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AN/0420/2022

Bürgereingabe Kreuzung Münstereifeler Straße/Sülzgürtel

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 21.02.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 07.03.2022, TOP 5.3

Bürgereingabe Kreuzung Münstereifeler Straße/Sülzgürtel

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Bürgereingabe Kreuzung Münstereifeler Straße/Sülzgürtel

6257 Zeichen

On AD Ah: 2822

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An die BV3

Eingang 4 g Jan. 2022

2.Hd. Frau Bezirksbürgermeisterin Weitekamp

BV 3 Lindenthal |

Bezirksrathaus

Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksvertretung
Lindenthal,

hiermit möchte ich eine Änderung der Verkehrsführungen an der Kreuzung Münstereifeler Straße-
Sülzgürtel beantragen, die dem Missstand abhilft, dass vor dem REWE- Supermarkt ständig
Fußgänger und Radfahrer Gefahren durch parkende und auffahrende Kfz ausgesetzt sind und
insbesondere die zu den umliegenden Schulen und Kindergärten laufenden und radfahrenden
Menschen auf die offene Sülzgürtel-Straße abgedrängt werden.

Als Lösung schlage ich die durchgängige Reduzierung des fließenden Kfz-Verkehrs auf dem Sülzgürtel
in NW-SO-Richtung auf eine ausreichend breite Fahrspur vor (wie in benachbarten Bereichen der
Gürtelstraße bereits an mehreren Abschnitten realisiert), ferner die Anlage einer Anlieferparkbucht
rechts von dieser Fahrspur, also auf der bisherigen rechten der derzeit offenen beiden Kfz-
Fahrspuren, sowie die eindeutige Schutz-Markierung des durchlaufenden Radwegs auf der Südseite
des Sülzgürtel und die regelmäßige Kontrolle der Einhaltung dieser neuen Regelung bis zur Akzeptanz
und Eingewöhnung. Der Linksabbieger vom Sülzgürtel nach Norden in die Münstereifeler Straße
sollte und kann erhalten bleiben, die dafür vorhandene Auflaufspur sollte allerdings so ummarkiert
werden, dass sie nur für die Linksabbieger gilt und die weiter gradeaus Fahrenden in der rechts
davon laufenden Spur fahren.

Begründung und Erläuterung:

Seit der Eröffnung des großflächigen REWE-Supermarktes mit eingelagerter Bäckerei (Zulieferung
getrennt) besteht am Sülzgürtel vor dem REWE ein verkehrstechnischer Missstand, der ständig viele
dort verkehrenden Bewohner, Schüler*Innen, Nutzer des durchlaufenden Radwegs und Besucher der
umliegenden Kindergärten gefährdet und die Ladenbelieferer vor unlösbare Probleme stellt, denen
sie nur durch illegales Verhalten ausweichen können. Die hier aufgrund städtischer Planung
implementierten Lösungen für die ruhenden und fließenden Verkehre sind unhaltbar und sollten
baldmöglichst durch eine klare neue Lösung abgelöst werden. Platz für eine konflikt-reduzierende
Lösung ist vorhanden, Vorbilder für die hier gewünschte Verkehrsführung sind am Gürtel auf anderen
Teilabschnitten bereits realisiert.

Ich erläutere die Situation mithilfe von drei Bildern, die ich hier beifüge:

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/

Bild 1 zeigt, aufgemalt in eine Schemazeichnung der SZ vom 21.11.20, die aktuelle Situation: rechter
Hand ist der Neubau, in dessen EG der REWE-Markt und die Bäckereien sind; für sie wurde ein
Anlieferungsparkplatz direkt an der Hauswand markiert, der fast den ganzen Bürgersteig einnimmt.
Links daneben verläuft der den ganzen Gürtel entlang laufende Radweg Richtung Südosten. Beide
Bereiche, sowohl der offizielle Anlieferplatz wie auch der Radweg, werden vor den Geschäfts- und
Anlieferungseingängen immer wieder beparkt. Fußgänger - es gibt hier sehr viele, den ganzen Tag
über — haben hier gar kein Recht, es kümmert sich auch niemand. Schlimmer ist, dass hier sehr viele
junge Menschen und Kinderbegleitende Ältere mit Fahrrädern an den geparkten Fahrzeugen
stranden, vor allem an den auf dem unzureichend ausgewiesenen und oft von Lieferanten
genutzten Radweg; die Fahrer fühlen sich oft wirklich in Not, weil sie entladen müssen, möglichst
schnell, aber keinen legalen Raum dafür finden (an der Hauswand stehen oft auch PKWs).

Hinzu kommt, dass es einen Bordstein an der rechten Seite des Radwegs gibt. Wenn also ein LKW
oder PKW auf dem Radweg steht, können die Radfahrer*Innen nur entweder spontan mitten auf die
Fahrspuren des Sülzgürtels ausweichen, oder halten, absteigen und - falls frei - auf dem Bürgersteig
weiterfahren. Diese gefährliche Situation ist ebenfalls auf der Skizze in Bild 1 markiert, ich habe sie
mehrfach fotografiert und als Bilder 2 und 3 beigefügt.

Mir ist unverständlich, wieso die Verkehrsplanung der Stadt und auch die BV diese Lösung
durchsetzen wollten und konnten. Ganz ähnliche Probleme löste der neue REWE-Standort im
Stadtteil Ehrenfeld (Venloer/Philippstr, KStA z.B. am 19.11. und am 1.9.2020) aus. Wir Anwohner
begrüßen die Verstärkung unserer Nahversorgung durch REWE (und gerne auch andere Geschäfte),
aber die Stadt muss die dadurch ausgelösten Gefahren bannen bzw. von Beginn an verhindern, was
ja, wie ich hoffentlich gezeigt habe, hier am Sülzgürtel gut möglich wäre. Die stückweise geöffneten
und zum zu schnellen Fahren und vielfachen Spurwechseln einladenden 2 Fahrspuren gradeaus auf
dem Gürtel sind Zeugen einer völlig überholten Verkehrspolitik und funktionieren auch nicht gut,
außer als multiple Gefahrenquelle.

Ich habe die Situation morgens um 8 Uhr fotografiert, als noch wenige PKW-Kunden beim REWE
vorfuhren; die stehen sonst meist auch auf dem Bürgersteig und dem Radweg; andere REWE-
bezogene Parkplätze gibt es hier nicht. Daneben liegt eine breite Kfz-Straße mit 2-3 Fahrspuren, die
im Berufsverkehr stark frequentiert ist, sonst aber nicht. Die „Berufsverkehrszeit“ der radfahrenden
Schüler und Kindergartenbesucher (das sind viel mehr Menschen als die durchfahrenden Autofahrer)
ist dagegen morgens und nachmittags, also in Anlieferzeiten der Geschäfte. Der Anlieferverkehr, die
störungsfrei durchlaufende Radspur und die eine erforderliche und gut markierte PKW-Spur für den
Gradeausverkehr auf dem Sülzgürtel müssen unbedingt neu geordnet und ordnungsbehördlich auch
durchgesetzt werden.

Ich bitte die zuständige Bezirksvertretung, sich dieses Konfliktes anzunehmen, und danke für Ihr
freundliches Interesse.

Mit freundlichem Gruß

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AUF TUCHFÜHLUNG MIT AUTOS & Mi shire Veh, >

Häufig parken Autofahrer regelwidrig „nur mal eben kurz“
auf dem Radweg. Radfahrer müssen auf Straße oder
Gehsteig ausweichen - Unfallgefahr!

Autos, die auf oder direkt neben dem Radweg parken,
bergen Unfallgefahr: Unachtsam geöffnete Autotüren
bedeuten Lebensgefahr für Radfahrer („Dooring").

Radwege, die mithilfe von Grünstreifen oder Pollern von
der Straße und Parkbuchten abgetrennt werden,
verhindern Radwegparker und „Dooring‘-Gefahr

Beratungsverlauf (1)

07.03.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 5.3 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0420/2022
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
21.02.2022
Erstellt
21.02.2022 10:16