AN/0420/2022
Bürgereingabe Kreuzung Münstereifeler Straße/Sülzgürtel
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Bürgereingabe Kreuzung Münstereifeler Straße/Sülzgürtel
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On AD Ah: 2822 ee@e:eo u@ os: ®@®: 7.14.2021 An die BV3 Eingang 4 g Jan. 2022 2.Hd. Frau Bezirksbürgermeisterin Weitekamp BV 3 Lindenthal | Bezirksrathaus Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksvertretung Lindenthal, hiermit möchte ich eine Änderung der Verkehrsführungen an der Kreuzung Münstereifeler Straße- Sülzgürtel beantragen, die dem Missstand abhilft, dass vor dem REWE- Supermarkt ständig Fußgänger und Radfahrer Gefahren durch parkende und auffahrende Kfz ausgesetzt sind und insbesondere die zu den umliegenden Schulen und Kindergärten laufenden und radfahrenden Menschen auf die offene Sülzgürtel-Straße abgedrängt werden. Als Lösung schlage ich die durchgängige Reduzierung des fließenden Kfz-Verkehrs auf dem Sülzgürtel in NW-SO-Richtung auf eine ausreichend breite Fahrspur vor (wie in benachbarten Bereichen der Gürtelstraße bereits an mehreren Abschnitten realisiert), ferner die Anlage einer Anlieferparkbucht rechts von dieser Fahrspur, also auf der bisherigen rechten der derzeit offenen beiden Kfz- Fahrspuren, sowie die eindeutige Schutz-Markierung des durchlaufenden Radwegs auf der Südseite des Sülzgürtel und die regelmäßige Kontrolle der Einhaltung dieser neuen Regelung bis zur Akzeptanz und Eingewöhnung. Der Linksabbieger vom Sülzgürtel nach Norden in die Münstereifeler Straße sollte und kann erhalten bleiben, die dafür vorhandene Auflaufspur sollte allerdings so ummarkiert werden, dass sie nur für die Linksabbieger gilt und die weiter gradeaus Fahrenden in der rechts davon laufenden Spur fahren. Begründung und Erläuterung: Seit der Eröffnung des großflächigen REWE-Supermarktes mit eingelagerter Bäckerei (Zulieferung getrennt) besteht am Sülzgürtel vor dem REWE ein verkehrstechnischer Missstand, der ständig viele dort verkehrenden Bewohner, Schüler*Innen, Nutzer des durchlaufenden Radwegs und Besucher der umliegenden Kindergärten gefährdet und die Ladenbelieferer vor unlösbare Probleme stellt, denen sie nur durch illegales Verhalten ausweichen können. Die hier aufgrund städtischer Planung implementierten Lösungen für die ruhenden und fließenden Verkehre sind unhaltbar und sollten baldmöglichst durch eine klare neue Lösung abgelöst werden. Platz für eine konflikt-reduzierende Lösung ist vorhanden, Vorbilder für die hier gewünschte Verkehrsführung sind am Gürtel auf anderen Teilabschnitten bereits realisiert. Ich erläutere die Situation mithilfe von drei Bildern, die ich hier beifüge: y / Bild 1 zeigt, aufgemalt in eine Schemazeichnung der SZ vom 21.11.20, die aktuelle Situation: rechter Hand ist der Neubau, in dessen EG der REWE-Markt und die Bäckereien sind; für sie wurde ein Anlieferungsparkplatz direkt an der Hauswand markiert, der fast den ganzen Bürgersteig einnimmt. Links daneben verläuft der den ganzen Gürtel entlang laufende Radweg Richtung Südosten. Beide Bereiche, sowohl der offizielle Anlieferplatz wie auch der Radweg, werden vor den Geschäfts- und Anlieferungseingängen immer wieder beparkt. Fußgänger - es gibt hier sehr viele, den ganzen Tag über — haben hier gar kein Recht, es kümmert sich auch niemand. Schlimmer ist, dass hier sehr viele junge Menschen und Kinderbegleitende Ältere mit Fahrrädern an den geparkten Fahrzeugen stranden, vor allem an den auf dem unzureichend ausgewiesenen und oft von Lieferanten genutzten Radweg; die Fahrer fühlen sich oft wirklich in Not, weil sie entladen müssen, möglichst schnell, aber keinen legalen Raum dafür finden (an der Hauswand stehen oft auch PKWs). Hinzu kommt, dass es einen Bordstein an der rechten Seite des Radwegs gibt. Wenn also ein LKW oder PKW auf dem Radweg steht, können die Radfahrer*Innen nur entweder spontan mitten auf die Fahrspuren des Sülzgürtels ausweichen, oder halten, absteigen und - falls frei - auf dem Bürgersteig weiterfahren. Diese gefährliche Situation ist ebenfalls auf der Skizze in Bild 1 markiert, ich habe sie mehrfach fotografiert und als Bilder 2 und 3 beigefügt. Mir ist unverständlich, wieso die Verkehrsplanung der Stadt und auch die BV diese Lösung durchsetzen wollten und konnten. Ganz ähnliche Probleme löste der neue REWE-Standort im Stadtteil Ehrenfeld (Venloer/Philippstr, KStA z.B. am 19.11. und am 1.9.2020) aus. Wir Anwohner begrüßen die Verstärkung unserer Nahversorgung durch REWE (und gerne auch andere Geschäfte), aber die Stadt muss die dadurch ausgelösten Gefahren bannen bzw. von Beginn an verhindern, was ja, wie ich hoffentlich gezeigt habe, hier am Sülzgürtel gut möglich wäre. Die stückweise geöffneten und zum zu schnellen Fahren und vielfachen Spurwechseln einladenden 2 Fahrspuren gradeaus auf dem Gürtel sind Zeugen einer völlig überholten Verkehrspolitik und funktionieren auch nicht gut, außer als multiple Gefahrenquelle. Ich habe die Situation morgens um 8 Uhr fotografiert, als noch wenige PKW-Kunden beim REWE vorfuhren; die stehen sonst meist auch auf dem Bürgersteig und dem Radweg; andere REWE- bezogene Parkplätze gibt es hier nicht. Daneben liegt eine breite Kfz-Straße mit 2-3 Fahrspuren, die im Berufsverkehr stark frequentiert ist, sonst aber nicht. Die „Berufsverkehrszeit“ der radfahrenden Schüler und Kindergartenbesucher (das sind viel mehr Menschen als die durchfahrenden Autofahrer) ist dagegen morgens und nachmittags, also in Anlieferzeiten der Geschäfte. Der Anlieferverkehr, die störungsfrei durchlaufende Radspur und die eine erforderliche und gut markierte PKW-Spur für den Gradeausverkehr auf dem Sülzgürtel müssen unbedingt neu geordnet und ordnungsbehördlich auch durchgesetzt werden. Ich bitte die zuständige Bezirksvertretung, sich dieses Konfliktes anzunehmen, und danke für Ihr freundliches Interesse. Mit freundlichem Gruß 0.o® m) Q 2 7 x N ya Ihre N \ 4 h a erw u ee ern m AUF TUCHFÜHLUNG MIT AUTOS & Mi shire Veh, > Häufig parken Autofahrer regelwidrig „nur mal eben kurz“ auf dem Radweg. Radfahrer müssen auf Straße oder Gehsteig ausweichen - Unfallgefahr! Autos, die auf oder direkt neben dem Radweg parken, bergen Unfallgefahr: Unachtsam geöffnete Autotüren bedeuten Lebensgefahr für Radfahrer („Dooring"). Radwege, die mithilfe von Grünstreifen oder Pollern von der Straße und Parkbuchten abgetrennt werden, verhindern Radwegparker und „Dooring‘-Gefahr
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0420/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 21.02.2022
- Erstellt
- 21.02.2022 10:16