V/0223/2011
Abfallstatistik 2010
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Anlage
8296 Zeichen
Abfallbilanz 2010 Abfallbilanz 2010 Abfälle in Münster Abfallmengen im Jahr 2010 Abfallwirtschaftliche Entwicklung 1990- 2010 Tabellenteil Zahlen im Detail Ausblick 2011 Inhalt Abfallbilanz 2010 Abfallbilanz 2010 Abfälle in Münster Erfassung, Verwertung, Beseitigung Abfallbilanz 2010 Siedlungsabfälle Gesamtaufkommen 51% 38% 8% 3% Hausmüll Gewerbe- und Baustellenabfälle Sperrmüll Straßenkehricht/ Papierkorbabfälle t Haus-/Sperrmüll und Gewerbeabfälle Hausmüll 113.292 Gewerbe- und Baustellenabfälle 84.340 Sperrmüll 16.995 Straßenkehricht/ Papierkorbabfälle 6.415 Gesamt 221.042 Abfallbilanz 2010 Siedlungsabfälle Verwertung/Beseitigung Gesamtaufkommen: 221.042 t Verwertungsquote: 83,9 % Haus-/Sperrmüll, Gewerbeabfälle 638 t 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 180.000 Verwertung Beseitigung aus getrennter Erfassung über MBRA Output MBRA 35.648 t 185.394 t externe Beseitigung Abfallbilanz 2010 Abfälle und Wertstoffe aus Haushalten 29% 9% 25% 19% 7% 11% Hausmüll Sperrmüll Grün- und Bioabfälle Papier Verpackungen Glas, Holz, Metalle etc. t Hausmüll 37.112 Sperrmüll 11.215 Grün- und Bioabfälle 32.689 Papier 24.969 Verpackungen 9.468 Glas, Holz, Metalle etc. 14.995 Gesamt 130.448 Abfallbilanz 2010 Abfälle und Wertstoffe Aufkommen pro Einwohner/Jahr Papier - 2,1 kg Bio- und Grünabfälle - 7,0 kg 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 2010 2009 kg Haus- und Sperrmüll Bio- und Grünabfälle Papier Verpackungen Glas sonstige Wertstoffe 475 468 Abfallbilanz 2010 Abfälle und Wertstoffe Aufkommen Recyclinghöfe Gesamt: 25.690 t 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 Grünabfälle Sperr- / Hausmüll Holz Papier Metalle Elektronikgeräte Verpackungen sonstige Wertstoffe Tonnen Abfallbilanz 2010 Problemabfälle Recyclinghöfe, Gewerbeanlieferung Gesamt: 325 t 0 2 04 06 08 0 1 0 0 1 2 0 1 4 0 Wandfarbe Lacke, Löse-, Holzschutzmittel Altöl Autobatterien Batterien / Knopfzellen Leuchtstoffröhren sonstige Problemabfälle Tonnen Abfallbilanz 2010 Sperrmüll Straßensammlung 52%41% 7% Sperrmüll Grünabfälle Elektronikgeräte t Sperrmüll 6.353 Grünabfalle 4.963 Elektronikgeräte 818 Gesamt 12.133 Abfallbilanz 2010 Mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage (MBRA) Abfallbilanz 2010 Mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage Input 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 70.000 2010 2009 Tonnen Hausmüll Sperrmüll Gewerbe- und Baustellenabfälle Straßenkehricht / Papierkorbabfälle Abfallbilanz 2010 Mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage Output Wertstoffe Kunststoffe + 752 t Papier + 1.560 t 0 2.500 5.000 7.500 10.000 12.500 15.000 17.500 2010 2009 Tonnen Kunststoffe Holz Metalle Papier Abfallbilanz 2010 Kompostierung Abfallbilanz 2010 Kompostierung Input 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 2010 2009 Tonnen Recyclinghöfe Vergärungsanlage Sperrmüll gewerbliche Anlieferungen private Anlieferungen Straßenreinigung 29.925 29.067 Abfallbilanz 2010 Kompostierung Anteile Input 32% 23% 17% 20% 7% 1% Recyclinghöfe Vergärungsanlage Sperrmüll gewerbliche Anlieferungen private Anlieferungen Straßenreinigung Abfallbilanz 2010 Kompost Absatz t Landwirtschaft 6.826 Garten- und Landschaftsbau 10.116 Haus- und Kleingärten 751 Erdenwerk 337 Gesamt 18.029 38% 56% 4% 2% Landwirtschaft Garten- und Landschaftsbau Haus- und Kleingärten Erdenwerk Zusammenfassung Abfallbilanz 2010 Gesamtabfall- und Wertstoffaufkommen 221.042 Tonnen Verwertungsquote 83,9 % Sammelmenge über Recyclinghöfe 25.690 Tonnen Abfälle und Wertstoffe aus Haushalten Aufkommen pro Einwohner/Jahr 468 kg MBRA Inputmenge 68.783 Tonnen Ablagerung auf 3. Bauabschnitt der ZDM 32.453 Tonnen Abfallbilanz 2010 Zusammenfassung Abfallbilanz 2010 Wertstoffe aus getrennter Sammlung, gesamt 149.063 Tonnen davon Papier 26.466 Tonnen Grünabfälle 22.248 Tonnen Bioabfälle 16.585 Tonnen Verpackungen 9.468 Tonnen Glas 6.263 Tonnen Abfallbilanz 2010 Zusammenfassung Abfallbilanz 2010 Kurzfristige Entwicklungen und Trends • Das gesamte Abfallaufkommen ist um 25.000 Tonnen höher, da erhebliche Mengen an Bodenmaterial bei der Rekultivierung der ZDM II verwertet wurden. • Das Abfallaufkommen aus Haushaltungen ist um 7 kg pro Einwohner und Jahr gesunken. Die Bio- und Grünabfallmengen sind wegen des frühen Wintereinbruchs geringer, ein Rückgang im Papierbereich ist zu beobachten. • 2009 wurden größere Mengen Papier in der MBRA in der biologischen Stufe vergärt. 2010 konnten zusätzliche Mengen (1.500 Tonnen) stofflich verwertet werden. •Absatz Kompost: Erhebliche Mengen sind bei der Rekultivierung der ZDM II eingesetzt worden. Daher ist der Absatz im Garten- und Landschaftsbau um 5.000 Tonnen gestiegen. Abfallbilanz 2010 Abfallbilanz 2010 Abfallwirtschaftliche Entwicklung 1990 - 2010 Abfallbilanz 2010 Siedlungsabfälle Gesamtaufkommen Verwertung von Boden und Bauschutt durch private Unternehmen / landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm Verwertung von Boden und Bauschutt durch private Unternehmen / landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 400.000 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 t Verwertung von Boden und Bauschutt durch private Unternehmen / landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm Abfallbilanz 2010 Siedlungsabfälle Verwertung / Deponierung 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 deponierte Abfälle Wertstoffe t Inbetriebnahme MBRA Abfallbilanz 2010 Siedlungsabfälle Deponierung 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 Hausmüll Sperrmüll Gewerbeabfälle Reststoffe MBRA Inbetriebnahme MBRA t Abfallbilanz 2010 Wertstoffe Papier, Verpackungen, Glas 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 t Glas Papier Verpackungen Abfallbilanz 2010 Wertstoffe Herkunft Papier 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 t Depotcontainer / Papiertonne Recyclinghöfe Papiertonne stadtweit eingeführt Depotcontainer abgezogensukzessive stadtweite Einführung Papiertonne Abfallbilanz 2010 Wertstoffe Grünabfälle, Bioabfälle Vollbetrieb Biovergärungsanlage 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 t Grünabfälle Bioabfälle sukzessive Einführung Biotonne Vollbetrieb Biovergärungsanlage Ausbau Kompostierungsanlage Abfallbilanz 2010 MBRA Output Wertstoffe 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 t Papier Metalle Holz Kunststoffe Zusammenfassung Abfallwirtschaftliche Entwicklung Rückgang des Gesamtaufkommen von 350.000 Tonnen (1990) auf unter 150.000 Tonnen Reduzierung der deponierten Abfallmengen von über 300.000 Tonnen auf 30.000 Tonnen Steigerung der verwerteten Mengen von 25.000 Tonnen auf über 100.000 Tonnen Inbetriebnahme MBRA im Jahr 2003 führte zu einer nochmaligen Halbierung der deponierten Menge und einer Steigerung der Wertstoffmengen Abfallbilanz 2010 Zusammenfassung Abfallwirtschaftliche Entwicklung Wertstoffe Papier: gleichbleibende Mengen seit 2006 um 28.000 Tonnen Grünabfälle: seit 2000 liegen die Me ngen zwischen 21.000 und 23.000 Tonnen (witterungsbedingte Schwankungen) Bioabfälle: seit 1999 konstant bei 17.500 Tonnen Verpackungen: seit 2002 stabil bei 9.000 Tonnen Glas: Anstieg von 1990 bis 2000 auf über 9.000 Tonnen – seit 2001 stetige Abnahme auf 6.000Tonnen (Einführung PET-Flasche)- seit 2007 stabile Mengen Abfallbilanz 2010 Ausblick 2011 Für 2011 sind keine bedeutenden Veränderungen bei der Mengenentwicklung zu erwarten. Übernahme der Abfuhr der Gelben Säcke / Behälter für die nächsten 3 Jahre. Diskussion zur Einführung der Wertstofftonne. Die Konzeptstudie 2015 befasst sich mit der Optimierung der Anlagen im Entsorgungszentrum. Inhaltliche Diskussion zum Gutachten zur Optimierung der Abfallwirtschaft unter dem Aspekt des Klimaschutzes. Abfallbilanz 2010 Abfallbilanz 2010 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) Rösnerstraße 10 48155 Münster awm@stadt-muenster.de www.awm.muenster.de
Berichtsvorlage
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V/0223/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Abfallstatistik 2010 Beratungsfolge 12.05.2011 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht Bericht: Im Rahmen des Berichtswesens der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird dem Werksaus- schuss mit der Anlage die Abfallbilanz 2010 vorgelegt. Im Rahmen der Beratungen zu den Umweltdaten der Stadt Münster wurde auf Empfehlung des Werksausschusses der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster durch Ratsbeschluss vom 16.02.2011 ein Zielwert für die anfallenden Abfallmengen aus Haushalten in Münster von 425 kg pro Ein- wohner und Jahr festgelegt. Im Jahr 2010 produzierte rechnerisch jeder Müns teraner Bürger 460 kg Rest- und Sperrmüll, sowie getrennt erfasste Wertstoffe. Hierbei wurden die Elektronikgeräte nicht berücksichtigt, um eine Vergleichbarkeit mit der statistischen Erhebung NRW zu gewährleisten. Im Vergleich zum Abfallaufkommen in NRW (2009) mit 467 kg entspricht das Aufkommen in Münster dem Durch- schnitt in NRW. Der über die Rest- und Sperrgutabfuhr in Münster erfasste Anteil, der über die MBRA, Münster der Beseitigung zugeführt wird, beträgt 173 kg. Im Landesdurchschnitt NRW liegt dieser Anteil bei 226 kg. Die getrennt erfasste Wertstoffmenge beträgt in Münster 287, dieses entspricht einer Verwer- tungsquote von 62,4 %. In NRW wird eine Verwertungsquote von 51,6 % erreicht (241 kg). Der hohe Wertstoffanteil wird durch das umfassende und kostenfreie Angebot zur getrennten Wert- stofferfassung in Münster erreicht. Außerdem werden von den Bürgern keine alternativen Erfas- sungssysteme (z.B. gewerbliche Papiersammlungen) genutzt, die statistisch nicht erfasst wer- den. Das größte Potential zur Reduzierung der Abfallmenge und zum Erreichen des Zielwertes liegt in Münster in den getrennt erfassten Wertstoffen. Durch Vermeidungskampagnen müssten Redu- zierungen der Papiermengen, der Anfall organischer Abfälle und der Verpackungsabfallmenge angestrebt werden, um den Zielwert zu erreichen. Vorlagen-Nr.: V/0223/2011 Auskunft erteilt: Herr Beutel Ruf: 60 52 44 E-Mail: Beutel@awm.stadt-muenster.de Datum: 26.04.2011 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0223/2011 Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster weisen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf den ersten Grundsatz der Kreislaufwirtschaft in Deutschland, die Vermeidung von Abfällen, hin und informie- ren über alternative Verwertungswege (z.b. Secondhand-Läden) und -möglichkeiten (z.b. Eigen- kompostierung). Eine Reduzierung des Abfall- und Wertstoffaufkommens aus Haushalten um ca. 10.000 t zum Erreichen des Zielwertes von 425 kg ist aus Sicht der Abfallwirtschaftsbetrieben Münster nicht zu realisieren. Konkrete Möglichkeiten zur Abfallvermeidung werden derzeit untersucht und in der nächsten Fortschreibung der Umweltdaten Münster dargelegt. I. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin Anlage: Abfallbilanz 2010
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Rösnerstraße 10
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0223/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 05.04.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37