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3842/2019

Benennung von drei Planstraßen und einer Platzfläche im Baugebiet Euroforum Nord in Köln-Mülheim

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 21.11.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 09.12.2019, TOP 9.1.2

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage Plan Euroforum Nord

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

4223 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/23/235/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3842/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Benennung von drei Planstraßen und einer Platzfläche im Baugebiet Euroforum Nord in Köln-
Mülheim 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt, die Planstraße, die in Höhe der Adam-Stegerwald-Str. von 
der Deutz-Mülheimer Straße in nordwestliche Richtung abgeht, nach etwa 100 Metern in nördliche 
Richtung abknickt und dann in den Auenweg mündet, in 
 
KHD-Straße 
zu benennen, 
 
die Planstraße, die als Stichstraße von der Deutz-Mülheimer Straße in nordwestliche Richtung abgeht 
und nach etwa 90 Metern an einer Platzfläche endet, in 
 
Van-der-Zypen-Straße 
zu benennen, 
 
die gesamte Platzfläche, zwischen der Van-der-Zypen-Str., den denkmalgeschützten ehemaligen 
Schwebebahnfertigungshallen und dem denkmalgeschützten ehemaligen Magazinbau, in 
 
Am Eckigen Rundbau 
zu benennen und 
 
die Planstraße, die als Verlängerung der Messeallee Nord etwa 120 Meter in nordöstliche Richtung 
verläuft und an der Platzfläche Am Eckigen Rundbau endet, in die 
 
Messeallee Nord 
 
mit einzubeziehen. 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 09.12.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Für das Gebiet nördlich des Zoobrückenzubringers (B55a), zwischen der Messeallee Nord, der ICE-
Trasse der Bahn, einschließlich zweier 20 Meter breiter Streifen zwischen Bahntrasse und dem Au-
enweg und einer etwa 50 Meter breiten Fläche nördlich der Bahnbrücke, einschließlich des Grund-
stücks der Villa Charlier, bis zum Auenweg, wurde der Bebauungsplan Nr. 69460/07 gefasst. 
 
Das Plangebiet wird im Westen durch den Auenweg, im Osten durch die Deutz-Mülheimer Straße 
und im Süden durch das Messegelände begrenzt und soll durch eine der Planstraßen durch eine 
Querbindung zwischen der Deutz-Mülheimer Straße und dem Auenweg erschlossen werden. 
 
Zur Benennung: 
 
KHD: 
Die für die Technik- und die Wirtschaftsgeschichte bedeutendste Firma Kölns, Klöckner-Humboldt-
Deutz AG, fand ihren Ursprung in 1864. Dem Kaufmann Nikolaus August Otto gelang es, den neuen 
Zweitakt-Gasmotor von Étienne Lenoir zu verbessern.  
1869 zog Otto auf ein größeres Firmengelände zwischen Auenweg und Deutz-Mülheimer Straße in 
Köln-Mülheim, um eine Motorenfabrik zu bauen. Dort folgten die entscheidenden Schritte auf dem 
Weg zum Weltruhm. Otto und der Techniker und Industrielle, Eugen Langen, konnten das Werk um 
die Jahrhundertwende ausbauen. Nun produzierten sie Motoren für den stationären Einsatz, für Lo-
komotiven und Schiffe – auch den 1897 erfundenen Dieselmotor. 
1923 übernahm der Stahlindustrielle Peter Klöckner den Vorsitz des Aufsichtsrats. 
Er fusionierte das Unternehmen 1930 mit der Maschinenbauanstalt Humboldt im benachbarten Kalk 
und formte 1938 schließlich den Großkonzern „Klöckner-Humboldt-Deutz AG“. 
Während des Wirtschaftswunders expandierte KHD kräftig. 2002 endete die Produktion an der Deutz-
Mülheimer Straße.  
 
 
Van der Zypen: 
Ferdinand van der Zypen wurde 1816 in Lüttich geboren und betrieb dort eine Werkstatt für Postkut-
schen. Im Jahre 1845 gründete er zusammen mit Albert Charlier die Firma van der Zypen & Charlier, 
eine der ersten deutschen Waggon-Fabriken. Der Betrieb war an vielen richtungsweisenden Entwick-
lungen elektrischer Schienenfahrzeuge beteiligt. Nach dem Tod von Ferdinand van der Zypen im Jah-
re 1863 führten dessen Söhne Julius und Eugen das Unternehmen weiter. Die schwierige Marktlage 
führte 1959 zur Fusion mit Klöckner-Humboldt-Deutz. 1967 endete die Waggonproduktion am histori-
schen Standort. 
 
 
Am Eckigen Rundbau: 
Um 1908 entstand auf einem dreieckigen Restgrundstück innerhalb des eng bebauten Geländes der 
Waggonfabrik van der Zypen & Charlier an der Deutz-Mülheimer Straße einer der ungewöhnlichsten 
Industriebauten Kölns. Der sogenannte „Eckige Rundbau“ hat seinen Namen wegen seiner speziellen 
Architektur. Hierbei handelt es sich um einen dreiecksförmigen Grundriss mit einem runden zentralen 
Atrium. Der als Magazin genutzte Bau ist einer der ersten Stahlbeton-Zweckbauten in Köln. 
 
Anlage

Anlage Plan Euroforum Nord

74 Zeichen

NAnlage
KHD-Straße
Van-der-Zypen-Straße
Am Eckigen Rundbau
Messeallee Nord

Beratungsverlauf (1)

09.12.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.1.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Deutz-Mülheimer Straße
  • Mülheimer Straße
  • Auenweg
  • Adam-Stegerwald-Straße
  • Messeallee Nord

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Details

Aktenzeichen
3842/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
21.11.2019
Erstellt
05.11.2019 10:00