AN/0147/2023
Fördertopf mentale Gesundheit an Schulen
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Volt)
3701 Zeichen
Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Rat der Stadt Köln CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Oberbürgermeiste- rin Frau Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Herrn Helge Schlieben Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 20.01.2023 AN/0147/2023 Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 23.01.2023 Fördertopf mentale Gesundheit an Schulen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Schlieben, die genannten Fraktionen bitten Sie, folgenden Ersetzungsantrag für den TOP 3.1 auf die Tagesordnung der Sitzung des Schulausschuss am 23.01.2023 zu setzen: Beschluss: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für eine Zuteilung des Geldes aus dem Fördertopf für mentale Gesundheit an Schulen zu entwickeln und dem Ausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Zielsetzung ist, die Verteilung der Gelder aus dem Fördertopf mentale Gesundheit an Projekte und Initiativen, die präventive und bera- tende Angebote im Bereich der psychologischen Betreuung für Schülerinnen und Schüler bieten, umzusetzen. 2. Darüber hinaus soll die Verwaltung Zusetzung von Stellen im Bereich der Schulpsy- chologie und Ausweitung der finanziellen Mittel prüfen, um einen verstärkten Einsatz - 2 - von Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern, Schulpsychologinnen und -psychologen und Beratungslehrerinnen und -lehrern zu ermöglichen. Begründung: Durch die nun bereits drei Jahre währende Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Bedingungen wie Unterrichtsausfall, Homeschooling und der Wegfall sozialer Kontakte und gesellschaftlichen Lebens sind junge Menschen einem hohen Druck ausgesetzt. Schon jetzt zeigen Studien, dass viele Jugendliche als Folge der Unsicherheiten unter mentalen Belas- tungen leiden und dass Psycholog*innen und bestehende Therapieangebote den Bedarf nach Unterstützung bei Schülerinnen und Schülern nicht auffangen können; diese Situation hat sich im letzten Jahr durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Unsi- cherheiten in Bezug auf die persönliche Sicherheit sowie die Versorgungssicherheit noch enorm verschärft. Schülerinnen und Schüler benötigen mehr denn je Betreuungs- und Therapieangebote, um ihre mentale Gesundheit zu gewährleisten. Eine erhöhte Handlungsfähigkeit der Schulen als direkter Bezugsort hilft dem Lehrpersonal, selbst besser mit den entstandenen Problemen umgehen zu können, und bietet vor allen Dingen den Schülerinnen und Schülern Auffang- möglichkeiten, wenn ihre mentale Gesundheit gefährdet ist. Die Dringlichkeit zur Konzeption der Verteilung der Fördergelder ergibt sich aus der bereits lange andauernden und nun noch verschärften Situation für junge Menschen. Der Fördertopf für diese Programme sollte so schnell wie möglich abrufbar sein, um gerade die Schwächsten unserer Gesellschaft in unsi- cheren Zeiten nicht allein zu lassen. Mit diesem Antrag möchten die genannten Fraktionen die unterschiedlichen Ideen und Herangehensweisen bündeln und gemeinsam und demokra- tisch eine angemessene Infrastruktur zum Schutz der mentalen Gesundheit von Schülerin- nen und Schülern errichten. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer Fraktionsgeschäftsführer Bündnis 90/Die Grünen gez. Niklas Kienitz CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE gez. Ulrich Breite FDP-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0147/2023
- Typ
- Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Volt)
- Datum
- 20.01.2023
- Erstellt
- 20.01.2023 14:18