AN/0280/2022
Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Auswertung Sperrung Hohenstaufenstr Vorlage 4021/2021"
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Anfrage Grüne - Hohenstaufenstraße
3564 Zeichen
Gleichlautend:
Frau Bezirksbürgermeisterin
Sabine Stiller
Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70
51143 Köln
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Rathaus
50667 Köln
Porz, den 29.01.22
Anfrage zur Sitzung der BV Porz am 17.02.22
hier: Auswertung Sperrung Hohenstaufenstr Vorlage 4 021/2021
Sehr geehrter Frau Bezirksbürgermeisterin,
sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin,
wir bitten sie folgende Anfrage zu Beantworten
Die Vorlage 4021/2021 kommt in ihrer Verkehrszählung und Analyse zu dem Ergebnis:
Die Sperrung der Hohenstaufenstraße verursacht einen Mehrverkehr ist in der Breitenbachstr von 248
Fahrzeugen. Dieser Mehrverkehr von 248 müsste durch die außer in der Hohenstauffenstr. unverän-
derten Einbahnstraßenregelungen über die Straßen im Brücherfeld und Cheruskerstr. und Cimbern-
str. abfließen. Im Brücherfeld wird nach der Sperrung der Hohenstaufenstraße eine Minderung von
318 Fahrzeugen gemessen. Demgegenüber steht in der Cheruskerstr, die in Folge der Straßen Brei-
tenbachstr → im Brücherfeld gemeinsam mit der Cimbernstr. als für den aus der Breitenbachstr zu-
sätzlichen Verkehr zur Verfügung steht eine Erhöhung von 683 Fahrten.
Ich gehe davon aus, dass die Daten der Zählung exakt sind. Damit sind im Zählgebiet 1309 Fahrten
oder 31% weniger Fahrten nach der Sperrung gezählt worden.
Nach ihrer schriftlichen Analyse und Empfehlung entsteht in der Cheruskerstr. ein Mehrverkehr von
+683 Fahrten aus der Summe von +120 Fahrten in der Breitenbachstr. und -318 Fahrten Im Brücher-
feld und damit ein durch die Sperrung verursachter Minderverkehr von 198 Fahrten. Der nun aus dem
„Nichts“ auftauchende Mehrverkehr auf der Cheruskerstr. von 683 Fahrten führt zu der Empfehlung
die Sperrung Hohnestaufenstraße wieder auf zu heben. Dazu folgende Fragen:
1. Wie kann ein Mehrverkehr in der Cheruskerstr. Von 683 Fahrten aus einer Sperrung entstehen, ob-
wohl alle bekannten Rechenarten aus den gezählten Verkehren und den Einbahnstraßenverläufen zu
einem Minderverker von 198 Fahrten führen müsste?
2. Ist es möglich, dass in ihrer Analyse die Sperrung der Cimbernstr. und die Erhöhte Bautätigkeit in
der Fertigstellungsphase der Schule Breitenbachstr. keine Berücksichtigung erfuhr?
3. Liegen zu den geschilderten Beobachtungen Beobachtungsprotokolle vor, die eine objektive nach-
prüfbare Analyse zulassen oder muss davon ausgegangen werden, dass es sich um subjektive Mei-
nungsdarstellungen aus kurzfristigen Momentbeobachtungen und auf Einzelaussagen und Unter-
schriftenlisten berufene Meinungsbildung handelt?
3 a Bei den Unterschriftlisten gab es Unterschrift sdoppelungen war dies der Verwaltung
bekannt?
3 b Kann die Verwaltung diese Beobachtungsprotokol le zur Verfügung stellen?
4. Warum wurde die Sperrung der Hohenstaufenstr. nicht im Geodatenportal eingefügt und so eine
Weitergabe der Sperrung an Navigations-Software verhindert, womit bei einem Stau am Hochkreuz
jegliche Navigationssoftware die Hohenstaufenstr. als Ausweichstrecke nimmt?
5. Wann gedenkt die Verwaltung den Durchgangsverkehr auf die Sperrung der Hohenstaufenstr.
Frühzeitig durch das Aufstellen geeigneter Schilder hin zu weisen?
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Redlin
Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (7)
- Cimbernstraße
- Cheruskerstraße
- Breitenbachstraße
- Hohenstaufenstraße
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
- Im Brücherfeld
- Am Hochkreuz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0280/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 01.02.2022
- Erstellt
- 01.02.2022 09:53