3654/2023
TU-/GU-Schulbaumaßnahme: Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule Adalbertstraße 17 in 51103 Köln-Höhenberg durch Totalunternehmen - Kostenfortschreibungsbeschluss
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Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten
579 Zeichen
Neubau Schaugewächshaus und Orangerie - Anlage 2 1) Änderungen des regulatorischen Umfelds 20% = 1.066.000,00 € 2) Außergewöhnliche Markteinflüsse 20% = 1.066.000,00 € 8) Nutzungsänderungen 20% = 1.066.000,00 € 10) Sonstiges/Risiko 40% = 2.132.000,00 € 100 % = Mio € 5,33 Verteilung der Mehrkosten auf die 10 Mehrkosten-Kategorien Kostenfortschreibung I 2023 (KF I) bezogen auf Mio € 5,33 2021 Kostenursprung : Mio € 3,67 2023 Kostenfortschreibung I : Mio € 5,33 2023 Gesamtkosten Projekt : Mio € 9,0 Neubau Aula, Katharina-Henoth-Gesamtschule
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 3654/2023 Freigabedatum 16.11.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff TU-/GU-Schulbaumaßnahme: Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule Adalbertstraße 17 in 51103 Köln-Höhenberg durch Totalunternehmen - Kostenfortschreibungsbeschluss Beschlussorgan Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft Gremium Datum Beschluss: Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausgaben gegenüber dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2022 (Vorlagen-Nummer 2399/2020) in Höhe von rund 5,33 Mio. Euro brutto für die Errichtung einer Aula für den Standort der Katharina-Henoth-Gesamtschule in der Adalbertstraße 17, 51103 Köln-Höhen- berg, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme betragen nunmehr rund 9 Mio. Euro brutto statt 3,67 Mio. Euro. Die Finanzierung der Mehrkosten von rund 5,33 Mio. Euro erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt nach der Übergabe und Inbetriebnahme des Objektes über Mietzahlungen an die Gebäude- wirtschaft zum dann gültigen Flächenverrechnungspreis. Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.11.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.11.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. (Miete inklusive Reinigung und sonstige NK) siehe Begründung c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. Begründung: Gemäß dem Planungs-, Bau- und Mittelfreigabebeschluss 2399/2020 vom 20.06.2022 soll die Katharina-Henoth-Gesamtschule eine neue Aula erhalten. Ursprünglich war der Neubau einer Interim-Aula mit begrenzter Standzeit geplant. Im Laufe des Baubeschlussverfahrens, welches sich über 2 Jahre erstreckt hat, wurde durch die beteiligten Fachdienststellen ent- schieden, die Aula als dauerhaften Neubau zu realisieren. Dies ist dann so mit der Vorlage 2399/2020 beschlossen worden. Nach Baubeschluss wurden bereits zwei Vergabeverfahren gestartet. Um die Ausschreibungen schnell auf den Markt zu bringen wurden die Qualitäten der Aula nur hinsichtlich der gesetzl. Vorgaben für eine dauerhafte Standzeit angehoben. Das bedeutet, dass dem Grunde nach eine Interim-Aula (Stahl-Hallenbau) mit höheren Anforde- rungen ausgeschrieben wurde. Die Suche nach einem Totalunternehmen blieben erfolglos, da zumeist unzureichende Angebote abgegeben wurden und der Markt kaum Anbieter hergibt die einen Stahl-Hallenbau, der als Aula dauerhaft genutzt werden kann, anbieten können. Aus diesen Gründen wurde eine erneute Ausschreibung für ein Totalunternehmen in systemoffe- ner Bauweise mit höherer, dauerhafter Qualität veröffentlicht. Damit wurde die Anzahl potenzi- 3 eller Bieter erhöht, um Angebote besser vergleichen zu können. Da seit der ersten Ausschrei- bung 2 Jahre vergangen sind, es nochmals zu Baupreissteigerungen gekommen ist und die Qualitäten angehoben werden müssen, können die zum Baubeschluss geschätzten Kosten nicht eingehalten werden. Aus diesen Gründen ist für die Realisierung des Projekts eine Kos- tenfortschreibung notwendig. Entwicklung der Gesamtkosten: Gemäß der aktualisierten Kostenberechnung werden sich die Gesamtbaukosten von rund 3,67 Mio. Euro auf rund 9,00 Mio. Euro brutto erhöhen. Es zeichnet sich ab, dass die genehmigten Kosten aus dem oben genannten Beschluss über- schritten werden. Die Erhöhung schlüsselt sich wie folgt auf (eine Erläuterung liegt als Anlage 1 bei): 1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind rund 1.066.000 Euro (20%) 2. Geänderte Nutzeranforderungen rund 1.066.000 Euro (20%) 3. Auslagerung entfällt 4. Massenmehrungen entfällt 5. Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen entfällt 6. verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung entfällt 7. höhere Submissionsergebnisse entfällt 8. geänderte rechtliche Vorgaben rund 1.066.000 Euro (20%) 9. Nutzung von Synergieeffekten entfällt 10. Sonstiges / Risiko entfällt 2.132.000 Euro (40%) Gesamt rund 5.330.000 Euro (100 %) Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um rund 5,33 Mio. Euro brutto auf rund 9,00 Mio. Euro brutto empfohlen. Vorschläge zur Kostenreduzierung: Einsparpotentiale wurden bereits im Bereich der Planung erbracht. Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den Bau- und Qualitätsstandards (BQA) der Stadt Köln sowie den Schulbaurichtlinien erstellt. Auch aufgrund des aktuellen Ausführungsstands und des hohen Fertigstellungsdrucks sind keine weiteren Einsparmöglichkeiten auszumachen. Finanzierung Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an die Gebäudewirtschaft. Zum 1. Januar 2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrechnungssystem zwischen der Kernverwaltung und der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln neu geordnet. Seit diesem Zeitpunkt gibt es unterschiedliche, spartenbezogene Mieten, sogenannte Flächenverrech- nungspreise. Die Flächenverrechnungspreise basieren grundsätzlich auf den spartenspezifi- schen Aufwendungen (nach Abzug der der jeweiligen Sparte zuzurechnenden sonstigen Erträgen) und der auf die jeweilige Sparte beziehungsweise Untersparte entfallenden Fläche. Die umlagefähigen Nebenkosten werden von der Gebäudewirtschaft separat zur Miete mit den Dienststellen abgerechnet. Aus der Sanierung auf Basis der aktualisierten Kostenberechnung ergibt sich ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Schulsparte „Gesamtschulen“ eine jährliche Haushalts- mehrbelastung von rund 460.000 Euro brutto zuzüglich Nebenkosten (inklusive Reinigung) von rund 330.000 Euro brutto jährlich. Die Aufwendungen von insgesamt 790.000 Euro sind voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2024 aus veranschlagten Mitteln im Teilergebnisplan 4 des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301 Schulträgeraufgaben bei Teilplan- zeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen, zu finanzieren. Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungspro- zesses 2025ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebe- nenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises entfällt voraussichtlich ein Anteil in Höhe von rund 442.000 Euro brutto (jährliche Spartenmiete inklusive Reinigungs- und Neben- kosten) auf die Katharina-Henoth-Gesamtschule Adalbertstraße. Die restlichen Mehraufwen- dungen werden im Wege entsprechend erhöhter Spartenmieten auf den übrigen Objekten der genannten Schulsparte abgebildet. Termine: Das Projekt befindet sich in der Planung (Leistungsphase 3 nach HOAI). Nach aktuellem Planungsfortschritt verzögert sich der ursprünglich geplante Fertigstellungs- termin in das 1. Quartal 2025. Anlagen Anlage 1 – Erläuterung der Kostenfortschreibungsfaktoren Anlage 2 – Aufteilung der Kostenfortschreibungsfaktoren
Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit
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Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit zu 3654/2023 Die tatsächlichen Kosten für den Neubau der Aula sind erst jetzt bekannt. Ein schnellstmöglicher Beschluss der Kostenfortschreibung würde eine schnelle Kostenplanungssicherheit bedeuten und weitere Verzögerungen des Projektes vermeiden. Das Projekt hat durch gescheiterte Vergaben bereits jetzt einen Verzug von 3 Jahren. Die Schule ist Vorreiter beim Thema Integration und muss seit Jahren auf eine eigene Aula verzichten und auf Alternativen zurückgreifen. Die Aula als zentraler Begegnungsort für Schüler*innen und das ganze Viertel ist Teil der Integrationsarbeit der Schule.
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
2396 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VI/26
Vorlagen-Nummer
3654/2023
Stand: 19.08.2025
Sachstandsbericht
TU-/GU-Schulbaumaßnahme: Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule Adalbertstraße
17 in 51103 Köln-Höhenberg durch Totalunternehmen -
Kostenfortschreibungsbeschluss
Beschluss:
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten
Mehrausgaben gegenüber dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2022 (Vorlagen-Nummer
2399/2020) in Höhe von rund 5,33 Mio. Euro brutto für die Errichtung einer Aula für den
Standort der Katharina-Henoth-Gesamtschule in der Adalbertstraße 17, 51103 Köln-Höhen-
berg, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu.
Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme betragen nunmehr rund 9 Mio. Euro brutto statt 3,67
Mio. Euro.
Die Finanzierung der Mehrkosten von rund 5,33 Mio. Euro erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt
nach der Übergabe und Inbetriebnahme des Objektes über Mietzahlungen an die Gebäude-
wirtschaft zum dann gültigen Flächenverrechnungspreis.
Status in Bearbeitung
erledigt
Stand 2024:
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Planung der Aula ist durch das beauftragte Totalunternehmen abgeschlossen und die
Baugenehmigung liegt seit dem 23.07.2024 vor. Derzeit finden noch notwendige Abstimmun-
gen mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen zum vorhandenen Baumbestand
statt. Es sind verschiedene Bäume im Baufeld der Aula zu schützen und um dies bei der Aus-
führung zu gewährleisten, werden die Vorgaben des zuständigen Fachamtes derzeit in die
Ausführungsplanung integriert.
Nächste Schritte:
Sobald alle Unklarheiten zum Baumschutz geklärt worden sind, wird die Baustelleneinrichtung
erfolgen und die Gründungsarbeiten beginnen. Dies wird voraussichtlich noch im Jahr 2024
erfolgen.
Stand 2025:
Aktueller Bearbeitungsstand:
2
Der Baubeginn ist im Februar 2025 erfolgt. Die Rohbauarbeiten sind zu 90 Prozent abge-
schlossen. Dazu gehören die Fundamente und Bodenplatten, Beton-Fertigteile, die Mauer-
werksarbeiten und die Decken der Aula.
Nächste Schritte:
Sobald die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, werden Fenster und Türen eingebaut und
das Dach abgedichtet, sodass im Anschluss mit dem Innenausbau begonnen werden kann.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
19.08.2026
Anlage 1 - Erläuterung der Kostensteigerungsfaktoren
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Anlage 1 zur Beschlussvorlage 3654/2023 TU-/GU-Schulbaumaßnahme: Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule Adal- bertstraße durch Totalunternehmen - Kostenfortschreibungsbeschluss Ursachen der Kostenerhöhung Kosten Anteilig 1) Änderungen des regulatorischen Umfelds 1.066.000,00 € 20% 2) Außergewöhnliche Markteinflüsse 1.066.000,00 € 20% 3) Besondere vertragliche Risiken 4) Besondere Genehmigungsrisiken 5) Besondere Bauumfeldrisiken 6) Baugrundrisiken 7) Spezielle "Bauen im Bestand" -Risiken 8) Nutzungsänderungen 1.066.000,00 € 20% 9) Planung und Ausführung 10) Sonstiges/ Risiko 2.132.000,00 € 40% Gesamtmehrkosten 5.330.000,00 € 100% Erläuterung Kostensteigerung: Zu 1) und zu 8) Der zum Baubeschluss erstellte Kostenrahmen aus 2018 basierte auf der Annahme, eine Interim-Aula in Stahlkonstruktion (Hallenbau) für eine Standzeit von ca. 2 Jahren zu realisieren. Auf die im Baubeschluss formulierte „dauerhafte Lösung“ für eine Aula erfolgte zum Baubeschluss keine Anpassung der Kosten. Aufgrund der politischen Vorgaben, einen Neubau als dauerhafte Aula zu realisieren, folgen erhebliche Anpassungen in der Bauweise und der dafür erforderlichen erhöhten Qualitäten. Bei Neubauten sind die Vorgaben der Stadt Köln für Schulen einzuhalten. Dazu gehören sowohl die Dauerhaftigkeit von Materialien, die Nachhaltigkeit, die Einhaltung von energetischen Standards und die Umsetzung von gestalterischen Vorgaben. Die wesentlichen Anpassungen der Anforderungen sind: - Systemoffene Bauweise gemäß nachhaltiger und qualitativer Vorgaben, wie z. B. Umsetzung aus Beton, Holz, Mauerwerk und nicht wie zuvor reiner Stahl- Hallenbau. - Einhaltung der Energieleitlinien der Stadt Köln, wie z. B. Umsetzung von PV- Anlagen, Dachbegrünung, Wärmedämmung, technische Ausrüstung wie Lüftung, Heizung, Gebäudeautomation - Aufgrund der geplanten Besucherzahl von ca. 600 Personen gibt es erhöhte Anforderungen an den Brandschutz, wie z. B. die Planung von BMA, ELA, SAA - Aufgrund der dauerhaften Standzeit der Aula wurden gemäß den Vorgaben vom Amt für Schulentwicklung weitere Toilettenanlagen eingeplant und nicht wie ursprünglich nur die bereits vorhandenen Toiletten im Pausenhofbereich - Da die Aula dauerhaft errichtet werden soll, sind auch Vorgaben bezüglich der Gestaltung angepasst worden. Der Innenraum und Außenraum soll eine hohe Aufenthaltsqualität bieten, die Aula ist zum Pausenhof hin transparent zu gestalten, die Qualitäten der Bodenbeläge, Wandbeläge, Möblierung ist entsprechend der Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit angehoben worden Zu 2) Die Ermittlung des Kostenrahmens liegt 5 Jahre zurück. Der Kostenrahmen zum Baubeschluss wurde zwar bereits mit Hilfe des Baukostenindexes von 2018 auf Stand 2021 indiziert, beinhaltete jedoch nicht die erheblichen Kostensteigerungen aufgrund von Materialengpässen, Kriegen und Krisen der letzten 5 Jahre. Es gab alleine zwischen dem Jahr 2021 und 2023 eine weitere Baukostensteigerung von rund 20%. Zu 10) Um möglichst hohe Sicherheit bei der Kostenplanung zu haben, ist ein Teil der Kostensteigerung mit einem zusätzlichen Risiko begründet. Die Risiken stellen sich wie folgt dar: * Aufgrund der notwendigen Änderung bei der Bauweise der Aula und dem damit verbundenen Einsatz von z. B. großen Baumaschinen, Gerüsten, LKW Anlieferungen, ist eine erhöhte Anforderung an die Baustellenabsicherung gegeben. Der Neubau wird im laufenden Betrieb der Gesamtschule errichtet und erfordert ein hohes Maß an Schutz für die Schüler*innen und Lehrer*innen, was im Vorfeld noch nicht detailliert betrachtet werden konnte. **Das ursprünglich in Auftrag gegebene Baugrundgutachten zur Voruntersuchung des Standorts beschreibt ausschließlich die Gründung mittels Punktfundamenten bei der Errichtung der Aula als Stahl- Hallenbau. Aufgrund der Anpassung zur systemoffenen Bauweise sind weitere, aufwendigere Gründungen erforderlich, welche beim Kostenrahmen zum Baubeschluss nicht berücksichtigt werden konnten. Summe der Kostenfortschreibung: 5.330.000,00 €
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss Stand 2024
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Dezernat, Dienststelle
VI/26
Vorlagen-Nummer
3654/2023
Stand: 01.10.2024
Sachstandsbericht
TU-/GU-Schulbaumaßnahme: Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule Adalbertstraße
17 in 51103 Köln-Höhenberg durch Totalunternehmen -
Kostenfortschreibungsbeschluss
Beschluss:
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten
Mehrausgaben gegenüber dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2022 (Vorlagen-Nummer
2399/2020) in Höhe von rund 5,33 Mio. Euro brutto für die Errichtung einer Aula für den
Standort der Katharina-Henoth-Gesamtschule in der Adalbertstraße 17, 51103 Köln-Höhen-
berg, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu.
Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme betragen nunmehr rund 9 Mio. Euro brutto statt 3,67
Mio. Euro.
Die Finanzierung der Mehrkosten von rund 5,33 Mio. Euro erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt
nach der Übergabe und Inbetriebnahme des Objektes über Mietzahlungen an die Gebäude-
wirtschaft zum dann gültigen Flächenverrechnungspreis.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Planung der Aula ist durch das beauftragte Totalunternehmen abgeschlossen und die
Baugenehmigung liegt seit dem 23.07.2024 vor. Derzeit finden noch notwendige Abstimmun-
gen mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen zum vorhandenen Baumbestand
statt. Es sind verschiedene Bäume im Baufeld der Aula zu schützen und um dies bei der Aus-
führung zu gewährleisten, werden die Vorgaben des zuständigen Fachamtes derzeit in die
Ausführungsplanung integriert.
Nächste Schritte:
Sobald alle Unklarheiten zum Baumschutz geklärt worden sind, wird die Baustelleneinrichtung
erfolgen und die Gründungsarbeiten beginnen. Dies wird voraussichtlich noch im Jahr 2024
erfolgen.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
24.09.2025
2
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3654/2023
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 16.11.2023
- Erstellt
- 08.11.2023 17:21