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2748/2019

Planungsbeschluss für den Knotenpunkt Mathias-Brüggen-Straße/Mühlenweg

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 16.08.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 09.09.2019, TOP 9.5

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage1- Lageplan Bestand mit Planung Kreisverkehr

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

5034 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/66/664/3 
664/3 
Vorlagen-Nummer 
 2748/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Planungsbeschluss für den Knotenpunkt Mathias-Brüggen-Straße/Mühlenweg 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung, den Knotenpunkt Mathias-Brüggen-
Straße/Mühlenweg ohne grundlegende Änderungen der Geometrie mit einer dauerhaften Lichtsignal-
anlage zu planen. 
 
 
Alternative:  
keine 
 
 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 09.09.2019

2 
Begründung: 
 
In der Vergangenheit ereigneten sich am Knotenpunkt Mathias-Brüggen-Straße/Mühlenweg zahlrei-
che Unfälle. Nach einem weiteren schweren Unfall im vergangenen Jahr wurde der Knotenpunkt  zur 
Erhöhung der Verkehrssicherheit provisorisch signalisiert. Die Signalisierung besteht bis heute.  
 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hat in ihrer Sitzung am 12.12.2005 unter TOP 9.11 die Verwaltung 
beauftragt zu prüfen, wie der Knotenpunkt Mathias-Brüggen-Straße/Mühlenweg an das gesteigerte 
Verkehrsaufkommen angepasst und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden erhöht werden kann. 
Ein Kreisverkehr wurde vorgeschlagen. 
 
Im Rahmen der Prüfung von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Verwaltung 
sowohl einen Kreisverkehr als auch einen signalisierten Knotenpunktausbau geprüft. 
 
 
Prüfungsergebnis Kreisverkehr 
Auf Grund der spitzen Winkel, mit denen der Mühlenweg an den Knotenpunkt anschließt sowie der 
notwendigen Befahrbarkeit durch den Schwerlastverkehr liegt der Kreisverkehr weit außerhalb der 
Achsen beider Straßen. Um die Befahrbarkeit für den Schwerlastverkehr, den Stadtbus und das Ab-
biegen des Müllfahrzeugs, insbesondere von der südlichen Mathias-Brüggen-Straße kommend hin 
zum östlichen Mühlenweg, zu gewährleisten, ist an der Fahrbahnaußenkante ein Durchmesser von 
rund 36 m erforderlich. Hinzu kommt entlang der Westseite noch ein 2,50 m breiter Gehweg (s. Anla-
ge). 
 
Durch die Größe und auch die Lage außerhalb der bestehenden Straßenachsen ergeben sich mehre-
re unerwünschte Nebeneffekte. Zum einen wird die geschwindigkeitsreduzierende Wirkung des 
Kreisverkehrs teilweise aufgehoben, da ein vom westlichen Mühlenweg kommender PKW, der in die 
südliche Mathias-Brüggen-Straße abbiegt, ebenso wie ein aus der südlichen Mathias-Brüggen-Straße 
kommender PKW, der in die nördliche Mathias-Brüggen-Straße abbiegt, den Kreisverkehr nahezu 
gerade durchfahren kann. Zum anderen besteht trotz der Aufpflasterung des inneren Kreises, der nur 
durch den Schwerlastverkehr genutzt werden soll, die Möglichkeit, dass zwei PKW nebeneinander im 
Kreisverkehr fahren. Dies beinhaltet ebenfalls die Gefahr, dass Radfahrende oder PKW im Kreisver-
kehr überholt werden. 
 
Unabhängig von den fahrgeometrischen Eigenschaften birgt die für die Umsetzung des Kreisverkeh-
res erforderliche Größe und Lage zudem das Problem, dass vor allem im westlichen Bereich Eingriffe 
in das Landschaftsschutzgebiet erforderlich wären. Die für den Bau erforderliche Fläche beläuft sich 
auf rund 660 qm. Je nach erforderlichen Anpassungsarbeiten auf Grund des Geländes ist eine größe-
re Fläche betroffen. In diesem Bereich der Grünfläche befinden sich derzeit auch Freizeitsportanla-
gen. 
 
Die Kosten für den Bau eines Kreisverkehrs belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf rund 
1.200.000€ netto. 
 
 
Prüfungsergebnis signalisierter Knotenpunkt 
Im Falle einer dauerhaften Signalisierung sind insbesondere Optimierungen für den Fußgänger- und 
Radverkehr vorgesehen. Die grundsätzliche Geometrie des Knotenpunktes bleibt erhalten. Die siche-
re Befahrbarkeit für Radfahrende wird u. a. durch die Planung von Schutzstreifen und eigenen Auf-
stellflächen verbessert, ebenso werden zusätzliche Fußgängerüberwege geplant, sodass ein gesi-
chertes Queren auf allen Ästen möglich ist. 
Im Bereich des westlich angrenzenden Landschaftsschutzgebietes wird lediglich die Zuwegung in die 
Grünfläche zusätzlich befestigt werden. 
 
Die Kosten für den Ausbau der bestehenden Kreuzung belaufen sich nach einer ersten Schätzung 
auf rund 450.000€ netto. 
 
Vorschlag zum weiteren Vorgehen

3 
Nach mehreren verwaltungsinternen Rückmeldungen sowie Rückmeldungen aus der Bevölkerung 
funktioniert, trotz Wartezeiten, bereits die provisorische Signalisierung am Knotenpunkt Mathias-
Brüggen-Straße/Mühlenweg zufriedenstellend. 
 
Nach dem Vergleich der beschriebenen Varianten empfiehlt die Verwaltung den Ausbau des Knoten-
punktes mit der bisherigen Geometrie und einer dauerhaften Signalisierung. Durch diese Variante 
werden Eingriffe in Natur und Landschaft minimiert, die Fußgänger- und Radverkehrsführung wird 
optimiert und zudem ist die Herstellung wirtschaftlicher als die des Kreisverkehrs. Der erhöhte Unter-
haltungsaufwand der Lichtsignalanlage gegenüber des Kreisverkehrs wird durch die vorgenannten 
Punkte ausgeglichen. 
 
 
Anlage 
Lageplan Bestand mit Planung Kreisverkehr

Anlage1- Lageplan Bestand mit Planung Kreisverkehr

266 Zeichen

2084
Mathias -  Brügge Straße
Benötigte Fläche Landschaftsschutzgebiet: ca. 660 m
r a  i s
©
Grundstückszufahrt (Tordurchfahrt, heute von M-B-Str.) 
muss über Kreisverkehr oder 
Mühlenweg (durch Landschaftsschutzgebiet) 
eingerichtet werden
athias —  Brüggen —Straße

Beratungsverlauf (1)

09.09.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 9.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Mathias-Brüggen-Straße
  • Mühlenweg

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Details

Aktenzeichen
2748/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
16.08.2019
Erstellt
12.08.2019 10:43