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Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie

FDP/KSG Anfrage nach § 4 AN/0177/2022 vom 27.01.2022

Stand: Am 05.04.2022 im Jugendhilfeausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • FDP Anfrage nach § 4

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    www.FDP-Koeln.de An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Dr. Ralf Heinen Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 27.01.2022 AN/0177/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 08.03.2022 Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 08. März zu setzen. Während des zweiten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2021 sollen bundesweit "bis zu 500 Kinder" versucht haben, sich das Leben zu nehmen, so eine entsprechende Studie der Uni- klinik Essen. Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit sei die Anzahl der Kinder, die nach einem Selbstmordversuch in den Krankenhäusern eingeliefert wurden, im zweiten Lockdown dras- tisch angestiegen. Laut des Leiters der Kinderintensivstation am Uniklinikum Essen, Professor Christian Dohna- Schwake, soll der Lockdown insgesamt die Suizidgedanken von Kindern gefördert haben. Dazu fragt die FDP-Fraktion: 1. Waren eine oder mehrere der Kinderintensivstationen in Köln Teil der Studie des Uniklini- kums Essen? 2. Wie viele Suizide und Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen gab es seit Beginn der Pandemie insbesondere während der Schulschließungen in Köln und wie viele in einem vergleichbaren Zeitraum vor der Pandemie? 3. Sollte es einen Anstieg in den Zahlen geben, welche Gründe geben die Kinder- und Ju- gendpsychiatrien Kölns dazu an? 4. Welche psychologischen Hilfen gibt es generell für Kinder und Jugendliche mit Suizidge- danken? FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de 5. Inwieweit gibt es Maßnahmen, die von der Stadt Köln oder auch auf Landes- bzw. Bun- desebene geschaffen wurden, die Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung von psycho- logischen Erkrankungen und Problemen im Zusammenhang mit der Pandemie unterstützen sollen? Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Chantal Schalla Fraktionsgeschäftsführer Jugendpolitische Sprecherin

Beratungsverlauf

  1. 05.04.2022

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 6.1.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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