinschaft idealtypisch vorleben und umsetzen.     Für Rodenkirchen als Veedel ist der gleichzeitige Ansatz Vielfalt und Einzigartigkeit. Beim inklusiven und integrativen Fest wird ein gesellschaftliches Leitbild gezeigt, das vom Kind her denkt, individuelle Potenziale fördert und ihre Entfaltung begleitet.  Wichtig sind Veranstalter und der Offenen Schule ein solches Fest, bei dem Jede und Jeder willkommen ist und von der kein Kind wegen Behinderung, Begabung oder sozialer Herkunft ausgeschlossen wird.  Das Leitbild der Schule orientiert sich an den Stärken der Schüler:innen orientiert und will diese gezielt weiterentwickeln, in der Vielfalt und Anderssein als Geschenke erlebt werde. Sie stellt den allgemein verbreiteten Adultismus in Frage und stellt Partizipation von Schuler:innen, Lehrende und Eltern in den Mittelpunkt der Entscheidungen.  Durch den Veranstaltungsort direkt im Zentrum Rodenkirchens kann gemeinsames Inspirieren, Stimulieren, Innovieren, Empowern gelebt werden und somit Gemeinschaftsbildung ermöglicht werden. Gemeinsam mit der Offenen Schule Köln und der Behindertenhilfe Miteinander Leben e.V. aber auch den etablierten inklusiven Schulen wie der EMA Grundschule und der Integrierten Gesamtschule soll auf dem Maternusplatz ein gemeinsames integratives Programm organisiert werden. Die Offene Schule Köln, wie auch die anderen Inklusiv-orienterte Vereine, sind stark auf Spenden angewiesen. Die OSK als private Ersatzschule hat 13% Ihres Gesamtbudgets privat zu finanzieren. Hierfür sind solche Veranstaltungen wir

der Weihnachtsmarkt eine gute Gelegenheit um in der Schule produzierten Weihnachtsschmuck zu verkaufen. Auch das persönliche Gespräche mit potentiellen Spendern kann hier gut gefunden werden.  Es werden gemeinsam Hütten, Weihnachtsbaum und künstlerisches Programm präsentiert. Der Dorfcharakter wird durch die einheitlich gestalteten Weihnachtsmarktbuden erreicht. Wir erwarten an den vier Tagen ca. 6.000 Besucher auf dem Fest, davon ca. 2.500 Besucher am Sonntag, aus früheren Jahren, in denen an dieser Position ein reines Weihnachtsfest stand, belegt durch Zeitungs-Berichterstattung und Bonverkauf an den diversen Glühweinständen. Zwischen Donnerstag bis Sonntag ein vielseitiges Bühnenprogramm statt, wie beispielsweise gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern.  Auf Festen, die nicht dem Comerz verpflichtet sind haben Musikesembles mit integrativen Hintergrund die Möglichkeit des Auftretens. Ein Esemble der Diakonie Michaelshoven wird genauso vertreten sein, wie die Beiträge der Musikfachschaft der OSK.   Neben der Offenen Schule Köln und Miteinander Leben e.V. werden alle Rodenkirchener Schulen und Kindergärten mit musikalischen oder anderen künstlerischen Darbietungen auftreten. Wie in früheren Jahren hat die Aktionsgemeinschaft e.V. mit vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen im Stadtbezirk wieder Kooperationen zur Unterstützung der Veranstaltung im Dezember geschlossen:    So sollen beim Inklusiven und integrativen Fest 2022 wieder die Bürgervereinigung Rodenkirchen mit über 800 Mitgliedern, der TV Rodenkirchen mit seinen über 3.500 Mitgliedern mit Ständen vor Ort- ebenso sind das Gymnasium Rodenkirchen, die Katholische Grundschule Mainstraße, der evangelische Kindergarten, die Music Academy Köln-Süd und die örtlichen Tanzschulen mit Ständen und zum Teil gemeinsamen Hütten sowie besonders herausragend mit kostenlosen Programmbeiträgen als ehrenamtliche Vereinsträger und -partner der Rodenkirchener Aktionsgemeinschaft e.V. dabei.

Das Bühnenprogramm auf dem Maternusplatz findet zusätzlich statt. Die Beteiligung der OGS Mainstraße und der Realschule Köln Godorf ist zugesichter. Die Hütten und Stände zu solch einem Zeitpunkt finden statt unter regelmäßiger Beteiligung gemeinnütziger Stände der Rotarier, Lions-Club und der Schnieke-Funken (soziale Integration hilfsbedürftiger Kinder in den Karneval). Außerdem ist die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e V. in den Tagen des Winterzaubers (der komplette Dezember in Rodenkirchen)  Annahmesteller der Weihnachtspäckchen der Kölner Tafel e.V..  Weihnachtlicher Bezug und räumliche Ausdehnung werden zudem Rodenkirchener Krippenwe durch von Einzelhändlern bzw. Gewerbetreibenden zentral von der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen zur Verfügung gestellte ganz individuelle Krippen hervorgehoben. So ist der Rodenkirchener Winterzauber zusätzlich in den o.a. Straßen und Plätzen räumlich ausgedehnt. Hinzu kommen auf den Platz der Rheingalerie noch weitere gastronomische Buden, die den Gedanken des Festes durch ganz Rodenkirchen dort thematisch und physisch aufgreifen.   Sonderflächen im Sommershof können, ähnlich wie hei der Kunstmeile, zur wetterunabhängigen Darstellung empfindlicher Exponate, wie z.B. bildene Kunst, nenutzt werden. Hinzu kommt zusätzlich die Rodenkirchener Weihnachtsbeleuchtung über die gesamte Hauptstraße vom nördlichen Ortseingang bis Ortsausgang an der Sürther Straße und auf der Maternusstraße vom Rodenkirchener Bahnhof bis zum Sommershof gespannt nutzen als zusätzliche räumliche und emotionale Klammer aller der Veranstaltung im Rodenkirchener Dezember.    2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt, Stärkung und Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche: Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt Köln von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen.

Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgungsbereiche vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen Interesse der Stadt Köln und werden mit zahlreichen Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile, Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen, Rodenkirchener Sommertagen, Rodenkirchener LifestyleTag,Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in Rodenkirchen und Krippenweg nachhaltig gestärkt.  Oben ist die räumliche Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die zentralen Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen  definiert.   Daher führt die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit Stadtteilentwicklungskonzeptes zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion Rodenkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als der Gastronomie- und Ausgehstandort durch, was zunehmend auch in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt.   Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit den verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt des Rodenkirchener Einzelhandels zu präsentieren und damit im Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher Rodenkirchens zu verfestigen. Die Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen und Bürger in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben von Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und attraktive, stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld und eine deutliche Alternative zum wachsenden Online-Handel aufzuzeigen.   Hier wurden immer wieder vom örtlichen Handel positiv erwähnt, dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des Rodenkirchener Einzelhandels stärken und fördern.

Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des standorttypischen Branchenmixes durch eine hohe Besucherfrequenz empfehlen. Im Jahr 2012/2013 waren laut Zentrenkonzept 130 Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch Inhaber-Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel- und langfristigen Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind zwischen 2012-2018 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun zusätzliche Maklerbüros eingezogen. Diese Tendenz belegt auch das aktuell in Arbeit befindliche Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das vielfältige Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz überwiegend noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen.   4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und Stadtteilzentren  Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren unter nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen seit gut 12 Monaten z.T. ca. 11% der Lokale leer (Siehe auch Leerstands-Dokumentation) im Vergleich war Jahre 2012/2013 angegeben mit 2% (seite308 https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirchen.pdf).   Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d.h. nicht erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für potentielle Nachmieter am Markt nicht darstellbar sind.  (Siehe Kurzdokumentation).   Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet-Funktion des Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbringer. Dennoch verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen  Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich große, vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ hochwertige inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht, gemeinsam mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte ansiedeln zu lassen. Diese Ansiedlungen erfolgen jedoch zum Teil in den Nebenlagen außerhalb der Hauptstraße, was von der Bevölkerung dann partiell gar nicht wahrgenommen und geschätzt wird.

5. Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als attraktiver und lebenswerter Standort  Rodenkirchen ist gerade an Sonn- und Feiertage ein touristischer Standort. So wird der Ort wegen seiner topo-  und geographischen Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber auch Spazierwege wie Forstbotanischer und Finkens Garten) besucht. Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre Mitglieder auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an dem beantragten Sonntag 4.12.2022 Marketingmaßnahmen zum "Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und Aufstellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit- und Wochenend-Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt der verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über Rodenkirchen informieren.

Beratungsverlauf (1)

29.08.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.1.1 Genehmigung (DE/EilE) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
2024/2022
Typ
Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
Datum
20.06.2022
Erstellt
20.06.2022 11:55