Mandari Insight

2795/2021

Verkehrsunfallentwicklung, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2020 in Köln

Mitteilung Ausschuss 12.08.2021

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Anlage 1 - Unfallhäufungsstellen 2020 1JB Köln

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5 - Verkehrssicherheitsaktionen 2020

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4 - Verkehrsunfallbericht der Polizei 2020

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 - Tödliche VU 2020

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Unfallhäufungsstellen 2020 3JB Köln

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Unfallhäufungsstellen 2020 1JB Köln

3295 Zeichen

Unfallhäufungsstellen 2020 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 
Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden 
Unfallfolgen (T 
- Getötet / SV - 
Schwer- 
verletzt /      LV - 
Leicht-verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
1 Deutz-Mülheimer Straße/Messekreisel/Pfälzischer Ring 1 - Deutz 10 0 0 1 SV, 7 LV X
2
Boltensternstraße/Amsterdamer Straße/Graditzer 
Straße/Industriestraße/Niehler Damm 5 -Niehl 5 0 0 6 LV X
3 Neusser Landstraße/Oranjehofstraße 6 - Fühlingen 6 0 2 5 LV X
4 Venloer Straße/Anschlussstelle Bocklemünd-West 4 - B ocklemünd-Mengenich 8 0 0 9 LV X* 
5 Brauweiler Straße/Kölner Straße 3 - Lövenich 4 0 1 1 SV, 4 LV X
6 Bensberger Straße/AS Königsforst Nord 7 - Eil 8 0 0 5 LV X
7 Hohenstaufenring/Jahnstraße/Zülpicher Platz 1 - Neus tadt-Süd 6 0 5 2 SV, 4 LV X
8 Dürener Straße/Militärringstraße 3 - Lindenthal 8 0 1 4 SV, 3 LV X
9 Chlodwigplatz 1 - Neustadt-Süd 6 2 0 10 LV X
10 Aachener Straße/Moltkestraße 1 - Neustadt-Süd 4 0 1 4 LV X X
11 Maarhäuser Weg/AS Rath West 7 - Gremberghoven 4 0 0 4 LV X
12 Rolshover Straße/Dillenburger Straße 8 - Kalk 3 0 0 1 LV X
13 Frankfurter Straße/Kennedystraße 7 - Urbach 6 1 0 7 LV X
14 Liburer Landstraße/Wahner Straße/St.-Sebastianus-Straße 7 - Libur 5 0 1 1 SV, 2 LV X
15 Gleueler Straße/Zülpicher Straße 3 - Lindenthal 3 0 2 2 LV X
16 Ringstraße/Schillingsrotter Straße 2 - Rodenkirchen 4 0 2 4 LV X
17 Wipperfürther Straße/Nießenstraße 8 - Kalk 3 0 0 1 LV X
18 Olpener Straße/Servatiusstraße 8 - Merheim 3 0 3 3 LV X
19 Bonner Straße/Rolandstraße/Teutoburger Straße 1- Neu stadt-Süd 4 0 3 5 LV X
20 Dürener Straße/Emmy-Noether-Straße 3 - Junkersdorf 3 0 0 2 LV X
21 Dürener Straße/Falkenburgstraße 3 - Lindenthal 3 0 2 1 SV, 2 LV X
22 Stadtwaldgürtel/Wüllnerstraße 3 - Lindenthal 3 0 1 4 LV X

Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden 
Unfallfolgen (T 
- Getötet / SV - 
Schwer- 
verletzt /      LV - 
Leicht-verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
23 Bayardsgasse/Fleischmengergasse 1 - Altstadt-Süd 3 0 2 3 LV X
24 
An den Dominikanern/Domprobst-Ketzer- 
Straße/Marzellenstraße 1 - Altstadt-Nord 3 0 3 3 LV X
25 Maarhäuser Weg/AS Rath Ost 7 - Gremberghoven 4 0 0 1 SV, 1 LV X
26 Frankfurter Straße/Poststraße 7 - Elsdorf 3 0 3 4 LV X
27 St.-Sebastianus-Str./Str.-Sebastianusstr. 7 - Wahn 3 0 0 2 LV X
28 Gleueler Straße/Geibelstraße/Joseph-Stelzmann-Straße 3 - Lindenthal 3 0 3 1 SV, 2 LV X
29 Militärringstraße/Am Eifeltor/Oberer Komarweg 2 - Zo llstock 6 0 1 6 LV X
30 Venloer Straße/Ehrenfeldgürtel 4 - Ehrenfeld 9 0 3 2 SV, 15 LV X
* Unfallkategorien 
1 - Unfall mit einer getöteten Person 
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden 
* ortsfeste Rotlicht-Geschwindigkeitsüberwachung

Anlage 5 - Verkehrssicherheitsaktionen 2020

382 Zeichen

Anlage 5 - Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln in 2020 
Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ – Auftakt:

Verkehrssicherheitsaktion Fahrradquiz – Rita Rostisch – Alles neu macht der April

Auftaktaktion „Wir sind wieder unterwegs!“ – Schulstart 2020 
 
Seniorenfahrradkurse „Wir fahren Rad!“

Verkehrssicherheitsaktion „Fahrradcheck im Rheinpark – Alles im grünen Bereich“

Anlage 4 - Verkehrsunfallbericht der Polizei 2020

5822 Zeichen

bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020
Stadtgebiet Köln
Polizeipräsidium Köln
Direktion Verkehr

Inhaltsverzeichnis
Verkehrsunfälle gesamt
Verunglücktenhäufigkeitszahl
Verunglückte mit schweren Unfallfolgen
Kinder
Jugendliche
Junge Erwachsene
Erwachsene
Senioren
Verunglückte Rad Fahrende
Verunglückte Pedelec Fahrende
Verunglückte Rad Fahrende nach Unfallursachen
Verunglückte zu Fuß Gehende
Verunglückte auf Krafträdern mit Versicherungskennzeichen
(ohne E-Scooter)
Verunglückte bei Straßenbahnunfällen
Unfallursache „Alkohol“
Unfallursache „andere berauschende Mittel“
Unfallursache „Geschwindigkeit (bei Kfz)“
Unfallursache „Abstand“
Unfallursache „Vorfahrt (ohne Rotlicht)“
Unfallursache „Rotlicht (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende)“
Unfallursache „Abbiegen“
Erläuterungen/Definitionen
Verkehrsunfälle mit Verunglückten
Verunglückte
Verunglückte Rad Fahrende bei Alleinunfällen
Verunglückte auf Krafträdern mit amtlichen Kennzeichen

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln3
Verkehrsunfälle
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 7.695 (-18,6%) 
Verkehrsunfälle nach Unfallfolge

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln4
Verkehrsunfälle mit Verunglückten
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 619 (-12,1 %)

Verunglückte
2020: Veränderung zum Vorjahr 
minus 699 (-12,8 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln5

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln6
Verunglücktenhäufigkeitszahl
(Verunglückte je 100.000 Einwohner)

Verunglückte mit schweren Unfallfolgen
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln7
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 90 (-12,1 %)

Verunglückte Kinder
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 30 (-8,6 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln8

Verunglückte Jugendliche
2020: Veränderung zum Vorjahr 
minus 18 (-12,3 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln9

Verunglückte Junge Erwachsene
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 105 (-14,5 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln10

Verunglückte Erwachsene
2020: Veränderung zum Vorjahr 
minus 432 (-12,0 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln11

Verunglückte Senioren
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 132 (-20,8 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln12

Verunglückte Rad Fahrende
2020: Veränderung zum Vorjahr 
plus 14 (+0,7 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln13

Verunglückte Pedelec Fahrende
2020: Veränderung zum Vorjahr
plus 41 (+49,4 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln14

Verunglückte* Rad Fahrende bei Verkehrsunfällen nach 
Unfallursachen
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln15
*Mehrfachzählung aufgrund diverser Unfallursachen

16
Verunglückte Rad Fahrende bei Alleinunfällen
2020: Veränderung zum Vorjahr 
plus 41 (+7,9 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln

Verunglückte zu Fuß Gehende
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 211 (-29,0 %) 
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln17

Verunglückte auf Krafträdern mit Versicherungskennzeichen
(ohne E-Scooter)
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 47 (-16,3 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln18

Verunglückte auf Krafträdern mit amtlichen Kennzeichen
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 2 (-0,7 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln19

Verunglückte bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von  
Straßenbahnen
2020: 1 Vorfall mit 25 Verunglückten
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln20

Verunglückte bei Unfallursache „Alkohol“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln21
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 19 (-8,5 %)

Verunglückte bei Unfallursache „andere berauschende Mittel“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln22
2020: Veränderung zum Vorjahr 
plus 4 (+12,1 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Geschwindigkeit bei Kfz.“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln23
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 2 (-1,1 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Abstand“ 
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln24
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 225 (-27,6 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“
(ohne Rotlicht)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln25
2020: Veränderung zum Vorjahr 
minus 19 (-4,4%)

Verunglückte bei Unfallursache „Rotlicht“
(Fahrzeuge und zu Fuß Gehende)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln26
2020: Veränderung zum Vorjahr 
minus 109 (-30,4 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Abbiegen“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln27
2020: Veränderung zum Vorjahr
minus 28 (-4,3 %)

Erläuterungen/Definitionen
Verkehrsunfall:
Ein Verkehrsunfall ist jedes plötzliche und zumindest für einen Beteiligten ungewollte, mit dem öffentlichen Straßenverkehr und seinen typischen 
Gefahren ursächlich zusammenhängende Ereignis, bei dem Personen- oder Sachschaden entstanden ist.
Verunglückte:
Als Verunglückte gelten alle Personen, die bei einem Verkehrsunfall einen Körperschaden erlitten haben.
Schwerverletzte:
Diejenigen Verunglückten, die in Folge eines Verkehrsunfalles zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden, gelten
als Schwerverletze. 
Getötete: 
Als Getötete im Sinne des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes werden alle Personen gezählt, die innerhalb von 30 Tagen nach einem
Verkehrsunfall an den Unfallfolgen verstorben sind. 
Altersgruppen:
Die Altersgruppen umfassen folgende Altersspannen:
Kinder ≤ 14 Jahre
Jugendliche 15-17 Jahre
Junge Erwachsene 18-24 Jahre
Erwachsene 25-64 Jahre
Senioren ≥ 65 Jahre
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2020_Stadtgebiet Köln28

Mitteilung Ausschuss

20837 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/660/1 
 
Vorlagen-Nummer 12.08.2021 
 2795/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 31.08.2021 
 
Verkehrsunfallentwicklung, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 
2020 in Köln 
In den als Anlagen 1 und 2 beigefügten Listen sind alle Unfallhäufungsstellen nach der Einjahres- und 
Dreijahresbetrachtung des Jahres 2020 im Kölner Stadtgebiet aufgeführt. Die detaillierte Aufstellung 
der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung der Anlage 3. Beigefügt wurden als An-
lage 4 der Gesamtunfallbericht 2020 der Polizei und als Anlage 5 Darstellungen zu Verkehrssicher-
heitsprogrammen der Stadt Köln.  
 
1. Allgemeines zur Arbeit der Unfallkommission 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden 
alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, 
aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Bauen, Wohnen, 
Stadtentwicklung und Verkehr vom 25. Juni 2017 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der Einjah-
resbetrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle 
der Kategorie 1–4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten 
bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelas-
tung eines Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungs-
stelle führt, erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten (Unfallbeteiligte/r verstirbt innerhalb von dreißig Tagen 
nach dem Unfall). 
Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten (Unfallbeteiligte/r wird stationär in ein Krankenhaus 
aufgenommen). 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten. 
Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden (Ein beteiligtes Fahrzeug ist nicht 
mehr fahrbereit). 
 
Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei seit dem 01.01.2018 grundsätzlich Unfälle 
nach der Dreijahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als 
Unfallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jah-
ren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese 
Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung 
innerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Kno-
ten drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. Aufgrund dieser geringen 
Schwellenwerte entscheidet die Unfallkommission darüber, welche Dreijahresbetrachtungen ausführ-
lich diskutiert werden, da es beispielsweise überflüssig wäre, Kreuzungen zu besprechen, in denen 
sich in drei Jahren fünf Unfälle aus vollkommen unterschiedlichen Gründen ereignet haben.  
 
Nach der Meldung erfolgt die Diskussion in der Unfallkommission, an der Vertreter*innen des Amtes 
für Straßen und Verkehrsentwicklung, des Amtes für Verkehrsmanagement und der Verkehrsüberwa-

2 
 
chung der Stadt Köln, der Polizei, des Landesbetriebs Straßen.NRW, der Bezirksregierung Köln und 
der KVB AG beteiligt sind. Das Gremium entwickelt hier Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssi-
cherheit an den Kreuzungen, die in den Fachämtern geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt wer-
den.  
 
2. Gesamtunfallgeschehen 
Im Vergleich zum Jahr 2019 in dem sich 41.440 Verkehrsunfälle ereigneten, sank die Unfallgesamt-
zahl in 2020 um 18,6 % auf 33.745 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle (Anlage 4, Seite 3). Bei diesen 
Verkehrsunfällen wurden 640 Personen schwer verletzt. 13 Menschen starben 2020 auf den Kölner 
Straßen. (Anlage 4, Seite 5).  
 
Im Gesamtunfallbild sind die Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf mangeln-
den Abstand, Missachtungen der Vorfahrt oder des Vorrangs, Verstöße gegen das Rotsignal, Ge-
schwindigkeitsüberschreitungen oder auf Fehler beim Abbiegen zurückzuführen (Anlage 4, Seite 23 
bis 27). Als eine weitere ernst zu nehmende Unfallbegünstigung wurde die Problematik des Alkohol- 
oder Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr genannt. Die Unfallursache „Alkohol“ führte im Jahr 
2020 insgesamt zu 205 Verunglückten, von denen 56 Menschen schwer verletzt und drei getötet 
wurden. Im Vergleich zum Jahr 2019 lag zwar ein Rückgang von 8,5 % vor, doch müsste dieser – 
dem Unfalltrend folgend – grundsätzlich wesentlich höher ausfallen. Ein Anstieg von 12,1 % war bei 
der Unfallursache „Andere berauschende Mittel“ festzustellen. (Anlage 4, Seiten 21 und 22).  
Unfälle, die auf diesen Ursachen beruhen lassen sich nicht mit verkehrstechnischen Maßnahmen 
bekämpfen. Hier können allenfalls Präventivmaßnahmen wie Aufklärungsarbeit und Verkehrssicher-
heitskampagnen helfen, bevor zuletzt die Überwachung der Polizei greift.  
 
Im Vergleich zum Vorjahr ließen sich bei allen aufgeführten Unfallursachen rückläufige Zahlen erken-
nen. Erheblich waren diese im Bereich der „Verstöße gegen das Rotlicht“ (- 30,4 %) und „Abstand“ (- 
27,6%). Die Unfallursachen „Abbiegen“, „Vorfahrt, Vorrang“ und „Geschwindigkeit“ erfuhren geringe 
Rückgänge. Bei der Ursache „Geschwindigkeit“ konnte der seit 2016 rückläufige Trend fortgesetzt 
werden.  
 
Der Rückgang des Gesamtunfallgeschehens dürfte sich insbesondere durch die geringere Verkehrs-
dichte erklären, die Köln wegen der diversen Infektionsschutzmaßnahmen rund um Covid-19 beson-
ders traf. In 2020 trat eine deutliche Reduzierung des motorisierten Verkehrs und der Fußgänger-
ströme ein. Die Verkehrsgruppe der Radfahrenden – und auch der Pedelec-Fahrenden - erfuhr nicht 
zuletzt auch wegen der Covid-19 Folgen dagegen einen Zuwachs.  
 
3. Tödliche Verkehrsunfälle in 2020 
Im Vergleich der Jahre 2019 und 2020 sank die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle um rund 46 % von 
24 auf 13 Personen (Anlage 4, Seite 5). Alle tödlichen Verkehrsunfälle wurden in den Sitzungen der 
Unfallkommission besprochen. Gemeinsame Ursachen im Verkehrsraum oder Verdichtungen, die auf 
eine bestimmte Ursache zurückzuführen waren, waren nicht zu erkennen. Die aufgetretenen Unfälle 
beruhten auf vielen unterschiedlichen Faktoren und waren nach der Einschätzung der Unfallkommis-
sion in verschiedenen Fällen auf menschliches Fehlverhalten der einzelnen Beteiligten und auf un-
glückliche Verkettungen zurückzuführen (siehe dazu Anlage 3). Bei schwer verletzten Unfallbeteilig-
ten trat im Vergleich der Jahre 2019/2020 ebenfalls ein Rückgang von rund 11 % auf, mussten in 
2019 doch noch 719 Personen und in 2020 640 Personen stationär in ein Krankenhaus aufgenom-
men werden.  
 
Bei den Unfällen mit Getöteten waren in 2020 insbesondere die Gruppe der Radfahrenden und zu 
Fuß Gehenden – der sogenannten „schwachen“ Verkehrsteilnehmenden – betroffen. Unter ihrer Be-
teiligung ereigneten sich zehn der 13 Unfälle mit Getöteten.  
 
3.1 Tödliche Unfälle unter Beteiligung von Radfahrenden 
Im Vergleich der fünf Unfälle mit der Beteiligung von Radfahrenden ließ sich keine einheitliche Ursa-
che feststellen: In einem Fall wurde eine Radfahrerin von einem nach rechts abbiegenden Lkw-Fahrer 
erfasst. Möglicherweise stand dieser Unfall im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“. Bei einem 
weiteren tödlichen Verkehrsunfall stieß eine Radfahrerin, die unvermittelt nach links abbiegen wollte, 
mit einer überholenden Radfahrerin zusammen und erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen, denen

3 
 
sie später erlag. Bei zwei weiteren tragischen Unfällen verloren Radfahrende offensichtlich die Kon-
trolle über ihr Fahrzeug und erlitten beim Sturz oder bei einer Kollision tödliche Verletzungen. Bei 
einem weiteren Verkehrsunfall missachtete ein Radfahrer, der aus der Grünfläche ausfuhr, die Vor-
fahrtsregeln und kollidierte mit einem Pkw-Fahrer. 
 
3.2 Tödliche Unfälle unter Beteiligung von zu Fuß Gehenden 
Auch im Vergleich der Unfälle mit tödlich verunglückten zu Fuß Gehenden waren nur bei zwei Unfäl-
len Gemeinsamkeiten festzustellen: Zwei zu Fuß Gehende stolperten nach Verlassen der Straßen-
bahn und stürzen zwischen die Waggons der wieder anfahrenden Bahn. Diese Unfälle wären mit an-
gemessenen verkehrstechnischen Maßnahmen nicht zu verhindern gewesen. Diese Aussage galt 
auch für den Unfall, bei dem ein junger Mann im Gleisbett liegend von der Straßenbahn erfasst wur-
de. Bei zwei weiteren Unfällen wurden zu Fuß Gehende von Lkw-Fahrern überrollt. In einem Fall hat-
te eine Seniorin unmittelbar vor dem Lkw die Fahrbahn überquert und war von dem anfahrenden 
Fahrzeug überrollt worden. Bei dem zweiten Unfall wurde ein vierjähriger Junge, der seinem Vater 
vorweg gelaufen war, von einem Lkw-Fahrer erfasst, der zu einem Supermarktparkplatz einbog und 
den Jungen nicht gesehen hatte.

4 
 
4. Unfallgeschehen bei Radfahrenden 
4.1 Entwicklung 
Bei der Betrachtung der verschiedenen Verkehrsgruppen soll aufgrund der hohen Unfallbeteiligung 
lediglich auf die Gruppe der Radfahrenden eingegangen werden. Im Jahr 2020 verunglückten 1.999 
Radfahrende, wovon sich 288 schwer verletzten und fünf Radfahrende getötet wurden (Anlage 4, 
Seite 13).  
 
Von diesem Personenkreis wurden 124 Unfälle mit E-Bikes verzeichnet, bei denen sich 26 Pedelec-
Fahrende schwer verletzt und einer getötet wurden. (Anlage 4, Seite 14). Somit stieg die Unfallbeteili-
gung der Radfahrenden im Allgemeinen um 0,7 %, die der Pedelec-Fahrenden aber um 49,4 % an. 
Die besondere und zusätzliche Problematik bei Pedelec-Fahrenden kann zusätzlich darin gesehen 
werden, dass die Fahrzeuge bei oberflächlicher Betrachtung wie Fahrräder wirken, aber mit einer 
wesentlich höheren Geschwindigkeit gefahren werden. Damit kommt es möglicherweise zu Fehlein-
schätzungen anderer Verkehrsteilnehmenden, die dann zu Unfällen führen können. Auf der anderen 
Seite ist aber genauso fraglich, ob Pedelec-Fahrende tatsächlich erst dann am Straßenverkehr teil-
nehmen, wenn sie mit ihrem Fahrzeug vertraut sind. 
 
Waren andere Unfallbeteiligte involviert, beruhten die Unfälle, die auf Fehlverhalten gegenüber Rad-
fahrenden zurückzuführen waren, auf Fehlern beim Abbiegen (z. B. „toter Winkel“ oder fehlender 
Schulterblick), auf Missachtungen der Vorfahrt oder auf Fehlern beim Ein- und Aussteigen (z. B. un-
vermitteltes Aufreißen der Autotüren). Radfahrende selbst verursachten Unfälle durch nicht näher 
gekennzeichnete unterschiedliche Fehler, durch Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit oder 
durch alkoholisiertes Fahren (Anlage 4, Seite 15). Eine hohe Anzahl der Zweiradunfälle war auch auf 
Alleinunfälle – also Stürze, bei denen kein anderer Verkehrsteilnehmender am Unfall beteiligt war – 
zurückzuführen (Anlage 4, Seite 16). 
 
4.2 Unfallbekämpfung bei der Gruppe der Radfahrenden 
Im Hinblick auf die Ursachen „Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen“ gegenüber den 
Radfahrenden optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die Verkehrssicherheit 
für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen. So wurden Schutzstreifen und vorgezogene Aufstell-
bereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt in den Sichtbereich der Pkw-
Fahrerinnen und Pkw-Fahrer zu führen. Tempo 30-Zonen, die Einrichtung von Kreisverkehren und 
von Fahrradstraßen trugen zusätzlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende bei. Die 
Stadt Köln führte im Jahr 2021 ebenfalls eine stadtweite Plakatkampagne zur Vermeidung der „Doo-
ring-Unfälle“ durch. Problematisch ist bei den aufgetretenen Unfällen, dass viele Fehler aller Ver-
kehrsbeteiligten grundsätzlich auf Verstößen gegen Regeln beruhten, die allgemein bekannt sind. 
Festzustellen ist aber, dass Regelverstöße bewusst oder fahrlässig begangen und die dadurch aus-
gelösten Gefahrensituationen unterschätzt werden. Es ist somit schwierig und langwierig, ein Umden-
ken oder eine Verhaltensänderung durch Verkehrssicherheitskampagnen zu erreichen.  
 
In 2020 wurden bau- oder verkehrstechnische Maßnahmen in den Unfallhäufungsstellen sowie die 
Einrichtung von Schutz- und Radfahrstreifen im Stadtgebiet und verstärkte Kontrollen des Fahrrad-
verkehrs durchgeführt. Zusätzlich wurden neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die Aspekte 
der Verkehrserziehung berücksichtigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2020 wieder dazu auf, sich an 
dem Quiz „Sicheres Fahrradfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teilnehmerinnen 
und Teilnehmer Gelegenheit, ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben und unter Be-
weis zu stellen (Anlage 5, Seite 2). An diesem Wettbewerb nahmen insgesamt rund 3.700 Einzelper-
sonen und 14 Schulklassen aus fünf Schulen teil. Für die beteiligten Schulen wurden neben den ei-
gentlichen Preisen Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Einen festen Bestandteil der Ver-
kehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen Fahrradchecks, die grundsätzlich an zwei 
Sonntagen im September 2020 erfolgen, aber in 2020 aus personaltechnischen Gründen auf einen 
Sonntag reduziert werden mussten. (Anlage 5, Seite 4). Die Kölnerinnen und Kölner hatten an diesem 
Tag die Gelegenheit, ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure kostenlos überprüfen zu lassen. Im An-
schluss konnten festgestellte Schäden in der beteiligten Werkstatt verbilligt beseitigt werden. Das 
Angebot zur Überprüfung erfreute sich am Aktions-Sonntag einer großen Beteiligung der Radfahren-
den und so konnten bis zu 100 Personen über die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge informiert wer-
den.

5 
 
 
5. Unfallbeteiligung verschiedener Altersgruppen 
 
5.1 Seniorenunfallbeteiligung 
Im Vergleich der Jahre 2019 und 2020 brachte das Jahr 2020 einen erfreulichen Rückgang der Ge-
samtunfallbeteiligung der Seniorinnen und Senioren am Unfallgeschehen. Waren in 2019 noch 634 
Personen, die über 65 Jahre alt waren, verunglückt, belief sich die Gesamtzahl in 2020 auf 502 Ver-
unglückte und ging damit um 20,8 % zurück. Dennoch blieb die Anzahl der Schwerverletzten unge-
fähr gleich, reduzierte sie sich doch nur von 125 (2019) auf 116 (2020) Personen. Im Jahr 2020 verlo-
ren fünf Menschen über 65 Jahren ihr Leben im Straßenverkehr, damit war bei aller Tragik auch hier 
ein Rückgang von rund 44 % zu verzeichnen. Möglicherweise stand die geringe Gesamtunfallbeteili-
gung mit den Vorsichtsmaßnahmen der Seniorinnen und Senioren wegen Covid-19 im Zusammen-
hang, wogegen sich die hohe Zahl der Schwerverletzten durch die höhere Gebrechlichkeit erklären 
ließ. 
 
Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegenzuwirken und damit Verkehrssicherheitsakti-
onen für diese Altersgruppe entwickelt werden können, nimmt eine Seniorenvertreterin grundsätzlich 
regelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Straßenverkehr“ teil. In diesem Jahr 
konnten aber so gut wie keine Verkehrssicherheitsaktionen durchgeführt werden, so dass auch die 
Sitzungen des Arbeitskreises unterblieben, hätten sie doch keinen Sinn gemacht. Generell stellt sich 
die Etablierung möglicher Kampagnen als problematisch dar, da Menschen dieser Altersgruppe aus 
diversen unterschiedlichen Gründen im Straßenverkehr verunglücken und ihre Erreichbarkeit für die 
Durchführung von Aktionen – anders als bei Schulkindern – wesentlich geringer ist. Die Stadt Köln 
führte auch im Jahr 2020 die Verkehrssicherheitsaktion „Ein zweiter Frühling beim Fahrradfahren“ 
fort. Seniorinnen und Senioren, die sich auf dem Fahrrad nicht mehr sicher fühlten, hatten dabei die 
Gelegenheit, ihre Fähigkeiten innerhalb eines einwöchigen kostenlosen Kurses aufzufrischen. Die für 
Mai und Juni geplanten Kurse mussten aber im Frühjahr wegen des Infektionsschutzes abgesagt 
werden. Immerhin fanden im September und Oktober zwei Kurse statt. Sie wurden von einer diplo-
mierten Fahrradlehrerin angeleitet und boten Plätze für insgesamt 20 Seniorinnen und Senioren (An-
lage 5, Seite 3). Aus Gründen des Infektionsschutzes musste in 2020 auch der „Rollatorentag“, den 
die Verkehrsverbände KVB AG und VRS GmbH normalerweise im September 2019 auf dem Neu-
markt durchführen, abgesagt werden.  
 
5.2 Kinderunfallbeteiligung: 
Grundsätzlich war im Hinblick auf die Kinderunfallbeteiligung ein erfreulicher Rückgang von 8,6 % zu 
beobachten (Anlage 4, Seite 8). Diese Entwicklung wurde aber durch den tragischen Tod eines vier-
jährigen Kindes überschattet, der auf dem Höninger Weg seinem Vater vorauslief und von einem ein-
biegenden Lkw-Fahrer erfasst wurde. Kinder verunglückten mehrheitlich als zu Fuß Gehende und  als 
Radfahrende aber auch nach wie vor als Mitfahrende im Auto Erwachsener. 2020 wurden 31 Kinder 
im Straßenverkehr schwer verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr sank ihre Beteiligung dabei um rund 28 
%.  
 
5.2.1 Maßnahmen gegen Kinderunfälle 
Die Stadt Köln unternimmt bei der Ausgestaltung der Verkehrswege als auch bei der Verkehrserzie-
hung erhebliche Anstrengungen, damit Unfälle unter Beteiligung von Kindern vermieden werden kön-
nen. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Kooperation mit den Schulen. So führt 
das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung in jedem Jahr Verkehrssicherheitsaktionen zur Ein-
schulung durch, bei dem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rück-
sicht auf die Schulkinder aufgerufen werden. Ein Bestandteil dieser Kampagne ist der Plakataufruf 
„Wir sind wieder unterwegs“ (Anlage 5, Seite 3 Plakatmotiv). An neun Grundschulen an verkehrsrei-
chen Straßen im Grundschulumfeld werden Geschwindigkeitsmessanlagen installiert, die Autofah-
rende auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hinweisen, ohne dieses Verhalten direkt zu sanktionie-
ren. Anlässlich der Einschulung der Schulneulinge („I-Dötzchen“) führte das Amt für Straßen und Ver-
kehrsentwicklung ebenfalls die „Elternbefragung“ durch. Die Eltern der eingeschulten Kinder haben 
dabei normalerweise die Möglichkeit, im unmittelbaren Interview Verbesserungsvorschläge zum 
Schulweg abzugeben, in 2020 wurden die Befragungsbögen aus Gründen des Infektionsschutzes 
unmittelbar an die Schulen übergeben, die sie den Eltern am ersten Elternabend aushändigten und 
anschließend an die Stadt Köln übersandten. Anschließend wurden die Stellen, die die Eltern als

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problematisch empfanden, von Vertreter *innen des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung ge-
prüft. Dabei wurden bereits verschiedene Optimierungsmöglichkeiten festgestellt und zeitnah umge-
setzt. Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung ist auch ständiges Mitglied des Arbeitskreises 
„Verkehrserziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und engagiert an den je-
weiligen Projekten.  
 
5.2.3 Verkehrserziehung – Aktion „Toter Winkel“ 
Ein besonderes Augenmerk sollte sich im Jahr  2020 wieder auf die Verkehrssicherheitsarbeit zur 
Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“ richten. Oftmals sind sich Rad-
fahrende und zu Fuß Gehende der Gefahr nicht bewusst, die ihnen droht, wenn neben ihnen fahren-
de Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen Verkehrsteilnehmenden im „Toten Winkel“ 
nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder tragische Unfälle in diesem Zusammenhang. Um 
die Radfahrenden und zu Fuß Gehenden ausdrücklich auf diese drohende Gefahr aufmerksam zu 
machen, wurde gemeinsam mit dem ADAC Nordrhein und der Polizei eine Verkehrssicherheitsaktion 
entwickelt, bei der Schulkinder für die speziellen Gefahren im „Toten Winkel“ sensibilisiert werden. 
Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Kindern mittels einer ausgelegten Plane und 
eines Lkw die Größe und Lage dieses nicht einsehbaren Bereiches demonstriert. Jedes Kind kann 
sich anschließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels überzeugen. Neben dieser De-
monstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps, wie sie Gefahren im Zusammen-
hang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können.  
 
Im Jahr 2020 wurden Termine mit 294 Schulklassen abgestimmt und damit eine neue Höchstbeteili-
gung erreicht. Aber es kam ganz anders als gedacht: Wegen des bundesweiten Lockdowns mussten 
alle Termine nach der Auftaktveranstaltung am 04.03.2020 (Anlage 5, Seite 1) abgesagt werden und 
so wurden nur 20 Schulen besucht. Immerhin konnten noch einige Schulen und diverse Bürger*innen 
über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bzw. über die Berichterstattung über den Toten Winkel in-
formiert werden.  
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2020 in Köln (Einjahresbetrachtung) 
Anlage 2 – Unfallhäufungsstellen 2020 in Köln (Dreijahresbetrachtung) 
Anlage 3 – Tödliche Verkehrsunfälle 2020 in Köln 
Anlage 4 – Verkehrsunfallbericht 2020 der Polizei 
Anlage 5 – Verkehrssicherheitsaktionen 2020 
 
 
 
 
Gez. Greitemann i.V. für Dez. III

Anlage 3 - Tödliche VU 2020

2651 Zeichen

Anlage 3 
Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache 
1 22.01.2020 08:04 4 - Ehrenfeld Subbelrather Straße, StraB-Haltestelle F (49) - StraB (27) 1 T (49) - 1 LV (27) 
F steigt aus der Bahn aus, stolpert und stürzt zwischen zwei Waggons der 
anfahrenden Bahn 
2 24.02.2020 17:28 1 - Neustadt-Süd Barbarossaplatz - Haltestelle Gleis 2 F (20) - StraB (56) 1 T (20) - LV (56) F stürzt und g erät zwischen zwei Waggons der anfahrenden Bahn 
3 09.04.2020 15:55 2 - Zollstock Höninger Weg 133 Lkw  (36) - F (4) 1 T (4) 
Rechtsabbiegender Lkw überrollt vierjährigen F, der rund 30 m vor seinem 
Vater herlief 
4 11.04.2020 17.42 7 - Gremberghoven 
Frankfurter Straße 796 - Unterführung S- 
Bahn Haltestelle Lkw (35) - Krad (50) 1 T (50) - 3 LV (35, 31, 6) 
Lkw versucht auf der Fahrbahn zu wenden, Krad fährt in das Fahrzeug 
hinein, Beifahrer des Lkw-Fahrer werden ebenfalls verletzt 
5. 14.05.2020 01:23 6 - Esch/Auweiler 
Thenhovener Straße / Autobahn- 
Unterführung Pkw (20) 1 T (20) 
Pkw-Fahrer überschreitet massiv die Geschwindigkeit und kollidiert mit 
Brückenbauwerk 
6 14.05.2020 11:09 1 - Neustadt-Süd Friesenplatz Lkw (45) - R (56)  1 T (56) Rechtsabbiegender Lkw überrollt R - möglicheweise "Toter Winkel"-Unfall 
7 12.06.2020 08:52 8 - Rath/Heumar Rösrather Straße 313 Kkrad (58) 1 T (58) 
Kkrad (58) fährt aus unklarer Ursache stark nach rechts und kollidiert mit 
Lichtmast. 
8 30.06.2020 11:20 5 - Nippes Kempener Straße/Etzelstraße R (79) - R (32 ) 1 T (79) 
R (79) biegt plötzlich nach links ab, kollidiert mit überholender R (32) und 
stürzt schwer 
9 25.09.2020 09:10 4 - Neuehrenfeld Äußere Kanalstraße 276 R (89) - Pkw (85) 1 T (89) 
R überfährt aus Grünfläche kommend ungebremst die F ahrbahn und 
kollidiert mit Pkw 
10 11.10.2020 12:25 7 - Grengel Alte Kölner Straße - Parkplatz Paradepla tz R 85) Pkw- (58) 1 T (85) 
R kommt von der Fahrbahn ab, fährt nach links über zwei Fahrstreifen und 
prallt gegen geparkten Pkw 
11 17.10.2020 09:48 2- Zollstock Vorgebirgstraße/Bischofsweg R (81) 1 T (81) 
Alleinunfall, R verliert Kontrolle über das Rad, stürzt und erleidet schwere 
Kopfverletzungen 
12 06.11.2020 08:20 4 - Ehrenfeld Venloer Straße/Neptunstraße LKW (34) - F (88) 1 T (88), 1 LV (34) LKW fährt beim Grünsignal an und erfasst F, die gerade die Fahrbahn quert 
13 08.11.2020 23:50 4 - Ehrenfeld Melatengürtel 125 F (27) - StraB (34) 1 T (27) - 1 LV (34) Im Gleisbett liegender F wird von der StraB überrollt 
F - Fußgänger T - Getöte/r 
R - Radfahrer LV - Leichtverletze/r 
StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/r 
Krad- Motorrad 
Kkrad - Mofa, Motorroller 
Tödliche Verkehrsunfälle 2020 im Kölner Stadtgebiet

Anlage 2 - Unfallhäufungsstellen 2020 3JB Köln

1392 Zeichen

Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 4ategorien 1 - 4                  
lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe
7 Hahnenstraße/Im Rinkenpfuhl 1 0 1 4 0 5 0 0 5 R 5 R X
15
Niederländer Ufer/Abfahrt von der 
Zoobrücke/Frohngasse 5 0 4 3 0 7 0 1 F, 1 R 4 R, 1 Ped 1F, 5 R, 1 Ped X X
16 Bachemer Straße/Alphons-Silbermann-Weg 3 0 2 3 0 5 0 1 F, 1 R 3 R 1 F, 4 R X
19 Parkgürtel/Escher Straße 5 0 0 7 0 7 0 0 2F, 5 R 2 F, 5 R X*
23 Trankgasse/Am Alten Ufer/Frankenplatz 1 0 0 5 0 5 0 0 5 R 5R X
24
Östlicher Zubringerstraße/Deutz-Kalker-
Straße/Opladener Straße
1 0 4 7 0 11 0 2 F 6R, 2F 6R, 4F X*
40 Neurather Ring/Cottbuser Straße 9 0 2 5 0 7 0 1R 6 R 7 R X
54
Deutzer Ring/Deutz-Kalker-Straße/Kalker 
Hauptstraße 8 0 2 3 0 5 0 2 R 3 R 5 R X X
* Unfallkategorien
1 - Unfall mit einer getöteten Person
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person bau der
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person
X*- Untersuchung im Rahmen des 
stadtweiten Programms zum Rückbau der  
frei laufenden Rechtsabbieger
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden
Prüfuung ist 
erfolgt - keine 
geeignete 
Maßnahme 
ersichtlich
Anlage 2
Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungsstellen im Jahr 2020 (Jahre 2017 - 2019)  im Straßennetz der Stadt Köln
Unfälle  Radfahrende (R)  und zu Fuß Gehende 
(F) nach Kategorien Maßnahmen 
sind erfolgt
Maßnahmen 
in 
Vorbereitung 
/ werden 
geprüft

Beratungsverlauf (1)

31.08.2021 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2795/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.08.2021
Erstellt
05.08.2021 16:39