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0245/2025

Tätigkeitsbericht 2024 Büro für Europa und Internationales

Mitteilung Ausschuss 03.02.2025

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Anlage 1 - Tätigkeitsbericht2024-Büro-Europa+Internationales-inSession

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Anlage 1 - Tätigkeitsbericht2024-Büro-Europa+Internationales-inSession

28923 Zeichen

Tätigkeitsbericht 2024
Büro für Europa und  
Internationales

2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung  ............................................................................................................................................................................. 4
Demokratie, Frieden und eine starke Wirtschaft ........................................................................................ 5
 Dnipro wird Kölns 23. internationale Partnerstadt 5
 Für ein geeintes Europa im Jahr der Europawahlen 8
 In Solidarität mit Kölns Partnerstädten Tel Aviv-Jaffa und Bethlehem  9
Internationale Menschenrechtsarbeit  .............................................................................................................. 11
 LSBTI-Austausch mit Aktivist*innen aus Kölns Partnerstädten 11
 Oberbürgermeisterin Reker trifft Frauenrechtlerinnen in China 13
 Im Dialog zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen 14
Klima und Nachhaltigkeit  .......................................................................................................................................... 15
 Klima und Umwelt im Fokus der Japan-Reise der Oberbürgermeisterin 15
 Oberbürgermeisterin spricht beim Klimagipfel im Vatikan 16
 Lateinamerika- und Karibik-Konferenz in Köln 17
Ausblick  ................................................................................................................................................................................ 18

3
Einleitung
2024 berichten Nachrichtenportale, dass die Anzahl der  globalen 
Konflikte im Vergleich zu 2023 um 15 Prozent gestiegen sei und 
sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt habe.1 Als eine 
 Ursache wird die Zunahme von gewaltbereiten anti-demokratischen 
 Regierungen aufgeführt. Zudem erhöhe die Klimakrise das Risiko für 
politische Instabilität und bewaffnete Auseinandersetzungen.
Im Auftrag des Rates der Stadt Köln fördert und initiiert das Büro für Europa und Internatio-
nales unter anderem Projekte zur Demokratie und dem Schutz der Menschenrechte. Damit 
trägt die Stadt Köln, basierend auf dem Ursprungsgedanken einer Städtepartnerschaft, zu 
Frieden und einem geeinten Europa bei.
Angesichts des andauernden völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine 
bestand ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit 2024 darin, die Zusammenarbeit mit der 
ukrainischen Stadt Dnipro weiter zu vertiefen. Die intensive Kooperation mündete in die 
Gründung einer Städtepartnerschaft im August 2024. Das bedeutet, dass Köln nun 23 inter-
nationale Partnerstädte zählt, so viele wie keine andere Stadt in Deutschland. 
Das Büro für Europa und Internationales pflegt Kontakte weltweit auf der kommunalen 
Ebene „von Stadt zu Stadt“ bzw. in internationalen Gremien und Partnerschaften. Dieser 
unmittelbare Austausch im Rahmen von Städtediplomatie („Urban Diplomacy“) ermöglicht 
es auch, sich unter anderem für Menschenrechtsthemen einzusetzen. In diesem Sinne war 
die Situation von Frauen in China ein Thema während des Besuchs von Oberbürgermeiste-
rin Henriette Reker in Kölns Partnerstadt Peking. 
Dieser Bericht informiert über die wesentlichen Tätigkeiten des Büros für Europa und 
Internationales im Jahr 2024. Er gliedert sich dabei in die aktuellen thematischen Schwer-
punkte des Büros, also Demokratie- und Friedensförderung, Menschenrechte sowie Klima 
und Nachhaltigkeit. Da sich die Stadt Köln zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen der Ver-
einten Nationen (Sustainable Developments Goals/SDGs) bekennt und diese Zielvorgabe 
für die städtische Entwicklung sind, verweist dieser Bericht ebenso auf die relevanten 
Nachhaltigkeitsziele. 
1 Konfliktindex ACLED, siehe https:/ /acleddata.com/conflict-index/index-july-2024

4
Dnipro wird Kölns 23. internationale Partnerstadt
Die Millionenstadt Dnipro im Südosten der Ukraine und Köln sind seit dem 28. August 2024 
offiziell Partnerstädte. An diesem Tag unterschrieben Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
und der Bürgermeister von Dnipro, Borys Filatov, eine Urkunde, die diese Städtepartner-
schaft besiegelt. Damit wird die Metropole am Fluss Dnepr, die mit Köln viele Gemeinsam-
keiten hat, Kölns 23. internationale Partnerstadt.
Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und der daraus gewachsenen Verant-
wortung pflegt die Stadt Köln weltweit Partnerschaften. Damit leistet sie einen Beitrag 
zu Demokratie, Frieden und einer starken Wirtschaft in Europa und der Welt. Angesichts 
der vielen Krisen, Kriege sowie anti-demokratischen Entwicklungen ist dieser Beitrag 
wichtiger denn je. 
Im Jahr 2024 bedeutete dies, dass ...
• die Zusammenarbeit mit Dnipro vertieft, ukrainische Kultur in Köln präsentiert,  
Hilfsmaßnahmen koordiniert und Projekte für akute Hilfe und den wirtschaftlichen  
Wiederaufbau initiiert wurden
• wahlberechtigte Kölner*innen im Vorfeld der Europawahlen über die EU informiert 
wurden und Kölns Mitgliedschaft in europäischen Netzwerken gestärkt wurde
• Kölns Solidarität mit Kölns Partnerstädten Tel Aviv-Jaffa und Bethlehem zum  
Ausdruck gebracht wurde.
Demokratie, Frieden und 
eine starke Wirtschaft

5
„Dnipro Days“ – Ukrainische Kultur in Köln
Mit den „Dnipro Days“ waren alle Kölner*innen 
eingeladen, die neue Städtepartnerschaft zu feiern 
und die Stadt Dnipro sowie die vielfältige Kultur 
der Ukraine näher kennenzulernen. Unmittelbar 
nachdem Oberbürgermeisterin Henriette Reker und 
Bürgermeister Borys Filatov den Partnerschafts-
vertrag unterzeichnet hatten, fand in der Kölner 
Philharmonie ein Festkonzert statt. Dabei spielte 
das Kammerorchester von Dnipro, FOUR SEASONS, 
musikalische Werke aus beiden Kulturen. 
Die Skulpturen des in Dnipro geborenen Avantgardekünstlers Vadym Sidur waren vom 
31. August bis zum 14. September 2024 im Bezirksrathaus Porz ausgestellt. 
Der Ukraine-Tag am Schokoladenmuseum am 1. September 2024 bot jungen Familien ein 
buntes Unterhaltungsprogramm. Das Büro für Europa und Internationales war präsent mit 
einem Stand, an dem die Kolleg*innen aus Dnipro die neue Partnerstadt vorstellten.
Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen
Das Land Nordrhein-Westfalen pflegt seit Anfang 2023 eine Regionalpartnerschaft mit der 
Oblast Dnipropetrowsk, von der Kölns Projektpartnerstadt Dnipro die größte Stadt ist. Diese 
„doppelte“ Partnerschaft bietet der Stadt Köln und dem Land NRW die Möglichkeit, Hand 
in Hand zusammenzuarbeiten, um die vielfältige ukrainische Kultur den Kölner*innen und 
Bürger*innen Nordrhein-Westfalens zu präsentieren, akute Notlagen zu bewältigen sowie 
beim Wiederaufbau zu unterstützen.
Unter diesem Zeichen luden die Stadt Köln und die 
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen gemeinsam am 
8. Mai 2024 zu einem aufschlussreichen Vortrag 
des Historikers Professor Dr. Andrii Portnov über die 
Geschichte von Dnipro und einer sich anschließenden 
Diskussion im Historischen Rathaus zu Köln ein. 
Die Veranstaltung fand nur wenige Tage vor dem 
Beschluss des Rats der Stadt Köln statt, die seit Okto-
ber 2022 bestehende Projektpartnerschaft mit Dnipro 
in eine vollwertige Städtepartnerschaft zu überführen.

6
Hilfsmaßnahmen in akuter Not und für langfristigen Wiederaufbau
Ebenso kooperierten die Stadt Köln und das Land 
Nordrhein-Westfalen bei der  Ukraine-Konferenz 
am 18. November 2024 in der Flora Köln. Dabei 
standen die Regionalpartnerschaft zwischen Nord -
rhein-Westfalen und der Oblast Dnipropetrowsk 
sowie die Städtepartnerschaft zwischen Köln und 
Dnipro im Fokus. 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Ministerpräsident Hendrik Wüst und der Botschafter 
der Ukraine in Deutschland Oleksii Makeiev eröffneten die Tagung. In verschiedenen Fach-
foren diskutierten die deutschen und ukrainischen Teilnehmenden, wie Kommunen, Unter-
nehmen, Vereine oder Hochschulen die Ukraine bei der Bewältigung der akuten Notlage und 
längerfristig beim Wiederaufbau unterstützen können.
 
Anlässlich der Konferenz besuchte eine Delegation aus Dnipro fünf Tage lang die Stadt 
Köln. Mit dabei waren Mitglieder der Stadtverwaltung und die Direktoren von zwei Kranken-
häusern sowie eines Rehabilitationszentrums. Unter der Leitung des Bürgermeisters von 
Dnipro fanden Treffen mit dem Kulturamt und dem Gesundheitsamt der Stadt Köln statt. 
Aus letzterem ergab sich ein intensiver Austausch mit Ärzt*innen der Klinik Merheim. Die 
Kooperation zwischen den Krankenhäusern von Köln und Dnipro hatte im Fokus des Aus-
tauschs gestanden.
Projektarbeit zur Rehabilitation ukrainischer Kinder 
Um akut vor Ort zu helfen, führte das Büro für Europa und Internationales 2024 gemeinsam 
mit Dnipro ein Projekt durch, in dessen Rahmen ein Rehabilitationsraum für Kinder gefallener 
ukrainischer Soldaten eingerichtet wurde. Das Projekt wurde vollständig aus Mitteln des 
 Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. 
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) werden durch die Partnerschaft mit  
Dnipro gefördert:
• SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
• SDG 4 – Hochwertige Bildung
• SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
• SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
• SDG 17 – Globale Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

7
Für ein geeintes Europa im Jahr der Europawahlen
Köln ist bedeutsamer Wirtschaftsstandort im Herzen Europas. Die Europäische Union 
bedeutet Frieden, Demokratie, Handel im vereinten Binnenmarkt und Begegnung der 
Bürger*innen Europas. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Büro für Europa und Inter-
nationales für den europäischen Integrationsprozess ein und fordert den Austausch mit 
seinen europäischen Partnerstädten. Dazu ist das Büro für Europa und Internationales in 
europäischen Netzwerken aktiv.
Im Mai 2024 reiste eine Delegation des Büros für Europa und Internationales zusammen mit 
Wirtschaftsdezernent Andree Haack in Kölns rumänische Partnerstadt Cluj-Napoca. Dort 
fand das europaweite Jahrestreffen des Netzwerks Eurocities statt, in dem sich die Stadt Köln 
seit 1998 engagiert.  Dezernent Haack tauschte sich mit anderen Stadtspitzen unter anderem 
darüber aus, welche Herausforderungen klimagerechte Investitionsvorhaben mit sich bringen. 
Weiterhin fanden Gespräche mit dem deutschsprachigen Wirtschaftsclub von Nordtransil-
vanien und ein Unternehmensbesuch bei der Firma Accesa statt. Dabei wurde der Stand der 
Digitalisierung in Rumänien und Möglichkeiten der Fachkräftegewinnung besprochen.
Großeinkäuferinitiative für den europäischen Binnenmarkt
Um den europäischen Markt für innovative Waren, Dienstleistungen und Bauleistungen in der 
öffentlichen Auftragsvergabe anzukurbeln, hat die EU-Kommission die „GroßeinkäuferInitia-
tive“ angestoßen. Sie hat zum Ziel, den europäischen Markt für innovative Waren, Dienstleis-
tungen und Bauleistungen in der öffentlichen Auftragsvergabe anzukurbeln. Davon profitiert 
auch die Stadt Köln. Die Abfallbetriebe der Stadt Köln (AWB) und die Koordinationsstelle 
Klimaschutz beteiligen sich an den Arbeitsgruppen der Initiative, die das Büro für Europa und 
Internationales als Mitglied von Eurocities für die Stadt Köln koordiniert.   
EU-Quiz für wahlberechtigte Kölner*innen
Die Europawahlen 2024 brachten ein Novum. Zum 
ersten Mal durften 16-jährige wahlberechtigte Köl-
ner*innen abstimmen. Aus diesem Grund standen 
junge Menschen im Fokus der Europaarbeit des 
Büros für Europa und Internationales im Frühjahr 
2024. Um möglichst viele von ihnen für die Wahl zu 
mobilisieren, besuchten Mitarbeitende des Büros für 
Europa und Internationales zahlreiche Kölner Schu-
len und Berufskollegs. Dort informierten sie inter-
aktiv über die EU mit einem vielseitigen Quiz und 
berichteten über die Kölner Städtepartnerschaften 
und Europaarbeit.

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Weitere Aktivitäten zielten auf ein breiteres Publikum: 
Beim diesjährigen Klimatag im  Kölner Zoo informier-
ten die Mitarbeitenden des Büros für Europa und 
Internationales zum Beispiel über die Europawahlen. 
Darüber hinaus wurden viele Bürger*innen in den 
Kundenzentren mit Informationen des Europäischen 
Parlaments über die EU-Wahlen erreicht, die an den 
Info-Bildschirmen ausgestrahlt wurden. 
 
Die Wahlbeteiligung zum Europäischen Parlament in Köln lag im Jahr 2024 bei 66 Prozent 
(im Vergleich zu 64,6 Prozent im Jahr 2019) und damit 1,5 Prozentpunkte über dem Durch-
schnitt in Deutschland. 
Dieses Globale Nachhaltigkeitsziel (SDG) wurde mit der Veranstaltung gefördert:
• SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
In Solidarität mit Kölns Partnerstädten T el Aviv-Jaffa und Bethlehem 
Anlässlich des ersten Jahrestags des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2024 
wendete sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker an den Bürgermeister der Partnerstadt 
Tel Aviv-Jaffa, Ron Huldai. In ihrem Schreiben brachte sie ihr Mitgefühl mit den Opfern des 
brutalen Terrorangriffs von vor einem Jahr sowie ihre Solidarität mit den Einwohner*innen 
Israels zum Ausdruck. Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte die Bedeutung von 
Menschlichkeit und die Hoffnung, dass bald dauerhaft Frieden in der gesamten Region Nah-
ost einkehre.
Die Stadt Köln engagiert sich seit mehr als vier Jahrzehnten für Völkerverständigung in der 
Region Nahost. Köln und Tel Aviv-Jaffa sind seit 1979 durch eine Städtepartnerschaft mit-
einander verbunden. Seitdem steht Köln solidarisch an der Seite Israels. Zudem unterhält 
Köln seit 1996 freundschaftliche Beziehungen zu Bethlehem in den Palästinensischen Auto-
nomiegebieten. Das Büro für Europa und Internationales koordiniert den Austausch mit den 
Stadtverwaltungen und die einzelnen Maßnahmen der Städtepartnerschaftsarbeit. 
Spenden für „T el Aviv Foundation“ und SOS-Kinderdorf in Bethlehem
Zum ersten Jahrestag des Angriffs der Hamas auf Israel spendeten städtische Beschäftigte 
10.000 Euro an die „Tel Aviv Foundation“ . Die Stiftung hat nach dem 7. Oktober 2023 Not-
fallfonds eingerichtet, um Kriegsopfer zu unterstützen. Weitere 10.000 Euro gingen an das 
SOS-Kinderdorf in Bethlehem. Mit den Mitteln wurden vor allem den Kindern, die aus dem 
Gazastreifen nach Bethlehem geflüchtet waren, geholfen.

9
Darüber hinaus unterstützte das Büro für Europa und Internationales mit 40.000 Euro 
Drittmitteln des Programms der NRW Landesregierung „Shalom Chaveruth“ das „Sapir Col-
lege“ an der Grenze zum Gazastreifen. Mit den Mitteln wurden hauptsächlich Laptops und 
Kameras angeschafft. In Bethlehem wurde das dreijährige Projekt „Nachhaltige Kommunale 
Partnerschaften“ erfolgreich abgeschlossen, welches zu 90 % mit Drittmitteln des Bundes 
finanziert wurde. Als Ergebnis ist die Altstadt von Bethlehem mit neuen LED-Straßenlater-
nen und Solarpanels ausgestattet. Darüber hinaus empfing die Stadt Köln im Dezember 
2024 eine Delegation der Stadt Bethlehem. Im Zentrum des Austauschs standen die The-
men Jugend, Stärkung von Frauen und die Kreativwirtschaft. 
Dieses Globale Nachhaltigkeitsziel (SDG) wurde mit der Veranstaltung gefördert:
• SDG 4 – Hochwertige Bildung
• SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

10
Internationale 
Menschenrechtsarbeit
Die universellen Menschenrechte bilden die Grundlage für ein Leben in Freiheit, Würde 
und Gleichberechtigung und stehen allen Menschen zu. Sie sind Wesenskern und 
Fundament unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie kommunaler 
Selbstverwaltung. Die Stadt Köln versteht sich als Menschenrechtsstadt und misst 
kommunaler und internationaler Menschenrechtsarbeit einen großen Wert bei. Durch 
seine internationale Arbeit trägt das Büro für Europa und Internationales dazu bei, die 
Menschenrechte in Köln und den Partnerstädten zu fördern, Menschenrechtsverteidi-
ger*innen zu unterstützen und lokale Demokratien zu stärken. 
Im Jahr 2024 bedeutete dies, dass ...
• LSBTI-Aktivist*innen aus Kölns Partnerstädten zum Fachaustausch und zur Vernetzung 
nach Köln eingeladen wurden
• ein Gespräch zwischen Oberbürgermeisterin Reker und chinesischen Frauenrechts- 
organisationen in Peking stattfand
• der Dialog mit Menschenrechtsorganisationen und Menschenrechtsverteidiger*innen 
konstant gepflegt wird. 
LSBTI-Austausch mit Aktivist*innen aus Kölns Partnerstädten
Unter dem Motto „Sister Cities Stand Together“ lädt die Stadt Köln jedes Jahr engagierte 
Bürger*innen, die sich für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transge-
schlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) in Kölns Partnerstädten ein-
setzen, rund um den Christopher Street Day zu einem Austausch ein.  
Vom 17. bis 22. Juli 2024 nahmen Aktivist*innen aus Cluj-Napoca (Rumänien), Istanbul 
(Türkei), Kattowitz (Polen) und Peking (China) am sogenannten „Sister Cities Exchange“ teil. 
Gemeinsam mit Mitarbeitenden des Büros für Europa und Internationales und des Amts für 
Integration und Vielfalt besuchten sie das queere Jugendzentrum anyway e.V., den Verein 
rubicon e.V. und die Aids-Hilfe Köln e.V. Im Rahmen eines Fachaustauschs im Historischen 
Rathaus stellten die Aktivist*innen ihre Arbeit für die Rechte von LSBTI-Personen vor, und 
sie vernetzten sich mit politischen Vertreter*innen und Engagierten aus Köln. Die Akti-
vist*innen gingen bei der Parade des „Cologne Pride“ mit. Sie präsentierten auf dem Alter 
Markt die politische Situation von queeren Menschen in ihren Heimatländern.

11
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden damit gefördert:
• SDG 5 – Geschlechtergleichheit
• SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
• SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
• SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
• SDG 17 – Partnerschaften und Erreichung der Ziele
Ebenso organisierte das Büro für Europa und Internationales ein Treffen mit einer/m LSBTI-
Aktivist*in aus China und Kölner Menschenrechtsorganisationen. Dabei standen im Fokus 
die Rechtslage für LSBTI-Personen in China, Spielräume für mehr gesellschaftliche Akzep-
tanz sowie die Frage, wie Partnerstädte vor Ort angemessen unterstützt werden können. 
Der unmittelbare Bericht des/r Aktivist*in aus China sowie die Vernetzung mit relevanten 
Akteur*innen aus Deutschland war wesentlicher Mehrwert des Treffens. Das ermöglicht den 
Menschenrechtsorganisationen, LSBTI-Personen zukünftig besser fördern zu können.

12
Oberbürgermeisterin Reker trifft Frauenrechtlerinnen in China
Vom 9. bis 13. September 2024 besuchte Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einer 
Bildungs- und Wirtschaftsdelegation Kölns Partnerstadt Peking sowie die Wirtschafts-
metropole Shanghai. Ziele der Reise waren unter anderem die städtediplomatischen und 
wirtschaftlichen Beziehungen mit den beiden Städten zu pflegen und die Chinakompetenz 
der Stadt Köln zu steigern. In diesem Zusammenhang organisierte das Büro für Europa und 
Internationales auch einen Austausch der Oberbürgermeisterin mit zivilgesellschaftlichen 
Organisationen zum Thema Frauenrechte.   
Das Treffen fand in Kooperation mit dem Goethe-Institut von Peking statt. Dabei infor-
mierten Menschenrechtsverteidiger*innen die Oberbürgermeisterin über die Situation von 
Frauen in China sowie über die Herausforderungen, denen sie bei ihrer politischen Arbeit 
gegenüberstehen. Ebenso war Gewalt gegen Frauen ein Thema. 
Für die lokalen Aktivistinnen war das Interesse und die Präsenz der Kölner Oberbürger-
meisterin vor Ort sehr stärkend und motivierend. Im Nachgang beauftragte die Oberbürger-
meisterin das Büro für Europa und Internationales Kölns Partnerstädte zu ihrer städtischen 
Arbeit für Frauenrechte zu befragen. Mit den Antworten sollen unter anderem Möglichkeiten 
zur Zusammenarbeit in diesem Bereich ausgelotet werden.   
Frauenrechte im Fokus des China-T ags
Das Thema Frauenrechte war zudem ein Schwerpunktthema des China-Tags am 8. 
Dezember 2024, der ein buntes Programm von Diskussionen, Vorträgen, Kultur und Mit-
machaktionen für Familien bot. So fand beispielsweise eine Diskussion über die Situation 
von Frauen in der chinesischen und deutschen Arbeitswelt statt. Das Büro für Europa und 
Internationales hatte die Veranstaltung zusammen mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum 
und der Volkshochschule Köln organisiert. 
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden damit gefördert:
• SDG 5 – Geschlechtergleichheit 
• SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
• SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

13
Im Dialog zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen
So wie es auch das Städtepartnerschaftskonzept vorsieht, fand ein stetiger Austausch 
mit Kölner Menschenrechtsorganisationen statt, wie zum Beispiel mit der Städtegruppe 
Amnesty International e.V. in Köln, der Initiative Menschenrechtsstadt Köln e.V., der Stiftung 
Asienhaus oder dem Verein Free Hongkong e.V. 
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2024 ging zudem eine neue Seite auf der 
Website der Stadt Köln online, die über die Schwerpunkte der internationalen Kölner  
Menschenrechtsarbeit informiert, siehe hier https:/ /www.stadt-koeln.de/politik-und- 
verwaltung/internationales/koeln-fuer-menschenrechte-global .
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden damit gefördert:
• SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
• SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
• SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

14
Klima und Nachhaltigkeit
Die Klimakrise betrifft alle Menschen weltweit und uns auch in Köln. Gemeinsam mit 
anderen Städten suchen wir nach innovativen und solidarischen Lösungen, um ihren 
Auswirkungen zu begegnen. Im Rahmen der internationalen Arbeit setzen wir uns für 
einen starken Klimaschutz ein.
Im Jahr 2024 bedeutete dies, dass …
• bei der Reise der Oberbürgermeisterin in Kölns Partnerschaft Kyoto die Themen 
Umwelt und Klima im Zentrum standen
• die Oberbürgermeisterin zum Klimagipfel im Vatikan reiste
• die Stadt Köln Gastgeberin der Lateinamerika- und Karibik-Konferenz war
Klima und Umwelt im Fokus der Japan-Reise der Oberbürgermeisterin
Vom 24. bis 29. März 2024 besuchte Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einer fünf-
köpfigen Delegation Kölns Partnerstadt Kyoto. Die ehemalige japanische Kaiserstadt und die 
Domstadt sind seit dem 21. Januar 1963 städtepartnerschaftlich miteinander verbunden. Der 
Besuch fand im Nachgang zum 60-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft statt. 
Klima- und Umweltthemen bildeten einen Schwerpunkt der Reise. So besuchten die Teil-
nehmenden ein Umweltbildungszentrum, und ein Fachgespräch über Klimaschutz und 
Klimaanpassungsmaßnahmen in den Städten wurde geführt. Oberbürgermeisterin Reker 
traf den neu gewählten Bürgermeister von Kyoto, Koji Matsui, sowie den Präsidenten des 
Stadtrats von Kyoto, Yashinao Nishimura. 
William Wolfgramm, Dezernent für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften und Alice 
Bauer, Leiterin der Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln, Stefan Charles, Dezer-
nent für Kunst und Kultur sowie Dr. Shao-Lan Hertel, Direktorin des Museums für Ostasia-
tische Kunst, waren Teil der Delegation. Ebenso standen auf dem Programm ein Besuch 
des „National Museum of Modern Art Kyoto“ (MoMAK) und Gespräche über den Austausch 
zwischen den Museen beider Städte. 
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden damit gefördert:
• SDG 4 – Hochwertige Bildung
• SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

15
Oberbürgermeisterin spricht beim Klimagipfel im Vatikan
Vom 15 bis 17. Mai 2024 nahm Oberbürgermeisterin Henriette Reker an der internationalen 
Konferenz „Von der Klimakrise zur Klimaresilienz“ im Vatikan teil. Sie folgte damit einer 
gemeinsamen Einladung der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften und der 
Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Diese hatten Bürgermeister*innen und Gouver-
neur*innen aus aller Welt ausgewählt, die sich im Klimaschutz mit herausragenden Ideen und 
Projekten engagieren oder Vorreiter*innen im Kampf gegen die Erderwärmung sind. 
Als einzige deutsche Oberbürgermeisterin hielt Frau Oberbürgermeisterin Reker einen 
Vortrag zu den kommunalen Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels. Frau 
Reker und alle Teilnehmenden unterzeichneten ein Abschlussprotokoll, das an die Vereinten 
Nationen übergeben und an alle Mitgliedsländer übermittelt wird. 
Am zweiten Konferenztag empfing Papst Franziskus alle Gipfelteilnehmer*innen zu einer 
Audienz.
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden damit gefördert:
• SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
• SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
• SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

16
Lateinamerika- und Karibik-Konferenz in Köln
Am 4. und 5. September 2024 fand in Köln die vierte Partnerschaftskonferenz zwischen 
deutschen, karibischen und lateinamerikanischen Kommunen statt. 120 Kommunalver-
treter*innen aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, Jamaica, Kolumbien, 
Mexiko, Peru und Deutschland nahmen teil. Ziel war der Austausch über erfolgreiche Prakti-
ken und Herausforderungen in der internationalen Partnerschaftsarbeit.
Im Fokus standen Themen wie Wasserversorgung, Abfallmanagement, Umweltbildung und 
Geschlechtergerechtigkeit. Die Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ , beauftragt vom 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, war Ausrichterin 
der Konferenz gemeinsam mit der Partnerschaft Köln – Rio de Janeiro. 
Nicaragua und Venezuela waren aufgrund der politischen Situation von der Konferenz aus-
geschlossen. Die Stadt Köln pflegt allerdings eine Partnerschaft mit Corinto/ El Realejo in 
Nicaragua. Deshalb war das Büro für Europa und Internationales angefragt worden, eine 
Veranstaltung außerhalb der offiziellen Konferenz mit Vertreter*innen deutscher und mexi-
kanischer Kommunen zu organisieren. Diese fand unmittelbar im Anschluss statt. Das Büro 
für Europa und Internationales stellte dabei die erfolgreichen Klimaprojekte mit Corinto vor. 
Diese Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wurden mit den beiden Aktivitäten 
gefördert:
• SDG 1 – Keine Armut
• SDG 5 – Geschlechtergerechtigkeit
• SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
• SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
• SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
• SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Ausblick 
Das Büro für Europa und Internationales wird auch im Jahr 2025 für ein geeintes Europa 
und starke Kooperationen zwischen Kommunen in der Welt arbeiten. Der Einsatz für  
Demokratie, Frieden und Freiheit, Menschenrechte weltweit sowie Klima und Nachhaltigkeit 
bilden dabei die thematischen Schwerpunkte. 
Bezüglich Demokratie, Frieden und Freiheit wird die Städtepartnerschaft mit Dnipro weiter 
verstetigt. Zu hoffen ist, dass sich 2025 der Fokus verstärkt auf den Wiederaufbau richten 
und der Austausch zwischen den Bürger*innen intensivieren lässt. Das Büro für Europa 
und Internationales wird die Partnerstädte Tel Aviv-Jaffa und Bethlehem unterstützen und 
Projekte mit beiden Städten initiieren. 
Nach den Europawahlen 2024, welche die politische Landschaft der EU verändert haben, 
ist es wichtig, die Kölner Stadtgesellschaft über die Vorteile eines geeinten Europas zu 
informieren. So wird das Büro für Europa und Internationales mit der Volkshochschule zum 
Europatag im Mai für die Veranstaltung „Europa in Köln – Köln in Europa“ kooperieren. Nach 
dem Brexit und den Präsidentschaftswahlen in den USA gilt es, die gesamteuropäische Idee 
und das transatlantische Bündnis zu stärken. Durch Kölns Städtepartnerschaften mit Liver-
pool und Indianapolis beabsichtigt das Büro für Europa und Internationales, dazu bedeutsam 
beizutragen.
Im Kontext der internationalen Menschenrechtsarbeit werden Menschenrechtsverteidi-
ger*innen in den Kölner Städtepartnerschaften unterstützt werden. Als eine Folge des 
Treffens zwischen der Oberbürgermeisterin mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in 
Peking wurde eine chinesische Filmemacherin eingeladen, am Christopher Street Day 2025 
teilzunehmen. In diesem Zusammenhang ist geplant, die Kölner Stadtgesellschaft mit ihren 
Filmen über die Situation von homosexuellen Frauen in China zu informieren.
Im Themenbereich ökologische und soziale Nachhaltigkeit wird am 6. Mai 2025 die „Fair 
Trade Night“ stattfinden. Als Kooperationsprojekt mit Initiativen der Kölner Nachhaltigkeits-
zene beabsichtigt die Veranstaltung, den Fairen Handel in Köln zu stärken und weiter in die 
Öffentlichkeit zu tragen.
Der zuständige Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationa-
les wird durch Mitteilungen und Beschlussvorlagen informiert. Für die Öffentlichkeit finden 
sich weitere Informationen auf der Website www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/
internationales.

Kontakt
Amt der Oberbürgermeisterin
Büro für Europa und Internationales
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
eurocologne@stadt-koeln.de
Redaktion
Cora Pfafferott
Die Oberbürgermeisterin
Amt der Oberbürgermeisterin
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung und Druck
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
S. 5: Thomas Banneyer; S. 6 oben: Arthur Pluta; S. 6 unten: Land NRW/Robin Teller; S. 7: Land NRW/ 
Ralph Sondermann; S. 8/9: Stadt Köln; S. 12: anyway e.V.; S. 16: Vatican Media
13-US/020-25/OB/01.2025

Mitteilung Ausschuss

425 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/01/3 
 
Vorlagen-Nummer 03.02.2025 
 0245/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 03.02.2025 
 
Büro für Europa und Internationales: Tätigkeitsbericht 2024 
Die Verwaltung informiert mit beigefügtem Tätigkeitsbericht über die Arbeit des Büros für Eu-
ropa und Internationales im Jahr 2024. 
  
 
Gez. Reker

Beratungsverlauf (1)

19.05.2025 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Am Schokoladenmuseum
  • Unter Goldschmied 6
  • Alter Markt
  • Markt
  • Freiheit

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
0245/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.02.2025
Erstellt
21.01.2025 16:01