V/0740/2005
Optimierung der Verpflegungsangebote in den weiterführenden Schulen der Stadt Münster
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Beschlussvorlage
4865 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Schule und Weiterbildung Betrifft Optimierung der Verpflegungsangebote in den weiterführenden Schulen der Stadt Münster Beratungsfolge 20.09.2005 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 21.09.2005 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1.) Die im Rahmen der Etatberatungen 2005 bereitgestellten Mittel von 300.000 € zur Schaffung der Voraussetzungen für eine Übermittagbetreuung an Gymnasien und Realschulen werden wie folgt eingesetzt: - Die bestehenden Verpflegungsmöglichkeiten werden optimiert (z. B. Ausbau des Verpfle- gungsangebotes/Erhöhung der Verpflegungseinheiten/Verbesserung der Ausstattungs- /Aufenthaltsqualität). - In die Verteilung der Mittel werden neben den Realschulen und Gymnasien auch die Hauptschulen einbezogen. Die formalen Ganztagsschulen bleiben unberücksichtigt. - Die Mittel werden nach Prüfung durch die Verwaltung im Einzelfall bedarfsorientiert einge- setzt. Grundlage der Prüfung sind die Anträge der Schulen einschließlich vorzulegender Konzepte. Vorlagen-Nr.: V/0740/2005 Auskunft erteilt: Frau Sandknop Frau Rother Herr Pohlmann Ruf: 492 40 14 492 40 18 492 40 13 E-Mail: SandknM@stadt-muenster.de RotherE@stadt-muenster.de PohlmanM@stadt-muenster.de Datum: 08.09.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - Kosten/Folgekosten Finanzierung/Mittelbereitstellung 2.) Die Mittel zur Finanzierung der o. g. Sachentscheidung sind wie folgt im Haushaltsplan 2005, Finanzplan und Investitionsprogramm 2004 – 2008 veranschlagt: Ausgaben Haush.- stelle Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkung 2950.940.1030.9 Bauk. Gymnasien und Real- schulen -Übermittagbetreuung 2005 150.000 Sperrvermerk 2950.935.1030.1 Besch. Gymnasien und Real- schulen -Übermittagbetreuung 2005 150.000 Sperrvermerk Insgesamt: 300.000 3.) Der Sperrvermerk bei diesen Haushaltsstellen wird aufgehoben. Begründung: Im Rahmen der Etatberatungen 2005 wurden je 150.000 € für Beschaffungen und Baukosten (ins- gesamt 300.000 €) zur Schaffung der Voraussetzungen für eine Übermittagbetreuung an Gymna- sien und Realschulen bereitgestellt. Es wurde ei n Sperrvermerk angebracht, da zunächst eine Be- darfsermittlung/Konzepterarbeitung durchgeführt werden sollte. An den formalen Ganztagsschulen ist die Übermittagbetreuung gesichert. Hierbei handelt es sich um 4 Hauptschulen (Geistschule, Hauptschule C oerde, Waldschule Kinderhaus, Wartburgschule), eine Realschule (Paul-Gerhardt-Schule) und ein Gymnasium (Freiherr-vom-Stein-Gymnasium). Für diese Schulen sollen die bei den o. a. Haushaltsstellen bereitstehenden Mittel nicht verwandt werden. Für die verbleibenden 22 Schulen (4 Hauptschulen, 8 Realschulen und 10 Gymnasien) stehen bereits jährlich rd. 250.000 € aus dem Bausteinprogramm zur Finanzierung von Personalkosten für Betreuungsangebote im Anschluss an den Unterrichtsvormittag zur Verfügung. Die Anzahl der an den Angeboten teilnehmenden Schüler/innen, die Dauer der Betreuungszeit und die Anzahl der Wochentage, an denen Angebote vorgehalten werden, sind an den Schulen sehr unterschiedlich. Zu Einzelheiten über die Organisation der Mittagsverpflegung (z. B. Kioskangebote/Snacks oder vollständige warme Mittagsmahlzeit) hat das Amt für Schule und Weiterbildung eine Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse sind auszugsweise in der beigefügten Anlage dargestellt. Jede Schu- le verfügt danach über einen Kiosk. 17 der 22 Schulen bieten ein warmes Essen im Rahmen der Übermittagbetreuung an. Sowohl die Raumsituation als auch die Ausstattung weichen stark von- einander ab. Dieses resultiert aus der Tatsache, dass es bisher kein spezielles Ausbauprogramm der Mittagsverpflegung an den Sekundarstufen gegeben hat. Die bestehenden Lösungen sind vielmehr im Einzelfall, orientiert an den Vorstellungen und Möglichkeiten der einzelnen Schulen, geschaffen worden. Die Finanzierung wurde aus den unterschiedlichsten Quellen ermöglicht (z.B. Mittel der Schule, des Fördervereins, Investitionsmittel des Amtes für Schule und Weiterbildung). - 3 - Im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Mittel i. H. v. 300.000 € (im Durchschnitt 13.600 € pro Schule) können nur Verbesserungen durch Optimierung der bestehenden Strukturen erreicht wer- den. Zur näheren Prüfung sind hierzu Anträge der Schulen erforderlich, die das jeweilige Konzept einer Mittagsverpflegung beinhalten. Hier sind auch kreative Ideen der Schulen gefragt, mit mög- lichst wenig Aufwand praktikable Lösungen und Verbesserungen zu entwickeln. Der Einsatz der Mittel soll dann bedarfsorientiert und nicht nach dem „Gießkannenprinzip“ erfolgen. I. V. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: Ergebnis der Erhebung des Ist-Standes der Verpflegungssituation in der Sekundarstufe I
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Kinderhaus
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0740/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 08.09.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37