0029/2022/2
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 14. März 2022
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 29.03.2022 0029/2022/2 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 04.04.2022 Ausschuss Kunst und Kultur 05.04.2022 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 14. März 2022 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand: 14. März 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Projektstatusbericht
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MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 04.04.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 05.04.2022 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2024 Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 ✓ AB 02.2 - Trockenbauarbeiten MiQua (Veröffentlichung) in Kürze Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 ✓ EB 01.2 - Stahlbau MiQua (Phase 1 Teilnahmeanträge) in Kürze Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 ✓ Baugenehmigung 01/2014 ✓ Baubeginn 07/2015 ✓ Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021 ✓ Fertigstellung Bau 09/2024 Nutzungsbeginn 03/2025 Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021): 14.03.2022 02 Stand: Index: Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk Stahlbau aktualisiert werden 1 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 04.04.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 05.04.2022 14.03.2022 02 Stand: Index: 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Prognose Gesamtkostensituation: Stand 07.03.2022 Zahlungsstand= 60,468 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren - Neuausschreibung (Gewerk Stahlbau + ggfls. weitere Nachfolgegewerke) 8 Bauablauf (Verzögerung aufgehendes Bauwerk - Gewerk Stahlbau) 9 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage) 32,700 Mio. € 127,000 Mio. € 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 99,240 Mio. € Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 37,473 Mio. € 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 115,0 € 11,6 € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 Σ 127,0 Mio. € 60,468 99,240 Zahlungsstand Verfügt Gesamt = Projekt + Risiko Risiko Projektkosten 2 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 04.04.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 05.04.2022 14.03.2022 02 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden derzeit in enger Abstimmung mit den Bauleitungen analysiert und bewertet. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der potentiellen Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden Mehrkosten werden derzeit von Projektleitung und Projektsteuerung analysiert und bewertet. Die Ausschreibungen für das Prätorium sowie für die Teilmaßnahme MPZ sind abgeschlossen. Es sollten nun sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau, müssen derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge der Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft werden. Der Auftrag AB 03.3 Metallbauarbeiten Neubau wurde am 12.01.2022 vergeben. Die Firma kann ihre Arbeiten in der unterirdischen Ausstellungsebene beginnen. Die Neuvergabe der Stahlbauarbeiten befindet sich in Vorbereitung. In Kürze wird die Neuvergabe des Stahlbaus veröffentlicht und startet mit der ersten Phase zur Abgabe der Teilnahmeanträge. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der Eintaktung der nachfolgenden Gewerke. Die Durchbrüche an Achse 41 + 42 (Anschlüsse an Archäologische Zone zum Bestand Prätorium) wurden zum Ende des Jahres 2021 erstellt. Die Sandentnahme läuft derzeit im Bereich unter den Deckenfeldern 8 bis 10 (vor der Rathauslaube). Außerdem laufen in der Ebene 00, in enger Abstimmung mit den Archäologen, die Vorbereitungen der weiteren Durchbrüche und Parcoursstegerstellung. Im Bereich "Haus zum Golde" und im "Apsidensaal" wurde bereits mit der Erstellung der Unterfangungen begonnen. Aufgrund der Kündigung des Vertrages mit dem Stahlbauunternehmer, kommt es in der Ausführung der Bauarbeiten in Bezug auf die Errichtung des Neubaus zu Verzögerungen, die nun seitens der Stadt Köln bewertet und neu aufgestellt werden. Im Prätorium laufen die Arbeiten derzeit stetig weiter. Es finden hier parallel Trockenbau- und Estricharbeiten, Putzarbeiten sowie die Verlegung technischer Gebäudeausrüstung statt. Die Eintaktung der Firmen für die Holzinnentüren und Stahlrahmentüren hat ebenfalls stattgefunden. In Kürze startet die Sanierung und Reinigung der Decke im Prätorium, gefolgt von den Installationen der Stromschienen unterhalb der Decke. Im MPZ wurde der Großteil der Arbeiten abgeschlossen. Es folgen noch Feinmontagen der TGA sowie der Einbau der Türen und der Kompaktschleuse an der Sicherheitszentrale. Voraussichtlich ab Ende März diesen Jahres beginnen die vorbereitenden Arbeiten für die Errichtung der neuen Rampe zum MPZ in der kleinen Budengasse. In Kürze beginnen die Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz. Diese werden in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Arbeiten erstrecken sich daher voraussichtlich bis Sommer 2022. Aufgrund der Witterungsverhältnisse (<5°C) konnte im Dezember 2021 / Januar 2022 noch nicht mit der Sanierung der Abdichtung begonnen werden. Ein direkter Zugang zwischen Spanischer Bau und Rathauszugang an der Laube für die Politikfraktionen kann vorerst noch nicht sichergestellt werden, da die Fläche auf dem nördlichen Rathausplatz als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt werden muss. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0029/2022/2
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.03.2022
- Erstellt
- 25.03.2022 11:09