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2360/2020

Sachstandsbericht zum 30.06.2020 bezüglich der Umsetzung des Landesförderprogramms "Gute Schule 2020"

Mitteilung Ausschuss 27.08.2020

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 31.08.2020, TOP 7.10

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

21228 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/40/402/2 
 
Vorlagen-Nummer  24.08.2020 
 2360/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 24.08.2020 
Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation 24.08.2020 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 31.08.2020 
 
Sachstandsbericht zum 30.06.2020 bezüglich der Umsetzung des Landesförderprogramms 
"Gute Schule 2020" 
Die NRW.BANK stellt in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Land NRW den Kommunen und Städ-
ten in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landesförderprogramms „Gute Schule 2020“ in den Jah-
ren 2017 bis 2020 insgesamt 2 Milliarden Euro zur Finanzierung von Sanierung, Modernisierung und 
Ausbau der kommunalen Schulinfrastruktur zur Verfügung. Gemäß Förderrundbrief Nr. 39 erhält die 
Stadt Köln im Rahmen des Förderprogramms für die Jahre 2017 bis 2020 hiervon jeweils 24,895 Mil-
lionen Euro, wobei die Zins- und Tilgungsleistungen für die bereit gestellten Kredite vom Land NRW 
getragen werden. 
 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 04.04.2017 die Umsetzung des Förderprogramms mit 
einem entsprechenden Maßnahmenkatalog beschlossen. Der Maßnahmenkatalog sieht vor, dass die 
Fördergelder für Digitalisierungsmaßnahmen, Sanierungen, Renovierungen, Lernmittel, technische 
Geräte, Möbel und für Maßnahmen zur Verbesserung und Aufwertung der Schulhöfe verwendet wer-
den sollen. Weitere Fördergelder sollten für bereits personalisierte Baumaßnahmen der Gebäudewirt-
schaft verwendet werden, um den gesamtstädtischen Haushalt zu entlasten. Der Ratsbeschluss sieht 
vor, dass die Stadt Köln die Fördergelder in voller Höhe abrufen und verausgaben soll. 
 
Die Stadt Köln hat die Fördergelder für die Jahre 2017 bis 2019 in Höhe von insgesamt 74,685 Millio-
nen Euro in voller Höhe abgerufen. Hierv on sind mit Stand 30.06.2020 ca. 68,7 Millionen Euro ve r-
ausgabt worden. Für die verbleibenden ca. 6 Millionen Euro sind bereits Aufträge erteilt worden bzw. 
wurden bereits Bestellungen getätigt. 
 
Der Förderantrag für das Jahr 2020 in Höhe von 24,895 Millionen Euro wurde bereits gestellt und die 
Bewilligung/Anweisung der letzten Förderrate ist im Juli 2020 erfolgt. Auch für diesen Betrag sind 
bereits Bestellungen/Vormerkungen in nahezu voller Höhe erfolgt. Gemäß den geltenden Förderricht-
linien können die Fördergelder bis 48 Monate nach Auszahlung vom jeweiligen Zuwendungsempfän-
ger verwendet und abgerechnet werden. Nach heutigem Sachstand wird die Stadt Köln die komplet-
ten Fördergelder bis zum I./II. Quartal des Jahres 2022 verausgabt und abgerechnet haben. 
 
Um eine feingliedrige Verteilung der Fördergelder auf möglichst alle Kölner Schulen zu erreichen, 
waren diese aufgerufen, über das Bedarfsmodul „tIPS“ Einzelanträge zu stellen. Insgesamt sind ca. 
7.000 Einzelanträge der Schulen fristgerecht gestellt worden. Hiervon sind bereits ca. 5.250 Anträge 
abschließend bearbeitet. Weitere ca. 1.250 Anträge befinden sich in Bearbeitung bzw. es wurden 
hierfür schon Aufträge erteilt oder Bestellungen getätigt. Es verbleiben noch ca. 500 Anträge, wo eine 
Bearbeitung noch erfolgen wird.

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Im Einzelnen wurden die bisher verausgabten Fördergelder in Höhe von ca. 68,7 Millionen Eu-
ro bis zum 30.06.2020 wie folgt verwendet: 
 
 
Baukostenzuschüsse für die Gebäudewirtschaft:    ca. 16,5 Mio. € 
 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat  für die Umsetzung der bereits personalisierten Neuba u-
maßnahmen der Schulstandorte „Ossietzkystraße“, „Genovevastraße“ und „Kolkrabenweg“ Zuschüs-
se in Höhe von ca. 16,5 Millionen Euro erhalten und in voller Höhe verausgabt. 
 
Kauf von Schulcontainern über die Gebäudewirtschaft:   ca.   5,1 Mio. € 
 
Um zusätzliche Schülerplätze zu schaffen, wurden in den Jahren 2017/2018 über das Förderpr o-
gramm Schulcontainer beschafft und aufgestellt. Die Kosten hierfür haben ca. 5,1 Millionen Euro be-
tragen. 
 
Digitalisierungsmaßnahmen:       ca. 25,5 Mio. € 
 
Die Förderung zur Digitalisierung der Kölner Schulen ist ein weiterer Schwerpunkt des Förderpr o-
gramms. 
 
So wurden vom Jahr 2017 bis zum 30.06.2020 zahlreiche digitale Geräte beschafft. Die Kölner Schu-
len haben dabei zunehmend Bedarfe für die Ausstattung mit audiovisuellen Medien und Informations-
technologien an den Schulträger gemeldet. Schwerpunkt der Anträge war die Ausstattung mit Ta b-
lets, mit Präsentationstechnik und deren Verbindungstechnologien. 
 
So wurden bis zum 30.06.2020 über 8.000 iPAD`s (davon a lleine im Jahr 2019 3.500 Stück) für die 
Kölner Schulen über das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ beschafft. Darüber hinaus wurden im 
Jahr 2019 über 500 Beamer (davon 60 mobile Einheiten) und ca. 600 Apple-TV ausgeliefert und mon-
tiert. 
Da im Jahr 2020 mit der Umsetzung des Rahmenvertrages für die Touch-Panels zu rechnen ist, ha-
ben viele Schulen auf die Ausstattung mit Beamern verzichtet, um diese neue Technologie für ihre 
Schule zu nutzen. 
 
Die Ausstattung der Kölner Schulen in städtischer Trägerschaft mit  einem flächendeckenden WLAN 
erfolgte bis zum Jahresschluss 2019 an 60 weiteren Schulen, so dass bis zum Jahresende 2019 ins-
gesamt 200 Schulen mit flächendeckendem WLAN ausgestattet sind. 
 
In den Jahren 2018 und 2019 wurde des Weiteren mit der Beschaffung von „digitalen schwarzen 
Brettern“ (DSB) fortgefahren. Von diesen Informationstafeln wurden bisher an den Kölner Schulen 
etwa 40 Stück ausgeliefert und montiert. 
Für die Montage und Inbetriebnahme der DSB müssen in den meisten Fällen jedoch Elektro - und 
Datenverarbeitungskabel verlegt werden. Da die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln aufgrund fehlen-
der personeller Kapazitäten im Vorfeld des Förderprogramms diese vielen kleinteiligen Aufträge ab-
lehnen musste, wurde vom Amt für Schulentwicklung ein externes Ingenieurbüro beauftragt, das die-
se Arbeiten plant und die entsprechenden Arbeiten ausschreiben und bautechnisch begleiten wird. So 
sollen bis zum Abschluss des Förderprogramms noch weitere ca. 100 DSB ausgeliefert und montiert 
werden. 
 
Darüber hinaus ist den Kölner Schulen auf Antrag die KIKS App zur Verfügung gestellt worden. Hier-
über können Schüler und Lehrer Informationen und Daten austauschen. So können die Schüler u.a. 
auch auf die Vertretungspläne der Schule mit dem Handy zugreifen. Nachdem der Schulträ ger die 
KIKS App zunächst den fortbildenden Schulen zur Verfügung stellen konnte, können nun seit Jahres-
beginn auch die Grund- und Förderschulen diesbezüglich einen Antrag stellen. Insgesamt können so 
über das Förderprogramm bis zu 180 Lizenzen erteilt werden. 
 
Im Rahmen des Förderprogramms werden darüber hinaus 25 Kölner Schulen eine Neu- oder Moder-
nisierungsverkabelung CAS erhalten. Diese Maßnahmen werden von drei externen Ingenieurbüros

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geplant und begleitet. Acht der Baumaßnahmen sind nahezu abgeschloss en. Die weiteren 17 Ba u-
maßnahmen werden im Jahr 2020 und 2021 abgeschlossen sein. 
 
In enger Zusammenarbeit mit allen an der Digitalisierung der Kölner Schulen Beteiligten (Amt für In-
formationsverarbeitung und IT-Schulservice im Amt für Schulentwicklung) we rden weiterhin zahlrei-
che Maßnahmen gefördert, um den Bedarfen auf digitale Ausstattung der Schulen zu entsprechen 
und die Teilnahme am modernen digitalen Unterricht zu ermöglichen. Auch im Jahr 2020 und 2021 
werden hierzu weitere Fördergelder, auch in Ver bindung mit den Zuschüssen aus dem „DigitalPakt 
NRW“ und den eigenen Finanzmitteln des Schulträgers eingesetzt, um den Schulen die Arbeit mit 
neuen Technologien zu ermöglichen, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Ereignisse. So sollen 
auch Maßnahmen zur Förderung des „Home-Schooling“ umgesetzt werden. 
 
Sanierungen, Umbauten, techn. Anlagen d. Gebäudewirtschaft:  ca.   6,6 Mio. € 
 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln wurde im Rahmen des Förderprogramms mit vorher abg e-
stimmten Serviceaufträgen für Sanie rungs-, Renovierungs-, Modernisierungs- und Umbauarbeiten 
beauftragt. 
So wurden einige Arbeiten zur Optimierung des zu nutzenden Schulraums durchgeführt. In einigen 
Schulen wurden Akustikdecken erneuert und modernisiert. Des Weiteren wurden Arbeiten an techni-
schen Anlagen ausgeführt, wobei ein Schwerpunkt der Einbau von mechatronischen Schließanlagen 
in einigen Kölner Schulen bildet. 
 
Des Weiteren wurden über die Gebäudewirtschaft einige größere Baumaßnahmen ausgeführt. So 
wurde das komplette Schulgelände der Förderschule am Alten Mühlenweg neu gestaltet. Es wurden 
dort eine Fußballarena und neue Kletterspielgeräte montiert. Das komplette Gelände wurde neu ge-
staltet, um eine bessere Entwässerung sicherzustellen. 
Weitere größere Baumaßnahmen betreffen die OGS-Küchen in den Kölner Schulen. So finden derzeit 
umfangreiche Umbauarbeiten in der GGS Steinbergerstraße statt. 
 
Sanierung von Schulsportanlagen:      ca.   0,3 Mio. € 
 
Im Rahmen des Förderprogramms sollen die Schulsportanlagen des Gymnasiums Humboldtstraße in 
Köln-Porz und des Schulzentrums Ostheim am Hardtgenbuscher Kirchweg umfangreich saniert wer-
den. Die Maßnahmen sollen in den Jahren 2020 und 2021 unter Regie des Sportamtes der Stadt 
Köln durchgeführt werden. Hierzu sind externe Planer beauftragt worden und hierdurch bisher Pl a-
nungskosten in Höhe von ca. 300.000 Euro entstanden. Die Baukosten der beiden Maßnahmen wer-
den etwa 4 Millionen Euro betragen. 
 
Technische Geräte, Lernmittel und Möblierung:    ca.   8,3 Mio. € 
 
Auf Antrag der Kölner Schulen wurden durch die Objektbetreuer und –innen beim Amt für Schulver-
waltung und den Schulsachbearbeitern und -innen der Bezirksämter zahlreiche Möbel, technische 
Geräte und Lern- und Unterrichtsmittel beschafft. So wurden etwa zahlreiche Klassen- und Fachräu-
me, OGS -Räume, aber auch Küchen und Bereiche der Verwaltung und Lehrer mit neuen Möbeln 
ausgestattet.  
Durch das Förderprogramm konnten zahlreiche zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden, die auf-
grund von finanzwirtschaftlichen Zwängen sonst nur schwer umsetzbar gewesen wären. 
 
Diese zusätzlichen zahlreichen Einzelaufträge wurden mit hohem Einsatz durch das oben genannte 
Bestandspersonal im Amt für Schulentwicklung und den Bezirksämtern bearbeitet. 
 
Bei der Prüfung und  Bewilligung der Einzelanträge, konnten insbesondere die Schulen, die sich in 
den definierten Sozialräumen befinden, berücksichtigt werden, so wie es der Ratsbeschluss zur Um-
setzung des Förderprogramms vorsieht. 
 
 
 
Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen:    ca.   3,4 Mio. €

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In ca. 160 Schulstandorten im ganzen Stadtgebiet wurden bis zum 30.06.2020 Renovierungs - und 
Modernisierungsmaßnahmen auf Einzelantrag der Kölner Schulen durchgeführt. Diese Maßnahmen 
wurden, wie es der Ratsbeschluss zur Umsetzung des Förderpro gramms vorsieht, unter Federfüh-
rung der Abteilung Arbeitsmarktförderung im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln 
durch die Kölner Beschäftigungsträger des 2. Arbeitsmarktes durchgeführt. Aufgrund der vielen, auch 
oft kleinteiligen Aufträge sollten hierdurch die personellen Kapazitäten bei der Gebäudewirtschaft ge-
schont werden. 
 
So wurden zahlreiche Renovierungs - und Sanierungsanstriche, aber auch kleinere Bodenbelags -, 
Trockenbau-, Schreiner- und Schlosserarbeiten durchgeführt. 
 
In zahlreichen Schulen wurden darüber hinaus Gardinen zur Verdunkelung und zum Sonnenschutz 
von einem Kölner Beschäftigungsträger eigenständig hergestellt und montiert. 
 
In allen Projekten im Rahmen des Förderprogramms wurden gemäß den gesetzlichen Vorgaben kei-
ne Teilnehmer „Arbeitsgelegenheiten“ eingesetzt. Vielmehr wurden die zahlreichen Projekte durch 
das Stammpersonal bei den Beschäftigungsträgern und gut 30 hierfür neu geschaffene sozialvers i-
cherungspflichtige Arbeitsverhältnisse durchgeführt. Diese kommunal geförderten Arbeitsverhältnisse 
wurden mit vorher arbeitslosen Jugendlichen und/oder Langzeitarbeitslosen abgeschlossen, was den 
positiven gesamtstädtischen Aspekt der Einsparung von Transferleistungen mit sich bringt. 
 
Viele dieser Einzelmaßnahmen wären ohne de n Einsatz der Beschäftigungsträger und der Mithilfe 
des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln nicht umsetzbar gewesen. 
 
Maßnahmen zur Verschönerung und Aufwertung der Schulhöfe:  ca.   3,0 Mio. € 
 
Wie es der Maßnahmenkatalog zur Umsetzung des Förderprogramms vorsieht, werden mit den För-
dergeldern auch Projekte zur Verbesserung, Verschönerung und Aufwertung auf den Kölner Schulhö-
fen gefördert. 
 
So sind bis zur Mitte des Jahres 2020 auf über 180 Kölner Schulstandorten entsprechende Maßnah-
men durchgeführt worden. 
 
Neben Umgestaltungen zur besseren Nutzung der Schulflächen (z.B. Anlegen von Schulgärten) wur-
den zahlreiche Spiel - und Sportgeräte (z.B. Kletterspinnen, Kletterkombinationen, Recks tangen, 
Schaukeln, Tischtennisplatten. Outdoorkicker, Basketballkörbe etc.) für die Kölner Schulen beschafft 
und montiert. Darüber hinaus wurden auf vielen Schulhöfen Roller- und Fahrradständer montiert und 
Sitzgelegenheiten geschaffen. 
 
Bei der Auswahl und Beschaffung der bewilligten Gegenstände wurde insbesondere auf die Nachhal-
tigkeit der Materialien geachtet, damit der Stadt Köln künftig möglichst geringe Kosten für Unterha l-
tung und Wartung entstehen. So wurde etwa der Fallschutz unter neuen Spielgeräte n in der Regel 
aus hochwertigem, nachhaltigem synthetischem Material erstellt. Spielgeräte und Sitzgelegenheiten 
wurden ebenfalls größtenteils aus Kunststoff hergestellt. 
 
Die Planung der zahlreichen Schulhofumgestaltungen wurde von einer Ingenieurin im Amt für Sozia-
les, Arbeit und Senioren durchgeführt, um personelle Kapazitäten bei der Gebäudewirtschaft zu 
schonen. Die Ingenieurin wurde befristet an dieser Stelle zugesetzt, da die baubegleitenden Arbeiten 
auf den Schulhöfen (Umgestaltungen, Montagearbeiten, Pflanzungen, Zaunbau, Entsiegelungen etc.) 
von den Kölner Beschäftigungsträgern ausgeführt werden. 
 
Die Beschaffung und Montage der Spiel - und Sportgeräte, sowie der Erstellung des synthetischen 
Fallschutzes erfolgt durch Firmen aus dem Rahmenvertrag der Stadt Köln. 
 
 
Im Folgenden werden beispielhaft Einzelmaßnahmen/Beschaffungen vorgestellt, die ohne den 
Einsatz der Fördergelder aufgrund von haushaltswirtschaftlichen Zwängen nicht oder nur in

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Teilen durchführbar gewesen wären: 
 
 
Gestaltung einer Fläche als Wildbienengarten im Rahmen eines Umweltprojektes in der GGS 
Nesselrodestraße: 
 
In der oben genannten Schule wurde im Rahmen eines Umweltprojektes eine Fläche zum Wildbi e-
nengarten umgestaltet. Hierzu wurden Obstbäume und Stauden gepflanzt, eine Wildbien ennisthilfe 
und Vogelfutterstellen aufgestellt, ein Hochbeet und eine Wildwiese angelegt. 
 
Die Fläche wird mittlerweile im Rahmen des Sachunterrichtes von 2 Garten-AG´s genutzt. Die Schü-
ler bauen Bienenhotels, beobachten Insekten und Gartentiere, pflegen den Garten, pflanzen Gemüse 
und bereiten dies nach der Ernte als Essen zu. 
 
Austausch des kompletten Fußbodenbelags in der GGS Westerwaldstraße zur Schaffung einer 
Fläche für Sportunterricht: 
 
Die GGS Westerwaldstraße besitzt für den Sportunterricht keine e igene Turnhalle. So wurde in der 
Aula der komplette Fußboden erneuert, so dass diese neben den üblichen Veranstaltungen nun auch 
für Sportunterricht, wie etwa Turnen und Tanzen, genutzt werden kann. 
 
Erneuerung des „Fachraums Frisör“ zu Lernzwecken im BK Humboldtstraße: 
 
Die Ausstattung des „Fachraums Frisör“ war überaltert und der Raum war zuletzt nur noch wie ein 
üblicher Klassenraum ausgestattet. Die komplette Einrichtung wurde entsorgt, da diese überaltert und 
in großen Teilen defekt war. Im Rahmen der Sanierung des Raumes wurde das komplette Konzept 
von einer Firma für Frisöreinrichtungen geplant und die Umgestaltung durchgeführt. 
 
Es wurden „Bedienplätze“ mit Stühlen, Fußstützen und Spiegeln an den Wänden geschaffen. Des 
Weiteren wurden neue Rückwärtsw aschbecken beschafft und entsprechend positioniert. Analog zu 
üblichen Frisörsalons wurden die Arbeitsplätze mit Holz verkleidet und es wurde eine Shampoo-Bar 
installiert. 
 
Entgegen der vorherigen klassischen Zweier-Schülertische haben die neuen Tische nun eine Trapez-
form und können so der jeweiligen Unterrichtssituation angepasst werden. Darüber hinaus konnten 
noch mobile Übungskopfhalter angeschafft werden. Die Lehrkraft verfügt nun über einen ergonom i-
schen Lehrerstuhl. 
 
Durch diese Umgestaltung und Modernisierung des Raumes ist die Schule nun in die Lage den Un-
terricht betriebsnah zu gestalten. 
 
 
Digitale Vollausstattung von Schulen in den definierten Sozialräumen (GGS Konrad-Adenauer-
Str./ GGS Riphahnstr. / HS Karl-Marx-Allee/ GGS von-Bodelschwingh-Str): 
 
Der Ratsbeschluss zur Umsetzung des Förderprogramms sieht vor, dass Schulen, die in den definier-
ten Sozialräumen liegen, besonders gefördert werden sollen. So sind beispielsweise den oben b e-
nannten Schulen die Anträge auf digitale Ausstattung in vollem U mfang entsprochen worden. Die 
Vollausstattung umfasst für diese 4 Schulen u.a. 348 iPads, 13 iPad -Wagen, 4 Mac-Mini, 7 Note-
books mit Wagen, 2 Laserdrucker, 100 Kopfhörer/Headsets, 43 PC, 50 Bluetooth-Boxen, 2 Dokumen-
tenkameras und 42 Beamer. 
 
 
Anlegen eines Schulgartens in der GGS Riphahnstraße: 
 
Auf dem Schulhof der GGS Riphahnstraße wurde u.a. ca. 80 qm Asphaltfläche entsiegelt und mit 
Oberboden aufgefüllt. Der Bereich wurde dann entsprechend eingefriedet.

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Hier sollen die Schülerinnen und Schüler nun eig enständig einen Schulgarten anlegen und pflegen. 
Mit einem Folgeprojekt vom Amt für Stadtentwicklung und Amt für Umweltschutz erhält die Schule 
nun eine Förderung in Form von 10 Wochenstunden für einen Gärtner, der hierbei entsprechende 
Anleitungen für die Schülerinnen und Schüler geben wird. 
 
Weiterhin wurde in der Schule ein „Fühlpfad“ gebaut und mit unterschiedlichen Materialien gefüllt. Ein 
Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten aus Naturstein komplettieren die Maßnahmen auf dem 
Schulhof. 
 
 
Große Spiel- und Sportgeräte für Förderschulen: 
 
Auf den Schulhöfen von mehreren Förderschulen wurden neue große Spiel - und Sportgeräte von 
Rahmenvertragspartnern der Stadt Köln montiert. So hat die Förderschule Rochusstraße ein etwa 5 
Meter hohes Kletterspielgerät (Spaceball) erhalten. Für die Förderschule Redwitzstraße wurde eine 
große Spiel- und Kletterkombination mit Rutschen und Schaukeln beschafft. Die Förderschule Berli-
ner Straße hat eine neue Nestschaukel erhalten. Alle Spielgeräte wurden mit hochwertigem, nachhal-
tigem synthetischen Fallschutz versehen. In den kommenden Wochen wird auf dem Schulhof der 
Förderschule Blumenthalstraße ein großer Niedrigseil-Kletterparcours montiert. 
 
 
Gardinen zur Verdunkelung der Klassenräume: 
 
In vielen Kölner Schulen wurden/werden auch in den Jahren 2019/2020 Verdunkelungsgardinen mon-
tiert. Diese werden, wie es der Ratsbeschluss zur Umsetzung des Förderprogramms vorsieht, von 
einem Kölner Beschäftigungsträger hergestellt und montiert. So wurden etwa im Jahr 2019 etwa 75 % 
aller Klassenräume des Gymnasiums Pesch in der Schulstraße mit neuen Verdunkelungsgardinen 
ausgestattet. In den verbleibenden Räumen werden noch in diesem Jahr weitere Gardinen zur Ve r-
dunkelung montiert, so dass dann die komplette Schule ausgestattet sein wird. 
 
 
Anstricharbeiten im Berufskolleg Weinsbergstraße 
 
Im Berufskolleg Ehrenfeld wurde am Standort Weinsbergstraße ein umfangreicher Sanierungsa n-
strich durchgeführt. Es wurden durch einen Kölner Beschäftigungsträger alle Flure und Treppenhäu-
ser gestrichen. Des Weiteren haben ca. 40 Klassen- und Fachräume einen neuen Anstrich erhalten. 
Aufgrund der hohen Kosten wäre ein Anstrich aller Flure und Treppenhäuser, sowie der Großteil der 
Klassenräume ohne das Förderprogramm aufgrund haushaltswirtschaftlichen Zwänge nicht möglich 
gewesen. 
 
 
 
Ausblick: 
 
Bis zur Beendigung des Projektes und Abrechnung der Fördergelder voraussichtlich Anfang des Jah-
res 2022 werden weiterhin noch viele Einzelanträge der Schulen bearbeitet. So werden noch in weite-
ren Schulen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. Weiterhin werden noch in einigen 
Schulen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf den Schulhöfen ausgeführt. 
Des Weiteren ist die Finanzplanung des Projektes so flexibel, dass bei Bedarf auch noch technische 
Geräte, Unterrichtsmittel und Möbel beschafft werden können, wenn diese nicht über das reguläre 
Budget des Amts für Schulentwicklung finanzierbar sind. 
 
Weitere Finanzmittel werden in Abstimmung mit den Fördergeldern des „DigitalPakt NRW“ für Digita-
lisierungsmaßnahmen verwendet, insbesondere auch für mobile Endgeräte, weil diese über den „Di-
gitalPakt NRW“ fördertechnisch nur in begrenztem Maße beschafft werden können. 
 
In den Jahren 2020 und 2021 werden des Weiteren noch die Sanie rung der Schulsportanlagen des

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Gymnasiums Humboldtstraße und des Schulzentrum Ostheims bautechnisch umgesetzt und fina n-
ziert. Hierfür sind etwa 4 Millionen Euro vorgesehen. Weiterhin soll die Gebäudewirtschaft der Stadt 
Köln noch Serviceaufträge im Rahmen des Förderprogramms in Höhe von ca. 4 Millionen Euro aus-
führen und abrechnen. 
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (3)

24.08.2020 Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation
TOP 2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.08.2020 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.19 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2020 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2360/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.08.2020
Erstellt
03.08.2020 08:49