Mandari Insight

1744/2018

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2016 - 31.12.2016 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 12.06.2018

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Anlage I

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Ansehen

Anlage IV

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Ansehen

Anlage III

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage II

· application/pdf

Ansehen

Anlage I

28297 Zeichen

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00 /58'969'989
00 09€'797
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00’T25°760°259
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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage 1, Seite 2

WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD
JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

ERGEBNISRECHNUNG

Plan 1.1. - Abweichung
31.12.16 Plan / Ist 31.12.16

Steuern und ähnliche Abgaben
Zuwendungen und allgemeine Umlagen
Sonstige Transfererträge
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
Privatrechtliche Leistungsentgelte
Kostenerstattungen und Kostenumlagen
Nicht zahlungswirksame ordentliche Erträge
Sonstige ordentliche Erträge

Aktivierte Eigenleistungen

+/- _Bestandsveränderungen

++ ++ +++ +

voxsoau>rune

w
o

Personalaufwendungen
-  Versorgungsaufwendungen
- Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
-  Bilanzielle Abschreibungen

-  Transferaufwendungen

Sonstige ordentliche Aufwendungen

3.149.519,11
732.993,44
134.386,08
332.691,91

-118.575,31
-10.012,75
"44.558,17
-236.321,74

Verwaltungstätigkeit
340.326,07| -100.621 EEE +510.947, me
& Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0, ‚00 0, 00 0 BE BE: 00

Tau mel ze me

= Zeilen 20 und 21 800,00 -792,42
RE a PR BP REIF
= Zeilen 19 und 22 340.475,48 -99.821,00 +510.154,91
Fir B- BEB- BB B-
Außerordentliche Aufwendungen = 00 —= 00 = 00 u 00

733.717,00
180.273,00
511.990,00

723.704,25
135.714,83
275.668,26

+507,79
-99,05

-99,05

+511,07

Außerordentliches Ergebnis
(= Zeilen 24 und 25) I uocol 00

340.475,48 -99.821,00| 410.333,91] +510.154,91| +511,07

27 | = Fehlbetrag des Wirtschaftsjahres (-) /
Überschuss des Wirtschaftsjahres (+)

= Zeilen 23 und 26

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 3

WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD
JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

FINANZRECHNUNG

Abweichung
Plan / Ist 31.12.16

Steuern und ähnliche Abgaben
+ Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.296.291,11
+ Sonstige Transfererträge 0,00
+  Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0,00
+ Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.351.111,60 B -289.710,36
+  Kostenerstattungen und Kostenumlagen & R Ä +11.522,74
+ Sonstige Einzahlungen
+ Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen
+/- Verminderung / Erhöhung privatrechtliche

Forderungen und sonstige Forderungen 55

2

= __Einzahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 5.428.234 ,81 5.941.191,00 5.636.299,2
11

- Personalauszahlungen 1.434.020,59 1.467.976,00 1.428.474,02
- Versorgungsauszahlungen 0,00 0,00 0,00
- Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen 3.109.691,71 3,097.355,00| 2.838.606,27 -258.748,73
- Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0,00 0,00 0,00 +0,00
- Transferauszahlungen 134.386,08 180.273,00 135.714,83 44.558,17
- Sonstige Auszahlungen 49.123,13 511.990,00 383.810,87 -128.179,13
-/+ Verminderung / Erhöhung Verbindlichkeiten aus
Lieferungen /erhaltene Anzahlungen -140.482,54 0,00 350.598,42 +350.598,42

= Auszahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 4.586.738,97 5.257.594,00 5.137.204,41 -120.389,59

+ Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen

+ Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlg.

+ Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlg

+ Einzahlungen aus Beiträgen und Entgelten

+ __Sonstige Investitionseinzahlungen 0,00 0,00 0,00
Einzahlungen aus Investitionstätigket | 30,0,00)0 0,00] 10.400,00 _+10.200,00]
Auszahlungen für Erwerb Grundstücke /Gebäude
Auszahlungen für Baumaßnahmen
Auszahlungen für Kunstgegenstände A F e +18.306,47
Auszahlungen für Erwerb bewegl. Anlageverm. A e -128.696,28
Auszahlungen für Erwerb Finanzanlagen
Auszahlungen v. aktivierbaren Zuwendungen
Sonstige Investitionsauszahlungen [)

,
2 0,00 00 473,06
= Auszahlungen aus Investitionstätigkeit 67.076,44|_ 162.000,00|_ 52.083,25| -109.916,75

,00

vosnaurum#e

-36.576,44| -162.000,00 -4
= Finanzmittelüberschuss / -fehlbetrag | s2u502.00|
= Zeilen 19 und 34 804.919,40

=_Saldo aus Finanzierungstätigkeit

Änderung Bestand eigener Finanzmittel
= Zeilen 35 und 38 804.919,40

40 | + Anfangsbestand Finanzmittel 4.387.425,10|  5.216.358,00| 5.192.344,50

= Liquide Mittel | 5.102.3440
= Zeilen 39 und 40) 5.192.344,50 5.64

+ Aufnahme und Rückflüsse von Darlehen 0,00 0
- _Tilgung und Gewährung von Darlehen 0,00

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 4

JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR
1. JANUAR 2016 BIS 31. DEZEMBER 2016

ANHANG

Der Jahresabschluss des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (im folgenden „Museum“ genannt)
als eigenbetriebsähnliche Einrichtung wurde für das Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2016 gemäß $ 18 der
Satzung nach der für Eigenbetriebe geltenden Sondervorschrift in $ 27 der Eigenbetriebsverordnung NRW
(EigVO NRW) in Verbindung mit den 88 37 ff. sowie 88 32 ff. der Verordnung über das Haushaltswesen der
Gemeinden im Land Nordrhein-Westfalen (Gemeindehaushaltsverordnung NRW — GemHVO NRW) erstellt.
Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Der Jahresabschluss umfasst
die Bilanz, die Ergebnisrechnung, die Finanzrechnung und den vorliegenden Anhang (8 37 Abs. 1 GemHVO
NRW).

I BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Zum 31.12.2016 wurden die Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten und
Schulden wie im Vorjahr aufgrund einer Buch- und Beleginventur inventarisiert (88 28, 29 Abs. 1 GemHVO
NRW). Vor dem Hintergrund der Verpflichtung, dass trotz der Vereinfachungsregel (Buch- und Beleginven-
tur) alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände zu erfolgen hat, setzte
das Museum auch in 2016 auf der Grundlage der vorhandenen Inventare seine Aktivitäten fort, sämtliche
Kunstbestände ausreichend zu dokumentieren. Dies erfolgte gewohnheitsgemäß in Form der Erfassung neu-
er Gemälde, Skulpturen und Grafiken in den Inventarbüchern, nachdem bereits in 2013 eine körperliche
Bestandsaufnahme (Inventur) des gesamten Gemälde- und Skulpturenbestands durchgeführt worden war.
Alle Ergebnisse werden in einem DV-gestützten Inventarverzeichnis nach aktuellen Standorten erfasst. Im
Jahr 2016 wurden 35 erworbene Objekte der Graphischen Sammlung inventarisiert.

Auf eine Erfassung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Zeitwert EUR 60,00 (ohne
Umsatzsteuer) nicht überschreiten, wurde verzichtet.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurden die zum 1.7.2008 auf das Museum übertragenen Anlagegüter
zu den fortgeführten Zeitwerten, die nach dem 1.7.2008 angeschafften Anlagegüter zu den fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet. Bei den durch Schenkung erworbenen Kunstwerken wurden die Anschaf-
fungskosten sachgerecht geschätzt. Der Wertminderung der abnutzbaren Anlagegüter wurde durch planmä-

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 5

Bige lineare Abschreibungen Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf
der Grundlage einschlägiger Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Geringwertige Anlagegüter wurden im
Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben (8 33 Abs. 4 GemHVO NRW). Auf die bilanzierten Kunstgegen-
stände wurde keine planmäßige Abschreibung verrechnet, da insoweit kein planmäßiger Werteverzehr ein-
tritt,

Soweit der Erwerb des Anlagevermögens vor dem 1.7.2008 bei der Stadt und ab dem 1.7.2008 beim Muse-
um bezuschusst wurde, wurde auf der Passivseite der Bilanz in entsprechender Höhe ein Sonderposten für
erhaltene investive Zuwendungen bilanziert. Der Sonderposten wird in Höhe des Betrages aufgelöst, der den
(anteiligen) Abschreibungen auf die bezuschussten Anlagegüter bzw. deren Restbuchwerten im Falle eines
Anlagenabgangs entspricht.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Rahmen der Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksich-
tigung angemessener Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (8 35 Abs. 7 GemHVO NRW)
bewertet. Letzterer wird bei den Katalogbeständen teilweise aus den Verkaufspreisen abgeleitet.

Die privatrechtlichen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum
Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2016 geleistete Ausgaben angesetzt worden,
die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert ausgewiesen. Die allgemeine
Rücklage resultiert unverändert aus der Ausgliederung des Museums zum 1.7.2008 in eine eigenbetriebsähn-
liche Einrichtung und entspricht dem damaligen Zeitwert aller nicht bezuschussten Anlagegüter sowie aller
übrigen Vermögensgegenstände nach Abzug des Stammkapitals und der Schulden (Rückstellungen und Ver-
bindlichkeiten) unter Berücksichtigung der Rechnungsabgrenzungsposten.

Da das Museum der Stadt für die bei ihm tätigen Beamten vereinbarungsgemäß die jährlichen Zuführungs-
aufwendungen aus der Dotierung der Rückstellungen für die Versorgungs- und Beihilfeverpflichtungen er-
stattet und davon ausgegangen werden kann, dass diese städtischen Rückstellungen ausreichend bemessen
sind und das Museum damit insoweit von künftigen Verpflichtungen freigestellt ist, sind vom Museum in
diesem Zusammenhang keine Rückstellungen zu passivieren.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 6

Die Instandhaltungsrückstellungen enthalten im Wesentlichen die Kosten für eine noch ausstehende große
Instandhaltungsmaßnahme. Die sonstigen Rückstellungen nach 8 36 Abs. 4 und 5 GemHVO NRW enthalten
alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste
aus schwebenden Geschäften sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2016 eingegangene Einnahmen angesetzt
worden, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände, Schulden und der Rechnungsabgrenzungspos-
ten im Jahresabschluss zum 31.12.2016 entspricht damit den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen
des Vorjahres.

II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2016 sind dem nach-
folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 7

I] Anschaffungskosten '
Stand Zugang Umbu- Abgang Stand
31.12.2015 chung 31.12.2016
| ER | EUR |
EDV-Software 26.785,81 473,06
geleistete Anzahlungen auf imma-
terielle Vermögensgegenstände 372.696,29 0,00

Immat. Vermögensgegenstände 399.482,10 473,06

Bebaute Grundstücke
Kunstgegenstände

Maschinen und technische Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung

693.912.920,23 51.610,19 6.907,49| _693.957.622,93

| __ _________] 694.312.402,33 52.0832] ____o00l 6.907491 694.357.578,09

‚Abschreibungen
Stand Zugang Zuschreibung Abgang Stand
31.12.2015 31.12.2015

| ER [| EUR [I EUR | Eur |] EUR |
EDV-Software 26.561,81 400,06 0,00 0,00 26.961,87
geleistete Anzahlungen auf imma-
terielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00) 0,00 0,00
Immat. Vermögensgegenstände 26.561,81 400,06 0 ol 26.961,87

Bebaute Grundstücke
Kunstgegenstände

Maschinen und technische Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung

6.546.369,23 7233010 ol _6s0z40l _7.262.765,03
I |..6.572.931,04 723.70425|  ___000l 6.907,49| _7.289.727,80

I ee

Durchschnitt Durchschnitt-
licher Abschrei- licher Rest-
bungssatz ? buchwert?
| EUR |
geleistete Anzahlungen auf imma-
terielle Vermögensgegenstände 372.696,29 372.696,29

Immat. Vermögensgegenstände 372.993,29 372.920,29

Bebaute Grundstücke 29.278.751,00
Kunstgegenstände 657.092.521,00
Maschinen und technische Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung

686.694.857,00| _687.366.551,00
| 687.067.850,29|__687.739.471,29

* Bezüglich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die abnutzbaren Anlagegüter (mit
Ausnahme des Gebäudes) bedingt durch die Erfassung in der Anlagenbuchhaltung mit ihren ursprünglichen Anschaf
fungs- und Herstellungskosten und den bis zum 30.6.2008 aufgelaufenen Abschreibungen in den Anlagenspiegel
aufgenommen wurden.

2 Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2016.

? Restbuchwerte am 31.12.2016 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2016.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 8

Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen auf den zum 31.12.2016
noch unbestimmten Nutzungsvorteil des Museums im Zusammenhang mit der Übernahme der Kosten des
Architektenwettbewerbs für den geplanten Erweiterungsbau des Museums, die über das Stifterratskonto des
Museums finanziert wurden. Die geleisteten Zahlungen führen zu einem bilanzierungspflichtigen Nutzungs-
vorteil für das Museum. Dieser ist auch werthaltig, da der Rat der Stadt Köln im Beschluss vom 28.6.2012
zugesagt hat, die verausgabten Mittel für den Fall der Nichtrealisierung des Erweiterungsbaus wieder dem
Stifterratskonto des Museums zuzuführen.

Der Zugang bei den Kunstgegenständen entfällt mit TEUR 10 auf geschenkte Grafiken und Zeichnungen
sowie mit TEUR 23 auf käuflich erworbene Grafiken und Zeichnungen. Im Rahmen der Betriebs- und Ge-
schäftsausstattung entfallen die verschieden Zugänge an betrieblichen Gerätschaften (TEUR 8), Hardware
(TEUR 3) sowie geringwertige Anlagegüter (TEUR 7).

2. Vorräte

Der Aktivposten Vorräte setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR

31.12.2016
[__TEUR |

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Kataloge

Poster / Plakate

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 9

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Zusammensetzung der Forderungen ergibt sich unter Angabe der Restlaufzeiten aus dem nachfolgenden

Forderungsspiegel:
Stand davon davon davon Stand
31.12. in] TE zul u 1- r Jahre über 5 Jahre] 31. . u

Privatrechtliche Forderungen u
gegenüber dem privaten Bereich 322.688,94 322.688,94 445.197,26

gegenüber dem öffentlichen Bereich
Stadt Köln
andere Eigenbetriebe
sonstiger öffentlicher Bereich

309.285,12 309.285,12 0,00 0,00 315.121,82
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
29.054,73 29.054,73 0,00 0,00 193.061,29

| 338.339,85| _338.339,55| 0,00 0,00] sos.1e3,11]

661.028,79 mer om om 953.380,37

Die privatrechtlichen Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich betreffen am Bilanzstichtag:

31.12.2016

UR
Stadt Köln

Kämmerei
Sonderzuschuss Sanierung RLT-Anlage
(Auszahlung nach Abrechnung)

Amt der Oberbürgermeisterin
Kostenweiterbelastungen

Museum Ludwig

Kostenweiterbelastungen

Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Fördergelder

LVR Landschaftsverband Rheinland
Fördergelder

sonstiger öffentlicher Bereich

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 10

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

Stand
31. m au

Forderungen gegen Finanzamt aus
anrechenbaren Steuern

im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge

debitorische Kreditoren

4. Liquide Mittel

Am Bilanzstichtag 31.12.2016 verfügte das Museum über folgende Bestände an liquiden Mitteln:

Stand
31.12, _._

Bankguthaben
Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto
Sparkasse KölnBonn, Geldmarktkonto

Bankguthaben SR
Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto
Sparkasse KölnBonn, Festgeldkonten

Bei den Bankguthaben SR handelt es sich um Guthaben in der Inhaberschaft des Museums, die diesem vom
Stifterrat des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zugewiesen wurden. Die Verwendung der Mittel
erfolgt grundsätzlich nur in Abstimmung mit den Förderern auf der Grundlage der Verwendungsentscheidun-

gen in den Sitzungen des Stifterrats.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 11

5. Aktive Rechnungsabgrenzung

Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2017 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.12.2016 als aktive
Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt:

Wartungskosten
Versicherungen
Personalkosten
übrige

31.12.2016
121

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital des Museums setzt sich am Bilanzstichtag 31.12.2016 wie folgt zusammen:

31.12.2016

Vom Rat der Stadt Köln laut Satzung
zur Verfügung gestelltes Stammkapital

Allgemeine Rücklage

Gewinnvortrag

Jahresüberschuss des Wirtschafts-
jahres 1.1. bis 31.12.2016

Der Vortrag des Bilanzgewinns zum 31.12.2016 in Höhe von TEUR 1.469 ergibt sich aus dem Gewinnvortrag
des Vorjahre 2013 und 2014 (TEUR 1.129) zuzüglich des Jahresüberschusses 2015 (TEUR 340). Über die
Verwendung der Jahresergebnisse 2013, 2014 und 2015 lagen im Zeitpunkt der Aufstellung dieses Anhangs
entsprechende Beschlüsse des Rates vor.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 12

7. Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen

Der Sonderposten entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt:

Stand Auflösung Stand
31.12.2015 31.12.2016

TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonderposten für erhaltene

investi eo u 603.676

investive Zuwendungen

Die Zugänge beim Sonderposten entfallen in voller Höhe auf Schenkungen von Grafiken und Zeichnungen.

8. Rückstellungen

Die Entwicklung der Rückstellungen im Wirtschaftsjahr 2016 stellt sich wie folgt dar:
31.12.2015 | nahme 31.12.2016
TEUR

Instandhaltungsrückstellungen

Nachrüstung der Auffangrinnen
im Bereich der Wechselausstellung

Sanierung der RLT-Klimaanlage

Sonstige Rückstellungen

nach 8 36 Abs.4/5 GemHVO NRW
Personalverpflichtungen
Kosten Erstellung und Prüfung
Jahresabschluss
Fluchtfenster zur Sicherung
des zweiten Rettungsweges
ausstehende Eingangsrechnungen
ausstehende Beiträge

Die Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen betreffen Instandhaltungsmaßnahmen am Betriebs-

gebäude Obenmarspforten. Die Personalverpflichtungen umfassen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub,
Überstundenvergütungen, Leistungsentgelt, Abfindungen, Aufwendungen für die städtischen Rückstellungen

für die Versorgungs- und Beihilfeverpflichtungen sowie sonstige abzugrenzende Personalrisiken.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 13

9. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31.12.2016 unter Angabe der Restlaufzeiten lässt sich dem
folgenden Verbindlichkeitenspiegel entnehmen:

Stand davon davon davon Stand
31.12.2016 bis zu 1 Jahr | 1-5 Jahre | über 5 Jahre | 31.12.2015
| _ EUR | EUR | EUR |

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
gegenüber dem privaten Bereich 247.325,13 247.325,13

gegenüber dem öffentlichen Bereich
Stadt Köln 209.860,61
andere Eigenbetriebe 173.157,21 173.157,21
sonstiger öffentlicher Bereich 36.485,40 36.485,40 0,00 0,00

419.503,22| 419.50322)] 0,o0| 543.875,02
666.828,35| 666.82835| 000 2 0,00| 1.017.426,77

473.551,75

209.860,61

Sonstige Verbindlichkeiten

gegenüber dem privaten Bereich 260.387,91
gegenüber dem öffentlichen Bereich

Stadt Köln 20.745,91 20.745,91 0,00 0,00 ‚915,
281.13382| 281.133,2)]l ö 000 20,00] 439.162,04
947.962,17| 947.962,17 000 000 1.456.588,81

260.387,91 0,00)

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 14

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem öffentlichen Bereich entfallen auf
folgende städtische Dienststellen der Stadt bzw. städtische Eigenbetriebe:

31.12.2016

städtische Dienststellen
Kämmerei
Personalamt
Rechnungsprüfungsamt
Zentrale Dienste
Rechts- und Versicherungsamt

städtische Eigenbetriebe
Gebäudewirtschaft

sonstiger öffentlicher Bereich

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus der Abgrenzung von noch nicht zweckent-
sprechend verwendeten Mitteln des Sonderausstellungsetats Corboud (TEUR 260) sowie Verbindlichkeiten
gegenüber der Kämmerei der Stadt Köln aus Umsatzsteuer (TEUR 21).

10. Passive Rechnungsabgrenzung

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für zukünftige Wirtschaftsjahre vorvereinnahm-

te Erträge abgegrenzt:

31.12.2016

Zuschüsse zu Ausstellungen / Projekten

Bezirksregierung Köln 2
Stiftung Preußischer Kulturbesitz 23
Imhoff Stiftung 7
Freunde des WRM 15
sonstige

6

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 15

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR ERGEBNISRECHNUNG

Die Zuwendungen und allgemeine Umlagen setzen sich wie folgt zusammen:

Zuwendungen und Zuschüsse für laufende Zwecke
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln
Sponsoring "Werner Herzog & Hercules Segers:
Seelenlandschaften"
Fördergelder
Land NRW
"Ein vergessenes Meisterwerk"
"Gerrit van Honthorst: Anbetung der Hirten"
"Schalcken - Gemalte Verführung”
"Kathedralen"
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Forschungsprojekt "Die Erwerbungen der Gra-
phischen Sammlung des Wallraf-Richartz-
Museums zwischen 1933 - 1945"
Kunststiftung NRW
"Werner Herzog & Hercules Segers:
Seelenlandschaften"
Ernst von Siemens Kunststiftung:
"Schalcken - Gemalte Verführung"

LVR - Dezernat Kultur und Landschaftliche
Kulturpflege "Provenienz - Macht - Geschichte"
Kulturpflege "Ein vergessenes Meisterwerk"

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau

und Reaktorsicherheit: Sanierung der Innen-
und Hallenbeleuchtung

Gerda Henkel Stiftung " Fragen an Palmyra"

Fritz Thyssen Stiftung für Wirtschaftsförderung

Tagung "Schalcken - Gemalte Verführung

Freunde des Wallraf-Richartz-Museum

"Von Dürer bis van Gogh - Sammlung Bührle
trifft Wallraf"

Imhoff Stiftung

"Von Dürer bis van Gogh - Sammlung Bührle
trifft Wallraf"

Spenden

Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
aus Zuwendungen

TE DIE + BET EBET

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 16

Der vom Rat der Stadt Köln am 14.6.2016 für das Wirtschaftsjahr 2016 beschlossene Betriebskostenzu-
schuss in Höhe von TEUR 4.189 wurde nachträglich um einen weiteren Konsolidierungsbeitrag des Museums
(TEUR 41) reduziert. Der Betriebskostenzuschuss schließt den zweckentsprechend verwendeten Zuschussan-
teil für Sonderausstellungen und Projekt aus 2016 in Höhe von TEUR 200 ein.

Die privatrechtlichen Leistungsentgelte umfassen folgende Posten:

IT = =
Mieten und Pachten

Miete / Nebenkosten Bistro

Miete / Nebenkosten Museumsshop

Erträge Veranstaltungsgeschäft

Erträge aus Verkauf
Kommissionen Museumsshop
sonstige Verkaufserlöse
Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte
Erlöse Ständige Sammlung
Erlöse Ausstellungen / Projekte

Sonderausstellung "Kathedralen"
Sonderausstellung "Schalcken - Gemalte Verführung"
Sonderausstellung "Werner Herzog & Hercules Segers:
Seelenlandschaften"
Sonderausstellung "Ein vergessenes Meisterwerk"
Sonderausstellung "Von Dürer bis van Gogh - Sammlung
Bührle trifft Wallraf"

Audioguides / Führungen

Ausstellungsgebühren
The Hankook Ilbo Cultural Project Center, Korea /

Hata Stichting Foundation, Japan
"Cezanne and Impressionist Landscape"

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 17

Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betreffen:

Erträge aus Kostenerstattungen

konservatorische Vorbereitungen Leihgaben
Kostenerstattung aus Leihverträgen
Kostenerstattung Museumsnacht

Kostenerstattung Festnetzverbindung/Netzanschluss
erstattete Personalkosten

diverse Erträge aus Kostenerstattungen

Die übrigen ordentlichen Erträge entfallen auf nicht zahlungswirksame Erträge aus der Auflösung von Rück-
stellungen (TEUR 5), die Ausbuchung von Verbindlichkeiten (TEUR 3) sowie andere sonstige ordentliche
Erträge (TEUR 24).

Bei den Aufwendungen des Wirtschaftsjahres 2016 entfallen die Personalaufwendungen in voller Höhe auf
Dienstaufwendungen und dabei auf die folgenden Einzelposten:

2016 2015 Veränderung

Gehälter Angestellte
Grundbezüge Beamte

Aufwand aus der Veränderung

Löhne und | tämneundechäer 0000] 1.145 el ul u ul

Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung

Arbeitgeberanteile zur Versorgungskasse

Erstattung von städt. Aufwendungen aus der Zufüh-

a zu Pensions- / Beihilferückstellungen -100
14

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Pe
Altersversorgung und Unterstützung 318 393

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 18

Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umfassen folgende Posten:

TEUR } TEUR

Unterhaltung Grundstück, Gebäude und
bauliche Anlagen
Unterhaltung des beweglichen Vermögens
Unterhaltung technische Anlagen
Unterhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattung
Bewirtschaftung Grundstück, Gebäude und
bauliche Anlagen
Energiekosten (Strom, Gas, Wasser)
Reinigungskosten
Grundbesitzabgaben
Kostenerstattung an Dritte aus laufender
Verwaltungstätigkeit
Aufwendungen für sonstige Sachleistungen
Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen
Bewachungsleistungen
EDV-Fremdleistungen
Transporte
Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten
Aufwendungen für Ausstellungen und Projekte
sonstige Dienstleistungen

Die Zusammensetzung der bilanziellen Abschreibungen ist dem Anlagengitter zu entnehmen (vgl. Abschnitt
111.).

Die Transferaufwendungen umfassen innerstädtische Kostenbelastungen des Museumsdienstes (TEUR 98),
des Rechnungsprüfungsamtes (TEUR 3), des Personalamtes (TEUR 24), des Rechts- und Versicherungsam-
tes (TEUR 2), der Zentralen Dienste (TEUR 5) sowie der Kämmerei für Steuerberatungsleistungen (TEUR 4).

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 19

Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2016 2015 Veränderung

Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen

Aufwendungen für die Inanspruchnahme von
Rechten und Diensten
Geschäftsaufwendungen

Bürobedarf

Druck-, Vervielfältigungskosten

Zeitschriften, Fachliteratur

Porto

Kommunikation

Gebühren, Beiträge

Werbung und Öffentlichkeitsarbeit

Nebenkosten des Geldverkehrs

sonstige
Aufwendungen für Beiträge und Sonstiges sowie
Wertkorrekturen

Versicherungsbeiträge
Betriebliche Steueraufwendungen

Andere sonstige ordentliche Aufwendunge:

Die Finanzerträge beinhalten Zinserträge, die mit der Anlage von Tages- und Termingeldern erzielt wurden.

IV. SONSTIGE ANGABEN

Für die aktiven Mitglieder der Betriebsleitung wurden vom Museum im Wirtschaftsjahr 2016 folgende Bezüge

aufgewendet:

Aktive Mitglieder der Betriebsleitung:

Susanne Laugwitz-Aulbach (1. Betriebsleiterin)
Dr. Marcus Dekiert (geschäftsführender Betriebsleiter)

Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung:

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 20

Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet.

Die Angaben zu den Mitgliedern der Betriebsleitung und des Betriebsausschusses gemäß 8 24 Abs.1 EigVO
NRW i.V.m. 8 285 Nr.10 HGB sind dem Lagebericht des Museums für 2016, Abschnitt I.1., zu entnehmen.

Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen des Museums betragen unverändert TEUR 1 p.a.

Köln, den 30. April 2018

Veen

—

en NE bhfkaug

Susanne Laugwitz-Aulbach Dr. Marcus Dekiert
1. Betriebsleiterin / Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor

Anlage IV

831 Zeichen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage IV

VORSCHLAG ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSES
DES WIRTSCHAFTSJAHRES VOM 1.1.2016 BISZUM 31.12.2016

Die Betriebsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres vom 1.1.2016 bis zum
31.12.2016 wie folgt zu verwenden:

Verrechnung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 410.333,91 mit dem Gewinnvor-
trag in Höhe von EUR 1.469.402,93.

Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 1.879.736,84 auf neue Rechnung.

Das Eigenkapital des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln stellt sich nach Ergebnisverwen-
dung wie folgt dar:

EUR
1.1 Stammkapital 25.000,00
1.2 Allgemeine Rücklage 86.075.895,44

1.3 Gewinnvortrag 1.879.736,84

87.980.632,28

Köln, den 20, Apne ZOAS
u Fer

al UM

Susanne Laugwitz-Aulbach
1. Betriebsleiterin / Kulturdezernentin

Anlage III

3386 Zeichen

Anlage II1/1

Bestätigungsvermerk

An das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln, Köln,

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Ergebnisrechnung
und Finanzrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und
den Lagebericht des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt
Köln, Köln, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und
Lagebericht nach den deutschen landesrechtlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Unsere
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 106 GO
NRW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den
Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit
erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im
Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung,
Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung
relevanten Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft
abzugeben.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Anlage 11/2

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Der Lagebericht steht in
Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften,
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigen-
betriebsähnlichen Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, den 18. Mai 2018
Nawrot & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
__ Steuerberatungsgesellschaft

f. get
Wirtschaftsprütfe,6 WirtscHaftsprüfer
WIRTSCHAFIS-

PROTUNGS-
GESELL CHAFT

Beschlussvorlage Rat

15539 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/4510 
 
Vorlagen-Nummer 
 1744/2018 
Freigabedatum 
12.06.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 und des Lageberichtes für das 
Wirtschaftsjahr 01.01.2016 - 31.12.2016 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat stellt gemäß § 5 Abs. 1 c der Betriebssatzung der Stadt Köln für das Wallraf -Richartz-
Museum & Fondation Corboud in Verbindung mit § 26 Abs. 2 EigVO NRW den mit einem unei n-
geschränkten Bestätigungsvermerk vom 18.05.2018 der Wirtschaftsprüfungsgesell schaft Nawrot 
& Partner GmbH, Köln, versehenen Jahresabschluss zum 31.12.2016 sowie den Lagebericht für 
das Wirtschaftsjahr 01.01.2016 bis 31.12.2016 fest. 
 
2. Der Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016 in Höhe von 
EUR 410.333,91 wird unter Einschluss des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.469.402,93 auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
3. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 
 
4. Dem Betriebsausschuss wird Entlastung erteilt. 
 
 
Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 19.06.2018 
Finanzausschuss 02.07.2018 
Rat 05.07.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung 
 
Die Betriebsleitung des Wallraf -Richartz-Museums & Fondation Corboud fasst den geprüften Jahre s-
abschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt zusammen: 
 
Ergebnisentwicklung 2016 
 
Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde da s Wirtschaftsjahr 2016 mit einem Überschuss in H ö-
he von TEUR 410 (im Vorjahr in Höhe von TEUR 340) abgeschlossen. 
 
 
Das Jahresergebnis entwickelte sich wie folgt: 
 
Ist 2015 Ist 2016 Abweichung Ist 2015 Ist 2016 Abweichung
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.618 4.707 +89 4.231 4.313 +82
Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.358 1.104 -254 570 529 -41
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 15 29 +14 12 10 -2
Sonstige ordentliche Erträge 160 32 -128 161 32 -129
Ordentliche Erträge 6.151 5.872 -279 4.974 4.884 -90
Personalaufwendungen 1.461 1.463 +2 1.456 1.386 -70
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.150 2.864 -286 1.978 1.953 -25
Bilanzielle Abschreibungen 733 724 -9 733 724 -9
Transferaufwendungen 134 136 +2 134 136 +2
Sonstige ordentliche Aufwendungen 333 275 -58 333 275 -58
Ordentliche Aufwendungen 5.811 5.462 -349 4.634 4.474 -160
Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 340 410 +70 340 410 +70
Finanzergebnis 0 0 +0 0 0 +0
Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 340 410 +70 340 410 +70
inkl. Sonderausstellungen ohne Sonderausstellungen
 
 
Der Anstieg der Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 82 ist im Wesentl i-
chen auf einen gegenüber dem Vorjahr erhöhten Betriebskostenzuschuss (TEUR +92) zurückzufü h-
ren. Der Ertragsrückgang bei den privatrechtlichen Leistungsentgelten (TEUR -41) ist vor allem Folge 
der verminderten Eintrittserlöse im Berei ch der ständigen Sammlung (TEUR -57). Die sonstigen E r-
träge fielen um TEUR 128 hinter das Vo rjahr zurück, da in 2016 insbesondere die außerplanmäßigen 
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen nicht mehr anfielen. Insgesamt lagen damit die b e-
trieblichen Erträge des Museums in 2016 ohne den Sonderausstellungs - und Projektbereich um 
TEUR 90 (-1,8%) unter den Vorjahreserträgen. 
 
Der vom Rat der Stadt Köln zuvor für das Wirtschaftsjahr 2016 beschlossene Betriebskostenz u-
schuss in Höhe von TEUR 4.189 wurde nac hträglich um einen weiteren Konsolidierungsbe itrag des 
Museums (TEUR 41) auf TEUR 4.148 reduziert. Der Betriebskostenzuschuss schließt den zwecken t-
sprechend verwendeten Zuschussanteil für Sonderausstellungen und Projekt aus 2016 in Höhe von 
TEUR 200 ein. 
 
Im Bereich der Aufwendungen lagen die Personalaufwendungen um TEUR 70 unter dem Vorjahre s-
aufwand, dies vor allem als Folge reduzierter, von der Stadt abgerechneter Aufwendungen zur Doti e-
rung der Pensionsverpflichtungen (TEUR -78) und Beihilfeverpflichtunge n (TEUR -22). Bei den Au f-
wendungen für Sach - und Dienstleistungen standen Mehrkosten (z.B. für Bewachung TEUR +34, 
Beratungsleistungen TEUR +29) im Wesentlichen Einsparungen im Unterhalt der Gebäude        
(TEUR -76) gegenüber, so dass dieser Kostenbereich  um TEUR 25 gegenüber dem Vorjahr gesu n-
ken ist.

3 
 
Der Rückgang der sonstigen ordentlichen Aufwendungen (TEUR -58) ist vor allem auf Ei nsparungen 
bei den Versicherungsaufwendungen (TEUR -38) und den laufenden Geschäftsaufwe ndungen bzw. 
Verwaltungskosten (TEU R -18) zurückzuführen. Insgesamt konnten bei den betrieblichen Aufwe n-
dungen des Museums in 2016 (ohne den Sonderausstellungs - und Projektbereich) damit rd. TEUR 
160 (-3,5%) eingespart werden. 
 
Infolgedessen verbesserte sich das Jahresergebnis des Museums f ür 2016 gegenüber dem Vorjahr 
insgesamt um TEUR 70 bzw. 20,6% auf TEUR 410. 
 
 
Vermögenslage 2016 
 
Die Vermögens- und Kapitalsituation des Museums zum 31.12.2016 stellt sich zusammeng efasst wie 
folgt dar: 
 
Aktiva Passiva
31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016
TEUR TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 687.740 687.068 Eigenkapital 87.570 87.980
Umlaufvermögen 6.251 6.405 Sonderposten 603.966 603.676
Rechnungsabgrenzung 145 221 Rückstellungen 992 1.037
Verbindlichkeiten 1.457 948
Rechnungsabgrenzung 151 53
694.136 693.694 694.136 693.694
 
 
 
Finanzlage 2016 
 
Die Finanzlage des Museums entwickelte sich in 2016 wie folgt: 
 
2016
TEUR
Anfangsbestand Finanzmittel 5.192
Einzahlungsüberschuss aus lfd. Verwaltungstätigkeit 499
Auszahlungsüberschuss aus Investitionstätigkeit -42
Endbestand liquide Mittel per 31.12.2016 5.649
 
 
Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im 
Wirtschaftsjahr 2016 (TEUR 5.636) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 5.137) ab zudecken, 
sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 499 ergab. Für Investitionen 
wurden in Wirtschaftsjahr 2016 insgesamt TEUR 52 verausgabt. Davon wurden TEUR 10 bez u-
schusst, wobei es sich ausschließlich um geschenkte Kunstgegenst ände handelt. Der Saldo aus I n-
vestitionstätigkeit beträgt somit TEUR -42. 
 
Im Ergebnis hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2016 einen Finanzmittelüberschuss in Höhe von 
TEUR 457 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 
31.12.2015 (TEUR 5.192) und zum 31.12.2016 (TEUR 5.650) entspricht. Bei der Beurteilung des frei 
verfügbaren Liquiditätsbestands zum 31.12.2016 in Höhe von TEUR 4.712 (ohne die Mittel des Sti f-
terrates) ist weiterhin zu berücksichtigen, dass liquiditäts belastende Maßnahmen im Zusammenhang 
mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt übernommenen Instandhaltungsverpflichtungen 
mit einem Res tvolumen von rd. TEUR 441 bis Ende 2016 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber 
hinaus ist zu bedenken, dass die  liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirks a-
men Abschreibungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr 
zu vermeiden, müssten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestitionen vorgehalten werden.

4 
 
Voraussichtliche Entwicklung 2017 
 
Vor dem Hintergrund des am 11.7.2017 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2017 zeichnet 
sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 96 ab. Die geplan-
te Ertragslage 2017 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt dar: 
 
Ist 2016 Plan 2017
Abwei- 
chung
TEUR TEUR TEUR
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.707 4.642 -65
Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.104 1.248 +144
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 29 22 -7
Sonstige ordentliche Erträge 32 0 -32
Ordentliche Erträge 5.872 5.912 +40
Personalaufwendungen 1.463 1.565 +102
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2.864 3.036 +172
Bilanzielle Abschreibungen 724 734 +10
Transferaufwendungen 136 155 +19
Sonstige ordentliche Aufwendungen 275 518 +243
Ordentliche Aufwendungen 5.462 6.008 +546
Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 410 -96 -506
Finanzergebnis 0 0 +0
Ordentliches Ergebnis 410 -96 -506
Außerordentliches Ergebnis 0 0 +0
Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 410 -96 -506
 
Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2017 u.a. folgende Sonderausstellungen und 
Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: 
 
 „Von Dürer bis van Gogh – Sammlung Bührle trifft Wallraf“ (23.9.2016 – 12.2.2017), 
 „Paris erwacht – Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde“ (7.4.2017 – 9.7.2017), 
 „Tintoretto – A Star was born“ (6.10.2017 – 28.1.2018), 
  „Die Kunst der Pause“ (24.3.2017 – 5.6.2017; Graphisches Kabinett), 
 „1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst“ (23.6.2017 – 10.9.2017; Graphisches Kabinett), 
 „Eine graphische Revolution“ (22.9.2017 – 14.1.2018; Graphisches Kabinett). 
 
Insgesamt wird für den Ausstellungs - und Projektbereich in 2017 erneut ein ausgeg lichenes Ergebnis 
angestrebt, das sich wie folgt entwickeln soll: 
  
Ist 2016 Plan 2017
Abwei- 
chung
TEUR TEUR TEUR
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 395 319 -76
Privatrechtliche Leistungsentgelte 575 709 +134
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 18 0 -18
Sonstige ordentliche Erträge 0 0 +0
Ordentliche Erträge 988 1.028 +40
Personalaufwendungen 77 71 -6
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 911 953 +42
sonstige Aufwendungen 0 4 +4
Ordentliche Aufwendungen 988 1.028 +40
Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 0 0 +0
 
Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs - und Projektbereichs bereinigte Ve r-
gleich des Wirtschaftsplans 2017 mit dem Ist-Ergebnis 2016 stellt sich danach wie folgt dar:

5 
Ist 2016 Plan 2017
Abwei- 
chung
TEUR TEUR TEUR
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.313 4.323 +10
Privatrechtliche Leistungsentgelte 529 545 +16
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 10 16 +6
Sonstige ordentliche Erträge 32 0 -32
Ordentliche Erträge 4.884 4.884 +0
Personalaufwendungen 1.386 1.495 +109
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 1.953 2.083 +130
Bilanzielle Abschreibungen 724 734 +10
Transferaufwendungen 136 155 +19
Sonstige ordentliche Aufwendungen 275 513 +238
Ordentliche Aufwendungen 4.474 4.980 +506
Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 410 -96 -506
Finanzergebnis 0 0 +0
ordentliches Ergebnis 410 -96 -506
außerordentliches Ergebnis 0 0 +0
Jahresergebnis Museumsbetrieb 410 -96 -506
Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 0 0 +0
Jahresergebnis gesamt 410 -96 -506
 
Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2017 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen 
Umlagen ein minimaler Ertragszuwachs um TEUR 10 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine 
Erhöhung des Betriebskostenzuschusses (TEUR +28) und der Spenden (TEUR +6) bei einem Rüc k-
gang der prognostizierten Fördergelder (TEUR -29) zurückzuführen ist. Im Bereich der privatrechtl i-
chen Leistungsentgelte (TEUR +16) geht das Museum von Mehrerlösen aus Kartenverkäufen für  die 
ständige Sammlung in Höhe von rd. TEUR 28 aus. Der Rückgang bei den sonstigen ordentlichen 
Erträgen (TEUR -32) ist dadurch bedingt, dass diese Ertragsposten im Vorhinein nicht zu kalkulieren 
sind. Insgesamt entsprechen die für 2017 geplanten ordentlic hen Erträge des Museumsbetriebs dem 
Ertragsniveau des Vorjahres.  
 
Im Bereich der Aufwendungen wird mit einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 109 
sowie einem Anstieg der Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen (TEUR +130) vor allem im 
Bereich der Unterhalt skosten für bewegliches Anlagevermögen (TEUR +28), der Energiekosten        
(TEUR +62) und der Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen (TEUR +42) gerechnet. Die erwa r-
tete Erhöhung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen (TEUR +238) ist ern eut maßgeblich auf den 
kalkulierten Anstieg der Versicherungsbeiträge (TEUR +233) zurückzuführen. Insgesamt würden d a-
mit die ordentlichen Aufwendungen des Museumsbetriebs deutlich (TEUR +506 bzw. +11,3%) über 
den Vorjahresaufwendungen liegen.  
 
Nachdem das Wirtschaftsjahr 2016 mit einem bilanziellen Überschuss in Höhe von TEUR 410 abg e-
schlossen werden konnte, der zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2016 in Höhe von TEUR 1.880 füh r-
te, würde das Wirtschaftsjahr 2017 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR -96 diesen Bilanzgewinn 
entsprechend reduzieren. 
 
Für die nähere Zukunft (2018 – 2020) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die 
nach wie vor bestehende grundsätzliche Kürzung des Betriebskostenzuschusses negative Jahrese r-
gebnisse prognostiziert. Dadurch besteht zwar noch keine existenzielle Gefährdung der Verm ögens- 
und Finanzlage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen 
hochwertigen Kunstbestände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2016 TEUR 87.981) u nd 
zusätzlich über eine gute Liquiditätsausstattung (per 31.12.2016 TEUR 5.650) verfügt. Mittel - und 
langfristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige 
wirtschaftliche Entwicklung des Museums z.B. dahingehend  beeinträchtigt wäre, dass die notwend i-
gen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsle i-
tung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen 
stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten.

6 
 
Im Rahmen des Projekts der Erweiterung des Museums stoppte die Vergabekammer Rheinland bei 
der Bezirksregierung Köln Ende 2016 das Vergabeverfahren. Die Stadt Köln legte daraufhin am 
11.1.2017 unmittelbar und fristgerecht sofortige Beschwerde gegen die gefasste En tscheidung beim 
OLG Düsseldorf ein. Am 24.5.2017 bestätigte das OLG die Entscheidung der ersten Instanz. Darau f-
hin beschloss der Rat der Stadt Köln am 11.7.2017, dass der Erweiterungsbau  des Museums mit 
Blockrandbebauung nicht durch einen Investor realisiert werden soll und das Investorenvergabeve r-
fahren aufzuheben ist. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, den Erweiterungsbau mit Blockran d-
bebauung stattdessen in eigener Bauherrschaft un ter größtmöglicher Inanspruchnahme privater Pl a-
nungs- und Bauleistungen zu realisieren. Für die Blockrandb ebauung sind Konferenzräumlichkeiten 
und Büros für die städtische Nutzung in Rathausnähe vorges ehen. Die Planungskosten werden mit 
rd. 14 Mio. EUR veranschlagt.  
 
 
Dem Beschlussvorschlag sind folgende Anlagen beigefügt: 
 
1. Jahresabschluss zum 31.12.2016, bestehend aus 
 
Bilanz zum 31.12.2016  Anlage I, Seite 1 
 
Ergebnisrechnung für das 
Wirtschaftsjahr 01.01.2016 – 31.12.2016  Anlage I, Seite 2 
 
Finanzrechnung für das 
Wirtschaftsjahr 01.01.2016 – 31.12.2016  Anlage I, Seite 3 
 
Anhang für das 
Wirtschaftsjahr 01.01.2016 – 31.12.2016  Anlage I, Seite 4 – 20 
 
 
2. Lagebericht für das 
Wirtschaftsjahr 01.01.2016 – 31.12.2016  Anlage II, Seite 1 - 19 
 
 
3. Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungs- 
gesellschaft NAWROT & PARTNER GmbH, Köln,  
vom 18.05.2018 Anlage III, Seite 1 - 2 
 
 
4. Vorschlag über die Verwendung des Überschusses 
für das Wirtschaftsjahr 
vom 01.01.2016 – 31.12.2016  Anlage IV, Seite 1 
 
 
Auf ein Abschlussgespräch hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) verzichtet. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Die Verwaltung bittet um Behandlung der Vorlage zur Feststellung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2016 trotz eingetretener Verfristung. Der verwaltungsinterne Prüf- und Abstimmungsprozess 
fiel zeitlich mit der Abgabefrist der Beschlussvorlage zusammen.

Anlage II

31359 Zeichen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 1

LAGEBERICHT

FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR
1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

I. GRUNDLAGEN DES MUSEUMS

1. Rechtliche Rahmenbedingungen

Gegenstand des seit dem 1.7.2008 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung nach den Vorschriften der
Gemeindeordnung NRW (GO NRW) und der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) geführten
Museums ist der Betrieb des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud mit seiner Sammlung, die
insbesondere aus Gegenständen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis
zum Beginn des 20. Jahrhunderts besteht. Die Aufgabenstellung des Museums bezieht sich dabei auf
die Präsentation der Sammlung, die Ausrichtung von Sonderausstellungen, die wissenschaftliche Er-
schließung, Erhaltung, Pflege und Unterhaltung der Sammlung sowie die Vermittlung der kunstge-
schichtlichen und kulturellen Aspekte der Sammlung. Das Museum verfolgt ausschließlich und unmit-
telbar gemeinnützige Zwecke.

Mit der Ausgliederung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist der Dauerleihvertrag der Stadt Köln mit
der Fondation Corboud, Vaduz / Liechtenstein, vom 27.3.2001 einschließlich der ergänzenden Verein-
barung vom 18.12.2006 auf das Museum übertragen worden. Mit diesen Vereinbarungen hat die Fon-
dation Corboud dem Museum ihren Bestand an Kunstwerken des Impressionismus und des Postim-
pressionismus als Ewige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens
gekaufte Kunstwerke werden dem Leihvertrag der Fondation Corboud ergänzend zugeordnet. Die
Kunstwerke sind in das Museumskonzept zu integrieren, dürfen nicht veräußert, verschenkt, getauscht
oder auf sonstige Weise (mit Ausnahme der zeitlich befristeten Verleihung an andere Museen) an Drit-
te abgegeben werden und sind vom Museum zum Verkehrswert zu versichern, zu beaufsichtigen, zu
pflegen sowie konservatorisch und wissenschaftlich zu betreuen.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 2

Für die fachliche und wirtschaftliche Führung des Museums ist gemäß 8 3 Abs. 1 der Betriebssatzung
eine aus zwei Personen bestehende Betriebsleitung verantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und der
Betriebsausschuss entscheiden in allen Angelegenheiten des Museums, die ihnen durch die GO NRW,
die EigVO NRW und die Hauptsatzung der Stadt Köln vorbehalten sind.

Im Wirtschaftsjahr vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2016 setzte sich die Betriebsleitung des Museums wie
folgt zusammen:

Frau Susanne Laugwitz-Aulbach

1. Betriebsleiterin

Kulturdezernentin der Stadt Köln

Herr Dr. Marcus Dekiert
Geschäftsführender Betriebsleiter

Museumsdirektor

Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß $ 4 Abs. 1 der Betriebssatzung
personenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr
2016 wie folgt zusammen:

Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete

- Vorsitzende -

Brigitta von Bülow, Stadtverordnete

- 1. Stellvertreterin -

Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter

- 2. Stellvertreter -

Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete
Katharina Welcker, Stadtverordnete
Berivan Aymaz, Stadtverordneter
Andreas Pöttgen, Stadtverordneter
Gisela Stahlhofen, Stadtverordnete
Thomas Welter, Stadtverordneter

Peter Sörries, sachkundiger Bürger

Dr. Ulrich Wackerhagen, sachkundiger Bürger
Karin Reinhardt, sachkundige Bürgerin
Prof. Klaus Schäfer, sachkundiger Bürger.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 3

Das Wirtschaftsjahr entspricht gemäß 8 11 der Betriebssatzung dem Kalenderjahr.

2. Inhaltliche Rahmenbedingungen

Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud beherbergt eine der wichtigsten Gemäldesamm-
lungen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahr-
hunderts.

Im 1. Obergeschoss befindet sich die Sammlung mittelalterlicher Malerei, die einen fast lückenlosen
Überblick über die Entwicklung der mittelalterlichen Tafelmalerei in Köln von 1300 bis 1550 erlaubt. Im
2. Obergeschoss erwartet den Besucher die flämische und holländische Malerei des 17. Jahrhunderts.
Im 3. Obergeschoss mit der Malerei des 19. Jahrhunderts führt der Rundgang durch die Epochen des
Klassizismus, des Biedermeier und der Romantik. Den glanzvollen Schlusspunkt setzen Meisterwerke
des französischen Impressionismus und Pointillismus. Mit der Fondation Corboud ist es gelungen, den
bestehenden Sammlungsbestand hervorragend zu ergänzen; die beiden Sammlungen vereinen sich zu
einem vollständigen Überblick über die Kunst des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhun-
derts. Aus Dank und zur Ehre der Stifter trägt das Wallraf-Richartz-Museum seit März 2001 in seinem
Namen die Ergänzung „Fondation Corboud“. Die Graphische Sammlung des Museums verfügt über
einen Bestand von ca. 75.000 Blatt.

Im stadteigenen Museumsgebäude Obenmarspforten des Architekten Oswald Mathias Ungers aus dem
Jahr 2001 stehen dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ca. 3.300 qm Ausstellungsfläche
für die Ständige Sammlung zur Verfügung sowie ca. 800 qm für Sonderausstellungen. Angrenzend an
das Foyer ist ein Museums-Bistro eingerichtet. Darüber hinaus gibt es im Foyer einen Museums-Shop
mit integrierter Buchhandlung.

In seinen diversen Aktivitäten (Erwerbungen, Ausstellungen, Forschung, Vorträge, Publikationen usw.)
wird das Museum von verschiedenen Fördervereinen bzw. -gremien unterstützt: Von den Freunden des
Wallraf-Richartz-Museums und des Museum Ludwig e.V., vom Kuratorium Wallraf-Richartz-Museum
und Museum Ludwig e.V. sowie vom Stifterrat Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V..

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 4

II. LAGE DES MUSEUMS IM WIRTSCHAFTSJAHR 2016

1. Aktivitäten des Museums im Wirtschaftsjahr 2016

Erwerbe

In 2016 erhielt die Gemäldegalerie des Museums eine weitere Dauerleihgabe. Für die Graphische
Sammlung wurden 30 Exponate käuflich erworben. Zudem erhielt die Sammlung 5 Graphiken und
Zeichnungen im Wege der Schenkung.

Konservierung und Restaurierung

Zur Vor- und Nachbereitung von Ausleihen und Neupräsentationen fanden an insgesamt 237 Gemälden
und Skulpturen Zustandserfassungen und konservatorische bzw. restauratorische Maßnahmen statt.
Aus der Graphischen Sammlung konnten in 2016 insgesamt 526 Werke bearbeitet werden. An 100
Werken wurden im Vorfeld hauseigener Ausstellungsprojekte technologische Untersuchungen sowie re-
stauratorische und konservatorische Maßnahmen durchgeführt. 63 Werke wurden als ausgehende
Leihgaben konservatorisch vorbereitet und betreut. Für 360 Neuzugänge wurden Zustandsberichte
angefertigt sowie kleinere konservatorische Maßnahmen durchgeführt. Drei weitere Werke aus der
Graphischen Sammlung wurden restauriert

Forschung

Im Rahmen der Forschungsaktivitäten veranstaltete das Museum zum Jahresbeginn die von der Fritz
Thyssen Stiftung geförderte internationale Tagung „Schalcken — Faszination und Bedeutung“. Im wei-
teren Jahresverlauf begannen die Forschungen zur Sonderausstellung „Es war einmal in Amerika“, die
das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud im Zeitraum November 2018 bis März 2019 der
amerikanischen Kunst widmen wird. Des Weiteren wurden im Bereich der Forschung diverse Fachpub-
likationen herausgegeben.

Sonderausstellungen und Projekte
Hier präsentierte das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud im Wirtschaftsjahr 2016:

«e  „Schalcken - Gemalte Verführung“
25.9.2015 — 24.1.2016

«  „Provenienz macht Geschichte"
6.11.2015 — 31.1.2016; Graphisches Kabinett.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 5

«.  „Palmyra - Was bleibt?“
26.2.2016 — 8.5.2016; Graphisches Kabinett

® „Ein vergessenes Meisterwerk — Das Antwerpener Altarbild der Kölner Kreuzbrüder“
18.3.2016 - 12.6.2016

e „Das Gedächtnis, die Stadt und die Kunst — IT“
20.5.2016 — 14.08.2016; Graphisches Kabinett

®e „Zwischen Disegno und Design?“
2.9.2016 — 20.11.2016, Graphisches Kabinett

«  „Girolamo Troppa (1637 - 1710)“
2.12.2016 - 12.3.2017; Graphisches Kabinett

®e „Von Dürer bis van Gogh — Sammlung Bührle trifft Wallraf“
23.9.2016 — 12.2.2017

+ „Republik der Kinder“
20.4.2016 — 21.5.2017

Erweiterungsbau

Im Jahr 2016 wurde die Realisierung des Erweiterungsbaus für das Wallraf-Richartz-Museum & Fonda-
tion Corboud weitergeführt. Zur Umsetzung des siegreichen Entwurfs aus dem vorangegangenen Ar-
chitektenwettbewerb (Büro Christ & Gantenbein AG, Basel) durch einen Investor hatte der Rat der
Stadt Köln mit Beschluss vom 8.4.2014 die Verwaltung mit der Durchführung eines Investorenwettbe-
werbs beauftragt. Hierzu betrieben die beteiligten städtischen Ämter und Dienststellen sowie die den
Wettbewerbsprozess begleitende Rechtsanwaltskanzlei die Finalisierung der Wettbewerbsunterlagen
für den im Frühjahr 2016 auszulobenden Investorenwettbewerb. Die europaweite Auslobung im offe-
nen Verfahren erfolgte am 13.4.2016. Sie sah eine Übertragung von zwei Teil-Erbbaurechten an den
Investor vor: zum einen den Erweiterungsbau für das Museum, zum anderen eine sogenannte Block-
randbebauung, die der Investor für die Dauer des Erbbaurechts weitgehend frei beplanen und ver-
markten können sollte. Nachdem im Vergabeverfahren ein potenzieller Bieter Beschwerde im Hinblick
auf einen Verstoß gegen das sog. „Kopplungsverbot" reklamierte, stoppte die Vergabekammer Rhein-
land bei der Bezirksregierung Köln das Verfahren im Dezember 2016. Gegen diese Entscheidung der
Vergabekammer Rheinland legte die Stadt Köln sofortige Beschwerde ein.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 6

Besucherstatistik

EEE
2016 2015

Einzelticket Ständige Sammlung

Kombiticket Ständige Sammlung / Sonderausstellung

Welcome Cards

Jahreskarten

Museums Cards

Familienticket

Zahlende Besucher 88.216) 96.429 8.213
Freie Besucher 43.385 39.369 +4.016 +10, 2
10 135.78] _-4.107

Die Besucher verteilten sich auf die Ständige Sammlung und die Sonderausstellungen wie folgt:

Veränderung
absolut %

I] Anzahl2016

Zahlende Besucher 88.216
Freie Besucher 43.385

Besucher Ständige Sammlung insgesamt 131.601
IT Anzahl 2016

Zahlende Besucher 70.537
Freie Besucher 19.775

Besucher Sonderausstellungen insgesamt 90.312

Die Sonderausstellungen „Schalcken“, „Kreuzbrüder“ sowie „Bührle“ führten zu folgenden Besucher-
zahlen:

termin 2016
Zahlende Besucher 8.136
3320152412016 1. Mr

Besucher Sonderausstellung "Schalcken" | 001 912

Zahlende Besucher 14.656

Besucher Sonderausstellung "Kreuzbrüder" —.; 19.021

Zahlende Besucher 47.745

Besucher Sonderausstellung "Bührle" I] 61.379

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 7

Zum 20. Museumsfest im Mai 2016 erschienen 800 Gäste (im Vorjahr 1.386), zur 17. Museumsnacht
Köln im Oktober 2016 kamen 3.726 Besucher ins Museum (im Vorjahr 4.921).

2, Wirtschaftliche Lage des Museums im Wirtschaftsjahr 2016

Ertragslage / Vergleich mit dem Wirtschaftsplan

Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan stellt sich das Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt dar:

Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.768 4.707
Privatrechtliche Leistungsentgelte

Kostenerstattungen und Kostenumlagen 17

Sonstige ordentliche Erträge [) 32

Personalaufwendungen

Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen

Bilanzielle Abschreibungen

Transferaufwendungen

Sonstige ordentliche Aufwendunge: 12 275

Ordentliche Aufwendungen 6050| 56 58

Gegenüber der Planung, die einen Verlust in Höhe von TEUR 100 prognostizierte, konnte das Wirt-
schaftsjahr 2016 des Museums mit einem Überschuss von TEUR 410 abgeschlossen werden.

Im Vergleich zu den Planansätzen in dem am 28.6.2016 festgestellten Wirtschaftsplan 2016 reduzier-
ten sich die Erträge aus dem Betriebskostenzuschuss in 2016 um TEUR 41 als Folge des dem Museum
zusätzlich zum bereits in die Planung 2016 eingerechneten Kürzungsbeitrag (TEUR 20) belasteten Kon-
solidierungsbeitrag Haushaltsplan 2016/2017. Insgesamt lagen die Zuwendungen und allgemeinen
Umlagen damit TEUR 61 unter Plan. Im Rahmen der privatrechtlichen Leistungsentgelte (TEUR -60)
wurden Mindereinnahmen vor allem bei den Eintrittsgeldern im Bereich der Ständigen Sammlung
(TEUR -29) und der Sonderausstellungen und Projekte (TEUR -73) sowie den Verkaufserlösen
(TEUR -29) erzielt, denen um TEUR 54 erhöhte Ausstellungsgebühren gegenüberstanden. Die geplan-
ten Kostenerstattungen wurden in 2016 leicht (TEUR +12) überschritten. Die sonstigen ordentlichen
Erträge (TEUR 32), die nicht budgetiert wurden, entfallen vor allem auf die Auflösung nicht mehr be-

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 8

nötigter Rückstellungen und Verbindlichkeiten (TEUR 8) sowie sonstige laufende Erträge (TEUR 24).
Die geplanten Erträge wurden damit insgesamt um TEUR 78 (+1,3%) unterschritten.

Die ordentlichen Aufwendungen des Museums entwickelten sich in 2016 gegenüber den budgetierten

Ansätzen wie folgt:

TEUR
3

Personalaufwendungen 1.642 1.463

34

Unterhaltung Grundstück und Gebäude 97
Unterhaltung bewegliches Anlagevermögen
Bewirtschaftung Grundstücke und Gebäude
Kostenerstattungen

Sonstige Sachleistungen

Sonstige Dienstleistungen

Bewachung

EDV-Fremdleistungen

Transporte

Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten
Ausstellungen und Projekte

Sonstige 42 24
‚Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2.982 2.864
Bilanzielle Abschreibungen
Transferaufwendungen I 10] il 44

Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen
Inanspruchnahme von Rechten und Diensten
Geschäftsaufwendungen

Versicherungen und Wertkorrekturen

Betriebliche Steueraufwendungen 0 0 +0
Sonstige ordentliche Aufwendungen E77) KEEP? 7) EEE 7

Ordentliche Aufwendungen | 6050| 542] 588]

Die Personalkosten betrugen bezogen auf die Gesamterträge des Museums im Wirtschaftsjahr 2016 rd.
24,9%. Die Kosten setzten sich wie folgt zusammen:

Dienstaufwendungen
Beiträge zu Versorgungskassen
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung

Beihilfen und Unterstützungsleistungen
Zuführungen zu Pensionsrückstellungen
Zuführungen zu Beihilferückstellungen
Zuführungen zu sonstigen Personalrückstellungen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 9

Die Personalstatistik weist für das Wirtschaftsjahr 2016 folgende Daten aus:

Jahres-
31.03.2016| 30.06.2016| 30.09.2016 | 31.12.2016 | durch-
schnitt

Sollbestand Stellenplan
Beamte
Beschäftigte (TVöD)

4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
19,0 19,0 19,0 190| 19,0
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
20 230 23,0] 23,0)

Beamte 4,0 4,0
Beschäftigte (TVöD) 14,7 14,7 15,0 14,7 14,8
Beschäftigte (Festgehalt) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

=)

Die Personalaufwendungen 2016 unterschritten die geplanten Aufwendungen um TEUR 179, was im
Wesentlichen auf Einsparungen bei den von der Stadt abgerechneten Aufwendungen zur Dotierung der
Pensionsverpflichtungen (TEUR -86) und Beihilfeverpflichtungen (TEUR -33) sowie gegenüber der Pla-
nung reduzierte Sozialabgaben (TEUR -43) zurückzuführen ist. Bei den Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen (TEUR -118) konnten Einsparungen vor allem im Bereich der Unterhaltungskosten des
Museumsgebäudes (TEUR -63) und dessen Bewirtschaftung (TEUR -94) und hier vor allem bei den
Energiekosten (TEUR -95) erreicht werden. Dagegen überstiegen insbesondere die Kosten für ver-
schiedene in Anspruch genommene Dienstleistungen die geplanten Kostenansätze um rd. TEUR 36. Im
Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR -237) fällt vor allem die Kostenreduzierung
bei den Versicherungsbeiträgen (TEUR -232) auf. Insgesamt lagen damit die beim Museum angefalle-
nen ordentlichen Aufwendungen um TEUR 588 (-9,7%) unter den kalkulierten Kostenansätzen.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 10

Die in 2016 vom Museum durchgeführten Sonderausstellungen und Projekte führten erneut zu einem
ausgeglichenen Ergebnis, welches sich wie folgt entwickelte:

I | ser | rer |

Eintrittsgelder 379
Verkaufserlöse

Audioguides, Headsets, Führungen

Ausstellungs-/Leihgebühren, Kostenerstattungen

Zuwendungen/Zuschüsse, Sponsoring, Spe

Zusatzpersonal
Katalog
Bewachung
Transport
Didaktik
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit

Architektur

Versicherung

Abgabe Erlösanteile Impressionismusausstellung Korea/Japan
Sonstiges
en CT

Verwendung zweckgebundener Einnahmen
noch nicht verbrauchte Mittel Fondation Corboud
noch nicht verbrauchte städtische Zuwendungsmittel aus Vorj.
städtischer Sonderausstellungsetat 2016

davon zweckentsprechend verwendet in 2016:

Mittel Fondation Corboud

Mittel Sonderausstellungsetat 2016

= noch nicht verbrauchte Zuwendungsmittel 31.12.2016
= verbrauchte Zuwendungsmittel 2015

Ergebnis Ausstellungs- / Projektbereich

Bezogen auf die einzelnen Sonderausstellungen verteilten sich die Erträge und Aufwendungen wie

folgt:

Sonderausstellung / Projekt Erträge ‚Aufw,
R

Sonderausstellung "Kreuzbrüder"

Sonderausstellung "Schalcken"

Sonstige Sonderauststellungen und Projekte

Ergebnis vor Verwendung der Zuwendungsmittel
Zweckentsprechende Verwendung der Zuwendungsmittel

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 11

Ertragslage / Vergleich mit dem Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich das Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt dar:

I
Zuwendungen und allgemeine Umlagen ; .
Privatrechtliche Leistungsentgelte

Kostenerstattungen und Kostenumlagen
Sonstige ordentliche Erträge

Personalaufwendungen
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
Bilanzielle Abschreibungen
Transferaufwendungen

Sonstige ordentliche Aufwendungen

EEE) EEE ) HEN)
Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis

Eliminiert man die in der Gesamtdarstellung enthaltenen Ergebnisanteile der Sonderausstellungen und
Projekte, stellt sich der insoweit bereinigte Ergebnisvergleich für den Museumsbetrieb des Wirtschafts-
jahres 2016 mit dem Vorjahr wie folgt dar:

Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.231 4.313 82
Privatrechtliche Leistungsentgelte 529
a ee ee An

sonstige ordentlic

RER
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen

Bilanzielle Abschreibungen

Transferaufwendungen

zarstne ordentliche Aufwendungen

ten er na Vena | et al N

Jahresergebnis Museumsbetrieb MER: BER. BR:
Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich

Jahresergebnis gesamt

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 12

Der Anstieg der Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 82 ist im Wesentlichen
auf einen gegenüber dem Vorjahr erhöhten Betriebskostenzuschuss (TEUR +92) zurückzuführen. Der
Ertragsrückgang bei den privatrechtlichen Leistungsentgelten (TEUR -41) ist vor allem Folge der ver-
minderten Eintrittserlöse im Bereich der ständigen Sammlung (TEUR -57). Die sonstigen Erträge fielen
um TEUR 128 hinter das Vorjahr zurück, da in 2016 insbesondere die außerplanmäßigen Erträge aus
der Auflösung von Rückstellungen nicht mehr angefallen sind. Insgesamt lagen damit die betrieblichen
Erträge des Museums in 2016 ohne den Sonderausstellungs- und Projektbereich um TEUR 90 (-1,8%)
unter den Vorjahreserträgen.

Im Bereich der Aufwendungen lagen die Personalaufwendungen um TEUR 70 unter dem Vorjahres-
aufwand, dies vor allem als Folge reduzierter, von der Stadt abgerechneter Aufwendungen zur Dotie-
rung der Pensionsverpflichtungen (TEUR -78) und Beihilfeverpflichtungen (TEUR -22). Bei den Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen standen Mehrkosten (z.B. für Bewachung TEUR +34, Bera-
tungsleistungen TEUR +29) im Wesentlichen Einsparungen im Unterhalt der Gebäude (TEUR -76) ge-
genüber, so dass dieser Kostenbereich um TEUR 25 gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Der Rück-
gang der sonstigen ordentlichen Aufwendungen (TEUR -58) ist vor allem auf Einsparungen bei den
Versicherungsaufwendungen (TEUR -38) und den laufenden Geschäftsaufwendungen bzw. Verwal-
tungskosten (TEUR -18) zurückzuführen. Insgesamt konnten bei den betrieblichen Aufwendungen des
Museums in 2016 (ohne den Sonderausstellungs- und Projektbereich) damit rd. TEUR 160 (-3,5%)
eingespart werden.

Infolgedessen verbesserte sich das Jahresergebnis des Museums für 2016 gegenüber dem Vorjahr
insgesamt um TEUR 70 bzw. 20,6% auf TEUR 410.

Finanzlage

Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirt-
schaftsjahr 2016 (TEUR 5.636) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 5.137) abzudecken, sodass
sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 499 ergab. Insgesamt wurden dabei die
für 2016 geplanten Einzahlungen um TEUR 305 und die geplanten Auszahlungen um TEUR 120 unter-
schritten, so dass das finanzwirtschaftliche Ergebnis aus laufender Verwaltungstätigkeit um
TEUR 185 unter dem Planergebnis (TEUR +684) lag.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 13

Für Investitionen wurden in Wirtschaftsjahr 2016 insgesamt TEUR 52 - und damit TEUR 110 weniger
als geplant — verausgabt. Davon wurden TEUR 10 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um ge-
schenkte Kunstgegenstände handelt. Der Saldo aus Investitionstätigkeit beträgt somit TEUR -42.

Im Ergebnis hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2016 einen Finanzmittelüberschuss in Höhe von TEUR
457 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 31.12.2015
(TEUR 5.192) und zum 31.12.2016 (TEUR 5.650) entspricht. Bei der Beurteilung des frei verfügbaren
Liquiditätsbestands zum 31.12.2016 in Höhe von TEUR 4.712 (ohne die Mittel des Stifterrates) ist wei-
terhin zu berücksichtigen, dass liquiditätsbelastende Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rah-
men der Ausgliederung von der Stadt übernommenen Instandhaltungsverpflichtungen mit einem Rest-
volumen von rd. TEUR 441 bis Ende 2016 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu be-
denken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen Abschreibun-
gen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu vermeiden, müss-
ten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestitionen vorgehalten werden.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 14

Vermögenslage

Die Vermögenslage des Museums stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt
dar:

aui22HS 31122005
TEUR _%

687.068 99,0 687.740 99,1

Lang- und mittelfristig gebund.Vermögenswerte 687. 2 2 687. = Mil

Vorräte

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände “= A R:

Flüssige Mittel 5.650 0 = 5.192 % ;
Kurzfristig gebundene Vermögenswerte
Rechnungsabgrenzungsposten
Vermögen insgesamt

25 0,0
86.076 86.076 12,4
1.469 1.129

410 340 0,0
Eigenkapital
Sonderposten Investitionszuschüsse
Sonderposten
1.037 0,2 992 0,1 +45
i il 948 01 1.457 0,3 -509
Kurzfristiges Fremdkapital
Rechnungsabgrenzungsposten I 53 00 151 00] 98]
Kapital insgesamt

Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.12.2016 eine Eigenkapitalquote! von 99,7%
(zum 31.12.2015 99,6%), einen Verschuldungsgrad? von 0,3% (zum 31.12.2015 0,4%) sowie einen
Anlagedeckungsgrad? von 100,7% (zum 31.12.2015 100,6%). Die Investitionsquote* lag (infolge des
hohen Buchwertes der Kunstbestände im Rahmen des Anlagevermögens) im Wirtschaftsjahr 2016
unverändert bei 0,01 % (in 2015 0,01%).

Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Bilanzsumme
Rückstellungen und Verbindlichkeiten / Bilanzsumme
Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen
Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum 1.1.2016

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 15

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES MUSEUMS / RISIKEN UND
CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Vor dem Hintergrund des am 11.7.2017 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2017 zeichnet
sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 96 ab.

Die geplante Ertragslage 2017 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt dar:

| saznıs | Hanzon | Sue _
Ist 2016 | Plan 2017 | chung

Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.707 4.642
Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.104 1.248
ne und kerunlagen 3 22

en

Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
Bilanzielle Abschreibungen
|Transferaufwendungen

ergebe der utenden Vevratungsiitae | al — Bel — se
rn BE EN BEE:
a En
a — Ergebnis 0 +0]

Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis Br

Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2017 u.a. folgende Sonderausstellungen und

Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert:

* „Von Dürer bis van Gogh — Sammlung Bührle trifft Wallraf“ (23.9.2016 — 12.2.2017),

° „Paris erwacht — Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde“ (7.4.2017 - 9.7.2017),

« „Tintoretto — A Star was born“ (6.10.2017 — 28.1.2018).

® „Die Kunst der Pause“ (24.3.2017 — 5.6.2017; Graphisches Kabinett),

« „1917 - In Erinnerung an Luise Straus-Ernst" (23.6.2017 — 10.9.2017; Graphisches Kabinett) sowie
« „Eine graphische Revolution“ (22.9.2017 — 14.1.2018; Graphisches Kabinett).

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 16

Insgesamt wird für den Ausstellungs- und Projektbereich in 2017 erneut ein ausgeglichenes Ergebnis
angestrebt, das sich wie folgt entwickeln soll:

Abwei-
Ist 2016 | Plan 2017 | chung
TEUR TEUR

| _TEUR |
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 395 319 -76
Privatrechtliche Leistungsentgelte 575 709 +134
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 18 0 -18
Sonstige ordentliche Erträge 0 0 +0
Personalaufwendungen 77 71 -6
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 911 953 +42
sonstige Aufwendungen 0 4 +4
Ordentliche Aufwendungen
|Jahresergebnis Ausstellungs /Projektereich | OOo oo

Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs- und Projektbereichs bereinigte Ver-
gleich des Wirtschaftsplans 2017 mit dem Ist-Ergebnis 2016 stellt sich danach wie folgt dar:

| 1a0ı6 | Dnaoız | ne |
Ist 2016 | Plan 2017 chung

Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.313 4.323 +10
Privatrechtliche Leistungsentgelte 529 545
Kostenerstattungen und Kostenumlagen

Sonstige ordentliche Erträge

Personalaufwendungen
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
Bilanzielle Abschreibungen
Transferaufwendungen

stige ordentliche Aufwendungen

So
Ordentliche Aufwendungen 4.474 4.980
Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit

Jahresergebnis Museumsbetrieb
Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 17

Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2017 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen
Umlagen ein minimaler Ertragszuwachs um TEUR 10 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine
Erhöhung des Betriebskostenzuschusses (TEUR +28) und der Spenden (TEUR +6) bei einem Rückgang
der prognostizierten Fördergelder (TEUR -29) zurückzuführen ist. Im Bereich der privatrechtlichen Leis-
tungsentgelte (TEUR +16) geht das Museum von Mehrerlösen aus Kartenverkäufen für die ständige
Sammlung in Höhe von rd. TEUR 28 aus. Der Rückgang bei den sonstigen ordentlichen Erträge
(TEUR -32) ist dadurch bedingt, dass diese Ertragsposten im Vorhinein nicht zu kalkulieren sind. Ins-
gesamt entsprechen die für 2017 geplanten ordentlichen Erträge des Museumsbetriebs dem Ertragsni-
veau des Vorjahres.

Im Bereich der Aufwendungen wird mit einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 109 so-
wie einem Anstieg der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (TEUR +130) vor allem im Be-
reich der Unterhaltskosten für bewegliches Anlagevermögen (TEUR +28), der Energiekosten
(TEUR +62) und der Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen (Bewachung, Transporte etc.; insge-
samt TEUR +42) gerechnet. Die erwartete Erhöhung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen
(TEUR +238) ist erneut maßgeblich auf den kalkulierten Anstieg der Versicherungsbeiträge
(TEUR +233) zurückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwendungen des Muse-
umsbetriebs deutlich (TEUR +506 bzw. +11,3%) über den Vorjahresaufwendungen liegen.

Vor diesem Hintergrund wird für 2017 mit einem um TEUR 506 (-123,4%) gegenüber dem Vorjahr
reduzierten Ergebnis des Museumsbetriebs gerechnet, welches infolge des ausgeglichenen Planergeb-
nisses im Ausstellungs- und Projektbereich letztlich eine entsprechende Gesamtergebnisentwicklung
des Museums erwarten lässt.

Bezüglich der Finanzplanung für 2017 geht die Betriebsleitung trotz der negativen Ergebnisentwicklung
von einer Erhöhung des Finanzmittelbestands um rd. TEUR 263 aus, die sich zum einen aus dem posi-
tiven Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit (TEUR +365) und zum anderen aus dem Negativsaldo
der geplanten Investitionstätigkeit (TEUR -102) ergibt. Die geplanten Investitionen im Wirtschaftsjahr
2017 entfallen auf die Anschaffung von Kunstwerken mit TEUR 15, die Anschaffung betriebstechni-
scher Geräte (TEUR 13) sowie Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschließlich
Software) des Museums mit TEUR 74.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 18

Nachdem das Wirtschaftsjahr 2016 erneut mit einem bilanziellen Überschuss in Höhe von TEUR 410
abgeschlossen werden konnte, der zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2016 in Höhe von TEUR 1.879
geführt hat, würde das Wirtschaftsjahr 2017 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR -96 diesen Bi-
lanzgewinn entsprechend reduzieren.

Für die nähere Zukunft (2018 — 2021) werden nach aktuellem Kenntnisstand - unter anderem durch
die nach wie vor bestehende Kürzung des Betriebskostenzuschusses - negative Jahresergebnisse prog-
nostiziert (2018: TEUR -117, 2019: TEUR 281, 2020: TEUR 321 und 2021: TEUR 412). Dadurch be-
steht zwar noch keine existenzielle Gefährdung der Vermögens- und Finanzlage des Museums, da das
Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hochwertigen Kunstbestände - über ein
recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2016 TEUR 87.980) und zusätzlich über eine gute Liquiditätsaus-
stattung (per 31.12.2016 TEUR 5.650) verfügt. Mittel- und langfristig muss jedoch ein ausgeglichenes
Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Museums
z.B. dahingehend beeinträchtigt wäre, dass die notwendigen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaß-
nahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsleitung weist deshalb nachdrücklich darauf hin,
dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung
des Museumsauftrags zur Folge hätten.

Im Rahmen des Projekts der Erweiterung des Museums stoppte die Vergabekammer Rheinland bei der
Bezirksregierung Köln das Vergabeverfahren am 28.12.2016. Die Stadt Köln legte daraufhin am
11.1.2017 unmittelbar und fristgerecht sofortige Beschwerde gegen die gefasste Entscheidung beim
OLG Düsseldorf ein. Am 24.5.2017 bestätigte das OLG die Entscheidung der ersten Instanz. Daraufhin
beschloss der Rat der Stadt Köln am 11.7.2017, dass der Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-
Museum & Fondation Corboud mit Blockrandbebauung nicht durch einen Investor realisiert werden soll
und das Investorenvergabeverfahren aufzuheben ist. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, den
Erweiterungsbau mit Blockrandbebauung stattdessen in eigener Bauherrschaft unter größtmöglicher
Inanspruchnahme privater Planungs- und Bauleistungen zu realisieren. Für die Blockrandbebauung
sind Konferenzräumlichkeiten und Büros für die städtische Nutzung in Rathausnähe vorgesehen. Die
Planungskosten werden mit rd. 14 Mio. EUR veranschlagt.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 19

Ansonsten waren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres

2016, aber vor Verfassung dieses Lageberichts eingetreten sind, nicht zu verzeichnen.

Köln, den 30. April 2018

a

m

Susanne Laugwitz-Aulbach
1. Betriebsleiterin / Kulturdezernentin

Beratungsverlauf (3)

19.06.2018 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
TOP 3.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2018 Finanzausschuss
TOP 13.18 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
05.07.2018 Rat
TOP 10.22 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1744/2018
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
12.06.2018
Erstellt
24.05.2018 15:26