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2007/0329

Jahresrechnung 2005 der Stadt Darmstadt hier: Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jahresrechnung 2005 und Entlastung des Magistrats

Magistratsvorlage 29.05.2007

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2007/0329

2735 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
31.05.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II       
 
Amt: Kämmerei  
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
II                      20 
14                    Stvv  
 
Vorlage-Nr. 2007/0329 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
365  
 
 
Betreff: Jahresrechnung 2005 der Stadt Darmstadt 
hier: Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der  
        Jahresrechnung 2005 und Entlastung des Magistrats 
 
 
 
 
 
Vorlage vom: 29.05.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Schlussbericht des Revisionsamtes vom 15. Mai 2007 über die Prüfung der Jahresrechnung 2005 
wird gemäß § 113 HGO der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vor-
gelegt. 
2. Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, dem Magistrat gemäß § 114 Abs. 1 HGO Entlastung 
zu erteilen. 
 
 
Anlagen: Schlussbericht des Revisionsamtes 
 
Beschluss des Magistrats vom 06.06.2007 
 
Der Vorlage wird zugestimmt. 
MD Pliquett erläutert schwerpunktmäßig den Schlussbericht des Revisionsamtes und beantwortet die 
vom Magistrat an ihn gestellten Fragen.

2 
 
 
 
 
 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 29. Mai 2007 
 
 
Begründung: 
 
Die vom Magistrat mit Beschluss vom 21.03.2007 festgestellte Jahresrechnung 2005 schließt im Ver-
waltungshaushalt wie folgt ab: 
 
Einnahmen 418.872.592,94 EUR 
Ausgaben 477.830.777,00 EUR
 
Fehlbetrag 58.958.184,06 EUR  
 
Der Vermögenshaushalt
 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 96.251.118,86 EUR  
ausgeglichen ab. 
 
Das Revisionsamt hat die Jahresrechnung 2005 geprüft und über das Ergebnis der Prüfung gemäß § 
128 Abs. 2 HGO den beiliegenden Schlussbericht vom 15. Mai 2007 erstellt. 
 
Die unter Ziffer 64 des Schlussberichts festgestellte Überschreitung des Deckungskreises UA 1200 ist 
durch die Haushaltsausgabereste des Vorjahres gedeckt. Die Haushaltsausgabereste werden sys-
tembedingt nicht in die Mittelprüfung einbezogen.  
Die unter Ziffer 66 aufgeführte Überschreitung von 381,07 Euro im Deckungskreis 43130 (UA 1300) 
wurde mit der Feststellung der Jahresrechnung 2005 als überplanmäßige Ausgabe genehmigt. 
 
In der Prüfungsbestätigung wird abschließend festgestellt, dass die Prüfung der Jahresrechnung keine 
Tatsachen ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats für das Jahr 2005 durch die Stadtverordne-
tenversammlung gemäß § 114 HGO entgegenstehen. 
 
Der Dezernent II 
 
 
 
 
Wolfgang Glenz 
Bürgermeister

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550288 Zeichen

Schlussbericht
des Revisionsamtes
€ber die Pr€fung der Jahresrechnung 2005
der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Inhaltsverzeichnis Seite
I. Allgemeine Anmerkungen zur Pr€fung der Jahresrechnung 2005 3
II. Entlastung Jahresrechnung 2004 8
III. Grundlagen der Pr€fung 9
IV. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2005 11
V. Jahresrechnung 2005 12
VI. Verwaltungshaushalt 31
VII. Sammelnachweise 210
VIII. Vermgenshaushalt 222
IX. Weitere Pr€fungen
1. Kassenpr€fungen 250
2. Verwendungsnachweise 251
3. Pr€fung der Vergaben nach VOL 254
4. Technische Pr€fungen 255
5. Kaufm‚nnische Pr€fungen 262
6. Pr€fungen im Bereich der automatisierten Datenverarbeitung 264
X. Auftragspr€fungen 267
XI. Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften 268
XII. Pr€fungsbest‚tigung 269
Anlage 1: Aufstellung der Beanstandungen und Empfehlungen
Anlage 2: Verwendungsnachweise der Fraktionen
I m p r e s s u m
H e r a u s g e b e r : M a g i s t r a t d e r W i s s e n s c h a f t s s t a d t D a r m s t a d t | R e v i s i o n s a m t | 
S t a d t h a u s I I I | F r a n k f u r t e r S t r a ƒ e 7 1 | 6 4 2 9 3 D a r m s t a d t | T e l e f o n 0 6 1 5 1 
1 3 2 9 8 0 | F a x 1 3 2 9 8 7 | E m a i l r e v i s i o n s a m t @ d a r m s t a d t . d e | K o n t a k t : H a n s -
U l r i c h P l i q u e t t | L e i t e r d e s R e v i s i o n s a m t s | T e l e f o n 0 6 1 5 1 1 3 2 9 8 0 | F a x 
1 3 1 3 2 9 8 7 | E m a i l H a n s - U l r i c h . P l i q u e t t @ d a r m s t a d t . d e

2
ABK„RZUNGEN
AfW Amt f€r Wohnungswesen
ASH Abteilung allgemeine Sozialhilfe
apl. auƒerplanm‚ƒig
BGBl. Bundesgesetzblatt
BSHG Bundessozialhilfegesetz
BVG Bundesversorgungsgesetz
DAH Dienstanweisung f€r die Aufstellung und Ausf€hrung des Haushaltsplanes 
vom 18.12.1985
EB Eigenbetrieb
EBG Eigenbetriebsgesetz
KFA Kommunaler Finanzausgleich
GemHVO Hessische Gemeindehaushaltsverordnung
GemKVO Verordnung €ber die Kassenf€hrung der Gemeinden
GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt f€r das Land Hessen
HAG Hessisches Ausf€hrungsgesetz
HAR Haushaltsausgabereste
HER Haushaltseinnahmereste
HGO Hessische Gemeindeordnung
HHSt. Haushaltsstelle
HHj. Haushaltsjahr
HRKG Hessisches Reisekostengesetz
IUK Abteilung f€r Informations- und Kommunikationstechnik
KER Kasseneinnahmereste
KIV Kommunale Informationsverarbeitung Hessen
KOMMG Gesetz zur Kommunalisierung des Landrats sowie des Oberb€rgermeisters 
als Behrde der Landesverwaltung
LWV Landeswohlfahrtsverband
MIP Mehrjahres-Investitionsprogramm
MV Magistratsvorlage
NSK New System Kommunal (Finanzverfahren)
Rdn. Randnummer
RE Rechnungsergebnis
RevO Revisionsordnung der Stadt Darmstadt
SGB Sozialgesetzbuch
SN Sammelnachweis
UA Unterabschnitt
€pl. „berplanm‚ƒig
„PKKG Gesetz zur Regelung der €berrtlichen Pr€fung kommunaler 
Krperschaften in Hessen
VHG Volkshochschulgesetz
VHS Volkshochschule
VMH Vermgenshaushalt
VN Verwendungsnachweis
VWH Verwaltungshaushalt
ZAS Zweckverband Abfallverwertung S€dhessen

3
I. ALLGEMEINE ANMERKUNGEN ZUR PRFUNG 
DER JAHRESRECHNUNG 2005
1. Durchf€hrung der Pr€fung
1 Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2005 am 17.07.2006 aufgestellt und dem 
Revisionsamt am 26.07.2006 zugeleitet. Nach … 112 Abs. 2 HGO betr‚gt die Frist f€r die 
Aufstellung der Jahresrechnung (wenn auch als Sollvorschrift) 4 Monate nach Ablauf des 
Haushaltsjahres.
Bei Eingang der Jahresrechnung hatte das Revisionsamt einen groƒen Teil der einzelnen 
Pr€fungen, die in die Pr€fung der Jahresrechnung einflieƒen, bereits abgeschlossen. Insbe-
sondere die Belege zu den einzelnen Konten werden – soweit mglich – bereits w‚hrend des 
lfd. Haushaltsjahres gepr€ft. Dadurch knnen eventuelle Beanstandungen noch vor Ab-
schluss der Jahresrechnung ausger‚umt werden. Nach der Aufstellung der Jahresrechung 
sind ‡nderungen ( z.B. Umbuchungen) nicht mehr mglich. Neben der Belegpr€fung stre-
ben wir an, auch andere Bereiche mglichst fr€hzeitig zu pr€fen. Dennoch ist ein wesentli-
cher Teil der Pr€fung erst dann mglich, wenn die Jahresrechnung als solche abgeschlos-
sen ist und vorliegt. Auƒerdem werden z.B. bei institutioneller Frderung von Vereinen und 
Verb‚nden die Verwendungsnachweise erst im zweiten Quartal des Folgejahres vorgelegt.
F€r die technische Pr€fung der Baumaƒnahmen im VMH f€hren die Fach‚mter im Laufe 
des Jahres 2006 nach und nach die Rechnungslegung f€r die Maƒnahmen durch, die 2005 
abgeschlossen worden sind. Hinzu kommt die Zwischenrechnungslegung f€r Baumaƒnah-
men, die sich €ber mehr als 4 Jahre erstrecken.
Bei der Pr€fungsplanung ist ferner zu ber€cksichtigen, dass f€r einige Pr€fungen aufgrund 
gesetzlicher oder anderer Bestimmungen k€rzere Fristen gelten. Dies betrifft z. B. einige 
der in Teil X erw‚hnten Auftragspr€fungen.
Die Ergebnisse der einzelnen Pr€fungsberichte flieƒen in den Schlussbericht €ber die Pr€-
fung der Jahresrechnung ein. Falls die Auffassung des Fachamts von der des Revisionsamts 
erheblich abweicht, wird sie im Schlussbericht ebenfalls dargestellt. Soweit zeitlich mg-
lich, werden Sachverhalte erst dann in den Schlussbericht aufgenommen, wenn das Fa-
chamt Gelegenheit zur ‡uƒerung gehabt hat.
2 Auch bei der Pr€fung des Jahresabschlusses 2005 mussten wir bei dem Umfang und der 
Tiefe der Pr€fung im Vergleich mit den Vorjahren Abstriche vornehmen. Dies beruht insbe-
sondere auf folgenden Umst‚nden:
Im Februar 2005 begannen die Vorbereitungen auf die Umstellung des Rechnungswesens 
auf die Doppik. 1 6 Angehrige des Amtes arbeiten im Kernteam oder in Teilprojektgruppen 
intensiv an der Vorbereitung mit. Ferner besuchen 5 Pr€ferinnen einmal wchentlich den 
Lehrgang „Buchhalter Kommunal“. F€r die n‚chsten Jahre ist eher noch mit einer Auswei-
tung dieser T‚tigkeiten zu rechnen. Die sich dadurch ergebenden Einschr‚nkungen der ei-
gentlichen Pr€fungst‚tigkeit sind zwar bedauerlich, m€ssen aber im Interesse eines gut 
vorbereiteten Umstiegs auf die Doppik hingenommen werden. Auƒerdem ist diese Mitarbeit 
auch unerl‚sslich als Vorbereitung der Pr€fung der f€r 2008 vorgesehenen Erffnungsbi-
lanz.
1 Siehe MV Nr. 0142 vom 28.02.2005

4
2. Besondere Pr€fungsgebiete
3 Kaufm‚nnische Pr€fungen
Dem kaufm‚nnischen Pr€fer des Revisionsamts obliegt zun‚chst die Pr€fung der Jahresab-
schl€sse (Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen) verschiedener Bereiche des st‚dti-
schen Haushalts sowie der Krperschaften, die der Pr€fung durch das Revisionsamt unter-
liegen, soweit sie nach den Grunds‚tzen der kaufm‚nnischen Buchf€hrung gef€hrt werden. 
Hinzu kommt die Auswertung von Pr€fungsberichten der Wirtschaftspr€fungsgesellschaften 
€ber Jahresabschlusspr€fungen st‚dtischer Eigenbetriebe und Gesellschaften. Ferner sind 
die Durchf€hrung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen sowie die Pr€fung steuerrechtlicher 
Angelegenheiten zu erw‚hnen. Die beratende T‚tigkeit ist in den letzten Jahren stark aus-
gedehnt worden. Dies gilt sowohl gegen€ber st‚dtischen ‡mtern als auch gegen€ber ande-
ren Pr€ferinnen und Pr€fern des Revisionsamts.
Technische Pr€fungen:
Die technischen Pr€fer des Revisionsamts haben im Wesentlichen vier Pr€fungsbereiche zu 
bearbeiten:
Pr€fung der Aufwendungen der Bauunterhaltung im VWH,
Pr€fung der Baumaƒnahmen im VMH,
Pr€fung der Abrechnungen f€r die Erhebung von Erschlieƒungs- und Straƒenbeitr‚gen,
begleitende technische Pr€fung.
Pr€fung finanzrelevanter Datenverarbeitungsverfahren:
Wir verweisen auf Teil IX. 62.
3. Schwerpunktpr€fungen
4
EPl./UA Pr€fungsthema Rdn.
1600 Rettungsdienstgeb€hren 67
3400 Kunstverein Darmstadt e.V. Jahresrechnung 2005 106
4640 Kindertagesst‚ttenentgelte 187
4642 Kindergruppe Lummerland 190
4820 SGB II (Arge Darmstadt) 204
6201 Fehlbelegungsabgabe 238
7000 Geb€hrenkalk. Abwasserreinigung, Abrechn. HSE 248
SN 1 Umstellung auf TVŠD 295
Techn. Prfg. Ingenieurvertr‚ge 383
4. Bewertung und Umsetzung von Pr€fungsergebnissen
5 Nach … 9 Abs. 2 RevO gibt das Revisionsamt nach Abschluss der Pr€fungshandlungen der 
gepr€ften Stelle zun‚chst Gelegenheit, zu den Pr€fungsbeanstandungen Stellung zu neh-
men. Aufgrund dieser ‡uƒerung pr€ft das Revisionsamt, ob die Stellungnahme des
2 Rdn. 264
Einschl. Vergaben

5
Fachamts zu einer anderen Beurteilung f€hrt. Der abschlieƒende Pr€fungsbericht geht 
dem Fachamt €ber die Dezernentin oder den Dezernenten zu.
Je nach Art und Umfang der Pr€fung sowie der Bedeutung der Beanstandung oder sonsti-
gen Feststellung entscheidet das Revisionsamt im Einzelfall, ob dieses formalisierte Verfah-
ren gew‚hlt wird oder ob ein formloser Hinweis – schriftlich oder m€ndlich – ausreicht. 
Auch die Einschaltung der Dezernentin oder des Dezernenten erscheint nicht in allen F‚llen 
erforderlich.
Die einzelnen Pr€fungsberichte mit ihren Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen 
Bemerkungen sollen unbeschadet der gesetzlichen Vorgaben nach …… 128, 113 und 114 
HGO dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, ‡mtern und Verwaltungsstellen 
auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzul‚nglichkeiten hinzuweisen. Nach heutigem 
Verst‚ndnis beschr‚nkt sich die Pr€fung nicht auf die Feststellung von Fehlern, sondern 
soll dar€ber hinaus auch deren Ursachen aufzeigen und Hinweise zur Abhilfe geben. Die 
Umsetzung der Pr€fungsergebnisse ist und bleibt dagegen Sache der Verwaltung.
„kleinere“ Beanstandungen
6 Wie schon in den Vorjahren ergaben sich bei Pr€fungen der Kassenbelege – von Amt zu 
Amt mit unterschiedlicher H‚ufigkeit – so genannte kleinere Beanstandungen. Dabei han-
delt es sich z.B. um:
 Abgrenzung VWH – VMH wird nicht beachtet,
 fehlende Inventarisierungsvermerke,
 falsche Daten bei Hinweisen auf die Freigabeverf€gungen,
 bei K€rzungen oder anderen ‡nderungen von Rechnungsbetr‚gen wird die ‡nde-
rung der Mehrwertsteuer nicht ber€cksichtigt,
 Skontoverlust,
 fehlende Unterschriften oder Handzeichen auf Zahlungsanordnungen,
 keine zeitgerechte Sollstellung bei vorl‚ufigen Einnahmen,
 fehlender Vermerk bei Delegation von Beschaffungen auf das Fachamt.
Je nach Sachverhalt werden die Fach‚mter auf diese Beanstandungen m€ndlich oder 
schriftlich hingewiesen. Im Schlussbericht werden sie entweder nicht oder nur in zusam-
menfassender Form aufgef€hrt, weil sie als nicht gravierend angesehen werden. Finanzielle 
Nachteile entstehen nicht oder sind nur geringf€gig. Wenn jedoch diese eigentlich geringf€-
gigen Beanstandungen geh‚uft auftreten, kann dies zu Zweifeln an der ordnungsgem‚ƒen 
Bearbeitung in dem betreffenden Amt oder der Abteilung f€hren.
„schwerwiegende“ Beanstandungen
7 Die Pr€fung ergab f€r den Bereich der Stadtverwaltung keine schwerwiegenden Beanstan-
dungen i. S. von straf- oder dienstrechtlich relevantem Fehlverhalten. Aufgefallen ist uns 
allerdings, dass die Zahl der fehlenden oder unvollst‚ndigen Belege bei Auszahlungsanord-
nungen zugenommen hat.

6
5. Neues Finanzwesen „New System Kommunal“
8 Mit Beginn des HHj. 2005 hat die Stadt ihr Rechnungswesen auf das Verfahren New System 
Kommunal (NSK) der Fa. Infoma umgestellt. Das Verfahren l‚uft auf PC im st‚dtischen Int-
ranet. Die Systemverwaltung wird durch eigenes Personal ausgef€hrt.
Im Gegensatz zu dem vorherigen Verfahren KomFin bietet NSK eine Vielzahl von Auswer-
tungsmglichkeiten, die die Nutzer (entsprechende Befugnis vorausgesetzt) selbst vorneh-
men knnen, w‚hrend bisher alle Auswertungen (z.T. mit l‚ngerem Vorlauf) beim Rechen-
zentrum bestellt werden mussten. So hat z.B. der Stadtkassenpr€fer die Mglichkeit, t‚g-
lich den Tagesabschluss des Vortages einzusehen und bei Fehlern oder Unstimmigkeiten 
auf kurzfristige Abhilfe zu dr‚ngen. 
Daten aus dem Verfahren knnen nach Excel exportiert und dort weiter bearbeitet oder 
ausgewertet werden.
Diese Mglichkeiten knnen aber auch dazu f€hren, dass Auswertungen fehlerhaft erstellt 
werden, wenn der jeweilige Benutzer mit dem Verfahren und seinen Mglichkeiten nicht 
umfassend vertraut ist. So mussten wir z.B. nach Erhalt der Jahresrechnung 2005 feststel-
len, dass der Rechnungsquerschnitt 3 unvollst‚ndig war. Mehrere Gruppen, die im Laufe 
des Jahres dazu gekommen waren (finanzielle Abwicklung von Hartz IV), fehlten. Dies hat 
zwar keine Auswirkung auf die Jahresrechnung selbst, musste aber dennoch korrigiert 
werden. Den hierf€r verantwortlichen Bediensteten muss allerdings zugute gehalten wer-
den, dass auch das Land Hessen unterlassen hat, das Muster 7 4 f€r den Haushaltsquer-
schnitt (und damit auch f€r den Rechnungsquerschnitt) zu aktualisieren.
Ferner hat sich im Neuen Finanzwesen die Schreibweise der HHSt. ge‚ndert. W‚hrend im 
Verwaltungshaushalt nur die letzte Stelle (Pr€fziffer) entfallen ist, wird im Vermgenshaus-
halt die bisherige Vorhabenkennziffer an die Nummer des UA angeh‚ngt. Dies f€hrte an-
fangs zu Unsicherheiten und fehlerhaften Angaben, z.B. bei Freigabeantr‚gen.
Verwaltungshaushalt:
alt 1.0300.654000.0 neu 01.0300.654000
Vermgenshaushalt:
alt 2.0300.935000.0 VKZ 001 neu 02.0300001.935000
alt 2.2110.950026.0 VKZ 002 neu 02.2110002.950026
6. Pr€fung der Jahresrechnung als Voraussetzungen f€r die Entlastungsentscheidung
9 Nach …… 113, 114 HGO ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung f€r die 
Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung €ber die Entlastung des Magistrats. Klar-
zustellen ist jedoch, dass das Gesetz keine Entlastungsempfehlung des Revisions- bzw. 
Rechnungspr€fungsamts vorschreibt. Sofern das Pr€fungsamt eine solche abgibt5, ist das 
Beschlussorgan daran nicht gebunden. Die endg€ltige Bewertung und die Entscheidung 
€ber die Entlastung selbst liegen ausschlieƒlich bei der Stadtverordnetenversammlung. 
Diese kann z.B. zu dem Ergebnis kommen, dass entgegen einer Empfehlung des Revision-
samts die Entlastung versagt wird oder im umgekehrten Fall trotz dargestellter Bedenken 
die Entlastung erteilt wird.
3 Anlage zur Jahresrechnung nach … 38 Abs. 2 Nr. 3 GemHVO
4 zu … 4 Satz1 Nr. 2 GemHVO 
5 die Praxis der hessischen Rechnungspr€fungs‚mter ist unterschiedlich

7
Der vorliegende Schlussbericht enth‚lt nach der in Darmstadt €blichen Praxis nicht nur 
Beanstandungen und Empfehlungen, sondern auch Berichte €ber die haushaltsm‚ƒige 
Abwicklung der Einzelpl‚ne, der grƒeren Unterabschnitte und von wichtigen Haushalts-
stellen. Vergleicht man den Umfang der Jahresrechnung mit ihren zahlreichen Unterab-
schnitten und Haushaltsstellen mit der Zahl der eigentlichen Beanstandungen, so kann f€r 
die Stadtverwaltung insgesamt gesehen eine ordnungsgem‚ƒe Handlungsweise best‚tigt 
werden.
Dieser Aussage steht nicht entgegen, dass einzelne Beanstandungen nicht akzeptiert wer-
den knnen und dass die Verwaltung diese abstellen muss.
7. Redaktionelle Hinweise
10 Gestaltung des Schlussberichts
Bei Beratung des Schlussberichts 2004 kam aus der Stadtverordnetenversammlung der-
Vorschlag, den Schlussbericht k€nftig allen Stadtverordneten zur Verf€gung zu stellen.
Die hauptamtlichen Magistratsmitglieder haben sich diesem Vorschlag angeschlossen und 
zur Vermeidung von Mehrkosten zugleich entschieden, dass der Schlussbericht k€nftig 
nicht mehr gebunden werden soll.
Gliederung und Aufbau
Im Interesse der „bersichtlichkeit und der besseren Vergleichbarkeit zwischen den einzel-
nen Jahren werden Gliederung und Aufbau des Schlussberichts mglichst nicht ge‚ndert. 
Wegen verschiedener kleiner ‡nderungen in den letzten Jahren verweisen wir auf die Vor-
jahresberichte.
Wir haben die inhaltliche Bearbeitung des Berichts am 30.04.2007 abgeschlossen.

8
II. ENTLASTUNG DER JAHRESRECHNUNG 2004
11 Jahresrechnung 2004
Aufstellung durch den Magistrat 17.06.2006
Eingang der Jahresrechnung 2004 beim Revisionsamt 13.07.2006
Feststellung der Jahresrechnung 2004
Vorlage der K‚mmerei 05.01.2006
Behandlung der Vorlage im Magistrat 18.01.2006
Behandlung der Vorlage im Haupt- und Finanzausschuss 09.01.2006
Behandlung der Vorlage in der die Stadtverordnetenversammlung 14.02.2006
Schlussbericht 2004
Abschluss der Arbeiten zum Schlussbericht 2004 08.02.2006
„bersendung an die zust‚ndigen Magistratsmitglieder 15.02.2006
Vorlage an den Magistrat 22.02.2006
Behandlung des Schlussberichts 2004 im Magistrat 22.03.2006
Errterung im Haupt- und Finanzausschuss 29.05.2006
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung €ber die 
Jahresrechnung 2004 und Entlastung des Magistrats 
gem. … 114 Abs. 1 HGO 01.06.2006
Šffentliche Bekanntmachung gem. … 114 Abs. 2 HGO im 
Darmst‚dter Echo 17.06.2006
Auslegung der Jahresrechnung mit Erl‚uterungsbericht vom 19.06.2006
bis zum 28.06.2006

9
III. GRUNDLAGEN DER PRFUNG
1. Rechtliche Stellung und Aufgaben des Revisionsamts
12 Nach … 130 Abs. 1 HGO ist das Revisionsamt bei der Durchf€hrung von Pr€fungen 
unabh‚ngig und weisungsfrei. Dies gilt insbesondere f€r den Umfang, die Art und Weise 
sowie das Ergebnis der Pr€fung. Die Aufgaben werden im Wesentlichen durch … 131 HGO 
bestimmt. Die Pflichtaufgaben sind in … 131 Abs. 1 HGO festgelegt. Nach … 131 Abs. 2 kn-
nen die Stadtverordnetenversammlung, der Magistrat, der Oberb€rgermeister und der 
Stadtk‚mmerer dem Amt weitere Aufgaben €bertragen (so genannte „Kann-Aufgaben“). 
Einzelheiten regelt die st‚dtische Revisionsordnung. Dort ist insbesondere festgelegt:
 „bertragung weiterer Pr€fungsaufgaben,
 Durchf€hrung der Pr€fungen (Verh‚ltnis zu den gepr€ften Stellen)
 Beratung
 Umsetzung von Pr€fungsergebnissen
 Information des Revisionsamts
2. Pr€fungsauftrag:
13 Die Pr€fung der Jahresrechnung ist dem Revisionsamt nach …… 128 und 131 HGO 
€bertragen. Nach diesen Bestimmungen ist die Rechnung mit allen Unterlagen daraufhin 
zu pr€fen, ob
 der Haushaltsplan eingehalten ist,
 die einzelnen Rechnungsbetr‚ge sachlich und rechnerisch vorschriftsm‚ƒig begr€ndet 
und belegt sind,
 bei den Einnahmen und Ausgaben nach den geltenden Vorschriften verfahren ist,
 die Anlagen zur Jahresrechnung vollst‚ndig und richtig sind.
Nach … 128 Abs. 2 HGO fasst das Revisionsamt das Ergebnis seiner Pr€fung in einem 
Schlussbericht zusammen. Dieser Schlussbericht dient der Stadtverordnetenversammlung 
als Grundlage f€r die Beratung und Beschlussfassung der Jahresrechnung und die Entlas-
tung des Magistrats (…… 113, 114 HGO). Mit der Vorlage des Schlussberichtes ist – soweit 
nicht im folgenden Einschr‚nkungen gemacht werden – die Pr€fung der Jahresrechnung 
2005 abgeschlossen.
3. Grundlagen der kommunalen Finanzwirtschaft:
14 Die gemeindliche Finanz- und Haushaltswirtschaft ist in nachfolgenden Rechtsvorschriften 
geregelt:
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. vom 01.04.1993, 
zuletzt ge‚ndert durch Gesetz vom 20.06.20026
 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) vom 13.07.1973   zuletzt ge‚ndert durch
 Gemeindekassenverordnung (GemKVO) vom 08.03.1977 VO vom 19.07.2002
 Eigenbetriebsgesetz (EBG) vom 01.04.1981 und
6 Die ‡nderungen der HGO und der GemHVO aus den Jahren 2005 und 2006 haben f€r das Berichtsjahr noch    
keine Bedeutung.

10
 Haushaltsgrunds‚tzgesetz (HGrG) vom 21.12.1974.
Daneben sind f€r die Stadt Darmstadt zu beachten:
 die Dienstanweisung f€r die Aufstellung und Ausf€hrung des Haushaltsplanes
(DAH) vom 18.12.1985 und
 die Revisionsordnung i.d.F. vom 15.12.2003.
4. Pr€fungsunterlagen:
15 Zur Pr€fung der Jahresrechnung 2005 lagen dem Revisionsamt folgende Unterlagen vor:
 die Haushaltsrechnung mit Rechnungsquerschnitt und Gruppierungs€bersicht,
 der kassenm‚ƒige Abschluss,
 das Verzeichnis der unerledigten Vorsch€sse und Verwahrgelder,
 die „bersicht €ber das Vermgen, die Schulden und R€cklagen und
 der Erl‚uterungsbericht.
Ferner lagen uns die Belege f€r die einzelnen Sachkonten vor. Bei Baumaƒnahmen lagen 
die Baurechnungen in Form von Bauausgabeb€chern und Kostenzusammenstellungen als 
Pr€fungsunterlagen vor.
5. Pr€fungsumfang:
16 Die Pr€fung erstreckte sich auf den kassenm‚ƒigen Abschluss, die Haushaltsrechnung, die 
Belegb‚nde sowie die Anlagen zur Jahresrechnung. Zur Vorbereitung der Pr€fung der Jah-
resrechnung haben wir die Belege in grƒeren und zusammenh‚ngenden Stichproben ge-
pr€ft. Die Pr€fung der Einnahmen und Ausgaben erfolgte in frmlicher, sachlicher und 
rechnerischer Hinsicht. Je nach Pr€fungsschwerpunkt und Umfang des Pr€fungsgebiets 
umfasste die Pr€fung zwischen 10 % und 100 % der Belege.

11
IV. HAUSHALTSSATZUNG UND HAUSHALTSPLAN 2005 
17 Die Stadtverordnetenversammlung hat am 16.12.2004 die Haushaltssatzung f€r die Jahre 
2005/2006 beschlossen. Der Haushaltsplan enth‚lt die Ans‚tze getrennt f€r jedes Haus-
haltsjahr. Der vorliegende Schlussbericht bezieht sich ausschlieƒlich auf das Haushaltsjahr 
und den Jahresabschluss 2005.
Das Regierungspr‚sidium Darmstadt hat die Genehmigung f€r die genehmigungspflichti-
gen Teile der Haushaltssatzung f€r das Jahr 2005 sowie die Genehmigung der in den Wirt-
schaftspl‚nen der Eigenbetriebe „Kulturinstitute“, „B‚der“ sowie „B€rger- und Kongress-
h‚user„ enthaltenen Kreditaufnahmen und Verpflichtungserm‚chtigungen ebenfalls f€r das 
HH-Jahr 2005 unter massiven Auflagen erteilt. Hiervon hat die Stadtverordnentenversamm-
lung gem‚ƒ … 50 Abs. 3 HGO am 31. Mai 2005 Kenntnis genommen.
Am 21. Juli 2005 hat die Stadtverordnentenversammlung die 1. und am 08. Dezember 
2005 die 2. Nachtragssatzung beschlossen. Die Aufsichtsbehrde hat ihre Genehmigungen
am 15. August 2005 bzw. 10.01.2006 erteilt. Die Verffentlichung der Nachtragssatzungen 
erfolgte entsprechend den Regelungen in der Hauptsatzung am 24.08.2005 und 
14.01.2006 im „Darmst‚dter Echo“.
Vom 25.08.2005 bis 02.09.2005 lag der 1. Nachtragshaushaltsplan und vom 16.01.2006
bis zum 24.01.2006 der 2. Nachtragshaushaltsplan ffentlich zur Einsicht aus.
F€r die 1. Nachtragssatzung hat das Regierungspr‚sidium darauf hingewiesen, dass die 
Auflagen in der Genehmigungsverf€gung zum Doppelhaushalt 2005/2006 weiter aufrecht-
erhalten wurden. Die 2. Nachtragssatzung wurde ohne weitere, €ber die Verf€gung hinaus-
gehende Auflagen genehmigt.
Anordnungen zur Haushaltsf€hrung
18 Zur Ausf€hrung des HH-Planes 2005 sind folgende Rundverf€gungen ergangen:
Rdvfg. 8/2004 Aufstellung des Doppelhaushaltes 2005/2006
Aufstellung des 2. Nachtrages 2004
Information vom 20.10.2004 Doppelhaushalt 2005/2006
‡nderung der Gliederungs- u. Gruppierungs-
vorschriften
Information vom 21.12.2004 Doppelhaushalt 2005/2006
1. Haushaltskonsolidierungskonzept
2. – vorl‚ufige Haushaltsf€hrung –
Rdvfg. 7/2005 Ausf€hrung des Doppelhaushaltes 2005/2006
Beschluss des Magistrats Nr. 0263 vom 11.05.2005
Information vom 08.11.2005 B€cherschluss f€r das Haushaltsjahr 2005
Maƒgebend f€r die Haushaltsf€hrung 2005 war der Beschluss des Magistrats Nr. 0263
vom 11.05.2005.

12
V. JAHRESRECHNUNG 2005
1. Feststellung der Jahresrechnung 2005
19 Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2005 am 17.07.2006 gem‚ƒ … 112 Abs. 2 HGO 
aufgestellt und am 21.03.2007 festgestellt.
Gleichzeitig hat der Magistrat die bisher noch nicht genehmigten Haushalts€berschreitun-
gen von 26.619,70 genehmigt. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zu wei-
teren Haushalts€berschreitungen von 176.588,95 stand beim redaktionellen Abschluss 
dieses Berichts noch aus.
20 Nach … 112 Abs. 1 HGO ist in der Jahresrechnung das Ergebnis der Haushaltswirtschaft 
einschlieƒlich des Standes des Vermgens und der Schulden zu Beginn und am Ende des 
Haushaltsjahres nachzuweisen.
Die Jahresrechnung umfasst den kassenm‚ƒigen Abschluss und die Haushaltsrechnung
(… 38 Abs. 1 GemHVO).
Nach … 38 Abs. 2 GemHVO sind der Jahresrechnung ferner u. a. beizuf€gen:
 eine Vermgens€bersicht
 eine „bersicht €ber die Schulden und R€cklagen
 ein Verzeichnis der beim Jahresabschluss unerledigten Vorsch€sse und Verwahrgelder
2. Ergebnis der Jahresrechnung (Planablaufvergleich)
21
HH-Plan (einschl. 
Nachtr„ge) Haushaltsrechnung per Saldo
mehr/weniger
VWH
Einnahmen 417.169.000,00 418.872.592,94 1.703.592,94
Ausgaben 483.429.000,00 477.830.777,00 5.598.223,00
Fehlbetrag 66.260.000,00 58.958.184,06 7.301.815,94
VMH
Einnahmen 114.978.000,00 96.251.118,86 18.726.881,14
Ausgaben 114.978.000,00 96.251.118,86 18.726.881,14
Ausgleich 0,00 0,00 0,00
Insgesamt
Einnahmen 532.147.000,00 515.123.711,80 17.023.288,20
Ausgaben 598.407.000,00 574.081.895,86 24.325.104,14
Fehlbetrag 66.260.000,00 58.958.184,06 7.301.815,94
Der Fehlbetrag im Verwaltungshaushalt verringerte sich nach der Haushaltsrechnung um 
7.301.815,94 auf 58.958.184,06.

13
3. Kassenm„…iger Abschluss
22 Der kassenm‚ƒige Abschluss hat gem‚ƒ … 39 GemHVO zu enthalten:
 die Soll-Einnahmen und die Soll-Ausgaben
 die Ist-Einnahmen und die Ist-Ausgaben bis zum Abschlusstag und
 die KER und KAR 
insgesamt und je gesondert f€r den Verwaltungshaushalt und den Vermgenshaushalt so-
wie f€r die Vorsch€sse und Verwahrgelder. Als buchm‚ƒiger Kassenbestand ist der Unter-
schied zwischen der Summe der Ist-Einnahmen und der Summe der Ist-Ausgaben nachzu-
weisen.
Der kassenm‚ƒige Abschluss stellt sich wie folgt dar:
Rechnungssoll
(Gesamt) Ist Kassenreste
VWH
Einnahmen 620.175.315,39 483.971.808,13 136.203.507,26
Ausgaben 662.533.490,48 662.515.089,16 18.401,32
Ist-Fehlbetrag - 178.543.281,03 136.185.105,94
HER 
VMH
Einnahmen 148.206.488,79 140.438.351,54 7.768.137,25
Ausgaben 97.646.744,58 97.646.744,58 0,00
Ist-„berschuss 42.791.606,96
Summe Haushalt
Einnahmen 768.381.804,18 624.410.159,67 143.971.644,51
Ausgaben 760.180.235,06 760.161.833,74 18.401,32
Ist-Fehlbetrag - 135.751.674,07
Verwahrgelder
und Vorsch€sse
Einnahmen 915.424.910,68
Ausgaben 734.584.916,58
Ist-„berschuss 180.839.994,10
Ist-„berschuss 45.088.320,03

14
Der buchm„…ige Kassenbestand errechnet sich wie folgt:
23
Ist-„berschuss (+) / Ist-Fehlbetrag (-)
VWH - 178.543.281,03
VMH +   42.791.606,96
Verwahrgelder + 180.839.994,10
Summe 45.088.320,03
Buchm‚ƒiger Kassenbestand mitverwalteter Kassen
(ZES) 41 - 71.294,80
42 0,00
Region Starkenburg 51 + 34.822,08
52 3.462,43
Gesundheitsamt 61 - 1.523,27
62 + 26.043,81
- 8.489,75
24 Die KER des VWH betragen lt. Sachbuch (kassenm‚ƒiger Abschluss)
bei einem Gesamteinnahme-Soll von 620.175.315,39
bei einem Gesamteinnahme-Ist von 483.971.808,13
136.203.507,26
Der Betrag entspricht ca. 22 %.des Gesamteinnahme-Solls.
Nach Einnahmearten lt. Resteverzeichnis aufgegliedert entfallen auf
1. Zuweisungen von Bund, Land und anderen
Krperschaften 39.150,70
2. Entgelte f€r Bauleitungskosten 7.119,52
3. Nutzungsentsch‚digungen f€r Obdachlosen-
unterk€nfte, Mieten und Pachten 2.219.085,97
4. Erbbauzinsen 116.580,04
5. Grundsteuer A + B 998.310,38
Gewerbesteuer 18.216.446,50
€brige Steuern 6.074.066,38
Summe Steuern 25.288.823,26 25.288.823,26
6. Geb€hren und Entgelte 3.942.293,10
7. Verkaufserlse 57.762,96
8. Erstattung v. Verwaltungs- u. Betriebsausgaben 3.937.434,58
9. Konzessionsabgaben 0,00
10. Ersatz von sozialen Leistungen 6.947.498,98
11. Verschiedene Einnahmen 778.493,79
12. Fehlbelegungsabgabe 349.735,72
13. Zinsen 3.845.507,09
14. Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren 88.674.021,55
Summe 136.203.507,26

15
Hhere KER gegen€ber dem Vorjahr wurden insbesondere nachgewiesen bei:
25
Entgelte f€r Bauleitungskosten ca. 6.500,00
Erbbauzinsen ca. 20.800,00
Grundsteuer A + B ca. 120.000,00
verschiedene Einnahmen ca. 80.000,00
Fehlbelegungsabgabe (erstmalig) ca. 349.735,72
Zinsen (erstmalig) ca. 3.845.507,09
26 Die KER des VMH betragen lt. Sachbuch (kassenm‚ƒiger Abschluss):
bei einem Gesamteinnahme-Soll von 148.206.488,79
bei einem Gesamteinnahme-Ist von 140.438.351,54
Summe 7.768.137,25
Es entfallen lt. Resteverzeichnis auf:
1. Zuweisungen f€r Baumaƒnahmen
vom Bund 1.161.545,46
vom Land 3.029.426,65
vom €brigen Bereich 0,00
4.190.972,11 4.190.972,11
2. Kreditaufnahmen
vom Bund 0,00
vom Land 1.404.536,98
vom Kreditmarkt 0,00
1.404.536,98 1.404.536,98
3. Tilgungen 23.245,38
4. Beitr‚ge
Erschlieƒungsbeitr‚ge 69.413,02
Straƒenbeitr‚ge 4.440,52
Kanalanschlussbeitr‚ge 13.932,58
Ersatzleistungen 0,00
Ablsungsbeitr‚ge 3.996,12
Hausanschl€sse 92.453,31
184.235,55 184.235,55
5. Grundst€cksverk‚ufe 1.956.469,30

16
6. Verkauf von M€lltonnen
und andere Verkaufserlse 1.823,91
7. R€ckzahlung €berzahlter Bauausgaben 1.002,54
8. Entnahmen aus R€cklagen 0,00
9. Einnahmen aus Vermgenssch‚den im Westwald 0,00
10. Sonstige 5.851,48
Summe 7.768.137,25
Die KER 2005 des VMH betragen rd. 5,2 % des Gesamteinnahmesolls.

17
4. Ergebnis der Haushaltsrechnung gem. † 40 (3) GemHVO
27
VWH VMH Zusammen
Soll-Einnahmen 421.070.560,31 92.064.257,95 513.134.818,26
Neue HER 0,00 4.758.200,00 4.758.200,00
Abgang alter HER 0,00 0,00 0,00
Abgang alter KER 2.197.967,37 571.339,09 2.769.306,46
Bereinigte Soll-Einn. 418.872.592,94 96.251.118,86 515.123.711,80
Soll-Ausgaben 476.674.713,75 67.453.928,27 544.128.642,02
Darin enthalten: „ber-
schuss nach … 40 GemHVO
0,00 0,00 0,00
Neue HAR + 1.480.658,31 30.570.794,85 32.051.453,16
Abgang alter HAR - 324.595,06 1.773.604,26 2.098.199,32
Bereinigte Soll-
Ausgaben 477.830.777,00 96.251.118,86 574.081.895,86
Fehlbetrag 58.958.184,06 0,00 58.958.184,06

18
5. Haushaltsausgabereste und Verpflichtungserm„chtigungen
Haushaltsausgabereste
Rechnerische Entwicklung der HAR 2005:
28
VWH VMH Gesamt
HAR Vorjahr 2.322.897,06 58.806.148,55 61.129.045,61
./. Abg‚nge auf HAR 324.595,06 1.773.604,26
./. AnO auf HAR 1.141.293,53 30.192.816,31
verbleibende alte HAR 857.008,47 26.839.727,98
+ neue HAR 1.480.658,31 30.570.794,85
HAR 2005 2.337.666,78 57.410.522,83 59.748.189,61
Die Liste der HAR 2005 (MV Nr. 324) hat dem Magistrat in seiner Sitzung am 25.05.2006 
vorgelegen. Haupt- und Finanzausschuss sowie Stadtverordnetenversammlung haben am 
28.06.2006 bzw. 06.07.2006 Kenntnis genommen.
 
Verwaltungshaushalt
29 Der R€ckgang der Reste gegen€ber dem Vorjahr ist so geringf€gig, dass von einer gleich
bleibenden Hhe gesprochen werden kann. 
HAR VWH der letzten 5 Jahre (in Mill. €)
3,90 
1,56 
2,24 
2,32 
4,09 
- 
1 
2 
3 
4 
5 
6 
Hj. 01 Hj. 02 Hj. 03 Hj. 04 Hj. 05

19
Bei der Aufgliederung nach Einzelpl‚nen fallen dagegen im Vergleich mit dem Vorjahr er-
hebliche Unterschiede zwischen den Einzelpl‚nen auf. Von den Resten des EPl. 6 entfallen 
rd. 607 T€ auf die HHSt. 1.6900.542100 (Abwassergeb€hren f€r die Einleitung von Bach-
wasser).
Die erw‚hnten Spr€nge bei den EPl. beruhen auch darauf, dass einige Gruppen bzw. Un-
tergruppen nur in einzelnen HHj. erscheinen. Dabei handelt es sich um Einzelf‚lle, die kei-
ne Schl€sse auf eine generelle Tendenz erlauben. Dies wird auch durch die nachfolgende 
„bersicht der letzten 3 Jahre deutlich. 
366 
420 
230 
20 
410 
40 
653 
95 
3 
0
100
200
300
400
500
600
700
EPl. 0 Epl. 1 EPl. 2 EPl. 3 Epl. 4 EPl. 5 EPl. 6 EPl. 7 EPl. 8
HAR VWH nach EPl. (in T€)

20
Grp./UGr. Bezeichnung 2003 2004 2005
502 Unterh. d. baul. Anlagen 3.898,61 23.398,81 15.364,52
508 Unterh. d. Grundst€cke 0,00 153.654,00 0,00
517 Unterh.d. Kriegsgr‚ber 130.541,06 132.711,67 70.647,56
520 Ausstattungsggst. usw. 9.785,41 33.768,37 14.796,87
521 geringw. Wirtschaftsg€ter 29.036,31 23.741,43 9.869,62
530 Mieten und Pachten 0,00 0,00 130.464,02
531 Mieten f. Maschinen etc. 0,00 2.642,59 2.586,62
540 Heizung 73.490,45 94.152,29 68.051,78
542 Wasserverbr. u. Kanalgeb. 0,00 0,00 607.335,18
562 Aus- und Fortbildung 75.352,71 210.288,90 190.272,54
570 Verbrauchsmittel 4.371,92 5.725,79 3.953,64
580 Betriebskosten 2.980,04 0,00 0,00
585 Lehr- und Unterrichtsmit-
tel 6.599,96 10.744,83 34.408,17
591 Veranstaltungen usw. 108.557,21 79.672,19 11.564,97
592 Kleingartenwettbewerb 2.500,00 0,00 0,00
600 Šffentlichkeitsarbeit 101.704,26 88.374,89 80.447,38
601 Mietspiegel 11.328,23 26.386,67 72.223,95
602 Stadtteilkonzepte .... 14.533,32 20.000,00 0,00
606 Allg. Planungskosten 125.609,46 77.085,07 74.658,89
607 Stadtkartenwerk 62.107,89 50.952,57 23.921,17
608 Verkehrsentw.- Planung 160.681,36 86.086,66 15.818,85
611 Verw.- Aufwand d. Fraktionen 0,00 0,00 30.232,24
613 Fachst. f. Suchtpr‚vention 0,00 0,00 4.020,52
614 Koordininierungsst. Dro-
genhilfe 0,00 0,00 9.512,40

21
615 Entgelte f.d. Ben. v. Kan‚-
len 0,00 25.000,00 0,00
650 Gesch‚ftsbed€rfnisse 210,02 8.606,33 4.324,16
652 Post- und Fernmeldegeb. 9.264,92 8.220,16 10.993,09
653 Leitungskosten DF„ 0,00 2.004,57 0,00
654 Dienstreisen 0,00 0,00 223,39
655 Sachverst.-, Gerichts-
u.‚. Kosten 76.891,49 97.056,00 71.501,39
658 Sonst. Gesch‚ftsausg. 8.830,50 406,05 933,87
700 Zusch. an soz.o.‚. Einr. 0,00 58.700,00 70.708,33
711 Zusch. Land Hessen 
Staatstheater 0,00 15.600,00 0,00
715 Zusch.ff. wirtschaftl. Un-
tern. 15.600,00 255.040,08 0,00
717 Zusch€sse Entsiegelungs-
maƒnahmen 333.000,00 496.000,00 400.251,57
718 Zuschuss Internat. Be-
gegnungsschule 0,00 0,00 10.802,45
760 Jugendhilfe auƒerh. v. 
Einrichtungen 196.156,83 236.877,14 197.777,64
HAR VWH Gesamt 1.563.031,96 2.322.897,06 2.237.666,78

22
Vermgenshaushalt
30
Bei den Einzelpl‚nen ergeben sich beim Vergleich mit dem Vorjahr (mit Ausnahme der 
Steigerung beim EPl. 3) nur geringe Unterschiede. Von den HAR des EPl. 3 entfallen rd. 6,6 
Mio. auf den st‚dtischen Anteil an der Sanierung des Staatstheaters (HHSt. 
2.3310001.981000 und .... 981100). Im „brigen verweisen wir wegen der ‡nderungen in 
den letzten 3 Jahren auf die nachfolgende „bersicht.
HAR VMH der letzten 5 Jahre (in Mill. €)
48,57
60,8
57,4
52,8
58,8
30 
35 
40 
45 
50 
55 
60 
65 
70 
HHj. 01 HHj. 02 HHj. 03 HHj. 04 HHj. 05
648 704 
9.557 
6.915 
1.174 
2.200 
20.880 
10.164 
5.141 
30 
- 
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
Epl. 0 Epl. 1 Epl. 2 Epl. 3 Epl. 4 Epl. 5 Epl. 6 Epl.7 Epl. 8 Epl. 9
HAR nach Einzelplnen (in T€)

23
Grp./Ugr. Bezeichnung 2003 2004 2005
927 Darlehen €briger Bereich 5.334.739,96 3.290.682,37 92.515,96
928 Darlehen f. sozialen Wohnungsbau 0,00 0,00 3.247.438,75
930 Erwerb von Beteiligungen bzw. 
Aktien 75.000,00 6.975.000,00 0,00
932 Erwerb von Grundst€cken 5.961.680,22 5.258.806,88 5.048.110,11
935 Erwerb von beweglichen Sachen 
des Anlagevermgens 2.783.845,59 2.099.994,24 3.107.153,37
940 Gartenanlagen 1.724.481,66 3.081.322,49 2.934.941,73
945 Sanierung (Vorbereitung und Ord-
nungsmaƒnahmen) 895.292,30 897.514,63 908.964,88
950 Hochbauten 14.529.315,31 16.145.144,98 13.692.493,96
960 Tiefbauten 15.988.479,91 14.381.093,94 17.788.436,48
965 Spielpl‚tze 289.516,71 108.075,12 53.327,10
967 Wasser- und W‚rmemengenz‚hler 2.005,60 0,00 0,00
94 - 96 Baumaƒnahmen insgesamt 33.429.091,49 34.613.151,16 35.381.164,15
981 Inv.- Zusch€sse an Land 875.809,98 1.783.409,98 6.617.409,98
983 Inv. - Zusch€sse an Verb‚nde 45.000,00 45.000,00 27.051,60
985 Inv.- Zusch€sse an ffentliche 
wirtschaftliche Unternehmen 914.863,25 1.857.900,67 1.361.368,95
987 Inv.-Zusch€sse an private Unter-
nehmen 0,00 0,00 26.341,44
988 Inv.- Zusch€sse €briger Bereich 3.397.349,81 2.853.476,00 2.475.443,65
98 Inv.-Zusch€sse insgesamt 5.233.023,04 6.539.786,65 10.507.615,62
990 Kreditbeschaffungskosten 31.995,47 28.727,25 29.524,87
Summe  
VMH 52.849.375,77 58.806.148,55 57.410.522,83
Mit Ausnahme der Untergruppe 960 (Tiefbau) mit einer Steigerung um rd. 3,4 Mio. sind die 
HAR bei den Baumaƒnahmen leicht zur€ckgegangen. Von den Resten bei Hochbaumaƒ-
nahmen (rd. 13,7 Mio.) entfallen rd. 7,2 auf Schulbauten (EPl. 2 ohne Vivarium). Wegen 
der Reste beim Schulbausanierungsprogramm verweisen wir auf die o.a. Magistratsvorlage.
Auff‚llig ist ferner der Anstieg von fast 4 Mio. bei den Investitionszusch€ssen.

24
31 W‚hrend die HAR des VMH insgesamt um rd. 1,4 Mio. zur€ckgegangen sind, haben sich die 
so genannten „alten“ Reste (aus 2004 und fr€her) im Berichtsjahr wieder erhht, wie die 
nachfolgende „bersicht zeigt.
20,26 Mio.
24,99 Mio.
29,89 Mio.
23,89 Mio.
26,84 Mio
Zur Bewertung der HAR im Allgemeinen m€ssen wir – wiederholt – auf das Kassenwirksam-
keitsprinzip (…… 92 Abs.2 HGO, 7 GemHVO) verweisen. Danach sind bei der Aufstellung des 
Haushaltsplans nur die im HHj. zu erwartenden Einnahmen und die voraussichtlich zu leis-
tenden Ausgaben zu veranschlagen. Wir wissen, dass HAR in gewissem Umfang – vor allem 
bei grƒeren Baumaƒnahmen – unvermeidbar sind. Dennoch geben sowohl die Vielzahl der 
F‚lle als auch die hohen Betr‚ge Anlass, nochmals an die Einhaltung des Kassenwirksam-
keitsprinzip zu erinnern
Verpflichtungserm‚chtigungen
32 Zur Bewertung der Verpflichtungserm‚chtigungen gelten die Ausf€hrungen zu den HAR 
sinngem‚ƒ. Schon in fr€heren Jahren wurde regelm‚ƒig nur ein geringer Teil der veran-
schlagten Verpflichtungserm‚chtigungen in Anspruch genommen. 2005 hat die Verwal-
tung, wie schon im Vorjahr, lediglich rd. 26 % der veranschlagten VE in Anspruch genom-
men. Auf das Ergebnis der Jahresrechnung wirkt sich die Differenz – anders als bei den 
HAR – nicht aus.
HHj. veranschlagt
(T€)
in Anspruch ge-
nommen (T€)
Prozent 
(ca.)
2003 60.937 8.713 14 %
2004 49.001 12.712 26 %
2005 53.015 13.666 26 %

25
6. Verm‡gen
33 Gem‚ƒ … 42 (1) GemHVO muss aus der Vermgens€bersicht der Stand des Vermgens 
nach … 37 (1) und (2) GemHVO zu Beginn und am Ende des HHj., gegliedert nach Arten, f€r 
das Vermgen nach … 37 (2) auch nach Aufgabengliederungsbereichen, ersichtlich sein. 
Der summarische Nachweis in der Gliederung des Musters 18 zu … 42 (1) GemHVO stellt 
sich wie folgt dar:
Aufgabenbereich
Verm‡gensart
Stand Beginn
HHj. 2005
Zugang
Abgang
Stand Ende
HHj. 2005
A. Verm‡gen nach † 37 (1) GemHVO
1. Forderungen des Anlagevermgens
1.1 Beteiligungen sowie Wertpapie-
re, die die Gemeinde zum Zweck der 
Beteiligung erworben hat 
32.143.632,09 + 33.226.509,04
- 8.131.019,86 57.239.121,27
1.2 Forderungen aus Darlehen, die 
aus Mitteln d. HH gew‚hrt wurden 1 27.425.868,09 + 1.140.800,00
- 843.890,58 27.722.777,51
1.3 Kapitaleinl. in Zweckverb. oder 
anderen komm. Zusammenschl.
(Gesundheitsamt u. Staatstheater) 
2
0,00 0,00 0,00
1.4 In das Sondervermgen einge-
brachtes Eigenkapital (rechtl. un-
selbst. Stiftungen)
4.184.681,48 + 683.398,99
- 413.521,57 4.454.558,90
2. Geldanlagen
2.1 Wertpapiere 0,00 0,00 0,00
2.2 Einlagen bei Geldinstituten 6.100.724,83
+
1.217.506,18
- 871.179,05
6.447.051,96
2.3 Sonstige Forderungen 16.510.337,79 +13.594.172,02
- 6.900.000,00 23.204.509,81
Summe A** 86.365.244,28
+ 49.862.386,23
-
17.159.611,06
119.068.019,45
1 Korrektur f€r 2004 bei den Arbeitgeberdarlehen. Die Anfangsbest‚nde 2005 weichen um
0,12 von den Endbest‚nden 2004 ab.
2 Diese Kapitaleinlagen werden in der Vermgens€bersicht nur nachrichtlich ausgewiesen.

26
Aufgabenbereich
Verm‡gensart
Stand Beginn
HHj. 2005
Zugang
Abgang
Stand Ende
HHj. 2005
B. Verm‡gen nach † 37 (2) GemHVO
UA 4330 (Dst. Werkst‚tten f. Be-
hinderte) 5.352.470,49 +        0,00
- 5.352.470,49 0,00
UA 6800 (Theatertiefgarage) 357.552,16 + 0,00
- 21.434,00       336.118,16
UA 7000 (Abwasserbeseitigung) 1 73.735.256,11 +7.412.222,43
- 6.423.716,47 74.723.762,07
UA 7500 (Friedhfe) 11.394.142,35 + 181.687,42
- 317.631,40 11.258.198,37
UA 7502 (Krematorium) 3.785.434,00 + 0,00
- 199.323,00 3.586.111,00
UA 8160 (FHW Arheilgen, Eber-
stadt, Kranichstein / Fernheizung 
B€rgerpark Nord)
18.910,64 + 0,00
- 0,00 18.910,64
UA 8161 (FHW beim Zentralbad) 2 0,00 + 0,00
- 0,00 0,00
UA 8201 (Industrie - Gleisanlagen) 231.690,00 + 0,00  
- 13.709,00 217.981,00
Summe B 94.875.455,75 + 7.593.909,85
-12.328.284,36 90.141.081,24
Summe A + B 181.240.700,03 +57.456.296,08
-29.487.895,42 209.209.100,69
Die Geldanlagen zum 31.12.2005 betrugen lt. Vermgens€bersicht (A. 2.) insgesamt 
29.651.561,77. Darin sind auch die im Kassenbestand gef€hrten R€cklagemittel mit 
23.204.509,81 enthalten.
Unter B ist das Anlagevermgen von 7 kostenrechnenden Einrichtungen nachgewiesen. Der
UA 4330 ist ab 2005 eigenst‚ndiger Eigenbetrieb Darmst‚dter Werkst‚tten und Wohnein-
richtungen. Das Vermgen wird dort im Jahresabschluss nachgewiesen.
1 Der Anfangsstand entstammt aus den Unterlagen des Straƒenverkehrsamtes. Aufgrund 
eines Berechnungsfehlers des Programms stimmt der Anfangsstand 2005 nicht mit dem 
Endbestand 2004 (73.735.246,69) €berein. Die Abg‚nge setzen sich aus ordentlichen Ab-
schreibungen (1.318.405,70), auƒerordentlichen Abschreibungen (149.178,56) und fertig
gestellte Anlagen im Bau, die rechnerisch bereits in den Anfangs- und Endbest‚nden ent-
halten sind (4.956.132,21). 
2 Ver‚uƒerung zum 31.12.2004.

27
7. Schulden
34 Schulden sind R€ckzahlungsverpflichtungen aus Kreditaufnahmen und ihnen wirtschaftlich 
gleichkommenden Vorg‚ngen sowie aus der Aufnahme von Kassenkrediten (… 45 Nr. 20 
GemHVO). Der summarische Nachweis der Schulden in der Gliederung nach Muster 20 zu 
… 42 (2) GemHVO stellt sich wie folgt dar:
Art Stand Beginn
HHj. 2005
Zug„nge
Abg„nge
Stand Ende
HHj. 2005
1. Schulden aus Krediten
von
1.1 Bund, Land, ERP
Sondervermgen 1 2.426.746,33 + 0,00
- 321.870,13 2.104.876,20
1.2 Land 2 31.079.456,80 + 2.535.844,52
- 3.846.687,69. 29.768.613,63
1.3 Gemeinden und Gemein
deverb‚nde 3 194.627,26 + 0,00
- 190.128,07 4.499,19
1.4 Zweckverb. u. dgl. 0,00 0,00 0,00
1.5 Sonst. ffentl. Bereich 4 650.230,26 + 0,00
- 263.323,91 386.906,35
1.6 Kreditmarkt5 270.271.686,08 + 13.489.000,00
- 8.362.904,59 275.397.781,49
1.7 inneres Darlehen EB Kul
turinstitute 6 0,00 + 9.000.000,00
- 00 9.000.000,00
Summe 304.622.746,73 + 25.024.844,52
- 12.984.914,39 316.662.676,86
1 Abg‚nge: 265.384,95 verlagert in den EB Werkst‚tten, 56.485,04 Tilgung
2 Abg‚nge: 1.439.589,06 R€ckerstattung an den LTH, 2.407.098,56 Tilgung
3 Abg‚nge: 178.314,17 verlagert in den EB Werkst‚tten, 11.813,90 Tilgung
4 Abg‚nge: 49.561,17 verlagert in den EB Werkst‚tten, 213.762,74 Tilgung
5 Abg‚nge: 236.749,67 verlagert in versch. EB, 8.126.055,97 Tilgung
6 das innere Darlehen ersetzt die unter HHSt. 02.3001.365000 geplante Sonderaussch€t-
tung aus dem EB Kulturinstitute
Der Schuldenzugang lt. Schuldennachweis von 25.024.844,52 stimmt mit den Ist-
Einnahmen bei UA 2.9110 €berein. Der Schuldenabgang (Tilgung) lt. Schuldennachweis 
von 10.815.216,21 muss mit den Ausgaben bei UA 2.9120 €bereinstimmen.
Der UA 2.9120 schlieƒt mit Ausgaben von 10.815.216,21 ab.

28
8. R€cklagen
35 Die R€cklagen sind in der nach Muster 19 zu … 42 (2) GemHVO vorgeschriebenen „bersicht 
als Anlage zur Jahresrechnung wie folgt nachgewiesen:
Art Stand Beginn
HHj. 2005
Zuf€hrung
Entnahme
Stand Ende
HHj. 2005
1. Allgemeine R€cklage 16.510.337,79 + 13.594.172,02
- 6.900.000,00 23.204.509,81
2. Sonderr€cklagen
2.1 R€cklage Rettungsdienst 2.223,59 + 227.420,42
- 0,00 229.644,01
2.2 R€cklage Poleninstitut (Olbrich-
Haus) 0,00 0,00 0,00
2.3 Dst. Werkst‚tten f€r Behinderte 1
a) Lohnausgleichsr€cklage 923.338,37 + 0,00
- 923.338,37 0,00
b) Investitionsr€cklage 1.869.651,13 + 0,00
- 1.869.651,13 0,00
c) Kostenausgleichsr€cklage 1.270.944,90 +   0,00
- 1.270.944,90 0,00
2.4 Kurt-Jahn-Anlage
a) Kostenausgleichsr€cklage 166.308,62 + 0,00
- 166.308,62 0,00
b) Instandsetzungsr€cklage 14.384,96 + 0,00
- 14.384,96 0,00
2.5 Haus Elim
a) Kostenausgleichsr€cklage 528.715,74 + 10.263,69
- 0,00 538.979,43
b) Instandsetzungsr€cklage 10.646,57 + 206,91
- 0,00 10.853,48
2.6 Kostenausgleichsr€cklage
Haus Waldeck 0,00 0,00 0,00
2.7 Stellplatzr€cklage 513.810,06 + 173.539,88
- 0,00 687.349,94
2.8 Geb€hrenausgleichsr€cklage
Abwasserbeseitigung 0,00 + 8.380,79
- 8.380,79 0,00
2.9 Waldr€cklage 0,00 0,00 0,00
2.10 Versorgungsr€cklage 800.700,89 + 265.285,38
- 0,00 1.065.986,27
Summe Sonderr€cklagen 6.100.724,83 + 685.097,07
- 4.253.008,77 2.532.813,13
R€cklagen insgesamt 22.611.062,62 + 14.279.269,09
- 11.153.008,77 25.737.322,94
1 verlagert in den EB Darmst‚dter Werkst‚tten und Wohneinrichtungen

29
Die R€cklagemittel sind in der Vermgens€bersicht unter A.2 – Geldanlagen – enthalten.
Die Entnahme der Allgemeinen R€cklage dient dem Ausgleich des VMH. 
Der nach … 20 (2) GemHVO vorgeschriebene Mindestbestand f€r die Allgemeine R€cklage
von 2 % der Ausgaben des VWH nach dem Durchschnitt der 3 dem Haushaltsjahr vorange-
gangenen Jahre betr‚gt f€r 2005 8.322.548,05. Der Stand der Allgemeinen R€cklage be-
lief sich demgegen€ber Ende 2005 auf 23.204.509,81.
Der Gesamtbetrag der R€cklagen zum 31.12.2005 war angelegt in
Termingeldern 2.532.813,13
Kassenbestand 23.204.509,81
25.737.322,94
9. Unerledigte Vorsch€sse und Verwahrgelder 
(Auƒerhaushaltsm‚ƒige Rechnung)
36 Die beim Jahresabschluss 2005 unerledigten Vorsch€sse und Verwahrgelder sind gem‚ƒ … 
38 Abs. 2 Nr. 4 GemHVO in einem Verzeichnis als Anlage zur Jahresrechnung nachgewie-
sen. Die Betr‚ge sind ordnungsgem‚ƒ in das HHj. 2006 €bertragen. F€r die „berleitung 
liegen Verf€gungen der zust‚ndigen ‡mter und Verwaltungsstellen bzw. Nachweise der 
Stadtkasse vor.7
Vorsch€sse und Verwahrgelder insgesamt:
Einnahmen 915.424.910,68
Ausgaben 734.584.916,58
Unerledigte Einnahmen 180.839.994,10
Unerledigte Verwahrgelder 2005
Einnahmen 668.721.949,02
Ausgaben 487.881.954,92
Unerledigte Einnahmen 180.839.994,10
Die Vorsch€sse und Verwahrgelder insgesamt stimmen mit den Ausweisungen in der „Zu-
sammenfassung des kassenm‚ƒigen Abschlusses 2005“ €berein.
10. Kreditaufnahmen
37 Gem‚ƒ … 2 der Haushaltssatzung vom 17.12.2004 und den Nachtragssatzungen ist der 
Gesamtbetrag der Kredite f€r Investitionen und Investitionsfrderungsmaƒnahmen auf 
15.506.000,00 neu festgesetzt. Darin enthalten sind Kredite aus dem Hess. Investitions-
fonds Abteilung B. von 2.017.000,00. Anstelle der unter HHSt. 02.3001.365000 geplanten 
Sonderaussch€ttung aus dem EB Kultur ist aus steuerlichen Gr€nden ein inneres Darlehen 
in Hhe von 9.000.000,00 aufgenommen worden.
7 Die ‡nderung der Darstellung gegen€ber dem Vorjahr ergibt sich aus dem Neuen Finanzwesen NSK.

30
Im Rahmen dieser Erm‚chtigung betrugen die
Kreditaufnahmen 25.024.844,52
davon f€r Umschuldung - 0,00
25.024.844,52
davon aufgrund von Anordnungen in 2004 (KER 2004) - 1.925.443,68
23.099.400,84
von Anordnungen in 2004 ohne Schuldenzugang
(KAR 2004) + 1.404.536,98
24.503.937,82
HER f€r 2004 bestehen nicht.
Der Gesamtbetrag der Kredite wurde somit in Hhe des Anordnungssolls von 
24.503.937,82 in Anspruch genommen.
11. Kassenkredite
38 Nach … 4 der Haushaltssatzung ist der Hchstbetrag der Kassenkredite auf 250.000.000,00 
festgesetzt. Eine „berschreitung des Hchstbetrages haben wir nicht festgestellt.
Unter der HHSt. 1.9120.807010 sind Sollzinsen aus „berziehungskrediten von 
3.313.531,88 (Vorjahr: 2.148.094,35) gebucht worden.
12. B€rgschaften
39 Stand der B€rgschaftsverpflichtung am 31.12.2004 57.410.942,60
Zugang 2005 + 966.907,61
Abgang 2005 - 8.178.950,91
Stand am 31.12.2005 50.198.899,30
Die unter der HHSt. 1.9100.262000 vereinnahmten Risikopr‚mien belaufen sich auf 
45.594,94.

31
VI. VERWALTUNGSHAUSHALT
40
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Steuern u. allg. Zuweisungen 198.434.846,09 288.692.010 288.438.816
Einn. aus Verw. u. Betrieb 92.962.321,90 96.392.220 98.539.711
Sonst. Finanzeinnahmen 72.952.615,90 32.084.770 31.894.066
Summe Einnahmen 364.349.783,89 417.169.000 418.872.593
Personalausgaben 100.720.372,76 94.063.430 96.386.440
Deckungsreserve 0,00 4.181.260 608.723
Sachaufwand 111.939.758,63 124.481.050 125.685.772
Zuweisungen u. Zusch€sse 113.940.838,21 100.342.370 98.820.718
Sonst. Finanzausgaben 81.820.832,87 160.360.890 156.329.124
Summe Ausgaben 408.421.802,47 483.429.000 477.830.777
Zuschussbedarf 44.072.018,58 66.260.000 58.958.184
Vergleich Rechnungserg./Planung: -7.301.816 -11,02%
Vergleich Rechnungserg./Vorjahr: 14.886.165 33,78%

32
EINZELPLAN 0 – ALLGEMEINE VERWALTUNG
41
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 3.442.234,74 3.549.170 3.616.115
Sonst. Finanzeinnahmen 342.319,33 207.350 163.262
Summe Einnahmen 3.784.554,07 3.756.520 3.779.377
Personalausgaben 23.372.277,65 22.493.730 23.208.971
Sachaufwand 8.053.164,92 9.021.150 9.109.712
Zuweisungen u. Zusch€sse 264.540,93 267.500 251.596
Summe Ausgaben 31.689.983,50 31.782.380 32.570.279
Zuschussbedarf 27.905.429,43 28.025.860 28.790.902
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 765.042 3,16%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 885.472 3,17%
UA 0090 – Fraktionen
(bisher in UA 0000 enthalten)
42 HHSt. …. 150100 (R€ckzahlung Fraktionsmittel)
Bei dieser HHSt. gingen die „berzahlungen ein, die wir bei der Pr€fung der Verwendungs-
nachweise f€r das HHj. 2004 feststellten. Sie gliedern sich wie folgt auf:
Fraktion UFFBASSE 10.615,50
FDP Fraktion 2.035,28
Fraktion B€ndnis 90/Gr€ne 1.112,23
Fraktion Die Frauen 344,23
CDU Fraktion 272,46
Fraktion LEU 181,88
Gesamt 14.561,58

33
Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung erhalten Zuwendungen aus folgenden 
HHSt.:
HHSt. Bezeichnung HH-Ansatz Rechnungsergebnis
…. 530000 Mieten und Pachten 47.100,00 42.178,00
…. 591000 Klausurtagungen 6.900,00 5.209,25
…. 611000 Verwaltungsaufwand der 
Fraktionen 373.820,00 371.311,51
Nach der Hauptsatzung erhalten die Fraktionen Haushaltsmittel zur Erfllung ihrer Aufga-
ben. Danach ergeben sich folgende Betr‚ge:
HHSt. .... 530000 (Mieten und Pachten)
Die Fraktionen erhalten einen Zuschuss fr die Anmietung von Bror‚umen fr die Frakti-
onsarbeit, gestaffelt nach der Zahl der Fraktionsmitglieder (max. 80,00 fr 1 Mitglied bis 
max. 1.073,00 ab 14 Mitglieder). Erstattet wird nur der tats‚chlich nachgewiesene Auf-
wand. Die Mietzuschsse wurden an die Fraktionen direkt berwiesen.
HHSt. .... 591000 (Klausurtagungen)
Der j‚hrlich zur Verfgung stehende Betrag fr Klausurtagungen wurde nach Fraktionsst‚r-
ke auf die einzelnen Fraktionen aufgeteilt (je Mitglied 77,75). Die Fraktionen UFFBASSE 
und PDS/DKP/OLD haben auf den Zuschuss verzichtet.
HHSt. .... 611000 (Verwaltungsaufwand der Fraktionen)
Zur Abgeltung ihres Verwaltungsaufwandes erhielten die Fraktionen 435,00 pro Mitglied.
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 20.06.2002 beschlossen, dass dem Schlussbe-
richt des Revisionsamts die detaillierten Rechenschaftsberichte der Fraktionen bezglich 
der Verwendung der st‚dtischen Haushaltsmittel beigefgt werden sollen. Wir haben zur 
besseren ƒbersicht die Verwendungsnachweise der einzelnen Fraktionen in einer Tabelle 
zusammengefasst, in der die Zahlen zu allen Positionen der VN enthalten sind. Die Tabelle 
ist dem Bericht als Anlage beigefgt.
Das Ergebnis der Prfung der Verwendungsnachweise ist nachfolgend dargestellt.
SPD-Fraktion
Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine ƒberzahlung von 11.274,33.
CDU-Fraktion
Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine ƒberzahlung von 1.014,02.
Fraktion Bndnis 90/Grne
Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine ƒberzahlung von 5.887,60.
FDP-Fraktion
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versp‚tet im August 2006 vor. Unsere Pr-
fung ergab eine ƒberzahlung von 1.655,10.

34
Fraktion UFFBASSE
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versp‚tet im Juni 2006 vor. Unsere Pr€fung 
ergab eine „berzahlung von 11.919,23.
Fraktion PDS/DKP/Offene Liste Darmstadt
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 505,35. Ab Januar 
2006 f€hrt die Fraktion den Namen Linkspartei – DIE LINKE Darmstadt.
Fraktion Offenes Darmstadt
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versp‚tet im September 2006 vor. Unsere 
Pr€fung ergab eine „berzahlung von 391,49.
UA 0201 – Hauptamt
43
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 1.415.712,91 1.398.730,00 1.413.509,18
Ausgaben 2.847.820,85 2.680.850,00 2.920.150,73
Zuschussbedarf 1.432.107,94 1.282.120,00 1.506.641,55
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 224.521,55 17,51%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 74.533,61 5,20%
HHSt. .... 700000 (Zuweisungen an Vereine und Institutionen)
Bei einem Planansatz von 11.000,00 zahlte die Stadt 9.969,47. Hiervon erhielt die TSG 
1846 3.000,00 f€r die Ausrichtung des 43. Rhein-Mainischen Gardetreffens und 6.596,97 
f€r den AEWG Fastnachtsumzug. Die Verwendungsnachweise haben vorgelegen. Beanstan-
dungen haben sich nicht ergeben.
HHSt. .... 700100 (Zusch€sse f€r nichtst‚dtische Veranstaltungen)
Von dem Planansatz von 13.500,00 zahlte die Stadt 13.100,00 f€r insgesamt 21 Einzelver-
anstaltungen aus. „berwiegend handelte es sich wieder um Fahrtkostenzusch€sse f€r 
Fahrten Darmst‚dter Schulklassen und Vereine in Partnerst‚dte. Die meisten Zusch€sse 
lagen unter 300,00. Wir haben 4 VN f€r Zusch€sse zwischen 325,00 und 1.500,00 ohne 
Beanstandungen gepr€ft.
HHSt. .... 700700 (Eine-Welt-Fonds)
Von den geplanten 15.000,00 zahlte die Stadt 2.500,00. Wir pr€ften einen VN €ber die 
zweckentsprechende Verwendung eines Zuschusses von 2.000,00 f€r einen Hilfsg€ter-
transport an ein Kinderheim in Rum‚nien. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
UA 0252 – Frauenf‡rderung
44 Die Summe der Planans‚tze im Deckungskreis des Frauenb€ros belief sich auf 50.910,00, 
die im Nachtrag um 6.700,00 auf 44.210,00 gek€rzt wurden. Die Gesamtausgaben betru-

35
gen 51.251,97 (Vorjahr 43.253,68) = 18,5 % mehr und €bersteigen den Planansatz um 
7.041,97.
Aufgrund eines Deckungsvermerks stehen die Mehreinnahmen der HHSt. …. 110000 (Teil-
nehmerentgelte) bis …. 157000 (Vermischte Einnahmen) zur Deckung von Mehrausgaben 
bei den Sachkosten zur Verf€gung. 2005 betrugen die Einnahmen 7.118,06.
Unter der HHSt. .... 562200 (Fortbildungsmaƒnahmen zur Chancengleichheit in der Stadt-
verwaltung) standen wie im Vorjahr 15.000,00 zur Verf€gung. Das Fachamt hat 6.072,92 
ausgegeben. Es gab keine „bertragung des Restes in das Folgejahr.
45 Im Nachtrag 2002 hat die K‚mmerei eine neue HHSt. …. 600100.1 (Konzept zur 
Verwirklichung des „Gender Mainstreaming“) eingerichtet. Ans‚tze und Ergebnisse dieser 
HHSt. stellen sich wie folgt dar:
HHj. HAR Vorj. HH-Ansatz Insges. z. 
Verf€gung
Anord-
nungssoll
Noch ver-
f€gbar Bemerkungen
2002 0,00 10.000,00 10.000,00 611,50 8.925,33
2003 8.925,33 10.000,00 18.925,33 2.437,50 16.487,83
2004 16.487,83 10.000,00 26.487,83 2.740,32 23.747,51 Keine „bertr.
2005 0,00 10.000,00 6.000,00 1.156,00 4.844,00 Keine „bertr.
Die K‚mmerei hat, wie abgesprochen, im Haushaltsjahr 2005 die vorgenannte HHSt. aus 
dem allgemeinen Deckungskreis des Frauenb€ros herausgenommen.
Zu Lasten HHSt. .... 600200 (Projekt „Equality“ – EU-gefrdertes Projekt mit dem Ziel der 
Erweiterung des Berufswahl-Spektrums f€r M‚dchen) hat das Fachamt 5.141,87 veraus-
gabt. Durch unechten Deckungsvermerk mit HHSt. .... 170000 (Zuweisungen Bund) stan-
den insgesamt 7.296,41 (Solleinnahmen) und ein KER aus dem Vorjahr von 6.000,00 zur 
Verf€gung. Von dem KER sind 2.682,40 eingegangen. Die Ist-Einnahmen beliefen sich auf 
9.978,81. Es verbleibt ein Kasseneinnahmerest von 3.317,60. Das Projekt wird 2006 abge-
schlossen und endg€ltig abgerechnet. Ein eventueller „berschuss muss zur€ckgezahlt 
werden.
Zu Lasten der neu geschaffenen HHSt. …. 600300 (Sachkosten www.familien-
willkommen.de) hat das Frauenb€ro 3.575,85 f€r die Pflege der Kindertagesst‚tten-
Datenbank etc. verausgabt. Deckungsmittel standen bei der HHSt. 1.4620.700000 (M€t-
terzentrum Darmstadt) zur Verf€gung. Der Magistrat stimmte am 05.10.05 zu.

36
„bersicht €ber die Zuschuss – HHSt.:
HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg.
700000 Frauenkommunikationszentrum 32.210,00 32.210,00
700100 Vereine und Verb‚nde 117.310,00 117.000,00
700200 Hess. Wirtschaft f. Jobmobil Re-
gion Starkenburg -- --
717000 Verf€gungsfonds f. Frauen-
Polit.Maƒnahmen
16.040,00
(NT) 16.040,00
Summen 165.560,00 165.250,00
46 Von den insgesamt freigegebenen Mittel von 165.560,00 hat das Fachamt 165.250,00 an 
Zusch€ssen verausgabt. Die Pr€fung der VN hat ergeben:
Verein Kooperation - Frauen e.V.
Den VN 2005 haben wir gepr€ft. Der Verein hat unsere R€ckfragen zufrieden stellend be-
antwortet. Die zweckentsprechende Verwendung der Mittel konnte best‚tigt werden.
Frauenkulturzentrum e.V. und AG Darmst‚dter Frauenverb‚nde
Beide VN haben wir ohne Festellungen gepr€ft.
Wildwasser e.V.
Den Verwendungsnachweis haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
Wir haben 2006 zu dem Entwurf eines Zuwendungsvertrages mit Leistungsbeschreibung 
€ber die Frderung sozialer Hilfen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Fachbera-
tungsstelle Wildwasser e.V. Stellung genommen.
Frauenkompetenzzentrum Sefo femkom
Der Verein erhielt 2005 einen Betriebskostenzuschuss von 27.920,00 und weitere 
75.540,00 zu Lasten der HHSt. 01.7910.718100 (Zusch€sse zur Frderung der Gleichstel-
lung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt). Der Gesamtverwendungsnachweis liegt vor. Die 
Pr€fung steht noch aus.
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Der Verein hat 2005 keinen Zuschuss mehr beantragt.
Deutscher Frauenring e.V. und Hausfrauenbund e.V.
Beide VN haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
Magnolya e.V.
V Der VN 2005 liegt vor. Die Pr€fung steht noch aus, weil Pr€fungen aus Vorjahren noch 
nicht abgeschlossen sind.
47 HHSt. .... 718000 (Verf€gungsfonds f€r „Frauen- Politische Maƒnahmen“)
– vorher .... 717000.
Das Fachamt hat den im Nachtrag um 13.300,00 auf 16.040,00 gek€rzten Planansatz in 
voller Hhe ausgezahlt.

37
7 verschiedene Zuschussempf‚nger erhielten Zusch€sse zwischen 635,00 und 5.241,00.
Wir haben die Verwendungsnachweise aller 7 Zuschussempf‚nger gepr€ft. Bei 4 Verwen-
dungsnachweisen ergaben sich keine Feststellungen. Bei einem Zuschussempf‚nger hatte 
die Feststellung keinen Einfluss auf die Zuschusszahlung. Bei einem weiteren Verein konnte 
unsere R€ckfrage durch das Fachamt gekl‚rt werden. In einem Fall wurde die maximale 
Finanzierung von 75% des Projektes €berschritten, weil weniger Einnahmen als geplant
eingingen.
Das Fachamt hatte Herrn B€rgermeister Glenz vorgetragen, dass es f€r fast alle Frauenver-
eine unmglich sei, die nach den Zuschussrichtlinien geforderten 20% Eigenbeteiligung 
aufzubringen. Dieser hat am 28.04.2005 zugestimmt, dass in den genannten F‚llen auf 
den Eigenanteil verzichtet werden kann.
HHSt. …. 718100 (Zuschuss an M€tterzentrum f€r www.familien-willkommen.de)
Das Frauenb€ro zahlte 5.843,00 ohne Planansatz aus. Die Mittel waren bei der
HHSt. 4620.700000 (M€tterzentrum Darmstadt) eingeplant. Der Magistrat stimmte am 
05.10.05 der Umplanung zu.
Den Verwendungsnachweis haben wir mit dem z.L. der HHSt. 1.4620.700000 (M€tterzent-
rum Darmstadt) gezahlten Zuschuss von 8.500,00 gepr€ft. Der Verein hat die ihm zuste-
hende Liquidit‚tsreserve €berschritten. Wir haben das Fachamt gebeten, entsprechend der 
allgemeinen Zuschussrichtlinien zu verfahren.8
48 Die umfassende Belegpr€fung in diesem UA ergab keine Feststellungen.
Zusammenfassend knnen wir feststellen, dass sich die Bearbeitung der Zusch€sse und 
Verwendungsnachweise in diesem UA im Laufe der letzten Jahre sehr verbessert hat.
UA 0257 (bisher 0520) - Interkulturelles B€ro
49 HHSt. .... 592000 (Internationales Begegnungsfest Darmst‚dter Migrantenvereine)
Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt und der Vereine, die von der 
Stadt finanziert wird. Die Aufwendungen betrugen 7.373,37 (Vorjahr 9.135,99). 
HHSt. .... 600200 (Integrationsprojekte) 
Insgesamt hat die Stadt 4 grƒere Projekte realisiert, an denen sich auch das Land Hessen 
beteiligte. F€r die Projekte haben VN vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht erge-
ben.
HHSt. .... 600300 (Kulturelles Projekt)
Im Berichtsjahr wurde das Projekt „Kulturwochen 2005“ durchgef€hrt. Bei der Pr€fung des 
VN haben sich keine Beanstandungen ergeben.
HHSt. .... 600400 (Aktion „Gesicht zeigen“)
Die HHSt. ist mit der HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus) 
gegenseitig deckungsf‚hig. Bei einem Planansatz von 32.500,00 sind 21.597,44 in ver-
schiedenen Projekten ausgegeben worden, darunter das Schulprojekt „Gegen Krieg und 
Gewalt“, „Martinsviertler Tage gegen Rassismus“ und verschiedene Vorf€hrungen des The-
aterlabors.
8 Rdn. 184

38
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse f€r Integrationsarbeit der Migrantenvereine)
Von den geplanten 13.040,00 erhielten im Berichtsjahr 24 Vereine Zusch€sse von insge-
samt 11.237,81 Wir haben alle VN €ber 350,00 ohne Beanstandungen gepr€ft.
HHSt. .... 700300 (Zusch€sse f€r Integrationsprojekte)
In Abgrenzung zur vorhergehenden HHSt. soll hier j‚hrlich ein Verein, der ein grƒeres In-
tegrationsprojekt durchf€hrt, gezielt gefrdert werden. Im Berichtsjahr erhielt der Verein 
RFV Alice e. V. 1.800,00 der eingeplanten 3.000,00.
HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus)
Insgesamt hat die Stadt f€r zwei Projekte 7.212,62 ausgegeben. Die VN haben vorgelegen. 
Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
UA 0259 (0530) – Lokale Agenda 21
50 (HHSt. .... 600000) Hier handelt es sich um Planungs- und Sachkosten der Lokalen 
Agenda. Bei einem Planansatz von 88.200,00 hat die Stadt 106.032,24,00 (inkl. 50.589,68
HAR) ausgegeben. Da der Agenda-Prozess noch nicht abgeschlossen ist, wurden die nicht 
verbrauchten Mittel von 32.756,45 in das n‚chste HHj. €bertragen.
UA 0260 – B€rgerb€ro Darmstadt-West
51 Bereits vor der offiziellen Erffnung des B€rgerb€ros-West durch Herrn Oberb€rgermeister 
Hoffmann Anfang Mai 2006 ergaben sich im Berichtsjahr 2005 Ausgaben in Gesamthhe 
von 5.933,36.
Hiervon entfielen haupts‚chlich 4.411,50 auf die HHSt. …. 530000 (Mieten und Pachten) 
f€r den Zeitraum Oktober bis Dezember 2005 sowie 838,14 auf die HHSt. …. 521000 (An-
schaffung von geringwertigen Wirtschaftsg€tern).
Der Magistrat hat den Ausgaben am 09.11.2005 zugestimmt.9
UA 0310 – Kassen- und Steueramt
52
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 924.252,44 975.600,00 913.197,40
Ausgaben 3.811.379,93 3.442.500,00 3.412.273,30
Zuschussbedarf 2.887.127,49 2.466.900,00 2.499.075,90
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 32.175,90 1,30%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -388.051,59 -13,44%
9 Magistratsvorlage Nr. 646 vom 21.10.2005

39
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
Die geplanten Einnahmen von 400.000,00 werden im Rechnungsergebnis mit 344.494,63
um 55.505,37 unterschritten. Die KER sind auf 1.031.704,60 zur€ckgegangen. Wegen der 
Problematik dieser €berwiegend sehr alten und wertlosen Nebenforderungen verweisen wir 
auf den Vorjahresbericht.10 Auf die Situation der Vollstreckungsstelle haben wir schon 
mehrfach hingewiesen. Inzwischen hat im Zusammenhang mit der Doppik - Umstellung 
eine sehr intensive Aufarbeitung der Forderungen begonnen.
Die Globalbereinigung ist im Berichtsjahr wegen der anhaltenden Hhe der KER erneut auf 
den Vorjahresstand festgesetzt.
53 Pr€fung der Niederschlagswasserveranlagung (Schwerpunktpr€fung 2004)
V Wie im Vorjahresbericht11 ausgef€hrt, stand die Beantwortung einiger offener Fragen noch 
aus. Es handelte sich dabei um drei Bereiche:
1. Bei einem grƒeren Grundst€ckskomplex, bestehend aus Reihenh‚usern, Tiefgarage 
und Mehrfamilienh‚usern war zu kl‚ren, in welchem Umfang Gemeinschafts- oder ei-
gene Zisternen bzw. verschiedene Versickerungsarten bei der Entw‚sserung der 
Grundst€cke zu ber€cksichtigen sind. Offene Fragen wurden, teilweise auch mit dem 
Tiefbauamt, gekl‚rt. Die notwendigen Nachberechnungen sind vorgenommen worden. 
Damit sind alle finanzwirksamen Feststellungen der Pr€fung abgeschlossen.
2. F€r Grundst€cke, deren versiegelte Fl‚chen, z. B. durch die Versickerung des Ober-
fl‚chenwassers in Gr‚ben und Gew‚ssern keine Geb€hrenquadratmeter ausweisen 
w€rden, sind keine Veranlagungsbescheide ergangen. Nach den Ausf€hrungen des 
Fachamtes wurden nach der Erstveranlagung aufgrund der in groƒer Anzahl eingeleg-
ten Widerspr€che die zu Unrecht erteilten Bescheide aufgehoben. Zu diesem Zeit-
punkt wurden keine „Nullbescheide“ erstellt. In den von uns beanstandeten F‚llen 
soll dies nachgeholt werden.
3. Aktualit‚t der Datenbank, Verbindung zum Finanzwesen NSK 
(New System Kommunal).
Die Access-Datenbank und GeoMedia bilden eine Einheit. Die mit der Access-
Datenbank erstellten Bescheide werden als PDF-Datei gespeichert und knnen €ber 
diese Datenbank aufgerufen werden. Da die Adressdaten in der Niederschlagswasser-
datenbank separat vom NSK-Programm gef€hrt werden, ist es nur mit groƒem Auf-
wand mglich, Adress‚nderungen und Eigentumswechsel im NSK auch auf die Da-
tenbank zu €bertragen.
F€r die Zukunft wird zurzeit die Mglichkeit gepr€ft von der Niederschlagswasserda-
tenbank direkt auf die Adressdaten im NSK zuzugreifen und diese Daten f€r die Er-
stellung der Festsetzungsbescheide der Geb€hrenquadratmeter zu verwenden.
10 Rdn. 47/2003
11 Rdn. 44/2004

40
UA 0500 – Standesamt
54
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 190.595,59 190.530,00 226.665,09
Ausgaben 752.686,16 775.760,00 828.703,53
Zuschussbedarf 562.090,57 585.230,00 602.038,44
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 16.808,44 2,87%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 39.947,87 7,11%
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
2003 2004 2005
HH. - Ansatz 160.000,00 160.000,00 180.000,00
Rechnungsergebnis 181.368,43 179.551,82 215.328,32
UA 0600 – Hauptamt Abt. IUK
55
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 141.915,92 149.180,00 127.887,78
Ausgaben 2.563.369,31 2.885.980,00 2.933.924,20
Zuschussbedarf 2.421.453,39 2.736.800,00 2.806.036,42
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 69.236,42 2,53%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 384.583,03 15,88%
Die Planung ging bei Einnahmen von 149.180,00 und Ausgaben von 2.885.980,00 von ei-
nem Zuschussbedarf von 2.736.800,00 aus. In den Salden der Rechnungsergebnisse der 
Einnahmen und Ausgaben ergab sich im Berichtsjahr tats‚chlich ein um lediglich 
69.236,42 bzw. 2,53 % hherer Zuschussbedarf als geplant.
Der geringf€gig hhere Zuschussbedarf entstand im Wesentlichen aus den Weniger- bzw. 
Mehrausgaben folgender HHStellen:
HHStelle HHAnsatz Rechnungser-
gebnis
Weniger-/ 
Mehrausgaben
...520010 Unterhaltung der Fern-
sprechanlagen 110.000,00 70.378,22 - 39.621,78
...520100 Unterhaltung von DV-
Anlagen 280.000,00 159.201,77 - 120.798,23
...674010 Benutzerentgelte an 
DV-Verbund 255.000,00 481.860,60 + 226.860,60
Gesamt 645.000,00 711.440,59 + 66.440,59

41
Die drei o. a. HHStellen gehren alle zum Deckungsring Budget Datenverarbeitung, der 
auch verschiedene andere UA einschlieƒt. Die Mittel in diesem Deckungsring wurden insge-
samt nicht €berschritten.
56 Wie in den Vorjahren haben wir auch im Berichtsjahr mehrere von der IUK durchgef€hrte 
Ausschreibungen, beginnend mit der Angebotserffnung, begleitend gepr€ft. Es ergaben 
sich keine Beanstandungen.

42
EINZELPLAN 1 – ‰FFENTLICHE SICHERHEIT UND ORDNUNG
57
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.577.994,60 4.908.010 5.224.037
Sonst. Finanzeinnahmen 1.497.453,93 1.928.500 1.869.291
Summe Einnahmen 6.075.448,53 6.836.510 7.093.328
Personalausgaben 18.059.533,03 18.191.500 18.093.246
Sachaufwand 3.593.511,45 4.070.900 4.412.756
Zuweisungen u. Zusch€sse 266.142,48 364.640 123.713
Summe Ausgaben 21.919.186,96 22.627.040 22.629.715
Zuschussbedarf 15.843.738,43 15.790.530 15.536.387
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -254.143 -1,61%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -307.351 -1,94%
UA 1100 – Ordnungsamt
58
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2005
Planung
Hj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 3.475.591,19 4.107.500,00 3.978.060,25
Ausgaben 7.313.259,04 7.618.840,00 7.665.713,20
Zuschussbedarf 3.837.667,85 3.511.340,00 3.687.652,95
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 176.312,95 5,02%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -150.014,90 -3,91%
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
Die Einnahmen aus Verwaltungsgeb€hren betragen 2.037.454,42. Sie liegen damit um 
50.000 €ber dem Rechnungsergebnis des Vorjahres und erreichen fast den Planansatz von 
2,1 Mio. 
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 5 Jahren wie folgt:
Hj. 2001 2.228.501,38
Hj. 2002 1.944.390,96
Hj. 2003 1.950.435,04
Hj. 2004 1.961.347,39
Hj. 2005 2.037.454,42

43
Die KER aus Vorjahren reduzierten sich von 377.285,09 durch Abg‚nge um 34.020,65 auf 
343.264,44. Die neuen KER betragen 394.442,42.
HHSt. .... 166000 (Erstattung f€r die Kosten f€r die Abschiebung von Ausl‚ndern)
Die Abg‚nge auf KER betrugen 11.250,68. Rechtlich hat der abgeschobene Ausl‚nder f€r die 
Kosten seiner Ausreise aufzukommen. Im Ausland lassen sich diese Forderungen jedoch 
kaum realisieren. 
HHSt. .... 166100 (Erstattung f€r die Kosten f€r das Abschleppen von Fahrzeugen)
Die Abg‚nge auf KER lagen gering €ber den Vorjahresniveau 2.884,04. Die Einnahmen sind 
nur schwer zu realisieren. Auch Vollstreckungsversuche bleiben in der Regel erfolglos.
HHSt. .... 260000 (Verwarnungsgelder nach STVG)
Die Einnahmen erhhten sich geringf€gig auf knapp 1,8 Mio. Dies entspricht dem Haus-
haltsansatz.
HHSt. .... 260003 (Buƒgelder allgemein)
KER Vorjahr 222.376,50
./. Abg‚nge auf Reste 14.969,52
verbleibende KER 207.406,98
HH – Ansatz 2005 125.000,00
Sollstellungen 2005 88.770,25
Wenigereinnahmen 36.229,75
Neue KER 250.325,43
Der HH-Ansatz erhhte sich seit dem Jahr 2002 von 10.000,00 auf 125.000,00. Die Ein-
nahmen erreichen diese Hhe im Berichtsjahr nicht.
Durch Organisationsverf€gung des Oberb€rgermeisters vom 25.02.2004 verlagerte sich die 
Zust‚ndigkeit f€r Bestattungen von B€rgern ohne Familieangehrige seit 2004 von der Sozi-
alverwaltung zum Ordnungsamt. Der Planansatz der HHSt. .... 580000 (Bestattungen nach … 
12,4 FBG) betrug 10.000. Die Stadt bezahlte f€r vier Sterbef‚lle 7.983,93. Einnahmen von 
Dritten gingen f€r diesen Zweck keine ein (HHSt. .... 152100 Kostenbeteiligungen Dritter an 
Bestattungskosten).
Am 03.03.2005 und 18.11.2005 pr€ften wir die Zahlstelle der Zulassungsstelle und am 
25.10.2005 die Zahlstelle des Fundb€ros. Alle Pr€fungen verliefen ohne Beanstandungen.

44
UA 1104 – Obdachlosenangelegenheiten
59
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 181.967,35 231.680,00 223.372,70
Ausgaben 384.892,55 347.860,00 363.421,64
Zuschussbedarf 202.925,20 116.180,00 140.048,94
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 23.868,94 20,54%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -62.876,26 -30,98%
Die Gesamtausgaben in diesem Unterabschnitt haben sich gegen€ber dem Vorjahr um ca. 
21.000,00 verringert, obwohl die Ausgaben f€r bauliche Unterhaltung um ca. 25.000,00 h-
her lagen als der Planansatz.
Wenigerausgaben sind bei den HHSt …. 414000 (Dienstbez€ge Angestellte – 13.674,88) und 
HHSt. …. 615000 (Miethaftung – 11.838,99) festzustellen.
HHSt. .... 140000 (Nutzungsentsch‚digung)
Bei einem Planansatz von 205.600,00 betragen die endg€ltigen Solleinnahmen 221.484,03, 
die Ist-Einnahmen 208.994,09.
Entwicklung des Anordnungssolls in den letzten Jahren:
2001 2002 2003 2004 2005
200.378,37 189.687,66 195.685,77 181.102,34 221.484,03
Die Kasseneinnahmereste sind weiter angestiegen:
2001 2002 2003 2004 2005
206.090,34 235.864,75 266.522,62 273.889,08 279.122,81
Noch immer konnten die KER aus personellen Gr€nden und wegen Schwierigkeiten im Ver-
fahren VollKomm nicht abgewickelt werden12. Der letzte Vollstreckungslauf fand im Oktober 
2004 statt.
Im Rahmen der Stadtkassenpr€fung haben wir in diesem Bereich Niederschlagungen von 
3.366,54 gepr€ft. Die Vorschriften der DAH sind eingehalten. Nach dem Jahresabschluss 
betragen die Niederschlagungen 3.692,95, weiter werden sonstige Abg‚nge von 2.049,39 
ausgewiesen. Die Differenz der Summe der Niederschlagungen zwischen NSK und den uns 
vorliegenden Genehmigungen resultiert einmal aus der Niederschlagung von Kleinbetr‚gen 
B durch die Systembetreuer von 60,49. Die Differenz von 265,92 konnten wir nicht nach-
vollziehen. Die sonstigen Abg‚nge sind nach Auskunft des Fachamtes beim „bergang vom 
KIV zu NSK entstanden, da unklar war, wie Zahlungseing‚nge auf Niederschlagungen bzw. 
Zug‚nge auf Niederschlagungen im System zu erfassen sind.
12 Rdn. 54/2004

45
Die Nutzungsentsch‚digung wird mit dem Programm Geoflex monatlich auf den Kassenkon-
ten €ber eine Schnittstelle im NSK auf der HHSt. .... 168000 (Ersatz aus Miethaftung) zum 
Soll gestellt.
Dem Planansatz von 26.080,00 wie im Vorjahr stehen Anordnungen f€r das laufende Jahr 
von 7.631,01 gegen€ber. Die Ist-Einnahmen betragen dagegen lediglich 700,00 
(Vj. 1.577,68). Abg‚nge auf KER waren nicht vorhanden.
Die Entwicklung der KER seit 2001:
2001 2002 2003 2004 2005
41.592,77 43.996,65 59.642,63 60.229,07 67.160,08
Auf eine Globalbereinigung konnte auch 2005 verzichtet werden.
Wie in den Vorjahren berichtet, kommt es durch den Einsatz der Wohnungssicherungsstelle 
nur noch zu wenigen Miethaftungsf‚llen. Das Verfahren haben wir in fr€heren Schlussberich-
ten ausf€hrlich dargestellt.
Die Kosten der Wohnungssicherung werden unter der HHSt. 1.4104.730600 veranschlagt. 
Die Darlehensr€ckzahlungen werden auf der HHSt. 1.4104.249000 vereinnahmt.
Das Problem der weiter ansteigenden Kassenreste hat sich auf diese Haushaltsstelle verla-
gert. Die KER stiegen von 76.533,21 im Jahr 1999 auf 336.500,53 im Jahr 2005.
60 Auf der HHSt. .... 530000 (Mietkosten f€r Wohncontainer zur Unterbringung Obdachloser) 
hat die Stadt einen Planansatz von 53.500,00 bereitgestellt. Durch eine ‡nderung der Ge-
sch‚ftsverteilung ging die Bewirtschaftung vom Amt f€r Wohnungswesen ab Mitte 2005 auf 
das Sozialamt €ber. Grund hierf€r war die Empfehlung in der 92. Vergleichenden Pr€fung 
„Obdachlosenhilfe“ der „berrtlichen Pr€fung, die Sparten der Obdachlosenhilfe, der Wohn-
raumversorgung, der ambulanten und station‚ren Pflege zusammenzuf€hren, um Synergie-
effekte zu nutzen. Das danach zust‚ndige Sozialamt hat versehentlich einen Teil der Miet-
kosten zu Lasten des Budgetrings Sozialhilfe angeordnet. F€r 2006 ist eine Umbuchung er-
folgt.
Die Anmietung der Container war ntig, um auch bei aggressiven und zum Vandalismus nei-
genden Personen der gesetzlichen Unterbringungspflicht zu gen€gen.
HHSt. .... 615000 (Miethaftung)
Bei einem Planansatz von 25.000,00, im Nachtrag gek€rzt auf 19.470,00, hat das
Fachamt 7.631,01 angeordnet. Die Ausgaben in den letzten Jahren:
2000 2001 2002 2003 2004 2005
3.421,83 15.391,32 4.806,52 16.290,53 8.130,06 7.631,01
Geringere Ausgaben auf dieser Haushaltstelle f€hren zu niedrigeren Einnahmen bei der kor-
respondierenden HHSt. .... 167000.
Als Erstattung an die „Neue Wohnraumhilfe“ f€r das Geb‚ude Lauteschl‚ger Str. 13 – 15 hat 
die Stadt im Berichtsjahr bei einem Planansatz von 24.630,00 (HHSt .... 678000, vorher …. 
676000) 30.322,00 (Vorjahr 25.061,30) gezahlt.
Mit dem am 13.01.05 unterschriebenen Nachtrag zum Vertrag mit der „Neuen Wohnraum-
hilfe“ wird der monatliche Betrag von 2.052,00 auf 2.570,00 angehoben. Die Stadt hat hier-
f€r €berplanm‚ƒige Mittel €ber 5.370,00 und 350,00 bereitgestellt.

46
UA 1105 – Amt f€r Einwohnerwesen, Wahlen und Statistik – Abt. Einwohnerwesen
61
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 622.520,07 730.500,00 598.524,09
Ausgaben 2.157.284,70 2.514.220,00 2.446.131,24
Zuschussbedarf 1.534.764,63 1.783.720,00 1.847.607,15
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 63.887,15 3,58%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 312.842,52 20,38%
Die Ausgaben sind zwar um 68.088,76 niedriger als geplant, bei den Einnahmen fehlen
aber 131.975,91 gegen€ber der Planung. In den Vorjahren wurden die nicht erreichten 
Planans‚tze bei den Verwaltungsgeb€hren zum Teil durch die Erstattung von Wahlkosten 
kompensiert.
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren):
HHj. 2003 2004 2005
Planung 700.000,00 700.000,00 700.000,00
Rechnungsergebnis 537.622,88 556.137,90 568.882,83
Die Planung war trotz r€ckl‚ufiger Antragszahlen bisher nicht angepasst worden, die Ein-
nahmen sind seit 2003 jedes Jahr leicht gestiegen. Die Steigerung f€r 2005 beruht auf der 
Anpassung der Geb€hren zum 1.10.2005. Ab diesem Zeitpunkt sind f€r EU-Reisep‚sse fol-
gende Geb€hren zu erheben.
Bezeichnung alter Preis 
€ber 26 J.
alter Preis 
unter 26 J.
neuer Preis 
€ber 26 J.
neuer Preis 
unter 26 J.
EU-Reisepass, 32 Sei-
ten 26,00 13,00 59,00 37,50
EU-Reisepass, 48 Sei-
ten 48,00 35,00 81,00 59,50
EU-Reisepass Express 
32 Seiten 58,00 45,00 91,00 69,50
EU-Reisepass Express 
48 Seiten 80,00 67,00 113,00 91,50
Auch f€r 2006 bleibt der Ansatz dieser Einnahmehaushaltsstelle unver‚ndert. Die Einnah-
men entsprachen Anfang Dezember 2006 in etwa diesem Ansatz.

47
62 Nach der Statistik des Fachamtes sind die Antragszahlen im Bereich Ausweise und P‚sse 
von 2004 zu 2005 um 839 Antr‚ge (4,30 %) zur€ckgegangen.
HHj. 2003 2004 2005
Reisep‚sse, Europap‚sse 6269 6186 6556
Vorl‚ufige Reisep‚sse 1095 899 363
Personalausweise 10033 9578 9003
Vorl‚ufige Personalausw. 794 670 643
Kinderausweise, -p‚sse 2012 2184 2113
Summe 20203 19517 18678
HHSt. .... 650100 (Herstellung von Reisep‚ssen/Personalausweisen)
HHj. 2003 2004 2005
Planung 256.000,00 256.000,00 220.000,00
Rechnungsergebnis 167.047,98 170.734,90 187.449,59
Trotz r€ckl‚ufiger Antragszahlen sind die Ausgaben f€r die Herstellung von P‚ssen und Aus-
weisen seit 2003 jedes Jahr gestiegen. Der Grund sind steigende Preise verschiedener Artikel 
der Bundesdruckerei. Ab 1. November 2005 haben sich die Preise f€r EU-Reisep‚sse in 
nachfolgendem Umfang erhht. 
Die Preise betragen je Einheit frei Haus in € zuz€glich Mehrwertsteuer:
Bezeichnung alter Preis neuer Preis
€ber 26 J.
neuer Preis
unter 26 J.
EU-Reisepass, 32 Sei-
ten 11,75 38,47 32,33
EU-Reisepass, 48 Sei-
ten 29,00 57,42 51,28
EU-Reisepass Express 
32 Seiten 35,00 61,72 55,58
EU-Reisepass Express 
48 Seiten 56,00 80,72 74,58
UA 1200 – Gr€nfl„chen- und Umweltamt – Abteilung Umwelt 
63
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 53.073,99 32.600,000 30.106,64
Ausgaben 986.402,17 1.061.490,00 774.635,68
Zuschussbedarf 933.328,18 1.028.890,00 744.529,04
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -284.360,96 -27,64%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -188.799,14 -20,23%

48
HHSt. …. 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergeb.
2003 10.000,00 17.974,67
2004 10.000,00 12.034,54
2005 17.500,00 14.721,05
Die Kasseneinnahmereste bewegten sich mit 2.264,26 im Bereich des Vorjahreswertes. Die 
Abg‚nge auf KER betrugen 290,00.
HHSt. …. 600300 (Maƒnahmen zum Luftreinhalteplan)
F€r die Nassreinigung des Wilhelminentunnels durch den EAD ab 01.04.2005 stellte der Ma-
gistrat auƒerplanm‚ƒig 20.943,80 zur Verf€gung.
HHSt. …. 608000 (Verkehrsz‚hlungen)
Im Rahmen der Maƒnahmen zur Luftreinhaltung bewilligte der Magistrat auƒerplanm‚ƒig 
weitere 9.100,00 f€r Verkehrsz‚hlungen in den Bereichen H€gelstraƒe /Neckarstraƒe
/Hindenburgstraƒe.
HHSt. …. 609000 (Sch‚dlingsbek‚mpfung)
Der Magistrat stellte auƒerplanm‚ƒig 120.000,00 f€r die Bek‚mpfung des Eichenprozessi-
onsspinners an st‚dtischen Eichen bereit. Aufgrund der Hhe der Ausgaben war die vorheri-
ge Zustimmung der Aufsichtsbehrde erforderlich.
HHSt. …. 655200 (Wasser-, Luft- und Bodenuntersuchung)
Die Entwicklung der HHSt. stellt sich wie folgt dar:
HAR 2004 33.000,00
HH-Ansatz 2005 17.060,00
Gesamt 50.060,00
Anordnungen gesamt 4.680,61
Eingesparte Mittel 25.379,39
„bertragen als HAR nach 2006 20.000,00
Die HAR von 20.000,00 werden f€r die L‚rmminderungsplanung zur Erstellung eines L‚rm-
katasters bentigt.
HHSt. …. 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
HHj. 2003 2004 2005
Planansatz 25.500,00 25.500,00 24.170,00
Rechnungsergebnis 20.394,57 18.509,04 23.980,96

49
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr Zusch€sse von insgesamt 23.980,96 an Vereine, Institutio-
nen und Privatpersonen. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Umweltsprechstunde des Hausfrauenbundes 7.680,00
Freundeskreis Eberst‚dter Streuobstwiesen:
 Personalkostenzuschuss 5.120,00
 Baumschutz 8.000,00
 Druckkosten Jahresprogramm 1.051,31
HGON: Zuschuss f€r Nisthilfen und Druckkosten 850,00
3 Zusch€sse f€r Obstb‚ume 620,00
TU Darmstadt: Zuschuss Brosch€re Lehrpfad Bionik 300,00
NABU KV Darmstadt: Zuschuss f€r 9. European Batnight 291,15
Nisthhlen 68,50
Gesamt 23.980,96
Die Nisthhlen wurden auf dem st‚dtischen Gel‚nde Bessunger Straƒe 125 angebracht. Die 
Zahlung aus einer Zuschusshaushaltsstelle war daher nicht korrekt. Zutreffend w‚re die 
HHSt. …. 510000 (Maƒnahmen nach dem Naturschutzgesetz) gewesen. Wir haben das Fa-
chamt um k€nftige Beachtung gebeten.
HGON: Zuschuss von 850,00 f€r Nisthilfen und Druckkosten
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 179,00. Der Betrag 
ging am 20.06.2006 ein.
Auf die Vorlage der Rechnungen f€r die Obstbaumzusch€sse und f€r die European Batnight 
haben wir verzichtet. In allen anderen F‚llen haben die Verwendungsnachweise vorgelegen. 
Feststellungen haben sich nicht ergeben.
64 HHSt. …. 717000 (Zusch€sse zur Unterst€tzung von Entsiegelungsmaƒnahmen bei kleinen 
und mittleren Unternehmen)
Bei einem Planansatz von 271.760,00 betr‚gt das Rechnungsergebnis 48.216,20.
Die Abwicklung der HHSt. stellt sich wie folgt dar:
HAR 2004 496.000,00
HH-Ansatz 2005 271.760,00
767.760,00
./. Deckungsmittel f€r versch. HHSt. 212.643,80
./. gesperrte Mittel 900,00
./. eingesparte Mittel 10.000,00
544.216,20
./. Anordnungen gesamt 143.964,63
„bertragen als HAR nach 2006 400.251,57

50
Die HAR sind bestimmt f€r 
 weitere Bek‚mpfung des Eichenprozessionsspinners 75.000,00
 Schilder im Rahmen des Luftreinhalteplans 120.000,00
 Entschlammung des Maschinenteichs 42.000,00
 Entsiegelungsmaƒn. THW und 1. FC Arheilgen 160.000,00
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr folgende Zusch€sse f€r Entsiegelungsmaƒnahmen:
1. FC Arheilgen 93.240,00
Bauverein 28.890,91
RSC Darmstadt 21.833,72
Gesamt 143.964,63
Die Pr€fung der Verwendungsnachweise des Bauvereins und des RSC Darmstadt ergab keine 
Feststellungen. 
1. FC Arheilgen
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ist abgeschlossen, nachdem Mitte Dezember 2006 
die Unterlagen vollst‚ndig eingegangen sind. Die Pr€fung ergab einen Verstoƒ gegen 
B das in der Richtlinie zur Gew‚hrung von Zusch€ssen zur Umstrukturierung versiegelter 
Fl‚chen geregelte Verfahren. Nach … 6 Abs. 5 der Richtlinie erfolgt die Auszahlung des Zu-
schusses nach Abschluss der gesamten Maƒnahme und Vorlage des Verwendungsnachwei-
ses. Ausnahmen hiervon sieht die Richtlinie nicht vor. Auf Anweisung des Dezernenten zahlte 
das Fachamt den Zuschuss jedoch bereits vorab ohne Vorlage entsprechender Nachweise 
aus. Diese Vorgehensweise knnen wir nicht akzeptieren. Sofern beabsichtigt ist, in Einzelf‚l-
len Ausnahmen zu genehmigen, m€sste die Richtlinie ge‚ndert werden.
Hinsichtlich der Baukosten f€r die Entsiegelung des Parkplatzes hat der Verein die ord-
nungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses (80.000,00) nachgewiesen. Der Zuschuss zu den 
Planungskosten (13.240,00) ist jedoch um 1.436,42 €berzahlt. Wir haben daher das Fa-
chamt gebeten, den Betrag zur€ckzufordern. Die Zahlung steht noch aus.
B Bei der Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts stellten wir eine um 35,01 
€berzahlte Rechnung fest. Wir haben das Fachamt gebeten, den Betrag zur€ckzufordern. Im 
„brigen haben sich nur geringf€gige Feststellungen ergeben.
B Die Pr€fung des Deckungskreises ergab eine „berschreitung um 5.269,29. Diese ist bedingt 
durch einen Fehler bei der Bildung der HAR. Die K‚mmerei wird den Betrag daher in die Auf-
stellung der ungenehmigten Fehlbetr‚ge aufnehmen.
Zu Rd-Nr. 59 des Vorjahresberichts
V BUND OG Darmstadt: Zuschuss von 232,32 f€r Fahrtkosten:
Da der Verein die angeforderten Unterlagen nicht vorgelegt hat, forderte das Fachamt den 
Zuschuss vollst‚ndig zur€ck. Der Betrag ging am 22.03.2006 ein.

51
UA 1300 – Amt f€r Brand- und Katastrophenschutz
65
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 627.214,21 612.420,00 633.182,23
Ausgaben 9.959.768,16 9.948.370,00 9.741.804,01
Zuschussbedarf 9.332.553,95 9.335.950,00 9.108.621,78
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -227.328,22 -2,43%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -223.932,17 -2,40%
HHSt. …. 110000 (Benutzungsgeb€hren)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2003 351.000,00 401.258,99
2004 351.000,00 325.626,94
2005 395.000,00 398.158,88
Die Abg‚nge auf KER gingen gegen€ber dem Vorjahr um 11.363,35 auf 3.426,25 zur€ck. 
HHSt. …. 110100 (Entgelte f€r Brandsicherheitswachen)
Die Einnahmen aus Brandsicherheitswachen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie 
folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2003 160.000,00 157.666,48
2004 160.000,00 154.630,10
2005 155.000,00 115.646,00
66 HHSt. …. 400000 (Aufwendungen f€r ehrenamtliche T‚tigkeit)
Seit dem HHj. 2004 werden die Aufwandsentsch‚digungen f€r die ehrenamtlichen Feuerweh-
rangehrigen aus dieser HHSt. gezahlt. Am 18.05.2005 beschloss der Magistrat, f€r die 
Betreuung der bei den Freiwilligen Feuerwehren stationierten Fahrzeuge eine Aufwandsent-
sch‚digung von 20,00 pro Fahrzeug und Monat zu gew‚hren. Die Auszahlung der Betr‚ge 
erfolgt anteilsm‚ƒig an die zust‚ndigen Ger‚tewarte.
HHSt. …. 679000 (St‚dtischer Anteil an den Kosten des Rettungsdienstes UA 1600)
Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leitstelle 
(01.1600.169000/01.1300.679000) berechnet sich wie folgt:
Personalausgaben 2005 951.906,63
./. St‚dtischer Anteil (30 %) zu Lasten des UA 1300 285.571,99
Durch Geb€hren zu deckender Anteil 666.334,64

52
Bei der Berechnung der Personalausgaben ist zu beachten, dass 1,61 Stellen der Leitstel-
lenbesetzung ausschlieƒlich dem Krankentransport zuzuordnen sind und damit voll in die 
Geb€hrenberechnung einkalkuliert werden. F€r die €brigen 18,39 Stellen hat die Stadt den 
Eigenanteil von 30 % zu tragen. Weiterhin ist anzumerken, dass zu den Personalkosten der 
Leitstelle nicht die Ausgaben der HHSt. 01.1600.400000 (Aufwandsentsch‚digung techni-
sche Einsatzleitung) z‚hlen. Der im Berichtsjahr gebuchte Eigenanteil von 289.795,02 war 
daher um 4.223,03 zu hoch und ist im Folgejahr entsprechend zu korrigieren.
Nachdem f€r die Reinigung der Ger‚teh‚user nunmehr bei allen Freiwilligen Feuerwehren 
Arbeitsvertr‚ge mit den Mitarbeitern abgeschlossen wurden, erhalten die Wehren noch Zu-
sch€sse aus der HHSt. …. 718200 (Zuwendungen an die Freiwilligen Feuerwehren). Diese 
setzten sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Gesch‚ftskostenzusch€sse 2.604,00
Zuschuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband 1.857,00
Zusch€sse f€r Abschluss€bungen 576,60
Zusch€sse f€r Jugendfeuerwehren 381,32
Fernmeldezusch€sse 240,00
Gesamt 5.658,92
F€r die Gesch‚ftskostenzusch€sse haben wir die Verwendungsnachweise der vier Freiwilligen 
Feuerwehren ohne Feststellungen gepr€ft.
B Unsere Pr€fung des Deckungskreises 43130 ergab eine „berschreitung um 381,07. Die 
K‚mmerei wird diesen Betrag in die Aufstellung der ungedeckten Fehlbetr‚ge aufnehmen.
Wir pr€ften auƒerdem die Belege bei der HHSt. …. 654000 (Dienstreisen) vollst‚ndig. Dabei 
stellten wir in einem Fall eine geringf€gige „berzahlung fest.
UA 1600 – Rettungsdienst
67
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 1.089.615,15 1.102.620,00 1.583.017,53
Ausgaben 1.089.615,15 1.102.620,00 1.583.017,53
Zuschussbedarf 0,00 0,00 0,00
HHSt. …. 110000 (Rettungsdienstgebhren)
Wir prften schwerpunktm‚„ig die ordnungsgem‚„e Erhebung der Rettungsdienstgebhren 
im HHj. 2005. Unsere Prfung umfasste
 die korrekte „bernahme der Daten aus der monatlichen Einsatzstatistik,
 die korrekte Berechnung der Geb€hren f€r die Notfallversorgung und den Kranken-
transport sowie 
 die zeitnahe Bearbeitung.
Im Ergebnis konnten wir dem Fachamt eine ordnungsgem‚ƒe Bearbeitung best‚tigen.

53
HHSt. …. 169000 (St‚dtischer Eigenanteil an den Kosten des Rettungsdienstes)
Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leitstelle 
(01.1600.169000/01.1300.679000) berechnet sich wie folgt:
Personalausgaben 2005 951.906,63
./. St‚dtischer Anteil (30 %) zu Lasten des UA 1300 285.571,99
Durch Geb€hren zu deckender Anteil 666.334,64
Wegen der Berechnung der Personalausgaben verweisen wir auf UA 130013. 
HHSt. …. 689000 (Zuf€hrung zur Geb€hrenausgleichsr€cklage)
Im Ergebnis schlieƒt der UA 1600 im Berichtsjahr mit einem „berschuss, welcher der Ge-
b€hrenausgleichsr€cklage zugef€hrt wurde. Die Berechnung ergibt folgendes Bild:
Summe Einnahmen UA 1600 1.578.794,50
Summe Ausgaben UA 1600 1.355.597,11
„berschuss = Zuf€hrung 223.197,39
Tats‚chlich betrug die Zuf€hrung zur R€cklage 227.420,42. Die Differenz von 4.223,03 be-
ruht – wie bei der HHSt. …. 169000 dargestellt – auf dem zu hoch berechneten st‚dtischen 
Eigenanteil. Auch hier ist eine entsprechende Berichtigung erforderlich.
Die Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts ergab einige kleinere Feststel-
lungen, auf die wir das Fachamt schriftlich hingewiesen haben.
Zu Rd.-Nr. 67 des Vorjahresberichts
V Die R€ckzahlung der €berzahlten Reisekosten von 43,20 erfolgte am 24.05.2006.
13 Rdn. 66

54
EINZELPLAN 2 – SCHULEN
68
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 8.077.431,66 8.123.510 8.670.619
Sonst. Finanzeinnahmen 2.156.577,74 0 0
Summe Einnahmen 10.234.009,40 8.123.510 8.670.619
Personalausgaben 6.946.327,01 6.035.310 6.077.627
Sachaufwand 13.222.582,24 12.806.120 12.188.489
Zuweisungen u. Zusch€sse 324.813,00 729.350 784.637
Summe Ausgaben 20.493.722,25 19.570.780 19.050.753
Zuschussbedarf 10.259.712,85 11.447.270 10.380.134
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.067.136 -9,32%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 120.421 1,17%
Einzelplan 2 Allgemein
69 Das Hess. Ministerium des Innern und f€r Sport hat die Fortsetzung des Projektes 
„Budgetierung an Schulen“ f€r 2004 – 2006 genehmigt.
Im HHj. 2005 sind folgende Mittel des Schulbudgets (noch verf€gbare Mittel Budgetring
30202) als HAR in das HHjahr 2006 €bertragen worden:
UA HAR v. VWH 2005
nach VWH 2006
HAR v. VWH 2005
nach VMH 2006 Gesamt
2110 20.028,85 24.626,39 44.655,24
2250 0,00 12.000,00 12.000,00
2300 11.739,54 21.176,09 32.915,63
2400 16.749,67 52.000,00 68.749,67
2440 0,00 0,00 0,00
2700 0,00 4.000,00 4.000,00
2810 76.398,24 17.802,25 94.200,49
2952 1.726,06 0,00 1.726,06
Summe 2005 126.642,36 131.604,73 258.247,09
Vergleich 2004 117.771,09 173.714,95 291.486,04
Die im Deckungskreis eingesparten und als HAR €bertragenen Mittel haben sich im Ver-
gleich zum Vorjahr um ca. 13 % reduziert, wobei anzumerken ist, dass die innerhalb des 
VWH €bertragenen Mittel im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind; die „bertragung in den 
VMH sich dagegen verringert hat.

55
Deckungskreise
70 Die im Einzelplan 2 bestehenden Deckungskreise haben wir gepr€ft mit dem Ergebnis, dass 
im HHj. 2005 alle Deckungskreise ausgeglichen waren.
UA 2000 – Schulamt
71
HHSt. .... 718000 (Zuschuss Stadteltern/Stadtsch€lerrat)
Der Stadtsch€lerrat erhielt seine Aufwendungen nach Vorlage entsprechender Rechnungen 
erstattet. 2005 hat das Schulamt 1.226,79 ausgezahlt. Die Rechnungen haben wir gepr€ft. 
Es haben sich keine Feststellungen ergeben. 
Der Stadtelternbeirat hat im Jahr 2005 keine Rechnungen eingereicht. 
Gegen€berstellung der letzten 3 Jahre
2003 2004 2005
Planansatz 2.500,00 2.500,00 2.500,00
Rechnungsergebnis 2.500,00 1.348,00 1.226,79
HHSt. …. 718100 (Zuschuss an Frderverein f€r Internationale Begegnungsschule)
Mit Vorlage Nr. 632 hat der Magistrat am 02.11.05 die Einrichtung einer „Internationalen 
Begegnungsschule /IBS“) beschlossen. 
Das Konzept der IBS beruht auf der Kooperation von ffentlicher Schule und einem privat-
rechtlich organisierten schul€bergreifenden Sprachenzentrum (Public-Privat-Partner-ship) 
und sieht u.a. einen schulstufen€bergreifenden Schulzweig IBS vor, der als durchg‚ngiger 
zweisprachiger Bildungsgang in deutscher und englischer Sprache vom Kindergarten bis 
zum deutschen Abitur und optional zu einem internationalen Abschluss f€hrt. Dieses Ziel 
wird mit vielen Qualifizierungsmaƒnahmen verfolgt.
Dabei versteht sich das Sprachenzentrum als ein Dienstleistungsbetrieb, der kostenpflich-
tige Unterrichtsangebote wie Weiterbildung f€r deutsche und ausl‚ndische Lehrkr‚fte und
Unterricht in verschiedenen Sprachen auf muttersprachlichem Niveau anbietet. 
Das IBS-Konzept ist der praktische Versuch, die ffenliche Schule unter Einbeziehung der 
vorschulischen Bildung im Kindergarten als eine p‚dagogische Einheit von Klasse 1 bis 
Klasse 13 bzw. 12 zu begreifen.
Finanzierung:
Als HHMittel f€r den Aufbau der IBS sind im HHj. 2005 insgesamt 50.000,00 etatisiert. Da-
von hat die Stadt 43.197,55 wie folgt ausgegeben:
Anfangsausstattung Frankensteinschule (25 Rechnungen) 15.271,29
Anfangsausstattung Bessunger Schule (4 Rechnungen) 4.320,04
Zuschuss Frderverein IBS 10.000,00
Projektkoordination/Couching (2 Rechnungen) 11.959,60
Gestaltung Logo/Schilder 3 Rechnungen 16.46,62
Rechnungsergebnis 43.197,55
Die Rechnungen haben wir gepr€ft. Es haben sich keine Feststellungen ergeben.
Der vom Frderverein der IBS vorgelegte Verwendungsnachweis €ber den Zuschuss von 
10.000,00 ist unvollst‚ndig. Das Fachamt hat Unterlagen nachgefordert. Nach Eingang al-
ler Unterlagen konnten wir den VN im Februar 2007 pr€fen. Einige kleinere Ausgaben

56
konnten wir nicht anerkennen. Nach der Neuberechnung ergaben sich Restmittel von 
1.924,60, die der Verein zusammen mit dem Zuschuss 2006 nachweisen muss. Wir werden 
€ber die abschlieƒende Pr€fung berichten.
72 Die Ans‚tze f€r die familienfreundliche Schule (HHSt. .... 171100 und .... 591100) sind ab
dem Haushaltsjahr 2005 im UA 2930 etatisiert.
UA 2110 – Grundschulen
73 Aufgrund der ‡nderungen des Gruppierungs- und Gliederungsplans teilt sich der bisherige 
UA 2100 (Grund- und Hauptschulen) ab dem HHj. 2005 in folgende neue UA auf:
UA 2110 Grundschulen
UA 2250 Kombinierte Haupt- und Realschulen
Bei den Etatberatungen f€r den Doppelhaushalt 2005/2006 war zun‚chst noch nicht be-
kannt, nach welchem Verteilerschl€ssel die Ans‚tze bei den neuen UA etatisiert werden sol-
len. Im HHj. 2005 hat die K‚mmerei daher nur Ans‚tze im UA 2110 gebildet, in denen die 
Ans‚tze des UA 2250 mit enthalten sind. Das Fachamt hat im HHj. 2005 aber auf beide UA 
angeordnet. In der Haushaltsrechnung 2005 ergeben sich folglich im Vergleich zwischen 
Ansatz/Rechnungsergebnis erhebliche Abweichungen.
HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Die Vereine knnen die durch Eigenleistung der Schulen und Frdervereine eingesparten 
Mittel f€r Reinigung von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach … 19 UStG) jeweils am Ende des 
HHj. als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des Zuschusses f€r Schulzwecke ist von den 
Vereinen in der €blichen Form nachzuweisen.
Im HHj. 2005 hat das Fachamt folgende Zusch€sse ausgezahlt:
 Orgaverein Heinrich-Heine-Schule 14.579,92
 Frderverein Erich-K‚stner-Schule 8.750,00
 Frderkreis Elly-Heuss-Knapp-Schule 12.381,75
Die Frdervereine der Heinrich-Heine-Schule und der Erich-K‚stner-Schule haben die 
zweckentsprechende Verwendung des jeweiligen Zuschusses nachgewiesen. Der Zuschuss 
an den Frderkreis der Elly-Heuss-Knapp-Schule ist erst im November 2005 ausgezahlt 
worden; der Verein hat bis 31.03.07 Zeit, den VN vorzulegen. 
HHSt. .... 718000 (Ersatzschulen)
Nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2005 als Beitrag zur 
sachlichen Schulunterhaltung bei einem HHAnsatz von 30.000,00 insgesamt 20.651,50 
(Vorjahr 22.929,50) f€r 103 Sch€ler (Vorjahr 121 Sch€ler) an folgenden Ersatzschulen:
 Freie Christliche Schule 4 Sch€ler 802,00
 Freie Comeniusschule 45 Sch€ler 9.022,50
 Freie Waldorfschule 54 Sch€ler 10.827,00
Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Ausgaben der HHStellen …. 718000 in den UA 2250 
und 2110 im Zusammenhang zu betrachten14 .
14 siehe oben

57
Die beihilfeberechtigen Ersatzschulen erhalten j‚hrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen 
Schulunterhaltung von 50 % des maƒgeblichen Gastschulbeitrags (2005 = 200,50)
Die Ausgaben im Deckungskreis 43.213 (Zusch€sse an Ersatzschulen) waren insgesamt 
gedeckt.
UA 2250 – Haupt – und Realschulen
74 Wegen der ‡nderung des Gruppierungs- und Gliederungsplans sowie wegen der Bildung der 
HH – Ans‚tze verweisen wir auf UA 2110.
HHSt. …. 718000 (Ersatzschulen)
Nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2005 als Beitrag zu 
sachlichen Schulunterhaltung insg. 16.040,00 f€r 80 Sch€ler an folgenden Ersatzschulen: 
 Freie Christliche Schule 2 Sch€ler 401,00
 Seminar Marienhhe 78 Sch€ler 15.639,00
Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten j‚hrlich einen Beitrag zu lfd. sachlichen 
Schulunterhaltung von 50 % des maƒgeblichen Gastschulbeitrags (2005 = 200,50).
UA 2300 – Gymnasien
75 HHSt. .... 717000 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen)
Nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt f€r das Jahr 2005 bei einem 
Planansatz von 190.000,00 insgesamt 192.079,00 (Vorjahr 181.541,00) an folgende Er-
satzschulen:
Seminar Marienhhe 231 Sch€ler 46.315,50
Freie Waldorfschule 99 Sch€ler 19.849,50
Edith-Stein-Schule 590 Sch€ler 118.295,00
Bildungszentrum H. Hesse Ffm. 2 Sch€ler 401,00
Hermann-Lietz-Schule 2 Sch€ler 401,00
Freie Christliche Schule 34 Sch€ler 6.817,00
Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten j‚hrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen 
Schulunterhaltung von 50 % des maƒgeblichen Gastschulbeitrags (2005 = 200,50).
Die Ausgaben im Deckungskreis 43.213 (Zusch€sse an Ersatzschulen) waren insgesamt 
gedeckt.
UA 2400 – Berufliche Schulen
76 Modellprojekt Land Hessen „Selbstverantwortung plus“
Mit Beschluss vom 15.12.2004 hat der Magistrat dem Antrag der Martin-Behaim-Schule 
(MBS) zur Aufnahme in das Modellprojekt „Selbstverantwortung plus“ zugestimmt. Insge-
samt hat das Land Hessen 17 Schulen in das Programm aufgenommen. 
Die Laufzeit des Projekts betr‚gt 5 Jahre und verfolgt das Ziel, die eigenverantwortliche 
Steuerung der Schulen zu verst‚rken. Zur Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes

58
wurde ein Arbeitskreis mit den betroffenen Fach‚mtern, dem Revisionsamt, Vertretern des 
Staatl. Schulamtes und dem Projektteam der MBS gebildet. Die erste Arbeitssitzung fand 
im Juni 2005 statt. Die in mehreren Arbeitssitzungen ausgearbeitete Rahmenvereinbarung 
zwischen dem Land Hessen und der Stadt Darmstadt wurde im September 2005 unter-
schrieben. Die Vereinbarung sieht u.a. vor, das beide Vertragspartner sich verpflichten, im 
Rahmen ihrer rechtlichen Mglichkeiten die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen f€r eine 
gegenseitige Deckungsf‚higkeit der disponiblen Anteile des jeweiligen Budgets (staatl. und 
st‚dtisches Schulamt) bis sp‚testens 2007 zu schaffen.
Im Jahr 2005 konnte die MBS €ber ihr Budget wie in den Vorjahren flexibel verf€gen. Die 
verwaltungstechnische Verteilung der budgetierten Mittel auf die jeweiligen HHSt. nach 
dem Gruppierungsplan hat wie bisher das Schulamt €bernommen.
Nach … 5 der Rahmenvereinbarung ist weiterhin der Abschluss einer Kooperationsvereinba-
rung erforderlich, in der die konkreten Umsetzungsmaƒnahmen vor Ort aufgef€hrt sind. Bei 
der ebenfalls im Arbeitskreis ausgearbeiteten Kooperationsvereinbarung bestand in einigen 
Punkten noch Kl‚rungsbedarf. Die Vereinbarung war zum Zeitpunkt der Erstellung des 
Schlussberichtes noch nicht unterschrieben. 
HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Die Vereine knnen die durch Eigenleistung der Schulen und Frdervereine jeweils einge-
sparten Mittel von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach … 19 UStG) jeweils am Ende des HHj.
als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des Zuschusses f€r Schulzwecke ist von den Verei-
nen in der €blichen Form nachzuweisen.
V Die noch ausstehenden zwei Verwendungsnachweise f€r 2004 haben wir 2005 bzw. 2006 
gepr€ft. Unsere Pr€fung hat ergeben, dass die Vereine die Zusch€sse zweckentsprechend 
verwendet haben.
Im HHj. 2005 hat das Fachamt folgende Zusch€sse ausgezahlt:
Frderverein Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 17.500,00
Frderverein Martin-Behaim-Schule 17.500,00 
Die Zusch€sse sind jeweils im Dezember 2005 ausgezahlt worden. Die Vereine haben bis 
31.03.07 Zeit, den VN vorzulegen. 
HHSt. .... 718000 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen)
F€r das Jahr 2005 zahlte die Stadt nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem 
Planansatz von 18.000,00 insgesamt 17.402,00 (Vorjahr 16.436,00) an folgende Ersatz-
schulen:
 Elisabethenstift 72 Sch€ler 14.630,00
 Seminar Marienhhe 6 Sch€ler 1.386,00
 Nieder-Ramst‚dter Diakonie  3 Sch€ler 693,00
 Odenwaldschule 1 Sch€ler 231,00
 Frankfurter Diakonie 2 Sch€ler 462,00
UA 2440 – Fachschulen
77 Bis 2004 waren die Einnahmen und Ausgaben der PTA-Schule im Budget der Martin-
Behaim-Schule enthalten. Ab dem HHj. 2005 hat die Stadt das Budget in einem eigenen UA 
etatisiert. 
Im Jahr 2005 haben wir vier Verwendungsnachweise f€r Zusch€sse aus dem EU-Fonds f€r 
die PTA-Schule (Lehrgang 03, 04, 05 und Gesamt VN f€r die Jahre 2003 – 2005) an das

59
Hessische Sozialministerium gepr€ft. Wir konnten die „bereinstimmung mit den B€chern 
bescheinigen.
UA 2700 – Sonderschulen
78 HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Im Jahr 2005 hat die Ernst-Elias-Niebergall-Schule weiterhin am Projekt „Eigenreinigung 
an Schulen“ teilgenommen und einen Zuschuss von 57.429,48 erhalten. Der Verwen-
dungsnachweis hat vorgelegen. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des 
Zuschusses f€r 2005 nachgewiesen. 
HHSt. .... 700000 (Zuschuss Mittagessen Christoph-Graupner-Schule) 
Wir haben den Verwendungsnachweis 2005 der Christoph-Graupner-Schule gepr€ft. Der 
Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 10.000,00 nachge-
wiesen.
HHSt. .... 718000 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen)
Die Stadt hat im Jahr 2005 nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem Planansatz 
von 20.000,00 insg. 19.405,50 (Vorjahr 19.207,58) an folgende Ersatzschulen gezahlt:
Wichernschule 26 Sch€ler 9.893,00
Christophorusschule 15 Sch€ler 5.707,50
Antoniushaus Hochheim 2 Sch€ler 761,00
Freie Comenius Schule 8 Sch€ler 3.044,00
UA 2810 - Gesamtschulen
79 HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Der Frderverein der Erich-K‚stner-Schule hat f€r 2005 als erwirtschafteten „berschuss 
(erbrachte Eigenleistungen der Sch€ler und des Frdervereins) aus dem Reinigungsetat 
8.750,00 (zzgl. 8.750,00 im UA 2110 f€r Grundschule) erhalten. Der Verwendungsnach-
weis hat vorgelegen. Der Verein hat den Zuschuss zweckentsprechend verwendet.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss Mornewegschule f€r das Mittagessenangebot) 
V Der Frderverein der Mornewegschule hat im Jahr 2006 als VN f€r 2003 eine Einnahme-
und Ausgabengegen€berstellung f€r das Mittagessenangebot vorgelegt. Unsere Pr€fung hat 
keine Feststellungen ergeben. 
Ab 2004 wird der Zuschuss f€r das Mittagessenangebot €ber das Projekt „Familienfreund-
liche Schule“ im UA 2000 bzw. ab HHj. 2005 im UA 2930 abgewickelt.
HHSt. .... 717000 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen) 
Die Stadt hat im Jahr 2005 nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz insg. 11.829,50 an 
folgende Ersatzschulen ausgezahlt:
 Freie Comenius Schule 49 Sch€ler 9.824,50
 Odenwaldschule Heppenheim 2 Sch€ler 401,00
 PTID-Dieburg 8 Sch€ler 1.604,00

60
HHSt. …. 718100 (Zuschuss Frderverein Mornewegschule f€r Ganztagsangebot) 
Wir haben den Verwendungsnachweis des Frdervereins der Mornewegschule f€r die Be-
reitsstellung einer K€chenhilfe f€r das Ganztagesangebot gepr€ft. Bei einem Zuschuss von 
8.350,00 hat der Verein lediglich 8.335,00 nachgewiesen. Wir haben empfohlen, die Diffe-
renz von 15,00 zur€ckzufordern bzw. mit dem n‚chsten Zuschuss zu verrechnen. 
UA 2930 – F‡rderma…nahmen f€r Sch€ler
80 HHSt. ,,,, 171100 (Zuweisung Land Hessen f€r „Ganztagsschule nach Maƒ“
HHSt. ,,,, 700000 (Zusch€sse f€r „Familienfreundliche Schule“)
HHSt. …. 700100 (Zusch€sse f€r „Ganztagsschule nach Maƒ“) 
Augrund der ge‚nderten Gliederungs- und Gruppierungsvorschriften sind die bis 2004 im 
UA 2000 (HHSt. …. 171100/HHSt. …. 91100 und Unterkonten) etatisierten Mittel seit HHj. 
2005 im UA 2930 ausgewiesen.
Im HHj. 2005 hat das Fachamt 233.000,00 st‚dtische Mittel (…. 700000/ Familienfreund-
liche Schule) und 161.000.00 Landesmittel (…. 700100/ Ganztagsschule nach Maƒ“) f€r 
Ganztagsschulen bzw. Schulen mit p‚dagogischer Mittagsbetreuung ausgegeben.
Den Verwendungsnachweis an das Land Hessen f€r die in den HHj. 2004 und 2005 erhal-
tenen Zusch€sse von insgesamt 161.000,00 hat uns das Fachamt im Dezember 2006 vor-
gelegt. Wir konnten die „bereinstimmung mit den B€chern bescheinigen. 
Das Fachamt hat bis Ende des Jahres 2006 die Defizite bei der Bearbeitung und Vorpr€-
fung der Verwendungsnachweise der Jahre 2003 – 2005 beheben knnen.
V Verwendungsnachweise 2003
Drei von vier fehlenden Verwendungsnachweisen15 konnten wir inzwischen abschlieƒend 
pr€fen, da die Tr‚gervereine die Unterlagen vollst‚ndig vorlegten. Es haben sich drei R€ck-
forderungen von insgesamt 7.209,67 ergeben. Die Vereine haben davon 4.409,67 im HHj. 
2006 (HHSt. 01.2000.157000) €berwiesen; eine R€ckforderung von 2.800,00 (Verein Kin-
der- und Jugendarbeit/Diesterwegschule) ist noch offen. 
Zur Pr€fung des VN des Frdervereins der Mornewegschule liegen uns noch immer nicht 
alle Unterlagen vor. Der Verein wurde mehrfach erinnert.
V Verwendungsnachweise 2004
Im Jahr 2006 hat uns das Fachamt alle nachgeforderten Unterlagen f€r die bereits vorge-
legten VN sowie die noch fehlenden VN zur Pr€fung vorgelegt. Wir haben f€r das Jahr 2004 
damit insgesamt 19 Verwendungsnachweise abschlieƒend gepr€ft. Es haben sich vier 
R€ckforderungen von insgesamt 7.874,26 ergeben. Drei R€ckforderungen sind inzwischen 
von den Vereinen im HHj. 2006 (HHSt. 01.2000.157000) €berwiesen worden, eine R€ck-
forderung von 2.592,00 (Diesterwegschule/Verein Kinder- und Jugendarbeit) ist noch nicht 
bezahlt.
Verwendungsnachweise 2005 
Wir haben im Jahr 2006 zehn VN abschlieƒend gepr€ft. Es haben sich f€nf R€ckforderun-
gen mit insgesamt 2.111,23 ergeben, die inzwischen von den Vereinen gezahlt wurden 
(HHSt. 01.2930.178500).
15 Rdn. 71/2004

61
Im Dezember 2006 hat uns das Fachamt vier weitere Verwendungsnachweise zur Pr€fung 
vorgelegt. Die Pr€fung ist noch nicht abgeschlossen. 
Damit haben die Vereine f€r alle im HHj. 2005 ausgezahlten Zusch€sse Verwendungs-
nachweise vorgelegt.
UA 2940 – Schullastenausgleich nach dem FAG
81 Im Jahr 2005 hat das Land Hessen insgesamt 133.000.000,00 an die kommunalen 
Schultr‚ger verteilt. Die Gemeinden (B) erhielten 34.580.200,00; davon entfielen auf den 
Regierungsbezirk Darmstadt 24.462.200,00. Die Stadt erhielt als Zuweisung zu ihren Aus-
gaben 3.594.200,00. Die Zuweisung und Verteilung berechnet sich zu 95 % nach Sch€ler-
zahl (= 28.870 Sch€ler – Stand 24.09./29.10.04) und zu 5 % nach Fl‚che.
Verteilung nach Fl‚che 179.585,00
Verteilung nach Sch€lerzahl 3.414.574,00
3.594.159,00
aufgerundet auf 3.594.200,00
UA 2950 – Stadt- und Kreisbildstelle
82 Aufgrund der ‡nderung des Gruppierung- und Gliederungsplans ist die Stadt- und 
Kreisbildstelle ab dem HHj. 2005 dem UA 2950 (vorher 2920) zugeordnet.
Nach Auskunft des Fachamtes besteht nach wie vor keine Rechtsgrundlage f€r die Abrech-
nung mit dem LK DA-Dieburg. Der im Schlussbericht 2002 ausf€hrlich erl‚uterte 
Sachstand ist unver‚ndert. Die Genehmigung des Kultusministeriums zur neuen Verwal-
tungskostenvereinbarung von 1999 liegt immer noch nicht vor.
Vorbehaltlich der Zustimmung hat die Stadt nach den Bestimmungen der neuen Vereinba-
rung mit dem Landkreis abgerechnet. Die Berechnung des angeforderten Betrages von 
83.728,56 haben wir nachvollzogen.
Im Rahmen des f€r die Stadt- und Kreisbildstelle bestehenden Deckungskreises waren alle 
Ausgaben gedeckt.
UA 2952 – Jugendverkehrsschule
83 HHSt. …. 540210 (Stromkosten, Beleuchtung NaturPur) 
Eine r€ckwirkende Stromgutschrift der HEAG f€r Natur Pur Strom (Gutschrift f€r Vorjahre) 
von 10.775,23 hat die K‚mmerei im Juli 2005 mit Sollabgang von den Ausgaben abge-
setzt. Aufgrund dieser Buchung hat nicht nur die Gruppierung mit einem negativen Rech-
nungsergebnis abgeschlossen, sondern auch der gesamte UA.
E Wir haben der K‚mmerei empfohlen, bei auƒergewhnlichen Gutschriften f€r Vorjahre von 
der €blichen Praxis der Verbuchung der Jahresabrechnung der HEAG auf die jeweiligen 
Ausgabekonten der UA abzuweichen und solche Gutschriften auf einer Einnahme-
Haushaltsstelle zu verbuchen.

62
EINZELPLAN 3 – WISSENSCHAFT, FORSCHUNG, KULTURPFLEGE
84
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 2.706.032,95 2.264.590 2.840.832
Sonst. Finanzeinnahmen 0,00 366.350 241.782
Summe Einnahmen 2.706.032,95 2.630.940 3.082.614
Personalausgaben 1.549.439,72 2.486.690 2.521.735
Sachaufwand 2.039.861,96 1.598.570 1.946.773
Zuweisungen u. Zusch€sse 14.103.647,66 14.645.870 14.475.471
Summe Ausgaben 17.692.949,34 18.731.130 18.943.979
Zuschussbedarf 14.986.916,39 16.100.190 15.861.365
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -238.825 -1,48%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 874.449 5,83%
Die auff‚llige Abweichung zwischen Planung und Rechnungsergebnis bei den Einnahmen 
beruht €berwiegend auf Mehreinnahmen bei folgenden UA bzw. HHSt.:
UA/HHSt. Planung Rechnungserg. Mehreinnahmen
3000 167.900,00 365.938,39 198.038,39
01.3000.178000 0,00 198.446,54 198.446,54
3212 1.530,00 236.014,73 234.484,73
3320 2.800,00 27.760,09 24.960,09
1.3320.178000 0,00 23.413,94 23.413,94
Pr€fung der Verwendungsnachweise im EPl. 3
85 Zur Vorbereitung der Pr€fung von Verwendungsnachweisen im EPl. 3 informiert uns das 
Fachamt €ber alle Bewilligungsbescheide oder sonstigen Zuschusszusagen. Aufgrund die-
ser Informationen entscheiden wir, f€r welche Zusch€sse VN vorzulegen sind. Die Praxis 
hat sich in den vergangenen Jahren bew‚hrt. Die damit verbundene Einschr‚nkung des 
Pr€fungsumfangs ist zu vertreten, solange die Entscheidung, welche VN gepr€ft werden, 
ausschlieƒlich beim Revisionsamt liegt.
2005 hat die Verwaltung insgesamt 80 Zusch€sse bewilligt. Hiervon pr€ften wir 43 VN. Drei
VN stehen f€r 2005 noch aus. Auf die Vorlage der restlichen VN haben wir verzichtet.

63
Deckungskreise im EPl. 3
86 Bei den im EPl. eingerichteten Deckungskreisen waren alle Ausgaben gedeckt.
UA 3000 – Kulturamt
87
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 447.690,42 167.900,00 365.938,39
Ausgaben 1.217.651,98 931.070,00 1.131.037,11
Zuschussbedarf 769.961,56 763.170,00 765.098,72
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 1.928,72 0,25%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -4.862,84 -0,63%
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 120.730,00 Zusch€sse von 117.526,84 an
14 Empf‚nger. Sechs VN lagen vor. Die Auszahlung von sieben Zusch€ssen erfolgte durch 
innere Verrechnung, so dass keine VN erforderlich waren. 
Das PEN-Zentrum erhielt einen Zuschuss von 25.771,00. Der VN steht noch aus.
HHSt. .... 700100 (Nichtst‚dtische Drucklegungen)
Der Bundesverband Bildender K€nstler (BBK) hat einen Zuschuss von 1.000,00 erhalten. 
Der VN lag vor. Auf die Vorlage von zwei weiteren Verwendungsnachweisen haben wir ver-
zichtet.
HHSt. .... 700200 (Zusch€sse f€r Ausstellungsveranstaltungen)
Die Stadt gew‚hrte bei einem Planansatz von 5.000,00 sieben Zusch€sse mit insgesamt 
3.600,00. Die VN haben vorgelegen.
HHSt. .... 700300 (Projektbezogene Zusch€sse f€r kulturelle Veranstaltungen)
Die Zusch€sse von 13.960,00 verteilen sich auf acht Zuschussempf‚nger. Der Planansatz 
lag bei 20.000,00. Zwei VN haben vorgelegen. In sechs F‚llen haben wir auf die Vorlage 
der VN verzichtet. 
HHSt. .... 700400 (Mietkostenzusch€sse f€r st‚dt. R‚ume und S‚le)
Bei einem Planansatz von 3.700,00 gew‚hrte die Stadt Zusch€sse von 3.655,69 an
13 Empf‚nger. Die Auszahlung der Zusch€sse erfolgte durch innere Verrechnung, so dass 
keine VN erforderlich waren.
HHSt. .... 718200 (Literaturstipendien)
Die Stadt und das P.E.N.-Zentrum Darmstadt errichteten ein Stipendium, benannt nach der 
2002 verstorbenen Schriftstellerin Elsbeth Wolffheim, um einem Schriftsteller/einer 
Schriftstellerin die Mglichkeit zu geben, ohne wirtschaftliche Not seiner/ihrer schriftstelle-
rischen T‚tigkeit nachzugehen. Das Stipendium betr‚gt je nach Familienstand mtl. zwi-
schen 1.000,00 und 1.225,00. 2005 sind 21.984,43 ausgezahlt worden.

64
Hierbei handelt es sich um die Mietkosten von mtl. 510,00 an die Deutsch-Baltische Lands-
mannschaft f€r die im Herdweg 79 angemietete Wohnung sowie das Stipendium von mtl. 
1.225,00. Ferner sind die Strom- und Gaskosten hieraus bezahlt worden.

65
UA 3001 – Eigenbetrieb Kulturinstitute
88 HHSt. .... 715100 (Defizitabdeckung an Eigenbetrieb f€r hoheitliche Aufgaben). 
Der HH – Ansatz von 451.330,00 wurde zun‚chst im Nachtrag auf 367.970,00 reduziert. 
Das Rechnungsergebnis betr‚gt 373.556,86.
89 Nach … 5 Abs. 2 der zuletzt durch Satzung vom 07.01.2004 r€ckwirkend zum 01.01.2003 
ge‚nderten Betriebssatzung des Eigenbetriebs Kulturinstitute pr€ft das Revisionsamt die 
ordnungsgem‚ƒe Verwendung der Zusch€sse beim Zuschussempf‚nger. Nach Abs. 2 (neu) 
gelten die st‚dtischen Kulturfrderungsrichtlinien in ihrer jeweils g€ltigen Fassung. Ferner 
obliegt nach … 5 Abs. 5 der Satzung dem Revisionsamt unver‚ndert die Pr€fung der Kas-
senf€hrung.
Die unvermuteten Pr€fungen der Zahlstellen sowie die Pr€fung der ordnungsgem‚ƒen Ver-
wendung der Zusch€sse im HHj. 2005 f€hrten zu folgendem Ergebnis: 16
Heimat- und sonstige Kulturpflege
Die Literaturinitiative ist seit 01.01.2003 dem Eigenbetrieb Kulturinstitute zugeordnet. Den 
Verwendungsnachweis 2005 haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
90 Zusch€sse „Freie Kulturinitiativen“ (UA 3200)
F€r das Rechnungsjahr 2005 waren 168.750,00 im HHPl. eingestellt, die im Nachtrag auf 
160.000,00 reduziert wurden. Hiervon hat das Fachamt 158.301,44 an 32 verschiedene 
Empf‚nger ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgte z. L. der HHSt. 11.3200.700200.5.
F€r das Haushaltsjahr 2005 haben wir die Verwendungsnachweise von 17 Tr‚gern mit Zu-
sch€ssen zwischen 2.000,00 und 15.000,00 zur Pr€fung angefordert. Von den 17 Zu-
schussempf‚ngern erhalten acht Tr‚ger auch aus dem st‚dtischen Haushalt einen Be-
triebskostenzuschuss. Wir haben in diesen F‚llen die Zusch€sse der freien Kulturinitiative 
im Rahmen eines Gesamtverwendungsnachweises gepr€ft.
Sieben Verwendungsnachweise haben wir ohne Feststellungen gepr€ft. Bei drei Zuschuss-
empf‚ngern wird die Liquidit‚tsreserve €berschritten. Wir haben das Fachamt um Stel-
lungnahme gebeten. Bei einem Zuschussempf‚nger ergab die Pr€fung eine R€ckforderung 
von 266,53. 
Ein Zuschussempf‚nger hat nur die Einnahmen im Verwendungsnachweis angegeben, die 
er bei Auftritten in Darmstadt erzielt hat. Auch hier haben wir das Fachamt um Stellung-
nahme gebeten. Bei Ber€cksichtigung s‚mtlicher Einnahmen w€rde die Liquidit‚tsreserve 
bei weitem €berschritten werden, da nach Punkt 5.5 b) der geltenden Kulturfrderungs-
richtlinien eine Zuschussgew‚hrung f€r eigene Gagen, Regieleistungen und dergleichen 
ausgeschlossen ist.
Das Fachamt hat uns einen Entwurf zur ‡nderung dieses Punktes der Kulturfrderungs-
richtlinien zur Stellungnahme €bersandt. Wir haben festgestellt, dass die aufgef€hrten Kri-
terien f€r die Gew‚hrung von Zusch€ssen nicht pr€fbar sind. Diese Beurteilung kann nur, 
wenn €berhaupt, das Fachamt bzw. die Betriebskommission leisten.
E Wir haben dem Fachamt mitgeteilt, dass das eigentliche Problem mit der beabsichtigten 
‡nderung der Kulturfrderungsrichtlinien nicht gelst wird. Auch wenn eigene Gagen, Re-
gieleistungen und dergleichen in die Zuschussgew‚hrung mit einbezogen werden, bleibt
16 die bisherigen UA sind in Klammern angegeben

66
das Problem zu beurteilen, welche Leistungen bei den verschiedenen Theatergruppen 
angemessen sind.
Hinzu kommt, dass nach Ziff. 8.4 der Richtlinien Zusch€sse nicht zu einer Verbesserung 
der Vermgenslage des Zuschussempf‚ngers f€hren d€rfen. Bei Projektfrderung, Perso-
nalkostenzusch€ssen, sowie bei Zusch€ssen auf vertraglicher Grundlage wird keine Liquidi-
t‚tsreserve zugestanden.
Die Anwendung der Kulturfrderungsrichtlinien bei der Frderung der Freien Kulturinitiative 
kann dazu f€hren, dass die bei einem durchgef€hrten Projekt erwirtschafteten „bersch€sse 
bis zur Hhe des gezahlten Zuschusses zur€ckgefordert werden m€ssen. Es bedeutet auch, 
dass die Wahrscheinlichkeit einer R€ckforderung steigt, je erfolgreicher ein Theaterst€ck 
oder sonstiges Projekt durchgef€hrt wird. Da dieses Ergebnis nicht Sinn und Zweck st‚dti-
scher Kulturfrderung sein kann, haben wir vorgeschlagen, eine politische Entscheidung 
herbeizuf€hren, die der von der Wissenschaftsstadt Darmstadt gew€nschten Kulturfrde-
rung Rechnung tr‚gt.
Wir sind der Auffassung, dass schon bei der Zuschussgew‚hrung st‚rker differenziert wer-
den m€sste zwischen renommierten Theatergruppen (Beispiel Kabbaratz), die ihre Veran-
staltungen auch ohne st‚dtischen Zuschuss darbieten w€rden und f€r die die st‚dtische 
Zuschusszahlung in der jetzigen Hhe zweifellos einer Verbesserung ihrer Vermgenslage 
dient. F€r solche Veranstaltungen sollte der Zuschuss in der Hhe so bemessen sein, dass 
er eine Anerkennung darstellt.
F€r weniger professionelle bzw. kommerzielle Gruppen ist der Zuschuss notwendig, um ein 
geplantes Projekt €berhaupt realisieren zu knnen. Eine Entscheidung steht noch aus.
Drei Verwendungsnachweise (Freie Szene, Halb Neun Theater und „Die Stromer“) liegen 
zur Pr€fung vor und konnten aus Zeitgr€nden noch nicht gepr€ft werden. Zwei Verwen-
B dungsnachweise (Theaterlabor und Vogelfrei) stehen noch aus. Das Fachamt hat erinnert.
V Von den im Vorjahr noch zu pr€fenden 3 VN haben wir zwei gepr€ft. In beiden F‚llen ergab 
die Pr€fung eine „berschreitung der Liquidit‚tsreserve. Wir haben das Fachamt gebeten, 
entsprechend der Kulturfrderungsrichtlinien zu verfahren.
Die Pr€fung eines VN steht noch aus (Vogelfrei).
Institut Mathildenhhe (UA 3215)
Die Pr€fung der Zahlstelle ergab keine Beanstandungen. Die Zahl der an der Kasse und im 
Lager vorr‚tigen Best‚nde (Kataloge, Poster, Postkarten und Baumwolltaschen) stimmte 
mit den Eintragungen auf den Bestandskarten €berein.
Das Institut hat die vereinnahmten Eintrittsgelder ordnungsgem‚ƒ abgerechnet.
Die Best‚nde sind anschlieƒend in das Kassensystem VARIO-Compact €bernommen und 
gespeichert worden. Zu- und Abg‚nge sowie die Barverk‚ufe werden k€nftig €ber dieses 
Anwendungsprogramm abgewickelt.
Wir haben das Fachamt darauf hingewiesen, dass bei dem Kassensystem eine Anwen-
dungspr€fung durch das rtliche Revisionsamt zu erfolgen hat. Der hierf€r erforderliche 
Pr€fungsauftrag steht weiterhin aus.
Museum der K€nstlerkolonie Darmstadt / Ernst-Ludwig-Haus (UA 3216)
Die Pr€fung des Kassensoll- und Kassenbestandes ergab keine Beanstandungen. Die Zahl 
B der am Schalter und im Lager vorr‚tigen Kataloge, Postkarten, Faltbl‚tter und Baumwoll-
taschen stimmte in vier F‚llen mit den Angaben im Bestandsverzeichnis nicht €berein. Wir 
haben die entsprechenden Bestandskorrekturen veranlasst.

67
B€hnenwesen (UA 3310, alt UA 3300)
91 Theater am Platanenhain – TAP
Das Theater am Platanenhain erhielt einen Zuschuss von 35.299,72 (Planansatz = 
35.300,00). Hiervon zahlte die Stadt 7.690,00 direkt, w‚hrend der st‚dt. Mietkostenzu-
schuss von 27.609,72 f€r den B€chner-Saal durch innere Verrechnung angewiesen wurde.
Die Gewinn – und Verlustrechnung des Theaters am Platanenhain weist zum Jahresende 
einen „berschuss von 1.269,74 aus. Unter Ber€cksichtigung des Verlustvortrages von 
98.848,86 aus dem Gesch‚ftsjahr 2004 und nach Abzug des Stammkapitals von 25.564,59 
ergibt sich eine bilanzielle „berschuldung von 72.014,53. Hinzu kommen Verbindlichkeiten 
gegen€ber Kreditinstituten von 112.082,61, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-
tungen von 106,74 sowie sonstige Verbindlichkeiten von 2.594,86.
Im Vergleich zum Vorjahr konnten bei den Personalkosten 14.169,62 eingespart werden. 
Gleichzeitig haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegen€ber 2004 um 
24.416,89 verringert. Es ist dennoch auch 2006 von einer angespannten Liquidit‚tslage 
auszugehen.
Im Bereich Kinder- und Jugendtheater stehen den Einnahmen von 126.472,90 Ausgaben 
von 130.691,07 gegen€ber. Die somit entstandenen Mehrausgaben von 4.218,17 werden 
durch einen „berziehungskredit abgedeckt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die 
Mehrausgaben demnach um 814,33 erhht.
Die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des st‚dtischen Zuschusses konnte best‚tigt werden.
Das Halb-Neun-Theater erhielt einen Gesamtzuschuss von 25.403,88.
Der VN liegt zur Pr€fung vor. Die Pr€fung steht noch aus.
Bessunger Puppenspieltage
F€r die Bessunger Puppenspieltage im Nachbarschaftsheim zahlte die Stadt als Zuschuss 
2.000,00 (= Planansatz). Der VN hat vorgelegen.
Zuschuss an das Straƒentheater „Just for fun“
Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 5.110,00 (= Planansatz) an das Theater Kw 8 – Werk-
statt f€r Theater und Kultur e. V. f€r die Veranstaltung „Just for fun“. Aus der Freien Kultur-
initiative sind weitere 7.000,00 an den Verein ausgezahlt worden. Der VN hat vorgelegen.
92 Sonstige Musikpflege (UA 3321, alt UA 3302)
Konzertchor Darmstadt
Der Konzertchor Darmstadt erhielt 2005 einen st‚dtischen Zuschuss von 49.989,59. Der 
vorgelegte VN wies Einnahmen von 230.230,53 und Ausgaben von 245.133,85 aus. Die 
Jahresrechnung schloss demnach mit einem Fehlbetrag von 14.903,32 ab.
Wir konnten die zweckentsprechende Verwendung der st‚dt. Zuwendungen best‚tigen.
Kulturverein Darmst‚dter Residenzfestspiele
Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 10.230,00. Aus der Freien Kulturinitiative hat der Ver-
ein weitere 6.000,00 erhalten (HHSt. 11.3200.700200). Die Pr€fung ergab erneut fol-
B gende Beanstandungen:
Buchungsbelege / Rechnungen
 Auf Rechnungen und sonstigen Belegen werden Vermerke mit Bleistift angebracht.
Generell darf auf Kassenbelegen kein Bleistift verwendet werden.
 Auf einigen Konzertvertr‚gen fehlt die Unterschrift des Veranstalters.
 Auf den Belegen €ber Bareinzahlungen fehlen Angaben €ber den Verwendungszweck.

68
Die Jahresrechnung 2005 schlieƒt mit Einnahmen von 208.527,16 und Ausgaben von 
223.625,45 ab. Die Jahresrechnung weist demnach zum Jahresende einen Fehlbetrag von 
15.098,29 aus.
Unter Ber€cksichtigung der Unterdeckung von 99.773,64 zum 01.01.2005 betr‚gt der 
Fehlbetrag des Vereins zum Jahresende 2005 114.871,93.
Gegen€ber dem Vorjahr haben sich die Ausgaben um ca. 24.000,00 verringert. Gleichzeitig 
sind die Einnahmen um ca. 126.000,00 geringer ausgefallen, was €berwiegend auf den 
R€ckgang der Spenden von 114.153,95 (2004) auf 15.086,74 im Jahr 2005 zur€ckzuf€h-
ren ist.
Die rechnerische Richtigkeit der Jahresrechnung 2005 konnte abschlieƒend best‚tigt wer-
den. Die ordnungsgem‚ƒe Verwendung der Zuwendungen aus dem Eigenbetrieb Kulturin-
stitute an den Tr‚gerverein ist nachgewiesen.
Kammerkonzerte im Schloss
Der Zuschuss der Stadt an den Verein Kammerkonzerte im Schloss betrug 5.110,00, weite-
re 2.000,00 erhielt der Verein aus der „Freien Kulturinitiative“. Der VN schlieƒt mit Ein-
nahmen von 18.952,34 und Ausgaben von 19.654,87 ab. Zum Jahresende wird demnach 
ein Fehlbetrag von 702,53 ausgewiesen.
Hinsichtlich der zweckentsprechenden Verwendung der Zusch€sse bestanden keine Beden-
ken.
Jagdhofkeller
Der Verein f€r Kunst und Musik – Jagdhofkeller Darmstadt – erhielt von der Stadt einen Zu-
schuss von 3.350,00 (Planansatz = 4.350,00). Aus der freien Kulturinitiative wurden weite-
re 2.000,00 an den Verein ausgezahlt. Der VN schlieƒt mit einem Guthaben von 1.223,74
ab.
Hinsichtlich der zweckentsprechenden Verwendung der st‚dt. Zuwendungen bestanden 
keine Bedenken.
Frderung der Popularmusik
Die Stadt zahlte 4.440,00 an sechs Empf‚nger (Planansatz = 7.200,00). Auf die Vorlage 
der VN wurde verzichtet.
93 Akademie f€r Tonkunst (UA 3330, alt 3303)
Seit Januar 1994 ist bei der Akademie f€r Tonkunst das automatisierte Verfahren „Musik-
schulverwaltung“ im Einsatz. Die Dienstanweisung f€r den Einsatz des Programms datiert 
vom 05.09.1994. Die hierin vorgegebenen internen Kontrollen durch die Verwaltung wer-
den durchgef€hrt.
Die Abwicklung der Personalkostenerstattung mit dem Land Hessen (HHSt. 
11.3330.171000) weist f€r das HHj. 2005 (Stand: Oktober 2006) bei einer Gesamtforde-
rung der Stadt von 1.149.682,42 eine Restforderung von 318.873,89 aus.
Die Pr€fung der Geb€hrenkasse und der Handkasse ergab keine Beanstandungen. Ferner 
pr€ften wir die richtige Verbuchung der vereinnahmten Aufnahmegeb€hren f€r das Som-
mersemester 2004, das Wintersemester 2004/2005 sowie die ordnungsgem‚ƒe Einzah-
lung dieser Betr‚ge bei der Stadtkasse. Beanstandungen haben sich ebenfalls nicht erge-
ben.

69
Altes P‚dagog UA 3403 (vorher 3603)
Das Alte P‚dagog gehrt seit 01.01.2003 zum Eigenbetrieb Kulturinstitute Den Mietver-
trag hat die seitherige Mieterin (ab 01.02.2003) zum 30.04.2006 gek€ndigt, da sie Kon-
kurs angemeldet hat. Die Stadt hat die K€ndigung angenommen. Der R€ckstand zum 
01.12.2006 betr‚gt 31.381,17 (ohne Geb€hren der Stadtkasse).
Der R€ckstand des Vormieters hat sich von Oktober 2005 mit 3.967,39 auf 1.152,71 zum 
01.12.2006 verringert.
Zum 01.11.2006 hat die Stadt einen Mietvertrag mit einem neuen Mieter geschlossen, der 
zun‚chst auf 2 Jahre befristet ist (31.10.2008).
Die monatliche Festmiete betr‚gt 700,00 zuz€glich Mehrwertsteuer. Hinzu kommt eine 
monatliche Vorauszahlung an Nebenkosten von 300,00, die j‚hrlich nach Verbrauch abge-
rechnet wird. 
Freie Theaterszene – Georg-Moller-Haus UA 3406 (vorher 3606) 
Die Freie Theaterszene wird seit 01.01.2003 als Eigenbetrieb gef€hrt und erhielt wie ver-
traglich festgelegt in 2005 folgende Zusch€sse:
11.3406.678000 6.130,00 Hausmeisterersatz f€r Loge
11.3406.700000 26.200,00 Produktionskostenzusch€sse an freie Theater
11.3406.700000 12.778,11 Strom, Heizung, Wasser, Winterdienst 
zus‚tzlich aus der Freien Kulturinitiative
11.3200.700200.5 12.000,00 Betrieb u. Unterhaltung, Personalkosten
B Der VN f€r 2005 liegt uns noch nicht vor. Er ist erst Ende Januar 2007 beim Fachamt 
eingegangen.
94 Volkshochschule (UA 3500)
Die Pr€fung der Zahlstelle und der Handkasse ergab keine Beanstandungen. Wir haben die 
f€r das 2. Semester 2004 bar oder per Scheck erhobenen Kursgeb€hren in die Pr€fung 
einbezogen. Ferner pr€ften wir die im Lastschriftverfahren durch Datentr‚geraustausch 
erhobenen Teilnehmergeb€hren. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
F€r das 2. Semester 2004 haben sich bei 5.697 Abbuchungen 164 R€cklastschriften erge-
ben, was einem Prozentsatz von 2,9 entspricht.
Wir haben ferner den VN f€r den Zuschuss des Landes Hessen nach dem Hess. Weiterbil-
dungsgesetz (HWbG) vom 25.08.2001 und der Vereinbarung nach … 12 Abs. 1 des Hess. 
Weiterbildungsgesetzes zwischen dem Land Hessen und der Stadt Darmstadt vom 
15.04.2002 gepr€ft. Die zweckentsprechende Verwendung der Zusch€sse konnte best‚tigt 
werden.
Stadtbibliothek (UA 3520)
B Die Pr€fung der Zahlstelle bei der Hauptstelle hat erneut ergeben, dass mehrfach 
„bersch€sse bzw. Fehlbest‚nde ausgewiesen werden.
Bei Handkasse und Wechselgeld stimmten Soll- und Istbestand €berein. Die Geb€hrenkas-
se sowie die Einnahmen „Flohmarkt“ wiesen einen Gesamtbetrag von 854,90 aus. Kassen-
soll- und Istbestand ergaben „bereinstimmung.
Die f€r die Zahlstelle in Zusammenarbeit mit dem Kassenverwalter zu erstellende Dienst-
anweisung steht noch aus.

70
95 Multikulturelles Zentrum – Bessunger Knabenschule (UA 3551)
Der VN steht noch aus.
B Im Berichtsjahr pr€ften wir die Jahresrechnung 2004. Es ergaben sich folgende Beanstan-
dungen:
Handkassenbuch
 Mehrere Monate wiesen erneut mehr Ausgaben als Einnahmen aus. Folglich wurden 
Rechnungen und sonstige Ausgaben €ber die Handkasse aus Privatgeld bezahlt. Wir 
hatten bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass diese Verfahrensweise unzul‚ssig ist 
und in Zukunft unterbleiben muss.
 Aus der Handkasse wurden Lebensmittel (Fleisch, Wurst, Milch und Obst) bezahlt. Nach
den vom Verein anerkannten st‚dt. Bewilligungsbescheiden werden nur die Betriebs-
und Energiekosten sowie die Personalkosten und Konzerte bezuschusst.
V Diese M‚ngel sind in den Vorjahren bereits mehrfach festgestellt und beanstandet worden.
Wir haben erneut um k€nftige Beachtung gebeten.
Journal:
Zu den monatlich wiederkehrenden Ausgaben wie Telekom, Reinigung, Pensionskasse, ZDL 
– Entgelte, ENTEGA GmbH und Deutsche Bausparkasse fehlten die Belege.
Im Einzelnen erhielt der Tr‚gerverein 2004 folgende Zusch€sse:
Kulturamt – HHSt. 6.3551.700000.3
Miete 12.270,00
Betriebs- und Energiekosten 26.080,00
Personalkosten 18.920,00
Zuschuss f€r Konzerte in Bessungen 12.780,00
70.050,00
Weitere 15.000,00 erhielt der Verein aus der „Freien Kulturtr‚ger-Initiative“. Vom Interkul-
turellen B€ro wurden 12.974,00 f€r Kulturveranstaltungen ausgezahlt.
Das Fachamt zahlte den st‚dt. Mietkostenzuschuss von 12.270,00 mittels innerer Verrech-
nung unmittelbar an das Liegenschaftsamt.
Die Jahresrechnung 2004 schloss mit einem Fehlbestand von 14.394,79 ab. Unter Anrech-
nung des Sparbuchguthabens von ca. 4.200,00 und des Guthabens in der Handkasse von 
1.299,14 belief sich der Fehlbestand zum Jahresende 2004 auf rd. 8.900,00. Er hat sich 
demnach gegen€ber dem Vorjahr um ca. 400,00 erhht.
Die rechnerische Richtigkeit der Jahresrechnung 2004 konnte bet‚tigt werden. Die ord-
nungsgem‚ƒe Verwendung der st‚dt. Zuwendungen an den Tr‚gerverein ist nachgewiesen.

71
UA 3121 – Sonstige Wissenschaft und Forschung
96 HHSt. .... 591000 (Georg-Moller-Preis f€r Architekturstudenten)
Der HH-Ansatz von 3.600,00 ist lt. NHH €bertragbar gem. … 19 Abs. 2 GemHVO und als 
HAR nach 2006 €bertragen, da die Preisverleihung im 1. Quartal 2006 stattfindet.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Der Planansatz betrug 7.910,00, der im Nachtrag auf 7.870,00 gek€rzt wurde. Die Stadt 
zahlte 7.820,12 an die Vereine aus. 
Die Zusch€sse verteilen sich wie folgt:
Empf„nger 2005
Gesellschaft f€r Deutsche Sprache 360,00
Lichtenberggesellschaft 1.418,00
Luise-B€chner-Bibliothek 1.254,12
Goethe-Gesellschaft 809,00
Hess. Literaturfreunde 843,00
Wedekind-Forschungsstelle 1.024,00
Elisabeth-Langg‚sser-Gesellschaft 1.054,00
Ehrenamt f€r Darmstadt 1.058,00
7.820,12
Die Hhe der Zusch€sse entspricht zum grƒten Teil den in Vorjahren gezahlten Betr‚gen.
Die Zahlungen sind konstant, da es sich meist um Miet- und Nebenkostenzusch€sse f€r das 
Literaturhaus handelt.
Den Verwendungsnachweis der Gesellschaft f€r deutsche Sprache haben wir ohne Feststel-
lungen gepr€ft.
Den VN der Lichtenberggesellschaft f€r 2005 haben wir ebenfalls ohne Feststellungen ge-
pr€ft.
UA 3211 Stadtarchiv
97 HHSt. …. 717000 (Zuschuss „Historischer Verein f€r Hessen)
Der Planansatz betrug wie in den Vorjahren 1.740,00. Den im Nachtrag um 80,00 auf 
1.660,00 gek€rzten Ansatz hat das Fachamt als Druckkostenzuschuss f€r die Zeitschrift
„Archiv f€r Hessische Geschichte“ ausgezahlt. Wir haben den VN ohne Feststellungen ge-
pr€ft.

72
UA 3212 (3202) - St„dtische Kunstsammlung
98 HHSt. .... 130000 (Einnahmen aus Verkauf von Souvenirgegenst‚nden aus dem Museums-
shop)
HHSt. .... 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops)
HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop mit dem VMH)
Die Rechnungsergebnisse der HHSt. weisen f€r 2005 nach Steuern Einnahmen von 
229.393,52 und Ausgaben von 191.722,56 aus. Die Verrechnung mit dem Vermgens-
haushalt betrug 23.042,18.
Unter Einbeziehung der Vorschusskonten ergibt sich seit 2001 (ohne Warenbestand) fol-
gendes Bild:
2001* 2002** 2003 2004 2005
Einnahmen 176.531,24 185.691,77 157.450,15 212.094,22 229.393,52
Ausgaben 152.632,98 166.556,89 118.624,67 172.288,87 191.722,56
„berschuss 23.898,26 19.134,88 38.825,48 39.805,35 37.670,96
* ohne Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung
** ab 2002 mit Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung
Wir haben in den letzten Jahren ausf€hrlich €ber die Entwicklung des Shops berichtet. Die 
Akzeptanz des Museumsshops ist sehr gut. 
Das Ergebnis 2004 von 212.094,22 konnte 2005 auf 229.393,52 weiter gesteigert werden. 
Die wchentlichen Einnahmen sind sehr unterschiedlich. Sie bewegen sich zwischen 
2.000,00 und 5.500,00.
 Auch mit Einf€hren der Scannerkasse knnen nicht alle Fehler ausgeschlossen werden. 
Es kommt vor, dass Betr‚ge kassiert, aber nicht gescannt werden und umgekehrt. Die-
se Fehler, wenn auch selten, wirken sich auch auf den Warenbestand aus. Es kommt 
immer wieder zu Differenzen und Fehlbetr‚gen, im Pr€fungszeitraum insgesamt 
240,94, aber auch zu „bersch€ssen, im Pr€fungszeitraum 86,42. Diese Differenzen 
werden an den Wocheneinnahmen abgesetzt bzw. hinzuaddiert.
 Durch einen Bedienungsfehler ist der Kassencomputer am Sonntag, dem 02.04.2006, 
abgest€rzt. Der Kassenabschluss f€r diesen Tag wies nur 6,50 aus. Der Fehler konnte 
erst einen Tag sp‚ter behoben werden. Die Damen des EAD haben alle Verk‚ufe per 
Liste notiert. Der Soll-Bestand laut Kasse betrug nach diesen beiden Tagen 6.186,09, 
als Ist-Bestand konnten 6.742,22 gez‚hlt werden. Dies ergibt Mehreinnahmen von 
556,13, da anscheinend nicht alle Verk‚ufe notiert waren. Eingezahlt sind einschlieƒ-
lich EC-Cash 6.186,09. Unsere Pr€fung ergab, dass die Differenz wohl am Folgetag in 
die Scannerkasse gegeben wurde, da der Gesamtbetrag der Einnahmen an diesem Tag 
auƒergewhnlich hoch war. 
 Bis zur Einf€hrung der Scannerkasse wurden die lt. Registrierkasse abzuliefernden Be-
tr‚ge bei Ladenschluss in einem Briefumschlag im Ernst-Ludwig-Haus abgegeben. 
Fehlbetr‚ge waren auf dem Umschlag dokumentiert und meistens auch gegengezeich-
net. Seit Einf€hrung der Scannerkasse z‚hlen die Damen des EAD nach Schicht-

73
 schluss das eingenommene Bargeld und liefern diesen Betrag im Ernst-Ludwig-Haus 
ab. Wie viel Geld zu diesem Zeitpunkt in der Kasse sein m€sste, knnen die Damen 
nicht feststellen.
So knnen eventuelle Fehlbetr‚ge erst bei der wchentlichen Abrechnung durch den 
zust‚ndigen Mitarbeiter des Eigenbetriebs festgestellt werden.
 2005 hat eine Bedienstete mit zwei Damen des EADs eine Bestandsaufnahme vorge-
nommen. Der festgestellte Bestand wird durch die neue Scannerkasse weitergef€hrt.
Wir haben wie im Vorjahr f€r drei Artikel (Olbrich-Leuchter, Briefffner und Klimt-
Windlichter) den Bestand gepr€ft. Bei den Olbrich-Leuchtern haben wir einen Sollbe-
stand von 12 St€ck festgestellt. Soll- und Istbestand stimmten €berein. Bei den Kaiser-
Zinn-Briefffnern war der Bestand laut Scannerkasse mit 35 St€ck ausgewiesen. Wir 
haben insgesamt 34 gez‚hlt. Ein Briefffner fehlte. Von den neu im Bestand aufge-
nommenen Klimt-Windlichtern hat der Shop 270 angeschafft. Am 03.08.2006 h‚tten 
laut Bestand der Scannerkasse noch 5 St€ck auf Lager sein m€ssen. Im Shop waren 
nur noch 2 vorhanden, 3 Windlichter fehlten.
HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop mit dem VMH)
Im Berichtsjahr weist die Verrechnungshaushaltsstelle 43.042,18 aus, wovon das Institut 
zugunsten der VMH – HHSt. .... 367200 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Muse-
umsshop mit dem VWH) 23.042,18 in 2005 und 20.000 nach 2006 gebucht hat.
Die Umbuchung der Restmittel von 13.222.33 ins Folgejahr zur Finanzierung der Ausgaben 
des Museumsshops zu Beginn des neuen Jahres erfolgte nach Mitteilung der K‚mmerei 
€ber die HHSt. .... 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops) z. G. der HHSt .... 
130000 (Einnahmen aus dem Verkauf von Souvenirgegenst‚nden).
Die K‚mmerei hat den Deckungsvermerk gem. … 17 Abs. 1 GemHVO auf die HHSt. .... 
622000 ausgeweitet.
Auf eine Belegpr€fung in diesem Unterabschnitt haben wir in diesem Jahr aus Zeitgr€nden 
verzichtet.
UA 3230 – Vivarium
Vorbemerkung:
99 Aufgrund der ‡nderungen der Gruppierungs- und Gliederungsrichtlinien ist das Vivarium ab 
dem HHj. 2005 dem UA 3230 (bis HHj.2004 UA 2921) zugeordnet.   
Wie bereits in den Vorjahren erl‚utert, hat die Stadt aus der Neuordnung der Stadtwirt-
schaft dem Betriebsvermgen des Vivariums einen Teil der HEAG-Aktien zugeordnet. Damit 
wird es mglich, steuerliche Vorteile geltend zu machen und die vorhandenen steuerlichen 
Verluste des Vivariums mit Steuererstattungen zu verrechnen. 
Die Gruppierung f€r die Sollstellung der Steuererstattungen des Finanzamts hat sich eben-
falls ge‚ndert (von …. 170000 auf …. 265000) Die K‚mmerei hat im HHj. 2005 die Sollstel-
lung versehentlich bei der alten Gruppierung gebucht; die Planung erfolgte bei der neuen 
Gruppierung.

74
Wie bereits in den Vorjahren haben wir, um einen realistischen Vergleich mit fr€heren Jah-
ren und eine Ermittlung des Kostendeckungsgrades zu ermglichen, die entsprechenden 
Einnahmen und Ausgaben aus dem Ergebnis herausgerechnet:
HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg.
.... 170000 Steuererstattungen (alt) 0,00 32.300,00
.... 210000 Dividenden 289.050,00 241.781,95
.... 265000 Steuererstattungen (neu) 77.300,00 0,00
…. 655500 Steuerberatungskosten 14.300,00 12.690,27
100
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 312.992,44 339.260,00 359.897,88
Ausgaben 1.433.230,77 1.556.910,00 1.442.584,89
Zuschussbedarf 1.120.238,33 1.217.650,00 1.082.687,01
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -134.962,99 -11,08%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -37.551,32 -3,35%
Der Kostendeckungsgrad von 24,95 % ist im Vergleich zum Vorjahr (22,05 %) nahezu 
gleich geblieben.
HHSt. .... 110000 (Benutzungsgeb€hren)
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Besu-
cherzahlen der letzten 3 Jahre:
Planansatz Rechn.Ergebnis Besucherzahl*
HHj. 2003 282.460,00 303.216,00 151.309
HHj. 2004 282.460,00 289.772,00 145.064
HHj. 2005 300.000,00 343.974,50 139.249
*zahlende Besucher

75
Ein aussagef‚higer „berblick €ber die Gesamtbesucherzahlen ergibt sich aus der folgen-
den Aufstellung:
Besucherzahl Eintritt
bis 30.08.05 ab 01.09.05
Kinder, Behinderte, Zoop‚dag. etc. 48.263 1,00 1,50
Studenten, Grp. ab 15 Personen 11.944 1,00 3,00
Rentner Seniorencard A 3.956 1,50 2,25
Erwachsene 64.781 3,00 4,50
Schulklassen auƒerhalb Stadt DA 2.629 frei/1,00* 1,50
Kindergartenk. auƒerhalb Stadt DA 715 frei/1,00* 1,50
Schulkl. u. Kinderg.Stadt u. LK DADI 8.254 frei* 1,50*
Sonst. (Kaupiana, Sozialamt, etc.) 4.411 frei
Rentner Seniorencard S 100 frei
neu eingef€hrte Familien-Tarife
EuK (1 Erw., 1 Kind) 2.152 --- 5,00
Eu2K (1 Erw., 2 o. mehr Kinder) 1.137 --- 6,00
2Eu1K (2 Erw., 1 Kind) 1.946 --- 9,50
2Eu2K (2 Erw., 2 o. mehr Kinder) 1.726 --- 10,50
Gesamt- Besucherzahl 2005 152.014
*Kindergarten- und Schulkinder von auƒerhalb (auch Landkreis Da-Di) zahlen ab 01.09.2005 ein-
heitlich 1,50 Eintritt. Bis 30.08.05 hatten alle Kinder des Landkreises Da-Di ebenfalls freien Eintritt; 
lediglich Kinder anderer Landkreise zahlten 1,00 Geb€hren. 
Im Berichtsjahr haben wir 2 Kassenpr€fungen beim Vivarium durchgef€hrt. Wir pr€ften den 
Bestand der Handkasse und die Eintrittsgelder. 
Im Rahmen des Deckungskreises, der f€r das Vivarium eingerichtet ist, waren alle Ausga-
ben gedeckt. 
UA 3310 (3300) – B€hnenwesen
101 HHSt. .... 711000 (Zuweisung Land Hessen f€r Staatstheater)
Zu den Kosten des Staatstheaters leistete die Stadt bei einem Planansatz von 
13.070,400,00 eine Zuweisung von 12.945.100,00
an das Land Hessen.
Abz€glich der Zuweisung des Landes Hessen f€r das
Staatstheater von 1.581.535,00
verbleiben Ausgaben der Stadt f€r das Staatstheater von 11.363.565,00
Als Zuschuss des Landes Hessen waren bei HHSt. .... 171000 1.629.540,00 eingeplant. Mit 
Bewilligungsbescheid vom 20.06.2005 genehmigte das Land 1.581.535,00. Weitere 
48.000,00 zahlte die Stadt als Anteil f€r die Hessischen Theatertage (HHSt. .... 711200).
Anteilige Versorgungsbez€ge f€r ehemalige Bedienstete wurden f€r das HHj. 2005 nicht 
angefordert. Als Zuschuss an das Staatstheater f€r die Finanzierung der Betriebskosten 
verbleiben folglich 11.363.565,00

76
UA 3320 (3301) Internationales Musikinstitut Darmstadt
102 HHSt. …. 171000 (Zuweisung Land Hessen f€r Ferienkurse)
F€r ein Konzert am 17.07.2005 erhielt das Fachamt eine Landeszuwendung von 1.500,00. 
Der VN hat vorgelegen; die zweckentsprechende Verwendung konnte best‚tigt werden.
HHSt. …. 591000 (Ferienkurse)
Die Ausgaben von 13.572,66 betreffen die Ferienkurse 2006. Die Ferienkurse finden alle 
zwei Jahre statt, was den verminderten Ansatz von 14.000,00 gegen€ber dem Vorjahr 
(506.500,00) erkl‚rt.
UA 3321 (3302) – Sonstige Musikpflege
103 HHSt. .... 591000 (Sonderveranstaltungen)
Bei einem Planansatz von 17.900,00 wandte die Stadt 20.441,68 f€r Sonderveranstaltun-
gen auf. Dabei handelt es sich um die Finanzierung der Promenadenkonzerte einschlieƒlich 
Organisations- und Werbungskosten, GEMA-Geb€hren, K€nstlerhonorare und Transportkos-
ten.
Ferner hat die Stadt aus dieser HHSt. die S‚ngerehrungen (Urkunden, Geschenke) finan-
ziert.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 83.620,00 Zusch€sse von 76.024,46 an 21 Empf‚n-
ger. In 10 F‚llen haben die VN vorgelegen.
Die Jahresrechnung des Bach-Chores Darmstadt wies eine Liquidit‚ts€berschreitung von 
454,17 aus. Wir hatten im Juli 2006 das Fachamt darauf hingewiesen, dass nach Ziff. 8.4 
der st‚dt. Kulturfrderungsrichtlinien der st‚dt. Zuschuss – ggf. auch anteilig – zur€ckzu-
zahlen ist. Auf Veranlassung des Revisionsamtes hat das Fachamt mit Schreiben vom 
24.10.2006 den genannten Betrag beim Zuschussempf‚nger angefordert. 
Auf die Vorlage der €brigen VN haben wir verzichtet.
HHSt. .... 711000 (Zuweisung Kammermusik- und Jugendkonzertreihe)
Das Staatstheater erhielt eine Zuweisung von 30.680,00 (= Planansatz). Der VN hat vorge-
legen.
Nach dem Vertrag zwischen dem Land Hessen – Staatstheater Darmstadt – und der Stadt 
vom 07.08.2002 obliegt dem Revisionsamt ab 2001 die vollst‚ndige Pr€fung des VN.
UA 3322 (3304) – Jazz-Institut
104 HHSt. …. 110000 (Eintrittsgelder)
Bei einem von uns empfohlenen Ansatz von 5.900,00 sind Eintrittsgelder von 10.037,56 
vereinnahmt worden.
Bei HHSt. …. 591000 (Veranstaltungen) waren f€r das Darmst‚dter Jazzforum 56.000,00 
eingeplant. Die Stadt zahlte 54.508,25 aus. Das Jazzforum findet alle zwei Jahre statt, was 
den erhhten Ansatz gegen€ber 2004 begr€ndet.

77
HHSt. …. 700100 (Jazzconceptions)
Hierbei handelt es sich um Frdermaƒnahmen f€r junge Musiker. Bei einem Planansatz 
von 5.200,00 sind 4.922,00 an drei verschiedene Musiker und 203,00 an die K€nstlersozi-
alversicherung ausgezahlt worden. Auf die Vorlage von VN wird verzichtet.
UA 3330 (3303) – Akademie f€r Tonkunst
105 Als Erstattung der Stadt an den Eigenbetrieb f€r den hoheitlichen Bereich waren bei 
HHSt. …. 675000 350.000,00 eingeplant. Im HHj. 2005 waren an den Eigenbetrieb 
294.281,60 zu leisten.
Das Rechnungsergebnis der Akademie weist f€r die Fachschule Einnahmen von 
1.089.107,33 und Ausgaben von 1.383.388,94 aus. Der Saldo betr‚gt 294.281,60. Gegen-
€ber dem Vorjahr haben sich die Einnahmen geringf€gig erhht. Dagegen sind die Ausga-
ben um ca. 30.000,00 geringer ausgefallen.
Bei den Personalausgaben sind Mehrkosten von ca. 63.000,00 zu verzeichnen. Ebenso ha-
ben sich die Ausgaben f€r die Unterhaltung der baulichen Anlagen um ca. 3.100,00 sowie 
die Ausgaben aus Spenden um ca. 6.000,00 erhht. Erhebliche Einsparungen konnten bei 
den Haftpflicht- und Vermgensversicherungen festgestellt werden (ca. 15.400,00).
UA 3400 (3550/3600) – Heimat- und sonstige Kulturpflege
106 HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 259.320,00 Zusch€sse von 250.846,41.
Hiervon entfielen 190.490,00 auf den Kunstverein Darmstadt e. V. und 51.000,00 auf die 
Darmst‚dter Sezession. Die , wobei die hierf€r eingeplanten Ans‚tze im 1. Nachtrag um 
8.900,00 bzw. 5.750,00 gek€rzt worden sind.
Wir pr€ften den VN des Kunstvereins als Schwerpunktpr€fung. Der VN schlieƒt mit Ein-
nahmen von 331.540,21 und Ausgaben von 264.784,75 ab. Unter Anrechnung des Fehlbe-
trages zum 01.01.2005 von 44.551,29 schlieƒt die Jahresrechnung mit einem Guthaben 
von 22.204,17 ab. Die dem Zuschussempf‚nger zugestandene Liquidit‚tsreserve wird 
demnach nicht €berschritten.
Die Darmst‚dter Sezession verf€gte zum 01.01.2005 €ber einen Bestand von 3.149,39. Sie 
weist bei einem Zuschuss von 51.000,00 Einnahmen von 63.582,32 und Ausgaben von 
54.028,44 nach. Die Jahresrechnung schlieƒt demnach mit einem Guthaben von 9.553,88 
ab. Die dem Zuschussempf‚nger zugestandene Liquidit‚tsreserve ist somit nicht €ber-
schritten worden.
Das K€nstlerpleinair Mirabel hat 2005 nicht stattgefunden. Der eingeplante Ansatz von 
6.650,00 wurde im 1. Nachtrag abgeplant.
HHSt. …. 700100 (Zuschuss an die Gesellschaft f€r christlich-j€dische Zusammenarbeit)
Bei einem Ansatz von 1.900,00 sind 1.989,48 ausbezahlt worden. Die Stadt €bernimmt die 
Miet- und Nebenkosten. Es wird kein VN vorgelegt.

78
HHSt. …. 700200 (Zuschuss an Association Culturelle Franco-Allemande)
Die Jahresrechnung schlieƒt mit Einnahmen von 18.341,54 und Ausgaben von 18.849,11 
ab. Unter Ber€cksichtigung des Bestandes zum 01.01.2005 von 2.908,53 wird ein Gutha-
ben von 2.400,96 ausgewiesen.
Die dem Zuschussempf‚nger zugestandene Liqidit‚tsreserve wir demnach nicht €berschrit-
ten.
Wie in den Vorjahren hat auch im HHj. 2005 der Verein zur Erg‚nzung des franzsisch-
sprachigen Bestandes f€r 838,27 weitere B€cher angeschafft.
HHSt. …. 700300 (Zuschuss an Wanderclub „Falke 1916“ Darmstadt)
Der Wanderclub „Falke 1916“ erhielt bei einem Planansatz von 650,00 642,84 als Zu-
schuss f€r die Miete eines Kellerraumes. Eine Pr€fung des Verwendungsnachweises ent-
f‚llt, da die Miete im Wege der inneren Verrechnung gezahlt wird.
107 HHSt. …. 700400 (Zuschuss Eberst‚dter B€rgerverein „Erbbauzins f€r Anwesen Geibelsche 
Schmiede“)
Der Verein erhielt bei einem Planansatz von 2.800,00 einen Zuschuss von 2.779,79. Es 
handelt sich hierbei um den Erbbauzins f€r das st‚dtische Anwesen. Eine Pr€fung des Ver-
wendungsnachweises entf‚llt, da der Erbbauzins im Wege der inneren Verrechnung bezahlt 
wird.
HHSt. …. 700500 (Zuschuss an Eisenbahnmuseum)
Das Fachamt hat den im Nachtrag auf 15.280,00 gek€rzten Planansatz nicht ausgezahlt. 
Wie in den Vorjahren17 ausf€hrlich berichtet, beh‚lt der Verein seit 2002 15.960,00 aus 
Mitteln der Stadt ein, f€r deren Zahlung die Voraussetzungen nicht gegeben waren. Der Zu-
schussempf‚nger hat an das Fachamt die Bitte herangetragen, dass auf die R€ckzahlung 
des Zuschusses verzichtet werden soll. Wir haben auf Anfrage dem Fachamt mitgeteilt, 
dass wir das Anliegen des Zuschussempf‚ngers auf Verzicht der R€ckforderung f€r unan-
gemessen und nicht vertretbar halten. Bei Fertigstellung dieses Berichtes war die R€ckzah-
lung noch nicht erfolgt.
HHSt. …. 700600 (Zuschuss Verein Schlossmuseum)
Der Verein erhielt im Berichtsjahr 141.000,00 bei einem Planansatz von 138.050,00. Die 
Freigabe der €berplanm‚ƒigen Ausgaben von 2.950,00 ist am 17.10.2005 erfolgt. Wir pr€f-
ten die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses wie in den Vorjahren im Rahmen 
der Pr€fung der Jahresrechnung des Vereins (Auftragspr€fung). Es ergaben sich keine Fest-
stellungen.
HHSt. …. 700700 (Heimatveranstaltungen)
Bei einem im Nachtrag auf 2.700,00 gek€rzten Planansatz zahlte die Stadt f€r die Bessun-
ger- und Martinskerb insgesamt 700,00 aus. Auf die Vorlage der Verwendungsnachweise 
haben wir verzichtet.
HHSt. …. 700750 (Zusch€sse zu Veranstaltungen zur 675-Jahr-Feier)
Bei einem Ansatz von 170.000,00 zahlte die Stadt 169.812,70 an 15 Empf‚nger.
17 Zuletzt Rdn. 107/2004

79
Der VN f€r die Veranstaltung „Darmstadt swingt – Jazz in der Innenstadt“ €ber 9.000,00 
konnte wegen fehlender Unterlagen nicht abschlieƒend gepr€ft werden. Alle weiteren VN 
haben vorgelegen.
HHSt. …. 700800 (Zuschuss an Ev. Kirchengemeinde Wixhausen f€r Dorfmuseum)
Die Ev. Kirchengemeinde erhielt in 2005 den Planansatz von 460,00 in voller Hhe ausge-
zahlt. Ein Verwendungsnachweis hat nicht vorgelegen.
HHst. …. 718000 (Zusch€sse an Privatpersonen)
Die Stadt zahlte 6.590,00 (=Planansatz) an f€nf verschiedene Empf‚nger. Es handelt sich 
um Materialkostenzusch€sse f€r K€nstler. Auf die Vorlage der VN wird verzichtet.
HHSt. …. 727000 (Schuldendiensthilfe Volkssternwarte)
Die Volksssternwarte erhielt eine Schuldendiensthilfe von 3.763,12. Der Planansatz lag bei 
3.800,00.
V HHSt. …. 700600 (Zuschuss 1000 Jahre Bessungen)
Wie wir in den Vorjahren ausfhrlich berichtet haben, beh‚lt die IG Bessungen seit Ab-
schluss der Feierlichkeiten zum Bessunger Millenium im Jahr 2002 ca. 28.000,00 aus Mit-
teln der Stadt ein, die sie fr den F…rderzweck nicht ben…tigt hat. Nach den Vorschriften 
der Kulturf…rderungsrichtlinien fr Projektkostenzuschsse h‚tte dieser Betrag zurckge-
zahlt werden mssen. Die Entscheidung des damaligen Oberbrgermeisters zur Umwid-
mung der Mittel fr ein Projekt „Pflanzturm“ ist auch nach zwei Jahren noch immer nicht 
umgesetzt. Wir haben dem Fachamt mitgeteilt, dass wir die Rckzahlung der Mittel fr 
dringend erforderlich halten, falls das Ersatzprojekt nicht in absehbarer Zeit umgesetzt 
wird.
UA 3401 (3601) – Gl€ckert–Haus
108 HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Der Planansatz betrug 22.280,00 und wurde im Nachtrag um 620,00 auf 21.660,00 ge-
k€rzt. Die Stadt zahlte 20.486,50 (Vorjahr 20.606,52 ) an die Deutsche Akademie f€r Spra-
che und Dichtung aus. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Zuschuss Tagungskosten 2.650,00
Miete einschl. Nebenkosten 17.836,50
20.486,50
Im Fr€hjahr 2003 hat die Mitgliederversammlung der Akademie f€r Sprache und Dichtung 
einstimmig einer ‡nderung des … 14 Abs. 1 der Satzung zugestimmt, wonach die Jahres-
rechnung der Akademie ab 2003 durch das Revisionsamt gepr€ft wird. Diese Pr€fung hat 
bis einschlieƒlich 2001 das Staatliche Rechnungspr€fungsamt durchgef€hrt.
Unsere Pr€fung ist eine Teilpr€fung. Sie besteht aus einer stichprobenartigen Belegpr€-
fung, einer rechnerischen Pr€fung sowie einer Pr€fung der Zul‚ssigkeit der festgestellten 
Abweichungen vom Haushaltsplan. Die abschlieƒende Pr€fung verbleibt beim Ministerium 
f€r Wissenschaft und Kunst. Der Bitte des Ministeriums unsere Pr€fungst‚tigkeit noch auf 
die Feststellung der sachlichen Richtigkeit auszuweiten, konnten wir aus zeitlichen und 
personellen Gr€nden nicht entsprechen.

80
109 Die Unterlagen f€r 2005 sind sehr €bersichtlich gef€hrt, geordnet und vollst‚ndig. Das 
Kuratorium hat unsere Empfehlung im letzten Pr€fbericht umgesetzt und einer Lockerung 
und Vereinfachung der Deckungsvermerke zugestimmt.
Die Jahresrechnung ist richtig aus den Zahlen der Buchhaltung erstellt. Der die Planans‚t-
ze insgesamt €bersteigende Betrag bel‚uft sich auf 1.457,11. Dieser war durch eigene Mit-
tel der Akademie gedeckt.
Der auf unsere Empfehlung ausf€hrlichere Sachbericht ermglicht einen guten Einblick in 
die T‚tigkeiten der Akademie.
Die zweckentsprechende Verwendung der st‚dtischen Mittel ist nachgewiesen.
UA 3402 (3602) – Olbrich-Haus
110 HHSt. .... 700000 (Zuschuss f€r Deutsches Poleninstitut)
Der Planansatz von 48.760,00, im Nachtrag gek€rzt auf 47.610,00, kam mit 47.591,24
fast vollst‚ndig zur Auszahlung.
Das Poleninstitut erh‚lt einen Zuschuss f€r Miete von 13.731,24 (Olbrich-Haus), der unter 
dem gleichen Unterabschnitt unter HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) wieder verein-
nahmt wird. F€r das Haus Deiters (mit Turmzimmer) werden weitere 9.450,00 €bernom-
men, die vom Eigenbetrieb vereinnahmt werden. Hinzu kamen in diesem Jahr weitere Zu-
sch€sse von 24.410,00 f€r Betriebskosten.
Die Pr€fung dieses Zuschusses erfolgt innerhalb der Pr€fung der Jahresrechnung des Insti-
tuts.
UA 3520 – Stadtbibliothek
111 HHSt. …. 100000 (Verwaltungsgeb€hren) und 
HHSt. …. 140000 (Einnahmen aus Teileigentum)
Bei den ausgewiesenen roten KER von 72,11 bzw. 40,90 handelt es sich um Einnahmen, 
die im Eigenbetrieb Kulturinstitute zu verbuchen gewesen w‚ren.
Die K‚mmerei wird die entsprechenden Umbuchungen veranlassen.
UA 3650 (3600) - Denkmalschutz und –pflege
112 Der bei der HHSt. …. 600100 (Šffentlichkeitsarbeit) im Nachtrag auf 10.000,00 gek€rzte 
Planansatz reichte nicht aus, um die Ausgaben von 31.812,32 zu decken. Bis zum HH-Jahr 
2004 wies der Haushaltsplan einen unechten Deckungsvermerk nach … 17 Abs. 1 GemHVO 
aus, wonach die HHSt. …. 130100 (Einnahmen aus Verkauf) zur Deckung von Mehrausga-
ben der HHSt. …. 600100 herangezogen werden kann. Das Fachamt hat f€r 2005 einen 
Freigabeantrag an die K‚mmerei gestellt und die Einnahmen der HHSt. …. 130100 als De-
ckungsmittel angeboten. Die K‚mmerei hat die Freigabe genehmigt. Das Fachamt hat die 
K‚mmerei gebeten, den unechten Deckungsvermerk im Nachtrag wieder aufzunehmen.

81
UA 3700 - Kirchliche und religi‡se Angelegenheiten
113 HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Kirchen)
Die Stadt zahlte Zusch€sse von 148.900,40 an 4 Empf‚nger aus. Der Ansatz betrug 
155.810,00 und wurde im Nachtrag auf 148.900,00 gek€rzt. Von den Zusch€ssen entfielen 
146.740,00 auf die J€dische Gemeinde und 1.670,40 (mtl.139,20) an HEAG MediaNet 
(Grundgeb€hr f€r Leitungswartung) f€r die „berwachungsanlage der Synagoge. Der Plan-
ansatz ist um 0,40 €berschritten.
V Den VN der J€dischen Gemeinde f€r das Jahr 2003 haben wir im September 2006 gepr€ft. 
Die dem Verein nach den Kulturfrderungsrichtlinien zustehende Liquidit‚tsreserve von 
10% der Aufwendungen eines Wirtschaftsjahres ist deutlich €berschritten. Im Sachbericht 
des Steuerberaters wird darauf hingewiesen, dass sich die finanzielle Situation weiter ver-
sch‚rft hat.
Die R€ckstellung f€r die unterlassene Instandhaltung ist noch einmal um 33.700,00 auf 
163.822,87 erhht worden. F€r R€ckstellungen im Bereich unterlassene Instandhaltung, 
besteht nur ein Passivierungswahlrecht, wenn die Instandhaltung im n‚chsten Jahr durch-
gef€hrt wird. R€ckstellungen f€r Reparaturaufwand sind nur mglich, wenn die Reparatur 
zu nicht aktivierungspflichtigen Herstellungskosten f€hrt.
Die Notwendigkeit der Sanierungsarbeiten ist seit dem Jahr 2000 festgestellt. In einem An-
gebot aus 2000 der Firma Gartenmann wird die Reparatur f€r 144.336,48 DM angeboten.
Die Notwendigkeit einer R€ckstellung in Hhe von 163.822,87 konnten wir mit den uns vor-
liegenden Unterlagen nicht nachzuvollziehen.
Wir haben das Fachamt gebeten, in Zusammenarbeit mit dem Hochbau- und Maschinen-
amt, die Notwendigkeit einer R€ckstellung f€r Instandhaltung in der o. a. Hhe zu pr€fen. 
Erst danach ist aus unserer Sicht eine Empfehlung €ber eine weitere Frderung oder eine 
R€ckforderung wegen „berschreitung der Liquidit‚ts€berschreitung mglich.
Wir haben das Fachamt aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass der Zuschussempf‚nger die 
in den Bewilligungsbedingungen gesetzte Frist zur Abgabe des Verwendungsnachweises 
zumindest ann‚hernd einh‚lt.
114 V Den VN 2004 hat uns das Fachamt im November 2006 zur Pr€fung vorgelegt. Aus 
Zeitgr€nden konnte die Pr€fung erst Anfang Februar 2007 erfolgen. Die dem Verein zuste-
hende Liquidit‚tsreserve wird auch 2004 deutlich €berschritten. Die J€dische Gemeinde 
hat die R€ckstellung f€r unterlassene Instandhaltung wegen der im Sachbericht beschrie-
benen prek‚ren wirtschaftlichen Lage in Hhe von 20.400,00 aufgelst, so dass Ende 2004 
ein Bestand von 143.422,87 ausgewiesen wird.
In unserem Pr€fbericht f€r den VN 2003 hatten wir das Fachamt gebeten, in Zusammenar-
beit mit dem Hochbau- und Maschinenamt die Notwendigkeit der R€ckstellung f€r die 
Dachsanierung in dieser Hhe zu pr€fen. Da wir bis zur Pr€fung des VN 2004 keine R€ck-
meldung des Fachamtes erhalten haben, hat einer unserer technischen Pr€fer die Synago-
ge besichtigt. Nach Feststellung des technischen Pr€fers h‚lt sich die R€ckstellung im 
Rahmen der notwendigen Aufwendungen f€r die Dachsanierung.
Die Personalsituation der J€dischen Gemeinde wird nach wie vor als unzureichend be-
schrieben und hat sich 2004 noch versch‚rft, weil die Positionen Gemeinderabbiners und 
des Vorbeters aus Altersgr€nden neu besetzt werden m€ssen. Beide Stelleninhaber waren 
Rentner und zu vergleichsweise g€nstigen Konditionen t‚tig.
Die J€dische Gemeinde rechnet nicht damit, zuk€nftig wieder eine so g€nstige Lsung zu
finden.

82
Wir haben dem Fachamt anheim gestellt, die Zustimmung des Stadtk‚mmerers f€r die 
deutliche „berschreitung der Liquidit‚tsreserve gem‚ƒ den Kulturfrderungsrichtlinien 
einzuholen.
Gleichzeitig haben wir darauf hingewiesen, dass die Notwendigkeit von Instandhaltungen 
vor Vorlage der Jahresrechnung beim Revisionsamt mit dem Hochbau- und Maschinen-amt
abzustimmen ist. Wir haben das Fachamt weiter gebeten, darauf hinzuwirken, dass der Zu-
schussempf‚nger die in den Bewilligungsbedingungen gesetzte Frist zur Abgabe des Ver-
wendungsnachweises zumindest ann‚hernd einh‚lt.
B Der VN 2005 liegt noch nicht vor.

83
EIN ZE LPLAN 4 – SOZIALE SICH ERUN G
115
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 14.987.878,72 24.619.550 29.325.635
Sonst. Finanzeinnahmen 40.389.282,79 6.307.530 5.206.240
Summe Einnahmen 55.377.161,51 30.927.080 34.531.875
Personalausgaben 27.910.002,30 21.842.030 23.273.642
Sachaufwand 10.331.530,10 30.011.430 31.711.484
Zuweisungen u. Zusch€sse 78.705.464,89 65.766.280 66.328.914
Summe Ausgaben 116.946.997,29 117.619.740 121.314.040
Zuschussbedarf 61.569.835,78 86.692.660 86.782.165
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 89.505 0,10%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 25.212.329 40,95%
In den Nachtragshaushaltspl‚nen 2005 hat die Stadt die Einnahmen des Einzelplanes 4 um 
486.470,00 (1,6 %) und die Ausgaben um 3.561.110,00 (3,12 %) erhht. 
Im Vergleich Rechnungsergebnis/Planung ist eine Erhhung von 0,10 % festzustellen. Diese 
geringe Abweichung l‚sst auf eine sachgerechte Planung der Haushaltsans‚tze schlieƒen.
Bei der Gegen€berstellung des Rechnungsergebnisses mit dem Vorjahr fallen besonders die 
um 20.845.286,51 (37,64 %) niedrigeren Einnahmen auf. Dies beruht im Wesentlichen auf 
der rund 19 Mio. niedrigeren Dividendenzahlung bei der HHSt. 01.4640.210000.
Bei den Ausgaben €bersteigt das Rechnungsergebnis 2005 das Ergebnis des Vorjahres um 
4.367.042,71 (3,73 %) und liegt im angemessenen Rahmen der Kosten- und Fallsteigerung.
116 Nach den Gruppierungsvorschriften des kommunalen Haushaltsrechts sind die Sozialhilfeleis-
tungen in Hauptgruppe 7 (Zuweisungen und Zusch€sse) enthalten.

84
Aufgeschl€sselt nach Gruppen ergeben sich f€r den EPl. 4 folgende Einzelbetr‚ge:
Gruppe HHj. 2004 HHj. 2005
70: Zusch€sse 16.452.983,97 17.394.278,83
71: Zuweisungen und Zusch€sse an Bund 0,00 0,00
72: Schuldendiensthilfen 3.997,10 0,00
73: Leistungen der SH auƒerhalb v. Einrichtungen 30.086.121,28 13.795.800,46
74: Leistungen der SH in Einrichtungen 7.209.097,72 8.693.897,18
75: Leistungen an Kriegsopfer u. a. Anspruchsber. 492.990,96 552.147,73
76: Leistungen der Jugendhilfe auƒerhalb v. Einr. 5.733.603,73 6.364.770,62
77: Leistungen der Jugendhilfe in Einrichtungen 11.982.241,33 11.166.782,23
78: Lastenausgleichszahlungen 5.820.102,50 7.452.783,68
79: Leistg. an Asylbewerber u. a. Anspruchsber. 924.326,30 908.453,40
Summe 78.705.464,89 66.328.914,13
Im Vergleich zum Vorjahr fallen besonders die um 16.290.320,82 (54,15 %) geringeren Aus-
gaben bei der Gruppe 73 „Leistungen der Sozialhilfe auƒerhalb von Einrichtungen“ auf.
Der Grund hierf€r liegt in der Neueinrichtung der Untergruppe 691 im UA 4820 f€r die „Leis-
tungsbeteiligung bei Leistungen f€r die Kosten der Unterkunft und Heizung an Arbeitssuchen-
de, … 22 SGB II“.
117 Die Aufteilung auf die einzelnen Abschnitte stellt sich wie folgt dar:
Abschn. Gruppe 2004 2005
40 70 Zusch€sse 129.024,24 179.832,37
70 Zusch€sse 0,00 0,00
73 Leistungen SH auƒerh. v. Einr. 29.925.184,37 13.741.299,9841
74 Leistungen SH in Einrichtungen 7.209.097,72 8.693.897,18
73 Leistungen SH auƒerh. v. Einr. 160.936,91 54.500,48
78 Lastenausgleichszahlungen 15.630,92 35.083,5142
79 Leistungen an Asylbewerber 924.326,30 908.453,40
70 Zusch€sse 391.652,55 398.040,00
72 Schuldendiensthilfen 3.997,10 0,0043
77 Jugendhilfe in Einrichtungen 0,00 3.939,98
44 75 Leistungen an Kriegsopfer u.‚. 492.990,96 552.147,73
70 Zusch€sse 1.018.325,38 1.037.585,45
76 Jugendhilfe auƒerh. v. Einr. 5.733.603,73 6.364.770,6245
77 Jugendhilfe in Einrichtungen 11.982.241,33 11.162.842,25
46 70 Zusch€sse 13.941.869,83 14.850.761,42
47 70 Zusch€sse 972.111,97 928.059,59
48 78 Lastenausgleichszahlungen 5.763.314,92 7.376.729,92
49 78 Lastenausgleichszahlungen 41.156,66 40.970,25
Summe 78.705.464,89 66.328.914,13

85
Die Ausgaben der Hauptgruppe 7 reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 12,4 Mio.. 
Ursache hierf€r sind vor allem die erheblichen Umplanungen vom Abschnitt 41 „Sozialhilfe 
nach dem BSHG“ zur neuen HHSt. 1.4820.691000 ff (Leistungsbeteiligung an Leistungen der 
KdU ....) von 15.225 Mio. im Zuge der Einf€hrung des SGB II zum 01.01.2005. 
2004 2005
Leistungen der Sozialhilfe
ohne Gruppen 70 und 71 62.252.480,92 48.934.635,30
118 Um die Leistungen der Sozialhilfe vollst‚ndig zu erfassen, ist es allerdings erforderlich, die im 
UA 9002 veranschlagte und abgerechnete Umlage an den LWV mit einzubeziehen.
Bei HHSt. 01.9002.832000 waren 2005 geplant 23.235.420,00
Das Rechnungsergebnis ist mit 23.099.560,00
um 135.860,00 niedriger ausgefallen.
2004 2005
Leistungen der Sozialhilfe einschlie…lich 
Verbandsumlage an den LWV 82.467.068,92 72.034.055,30
Die Aufwendungen f€r Sozialhilfe sanken im Verh‚ltnis zum Vorjahr um 10.433.013,62 
(ca. 12,65 %).
119 Bei den vorstehenden Vergleichen zwischen den Rechnungsergebnissen der Jahre 2004/
2005, bezogen auf die Abschnitte des Einzelplanes 4, ist zu ber€cksichtigen, dass im HHj. 
2005 erhebliche Ver‚nderungen in den nachstehenden Unterabschnitten durch Zu- oder Ab-
planungen bzw. Umplanungen in den Nachtragshaushaltspl‚nen stattfanden. Insbesondere 
bezogen sich diese Ver‚nderungen auf die nachstehenden Unterabschnitte:
UA Bezeichnung Begr€ndung in den Nachtragshaushaltspl„nen
4050 „Verwaltung der Grundsicherung 
f€r Arbeitssuchende“
Neuplanung wegen Einf€hrung des SGB II 18
zum 01.01.2005 
4071 „Erziehungsberatung (EZB)“ Abplanung wegen Zusammenlegung von Fami-
lien-Bildungsst‚tte (FBS) mit EZB
4101 „Hilfe zum Lebensunterhalt –
laufende Leistungen“
Umplanung in den UA 4820 „Grundsicherung
nach dem SGB II“ 
4102 „Hilfe zum Lebensunterhalt –
Hilfe zur Arbeit“
Abplanung wegen Einf€hrung des SGB II zum 
01.01.2005
4103 „Einmalige Leistungen an Emp-
f‚nger laufender Leistungen“ wie bei UA 4101
4116 „Hilfe zur Pflege“ wie bei UA 4101
4130 „Krankenhilfe/Hilfe zur Famili-
enplanung“
Erhhung f€r Kosten der Krankenversicherung 
sowie f€r den Deckungskreis „Hilfe zum Le-
bensunterhalt“
4211 „Unterbringung f€r Asylbewer-
ber“ Keine Begr€ndung im Nachtrag
18 Sozialgesetzbuch (SGB) zweites Buch (II) – Grundsicherung f€r Arbeitssuchende

86
4330 „Darmst‚dter Werkst‚tten“ Abplanung, da seit 2005 Eigenbetrieb
4335 „Kurt-Jahn-Anlage“ Abplanung, da seit 2005 Eigenbetrieb
4565 „Verbringungskosten f€r aufge-
griffene Jugendliche“
Die Erhhung erfolgt f€r den gesamten De-
ckungskreis „Erzieherische Hilfen“
4621 „Familienzentrum FBS / EZB“ Neuplanung, Zusammenlegung der UA f€r die
FBS / EZB
4640 „St‚dtische Kindertagesst‚tten“ Mehrausgaben f€r Kita im Ernst-Ludwig-Park
4642 „Kindertagesst‚tten der freien 
Tr‚ger“ Abplanung f€r die Haushaltskonsolidierung
4660 „Kinder- und Jugendheim – Haus 
Waldeck“ Abplanung wegen Aufgabe des Heimes
4820 „Grundsicherung nach dem 
SGB II“
Neuplanung wegen Einf€hrung des SGB II zum 
01.01.2005
4850 „Leistungen der Grundsicherung 
auƒerhalb von Einrichtungen“
Fallzahlsteigerung bei den Anspruchsberechtig-
ten
„ber die Einzelheiten der Ver‚nderungen wird ggf. bei den jeweiligen UA berichtet.

87
Abschnitt 40 – Verwaltung der Sozialen Angelegenheiten
UA 4000 – Sozialamt
120
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2005
Planung
Hj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 206.655,15 248.910,00 478.880,08
Ausgaben 6.069.116,25 4.619.540,00 3.489.238,35
Zuschussbedarf 5.862.461,10 4.370.630,00 3.010.358,27
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.360.271,73 -31,12%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -2.852.102,83 -48,65%
 
Die Einnahmen €berstiegen die Planung aufgrund eines Nachlasses sowie von Spenden und 
erhhten Zuweisungen im Bereich der Suchtpr‚vention und f€r das Programm LOS. Der 
R€ckgang der Ausgaben beruht €berwiegend auf einer Verringerung von Personalkosten we-
gen Bildung der ARGE. Der Zuschussbedarf dieses UA hat sich aufgrund dieser Entwicklung 
fast halbiert.
Die Stadt hat den Zuschlag f€r eine Frderung durch das Bundesmodellprogramm „Lokales 
Kapital f€r Soziale Zwecke“ (LOS) f€r die Zeit von 2003 – 2006 erhalten. Es handelt sich um 
eine 100% - Finanzierung aus dem Europ‚ischen Sozialfond (ESF). Das Frderprogramm ba-
siert auf der Umsetzung so genannter „Mikroprojekte“, die das Ziel haben, vom gesellschaftli-
chen Ausschluss bedrohte bzw. am Arbeitsmarkt besonders benachteiligte Menschen zu akti-
vieren und f€r sie Mglichkeiten zur Eingliederung in das Erwerbsleben zu schaffen.
HHSt. .... 170000 (Zuweisung Bund f€r LOS)
Der Bund erstattet nach Abschluss einer Frderperiode die Aufwendungen f€r verschiedene 
Projekte in Eberstadt und Kranichstein nach Vorlage der Verwendungsnachweise. Die Stadt 
tritt finanziell in Vorlage. Im Berichtsjahr gingen 289.482,77 (Vorjahr: 27.329,29) ein.
HHSt. …. 171100 (Zuweisung Land Hessen f€r Suchtpr‚vention)
Das Land Hessen gew‚hrt f€r die Insolvenzberatung keine Zuweisungen mehr (bisher 
66.000,00). Durch Umstrukturierungen beim Zweckverband f€r Jugend- und Drogenberatung 
wechselte ein Mitarbeiter seit 01.07.2004 zur Stadt und ist mit halber Stelle als Ansprech-
partner f€r diesen Bereich t‚tig. F€r diese Fachstelle f€r Suchtpr‚vention erhielt die Stadt ei-
ne Landeszuweisung von 11.0000 abzgl. einer R€ckzahlung von 812,21 aus 2004 wegen Ver-
ringerung der zuwendungsf‚higen Kosten. Der Verwendungsnachweis lag vor. Die Pr€fung er-
gab keine Beanstandungen.
121 HHSt. .... 612000 (Sachkosten f€r Koordinierungsstelle LOS)
Die Koordinierungsstelle erh‚lt €ber HHSt. …. 170000 (Zuweisung Bund f€r LOS) eine Erstat-
tung ihrer Aufwendungen, die im Zusammenhang mit LOS angefallen sind. Im Rechnungser-
gebnis (32.071,53) sind Aufwendungen €ber den Frderzeitraum hinaus enthalten.
HHSt. .... 718000 (Zusch€sse f€r Mikroprojekte nach LOS-Programm)
Die Tr‚ger der Mikroprojekte erhalten r€ckwirkend nach entsprechender Pr€fung eine Erstat-
tung ihrer Aufwendungen (Sach- und Personalkosten). Da die Frderzeitr‚ume nicht mit dem

88
Kalenderjahr €bereinstimmen, knnen die Rechnungsergebnisse nicht direkt den Frderzeit-
r‚umen zugeordnet werden. Im Berichtsjahr betr‚gt das Rechnungsergebnis 179.832,37. Es 
lagen alle Verwendungsnachweise vor. Unsere Pr€fung ergab in Einzelf‚llen R€ckforderungen, 
die die Tr‚ger ausnahmslos zur€ckzahlten. Die Zahlungen erfolgen vorbehaltlich der Pr€fung 
durch die Regiestelle in Berlin. Aus den ersten beiden Frderperioden stehen noch Erstattun-
gen des Bundes aus.
„bersicht der Einnahmen und Ausgaben f€r die verschiedenen LOS-Frderperioden unabh‚n-
gig vom Haushaltsjahr:
F‡rderzeitraum Bewilligt Verausgabt Erstattet bis 
31.12.2005 Noch offen
01.11.2003 – 30.06.2004 180.000 148.613,65 131.548,50 17.065,15
01.07.2004 – 30.06.2005 200.000 193.775,92 183.966,06 9.809,86
01.07.2005 – 30.06.2006 200.000 0,00 0,00 0,00
Die zum 01.07.2005 begonnenen Projekte f€hrten im Berichtsjahr noch zu keiner Auszahlung.
Im Rahmen der Belegpr€fung trafen wir einige Feststellungen, die wir mit dem Fachamt kl‚r-
ten. Eine Beanstandung betraf die HHSt. …. 613000 (Fachstelle f€r Suchtpr‚vention). Hier 
B hat das Fachamt eine Anschaffung €ber 578,99 dem Verwaltungshaushalt zugeordnet.
UA 4050 - Verwaltung der Grundsicherung f€r Arbeitsuchende
122 Zum 01.01.2005 ist das neue Sozialgesetzbuch II (SGB II, Grundsicherung f€r Arbeitssuchen-
de) in Kraft getreten. Damit sind die bisherige Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe weggefallen 
und durch die neue Sozialleistung Arbeitslosengeld II (Alg II) f€r Arbeitssuchende sowie Sozi-
algeld f€r Nichterwerbsf‚hige ersetzt worden. Alg II und Sozialgeld entsprechen der Hhe 
nach dem Niveau der ehemaligen Sozialhilfe, aufgestockt um einen Pauschalbetrag, der im 
Gegensatz zur Sozialhilfe einmalige Beihilfen zur Beschaffung von Kleidung, Schuhen sowie 
Haushalts- und Gebrauchsg€tern zusammenfasst.
Die Hhe des Arbeitslosengeldes II oder des Sozialgeldes orientiert sich nach dem Bedarf (Be-
d€rftigkeit) des Antragstellers und eventuell seiner Angehrigen in der Bedarfsgemeinschaft. 
Das f€r die Bemessung der ehemaligen Arbeitslosenhilfe geltende Lohnprinzip ist entfallen.
Mit dem neuen Gesetz sollen in erster Linie die Eingliederungschancen Arbeitssuchender, ins-
besondere Langzeitarbeitsloser, in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden. Intensive 
Beratung und Betreuung sowie Einbeziehung in die Maƒnahmen der aktiven Arbeitsmarktpoli-
tik sollen den erwerbsf‚higen Hilfebed€rftigen in seinem Bem€hen unterst€tzen, in Eigeniniti-
ative seine Erwerbslosigkeit zu beenden.
Um die Leistungen des SGB II umzusetzen, schlossen am 23.12.2004 die Stadt und die Agen-
tur f€r Arbeit, Darmstadt, einen ffentlich-rechtlichen Vertrag gem. …… 53 ff SGB X €ber die 
Gr€ndung und Ausstattung einer Arbeitsgemeinschaft gem. … 44 b SGB II ab. Die Einrichtung 
tr‚gt den Namen "ARGE Darmstadt – Zentrum f€r Arbeit und Existenzsicherung".

89
123 In Ausf€hrung von … 17 (Kostenerstattung) dieses Vertrages regelten die Vertragspartner in 
einer Leistungsvereinbarung Hhe und Umfang der Personal- und Sachkosten. Die entspre-
chenden Einnahmen und Ausgaben sind in dem neuen UA 4050 dokumentiert.
Wir haben f€r den Zeitraum 01.01. – 31.12.2005 alle Zahlungen gepr€ft. Nach den Buchun-
gen im Verfahren NSK werden die nachstehenden Rechnungsergebnisse (ohne Personalkos-
ten) wie folgt ausgewiesen:
Bezeichnung der HHSt. HHj. 2005
01.4050.100000 (Erstatt. f€r Dienstleist. d. ARGE) 51.190,75
01.4050.161000 (Erstatt. v. Land f€r Personalkost.) 782.518,15
01.4050.161100 (Erstatt. v. Land f€r Sachkosten) 66.694,73
01.4050.670000 (Erstatt. f€r Sachkosten an die ARGE) 84.722,57
Unter Einbeziehung der Unterlagen der Sozialverwaltung sowie der in den Ausdrucken aus 
dem Bewirtschaftungspool der Bundesagentur f€r Arbeit festgestellten Personal- und Sachkos-
ten pr€ften wir die ordnungsgem‚ƒe Abrechnung zwischen der ARGE und der Stadt. Da 
B bei der Sozialverwaltung keine Aufzeichnungen €ber das bei der ARGE eingesetzte st‚dtische
Personal vorlagen, haben wir uns vom Hauptamt – Personalabteilung – best‚tigen lassen, wel-
che Personen im HHj. 2005 mit welchem Umfang bei der ARGE t‚tig waren.
Die Kostenaufstellung der ARGE stimmte mit der best‚tigten Personalaufstellung der Perso-
nalabteilung €berein.
E Die sachliche Richtigkeit der Abrechnung des Einsatzes von st‚dtischem Personal bei der 
ARGE kann von der Sozialverwaltung erst nach der Best‚tigung der Personalabteilung erfol-
gen.
Die im SGB II aufgef€hrten kommunalen Leistungen sind unter dem neuen UA 4820 (Grundsi-
cherung nach dem SGB II) etatisiert.
UA 4070 – Jugendamt
124
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2005
Planung
Hj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 292.682,58 220,00 264.682,97
Ausgaben 3.190.164,14 2.458.410,00 2.693.477,14
Zuschussbedarf 2.897.481,56 2.458.190,00 2.428.794,17
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -29.395,83 -1,20%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -468.687,39 -16,18%
Die Mehreinnahmen im Rechnungsergebnis gegen€ber der Planung entstehen durch die Zu-
f€hrung von Stiftungsmitteln, f€r die kein Haushaltsansatz vorgesehen ist. Das geringere 
Rechnungsergebnis bei den Ausgaben beruht €berwiegend auf einer Umplanung von Perso-
nalkosten von insgesamt ca. 500.000 auf den UA 4550.

90
HHSt. .... 630005 (Ausgaben aus der Philipp-Giesbert-Stiftung)
Der Familienentlastende Dienst der Lebenshilfe f€r geistig Behinderte erhielt 10.600,00. Wir 
pr€ften den VN im Rahmen der Vorpr€fung f€r die Landeszuweisung des LWV an die Lebens-
hilfe. Beanstandungen ergaben sich nicht.
125 Im Rahmen der Belegpr€fung stellten wir fest, dass das Fachamt dem Jugendschutzbeauftrag-
ten die Kosten f€r seine private Jahreskarte in den Jahren 2005 und 2006 voll bzw. zum Teil 
ersetzte, weil ihm keine eigene Dienstfahrkarte zur Verf€gung gestellt werden konnte. 
B Hierf€r fehlt eine Rechtsgrundlage. Nach Nr. 7.1 der Verwaltungsvorschrift zu … 5 HRKG) 
haben Dienstreisende keinen Anspruch auf Erstattung von Fahrtkosten, wenn eine private 
Zeitkarte vorhanden ist. Das Fachamt wird unseren Hinweis in k€nftigen F‚llen beachten.
Am 10.03.2005 und 20.10.2005 pr€ften wir die Kasse der Amtsvormundschaft. Beanstandun-
gen haben sich nicht ergeben.
Eine Kassenpr€fung bei der Jugendfrderung am 01.03.2005 ergab ebenfalls keine Bean-
E standungen. Wir haben wiederum darauf hingewiesen, dass regelm‚ƒige Kassenbestandsauf-
nahmen durch den Abteilungsleiter durchzuf€hren sind.
UA 4071 – Erziehungsberatung
126
Die Stadt €bertrug die Ans‚tze aller Haushaltsstellen dieses UA auf den UA 4621, da die Er-
ziehungsberatung nach der Umstrukturierung in diesem Berichtsjahr erstmals ein Bereich des 
Familienzentrums ist.
UA 4072 – Verwaltungskosten der Kindertagesst„tten
127
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2005
Planung
Hj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 453.440,00 359.880,00 359.893,33
Ausgaben 493.839,08 480.190,00 455.312,30
Zuschussbedarf 40.399,08 120.310,00 95.418,97
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -24.891,03 -20,69%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 55.019,89 136,19%
Die Erstattung der Verwaltungskostenanteile (Anteil der Personalkosten im Schulamt an den 
st‚dtischen Kindertagesst‚tten) ist im Berichtsjahr um ca. 100.000 geringer ausgefallen als 
im Vorjahr. Dies erhht den Zuschussbedarf.
HHSt. ….171000 (Zuweisungen des Landes)
Die Stadt erhielt vom RP Kassel eine Zuwendung von einmalig 6.300 f€r die Durchf€hrung von 
drei QUINT-Schulungen. Es handelt sich um einen Ersatz f€r Fortbildungskosten im Bereich 
Qualit‚tsentwicklung f€r Integrationspl‚tze f€r Personal in Kindertagesst‚tten. Das Fachamt 
hat die gehaltenen Schulungen gegen€ber dem Zuwendungsgeber nachgewiesen.

91
UA 4090 – Ausgleichsamt/Ausgleichswesen
128 HHSt. .... 162000 (Erstattungen Kreis Bergstraƒe)
Im Berichtsjahr erstattete der Landkreis 84.519,93. Der Planansatz betrug 125.000,00. Wir 
haben die Spitzabrechnung f€r 2005 sowie die Festlegung der Abschlagszahlungen f€r 2006
gepr€ft. Bei zwei HHSt. gab es geringe Abweichungen, die bei der Abrechnung mit dem Land-
kreis Bergstraƒe bereits ber€cksichtigt sind. Der Etatansatz ist im 1. Nachtrag 2006 um 
40.000,00 auf 85.000,00 gek€rzt worden.

92
Abschnitt 41 – Leistungen nach dem BSHG
129
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.719.926,23 1.261.480 4.018.239
Sonst. Finanzeinnahmen 2.740.352,87 1.940.360 1.593.833
Summe Einnahmen 4.460.279,10 3.201.840 5.612.072
Personalausgaben 0,00 0 0
Sachaufwand 832.531,80 264.000 244.373
Zuweisungen u. Zusch€sse 37.134.282,09 21.374.700 22.435.179
Summe Ausgaben 37.966.813,89 21.638.700 22.679.434
Zuschussbedarf 33.506.534,79 18.436.860 17.067.362
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.369.498 -7,43%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -16.439.173 -49,06%
Beim Vergleich des Rechnungsergebnisses mit der Planung sind ein Anstieg der Einnahmen
von 2.410.232,00 sowie Mehraufwendungen bei den Ausgaben von 1.040.734,00 zu verzeich-
nen. Die Mehreinnahmen sind €berwiegend auf die um 2.545.153,00 gestiegenen Zuweisun-
gen des Bundes bei der HHSt. 01.4102.170000 zur€ckzuf€hren. Die Mehrausgaben von 4,81 
% liegen f€r den Bereich der Sozialhilfe im angemessenen Rahmen.
Zum 01.01.2005 wurde die Sozialhilfe als XII. Buch in das Sozialgesetzbuch eingegliedert. 
Das neue Gesetz lste das Bundessozialhilfegesetz ab. Zeitgleich trat das SGB II „Grundsiche-
rung f€r Arbeitssuchende“ in Kraft. Dadurch ergaben sich f€r die Planung und Ausf€hrung des 
Haushalts erhebliche Ver‚nderungen. So mussten in den Nachtr‚gen zum Haushaltsplan 
2005 insgesamt 15,225 Mio. vom Abschnitt 41 „Sozialhilfe nach dem BSHG“ zu dem neu eta-
tisierten UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ umgeplant werden. Da sich die Aufga-
ben und somit die Kosten in dem gesamten Abschnitt gegen€ber dem Vorjahr ver‚nderten, ist 
ein Vergleich der Rechnungsergebnisse der Haushaltsjahre 2004 und 2005 ebenso wenig aus-
sagef‚hig wie ein Vergleich von Fallzahlen. Wir haben deshalb auf diese Vergleiche im gesam-
ten Abschnitt 41 weitgehend verzichtet.
Im Deckungskreis 400 „Hilfe zum Lebensunterhalt“ standen 20.150.500,00 zur Verf€gung. 
Die Ausgaben beliefen sich auf 19.880.241,49. Im Deckungskreis waren gen€gend Mittel vor-
handen.
Pr€fung der Daten€bertragung von Prosoz zum neuen Finanzwesen
130 In dem Zeitraum vom 15.03. – 28.04.2005 pr€ften wir die Daten€bertragung aus den 
verschiedenen Prosoz-Verfahren in das seit dem 01.01.2005 neu eingerichteten Finanzwesen 
NSK. Die Pr€fung umfasste den Zeitraum vom 02.01. bis zum 15.02.2005. Grundlage der 
Pr€fung waren die je Arbeitstag von der Systembetreuung gedruckten Listen der Ver‚nderun-
gen pro HHSt. in den Prosoz-Verfahren. 
Durch die Pr€fung sollte festgestellt werden, ob

93
1. alle in den Prosoz-Verfahren durch die Sachbearbeitung angesprochenen Haushaltsstellen 
im Finanzwesen NSK richtig gebucht wurden. Die Zuordnung der Haushaltsstellen in dem 
Prosoz-Verfahren war nicht Inhalt dieser Pr€fung.
2. die Auszahlung mittels Datentr‚ger (Disketten) €ber die Stadt und Kreissparkasse Darm-
stadt oder die Postbank auf den Kontoausz€gen ordnungsgem‚ƒ ausgewiesen ist.
3. die zeitnahe Sollstellung und Ist-Verbuchung im Finanzwesen NSK erfolgte.
Insgesamt pr€ften wir 47 Zahlungsvorg‚nge, die mittels Diskette zur Bank gelangen sowie de-
ren Gesamtsollstellung auf der HHSt. 01.4100.730000. Diese Zahlungen deckten die Bereiche 
der 
 Sozialhilfe,
 Jugendhilfe,
 Kriegsopferf€rsorge und
 Unterhaltsicherung
ab.
Die endg€ltige Zuordnung der Ausgaben zu den richtigen Haushaltsstellen pr€ften wir anhand 
von 12 Integrationslisten, mit denen die Umbuchungen erfolgten.
Die im Pr€fungszeitraum ermittelten Summen pro Haushaltsstelle wurden richtig im Finanz-
wesen NSK verbucht. Eine zeitnahe Verbuchung der Umbuchungen (1-2 Wochen nach der Ge-
samtsollstellung) mittels der Integrationsliste konnte wegen Krankheit und fehlender
E Vertretung beim Fachamt nicht best‚tigt werden. Wir haben darauf hingewiesen, dass zum 
Jahresende eine zeitnahe Verbuchung unerl‚sslich ist.
Die Gesamtsollstellung pro Diskette erfolgt zurzeit durch das Kassen- und Steueramt Sachge-
biet Bank- und Zahlungsverkehr. Grundlage f€r die Sollstellung ist die „Ist-Verbuchung“ 
B auf dem Kontoauszug. Nach … 6 Abs. 3 GemKVO darf der Bedienstete der Gemeindekasse 
keine Kassenanordnung (Sollstellung) erteilen. Die derzeitige Praxis widerspricht auch dem 
Grundsatz der Trennung von Anordnung und Ausf€hrung nach … 110 Abs. 5 HGO.
Aufgrund unserer Beanstandung nimmt inzwischen die Sozialverwaltung die Sollstellungen 
vor.
Pr€fung der Einnahmen im Bereich der Sozialhilfe
131 Im Rahmen der Pr€fung von Konten der Abgabeart 0229 stellten wir fest, dass das Fachamt 
B mit Genehmigung niedergeschlagene Betr‚ge nicht aus dem Soll genommen hat. Die 
notwendigen Sollk€rzungen sind inzwischen erfolgt. 
Weiterhin machten wir das Fachamt darauf aufmerksam, dass bei Niederschlagungen im Ver-
fahren NSK als Abgangsart nicht „Korrektur“ oder „sonstige Abg‚nge“, sondern „befristete“ 
oder „unbefristete Niederschlagung“ anzugeben ist. Eine falsche Angabe in diesem Bereich 
kann zu fehlerhaften Auswertungen f€hren.
UA 4100 ff – Hilfe zum Lebensunterhalt
132 Wie bereits ausgef€hrt, ist ein Vergleich von Fallzahlen 2004 zu 2005 nicht sinnvoll, weil ab 
dem HHj. 2005 alle SGB II-F‚lle aus dem UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ gezahlt 
wurden.
Im „brigen m€ssen die UA 4100 bis 4104 gemeinsam betrachtet werden, um die Einnahme-
und Ausgabesituation beurteilen zu knnen,

94
Die Einnahmen dieser UA stiegen von 4.071.349,39 im HHj. 2004 um 1.261.222,07 (30,98
%) auf 5.332.571,46 im HHj. 2005.
Der Anstieg der Einnahmen geht €berwiegend auf das bessere Ergebnis des UA 4102 „Hilfe 
zum Lebensunterhalt – Laufende Leistungen in Form von Hilfe zur Arbeit“ mit 2.618.031,60 
bei gleichzeitig geringeren Einnahmen bei den anderen UA zur€ck.
Die K‚mmerei hat im UA 4100 Globalbereinigungen von 3,05 Mio. (Vorjahr 2,9 Mio.) und im 
UA 4110 - wie im Vorjahr - von 50.000,00 vorgenommen. Die einzelnen Betr‚ge sind von der 
K‚mmerei ausf€hrlich erl‚utert. Gegen die Hhe bestehen aus unserer Sicht keine Bedenken.
Die Wenigerausgaben von 16.934.312,79 bei den UA 4100 – 4104 resultieren €berwiegend 
aus der Verlagerung der HHSt. vom UA 4101 zum UA 4820 im Zuge der Einf€hrung des 
SGB II.
UA 4101 – Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von laufenden Leistungen
133 HHSt. …. 700000 (Zuschuss Verein Horizonte f. d. Betreuung Obdachloser im St‚dt. Anwesen 
Rheinstr. 312)
V Im HH-Jahr 2001 erhielt der Verein Horizonte e. V. einen Zuschuss von 36.000,00 DM 
(18.406,51 €). Der entsprechende VN lag inzwischen vor. Da in den Jahren 2002 - 2005 auf 
E dieser HHSt. jeweils 18.400,00 eingeplant, jedoch nicht ausgezahlt wurden, will die 
Sozialverwaltung auf unsere Empfehlung hin ab dem HHj. 2007 auf einen HH-Ansatz verzich-
ten.
HHSt. .... 730000 (Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach … 11 BSHG)
Von dem HH-Ansatz von 16,697 Mio. wurden im 1. Nachtragshaushaltsplan wegen der Einf€h-
rung des SGB II 12,5 Mio. in den UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ umgeplant.
Das Rechnungsergebnis von 4.130.106,25 lag um 66.893,75 unter dem HH-Ansatz.
Bei dem Vergleich der Jahresergebnisse 2004 und 2005 der HHSt. .... 730300 (Hilfe zum Le-
bensunterhalt zur Unterbringung Obdachloser) ist ein Anstieg der Ausgaben von 518.142,47
auf 634.286,00 zu verzeichnen. Der Grund hierf€r ist, dass im HHj. 2004 Betreuungskosten 
f€r die Jahre 2003 und 2004 auf die HHSt. 01.4146.730000.0 umgebucht wurden19. Bei die-
ser HHSt. sind die Ausgaben um 424.334,65 auf 782.754,08 im HHj. 2005 zur€ckgegangen.
19 Rdn. 123/2004

95
Im Rahmen der Hilfe zum Unterhalt zur Unterbringung Obdachloser (HHSt. .... 730300) zahlte 
die Sozialverwaltung – Obdachlosenbehrde im HHj. 2005 an die Tr‚ger:
Einrichtungen Tr„ger der Betreuung Betrag
Zweifalltorweg 14
Otto-Rhm-Str. 26 Diakonisches Werk 360.429,25
Rheinstr. 312 u. 320
Nieder-Ramst‚dter-Str. 61 Horizonte e. V 439.615,68
Summe 800.044,93
Davon entfielen auf die 
HHSt. 1.4101.730300 Hilfe zum Lebensunterhalt   228.019,17
HHSt. 1.4146.730000 Betreuungskosten 572.025,76
Summe 800.044,93
Nach Berichtigung einer Umbuchung knnen wir best‚tigen, dass alle uns im HHj. 2005 vor-
gelegten Aufzeichnungen des Fachamtes mit den Buchungen im Verfahren NSK €bereinstim-
men.
Ab dem HHj. 2006 werden die Kosten des Unterhaltes und der Betreuung sofort auf der daf€r 
eingerichteten HHSt. gebucht. Eine Abrechnung (Umbuchung) der anteiligen Kosten ist somit 
nicht mehr erforderlich.
UA 4102 – Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von Hilfe zur Arbeit
134 Auch hier ist wegen Einf€hrung des SGB II zum 01.01.2005 ein Vergleich der Rechnungser-
gebnisse 2004/2005 und wegen der erheblichen Umplanungen der Einnahmen und Ausgaben 
in den UA 4820 nicht sinnvoll. Wir pr€ften die nachstehenden HHSt. unter Einbeziehung der
Akten der Sozialverwaltung – Bereich Besch‚ftigungsfrderung – und der vorgelegten Verwen-
dungsnachweise.
Die €berwiegende Zahl der Besch‚ftigungsprojekte musste wegen des Wechsels des Zu-
schussgebers von der Stadt zur ARGE zum 31.12.2004 auf der Grundlage von VN abgerechnet 
werden. Die vereinnahmten Mittel entsprachen den nicht verbrauchten st‚dt. Zusch€ssen.
HHSt. .... 170000 (Zuweisungen Bund)
Die ARGE zahlte f€r die Weiterf€hrung verschiedener Besch‚ftigungsprojekte durch die Stadt 
im Jahr 2005 insgesamt 2.531.693,00. Das Rechnungsergebnis weist 2.545.153,00 aus. Die
entsprechenden Ausgaben sind auf der HHSt. …. 730200 (Besch‚ftigungsfrderung) mit 
2.408.485,82 verbucht.
Die Mittel des Landesprogramms „Hilfe zur Arbeit“ werden unter der HHSt. 01.4990.171300
vereinnahmt. Im HHj. 2005 gingen 208.979,00 ein.
Wir pr€ften die VN f€r das Land Hessen f€r folgende Projekte:
 HARA 2002, Modul Sprungbrett, „Regionale Arbeitsmarktpolitik“, Gesamtnachweis
2002 – 2004
 HARA 2005, Projekt „Regionale Arbeitsmarktpolitik“, „Jobcenter“, HHj. 2005
 Landesprogramm „Ausbildung statt Sozialhilfe“, Projekt 2003 und 2004, Zwischen-
nachweise HHj. 2004
 Aktive und pr‚ventive Arbeitsmarktpolitik „Passgenau in Arbeit (PIA 2005)“, HHj. 2005

96
HHSt. .... 178000 und 630000 (Spenden/Ausgaben aus Spenden)
Von den 16.666,00 Spenden f€r das Projekt „Pr‚ventionsteam – Stadt Darmstadt – Ihr Si-
V cherheitspartner“ hat die Stadt inzwischen 3.400,00 verausgabt, sodass zum Jahresende 
2005 noch 13.266,00 zur Verfgung standen, die auf das HHj. 2006 bertragen wurden. Wir 
haben die entsprechenden Unterlagen beim Fachamt eingesehen.
HHSt. .... 730200 (Besch‚ftigungsf…rderung)
Bei den nachstehenden Unterkonten haben wir im HHj. 2005 Verwendungsnachweise geprft: 
HHSt. Bezeichnung VN – HHj. Ergebnis
.... 730201 Ketteler-Cardijn-Werk 2003 u. 2004 Gepr€ft am 17.02.2006
Zahlungen ausgeglichen
.... 730202 BAFF – Caf Kinderhaus –
.Schulk€che 2001 bis 2004 Gepr€ft am 02.03.2006
R€ckforderung 53.346,89
.... 730203 BAFF – Hauswirtschaft 2001 bis 2004 Gepr€ft am 17.02.2006
R€ckforderung 38.713,44
.... 730204 IB – Renovierung & Restaurieren 2003 Gepr€ft am 06.01.2006
Zahlungen ausgeglichen
.... 730206 IB – Elektrorecycling 2003 u. 2004 Gepr€ft am 02.03.2006
Zahlungen ausgeglichen
.... 730207 IB – Gebrauchtwarenhaus „Se-
condo“ 2003 bis 2004 Gepr€ft am 18.05.2006
R€ckforderg. 43.347,83 * 
.... 730208 IB – Erstber. & Orientierungs-
lehrg‚nge 2001 bis 2004 Gepr€ft am 23.06.2006
Zahlungen ausgeglichen
.... 730210 BAFF – Cafeteria im TIZ ab 5/2002 Gepr€ft am 01.03.2006
R€ckforderung 15.000,00
…. 730214 SEFO fem_kom, Projekt „nova“ 2001 bis 2004 Gepr€ft am 23.01.2006
Zahlungen ausgeglichen
.... 730223 BAFF – Waschsalon / Experimen-
te ab 2002 Gepr€ft am 28.02.2006
R€ckforderung 32.000,00
* Frage der zul‚ssigen R€cklagenbildung
B Die Zahlung der verschiedenen R€ckforderungen steht noch aus. Wir haben das Fachamt 
erinnert. Die VN f€r die Projekte „Werkstatt, Arbeit & Umwelt“ (Internationaler Bund) und 
„Porta Emilia“ (Kooperation Frauen e. V.) sind noch vom Fachamt vorzulegen.
UA 4110 ff. – Hilfe zur Pflege
135 Die Einnahmen erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr um 64.393,42 (37,78 %) auf 
234.851,98.
Die zusammengefassten Ausgaben der UA 4111 bis 4116 – Hilfe zur Pflege (ambulant sowie 
teilstation‚r und station‚r) entwickelten sich seit 2002 wie folgt:
HHj. 2002 2003 2004 2005
HH-Ansatz 4.735.000,00 5.045.000,00 5.045.000,00 5.240.000,00
Ergebnis 4.826.341,28 4.559.108,05 4.807.742,85 4.824.549,16

97
Da die Leistungen der Pflegeversicherung gedeckelt sind und sowohl die Pfleges‚tze als auch 
die Zahl der Pflegef‚lle ansteigen, erhhten sich die Ausgaben im Berichtsjahr gering um 
16.806,31 (0,35 %). Die Ausgabenhhe wird maƒgeblich durch das Ergebnis der HHSt.
…. 740000 (Hilfe zur Pflege f€r €ber 65-j‚hrige) beeinflusst.
Ein Vergleich der Rechnungsergebnisse und Fallzahlen bei dieser HHSt. f€r den Zeitraum 
2002 – 2004 ergibt folgendes Bild:
Jahr Rechnungsergebnis Fallzahl im
Jahresdurchschnitt
2002 3.352.327,49 332
2003 2.740.963,44 320
2004 3.210.085,72 345
2005 3.138.732,75 358
Bei leicht ansteigenden Fallzahlen verringerte sich das Rechnungsergebnis seit 2002 um etwa 
6,37 %. Dies l‚st auf einen geringeren Aufwand pro Fall schlieƒen. Die Ausgabenreduzierung 
im Jahr 2003 wird vom Fachamt mit der Einf€hrung des „Gesetzes zur bedarfsorientierten 
Grundsicherung (GSiG)“ begr€ndet.
UA 4122 – Heilp„dagogische Ma…nahmen f€r Kinder im Rahmen 
der Eingliederungshilfe
136 Aus Mitteln der HHSt. .... 740700 (Integration behinderter Kinder in Tageseinrichtungen) 
zahlte die Stadt an st‚dtische Einrichtungen und Kindertagest‚tten von freien Tr‚gern insge-
samt Personalkostenzusch€sse von 2.094.664,76 (Vj. 1.933.773,94). Dies entspricht einer 
Zunahme um ca. 8,32 %. Das Fachamt begr€ndet dies mit dem Anstieg der Fallzahlen.
UA 4127 Sonstige Eingliederungshilfe f€r Behinderte
137 HHSt. .... 730300 (Fahrdienst f€r Behinderte)
Die Stadt zahlte bei einem HH-Ansatz von 55.000,00 f€r den Fahrdienst an den „Club Behin-
derter und ihre Freunde“ 88.460,04 (Vorjahr 0,00). Die Mehrausgaben wurden aus Mitteln des 
Deckungsrings 43400 gedeckt. Die Ausgaben verteilen sich auf einen Zuschuss 
V von 48.460,04 f€r das HHj. 2004 und eine Abschlagszahlung f€r 2005 von 40.000,00.
UA 4130 Krankenhilfe/Hilfe zur Familienplanung
138 HHSt. .... 740000 (Hilfe nach … 37 BSHG)
Bei einem Planansatz von 1,7 Mio. zahlte die Stadt 2.822.433,88. F€r die Mehrausgaben 
standen Mittel im Deckungsring 43400 zur Verf€gung. In dem nachstehend aufgef€hrten Ver-
gleich mit den Rechnungsergebnissen der Vorjahre f‚llt jedoch eine deutliche Kostensteige-
rung auf.
2003 868.758,99
2004 1.553.339,89
2005 2.822.433,88

98
Aufgrund unserer Anfrage hat das Fachamt die Steigerung wie folgt begr€ndet:
1. Zu den tats‚chlichen station‚ren Behandlungskosten kommt ein 5%iger Verwaltungskos-
tenzuschlag hinzu.
2. Die zuvor durch den LWV aufgrund der sachlichen Zust‚ndigkeit f€r bestimmte Erkran-
kungen zu tragenden station‚ren Behandlungskosten werden seit 2005 durch die rtlichen 
Sozialhilfetr‚ger €bernommen.
Weitere Steigerungen der Ausgaben im HHj. 2005 resultieren daraus, dass der LWV-Hessen 
seit 01.01.2005 aufgrund der mit der Einf€hrung des SGB XII einhergegangenen Gesetzes‚n-
derungen keine station‚re Behandlungskosten im Rahmen der Krankenhilfe mehr leistet. Bei 
den zuvor nach dem BSHG in die Zust‚ndigkeit des LWV-Hessen fallenden Ausgaben handelt 
es sich €berwiegend um station‚re Behandlungen in psychiatrischen Krankenh‚usern, die 
aufgrund der oft langen Behandlungsdauer sehr kostenintensiv sind. Diese Maƒnahmen fallen 
nunmehr nach … 48 SGB XII i.V.m. … 14 (2) HAG/SGB XII in die Zust‚ndigkeit des rtlichen 
Sozialhilfetr‚gers, was eine entsprechende Steigerung der Ausgaben zur Folge hat.

99
Abschnitt 42 – Hilfen f€r Zugewanderte
139
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.217.980,06 1.200.000 745.686
Sonst. Finanzeinnahmen 197.451,29 171.000 40.356
Summe Einnahmen 1.415.431,35 1.371.000 785.942
Personalausgaben 200.065,08 189.430 202.066
Sachaufwand 602,29 700 507
Zuweisungen u. Zusch€sse 1.100.894,13 1.078.960 998.037
Summe Ausgaben 1.301.561,50 1.269.090 1.200.610
Ergebnis 113.869,85 101.910 -414.668
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -515.758 -516,77%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -528.538 -464,16%
Der Abschnitt 42 (Hilfen f€r Zugewanderte) schlieƒt im HHj. mit einem Zuschussbedarf von 
414.668,00 ab. Im Vorjahr konnte noch ein „berschuss von 113.869,85 erzielt werden. Die 
Ursache hierf€r liegt in dem erheblichen R€ckgang der Einnahmen gegen€ber dem Vorjahr 
von 629.489,35 (44,47 %) und hier vor allem bei der HHSt. 1.4201.161500 (Zuweisungen f€r 
Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz). Wir verweisen auf unsere Ausf€hrung bei UA 
4201.
140 Das Land Hessen zahlte auch im HHj. 2005 f€r alle ausl‚ndischen Fl€chtlinge einen 
monatlichen Pauschalbetrag von 500,42 (Vj. 493,02) pro Person. Bei der Gegen€berstellung 
der Einnahmen und Ausgaben ergibt sich folgendes Bild:
Personalkosten 4201.414 – 460 202.066,25
Leistungen an Asylbewerber (DK 30 420): 962.953,40
1.165.019,65 1.165.019,65
Erstattungen vom Land (UA 4201) 553.177,50
Kostenbeteiligungen, R€ckzahlungen, (UA 4201 ff) 40.555,52
593.733,02 593.733,02
Zuschussbedarf 571.286,63

100
UA 4201 – Hilfe zum Lebensunterhalt gem. † 2 AsylbewerberleistungsG
141 Die Zuweisung des Landes f€r Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz 
(HHSt. .... 161500) schlieƒen im HHj. 2005 mit einem Rechnungsergebnis von 553.177,50
ab. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Einnahmen um 517.434,18 reduziert. Dieser 
starke Einnahmeverlust von 48,33 % begr€ndet sich haupts‚chlich aus:
 R€ckzahlung an das Regierungspr‚sidium Darmstadt aufgrund von Feststellungen anl‚ss-
lich einer Pr€fung der Abrechnungen nach der Neufassung des Landesaufnahmegesetzes. 
Die am 12.12.2005 festgestellte R€ckforderung von 493.954,09 bezieht sich auf mehrere 
Abrechnungsjahre. Im HHj. 2005 wurden davon 136.191,99 zur€ckgezahlt.
 R€ckerstattung von 44.466,36 wegen im HHj. 2004 zuviel angeforderter Zuweisungen des 
Landes.
 Weitere Abnahme des Personenkreises um 12,6 % (Vj. 15,0 %).
Wir pr€ften begleitend die viertelj‚hrlichen Abrechnungen und Berechnungen der R€ckerstat-
tung sowie deren Verbuchung aufgrund der vorgelegten Unterlagen.
UA 4243 – Leistungen f€r minderj„hrige unbegleitete Fl€chtlinge
142 Die Kosten f€r minderj‚hrige Fl€chtlinge (HHSt. .... 780000) sollen zu 100 % von €berrtli-
chen Tr‚gern (HHSt. .... 162100) erstattet werden. Das Rechnungsergebnis weist bei der Ein-
nahme 192.613,86 und bei der Ausgabe 35.083,51 aus.
Die kumulierte Fortschreibung der Einnahmen und Ausgaben seit 1995 ergibt folgendes Bild:
Einnahmen Ausgaben Zuschussbedarf
5.198.713,89 5.267.657,60 68.943,71

101
Abschnitt 43 – Soziale Einrichtungen (ohne Einrichtungen der Jugendhilfe)
143
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.839.027,73 307.810 241.098
Sonst. Finanzeinnahmen 6.136.310,77 11.000 10.471
Summe Einnahmen 7.975.338,50 318.810,00 251.569,00
Personalausgaben 3.969.152,58 127.140 125.248
Sachaufwand 4.297.405,90 382.010 391.963
Zuweisungen u. Zusch€sse 395.649,65 401.040 401.980
Summe Ausgaben 8.662.208,13 910.190,00 919.191,00
Zuschussbedarf 686.869,63 591.380,00 667.622,00
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 76.242,00 12,89%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -19.247,63 -2,80%
Die auff‚lligen ‡nderungen gegen€ber dem Vorjahr beruhen auf der Gr€ndung des EB Darm-
st‚dter Werkst‚tten und Wohneinrichtungen zum 01.01.2005 20.
UA 4311 – Beratungs- und ServiceZentrum f€r „ltere Menschen (BUS)
144 HHSt. .... 118000 (Teilnehmerentgelte)
In Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg bietet die Stadt ab 2005 das Projekt 
„Urlaub von der Pflege“ an. Der Teilnehmerbeitrag betr‚gt 290,00, unabh‚ngig vom Einkom-
men der Teilnehmer. Hierf€r hat die Stadt im 1. Nachtrag 2005 die HHSt. .... 118000 (Teil-
nehmerentgelte) mit einem Ansatz von 1.500,00 eingerichtet. Die Einnahmen dienen zur De-
ckung der Ausgaben bei der HHSt. .... 591000 (Veranstaltungen). Da im Jahr 2005 nur
4 Personen das Angebot annahmen, blieb das Rechnungsergebnis um 340,00 hinter dem An-
satz zur€ck.
Der Ausgabenansatz des UA von 10.220,00 wurde im 1. Nachtag auf 9.750,00 gek€rzt. Das 
Rechnungsergebnis liegt mit 7.198,73 um 2.551,27 unter dem korrigierten Ansatz.
B Die Belegpr€fung ergab wegen Anlaufschwierigkeiten mit NSK Beanstandungen vor allem im 
Bereich der internen Umbuchungen. Diese wurden mit dem Fachamt ausger‚umt.
UA 4312 – 4318 Seniorentreffs bzw. Begegnungsst„tten
145 Die Innenrevisorin der Sozialverwaltung pr€fte die Kassenf€hrung der st‚dtischen Senioren-
treffs mit folgendem Ergebnis:
20 Rdn. 146

102
 Im Seniorentreff am Woog wurde die R€cklagengrenze von 2.560,00 um 772,06
€berschritten. Wir haben das Fachamt aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass die „-
berschreitung abgebaut wird. 
 Vom 01.03. – 31.05.2005 war die Leitung des Seniorentreffs am Steubenplatz nicht 
besetzt. Der Kassenbestand wurde in dieser Zeit vom Fachamt verwahrt. Da die neue 
Leiterin ihr Amt am 01.06.2005 antrat, umfasste die Pr€fung die Zeit vom 01.06. –
31.12.2005. Dabei ergab sich ein Defizit von 43,63, das die Leiterin ersetzt hat.
 Im Seniorentreff Kranichstein wurde die Kasse wegen Wechsel der Leitung zun‚chst f€r 
die Zeit vom 01.01. – 31.07.2005 ohne Beanstandung gepr€ft. Die neue Leiterin €ber-
nahm ihr Amt zum 15.08.2005. Die Kassenpr€fung f€r die Zeit vom 01.08. –
31.12.2005 ergab ebenfalls keine Beanstandung.
 Beim Seniorentreff Eberstadt wurde eine geringf€gige Differenz von 0,20 beim Endbe-
stand festgestellt. Die R€cklagengrenze wurde eingehalten.
Die Entwicklung der Jahresendbest‚nde ist aus der Tabelle zu ersehen.
Stand 31.12.2004 Stand 31.12.2005 Differenz
Altentreff
Eberstadt S€d III 2.510,34 1.477,77 - 1.032,57
Seniorentreff
Am Steubenplatz 1.483,63 917,74 - 565,89
Seniorentreff Darm-
straƒe/Am Woog 2.573,33 3.332,06 + 758,73
Seniorentreff 
Kranichstein 2.014,38 1.772,47 - 241,91
B Die Belegpr€fung der UA 4312, 4314, 4316 und 4318 ergab Fehlbuchungen im Bereich der 
Fernsprechgeb€hren und Heizkostenr€ckerstattung. Sie wurden soweit relevant vom
Fachamt korrigiert.
Wie von uns angeregt, wurden die Aufwandsentsch‚digungen der Treffleitungen, die in den Vj 
unter der HHSt. 1.4700.700900 (Altenhilfe) etatisiert waren, erstmals €ber die HHSt. …. 
591000 (Veranstaltungen)ausgezahlt.
Auch die bereits seit mehren Jahren in den UA 4312 (Seniorentreff am Woog) und 4318 (Seni-
orentreff Eberstadt) mitgef€hrten Spenden (HHSt. …. 178000 und …. 630000) wurden an die 
jeweiligen Treffs ausgezahlt.
Der Magistrat beschloss am 13.04.2005 (Nr. 0178) €pl. Ausgaben von 3.000,00 f€r die Reini-
gung des Seniorentreffs Steubenplatz (HHSt. 01.4314.540100), da die Reinigung zuk€nftig 
vom EAD vorgenommen werden soll. Der bisherige Ansatz der HHSt. von 1.000,00 soll in den 
Folgejahren auf 5.000,00 erhht werden.
Aufgrund gestiegener Energiekosten wurde beim Seniorentreff Eberstadt S€d (UA 43.18) im 1. 
Nachtrag die HHSt. …. 540500 (Betriebskosten) um 6.910,00 auf 8.400,00 angehoben.
Die „berpr€fung der Deckungskreise ergab keine Beanstandungen.
Das Nachbarschaftsheim erhielt einen Zuschuss von 31.000,00 (UA 4317 – Begegnungsst‚tte 
Forstmeisterhaus). Davon entfielen 15.000,00 auf den Betriebskostenzuschuss und 16.000,00 
entsprechend der Erg‚nzung des Nutzungsvertrags vom 24.05.2004 auf einen Personalkos-
tenzuschuss zur Abgeltung der Hausmeistert‚tigkeit. Der VN hat vorgelegen und ergab keine 
Beanstandungen.
Die Belegpr€fung in diesem Bereich ergab keine Beanstandungen.

103
UA 4330 Darmst„dter Werkst„tten f€r Behinderte
UA 4335 – Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage
146 Die Darmst‚dter Werkst‚tten f€r Behinderte und die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage sind 
seit 01.01.2005 Bestandteil des Eigenbetriebes Darmst‚dter Werkst‚tten und Wohneinrich-
tungen. Der Eigenbetrieb hat die Erffnungsbilanz mit Hilfe einer Beratungsgesellschaft er-
stellt. Die Erffnungsbilanz und der Lagebericht zur Erffnungsbilanz sowie der Abschluss 
2005 liegen uns vor. Die Erffnungsbilanz und der Abschluss werden nach …… 27 Abs. 2 EBG,
319 Abs. 1 HGB von einem Wirtschaftspr€fer gepr€ft. Diese Pr€fung steht noch aus.
Der Zuschussbedarf pro Berichtsjahr entspricht dem Anteil von 60 % an den Verwaltungskos-
tenbeitr‚gen (HHSt. .... 675000), die der LWV nicht anerkennt.
Die Erstattung der ungedeckten Verwaltungskostenbeitr‚ge an die Darmst‚dter Werkst‚tten 
setzt sich wie folgt zusammen:
Darmst‚dter Werkst‚tten f€r Behinderte 73.330,00
Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage 39.540,00
112.870,00
UA 4336 - bergangswohnheim Haus Elim
147 Zum 31.07.2003 hat der Caritasverband e. V. die Maƒnahmen des „bergangswohnheims 
„Haus Elim“ €bernommen. Trotzdem bestehen weiterhin die R€cklagen der Einrichtung. Es 
handelt sich dabei um Einnahmen der Einrichtung f€r die Betreuung und Unterkunft, die in 
den Vorjahren angespart worden sind. Die Zinsen f€r diese R€cklage werden weiterhin der 
Kostenausgleichsr€cklage bzw. den Instandsetzungsr€cklagen zugef€hrt.
Die Zinseinnahmen sind wie folgt an die R€cklagen abzuf€hren:
Zuf€hrung Kostenausgleichsr€cklage 10.263,69
Zuf€hrung zur Instandsetzungsr€cklage Haus Elim 206,91
10.470,60
UA 4350 – Teestube „Konkret“
148 Die Stadt ist Mieterin der von der Teestube benutzten R‚ume. Die Miete von 39.880,00 wird 
unter der HHSt. .... 700000 an die Vermieterin €berwiesen. Als Betreiber der Teestube erstat-
tet das Diakonische Werk diese Mietausgaben unter der HHSt. .... 162100.
Die Spenden f€r das Gesundheitsprojekt von 383,47 wurden nach 2006 €bertragen. Da diese 
V Spende bereits seit 2003 im HH mitgef€hrt wird, haben wir dem Fachamt empfohlen, den 
Betrag der Teestube f€r die Obdachlosensprechstunde zur Verf€gung zu stellen.
Die Belegpr€fung ergab keine Beanstandungen.

104
UA 4360 – bergangswohnheime
149
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 126.196,17 230.150,00 141.352,87
Ausgaben 108.068,51 117.510,00 117.604,94
berschuss 18.127,66 112.640,00 23.747,93
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 88.892,07 - 78,92 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 5.620,27 31,00%
Der „berschuss von 23.747,93 unterschritt den Haushaltsansatz um 88.892,07 (ca. 79 %). 
W‚hrend die Ausgaben den HH-Ansatz, der im 1. Nachtrag um 2.380,00 gek€rzt wurde, knapp 
€berschritten, kam es bei den Einnahmen im Bereich der Erstattungen durch das Land Hes-
sen zu gravierenden Minderungen.
Wie in den Vj. berichtet, erh‚lt die Stadt f€r ab dem 01.01.2002 zugewiesene Personen eine 
einmalige Pauschale von 2.122,00 plus 51,00 Betreuungskosten, die unter der HHSt. ….
161100 (Erstattungen der Aufwendungen f€r Berechtigte ab Januar 2002 durch das Land 
Hessen) vereinnahmt wird. Die Zuwanderung aus osteurop‚ischen Staaten hat auch 2005 wei-
ter abgenommen. So wurden Darmstadt im Berichtszeitraum 22 Personen zugewiesen, wobei 
3 Personen zwischen dem Landkreis und der Stadt umverteilt wurden, was kostenneutral ge-
schieht. Dass es auf der HHSt. …. 116100 dennoch zu Einnahmen von 93.439,00 kam, liegt 
an der zeitversetzten Quartalsabrechnung, wodurch die Erstattung f€r das
IV. Quartal 2004 noch in das HHj. 2005 einfloss. Bei einem unver‚nderten Ansatz von 
200.000,00 ergaben sich Mindereinnahmen von 106.561,00.
Wir haben die Quartalsabrechnungen der Neuf‚lle sowie den Eingang der Erstattungen €ber-
pr€ft. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
Die Mieteinnahmen aus den Gemeinschaftsunterk€nften HHSt. …. 140100 (Miete Ernst-
Reuter-Haus) haben sich weiterhin positiv entwickelt, so dass es bei einem Ansatz von 
25.000,00 zu Mehreinnahmen von 17.650,17 kam. Von den nach 2005 €bertragenen Kassen-
resten von 1.658,45 wurden 1.410,39 gezahlt. 248,06 standen zum 31.12.2005 noch 
V offen und wurden mit den neuen offen stehenden Forderungen in einem Gesamtkassenrest von 
2.169,11 nach 2006 €bertragen. Im Rahmen der Stadtkassenpr€fung 2006 haben wir €ber-
zahlte Reste, die vom Fachamt bereinigt wurden, gepr€ft.
Die Mehreinnahmen bei HHSt. …. 140100 dienen zur Deckung der Ausgaben des UA. Wir ha-
ben den Budgetring 30436 ohne Beanstandung gepr€ft.
150 Wie im Vj. berichtet, war es im Bereich der Altf‚lle zu einer R€ckerstattung an das Land 
Hessen gekommen, die 2005 €ber die HHSt. …. 771000 (R€ckzahlung von Landesmitteln) ab-
gewickelt wurde.
Die Belegpr€fung ergab keine nennenswerten Beanstandungen.
Die mehrheitlich aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Personen werden, wie im letz-
ten Bericht erl‚utert, nicht mehr im Ernst-Reuter-Haus sondern in ehemaligen Asylantenun-
terk€nften untergebracht.

105
Zum 31.12.2005 waren 5 H‚user wie folgt belegt:
Hotel zur Sonne, Heidelberger Landstr. 246 15 Personen
Hotel zur Sonne, Heidelberger Landstr. 248 5 Personen
Lucasweg 19 30 Personen
Adelungstr.13 34 Personen
Grafenstr. 24 31 Personen
115 Personen
 
UA 4390 – Haus f€r Frauen und Kinder
151
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.411,64 2.500,00 34.397,50
Ausgaben 219.975,54 201.350,00 237.263,75
Zuschussbedarf 217.563,90 198.850,00 202.866,25
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 4.016,25 2,02 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: - 14.697,65 - 6,76 %
Der st‚dtische Anteil, der dem Zuschussbedarf des UA entspricht, ermittelt sich wie folgt:
Auszahlungen aus HHSt. .... 700000
Personalkosten 150.000,00
Sachkosten 45.000,00
195.000,00
Unterhaltung der baul. Anlagen, Grundbesitzabgaben
(HHSt. .... 502000 - …. 642000) 7.866,25
Ausgaben aus Spenden 34.397,50
./. Einnahmen aus Spenden 34.397,50
./. Erstattung M€llgeb€hren 0,00
Anteil der Stadt 202.866,25
Im Vergleich zu 2003 hat sich der st‚dtische Anteil am Betrieb des Frauenhauses um 
14.697,25, das entspricht 6,76 %, verringert. Dies ist haupts‚chlich auf die geringeren Aus-
gaben im Bereich der baulichen Unterhaltung zur€ckzuf€hren, die nach den umfangreichen
Instandhaltungsmaƒnahmen des Vj. auf das Niveau der fr€heren Jahre zur€ckgegangen sind.
Unerwartet kam es im Berichtsjahr unter der HHSt. …. 630000 zu Ausgaben aus Spenden von 
34.397,50, denen Einnahmen bei der HHSt. …. 178000 (Einnahmen aus Spenden) in gleicher 
Hhe gegen€berstehen. Dabei handelt es sich um einen Nachlass, der der Stadt zur Verwen-
dung im Bereich der Obdachlosen und des Frauenhauses hinterlassen wurde. Das Frauenhaus 
erhielt die H‚lfte des Nachlasses. Aus den Mitteln wurden die Zimmer der Bewohnerinnen mit 
neuen Schr‚nken ausgestattet. Ein Teil von ca. 5.000,00 diente zu Finanzierung der Fotoaus-
stellung zum 20-j‚hrigen Bestehen des Frauenhauses, das im Oktober 2005 begangen wurde.
152 Der st‚dtische Zuschuss an den Deutschen Frauenring ist gleich geblieben.

106
Im Vertrag mit dem Frauenring vom 01.01.2002 ist neben einem festen Sachkostenzuschuss 
von 45.000,00 ein progressiver, an die Gehaltsentwicklung der Besch‚ftigten im ffentlichen 
Dienst angepasster Personalkostenzuschuss vorgesehen. Da die Entwicklung der Personalkos-
ten im ffentlichen Dienst auch 2005 stagnierte, erhielt der Frauenring wie im Vorjahr 
150.000,00.
Die Ausgaben bei der HHSt. .... 700000 (Zuschuss Frauenring) betragen seit 2003 in Planung 
und Rechnungsergebnis 195.000,00
Der Vertrag sieht vor, dass alle Einnahmen aus dem Betrieb des Frauenhauses dem Frauen-
ring zustehen. St‚dtische Einnahmen ergeben sich nur noch aus der Erstattung der M€ll - und 
Abwassergeb€hren durch das Frauenhaus (HHSt. …. 166000). 2005 sind hier keine Zahlun-
gen eingegangen, da die Abrechnung durch das Fachamt erst im Mai 2006 erfolgte.
Der Vertrag mit dem Frauenring war zun‚chst bis zum 31.03.2004 befristet, verl‚ngerte sich 
dann aber automatisch. 
Im Rahmen der „Kommunalisierung sozialer Hilfen“, die eine Verwendung von Landesmitteln 
durch die Stadt unter anderem f€r die Hilfe f€r Gewaltopfer vorsieht, musste ab 2006 ein neu-
er Zuwendungsvertrag mit dem Frauenring abgeschlossen werden. Von der Mglichkeit, bei 
dieser Gelegenheit die Vertr‚ge €ber den st‚dtischen Zuschuss und die Landeszuwendung zu-
sammenzuf€hren, hat das Fachamt keinen Gebrauch gemacht. Beide Frderungen werden 
jedoch zuk€nftig in einem zusammengefassten, von uns zu pr€fenden VN nachgewiesen.
Die Pr€fung des VN f€r den st‚dtischen Zuschuss im Berichtsjahr ergab keine Beanstandun-
gen.
UA 4391 – Gemeinschaftshaus Akazienweg
153 HHSt. .... 700000 (Zuschuss Evangelische Stadtmission)
Der HH-Ansatz f€r 2005 betrug 24.700,00. Die Stadt ist vertraglich verpflichtet, die H‚lfte der 
Personalkosten der Stadtmissionarsstelle sowie einen Sachkostenzuschuss von 1.500,00 DM 
(= 766,94 €) zu €bernehmen.
Wir haben den VN 2005 ohne Beanstandung gepr€ft. Wie von uns im Vj. gefordert, hat die
Stadtmission die im st‚dtischen Zuschuss enthaltene Summe von 2.000,00, die zweckgebun-
den ist f€r Hausaufgabenhilfe und nachschulische Betreuung, mit Ausgaben von 2.165,16 ge-
sondert nachgewiesen.
Wegen geringerer Personalausgaben ergab die Pr€fung des VN einen R€ckerstattungsan-
spruch der Stadt von 2.206,72. Bereits aus dem Jahr 2004 hatte ein R€ckerstattungsan-
V spruch von 620,03 bestanden, der wegen der sp‚ten Vorlage des VN 2004 nicht mehr mit 
dem Zuschuss 2005 verrechnet werden konnte. Beide Forderungen wurden mit der ersten Ra-
te des Zuschusses 2006 aufgerechnet.
Wie von uns vorgeschlagen, k€ndigte das Fachamt 2 der 3 bestehenden Telefonanschl€sse. 
Dadurch entstanden deutliche Einsparungen. Die Fernsprechgeb€hren unter der HHSt.
…. 652500 blieben mit 270,44 um 829,56 unter dem Ansatz von 1.100,00.
Aufgrund gestiegener Heizungs- und Energiekosten wurden am 30.01.2006 in dem Deckungs-
ring 43438 €pl. Mittel von 540,26 zur Verf€gung gestellt. Die Pr€fung des Deckungsrings er-
gab keine Beanstandungen.

107
UA 4392 – Gemeinschaftshaus Rodgaustra…e
154 HHSt. .... 700000 (Zuschuss Diakonisches Werk)
Entsprechend dem HH-Ansatz erhielt das Diakonische Werk 2005 im Rahmen der Gemeinwe-
senarbeit in Arheilgen einen Zuschuss von 11.460,00.
Hierin waren 2.000,00 f€r Hausaufgabenhilfe und nachschulische Betreuung enthalten. Wie 
bereits im Vj. wurde dieser Betrag im VN nicht gesondert nachgewiesen. Aus dem Sachbericht 
ergab sich, dass in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus „Messeler Straƒe“ zweimal w-
chentlich Hausaufgabenhilfe angeboten wurde. Wir haben das Fachamt gebeten, zuk€nftig auf 
einem gesonderten Nachweis der Ausgaben f€r diesen Verwendungszweck zu bestehen.
Aufgrund gestiegener Heizungs- und Energiekosten wurden am 30.01.2006 dem Deckungsring 
43439 €pl. Mittel von 544,96 zur Verf€gung gestellt. Die Pr€fung des Deckungsrings ergab 
keine Beanstandungen.
UA 4393 – Gemeinschaftshaus Kirschenallee
155 HHSt. .... 700000 – (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Aufgrund des Vertrages vom 01.12.2000 erhielt der Caritasverband einen Zuschuss von 
96.000,00 f€r die Gemeinwesenarbeit im Gemeinschaftshaus Kirschenallee. Der Zuschuss 
enthielt nach den Erl‚uterungen im HHPl. einen Betrag von 9.135,00 zweckgebunden f€r 
Hausaufgabenhilfe, nachschulische Betreuung und Essensangebot. Die Aufwendungen in die-
sem Bereich wurden vom Caritasverband mit 32.223,88 nachgewiesen.
Der VN 2005 konnte noch nicht abschlieƒend gepr€ft werden, da der Nachweis der Hausauf-
gabenhilfe nur einen Zuschuss von 7.770,00 auswies. Dabei handelt es sich jedoch um einen 
st‚dtischen Zuschuss aus der HHSt. 01.4521.700100 (Frderung nachschulischer Betreuung 
von ausl‚ndischen Mitb€rgern). Wir haben eine korrigierte Abrechnung angefordert. Zudem 
stehen Fragen zu der R€cklage aus zweckgebundenen Spenden offen.
UA 4394 – Luise-B€chner-Haus – Verf€gungsr„ume
156
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 12.260,41 9.000,00 9.664,34
Ausgaben 112.323,64 100.270,00 106.833,10
Zuschussbedarf 100.063,23 91.270,00 97.168,74
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 5.898,74 6,46 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: - 2.894,49 - 2,89 %
Sowohl die Einnahmen wie die Ausgaben sind im Berichtszeitraum gesunken, so dass der Zu-
schussbedarf um 2.894,49 unter dem Vorjahresergebnis liegt. Da aber erstmals Einnahmen 
aus Mieten und Pachten bei der HHSt. …. 140000 etatisiert waren, €bersteigt das Rechnungs-
ergebnis den Planansatz um 5.898,74.

108
Die Einnahmen aus der Bereitstellung der Verf€gungsr‚ume werden nunmehr auf getrennten 
HHSt. gebucht. Unter der HHSt. .… 110000 (Nutzungsgeb€hren) werden die Geb€hren von 
regelm‚ƒigen Nutzern (z.B. Volkshochschule, Vereine, Parteien) eingenommen, die in der Re-
gel halbj‚hrlich zahlen. Die privaten Einzelnutzer entrichten die Miete auf die HHSt. .… 
140000.
V Von den 2004 €bertragenen Kassenresten von 828,69 sind 585,00 eingegangen. Drei 
Forderungen in Gesamthhe von 243,69 mussten storniert werden, da sich die Nutzer nicht 
mehr ermitteln lieƒen. Um zuk€nftigen Missbrauch zu vermeiden, wurden die R‚ume ab 2005 
an private Nutzer nur gegen Vorkasse vermietet. Dies f€hrte dazu, dass keine Kassenreste 
nach 2006 €bertragen werden mussten.
Der Deckungsring 43494 weist im Rechnungsergebnis eine Unterdeckung von 4.948,27 aus. 
Da jedoch nach der Anmerkung im HHPl. alle erwirtschafteten Einnahmen der HHSt. …. 
140000 zur Deckung aller Ausgaben des UA dienen, standen die Mittel haushaltsrechtlich zur 
Verf€gung.
UA 4395 – Schleiermacherstr. 20 
157
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 11.813,66 13.780,00 14.030,30
Ausgaben 38.167,24 40.710,00 36.526,84
Zuschussbedarf 26.353,58 26.930,00 22.496,54
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 4.433,46 - 16,46%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: - 3.857,04 - 14,64%
Der Zuschussbedarf unterschritt sowohl den Planansatz als auch das Vorjahresergebnis deut-
lich.
Dies ist auf hhere Einnahmen und geringere Ausgaben zur€ckzuf€hren.
Der Magistrat hat mit Beschluss vom 14.07.2004 (Nr. 0511) die symbolische Miete f€r die 
von den Vereinen genutzten R‚ume zum 01.01.2005 auf 3,50/qm pro Monat angehoben. Da-
durch stiegen die Einnahmen bei der HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) deutlich. Zudem 
wurde unter der HHSt. …. 157000 (vermischte Einnahmen) eine Stromkostenr€ckerstattung 
verbucht.
Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung hat die Stadt im 1. Nachtrag 580,00 bei Stromkos-
ten und Beleuchtung (HHSt. .… 540200) und 2.100,00 bei den Zusch€ssen an Vereine und 
Institutionen (HHSt. .... 700000) abgeplant. Dennoch gab es Minderausgaben vor allem bei 
den HHSt. …. 502000 (Unterhaltung der baulichen Anlagen) und …. 700000 (Zusch€sse an 
Vereine und Institutionen).
Die Migrantenvereine haben neben der symbolischen Miete die Nebenkosten, Strom und Hei-
zung anteilig zu erstatten. Die Umlegung dieser Ausgaben auf die Vereine erfolgt jeweils zum 
Jahresende und wurde von uns ohne Beanstandung €berpr€ft.
Auf die Stadt entfallen Nebenkosten f€r 119,03 qm, die aus der HHSt. .... 700000 (Zusch€sse 
an Vereine und Institutionen) der HHSt. .... 119000 (Entgelte f€r Heizung, Beleuchtung usw.) 
gutgeschrieben werden.

109
Die Stromkostenerstattung wurde den Vereinen €ber die HHSt. …. 530000 (Mieten und Pach-
ten) gutgebracht. Da dazu der Ansatz von 32.440,00 nicht ausreichte, wurden am 10.11.2005 
€pl. Mittel von 1.190,10 bereitgestellt 
Die KER von 40,11 bei der HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) sind 2005 vollst‚ndig ein-
gegangen. Nach 2006 wurde als Kassenrest eine „berzahlung des Portugiesischen Elternver-
eins von 111,36 €bertragen, die mittlerweile verrechnet wurde.
Die Ausgaben des Deckungskreises 43495 unterschritten den Ansatz um 4.027,50.
 
UA 4396 – B€rgertreff Friedrich-Ebert-Platz
158 Der Magistrat beschloss am 31.05.2000, den ungenutzten ehemaligen Platzw‚rterraum in der 
WC-Anlage am Friedrich-Ebert-Platz aus Sanierungsfrderungsmitteln herzurichten und als 
Basisraum b€rgerinitiativen Aktivit‚ten zur Verf€gung zu stellen. Die Verwaltung und Unter-
haltung erfolgt durch das Sozialamt, Abt. Altenhilfe. 
Seit 2005 wird der Raum regelm‚ƒig von einer Boule-Spieler-Gruppe genutzt. Der Vertrag 
vom 13.07.2005 sieht kein Nutzungsentgelt vor.
Die Ausgaben des UA von 335,30 unterschreiten den Ansatz von 1.510,00 um 1.174,70.

110
Abschnitt 44 – Kriegsopferf€rsorge und „hnliche Ma…nahmen
159
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 412.054,93 432.000,00 376.019,04
Ausgaben 492.990,96 519.000,00 552.147,73
Zuschussbedarf 80.936,03 87.000,00 176.128,69
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 89.128,69 102,45%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 95.192,66 117,61%
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Zuschussbedarf fast verdoppelt. Die Fallzahlen verrin-
gerten sich im gleichen Zeitraum um etwa 6,6 %.
Die geringeren Einnahmen von 36.035,89 sowie die hheren Ausgaben von 59.156,77 gegen-
€ber dem Vorjahr verteilen sich auf den gesamten Abschnitt.
Im Deckungsring Kriegsopferf€rsorge entstanden €berplanm‚ƒige Ausgaben von 33.147,73, 
die der Magistrat 07.06.2006 genehmigte. Die Mehrausgaben waren notwendig, weil im HHj 
2005 noch eine Vielzahl von Altf‚llen aus dem Jahr 2004 abgerechnet wurden.
Die Pr€fung der Abrechnung der Aufwendungen der nicht pauschalierten Kriegsopferf€rsorge 
ergab keine Beanstandungen.

111
Abschnitt 45 – Jugendhilfe nach dem KJHG
160
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.361.016,48 635.250 581.394
Sonst. Finanzeinnahmen 276.441,80 903.000 923.480
Summe Einnahmen 1.637.458,28 1.538.250 1.504.874
Personalausgaben 83.907,78 1.856.630 1.931.884
Sachaufwand 196.797,85 68.970 287.446
Zuweisungen u. Zusch€sse 18.734.170,44 18.783.230 18.565.198
Summe Ausgaben 19.014.876,07 20.708.830 20.784.528
Zuschussbedarf 17.377.417,79 19.170.580 19.279.654
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 109.074 0,57%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 1.902.236 10,95%
UA 4511 – Au…erschulische Bildung
161 HHSt. …. 702000 (Zusch€sse an Jugendgruppen und –verb‚nde)
Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 318.300,00 im Berichtsjahr diese Summe in voller H-
he aus. Es handelt sich dabei um insgesamt 134 Zusch€sse zwischen 19,00 und 40.000,00.
HHSt. …. 703000 (Zusch€sse f€r Jugendarbeit)
Bei einem Planansatz von 135.560,00 betrugen die Zusch€sse 132.312,16.
F€r folgende Zusch€sse waren VN vorzulegen:
 Jugendkulturzentrum Oetinger Villa (Jukuz) 17.880,00
 Ring Politischer Jugend (RPJ) 5.100,00
 Stadtjugendring 55.860,00
 Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. 15.200,00
 Verein Kinder- und Jugendfarm e. V. 34.880,00
Der VN des Ring Politischer Jugend (RPJ) lag vor. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Die 
VN des Stadtjugendrings und des Vereins Kinder- und Jugendfarm e. V. liegen vor. Die 
B VN des Jugendkulturzentrums Oetinger Villa (Jukuz) und des Vereins Kinder- und Jugendar-
beit im Johannesviertel e. V. liegen noch nicht vor.

112
UA 4512 – Kinder- und Jugenderholung
162 Bei einem Ansatz von 65.000,00 hat die Stadt bei der HHSt. …. 761000 (Freizeithilfen) im 
Berichtsjahr 69.072,43 verausgabt. Die Mehrausgaben von 4.072,43 waren im Rahmen des 
bestehenden Deckungskreises sowie durch €pl. Mittel von 3.500,00 gedeckt.
Aus o. a. HHSt. erhielten folgende Zuschussempf‚nger f€r die Ausrichtung „Aktiven Ferien 
2005“ st‚dtische Zusch€sse in Hhe von:
 Ev. Dekanat Darmstadt 1.000,00
 Ev. Matth‚usgemeinde Darmstadt 1.000,00
 Nachbarschaftsheim Darmstadt e. V. 850,00
 Jugendhaus Arheilgen (HEAG-Haus) 800,00
 BDKJ Darmstadt 500,00
UA 4513 – Internationale Jugendarbeit
163 HHSt. …. 700100 (Verein f€r Internationale Jugendarbeit)
Der Verein f€r Internationale Jugendarbeit erhielt im Berichtsjahr einen Zuschuss von 
4.3120,00. Der VN lag vor. Der Zuschussempf‚nger hat die zweckentsprechende Verwendung 
des st‚dtischen Zuschusses nachgewiesen. Die abschlieƒende Pr€fung des VN 2004 
V ergab ebenfalls keine Beanstandungen.
HHSt. …. 700200 (CISV-Ferienlager)
Der CISV erhielt in 2005 einen Zuschuss von 4.600,00. Der VN liegt vor, konnte jedoch wegen 
der sp‚ten Vorlage im Februar 2007 noch nicht abschlieƒend gepr€ft werden. Die VN f€r 
V 2002 und 2003 lagen vor. 2004 erhielt der CISV keinen st‚dtischen Zuschuss.
HHSt. …. 762000 (Internationale Begegnungen)
Der urspr€ngliche Ansatz von 29.900,00 wurde im 1. Nachtrag 2005 um 20.000,00 auf 
9.900,00 reduziert. Dennoch ergaben sich bei einem Rechnungsergebnis von 12.198,42 
Mehrausgaben von 2.298,42. Die Mehrausgaben sind durch €pl. Mitteln von 1.000,00 sowie 
im Rahmen des bestehenden Deckungskreises gedeckt. Wegen der im Vergleich zu den Vor-
jahren geringen Ausgaben verzichten wir im Berichtsjahr auf eine Aufgliederung in einzelne 
Veranstaltungen.
HHSt. …. 762100 (BDKJ Weltjugendtag)
Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 10.000,00 einen Zuschuss in gleicher Hhe an den 
Bund der Deutschen Katholischen Jugend im Dekanat Darmstadt (BDKJ) aus Der VN lag vor. 
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit
164 HHSt. …. 700000 (Zuschuss Skate-Street)
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr keinen Zuschuss f€r ein Skate-Street-Projekt aus.

113
Wie bereits im Vorjahresbericht 21 ausgef€hrt, f€hrte der Verein Netzwerk Rope in den Jahren 
2003 und 2004 keine Skate-Street-Projekte durch, beantragte jedoch, die ausgezahlten Zu-
sch€sse statt dessen zur Finanzierung der in 2004 durchgef€hrten Alternativveranstaltung 
ActToAttract verwenden zu d€rfen. Herr B€rgermeister Glenz hatte die ‡nderung der Zweck-
bestimmung genehmigt. Der VN lag zwischenzeitlich vor. Der Zuschussempf‚nger hat die 
zweckentsprechende Verwendung der umgewidmeten Zusch€sse von 1.930,00 nachgewiesen.
HHSt. …. 764200 (Sportprojekt Kranichstein)
Die Stadt €bernahm ab 2003 die Tr‚gerschaft f€r das Sportprojekt Kranichstein. Zur Siche-
rung des Projekts erwarb die Stadt Darmstadt zwischenzeitlich das Kampfsportstudio in der 
Siemensstraƒe in Kranichstein. Der Ankauf erfolgte aus Mitteln des Frderprogramms „Soziale 
Stadt Kranichstein“ 22.
UA 4521 – Jugendsozialarbeit
165 HHSt. …. 700000 (Zusch€sse f€r Verb‚nde und Institutionen f€r Jugendsozialarbeit)
Bei einem Planansatz von 19.900,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe an den 
IB-Jugendgemeinschaftswerk. Der VN f€r 2004 lag vor. Der VN f€r das Berichtsjahr liegt vor.
HHSt. …. 700010 (Fachstelle f€r Jugendberufshilfe)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 95.100,00 einen Zuschuss in gleicher Hhe an den 
IB aus. Der VN des Vorjahres lag vor. Der VN 2005 liegt vor. Die Vorpr€fung durch das Fa-
chamt ergab eine „berzahlung von 21.672,40. Der „berzahlungsbetrag wurde bereits ange-
fordert.
HHSt. …. 700020 (Zuschuss Verein zur Frderung und Betreuung spastisch gel‚hmter
Kinder e. V.)
Der Verein erhielt 1.225,00. Da es sich um einen Anerkennungsbetrag handelt, ist hierf€r kein 
VN vorzulegen.
HHSt. …. 700100 (Frderung nachschulischer Betreuung von ausl‚ndischen Mitb€rgern)
Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 69.230,00 Zusch€sse in gleicher Hhe an folgende Pro-
jekte aus:
 Lern- und Spielstube der Ev. Matth‚usgemeinde 1.800,00
 Caritasverband Darmstadt Hausaufgabenhilfe (Kirschenallee) 7.770,00
 Caritasverband Hausaufgabenhilfe 50.080,00
 P‚dagogische Initiative e. V. 9.580,00
69.230,00
Die VN der Lern- und Spielstube der Ev. Matth‚usgemeinde, des Caritasverbandes Darmstadt 
sowie der P‚dagogischen Initiative lagen vor. Der VN f€r die Hausaufgabenhilfe im Gemein-
schaftshaus Kirschenallee durch den Caritasverband liegt vor, konnte jedoch wegen ausste-
hender Unterlagen noch nicht abschlieƒend gepr€ft werden. Die Pr€fung des VN des 
21 Rd. 156/2004
22 Magistratsbeschluss vom 16.11.2005 zur Vorlage Nr. 0655

114
V Vorjahres (Hausaufgabenhilfe Kirschenallee) ergab keine Beanstandungen.
HHSt. …. 700300 (Betreuung ausl‚ndischer Mitb€rger)
Bei einem Planansatz von 153.600,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe an 
den Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA). Dieser verteilte sich gem‚ƒ den Erl‚u-
terungen im Haushaltsplan wie folgt:
 Lern- und Spielstube Michaelisstraƒe (Waldkolonie) 83.000,00
 Internationaler M‚dchentreff 66.000,00
 Internationaler M‚dchentreff / Hausaufgabenhilfe 4.600,00
153.600,00
Der VN 2004 lag vor. Der VN 2005 liegt vor.
HHSt. …. 700400 (Zuschuss DRK f€r Migranten)
Der DRK Kreisverband Darmstadt erhielt im Berichtsjahr einen Betriebskostenzuschuss von 
4.910,00. Durch die Verrechnung der „berzahlung aus den Vorjahr kamen hiervon 2.917,55 
zur Auszahlung.
HHSt. …. 700600 (Maƒnahmen der Besch‚ftigungsfrderung gegen Jugendarbeitslosigkeit)
Aus dem Gesamtansatz von 194.290,00 zahlte die Stadt insgesamt 177.411,74 aus. F€r fol-
gende Maƒnahmen waren VN vorzulegen:
 Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V. 79.316,00
 Verein f€r berufliche Frderung von Frauen und M‚dchen e. V. 44.002,22
 Internationaler Bund (IB) 35.845,50
 Werkhof Darmstadt e. V. 13.643,70
172.807,42
Die VN der o. a. Zuschussempf‚nger liegen vor. Die VN der Vorjahre lagen vor. Beim VN des 
Vereins f€r Bildung und berufliche Frderung von Frauen und M‚dchen (BAFF) ergab sich in 
2004 eine „berzahlung von 4.570,78. Der „berzahlungsbetrag wurde mit dem Zuschuss 
2005 verrechnet.
UA 4525 – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
166 HHSt. …. 171000 (Zuweisungen Land Hessen)
Die Stadt erhielt im Berichtsjahr bei einem HHAnsatz von 50.000,00 aus dem Landespro-
gramm zur Frderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne ausrei-
chende Deutschkenntnisse einen Landeszuschuss von 63.450,00. Die Ausgaben von 
83.374,42 leistete die Stadt aus der HHSt. …. 760100 (Vorschulische Frderung der Sprach-
kompetenz f€r Kinder).
HHSt. …. 701000 (Zusch€sse an Vereine und Verb‚nde)
Der Kinderschutzbund Darmstadt e. V. (DKSB) erhielt bei einem HHAnsatz von 21.920,00 f€r 
das Projekt „Psychosoziale Prophylaxe“ im Berichtsjahr einen Zuschuss von 10.960,00 aus-
gezahlt. Die Pr€fung des VN 2005 ergab keine Beanstandungen.
Im Rahmen der Neustrukturierung und Kommunalisierung der Frderung sozialer Hilfen in 
Hessen schloss die Stadt mit dem DKSB zwischenzeitlich einen Zuwendungsvertrag hinsicht-

115
lich des Landeszuschusses ab. Wie wir bereits im Vorjahresbericht23 erw‚hnten, soll auch die 
Gew‚hrung des st‚dtischen Zuschusses k€nftig auf vertraglicher Grundlage erfolgen.
HHSt. …. 760000 (Projekt Schulsozialarbeit)
Aus einem Ansatz von 396.190,00 und HAR von 236.877,14 (gesamt 633.067,14) vergab die 
Stadt Zusch€sse in Gesamthhe von 441.915,08. Die Verteilung auf die einzelnen Projekte 
stellt sich wie folgt dar:
 Internationaler Bund IB 167.261,11
(Berufsschulzentrum Nord und Gutenbergschule)
 Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. 124.555,00
(Diesterweg-, Eleonoren- und Justus-Liebig-Schule)
 Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA) 67.495,00
(Erich-K‚stner-Schule)
 Verein zur Betreuung und Frderung Lernbehinderter Sch€ler e. V. 57.590,00
(Ermst-Elias-Niebergallschule)
 Nachbarschaftsverein Eberstadt-S€d e. V. (Wilh.-Hauff-Schule) 25.013,97
441.915,08
Die nicht verbrauchten Mittel von 191.152,06 wurden laut Vermerk im Haushaltsplan gem‚ƒ 
… 19 Abs. 2 GemHVO ins Nachjahr €bertragen.
Die Pr€fung des VN des Vereins zur Betreuung und Frderung Lernbehinderter Sch€ler e. V. 
ergab unter Ber€cksichtigung der Liquidit‚tsreserve eine „berzahlung von 17.465,20. Wir 
haben dem Fachamt empfohlen, den „berzahlungsbetrag mit k€nftigen Zusch€ssen zu ver-
rechnen. Der VN des Nachbarschaftvereins Eberstadt-S€d e. V. lag vor. Die VN des IB und des 
Vereins f€r Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. und des SKA liegen vor. 
HHSt. …. 760100 (Vorschulische Frderung der Sprachkompetenz f€r Kinder)
Die Stadt unterst€tzte im Rahmen einer Co-Finanzierung mit 26.550,00 das Landesprogramm 
zur Frderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne ausreichende 
Deutschkenntnisse. Zus‚tzlich gingen bei HHSt. …. 171000 (Zuweisungen des Landes Hes-
sen) Landesmittel von 63.450,00 ein. Bei einem Ansatz von 90.000,00 leistete die Stadt Aus-
gaben von 83.374,34. Der VN f€r das Land Hessen lag vor.
HHSt. …. 760200 (KOMM-Projekt)
Bei einem Ansatz von 200.000,00 zahlte die Stadt einen Gesamtzuschuss von 201.477,89 an 
das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e. V. (CJD-Rhein-Main) aus. Die Mehrausgaben 
von 1.477,89 waren als €pl. Mittel genehmigt. Der VN 2005 liegt vor.
V Wie bereits im Vorjahresbericht24 angef€hrt, konnten wir die zweckentsprechende Verwendung 
des st‚dtischen Zuschusses in 2004 zun‚chst unter dem Vorbehalt der Best‚tigung der Kos-
tenaufstellung durch einen von der gemeinn€tzigen Hertie-Stiftung beauftragten Wirtschafts-
pr€fer best‚tigen. Diese Best‚tigung lag uns bei Erstellung dieses Berichtes immer noch nicht 
vor. Gem‚ƒ Zwischennachricht des Zuschussempf‚ngers hat die Hertie-Stiftung bislang noch 
keinen Wirtschaftspr€fer beauftragt. Der CJD hat jedoch zun‚chst ersatzweise ein Testat des 
Vorstandreferats Revision im CJD e. V. vorgelegt, in der die sachli-
23 Rdn. 158/2004
24 Rdn. 158/2004

116
che und rechnerische Richtigkeit sowie die Einhaltung der Zweckbestimmung best‚tigt 
werden.
UA 4531 – Allgemeine F‡rderung der Erziehung in der Familie
167 Das Land Hessen leistete unter der HHSt. .... 161000 bei einem Planansatz von 4.500,00 eine 
Zuweisung von 7.500,00. Es handelt sich um Zusch€sse gem‚ƒ der Richtlinie I.VI.- Kinder-
und Jugenderholung. Die Pr€fung des VN f€r das Land Hessen ergab keine Beanstandungen.
Die Stadt wandte ihrerseits f€r die Erholungspflege (HHSt. .... 760000) 5.175,40 auf, das sind 
1.989,36 weniger als im Vorjahr. Es handelt sich haupts‚chlich um Aktivit‚ten in den Ferien 
wie z. B. Fahrten in den Europa-Park Rust und Holiday-Park Hassloch sowie Anschaffungen in 
den Jugendh‚usern.
UA 4541 – F‡rderung von Kindern in Tageseinrichtungen
168 Das Rechnungsergebnis der HHSt. …. 761000 lag mit 331.706,00 €ber dem Ansatz von 1,39 
Mio.. Die Stadtverordnetenversammlung stellte am 19.09.2006 die notwendigen €pl. Mittel
gem. … 100 HGO bereit. Die Mehrausgaben von 23,86 % wurden begr€ndet mit
 der Erffnung von zwei Kindertagesst‚tten mit rund 200 Pl‚tzen,
 Neuf‚llen aufgrund des am 01.01.2005 in Kraft getretenen SGB II,
 Anstieg der Fallzahlen gegen€ber dem Vorjahr.
UA 4542 – F‡rderung von Kindern in Tagespflege
169 Der Hausfrauenbund erhielt aus der HHSt. .... 700000 einen Zuschuss von 44.643,00 f€r die
Tageseltern-/Tageskindervermittlung und die Tagesbetreuung in Notsituationen. Der Ansatz 
betrug 47.800,00. Ein VN lag vor, es ergaben sich keine Beanstandungen. Wir machten je-
E doch das Fachamt darauf aufmerksam, dass die Stadt bei dem VN 2005 Ausgaben f€r eine 
Kaution €ber 2.480,00 als zuschussf‚hige Kosten anerkannt hat. Diese Kaution ist nach Be-
endigung des Mietverh‚ltnisses an die Stadt zur€ckzuzahlen.
Die Ausgaben f€r Hilfen in Tagespflege (HHSt. .... 762000) betragen 58.810,35 bei einem 
Planansatz von 65.000,00. Das Rechnungsergebnis erhhte sich gegen€ber dem Vj. um 
3,17 %.
UA 4543 – Unterst€tzung selbstorganisierter F‡rderung
170 Der urspr€ngliche Ansatz von 3.090,00 wurde im 1. Nachtrag 2005 um 1.610,00 auf 
1.480,00 reduziert. Hieraus zahlte die Stadt im Berichtsjahr 1.104,00 an den Verein Bessun-
ger Rappelkiste e. V. aus. Der Zuschussempf‚nger hat die zweckentsprechende Verwendung 
des st‚dtischen Zuschusses nachgewiesen.

117
V Wie wir im Vorjahresbericht25 ausf€hrten, €berschritt der Verein 2004 zwar die zugebilligte 
Liquidit‚tsreserve, beantragte jedoch, diese Mittel zweckbestimmt in 2005 verwenden zu d€r-
fen. Unsere nachgehende Pr€fung ergab auch hier keine Beanstandungen.
UA 4550 – Andere Hilfen zur Erziehung nach † 27 Abs. 2 KJHG
171 Der UA 4550 tr‚gt im Haushaltsplan und den Nachtr‚gen 2005 die Bezeichnung „Andere 
B Hilfen zur Erziehung“ nach … 27 Abs. 2 KJHG. Im Stellenplan des gleichen Jahres wird der UA 
unter „Sozialverwaltung/St‚dtischer Sozialdienst“ gef€hrt. Wir haben die K‚mmerei auf die 
unterschiedlichen Bezeichnungen aufmerksam gemacht.
Bei dem UA wurden auƒer den Sachkosten bei den HHSt. …. 162000 und HHSt. …. 672000
(Erstattungen von/an andere/n Jugendhilfetr‚ger/n) erstmalig im HHj. 2005 auch Personal-
kosten mit 1.759.950,00 veranschlagt. Das Rechnungsergebnis weist 1.846.932,36 aus. Die 
in diesem UA veranschlagten und verausgabten Personalkosten f€hrten in den UA 4000 „Sozi-
alamt“ und 4070 „Jugendamt“ zu entsprechenden Einsparungen.
UA 4555 – Erziehung in Tagespflege
172 Der UA schlieƒt im HHj. 2005 mit einem Zuschussbedarf von 1.926.006,83 ab. Das sind 
88.917,55 (4,84 %) mehr als im Vorjahr.
Im HHj. 2005 mussten verschiedene HHSt. im Bereich der UA 4555-4561 ge‚ndert werden.
B Daher pr€ften wir, ob das Fachamt auf nicht mehr bentigte HHSt. gebucht hat. In zwlf 
F‚llen war dies der Fall. Auf unsere Beanstandung hin hat das Fachamt die angeordneten Bu-
chungen auf die neuen HHSt. umgebucht.
UA 4556 – Vollzeitpflege
173 Aus der HHSt. .... 761000 (Hilfe in Familienpflege) zahlt die Stadt Pflegegeld f€r Kinder und 
Jugendliche in Vollzeitpflege nach … 33 KJHG (SGB VIII). Die Zahlungen erfolgen an die Pflege-
familien oder im Rahmen des Kostenersatzes an den zust‚ndigen rtlichen Tr‚ger (… 89 a 
KJHG).
Im Berichtsjahr stiegen die der Fallzahlen von 100 aus dem HHj. 2004 auf 105 im HHj. 2005. 
Dennoch lag das Rechnungsergebnis 2005 mit 942.734,73 um 199.691,64 unter dem des 
Vorjahres.
UA 4565 – Vorl„ufige Ma…nahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
174 Auf der HHSt. ….. 761900 werden die Verbringungskosten f€r aufgegriffene Kinder und 
Jugendliche verbucht. Die Ausgaben hierf€r stiegen von 116.670,78 im Jahr 2004 auf 
686.536,73 (488,44 %).
25 Rdn. 162/2004

118
„berwiegend wurden aufgegriffene Kinder und Jugendliche bisher im Haus Waldeck in Obhut
genommen. Nach der Schlieƒung dieser Einrichtung im September 2004 musste ein neuer 
Tr‚ger f€r die Inobhutnahme gefunden werden. In dem Vertrag mit dem neuen Tr‚ger wurde 
eine j‚hrliche Zahlung von 515.244,00 festgelegt.
Deckungskreis „Erzieherische Hilfen“
175 Im Haushaltsplan standen f€r den Deckungskreis 13.433.000,00 zur Verf€gung, die im
2. Nachtragshaushaltsplan um 1,8 Mio. auf 15,233 Mio. erhht und bei HHSt. 01.4565
.761900 (Verbringungskosten f€r aufgegriffene Jugendliche) etatisiert wurden. Das Rech-
nungsergebnis weist 15.005.117,69 aus und liegt 587.312,34 (3,77 %) unter dem Ergebnis 
des Vorjahres26.
Aufgrund der Beratung im Magistrat am 21.09.2005 €ber die Erhhung des Budgets „Erziehe-
rische Hilfen“ erteilte uns Herr Oberb€rgermeister Hoffmann am 23.09.2005 einen Pr€fungs-
auftrag. Es sollte bis zum 06.10.2005 gepr€ft werden, ob beim Budget „Erzieherische Hilfen“ 
Einsparmglichkeiten gegeben sind.
Da in dem zur Verf€gung stehenden Zeitraum eine aussagef‚hige Pr€fung von Akten nicht 
mglich war, erstellten wir auf Grundlage der Zahlen aus den Finanzwesen „komFin“ und 
„newsystem kommunal (NSK)“ eine Gegen€berstellung der Jahre 2002 – 2004 sowie eine 
Hochrechnung f€r das Jahr 2005. Zur Kl‚rung der Sachverhalte f€hrten wir verschiedene Ge-
spr‚che mit der K‚mmerei und der Sozialverwaltung. Zur Kl‚rung des angesprochenen Prob-
lems haben wir zwei alternative Berechnungen vorgenommen:
 Bei der ersten Berechnung gingen wir davon aus, dass alle Zahlungen des Budgetrings 
f€r den Monat Dezember 2005 noch im HHj. 2005 gebucht werden. Diese Rechnungs-
abgrenzung entspricht den Vorgaben der k€nftigen kaufm‚nnischen Buchf€hrung und 
sollte, sofern es technisch mglich ist, bereits im aktuellen Jahr umgesetzt werden.
 Die zweite Berechnung basierte darauf, dass die Zahlungen f€r den Monat Dezember 
2005 €berwiegend im HHj. 2006 gebucht werden (Berechnung = Zwischenergebnis : 
10 x 12). Dies entspricht der seitherigen Buchungspraxis.
In unserem Schreiben vom 30.09.2005 an Herrn Oberb€rgermeister Hoffmann kamen wir zu 
folgendem Ergebnis:
E „Wir empfehlen, bereits jetzt die Rechnungsabgrenzung nach den Vorgaben der doppelten 
kaufm‚nnischen Buchfhrung vorzunehmen. Danach ergeben sich bei einem Haushaltsansatz 
von 13,433 Mio. fr den gesamten Budgetring voraussichtliche Mehrausgaben von etwa 
1,613 Mio.. Die im 2. Nachtragshaushaltsplan bereitgestellten 1,8 Mio. sind u. E. notwendig. 
Sie k…nnten allenfalls auf den genannten Betrag von rd. 1,613 Mio. gekrzt werden. Wir wei-
sen jedoch darauf hin, dass in dem Budgetring „Erzieherische Hilfen“ durch Ver‚nderungen 
der Fallzahlen kaum vorhersehbare ‰nderungen der Ausgaben m…glich sind.“
26 Rdn. 164/2004

119
UA 4583 – Ausgaben f€r sonstige Ma…nahmen
176 HHSt. .... 700000 (Patenschaften f€r 12 Kinder in Entwicklungsl‚ndern)
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr insgesamt 1.970,00 f€r Patenschaften f€r Kinder in Entwick-
lungsl‚ndern an folgende Tr‚ger aus:
 Kindernothilfe Duisburg e. V. 1.570,00
 Deutsch-Buddhistische-Humanit‚re Vereinigung e. V. 400,00
1.970,00
Die VN beider Zuschussempf‚nger f€r das Berichtsjahr lagen jeweils vor. Es ergaben sich kei-
ne Beanstandungen.
V Die Verwendungsnachweise der Kindernothilfe Duisburg e. V. f€r 2004 sowie der Deutsch-
Buddhistischen-Humanit‚ren Vereinigung e. V. f€r die Jahre 2003 und 2004 haben inzwi-
schen ebenfalls vorgelegen. Die Pr€fung dieser VN ergab ebenfalls keine Beanstandungen.

120
Abschnitt 46 – Einrichtungen der Jugendhilfe
177
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb - 764.973,36 4.651.250 4.661.110
Sonst. Finanzeinnahmen 30.018.777,87 2.887.820 2.415.576
Summe Einnahmen 29.253.804,51 7.539.070 7.076.686
Personalausgaben 13.971.100,67 12.090.610 13.442.713
Sachaufwand 3.789.254,62 3.837.470 4.082.309
Zuweisungen u. Zusch€sse 13.941.869,83 15.197.860 14.850.761
Summe Ausgaben 31.702.225,12 31.125.940 32.375.783
Zuschussbedarf 2.448.420,61 23.586.870 25.299.097
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 1.712.227 7,26%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 22.850.676 933,28%
Der auff‚llige Anstieg des Zuschussbedarfs beruht im Wesentlichen auf dem R€ckgang der 
Einnahmen bei HHSt. 1.4640.210000 (Dividenden).27
UA 4600 – St„dtische Jugendzentren
178
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2005
Planung
Hj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 5.281,30 9.200,00 16.159,17
Ausgaben 777.651,01 779.110,00 774.455,78
Zuschussbedarf 772.369,71 769.910,00 758.296,61
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -11.613,39 -1,51%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -14.073,10 -1,82%
Es handelt sich um Einnahmen und Ausgaben f€r die Jugendh‚user Hirschkpfe, Oettinger 
Villa, Akazienweg, DA-Eberstadt und Messeler Straƒe. 
Die Einnahmen 2004 waren durch eine Korrektur einer doppelten Sollstellung von Zuweisun-
gen des Landes (HHSt. .... 171000) aus dem Jahr 2003 rechnerisch reduziert. Seit 2004 er-
h‚lt die Stadt keine Zuweisungen f€r die Jugendh‚user in sozialen Brennpunkten mehr.
27 Rdn. 186

121
HHSt. .… 521000 (Anschaffung von geringwertigen Wirtschaftsg€tern)
B Die Anschaffung eines neuen PC f€r eines der Jugendh‚user erfolgte aus dem Verwaltungs-
haushalt statt aus dem Vermgenshaushalt. Wir baten das Fachamt um eine ordnungsgem‚-
ƒe Unterscheidung zwischen VWH und VMH.
Bei der Belegpr€fung fielen €berm‚ƒig h‚ufig fehlende Anlagen an den Anordnungen auf, die 
den Verweis auf die Akten der Sozialverwaltung tragen. Wir baten um pr€fungsf‚hige Unterla-
gen und die Beif€gung der Rechnungsbelege zu allen Anordnungen.
UA 4601 – Kinderhaus Paradies
179 Die Tr‚ger des Kinderhauses f€r die offene Kinder- und Jugendarbeit sind in einem Tr‚gerver-
bund zusammengeschlossen. Mitglieder sind:
 Stadt Darmstadt – Jugendamt
 Internationaler Bund (IB)
 Nachbarschaftsverein Eberstadt S€d e. V.
 Evangelische Kirchengemeinde Eberstadt S€d.
Die Stadt zahlte aus den nachstehend aufgef€hrten HHSt. Zusch€sse f€r das Kinderhaus:
HHSt. .... 700000 – Zusch€sse an die Tr‚ger 25.560,00
HHSt. .... 700100 – Zuschuss Nachbarschaftsheim 40.600,00
HHSt. .... 700200 – Zuschuss Internationaler Bund 143.000,00
HHSt. .... 700300 – Zuschuss an Ev. Kirche 20.300,00
229.460,00
Der Verwendungsnachweis 2005 aus HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an den Tr‚ger) liegt uns 
zwischenzeitlich zur Pr€fung vor. Es handelt sich um einen Betriebskostenzuschuss, den das 
Koordinationsteam des Tr‚gerverbundes verwaltet und abrechnet. Die zweckbestimmte Ver-
wendung des Zuschusses ist nachgewiesen. 
Der Nachbarschaftsverein erhielt wegen gestiegener anteiliger Personalkosten im Berichts-
B jahr eine zus‚tzliche Zahlung von 2.840,97 aus HHSt. 01.4603.700100 (Zusch€sse f€r die 
Personalkosten der offenen Jugendarbeit). K€nftig wird das Fachamt auf der zust‚ndigen 
Haushaltsstelle €berplanm‚ƒige Mittel beantragen.
Der Internationale Bund erh‚lt einen Zuschuss von bis zu 178.000,00. Im Berichtsjahr h‚tten 
163.000,00 ausgezahlt werden sollen. Der Verein musste jedoch nach der Pr€fung des Ver-
wendungsnachweises 2004 58.120,73 zur€ckzahlen. Hiervon behielt das Fachamt 22.000,00
ein (Auszahlungsbetrag 143.000,00). Wegen der K€rzung des Ansatzes im Nachtrag konnte 
der einbehaltene Betrag nicht in die Einnahme umgebucht werden. Den Restbetrag der R€ck-
zahlung von 36.120,73 €berwies der IB Ende 2005 auf HHSt. .... 178500 (R€ckforderung von 
Zusch€ssen).
Die Ev. Kirche legte den VN termingerecht vor. Sie hat die Zuschussmittel zweckentsprechend 
verwendet und erh‚lt wegen gestiegener Personalkosten im Berichtsjahr eine Nachzahlung 
von 1.117,47. Die Auszahlung erfolgt erst im Folgejahr.
Auƒer den Zusch€ssen an die verschiedenen Tr‚ger zahlte die Stadt aus diesem UA Personal-
kosten von 90.347,70 und Sachkosten von 40.628,21 (ohne Ber€cksichtigung von 1.107,04
Spenden).

122
UA 4602 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit/Jugendzentren
180 HHSt. …. 178500 (R€ckforderung von Zusch€ssen)
V Das Rechnungsergebnis bel‚uft sich auf 41.541,00. Aus den gepr€ften Verwendungsnachwei-
sen der Vorjahre sind von zwei Tr‚gern (Ev. Dekanat und Rope) Mittel von insgesamt 
10.807,70 im Berichtsjahr tats‚chlich zur€ckgezahlt worden. Der Kasseneinnahmerest von 
30.773,30 betrifft den Tr‚ger Rope aus der Pr€fung des Verwendungsnachweises 2004. 
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an die kirchlichen Tr‚ger)
Bei einem Planansatz von 65.240,00 zahlte die Stadt Darmstadt 64.433,00 als Zusch€sse an 
folgende Tr‚ger. 
 Evangelischer Regionalverwaltungsverband Darmstadt 35.405,34
 Bischfliches Ordinariat Mainz 18.334,66
 Jugendhaus Zigarrnkist (statt aus HHSt. …. 700100) 21.500,00
 Interne Umbuchung aus 01.4602.700100 - 10.807,00
64.433,00
F‚lschlicherweise erhielt das Jugendhaus Zigarrnkist €ber diese HHSt. einen Zuschuss von 
21.500,00. Dieser Betrag h‚tte zu Lasten der HHSt. .... 700100 (Zusch€sse an die freien Tr‚-
ger) ausgezahlt werden m€ssen. Dagegen erhielt das Bischfliche Ordinariat Mainz aus HHSt. 
.... 700200 (SKA – Internationales Jugendzentrum) zus‚tzliche Mittel von 3.721,46.
Die Verwendungsnachweise des Ev. Dekanats und Bischflichen Ordinariats f€r das Šk. Ju-
gendhauses Darmstadt-Kranichstein lagen vor. Beanstandungen ergaben sich nicht. Das Ev. 
Dekanat erh‚lt f€r 2005 eine Nachzahlung von 507,96. Beim VN des Bischflichen Ordinariats
lag ein „berschuss von 8.604,34 vor, der im Jahr 2006 auf HHSt. …. 178500 (R€ckforderung 
von Zusch€ssen) gebucht wird. 
HHSt. .... 700100 (Zusch€sse an die freien Tr‚ger)
Bei einem Planansatz von 125.520,00 zzgl. 13.789,38 im Nachtrag und 450,00 Abplanungen 
betrugen die Zusch€sse im Berichtsjahr 138.859,38. Die Zusch€sse gliedern sich wie folgt:
 Jugendhaus „Zigarrnkist“ 118.532,38
 Jugendhaus „HEAG-H‚uschen“ Arheilgen 9.520,00
 Interne Umbuchung auf 01.4602.700000 10.807,00
138.859,38
Das Jugendhaus Zigarrnkist erhielt aus HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an die kirchlichen Tr‚-
ger) zus‚tzliche Mittel von 21.500 (siehe oben). Das Fachamt vermeidet k€nftig die Auszah-
lung von Mitteln f€r einen Verwendungszweck aus verschiedenen Haushaltsstellen. 
Die VN der Jugendh‚user lagen vollst‚ndig vor. Der Tr‚ger des Jugendhauses Zigarrnkist, die 
Hemo-Jugend, hat die Mittel zweckentsprechend verwendet, jedoch lag am Jahresende ein 
„berschuss vor. Den Betrag von 840,42 zahlt der Tr‚ger im Jahr 2006 zur€ck. 
Den VN des Jugendhauses „Heag-H‚uschen“ pr€ften wir ohne Beanstandungen.
HHSt. .... 700200 (SKA – Internationales Jugendzentrum)
Der Zuschuss betrug 135.592,36 bei einem Planansatz von 139.000,00. Hiervon gingen 
116.682,40 an den Tr‚ger SKA. Bei den restlichen Mitteln von 18.909,96 handelt es sich um
B

123
Mietkosten als Direktzahlung an das Liegenschaftsamt. Der VN lag vor. Der SKA hat die Mittel 
zweckentsprechend verwendet. 
Aus dieser Haushaltsstelle zahlte das Fachamt zus‚tzlich 3.721,46 an das Bischfliche Ordi-
nariat (siehe HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an die kirchlichen Tr‚ger), sodass ein Rechnungs-
ergebnis von 139.313,82 entstand. Die „berschreitung von 313,82 ist im Rahmen der ge-
meinsamen Deckung der Zusch€sse an den SKA gedeckt (Deckungsring 43472). 
HHSt. .... 700300 (Zuschuss Verein Rope e. V. f€r Jugendclub „Der Stall“)
Bei einem Planansatz von 136.600,00 einschlieƒlich Nachtrag und €pl. Mitteln von 4.590,00 
erhielt der Zuschussempf‚nger den Zuschuss vollst‚ndig ausgezahlt. Der VN 2005 lag vor. Am 
Ende des Berichtsjahres lag der „berschuss unter der 20% Liquidit‚tsreserve. Einen
„berschuss aus Vorjahren zahlte der Verein teilweise zur€ck. Hinsichtlich des Restbetrags von 
30.773,30 aus 2004 erkannten wir nachtr‚glich weitere zweckentsprechende Aufwendungen 
an. Ferner €bertrug Herr B€rgermeister Glenz den verbleibenden R€ckzahlungsbetrag aus 
2004 durch r€ckwirkende Anhebung der Liquidit‚tsreserve in diesem Einzelfall auf die Folge-
jahre.
HHSt. .... 700400 (Jugendeinrichtung Kranichstein – Baustellencaf)
Der Ansatz von 192.000,00, der dem k€nftigen vertraglichen Umfang entspricht, reduzierte 
sich f€r das erste Betriebsjahr im Nachtrag auf 47.500,00.
Der IB erh‚lt gem‚ƒ Vertrag vom 30.04.2004 f€r die Errichtung des Baustellencafs einen 
einmaligen Betrag von 62.000,00. Im Vorjahr kamen wegen Verzgerungen nur 27.000,00 zur 
Auszahlung. Der Restbetrag von 35.000,00 wurde als HAR ins Berichtsjahr €bertragen. Die 
Verzgerungen erforderten die Erhhung der Mittel auf insgesamt 77.500 (Mehrbedarf von 
15.500,00). Der Echtbetrieb begann erst im November 2005. F€r diese Zeit erhielt der Tr‚ger 
anteilige Mittel von 32.000,00. Der VN 2005 lag vor. Die Mittelverwendung war zweckentspre-
chend. Der „berschuss lag unter der Liquidit‚tsreserve.
UA 4603 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit
181 HHSt. .... 700100 (Zusch€sse f€r Personalkosten der offenen Jugendarbeit)
Das Fachamt hat bei einem Planansatz von 151.590,00 Zusch€sse von 127.840,97 ausge-
zahlt. Das Ev. Dekanat (Matth‚usgemeinde) erhielt 102.000,00. Die Pr€fung des VN ergab 
eine „berzahlung von 1.291,15. Bei der Pr€fung des VN haben wir festgestellt, dass das Fa-
chamt die im April 2005 errechnete Nachzahlung f€r 2004 von 12.362,99 erst in 2006 geleis-
tet hat. Die aus 2003 zuviel €berwiesenen 108,69 waren bei unserer Pr€fung noch nicht ein-
behalten. Wir haben noch einmal erinnert.
Unter der HHSt. erhielt bis einschlieƒlich 2004 neben der Ev. Matth‚usgemeinde die
offene Kinder- und Jugendarbeit der katholischen Kirche f€r das Jugendcafe Knick 
(St.Elisabeth) einen Zuschuss von 23.000,00. Ab 01.01.2005 hatte die Kirche personelle und 
konzeptionelle ‡nderungen geplant. Die durch die Schlieƒung der Jugendcafes freiwerdenden 
Mittel sollten im Rahmen des Kinder- und Jugendzirkusses „Datterino“ Verwendung finden.
Der Frderverein Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDJK) erhielt f€r dieses Projekt 
Kinder- und Jugendzirkus „Datterino“ gem‚ƒ Vertrag einen Personalkostenzuschuss in Hhe 
der Aufwendungen einer halben Vollzeitstelle f€r eine p‚dagogische Kraft. Zu dem Vertrag ha-
ben wir Stellung genommen. Bei Pr€fung des Verwendungsnachweises haben wir festgestellt, 
dass das Fachamt den im Vertrag festgesetzten Hchstbetrag von 23.000,00 ausgezahlt hat. 
Die Personalkostenabrechnung wies f€r 2005 insgesamt 36.315,26 aus. Wir errechneten ei-
nen Zuschuss von 18.157,63. Wir haben das Fachamt gebeten, den zu viel gezahlten Betrag 
von 4.842,37 zur€ckzufordern.

124
Das Fachamt hat 2.840,97 an den Nachbarschaftsverein f€r das Kinderhaus Paradies ange-
ordnet, weil bei der hierf€r vorgesehenen HHSt. 1.4601.700100 nicht gen€gend Mittel vor-
handen waren 28. Den Verwendungsnachweis haben wir unter der „richtigen“ Haushaltsstelle 
geprft. Wir haben das Fachamt wie schon im Vorjahr aufgefordert, die Planungen fr Haus-
haltsans‚tze bedarfsgerecht vorzunehmen. Bei nicht ausreichenden Mitteln sind berplanm‚-
„ige Mittel zu beantragen.
HHSt. .... 700200 (Tr‚ger Spielmobil e. V.)
Der Haushaltansatz fr 2005 betrug 89.300,00 (Vorjahr 59.300,00). Dieser Betrag kam in vol-
ler H…he zur Auszahlung.
B Der VN f€r 2005 liegt noch nicht vor.
V Den VN 2004 haben wir Anfang 2006 gepr€ft. Der Nachweis war ordentlich gef€hrt, die 
vorgelegten Belege waren vollst‚ndig. Die Pr€fung ergab nur kleinere Feststellungen, die wir 
bei der Abrechnung ber€cksichtigt haben. Die zweckentsprechende Verwendung des st‚dti-
schen Zuschusses konnte best‚tigt werden. Wir haben das Fachamt gebeten, den Zuschuss-
empf‚nger noch einmal auf die rechtzeitige Vorlage des Verwendungsnachweises hinzuweisen.
HHSt. .... 700300 (Zusch€sse f€r die offene Kinder- und Jugendarbeit der ev. Kirche)
Der Planansatz von 259.800,00 kam in voller Hhe zur Auszahlung. Das Ev. Dekanat Darm-
stadt-Stadt erhielt 239.800,00.
Durch eine Zusatzvereinbarung zum Rahmenvertrage erhht sich das Gesamtbudget ab 
01.01.05 um 95.000,00 auf 239.800,00 (Vorjahre 144.800,00) f€r 2005. Ab 2006 erhht sich 
dieser Betrag noch einmal um 40.000,00 auf 279.800,00. Mit diesen zus‚tzlichen Finanzmit-
teln verpflichtet sich das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt die im Rahmenvertrag beschriebenen 
Leistungen auch in den Folgejahren aufrecht zu erhalten. Auf dem vorgelegten VN fehlte der 
Pr€fvermerk des kirchlichen Rechnungspr€fungsamtes. Wir haben das
Fachamt gebeten, darauf zu achten, dass Zuschussempf‚nger, die eine eigene Pr€fungsein-
richtung unterhalten einen Pr€fvermerk anzubringen haben29. Den Verwendungsnachweis f€r 
2005 haben wir ohne Feststellungen gepr€ft. Der Zuschuss der Stadt Darmstadt deckt jetzt 
88,70 % (2004 ca. 67%) der nach dem Rahmenvertrag zu ber€cksichtigenden Ausgaben.
Weitere 20.000,00 konnten f€r das Projekt „Essen und Sport“ an das Ev. Dekanat ausgezahlt 
werden. Auch diesen VN haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
28 Rdn. 179
29 Entsprechend den Allg. Nebenbestimmungen des Landes Hessen (vorl. VV zu … 44 LHO)

125
4606 – Albert-Schweitzer-Haus
182
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 179.867,55 246.110,00 177.941,79
Ausgaben 454.439,58 519.790,00 456.689,82
Zuschussbedarf 274.572,03 273.680,00 278.748,03
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 5.068,03 1,85%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 4.176,00 1,52%
Der Kostendeckungsgrad der Einrichtung bleibt mit 38,96 % leicht unter dem des Vorjahres.
Im Vergleich zum Jahr 2004 verringerten sich die Einnahmen um 1,08 % bei gleichzeitiger 
Erhhung der Ausgaben um 0,49 %. Das Rechnungsergebnis der HHSt. .... 110000 (Benut-
zerentgelte) von 167.583,40 liegt um ca. 65.000,00 unter dem Ansatz. 
Im HHj. 2005 pr€ften wir die Auslastung des Albert-Schweitzer-Hauses anhand der statisti-
schen Zahlen der Einrichtung im Vergleich zu den Vorjahren.
2002 2003 2004 2005
Ver„nderungen Š der 
Vorj. zu 2005 (in %)
Anzahl der 
Gruppen 136 127 150 129 -6,3
Gruppen 
bis 4 Tage 99 102 122 94 -12,7
Gruppen 
€ber 4 Tage 37 25 28 35 16,7
Teilnehmer 
an Freizeiten 410 315 447 555 42,1
Gesamt€ber-
nachtungen 13.098 10.288 10.218 11.275 0,7
Anzahl der Mahl-
zeiten 52.398 41.162 40.820 45.433 1,4
Anzahl der G„ste 3.758 3.373 4.021 4.035 8,5
 
Steigerungen in der Belegung des Albert-Schweitzer-Hauses sind im Bereich der Freizeiten 
und bei den Gruppen €ber vier Tage zu verzeichnen. Das Freizeitheim wurde im Jahr 2005 
zwar von weniger Gruppen besucht, aber diese blieben l‚nger vor Ort. Dies zeigt sich eben-
falls an der Zunahme der Mahlzeiten.
 
Die Kassenpr€fung vom 07.09.2005 ergab keine Beanstandungen. Ein Groƒteil der Benut-
zungsgeb€hren des Albert-Schweitzer-Hauses nimmt die Abteilung Jugendfrderung (siehe UA 
4070) bar ein. Die Pr€fung dieser Zahlstelle am 01.03.2005 verlief ebenfalls ohne Beanstan-
dungen.

126
UA 4607 – Zusch€sse an sonstige Tr„ger der ‡ffentlichen Jugendhilfe
183 HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Tr‚ger)
Bei einem Planansatz von 18.300,00 zahlte die Stadt 17.666,27 an 3 Tr‚ger.
Wir haben alle Verwendungsnachweise gepr€ft. 
Der Verein Naturfreundejugend Eberstadt liegt mit seinem Geldbestand zum 31.12.2005
€ber der zul‚ssigen Liquidit‚tsreserve. Wir haben uns wegen der Bauvorhaben des Vereins 
damit einverstanden erkl‚rt, dass auf eine R€ckforderung des die Liquidit‚tsreserve €berstei-
genden Betrages verzichtet wird.
In Bezug auf den Jugendhof Bessunger Forst haben wir das Fachamt gebeten k€nftig auf die 
Vorlage eines Sachberichtes zu achten. Der Verein hat den Sachbericht f€r 2005 nachge-
reicht. Die Pr€fung ergab keine Feststellungen.
Auch den VN des Deutschen Jugendherbergswerkes haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
UA 4620 – Einrichtungen der Jugendhilfe
184 HHSt. .... 700000 (M€tterzentrum Darmstadt)
Bei einem Planansatz von 21.600,00 hat die Stadt Zusch€sse von 12.180,00 ausgezahlt. 
3.680,00 erhielt das Mutter-Kind-Caf, 8.500,00 gingen an www.familien-willkommen.de. 
Mitte des Jahres 2005 hat der Hausfrauenbund beschlossen, das Projekt www.familien-
willkommen.de in die Tr‚gerschaft der Stadt (Frauenb€ro) €berzuleiten. Der Magistrat hat am 
05.10.2005 beschlossen, im UA 0252 (Frauenb€ro) eine HHSt. „Zuschuss M€tterzentrum“ 
einzurichten, aus der zweckgebunden die bereits beschlossene Frderung an das M€tterzent-
rum ausgezahlt werden sollte. Dies sollten 2005 noch 6.172,00 sein. Das Frauenb€ro hat 
5.843,00 zu Lasten der HHSt. 1.0252.718100 (Zuschuss an M€tterzentrum f€r
„www.familien-willkommen.de) ausgezahlt.
Auf einer weiteren neu zu schaffenden HHSt. (1.0252.600300) sollten die Restmittel von 
3.577,00 eingestellt werden, die vom Frauenb€ro selbst bewirtschaftet werden (Kindertages-
st‚tten – Datenbank und „berarbeitung des Internet – Portals).
Den VN f€r das Mutter-Kind-Caf haben wir ohne Feststellungen gepr€ft. 
Bei der Pr€fung des VN www.familien-willkommen.de €ber insgesamt 14.343,00 errechnete 
sich eine „berschreitung der Liquidit‚tsreserve, die das Frauenb€ro zur€ckgefordert hat.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss Wildwasser)
Den Plansatz von 69.500,00 zahlte die Stadt in voller Hhe aus. Der Zuschuss wird f€r M‚d-
chenarbeit einschlieƒlich Pr‚vention gew‚hrt.
Die Pr€fung des VN ergab, dass die in den Zuschussrichtlinien geforderte Eigenbeteiligung von 
20 % der Gesamtausgaben vom Verein nicht aufgebracht werden kann. Das Fachamt hat hier-
f€r die Genehmigung des B€rgermeisters eingeholt. Weitere Feststellungen hat die Pr€fung 
des Verwendungsnachweises nicht ergeben.
Der Magistrat hat der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages (Neustrukturierung und 
Kommunalisierung sozialer Hilfen in Hessen) zum 01.01.2006 zugestimmt.

127
4621 – Familienzentrum – Familienbildungsst„tte - Erziehungsberatung
185
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 148.830,64 138.050,00 146.998,19
Ausgaben 628.372,92 1.015.850,00 1.102.015,12
Zuschussbedarf 479.542,28 877.800,00 955.016,93
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 77.216,93 8,80%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 475.474,65 99,15%
Seit dem Berichtsjahr sind die Familienbildungsst‚tte und die Erziehungsberatung organisato-
risch im Familienzentrum verbunden. Die Stadt hat die Ans‚tze aller Haushaltsstellen des UA 
4071 (Erziehungsberatung) auf den UA 4621 €bertragen. Dies spiegelt sich im Vergleich der 
Rechnungsergebnisse wieder (Verdoppelung des Zuschussbedarfs).
Aus diesem Grund kann das Kosten-/Leistungsverh‚ltnis der Familienbildungsst‚tte nicht ana-
log zu den Vorjahren beurteilt werden. Die folgende Aufstellung enth‚lt allein die Teilnehmer 
der ehemaligen FBS. Bei dem Zahlenmaterial handelt es sich um einen Auszug aus dem Jah-
resbericht des Familienzentrums 2005.
Auszug aus dem Jahresbericht des Familienzentrums – Bereich Familienbildungsst‚tte:
2001 2002 2003 2004 2005
Teilnehmende FBS gesamt 12.588 13.803 13.304 12.919 13.269
Davon erm‚ƒigt (incl. Kinder)
In Prozent
5.272
41,9
5.616
40,7
5.675    
42,7
5.476      
42,4
5.741
43,3
Zahl der Kurse 856 947 938 957 956
Auszug aus dem Jahresbericht des Familienzentrums – Bereich Erziehungsberatung:
2005
Minderj‚hrige in der Beratung 435
Kontaktaufnahme  
… durch Mutter 401
….durch Vater (teilweise beide Eltern) 200
… durch andere 18
Kontaktanbahnung 
… durch Eigeninitiative 203
….durch andere (‰rzte, Schule, ‰mter) 232
Lebenssituation der Minderj‚hrigen  
… bei den Eltern 230
… bei allein erziehenden Mttern 166
… bei Elternteil mit Stiefelternteil 27
… bei Sonstigen (Vater, andere Angeh…rige, Pflegefamilie) 12
Geleistete Fachstunden 3.491
Wir prften die Kasse der Familienbildungsst‚tte am 17.03.2005 ohne Beanstandungen.

128
UA 4640 – St„dtische Kindertagesst„tten
186 Vorbemerkung:
Die Stadt f€hrt die st‚dtischen Kindertagesst‚tten seit dem HHj. 2000 als Betrieb gewerbli-
cher Art. Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft hat die Stadt dem Betriebsverm-
gen der Kindertagesst‚tten einen Teil der HEDAG-Anteile zugeordnet.
Rechnungsergebnisse 2002 2003 2004 2005
Einnahmen
HHSt. .... 170000 
Steuererstattungen 132.106,06 8.867.600,00 6.052.918,00 645.990,00
HHSt. .... 210000 
Dividenden 311.464,28 33.185.955,84 21.518.777,87 2.415.575,57
Ausgaben
HHSt. .... 655500 –
Steuerberatungskosten 74.219,91 39.879,43 15.245,01 16.934,95
Um einen realistischen Vergleich mit den Vorjahren und eine Ermittlung des Kostendeckungs-
grades zu ermglichen, haben wir folgende Einnahmen und Ausgaben, die mit der Neuord-
nung der Stadtwirtschaft zusammenh‚ngen, heraus gerechnet:
Planung Re-Ergebnis
HHSt. .... 170000 – Steuererstattungen 772.280,00 645.990,00
HHSt. .... 210000 – Dividenden 2.887.820,00 2.415.575,57
HHSt. .... 655500 – Steuerberatungskos-
ten
25.000,00 16.934,95
187
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 3.346.215,55 3.315.000,00 3.386.299,64
Ausgaben 13.067.421,34 12.546.820,00 13.957.246,70
Zuschussbedarf 9.721.205,79 9.231.820,00 10.570.947,06
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 1.339.127,06 14,51%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 849.741,27 8,74%

129
Um einen besseren Vergleich mit dem Vorjahr zu ermglichen, haben wir nachfolgend einige 
weitere Zahlen zusammengestellt:
2004 2005 Ver„nderung
in %
Einnahmen 3.346.215,55 3.386.299,64 1,20
Ausgaben 13.067.421,34 13.957.246,70 6,81
Ergebnis UA 9.721.205,79 10.570.947,06 8,74
Kita-Pl‚tze lt. Erl‚ute-
rungen zum HH-Plan/VN 1889 1887 - 0,11
Einnahm. pro Platz/Jahr 1.771,42 1.794,54
Monat 147,62 149,55 1,31
Ausgab. pro Platz/Jahr 6.917,64 7.396,53
Monat 576,47 616,38 6,92
Zuschuss pro Platz/Jahr 5.146,22 5.601,99
Monat 428,85 466,83 8,86
Kostendeckungsgrad in % 25,61 24,26
Bei dem Zuschussbedarf pro Platz/Jahr bzw. Monat handelt es sich um Durchschnittswerte. 
Die unterschiedlichen Aufwendungen f€r die verschiedenen Arten von Kindertagesst‚tten 
(Krippe, Kindergarten und Hort) sind hierbei nicht ber€cksichtigt.
Der Zuschussbedarf hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren wie folgt ver‚ndert:
Zuschussbedarf Ver„nderung zum 
Vorjahr
Ver„nderung zum
Vorjahr %
2002 8.786.587,64 +1.025.507,20 11,67
2003 9.283.970,79 + 497.383,15 5,36
2004 9.721.205,79 + 437.235,00 4,50
2005 10.570.947,06 + 849.741,27 8,04
Im Vergleich zum Planansatz erhhte sich der Zuschussbedarf um 849.741,27. Die Mehraus-
gaben sind auf gestiegene Personalkosten und fehlende Einnahmen im Bereich der Personal-
kostenzusch€sse f€r Integrationskinder (siehe unten) zur€ckzuf€hren.
 
Die Stadt hatte aus Mitteln der HHSt. 1.4122.740700 (Integration behinderter Kinder in Ta-
geseinrichtungen) zu Gunsten der HHSt. .... 162100 (Erstattung von Personalkosten f€r Integ-
ration) f€r mehrere Kindertagesst‚tten Personalkostenzusch€sse (Ansatz 330.000) zu 
B zahlen. Im Berichtsjahr erfolgte diese innere Verrechung wegen Vakanz der Abteilungsleitung 
nicht.
HHSt. .... 171000 (Zuweisungen Land Hessen)
Das Land Hessen leistete eine Zuweisung von insgesamt 698.981,91 (Planansatz 470.000) 
nach dem Hessischen Kindergartengesetz u.a. f€r Einrichtungen mit hohem Ausl‚nder- und 
Aussiedleranteil und nach der Kinderoffensive des Landes f€r erweiterte Šffnungszeiten.
Die Zuweisungen des Landes gelangen als Gesamtbetrag in den st‚dtischen Haushalt, ohne 
dass eine haushaltstechnische Zuordnung auf die einzelnen Einrichtungen erfolgt.

130
HHSt. .... 570000 (Lebensmittel)
V Bereits bei der Pr€fung f€r den Schlussbericht 1998 hatten wir festgestellt, dass in den 
UA 4606, 4640, 4660 f€r das HHj. 1998 €ber 1,15 Mio. DM f€r Lebensmittel gezahlt wurden.
F€r das Berichtsjahr gliedern sich die Ausgaben f€r Lebensmittel .... 570000 wie folgt auf:
4606 Albert-Schweitzer-Haus 58.298,42
4640 Kindertagesst‚tten 559.360,83
Gesamt 617.659,25
Die Bestellungen erfolgten bei einer Vielzahl von Lieferanten. Eine Koordinierung war nicht 
erkennbar. Wir stellten in den vergangenen Jahren gravierende Preisunterschiede fest und ha-
ben mit Unterst€tzung des Rechtsamtes das Fachamt darauf hingewiesen, dass wir sowohl 
aus Gr€nden der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit als auch wegen der von der Stadt zu be-
achtenden Vergabevorschriften (VOL) die Ausschreibung der Leistungen f€r erforderlich hal-
ten.
Das Albert-Schweitzer-Haus haben wir aufgrund seiner r‚umlichen Trennung von der Aus-
schreibung ausgenommen. F€r den Bereich der Kindertagesst‚tten sollte die Getr‚nkeaus-
schreibung vorweg genommen werden. Seit Fr€hjahr 2006 beliefert ein durch Ausschreibung 
ermittelter zentraler Getr‚nkevertrieb alle Einrichtungen.
Das Kinderhaus Messeler Straƒe ist nach dem Beschluss des Magistrats vom 11.10.1978 vom 
Elternentgelt befreit, da es in einem sozialen Brennpunkt liegt. Jedoch wird das Essensgeld 
aus sozialen und p‚dagogischen Gr€nden monatlich bar vor Ort erhoben. Die Ausgaben wer-
den getrennt von den Einnahmen in einem Kassenbuch verbucht. Die Gegen€berstellung von 
Kassenistbestand und Kassensollbestand ergab bei unserer Pr€fung der Zahlstelle am 
08.03.2005 keine Beanstandungen.
Im Jahr 2005 pr€ften wir im Rahmen unserer Pr€fungsplanung als Schwerpunktpr€fung
die Kindertagesst‚ttenentgelte von der Erhebung, €ber Stundenzukauf im Rahmen der Flexibi-
lisierung, Beitragsfreistellungen, die Erfassung im Programm „BOS ektia“ sowie die Schnitt-
stelle zum Finanzprogramm NewSytem Kommunal (NSK).
Hierbei w‚hlten wir aus 26 st‚dtischen Einrichtungen je eine Kinderkrippe (Kinderwelt), einen 
Kindergarten (Janusz-Korczak-Haus) sowie einen Hortbereich (Ernst-Ludwig-Park) aus.
Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass bei der Erhebung der Kindergartenbeitr‚ge 
Nachbesserungsbedarf im Bereich der Einkommens€berpr€fung durch die Einrichtungen be-
B steht. Wir stellen M‚ngel bei der Anwendung der Beitragsbefreiung nach der st‚dtischen 
Mehrkindregelung oder der Aktualisierung der Freistellungsantr‚ge wegen geringem Einkom-
men fest. Wir empfehlen alle Einrichtungen davon zu unterrichten, den Vordruck „Antrag auf 
Freistellung“ oder „Mehrkindregelung“ bei der j‚hrlichen „berpr€fung der Einkommensver-
h‚ltnisse in den F‚llen von Beitragsreduzierungen auszuf€llen und immer von den Antragstel-
lern zur Versicherung der Vollst‚ndigkeit und Wahrheit unterschreiben zu lassen.
Die Umsetzung der Zukaufstunden im Rahmen der Flexibilisierung der Šffnungszeiten er-
scheint aufw‚ndig, aber in der Rechungsstellung unproblematisch. 
Groƒen Unmut auf Seiten der Eltern brachte die Programmumstellung auf BOS ekita, damit 
verbundener Eingabefehler und der daraus resultierenden doppelten Abbuchung. Diese Prob-
leme sind zwischenzeitlich behoben. 
Durch unterschiedliche Zust‚ndigkeiten innerhalb der Abteilung Kindertagesst‚tten gibt es bei 
Einrichtungswechsel oder Betreuungsende Informationsdefizite bei den Sachbearbeitern,

131
was zu fehlerhaften Sollstellungen bei den Entgelten f€hrt. Wir baten darum, die Zug‚nge und 
Abg‚nge von Kindern allen betroffenen Sachbearbeitern bekannt zu geben.
Ein weiteres Problem sind die hohen R€ckst‚nde bei den Kindertagesst‚ttenentgelten (ca. 
200.000 im Berichtsjahr). Die Beitreibung der Kasseneinnahmereste ist (aufgrund der be-
kannten prek‚ren Situation auf der Stadtkasse) unbefriedigend.
Im Rahmen der Pr€fung stellten wir fest, dass die Voraussetzungen f€r die vollst‚ndige Bei-
tragsbefreiung im Kinderhaus Messeler Straƒe (siehe oben) nicht mehr vorliegen. Wir emp-
E fehlen hier analog zu den €brigen KitaŽs eine individuelle Freistellung vom Entgelt nur nach 
einer j‚hrlich durchzuf€hrenden Einkommens€berpr€fung der Eltern auszusprechen.
UA 4641 – Zusch€sse an Kirchen f€r Kindertageseinrichtungen
188 HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Kirchen)
Bei einem im Nachtrag gek€rzten HH-Ansatz von 7.212.500,00 (Vorjahr 7.054.630,00) zahlte 
die Stadt insgesamt Zusch€sse von 6.721.079,00 (Vorjahr 7.010.120,72) f€r die Kinderta-
geseinrichtungen der kirchlichen Tr‚ger. 
Der Anteil der Kirchen an den Betriebskosten f€r die kirchlichen Kinderbetreuungseinrichtun-
gen hat sich von 24 % bis einschlieƒlich 2002 auf 15 % ab 01.01.2003 verringert. Die finan-
zielle Belastung der Stadt hat sich entsprechend erhht.
Der Zuschuss 2005 setzt sich wie folgt zusammen:
Vertragliche Verpflichtungen 2005 gegen€ber den Tr‚gern 6.837.766,25
abz€glich „berzahlungen in den Vorjahren 116.687,25
zuz€glich Nachzahlungen aus Vorjahren 0,00
Auszahlungen 2005 (= Rechnungsergebnis) 6.721.079,00
Obwohl sich die Zahlungsverpflichtungen gegen€ber den kirchlichen Einrichtungen gegen€ber 
dem Vorjahr nicht verringert haben, ist die Zuschusssumme f€r 2005 niedriger als 2004. In 
der Vergangenheit erhielt das Ev. Rentamt Dreieich die Zusch€sse f€r die Ev. Kinderbetreu-
ungseinrichtungen in Wixhausen (Vorjahr 450.000,00). Durch eine organisatorische ‡nderung 
gehrt das Ev. Rentamt ab 2005 zum Bezirk des Ev. Dekanats Darmstadt, so dass 2005 keine 
Zuschusszahlung mehr an das Ev. Rentamt Dreieich erfolgte. Die Zuschusszahlung an das Ev. 
Dekanat lag nur um 139.000,00 hher als im Vorjahr, so dass 2007 mit einer deutlichen 
Nachzahlung zu rechnen ist.
Die Ausgaben dieser Haushaltstelle haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt:
2002 2003 2004 2005
4.656.787,92 7.847.634,83 7.010.120,72 6.721.079,00
An den laufenden Betriebskosten beteiligte sich die Kirche 2002 noch mit 24 % (Vorjahre
27 %) nach Abzug der Zusch€sse f€r die Integration von Ausl‚nderkindern und behinderten 
Kindern, Kostenerstattung f€r Verpflegung, eigenfinanzierte Schuldentilgung u.‚. Ab 
01.01.2003 reduzierte sich der Anteil der Kirche auf 15 % mit der Maƒgabe, dass bei den er-
rechneten Betriebskosten die Zusch€sse nach dem Hess. Kindergartengesetz angerechnet

132
werden und somit nicht mehr in den Finanzierungsanteil der Kirche einflieƒen, sondern der
Stadt belassen werden.
 Das Ev. Dekanat (17 Kindertagesst‚tten) hat in den Jahren 2000 bis 2005 folgende Zu-
sch€sse erhalten:
2000 2.119.694,96
2001 2.326.378,06
2002 2.400.000,00
2003 5.211.000,00 *
2004 4.379.000,00
2005 4.540.000,00
* Mitte Dez. 2002 hat das Fachamt 1.018.000,00 als Abschlagszahlung f€r 2002 geleistet, 
die das HHj. 2003 belastete.
B Alle VN liegen noch dem Fachamt zur Vorpr€fung vor.
 Das Kath. Dekanat (6 Kindertagesst‚tten) hat in den Haushaltsjahren 2001 bis 2005 er-
halten:
2001 613.550,26
2002 1.270.000,00
2003 1.188.000,00
2004 1.235.500,00
2005 1.254.000,00
V 2005 haben wir die Verwendungsnachweise 2001 und 2003 (2002 steht noch aus) des Kath. 
Dekanats f€r die 6 Kindertagesst‚tten gepr€ft. Bei allen Kindertagesst‚tten haben wir Berich-
tigungen vorgenommen. Verschiedene R€ckfragen hat das Katholische Dekanat noch nicht 
beantwortet, so dass die Pr€fung f€r 2001und 2003 noch nicht abgeschlossen werden konnte.
V Die VN 2002, 2004 und 2005 lagen noch nicht vor. Wir haben das Fachamt erneut erinnert.
 Das Ev. Rentamt Dreieich hat f€r die Kinderg‚rten Bert-Brecht-Str.16 und
Untergasse 1
2003 586.436,77
2004 450.000,00
V als Zuschussraten erhalten. Beide Verwendungsnachweise liegen uns noch nicht zur Pr€fung 
vor.

133
Seit 22.04.2002 hat die Ev. Kirchengemeinde Wixhausen in der bestehenden Kindertages-
st‚tte Bert-Brecht-Str. 16 eine Hortgruppe mit 15 Pl‚tzen eingerichtet. Die Hortgruppe wird 
nach einem Vertrag mit der Ev. Kirche Wixhausen zu 100 % von der Stadt finanziert.
Der Zuschuss ist in den o.a. Summen enthalten.
 Die Kirchengemeinde St. Elisabeth hat 2005 246.000,00 erhalten. Der VN liegt uns vor. 
Die Pr€fung steht noch aus.
 Der Advent-Kindergarten hat 2005 einen Zuschuss von 64.079,99 erhalten. Den VN haben 
wir ohne Feststellungen gepr€ft.
 Das Elisabethenstift Darmstadt hat 2005 einen Zuschuss von 617.000,00 erhalten. Der VN
liegt zur Pr€fung vor. Die Pr€fung steht noch aus. 
V F€r 2004 hat das Elisabethenstift einen Zuschuss von 552.541,72 erhalten. Den VN haben wir 
2006 ohne Feststellungen gepr€ft.
UA 4642 – Zusch€sse an freie Tr„ger f€r Kindertageseinrichtungen
189 Betreuungsangebote an Grundschulen:
Seit dem Jahr 2004 sind die Landeszuweisungen und Zusch€sse an Vereine der betreuenden
Grundschulen vom UA 4070 in den UA 4642 verschoben.
Das Land Hessen frdert die Betreuungsangebote an Grundschulen und Grundstufen der selb-
st‚ndigen Schulen f€r Lernhilfe und Sprachheilschulen seit 01.01.2003 mit einer pauschalen 
Zuweisung von unver‚ndert 5.112,92 je Einrichtung.
F€r 2005 ergibt sich folgende Darstellung:
Einnahmen HHSt. .... 171000 (Zuweisungen 
Land Hessen f. betreuende Grundschulen) 112.484,24
HHSt. …. 178500 (Einnahmen aus R€ckforderungen) 52.375,15
Ausgaben nach dem VN f€r das Land Hessen 407.580,32
Eigenanteil der Stadt 242.720,93
Der rechnerische Eigenanteil der Stadt Darmstadt ist geringer als in den Vorjahren, weil R€ck-
forderungen (auch aus Vorjahren) vermehrt geltend gemacht und erstmals richtigerweise als 
Einnahmen gebucht wurden.

134
Die R€ckforderungen des Betriebskostenzuschusses (BKZ) gliedern sich wie folgt:
Frderverein Astrid-Lindgren-Schule BKZ 2003 4.182,99
Frderverein Bessunger Schule BKZ 2003 11.880,79
Frderkreis Elly-Heuss-Knapp-Schule BKZ 2003 1.343,53
Frderkreis Erich K‚stner-Schule BKZ 2003 2.629,35
Frderverein Frankensteinschule BKZ 2003 3.519,99
Sch€lerbetreuung Andersenschule BKZ 2004 4.476,28
Frderverein Bessunger Schule BKZ 2004 5.278,35
Die Maulw€rfe (Ch.-Morgenstern-Schule) BKZ 2004 6.048,65
Verein an der Ludwig-Schwamb-Schule BKZ 2004 8.212,31
Frderverein Wilhelm-Hauff-Schule BKZ 2004 4.802,91
Gesamtbetrag an Einnahmen aus R€ckforderung 52.375,15
Im Berichtsjahr befanden sich alle Betreuungseinrichtungen in freier Tr‚gerschaft. 20 Tr‚ger-
vereine erhielten Zusch€sse von insgesamt 359.849,96 (Vorjahr 388.721,80) aus der HHSt. 
.... 700300 (Zusch€sse an Vereine f€r Horte der betreuenden Grundschulen). Die Verteilung 
erfolgt aufgrund eines Sockelbetrages und eines individuellen Frderungsbetrages (Verteiler-
schl€ssel nach Sch€lerzahlen) der jeweiligen Grundschule.
Das Fachamt legte von siebzehn Tr‚gervereinen Verwendungsnachweise aus dem Jahr 2005
zur Pr€fung vor.
V Weiterhin pr€ften wir drei VN aus dem Jahr 2004. Ein VN aus 2004 vom Frderverein der 
Wilhelm-Busch-Schule steht weiterhin aus.
Der Frderverein der Mornewegschule hat die Tr‚gerschaft im Jahr 2003 ohne Kenntnis der 
Stadt an den ASB abgegeben. Die Zusch€sse der Stadt leitete der Frderverein an den ASB 
weiter, der die gesamte Betreuung einschlieƒlich der Erhebung der Elternentgelte organisiert. 
Die Vorlage der VN vom Frderverein Mornewegschule stehen seit 2003 aus. 
Die j‚hrliche Zuschusshhe bezogen auf ein betreutes Kind lag im Jahr 2005 zwischen 205,76 
und 849,90. Das Missverh‚ltnis beruht auf dem angewandten Verteilungsschl€ssel, der die 
Zuschusshhe an die Gesamtsch€lerzahl der jeweiligen Schule kn€pft – unabh‚ngig von den 
tats‚chlich zu betreuenden Kindern. 
Eine Zuschussberechnung nach der Gesamtsch€lerschaft kann auf eine Ausweitung der 
Betreuungspl‚tze keine R€cksicht nehmen und gibt hierf€r keine Anreize. Wir haben daher 
E empfohlen, als Maƒstab f€r die Verteilung k€nftig die Zahl der Betreuungspl‚tze und 
-stunden zu w‚hlen. Die Dezernentin und das Fachamt haben sich unserer Ansicht ange-
schlossen und eine entsprechende Vorlage f€r den Magistrat erstellt. Der Magistrat hat der 
Neuverteilung am 25.10.2006 zugestimmt. Die Umsetzung der Magistratsvorlage ist zum 
01.01.2007 geplant.
190 HHSt. .... 700100 (Zusch€sse an freie Tr‚ger)
Im Berichtsjahr hat die Stadt bei einem im Nachtrag um 826.430,00 reduzierten Planansatz 
von 5.017.470,00 insgesamt 5.335.809,97 (Vorjahr 4.473.542,44) als Zusch€sse f€r die Ta-
geseinrichtungen der freien Tr‚ger ausgezahlt.
Die Zuschusszahlung f€r 2005 setzt sich wie folgt zusammen:
Vertragliche Verpflichtung gegen€ber den Tr‚gern 2005 5.563.625,85
+ Nachzahlungen f€r Vorjahre 205.720,83
./. „berzahlungen aus Vorjahren 433.536,71
Rechnungsergebnis 5.335.809,97

135
Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten Jahren wie folgt:
2001 2002 2003 2004 2005
3.239.122,88 3.548.253,04 4.109.484,76 4.473.542,44 5.335.809,97
Die weitere Steigerung der Zusch€sse von 2004 auf 2005 um ca. 850.000,00 hat verschiede-
ne Gr€nde:
 die j‚hrliche allgemeine Kostensteigerung
 die kleineren freien Tr‚ger stellen vermehrt Verwaltungskosten und Entgelte f€r die 
Betreuung durch Eltern in Rechnung
 die Erhhung der Frderung ab 01.01.2004 auf 70 % der durch anderweitige Einnahmen 
nicht gedeckten Ausgaben hat sich durch hhere Nachzahlungen im Jahr 2005 f€r die Be-
triebskostenabrechnung 2004 ausgewirkt
 die zum 01.04.2004 gegr€ndete Waldkindergartengruppe an TU und FH ist von sechs zu 
betreuenden Kindern auf 20 belegte Pl‚tze bis Ende 2005 angewachsen
 ein weiterer Kindergarten „Naturkindergarten Darmstadt-Eberstadt“ (18 belegte Pl‚tze) 
kam hinzu
 Der Arbeiter-Samariter-Bund hat 300.000,00 f€r die neue Kita „Papillon“ als Abschlags-
zahlung erhalten.
Insgesamt haben wir die VN von 14 Tr‚gern gepr€ft. Die Pr€fung von 11 Verwendungsnach-
weisen ergab keine bzw. nur geringf€gige Feststellungen. Bei zwei Tr‚gern gab es Feststellun-
gen, die gekl‚rt werden konnten. Wir haben die Betriebskostenabrechnungen entsprechend 
berichtigt. Von einem Verein steht die Stellungnahme noch aus.
Sechs Verwendungsnachweise liegen uns zur Pr€fung vor.
B Von sechs Tr‚gern stehen die Verwendungsnachweise noch aus. Sie liegen dem Fachamt vor.
F€r die Pr€fung der VN im Haushaltsjahr 2005 ist die den Vereinen zustehende auf 10 % ge-
k€rzte Liquidit‚tsreserve mit Rundverf€gung Nr. 6 vom 21.03.06 wieder auf 20 % der Ausga-
ben eines Rechnungsjahres erhht worden.
Bei den gepr€ften Verwendungsnachweisen haben wir folgendes festgestellt:
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises der Kindergruppe Lummerland e.V. haben wir als 
Schwerpunktpr€fung durchgef€hrt. Der Verein bietet 15 Betreuungspl‚tze zur Ganztags-
betreuung an. Im Pr€fungszeitraum waren 14 Pl‚tze belegt. Die Eltern zahlen ein Betreu-
ungsentgelt von 180,00 monatlich. Die Gesamtausgaben der Kindergruppe f€r 2005 beliefen 
sich auf 100.121,17. Die nicht durch anderweitige Einnahmen (Betreuungsentgelte der Eltern 
bleiben anrechnungsfrei) gedeckten Ausgaben stellten wir mit 90.175,89 fest. Der st‚dtische 
Frderanteil f€r 2005 betr‚gt hiervon 70 % = 63.123,13. F€r 2005 errechnet sich ein st‚dti-
scher Frderanteil bei der Kindergruppe Lummerland e.V. von 375,74 je Kind und Monat.

136
Unsere Pr€fung hat Folgendes ergeben:
 Die Auflistung der Barausgaben, die uns zur Pr€fung vorlag, wies keinen Anfangs- und kei-
nen Endstand aus. Der Verein hat Kopien der Handkassenb€cher mit den entsprechenden 
Best‚nden nachgereicht. Das Handkassenbuch schlieƒt mit einem Minusbe-
B stand von 120,47 ab. Handkassen d€rfen keine Minusbetr‚ge ausweisen.
 Die Addition der Honorare f€r Elternarbeit enth‚lt einen – allerdings geringf€gigen – Re-
chenfehler.
 Die Stundennachweise f€r die Ersatzbetreuung bzw. die dazugehrenden Erkl‚rungen sind 
nicht immer von einem Vorstandsmitglied gegengezeichnet.
 Der Verein hat Skontovorteile nicht immer genutzt.
 Kosten f€r Mahnungen und Nachzahlungen (27,50) f€r die B€cherei sind keine zuschuss-
f‚higen Ausgaben, ebenso die Kosten f€r Abschiedsgeschenke (12,00).
 F€r Putzarbeiten sind 30 Std.  8,50 abgerechnet. Die Aufstellung enth‚lt ebenfalls einen 
Rechenfehler.
E Wir haben folgende Anregungen gegeben:
 In der Zusammenfassung der gesamten Ausgaben, aus der der Verwendungsnachweis er-
stellt wird, sollte die jeweilige Nummer des Bankauszuges aufgef€hrt werden. Dies w‚re 
€bersichtlicher und w€rde sowohl die Bearbeitung durch den Verein als auch die Pr€fung 
erleichtern.
 Bei den monatlich wiederkehrenden Ausgaben wie Personal- und Lohnkosten w‚re es von 
Vorteil, wenn der jeweilige Monat, f€r den die Ausgaben anfallen, vermerkt w‚re.
Unsere Fragen hat der Verein schl€ssig erl‚utert. Die Kassen- und Kontof€hrung des Vereins 
ist vollst‚ndig und geordnet. Die zweckentsprechende Verwendung des st‚dtischen Zuschus-
ses konnte best‚tigt werden.
Weitere Pr€fungsfeststellungen:
 Ein Verein hat f€r die Freistellung von zwei Erzieherinnen (6 bzw. 7 Monate) 48.000,00 
wegen mangelnden Immunschutzes w‚hrend der Schwangerschaft gezahlt. Seit 
01.01.2006 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, eine Umlage an den Krankenversicherer zu 
zahlen, die die Aufwendungen bei Besch‚ftigungsverboten und Mutterschaftsgeld ersetzt.
E Wir haben das Fachamt gebeten, darauf zu achten, dass bei den Betreuungseinrichtungen 
ebenfalls so verfahren wird. Der gleiche Verein hat auƒerdem 18.000,00 Mehrkosten f€r 
die betriebliche Altersversorgung (ge‚nderte Sterbetafel) seiner Mitarbeiter in Rechnung 
gestellt. Auch in diesem Fall haben wir das Fachamt gebeten, darauf zu achten, dass eine 
Besserstellung gegen€ber st‚dtischen Mitarbeitern ausgeschlossen wird.
 Drei Tr‚ger haben die Bildung einer R€cklage (bevorstehenden Umzug, Neugestaltung des 
Auƒengel‚ndes etc.) beantragt. Wir haben uns damit einverstanden erkl‚rt.
 Bei dem Verein „Sag ja zum Kind e.V.“ werden nach einem Magistratsbeschluss vom 
16.07.2003 Spenden im Rahmen des j‚hrlichen Verwendungsnachweises auch weiterhin 
nicht ber€cksichtigt, so dass die j‚hrliche Liquidit‚tsreserve zun‚chst bis 2008 €ber-
schritten werden kann.
 Bei der Kinderbetreuungseinrichtung Selbsthilfe e.V., Kinderhaus „Wilde 13“ hat die ab-
schlieƒende Pr€fung des VN 2003 eine „berzahlung von 68.804,13 ergeben. Hiervon hat 
das Fachamt 2004 und 2005 insgesamt 49.350,13 verrechnet. Wegen Liquidit‚tsproble-
men hat die Kindergruppe den Erlass von 70 % der noch zu zahlenden 19.454,00 bean-
tragt. Die K‚mmerei hat diesem Vorhaben nicht zugestimmt und einen Teilerlass von 
5.000,00 vorgeschlagen. Wir haben in einer Stellungnahme den Vorschlag der K‚mmerei 
unterst€tzt. Mit Magistratsbeschluss vom 16.08.2006 hat der Magistrat einem Teilerlass

137
 von 5.000,00 zugestimmt. Die Restforderung von 14.454,00 soll in 2 Raten mit den Zu-
sch€ssen in 2006 und 2007 verrechnet werden.
E Wie in den Vorjahren schon berichtet, halten wir es f€r dringend erforderlich, die Frdermoda-
lit‚ten f€r die freien Tr‚ger aus Gr€nden der Gleichbehandlung konkreter zu bestimmen. So 
halten wir unter anderem eine Regelung €ber die personelle Besetzung der Betreuungseinrich-
tungen f€r unabdingbar. Durch die angespannte Haushaltslage der Stadt kann der Personal-
einsatz bei den freien Tr‚gern nur entsprechend der f€r die eigenen Einrichtungen geltenden 
Richtlinien gefrdert werden. Wenn sich Vereine weiterhin eine bessere Personalausstattung 
f€r die Betreuung ihrer Kinder w€nschen, bleibt ihnen das unbenommen. Die hheren Ausga-
ben knnen jedoch nicht von der Stadt bezuschusst werden, sondern sind aus eigenen Mitteln 
zu finanzieren. Auch f€r die Betreuungst‚tigkeit durch Eltern sollten Regelungen getroffen 
werden. Die in Rechnung gestellten Betr‚ge haben sich in den letzten Jahren deutlich erhht.
V Von den aus 2004 noch ausstehenden sieben Verwendungsnachweisen haben wir in diesem 
Jahr f€nf VN gepr€ft. Zwei Verwendungsnachweise haben uns noch nicht vorgelegen (Arbei-
terwohlfahrt und Arbeiter-Samariter-Bund). Wir haben das Fachamt erinnert. 
Zwei Verwendungsnachweise haben wir ohne Feststellungen gepr€ft, einen weiteren mit ge-
ringf€gigen Feststellungen, die wir berichtigt haben. Bei zwei Betreuungseinrichtungen haben 
wir eine „berschreitung der Liquidit‚tsreserve festgestellt und das Fachamt gebeten, entspre-
chend der Allgemeinen Zuschussrichtlinien zu verfahren. Der Waldkindergarten Darmstadt 
e.V., der die Liquidit‚tsreserve €berschritten hat, hat den Antrag gestellt auf die R€ckforde-
rung eines Teilbetrages zu verzichten, weil diese Mittel f€r verschiedene p‚dagogische Projek-
te eingeplant waren. Gleichzeitig hat der Verein sein monatliches Betreuungsentgelt von 
108,00 auf 60,00 f€r 5 Stunden Betreuungszeit herabgesetzt. Im gleichen Zeitraum waren in 
den st‚dtischen Betreuungseinrichtungen f€r eine Betreuungszeit von bis zu 6 Stunden 91,00 
zu entrichten. Wir waren damit einverstanden, dass das Fachamt auf einen Teil der R€ckforde-
rung verzichtet, um die geplanten Vorhaben zu ermglichen. Wir haben das Fachamt gleich-
zeitig aufgefordert, sicherzustellen, dass die Betreuungsentgelte der freien Tr‚ger f€r eine in-
dividuelle Betreuung nicht geringer sind als die Entgelte in st‚dtischen Einrichtungen. 
Bei einem Tr‚ger haben wir einen st‚ndigen Anstieg der Kosten seit 2003 festgestellt. Der 
Verein hat die Kostensteigerung gegen€ber dem Fachamt erl‚utert. 
V Bei der Arbeiterwohlfahrt ist die Pr€fung wegen nicht beantworteter R€ckfragen f€r 2001 
(2.500.000,00 DM) und 2002 (1.430,000,00 €) noch nicht abgeschlossen.
Ebenso stehen die Verwendungsnachweise f€r 
2003 = 1.260.000,00
2004 = 1.445.000,00
2005 = 1.445.000,00
noch aus. Wir haben das Fachamt erneut erinnert.
HHSt. .... 700200 (Nachmittagshort Bad-Nauheimer Straƒe)
Bei einem Planansatz von 319.200,00 hat die Stadt an den Nachmittagshort Bad Nauheimer 
Straƒe 333.612,20 (Vorjahr 276.500,00) ausgezahlt.
B Der Verwendungsnachweis liegt uns noch nicht vor.
V Die Verwendungsnachweise 2003 und 2004 konnten noch immer nicht abschlieƒend gepr€ft 
werden, da verschiedene Unterlagen fehlen und Ausk€nfte bzw. Stellungnahmen noch ausste-
hen. Wir haben das Fachamt erinnert.

138
Erg„nzungen zu UA 4640 bis 4642
191 Als Nachfolge f€r das „Sofortprogramm Kinderbetreuung“ hat das Land Hessen seit 2001 
Mittel f€r das neue Programm „Offensive f€r Kinderbetreuung“ bereitgestellt.
Innovative Frderung:
Zur Weiterleitung an die freien Tr‚ger von Kinderbetreuungseinrichtungen in Darmstadt hat 
das Land Hessen f€r 2005 318.871,45 an Innovationsfrderung €berwiesen. Das Fachamt hat 
uns die Verwendungsnachweise zur Pr€fung des Mittelflusses vorgelegt. Die Unterlagen waren 
vollst‚ndig und €bersichtlich geordnet.
Wir konnten die „bereinstimmung mit den B€chern und Belegen best‚tigen.
V F€r 2004 hat das Land insgesamt Zusch€sse von 274.074,59 f€r Innovativsfrderung gezahlt. 
Mitte 2006 hat uns das Fachamt die VN f€r 2004 zur Pr€fung des Mittelflusses vorgelegt. Ein 
Pr€fungsvermerk des Revisionsamtes ist nicht vorgesehen.
Die Zahlungen konnten durch Einsicht in das Finanzwesen best‚tigt werden. Wir haben jedoch 
eine Differenz von 2.822,32 zu dem vom Land Hessen €berwiesenen Betrag festgestellt. Das 
Fachamt hat den Erstattungsbetrag an das RP Kassel mit 3.422,32 angegeben. Von unserer 
Seite war nicht nachvollziehbar, wie sich diese Differenz erkl‚rt.
E Wir haben noch einmal darauf hingewiesen, dass die Zahlungen an die Zuschussempf‚nger 
k€nftig zeitnaher erfolgen sollten.
UA 4650 – Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen
192 Der Zweckverband f€hrt seit der Ausgliederung der Erziehungsberatung zum 01.01.2000 den 
Namen: „Zweckverband Jugend- und Drogenberatung und Drogenhilfe“. Die Stadt zahlte in 
den vergangenen vier Jahren folgende Zusch€sse an den Zweckverband:
HHStelle: Jahr Zuschuss an ZES
…. 700100 2002 886.788,96
…. 700100 2003 886.790,00
…. 700100 2004 443.394,66
…. 700200 2005 705.227,75
Wir haben die Jahresrechnung 2005 des Verbandes geprft. Die Prfung ergab keine Bean-
standungen.
Die Aufl…sung des Zweckverbandes wird derzeit vorbereitet. Es ist geplant, dass die verschie-
denen T‚tigkeitsbereiche unterschiedlichen Tr‚gern (Caritasverband Darmstadt e.V., Diakoni-
sches Werk Darmstadt und Zentrum fr soziale Psychiatrie Heppenheim) zugeordnet werden. 
Die angesammelte Rcklage ist mit der Aufl…sung aufzuteilen. Um den ƒberschussanteil der 
Stadt an der Rcklage zu verringern, reduzierte die K‚mmerei den st‚dtischen Zuschuss an 
den Zweckverband im Vorjahr auf die H‚lfte des Ansatzes.
HHSt. .... 700300 (Frhberatungsstelle Caritasverband):
Die Frhberatungsstelle des Caritas-Verbandes erhielt im Berichtsjahr einen Zuschuss von 
62.729,10. Darin enthalten ist eine Nachzahlung fr anteilige Sach- und Personalkosten aus 
dem Jahr 2004 von 4.214,10. Das Rechungsergebnis berschritt den Ansatz um diesen Be-

139
trag. Die Deckung erfolgte aus HHSt. …. 700200 (Zuschuss an den Tr‚ger der Jugend- und 
Drogenberatung).
Das Fachamt legte den Verwendungsnachweis 2005 des Caritasverbandes im Juli 2006 vor. 
Der Zuschussempf‚nger hat f€r 2005 vertragsgem‚ƒ einen Anspruch auf eine Nachzahlung 
von 42,15. Der Caritasverband verzichtete aufgrund der Geringf€gigkeit auf eine Nachzahlung.
UA 4660 – Kinder- und Jugendheim „Haus Waldeck“
193
Hj. 2004
Rechnungserg.
Hj. 2005
Planung
Hj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 1.418.588,05 0,00 40.429,51
Ausgaben 1.864.557,04 53.950,00 112.193,49
Zuschussbedarf 445.968,99 53.950,00 71.763,98
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 17.813,98 33,02%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -374.205,01 -83,91%
Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung beauftragte der Magistrat mit Beschluss vom 
16.06.2004 die Verwaltung das Kinder- und Jugendheim „Haus Waldeck“ aufzulsen. 
Die Einnahmen bestehen zum Groƒteil aus den €bertragenen Spenden des Vorjahres. Trotz 
der Schlieƒung des Hauses Ende 2004 waren f€r 2005 die vertraglich vereinbarten Abschl‚ge 
auf Energiekosten, die sich an den Verbrauchsdaten 2004 orientierten zu zahlen. Die
„berzahlungen werden mit den Jahresrechnungen 2005 im Jahr 2006 zur€ckerstattet. 
B Im Berichtsjahr vers‚umten die zust‚ndigen ‡mter Buchungen auf Verwaltungskostenanteile, 
Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen durchzuf€hren.

140
Abschnitt 47 – F‡rderung von anderen Tr„gern der 
Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe
194
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 36.553,42 3.000 25.547
Sonst. Finanzeinnahmen 2.556,46 2.600 2.556
Summe Einnahmen 39.109,88 5.600 28.103
Personalausgaben --- --- ---
Sachaufwand 21.978,75 17.710 14.614
Zuweisungen u. Zusch€sse 972.111,97 971.540 928.060
Summe Ausgaben 994.090,72 989.250 942.674
Zuschussbedarf 954.980,84 983.650 914.571
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -69.079 -7,02%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -40.410 -4,23%
UA 4700 – F‡rderung der Wohlfahrtspflege
195 Die Einnahmen und Ausgaben des UA 4700 entsprechen denen des A 47, da der Abschnitt nur 
diesen UA enth‚lt.
HHSt. .... 118000 (Teilnehmerentgelte)
Unter dieser HHSt wurden Eigenanteile an den Ausgaben f€r Maƒnahmen der Altenerholung
eingenommen. Mit dem HHj. 2005 hat die Stadt die Ausgaben f€r Altenerholungsmaƒnahmen 
aus den Bereich freiwilliger Leistungen (HHSt. …. 700800) in den Bereich der Pflichtleistun-
gen auf die HHSt. 01.4147.730200 (Altenerholung) umgeplant. Die Eigenanteile der Teilneh-
mer werden seitdem unter der HHSt. 01.4040.118000 (Teilnehmerentgelte) vereinnahmt.
Ein KER von 97,25 wurde nach 2006 €bernommen.
HHSt. .... 159000 (Vermischte Einnahmen)
Bei einem Ansatz von 3.000,00 erzielte das Fachamt ein Rechnungsergebnis von 25.000,00. 
Dabei handelt es sich um eine Abschlagsforderung gegen die AWO aus dem Betrieb der Sozi-
alstation in der Altenwohnanlage Wechslerstraƒe. Wie bereits im Vj. bei der HHSt. .… 700600
berichtet, besteht aus den Jahren 1990 – 2001 eine „berzahlung des st‚dtischen Zuschusses 
von 31.811,15. Da die Hhe des R€ckforderungsanspruchs umstritten war, haben wir das Fa-
chamt aufgefordert bis zur Kl‚rung einen angemessenen Abschlag zum Soll zu stellen. Die 
Forderung wurde in voller Hhe als KER nach 2006 €bertragen. Inzwischen hat die AWO mit 
dem Stadtk‚mmerer eine Ratenvereinbarung getroffen.

141
196 HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Wohlfahrtsverb‚nde und soziale Organisationen) 
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Ausgaben 289.786,00 399.640,00 390.521,85
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 9.118,15 - 2,28 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 100.735,85 34,76 %
Der Ansatz von 400.100,00 wurde im Nachtrag um 460,00 f€r den Betreuungsverein des Dia-
konischen Werks verringert, der zur HHSt. 01.4980.789600 (Frderung der Betreuungsverei-
ne) verlegt wurde. Die Stadt hat aus der HHSt. 47 Maƒnahmen gefrdert.
Die deutliche Erhhung der Ausgaben ist €berwiegend auf den Wegfall der 20%-igen Haus-
haltssperre zur€ckzuf€hren, die im Vj. zu einer K€rzung der Zusch€sse f€hrte. Zudem sind im 
Berichtsjahr Zusch€sse an die Griechische Gemeinde (9.000,00), die Freiwilligenagentur 
(20.000,00) und den Verein Donum Vitae (7.500,00) neu hinzugekommen. Weiter wurde der 
Zuschuss an das Demenzforum um 15.000,00 erhht und der Zuschuss an den Darmst‚dter 
Pflegenotruf (17.985,00) von der HHSt. .… 700900 (Altenhilfe) zu der o.g. HHSt. umgeplant. 
Dem stehen Einsparungen bei verschiedenen Maƒnahmen gegen€ber. So fiel z.B. der Zu-
schuss an Pro Familia um 7.500,00 geringer aus, der Škumenische Seniorenkreis und der 
Malteser Hilfsdienst verzichteten auf einen Zuschuss. Die Einsparungen konnten die Mehraus-
gaben jedoch nicht ausgleichen.
Die Belegpr€fung ergab nur geringf€gige Beanstandungen.
Mit Rundverf€gung Nr. 6 vom 21.03.2006 hat Herr Oberb€rgermeister Hoffmann die Liquidi-
t‚tsreserve wieder auf 20% der Jahresausgaben angehoben.
Wir pr€ften bisher 31 VN aus dem Jahr 2006. Es stehen keine weiteren VN aus.
„berschreitung der Liquidit‚tsreserve:
Trotz der Anhebung der Liquidit‚tsreserve entstanden im Berichtsjahr bei 10 Zuschussemp-
f‚ngern „berschreitungen, die belassen werden sollten.
Entsprechend der vorgenannten Rundverf€gung Nr. 20 hat das Fachamt die individuell be-
gr€ndeten Antr‚ge mit unserer Stellungnahme dem Stadtk‚mmerer zu Bewilligung vorgelegt. 
F€r das Jahr 2005 hat Herr B€rgermeister Glenz allen Antr‚gen zugestimmt.
Dies betrifft folgende Zuschussempf‚nger:
Zuschussempf„nger berschreitung Genehmigt am
Tinnitus-Gruppe 2.286,56 30.10.2006
Freireligise Gemeinde, Seniorentreff 20,00 30.10.2006
Alkohol- und Sucht-Selbsthilfe 2.841,94 30.10.2006
Freiwilligenagentur 6.412,64 10.08.2006
Dst. Tonband- und Stereofreunde 1.583,39 30.10.2006
SHG Morbus-Bechterew-Gruppe 129,79 30.10.2006
SHG Elternkreis Drogenabh‚ngiger u. Drogengef. 539,12 30.10.2006
AWO Wixhausen, Seniorenarbeit 85,56 30.10.2006
AWO Altentreff Pankratiusstr. 2.548,57 30.10.2006
Darmst‚dter Tafel e. V. 61.310,07 01.12.2006

142
Bei der Darmst‚dter Tafel e.V. hat Herr B€rgermeister Glenz mehrmals der Anhebung der Li-
quidit‚tsreserve, zuletzt am 01.12.2006 auf den im VN f€r 2005 nachgewiesenen Endbestand, 
zugestimmt.
Unterschreitung des angemessenen Eigenanteils:
Kann ein Zuschussempf‚nger den in der Rundverf€gung Nr. 20 vorgesehen Eigenanteil von 
20% der Jahresausgaben nicht selbst aufbringen, ist vor der Bewilligung die Zustimmung des 
Stadtk‚mmerers einzuholen. Die Genehmigung ist individuell zu begr€nden und gilt solange 
die Einkommensstruktur des Vereins unver‚ndert ist. Bereits im Vj. befreite Herr B€rgermeis-
ter Glenz 7 Zuschussempf‚nger von der Erbringung des angemessenen Eigenanteils. Hinzu
kamen im Berichtsjahr weitere 7 Zuschussempf‚nger. 
Zuschussempf„nger Genehmigt am
Tinnitus-Gruppe 28.06.2005
Alkohol- und Sucht-Selbsthilfe 28.06.2005
Telefonseelsorge 28.06.2005
Elternkreis Drogenabh‚ngiger und - gef‚hrdeter 28.06.2005
Freireligise Gemeinde 28.06.2005
Ev. Dekanat Dst-Stadt, Sozialer Friedensdienst 28.06.2005
Pro Familia 29.11.2005
Darmst‚dter Pflegenotruf (zuvor 4700.700900) 28.06.2005
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Darmstadt e.V. 30.10.2006
DPWV Selbsthilfeb€ro 30.10.2006
AIDS-Hilfe e.V. 30.10.2006
Donum Vitae e. V. 30.10.2006
Arheilger Seniorentreff, Wilhelm-Leuschner-Haus 30.10.2006
Freiwilligenagentur 30.10.2006
197 Pr€fung weiterer VN
 Seniorenrat Darmstadt
Wegen der sp‚ten Vorlage des VN 2004 stimmte Herr Stadtk‚mmerer Glenz der „ber-
V schreitung der Liquidit‚tsreserve erst am 31.01.2006 zu. Wie aus dem VN 2005 
hervorging hielt der Seniorenrat 2005 die Liquidit‚tsreserve und den angemessenen Ei-
genanteil ein. 
 AIDS-Hilfe 
Die Pr€fung des VN 2005 ergab keine Auff‚lligkeiten. Der R€cklagenbestand der einzelnen 
Projekte (zweckgebundene R€cklagen, die nicht in die Ermittlung der Liquidit‚tsreserve 
einflieƒen) wurde weiter fortgeschrieben.
 Allevitisches Kulturzentrum Darmstadt und Umgebung
Bei der Pr€fung achteten wir darauf, dass alle weiteren st‚dtischen Zusch€sse im VN auf-
gef€hrt wurden. Eine Spende an die Tsunami-Opfer konnte nicht als zuschussf‚hig aner-
kannt werden. Zun‚chst stellten wir eine „berschreitung der Liquidit‚tsreserve fest. Die
Vorlage weiterer Nachweise ergab jedoch, dass es sich um ein zweckgebundenes Darlehen 
von Vereinsmitgliedern zum Erwerb eines eigenen Grundst€cks handelte.
 Griechische Gemeinde e.V.
Mit dem Haushaltsbeschluss wurde der Griechischen Gemeinde ein j‚hrlicher Zuschuss 
von 9.000,00 f€r die Jahre 2005 und 2006 zugebilligt. Die Pr€fung des VN ergab formale 
B Beanstandungen, wie das Fehlen von Antrag und Finanzplan. Auch inhaltlich ergaben sich 
Fragen, die noch nicht abgekl‚rt sind. Wir haben das Fachamt erinnert.

143
 Darmst‚dter Tafel e.V.
Die Darmst‚dter Tafel €berschritt erneut die Liquidit‚tsreserve erheblich. Nachdem der 
Stadtk‚mmerer bereits am 28.04.2005 und am 11.06.2006 der Erhhung der Liquidit‚ts-
reserve zugestimmt hatte, hob er sie am 01.12.2006 auf den nachgewiesenen Endbestand 
von 73.698,53 an. K€nftig werden „berschreitungen zur€ckgefordert.
 Demenzforum Darmstadt e.V. und Ehe-, Familien- und Lebensberatung e.V.
Beide Vereine erhielten im Berichtsjahr den Ludwig-Metzger-Preis verliehen. Die Preis-
summe, die bei der Berechnung der Liquidit‚tsreserve unber€cksichtigt bleibt, wurde in 
den VN nicht gesondert nachgewiesen.
 AWO Seniorentreff Arheilgen, Frankfurter Landstraƒe
Zwischen dem VN und der Feststellung der Vereinsrevisoren ergab sich eine geringf€gige
Abweichung, die nicht gekl‚rt werden konnte. Der Seniorentreff wurde aufgefordert, k€nf-
tig alle Einnahmen und Ausgaben im VN aufzuf€hren.
Verschiedene Vereine und Verb‚nde erhalten so genannte Anerkennungsbetr‚ge, f€r die kein 
VN vorzulegen ist:
 Das M€ttergenesungswerk (80,00) und die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden (296,00) 
erhielten einen Zuschuss als Anerkennungsbetrag.
 Der Landkreis DA-DI erhielt einen Zuschuss zu den Portokosten des Volksbundes Deut-
scher Kriegsgr‚berf€rsorge von 510,00.
 12 Vereine und Verb‚nde erhielten 2005 vom zust‚ndigen Dezernenten insgesamt 
1.125,00 als kleinere Zusch€sse zur Ausrichtung von Weihnachtsfeiern und anderen Ver-
anstaltungen. Wir achten darauf, dass dieser Zuschuss im VN aufgef€hrt wird, sofern der 
Empf‚nger noch weitere st‚dtische Zusch€sse erh‚lt.
 
HHSt. .... 700100 – 701200:
Der Vergleich zwischen Planansatz und Rechnungsergebnis ergibt folgendes Bild:
Zuschussempf„nger HHSt. Planung Rechnungserg.
B€rgerstiftung 700100 163.610,00 158.179,00
Grundsteuer, Geb., usw. 700200 17.990,00 17.979,64
Caritas, Psychosoz. Kontaktstelle. 700300 41.410,00 54.024,95
Psychosoz. Arbeitsgemeinschaft 700400 21.990,00 21.990,00
DRK 700500 16.870,00 11.874,27
Sozialstation Wechsler Str. 700600 36.670,00 2.426,98
Altenhilfe 700900 58.210,00 56.912,81
Altenarbeit Heimst‚ttenweg 700910 18.150,00 18.150,00
Nachbarschaftsheim 701100 161.000,00 161.000,00
Verbraucherberatung 701200 35.000,00 35.000,00
Summe 570.900,00 537.537,65
Das Rechnungsergebnis unterschreitet den Ansatz um 33.362,35 (= 5,84 %) und ist im Ver-
gleich zum Vorjahr um 173.880,00 (= 23,35 %) gesunken. Dies ist auf die bereits erl‚uterte 
Umplanung des Ansatzes von 106.350,00 der HHSt. …. 700800 (Altenerholung) zur HHSt. 
01.4147.730200 und die Reduzierung des Ansatzes der HHSt. …. 700900 (Altenhilfe) um 
67.530,00 zur€ckzuf€hren. Mehrausgaben bei der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas 
konnten durch Minderausgaben beim DRK und der Sozialstation Wechsler Straƒe kompensiert 
werden.

144
 Wir pr€fen den Jahresabschluss der B€rgerstiftung (HHSt. .... 700100) im Rahmen einer 
Auftragspr€fung. Das Rechnungsergebnis unterschritt den Ansatz von 163.610,00 um 
5.431,00 (= 3,32 %).
 Unter der HHSt. .... 700200 werden die Erbbauzinsen der Arbeiterwohlfahrt, Drei-Stufen-
Heim, Alten- und Pflegeheim, Nussbaumallee 12 und des Arbeiter-Samariterbundes, 
Hauptsitz, Pfungst‚dter Str. 165, €bernommen.
 Der Caritasverband, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle erhielt aus HHSt. .... 
700300 bei einem Ansatz von 41.410,00 einen Betriebskostenzuschuss von 54.024,95. 
Der hhere Zuschuss wurde notwendig, da die Stadt vertraglich verpflichtet ist, 19,5 % 
der ungedeckten Kosten zu €bernehmen. Herr B€rgermeister Glenz hat daher der De-
ckung der bentigten Mittel von 12.614,95 aus der im Deckungsring befindlichen HHSt. 
…. 700600 (Zuschuss f€r ambulante Betreuung Wechslerstraƒe) zugestimmt. Die Pr€-
fung des VN ergab keine Beanstandung.
 Der Zuschuss an die Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (HHSt .... 700400) betrug 
21.990,00. Der VN ergab eine Unterschreitung des angemessenen Eigenanteils. Der 
Stadtk‚mmerer genehmigte die Unterschreitung am 30.10.2006.
 Beim Zuschuss von 11.874,27 an das DRK (HHSt .... 700500) handelt es sich um den 
Erbbauzins f€r das Grundst€ck Feldbergstraƒe/Mornewegstraƒe, auf dem die Leitstelle 
betrieben wird. Im Ansatz von 16.870,00 sind noch immer 5.000,00 zur Fortsetzung des 
Modelprojekts „Hippy“ vorgesehen, das jedoch nicht weitergef€hrt wurde.
 Wie bereits in den Vj. berichtet, ergab sich aus der Pr€fung der Zusch€sse der Jahre 
1990 – 2001 an die AWO zum Betrieb der Sozialstation in der Altenwohnanlage Wechsler 
Straƒe (HHSt .... 700600) ein R€ckerstattungsanspruchs von 31.811,15. Da die Hhe der 
Forderung noch immer umstritten ist, hat das Fachamt einen Abschlag von 25.000,00 
angefordert, der von der AWO gem‚ƒ der Ratenvereinbarung mit dem Stadtk‚mmerer in 
halbj‚hrlichen Raten von 5.000,00 abgetragen wird (vgl. HHSt. …. 157000). In beidersei-
tigem Einverst‚ndnis endete der Vertrag mit der AWO zum 31.12.2004. Dennoch werden 
gem. Zusicherung Herrn B€rgermeister Glenz von der Stadt bis 2006 die anfallenden Ne-
benkosten zur H‚lfte €bernommen.
 Aus dem Ansatz von 36.670,00 der HHSt. …. 700300 (Zuschuss Caritas, PSAG) dienten 
12.614,95 und 5.000,00 zur Deckung von Mehrausgaben bei der HHSt. 01.4070.655100
(Aufwendungen f€r Bench-Marking).
 Die Stadt hat die Altenerholung (HHSt .... 700800) in den Bereich der Pflichtaufgaben zu 
der HHSt. 01.4147.730200 umgeplant, da es sich bei den Erholungsmaƒnahmen um eine 
gesetzliche Aufgabe handelt. Die korrespondierende Einnahme – Haushaltsstelle ist nun-
mehr 01.4140.118000. „ber die noch ausstehende Bereinigung der offenen Forderung 
von 97,25 wurde bereit bei der HHSt. …. 118000 berichtet.
 Da die Ausgaben f€r die Seniorencard, die Seniorenbetreuer und den Besuchsdienst des 
Darmst‚dter Seniorenrats nunmehr unter der HHSt. 01.4147.730000 etatisiert sind, sank 
der Ansatz der Altenhilfe (HHSt .... 700900) im Vergleich zum Vj. um 52.980,00
(= 42,13 %). Im Nachtrag wurde der Ansatz nochmals um 14.550,00 verringert, so dass 
58.210,00 zur Verf€gung standen. Mit Ausgaben von 56.912,81 hat das Fachamt den
Ansatz eingehalten.
 Die Belegpr€fung bei der HHSt. 01.4147.730000 ergab keine Beanstandungen. Der Ma-
gistrat hat am 30.11.2005 der Ab‚nderung der Vereinbarung zwischen der Stadt Darm-
stadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg €ber die gemeinsame Seniorencard zuge-
stimmt.

145
 Die Belegpr€fung bei der HHSt. …. 700900 ergab geringf€gige Beanstandungen. Offen 
stehende Fragen konnten vom Fachamt gekl‚rt werden.
 Die Zahlstelle der Altenhilfe haben wir im Jahr 2005 zweimal gepr€ft. Wie bereits im Vj. 
erl‚utert, werden die Karten f€r Seniorenveranstaltungen €berwiegend €ber das B€rgerin-
formationszentrum (BIZ) im Stadt Foyer und die Stadtteilb€ros verkauft. Die Einnahmen 
werden dem Vorschusskonto 91.9000.017020 gut gebracht, und dienen ausschlieƒlich 
zur Refinanzierung der angebotenen Veranstaltungen. Die Pr€fungen ergaben, dass die 
Bewegungen der Kasse nicht zeitnah in das Kassenbuch eingetragen wurden und die Soll-
stellungen des Verwahrkontos versp‚tet erfolgten, was vor allem auf die hohe Arbeitsbe-
lastung des Personals des Beratungs- und Servicezentrums f€r ‚ltere Menschen (BUS) zu-
r€ckzuf€hren war. Auch hat die Stadt den Darmst‚dter Seniorenheimen wieder Freikarten 
f€r Veranstaltungen zur Verf€gung gestellt, ohne dass diese Praxis legitimiert war. Erst am 
07.06.2006 erteilt der Stadtk‚mmerer die Zustimmung, Freikarten bis zu einem Wert von 
500,00 j‚hrlich an bed€rftige Senioren in Einrichtungen zu vergeben.
 Der Zuschuss f€r den VGH-Seniorentreff Heimst‚ttenweg 100 (HHSt. .... 700910) betrug 
wegen vertraglicher Verpflichtung wie im Vorjahr 18.150,00. Die Pr€fung des VN ergab ge-
ringf€gige Beanstandungen (z.B. unleserliche Belege). Der als Sachkostenzuschuss zur 
Frderung der Stadtteilpartnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Gynk vorgesehene 
Betrag von 1.022,58 wurde f€r vlkerverst‚ndigende Maƒnahmen verwendet.
 Der Zuschuss f€r das Nachbarschaftsheim (HHSt. .... 701100) betrug wie im Vj. 
161.000,00. Wir haben den Verwendungsnachweis f€r den st‚dtischen Zuschuss ohne Be-
anstandung gepr€ft. Ein leichter Anstieg der Einnahmen bewirkte, dass das Vorjahresdefi-
zit leicht verringert werden konnte.
2005 gab es keine Bestands‚nderung des R€ckstellungskontos, so dass es erneut mit 
32.217,60 schloss. Die Erweiterung der Kindertagesst‚tte aus diesen Mitteln wird weiter-
hin angestrebt. Jedoch soll nun in den R‚umlichkeiten eine Kinderkrippe untergebracht 
werden, da die Mornewegschule die Nachmittagsbetreuung der Kinder in der Zwischenzeit 
anders gelst hat.
Seit 2002 wird die Personalabrechnung des Vereins durch die Stadt, die Anweisung der 
Geh‚lter jedoch vom Verein vorgenommen. Die der Stadt hierdurch entstehenden Kosten 
sind durch den Verein zu erstatten.
 Die Verbraucher-Zentrale Hessen e.V. erh‚lt den st‚dtischen Zuschuss aus der HHSt. .... 
701200 in Hhe von 35.000,00 ausgezahlt. Die Pr€fung des Verwendungsnachweises 
2005 wurde nach Erl‚uterungen der Verbraucher-Zentrale ohne Beanstandung abge-
schlossen.
 
198 Wie bereits im Vorjahr berichtet, haben das Land Hessen und der Hess. Landkreistag, der
Hess. St‚dtetag, der LWV Hessen und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen mit 
Rahmenvereinbarung vom 14.12.2004 €ber die Grunds‚tze der Neustrukturierung und Kom-
munalisierung der Frderung sozialer Hilfen in Hessen die Leistungen des Landes Hessen an
freie Tr‚ger sozialer Hilfen in bestimmten Bereichen neu geregelt.
F€r Darmstadt wird der Prozess von einer stadtinternen Arbeitsgruppe koordiniert, in der auch 
das Revisionsamt regelm‚ƒig mitarbeitet. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das 
Rhein-Ruhr-Institut der Universit‚t Duisburg-Essen.

146
Zun‚chst erhalten die rtlichen Tr‚ger der Sozial- und Jugendhilfe f€r die Zeit von 2005 –
2008 die bisher in ihrem Bereich aufgewendeten Landesmittel als rtliches Budget zur Verf€-
gung gestellt um bestimmte soziale Ziele zu frdern. Dabei handelt es sich um die Bereiche:
 Ambulante Versorgung von Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien
 Schutz vor Gewalt
 Suchtpr‚vention und Suchthilfe
 St‚rkung des Gemeinwesens
 Beratung und Pr‚vention im Gesundheitswesen.
2006 erhielten die Tr‚ger die Landesmittel zusammen mit den kommunalen Hilfen erstmals 
€ber den st‚dtischen Haushalt ausgezahlt. Mit fast allen Tr‚gern hat die Stadt in der Zwi-
schenzeit Zuwendungsvertr‚ge abgeschlossen, die die Inhalte der Arbeit, die Hhe und Art der 
Zuwendung, das Berichtswesen und die Pflicht zur F€hrung von Verwendungsnachweisen re-
geln. Zu den Entw€rfen der individuellen Zuwendungsvertr‚ge haben wir jeweils Stellung ge-
nommen. Die Tr‚ger haben der Stadt gegen€ber die Verwendung der kommunalen und der 
kommunalisierten Mittel nachzuweisen. Wir werden im Folgejahr €ber die Erfahrungen mit 
den von dem jeweiligen Fachamt und uns zu pr€fenden Verwendungsnachweisen berichten.
Die Stadt hat am 15.09.2006 mit dem Land Hessen die Zielvereinbarungen €ber den Einsatz 
der kommunalisierten Mittel abgeschlossen und wird erstmals f€r 2006 dem Land €ber die 
Entwicklung der sozialen Hilfsangebote in standardisierter Form Bericht erstatten. Ein separa-
ter Nachweis der Stadt gegen€ber dem Land €ber die Verwendung der Mittel ist nicht erfor-
derlich.

147
Abschnitt 48 – Weitere soziale Bereiche
UA 4800 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz
199 Ab dem 01.01.2005 werden die Leistungen nach dem UVG €ber den UA 4810 abgewickelt.
Unter den HHSt. …. 240000 (Ersatzleistungen von Dritten) werden nur noch Ersatzleistungen 
vereinnahmt, die €ber die Amtsvormundschaft eingezogen und an die UVG-Kasse abgef€hrt 
werden. Die KER aus 2004 betrugen 4.932,10 und erhhten sich im Berichtsjahr um 910,83. 
Nach 2006 wurden neue Reste von 5.842,93 €bertragen.
Versehentlich hat die K‚mmerei die HHSt. mit der Abschlussbuchung der Globalbereinigung 
2004 in Hhe von 900.000,00 belastet. Dies kann erst im Folgejahr korrigiert werden. Siehe 
dazu auch die Erl‚uterungen des UA 4810.
 
UA 4810 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz
200 Ab dem 01.01.2000 werden die Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) vom 
Bund, dem Land und der zust‚ndigen Kommune zu je einem Drittel finanziert.
Unter der HHSt. .... 780000 (Leistungen an Berechtigte) werden die Leistungen an die an-
spruchsberechtigten Personen ausgezahlt. 2/3 dieser Summe erstattet das Land Hessen, das 
selbst wiederum 1/3 der Ausgaben beim Bund geltend macht, unter der HHSt. .... 161000
(Erstattungen vom Land). Die Abrechnung erfolgt quartalsweise, wobei das Land Hessen mo-
natliche Abschl‚ge zahlt.
Bei der HHSt. .... 240000 (Ersatzleistungen von Dritten) werden die Leistungen der zum Un-
terhalt verpflichteten Elternteile vereinnahmt. Von den tats‚chlichen Einnahmen werden 2/3 
unter der HHSt. .... 671000 (Erstattungen an das Land) an das Land Hessen abgef€hrt.
 
Die Unterhaltsvorschussleistungen von 1.380.203,23 lagen um 19.796,77 (= ca.1,4 %) nied-
riger als der Planansatz.
Der vom Land zu erstattende Anteil betr‚gt 920.135,19. Tats‚chlich wurden jedoch 
913.162,42 erstattet. Die Differenz ergibt sich dadurch, dass die Quartalsabrechnungen zeit-
versetzt erfolgen. Ein Ausgleich in der Jahresrechnung ist somit nicht mglich.
Wir haben die Quartalsabrechnungen mit dem Land gepr€ft. Dabei haben wir festgestellt, dass 
10.406,00, die zwischen der Abrechnung des IV. Quartals 2004 und dem Kassenschluss 2004 
an Berechtigte ausgezahlt wurden, bei der Abrechnung des I. Quartals 2005 nicht addiert son-
dern abgezogen wurden. Die Nachforderung wurde vom Fachamt in die
III. Quartalsabrechnung 2005 eingearbeitet. Die Pr€fung der IV. Quartalsabrechnung ergab 
eine Differenz bei den Ausgaben des 3. Monats des III. Quartals von 2.229,00, die mit der
II. Quartalsabrechnung 2006 zum Ersatz angemeldet wurde.
Bei der HHSt. .... 240000 bestanden Kasseneinnahmereste (KER) von 1.908.112,65. Die nach 
2005 €bertragenen KER betrugen nur noch 903.862,69. Die starke Verringerung ist haupt-
s‚chlich auf die von der K‚mmerei vorgenommene Globalbereinigung von 1.000.000,00 und 
die Aufarbeitung der Altf‚lle zur€ckzuf€hren. Da die Abschlussbuchung der Globalbereinigung
2004 mit 900.000,00 den UA 4800 (s.o.) belastete, werden die Reste bei der o.g. HHSt. un-
richtig dargestellt. Ebenso ist das Rechnungsergebnis von – 767.862,47 nicht aussagekr‚ftig. 
Die K‚mmerei hat bereits mit Schreiben vom 13.04.2006 auf diesen Missstand hingewiesen 
und die Korrektur f€r 2006 angek€ndigt.
Seit Sept. 2005 stehen der Fachabteilung erneut zwei Kr‚fte zur Aufarbeitung der Altf‚lle zur 
Verf€gung. Der Bestand der Altf‚lle hat sich von urspr€nglich rd. 1.600 auf 930 zum

148
31.12.2005 verringert. Insgesamt wurden Forderungen aus Kassenresten in Hhe von 
169.481,93 gestundet und 49.117,00 durch unbefristete Niederschlagungen bereinigt. Wir 
begr€ƒen die Aufarbeitung der Altf‚lle auch im Hinblick auf die bevorstehende Umstellung auf 
die Doppik. Die Niederschlagungen wurden von uns stichprobeartig gepr€ft. Die Vorschriften 
der DAH wurden eingehalten. Wir erwarten durch die abschlieƒende Bearbeitung der Altf‚lle 
eine weitere Verringerung der KER.
UA 4820 – Grundsicherung nach dem SGB II
201 Wie bereits in diesem Schlussbericht bei dem UA 405030 ausf€hrlich erl‚utert, schlossen mit 
der Einf€hrung des SGB II zum 01.01.2005 die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Agentur 
f€r Arbeit, Darmstadt, am 23.12.2004 einen ffentlich rechtlichen Vertrag gem. …… 53 ff. SGB 
X €ber die Gr€ndung und Ausstattung einer Arbeitsgemeinschaft gem. … 44 b SGB II ab. Die 
Einrichtung tr‚gt den Namen „ARGE Darmstadt – Zentrum f€r Arbeit und Existenzsicherung“.
Mit Erlass vom 10.11.2004 (Staatsanzeiger Nr. 49, Seite 3699) hat das Hessische Ministeri-
um des Inneren und f€r Sport festgelegt, dass die Veranschlagung und Verbuchung der Ein-
nahmen und Ausgaben im Zusammenhang mit der „Grundsicherung f€r Arbeitssuchende nach 
dem SGB II“ f€r Kommunen mit einer Arbeitsgemeinschaft wie nachstehend zu erg‚nzen ist:
 Fr die neue kommunale Aufgabe wird der Unterabschnitt 4820 „Grundsicherung nach 
dem SGB II“ gebildet.
 F€r die kommunalen Ausgaben sind im Falle der Erledigung der Aufgaben durch eine 
Arbeitsgemeinschaft in der neuen Gruppe 69 „Aufgabenbezogene Leistungsbeteiligun-
gen“ nachzuweisen.
 Die Ausgleichszahlungen des Bundes nach … 46 Abs. 5 und 6 SGB II werden den 
Kommunen als zweckbezogene Leistungen zu den Kosten f€r Unterkunft und Heizung 
(29,1 %) zugewiesen. Diese Einnahmen sind in der neuen Gruppe 19 „Aufgabenbezo-
gene Leistungsbeteiligungen“ nachzuweisen.
Unter Ber€cksichtigung der erst im 1. Nachtragshaushaltsplan festgelegten Ans‚tze ergibt 
sich folgendes Ergebnis:
202
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 7.100.00,00 8.343.976,27
Ausgaben 24.450.000,00 25.486.237,51
Zuschussbedarf 17.350.000,00 17.142.261,24
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -207.738,76 -1,20%
Die €pl. Ausgaben von 1.036.237,51 sind genehmigt.
203 Bis zur Etatisierung und Einrichtung der erforderlichen HHSt. f€r die Abwicklung der Leis-
tungen nach dem SGB II im 1. Nachtragshaushaltsplan richtete die K‚mmerei verschiedene
30 Rdn. 122

149
Verwahr- und Vorschusskonten ein. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte die Berechnung der 
Leistungen nach dem SGB II mit dem st‚dtischen Verfahren Prosoz.
Nachdem die erforderlichen HHSt. im UA 4820 eingerichtet waren, mussten die seit dem 
01.01.2005 gef€hrten Verwahr- und Vorschusskonten aufgelst und die Einnahmen und Aus-
gaben den jeweiligen HHSt. zugef€hrt werden.
Im Rahmen einer Pr€fung der Zahlungsfl€sse zwischen der ARGE und der Stadt stellten wir 
fest, dass bis auf einen Betrag von 55.075,84 (0,6 % der Ausgaben) bei dem Kto. 91/92 
9000.017130 „Erstattungen des Bundes f€r sonstige Leistungen nach dem SGB II“ zum Jah-
resabschluss 2005 alle Zahlungen in den st‚dt. Haushalt umgebucht waren.
204 In der Zeit vom 23.11.-08.12.2005 haben wir gemeinsam mit der Innenrevision der Sozial-
verwaltung eine Schwerpunktpr€fung bei der ARGE Darmstadt – Zentrum f€r Arbeit und Exis-
tenzsicherung – vorgenommen. Auf die Festlegung eines Pr€fungsschwerpunkts haben wir 
verzichtet, um zun‚chst einen allgemeinen „berblick €ber die Erf€llung der Aufgaben und 
evtl. bestehende Probleme zu bekommen. Anzumerken ist noch, dass eine isolierte Pr€fung 
der von der Stadt zu tragenden Kosten der Unterkunft (KdU) nicht sinnvoll ist.
Die Auswahl der gepr€ften F‚lle erfolgte nach dem Zufallsprinzip. Wir haben jedoch darauf 
geachtet, dass pro persnlichen Ansprechpartner (PAP) mglichst mindestens eine Akte ge-
pr€ft wurde. Gepr€ft wurden insgesamt 49 Akten. Unsere Feststellungen haben wir im Regel-
fall mit den persnlichen Ansprechpartnern (PAP) besprochen. Sie konnten in vielen F‚llen 
sofort bereinigt werden. Bei gravierenden Unklarheiten und Fehlern erfolgten ausf€hrliche 
Pr€fungsbemerkungen in den Leistungseinzelakten.
B Beanstandungen haben sich insbesondere in den nachstehenden Bereichen ergeben:
 Aktenf€hrung
 Leistungen f€r Unterkunft und Heizung
 Einkommen
 Durchsetzung von Unterhaltsanspr€chen
 Ehe‚hnliche Gemeinschaft
 Unterhaltsvermutung bei Haushaltsgemeinschaft
 Mehrbedarf f€r kostenaufw‚ndige Ern‚hrung
 Kinderzuschlag
 Eingliederungsvereinbarungen
 Datenverarbeitungsprogramm A2LL
E Aus den Pr€fungsfeststellungen entwickelten wir eine Vielzahl von Vorschl‚gen, die wir im 
Detail in dem Pr€fungsbericht vom 27.01.2006 festgehalten haben.
Zusammenfassend ist als Ergebnis unserer Pr€fung der Akten, des Umgangs mit dem Verfah-
ren A2LL und unseren Gespr‚chen mit den Mitarbeitern zu empfehlen, auch von Seiten der 
Gesch‚ftsf€hrung und der Vorgesetzten darauf zu achten, dass die Aktenf€hrung verbessert 
wird. Insbesondere wegen des in vielen Bereichen nicht ausgereiften Verfahrens A2LL ist nach 
unserer Auffassung eine Verbesserung der Aktenbearbeitung dringend notwendig.
Bei der Bewertung des Ergebnisses war zu ber€cksichtigen, dass die ARGE zum Pr€fungszeit-
punkt erst seit einem halben Jahr tats‚chlich als Einheit aus Mitarbeitern der Agentur f€r Ar-
beit und der Stadt gearbeitet hat. Daher konnte nicht erwartet werden, dass die arbeitsinten-
sive Umstellung auf die Leistungen nach dem SGB II reibungslos und fehlerfrei vonstatten 
geht. Wir stellten fest, dass viele Fehler aus der Anfangszeit mittlerweile erkannt und behoben 
wurden.

150
UA 4850 – Leistungen nach dem Gesetz €ber eine bedarfsorientierte Grundsicherung
205
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 1.744.303,88 0,00 101.540,54
Ausgaben 4.330.303,64 5.800.000,00 5.996.526,69
Zuschussbedarf 2.585.999,76 5.800.000,00 5.894.986,15
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 94.986,15 1,64%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 3.308.986,39 127,96%
Im 1. Nachtragshaushaltsplan 2005 mussten die Ausgaben f€r den UA 4850 von 4,0 Mio. auf 
5,8 Mio. erhht werden. Einnahmen waren f€r diesen UA nicht eingeplant. Das Rechnungser-
gebnis 2005 lag nur geringf€gig mit 1,64 % €ber dem Planansatz.
Bei dem Vergleich der Rechnungsergebnisse f‚llt die Steigerung um 3.308.986,39 (127,96 %) 
vom HHj. 2004 zum HHj. 2005 auf. Die Mehrausgaben gehen zu etwa gleichen Teilen auf ge-
ringere Einnahmen sowie erhhte Ausgaben zur€ck. 
Ursachen hierf€r sind:
 die Umplanung der Einnahmen ab dem HHj. 2005 von der HHSt. .... 171600 (Zuwei-
sungen Land Hessen) zu der HHSt. 01.4990 171610 (Zuweisungen zu den Ausgaben 
der Grundsicherung). Unter Ber€cksichtigung der Einnahmen im UA 4990 von 
1.124.652,00 w‚re der Zuschussbedarf auf 4.770.334,15 gesunken.
 der Anstieg der Fallzahlen und der Mehraufwendungen pro Fall durch den Wegfall des 
Wohngeldes mit der Einf€hrung des SGB II.
Die im Deckungsring entstandenen Mehrausgaben von 336.846,16 genehmigte die Stadtver-
ordnetenversammlung am 06.07.2006.

151
Abschnitt 49 – Sonstige soziale Angelegenheiten
A 4960 – Sonstige soziale Angelegenheiten – Bund
206 In diesem UA wurden die Leistungen des Garantiefonds abgewickelt. Dabei handelte es sich 
um Bundesmittel, die den rtlichen Tr‚gern €ber die L‚nder zugeleitet wurden. Die Mittel 
dienten der Finanzierung von Integrationsmaƒnahmen f€r jugendliche Aus- und „bersiedler 
aus Osteuropa und der ehemaligen UdSSR.
Durch das neue Zuwanderungsgesetz (ZWG), das zum 01.01.2005 in Kraft trat, sind die Integ-
rationsmaƒnahmen auf das Bundesamt f€r Migration und Fl€chtlinge verlagert worden. Die in 
st‚dtischer Regie durchgef€hrten Maƒnahmen liefen im Berichtsjahr aus.
Da die Mittel im st‚dtischen Haushalt nur einen durchlaufenden Posten darstellten, wurden 
sie seit 2002 nicht mehr im UA 4960 sondern €ber ein Vorschusskonto abgerechnet (Einnah-
men 91.8000.017500 / 92.8000.017500 Ausgaben).
Wir haben die letzte Abrechnung der Bundesmittel f€r die Zeit vom 01.01.2005 – 30.06.2005 
ohne Beanstandung vorgepr€ft. Durch die R€ckerstattung der €berzahlten Bundesmittel 
schloss das Vorschusskonto ausgeglichen. Zuk€nftig entfallen das Vorschusskonto und der 
UA.
UA 4980 - Sonstige soziale Angelegenheiten – ‰rtlicher Tr„ger
207 Im ersten Nachtrag hat die Stadt bei der HHSt. …. 789300 (Unterst€tzung f€r besondere 
Zwecke) 1.000,00 und bei der HHSt. …. 789500 (Unterst€tzung der Betreuungshelfer) 250,00 
abgeplant. Die HHSt. …. 789600 (Frderung der Betreuungsvereine) wurde um 460,00 ange-
hoben, wobei es sich um eine Umplanung von der HHSt. 01.4700.700000 handelt.
Die Belegpr€fung im UA ergab nur geringf€gige Beanstandungen, die dem Fachamt mitgeteilt 
wurden.
HHSt. .... 789500 (Unterst€tzung der Betreuungshelfer)
Aus diesen Mitteln werden Drucklegungen und Vortr‚ge im Zusammenhang mit dem Betreu-
ungsgesetz finanziert. Bei einem HH-Ansatz von 5.250,00 entstanden Ausgaben von 654,38.
HHSt. .... 789600 (Frderung der Betreuungsvereine)
Die Stadt hat den Ansatz von 36.000,00 im Nachtrag um 460,00 f€r den Betreuungsverein 
des Diakonischen Werks erhht, die von der HHSt. 01.4700.700000 (Zusch€sse an Wohl-
fahrtsverb‚nde und soziale Organisationen) umgebucht wurden.
Die Zusch€sse verteilen sich wie folgt:
Parit‚tischer Betreuungsverein 12.000,00
Betreuungsverein des Diakonisches Werks 12.460,00
Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. 12.000,00
36.460,00
E Wir haben den VN des Caritasverbandes ohne Beanstandung gepr€ft. Da mittlerweile die 
€berwiegende Anzahl der vom Caritasverband Betreuten im Landkreis Darmstadt-Dieburg 
lebt, haben wir angeregt, eine Beteiligung des Landkreises zu €berpr€fen.
Entsprechend unserer Empfehlung hat das Fachamt die Zusch€sse aus der HHSt. 
1.4700.70000 (Zusch€sse an Wohlfahrtsverb‚nde und soziale Organisationen) und der HHSt. 
…. 789600 an den Verein f€r Jugend- und Erwachsenenhilfe, Betreuungsverein des Diakoni-
schen Werks, zusammen gef€hrt. Die Pr€fung des VN ergab keine Beanstandung.

152
Auch den VN des Parit‚tische Betreuungsvereins haben wir ohne Beanstandung gepr€ft. Der 
nachgewiesene Finanzbestand am Jahresende €berstieg die Liquidit‚tsreserve nicht. Die am 
30.10.2006 erteilte Genehmigung des Stadtk‚mmerers zur „berschreitung ist gegenstands-
los. Der nach kaufm‚nnischen Kriterien aufgestellte VN hatte zun‚chst einen Bestand €ber 
der Liquidit‚tsreserve ausgewiesen.
Mit dem zweiten Betreuungsrechts‚nderungsgesetz (2. Bt‡ndG) hat die Betreuungsstelle des 
Sozialamtes zum 21.04.2005 die Erlaubnis erhalten, Handzeichen und Unterschriften bei Vor-
sorgevollmachten und Betreuungsverf€gungen zu beglaubigen. Hierf€r werden Geb€hren in 
Hhe von 10,00 erhoben, die unter der HHSt. 01.4000.110100 (Verwaltungsgeb€hren) ver-
einnahmt werden. Die Pr€fung der Einnahmen erfolgt j‚hrlich. Die erste Pr€fung am 
18.11.2005 ergab keine Beanstandung.
UA 4990 – Sozialhilfelastenausgleich
208 HHSt. .... 171010 (Sozialhilfelastenausgleich)
Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleiches erh‚lt die Stadt vom Land Hessen Zuweisun-
gen zu den Sozialhilfekosten nach … 23 Finanzausgleichsgesetz. Die Zuweisung wird anhand 
der j‚hrlichen Sozialhilfestatistik errechnet, wobei sowohl die Hhe der Sozialhilfeausgaben 
als auch die Anzahl der Sozialhilfeempf‚nger ber€cksichtigt werden. Durch die „berf€hrung 
der Sozialhilfe in das Arbeitslosengeld II zum 01.01.2005, wird sich der Sozialhilfelastenaus-
gleich zuk€nftig ver‚ndern.
Im HH-Plan 2005 waren die Einnahmen mit 3.500.000,00 veranschlagt. Im Nachtrag wurde 
der Ansatz um 425.250,00 gek€rzt. Da das Hessische Finanzministerium mit Erlass vom 
18.10.2005 die Zuweisung auf 3.022.400,00 festsetzte, kam es zu Mindereinnahmen von 
52.350,00. 
HHSt. .... 171110 (Zuweisung zu den Belastungen aus €berdurchschnittlicher Arbeitslosig-
keit)
… 23 a des Finanzausgleichsgesetzes sieht einen H‚rteausgleich f€r Sozialhilfetr‚ger mit Be-
lastungen durch €berdurchschnittliche Arbeitslosigkeit vor. Die Zuweisung errechnet sich aus 
der den Landesdurchschnitt €berschreitenden Arbeitslosenzahl und der Steuerkraft einer 
Kommune. Das Hessische Finanzministerium hat mit Erlass vom 26.04.2005 die Zuweisung 
auf 241.650,00 festgesetzt. Bei einem HH-Ansatz von 75.000,00 ergaben sich Mehreinnah-
men von 166.650,00. 
HHSt. .... 171300 (Zuweisung Landesprogramm „HARA“)
Unter dieser HHSt. werden Zuweisungen des Hess. Sozialministeriums f€r Maƒnahmen der 
Programme "Arbeit statt Sozialhilfe“ und „Ausbildung statt Sozialhilfe“ vereinnahmt. Die Aus-
gaben f€r die einzelnen Maƒnahmen werden im UA 4102 (Hilfe zum Lebensunterhalt in Form 
von Hilfe zur Arbeit) verbucht. Das Landesprogramm „HARA“ lief zum Jahresende 2004 wegen 
der Neuerungen durch die Harz IV-Gesetze aus. Die laufenden mehrj‚hrigen Qualifizierungs-
Maƒnahmen werden noch zu Ende gef€hrt.
Aus dem Vorjahr standen noch KER in Hhe von 145.150,00 offen. 42.121,00 davon wurden 
storniert, da das Land wegen gek€rzter EU-Mittel nur 103.029,00 bereitstellen konnte.
146.900,00 gingen f€r auslaufende Maƒnahmen des Hara-Programms ein.

153
F€r 2005 hat das Land Hessen das Frderprogramm PIA (Passgenau in Arbeit) aufgelegt, wor-
aus die Stadt 104.200,00 erhielt. Diese Mittel wurden hier versehentlich vereinnahmt, da f€r 
andere Frderungen von Besch‚ftigungsprojekten die neu eingerichtete HHSt. …. 171510 (Zu-
weisung zu Besch‚ftigungsprojekten) vorgesehen ist.
Da im HH kein Ansatz mehr f€r die HHSt. .... 171300 etatisiert war, kam es zu einem Rech-
nungsergbnis von 208.979,00.
Die Verwendung der Mittel wurde im UA 4102 (Landes-VN) gepr€ft.
HHSt. …. 171310 (Zuweisungen zu den Ausgaben der rtlichen Jugendhilfe)
Als rtlicher Tr‚ger der Jugendhilfe erh‚lt die Stadt im Rahmen des kommunalen Finanzaus-
gleichs eine Zuweisung zu den Kosten von Jugendhilfemaƒnahmen, die fr€her vom €berrtli-
chen Tr‚ger der Jugendhilfe durchgef€hrt wurden (vgl. … 23 b FAG). Bei der Festlegung des 
Verteilerschl€ssels werden die Zahl der station‚r untergebrachten Jugendlichen, die dadurch 
entstehenden Kosten sowie die Steuerkraft der jeweiligen Kommune ber€cksichtigt, ebenso 
die Ausgaben f€r Maƒnahmen der ambulanten Erziehungshilfe.
Im HH-Plan wurden wie im Vorjahr Einnahmen in Hhe von 2.300.000,00 etatisiert und im 
Nachtrag wegen erwarteter Mindereinnahmen um 300.000,00 gek€rzt.
Mit endg€ltigem Erlass vom 21.09.2005 setzte das Hess. Finanzministerium die Zuweisung 
f€r 2005 auf 2.286.000,00 und die Nachzahlung f€r die Jahre 2003 – 2004 auf 336.400,00 
fest. Es entstanden Mehreinnahmen von 622.400,00.
 
HHSt. .... 171320 (Zuweisungen Land Hessen f€r Neustrukturierung der Kinder- und
Jugendhilfe)
Die Rahmenvereinbarung zwischen dem Hessischen St‚dtetag und dem Hessischen Land-
kreistag sowie dem Land Hessen bzgl. der Neustrukturierung der Kinder- und Jugendhilfe vom
01.01.2001 hat Aufgaben vom Land Hessen auf die Kommunen verlagert. Als Ausgleich wer-
den vom Land Hessen Zuweisungen gew‚hrt, die die zus‚tzlichen Personalkosten und die in-
vestiven Kosten der neuen Arbeitspl‚tze pauschal abgelten. Da aus dieser Regelung Synergie-
effekte erwartet werden, ist die j‚hrliche Zuweisung degressiv.
Das Hess. Sozialministerium hat mit Erlass vom Dez. 2005 die Ausgleichszahlung auf 
107.631,63 festgesetzt. Der Abschlag von 85.618,63 war am 04.05.2005 auf der alten HHSt. 
…. 171400 (Zuweisung Land Hessen f€r Neustrukturierung der Kinder- und Jugendhilfe) ein-
gegangen. Davon wurden 75.130,89 zur HHSt …. 171320 und 10.487,74 auf das Verwahrkon-
to 91.0500.030200 (Jugendsofortprogramm) umgebucht. Zusammen mit der Schlusszahlung 
von 22.012,94 sind 97.143,83 auf der HHSt. …. 171320 eingegangen. Bei einem Ansatz von 
90.000,00 entstanden Mehreinnahmen von 7.143,83.
HHSt. …. 171510 (Zuweisung zu Besch‚ftigungsprojekten)
Wie bereits erl‚utert, ist ab dem Berichtsjahr die o.g. HHSt. mit einem Ansatz von 100.000,00 
f€r die Zuweisungen zu anderen Besch‚ftigungsprojekten als HARA vorgesehen. Da die Zah-
lungen aber noch bei der HHSt. .... 171300 vereinnahmt wurden, kam es zu einer Minderzah-
lung von 100.000,00. 
Wir haben mit dem Fachamt abgesprochen, dass ab 2007 nur noch die o.g. HHSt. verwendet 
und f€r jedes Projekt ein Unterkonto eingerichtet wird. Dies erleichtert die Zuordnung sowie 
die Pr€fung der Verwendung.
HHSt …. 171610 (Zuweisungen zu den Ausgaben der Grundsicherung)
Seit dem 01.01.2003 ist das Grundsicherungsgesetz (GSiG) in Kraft, das den Berechtigten ei-
ne Hilfe zum Lebensunterhalt auƒerhalb der Sozialhilfe ermglichen soll. Zum 01.01.2005 
wurde die Regelung der Grundsicherung in das Sozialgesetzbuch (SGB XII) €bernommen.

154
Wie zuvor zu den Sozialhilfeausgaben tragen Bund und Land zu den entsprechenden Ausga-
ben bei. Die Zuweisung erfolgt durch das Land Hessen und wird unter der o.g. HHSt. verein-
nahmt.
Mit Erlass vom 17.07.2005 hat das Hess. Finanzministerium die Zuweisung auf 1.124.652,00 
festgesetzt. Bei einem Ansatz von 1.000.000,00 entstanden Mehreinnahmen von 124.652,00. 
Aus den Einnahmen wurden 226.192,54 zur Deckung von €pl. Ausgaben beim Deckungsring 
43485 (Leistungen n. d. Gesetz f. bedarfsorientierte Grundsicherung) bereitgestellt.

155
EINZELPLAN 5 – GESUNDHEIT, SPORT, ERHOLUNG
209
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 644.516,54 647.250 819.395
Sonst. Finanzeinnahmen 6.571,99 9.470 17.294
Summe Einnahmen 651.088,53 656.720 836.689
Personalausgaben 4.669.701,02 4.963.750 4.943.587
Sachaufwand 2.018.657,54 2.190.040 2.116.501
Zuweisungen u. Zusch€sse 5.954.593,51 5.921.740 5.127.655
Summe Ausgaben 12.642.952,07 13.075.530 12.187.743
Zuschussbedarf 11.991.863,54 12.418.810 11.351.054
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.067.756 -8,60%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -640.810 -5,34%
UA 5000 - Verwaltungsverband f€r das Gesundheitsamt
210 Die Stadt hat bei einem HH-Ansatz von 1.151.550,00 im HHj. 2005 insgesamt 
1.151.410,18 an den Verwaltungsverband ausgezahlt.
Es entfallen auf:
2004 2005
Umlage 1.041.651,00 1.027.643,14
Modellprogramm Psychiatrie 
(50%iger Anteil der Stadt) 93.899,56 96.386,80
Sofortprogramm Aids-‡rztin 
(50%iger Anteil der Stadt) 22.634,48 27.380,24
Gesamt 1.158.185,04 1.151.410,18
Nach der Satzung des Verbandes ist f€r die Pr€fung das RPA des Landkreises Darmstadt-
Dieburg zust‚ndig.
UA 5010 – Veterin„rwesen, Lebensmittel€berwachung, Verbraucherschutz
211 Nach Art. 1 … 1 Abs. 2 des Gesetzes zur Kommunalisierung des Landrats sowie des 
Oberb€germeisters als Behrde der Landesverwaltung (KommG) werden die Aufgaben des

156
Veterin‚rwesens, der Lebensmittel€berwachung und des Verbraucherschutzes dem Ober-
b€rgermeister als Auftragsangelegenheit nach … 4 Abs. 2 HGO €bertragen.
Die Stadt hat die haushaltsm‚ƒige Eingliederung mit dem neuen UA 5010 Veterin‚rwesen, 
Lebensmittel€berwachung, Verbraucherschutz im 1. Nachtragshaushalt 2005 umgesetzt.
Bei einer Planung der Einnahmen von 266.100,00 konnte ein Rechnungsergebnis von 
267.061,73 erzielt werden. Die Ausgaben wurden mit 264.040,00 veranschlagt. Das Rech-
nungsergebnis weist 265.733,03 aus. Der UA schlieƒt mit einem „berschuss von 1.328,70 
ab.
Im Rahmen unserer Pr€fungen haben wir beanstandet, dass bei den Kassenanordnungen
B in der €berwiegenden Zahl der F‚lle die nach Ziffer 4.3.6 DAH geforderten Unterlagen 
fehlten. Auƒerdem ist uns die Niederschrift des Fachamtes €ber die Pr€fung des Handvor-
schusses nicht vorgelegt worden.
UA 5100 - Klinikum Darmstadt
212 Der Jahresabschluss des Klinikums unterliegt nach den gesetzlichen Bestimmungen der 
Pr€fung durch einen Wirtschaftspr€fer. Die Krankenhausbetriebskommission hat in ihrer 
Sitzung am 21.09.2006 den Jahresbericht und den Jahresabschluss 2005 des Klinikums 
Darmstadt festgestellt. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte am 22.02.2007 zu.
V Am 14.02.2006 beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Jahresabschluss 2004 
des Klinikums.
Das Klinikum schloss das Gesch‚ftsjahr 2005 mit einem Jahresfehlbetrag von 
1.124.357,90 (Vorjahr 1.065.306,72) ab. Der Fehlbetrag errechnet sich aus:
 Jahresfehlbetrag Klinikum Darmstadt 510.794,59
 Jahresfehlbetrag Alten- und Pflegeheim Emilstraƒe 613.563,31
1.124.357,90
Nach dem kaufm‚nnischen Jahresabschluss stehen den langfristigen Finanzierungsmitteln 
(Eigen- und Fremdkapital) von 128.869 T€ Sachanlagen von 102.363 T€gegen€ber. Somit 
besteht zum 31.12.2005 im langfristigen Vermgens- und Kapitalbereich eine rechnerische 
Liquidit‚ts€berdeckung von 26.505 T€31. Das Nettogeldvermgen hat sich somit um 
1.600 T€ verbessert. Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft war gegeben; die finanziellen 
Verh‚ltnisse sind geordnet. Das Bilanzbild ist ausgeglichen, langfristig gebundenes Verm-
gen ist durch langfristig verf€gbare Mittel finanziert. Der Anteil des Eigenkapitals an der 
zusammengefassten Bilanzsumme macht unter Ber€cksichtigung des Ausgleichspostens 
f€r Eigenmittelfrderung 30,8 % aus32.
31 Vorjahr 24.905 T€
32 Vorjahr 32,6 %

157
Es entfielen auf die Bereiche Klinikum i.e.S. Altenheim
T€ T€
Langfristige Finanzierungsmittel 124.490 4.378
Sachanlagen (gebundenes Verm…gen) - 93.977 - 8.386
Rechn. Liquidit‚tsreserve 30.513 4.008
Die vom Institut der Wirtschaftsprfer (HFA I/95) empfohlene Kapitalflussrechnung ist im 
WIBERA-Bericht 2005 enthalten.
Die Stadt hat 2005 Zuschsse an das Klinikum fr folgende Zwecke gezahlt:
HHSt. .... 715000 Zuschuss an das Klinikum 87.323,03
HHSt. .... 715100 Krisenintervention 18.500,00
Die Prfung der Zuschsse erfolgte unter Einbeziehung der Akten der K‚mmerei. Fr die 
AIDS-Ambulanz und die Krisenintervention lagen VN vor. Beanstandungen ergaben sich 
nicht.
Im Rahmen unserer Prfungsverpflichtung haben wir im M‚rz und im August 2005 die 
Hauptkasse des Klinikums sowie im Mai und Oktober 2005 die im Klinikum Darmstadt und 
Eberstadt eingerichteten Handvorschsse und kleineren Zahlstellen geprft. Die Prfung 
der Zahlstelle beim Alten- und Pflegeheim Emilstra„e erfolgte im Mai 2005. Bis auf
B einen Kassen€berschuss von 25,00 bei der Zahlstelle im Alten- und Pflegeheim Emilstraƒe 
ergaben sich keine Beanstandungen.
UA 5130 – Krankenhausumlage
213 Die Krankenhausumlage (HHSt. .... 711000) wird von den Hess. Ministerien der Finanzen 
sowie des Innern und f€r Sport auf der Grundlage von … 38 FAG durch Erlass festgesetzt. 
Die Stadt hat den Haushaltsansatz von 2.711.000,00 im Nachtrag um 633.120,00 auf 
3.334.120,00 erhht. Das Rechnungsergebnis betrug 2.661.073,00. Nach dem Rech-
nungsergebnis h‚tte auf eine Erhhung der Ansatz verzichtet werden knnen.
Der im HHj. 2001 wegen der hohen Ausgabereste gestundete Betrag von 1.011.143,1033
musste im HHj. 2004 aufgrund des Erlasses vom 07.07.2004 vollst‚ndig gezahlt werden. 
Dies erkl‚rt z. T. die auff‚llige Reduzierung der Umlage von 683.042,00 gegen€ber dem 
Vorjahr.
Die Entwicklung der Krankenhausumlage in den letzten 3 Jahren:
2003 1.422.570,00
2004 3.344.115,00
2005 2.661.073,00
33 Rdn. 201/2004

158
Wir haben anhand der Verf€gungen des Regierungspr‚sidiums Darmstadt und der Akten 
der K‚mmerei die Berechung und Verbuchung der Krankenhausumlage gepr€ft. Es erga-
ben sich keine Beanstandungen.
UA 5400 – Sozialpsychiatrischer Dienst
214 HHSt. .... 700000 (Zuschuss f€r psychiatrischen Notdienst in DA. und LK DA-Dieburg)
Die Stadt hat im HHj. 2005 bei einem HH-Ansatz von 25.000,00 einen Zuschuss von 
12.500,00 an den Psychiatrischen Notdienst (Abwicklung €ber Verwahrkonto) ausgezahlt.
Durch eine Reduzierung des Beratungsangebotes und Einsparungen im Bereich der Sach-
kosten weist der Verein Einsparungen von j‚hrlich rd. 20.000,00 nach. Entsprechend hat 
sich der anteilige Zuschuss der Stadt auf 12.500,00 j‚hrlich vermindert.
Wir haben die Auszahlungsanordnungen ohne Feststellungen gepr€ft. Die vorgegebenen 
Stundens‚tze von 15,40 wurden eingehalten. 
UA 5403 – Babynotarztwagen 
215 Der ASB hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 8.790,00 f€r den 
Babynotarztwagen (HHSt. …. 700000) nachgewiesen.
UA 5500 – Sportamt
216
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 127.489,82 59.500,00 133.607,34
Ausgaben 441.141,89 435.040,00 512.498,01
Zuschussbedarf 313.652,07 375.540,00 378.890,67
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 3.350,67 0,89%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 65.238,60 20,80%
Im Ergebnis erhhte sich der Zuschussbedarf nur geringf€gig gegen€ber der Planung. Den 
erhhten Personal- und Sachausgaben stehen Mehreinnahmen in nahezu gleicher Hhe 
gegen€ber.
F€r Veranstaltungen, Sportlerehrungen und die Teilnahme an den 39. Internationalen 
Sch€lerspielen zahlte die Stadt im Berichtsjahr 21.889,09 (Vorjahr 44.683,50). Dabei 
konnte der auf die Internationalen Sch€lerspiele im englischen Coventry entfallende Anteil 
mit 7.364,74 (Vorjahr 31.517,76) deutlich reduziert werden.
HHSt. …. 700000 (Zuschuss an IB f€r Fanprojekt)
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr einen Zuschuss von 29.000,00 an den Internationalen 
Bund (IB) f€r das Fanprojekt beim SV Darmstadt 98. Die Pr€fung des Verwendungsnach-
weises ergab eine „berzahlung von 5.187,85. Der Betrag ging am 14.08.2006 ein.

159
HHSt. …. 700100 (Zuschuss an Landessportbund Hessen f€r Ško-Check in Darmstadt)
Die Stadt zahlte an den Landessportbund 2.500,00 f€r den Ško-Check bei Darmst‚dter 
Sportanlagen. Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 
1.692,12. Der Betrag wird auf das Folgejahr €bertragen und ist bis 31.12.2006 zu veraus-
gaben.
Bei der umfassenden Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts stellten 
B wir erneut mehrere fehlerhafte Reisekostenabrechnungen fest. Im Ergebnis ergab sich bei 
vier Mitarbeitern eine „berzahlung von insgesamt 254,88. Bei Erstellung des Berichts wa-
ren hiervon 48,00 eingegangen.
Zu Rd-Nr. 204 des Vorjahresberichts
V Die €berzahlten Reisekosten von 50,62 gingen am 04.01.2006 ein.
UA 5501 – Sportf‡rderung
217 Im Rahmen der Sportfrderung unterst€tzt die Stadt die Sportvereine durch Zusch€sse f€r 
verschiedene Zwecke sowie durch Mieterstattungen f€r die Benutzung der Turnhallen und 
Schwimmb‚der.
Die Zusch€sse verteilten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt:
HHSt. 2003 2004 2005
…. 700010 (Zuschsse an Sportverei-
ne 19.110,50 20.439,87 21.078,69
…. 700020 (Zuschsse fr bes. Belas-
tungen der Sportvereine 378.069,54 383.823,51 430.502,96
…. 700030 (Sportmark) 36.407,97 36.397,92 45.509,98
…. 700040 (Offene u. Internationale 
Jugendarbeit) 2.285,53 800,00 1.140,00
…. 700050 (F…rderung d. Leistungs-
sports) 16.584,74 11.999,95 13.072,00
…. 700060 (Wettkampffahrten Jugend-
licher) 10.631,71 10.591,62 13.289,97
Gesamt 463.089,99 464.052,87 524.593,60
Insgesamt erhhten sich die Zusch€sse somit um 60.540,73.
F€r Mieterstattungen (HHSt. …. 700080) zahlte die Stadt im Berichtsjahr 357.905,68, die 
Zusch€sse f€r Hausmeisterentsch‚digungen (HHSt. …. 700110) betrugen 19.087,67. Ins-
gesamt bedeutet dies einen R€ckgang gegen€ber dem Vorjahr um 43.783,42. Bei der Pr€-
fung der HHSt. …. 700080 stellten wir im April 2006 fest, dass eine Verrechnung um 
B 2.475,66 zu hoch ausgefallen war. Da das Fachamt unsere Feststellung jedoch erst im 
November bearbeitet hat, war eine Korrektur nicht mehr mglich.

160
Folgende HHSt. sind ab dem HHj. 2005 aus dem UA 5600 (Sportst‚tten) umgeplant:
…. 700120 (Zuschuss an DSW 1912 f€r Erbbauzinsen)
…. 700130 (Zuschuss DLRG)
…. 700150 (Sportger‚te f€r Jedermann)
Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:
HHSt. HH-Ansatz Rechnungserg.
…. 700120 7.750,00 7.742,11
…. 700130 690,00 454,65
…. 700150 460,00 0,00
218 Im Rahmen der Sportf…rderung prften wir 63 Verwendungsnachweise. Die Ergebnisse der 
Prfung sind nachfolgend bei den entsprechenden HHSt. nach dem Zweck der F…rderung 
aufgefhrt.
HHSt. …. 700010 (Zuschsse an Sportvereine)
a. ASC „Darmst‚dter Stadtlauf“ (3.580,00)
Der Verein hat die ordnungsgem‚„e Verwendung des st‚dtischen Zuschusses 
nachgewiesen.
b. DSW 1912 „Internationales Schwimmfest“ (2.396,03)
Als Zuschuss waren 5.625,00 geplant. Wegen der reduzierten Ausgaben und zur 
Einhaltung erforderlichen Eigenanteils von 20 % erfolgte eine entsprechende Redu-
zierung des Zuschusses.
c. Veranstaltungen - 2 VN = 28 %
d. Darmst‚dter Lauftreff (1.482,75) 
In beiden F‚llen hat die Prfung der Verwendungsnachweise keine Feststellungen 
ergeben.
e. Personalkostenzuschuss an den Sportkreis 33 fr den Jugendsportreferenten 
(7.669,38)
Der Sportkreis hat die ordnungsgem‚„e Verwendung des st‚dtischen Zuschusses 
nachgewiesen. Den Differenzbetrag von 169,38 aus dem HHj. 2004 hat der Sport-
kreis an die Sportjugend Hessen weitergeleitet. Ab dem HHj. 2006 wird der Perso-
nalkostenzuschuss direkt an die Sportjugend Hessen gezahlt und der Verwendungs-
nachweis von dort gefhrt.
HHSt. …. 700020 (Zuschsse fr besondere Belastungen der Sportvereine)
a. Betriebskostenzuschsse fr vereinseigene Tennishallen - 5 VN = 100 %
Wir haben die Verwendungsnachweise von 5 Vereinen geprft. In einem Fall stellten 
wir eine geringfgige Abweichung zu unserer Berechnung fest, die wir jedoch auf sich 
beruhen lassen. In allen anderen F‚llen haben sich keine Feststellungen ergeben.
b. Bauliche Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen - 13 VN = 100 %
Wir haben die Verwendungsnachweise von 13 Vereinen geprft. In einem Fall stellten 
wir eine geringfgige Abweichung zu unserer Berechnung fest. Ansonsten haben sich 
keine Feststellungen ergeben.

161
c. Zusch€sse f€r nichtlizenzierte „bungsleiter - 18 VN = 36 %
Wir haben die Verwendungsnachweise von 18 Vereinen gepr€ft, davon haben sich in 
7 F‚llen keine Feststellungen ergeben. „berzahlungen stellten wir bei folgenden Ver-
einen fest: 
 VC Darmstadt 79,25
 SV Darmstadt 98.362,80
 Darmstadt Whippets 184,94
 SG Arheilgen 227,40
 DLRG Eberstadt 673,70
Die Forderung gegen€ber der SG Arheilgen ist noch offen. Alle Zahlungen sind einge-
gangen. In drei weiteren F‚llen ergaben sich „berzahlungen zwischen 4,24 und 19,81, 
auf deren R€ckforderung wir wegen Geringf€gigkeit verzichtet haben. Drei Vereine er-
hielten nach unseren Berechnungen zwischen 8,50 und 318,46 zu wenig. Wir haben 
anheim gestellt, die Betr‚ge nachzuzahlen.
Weiterhin stellten wir fest, dass das Fachamt einen Zuschuss von 428,38 f€r den 
Tauchklub Submariner e.V. nicht an den Verein, sondern an eine GmbH zahlte. Die 
Frderung einer GmbH ist nach den Sportfrderungsrichtlinien nicht mglich.
B Auf unsere Veranlassung hat die Empf‚ngerin den Zuschuss an den Verein weitergelei-
tet.
d. Energiekostenzusch€sse f€r vereinseigene Sport-Freianlagen
Wir haben die Berechnung und Auszahlung der Energiekostenzusch€sse f€r vereinsei-
gene Sport-Freianlagen an 37 Vereine (100 %) gepr€ft. Dabei stellten wir fest, dass die 
Privilegierte Sch€tzengesellschaft 16,50 und der Reiterverein an der TU 204,40 zu we-
nig erhielten. Wir haben anheim gestellt, die Betr‚ge nachzuzahlen. Weitere Feststel-
lungen haben sich nicht ergeben.
HHSt. …. 700040 (Offene und Internationale Jugendarbeit) - 1 VN = 100 %
Das Fachamt zahlte einen Zuschuss von 1.140,00 an die SG Arheilgen. Nach unserer Auf-
fassung h‚tte dem Verein lediglich ein Betrag von 153,30 zugestanden, somit w‚re eine 
„berzahlung von 986,70 entstanden. Da das Fachamt sich unserer Interpretation der 
Sportfrderungsrichtlinien nicht anschlieƒen wollte, bleibt es bei der Beanstandung.
Zum Schlussbericht 2003 Rd-Nr. 200
V Zur „berzahlung des Zuschusses an den BC Darmstadt von 867,00 ist zu berichten, dass 
die Vermgensschaden-Versicherung die Regulierung abgelehnt hat.
HHSt. …. 700050 (Frderung des Leistungssports) - 9 VN = 47 %
Wir haben 9 Verwendungsnachweise f€r Zusch€sse an 6 verschiedene Vereine gepr€ft. Da-
bei stellten wir fest, dass die ERSG Darmstadt 146,70 zu wenig erhielt. Wir haben anheim 
gestellt, den Betrag nachzuzahlen. Beim Baseballclub Darmstadt Whippets ergab sich eine 
„berzahlung von 103,20. Bei Erstellung des Berichts stand die Zahlung noch aus.
HHSt. …. 700060 (Wettkampffahrten Jugendlicher) - 7 VN = 29 %
Bei zwei Vereinen hat die Pr€fung der Verwendungsnachweise abgesehen von einer gering-
f€gigen Abweichung keine Feststellungen ergeben. „berzahlungen stellten wir bei fol-

162
genden Vereinen fest: 
 TSG Wixhausen 44,07
 TSG 1846 Darmstadt 64,49
 ASC Darmstadt 192,22
Das Fachamt hat die Betr‚ge zur€ckgefordert. Die Zahlung der TSG Wixhausen steht noch 
aus. Die anderen Forderungen sind eingegangen. 
Ferner steht bei der SG Arheilgen die Stellungnahme zu unseren R€ckfragen noch aus. Wir 
werden €ber die weitere Entwicklung berichten.
219 An den DSW 1912 zahlte die Stadt aus der HHSt. …. 700090:
Betriebskostenzuschuss f€r das Schwimmleistungszentrum 147.333,17
Zuschuss f€r Hausmeisterdienste 2.407,00
Gesamt 149.740,17
Der Verein hat die ordnungsgem‚ƒe Verwendung der beiden Zusch€sse nachgewiesen.
Die TSG 1846 erhielt f€r die Nutzung der Eissporthalle folgende Zusch€sse:
aus der HHSt. …. 700100 61.360,00
aus der HHSt. …. 700400 20.450,00
Gesamt 81.810,00
Die Pr€fung der beiden Verwendungsnachweise ergab keine Feststellungen.
HHSt. …. 727100 (Schuldendiensthilfe Betriebsgesellschaft)
Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft 34 hat die Stadt ihre Beteiligung an der 
Betriebsgesellschaft mbH Darmstadt (BGD) an den Bauverein AG ver‚uƒert. Gem‚ƒ Einla-
ge- und Abtretungsvertrag verzichtete die BGD auf den laufenden Zuschuss zum Kapital-
dienst.
220 Insgesamt m€ssen wir feststellen, dass die Beantwortung unserer R€ckfragen und 
Pr€fungsfeststellungen durch das Fachamt teilweise mehrere Monate dauerte. Wir haben 
daher diesen Sachverhalt mit dem Leiter des Fachamtes in einem Gespr‚ch errtert und 
betont, dass hier erheblicher Verbesserungsbedarf besteht.
34 Magistratsbeschluss vom 13.04.2005

163
UA 5600 – Sportst„tten
221
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 12.651,76 4.000,00 6.706,52
Ausgaben 370.401,56 434.200,00 432.394,16
Zuschussbedarf 357.749,80 430.200,00 425.687,64
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -4.512,36 -1,05%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 67.937,84 18,99%
Der Zuschussbedarf verringerte sich gegen€ber der Planung geringf€gig um 4.512,36 auf 
425.687,64. Das bessere Ergebnis ist begr€ndet durch Einsparungen bei den Sachausga-
ben von 32.056,42 sowie Mehreinnahmen bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) 
von 2.706,52, welche die um 30.250,58 erhhten Personalausgaben auffangen konnten.
HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten)
Aufgrund unserer Feststellungen im Rahmen der Pr€fung der Pachtvertr‚ge mit Sportver-
einen haben das Sportamt und das Liegenschaftsamt entschieden, eine Aufstellung €ber 
die Sportst‚tten und Sportfl‚chen in Darmstadt zu erstellen, welche u. a. Aufschluss €ber 
Grundst€cksverh‚ltnisse und Vertragslage geben soll. Aus den Vorarbeiten der beiden ‡m-
ter zeichnet sich schon jetzt ab, dass bei mindestens 17 Vereinen Kl‚rungsbedarf besteht. 
Da die Recherchen der beiden ‡mter noch andauern, knnen wir unsere Pr€fung noch nicht 
abschlieƒen. Wir werden €ber den Vorgang weiter berichten.
222 HHSt. …. 511000 (Unterhaltung der Skateboardanlage)
Die Stadt zahlte f€r die Unterhaltung der Skateboardanlage einen Zuschuss von 5.000,00 
an den Darmst‚dter Skate- und BMX-Verein. Die Pr€fung des Verwendungsnachweises er-
gab eine „berzahlung von 13,49, auf deren R€ckforderung wir wegen Geringf€gigkeit ver-
zichtet haben. Weiterhin zahlte die Stadt 580,00 an einen Sicherheitsdienst f€r Kontroll-
g‚nge am Wochenende.
HHSt. …. 550000 (Haltung von Fahrzeugen und Unterhaltung des Ger‚teparks)
F€r die Umr€stung der im Bereich der Sportst‚tten genutzten st‚dtischen Fahrzeuge auf 
den Betrieb mit biogenem Schmier- und Treibstoff waren €berplanm‚ƒige Mittel von 
2.600,00 erforderlich.
Die bis zum HHj. 2004 aus dem UA 5600 gezahlten Zusch€sse aus den HHSt.
 …. 700000 (DSW 1912 fr Erbbauzinsen)
 …. 700100 (DLRG)
 …. 700200 (TSG Wixhausen fr Grundwasserabgabe)
 …. 700300 (Sportger‚te fr Jedermann)
sind ab dem HHj. 2005 in den UA 5501 – Sportf…rderung – umgeplant.
Bei der Prfung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts stellten wir fest, dass

164
B ein Mitarbeiter des Amtes die Privatgespr‚che mit seinem dienstlichen Mobiltelefon nicht 
erstattet hatte. Wir haben die entsprechende Nachzahlung veranlasst.
Zu Rd.-Nr. 206 des Vorjahresberichts 
V Nachdem der Darmst‚dter Skate- und BMX-Verein nachtr‚glich weitere Ausgabebelege 
vorgelegt hat, ergaben sich Verschiebungen f€r die HHj. 2003 und 2004. Die endg€ltige 
„berzahlung f€r diese beiden Jahre betr‚gt 1.056,52. Der Betrag ging am 02.03.2006 ein.
UA 5601 – Sporthalle am B‡llenfalltor
223
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 56.685,30 46.500,00 46.599,84
Ausgaben 222.135,39 234.730,00 217.934,91
Zuschussbedarf 165.450,09 188.230,00 171.335,07
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -16.894,93 -8,98%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 5.884,98 3,56%
Wie im Vorjahr hat sich auch im Berichtsjahr das Ergebnis gegen€ber der Planung leicht 
verbessert. Der Zuschussbedarf verringerte sich um 16.894,93 auf 171.335,07. Aus-
schlaggebend hierf€r waren Einsparungen bei den Sachausgaben von insgesamt 
21.215,66, insbesondere bei der Unterhaltung der baulichen Anlagen (SN 2). Die Personal-
ausgaben stiegen um 4.420,57. Der positive Trend bei den Benutzungsgeb€hren setzte 
sich nicht in gleichem Maƒe fort. Gegen€ber dem Vorjahr gingen die Einnahmen um 
9.802,31 auf 41.694,93 zur€ck.
UA 5602 – Sporthalle Kasinostra…e
224
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 15.521,51 15.000,00 15.436,06
Ausgaben 233.590,64 210.400,00 237.627,83
Zuschussbedarf 218.069,13 195.400,00 222.191,77
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 26.791,77 13,71%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 4.122,64 1,89%
Die Steigerung bei den Personal- und Sachausgaben verlief ‚hnlich wie im Vorjahr, so dass 
sich der Zuschussbedarf gegen€ber der Planung um 26.791,77 erhhte. Die grƒte Erh-
hung - mit Mehrausgaben von 10.120,82 war auch in diesem Jahr wieder bei der baulichen 
Unterhaltung (SN 2) zu verzeichnen.
UA 5603 – Leichtathletik-Leistungszentrum

165
225
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 859,22 0,00 971,91
Ausgaben 201.619,39 233.220,00 208.013,78
Zuschussbedarf 200.760,17 233.220,00 207.041,87
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -26.178,13 -11,22%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 6.281,70 3,13%
Der Zuschussbedarf verringerte sich gegen€ber der Planung um 26.178,13 auf 
207.041,87. Ausschlaggebend f€r das bessere Ergebnis waren in erster Linie Einsparungen 
bei den Sachausgaben, insbesondere im Bereich des SN 6 (Wasserverbrauch und Kanalge-
b€hren), von insgesamt 40.883,23. Die Personalausgaben hingegen stiegen um 15.677,01.
UA 5604 – Stadion am B‡llenfalltor
226
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 75.069,04 20.000,00 28.049,62
Ausgaben 204.588,95 239.300,00 275.098,71
Zuschussbedarf 129.519,91 219.300,00 247.049,09
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 27.749,09 12,65%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 117.529,18 90,74%
Der Zuschussbedarf erhhte sich gegen€ber der Planung um 27.749,09 auf 247.049,09. 
Hauptgrund hierf€r ist eine Steigerung bei den Sachausgaben von insgesamt 30.768,64. 
Insbesondere ist hier der SN 6 - Wasserverbrauch und Kanalgeb€hren - zu nennen. In die-
sem Bereich sind Mehrausgaben von 13.491,01 zu verzeichnen. Die Mehreinnahmen lagen 
bei 8.049,62. Gleichwohl ist festzustellen, dass bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und 
Pachten) die Einnahmen von 69.934,34 im Vorjahr auf 26.945,15 zur€ckgingen.

166
UA 5605 – Sporthalle am Berufsschulzentrum
227
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 20.626,45 18.000,00 17.994,18
Ausgaben 292.357,48 307.710,00 288.911,12
Zuschussbedarf 271.731,03 289.710,00 270.916,94
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -18.793,06 -6,49%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: - 814,09 -0,30%
Bedingt durch Einsparungen bei den Sachausgaben von 9.367,03 und bei den Personal-
ausgaben von 9.431,85 verbesserte sich das Rechnungsergebnis gegen€ber der Planung 
um 18.793,06.
UA 5800 – Gr€nfl„chen- und Umweltamt – Abt. Gr€nfl„chen
228
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 255.974,89 142.450,00 231.658,04
Ausgaben 4.721.266,68 4.807.890,00 4.634.657,28
Zuschussbedarf 4.465.291,79 4.665.440,00 4.402.999,24
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -262.440,76 -5,63%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -62.292,55 -1,40%
Das bessere Ergebnis beruht in erster Linie auf Minderausgaben von 96.963,81 gegen€ber 
der Planung bei den Personal- und Personalnebenkosten, bei der HHSt. …. 5180000
(Baumkataster und Baumsanierung) sowie dem Sammelnachweis SN 6 (Wasserverbrauch 
und Kanalgeb€hren). Die genauen Betr‚ge sind der nachfolgenden Aufstellung zu entneh-
men.
Den erzielten Mehreinnahmen stehen entsprechende Mehrausgaben bei den korrespondie-
renden HHSt. in der Ausgabe gegen€ber.

167
Bei folgenden Einnahme- und Sachausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegen€ber der 
Planung wesentliche ‡nderungen:
HHStelle Ansatz
+ Mehr
- Weniger
Einnahmen
....150000 - Ersatzleistungen -,-- + 80.698,15
....178000 – Spenden -,-- + 23.894,56
Ausgaben
....515000 – Unterhaltung von Gr€nanlagen SN 4 429.460,00 - 18.737,74
....518000 – Baumkataster und Baumsanierung 47.390,00 - 47.390,00
....525000 – Abwicklung von Schadensf‚llen -,-- + 19.149,00
....542000 – Wasserverbrauch und Kanalgeb€hren SN 6 120.990,00 - 52.115,77
....606000 – Planungskosten 23.600,00 - 20.949,43
....630000 – Ausgaben aus Spenden -,-- + 23.894,56
....672500 – Erstattungen an EAD f€r Kompostierungsanl. 79.250,00 - 19.381,18
Die HHSt. .... 150000 ist gem‚ƒ … 17 Abs. 2 GemHVO mit der HHSt. .... 516000, die HHSt. 
…. 155000 mit der HHSt. .... 525000 deckungsf‚hig. Wegen einer ‡nderung der Gliede-
rungs- und Gruppierungsvorschriften in der GemHVO wurde die Untergruppe 155 –
Einnahmen aus Schadensf‚llen ab 2005 der Untergruppe 150 zugeordnet. Die HHSt. ....
178000 ist gem‚ƒ Vermerk im HHPlan mit der HHSt. .... 630000 unecht deckungsf‚hig. 
UA 5900 – Kleing„rten
229 HHSt. .… 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
2003 5.500,00 875,00
2004 5.500,00 -
2005 3.000,00 2.175,00
Die Stadt zahlte Zusch€sse an folgende Vereine
Darmst‚dter Kleingartenverein 800,00
KGV Darmstadt-S€d-West 825,00
Gartenbauverein 550,00
Gesamt 2.175,00
Die Verwendungsnachweise haben vorgelegen. Beim KGV Darmstadt S€d-West ergab unse-
re Pr€fung eine „berzahlung von 150,00, welche das Fachamt zur€ckforderte. Der Betrag 
ist eingegangen. In den beiden anderen F‚llen haben die Vereine die zweckentsprechende
Verwendung der st‚dtischen Zusch€sse nachgewiesen.

168
EINZELPLAN 6 – BAU- UND WOHNUNGSWESEN, VERKEHR
230
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 5.666.315,46 5.945.230 5.163.508
Sonst. Finanzeinnahmen 766.958,67 772.200 726.664
Summe Einnahmen 6.433.274,13 6.717.430 5.890.172
Personalausgaben 13.259.366,31 13.279.480 13.310.585
Sachaufwand 15.448.958,91 15.507.390 14.513.598
Zuweisungen u. Zusch€sse 445.953,74 487.790 375.932
Summe Ausgaben 29.154.278,96 29.274.660 28.200.115
Zuschussbedarf 22.721.004,83 22.557.230 22.309.943
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -953.587 -4,10%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -411.061 -1,81%
UA 6010 – Hochbau- und Maschinenamt
231
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 516.960,59 649.190,00 338.206,14
Ausgaben 3.028.902,66 3.072.190,00 3.004.345,66
Zuschussbedarf 2.511.942,07 2.423.900,00 2.666.139,42
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 242.239,42 +9,99%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 154.197,35 +6,14%
HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten)
Hier werden immer noch Kasseneinnahmereste abgewickelt, die aus Mietr€ckst‚nden her-
r€hren. F€r die Mietr€ckst‚nde wurde bereits am 27.10.2004 Vollstreckung angeordnet.
2005 ‚nderten sich diese R€ckst‚nde kaum.
HHSt. .... 153000 (Entgelte f€r Bauleitungskosten)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt:
HHj. 2003 HHj. 2004 HHj. 2005
Planansatz 350.000,00 350.000,00 250.000,00
Rechnungsergebnis 181.463,32 156.793,77 13.144,28

169
Der UA enth‚lt die korrespondierenden HHSt.
HHSt. .... 150000 (Einnahmen aus Schadensf‚llen)
HHSt. .... 525000 (Regulierung von Schadensf‚llen)
Die HHSt. sind aufgrund des im HH-Plan angebrachten Deckungsvermerks im Zusammen-
hang zu betrachten. Der Vergleich der Rechnungsergebnisse der letzten 3 Jahre ergibt fol-
gendes Bild:
HHSt. HHj. 2003 HHj. 2004 HHj. 2005
... 155000 72.432,54 65.031,76 51.707,73
... 525000 95.156,07 114.941,55 109.998,43
„berschuss/Eigenanteil -22.723,53 -49.909,79 -58.290,70
Dar€ber hinaus besteht die HHSt. .... 645000 (Leistungen in nicht durch Versicherung ab-
gedeckten Schadensf‚llen), um den st‚dtischen Eigenanteil an den Schadensf‚llen deutlich 
zu machen. Die Ergebnisse der letzten 3 Jahre sind nachfolgend dargestellt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2003 10.000,00 1.531,00
2004 10.000,00 9.511,28
2005 5.000,00 5.000,00
Bei umfassender Belegpr€fung der HHSt. …. 521000, .... 532000, …. 650000, … 654000
und
B …. 658000 stellten wir fest, dass bei der HHSt. …. 654000 zwei Anordnungsbelege fehlen. 
Wir haben beim Fachamt eine Kopie angefordert und diese dem Kassen- und Steueramt 
bergeben. 
UA 6020 – Stra…enverkehrsamt – Tiefbau
232
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 255.574,46 117.620,00 185.297,66
Ausgaben 1.248.405,71 1.345.990,00 1.522.633,32
Zuschussbedarf 992.831,25 1.228.370,00 1.337.335,66
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 108.965,66 8,87%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 344.504,41 34,70%
Der Zuschussbedarf erhhte sich gegen€ber der Planung um 108.965,66 auf 
1.337.335,66. Grund f€r das schlechtere Ergebnis ist die Steigerung bei den Personalaus-
gaben von insgesamt 177.110,97 bei gleichzeitigen Mehreinnahmen von 67.677,66.

170
HHSt. …. 153000 (Entgelte f€r Bauleitungskosten)
HHj. 2003 HHj. 2004 HHj. 2005
Planansatz 40.700,00 40.700,00 50.000,00
Rechnungsergebnis 62.200,00 89.200,00 -
Die Abteilung Straƒenbau beauftragte im Berichtsjahr externe B€ros mit der Planung und 
rtlichen Bau€berwachung der durchgef€hrten Maƒnahmen, so dass keine Umbuchung 
von Bauleitungskosten mglich war.
HHSt. …. 608300 (Verkehrliche Gutachten)
Die in das Folgejahr €bertragenen Mittel von 15.818,85 sind f€r folgende Verkehrsgutach-
ten bestimmt:
 Am Schlossgraben
 Klappacher Straƒe
 ICE
 Parkraumbewirtschaftung „Handy-Parken“
233 Deckungsring 43602 Tiefbauamt
Die Statistik dieses Deckungsrings im NSK ist missverst‚ndlich dargestellt. Im Ergebnis 
zeigt diese eine ƒberschreitung um 2.228,57. Tats‚chlich verh‚lt sich der Sachverhalt je-
doch wie folgt:
Verfgbare Mittel aus HAR 86.086,66
darauf angeordnet 83.858,09
bertragen in das Folgejahr 2.228,57
Verfgbare Mittel lfd. Jahr 93.300,00
darauf angeordnet 79.709,72
bertragen in das Folgejahr 13.590,28
HAR gesamt
aus lfd. Jahr 13.590,28
aus HAR ..2.228,57
15.818,85
Die K‚mmerei ist mit der Firma Infoma im Gespr‚ch, um fr den Jahresabschluss 2006 
hier eine befriedigende L…sung zu finden. Wir werden ber die weitere Entwicklung berich-
ten.

171
UA 6100 – Stadtplanungsamt
234
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 2.477,18 2.850,00 75.433,69
Ausgaben 2.022.793,66 2.065.450,00 1.979.705,68
Zuschussbedarf 2.020.316,48 2.062.600,00 1.904.271,99
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -158.328,01 -7,68%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -116.044,49 -5,74%
Bei der HHSt. …. 606000 (Allgemeine Planungskosten) standen mit dem HAR aus dem Vor-
jahr von 74.977,89 und dem Planansatz von 163.380,00 insgesamt 238.357,89 zur Verf€-
gung. Eine erneute „bertragung der nicht verbrauchten Mittel erfolgte nicht.
Die Stadt leistete Ausgaben f€r folgende Maƒnahmen:
 Projektstudie Parkpaletten, schalltechnische Untersuchung, 43.916,02
Dokumentation und Information Bebauungsplan K 6.1 Kranichstein-
S€d-West
 Dokumentation, fachliche Begleitung und Durchf€hrung Werkstatt 12.208,14
City-Konzept
 Entwicklung und Ausarbeitung Gestaltungskonzept Umfeld Kongress- 12.180,00
und Wissenschaftszentrum
 Gesamtheitliche Darstellung der Konzepte und Planungen zur Ge- 11.761,70
staltung der Pl‚tze und ffentlichen R‚ume um das Schloss
 Erstellung Leitkonzeption Innenstadtentwicklung Darmstadt 11.600,00
 St‚dtebauliche Leistung und schalltechnische Untersuchung Bebau- 8.855,44
ungsplan N 6.12 „Pallaswiesenstraƒe 132-154“
 St‚dtebauliche Gesamtstudie Heinrich-/Nieder-Ramst‚dter Straƒe 6.032,00
 St‚dtebauliche Leistung Entwicklungsplanung Quartier Weststadt Q III 4.640,00
FHD Campus
 St‚dtebauliches Verdichtungskonzept Bebauungsplan O 7 Rmheldweg 4.579,73
 Konzeptstudie Neubau Betriebshof EAD auf dem Knell-Gel‚nde 4.176,00
 Stadtplanerische Leistung Bebauungsplan W 44.1 „Wohnen im Akazien- 3.654,00
garten/Darmstadt“
 Stadtplanerische Leistung Bebauungsplan K 14 „Waldbucht Kranichstein“ 3.563,63
 Gestaltungsplanung Martin-/Seekatzstraƒe 3.500,00
 Verfeinerung Digitales Gel‚ndemodell 3.132,00
 Bauleitplanung zum Bebauungsplan O 20 Dieburger Straƒe/Mozartweg 2.683,78
 St‚dtebauliche Leistung Bebauungsplan M 19.1 „Obere Rheinstra„e“ 2.474,10
 Stadtplanerische Leistung Bebauungsplan E 51 „Pfungst‚dter Stra„e 2.189,58
Nordwest“
 Stadtplanerische Leistung Bebauungsplan N 19.1 Sieboldstraƒe 2.000,00
 Modell TUD Campus Innenstadt 1.392,00
 Sonstiges 1.045,78
145.583,90

172
UA 6120 - Vermessungsamt
235
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 486.872,98 275.260,00 218.022,12
Ausgaben 2.019.410,73 2.043.240,00 2.012.408,54
Zuschussbedarf 1.532.537,75 1.767.980,00 1.794.386,42
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 26.406,42 1,49%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 261.848,67 17,09%
Die Vermessungsgeb€hren (HHSt. .... 100000) entwickelten sich seit 2000 wie folgt:
Hj. Planung Rechnungsergebnis
2000 195.313,50 178.985,03
2001 195.313,50 164.599,32
2002 140.000,00 32.140,71
2003 100.000,00 73.797,10
2004 100.000,00 65.442,09
2005 50.000,00 65.203,05
Seit 2004 werden die Vermessungsgeb€hren von kostenrechnenden Einrichtungen getrennt 
bei der HHSt. …. 100010 ausgewiesen. F€r 2004 ergaben sich dabei Einnahmen von 
48.817,05, f€r das Berichtsjahr 42.112,20.
Bei folgenden weiteren Einnahme- und Ausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegen€ber 
der Planung wesentliche ‡nderungen:
HHStelle Ansatz
+ Mehr
- Weniger
Einnahmen
….100000 - Vermessungsgebhren 50.000,00 + 15.203,05
....102000 – Gutachtergebhren 50.000,00 - 16.097,87
....130000 – Verkauf von Stadtpl‚nen und Fotokopien 60.000,00 - 22.550,97
....152000 – Zahlungen zu Bodenordnungsma„nahmen 50.000,00 - 41.375,57
Ausgaben
....615000      - Geldleistungen zu Bodenordnungsmaƒ-
nahmen 50.000,00 - 38.905,76
Der Zuschussbedarf erhhte sich gegen€ber der Planung nur geringf€gig um 26.406,42
(ca. 1,5%).
Die unvermutete Pr€fung der Einnahmezahlstelle beim Vermessungsamt am 04.08.2005 
ergab keine Beanstandungen.

173
UA 6130 - Bauaufsichtsamt
236
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 1.685.427,89 2.000.000,00 1.573.108,39
Ausgaben 1.555.629,78 1.645.380,00 1.609.132,28
Ergebnis 129.798,11 354.620,00 -36.023,89
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -390.643,89 -110,16%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -165.822,00 -127,75%
Die Einnahmen aus Bauaufsichtsgeb€hren (HHSt. .... 100000) entwickelten seit 2000 wie 
folgt (ohne Abg‚nge auf KER und Globalbereinigung):
Hj. Ansatz AO-Soll lfd. Jahr Mehr/Weniger gg€. 
HH-Plan
2000 1.533.875,64 1.801.309,39 + 267.433,75
2001 1.533.875,64 2.419.909,20 + 886.033,56
2002 1.700.000,00 1.539.191,19 - 160.808,81
2003 2.180.000,00 2.437.552,09 + 257.552,09
2004 2.320.000,00 1.719.179,25 - 600.820,75
2005 2.000.000,00 1.577.178,27 - 422.821,73
Das gegen€ber der Planung wesentlich ung€nstiger ausgefallene Rechnungsergebnis resul-
tiert wiederum wie im Vorjahr ausschlieƒlich aus erheblich niedrigeren Einnahmen bei den 
Bauaufsichtsgeb€hren. Gegen€ber dem Vorjahr ergaben sich Mindereinnahmen von 
142.000,98 bzw. 8,3 %. Die tats‚chlichen Ausgaben unterschreiten die veranschlagten Ge-
samtausgaben geringf€gig.
Die o. a. Gegen€berstellung der Einnahmen aus Bauaufsichtsgeb€hren zeigt, dass zum Teil 
erhebliche Abweichungen zu den Vorjahren bei der Einnahmeentwicklung nicht ungewhn-
lich sind. Hierzu ist erneut anzumerken, dass die zeitliche Abwicklung von Groƒprojekten 
sowie neuer Baugebiete das Rechnungsergebnis einzelner Jahre wesentlich beeinflussen 
kann.
Die Hhe der Kasseneinnahmereste bei den Bauaufsichtsgeb€hren blieben mit 353.985,18 
gegen€ber dem Vorjahr (354.540,71) nahezu unver‚ndert. Die Hhe der Globalbereinigung 
wurde daher wie im Vorjahr mit 100.000,00 beibehalten.
Die unvermutete Pr€fung der Einnahmezahlstelle beim Bauaufsichtsamt am 
04./05.08.2005 ergab keine Beanstandungen.

174
UA 6151 – Sanierung Martinsviertel
237
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 1.011.238,50 1.207.900,00 967.361,00
Ausgaben 862.118,47 829.860,00 798.179,73
berschuss 149.120,03 378.040,00 169.181,27
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -208.858,73 55,25%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 20.061,24 -13,45%
HHSt. .... 140000 (Mieten)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt:
HHj. 2003 HHj. 2004 HHj. 2005
Planansatz 1.210.000,00 1.207.700,00 1.207.700,00
Rechnungsergebnis 1.122.609,50 1.009.711,86 964.189,86
Die Kasseneinnahmereste sanken im Berichtsjahr leicht von 630.853,67auf 627.524,79.
E Da sich bei der Entwicklung der KER nichts wesentliches ge‚ndert hat, empfehlen wir den 
zust‚ndigen Fach‚mtern nochmals, die Mglichkeit von zeitnahen Niederschlagungen zu 
pr€fen.
UA 6201 – Amt f€r Wohnungswesen
238
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 822.937,78 794.080,00 779.535,50
Ausgaben 1.296.037,76 1.398.270,00 1.246.981,47
Zuschussbedarf 473.099,98 604.190,00 467.445,97
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -136.744,03 -22,63%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -5.654,01 -1,20%
Gegen€ber dem Vorjahr ist der Zuschussbedarf des UA nahezu unver‚ndert. Im Vergleich 
zur Planung verringerte sich der Zuschussbedarf um 136.744,03. 
HHSt. .... 264000 (Fehlbelegungsabgabe)
Aufgrund der ‡nderung des Gruppierungs- und Gliederungsplanes hat sich im HHj. 2005 
die Gruppierung f€r die Fehlbelegungsabgabe ge‚ndert (bisher: …. 263000)
Gegen€berstellung der Einnahmen der letzten 5 Jahre:
2001 2002 2003 2004 2005
Planung 920.235,39 850.000,00 800.000,00 800.000,00 700.000,00
Rechnungserg. 661.044,94 831.583,46 926.203,76 697.010,97 664.350,97*
* HHStellen ….263000 und ….264000

175
Veranlagung Fehlbelegungsabgabe
Wir pr€ften als Schwerpunktpr€fung die Erhebung der Fehlbelegungsabgabe f€r den
5. Leistungszeitraum (01.07.2005 – 30.06.2008) mit folgendem Ergebnis:
Aufgrund der Umstrukturierung der Bearbeitung der Fehlbelegungsabgabe zur Abteilung 
Wohngeld und der Anwendung der „Vier-Augen-Kontrolle“ bei allen F‚llen ist es dem Fa-
chamt gelungen, die Erhebung der Fehlbelegungsabgabe des 5. Leistungszeitraumes frist-
gerecht bei geringer Fehlerquote durchzuf€hren. Insgesamt konnten wir dem Fachamt ein 
gutes Pr€fungsergebnis bescheinigen. 
B/E Aus unseren Pr€fungsfeststellungen ergaben sich folgende Konsequenzen:
 Durch einen Eingabefehler in WoWin stimmte bei mehreren gepr€ften Berechnungen 
die Zwischensumme auf der Anlage im Berechnungsbogen nicht. Zwar hat die falsche 
Zwischensumme keine Auswirkung auf die weitere Berechnung, kann aber beim Emp-
f‚nger des Bescheides zu Nachfragen f€hren. Der Amtsleiter des Fachamtes hat das 
Problem aufgegriffen und umgehend mit einer internen Arbeitsanweisung an die be-
troffenen Mitarbeiter (Bearbeitungsanleitung WoWin) reagiert.
 In einem Fall hat unsere Pr€fung ergeben, dass ein Berechnungsfehler vermeidbar ge-
wesen w‚re, wenn der Sachbearbeiterin bei der Bearbeitung die Informationen des 
vorherigen Leistungszeitraums (LZ) aus der Akte vorgelegen h‚tten. Bisher hat das Fa-
chamt die Unterlagen des neuen LZ erst nach der Bearbeitung des Einzelfalls in die 
entsprechenden Akten einsortiert. U.E. ist es f€r den Sachbearbeiter hilfreich, auf die 
bereits vorhandenen Unterlagen des vorherigen Zeitraumes zur€ckgreifen zu knnen. 
Wir haben dem Fachamt empfohlen, die Akten bei der Bearbeitung mit vorzulegen. 
 Wir haben w‚hrend unserer Pr€fung erneut auf das noch fehlende Programmfreigabe-
protokoll und die entsprechende Dienstanweisung f€r das Verfahren „WoWin“ hinge-
wiesen. 
 Die Vollstreckungsstelle der Stadtkasse arbeitet aufgrund der bekannten Problematik 
mit den Verfahren Vollkomm die Altf‚lle sukzessive ab. Bisher hat das Fachamt in vie-
len Vollstreckungsf‚llen immer wieder die Stadtkasse erinnert. Die Akten werden im 
Fachamt mit Wiedervorlageterminen bearbeitet. U.E. kann es - bis auf wenige Aus-
nahmef‚lle (befristete Niederschlagungen, vom Fachamt veranlasste Mahnsperren, 
Stundungen etc.) grunds‚tzlich nicht Aufgabe des Fachamtes sein, den Zahlungsein-
gang und die Vollstreckung der Fehlbelegungsabgabe zu €berwachen. Es ist die Auf-
gabe der Stadtkasse als Vollstreckungsbehrde die Forderung zeitnah durch geeignete 
Vollstreckungsmaƒnahmen zu realisieren bzw. dem Fachamt bei nicht erfolgreicher 
Einziehung des Betrages die Uneinbringlichkeit der Forderung bzw. andere Hinde-
rungsgr€nde der Forderungsrealisierung w‚hrend eines angemessenen Zeitrahmens 
mitzuteilen. Bei den von uns gepr€ften 46 F‚llen des 5. LZ ist es erforderlich, dass die 
bereits angemahnten „Hchstbetr‚ge“ zeitnah vollstreckt werden. 
Nach … 12 Abs. 3 HessAFWoG hat die Stadt das Aufkommen aus der Fehlbelegungsabgabe 
abz€glich der Verwaltungskosten-Pauschale von 10 % innerhalb der folgenden zwei Haus-
haltsjahre zur Schaffung von neuem Wohnraum zu verwenden. Bis zum Jahr 2001 hat die 
Stadt diese gesetzliche Vorgabe allein durch Ausgaben bei der HHStelle 2.6200.987000 
(Zusch€sse f€r den Sozialen Wohnungsbau) umgesetzt. Wie aus der nachfolgenden Tabelle 
hervorgeht, sind seit dem HHj. 2002 weniger bzw. keine Zusch€sse ausgezahlt worden, so 
dass der gesetzlichen Vorgabe vermehrt mit der Vergabe von Darlehen f€r den Sozialen 
Wohnungsbau Rechnung getragen wurde.

176
HHjahr
Darlehen 
2.6200.927001
und .... 928001
Zusch€sse 
2.6200.987000
und .... 988000
Tilgung Darlehen 
2.6200.327000
Ist-Einnahmen
Fehlbelegung
2002 3.600.000,00 0,00 522.881,62 831.583,72
2003 952.840,00 847.160,00 640.656,87 926.203,76
2004 1.500.000,00 0,00 539.200,00 697.010,97
2005 1.030.800,00 288.000,00 517.624,82                           662.016,20
Nach … 12 Abs. 3 HessAFWoG sind in diesem Fall die R€ckfl€sse aus Zins und Tilgung e-
benfalls f€r den Sozialen Wohnungsbau zu verwenden. Die Stadt Frankfurt z.B. hat diese 
gesetzliche Forderung bereits 1997 haushaltsrechtlich umgesetzt. 
B Unsere Pr€fung hat ergeben, dass folgende haushaltsrechtlichen Umsetzungen zwingend 
erforderlich sind:
 Die Mittel aus der Fehlbelegungsabgabe sind einem bestimmten Vorhaben zuzuordnen 
(… 12 Abs. 3 HessAFWoG)
 Die R€ckfl€sse aus Zins und Tilgung dieser aus der Fehlbelegungsabgabe finanzierten 
Darlehen sind in separaten HHSt. zu vereinnahmen und in den Sozialen Wohnungbau 
zu reinvestieren.
Die K‚mmerei hat dazu mitgeteilt, dass k€nftig im Rahmen der jeweiligen Jahresrechnung 
festgestellt wird, ob Mittel aus der Fehlbelegungsabgabe als Zusch€sse oder als Darlehen 
f€r den Sozialen Wohnungsbau verwandt wurden. Bei einer Vergabe als Darlehen wird f€r 
die betroffenen Darlehen ein Zins- und Tilgungsplan erstellt, aus dem sich die k€nftigen 
R€ckfl€sse, die reinvestiert werden m€ssen, ergeben. 
239 Globalbereinigung
Wie im Vorjahr hat die Stadt die Reste global bereinigt, um das Ergebnis in dem gesetzlich 
vorgeschriebenen Soll – Abschluss realistischer zu gestalten. Die Globalbereinigung ent-
spricht der Hhe der tats‚chlichen KER von 486.887,67. Aufgrund der ‡nderung der Grup-
pierung ergibt sich – nach der Buchung der Globalbereinigung – f€r das Rechnungsergeb-
nis 2005 bei beiden HHSt. ein falsches Bild. Bei der HHSt. …. 263000 ist in der Jahres-
rechnung 2005 eine hhere Globalbereinigung ausgewiesen, als KER vorhanden sind. Die 
KER der beiden HHSt. sind daher im Zusammenhang zu betrachten. 
Der Fehler bei der Bildung der Globalbereinigung 2005 soll nach Auskunft der K‚mmerei 
mit der Globalbereinigung 2006 berichtigt werden. 
HHSt. .... 168000 (Verwaltungskostenanteile Fehlbelegungsabgabe) 
Auch bei dieser Einnahmeart hat sich aufgrund der ‡nderung des Gliederungs- und Grup-
pierungsplans im HHj. 2005 die Gruppierung ge‚ndert (vorher: …. 167000).
Zur Abgeltung des Verwaltungsaufwandes zur Erhebung der Fehlbelegungsabgabe hat die 
Stadt im Jahr 2005 einen Pauschalbetrag in Hhe von 10 % des j‚hrlichen Aufkommens 
einbehalten und zu Gunsten der HHSt. .... 168000 umgebucht. F€r 2005 hat die K‚mmerei 
einen Betrag von insgesamt 88.529,26 errechnet und umgebucht. In diesem Betrag ist 
auch der Verwaltungskostenanteil f€r die Ausgleichszahlungen f€r die mit Wohnungsf€r-
sorgemitteln gefrderten Wohnungen enthalten. 
Im Rahmen des Deckungskreises, der f€r diesen UA eingerichtet ist, waren alle Ausgaben 
gedeckt.

177
UA 6300 – Stra…en, Wege, Pl„tze und Br€cken
UA 6500 – Kreisstra…en 
UA 6600 – Bundesstra…en
UA 6650 – Landesstra…en
240 F€r die genannten UA besteht der Deckungsring 43227 mit 99 HHSt.. Ferner sind im 
HHPlan verschiedene Deckungsvermerke f€r einzelne HHSt. eingerichtet.
Der UA 6650 – Landesstraƒen ist ab dem HHj. 2005 aufgrund der ‡nderung des Gliede-
rungsplanes zur GemHVO neu eingerichtet. Bisher waren die Landesstraƒen gemeinsam 
mit den Bundesstraƒen im UA 6600 veranschlagt.
Die Ausgaben f€r den UA 6500, UA 6600 und UA 6650 werden mit Ausnahme der Straƒen-
unterhaltung HHSt. .... 510000 im UA 6300 mit veranschlagt. Die Aufteilung der Ausgaben 
auf die zutreffenden Unterabschnitte erfolgt im Verh‚ltnis der Straƒenl‚ngen am Ende des 
Haushaltsjahres.
Planansatz des Deckungsringes 43227 einschl. Nachtrag 2.314.360,00
Rechnungsergebniss 2.305.360,93
Wenigerausgaben 8.999,07
HHSt. 510000 (Unterhaltung der Straƒen, Wege und Br€cken) – UA 6300, 6500, 6600 und 
6650
Die Ausgaben im HHj. 2005 f€r die Unterhaltung der Straƒen, Wege und Pl‚tze einschl. der 
Kreis-, Landes- und Bundesstraƒen belaufen sich auf
01.6300.510000 444.772,68
01.6500.510000 0,00
01.6600.510000 69.138,05
01.6650.510000 0,00
Die Entwicklung der Ausgaben f€r die oben genannte Unterhaltung in den letzten f€nf Jah-
ren ergibt bei Ber€cksichtigung der Unterabschnitte UA 6300, UA 6500, UA 6600 und UA 
6650 gesamt betrachtet folgendes Bild:
Rechnungsergebnis zum Vorjahr
2001 662.952,74 + 7,0 %
2002 630.504,35 - 4,9 %
2003 582.854,09 - 7,6 %
2004 525.770,70 - 9,8 %
2005 513.910,73 - 2,3 %
HHSt. 510100 („berwachen und Pr€fen von Ingenieurbauwerken) – UA 6300, 6500, 6600 
und 6650
Das Rechnungsergebnis in den UA 6300, 6500, 6600 und 6650 wird gem‚ƒ den Anmer-
kungen im HHPl. prozentual nach Anteil der Straƒenl‚ngen aufgeteilt. Die HHSt. gehrt 
zum Deckungsring 43227.

178
Im Haushaltsjahr 2005 schlieƒt das Rechnungsergebnis f€r alle vier oben genannten Un-
terabschnitte mit gesamt 10.231,79 ab.
Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten f€nf Jahren wie folgt:
Planansatz Rechnungsergebnis zum Vorjahr
2001 14.571,82 24.921,63  + 310,1 %
2002 12.000,00 10.081,60  - 59,5 %
2003 10.000,00 7.962,60  - 20,4 %
2004 10.000,00 9.672,89  + 21,5 %
2005 10.000,00 10.231,79  + 5,8 %
Der Planansatz im Haushaltsjahr 2006 ist wieder mit 10.000,00 festgelegt.
HHSt. .... 542100 Abwassergeb€hren f€r ffentl. versiegelte Fl‚chen
Die Ausgaben liegen im Berichtsjahr bei 2.357.779,12. Der HH-Ansatz von 2.532.700,00  
wird somit um 174.220,88 unterschritten. Der HH-Ansatz ergibt sich aus dem urspr€ngli-
chen Ansatz von 2.580.700,00 und einer Abplanung im 1. Nachtrag von 48.700,00. Die 
Abplanung erfolgte zur Haushaltskonsolidierung (32.700,00) und zugunsten der Umpla-
nung der Geb€hren f€r den Messplatz zum Eigenbetrieb B€rger- und Kongressh‚user 
(16.000,00).
Die entsprechenden Einnahmen sind bei der HHSt. 01.7000.110010 (Kanalbenutzungsge-
b€hren - Niederschlagswasser) nachgewiesen.
Durch die beiden HHSt. kann festgestellt werden, dass die Stadt die Abwassergeb€hren f€r 
ffentliche versiegelte Fl‚chen selbst €bernimmt. Eine prozentuale Aufteilung am Ende des 
Haushaltsjahres entf‚llt.
HHSt. .... 622000 (Betriebs- und Wartungskosten Sonderbauwerke)
Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten f€nf Jahren wie folgt:
Planansatz Rechnungserg. zum Vorjahr
2001 238.006,37 195.076,54  + 31,7 %
2002 228.000,00 151.185,01  - 22,5 %
2003 223.800,00 164.728,99  + 8,9 %
2004 223.800,00 187.799,65  + 14,0 %
2005 223.800,00 196.948,20  + 4,9 %
Der Planansatz im Haushaltsjahr 2006 ist wieder mit 223.800,00 festgelegt.

179
UA 6700 – Stra…enbeleuchtung
241
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 0,00 0,00
Ausgaben 2.135.112,57 2.180.410,00 2.161.749,65
Zuschussbedarf 2.135.112,57 2.180.410,00 2.161.749,65
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 18.660,35 - 0,86 %
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 26.637,08 1,25 %
242 Die Zuordnung der Anordnungen und der Buchungen bei den HHSt. .... 621000
B (Straƒenbeleuchtung) und HHSt. .... 621100 (Straƒenbeleuchtung, Kapitaldienst im UA 
6700 war im HHj. 2005 z.T. nicht korrekt. Bei einigen Rechnungen gibt der Pr€fvermerk die 
richtige HHSt. an, die Buchungen sind jedoch falsch erfasst.
Da beide HHSt. zum Deckungsring 43640 gehren hat die falsche Abwicklung der Rech-
nungsbuchung keine Auswirkung auf das Gesamtergebnis des Deckungsringes.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der nachstehenden Tabelle:
HHSt. Planansatz RE nach Jah-
resrechnung RE korrigiert Abweichung 
in %
.... 621000 1.310.000,00 1.361.054,78 1.405.154,40 7,3
.... 621100 812.500,00 737.987,80 693.888,18 14,6
Die Mehrausgaben bei HHSt. .... 621000 sind im Rahmen des Deckungskreises abgedeckt.
Die Ausgaben der HHSt. .... 621000 verteilen sich wie folgt
Stromkosten Wartungskosten Abbruchkosten
und Sonstiges Gesamt
2001 408.982,62 513.548,88 173.175,45 1.095.706,95
2002 718.340,73 510.538,84 132.271,68 1.361.151,25
2003 771.605,23 456.166,78 147.010,02 1.374.782,03
2004 757.884,22 426.454,50 188.427,79 1.372.766,51
2005 848.759,61 459.371,52 97.023,27 1.405.154,40
Die durchschnittlichen Wartungskosten betragen 38.280,96 / Monat. Gegen€ber dem Vor-
jahr (35.537,88 / Monat) entspricht dies einer Erhhung um rd. + 7,7 %.
Im Rechnungsergebnis des Berichtsjahres ist eine im Januar 2005 eingegangene Restzah-
lung f€r das Verbrauchsjahr 2004 von 47.957,71 enthalten. Die verbleibende Summe der 
Zahlungen von 800.801,90 betreffen die Abschlagszahlungen f€r das Jahr 2005.
In den sonstigen Kosten sind unter anderem Unterhaltungs- und Inspektionskosten 
(15.112,12) sowie die Stromkosten (1.763,04) f€r die Pumpenanlage und Beleuchtung der 
Brunnenanlage Lise-Meitner-Straƒe / Europaplatz f€r den Zeitraum Oktober 2004 bis

180
Oktober 2005 enthalten. F€r die Korrosionsschutzanstrichmaƒnahmen sind 13.505,91, f€r 
die „berspannungspr€fungen im Oktober und November 2005 sind 23.633,31 verausgabt 
worden.
UA 6800 – Theatertiefgarage
243
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 252.221,34 267.170,00 264.783,75
Ausgaben 180.458,39 178.720,00 166.425,40
berschuss 71.762,95 88.450,00 98.358,35
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 9.908,35 11,20%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 26.595,40 37,06%
Mit einem „berschuss von 98.358,35 zeigte sich das Rechnungsergebnis gegen€ber der 
Planung um 9.908,35 verbessert. Durch Einsparungen von 5.831,42 bei den Personalaus-
gaben und 6.463,18 bei den Sachausgaben konnten die Wenigereinnahmen von 2.386,25 
bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) mehr als kompensiert werden.
HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten)
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis Vergleich RE/Vorjahr
2003 240.000,00 245.217,64 + 36.758,22
2004 267.170,00 252.221,34 + 7.003,70
2005 267.170,00 264.783,75 + 12.562,41
UA 6801 – Parkbauten
244
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 17.437,50 18.500,00 21.269,02
Ausgaben 14.645,21 14.580,00 18.784,23
berschuss 2.792,29 3.920,00 2.484,79
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.435,21 -36,61%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: - 307,50 -11,01%
Der „berschuss von 2.484,79 blieb gegen€ber der Planung um 1.435,21 zur€ck. Die 
Mehreinnahmen von 2.769,02 konnten die Mehrausgaben von insgesamt 4.204,23 – insbe-
sondere bei der Unterhaltung der Betriebsanlagen – nicht in vollem Maƒe auffangen.

181
UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten
245
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 744.286,11 700.000,00 772.838,22
Ausgaben 99.924,92 122.800,00 108.140,55
berschuss 644.361,19 577.200,00 664.697,67
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 87.497,67 15,16%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 20.336,48 3,16%
Bei den Benutzungsgeb€hren der HHSt. .... 110000 konnten bei einem Ansatz von
700.000,00 insgesamt 772.838,22 eingenommen werden. Die Einnahmen dieser HHSt.
entwickelten sich seit 2000 wie folgt:
Hj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
2000 772.051,00 834.549,00
2001 766.938,00 794.545,00
2002 800.000,00 745.503,00
2003 861.000,00 (669.050,00) 616.295,00
2004 883.000,00 (691.531,00) 744.286,00
2005 700.000,00 772.838,00
Nach dem Rechnungsergebnis ergaben sich gegen€ber dem Vorjahr Mehreinnahmen von 
28.552,00. Wie wir bereits in den Vorjahresberichten35 ausf€hrten wurden in 2003 verse-
hentlich nur die Einnahmen f€r 11 Monate, in 2004 jedoch die Einnahmen f€r 13 Monate 
verbucht. Die tats‚chlichen Rechnungsergebnisse dieser Jahre bei zeitgerechter Verbu-
chung der Einnahmen haben wir daher noch einmal in Klammern angef€hrt. Gegen€ber 
2004 ergab sich so eine reale Einnahmesteigerung von 81.307,00.
Nach den bisher vorliegenden Zahlen haben sich die Einnahmen 2006 gegen€ber dem Be-
richtsjahr noch einmal um 141.633,00 auf 914.471,00 erhht. 
Wie ebenfalls bereits im Vorjahresbericht erl‚utert, vergab die Stadt die Bewirtschaftung 
der Parkscheinautomaten nach europaweiter Ausschreibung zum 01.04.2004 an eine 
Fremdfirma. Zielgedanke dieser Vergabe mit der dazugehrigen technischen Nachr€stung 
der Parkscheinautomaten war unter anderem die Steigerung der Einnahmen bzw. des
„berschusses in diesem UA. Nach den nun vorliegenden Zahlen scheint diese Vorgabe er-
reicht. F€r die kommenden Jahre bleibt jedoch abzuwarten, ob weitere Einnahmesteige-
rungen mglich sind bzw. ob die Hhe der Einnahmen aus 2006 gehalten werden kann.
35 Rdn. 228/2004

182
UA 6900 – Wasserl„ufe
246
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 0,00 0,00
Ausgaben 2.494.557,39 2.306.350,00 1.829.518,22
Zuschussbedarf 2.494.557,39 2.306.350,00 1.829.518,22
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 476.831,78 - 20,67 %
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: - 665.039,17 - 26,66 %
HHSt. .... 713000 (Zuweisungen an Wasserverb‚nde)
Die Ausgaben der HHSt. betragen 375.310,40 bei einem HH-Ansatz von 415.000,00.
 Wasserverband Schwarzbach Ried 270.783,66
 Wasserverband Modaugebiet 104.526,74
375.310,40

183
EINZELPLAN 7 – ‰FFENTLICHE EINRICHTUNGEN, WIRTSCHAFTSF‰RDERUNG
247
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 47.794.239,01 42.614.820 38.326.205
Sonst. Finanzeinnahmen 1.429.840,12 949.170 275.672
Summe Einnahmen 49.224.079,13 43.563.990 38.601.877
Personalausgaben 4.515.857,06 4.359.520 4.514.501
Sachaufwand 53.802.563,61 47.554.890 46.561.928
Zuweisungen u. Zusch€sse 13.557.029,12 11.879.880 11.034.871
.Summe Ausgaben 71.875.449,79 63.794.290 62.111.300
Zuschussbedarf 22.651.370,66 20.230.300 23.509.423
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 3.279.123 16,21%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 858.052 3,79%
UA 7000 – Abwasserbeseitigung
248
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 44.501.552,09 38.880.120,00 34.723.565,61
Ausgaben 44.739.995,01 38.880.120,00 37.842.220,54
Ergebnis -238.442,92 0,00 -3.118.654,93
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -3.118.654,93 100,00%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -2.880.212,01 1207,93%
Der nach der Rechnung erwirtschaftete Fehlbetrag von rd. -3.118,7 T€ ist ein Verlust, der 
nach Auflsung aller R€cklagen ausgewiesen wird. Die Geb€hrens‚tze sind in der Regel so 
zu bemessen, dass die Kosten der Einrichtung gedeckt werden.36
In den Jahren 2002 bis 2005 ist der R€cklagenbestand wie folgt abgebaut worden:
Es entfallen auf:
2002 3.280.851,77
2003 659.317,71
2004 1.715.422,76
2005 265.790,91
36 … 10 Abs. 2 KAG

184
Bis Ende 2004 ist der R€cklagenbestand vollst‚ndig aufgelst worden. Zus‚tzlich sind 
2005 265.790,91 dem Verwahrgeldkonto entnommen und der R€cklage zugef€hrt worden. 
Bei periodengerechter Wertung des Ergebnisses muss deshalb von einem Ergebnis von 
3.384.445,84 (inkl. R€cklagenauflsung) ausgegangen werden.
Die Stadtverordnetenversammlung hat f€r die Abrechnungsperiode ab 01.01.2007 neue 
Geb€hrens‚tze beschlossen. Als Schwerpunktpr€fung haben wir die Kalkulation der neuen 
Geb€hrens‚tze f€r die Jahre 2007 und 2008 gepr€ft. Dabei haben wir die Ans‚tze 2007 
der einzelnen Ausgabenhaushaltsstellen mit den Ergebnissen des HHj. 2005 verglichen. 
Hierbei ergab sich ein um 1.943,5 T€ hherer Ansatz (MWSt-Erhhung 2007 ist 2005 nicht 
ber€cksichtigt) in der Kalkulation. Die grƒte Abweichung ergab sich bei der
HHSt. .... 675100 (Erstattung f€r Betriebskosten Kl‚ranlage) mit einem um 1.439,5 T€ h-
heren Ansatz. Auƒerdem ist f€r 2007 eine Einstellung in die R€cklage von 268,5 T€ kalku-
liert, w‚hrend 2005 keine R€cklagen gebildet wurden. 
Neben den allgemeinen Risiken einer Kostensteigerung oder einer Einnahmenverringerung
f€r die in dieser Kalkulation keine Reserven ber€cksichtigt sind37, sind auch die Einnah-
menpositionen aufgrund der Abrechnungsverfahren mit Unsicherheiten behaftet. Die 
Frischwasserverbr‚uche werden rollierend abgelesen und abgerechnet. Gleichzeitig wird 
eine neue Abschlagszahlung f€r das Folgejahr ermittelt. Ver‚nderung von Verbrauchsmen-
gen wirken sich einmal durch die Nachberechnung des letzten Jahres und durch die Fest-
setzung der neuen Abschlagszahlung im Folgejahr aus. Somit hat jede Verbrauchs‚nde-
rung in der n‚chsten Abrechnungsperiode einen verst‚rkten Einnahmeneffekt. 
249 HHSt. .... 110000 (Kanalbenutzungsgeb€hren)
HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung
2004 28.250.000,00 27.126.792,87 -1.123.207,13
2005 22.390.000,00 19.284.437,03 -3.105.562,97
Differenz Vorjahr -5.860.000,00 -7.842.355,84 -1.982.355,84
Entsprechend der Geb€hrenbedarfsberechnung wurde der Kubikmeterpreis f€r Schmutz-
wasser ab 1.1.2005 von 2,57 um 0,38 auf 2,19 festgesetzt. Bei einem Planansatz von 
22.390.000,00 waren in der Kalkulation 1.020.000 Kubikmeter eingeleitetes Bachwasser 
ber€cksichtigt. Nach der Magistratsvorlage Nr 0652 vom 2.11.2006 belief sich die eingelei-
tete Bachwassermenge jedoch nur auf 666.326 Kubikmeter. 
Durch das rollierende System, d.h. eine Abrechnung nach einem individuell gleich bleiben-
den Jahresrythmus unabh‚ngig vom Kalenderjahr, und der aufgrund der Abrechnung an-
gepassten Vorauszahlungen, knnen die Jahresergebnisse stark differieren. Ein Minder-
verbrauch bei der Abrechnung f€hrt automatisch auch zu einer Reduzierung der Voraus-
zahlungen, eine Nachforderung bei der Abrechnung bildet die Grundlage f€r die Erhhung 
der Vorauszahlungen. 
Tats‚chlich wurden f€r das Jahr 2005 nur rund 480 T€ verbucht, weil die Abrechnung der 
666.326 Kubikmeter erst in 2006 erfolgte. F€r das Haushaltsjahr 2005 wurden 389.004 
Kubikmeter abgerechnet, die aus dem Jahr 2004 resultieren. 
E Wir haben dem Fachamt empfohlen, das Bachwasser k€nftig manuell ohne Erhebung von 
Vorauszahlungen zu Lasten des zutreffenden Haushaltsjahres abzurechnen.
37 Magistratsvorlage Nr. 2006/0652

185
Kasseneinnahmereste (saldiert)
HHj. Schwarze Reste
(Forderungen)
Von 2003 nach 2004 2.263.986,40
Von 2004 nach 2005 839.200,00
Differenz Vorjahr -1.424.786,40
Mit dem neuen Finanzwesen werden die KER ab dem Haushaltsjahr 2005 nach den Abga-
bearten Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt ausgewiesen.
250 HHSt. .... 110010 (Kanalbenutzungsgeb€hren - Niederschlagswasser)
HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung
2004 8.285.000,00 7.852.130,26 -432.869,74
2005 8.444.000,00 8.156.477,03 -287.522,97
Differenz Vorjahr 159.000,00 304.346,77 145.346,77
Nach der Erhhung der Niederschlagswassergeb€hr zum 1.10.2004 um 0,17 auf 0,86 und 
der zum 1.1.2005 wirksam gewordenen Senkung um 0,12 auf 0,74 ist das Rechnungser-
gebnis im Vergleich zum Vorjahr um ca. 300.000,00 hher ausgefallen.
Kasseneinnahmereste (saldiert)
HHj. Schwarze Reste
(Forderungen)
Von 2003 nach 2004 0,00
Von 2004 nach 2005 635.212,99
Differenz Vorjahr 635.212,99
Der Anteil der Einnahmen f€r Niederschlagswasser wurde f€r das Hhj. 2004 nach einer 
Auswertung der Kassenkonten manuell auf die Haushaltsstelle umgebucht. Aufgrund eige-
ner Abgabenarten f€r Schmutz- und Niederschlagswasser werden die Einnahmen direkt den 
beiden Haushaltsstellen zugeordnet und entsprechende Kasseneinnahmereste separat aus-
gewiesen. 
251 HHSt. .... 110100 (Geb€hren aus Einleiterkontrolle/Labor)
HHSt. .... 655300 (Laborleistungen/Einleiterkontrolle)
HHSt. Planansatz Rechnungserg. Abweichung
.... 110100 60.000,00 49.018,41 10.981,59
.... 655300 60.000,00 48.577,64 11.422,36

186
Das Straƒenverkehrsamt hat Beprobungskriterien f€r die Einleiterkontrolle erstellt und den 
Probenumfang an das niedrigere Niveau dieser Kriterien angepasst. Zus‚tzlich hat die 
Stadt 2004 nach einer Ausschreibung ein g€nstigeres Labor beauftragt. Dies f€hrte zur Un-
terschreitung des Planansatzes.
Die Einnahmen setzen sich wie folgt zusammen:
Geb€hrenanteil Chemisch-Analytisches Labor 45.611,53
Indirekte Einleiterkontrolle 3.406,88
49.018,41
Die Ausgaben f€r die Laborleistungen betrugen 48.577,64.
252 HHSt. .... 675000 (Erstattung an die Entega Service GmbH f€r Datenaustausch 
Kanalabrechnung)
Das Rechnungsergebnis von 46.621,98 blieb mit 3.378,02 hinter dem Planansatz von 
50.000,00 zur€ck.
253 HHSt. .... 675100 (Erstattung an die HSE Abwasserreinigung GmbH & Co KG (HSE KG) 
(vorher HSE AG)  f€r den Betrieb der Kl‚ranlage)
Mit Wirkung 31.12.2004 hat die HSE AG die Sparte Abwasser in die HSE KG ausgegliedert. 
Die Stadt erstattet der Gesellschaft aufgrund vertraglicher Regelungen die Kosten f€r den 
Betrieb der Kl‚ranlage. Als Planansatz waren f€r das HHj. 2005 26.900.000,00 vorgese-
hen.
Das Rechnungsergebnis bel‚uft sich auf 26.725.525,02 und liegt um 174.474,98 unter
dem Planansatz.
Der ausgezahlte Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Abschlagszahlungen 2005
(4 x 1.921.682,00) 7.686.728,00
(9 x 1.601.106,00) 14.409.954,00
(1 x 4.803.318,00) 4.803.318,00
Verrechnung Guthaben aus 2004 -174.474,98
Endsumme 26.725.525,02
Die Abrechnungssumme der HSE betr‚gt 27.102.576,39. Das ergibt f€r 2005 eine Nach-
zahlung f€r die Stadt von 377.051,37.
Die abgerechneten Entgelte f€r Abwasserreinigung 2005 werden sowohl im Auftrag der 
Stadt als auch im Auftrag der Gesellschaft gepr€ft. Seit dem Rechnungsjahr 2001 beauf-
tragt die Stadt aufgrund eines Gerichtsurteils zus‚tzlich eine Wirtschaftspr€fungsgesell-
schaft mit der Pr€fung der Entgeltabrechnung.
Nach dem Bericht setzen sich die ermittelten Kosten aus folgenden Kostenarten zusam-
men:
2004 2005
Zinsen 6.303.352,00 1.519.370,36
Abschreibungen 8.363.147,14 8.715.066,32
Personalaufwand 3.242.385,11 3.249.716,52
Sachaufwand 6.450.757,30 6.448.056,88
Erlse/Ertr‚ge -119.182,28 -628.748,16

187
Kalkulierbare Steuern 983.328,37 1.096.156,07
V + G-Kosten 1.619.458,81 1.580.000,00
Wagniszuschlag 1.454.620,00 1.384.672,00
Gesamtsumme netto 28.297.866,45 23.364.289,99
+ 16 % Umsatzsteuer 4.527.658,63 3.738.286,40
Rechnungsendbetrag 32.825.525,08 27.102.576,39
Gegen€ber dem Vorjahresergebnis ist die Abrechnung im Berichtsjahr um 5.722,9 T€ nied-
riger ausgefallen. 
Die Position Zinsen enth‚lt eine Finanzierungsverg€tung in Hhe der Zinsbelastung der 
HSE KG, die sich aus Darlehen zur Durchf€hrung der Abwasserreinigung ergeben. Weiter 
sind auch die Finanzierungsbelastungen, die sich aus dem Forderungsverkauf zwischen der 
Landesbank Hessen Th€ringen Girozentrale und der HSE KG ergeben, Teil der Finanzie-
rungsverg€tung. 2004 ist die Zinsbelastung noch nach den Leits‚tzen f€r die Preiser-
mittlung aufgrund von Selbstkosten (LSP) ermittelt worden. Diese unterschiedlichen Be-
rechnungen begr€nden die erhebliche Abweichung gegen€ber dem Vorjahr. Die Verrech-
nung von effektiven Zinsen ist gem‚ƒ LSP nicht zu beanstanden, wenn der verrechnete Be-
trag unter dem hchstzul‚ssigen kalkulatorisch nach Preisrecht ermittelten Betrag liegt.38
Beim Anlagevermgen sind aufgrund der Ausgliederung zur HSE KG Korrekturen von 
3.808,7 T€ durchgef€hrt worden. Es handelt sich im Wesentlichen um bisher vermietete 
Geb‚udeteile, deren Eigent€mer die HSE KG geworden ist. Dies f€hrt zu den gegen€ber 
2004 erhhten Abschreibungen.39
Die Steigerung der Erlse/Ertr‚ge sind im Wesentlichen ebenfalls auf die Umgliederung in 
die HSE KG zur€ckzuf€hren. Die o.a. vermieteten Geb‚udeteile f€hren zu Erlsen aus Ver-
mietung. F€r Anlagengegenst‚nde, die die HSE KG mit handelsrechtlich ermittelten Buch-
werten €bernommen hat, kommt es zu Differenzen zwischen handelsrechtlichen und preis-
rechtlich ermittelten Buchwerten. In den Ertr‚gen ist die Differenz zwischen preisrechtli-
chen und handelsrechtlichen Abschreibungen f€r die Folgejahre enthalten.40
254 HHSt. …. 675200 (Erstattung an HSE f€r Ermittlung Geb€hrenzahler)
Die HSE hat mit Rechnung vom 08.11.2004 Ausgaben von 292.636,67 (brutto) f€r das 
Projekt „Ermittlung der Geb€hrenpflichtigen f€r die R€ckerstattung der Kanalbenutzungs-
geb€hren“ berechnet. Diese Rechnung bezieht sich auf die Abrechnung von Fremdleistun-
gen. Nach Angaben der HSE waren urspr€nglich Kosten von 160.000,00 (netto) geplant. 
Diese Planung ist um 184.545,97 (netto) €berschritten worden. Die zus‚tzlichen Kosten 
tragen die HSE und die Stadt Darmstadt je zur H‚lfte, sodass sich f€r die Stadt ein Netto-
betrag von 252.272,99 ergibt.
Die HSE f€hrt folgende Gr€nde f€r die Mehrkosten an:
 geringe Qualit‚t der Urdaten,
 gestiegene Anforderungen seitens der Stadt, insbesondere
o eine Vielzahl zus‚tzlicher Auswertungen,
o umfangreiche Ver‚nderungen in den Datenbest‚nden,
o ein mehrfach umgestelltes Auskunftssystem,
o Ver‚nderungen der Textvorgaben und Scheckvordrucke.
38 Bericht €ber die Pr€fung von abgerechneten Entgelten f€r Abwasserreinigung 2005 Seite 8
39 A.a.O. Seite 7
40 A.a.O. Seite 6 und 17

188
UA 7001 – Abwasserbeseitigung– nicht ablastbare Kosten
255 Die Stadt hat den UA 2002 neu eingef€hrt, um die Ausgaben, die durch die Abwasserbesei-
tigung entstehen, jedoch geb€hrenrechtlich nicht an die Geb€hrenschuldner weitergegeben 
werden knnen, nachvollziehbar auszuweisen.
Die bei der HHSt. .... 679000 aufgef€hrten nicht ablastbaren Ausgaben betragen 
1.508.000,00 (Vorjahr 1.671.350,00). Dabei handelt es sich um die „bernahme des Wag-
nis- und Gewinnzuschlags und die Mehrkosten f€r die groƒe Kl‚rschlammtrocknung der 
Stadt. Die Zuf€hrungen an den UA 7000 erfolgt in gleicher Hhe €ber die HHSt. 
1.7000.169040.
F€r die Erstattung aus €berzahlten Geb€hren aus den Jahren 1995 – 1998 werden auf der 
HHSt. 1.7001.679200 4,9 Mio. ausgewiesen. Diese werden dem UA 7000 in gleicher Hhe 
(HHSt. 1.7000.169060) zugef€hrt.
UA 7010 – ‰ffentliche Toilettenanlagen
256
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 1.688,30 0,00 0,00
Ausgaben 386.636,95 391.920,00 388.890,70
Zuschussbedarf 384.948,65 391.920,00 388.890,70
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 3.029,30 - 0,77 %
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 3.942,05 1,02 %
UA 7204 – Kompostierungsanlage
257 Der Sachstand ist unver‚ndert. Der KER von 191,43 steht nach wie vor offen.
UA 7300 – M„rkte
258 Die im UA bestehenden KER von 2.231,92 konnten auch im Berichtsjahr nicht realisiert 
werden, in 2006 erfolgten entsprechende unbefristete Niederschlagungen.
Wir haben die Einnahmezahlstellen Wochenmarkt sowie Platzgelder f€r Messen, M‚rkte, 
Kirchweihen und sonstige Veranstaltungen am 29.06. und 16.11.2005 unvermutet gepr€ft. 
Es ergaben sich keine Beanstandungen.

189
UA 7500 – Friedh‡fe
259
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 2.701.120,27 3.258.500,00 2.650.778,30
Ausgaben 4.570.262,27 4.682.110,00 4.610.772,49
Zuschussbedarf 1.869.142,00 1.423.610,00 1.959.994,19
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 536.384,19 37,68%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 90.852,19 4,86%
Der gegen€ber der Planung wesentlich hhere Zuschussbedarf von 536.384,19 resultiert 
bei etwas geringeren Ausgaben (ca. 1,8 %) fast ausschlieƒlich aus Wenigereinnahmen bei 
der HHSt. …. 110000 (Friedhofsbenutzungsgeb€hren) von 518.661,64.
Wie bereits in den Vorjahresberichten ausgef€hrt, erfolgt die Veranschlagung und Verbu-
chung der Einnahmen und Ausgaben f€r Feuerbestattungen seit 2001 im neu geschaffenen 
UA 7502 – Krematorium. Durch diese sachliche Trennung sind die Rechnungsergebnisse 
des UA 7500 seitdem nur noch eingeschr‚nkt mit den Jahren davor vergleichbar.
Die Summe der Einnahmen beider UA verminderte sich gegen€ber dem Vorjahr von 
3.640.508,58 um 148.576,88, die der Ausgaben blieb mit einer geringf€gigen Erhhung 
um 6.586,98 von 5.477.813,15 auf 5.484.400,13 ann‚hernd gleich.
Der Kostendeckungsgrad verschlechterte sich erneut geringf€gig um 1,6 % von 59,1 % auf 
57,5 %. Dem gegen€ber ergab sich beim UA 7502 f€r den gleichen Zeitraum ein Kostende-
ckungsgrad von 96,3 %.
Die Friedhofbenutzungsgeb€hren und KER entwickelten sich seit 2000 wie folgt:
Hj. Benutzungsgeb€hren % KER ohne Abg‚nge %
2000 3.555.460,00 + 2,9 182.529,00 + 13,0
2001 3.372.216,00 - 5,2 266.439,00 + 46,0
2002 2.397.240,00 - 28,9 207.596,00 - 22,1
2003 2.616.689,00 + 9,2 216.152,00 + 4,1
2004 2.472.734,00 - 5,5 243.053,00 + 12,5
2005 2.481.338,00 + 0,3 254.678,00 + 4,8
Die Summe der Einnahmen aus Erd- und Feuerbestattungen der UA 7500 und 7502 betrug 
im Berichtsjahr 3.322.362,00 und lag damit um 89.212,00 unter dem Vorjahresergebnis. 
Dies entspricht einer Einnahmeminderung um insgesamt ca. 2,7 %.
Die Summe der KER hingegen stieg erneut von 338.674,62 um 12.697,78 bzw. 3,7 % auf 
351.372,40.

190
UA 7502 - Krematorium
260
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 939.388,09 979.700,00 841.153,40
Ausgaben 907.550,88 878.060,00 873.627,64
Ergebnis 31.837,21 101.640,00 -32.474,24
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -134.114,24 -131,95%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -64.311,45 -202,00%
Die Planung ging bei Einnahmen von 979.000,00 und Ausgaben von 878.060,00 von einem 
„berschuss von 101.64,00 aus. Abweichend von den Vorjahren ergab sich jedoch durch 
erheblich niedrigere Einnahmen aus Feuerbestattungsgeb€hren von 841.023,48 erstmalig 
ein Fehlbetrag von 32.474,24. 
Der Kostendeckungsgrad verminderte sich von 103,5 % auf 96,3 %.
UA 7602 – Anschlagwesen
261
HHSt. …. 110000 (Benutzungsgeb€hren)
V Wir hatten im Jahr 2002 im Rahmen einer Schwerpunktpr€fung die Pachtvertr‚ge und 
Abrechnungen der Deutschen St‚dte-Medien GmbH (DSM) gepr€ft und u.a. folgendes fest-
gestellt:
In dem zwischen der Stadt Darmstadt und der DSM am 09.08.1999 geschlossenen Vertrag 
betreffend Werbung auf Kabelverteilerschr‚nken ist geregelt, dass €ber die Hhe und Zah-
lungsweise einer Verg€tung an die Stadt mit Beginn des vierten Betriebsjahres eine zus‚tz-
liche schriftliche Vereinbarung geschlossen werden soll. In den ersten f€nf Betriebsjahren 
war die Werbefl‚chen€berlassung mit einer Reinigungsverpflichtung der DSM abgegolten.
Auf unsere mehrfachen Anfragen hin hat uns das Fachamt im Dezember 2006 dazu mitge-
teilt, dass die im Vertrag angesprochene Zusatzvereinbarung mit der DSM nie abgeschlos-
sen wurde. Das Amt will die Verhandlungen demn‚chst aufnehmen. 
Auƒerdem haben wir festgestellt, dass eine Quartalsabrechnung der DSM im Jahr 2005 
B €ber 85.700,00 im Soll und Ist fehlt, was auch die Differenz zwischen dem HHAnsatz und 
dem Rechnungsergebnis erkl‚rt. Nach Mitteilung der K‚mmerei erfolgte die Verbuchung 
irrt€mlich beim EB Kulturinstitute. Da eine ‡nderung f€r das HHj. 2005 nicht mehr mglich 
war, schlieƒt der st‚dtische Haushalt mit einem um 85.700,00 hheren Verlust ab, w‚h-
rend sich der Verlust des Eigenbetriebs um den gleichen Betrag verringert.
Seit dem HHj. 2005 werden die Sollstellungen der Pachtabrechnungen der DSM €ber das 
Programm „Geoflex“ vorgenommen. 
UA 7800 – F‡rderung der Landwirtschaft
262
HHSt. …. 718000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Gegen€berstellung der letzten 3 Jahre:
HHj. 2003 2004 2005

191
Planung 4.000,00 4.000,00 3.000,00
Rechnungserg. 360,00 820,00 550,00
Im HHj. 2005 hat das Fachamt Zusch€sse an drei Vereine von insgesamt 550,00 ausge-
zahlt. Soweit notwendig, haben die Vereine einen VN f€r 2005 vorgelegt. Die Vereine haben 
die zweckentsprechende Verwendung der erhaltenen Zusch€sse nachgewiesen.
Das Fachamt hat in 2005 unter der o.a. HHSt. einen Investitionszuschuss von 4.660,10 f€r 
die „berdachung eines Grillplatzes an die IG Eberst‚dter Vereine e.V. ausgezahlt. Die 
B Pr€fung des VN ergab folgende Feststellungen:
 Der Investitionszuschuss ist im Verwaltungs- statt im Vermgenshaushalt ausgezahlt 
worden
 Die Auszahlung ist von der sachlich falschen HHSt. „Frderung der Landwirtschaft“ er-
folgt.
 Der Zuwendungsbescheid vom 31.03.05 enthielt keinen R€ckforderungsvorbehalt. Die 
Pr€fungsrechte des Revisionsamtes und des Hess. Rechnungshofs waren nicht geregelt. 
 Der Verein hatte f€r die Finanzierung derartiger Investitionen zun‚chst die Vermie-
tungserlse der Grillh€tte heranzuziehen. Es erfolgte keine „berpr€fung der Einnahme-
situation des Vereins in diesem Bereich.
Aufgrund unserer Feststellungen hat das Fachamt den Zuschuss auf die sachlich zutreffen-
de HHSt. im VMH umgebucht.
Im Rahmen des Deckungskreises, der f€r diesen UA eingerichtet ist, waren alle Ausgaben 
gedeckt. 
UA 7900 – Verrechnungsunterabschnitt ProRegio
263 Der Verrechnungsunterabschnitt liegt mit einem Rechnungsergebnis von 656.924,68 um 
3.444,68 €ber dem im 1. Nachtragsplan 2005 veranschlagten Fehlbetrag von 653.480,00.
Urs‚chlich hierf€r sind Mehrausgaben beim SN 5 (Grundbesitzabgaben) von 1.188,00 so-
wie der HHSt. …. 700000 (Zuschuss an Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V.) 
von 6.336,68, die nur teilweise €ber Wenigerausgaben bei den SN 7 (Hausversicherungen) 
und SN 8 (Haftpflicht- und Vermgensversicherungen) ausgeglichen werden konnten. Die 
Deckung der Mehrausgaben im SN 5 erfolgte im Rahmen des Deckungskreises. Die Ge-
nehmigung der €pl. Mittel bei der HHSt. …. 700000 erfolgte mit Magistratsbeschluss vom 
19.10.2005.
Seit Gr€ndung der ProRegio Darmstadt – Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V. 
(ProRegio) zum 01.01.2000 entwickelten sich die Zusch€sse wie folgt:
+ / - zum Vj.HHj. HHAnsatz Rechnungserg. + / - Betrag in %
2000 531.933,00 532.441,00 + 508,00 --- ---
2001 662.210,00 583.912,00 - 78.298,00 +  51.471,00 9,7%
2002 670.270,00 739.364,00 + 69.094,00 + 155.452,00 26,6%
2003 675.000,00 720.960,00 + 45.960,00 - 18.404,00 2,5%
2004 683.000,00 690.057,00 + 7.057,00 - 30.903,00 4,3%
2005 649.400,00 655.737,00 + 6.337,00 - 34.320,00 5,0%

192
Wie wir bereits im Vorjahresbericht41 berichteten, f€hrte das Revisionsamt gem‚ƒ Be-
schluss des gesch‚ftsf€hrenden Vorstandes der ProRegio vom 12.09.2005 im Berichtsjahr 
eine Sonderpr€fung bei ProRegio durch.
Ferner hat der Vorstand eine Wirtschaftpr€fungsgesellschaft mit der Pr€fung des Jahresab-
schlusses 2005 von ProRegio beauftragt. Der Bericht liegt uns vor, die Feststellungen de-
cken sich im Wesentlichen mit unseren Pr€fungsergebnissen.
Gegen den Gesch‚ftsf€hrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die ProRegio Darmstadt, Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V. wurde zwischen-
zeitlich aufgelst. Der Magistrat stimmte am 18.01.2006 einer Neustrukturierung des 
Stadtmarketings zu. Die Stadtverordnetenversammlung nahm dies in ihrer Sitzung am 
14.02.2006 zur Kenntnis.
UA 7910 – Amt f€r Wirtschaftsf‡rderung
264
Im Vergleich zum Vorjahr hatte das Amt f€r Wirtschaftsfrderung einen um 25 % hheren 
Zuschussbedarf. 
Bei nahezu unver‚nderten Einnahmen haben sich die Ausgaben im Berichtsjahr im Ver-
gleich zum Vorjahr um ca. 134.500,00 erhht. Diese Mehrausgaben resultieren haupts‚ch-
lich 
 aus der Steigerung der Personalkosten insgesamt um ca. 76.000,00 
 den Ausgaben der HHSt …. 718100 (Zuschuss zur Frderung der Gleichstellung von 
Frauen auf dem Arbeitsmarkt) von 75.540,00 .
HHSt. ….679100/….716100 (Erstattung von Betriebskosten)
Aufgrund von R€ckfragen des Statistischen Landesamtes hat die K‚mmerei die Zuordnung 
der Verrechnung des D€kers im Caree ab dem HHj. 2005 der Untergruppe 679100 zuge-
ordnet. Die K‚mmerei hat dabei vers‚umt, den HHAnsatz entsprechend auf die neue Grup-
pierung umzuplanen. Das gleiche gilt f€r die Verrechnungsstelle der Einnahme 
01.7000.166000/….169100.
41 Rdn. 244/2004
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 76.883,24 0,00 74.392,46
Ausgaben 624.186,50 621.240,00 758.704,81
Zuschussbedarf 547.303,26 621.240,00 684.312,35
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 63.072,35 10,15%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 137.009,09 25,03%

193
HHSt. ….718000 (Zusch€sse an Gewerbevereine)
Gegen€berstellung der letzten drei Jahre:
HHj. 2003 2004 2005
Planung 7.200,00 7.200,00 6.870,00
Rechnungsergebnis 3.900,00 3.500,00 6.400,00
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 6.870,00 an drei Gewerbevereine insgesamt 
6.400,00 aus. Zwei Vereine haben die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen.
F€r den am 13.12.05 an ProRegio ausgezahlten Zuschuss von 4.700,00 f€r Weihnachtsbe-
leuchtung 2005 in Eberstadt hat uns das Fachamt als Verwendungsnachweis lediglich eine 
bezahlte Rechnung €ber 23.200,00 vorgelegt. Da der Verein inzwischen erloschen ist, kann 
nicht mehr festgestellt werden, ob und welche weiteren Einnahmen ProRegio f€r diese 
Maƒnahme erhalten hat. Vorbehaltlich der nicht nachvollziehbaren Einnahmen hat der 
Verein den Zuschuss zweckentsprechend verwendet.
HHSt. …. 718100 (Zusch€sse zur Frderung der Gleichstellung von Frauen auf dem Ar-
beitsmarkt) 
Die Zuschusshaushaltsstelle im UA der Wirtschaftsfrderung wird vom Frauenb€ro bewirt-
schaftet. Im HHj. 2005 hat das Frauenb€ro einen Zuschuss von 75.540,00 an das Frauen 
Kompetenz Zentrum ausgezahlt. Der Verwendungsnachweis liegt uns inzwischen vor. Er 
konnte aber noch nicht gepr€ft werden, weil wir Unterlagen nachfordern mussten. 
UA 7920 – ‰ffentlicher Personennahverkehr
265
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 0,00 0,00
Ausgaben 13.273.216,55 11.143.730,00 10.389.963,76
Zuschussbedarf 13.273.216,55 11.143.730,00 10.389.963,76
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -753.766,24 -6,76%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -2.883.252,79 -21,72%
Bei folgenden Haushaltsstellen ergaben sich gegen€ber der Planung wesentliche ‡nderun-
gen:
HHSt.
.... 715100 Zusch€sse an HEAG und Regionalbusunternehmen
f€r den Personennahverkehr -603.821,04
.... 715300 Zuschuss an die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorg. -50.179,00
.... 715420 Zuschuss f€r Busbeschleunigung Linie R -20.000,00
…. 715900 Umstellung der Straƒenbahnlinie 1 auf ganzj‚hrigen Betrieb -46.750,00

194
HHSt. .... 715100 (Zusch€sse an HEAG und Regionalbusunternehmen f€r den Personen-
nahverkehr)
Die Stadt hat gem‚ƒ Vertrag mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der HEAG 74 % 
des Verlustes der HEAG Verkehrs GmbH zu €bernehmen, der den Betrag von 12,8 Mio. 
€bersteigt. Aufgrund der Bildung von R€ckstellungen f€r ein Vorruhestandsmodell fiel der 
Verlust der HEAG Verkehrs GmbH im Gesch‚ftsjahr 1999 um 6,2 Mio. hher aus. Die Stadt 
hat mit der Gesellschaft vereinbart, dass der daraus anteilig auf die Stadt entfallende Ver-
lustbetrag von 4.624.123,77 €ber 5 Jahre beginnend im HHj. 2001, getilgt wird. Die zu-
s‚tzliche Belastung betr‚gt j‚hrlich 924.824,75.
F€r 2004 ergibt sich folgende Berechnung:
Fehlbetrag der HEAG mobilo GmbH 21.378.708,21
davon Verlust€bernahme HEAG-Konzern 12.782.297,03
8.596.411,18
74 % st‚dtischer Anteil 6.361.344,27
Stundungsbetrag aus Vorruhestandsregelung 924.824,75
Zahlbetrag 7.286.169,02
Entwicklung der Fehlbetr‚ge der HEAG mobilo GmbH (HEAG Verkehrs GmbH) und der st‚d-
tischen Verlust€bernahme:
Jahr Verlust Anteil Stadt
2002 23.867.979,28 8.203.404,87
2003 24.256.195,91 8.490.685,17
2004 21.378.708,21 6.361.344,27
2005 22.591.819,11 7.259.046,34
F€r Zusch€sse an die Nahverkehrsorganisation DADINA waren 2.662.570,00 
(HHSt. .... 715300) etatisiert. Die Ausgaben betrugen 2.646.041,00. Die DADINA f€hrt ein 
doppisches Rechnungswesen. Sie ruft nur bei Liquidit‚tsbedarf Mittel ab. Wir haben den
Jahresabschluss 2005 und die Mittelabrufe der DADINA gepr€ft. Es ergaben sich keine Be-
anstandungen.
Zwischen der DADINA, der Stadt Darmstadt und der HEAG mobibus GmbH ist ein Auferle-
gungs- und Verkehrsvertrag €ber die ehemaligen Buslinien der HEAG Verkehrs GmbH ge-
schlossen worden. Damit werden ab 01.01.2005 alle Bestellungen von Verkehrsleistungen 
der HEAG mobibus GmbH €ber die DADINA abgewickelt. Die entsprechenden HHSt. sind im 
Nachtragshaushaltsplan abgeplant worden.
Die Ertr‚ge und Aufwendungen, die noch bei der HEAG mobilo GmbH angefallen sind, 
betreffen Straƒenbahnverkehrs- und Infrastrukturmaƒnahmen. Um eine Vergleichbarkeit 
des Jahresergebnisses 2005 mit den Vorjahren zu erzielen, m€ssten die Verluste des Bus-
verkehrs zus‚tzlich ber€cksichtigt werden.

195
EINZELPLAN 8 – WIRTSCHAFTLICHE UNTERNEHMEN, 
ALLG. GRUND- UND SONDERVERM‰GEN
266
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 5.065.678,22 3.720.090 4.553.366
Sonst. Finanzeinnahmen 12.228.321,62 11.684.000 11.666.487
Summe Einnahmen 17.293.999,84 15.404.090 16.219.853
Personalausgaben 437.868,66 411.420 442.546
Sachaufwand 3.428.927,90 1.720.560 3.124.531
Zuweisungen u. Zusch€sse 318.652,88 279.320 317.929
Summe Ausgaben 4.185.449,44 2.411.300 3.885.006
berschuss 13.108.550,40 12.992.790 12.334.847
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -657.943 -5,06%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -773.703 -5,90%
UA 8175 - Eigenbetrieb Abfallentsorgung und Stra…enreinigung
267 Auf der HHSt. .... 210000 („berschuss EAD – Betriebszweig „Betrieb gewerblicher Art“) 
werden die Aussch€ttungen des Betriebszweiges gebucht. Sie betrugen f€r 2003  
59.607,92 und f€r 2004 53.991,75.
Der Magistrat hat auf Empfehlung der Betriebskommission den Jahresfehlbetrag 2005 des 
EAD nach Steuern von -955.507,58 (Vorjahr -1.588.820,79) festgestellt und €ber dessen 
Ausgleich wie folgt entschieden:
Entnahme aus der zweckgebundenen Geb€hrenausgleichsr€cklage 829.959,81
Entnahme aus der Entgeltausgleichsr€cklage 95.937,85 
Entnahme aus der Kostenausgleichsr€cklage 123.675,09 
Vortrag auf neue Rechnung und im Betriebszweig Kanalbetrieb und 
ffentliche WCs, Verrechnung mit dem Haushalt der Stadt 2006 - 94.065,17 
Nach dem Bericht der WITAG-Revision vom 10.07.2006 €ber die Jahresabschlusspr€fung 
f€r das Gesch‚ftsjahr 2005 war der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag gewollt, um die Ge-
b€hrenausgleichs-/Entgeltausgleichsr€cklagen in den hoheitlichen Betriebszweigen abzu-
bauen42.
42 WITAG Revision, Bericht €ber die Abschlusspr€fug f€r das Gesch‚ftsjahr 2005, Seite 9

196
Die Ergebnisse des Betriebszweiges „Betrieb gewerblicher Art“ entwickelten sich wie folgt:
2001 181.787,23
2002 170.214,89
2003 59.607,92 (Aussch€ttung)
2004 53.991,75 (Aussch€ttung)
2005 - 81.818,71 (Fehlbetrag)
Der Jahresverlust des Betriebszweiges „Betrieb gewerblicher Art“ wird mit dem Gewinnvor-
trag aus Vorjahren verrechnet. Der Gewinnvortrag des Betriebszweiges betr‚gt 
2.088.426,60.
Die Verschlechterung des Ergebnisses begr€ndet sich im R€ckgang der Ertr‚ge im Bereich 
DSD (Duales System Deutschland), die nicht aus anderen Bereichen ausgeglichen werden 
konnten. Der EAD konnte die Ausschreibung (Leistungsvertr‚ge ab 01.01.2005) f€r Glas 
und Leichtverpackungen nicht gewinnen.
Eine Plausibilit‚tspr€fung des Jahresabschlusses 2005 ergab keine Beanstandungen.
UA 8300 – HEAG S€dhessische Energie AG HSE (HEAG Versorgungs AG)
Die ehemaligen UA 8100 und 8170 sind seit dem HHj. 2005 zu dem UA 8300 zusammen-
gefasst worden. In diesem UA werden die Konzessionsabgaben f€r Strom, Gas, Wasser und 
der Mitgliedsbeitrag an den Wasserverband Hessisches Ried gebucht.
268
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 10.411.033,01 9.607.700,00 9.607.319,72
Ausgaben 38.700,00 38.700,00 38.684,21
berschuss 10.372.333,01 9.569.000,00 9.568.635,51
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 364,49 0,00%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -803.697,50 -7,75%
HHSt. .... 220000 (Konzessionsabgaben)
Grundlage f€r die Berechnung der Konzessionsabgabe Strom bildet die verkaufte Strom-
leistung (KWh). Die Konzessionsabgabe ist wie folgt gestaffelt:
Tarifkunden ohne Schwachlaststrom 1,990 Ct/KWh
Tarifkunden mit Schwachlaststrom 0,610 Ct/KWh
Sondervertragskunden mit einem
Durchschnittserls von 6,1 Ct/KWh 0,110 Ct/KWh

197
Die Konzessionsabgabe Strom der letzten 5 Jahre:
2001 6.215.700,42
2002 7.219.561,95
2003 6.742.494,92
2004 6.836.763,56
2005 6.890.281,09
F€r die Gaskonzession ergibt sich nach der KAV folgende Staffelung der Konzessionsabga-
be:
Tariflieferungen 0,77 Ct/KWh
sonstige Tariflieferungen 0,33 Ct/KWh
Sondervertragslieferungen 0,03 Ct/KWh
F€r die Wasserlieferungen ist die Konzessionsabgabe im Wasser-Konzessionsvertrag vom 
01.01.1990 geregelt. In … 5 sind folgende Abgaben festgelegt:
15 % des Umsatzes der allgemeinen Tarifversorgung
1,5 % des Umsatzes der Sondertarifversorgung
Die Konzessionsabgabe f€r Gas und Wasser berechnet sich wie folgt:
Konzessionsabgabe Gas (Abschlagszahlungen 2005) 380.000,00
Nachzahlung in 2006 26.564,78
Konzessionsabgabe Wasser (Abschlagszahlungen 2005) 2.045.167,52
Nachzahlung in 2006 636.542,70
Konzessionsabgabe 3.088.275,00
Die Entwicklung der Konzessionsabgabe f€r Gas und Wasser in den letzten 3 Jahren:
2003 2.959.716,10
2004 3.083.939,04
2005 3.088.275,00
Wir haben die Berechnungen unter Verwendung der Unterlagen der K‚mmerei, der Vertr‚-
ge und der Konzessionsabgabeverordnung gepr€ft. Beanstandungen haben sich nicht er-
geben.

198
UA 8500 Stadtgut Gehaborn
269
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005 
Rechnungserg.
Einnahmen 85.747,49 87.800,00 78.470,71
Ausgaben 25.587,10 22.400,00 35.101,54
berschuss 60.160,39 65.400,00 43.369,17
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -22.030,83 -33,69%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -16.791,22 -27,91%
Bedingt durch Mehrausgaben von insgesamt 12.701,54 insbesondere im Bereich der bau-
lichen Unterhaltung (SN 2) sowie saldierte Wenigereinnahmen von 9.329,29 konnte der ge-
plante „berschuss nicht in voller Hhe realisiert werden.
HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten)
Bei einem Planansatz von 86.900,00 konnten lediglich Einnahmen von 76.598,43 erzielt 
werden. Grund hierf€r ist die Nebenkostenerstattung von 7.372,44 an den P‚chter. Da 
auch k€nftig mit geringeren Nebenkosten zu rechnen ist, wird der HH-Ansatz entsprechend 
angepasst. 
UA 8550 – Waldungen
270
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 339.003,28 281.700,00 381.858,92
Ausgaben 725.241,23 712.680,00 714.789,15
Zuschussbedarf 386.237,95 430.980,00 332.930,23
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -98.049,77 -22,75%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -53.307,72 -13,80%
Das gegen€ber der Planung um 98.049,77 g€nstigere Rechnungsergebnis des UA resultiert 
im Wesentlichen auf Mehreinnahmen von 25.975,59 bei der HHSt. …. 130000 (Einnahmen 
aus Verkauf) sowie 71.427,14 bei der HHSt. …. 161000 (Erstattung von Maschinen- und 
Lohnkosten durch andere Waldbesitzer). Die Mehr- und Minderausgaben gleichen sich dem 
gegen€ber insgesamt ann‚hernd aus.
Die Einnahmen aus dem Holzverkauf entwickelten sich seit 2002 wie folgt:
Hj. Planung Lfd. AO-Soll
2002 225.000,00 202.852,00
2003 225.000,00 187.338,00
2004 225.000,00 270.553,00
2005 200.000,00 225.976,00

199
Wie bereits im Vorjahresbericht angesprochen, konnte das sehr positive Ergebnis aus 2004 
nicht wiederholt werden. Die Einnahmen liegen jedoch immer noch deutlich €ber denen der 
Jahre 2002 und 2003.
Nach den bisher vorliegenden Zahlen haben sich die Einnahmen in 2006 mit 
ca. 323.500,00 wieder erheblich erhht. Wir werden im Schlussbericht 2006 €ber die 
Gr€nde hierf€r berichten.
UA 8701 – Kreditinstitute
271 Die Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt erzielte im Gesch‚ftsjahr 2005 einen Bilanz-
gewinn von 13,5 Mio.. Da die Sicherheitsr€cklage weiterhin 4 % der Bilanzsumme €ber-
steigt, sind 25 % des Bilanzgewinns nach … 16 Hessische Sparkassengesetz aussch€ttungs-
f‚hig. Auf Vorschlag des Vorstandes hat der Verwaltungsrat eine Gewinnabf€hrung aus dem 
Ergebnis 2004 an die Gew‚hrstr‚ger von 25 % = 3.375.084,64 beschlossen. Hiervon wur-
den an die Stadt Darmstadt 1.811.407,39 nach Kapitalertragssteuer und Solidarit‚tszu-
schlag ausgesch€ttet.
UA 8800 - Grundverm‡gen
272
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Einnahmen 3.128.682,81 3.105.740,00 2.889.576,14
Ausgaben 1.842.131,70 1.282.220,00 1.747.503,73
berschuss 1.286.551,11 1.823.520,00 1.142.072,41
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -681.447,59 -37,37%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -144.478,70 -11,23%
Der gegen€ber der Planung mit 1.142.072,41 um 681.447,59 geringer ausgefallene 
„berschuss resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo der Abweichungen folgender HHStel-
len:
HHStelle Abweichung gg€. Planans. Abweichung in %
Einnahmen
…140000 - Mieten - 378.566,28 - 23,4
...141000 – Erbbauzinsen + 65.485,97 + 6,5
...143000 – Pachten + 106.565,91 + 33,3
Ausgaben
...502000 – Unterhaltung der baul. Anlagen SN 2 + 407.145,57 + 192,5
...541000 – Grundbesitzabgaben SN 5 - 71.724,57 - 16,2
...542000 – Wasserverbrauch und Kanal SN 6 + 124.275,78 + 529,5
Gem‚ƒ … 18 Abs. 1 GemHVO sind Ausgaben, die in Sammelnachweisen zusammengefasst 
werden, gegenseitig deckungsf‚hig. Die z. T. erheblichen Abweichungen stellen daher kei-
nen Verstoƒ gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen dar. Ferner wird bei Zu- oder Abpla-
nungen bei den Sammelnachweisen im Nachtrag in der Regel nur ein UA be- bzw. entlastet.

200
Aus diesem Grund kann es bei diesem UA dann auch zu wesentlichen Abweichungen zwi-
schen den gebuchten Ausgaben und dem ver‚nderten Planansatz kommen.
Die Mieteinnahmen (HHSt. …. 140000) entwickelten sich seit 2002 wie folgt:
Hj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2002 1.480.000,00 1.399.093,00
2003 1.607.700,00 1.478.212,00
2004 1.600.000,00 1.578.654,00
2005 1.619.640,00 1.241.074,00
Die Mieteinnahmen verminderten sich im Rechnungsergebnis gegen€ber dem Vorjahr er-
heblich um 337.580,00. Dies entspricht ca. 21,8 %. Nach den bisher vorliegenden Zahlen 
erhhten sich die Einnahmen im Rechnungsergebnis 2006 wiederum um 471.166,00 bzw. 
um ca. 38,0 %. Die Gegen€berstellung der Jahre l‚sst vermuten, dass mglicherweise ein 
Teil der Einnahmen aus 2005 erst 2006 verbucht wurde. Eine entsprechende Anfrage an 
das Liegenschaftsamt steht derzeit noch offen.
Die Kasseneinnahmereste stiegen 2005 um 11.702,08 (ca. 1,0 %) auf 1.221.185,25. Die 
Globalbereinigung wurde von 400.000,00 um 100.000,00 auf 500.000,00 erhht.
Die Erbbauzinsen (HHSt. .... 141000) entwickelten sich seit 2002 wie folgt:
Hj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
2002 900.000,00 870.103,00
2003 896.000,00 980.989,00
2004 912.000,00 1.018.391,00
2005 1.000.000,00 1.065.486,00
Die Einnahmen aus Erbbauzinsen erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr um 47.095,00. 
Dies entspricht einer Steigerung um ca. 4,6 %.
UA 8900 – 8914 Stiftungen
273 Wir pr€ften die Ertragsrechnungen der unselbst‚ndigen Stiftungen, die seit 2000 vom 
Nennwert auf den Kurswert umgestellt wurden. Im Berichtsjahr sind f€r Stiftungszwecke 
264.633,24 (Vorjahr: 252.195,34) aufgewendet worden.

201
UA 8913 – Gustav- und Hilde-Feick-Stiftung
274 Die Stiftung wird zu Gunsten des Nachbarschaftsheims Darmstadt e. V. gef€hrt. Sie ist 
gem‚ƒ … 6 Abs. 3 der Stiftungssatzung vom Revisionsamt zu pr€fen.
Der UA ist in der Planung mit 12.280,00 und im Rechnungsergebnis mit 564.786,93 in 
Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Die Abweichung zwischen Planung und Rech-
nungsergebnis beruht auf Umschichtungen im Wertpapierbereich. Die daraus resultieren-
den Ums‚tze haben sich bei den vermischten Einnahmen und Ausgaben ausgewirkt. Bei 
Pr€fung der Jahresrechnung ergab sich zum 31.12.2005 ein Finanzanlagevermgen von 
230.049,43. Gegen€ber 2004 erhhte es sich um 2,5 %. Die Wertbest‚ndigkeit der Anla-
gen war gegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen „berschuss von 6.381,89 
aus.
Der Gustav- und Hilde-Feick-Stiftung konnte aufgrund des Pr€fungsergebnisses wieder der 
uneingeschr‚nkte Best‚tigungsvermerk erteilt werden.

202
EINZELPLAN 9 – ALLGEMEINE FINANZWIRTSCHAFT
275
HHj. 2004
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Steuern, allg. Zuweisungen 198.434.846,09 288.692.010 288.438.816
Sonst. Finanzeinnahmen 14.135.289,71 9.860.200 11.727.373
Summe Einnahmen 212.570.135,80 298.552.210 300.166.189
Sonstige Finanzausgaben 81.820.832,87 164.360.890 156.329.124
Deckungsreserve --- 4.181.260 608.723
Summe Ausgaben 81.820.832,87 168.542.150 156.937.847
berschuss 130.749.302,93 130.010.060 143.228.342
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 13.218.282 10,17%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 12.479.039 9,54%
UA 9000 - Eigene Steuern
276 Die Grundsteuer A HHSt. .... 000000 (Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundst€cke) ist 
f€r die Stadt von untergeordneter Bedeutung. Bei einem Planansatz von 50.000,00 betrug das 
Rechnungsergebnis 34.181,40. Dagegen steht die Grundsteuer B HHSt. .... 001000 (alle €bri-
gen Grundst€cke) vom Steueraufkommen her hinter dem Gemeindeanteil an der Einkommens-
teuer und der Gewerbesteuer an dritter Stelle. Das Rechnungsergebnis von 21.391.687,04
€bertraf den Planansatz um 391.687,04 und liegt etwas unter dem Niveau des Vorjahres 
(21.485.682,63).
Die Gewerbesteuer HHSt. .... 003000 war wieder erheblichen Schwankungen ausgesetzt. Das 
Rechnungsergebnis liegt mit 159.033.531,94 noch erheblich €ber dem Vorjahresergebnis von 
69.142.617,51.
277 Die Gewerbesteuerumlage HHSt. .... 810000 ist u. a. abh‚ngig von der Hhe der Gewerbe-
steuer. Der Planansatz liegt bei 30.825.000,00 und das Rechnungsergebnis bei 
34.430.795,5043.
Die Spielapparatesteuer HHSt. .... 021000 brachte Einnahmen von 630.079,00 und liegt um 
80.079,00 €ber dem Ansatz von 550.000,00.
Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 635.193,44 verminderten sich die Einnahmen nur 
geringf€gig.
43 Vorjahr 12.671.211,79

203
Das Rechnungsergebnis der Hundesteuer HHSt. .... 022000 von 256.566,87 liegt in etwa auf 
dem Niveau des Planansatzes und des Rechnungsergebnisses des Vorjahres44.
Auffallend sind die KER, die mit 111.314,61 31 % des gesamten Anordnungssolls betragen. 
Die Mehrzahl dieser F‚lle befindet sich seit Jahren in der Vollstreckung.
278 Die korrespondierenden HHSt.
.... 207000 (Zinsen, Vollverzinsung Gewerbesteuer)
.... 841100 (Erstattung, Vollverzinsung Gewerbesteuer)
weichen - wie im Vorjahr45 - erheblich von der Planung ab, weil nicht vorauszusehen ist, wel-
che Zinsen eingehen bzw. erstattet werden.
Planansatz Rechnungsergebnis
Einnahmen 2.500.000,00 3.675.929,65
Ausgaben 2.000.000,00 1.224.546,71
Ergebnis 500.000,00 2.451.382,94
Im Vorjahr betrug das Ergebnis -301.914,90.
279 Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer HHSt. .... 010000 war im NT mit 51 Mio. 
veranschlagt.
Das Rechnungsergebnis liegt mit Einnahmen von 50.810.988,90 leicht unter dem Planansatz. 
Gem‚ƒ … 1 GemFinRefG betr‚gt der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 15 % des rtli-
chen Aufkommens an der Lohn- und Einkommensteuer sowie 12 % des Aufkommens aus dem 
Zinsabschlag. Nach den Bescheiden der OFD betr‚gt die gesetzlich festgelegte Schl€sselzahl 
f€r die Stadt im HHj. 2005 unter Ber€cksichtigung der Hess. Ausf€hrungsverordnung zum 
Gemeindefinanzreformgesetz 0,0252354.
Die Berechnung des Familienleistungsausgleichs (HHSt. .... 091000) ergibt sich aus dem 
Mehraufkommen der Umsatzsteuer des Landes. … 46 a FAG bestimmt, dass den Gemeinden 
ein Anteil von 26 % des Mehraufkommens der Umsatzsteuer zugewiesen wird, das dem Land 
gem‚ƒ dem Gesetz €ber den Finanzausgleich zwischen Bund und L‚ndern zusteht. F€r die 
Verteilung gelten ebenfalls die vorstehend erw‚hnten Schl€sselzahlen.
Das Rechnungsergebnis von 3.065.068,35 liegt um 52.976,48 unter dem Ergebnis des Jahres 
2004.
Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (HHSt. .... 012000) betr‚gt 8.572.795,23 bei einem 
Planansatz von 8.800.000,00. Der Gemeindeanteil wurde ab 01.01.1998 zum Ausgleich der 
Einnahmeausf‚lle durch die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer eingef€hrt. Der Gemein-
deanteil an dem Aufkommen der Umsatzsteuer betr‚gt 2,2 %. Nach der Hessischen Ausf€h-
rungsverordnung zum Gemeindefinanzreformgesetz ist die Schl€sselzahl bis 2006 auf 
0,0299182 festgelegt.
Wir haben anhand der Spitzabrechnung und der Bescheide der OFD die Gewerbesteuerumla-
ge, den Familienleistungsausgleich sowie den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer und
44 Vorjahr 247.125,93
45 Rdn. 264/2004

204
der Einkommenssteuer f€r das HHj. 2005 gepr€ft. Hiernach ergaben sich folgende Abrech-
nungsbetr‚ge:
Einkommensteueranteil
2005 insgesamt 54.816.512,22
Zahlungen der OFD f€r 2005 48.985.540,07
Restforderung der Stadt 5.830.972,15
Familienleistungsausgleich
2005 insgesamt 3.065.068,35
Zahlungen der OFD f€r 2005 3.065.068,35
Restforderung der Stadt 0,00
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer
2005 insgesamt 8.349.110,63
Zahlungen der OFD f€r 2005 8.274.935,62
Restforderung der Stadt 74.175,01
Gewerbesteuerumlage
2005 insgesamt 30.310.687,08
Zahlungen an die OFD f€r 2005 31.818.701,18
Nachforderung der OFD -1.508.014,10
Forderung an die OFD
Einkommensteueranteil 5.830.972,15
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 74.175,01
Gewerbesteuerumlage 1.508.014,10
7.413.161,26
Die Stadt hat den Betrag von 7.413.161,26 im Februar 2006 vereinnahmt. Die Forderungen 
sind auf den entsprechenden Haushaltsstellen verbucht. Die Spitzabrechnung mit der OFD f€r 
das HHj. 2005 erfolgte ordnungsgem‚ƒ.
Globalbereinigung im UA 9000
Die KER f€r den UA 9000 betragen incl. „berzahlungen 27.658.270,40. Die Kasseneinnahme-
reste sowie die „berzahlungen entstanden €berwiegend bei der HHSt. .... 003000 (Gewerbe-
steuer).
Die Globalbereinigung betrug 7.614.057,24. 
Die Globalbereinigungen sind im Erl‚uterungsbericht der K‚mmerei detailliert dargestellt.

205
Die Entwicklung der st‚dt. Steuereinnahmen, der Gewerbesteuerumlage und der Erstattung 
der Vollverzinsung seit dem HHj. 2002:
2002/T€ 2003/T€ 2004/T€ 2005/T€
Grundsteuer A
HH-Soll 50 50 50 50
Anordnungssoll 49 49 45 34
Grundsteuer B
HH-Soll 19.300 19.500 20.700 21.000
Anordnungssoll 19.602 19.850 21.485 21.392
Gewerbesteuer
HH-Soll 30.000 45.000 62.000 159.000
Anordnungssoll 1 39.668 41.556 69.142 159.034
Gemeindeanteil Einkommenst.
HH-Soll 60.000 57.185 51.726 51.000
Anordnungssoll 58.982 57.185 51.726 50.810
Gemeindeanteil Umsatzsteuer
HH-Soll 8.500 8.208 8.674 8.800
Anordnungssoll 6.168 8.207 8.223 8.376
Familienleistungs-Ausgl. 2
HH-Soll 3.338 3.516 3.118 3.100
Anordnungssoll 2.711 3.517 3.118 3.065
Spielapparatesteuer
HH-Soll 520 520 520 550
Anordnungssoll 483 567 635 631
Hundesteuer
HH-Soll 270 270 270 250
Anordnungssoll 253 245 247 257
Zinsen - Vollverzinsung
HH-Soll 3.000 3.000 3.000 2.500
Anordnungssoll 2.689 2.416 5.459 3.676
Gewerbesteuerumlage
HH-Soll 7.200 14.461 12.963 30.825
Anordnungssoll 3 9.651 17.014 12.671 34.431
Erstattung Vollverzinsung
HH-Soll 3000 3.000 4.000 2.000
Anordnungssoll 3 1.046 1.304 5.761 1.225
1 globalbereinigt
2 s. Erl‚uterungsbericht der K‚mmerei
3 Mehrausgaben knnen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geleistet werden.

206
280 Nachstehend stellen wir die wichtigsten Steuerarten mit ihren Rechnungsergebnissen im 
Verh‚ltnis zum Gesamthaushalt und je Einwohner der letzten 3 Jahre dar:
Grundsteuer B
HHj. Rechnungs-
ergebnis
%-Anteil
Gesamt-HH
Hebesatz
Schl€sselzahl je Einwohner
2003 19.849.996,91 5,09 370 144,65
2004 21.485.682,63 5,90 370 155,01
2005 21.391.687,04 5,11 370 153,42
Gewerbesteuer
HHj. Rechnungs-
ergebnis
%-Anteil
Gesamt-HH
Hebesatz/
Schl€sselzahl je Einwohner
2003 41.556.114,68 10,66 425 302,83
2004 69.142.617,51 18,98 425 498,84
2005 159.033.531,94 37,97 425 1.140,59
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (mit Familienleistungsausgleich)
HHj. Rechnungs-
ergebnis
%-Anteil
Gesamt-HH
Hebesatz/
Schl€sselzahl je Einwohner
2003 57.185.053,73 14,67 0,0252354 416,72
2004 51.726.627,60 14,20 0,0252354 373,19
2005 50.810.988,90 12,13 0,0252354 364,42
UA 9001 - Allgemeine Finanzzuweisungen
281 Der UA schlieƒt mit Gesamteinnahmen von 44.840.853,32 ab. Der Planansatz von 
44.942.0100,00 wird um 101.156,68 unterschritten. Es entfallen auf:
 Schl€sselzuweisungen (HHSt. .... 041000) 39.942.008,0046
Rechtsgrundlage ist das Finanzausgleichsgesetz (FAG) und der hierzu ergangene Er-
lass des Hess. Ministeriums der Finanzen vom 18. Sept. 2000.
 Bedarfszuweisungen (HHSt. .... 051000) 0,00
 Grunderwerbsteuer (HHSt. .... 061000) 4.898.845,3247
Auf die Hhe dieser Einnahmeart hat die Stadt keinen Einfluss. Hhere Grunderwerbs-
kosten und h‚ufigere Grundst€cksverk‚ufe sind ausschlaggebend f€r die Hhe der 
Einnahmen, die sich zeitlich versetzt im st‚dtischen Haushalt niederschlagen. Rechtli-
che Grundlage ist das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) in der Fassung vom 26. 
Febr. 1997. Das Land weist ab 01. Jan. 1997 nach dem Grunderwerbsteuerzu-
46 Vorjahr 39.528.993,00
47 Vorjahr 4.281.987,99

207
weisungsgesetz vom 25. M‚rz 1997 den Landkreisen und kreisfreien St‚dten folgende An-
teile am Aufkommen der Grunderwerbsteuer zu:
 ein Drittel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorg‚ngen, die mit 3,5 %
 besteuert werden.
 vier Siebtel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorg‚ngen, die mit 2 %
 besteuert werden.
Wir haben die monatlichen Bescheide der Staatshauptkasse €ber die Zuweisungen der Grund-
erwerbsteuer bei der K‚mmerei eingesehen. Die Verbuchung erfolgte ordnungsgem‚ƒ und in 
richtiger Hhe.
UA 9100 – Allgemeine R€cklage
282 Die allgemeine R€cklage wird entweder als Termingeld angelegt (Zinseinnahmen im UA 9100) 
oder verbleibt bei Bedarf im Kassenbestand (Zinseinnahmen aus kurzfristigen Anlagen im UA 
9160). Bis einschlieƒlich 2001 hat die Stadt hier keine Einnahmen etatisiert. Fielen Zinsein-
nahmen an, stellten diese Mehreinnahmen dar. F€r das Berichtsjahr war ein HH-Ansatz von 
100.000,00 vorgesehen. Das Rechnungsergebnis liegt bei 432.843,94, davon stammen 
45.594,94 aus Einnahmen f€r Risikopr‚mien.
UA 9101 – Sonderr€cklagen
283 Der UA enth‚lt 275.121,15 Zinseinnahmen von Sonderr€cklagen, die im Berichtsjahr als 
Termingelder angelegt waren. Hiervon entfallen auf:
 Einnahmen f€r Versorgungsr€cklage – Beamte 250.829,48
 „brige Sonderr€cklagen 24.291,67
 Summe: 275.121,15
UA 9120 – Schuldendienst
284 Der Schuldendienst (nur Zinsen) entwickelte sich im Vergleich zum HH-Plan wie folgt:
HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg.
800000 Bundesdarlehen 111.700,00 111.657,99
801000 Landesdarlehen 113.500,00 104.118,85
802000 Darlehen des LWV 3.800,00 3.706,92
804000 Darlehen ffentl. Bereich 26.900,00 25.991,01
808000 Kapitalmarktdarlehen 13.636.070,00 13.518.516,71
Summe 13.891.970,00 13.763.991,48

208
Der Schuldendienst der letzten 5 Jahre:
2001 14.820.233,35
2002 15.144.550,53
2003 16.361.066,48
2004 14.454.459,82
2005 13.763.991,48
Die Zinsen aus dem Schuldendienst erm‚ƒigten sich gegen€ber dem Vorjahr um 690.468,34.
Nicht ber€cksichtigt sind hierbei die Sollzinsen aus „berziehungskrediten, die bei einem 
Planansatz von 2.630.000,00 im Berichtsjahr 3.313.531,88 betragen (Vorjahresergebnis 
2.148.094,35).
UA 9140 – Deckungsreserve
285 Die geplante Deckungsreserve von 4.181.260,00 f€r Personalkostensteigerungen wurde 2005 
fehlerhaft in Hhe von 608.722,91 in Anspruch genommen. Wir verweisen auf die Erl‚uterun-
gen zum SN 1.47 a
UA 9150 – Zuf€hrung zwischen VWH und VMH
286 Dem VMH wurden folgende Mittel zugef€hrt:
 Zuf€hrung zum VMH (HHSt. .... 860000) 2.610.972,9248
 Soll€berschuss des VWH 16.747.323,9749
 Zuf€hrung aus der Fehlbelegungsabgabe 662.016,20
 Zuf€hrungen zu den Sonderr€cklagen 521.392,96
Zuf€hrungen insgesamt 20.541.706,05
B Die Zuf€hrung zum VMH (HHSt. .... 860000) von 2.610.972,92 liegt um 8.553.445,67 unter
der gesetzlichen Pflichtzuf€hrung (11.164.418,59), die die ordentliche Tilgung 
(10.815.216,21) und die Kreditbeschaffungskosten (349.202,38) decken soll. 
Die HHSt. .... 860100 (Soll€berschuss) weist zwar keinen Ansatz, aber ein Ergebnis in Hhe 
von 16.747.323,97 aus.
Aus dem VMH waren bei HHSt. .... 280000 (Zuf€hrungen an VWH aus Sonderr€cklagen) 
899.170,00 geplant. Zugef€hrt wurden zum Ausgleich der Verluste der kostenrechnenden Ein-
richtungen 265.790,91 f€r die Abwasserbeseitigung 
47 a Rdn. 290
48 Vorjahr 10.700.000,00
49 Vorjahr 0,00

209
UA 9160 - Zinsen aus Geldanlagen
287 Aus der vor€bergehenden Anlage von liquiden Mitteln konnten im Berichtsjahr Zinseinnahmen 
von 74.844,52 (HHSt. .... 206000) bei einem Planansatz von 75.000,00 erwirtschaftet werden. 
Die Einnahmen enthalten auch die Zinsen f€r die zeitweise im Kassenbestand verbliebene All-
gemeine R€cklage.
UA 9200 – Abwicklung der Vorjahre
288 Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren (HHSt. .... 292000)
Der in den HHj. 2003/2004 entstandene Sollfehlbetrag von insgesamt 88.674.021,55 wird 
nach … 23 GemHVO im HHj. 2006 veranschlagt. Der Sollfehlbetrag aus 2002 in Hhe von 
58.958.184,06 ist im Ist verbucht.
Ist-Fehlbetrag VWH (HHSt. .... 895000)
Die Verbuchung des Ist-Fehlbetrages von 184.698.030,88 erfolgte gem. … 34 GemKVO und 
erhht somit die Ist-Ausgaben des HHj. 2006.

210
VII. SAMMELNACHWEISE
289 SN 1 – Personalausgaben
Die persnlichen Ausgaben betrugen
2005 96.995.162,56 (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
2004 100.720.372,76 (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
Sie haben sich gegen€ber 2004 um 3.725.210,20 (= 3,70 %) verringert.
Entwicklung der j‚hrlichen Steigerungsrate sowie die Stellenentwicklung seit 1996
Personalkostensteigerung Stellenentwicklung lt.
Haushaltsjahr % Stellenplan Ist-Besetzung
Stichtag 30.06.
1996 38.802,94 0,04 2119,5 2056,5
1997 -1.620.162,69 -1,74 2033,0 1920,5
1998 1.735.491,12 1,90 2000,0 1895,0
1999 2.268.463,84 2,44 1988,5 1909,0
2000 2.091.771,52 2,19 1980,0 1885,5
2001 895.142,58 0,92 1980,0 1858,5
2002 2.662.388,93 2,71 1961,5 1879,0
2003 -550.196,69 -0,54 1910,5 1841,5
2004 286.806,19 0,29 1910,5 1769,0
2005 -3.725.210,20 -3,70 1760,0 1679,5
290 Vergleich mit dem Vorjahr:
Auch f€r die Jahre 2004 und 2005 haben wir in den folgenden „bersichten die Ergebnisse des 
SN1, gegliedert nach Einzelpl‚nen und nach Gruppierungen sowie die zum Stichtag 30.6. be-
setzten Stellen im Vergleich dargestellt. 
Sammelnachweis nach Einzelpl‚nen
Rechnungsergebnis Rechnungsergebnis
2004 (ohne Nach- 2005 (ohne Nach- PersonalkostenentwicklungEinzel-
plan kommastellen) kommastellen) %
0 22.890.975 22.727.615 -163.360 -0,71
1 17.994.931 17.959.641 -35.290 -0,20
2 6.946.327 6.077.627 -868.700 -12,51
3 1.548.380 2.514.640 996.260 62,40
4 27.905.042 23.269.403 -4.635.639 -16,61
5 4.661.464 4.935.317 273.853 5,87
6 + 7 17.765.773 17.819.314 53.541 0,30
8 437.869 442.546 4.677 1,07
9 0 608.722 608.722
100.150.761 96.354.825 -3.765.936 -3,79

211
Sammelnachweis nach Gruppierungen
Rechnungs-
ergebnis
Rechnungs-
ergebnis
2004 (ohne 2005 (ohne
Personalkosten-
entwicklungUntergruppe
Nachkomma) Nachkomma) %
410 Dienstbez€ge (Bea) 19.171.898 19.475.947 304.049 1,59
411 Versorg.r€ckl. (Bea) 105.973 105.786 -187 -0,18
414 Verg€tungen (Ang) 43.620.853 41.077.843 -2.543.010 -5,83
415 Lhne (Arbeiter) 8.351.546 7.631.701 -719.845 -8,62
416 Besch‚ftigungsentgelte 381.142 239.213 -141.929 -37,24
420 Versorg.bez€ge (Bea) 10.580.927 10.318.883 -262.044 -2,48
421 Versorg.r€ckl. (Bea) 118.710 137.785 19.075 16,07
424 Versorg.bez. (Ang) 96.585 86.636 -9.949 -10,30
425 Versorg.bez. (Arb) 40.166 27.221 -12.945 -32,23
434 Beitrag VK (Ang) 3.227.759 3.296.795 69.036 2,14
435 Beitrag VK (Arb) 638.677 629.093 -9.584 -1,50
438 Beitrag VK (Sonst.) 8.915 2.676 -6.239 -69,98
440 Sozialvers. (Bea) 885 44.324 43.439 4908,36
444 Sozialvers. (Ang) 9.502.384 8.845.624 -656.760 -6,91
445 Sozialvers. (Arb) 1.905.633 1.711.850 -193.783 -10,17
448 Sozialvers. (Sonst.) 67.899 49.688 -18.211 -26,82
450 Beihilfen u. dgl. 2.221.867 1.970.575 -251.292 -11,31
460 Pers.nebenausgaben 108.934 100.588 -8.346 -7,66
470 Deckungsreserve 0 608.722 608.722
100.150.753 96.360.950 -3.789.803 -3,78
B Wir haben beanstandet, dass Personalkosten zu Lasten der Deckungsreserve verausgabt 
wurden und damit auch die korrekte Zuordnung zu den betreffenden Untergruppen unterblie-
ben ist. Das Fachamt hat in seiner Antwort mitgeteilt, dass zwar die Planung der noch nicht 
abschlieƒend zugeordneten Planstellen des ehemaligen Haus Waldeck im Unterabschnitt 
9140 vorgenommen werden sollte, die Personalausgaben aber bei den Einrichtungen zu ver-
buchen w‚ren, wo diese Besch‚ftigten tats‚chlich arbeiten. 
Ist-Besetzung der Jahre 2004 und 2005
Ist-Besetzung zum 30. Juni ‡nderungen be-
2004 2005 zogen auf 2004Einzel-
plan vb tb gesamt vb tb gesamt Anzahl %
0 284 96 332,0 288 79 327,5 -4,5 -1,4
1 300 38 319,0 292 33 308,5 -10,5 -3,3
2 103 55 130,5 102 58 131,0 0,5 0,4
3 35 16 43,0 35 18 44,0 1,0 2,3
4 416 212 522,0 350 191 445,5 -76,5 -14,7
5 86 23 97,5 86 21 96,5 -1,0 -1,0
6 + 7 291 44 313,0 290 53 316,5 3,5 1,1
8 12 0 12,0 10 0 10,0 -2,0 -16,7
9 0 0 0,0 0 0 0 0,0 0,0
1527 484 1769 1453 453 1679,5 -89,5 -5,1
Zum Stichtag 30.6.2005 waren gegen€ber dem Vorjahr 89,5 Stellen weniger besetzt.

212
Allein durch die Gr€ndung des Eigenbetriebs Darmst‚dter Werkst‚tte f€r Behinderte sind ge-
gen€ber dem Vorjahr 82,5 Stellen weggefallen.
Im Stellenplan 2005 sind f€r den UA 4660 – Haus Waldeck 25 Planstellen vorhanden, die auch 
zum 30.6. als besetzt ausgewiesen werden, obwohl in diesem Unterabschnitt weder Personal-
ausgaben geplant waren noch verbucht wurden. Wir haben diese Diskrepanz zwischen Haus-
haltsplan und Stellenplan bei der K‚mmerei und der Personalabteilung angesprochen.
E Der Stellenplan ist Bestandteil des Haushaltsplans und muss u. E. korrespondieren. Das 
bedeutet, dass die Abplanung der Personalausgaben auf Null wegen Schlieƒung der Einrich-
tung Ende 2004 auch eine entsprechende Anpassung des Stellenplanes erforderlich machte. 
Ggf. w‚re ein Nachstragsstellenplan aufzustellen. Dieser Sachverhalt steht im Zusammenhang 
mit der oben geschilderten unzutreffenden Verbuchung der Personalausgaben zu Lasten der 
Deckungsreserve.
Im Vergleich zum Vorjahr, sind die Personalausgaben insgesamt aufgrund folgender allgemei-
ner Faktoren gestiegen:
1. Einmalzahlungen f€r die Besch‚ftigten nach dem TVD von insgesamt 300,00 f€r das Jahr 
2005, die in Teilbetr‚gen zu je 100,00 im April, Juli und Oktober gezahlt wurden.
2. die Erhhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung ab 01.01.2005 von 
5.150,00 auf 5.200,00 monatlich. Der Beitragssatz bleibt bei 19,5 %.
3. die Erhhung der Beitragsbemessungsgrenze bei der Arbeitslosenversicherung, ebenfalls ab 
01.01.2005 auf 5.200,00. Der seit 01.01.1993 g€ltige Beitragssatz von 6,5 % bleibt unver‚n-
dert.
4. die in Abh‚ngigkeit zur Rentenversicherung stehenden Erhhung der Beitragsbemessungs-
grenze in der Krankenversicherung von 3.487,50 auf 3.525,00 monatlich. Der durchschnittli-
che Beitragssatz in der Krankenversicherung liegt im Durchschnitt bei 13,3 %.
5. die Erhhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Pflegeversicherung ab 01.01.2005
ebenfalls auf 3.525,00. Dieser Beitragssatz, der seit 01.07.1996 gilt, bleibt unver‚ndert bei 
1,7 %. F€r kinderlose Arbeitnehmer betr‚gt der Satz 1,95 %.

213
291 Die Personalausgaben gliedern sich wie folgt:
a) Sammelnachweis 1:
Rechnungser- AbweichungUnter-
gruppe Zuordnung gebnis 2005 zum Planansatz
410 Dienstbez€ge (Beamte) 19.475.947,86 530.957,86
411 Versorgungsr€cklage (Beamte) 105.786,10 -313,90
414 Verg€tungen (Angestellte) 41.077.843,24 1.277.223,24
415 Lhne (Arbeiter) 7.631.701,94 80.691,94
416 Besch‚ftigungsentgelte (Aushilfen) 239.213,71 -36.856,29
420 Versorgungsbez€ge (Beamte) 10.318.883,47 -190.646,53
421 Versorgungsr€cklage (Beamte) 137.785,95 79.295,95
424 Versorgungsbez€ge (Angestellte) 86.636,56 -6.773,44
425 Versorgungsbez€ge (Arbeiter) 27.221,24 -10.628,76
434 Beitr‚ge Versorg. Kassen (Ang.) 3.296.795,53 396.465,53
435 Beitr‚ge Versorg. Kassen (Arb.) 629.093,30 46.613,30
438 Beitr‚ge Versorg. Kassen (Sonstige) 2.676,33 2.676,33
440 Sozialversicherung (Beamte) 44.324,82 -83.295,18
444 Sozialversicherung (Angestellte) 8.845.624,86 367.574,86
445 Sozialversicherung (Arbeiter) 1.711.850,26 45.150,26
448 Sozialversicherung (Sonstige) 49.688,38 2.238,38
450 Beihilfen, Unterst€tzungen und dgl. 1.970.575,35 -73.784,65
460 Personalnebenausgaben 100.588,09 -15.331,91
470 Vorsorgl. veranschlagte Mittel 608.722,91 -3.572.537,09
gem. … 11 GemHVO
96.360.959,90 -1.161.280,10
b) Personalausgaben, die auƒerhalb des Sammelnachweises veranschlagt 
und verrechnet sind:
Rechnungser- Abweichung zumUnter-
gruppe Zuordnung gebnis 2005 Planansatz
400/ Aufwendungen f€r ehrenamtliche
401 T‚tigkeiten (verschiedene UA) 634.202,66 -58.247,34
416100 UA 4640 - Honorarmittel f€r den
Einsatz von Vertretungskr‚ften 0,00 -30.000,00
416000 UA 4394 Besch‚ftigungsentgelt
f€r Hausmeister 0,00
634.202,66 -88.247,34

214
c) Zusammenstellung der Personalausgaben:
Rechnungsergebnis Abweichung zumZuordnung 2005 Planansatz
Summe a) 96.360.959,90 -552.557,19
Summe b) 634.202,56 -88.247,34
Personalausgaben insgesamt 96.995.162,46 -640.804,53
292 Die persnlichen Ausgaben verteilen sich auf:
Zuordnung %
aktive Dienste einschlieƒlich Aufwendungen
f€r ehrenamtliche T‚tigkeiten 69.164.695,51 71,31
Versorgungsbez€ge u. Versorgungsr€cklage 
Beitr‚ge an Versorgungskassen 14.499.092,38 14,95
Sozialversicherung 10.651.488,32 10,98
Beihilfen, Unterst€tzungen u. dgl.* 1.970.575,35 2,03
Personalnebenkosten 100.588,09 0,10
Deckungsreserve 608.722,91 0,63
96.995.162,56 100,00
* In dieser Position sind 70.565,92 an Kosten f€r Untersuchungen, Dienstunf‚lle und Impfkosten enthalten, die der 
Untergruppe 450 zugeordnet sind.
293 Beihilfen und Unterst€tzungen
(ohne die vorstehend unter Grupp.-Ziff. 450 ausgewiesenen sonst. Personalausgaben)
Zuordnung %
Beamte 878.744,48 46,25
Angestellte 4.043,50 0,21
Arbeiter 337,00 0,02
Versorgungsempf‚nger 1.016.884,45 53,52
1.900.009,43 100,00
294 Personalnebenausgaben (Aufgliederung der Untergruppe 460)
Zuordnung %
Zuschuss zu Gemeinschaftsveranstaltungen 7.450,90 7,41
Zuschuss zum Mittagessen 13.609,11 13,53
Zuschuss zur Garagenmiete 66.193,63 65,81
Fahrtkosten 51,30 0,05
Verbesserungsvorschl‚ge 13.283,15 13,20
100.588,09 100,00

215
295 Sonstige Pr€fungen
Umstellung der Besch‚ftigungsverh‚ltnisse auf den neuen TVŠD (Schwerpunktpr€fung)
Der neue Tarifvertrag TVD ist zum 1. Oktober 2005 in Kraft getreten. Dieser Tarifvertrag er-
setzt den Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) und den Bundesmanteltarifvertrag (BMT G II). 
F€r Besch‚ftigungsverh‚ltnisse, die vor dem 01. 10.2005 nach den genannten Tarifvertr‚gen 
bestanden haben, erfolgte die „berleitung in das neue Tarifrecht durch den Tarifvertrag zur 
„berleitung der Besch‚ftigten und zur Regelung des „bergangsrechts (TV„-VKA). 
Wir haben die „berleitung der bestehenden Besch‚ftigungsverh‚ltnisse in Stichproben ge-
pr€ft. Aus den Bereichen Arbeiter und Angestellte haben wir die „berleitung in 200 Akten 
nachvollzogen. 
F€r die „berleitungen der Besch‚ftigtengruppen Arbeiter und Angestellte hat die Personalab-
teilung die spezifischen Vorgaben aus dem TV„ Schritt f€r Schritt in einer Art Arbeitsanwei-
sung vorgegeben und in selbst entwickelte Vordrucke umgesetzt. Danach erfolgte f€r jeden 
Einzelfall die Erhebung der individuellen Daten aus der Akte, die in den Vordruck eingetragen 
wurden. Die so ermittelten Werte f€hrten zu einer ersten Festlegung der Entgeltgruppe, der 
Stufe, weiterer Besitzst‚nde und ggf. eines Strukturausgleichs. Danach wurden die Datener-
hebung und die sich daraus ergebenden tariflichen Anspr€che von einer zweiten Person ge-
pr€ft. In Einzelf‚llen war erkennbar, dass an der „berpr€fung sogar eine Dritte Person betei-
ligt war. 
Das Ergebnis wurde entsprechend verf€gt, in das Personalverfahren LOGA €bertragen, von der 
Innenrevision der Personalabteilung gepr€ft.Die betroffen Besch‚ftigten erhielten einen-
Nachtrag zum Arbeitsvertrag mit der neuen Zuordnung zur Entgeltgruppe.
Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Die geschilderte Verfahrensweise und die Beteili-
gung mehrer Sachbearbeiter gew‚hrleisten u.E. in hchstem Maƒ zutreffende Ergebnisse. Wir 
knnen anerkennen, dass die Personalabteilung sowohl die konzeptionelle Vorbereitung als 
auch die Durchf€hrung der „berleitungen und die Dokumentation in den Akten sehr gut vor-
genommen hat. 
296 Stellenplan
Die zul‚ssigen Obergrenzen f€r Befrderungsstellen nach der Verordnung €ber die Bestim-
mung und Anwendung von Stellenobergrenzen nach … 26 des Bundesbesoldungsgesetzes f€r 
Laufbahnbeamte (StellenobergrenzenVO) vom 21.11.1978 (GVBl. I, S. 666) wurden im mittle-
ren Dienst bei der Bes.Gr. A 8 um 1 Stelle €berschritten:
Zum Ausgleich der Stelle ist im UA 0310 ein entsprechender Ku-Vermerk nach A 7 ange-
bracht.
297 Besondere Funktionsgruppen
Gem‚ƒ Verordnung zu … 5 Abs. 6 Bundesbesoldungsgesetz vom 23.12.1971 (BGBl. I, S. 
2162) und der hierzu ergangenen ‡nderungsverordnung vom 30.04.1974 (BGBl. I, S. 1030) 
sind die besonderen Funktionsgruppen (Bauwesen und ADV) f€r Beamte des gehobenen 
Dienstes aus dem allgemeinen Stellenkegel herausgenommen.
Die zul‚ssigen Obergrenzen wurden bei der besonderen Funktionsgruppe IuK bei der Bes.Gr. 
A 13 um eine Stelle €berschritten.

216
Zum Ausgleich ist eine Stelle A 13 mit einem ku-Vermerk versehen, auƒerdem sind zwei mg-
liche A 12 Stellen z. Zt. nicht in Anspruch genommen.
Bei der besonderen Funktionsgruppe Bauwesen ist die Obergrenze bei der Bes.Gr. A 12 um 
eine Stelle €berschritten.
Als Ausgleich ist im UA 6120 bei der Bes.Gr. A 12 ein Ku-Vermerk nach A 11 angebracht.
298 Darstellung der Stellen-Entwicklung lt. Stellenplan (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
Beamte Angestellte ArbeiterHaushaltsjahr vb tb vb tb vb tb
2004 516 45 892 345 221 173
2005 521 47 809 327 170 146
Differenz 5 2 -83 -18 -51 -27
Umgerechnet auf
ganze Stellen 6 -92 -64,5
Insgesamt -150,5
299 Darstellung der Planstellen 2005 im Vergleich mit den am 30.06.2005 tats‚chlich besetzten 
Stellen (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
Haushaltsjahr Beamte Angestellte Arbeiter
2005 vb tb vb tb vb tb
Planstellen 521 47 809 327 170 146
Ist-Besetzung 30.06. 504 45 787 294 162 114
Differenz -17 -2 -22 -33 -8 -32
umgerechnet auf
ganze Stellen -18 -38,5 -24
insgesamt -80,5

217
SN 2 – UNTERHALTUNG DER BAULICHEN ANLAGEN
300 HH - Ansatz 2.850.800,00
Rechnungsergebnis 2.964.914,33
Mehrausgaben 114.114,33
Gegen€ber dem Vorjahr (2.843.276,82) stiegen die Ausgaben f€r die Bauunterhaltung um 
121.637,51. 
Die Ist-Ausgaben f€r die Bauunterhaltung der letzten 5 Jahre:
HHj. 2001 3.234.081,94
HHj. 2002 3.135.955,36
HHj. 2003 2.935.942,50
HHj. 2004 2.843.276,82
HHj. 2005 2.964.914,33
Auch im Berichtsjahr waren bei einigen UA z. T. erhebliche Abweichungen zwischen den An-
s‚tzen und den tats‚chlichen Ausgaben festzustellen. „berschreitungen von mehr als 100 % 
verzeichnen folgende UA:
Bezeichnung des UA Planansatz Ist-Ausgaben
Bezirksverwaltung Arheilgen 1.600,00 8.410,33
Stadthaus Grafenstr. 36.000,00 107.458,34
Amt f€r Brand- und Katastrophenschutz 26.000,00 112.865,55
Kombinierte Haupt- und Realschulen 0,00 44.783,14
Fachschulen 0,00 14.451,80
Stadtbibliothek 0,00 403,29
Denkmalschutz- und Pflege 1.000,00 3.547,98
Luise-B€chner-Haus, Seniorentreff 0,00 1.937,32
Kinderhaus Paradies 0,00 2.714,27
Einrichtungen der offenen Jugendarbeit/Jugenz. 7.500,00 22.637,59
Aktivspielplatz Herrngarten 1.000,00 2.493,04
Kindertageseinrichtungen der Kirchen 20.000,00 56.649,01
Kindertageseinrichtungen der freien Tr‚ger 17.600,00 41.655,88
Hochbau- und Maschinenamt 0,00 1.627,48
Sanierung Martinsviertel 0,00 1.924,39
Abwasserbeseitigung 0,00 1.035,42
Waldungen 1.000,00 2.027,54
Grundvermgen 211.500,00 618.645,57
Gem‚ƒ … 18 Abs. 1 GemHVO sind Ausgaben, die in Sammelnachweisen zusammengefasst 
werden, gegenseitig deckungsf‚hig. Die z. T. erheblichen Abweichungen stellen daher keinen 
Verstoƒ gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen dar.
Wegen des Ergebnisses der Pr€fung verweisen wir auf den Bericht €ber die technischen Pr€-
fungen50.
50 Rdn.000

218
SN 3 - UNTERHALTUNG DER GRNANLAGEN AM GRUNDSTCK
SN 4 - UNTERHALTUNG DER GRNANLAGEN UND SPIELPL‹TZE
301
SN 3 SN 4
Planansatz 245.770,00 1.371.460,00
Rechnungsergebnis 256.508,19 1.359.394,46
Mehr/Weniger + 10.738,19 - 12.065,54
Die SN 3 und 4 sind durch Vermerk im HH-Plan gem. … 18 GemHVO gegenseitig deckungsf‚-
hig. Gegen€ber dem Vorjahr wurden f€r die Unterhaltung der Gr€nanlagen am Grundst€ck 
18.084,69 mehr und f€r die Unterhaltung der Gr€nanlagen und Spielpl‚tze 70.655,73 weni-
ger ausgegeben.
SN 5 – Grundbesitzabgaben
302 Im Hj. 2005 schlieƒt der SN „Grundbesitzabgaben“ wie folgt ab:
Gesamtansatz der Epl. 0 – 8 1.800.000,00
Rechnungsergebnis 1.670.513,75
danach weniger 129.486,25
Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im einzelnen folgende Kostensteigerungen/-
minderungen:
Hj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in %
2001 1.395.727,18 - 75.383,71 - 5,1
2002 1.409.891,12 + 14.163,94 + 1,0
2003 3.166.983,36 + 1.757.092,24 + 124,6
2004 1.662.001,31 - 1.504.982,05 - 47,5
2005 1.670.513,75 + 8.512,44 + 0,5
SN 6 – Wasserverbrauch und Kanalgeb€hren
303 Im Hj. 2005 schlieƒt der SN „Wasserverbrauch und Kanalgeb€hren“ wie folgt ab:
Gesamtansatz der Epl. 0 – 8 1.195.790,00
Rechnungsergebnis 1.057.175,22
danach weniger 138.614,78
Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im einzelnen folgende Kostensteigerungen/-
minderungen:
Hj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in %
2001 1.451.337,97 + 283.979,66 + 24,3
2002 373.293,50 - 1.078.044,47 - 74,3
2003 1.378.054,69 + 1.004.761,19 + 269,2
2004 1.075.382,29 - 302.672,40 - 22,0
2005 1.057.175,22 - 18.207,07 - 1,7

219
Wie bereits in fr€heren Berichten ausgef€hrt, beruht das 2002 ausgewiesene extrem niedrige 
Rechnungsergebnis nicht den tats‚chlich angefallenen Kosten f€r Wasserverbrauch und Ka-
nalgeb€hren. Diese reduzierten sich durch die Verrechnung mit der Erstattung des st‚dti-
schen Anteils der Kanalbenutzungsgeb€hren f€r den Zeitraum vom 01.01.1999 bis 
30.09.2002 in Hhe von 778.697,02 von 1.151.990,52 auf 373.293,50.
Ausgehend von den tats‚chliche Ausgaben h‚tte sich eine Steigerung von 226.064,17 bzw. 
ca. 19,6 % ergeben.
Wie ebenfalls bereits berichtet, erfolgt seit 2003 die Verteilung der Ausgaben im SN 6 mit ei-
nem von der Abteilung f€r Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) entwickelten Ver-
fahren „Auflsung Verbrauchsabrechnung“. Das Verfahren ist durch das Revisionsamt gepr€ft. 
Wir haben auf Grund der Pr€fung die Freigabe empfohlen. Eine „Auflsung“ des SN 6 zum 
Jahresende wie in den Vorjahren erfolgt somit nicht mehr.
SN 7 – Hausversicherungen 
304 Im Hj. 2005 schlieƒt der SN „Hausversicherungen“ wie folgt ab:
Gesamtansatz der Epl 0 - 8 182.000,00
Rechnungsergebnis 182.869,04
Danach mehr 869,04
Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im einzelnen folgende Kostensteigerungen/-
minderungen:
Hj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in %
2001 84.217,65 + 14.447,53 + 20,7
2002 86.619,47 + 2.401,82 + 2,9
2003 185.803,13 + 99.183,66 + 114,5
2004 175.275,23 - 10.527,90 - 5,7
2005 182.869,04 + 7.593,81 +   4,3
* Wie bereits ausgef€hrt, wechselte die Stadt 2003 den Versicherer. Die Ausgabensteigerung 
gegen€ber den Vorjahren resultiert daraus, dass bisher anderweitig verbuchte Versicherungen 
(Feuer-, Einbruchdiebstahlversicherung) seitdem als Gesamtpaket mit der Geb‚ude- und Lei-
tungswasserversicherung aus dem SN 7 bezahlt werden. Die Ausgaben beim SN 8 verringer-
ten sich entsprechend.
Die gesetzliche Brandversicherung wird weiterhin aus dem SN 5 bezahlt.
SN 8 – Haftpflicht- und Verm‡gensversicherungen
305 Im Hj. 2005 schlieƒt der SN „Haftpflicht- und Vermgensversicherungen“ wie folgt ab:
Gesamtansatz 1.384.780,00
Rechnungsergebnis 1.403.168,87
Danach mehr 18.388,87

220
Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im einzelnen folgende Kostensteigerungen/-
minderungen:
Hj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in %
2001 1.401.496,44 + 46.673,65 + 3,5
2002 1.391.535,91 - 9.960,53 - 0,7
2003 1.357.486,47 - 34.049,44 - 2,5
2004 1.331.358,37 - 26.128,10 - 1,9
2005 1.403.168,87 + 71.810,50 + 5,4
Im Nachtrag 2005 hat die Stadt die SN 7 (Hausversicherungen) und SN 8 (Haftpflicht- und 
Vermgensversicherungen) gem‚ƒ … 18 GemHVO f€r gegenseitig deckungsf‚hig erkl‚rt. Die 
Mehrausgaben von 869,04 im SN 7 sind somit durch die Minderausgaben im SN 8 gedeckt.
SN 9 – Postgeb€hren
306 Im Hj. 2005 schlieƒt der SN „Postgeb€hren“ wie folgt ab:
Gesamtansatz 568.530,00
Rechnungsergebnis 625.369,99
danach mehr 56.839,99
Der Magistrat hat €pl. Mittel von 80.000,00 am 07.12.2005 (Vorlage Nr. 0733) genehmigt. 
Bis 2004 waren der SN 9 (Postgeb€hren) und der SN 10 (Fernmeldegeb€hren) gegenseitig 
deckungsf‚hig. Ab 2005 entfiel der SN 10. Seitdem werden die Fernmeldegeb€hren den ‡m-
tern und Dienststellen direkt zugeordnet.
Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im einzelnen folgende Kostensteigerungen/-
minderungen:
Hj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in %
2001 567.804,36 + 56.053,41 +    11,0
2002 612.319,46 + 44.515,10 + 7,8
2003 561.547,95 - 50.771,51 - 8,3
2004 561.626,97 + 79,02 + 0,01
2005 625.369,99 +  63.743,02 + 11,3

221
SAMMELNACHWEISE 2 – 10
307 S ‹ C H L I C H E R V E R W A L T U N G S- U N D B E T R I E B S A U F W A N D
1. Vergleich mit dem Haushaltsplan
Bezeichnung HH-Plan Rechn.Ergeb. Mehr+/
Weniger -
2 Unterh. d. baul. An-
lagen 2.850.800,00 2.964.914,33 + 114.114,33
3 Unterh. der
Gr€nanlagen 245.770,00 256.508,19 + 10.738,19
4 Unterh. d. Gr€nanl. 
u.Spielpl‚tze 1.371.460,00 1.359.394,46 - 12.065,54
5 Grundbesitzab-
gaben 1.800.000,00 1.670.513,75 - 129.486,25
6 Wasserverbrauch u. 
Kanalgeb€hren 1.195.790,00 1.057.175,22 - 138.614,78
7 Hausversiche-
rungen 182.000,00 182.869,04 +   869,04
8 Haftpflicht- und
Vermgensvers. 1.384.780,00 1.403.168,87 + 18.388,87
9 Postgeb€hren 568.530,00 625.369,99 + 56.839,99
SN 2 - 9 insg. 9.599.130,00 9.519.913,85 - 79.216,15
2. Ausgabenentwicklung der letzten 3 Jahre
Bezeichnung 2003 2004 2005
2 Unterh. d. baul. 
Anlagen 2.935.942,50 2.843.276,82 2.964.914,33
3 Unterh. d. Gr€n-
anlagen 224.587,79 238.423,50 256.508,19
4 Unterh. d. Gr€-
nanl. u. Spielpl. 1.319.466,85 1.430.050,19 1.359.394,46
5 Grundbesitz-
abgaben 3.166.983,36 1.662.001,31 1.670.513,75
6 Wasserverbrauch
u. Kanalgeb€hren 1.378.054,69 1.075.382,29 1.057.175,22
7 Hausversiche-
rungen 185.803,13 175.275,23 182.869,04
8 Haftpflicht- und
Vermgensvers. 1.357.486,47 1.331.358,37 1.403.168,87
9 Postgeb€hren 561.547,95 561.626,97 625.369,99
SN 2 - 9 insg. 11.424.886,57 9.608.684,47 9.519.913,85

222
VIII. VERM‰GENSHAUSHALT
308
HHj. 2004 
Rechnungserg.
HHj. 2005
Planung
HHj. 2005
Rechnungserg.
Objektbezogene Einnahmen 18.918.492,89 55.515.790 47.755.684
Sonstige Einnahmen 62.879.590,19 59.462.210 48.495.435
Summe Einnahmen 144.746.554,00 114.978.000 96.251.119
Baumassnahmen 27.847.334,02 37.066.450 29.578.057
Sonst. Investitionsausgaben 40.028.848,17 40.492.380 40.962.786
Sonstige Ausgaben 13.921.900,89 37.419.170 25.710.276
Summe Ausgaben 162.924.181,00 114.978.000 96.251.119
Ergebnis 0,00 0 0
Vergleich Rechnungserg. (Ausgaben)/Planung: -18.726.881 -16,29%
Vergleich Rechnungserg. (Ausgaben)/Vorjahr: -66.673.062 -40,92%
UA 0300 – K„mmerei
309 HHSt. …. 330000 (Erlse aus Ver‚uƒerung von Beteiligungen) 
Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft51 zwischen der Stadt, der HEAG AG, der 
HSE und der bauverein AG ver‚uƒerte die Stadt 6,06 % ihrer Anteile an der bauverein AG 
an die HSE zu einem Kaufpreis von 20 Mio.. Der Kaufpreis ist €ber die HHSt. 
02.7610001.930100 der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
(WKZ) zur weiteren Finanzierung ihrer Aufgaben zugeflossen.
UA 0600 – Hauptamt, Abt. IuK
310 Nach der Zusatzvereinbarung zum Kooperationsvertrag zwischen der TU Darmstadt und 
der Stadt musste die TU f€r die Nutzung st‚dtischer Kommunikationstrassen im Berichts-
jahr 28.128,84 an die Stadt zahlen. Dem gegen€ber musste die Stadt f€r Wartungskosten 
und Internetkonnektivit‚t 90.000,00 an die TU entrichten.
51 Beschl€sse des Magistrats Nr. 0193 vom 13.04.2005 und der Stadtverordnetenversammlung vom
28.04.2005

223
Gegen€ber dem Vorjahr haben sich die HAR in diesem UA von insgesamt 111.572,92 auf 
79.279,40 erneut reduziert. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
HHSt. …. 935004 (Anschaffung von Hard- und Software – HAR 2004) 9.767,34
HHSt. .… 935005 (Erweiterung der DV-Anlage – HAR 2005) 25.570,00
HHSt. .… 935007 (Umstellung des Kommunikationsnetzes – HAR 2005) 35.510,65
HHSt. …. 935008 (Internet an Schulen – HAR 2005) 8.431,41
79.279,40
UA 1200 – Gr€nfl„chen- und Umweltamt – Abteilung Umwelt
311 HHSt. .... 361100 (Zuweisungen Land- Grundwasserabgabe)
Mit Bescheid vom 16.12.2003 stellte die Investitionsbank Hessen (IBH) einen Zuschuss 
aus der Grundwasserabgabe von 24.260,00 f€r die Neugestaltung (Entsiegelung) des 
Schulhofs der Bessunger Schule in Aussicht. Die Zahlung steht noch aus.
HHSt. .... 940002 (Einrichtung eines Ško-Fonds)
Im Berichtsjahr standen HAR aus Vorjahren von 8.633,35 zur Verf€gung. Hiervon verwen-
dete das Fachamt (nach Umwidmung) 1.093,13 f€r die Errichtung eines Schulteichs am 
Ludwig-Georgs-Gymnasium. Die in das Folgejahr €bertragenen Restmittel von 7.540,22 
sind bestimmt f€r die Schulhofentsiegelung Mornewegschule.
UA 1300- Amt f€r Brand- und Katastrophenschutz
312 HHSt. .... 345000 (Ersatzleistungen, Verkaufserlse)
Der Verkauf einer ausgesonderten Drehleiter sowie eines PKW brachte einen Erls von 
12.050,00.
HHSt. …. 935500 (Umr€stung der Telefonanlage)
Bei der Installation der Telefonanlage waren M‚ngel aufgetreten, die zun‚chst zu beseiti-
gen waren. Der HH-Ansatz von 70.000,00 musste daher komplett €bertragen werden. Das 
Fachamt zahlte die Rechnungen im HHj. 2006.
HHSt. …. 935900 (Erwerb von Fahrzeugen)
Der Ansatz von 130.000,00 mit entsprechender Verpflichtungserm‚chtigung f€r das
HHj. 2006 war geplant f€r ein Kleinalarmierungsfahrzeug (105.000,00) und einen PKW 
(25.000,00). Dar€ber hinaus standen HAR aus dem Vorjahr von 194.602,94 f€r die Rest-
zahlung der Drehleiter zur Verf€gung.
Insgesamt stellt sich die Abwicklung der HHSt. wie folgt dar:
HAR 200 194.602,94
HH-Ansatz 2005 130.000,00
Gesamt 324.602,94
Verausgabt 270.824,80
„bertragen als HAR in das Folgejahr 53.778,14
Die HAR sind bestimmt f€r die Fertigstellung des Kleinalarmierungsfahrzeugs.

224
Einzelplan 2 – allgemein
313 Die €bertragenen Mittel aus der Inventarbeilage 2005 (....935000) und aus dem Budget der 
Schulen VWH 2005 in den VMH 2006 verteilen sich wie folgt auf die jeweiligen UA des 
VMH:
HAR aus VMH HAR aus VWH Gesamt
2110 19.609,76 24.626,39 44.236,15
2250 9.332,42 12.000,00 21.332,42
2300 13.858,42 21.176,09 35.034,51
2400 58.801,46 52.000,00 110.801,46
2440 940,00 0,00 940,00
2700 8.752,23 4.000,00 12.752,23
2810 5.889,63 17.802,25 23.691,88
2952 143,27 0,00 143,27
Summe 2005 117.327,19 131.604,73 248.931,92
Zum Vergleich:
Summe 2003 126.667,78 152.360,93 279.028,71
Summe 2004 60.663,27 117.771,09 178.434,36
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die HAR sowohl innerhalb des VMH als auch die „bertra-
gungen aus dem VWH erheblich. Insgesamt sind f€r die Schulen HAR von 248.931,92 €ber-
tragen worden. Damit haben sich die HAR im Vergleich zu 2004 um 39,5 % erhht, sind 
aber insgesamt noch niedriger als 2003.
Belegpr€fung/Skontoabz€ge 
Die frmliche Pr€fung von 378 (Vorjahr 590) Belegen ergab nur geringf€gige Feststellun-
gen. In 10 F‚llen (Vorjahr 45) konnte das Schulamt infolge Zeitablauf keinen Skontoabzug 
mehr vornehmen; der Skontoverlust hat sich auf 327,70 (Vorjahr 1.601,78) reduziert. In-
nerhalb des Schulamtes erfolgte der Rechnungsdurchlauf zeitnah. Die Skontoverluste sind 
in der Regel von den Schulen zu vertreten.
UA 2000 - Schulamt
314 HHSt. .... 360000 (Zuw. Bund, Bundesprogr. „Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB))
Im HHj. 2005 hat das Land f€r das Projekt eine Zuwendung von 660.000,00 (Zuwend-
ungsbescheid vom 24.01.05, 1. Rate) f€r die Lichtenbergschule bewilligt. Die Sollstellung 
erfolgte 2005, die Zahlung des Landes am 24.01.2006. Der Verwendungsnachweis f€r das 
Land steht noch aus.
HHSt. .... 935320 (Medieninitiative Schule @ Zukunft)
HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land Medieninitiative Schule @ Zukunft)
Aufgrund der mit dem Land Hessen am 21.06.2002 geschlossenen Kooperationsvereinba-
rung zur Umsetzung der Medieninitiative Schule @ Zukunft hat die Stadt f€r das Jahr 2005
eine Zuwendung von 114.732,00 erhalten.

225
Die Berechnungsgrundlage f€r die Mittelzuweisung an den Schultr‚ger sind die vom Statis-
tischen Landesamt j‚hrlich gemeldeten Daten der Sch€ler an allgemein bildenden und be-
ruflichen Schulen.
Den Verwendungsnachweis 2005 f€r das Land Hessen haben wir am 01.03.2006 gepr€ft 
und die „bereinstimmung mit den B€chern bescheinigt. Im VN sind die Zuweisung f€r 
Schule @ Zukunft sowie alle Ausgaben f€r die Maƒnahme aufgef€hrt. 
F€r das Jahr 2005 ergaben sich folgende Einnahmen und Ausgaben:
Einnahmen (Zuw. Medieninitiative 2004) 114.732,00
abz€gl. Ausgaben (versch. HHStellen) 482.379,04
Eigenanteil der Stadt 367.647,04
HHSt. .... 935330 (PC-Support im Rahmen des IT-Plans) 
HHSt. .... 935350 (IT-Ausstattung f€r den schulischen Bereich)
Seit Beginn des HHj. 2005 knnen maximal 50 % der nicht verbrauchten Mittel der beiden 
HHStellen auf die HHSt. .… 935 der UA 2110 – 2810 €bertragen werden.
Damit hat die Stadt die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren umgesetzt, eine flexible-
re Handhabung der vorhandenen Mittel erreicht und gleichzeitig f€r die Schulen einen wei-
teren grƒeren Verantwortungsbereich geschaffen.
Es wurden erneut grƒere HAR in diesem Bereich auf das Folgejahr €bertragen. Das Fa-
chamt hat die „bertragung damit begr€ndet, dass es wegen der schnellen technischen
Fortentwicklung der Ger‚te f€r den Unterricht notwendig sei, eine mglichst einheitliche 
PC-Ausstattung in den PC Fachr‚umen bereitzustellen. Es bestehe f€r die jeweilige Schule 
die Notwendigkeit, Mittel anzusparen, um einen entsprechenden Fachraum komplett aus-
zustatten.
An einigen Schulen mussten geplante Ersatz- bzw. Neuanschaffungen im PC – Bereich we-
gen laufender bzw. beginnender Arbeiten im Rahmen der Schulbausanierung verschoben 
werden.
„bersicht €ber die €bertragenen Mittel
HHSt. „bertrag nach 2006
….935330 112.910,72
….935350 119.981,07
UA 2100 – Grund- und Hauptschulen (bis 2004)
315 Der bisherige UA 2100 ist ab 2005 aufgeteilt in die UA
 2110 – Grundschulen und
 2250 – Kombinierte Haupt- und Realschulen.
Das Fachamt hat in dem fr€heren UA 2100 im HHj. 2005 bei einigen HHSt. noch Reste ab-
gewickelt.

226
UA 2810 – Gesamtschulen
316 HHSt. …. 988000 (Investitionszuschuss f€r Freie Comeniusschule, Anbau)
Im HHj. 2005 erhielt die Freie Comeniusschule zur Errichtung eines Anbaus einen Zu-
schuss von 66.000,00. Der Verwendungsnachweis ging am 15.06.06 beim Fachamt ein. Es 
fehlten die Originalrechnungen mit Kontoausz€gen, der Sachbericht sowie eine Gegen€ber-
stellung der Einnahmen und Ausgaben des Projektes. Das Fachamt hat die Unterla-
B gen bereits mehrfach nachgefordert, bisher ohne Erfolg. 
UA 3000 – Kulturamt
317 HHSt. …. 368000 (Zuweisungen €briger Bereich)
Die Einnahmen betragen 1.838,60. Es handelt sich um eine Sachwertbuchung Eine Maler-
und Tapezierfirma hat unentgeltlich das Sonnenornament an der Gartenpforte des Hauses 
Olbrich gereinigt und neu vergoldet.
UA 3001 – Eigenbetrieb Kulturinstitute
318 HHSt. …. 365000 (Sonderzuweisung aus Aussch€ttung EB Kulturinstitute)
Der Ansatz betr‚gt f€r das Berichtsjahr 9.000.000,00. Eine Aussch€ttung ist nicht erfolgt.
UA 3210 – St„dtische Sammlungen
UA 3212 – St„dtische Kunstsammlung
319 Zwischen den HHSt.
3210001.368000 Zuweisungen €briger Bereich
3210001.935700 Erwerb von Museumsgegenst‚nden
3212001.345000 Verkaufserlse
3212001.368000 Zuweisungen €briger Bereich
3212001.368200 Verrechnung d. Verkaufserlse aus d. Museumsshop mit d. 
VWH
3212001.935700 Erwerb von Kunstgegenst‚nden
3212001.935730 Anschaffung von Kunstgegenst‚nden (Zeitgenssische 
Kunst)
sind im HH-Plan Deckungsvermerke eingerichtet, die eine flexible Handhabung bei der Aus-
f€hrung des HH-Plans ermglichen sollen. Daher m€ssen diese Einnahmen und Ausgaben 
im Zusammenhang gesehen werden.

227
Aufgrund der ‡nderung des Gliederungsplanes zur GemHVO haben sich folgende ‡nderun-
gen bei der Bezeichnung der UA ergeben:
alt UA 3200 neu 3210 
alt UA 3202 neu 3212
HHSt. Bezeichnung Ansatz
zur Verf.
stehende 
Mittel
Ausgaben
3210001.368000 Zuweisungen €briger 
Bereich - 2.000,00 -
3210001.935700 Erwerb von Museums-
gegenst‚nden 8.000,00 8.000,00 36.415,00
3212001.345000 Verkaufserlse - - -
3212001.368000 Zuweisungen €briger 
Bereich - 3.000,00 -
3212001.368200
Verrechn. d. Verkaufs-
erlse aus d. Museums-
shop mit dem VWH
- 23.042,18 -
3212001.935700 Erwerb von Kunst-
gegenst‚nden
HAR 4.895,02
20.000,00
4.895,02
20.000,00
4.895,02
19.627,18
3212001.935730
Anschaffung von Kunst-
gegenst‚nden (Zeitge-
nssische Kunst)
Ansatz  
3.000,00 - -
Ergebnis 60.937,20 60.937,20
UA 3310 – B€hnenwesen (bisher UA 3300)
320 Der Anteil der Stadt an den Ausgaben f€r den Umbau des Staatstheaters betr‚gt 40 % der 
Bauausgaben, wovon die H‚lfte aus Mitteln des KFA finanziert wird.
Bei HHSt. …. 361000 (Zuweisungen Land – Theaterlastenausgleich …) gingen bei einem 
Planansatz von 4.987.000,00 f€r 2005 1.348.800,00 ein. In Hhe des Differenzbetrages 
von 3.638.200,00 hat die Stadt einen HER gebildet.
Bei der entsprechenden Ausgabe-HHSt. …. 981100 sind Ausgaben von 1.348.800,00 sowie 
ein HAR von 3.638.200,00 nachgewiesen.
Bei der HHSt. …. 981000 (St‚dtischer Anteil ….) betragen die Ausgaben 2.007.790,02 bei 
einem Ansatz von 4.987.000,00. Die Stadt hat den Differenzbetrag von 2.979.209,98 als 
HAR €bertragen.
UA 3322 – Jazz-Institut (bisher UA 3304)
321 HHSt. …. 368000 (Zuweisungen €briger Bereich)
Dem Jazz-Institut ist eine Sachspende in Form von 300 wertvollen zeitgeschichtlichen Fo-
tos zugegangen. Diese Sachspende ist durch eine Sachwertbuchung von 3.300,00 (HHSt. 
…. 935000) gewahrt worden.

228
UA 3650 – Heimatpflege/Denkmalpflege (bisher UA 3600)
322 Von dem HH-Ansatz von 15.000,00 (Vorjahr 20.000,00) bei der HHSt. .... 988001
(Zusch€sse zur Denkmalpflege) hat das Fachamt an 31 Empf‚nger 14.600,00 ausgezahlt. 
Die Zusch€sse lagen zwischen 100,00 (Restbetrag) und 1.000,00. Das Land Hessen hat 
sich an 5 Projekten mit Zusch€ssen zwischen 1.000,00 und 2.500,00 beteiligt.
Verwendungsnachweise werden f€r den st‚dtischen Zuschuss nach wie vor nicht verlangt. 
Die Maƒnahmen werden von der Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege begleitet. 
Nach Bewertung der gestellten Antr‚ge werden sie je nach Bedeutung des Objektes bezu-
schusst. Erst nach Durchf€hrung der Maƒnahmen und Begutachtung durch die Abt. Denk-
malschutz werden die Zuschussbetr‚ge an die Empf‚nger ausgezahlt.
HHSt. .... 987600 (Investitionszuschuss zur Auƒenrenovierung des Wasserturms am Dorn-
heimer Weg)
2003 standen insgesamt 104.600,00 zur Verf€gung. Das Fachamt hat 95.577,16 ausge-
zahlt und den Restbetrag von 9.022,84 nach 2004 €bertragen. Diesen Haushaltsausgabe-
rest hat das Fachamt im Januar 2004 ausgezahlt.
Wir haben den Verwendungsnachweis €ber das Gesamtprojekt (301.115,17) im Februar 
2006 gepr€ft. Feststellungen haben sich nicht ergeben.
UA 3700 – Kirchen
323 Als Zuschuss f€r eine Video€berwachungsanlage der Synagoge (HHSt. .... 987700) konnten 
von dem nach 2005 €bertragenen Kassenrest von 28.183,49 nur 1.842,05 verausgabt
werden.
Die Restmittel von 26.341,44 sind als HAR in das Folgejahr €bertragen worden.
Mit der Abwicklung der Maƒnahme von der Ausschreibung bis zur Abrechnung ist das 
Hochbau- und Maschinenamt betraut. Daher entf‚llt die Vorlage eines Verwendungsnach-
weises.
HHSt. .... 987800 (Investitionszuschuss zur Sanierung der Russischen Kapelle) 
Stadtverordnetenversammlung und Magistrat haben beschlossen, dass die Stadt von den 
ermittelten Baukosten zur Sanierung der Russischen Kapelle einen Anteil von 300.000,00 
€bernimmt. Dieser Betrag war im Nachtrag 2003 eingestellt. Die bereitgestellten Mittel 
kamen 2003 nicht mehr zur Auszahlung und mussten als HAR ins Folgejahr €bertragen 
werden.
2004 konnten 290.121,67 ausgezahlt werden. Die Restmittel von 9.878,33 waren nach
2005 €bertragen und sind als 3. Rate ausgezahlt worden.
HHSt. …. 988300 (Ablsung von Kirchenbaulasten)
Im Nachtrag mussten 33.600,00 eingestellt werden, da die Stadt und die Ev. Kirchenge-
meinden Wixhausen und Arheilgen der Rahmenvereinbarung zur Ablsung der Kirchenbau-
lasten beigetreten sind. F€r die Raten 2004 und 2005 waren 33.445,96 zu zahlen.
Das Land Hessen hat als Zuweisung 16.762,98 (HHSt. …. 361300) aus KFA-Mitteln erstat-
tet.

229
UA 4000 – Sozialamt
324 HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens)
Bei einem Planansatz von 10.000 und Resten aus 2004 von 9.320,68 stellte das Fachamt 
einen Antrag auf ‡nderung der Zweckbestimmung €ber 2.220,00 f€r die Anschaffung eines 
EDV – gest€tzten Dokumentationssystems f€r die Beratung ‚lterer Menschen. Die K‚mme-
rei genehmigte diesen am 20.07.2005. Wegen Verzgerungen kam es im Jahr 2005 nicht 
zum Kauf dieser Software. 
Das Fachamt hat hiervon B€rombel angeschafft, ohne die genehmigte ‡nderung der 
B Zweckbestimmung aufzuheben zu lassen. Reste konnten nicht gebildet werden, da die 
Mittel im Deckungsring 43483 vollst‚ndig verausgabt wurden.
UA 4070 – Jugendamt
325 HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens)
B Bei einem Ansatz von 4.200,00 hat das Fachamt alle Buchungen im Rahmen des 
Deckungsringes 43483 zu Lasten des UA 4000 ausgef€hrt. Das Fachamt wird die haus-
haltsrechtliche Zuordnung k€nftig beachten.
UA 4330 – 4335 Eigenbetrieb Darmst„dter Werkst„tten und Wohneinrichtungen
326 Die Stadt hat den Eigenbetrieb zum 01.01.2005 gegr€ndet. Die Vermgensgegenst‚nde 
werden seit diesem Zeitpunkt im Anlagevermgen des Eigenbetriebs gef€hrt. Die Erff-
nungsbilanz ist erstellt. Die Pr€fung durch einen Wirtschaftspr€fer steht noch aus.
UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit
327 F€r Zusch€sse zu Lasten der HHSt. …. 987000 (Verschiedene Investitionszusch€sse an 
freie Tr‚ger der Jugendfrderung) stand im Berichtsjahr ein HHAnsatz von 31.000,00 zur 
Verf€gung.
Die 2005 ausgezahlten Zusch€sse verteilten sich wie folgt:
Ev. Jugend 7.386,98
BDKJ 10.995,95
Jugendrotkreuz Darmstadt 1.750,00
SJD Die Falken 1.316,21
1. Darmst‚dter Spielmannszug 2.730,00
Adventjugend 6.820,86
31.000,00
V Die VN 2004 lagen zwischenzeitlich vor, konnten jedoch nicht abschlieƒend gepr€ft 
werden, da das Fachamt unsere Nachfragen, die sich aus der Pr€fung ergaben, noch nicht 
beantwortet hat. Die VN 2005 liegen vor, eine Pr€fung konnte jedoch aus zeitlichen Gr€n-
den noch nicht erfolgen.
Die Vergabe und der Nachweis der „Investitionszusch€sse“ erfolgte gem‚ƒ Pos. G 1 der 
„Richtlinien zur Gew‚hrung von Zusch€ssen der Wissenschaftsstadt Darmstadt f€r die

230
Kinder- und Jugendarbeit der Jugendgruppen und Jugendverb‚nde“. Die dort aufgef€hrten 
Renovierungen, Reparaturen und Umbauten sind in der Regel keine Investitions- sondern 
Unterhaltungsmaƒnahmen. Zusch€sse hierf€r sind daher aus dem Verwaltungshaushalt zu 
leisten bzw. nach Einf€hrung der Doppik als laufender Aufwand zu ver-
E buchen. Position G der Richtlinien ist daher entsprechend zu €berarbeiten. 
Das Fachamt zahlte bisher, wie in den Richtlinien vorgesehen, die Zusch€sse aus o. a. 
HHSt. des VMH.
B Die Belege zu den o.a. Zusch€ssen konnten nicht gepr€ft werden, weil sie weder in der 
Zentralregistratur des Kassen- und Steueramts abgelegt noch den VN beigef€gt waren.
UA 4607 – Zusch€sse an sonstige Tr„ger der ‡ffentlichen und freien Jugendhilfe
328 Die Stadt zahlte dem Bund Deutscher Katholischer Jugend im Haushaltsjahr 2001 einen 
Zuschuss von 20.000,00 DM zu Lasten der HHSt. .... 987000 (Investitionszuschuss Forst-
haus Fasanerie) zur Erf€llung von Auflagen aus der Brandverh€tungsschau. 2000 hatte der 
Verein 35.000,00 DM erhalten. 1999 betrug der Zuschuss 120.000,00 DM, incl. zweckge-
bundene Einnahmen von 70.000,00 DM aus der Brackelsbergstiftung
V (HHSt. .... 376000) enthalten waren. Auch bei Abschluss dieses Berichts lag der VN noch 
nicht vor. Wir haben das Fachamt erneut erinnert.
HHSt. .... 987002
V 2002 zahlte die Stadt 19.000,00 und 2004 37.000,00 an das Jugendhaus Bessunger Forst 
f€r den Umbau des Langbaus aus.
Mit Beschluss vom 12.02.2004 hat der Magistrat der Gew‚hrung einer B€rgschaft von 
107.774,00 zugestimmt.
Die zweckentsprechende Verwendung der Zusch€sse hat der Zuschussempf‚nger durch die 
Vorlage der Bilanzen mit Anlagen nachgewiesen.
UA 4640 – Kindertagesst„tten
329 Deckungsring 43482 (Kindertagesst‚tten, Erwerb von beweglichem Vermgen)
Der DR 43482 f€r die UA 4640, 4641 und 4642 ist im Ergebnis um 2.255,15 €berzogen. 
B Der Fehler resultierte daraus, dass die K‚mmerei mehr HAR aus dem Vorjahr €bertragen 
hatte als vom Fachamt beantragt worden waren. Da die HAR bei Feststellung dieses Sach-
verhalts bereits vollst‚ndig angeordnet waren, erfolgt die Berichtigung im Haushaltsjahr 
2006 durch K€rzung der zur Verf€gung stehenden Mittel um den genannten Betrag.

231
UA 4641 – Zusch€sse an Tageseinrichtungen f€r Kinder – Kirchen
330 Bei den noch ausstehenden VN €ber Investitionszusch€sse an Kindertagesst‚tten der 
V Kirchen aus den Schlussberichten fr€herer Jahre stellt sich der Sachstand wie folgt dar:
HHSt. Zuschussempf„nger Betrag Sachstand
.... 987015 Heilig-Kreuz-Gemeinde 
(98) 105.000,00 Pr€fung abgeschlossen 02/06
.... 987012 Kirchengemeinde
St. Josef (98) 133.000,00
Die Pr€fung des VN beim HBMA ist 
abgeschlossen. Die Pr€fung beim Fa-
chamt ist noch immer nicht abge-
schlossen, weil der Gesamtverwen-
dungsnachweis f€r das Land noch 
nicht fertig gestellt ist.
…. 987005
Ev. Petrusgemeinde 
(03/04), Sanierung des 
Auƒengel‚ndes
11.000,00
VN gepr€ft 02/06. Das ev. Dekanat 
hat den ermittelten „berschuss zu-
r€ckgezahlt.
…. 987017
Ev. Martinsgemeinde (03) 
Sanierung Sanit‚tsr‚ume 
etc.
43.750,00 VN ohne Feststellungen 10/06 ge-
pr€ft.
…. 987017
Ev. Martinsgemeinde  
(03/04)Weitere Investiti-
onsmaƒnahmen
3.000,00 VN gepr€ft 03/06, ergab eine R€ck-
forderung von 263,76
…. 987032
Ev. Kindergarten Wixhau-
sen (02/03)
Um-und Ausbau Dachge-
schoss
165.040,00 VN liegt noch nicht vor
…. 987045 Kath.Kita St. Ludwig(02)
Sanierung Auƒengel‚nde 25.000,00 VN liegt noch nicht vor
…. 987052
Kath. Kita St. Fidelis 
(03/04)
Spielhofsanierung
43.500,00 VN ohne Feststellungen gepr€ft 02/06
…. 987053
Kath.Kita Heilig Kreuz, 
(04)
Schlafraumsanierung
11.250,00 VN liegt noch nicht vor
…. 987055
Ev. Petrusgemeinde, 
(03/04)Feuchtigkeitsscha
den i. Keller der Kita
6.500,00
VN gepr€ft 02/06. Das ev. Dekanat 
hat den ermittelten „berschuss zu-
r€ckgezahlt.
…. 987056
Elisabethenstift „Hannah-
Blaul-Haus“, (04)
Sanierungsmaƒn. nach 
02.4641.001.988056 
verlagert
200.000,00 Als HAR €bertragen nach 2005
…. 987057
Andreasgemeinde, 
(03/04)
Gewerbesp€lmaschine
1.585,00 VN steht noch aus.

232
Im Berichtsjahr hat die Stadt in diesem UA folgende Zusch€sse ausgezahlt:
…. 988053
Kath. Heilig-Kreuz-
Gemeinde, Sanierung der 
Schlafr‚ume
7.250,00 VN liegt noch nicht vor
…. 988056
Kinderhaus Elisabethen-
stift“Hannah-Blaul-
Haus“Sanierungsmaƒn.
200.000,00
(HAR 2004)
200.000,00
VN €ber Gesamtbetrag von 
400.000,00 gepr€ft, siehe Vorjahre
…. 988058 Kita Liebfrauen, Umge-
staltung Auƒengel‚nde 8.500,00 VN liegt noch nicht vor
…. 988059 Kath. Heilig-Kreuz Gde. 
f€r Fuƒbodenerneuerung 9.750,00 VN liegt vor. Die Pr€fung steht noch 
aus.
…. 988060 Ev. Paulusgemeinde f€r 
Umbau und Erweiterung 120.000,00 VN liegt noch nicht vor
UA 4642 – Zusch€sse f€r Tageseinrichtungen f€r Kinder/Freie Tr„ger
331 Von dem Planansatz der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des 
Anlagevermgens) €ber 2.500,00 und €bertragenen HAR von 992,81 konnten 1.549,80 
eingespart werden, die dem Deckungskreis 43 482 (Kindertagesst‚tten/Erwerb von bewegl. 
Sachen des Anlagevermgens) zur Verf€gung standen.
HHSt. .... 988000 (Versch. Investitionszusch€sse an freie Tr‚ger zum Vermgenserwerb)
Die Stadt zahlte z. L. dieser HHSt. ohne Planansatz 3.440,00 aus.
Wegen der „berschreitung der Mittel im Deckungskreis 43 482 verweisen wir auf UA 4600. 
Folgende Tr‚ger haben Zusch€sse erhalten:
 Flohkiste 840,00
 Kinderbetreuung „Die Wilde 13“ 600,00
 Frderkreis Kinderbetreuung
an TU und FHD 1.700,00
 Kindergruppe Rasselbande 300,00
Bis auf den Verwendungsnachweis des Frderkreises Kinderbetreuung an TU und FHD ha-
ben wir alle VN ohne Feststellungen gepr€ft.
HHSt. .... 988100 (Investitionszusch€sse an Initiativgruppen/Krabbelstuben im Rahmen 
der Kinderbetreuung)
332 Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 5.000,00 insgesamt 5.740,00 aus. Die
€berplanm‚ƒigen Mittel sollten ebenfalls aus den Mitteln des Deckungskreises  43 482
gedeckt werden. Wir verweisen auf UA 4600.

233
Die Auszahlung der 5.740,00 erfolgte an die Tr‚ger:
 Kinderbetreuung Selbsthilfe
„Die Wilde 13“ 740,00 (€pl.) Toilettenrenovierung
 Bess. Waldkindergarten 2.500,00 Bauwagenrenovierung
 Verein f€r nichtrepressive
Erziehung 2.500,00 Spielplatzerneuerung
Den VN €ber 2.500,00 des Vereins f€r nichtrepressive Erziehung und den VN der Kinder-
betreuung Selbsthilfe „Die Wilde 13“ €ber 740,00 haben wir ohne Feststellungen gepr€ft. 
B Der Verwendungsnachweis des Bessunger Waldkindergartens steht noch aus.
V Die Elterngruppe im BDP hat 2002 5.000,00 und 2004 6.000,00 erhalten. Die VN haben 
wir im Januar 2006 ohne Feststellungen gepr€ft.
Die Krabbelstube „Schmuddelkinder“ hat den VN €ber den Zuschuss 2004 (4.520,00) 
noch nicht vorgelegt.
UA 4700 – F‡rderung der Wohlfahrtspflege
333 HHSt. …. 328100 (Tilgung Darlehen AW)
Wegen der Auszahlung und Tilgung des Darlehens nehmen wir Bezug auf den Vorjahresbe-
richt. 52 Die Laufzeit des Darlehens endet am 31.12.2007.
HHSt. .... 328300 (Investitionshilfen an die Alice-Schwesternschaft zum Neubau eines
Altenheimes)
Die Alice-Schwesternschaft tilgt weiterhin das Darlehen in halbj‚hrlichen Raten von 
15.185,37 zugunsten der og. HHSt. Die Raten f€r das HHj. 2005 gingen p€nktlich ein. Die 
Stadt tilgt das Investitionsfonds - Darlehen an das Land Hessen in gleich hohen Raten
€ber die HHSt. 02.9120001.971000.
HHSt. .... 988006 (Investitionszusch€sse an Einrichtungen und Institutionen f€r betreutes 
Wohnen)
Wie bereits im Vorjahr erl‚utert, besteht ab dem 01.07.2004 eine neue Regelung €ber die
Zust‚ndigkeit und Finanzierung. Seither ist der LWV Hessen alleiniger Kostentr‚ger f€r die 
investive Ausstattung der betreuten Wohngruppen, die Zusch€sse werden pauschal ge-
w‚hrt. Die Regelung gilt bis zum 31.12.2008, danach geht die Zust‚ndigkeit auf die rtli-
chen Sozialhilfetr‚ger €ber. Der Ansatz von 5.000,00 im Haushalt ist daher bis dahin ent-
behrlich.
V Aus dem Vorjahr stand noch der VN des Sozialpsychiatrischen Vereins €ber einen Zuschuss 
von 990,00 aus. Die inzwischen durchgef€hrte Pr€fung ergab Beanstandungen bei der Zu-
schussgew‚hrung. Insbesondere hat das Fachamt den Zuschuss vor Erteilung des Bewilli-
gungsbescheides ausgezahlt. Das Fachamt verweist zur Begr€ndung auf die dauerhafte 
Erkrankung der zust‚ndigen Mitarbeiterin.
52 Rdn. 316/2003

234
UA 5100 – Klinikum Darmstadt
334 Im HHj. 2005 leistete die Stadt folgende Zuweisungen an das Klinikum Darmstadt.
HHSt. HH.-Ansatz Rechnungs-
ergebnis Verwendungszweck VN
.... 985300 150.000,00
*644.169,34 150.000,00
Errichtung Telelift-Kleinfrder-
anlage – Mittel€bertrag auf HHj. 
2006 von 495.636,47
.... 985500 50.000,00
*49.030,93 50.000,00 Sanierung Pflegestation Alten-
heim Emilstraƒe VN lag vor
.... 985600 *343.320,69 0,00
Altenheim Emilstraƒe – Sanie-
rung Leitungswassersystem –
Mittel€bertrag auf HHj. 2006 
von 88.899,01
.... 985700 25.000,00 25.000,00 Zuweisung f€r Sanierungsmaƒ-
nahmen VN lag vor
.... 985800 125.000,00
*300.000,00 125.000,00
Zuweisung zum Erwerb der sta-
tion. Pflegeeinrichtung in der 
Seniorenanlage
VN lag vor
.... 985970 400.000,00 400.000,00
„berbauung Strahleninstitut/ 
Errichtung einer zentralen 
OP-Anlage
VN lag vor
.... 985980 *51.379,71 0,00
Aufbau einer digitalen Rntgen-
bildkommunikation - Mittel-
€bertrag auf HHj. 2006 von 
6.833,47
.... 985990 300.000,00
*470.000,00 300.000,00
Zuweisung f€r Groƒger‚te –
Mittel€bertrag auf 2006 von 
770.000,00
* HAR aus 2004
Zu der vorstehenden Aufstellung ist anzumerken:
Bei der HHSt. …. 985990 (Zuweisung zur Groƒger‚tebeschaffung) stellten wir fest, dass die 
HAR von 770.000,00 aus dem HHj. 2004 im HHj. 2005 mit 470.000,00 auf die 
B zuletzt genannte HHSt. und mit 300.000,00 auf die HHSt. …. 985800 (Zuweisung zum 
Erwerb der station‚ren Pflegeeinrichtung in der Seniorenanlage) aufgeteilt wurden.
Nach den Erl‚uterungen zu … 19 GemHVO53 und Ziffer 2.4.11 DAH d€rfen €bertragene Mit-
tel nur f€r den urspr€nglichen Zweck verwendet werden.
Wir machten das Fachamt darauf aufmerksam und baten um zuk€nftige Beachtung.
53 Amerkamp, Hessisches Gemeindewirtschaftsrecht, Erl. II 1. zu … 19 GemHVO

235
UA 5501 - Sportf‡rderung
335 HHSt. …. 328000 (Tilgungen f€r Darlehen Felsinghalle – bis zum HHj. 2004: HHSt. …. 
327000)
Nach Aussetzung der Zahlungen im HHj. 2004 gingen im Berichtsjahr die beiden Halbjah-
resraten von jeweils 5.112,92 zur Tilgung des Darlehens f€r die Sanierung der Felsinghalle 
wieder ein.
HHSt. …. 328200 (Tilgungen f€r Darlehen an den SV Darmstadt 98 – bis zum HHj. 2004: 
HHSt. …. 327200)
F€r die Inanspruchnahme der Stadt aus der B€rgschaft f€r das Darlehen bei der Sparkasse 
Darmstadt zahlt der SV Darmstadt 98 monatlich 1.777,80 zur€ck. Die in dem Betrag ent-
haltenen Zinsen werden am Jahresende in einer Summe zur HHSt. 01.5501.207200 (Zins-
einnahmen f€r Darlehen an SV Darmstadt 98) umgebucht.
HHSt. …. 368000 (R€ckzahlung von Zusch€ssen – bis zum HHj. 2004: HHSt. …. 367000)
Folgende Vereine zahlten im Berichtsjahr Teilbetr‚ge von Investitionszusch€ssen zur€ck:
DSW 1912 140,00
SV Darmstadt 98 2.300,00
2.440,00
HHSt. …. 988000 (Sportplatzpflegeger‚te f€r Vereine)
Wir stellten fest, dass das Fachamt zwei Regner zum Nettopreis von jeweils 126,00 f€r den 
1. FC Arheilgen angeschafft und aus dieser HHSt. bezahlt hat. Wir haben darauf hingewie-
sen, dass diese Anschaffungen keine Vermgensgegenst‚nde sind und daher
B nicht im Vermgenshaushalt gebucht werden d€rfen. Allerdings stand auch keine 
entsprechende HHSt. im Verwaltungshaushalt zur Verf€gung, so dass wir den Vorgang ins-
gesamt beanstandet haben.

236
336 HHSt. …. 988100 (Investitionszusch€sse an Sportvereine)
Verein HAR 2004 HH-Ansatz 2005
Verausgabt auf 
HAR
Verausgabt auf 
HH-Ansatz
bertragen als 
HAR nach 2006
DLRG Darmstadt 1.000,00 1.250,00 - - -
Reiterverein TU 25.000,00 25.000,00 25.000,00 25.000,00 -
Rmer Tennis-Club 
Wixhausen
2.000,00 - 1.750,00 - -
SG Gr€n-Weiƒ 
Darmstadt
2.500,00 - 2.500,00 - -
TSZ Blau-Gold 
Casino Darmstadt
5.000,00 - 5.000,00 - -
TSG 1846 Darm-
stadt
3.000,00 - - - -
Darmstadt Whip-
pets
200,00 - - - -
SG Arheilgen 10.000,00 40.000,00 10.000,00 32.500,00 7.500,00
1. FC Arheilgen 10.000,00 20.000,00 - - 30.000,00
Akad. Fliegergrup-
pe
- 15.000,00 - 15.000,00
-
AC Siegfried - 1.350,00 - 1.350,00 -
Darmst‚dter Rei-
terverein
- 22.000,00 - - -
TG 1875 Darm-
stadt
- 25.000,00 - - 25.000,00
TG 07 Eberstadt - 25.000,00 - - 25.000,00
TV 1876 Eberstadt - 7.000,00 - 7.000,00 -
Velocipedclub - 25.000,00 - 25.000,00 -
TC Bessungen 
2000
- 12.000,00 - 12.000,00 -
Hess. Rollsport-
verband
- 2.000,00 - 2.000,00 -
Notf‚lle - 79.400,00 - 163.129,08 1.750,00
Gesamt 58.700,00 340.000,00 44.250,00 222.979,08 89.250,00
1Notf‚lle
Velocipedclub 1.000,00
SG Eiche 12.743,08
TSG Wixhausen 2.500,00
SKV Rot-Weiƒ Darmstadt 16.000,00
Orplid Darmstadt 8.500,00
Sportzentrum Orpheum 1.250,00
Darmst‚dter Fechtclub 636,00
SG Arheilgen 20.500,00
Gesamt 63.129,08
Die Darstellung in dieser Tabelle weicht hinsichtlich der Aufteilung der Anordnungen auf 
HAR und HH-Ansatz von der Haushaltsrechnung ab. Dies resultiert daraus, dass das Fa-
chamt die Zusch€sse an das TSZ Blau-Gold Casino (5.000,00) und die SG Arheilgen 
(10.000,00) versehentlich nicht auf Reste, sondern auf das laufende Jahr erfasst hat. Auf 
das Rechnungsergebnis hat dies jedoch keine Auswirkungen.

237
Erl‚uterungen zu den neuen HAR
337 SG Arheilgen (7.500,00)
Die gefrderte Gesamtmaƒnahme des Vereins bestand aus Betonsanierung, L€ftungssanie-
rung und Brunnenbau. Zum Ende des Haushaltsjahres lagen jedoch noch nicht alle Rech-
nungen vor, so dass ein Teil des Zuschussbetrages noch nicht abgerufen werden konnte. 
Hinsichtlich des Brunnenbaus stand noch die Frage der Kooperation mit anderen Vereinen 
im Raum. Somit musste auch der hierf€r vorgesehene Zuschussanteil €bertragen werden
1. FC Arheilgen (30.000,00)
Bei den fraglichen Maƒnahmen handelt es sich um die Parkplatzentsiegelung und Sanie-
rungsmaƒnahmen in der Tennishalle. Der zweite Bauabschnitt der Parkplatzentsiegelung 
soll im Folgejahr durchgef€hrt werden. Die Frage der Frderf‚higkeit von Tennishallen nach 
den Sportfrderungsrichtlinien ist nach wie vor ungekl‚rt. Die Mittel mussten daher erneut 
€bertragen werden.
TG 1875 Darmstadt (25.000,00)
Der Zuschuss ist f€r die Generalsanierung eines Rasenplatzes sowie den Umbau von
4 Duschanlagen vorgesehen. Aufgrund einer l‚ngeren Erkrankung des Platzmeisters konn-
ten die Maƒnahmen einschlieƒlich der umfangreichen Eigenleistungen noch nicht durchge-
f€hrt werden. 
TG 07 Eberstadt (25.000,00)
Aufgrund einer Verzgerung im Baugenehmigungsverfahren konnte die Maƒnahme im Be-
richtsjahr nicht begonnen werden. Die „bertragung der Mittel war daher erforderlich.
DJK/SSG (1.750,00)
Aufgrund neuerer technischer Erkenntnisse und in der Absicht, mit anderen Vereinen beim 
Brunnenbau zu kooperieren, konnte die Maƒnahme noch nicht begonnen werden. Die 
Durchf€hrung ist jedoch f€r das Jahr 2006 geplant. Daher mussten die Mittel €bertragen 
werden.
Ergebnis der Pr€fung der Verwendungsnachweise
338 SG Arheilgen (10.000,00 f€r die Erweiterung der Halle 5)
Das Fachamt zahlte den Zuschuss am 09.12.2005 in voller Hhe aus. Bei Vorlage des Zwi-
schen-Verwendungsnachweises am 08.06.2006 hatte der Verein f€r diese Maƒnahme 
B lediglich 580,00 verausgabt. Diesen Sachverhalt haben wir beanstandet, da Zusch€sse 
nach den st‚dtischen Regelungen nur nach Baufortschritt und nur dann ausgezahlt werden 
d€rfen, wenn sie zur Begleichung f‚lliger Rechnungen bentigt werden.
TC Bessungen 2000 (12.000,00 f€r die Grundsanierung der Tennispl‚tze)
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 2.950,00, um deren 
R€ckforderung wir das Fachamt gebeten haben. Bei Erstellung des Berichts stand die Zah-
lung noch aus.
SG Eiche (7.500 f€r die Beseitigung eines Wasserschadens)
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 54,41, auf deren 
R€ckforderung wir wegen Geringf€gigkeit verzichtet haben.
Sportzentrum Orpheum (1.250,00 f€r die Erneuerung der Blitzschutzanlage)
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 300,00, welche das 
Fachamt zur€ckgefordert hat. Der Betrag ging am 09.06.2006 ein.
In allen anderen F‚llen haben die Vereine entsprechende Nachweise vorgelegt und die ord-
nungsgem‚ƒe Verwendung der st‚dtischen Zusch€sse nachgewiesen.

238
Zu Rd.-Nr. 318 des Vorjahresberichts
339 TG 1875 Darmstadt (12.782,30 f€r die Dachsanierung der Sporthalle)
V Nachdem der Verein nochmals Belege vorgelegt hat, ergab sich nunmehr eine „berzahlung 
von 9.100,00. Hierzu beantragte der Verein die Zahlung in zwei Raten zum 10.08. und 
10.10.2006. Bei Erstellung des Berichts war jedoch noch keine Zahlung eingegangen.
UA 6010 – Hochbau- und Maschinenamt
340 Wir haben bei der HHSt. …. 345900 (R€ckzahlung €berzahlter Bauausgaben) und bei der 
HHSt. .... 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens) eine vollst‚ndige 
Belegpr€fung durchgef€hrt. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
UA 6100 – Stadtplanungsamt
341 Aus dem HHAnsatz der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagever-
mgens) von 10.000,00 und dem aus dem Vorjahr €bertragenen HAR von 653,96 zahlte 
das Fachamt im Berichtsjahr insgesamt 8.066,49 aus. Der verbleibende Restbetrag von 
2.587,47 wurde in das Nachjahr 2006 €bertragen.
V Gem‚ƒ Auskunft des Stadtplanungsamtes wurde der 2004 beschaffte Geschirrsp€ler f€r 
Zwecke der Amtsleitung angeschafft, da aufgrund h‚ufiger Besprechungen und Sitzungen 
viel Geschirr anfalle.
UA 6130 – Bauaufsichtsamt
342 Der bei der HHSt. …. 987100 (Programm Dachbegr€nung) aus 2004 €bertragene HAR von 
1.000,00 wurde im Berichtsjahr nicht bentigt und in Abgang gebracht. Die Stadt bezu-
schusste ab 2005 keine weiteren Dachbegr€nungsmaƒnahmen.
UA 6151 – Sanierung Martinsviertel
343 Bei der Gew‚hrung von Investitionszusch€ssen f€r die Frderung von Baumaƒnahmen 
(HHSt. .... 988000) sind in den vergangenen Jahren immer wieder HAR in erheblicher Hhe 
gebildet worden. 2005 war dies jedoch nicht der Fall. Wir haben schon vor l‚ngerer Zeit mit 
dem Fachamt vereinbart, dass das Amt f€r jedes HHj. Aufstellungen vorlegt, aus denen sich 
ergibt, f€r welche Maƒnahmen die Mittel vorgesehen waren und wie die Mittel abgeflossen 
sind. Die Abwicklung dieser HHSt. stellt sich in tabellarischer „bersicht wie folgt dar:
HAR 2004 1.797.833,39
./. Anordnungen (ausschlieƒlich auf HAR) 42.042,92
Verbleibende Reste aus Vorjahren 1.755.790,47
Neu gebildete HAR 0,00
HAR insgesamt 1.755.790,47

239
Der HH-Ansatz f€r 2005 von 1.800,00 ist in der vorstehenden Tabelle nicht aufgef€hrt. Die 
Mittel wurden nicht bentigt und auch nicht €bertragen.
344 Bei den HHSt. .... 945000 (Weitere Vorbereitung), …. 960001 (Erschlieƒungsmaƒnahmen), 
…. 987001 (Frderung von sonstigen Maƒnahmen), …. 988000 (Frderung von Baumaƒ-
nahmen) und …. 988000 (Frderung von sonstigen Maƒnahmen) haben wir eine 
B vollst‚ndige Belegpr€fung durchgef€hrt. Dabei mussten wir lediglich beanstanden, dass ein 
Auszahlungsbeleg in den Unterlagen der Belegregistratur fehlte. Vom Fachamt haben wir 
eine Kopie erhalten und der Belegregistratur zukommen lassen.
V Das Fachamt hat die Hinweise aus den vorangegangenen Schlussberichten in diesem HHj. 
beachtet und angewendet.
UA 6153 – Sanierung Altstadt Arheilgen
345 Gegen€ber dem Vorjahr stellen sich die HAR bei der HHSt. .... 988000 (Frderung von 
Baumaƒnahmen) wie folgt dar:
HAR 2004 67.307,17
./. Abg‚nge auf Reste - 50.000,00
Zur Verf€gung stehende Mittel 17.307,17
Anordnungen 2005 0,00
HAR auf Nachjahr 2006 17.307,17
Verbleibende HAR aus Vorjahren 17.307,17
Wegen der Vorlage von Aufstellungen verweisen wir auf UA 6151.
Vollst‚ndige Belegpr€fungen wurden bei den HHSt. …. 945000 (Weitere Vorbereitung) und 
.... 988000 (Frderung von Baumaƒnahmen) durchgef€hrt. Es gab keinen Anlass zu Bean-
standungen.
UA 6154 – Stadterneuerung im Ortskern Eberstadt
346 HHSt. .... 950001 (Maƒnahmen der Stadterneuerung)
Im HHj. 2005 standen HAR aus 2004 von 43.925,52 und sonstige Mittel von 16.000,00 zur 
Verf€gung. Die Ausgaben betrugen 4.108,80. Als HAR f€r 2006 ergeben sich 55.816,72.
Im „brigen verweisen wir auf UA 6151.
Bei der HHSt. …. 950001 f€hrten wir eine vollst‚ndige Belegpr€fung durch. Es gab keinen
Anlass zu Beanstandungen.

240
UA 6155 – Stadterneuerung Bessungen
347 F€r Zusch€sse zu Maƒnahmen der Stadterneuerung (HHSt. .... 988000) standen zur 
Verf€gung:
HAR 2004 416.791,20
HH-Ansatz 2005 0,00
Zur Verf€gung stehende Mittel 416.791,20
Anordnungen (ausschlieƒlich auf HAR) 3.480,00
HAR auf Nachjahr 2006 413.311,20
Im „brigen wird auf die Ausf€hrungen bei UA 6151 verwiesen.
Eine vollst‚ndige Belegpr€fung haben wir bei der HHSt. ....950001 durchgef€hrt.
UA 6156 - Soziale Stadt Eberstadt S€d
348 HHSt. .... 950010 (Maƒnahmen zur Frderung der sozialen Stadt)
HAR aus 2004 199.386,24
HH – Ansatz 2005 496.650,00
Zur Verf€gung 696.036,24
Anordnungen (auf Reste) ….1.258,73
Reste nach 2006 694.777,51
HHS. .... 988100 (Verg€tungen an Beauftragte)
HH-Ansatz 2005 162.000,00
Anordnungen  105.583,02
HAR nach 2006 56.416,98
Wir verweisen auf UA 6151.
Bei folgenden HHSt. haben wir vollst‚ndige Belegpr€fungen durchgef€hrt:
HHSt. .... 945000 (Weitere Vorbereitung, Zahlungen an Servicestelle HEGISS),
HHSt. .... 950010 (Maƒnahmen zur Frderung der sozialen Stadt),
HHSt. .... 965006 (Soziale Stadt Eberstadt S€d Maƒnahmen der 
Wohnumfeldverbesserung) und
HHSt. .... 988100 (Verg€tungen an Beauftragte).
Es gab keinen Anlass zu Beanstandungen.

241
UA 6157 – Soziale Stadt Kranichstein
349 F€r Baumaƒnahmen im Rahmen des Frderprogramms (HHSt. .... 950001) stellt sich die 
Abwicklung in tabellarischer „bersicht wie folgt dar:
HAR 2004 541.432,75
Haushaltansatz 2005 449.000,00
Verf€gbar insgesamt 990.432,75
./. Anordnungen (ausschlieƒlich auf HAR) 499.688,00
./. Deckung f€r HHSt. ….945002 141.000,00
(Deckungskreis)
HAR nach 2006 349.744,75
Vollst‚ndige Belegpr€fungen haben wir auch in diesem UA bei den HHSt. .... 945002 (Ord-
nungsmaƒnahmen), .... 945010 (weitere Vorbereitung) und ....988000 (Verg€tungen f€r 
Beauftragte (Stadtteilmanagement)) durchgef€hrt.
B In der Belegregistratur war ein Auszahlungsbeleg nicht vorhanden. 
UA 6158 – Sanierung „Mollerstadt“ – westliche Innenstadt
350 F€r vorbereitende Untersuchungen (HHSt. .... 945000) stellt sich die Abwicklung in 
tabellarischer „bersicht wie folgt dar:
HAR 2004 197.444,65
Haushaltssoll 2005 0,00
Anordnungssoll 36.526,23
HAR nach 2006 160.918,42
UA 6300 – Stra…en, Wege, Pl„tze und Br€cken
351 HHSt. ....  345200. Erstattungsleistungen an das Stadtplanungsamt
Bei der Annahmeanordnung von 3.430,08 handelt es sich um eine Schadensregulierung 
aus dem Jahre 2001.
Sachverhalt:
Im Zuge der Ausbaumaƒnahme "Goebelstraƒe" hat das Tiefbauamt die ausf€hrende Firma 
2001 schriftlich informiert, dass diese eine Kanalbesch‚digung verursachte. Die Repara-
turarbeiten f€hrte wegen der Dringlichkeit der Schadensbehebung eine andere Firma aus. 
Die Ausgaben betrugen 6.708,65 DM bzw. 3.430,08 €.
Die Kosten€bernahme lehnte die Firma jedoch ab, da der Schaden nicht von ihr verursacht 
worden sei. Eine Vollstreckung des Betrages war ebenfalls nicht erfolgreich.
Im Berichtsjahr hat sich die Firma bereit erkl‚rt die H‚lfte der Kosten zu €bernehmen. Der 
Betrag von 1.715,04 ist 2005 bei der Stadt eingegangen. Er wurde zugunsten der 
B HHSt. .... 960024 verbucht. Die korrekte Einnahmehaushaltsstelle w‚re aber die oben 
genannte gewesen.
Wir haben im September 2006 dem Straƒenverkehrs- und Tiefbauamt den Sachverhalt zu-
sammenfassend schriftlich dargelegt, nachdem vorangegangene Vollzugsmeldungen des 
Fachamtes zur Regulierung des Vorganges ausgeblieben sind.

242
Im Februar 2007 hat das Fachamt die verbleibende Forderung von 1.715,04 in Abgang ge-
stellt.
352 Bei den HHSt. .... 350000 (Erschlieƒungsbeitr‚ge) und .... 350100 (Straƒenbeitr‚ge) ergibt 
sich aus der Jahresrechnung folgende Darstellung:
Erschlie…ungsbeitr„ge Stra…enbeitr„ge
KER 1.567.850,02 91.307,23
HH-Ansatz 285.000,00 0,00
Zwischensumme 1.852.850,02 91.307,23
Abg‚nge auf Reste 0,00 0,00
AnO auf Reste 107.850,02 91.307,23
AnO auf lfd. Jahr 0,00 49.021,44
Zwischensumme 107.850,02 140.328,67
Mehr- /Wenigereinnahmen - 285.000,00 + 49.021,44
Neue KER 1.529.413,02 4.440,52
Bei der HHSt. .... 350000 (Erschlieƒungsbeitr‚ge) erfolgte im 1. Nachtrag eine Abplanung
des HH - Ansatzes von 330.000,00 um 45.000,00 auf 285.000,00.
Die Abplanung beruht auf folgenden ‡nderungen:
HHSt. .... 960183 (Ausbau R€thleinweg)
Ansatz HHpl. 100.000,00 Ver‚nderung im Nachtrag - 100.000,00
HHSt. .... 960186 (Ausbau Seekatzstraƒe)
Ansatz HHpl. 100.000,00 Ver‚nderung im Nachtrag + 30.000,00
HHSt. .... 960192 (Ausbau Martinstraƒe)
Ansatz HHpl. 130.000,00 Ver‚nderung im Nachtrag + 25.000,00
Die Ausgaben der drei genannten HHSt. sind im HHPl. als gegenseitig deckungsf‚hig aus-
gewiesen. Eine endg€ltige Beitragserhebung erfolgte im Berichtsjahr nicht, da die Projekte 
noch nicht abgeschlossen sind.
F€r den L‚rmschutzwall im Baugebiet A 24 54 konnten auch im Jahr 2005 keine Erschlie-
ƒungsbeitr‚ge erhoben werden. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:
 die Schlussrechnungen der Baufirmen liegen zwischenzeitlich vor, jedoch fehlt noch die 
Schlussrechnung des Ingenieurb€ros.
 das Ergebnis des abschlieƒenden L‚rmschutzgutachtens, welches eine maƒgebliche 
Grundlage f€r die Verteilung der beitragsf‚higen Kosten bildet liegt vor. Das Ergebnis 
des Gutachtens zeigt, das die dem Baugebiet A 24 anschlieƒenden Altgebiete mit ein-
bezogen werden m€ssen, da in diesen Bereichen eine L‚rmschutzwirkung erkennbar 
ist. F€r die genaue Ermittlung hierzu ist ein Anschlussgutachten beauftragt, dessen Er-
gebnis noch nicht vorliegt.
54 Rdn. 329/2004

243
 die Einzelsatzung €ber die Erhebung eines Erschlieƒungsbeitrages f€r die Immissions-
schutzanlage (L‚rmschutzanlage) im Baugebiet Štterst‚dter Weg (A 24.1 und A 25.1) 
ist noch nicht beschlossen.
Der Satzungsentwurf von 2001 der damaligen Finanzverwaltung, Abt. Steuern, Geb€h-
ren und Beitr‚ge ist €berarbeitet und Ende 2006 dem Rechtsamt zur Bewertung vorge-
legt worden. Der „berarbeitung ist die ‡nderung der Straƒenbeitragssatzung vorausge-
gangen. Die ‡nderung der Satzung f€r die Erhebung von Straƒenbeitr‚gen ist aufgrund 
der aktuellen und ge‚nderten Rechtsprechung notwendig. Die Bewertung dieser Sat-
zungs‚nderung durch das Rechtsamt erfolgte Ende 2005/2006. Die abschlieƒende Ge-
nehmigung steht noch aus.
Damit mit einheitlichen Modalit‚ten im st‚dtischen Beitragsrecht verfahren wird, ist 
der Satzungsentwurf f€r die L‚rmschutzanlage €berarbeitet worden.
Bei der HHSt. .… 350100 (Straƒenbeitr‚ge) sind im HHpl. 2005 keine Einnahmen einge-
plant.
Endg€ltige Bescheide €ber Straƒenbeitr‚ge ergingen jedoch f€r den Gehwegausbau in der 
Kiesbergstraƒe im Abschnitt Landskronstraƒe und Moosbergstraƒe (HHSt. .... 960703).
F€r den Ausbau der Fahrbahn im Haardring im Abschnitt Stirnwegbr€cke und Hilpertstraƒe
(HHSt. .... 960701) konnten ebenfalls endg€ltige Straƒenbeitr‚ge erhoben werden.
Das Fachamt erstellte Bescheide €ber Vorausleistungen f€r die Maƒnahme Landskronstra-
ƒe im Abschnitt Heidelberger Straƒe und Ludwighhstraƒe (HHSt. .... 960702).
Das Kassen- und Steueramt hat im Berichtsjahr folgende Abrechnungen f€r Erschlieƒungs-
beitr‚ge zur Pr€fung vorgelegt. 
 Endg€ltige Beitragserhebung:
Lupinenweg,
Niersteiner Straƒe,
Ingelheimer Straƒe.
 Erhebung von Vorausleistungen:
Lossenweg.
Die Annahmeanordnungen ergingen zugunsten der HHSt. .... 350000 im HHj. 2006.
Nachfolgende Abrechnungen f€r die Erhebung von Straƒenbeitr‚gen wurden uns im Be-
richtsjahr zur Pr€fung vorgelegt.
 Endg€ltige Beitragserhebung:
Kantplatz / Schloƒgartenstraƒe im Abschnitt Lauteschl‚gerstraƒe und Ruthstraƒe,
Landskronstraƒe im Abschnitt Heidelberger Straƒe und Ludwigshhstraƒe.
 Erhebung von Vorausleistungen:
Donnersbergring im Abschnitt Bessunger Straƒe und R€desheimer Straƒe.

244
Die Annahmeanordnungen ergingen zugunsten der HHSt. .... 350100 im HHj. 2006.
B Bei der Pr€fung haben wir bei einigen der vorgelegten Unterlagen Ansatz- und Rechenfehler 
festgestellt. Dadurch ‚nderte sich der beitragsf‚hige Aufwand. Das Fachamt hat die Bei-
tragsberechnungen entsprechend abge‚ndert.
HHSt. .... 988000 (Zusch€sse f€r L‚rmschutzfenster – bisher .... 987000)
353 Im HHj. 2005 erhielten insgesamt zwlf Antragsteller Zusch€sse f€r L‚rmschutzfenster.
Die Gesamthhe der gezahlten Zusch€sse betr‚gt 8.103,10.
Der Haushaltsansatz 2005 war mit 10.000,00 eingeplant und gemeinsam mit den HAR 
2004 von 10.563,28 im Juni 2005 freigegeben.
HAR 2004 10.563,28
AO auf HAR 8.103,10
Verbleibender HAR 2005 2.460,18
Die verbleibenden HAR sind in Abgang gestellt, so dass kein „bertrag auf das Nachjahr er-
folgte. Die 10.000,00 f€r das lfd. Jahr wurden nicht bentigt und ebenfalls nicht €bertra-
gen.
Im Berichtsjahr lagen insgesamt vierzehn Zuschussantr‚ge vor. Hiervon wurden zwlf Zu-
sch€sse ausgezahlt.
Ein Antragsteller hat seinen Antrag nicht weiter verfolgt und keine Unterlagen f€r die Pr€-
fung einer Bezuschussung vorgelegt.
Ein Antrag musste abgelehnt werden, da das Geb‚ude erst nach 1965 bezugsfertig errich-
tet war und somit nicht den Voraussetzungen zur Zuschussgew‚hrung entsprach.
UA 6801 – Parkbauten
354 HHSt. …. 350000 (Ablsungsbeitr‚ge)
Das Ergebnis der HHSt. stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Anordnungssoll lfd. Jahr 405.033,88
./. Abg‚nge auf KER 241.329,77
Rechnungsergebnis 163.704,11
./. HH-Ansatz 250.000,00
Mindereinnahmen 86.295,89
Die Stadt f€hrte die Einnahmen des lfd. Jahres von 163.704,11 in voller Hhe der Park-
platzr€cklage (HHSt. 02.9101001.911008) zu.

245
Die Einnahmen aus den Ablsungsbeitr‚gen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie 
folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. KER
2003 256.000,00 360.363,65 281.067,65
2004 256.000,00 61.670,00 273.829,77
2005 250.000,00 163.704,11 3.996,12
UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten
355 Bei einem Ansatz von 23.000,00 bei der HHSt. …. 9356000 (Erwerb von beweglichen 
Sachen des Anlagevermgens) entrichtete die Stadt im Berichtsjahr 12.403,93.
V Im Vorjahresbericht 55 stellten wir fest, dass der Verteilerschl€ssel f€r den Servicevertrag 
mit dem Vertragspartner im Oktober 2004 nachtr‚glich ge‚ndert und r€ckwirkend neu be-
rechnet wurde. Das Fachamt erkl‚rte auf Nachfrage, dass die prozentuale Verteilung zu 
Beginn des HHj. zun‚chst irrt€mlich falsch erfolgte. Der Fehler wurde sp‚ter r€ckwirkend 
berichtigt. 
UA 7000 – Abwasserbeseitigung
356 HHSt. .... 350000 (Kanalanschlussbeitr‚ge)
Nach dem gleichen Schema wie bei UA 6300 ergibt sich folgendes Bild:
Kanalanschlussbeitr„ge
KER 13.932,58
HH-Ansatz 30.000,00
Zwischensumme 43.932,58
Abg‚nge auf Reste 0,00
AnO auf Reste 0,00
AnO auf lfd. Jahr 0,00
Zwischensumme 0,00
Mehr- /Wenigereinnahmen - 30.000,00
Neue KER 13.932,58
Im Haushaltsplan 2005 waren Einnahmen von pauschal 30.000,00 vorgesehen.
Im HHj. 2005 sind jedoch weder endg€ltige noch Vorausleistungen f€r Kanalanschlussbei-
tr‚ge erhoben worden.
V Die KER 2004 und Vorjahre sind mit 13.932,58 gleich geblieben. Abg‚nge auf KER liegen 
nicht vor. Dabei handelt es sich um die Erhebung eines endg€ltigen Kanalanschlussbeitra-
55 Rdn. 335/2004

246
ges f€r ein Flurst€ck an der Pfungst‚dter Straƒe f€r den bereits 2003 ein Vollstreckungs-
auftrag bestand.56
357 Im Berichtsjahr konnten keine Abrechnungen f€r Kanalanschlussbeitr‚ge zur Pr€fung 
vorgelegt werden.
358 HHSt. .... 351000 (Erstattungen Kanal-Hausanschlusskosten)
Das Anordnungssoll betr‚gt 207.407,50. Da im Haushaltsplan 2005 keine Einnahmen ein-
geplant waren sind alle Einnahmen Mehreinnahmen.
Die KER 2004 und Vorjahre mit 107.430,15 reduzieren sich sich im HHj. 2005 um 
23.022,25auf 84.407,90.
Durch offene Forderungen im HHj. 2005 von 8.045,41 ergeben sich nun mehr Gesamt KER 
von 92.453,31.
Ein Abgleich der Forderungen des Sachkontos im Finanzwesen NSK mit einer detaillierten 
Auflistung des Kassen- und Steueramtes, Abt. Beitr‚ge konnte im Berichtsjahr nicht erfol-
gen, da die Buchungstextangaben im Sachkonto nicht nachvollzogen werden knnen.
UA 7610 – Eigenbetrieb B€rger- und Kongressh„user
359 HHSt. …. 930100 (Kapitaleinlagen)
Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft57 zahlte die Stadt eine Kapitaleinlage von 
20 Mio. in die Wissenschafts- und Kongresszentrum GmbH & Co KG ein. Zuvor sind 
6,06 % Gesch‚ftsanteile am Bauverein zu einem Kaufpreis von 20 Mio. an die HSE verkauft 
worden. Mit den so erzielten Einnahmen konnte die Einlage finanziert werden.
UA 7625 – HEAG-Schalthaus Waldkolonie
360 Der Tr‚gerverein B€rgerhaus Waldkolonie e. V. erhielt aus der HHSt. …. 988000
(Investitionszuschuss …. ) im Berichtsjahr f€r die grundhafte Renovierung des Parkettbo-
dens einen Investitionszuschuss von 13.000,00. 
Der VN lag vor Der Zuschussempf‚nger hat die zweckentsprechende Verwendung des st‚d-
tischen Zuschusses nachgewiesen. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
UA 7910 – Amt f€r Wirtschaftsf‡rderung
361 HHSt. …. 986000 (Zusch€sse an private Unternehmen)
V Die Stadt hat im HHj. 2004 einer Darmst‚dter Firma einen Investitionskostenzuschuss von 
150.000,00 f€r den Bau einer Abwasserbehandlungsanlage bewilligt. Das Vorhaben wurde 
auch aus Mitteln der EU gefrdert.
Das Fachamt hat uns den VN am 04.07.2006 vorgelegt.
Wir haben eine differenziertere Aufstellung der Beitr‚ge aller Teilnehmer nachgefordert, da 
in der Anlage 2 des Berichtes der Internationalen Treuhand- und Beratungsgesellschaft 
56 Rdn. 336/2004
57 Beschl€sse des Magistrats vom 13.04.2005 und der Stadtverordnetenversammlung vom 28.04.2005

247
mbH (ITB) nur ein Gesamtbetrag aller Teilnehmer aufgef€hrt war. Die Hhe der Einzelzu-
sch€sse und die entsprechenden Zuschussgeber konnte man aus den vorgelegten Unterla-
gen nicht erkennen. Den Abschlussbericht der EU-Pr€fung haben wir ebenfalls nachgefor-
dert; nach Auskunft der Firma war die Pr€fung durch die EU jedoch zu diesem Zeitpunkt 
noch nicht abgeschlossen. 
Nachdem das Fachamt den Zuschussnehmer mehrfach ohne Erfolg an die Vorlage der feh-
lenden Unterlagen erinnert hatte, fand am 23.11.2006 ein Gespr‚ch zwischen der Firma, 
dem Fachamt und dem Revisionsamt zur Kl‚rung statt. 
Im Gespr‚chsverlauf stellte sich heraus, dass im Verwendungsnachweis f€r die EU die 
st‚dtischen Mittel nicht aufgef€hrt sind, weil das Monitorring Team der EU, das das Projekt 
begleitet hat, mittlerweile endg€ltig entschieden hat, dass die Stadt nicht Projektpartner im 
Sinne der Frderrichtlinien sein kann. 
Der Frderzeitraum des EU-Projektes endete zum 30.09.2005. Zu diesem Zeitpunkt war die 
Abwasserbehandlungsanlage zwar nur bedingt betriebsbereit, eine weitere Verl‚ngerung 
des Frderzeitraums durch die EU aber nicht mehr mglich.
Bis die Anlage zum 31.03.2006 endg€ltig in Betrieb genommen werden konnte, hat die 
Firma noch 250.000,00 bis 300.000,00 in die Anlage investiert. F€r diese Investitionen gab 
es weder von der EU noch von anderer Seite Zusch€sse. 
Die Firma hat nach dem Gespr‚ch die zeitlichen Abl‚ufe bez€glich der EU Entscheidung 
zum Thema Projektpartnerschaft/Zuschuss Stadt recherchiert und dem Fachamt nachvoll-
ziehbar dokumentiert. Aus den Unterlagen geht hervor, dass bis zur Unterzeichnung der 
Einverst‚ndniserkl‚rung des Bewilligungsbescheides durch den Gesch‚ftsf€hrer davon aus-
zugehen war, dass die Stadt Projektpartner sein kann.
Das Fachamt hat am 15.02.2007 einen ‡nderungsbescheid zum Bewilligungsbescheid er-
lassen. Die Kernpunkte des Bewilligungsbescheids wie Zuschussempf‚nger, Frdergegens-
tand und Zuschusshhe blieben dabei unver‚ndert, lediglich der Frderzeitraum und die 
zugrunde gelegten frderf‚higen Gesamtausgaben einschlieƒlich deren Hhe sind entspre-
chend angepasst worden.
Der Frderzeitraum wird auf den Zeitraum 01.10.2005 – 31.12.2006 ge‚ndert. Die Frde-
rung der Stadt erfolgt f€r die Investitionen, die f€r eine endg€ltige Inbetriebsetzung der 
nach Abschluss des EU-Life-Projektes zwar einsatzf‚higen, aber noch nicht endg€ltig fer-
tiggestellten und an den Betrieb angeschlossenen Anlage notwendig geworden sind. 
Der Verwendungsnachweis ist bis 31.05.2007 vorzulegen. 
UA 7920 – ‰ffentlicher Personennahverkehr
362 HHSt. .... 330000 (R€ckfl€sse von Kapitaleinlagen)
Die Stadt hat bei der Vorbereitungsgesellschaft der IVM GmbH (Integriertes Verkehrmana-
gement Region Frankfurt Rhein-Main) 10.000,00 eingelegt. Die Stammeinlage der Stadt 
Darmstadt an der IVM GmbH betr‚gt 7.500,00. Deshalb werden 2.500,00 zur€ckbezahlt.
HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land)
F€r 2005 hat die Stadt Einnahmen von 11.400,00 f€r Maƒnahmen des behindertengerech-
ten Haltestellenausbaus zum Soll gestellt. Dieser Betrag ist als Kasseneinnahmerest €ber-
tragen worden.
HHSt. .... 981000 (R€ckzahlung von Zusch€ssen)
Die Maƒnahme Expressbuslinie Darmstadt-Nordwest, 1. Bauabschnitt Haltestellen, war 
vom 01.11.2002 bis 25.10.2004 mit 84.740,00 €berzahlt. F€r diesen Zeitraum verlangt

248
der Zuwendungsgeber (Amt f€r Straƒen- und Verkehrswesen Darmstadt) 6 % Zinsen = 
10.084,00.
UA 8161 – Fernheizwerk beim Zentralbad
363 HHSt. .... 950003 (Heizungsumstellung)
Ab 01.01.2004 hat ein privater Betreiber das Fernheiznetz Darmstadt-Innenstadt €ber-
nommen. Durch die Sanierung des historischen Zentralbades sind Umbaumaƒnahmen am 
Fernheiznetz notwendig. Die Kosten hierf€r €bernimmt die Stadt. Da die Umbaumaƒnah-
men 2005 noch nicht abgeschlossen waren und Meinungsverschiedenheiten mit dem Ver-
tragspartner €ber die Hhe der Forderung bestehen, ist der geplante Betrag von 
265.000,00 als HAR €bertragen worden. Die Endabrechnung der Baumaƒnahme soll €ber 
den Eigenbetrieb B‚der erfolgen.
UA 8403 – Betriebsgesellschaft mbH Darmstadt
364 HHSt. .... 330000 (R€ckfl€sse von Kapitaleinlagen)
HHSt. …. 930100 (Kapitaleinlagen)
Ebenfalls im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft58 ver‚uƒerte die Stadt ihre Betei-
ligung an der Betriebsgesellschaft zu einem Kaufpreis von 2 Mio. an den Bauverein. Zu-
s‚tzlich war zuvor wegen der wirtschaftlichen Lage der Betriebsgesellschaft eine Kapitalein-
lage von 300.000,00 notwendig, sodass der Bauverein die Betriebsgesellschaft zu einem 
Kaufpreis von 2,3 Mio. €bernahm.
UA 8703 – Lizenzvergaben
365 HHSt. .... 330000 (Einnahmen aus der Ver‚uƒerung von Beteiligungen)
Die Stadt verkaufte die von ihr gehaltenen Gesch‚ftsanteile (74 %) der Orgabo GmbH an 
die Gebr€der Mayer GmbH (Tochter der EAG [Entsorgungs-AG]). Der Verkaufspreis betrugt 
20.350,00. Damit erfolgt eine Konzentration der Gesch‚ftsaktivit‚ten auf dem Feld der 
Kl‚rschlammtrocknung im Bereich der EAG, die wiederum eine Tochter des Heag-Konzerns
ist.
UA 8550 – Waldungen
366 Die Stadt Darmstadt nahm im Berichtsjahr von den Firmen Merck KGaA, Rhm GmbH und 
HSE S€dhessische Gas und Wasser AG auf der HHSt. .... 340100 (Einnahmen aus Verm-
genssch‚den im Westwald) zun‚chst insgesamt 1.364.150,00 ein. In dieser Summe waren 
erneut auch Ersatzleistungen an andere Gesch‚digte enthalten. Diese gab die Stadt noch 
im laufenden Jahr an die Empf‚nger weiter.
58 Rdn. 359

249
Insgesamt wickelte die Stadt auf der o. a. HHSt. folgende Zahlungsein- und ausg‚nge ab:
Gesamteinnahmen Firma Merck KGaA 1.364.150,00
Abz€glich Zahlungen an
Land Hessen (Entsch‚digung Westwald) - 957.796,17
Land Hessen (Entsch‚digung Westwald T‚ubcheshhle) - 52.030,00
Gemeinde B€ttelborn (Entsch‚digung Westwald) - 135.268,55
Stadt Weiterstadt (Entsch‚digung Westwald) - 39.738,83
Verbleibender Anteil Stadt Darmstadt 179.316,45
UA 8800 – Grundverm‡gen
367 HHSt. .... 340000 (Grundst€cksverk‚ufe)
Bei einem Ansatz von 3,0 Mio. und einem Rechnungsergebnis von 8.114.863,67 enstanden 
Mehreinnahmen von 5.114.863,67. Die Mehreinnahmen beruhen darauf, dass das Liegen-
schaftsamt durch Beschluss des Magistrats 2005 erm‚chtigt wurde, im Neubaugebiet Kra-
nichstein K 6.1 Baupl‚tze in der Herta-Mansbacher-Straƒe sowie der Elisabeth-Selbert-
Straƒe f€r ca. 5,94 Mio. zu verkaufen oder in Erbpacht zu vergeben.
Im Berichtsjahr erwarb die Bauverein AG von der Stadt mehrere Grundst€cke zu einem Ge-
samtkaufpreis in Hhe von ca. 3.017.500,00, die €brigen Einnahmen verteilen sich auf rd. 
80 Grundst€cksverk‚ufe.
HHSt. .... 340200 (Auƒerordentliche Einnahmen aus Grundst€cksverk‚ufen)
Bei einem Ansatz von 4,0 Mio. und einem Rechnungsergebnis von 4.521.702,87 ergaben 
sich Mehreinnahmen von 521.702,87.
HHSt. .... 340500 (Grundst€ckserlse „Knell-Gel‚nde“)
Der HHPlan sah Einnahmen von 6,3 Mio. vor. Auf Grund der hinreichend bekannten Prob-
lematik hinsichtlich der Bebaubarkeit des Grundst€cks (Seveso-Richtlinie) 59 konnten bei 
der Entwicklung des „Knell-Gel‚ndes“ im Berichtsjahr keine Einnahmen erzielt werden.
HHSt. .... 932000 (Erwerb von Grundst€cken)
HAR 2004 488.458,34
HH-Ansatz 1.350.000,00
Zur Verf€gung insgesamt 1.838.458,34
./. Anordnungen 1.293.324,40
HAR 2005 545.133,94
59 Eine einvernehmliche Regelung konnte erst 2006 erzielt werden

250
IX . WE IT ERE PRFUNG EN
1. KASSENPRFUNGEN
368 Die dauernde „berwachung der Kassen der Stadt gehrt gem. … 131 Abs. 1 Nr. 3 HGO zu 
den Pflichtaufgaben des Revisionsamts.
Wir haben die Stadtkasse und die Kasse der Amtsvormundschaft jeweils zweimal gepr€ft.
Die Stadtkasse haben wir in der Zeit vom 29.06. bis 02.08.2005 und vom 09.11.bis 
02.12.2005 unvermutet gepr€ft. Bei den Kassenpr€fungen konnte eine ordnungsgem‚ƒe 
Kassenf€hrung best‚tigt werden. Die Pr€fung der Vollstreckungsstelle 2005 haben wir un-
ter Hinweis auf einen Bericht von Herrn B€rgermeister Glenz vom 14.10.2005 an das Re-
gierungspr‚sidium ausgesetzt. Wegen der Einf€hrung des neuen Finanzwesens „NSK“ zum 
01.01.2005 haben wir schwerpunktm‚ƒig die „bertragung der KER 2004 gepr€ft. Wir hiel-
ten es f€r wichtig, dass beim Wechsel vom „alten“ Verfahren in das „neue“ Verfahren keine 
st‚dt. Forderungen untergehen. Die Angelegenheit ist nach anf‚nglichen Schwierigkeiten 
abgeschlossen.
V Der Bericht €ber die Organisationsuntersuchung liegt uns inzwischen vor.
Wir pr€ften auƒerdem die im Verwahrgelass verwahrten Werte anhand der aktuellen Be-
standsliste vom 30.06.2005 auf Vollst‚ndigkeit und Wertangabe. Aufgetretene Unstimmig-
keiten konnten noch w‚hrend der Pr€fung berichtigt werden.
369 Die Kasse der Amtsvormundschaft haben wir am 14.03.2005 und 20.10.2005 unvermutet 
gepr€ft. Feststellungen haben sich nicht ergeben.
Neben den beiden genannten Kassen bestehen bei der Stadtverwaltung einschlieƒlich derer
Eigenbetriebe weitere 40 Zahlstellen, die ebenso zu pr€fen sind wie die zwei Kassen des 
Hess. Verwaltungsschulverbandes und die 6 Kassen und Zahlstellen des Klinikums. Je nach 
Umsatz und Bedeutung pr€fen wir diese Kassen 1-2 mal im Jahr oder auch nur jedes 2. 
Jahr. Dagegen obliegt die Pr€fung der bei zahlreichen ‡mtern und Schulen eingerichteten 
Handvorsch€sse den ‡mtern selbst. Das Revisionsamt ist jedoch berechtigt, sich jederzeit 
in die Pr€fung einzuschalten. Im Berichtsjahr haben wir bei insgesamt 50 Kassen 58 Kas-
senpr€fungen durchgef€hrt. Soweit sich Beanstandungen ergeben haben, sind diese wegen 
der besseren „bersicht beim jeweiligen UA aufgef€hrt.
370 Die Pr€fung der Vollstreckungsstelle 2005 wurde wie oben berichtet ausgesetzt. Die vier 
st‚dt. Vollziehungsbeamten haben 2005 zusammen 445.297,97 eingezogen, das sind 
89.737,10 weniger als im Vorjahr.

251
2. VERWENDUNGSNACHWEISE
371 Da die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen ihres Budgetrechts €ber die Bereitstel-
lung von Zusch€ssen an Verb‚nde und Vereine entscheiden muss, halten wir es f€r richtig, 
im Rahmen des Schlussberichts zumindest einen „berblick €ber die Verwendung der Zu-
sch€sse zu geben. Im Regelfall werden daher bei den einzelnen Zuschuss–HHSt. darge-
stellt:
 Zuschusshhe (ggf. auch im Vergleich zum HH-Ansatz),
 Zahl der Zuschussempf‚nger,
 Probleme, die sich bei der Pr€fung der VN ergeben haben (z. B. versp‚tete oder 
unvollst‚ndige Vorlage der VN, R€ckfragen usw.).
Auch in dieser abgek€rzten Form nimmt die Darstellung der Zusch€sse und VN breiten 
Raum im Schlussbericht ein, was vor allem bei den Einzelpl‚nen 3 und 4 deutlich wird.
Die Zuschussempf‚nger sind verpflichtet, gegen€ber dem Zuschussgeber die ordnungsge-
m‚ƒe und zweckentsprechende Verwendung von Zuweisungen und Zusch€ssen nachzuwei-
sen. Dabei handelt es sich um Zuweisungen und Zusch€sse
 der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen an die Stadt,
 der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen an Verb‚nde 
und Vereine,
 der Stadt an Verb‚nde und Vereine.
F€r das HHj. 2005 haben wir bis Ende Februar 2007 insgesamt 514 VN gepr€ft. Darin sind 
76 VN aus fr€heren Jahren enthalten, die bei Abschluss des Schlussberichts 2004 noch 
nicht gepr€ft waren. Die in diesem Bericht gesondert aufgef€hrten Auftragspr€fungen sind 
in dieser Zahl nicht enthalten.
Die Entwicklung in den letzten 5 Jahren zeigt eine best‚ndig steigende Tendenz:
2001 402
2002 423
2003 459
2004 481
2005 514

252
Die 514 VN aus 2005 verteilen sich auf folgende Frderungsbereiche und Einzelpl‚ne:
EPl. Bund
an Stadt
Bund an Verb. 
und Vereine
Land
an Stadt
Land an Verb. 
und Vereine
Stadt an Verb. 
u. Vereine
0 --- --- --- --- 41
1 --- --- --- --- 9
2 --- --- 10 1 57
3 --- --- 6 3 50
4 1 44 9 7 174
5 --- --- --- --- 93
6 --- --- --- --- ---
7 --- --- --- --- 9
Summen 1 44 25 11 433
Gesamt 514
Die von der Stadt gew‚hrten Zusch€sse verteilen sich wie folgt auf die Gruppen des 
Hauhaltsplans:
Verwendungszweck 2004 2005
Gruppe 70: Zusch€sse f€r lfd. Zwecke an 
soz. oder ‚hnliche Einrichtungen 19.468.012,97 21.032.145,58
Gruppe 71: Zuweisungen und sonst. 
Zusch€sse f€r lfd. Zwecke 31.970.185,70 28.848.923,70
Gruppe 98: Zuweisungen und Zusch€sse
f€r Investitionen 14.100.260,91 12.788.238,87
Summe 65.538.459,58 62.669.308,15
Bei einer Reihe von Verwendungsnachweisen haben sich auch im Berichtsjahr Beanstan-
dungen ergeben. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um:
 Versp‚tete Vorlage von VN:
Die Zahl der VN aus Vorjahren ist gegen€ber 2004 nahezu gleich geblieben. Sie ist a-
ber immer noch hoch, wie die nachfolgende Aufstellung zeigt:
2001: 47
2002: 46
2003: 98
2004: 75
2005: 76
 Fehler oder unvollst‚ndige Darstellung in den VN, fehlende oder unvollst‚ndige Anla-
gen. In diesen F‚llen sind regelm‚ƒig R€ckfragen beim Fachamt und/oder beim Zu-
schussempf‚nger erforderlich, die zu Verzgerungen – oft von mehreren 
Monaten – f€hren.
 Meinungsverschiedenheiten bei der R€ckforderung von „berzahlungen:
In diesen F‚llen geht es meist darum, dass die Ausgaben geringer sind als bei Antrag-
stellung geplant oder dass die den Vereinen zugestandene Liquidit‚tsreserve
€berschritten wird.
B

253
Zusammenfassend muss klargestellt werden, dass es sich bei den dargestellten Problemen 
um Einzelf‚lle handelt. Die ganz €berwiegende Zahl der VN kann ohne Beanstandungen 
oder sonstige Feststellungen gepr€ft werden. Sofern sich R€ckfragen ergeben, geben die 
Vereine und Verb‚nde bereitwillig Auskunft. Allerdings ist die Pr€fung einiger VN sowohl f€r 
das Fachamt als auch f€r das Revisionsamt mit viel Zeitaufwand verbunden.
Auch 2005 haben wir wieder in einer Reihe von F‚llen Empfehlungen an die Fach‚mter o-
der unmittelbar an die Zuschussempf‚nger gegeben. 
Die Pr€fungsergebnisse zu den einzelnen VN sind bei den jeweiligen UA aufgef€hrt.
E

254
3. PRFUNG DER VERGABEN NACH VOL
372 Im Vorjahresbericht hatten wir €ber die Neufassung der Dienstanweisung f€r Vergaben60
und deren Auswirkungen berichtet. Nach den inzwischen vorliegenden Erfahrungen kann 
gesagt werden, dass sich die Dienstanweisung bew‚hrt hat.61
Gegen€ber der Darstellung im Vorjahresbericht haben sich nur wenige ‡nderungen erge-
ben. Die grƒeren Ausschreibungen werden j‚hrlich durchgef€hrt.
60 Rdn. 007 und 350/2004
61 Wegen der noch offenen Fragen siehe Rdn. 367

255
4. TECHNISCHE PRFUNGEN
Stand der Technischen Pr€fung
373 Wie zu Beginn des Berichts bereits erw‚hnt, f€hren die Fach‚mter im Lauf des Jahres 
2006 nach und nach die Rechnungslegung f€r die Baumaƒnahmen durch, die im Berichts-
jahr abgeschlossen wurden. Der Eingang der Rechnungsunterlagen wird vom Revisionsamt 
€berwacht. 
Je nach Intensit‚t und Tiefe der Pr€fung wird unterschieden zwischen
 Haushaltsvergleich,
 rechnerische Pr€fung,
 fachtechnische Pr€fung.
Sofern keine Pr€fungsauftr‚ge nach … 130 HGO oder durch die Amtsleitung vorliegen, ent-
scheiden die Technischen Pr€fer nach pflichtgem‚ƒem Ermessen, welche Baumaƒnahmen 
intensiver gepr€ft werden.
Nach dem heutigen Verst‚ndnis von der Arbeit eines kommunalen Revisionsamts ist dabei 
vor allem die fachtechnische Pr€fung von Bedeutung. Bei dieser wird die durch das Fach-
amt oder den beauftragten Architekten/Ingenieur vorgenommene fachtechnische Feststel-
lung der Baurechnung, ausgehend von den Aufmaƒen und Massenermittlungen, vollst‚ndig 
oder in Stichproben nachvollzogen. Wegen der groƒen Zahl der j‚hrlich vorgelegten Ab-
rechnungen kommt diese besonders intensive Pr€fung jedoch stets nur bei einer kleinen 
Zahl von Baumaƒnahmen in Betracht, zumal die Technischen Pr€fer auch die Verwendung 
der Mittel f€r die Bauunterhaltung (VWH) zu pr€fen haben.
F€r die Pr€fung der Honorarrechnungen der beauftragten Architekten und Ingenieure gel-
ten die vorstehenden Ausf€hrungen sinngem‚ƒ.
374 Die Situation in der Altregistratur des Kassen- und Steueramtes hat sich gegen€ber dem 
B Vorjahr nicht gebessert. Das Dach in einem Lagerraum ist immer noch nicht repariert 
worden, wodurch die dort eingelagerten Ordner bzw. Aktenmappen auch weiterhin durch 
Wassereintritt und zunehmend durch Schimmelbildung besch‚digt werden. In diesem Zu-
sammenhang wollen wir auf die gesundheitsgef‚hrdenden Wirkungen durch Schimmelspo-
ren hinweisen.
B Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Anordnung der Fluchtwege.
Im Nachbarraum befindet sich eine Schreinerei, von der eine Brandschutzt€r direkt in die 
Altregistratur f€hrt, wo dann der Fluchtweg durch dort aufgestellte Regale versperrt ist.
Auƒerdem ist es nicht vertretbar, dass von der Schreinerei aus jedermann ungehindert Zu-
gang zu den in der Altregistratur lagernden Akten hat. Die notwendige ‡nderung steht noch 
aus.

256
Begleitende Technische Pr€fung
375 „ber Inhalt, Ziele und Ablauf der begleitenden Pr€fung haben wir in den Vorjahren 
mehrfach berichtet. Hierauf kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen werden.
Im Interesse einer aktuellen Berichterstattung berichten wir €ber diese Pr€fungen unab-
h‚ngig von der jeweils zu pr€fenden Jahresrechnung. 
Wie in den Vorbemerkungen zu diesem Schlussbericht erw‚hnt, gewinnt die beratende T‚-
tigkeit des Revisionsamts in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Diese beraten-
de Funktion wird mittlerweile von den Fach‚mtern auch vermehrt in Anspruch genommen. 
V Wie im Schlussbericht 2004 erw‚hnt, hat uns ein Fachamt um Pr€fung und Stellungnahme 
zu zwei bereits beauftragten Nachtr‚gen gebeten. Nach Pr€fung der vorgelegten Unterla-
gen waren wir der Auffassung, dass ein Nachtrag g‚nzlich ungerechtfertigt und ein Nach-
trag zum Teil ungerechtfertigt ist. Der Vorgang ist trotz zahlreichem Schriftverkehr zwi-
schen Fachamt und Rechtsamt einerseits und Auftragnehmer andererseits noch nicht ab-
geschlossen. Wir werden im n‚chsten Schlussbericht dar€ber berichten
2005 und 2006 haben wir folgende Baumaƒnahmen, die z. T. bereits im Vorjahresbericht 
angesprochen sind, regelm‚ƒig besucht und begleitend gepr€ft:
HHSt. Projekt Auftragswert
(brutto)
baulich ab-
geschlos-
sen
2.1300.950030 Feuerwehr Bismarckstraƒe - Neubau 
eines S€dbaus pro Gewerk ------
2.2100.950180 Georg-August-Zinn Schule pro Gewerk ------
2.2110.950031 Heinrich-Heine-Schule pro Gewerk ------
2.2250.950030 Wilhelm-Leuschner-Schule pro Gewerk ------
2.2700.950023 Ernst-Elias-Nibergall Schule pro Gewerk ------
2.2800.950200 Gutenbergschule pro Gewerk 2006
2.2921.950020 Neubau einer Binturong- und Zwerg-
otteranlage 131.196,80 2005
2.5603.950004 Sanierungsmaƒnahmen im B€rger-
parkstadion, Landschaftsbauarbeiten 308.149,93 2005
2.5800.940024 Gr€nanlagen im Bereich Hauptbahn-
hof Ost, Landschaftsbauarbeiten 308.149,93 2005
2.5800.940067 Sanierung von Brunnenanlagen, See-
rosenbecken im Orangeriegarten 68.365,32 2005
2.6151.945002 Schillerschule - Landschaftsbau pro Gewerk 2006
2.6151.960001 Sanierung Martinsviertel – Ausbau 
Ploenniesstraƒe 221.834,92 ------
2.6153.945000 Neugestaltung Ruthsenbach und
Bachstraƒe in Arheilgen 1.301.343,25 2005
2.6157.945002 Soziale Stadt Kranichstein – Neuge-
stalt. Brentanoanlage 2.BA 100.922,78 2005
2.6300.960043 Neuordnung Hauptbahnhof, Fl‚che 
vor dem Empfangsgeb‚ude 551.041,62 2005
2.6300.960091 Ausbau von Radwegen - K165/K167 224.613,05 2006
2.6300.960113 Ausbau Lossenweg - Straƒenbau 199.972,82 ------
2.6300.960331 Baugebiet A 24 - Štterst‚dter Weg – unterschiedli- ------

257
Teilausbau Straƒen che Betr‚ge
2.6300.960355 Ausbau der Frankfurter Landstraƒe -
Straƒenbau / Gleisbau 10.991.186,48 ------
2.6300.960704 Fahrbahn Landskronstraƒe 161.548,63 2005
2.6500.960616 Instandsetzung der Unterf€hrung 
Hindemithstraƒe - Neuer Auftrag 255.472,62 2006
2.7000.960008 Kanalumbau S€dsammler zwischen 
R€ R015/016 - R€ R013 1.704.133,40 ------
2.7000.960016 Kanalneubau S€dsammler von R„ 
013 bis Darmbach 1.964.464,71 2005
2.7000.960035 Heinrich-Fuhr-Straƒe Kanalbau 1.BA 788.679,31 ------
2.7000.960035 Annastr./Kattreinstr. - Kanalsanierung 257.544,22 ------
2.7000.960181 Erschlieƒung Baugebiet O17 - 2.BA 284.390,51 2005
2.7000.960609 Nordsammler Wixhausen - 1.BA 3.549.139,15 2006
2.7501.950003
J€discher Friedhof, Umbau des offe-
nen Hofes zu einer Trauerhalle und 
Nebenr‚umen
pro Gewerk 2005
2.7920.960100 Modernisierung der Odenwaldbahn -
DB-Haltestelle, TU Lichtwiese 1.445.843,87 ------
2.7920.960500 Ausbau Bushaltestellen - 4.BA 131.253,07 2005
2.8801.950003 Gemeinschaftshaus Rodgaustraƒe pro Gewerk ------
2.8801.950340
Sanierung weiterer Wohnungen im 
Akazienweg, Geb‚ude 17 A-C und 21-
23
pro Gewerk ------
2.8801.950400 Sanierung von Wohngeb‚uden in der 
Rodgaustraƒe pro Gewerk ------
verschiedene 
HHSt.
Kleinmaƒnahmen, die durch die Fa-
ch‚mter €ber Jahresvertr‚ge verge-
ben werden.
unterschiedli-
che Betr‚ge ------

258
Pr€fung der Vergaben
376 Zum Aufgabengebiet der begleitenden technischen Pr€fung gehrt auch die Pr€fung der 
Vergabe von Lieferungen und Leistungen (€berwiegend nach VOB). Neben der Teilnahme 
an Submissionsterminen haben wir die Vergabeart und die Vergabeunterlagen (Submissi-
onsniederschrift, Preisspiegel, Vergabevorschlag etc.) von verschiedenen Baumaƒnahmen 
in Stichproben gepr€ft. So knnen z.B. anhand der Preisspiegel auff‚llig hohe oder niedrige 
Einheitspreise erkannt und im Bedarfsfalle mit dem Fachamt kurzfristig gekl‚rt werden.
Grundlagen f€r diese Pr€fung sind
 die st‚dtische Dienstanweisung Vergabe vom 01.08.2005, 
 die Verdingungsordnung f€r Bauleistungen (VOB/A), f€r Leistungen (VOL/A) und f€r 
freiberufliche Leistungen (VOF) in der jeweils g€ltigen Fassung,
 die Honorarordnung f€r Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) in der g€lti-
gen Fassung.
V Wie in fr€heren Schlussberichten bereits beanstandet, werden entgegen der im Zeitraum 
der Pr€fung noch g€ltigen Dienstanweisung f€r Vergaben bei der Verdingungsstelle keine 
Angebotskopien hinterlegt. Bei der Beschlussfassung €ber die neue Dienstanweisung hat 
der Magistrat die Entscheidung €ber diese Frage zur€ckgestellt und das Hauptamt mit wei-
teren Erhebungen beauftragt. Die Umsetzung steht noch aus. Wir werden im n‚chsten 
Schlussbericht €ber diese Thematik berichten.
Bei der europaweiten Ausschreibung f€r den Ausbau der Frankfurter Landstraƒe beantrag-
te der zweitg€nstigste Bieter ein Nachpr€fungsverfahren vor der Vergabekammer des RP 
Darmstadt. Zu einer Entscheidung kam es nicht, nachdem der Antrag zur€ckgenommen 
wurde. Zwischenzeitlich ist der Auftrag erteilt und die Baumaƒnahme begonnen worden. 
Allgemein kann hierzu angemerkt werden, dass derartige Nachpr€fungsverfahren gegen die
Stadt auƒerordentlich selten sind. 
Ansonsten ergab die Pr€fung der Vergabe von Baumaƒnahmen nur kleinere Beanstandun-
gen, die wir kurzfristig mit dem jeweiligen Fachamt ausr‚umen konnten. Es kann festge-
stellt werden, dass die Fach‚mter und die Verdingungsstelle in aller Regel die Vergabevor-
schriften einhalten. 
Ferner haben wir die Ingenieur- und Architektenvertr‚ge in Stichproben gepr€ft. Sofern 
erforderlich, haben wir auch hier den Fach‚mtern Empfehlungen gegeben.
EINZELNE BAUMA…NAHMEN
Hochbau
377 Allgemein: ca. 28 % aller Abrechnungen wurden nicht zeitnah vorgelegt, (Verstoƒ gegen 
B Ziffer 3.4.10.5 DAH). Daher haben wir bei den nachfolgend aufgef€hrten Baumaƒnahmen

259
auf die fachtechnische Pr€fung verzichtet:
 HHSt. 2.1300.950020 (FW Arheilgen, Sanierung der Flachd‚cher)
Die Abrechnung wurde erst neun Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
 HHSt. 2.2100.950008 (Neubau einer Schulsporthalle „Im Hirtengrund“)
Die Abrechnung wurde erst elf Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
 HHSt. 2.2100.950403 (Wilhelm-Busch-Schule, PCB-Sanierung)
Die Abrechnung wurde erst f€nf Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
 HHSt. 2.2300.950000 (Hochbauten allgemein, Gymnasien)
Die Abrechnung wurde erst f€nf Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
 HHSt. 2.2300.950065 (Eleonorenschule, Einsparung von Elektroenergie)
Die Abrechnung wurde erst f€nf Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt
 HHSt. 2.2921.950001 (VIVARIUM, Neubau Sozial- und Quarant‚nestation)
Die Abrechnung wurde erst sechs Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
Die Belege des HHj. 1994 fehlen und sind nicht mehr auffindbar.
 HHSt. 2.4640.950064 (KITA Liebfrauenblock)
Die Abrechnung wurde erst f€nf Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
 HHSt. 2.6154.950004 (Kinderhort „An der Modaubr€cke“, Heidelberger Land-
strasse 271)
Die Abrechnung wurde erst sechs Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
 HHSt. 2.7700.950002 (Neubau Fuhr- und Reinigungsamt)
Die Fertigstellung der Baumaƒnahme war bereits 1996. Mit Ausnahme des Bau-
ausgabebuchs sind keine Unterlagen mehr vorhanden.
 HHSt. 2.8800.950007 („berspannungsschutz in ffentlichen Geb‚uden)
Die Abrechnung wurde erst sechs Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
Zwischenrechnungslegungen:
378 HHSt. 02.2100001.950101 (Erweiterung K‚the-Kollwitz-Schule)
Zu einigen Belegen fehlen Unterlagen, bei 5 Rechnungen der ausf€hrenden Firma hat das 
B Fachamt das vereinbarte Skonto nicht einbehalten. Ebenso wurde an der Schlussrechnung 
der ebenfalls vereinbarte Betrag von 50,00 € f€r das Baustellen-WC nicht in Abzug ge-
bracht. Im HHj. 2004 hat das Fachamt das in der Rechnung f€r die Einweihungsfeier ent-
haltene Pfandgeld dem Frderverein €berlassen. Daf€r fehlt die rechtliche Grundlage. Wir 
haben das Fachamt um Stellungnahme gebeten. Diese steht noch aus.
HHSt. 02.2300001.950076 (Justus-Liebig-Schule, Fassadensanierung und Fenster)
B Wir haben die Abrechnung wieder an das Fachamt zur€ckgegeben, da ein groƒer Teil der 
darin enthaltenen Auszahlungsanordnungen eine andere HHSt. betrifft.
HHSt. 02.2400001.950001 (Erasmus-Kittler-Schule, Sanierung der Aufstockung, einschl. 
Asbest/Brandschutz)
B Das Fachamt hat reine Tagelohnarbeiten von 48.500,00 an die ausf€hrende Firma ohne 
Ausschreibungsverfahren vergeben. Ebenso fehlen Nachweise der erbrachten Stunden. Im 
HHj. 2003 wurde eine Umbuchung get‚tigt, bei der nicht ersichtlich ist, worum es sich 
handelt. Eine Stellungnahme des Fachamtes steht noch aus.
HHSt. 2.8801001.950400 (Akazienweg 19 a-c)
Im HHj. 2005 fehlen einige Anlagen zu den Auszahlungsanordnungen.

260
B Bei einer Rechnung hat die ausf€hrende Firma 2 Nachtr‚ge berechnet, f€r die der Auftrag 
fehlt. Eine Stellungnahme des Fachamtes steht noch aus.
379 Bei folgenden Maƒnahmen fehlten ein oder mehrere Belege bzw. Anlagen zu Belegen.
B HHSt. 02.0254001.950009 (Techn. Stadthaus Bessunger Str.)
HHSt. 02.1300001.950016 (Amt f€r Brand- und Katastrophenschutz, Sanierung 
Altbauten)
HHSt. 2.2300002.950011 (Justus-Liebig-Schule, Brandschutz 1. Priorit‚t)
HHSt. 02.28000.950200 (Gutenbergschule, Sanierung der Altbauten)
HHSt. 02.4602001.950600 (Schaffung eines Jugendzentrums am Bhf. Wix-hausen)
HHSt. 02.4642.950053 (KITA Hofgasse 3, Sanierung)
HHSt. 2.8800.950004 (Heizkosten und Energieeinsparung in st‚dtischen Geb‚u-
den)
HHSt. 2.8801001.950330 (Akazienweg 19 a-c)
Da es sich um Zwischenrechnungslegungen handelt, haben wir das Fachamt aufgefordert, 
den Verbleib zu kl‚ren und diese Belege bzw. die Anlagen der n‚chsten Abrechnung beizu-
legen. Bei der Baumaƒnahme HHSt. 2.8800.950004 (Heizkosten und ....) haben die Belege 
inzwischen vorgelegen. Zu der Baumaƒnahme HHSt. 2. 8801001.950330 hat das Fachamt 
mitgeteilt, dass der fehlende Beleg Nr. 6 (Rechnung der ausf€hrenden Firma €ber
52.846,33) storniert und durch den Beleg Nr. 10 (Rechnung der Firma €ber 45.346,33) 
ersetzt wurde.
380 Unabh‚ngig von der Pr€fung der Baumaƒnahmen haben wir wieder in Einzelf‚llen kleinere 
Anfragen des Fachamts m€ndlich bzw. telefonisch beantwortet.
Gartenbau
381 Bei dem Gr€nfl‚chen- und Umweltamt bestehen keine R€ckst‚nde bei der Rechnungsle-
gung. Die Pr€fung hat auch in fachtechnischer Hinsicht keine Beanstandungen ergeben.
Tiefbau
382 Das Straƒenverkehrsamt (jetzt Straƒenverkehrs- und Tiefbauamt) hat im Berichtsjahr f€r 
27 Maƒnahmen die Zwischenrechnungs- und Schlussrechnungslegung erstellt. Bei diesem 
Amt bestehen keine R€ckst‚nde.
Wegen der Abgrenzung der Aufgaben zwischen Straƒenverkehrs- und Tiefbauamt und dem 
EAD verweisen wir auf den Vorjahresbericht.62
Einzelne Baumaƒnahmen
HHSt. 2.6300.960063.8 (Instandsetzung der Fahrbahn in der Nieder-Ramst‚dter Straƒe)
B Das Fachamt hat Teilbauleistungen der HHst. €ber eine andere HHSt. abgerechnet. Das 
Amt ging von der Deckungsf‚higkeit der beiden HHSt. aus. Die fehlenden Mittel f€r die Be-
gleichung der Teilbauleistungen h‚tten jedoch €ber … 100 HGO beantragt und abgewickelt 
werden m€ssen. Wir haben das Fachamt auf diese haushaltsrechtliche Beanstandung hin-
gewiesen. Die fachtechnische Pr€fung ergab keine Beanstandungen.
62 Rdn. 356/2004

261
HHSt. 2.6300.960080.8 (Vorplatz Kindergarten Niederstraƒe)
Auch hier liegen keine fachtechnischen Einwendungen vor. F€r die Durchf€hrung der Bau-
maƒnahme waren im HHj. 2002 Mittel von 27.000,00 auƒerplanm‚ƒig nach … 100 HGO 
genehmigt. Nicht bentigte Mittel von 4.312,17 hat das K‚mmerei als HAR nach HHj. 2003 
€bertragen, obwohl keine Restarbeiten und Ausgaben mehr erforderlich waren. Hier wird 
die fehlende Abstimmung zwischen den Fach‚mtern beanstandet.
HHSt. 2.6300.960235 (Ausbau von Wegen und Straƒen in der Siedlung Tann)
V Die Begleichung der festgestellten „berzahlung, welche dem Insolvenzverwalter gemeldet
ist sowie die endg€ltige Kl‚rung der Regulierung stehen immer noch aus. 63
HHSt. 2.6300960370.0 (Ausbau des Hahnwiesenwegs)
Fachtechnische Pr€fungsbeanstandungen haben sich nicht ergeben. Wir haben jedoch be-
B anstandet, dass das Fachamt eine Rechnung f€r die Verffentlichung der Ausschreibung
€ber die Straƒenunterhaltung im VWH bezahlt hat, obwohl zum Zeitpunkt der Zahlung be-
reits im Vorgriff auf den Nachtrag 2002 unter der Haushaltsstelle des Projekts Mittel frei-
gegeben waren.
Ingenieurvertr„ge
383 Im Rahmen einer Schwerpunktpr€fung haben wir insgesamt 30 Ingenieur-Vertr‚ge bzw. 
Erg‚nzungen zu bestehenden Ingenieurvertr‚gen gepr€ft.
Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf die Einhaltung der Bestimmungen der HOAI 
und der Dienstanweisung f€r Vergaben.
Es gab keinen Anlass zu Beanstandungen.
63 Rdn. 356/2004

262
5. KAUFM‹NNISCHE PRFUNGEN
384 Seit Mitte 2003 ist der kaufm‚nnische Pr€fer an den Umstellungsarbeiten des Rechnungs-
wesens beteiligt. Wie eingangs berichtet, hat die Stadt zu Beginn des HHj. 2005 ein neues 
EDV-System eingef€hrt. Zum 01.01.2008 soll der Rechnungsstil von kameralistischer 
Haushaltsrechnung zu einer doppischen Buchhaltung umgestellt werden. Diese T‚tigkeit 
nahm einen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit in Anspruch.
Auswertungen von Jahresabschl€ssen und Pr€fungsberichten von Eigenbetrieben und 
Beteiligungsgesellschaften
 Klinikum
 Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung EAD
 HSE Abrechnung der Entgelte f€r Abwasserreinigung
Im Rahmen der Bet‚tigungspr€fung haben wir die Pr€fungsberichte der Jahresabschl€sse 
2004 der Wirtschaftspr€fer, die f€r die Stadt als Gesellschafter von besonderem Interesse 
sind ausgewertet. F€r die Auswertung haben wir ein Tabellenblatt erstellt.
Der kaufm‚nnische Pr€fer hat am Arbeitskreis Bet‚tigungspr€fung der Hessischen Rech-
nungspr€fungs‚mter teilgenommen. Dieser Arbeitskreis hat den Leitfaden „Grundlagen, 
Inhalte und Ziele der kommunalen Bet‚tigungspr€fung in Hessen“ erarbeitet.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Bericht €ber die Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt an eigenst‚ndigen Unternehmen f€r das Berichtsjahr 2004.
385 Auftragspr€fungen bei Zweckverb‚nden
 DADINA, Lokales Einnahmeaufteilungsverfahren Wirtschaftsjahr 2003
 DADINA, Testate der Einnahmen Wirtschaftsjahr 2004
 DADINA, Produktionskosten von Fahrplanmedien Fahrplanwechsel
2004/2005
 DADINA, Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2004
Auftragspr€fungen bei Beteiligungen
 HEAG mobibus GmbH & Co. KG – Testat der Einnahmen Gesch‚ftsjahr 2004
 HEAG mobilo GmbH – Ergebnisrechnung (Ist) Gesch‚ftsjahr 2004
 HEAG mobilo GmbH – Infrastrukturkostenhilfe Gesch‚ftsjahr 2004
 Arge Klenk MediaNet GbR – Jahresabschluss Gesch‚ftsjahr 2004
 Kulturfreunde Darmstadt GmbH – Jahresabschluss
inkl. … 53 HGrG (Haushaltsgrunds‚tzegesetz) Gesch‚ftsjahr 2004
 Neue Wohnraumhilfe GmbH – Jahresabschluss
inkl. … 53 HGrG Gesch‚ftsjahr 2004
Pr€fungen von Stiftungen mit eigener Rechtspersnlichkeit
 Max und K‚the Kempf – Stiftung, Jahresabschluss Gesch‚ftsjahr 2004
 B€rgerstiftung, Jahresabschluss Gesch‚ftsjahr 2004
Pr€fungen im Rahmen des Haushalts der Stadt
 Gustav und Hilde Feick Stiftung Gesch‚ftsjahr 2004

263
386 Als kaufm‚nnische Schwerpunktpr€fung haben wir die Abrechnung der Abwasserreinigung 
mit der HSE und die Geb€hrenkalkulation der Abwasser- und Oberfl‚chenwasser gepr€ft. 
Wir verweisen auf den UA 7000.64
Sonstige Pr€fungst‚tigkeit
Ferner hat der kaufm‚nnische Pr€fer wieder andere Pr€ferinnen und Pr€fer des Amtes bei 
Bilanzpr€fungen und Bilanzauswertungen im Rahmen von Pr€fungen der Verwendung st‚d-
tischer Zusch€sse unterst€tzt (verschiedene UA).
64 Rdn. 248

264
6. PRFUNGEN IM BEREICH DER DATENVERARBEITUNG
387 In den Schlussberichten vergangener Jahre haben wir an dieser Stelle unter der „berschrift 
„Verfahrenspr€fungen“ €ber die Pr€fung finanzrelevanter Datenverarbeitungsverfahren 
nach … 131 Abs. 1 Nr. 4 HGO berichtet.
Die Pr€fungen finanzrelevanter ADV-Verfahren erstrecken sich – wie schon in Vorjahren an-
gesprochen – oft €ber einen Zeitraum von mehreren Jahren. Im Schlussbericht werden je-
doch im Regelfall nur die Pr€fungen aufgef€hrt, die im Berichtsjahr abgeschlossen werden 
konnten. Durch die begleitende und beratende T‚tigkeit im Vorfeld der Programmbeschaf-
fung und auch bei der Einf€hrung finanzrelevanter Verfahren ist der tats‚chliche Aufwand 
wesentlich umfangreicher, als es sich aus dem nachfolgenden Bericht ergibt.
Pr€fung finanzrelevanter Verfahren – allgemein
Wir haben bereits im Vorjahr65 darauf hingewiesen, dass bei mehreren finanzrelevanten 
Verfahren die Voraussetzungen f€r die Pr€fung nicht vorliegen. 
Nach … 131 Abs. 1 Nr. 4 HGO und den Vorgaben im Erlass des Hessischen Ministeriums 
des Innern und f€r Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz vom 3. Februar 1999 66 sowie 
den Bestimmungen der GemKVO sind Programme vor ihrem Einsatz zu pr€fen bzw. es d€r-
fen nur gepr€fte Programme eingesetzt werden.
Das Regierungspr‚sidium Darmstadt hatte uns erstmals mit Verf€gung vom 16.3.1999 
aufgefordert, j‚hrlich €ber die Entwicklung der Pr€ft‚tigkeit bei finanzrelevanten Verfahren 
zu berichten.
Auf unsere j‚hrlichen Meldungen haben wir erstmals mit Verf€gung vom 27.11.2006 eine 
Reaktion auf unsere Mitteilungen erhalten. Das RP hat uns aufgefordert, die ausstehenden 
Pr€fungen und Freigaben kurzfristig abzuschlieƒen.
In den Schlussberichten 2003 und 2004 hatten wir an dieser Stelle erl‚utert, warum neben 
der eigentlichen Programmpr€fung, der Anwenderpr€fung sowie der Erstellung einer 
Dienstanweisung f€r eine Programmfreigabeempfehlung so groƒe Bedeutung zukommt.
In unserem Bericht an das RP haben wir ausgef€hrt, dass sich die Programmpr€fung seit 
den Groƒrechnerverfahren (landeseinheitliche Programme) grundlegend gewandelt hat.
W‚hrend fr€her die Abl‚ufe und Verantwortungsbereiche in den Verfahren bei der Pro-
grammerstellung unver‚nderbar vorgegeben waren und der Anwender nur die Mglichkeit 
der Dateneingabe hatte, werden heute „offene“ durch den Anwender frei konfigurierbare 
Verfahren angeboten. Diese Verfahren bieten die Mglichkeit, bei richtiger Einstellung zu-
treffende Ergebnisse zu erhalten. 
Es liegt aber beim Anwender, die „Grundeinstellungen“ so vorzunehmen, dass dieses Ziel 
auch erreicht und die Sicherheit der Anwendungen sowie der Daten gew‚hrleistet wird. Da-
zu m€ssen einerseits die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, andererseits 
durch organisatorische Maƒnahmen die Sicherheit der Verfahren gew‚hrleistet sein. Erst 
wenn die individuellen Einstellungen vorgenommen sind und die daf€r notwendigen Doku-
mentationen und Dienstanweisungen vorliegen, kann eine abschlieƒende Pr€fung und Frei-
gabeempfehlung erfolgen.
65 Rdn. 362/2004
66 StAnz. Nr. 8 Seite 559

265
Wir haben den Schriftverkehr mit dem RP zum Anlass genommen, Herrn B€rgermeister 
Glenz als Verantwortlichen f€r die Freigabe der Verfahren auf die bestehenden Probleme in 
diesem Bereich aufmerksam zu machen. 
388 Bei der Stadt ist das Verfahren bei der Einf€hrung und Pr€fung von DV-Verfahren in der
Rundverf€gung Nr. 12 vom 12.06.2003 geregelt. Danach wird das Programmfreigabepro-
tokoll bei neuen Verfahren vom Hauptamt, Abteilung IuK, angestoƒen. Das Fachamt best‚-
tigt nach dem Fachtest die Funktionsf‚higkeit und erstellt die notwendigen Unterlagen (Do-
kumentationen, Dienstanweisung). Nach Vorliegen dieser Voraussetzungen haben wir die 
Mglichkeit, die Programmpr€fung vorzunehmen und eine Freigabeempfehlung auszuspre-
chen.
Dies soll mit zwei Beispielen verdeutlicht werden:
 F€r das Verfahren LOGA hat uns die Personalabteilung mit Schreiben vom 3.3.2005 
den Bericht des Revisionsamts der Stadt Frankfurt zur Programmpr€fung LOGA zu-
gesandt. In diesem Bericht wird ausgef€hrt, dass gegen die Programmfreigabe ge-
m‚ƒ … 12 Abs. 1 Nr. 1 GemKVO keine Einwendungen bestehen. Es wird aber auch 
ausdr€cklich auf das programmtechnisch noch nicht realisierte Vieraugenprinzip 
hingewiesen, das €ber organisatorische Regelungen (Dienstanweisung) zu gew‚hr-
leisten ist. 
 Ein weiteres Beispiel f€r die Programmpr€fung ist das Testat einer Wirtschaftspr€-
fungsgesellschaft f€r das Modul NKR/NKF-System, Finanzbuchhaltung sowie Anla-
genbuchhaltung in ausgew‚hlten Teilbereichen. In diesem Testat wird u. a. folgen-
des ausgef€hrt:
„Neben dem eingesetzten Buchfhrungssystem ist die Einbettung des Systems in die 
Organisation des Unternehmens bzw. der Kommune und die Gestaltung der Arbeits- und 
Belegabl‚ufe maƒgebend. Deshalb kann aus dem Ergebnis unserer Prfung nicht auf die 
Ordnungsm‚ƒigkeit der mit der „newsystemkommunal“ Modul NKR/NKF-System, Fi-
nanzbuchhaltung (Hauptbuch mit Verm…gensrechnung, Erfolgs- und Finanzrechnung und 
Finanzplanung, Debitoren und Kreditorenbuchhaltung) erzielten Verarbeitungsergebnis-
se geschlossen werden, sondern vielmehr darauf, ob dieses Softwarepaket den Anforde-
rungen an maschinelle Abrechnungssysteme entspricht, mit denen ordnungsgem‚ƒe 
Verarbeitungsergebnisse erzielt werden k…nnen.“ 
 
Diese beiden Beispiele machen deutlich, dass neben der Pr€fung der Programme an sich, 
die Pr€fung vor Ort notwendig ist und daf€r die organisatorischen Regelungen und Doku-
mentationen vorliegen m€ssen.

266
Folgende Verfahren konnten bisher nicht abgeschlossen werden:
Verfahren Bezeich-
nung
Im Ein-
satz seit
Fachamt
Berechnung Fehlbelegungsab-
gabe WOWIN 1999 Amt f. Wohnungswesen
Vollstreckungsverfahren VOLLKOMM 2001 Kassen- u. Steueramt
Liegenschaftsmanagementsys-
tem KLB Geoflex 2002 Liegenschaftsamt
Beihilfeabrechnung ELBA 2002 Hauptamt – Personalabt.
Personalabrechnung LOGA 2003 Hauptamt – Personalabt
Kindertagesst‚ttenverfahren BOSS-ekita 2004 A. f. Fam., Kinderbetreu-
ung und Sport
Neues Finanzwesen NSK 2005 Projektteam NSK
Begleitende bzw. beratende T„tigkeit
389 Im Rahmen der oben beschriebenen beratenden T‚tigkeit haben Pr€ferinnen und Pr€fer 
des Revisionsamtes bei folgenden Vorhaben an Pr‚sentationen und Schulungen teilge-
nommen bzw. in Projektgruppen mitgearbeitet:
 Neues Finanzwesen – Projektgruppe „NSK“, Teilprojekt Software und Schnittstellen 
sowie Vorstellung Doppikmodul
 Kassenautomaten (Stadtbibliothek)

267
X. AUFTRAGSPRFUNGEN
390 Nach der Anlage 1 zu … 5 der st‚dtischen Revisionsordnung ist dem Revisionsamt die 
Pr€fung der Jahresrechnungen bzw. Jahresabschl€sse der nachfolgend aufgef€hrten juris-
tischen Personen des Privatrechts und des ffentlichen Rechts €bertragen. Das Revision-
samt wird in diesen F‚llen €ber seine gesetzlichen Aufgaben nach …… 128, 131 HGO hinaus 
als Abschlusspr€fer f€r die betreffenden Einrichtungen t‚tig.
Zurzeit sind dem Revisionsamt folgende Auftragspr€fungen €bertragen:
1. B€rgerstiftung Darmstadt e. V.
2. DADINA (Zweckverband)
3. Deutsches Poleninstitut Darmstadt e. V.
4. Hessischer Verwaltungsschulverband
a) Verbandsvorsteher
b) Bezirksleitung Darmstadt
5. Institut f€r Neue Musik und Musikerziehung e. V.
6. Institut f€r Neue technische Form e. V.
7. Kultursommer S€dhessen (im Wechsel mit den Rechnungspr€fungs‚mtern der 
anderen Beteiligten)
8. Max- und K‚the-Kempf-Stiftung
9. Otto-Bartning-Stiftung
10. Region Starkenburg (Zweckverband) ab Jahresrechnung 2002
11. Verein Schlossmuseum e. V.
12. Zweckverband Jugend- ,Drogenberatung und Drogenhilfe – ZES (im Wechsel mit 
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg)
13. Zweckverband Abfallverwertung S€dhessen - ZAS (im Einzelfall nach besonderem 
Auftrag)
Die Pr€fungsberichte sind den jeweils zust‚ndigen Stellen zugegangen. Soweit die Stadt 
den Einrichtungen Zusch€sse gew‚hrt, haben wir die Pr€fung der zweckentsprechenden 
Verwendung dieser Zusch€sse in die Pr€fung des Jahresabschlusses mit einbezogen.
Die Darstellung der Auftragspr€fungen erfolgt nur nachrichtlich, da die Pr€fungsergebnisse 
nicht in die Entscheidung €ber die Entlastung des Magistrats eingehen. F€r die Entlastung 
des Vorstandes bzw. der Gesch‚ftsf€hrung sind die nach Gesetz, Satzung oder Gesell-
schaftsvertrag usw. bestimmten Gremien zust‚ndig.

268
XI. MITARBEIT IN ARBEITSGEMEINSCHAFTEN, PROJEKTGRUPPEN U.‹.
391 Stadtinterne Arbeitsgruppen etc.
Am 28. Februar bzw. 22. April 2005 beschlossen Magistrat und Stadtverordnetenversamm-
lung, die Haushaltswirtschaft der Stadt zum 01.01.2008 auf die kommunale Doppik umzu-
stellen67. Neben der K‚mmerei und dem Kassen- und Steueramt ist auch das Revisionsamt 
in erheblichem Umfang an der Vorbereitung beteiligt. Neben der Beratung der Fach‚mter 
dient die Mitarbeit des Revisionsamts zur Vorbereitung der Pr€fung der Erffnungsbilanz. 
Im Einzelnen war das Revisionsamt im Berichtsjahr in folgenden Projekt- bzw. Teilprojekt-
gruppen t‚tig:
 Lenkungsgruppe
 Kernteam
 Teilprojektgruppen
o Erffnungsbilanz
o NKRS-Haushalt und Organisation 
o Software und Schnittstellen (sp‚ter zusammengefasst mit Haushalt)
o Controlling, Produkte, Budgetierung und Kosten- und Leistungsrechnung
 Doppik – Team (regelm‚ƒige Abstimmungsgespr‚che mit unseren externen Bera-
tern und Vertretern des Softwarehauses)
392 Externe Arbeitsgruppen etc.
Angehrige des Revisionsamts arbeiteten in folgenden Arbeitsgemeinschaften bzw. Arbeits-
kreisen mit, die f€r die Mitgliedsst‚dte des Hess. St‚dtetages eingerichtet sind:
 Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Rechnungspr€fungs‚mter 
im Hess. St‚dtetag (Vorsitz)
 Arbeitskreis Bau- und Vergabewesen im Hess. St‚dtetag
 Arbeitskreis der Pr€fer und Pr€ferinnen von Sozialhilfeleistungen pp. der Rech-
nungspr€fungs‚mter hessischer St‚dte und Landkreise
 Arbeitskreis Fraktionszuwendungen (Vorsitz)
 Arbeitskreis Bet‚tigungspr€fung
 IKT-Arbeitsgemeinschaft Hessischer Rechnungspr€fungs‚mter 
Die Arbeitsgemeinschaft der Amtsleiter tagt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der 
RPA – Leiter im Hessischen St‚dte- und Gemeindebund und h‚lt Verbindung mit der Ar-
beitsgemeinschaft der RPA – Leiter im Hessischen Landkreistag. Auch die anderen Gremien 
sind verbands€bergreifend t‚tig. An ihnen nehmen die Bediensteten von Mitgliedst‚dten 
des Hessischen St‚dte- und Gemeindebundes und des Hessischen St‚dtetags sowie von 
Mitgliedern des Hessischen Landkreistages teil.
Die Mitarbeit in diesen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen ist f€r die Arbeit des Re-
visionsamts sehr hilfreich und nutzbringend. Neben dem allgemeinen Erfahrungs- und In-
formationsaustausch ergeben sich immer wieder Anregungen f€r Pr€fungsvorhaben, Bil-
dung von Pr€fungsschwerpunkten usw. Vorteile bringt ferner der unmittelbare Kontakt zu 
den kommunalen Spitzenverb‚nden und zum Innenministerium.
67 Einzelheiten siehe MV Nr. 0142 vom 25.02.2005

269
XII. PRFUNGSBEST‹TIGUNG
393 Mit diesem Schlussbericht legt das Revisionsamt das zusammengefasste Ergebnis der 
Pr€fung der Jahresrechnung 2005 vor. Nach den gesetzlichen Bestimmungen (…… 128, 113 
und 114 HGO) ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung f€r die Entscheidung der 
Stadtverordnetenversammlung €ber die Jahresrechnung 2005 und die Entlastung des Ma-
gistrats.
Die im Bericht enthaltenen Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen Bemerkungen 
waren fast ausnahmslos vor Erstellung des Schlussberichts Gegenstand von einzelnen Pr€-
fungsberichten oder sonstigem Pr€fungsschriftwechsel. Sie sollen unbeschadet der o. a. 
gesetzlichen Vorgaben dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, ‡mtern und 
Verwaltungsstellen auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzul‚nglichkeiten hinzuweisen 
und sie in die Lage versetzen, nach Mglichkeit f€r Abhilfe zu sorgen.
Anl. 1 Die bei der Pr€fung festgestellten nicht genehmigten Mehrausgaben und sonstigen 
Beanstandungen sowie unsere Empfehlungen sind in der Anlage 1 nochmals zusammenge-
stellt. Im „brigen wird best‚tigt, dass die Pr€fung der Jahresrechnung keine Tatsachen 
ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats f€r das Jahr 2005 durch die Stadtverordne-
tenversammlung gem‚ƒ … 114 HGO entgegenstehen.
Darmstadt, 15.05. 2007
Der Leiter des Revisionsamts
Pliquett
Magistratsdirektor

270
Beanstandungen und Empfehlungen ANLAGE 1
Beanstandungen:
A/UA Sachverhalt Rdn.
1104 Nicht nachvollziehbare Niederschlagungen 59
1200 Verstoƒ gegen Zuschussrichtlinie 64
„berzahlung
Nicht gedeckte Mehrausgaben von 5269,29
1300 „berschreitung im Deckungskreis von 381,07 66
3001 Ausstehende VN (UA 3200) 90
Fehler bei Bestandspr€fung (UA 3216)
Verschiedene Beanstandungen bei einem VN (UA 3321) 92
VN liegt uns nicht vor (UA 3406) 93
Mehrfache „bersch€sse und Fehlbest‚nde bei der Zahlstelle 94
Dienstanweisung f€r die Zahlstelle steht noch aus (UA 3520)
Verschiedene Beanstandungen (UA 3551) 95
3700 Ausstehender VN 114
4000 Anschaffung f€r VMH im VWH 121
4050 Fehlen von Unterlagen f€r Abrechnung mit der ARGE 123
4070 Fehlerhafte Reisekostenabrechnung 125
41 Sollstellung durch Kassenbedienstete 130
Fehlende Sollk€rzung 131
4102 Ausstehende VN, fehlende R€ckzahlung 134
4311 Fehler bei Umbuchungen 144
4312 – 4318 Fehlbuchungen bei Fernsprechgeb€hren u.a. 145
4511 Ausstehende VN 161
4550 Abweichende Bezeichnungen zw. HH – Plan u. Stellenplan 171
4555 Buchung auf nicht mehr bentigte HHSt. 172
4600 Anschaffung f€r VMH im VWH 178
4601 Verstoƒ gegen Bruttoprinzip 179
4602 Falsche HHSt. 180
4603 Ausstehender VN 181
4640 Unterlassene innere Verrechnung 187
Fehler bei Anwendung der Bestimmungen f€r die Entgelte,
M‚ngel bei Einkommens€berpr€fung
4641 Ausstehende VN 188
4642 Ausstehende VN 190
Minusbetrag in Handkasse
Ausstehender VN
4660 Unterlassene Buchungen von Verwaltungskostenanteilen, 193
Abschreibungen und Kalkulatorischen Zinsen
4700 Offene Fragen bei einem VN 197
4820 Fehler bei Berechnung der Unterkunftskosten 204
5010 fehlende Unterlagen zu Kassenanordnungen 211
5100 Kassen€berschuss 212
5500 Fehlerhafte Reisekostenabrechnungen 216

271
5501 Fehlerhafte Verrechnung 217
Nicht zul‚ssiger Zuschuss an eine GmbH 218
5600 Fehlende Erstattung von Privatgespr‚chen 222
6010 Fehlende Anordnungsbelege 231
6201 Fehlerhafte Eingaben in WoWin 238
Verwendung von Mitteln aus der Fehlbelegungsabgabe
6700 Fehlerhafte Buchungen 242
7602 Fehlende Quartalsabrechnung 261
7800 Unvollst. Bewilligungsbescheid, Abgrenzung VWH - VMH 262
9150 gesetzliche Pflichtzuf€hrung 286
SN 1 Verbuchung von Personalkosten z.L. der Deckungsreserve 290
2810 VMH Fehlende Originalrechnungen u. Kontoausz€ge bei einem VN 316
4000 VMH Verstoƒ gegen Zweckbestimmung 324
4070 VMH Haushaltsrechtliche Zuordnung 325
4515 VMH Fehlende Belege 327
4640 VMH €berzogener Deckungsring 329
4642 VMH Ausstehender VN 332
5100 VMH Verstoƒ gegen Zweckbestimmung 334
5501 VMH Abgrenzung VWH – VMH 335
Vorzeitige Auszahlung eines Zuschusses 338
6151 VMH fehlender Beleg 344
6157 VMH fehlender Beleg 349
6300 VMH falsche HHSt. 351
Rechenfehler 352
VN allg. Verschiedene Beanstandungen 371

272
Beanstandungen und Empfehlungen zu Bauma…nahmen
A/UA Sachverhalt Rdn.
Techn. Pr. Gravierende M‚ngel in der Altregistratur 374
Anordnung der Fluchtwege
Datensicherheit
Versp‚tete Rechnungslegung in zahlreichen F‚llen 377
Fehlerhaft Rechnungsbearbeitung 378
Falsche HHSt.
Auftrag ohne Ausschreibung, fehlende Stundenabrechnungen
Nachtrag ohne Auftrag
Fehlende Belege 379
Falsche HHSt. 382
Abgrenzung VWH – VMH

273
Empfehlungen
A/UA Sachverhalt Rdn.
2952 Verbuchung von R€ckzahlungen 83
3001 Bewertung von kulturellen Vorhaben bei Zuschussgew‚hrung
(bisher UA 3200) 90
4050 Pr€fung der Abrechnung mit der ARGE 123
4070 Regelm‚ƒige Kassenbestandsaufnahmen 125
41 Zeitnahe Sollstellung 130
4101 Anpassung der HH – Planung 133
4542 Abrechnung einer Kaution 169
4565 Rechnungsabgrenzung 175
4640 Freistellung von Kindergartenentgelten 187
4642 ‡nderung des Verteilungsmaƒstabs 189
Verbesserungen bei der Abrechnung von VN, Besser- 190
stellungsverbot, Personalschl€ssel
4640 - 4642 Zeitnahe Auszahlung von Zusch€ssen 191
4820 Verbesserung d. Aktenf€hrung und d. Abl‚ufe bei d. ARGE 204
4980 Beteiligung des LK Darmstadt – Dieburg 207
6151 Niederschlagungen bei KER 237
6201 Verbesserung des Arbeitsablaufs 238
7000 Abrechnung von Bachwasser 249
SN 1 ‡nderung des Stellenplans bei Nachtragshaushalten 290
4515 VMH Anpassung d. Richtlinien an die Doppik 327
VN allg. verschiedene Vorschl‚ge 371

Gliederung gem„… VN SPD CDU B 90/Gr€ne FDP Uffbasse PDS/DKP Off. Dst.
1. Personalkosten
1.1 Geh‚lter 96.495,14 37.307,69 24.344,77 6.246,26 - - 720,00
1.2 Honorare, Aushilfskr‚f-
te - 10.103,50 9.773,43 2.689,99 - - 530,00
1.3 Personalnebenkosten 1.321,24 34.127,91 551,14 4.240,72 - - 180,00
1.4 Fortbildung d. Mitarbei-
ter 24,60 - - - - - 10,00
Summe Personalkosten 97.840,98 81.539,10 34.669,34 13.176,97 - - 1.440,00
2. Sachkosten ohne Šf-
fentlichkeitsarbeit
2.1
.
B€robedarf, -
ausstattungen 7.296,17 11.088,55 6.629,96 2.787,51 - 1.367,00 2.410,54
2.2 Tages- , Fachzeitschrif-
ten 741,56 3.291,14 1.930,64 631,40 641,40 157,4 403,51
2.3 Raummiete, -
unterhaltung 18.896,05 10.486,49 14.393,77 10.862,04 1.707,37 228,00 11.218,59
2.4 Portokosten 1.225,71 2.945,64 72,00 425,05 - 94,74 313,12
2.5 Mieten f€r R‚ume 116,00 232,00 80,00 - - 70,00 -
2.6 Erfrischungsgetr‚nke - 2.036,06 468,76 99,44 - 9,65 111,66
2.7 Haushaltsklausur - 2.439,00 187,85 315,00 - - 170,50
„bertrag Sachkosten 28.275,49 32.518,88 23.762,98 15.120,44 2.348,77 1.926,79 14.627,92
ANLAGE 2

275
Gliederung gem„… VN SPD CDU B 90/Gr€ne FDP Uffbasse PDS/DKP Off. Dst.
„bertrag Sachkosten 28.275,49 32.518,88 23.762,98 15.120,44 2.348,77 1.926,79 14.627,92
2.8 Tagungen, Fortbildung - 200,00 - - - - -
2.9
Beitr‚ge an kommu-
nal- polit. Vereinigun-
gen
2.284,80 700,00 - - - - -
2.1
0
Bewirtung v. G‚sten, 
z.B. aus Partnerst‚d-
ten
276,65 - - - - - -
2.1
1 Sonstiges 69,75 117,00 853,03 132,24 72,00 3,00 400,25
Summe Sachkosten 
ohne Šffentlichkeitsar-
beit
30.906,69 33.535,88 24.616,01 15.252,68 2.420,77 1.939,79 15.028,17
3. Sachkosten f. Šffent-
lichkeitsarbeit
3.1 Fraktionszeitung - 19.175,02 6.807,30 1.000,00 - 3.286,17 1.793,59
3.2 Pressekonferenzen - 47,98 - - - - -
3.3 Sonstiges - - - - - 448,69 -
Summe Sachkosten f€r 
Šffentlichkeitsarbeit - 19.223,00 6.807,30 1.000,00 - 3.734,86 1.793,59
Gesamtausgaben 128.747,67 134.297,98 66.092,65 29.429,65 2.420,77 5.674,65 18.261,76
./. nicht anerkannte Betr‚ge - - - - - - -
./. Gesamteinnahmen 140.022,00 135.312,00 71.980,25 31.084,75 14.340,00 6.180,00 18.653,25
„berzahlung/
Unterdeckung ( - ) 11.274,33 1.014,02 5.887,60 1.655,10 11.919,23 505,35 391,49

Beratungsverlauf (4)

TOP 3
TOP 11
TOP 17
TOP 365 beschließend

Orte (26)

  • Rheinstraße 312
  • Heidelberger Landstraße 246
  • Schleiermacherstraße 20
  • Kirschenallee 155
  • Bert-Brecht-Straße 16
  • Untergasse 1
  • Nußbaumallee 12
  • Annastraße
  • Hofgasse 3
  • Herdweg 79
  • Steubenplatz 1
  • Friedrich-Ebert-Platz 158
  • Akazienweg 19a
  • Schlossgraben
  • Europaplatz
  • Lupinenweg
  • Lossenweg
  • Kantplatz
  • Donnersbergring
  • Zweifalltorweg 14
  • Grafenstraße 24
  • Kattreinstraße
  • Im Hirtengrund
  • Lucasweg 19
  • Mozartweg 2
  • Im Caree

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Details

Vorlagen-Nr.
2007/0329
Typ
Magistratsvorlage
Datum
29.05.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00