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AN/0774/2023

Sportentwicklungsplanung - Kölner Sportvorbilder

Gem. Antrag nach § 3 (Volt) 17.05.2023

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Nächste Beratung: Sportausschuss, Sitzung am 01.06.2023, TOP 2.1

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Gem. Antrag nach § 3 (Volt)

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

4471 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/52/522 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0774/2023
Stand: 16.10.2025 
Sachstandsbericht  
Sportentwicklungsplanung - Kölner Sportvorbilder 
Beschluss:  
Die Verwaltung wird beauftragt, zur weiteren Umsetzung der Sportentwicklungsplanung ein 
Konzept mit folgenden Eckpunkten zur Sportentwicklung und Erhöhung der Strahlkraft der 
Stadt Köln als Sportstadt zu konzipieren und als Pilotprojekt umzusetzen:  
I. Einbindung von (potenziellen) aktiven Spitzensportler*innen mit Kölner Vereinszugehö-
rigkeit als “Sportvorbilder” der Stadt Köln bei 
A. öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen der Stadt Köln,  
B. Schul- und öffentlichen Sportveranstaltungen,  
C. Unterstützung im Sportunterricht und dem Ganztagsschulprogramm und  
D. Wahrnehmung weiterer Funktionen im Zusammenhang mit der Stadt und dem 
Breitensport.  
II. Als Gegenleistung erhalten die Sportler*innen eine angemessene (Aufwands-) pau-
schale in Höhe von 400 Euro pro Monat.  
III. Für die Umsetzung und Begleitung des Konzeptes wird eine (befristete) halbe Stelle im 
Sportamt der Stadt Köln in der Bewertung EG 11 geschaffen. 
IV. Für die Finanzierung dieses Konzeptes sind in das Budget des Sportamtes im Haus-
halt 2024 über den finanzpolitischen Veränderungsnachweis 120.000 Euro eingestellt 
worden.  
Ziel der Maßnahme ist es, insb. mittelbar den Breitensport zu fördern. Die Maßnahme soll 
spätestens ab dem Jahr 2024 beginnen. 
Die Förderung wird durch das Sportamt der Stadt Köln unter Einbezug der Expertise von 
Stadtsportbund, Sportstiftung NRW, Sportjugend Köln und Olympiastützpunkt Rheinland koor-
diniert und durchgeführt. Die Auswahl von 14 Spitzensportler*innen, die sich vorab hierfür be-
worben haben müssen, erfolgt durch ein Gremium aus je einem*einer Vertreter*in der o.g. In-
stitutionen mittels objektiver Kriterien. Bei der Auswahl sind Geschlechterparität, Behinderten- 
und Gehörlosensport, eine Vielfältigkeit der Sportarten und ggfs. Altersklassen sowie - soweit 
möglich, die Einkommenssituation - zu berücksichtigen. Hierfür ist eine halbe Stelle beim 
Sportamt zu schaffen. Bei der Durchführung soll berücksichtigt werden, dass kein aktives Ab-
/Anwerben von Sportler*innen außerhalb von Köln stattfindet (bspw. durch eine “Home-
Grown” Regularie, d.h. Mindestzeitraum Kölner Vereinszugehörigkeit).

2 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Gemäß Beschluss des AN/0774/2023 wurde im Jahr 2024 für das Projekt Kölner Sportvorbil-
der in Zusammenarbeit zwischen Sportamt der Stadt Köln, Stadtsportbund Köln e.V., Sportju-
gend Köln e.V., OSP NRW/Rheinland und der Sportstiftung NRW ein Konzept entwickelt, wel-
ches den Breitensport in Köln fördert und gleichzeitig dem Leistungssport in Köln zugute-
kommt.  
 
Dem späteren Beschluss aus AN/1718/2024 folgend wurde der Stadtsportbund e.V. mit der 
Umsetzung des Projekts für 2025 beauftragt. Die entsprechenden Projektmittel des finanzpoli-
tischen Veränderungsnachweises für 2024 zu diesem Projekt wurden an den Stadtsportbund 
Köln e.V. ausgezahlt. Weiterhin wurde der Stadtsportbund e.V. gemäß AN/0879/2025 auch 
für das Jahr 2026 mit der Durchführung beauftragt. Dazu wurden Finanzmittel in Höhe von 
100.000,- € vom Rat im Rahmen der Haushaltsverabschiedung zugesetzt. 
 
Die Umsetzung des Projekts startete im August 2025 mit der Ausschreibung und Auswahl von 
14 Kölner Athlet*innen durch ein Gremium, bestehend aus Sportamt der Stadt Köln, Stadt-
sportbund Köln e.V., Sportjugend Köln e.V., OSP NRW/Rheinland und der Sportstiftung NRW 
anhand im Konzept festgelegter Kriterien.  
Die Athlet*innen erhalten beginnend ab August 2025 bis Dezember 2026 monatlich eine Auf-
wandspauschale in Höhe von 400,- € brutto. Gleichzeitig werden sie jährlich in bis zu vier 
Schul- und/oder Sportveranstaltungen als Kölner Sportvorbilder eingebunden.  
 
Als Kölner Sportvorbilder ausgewählt wurden:  
 
Finn Altemöller (Sportklettern) 
Lisa Bergenthal (Rollstuhlbasketball) 
Leander Carmanns (Sportklettern) 
Jean-Paul Danneberg (Feldhockey) 
Timon Dethloff (Leichtathletik) 
Delia Gaede (Leichtathletik) 
Salah Ibrahim (Boxen) 
Alexander Keiser (Rollstuhlbasketball) 
Jessie Maduka (Leichtathletik) 
Pia Märtens (Feldhockey) 
Hannah Meul (Sportklettern) 
Leonard Nöring (Lacrosse) 
Sina Zoé Temmen (Radsport) 
Felicia Wiedermann (Feldhockey) 
 
Nächste Schritte: 
Fortlaufende Umsetzung durch den SSBK. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Ende 2026

Gem. Antrag nach § 3 (Volt)

3873 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat  
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An den Vorsitzenden 
des Sportausschusses 
Oliver Seeck 
 
 
Frau 
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.05.2023 
 
AN/0774/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Sportausschuss 01.06.2023 
 
Sportentwicklungsplanung - Kölner Sportvorbilder 
Sehr geehrter Herr Seeck, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung in die 
Tagesordnung der Sitzung des Sportausschusses am 01.06.2022 aufzunehmen: 
 
 
Beschluss: 
Die Verwaltung wird beauftragt, zur weiteren Umsetzung der Sportentwicklungsplanung ein 
Konzept mit folgenden Eckpunkten zur Sportentwicklung und Erhöhung der Strahlkraft der 
Stadt Köln als Sportstadt zu konzipieren und als Pilotprojekt umzusetzen:  
I. Einbindung von (potentiellen) aktiven Spitzensportler*innen mit Kölner Vereinszuge-
hörigkeit als “Sportvorbilder” der Stadt Köln bei 
A. öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen der Stadt Köln,  
B. Schul- und öffentlichen Sportveranstaltungen,  
C. Unterstützung im Sportunterricht und dem Ganztagsschulprogramm und  
D. Wahrnehmung weiterer Funktionen im Zusammenhang mit der Stadt und dem 
Breitensport.  
II. Als Gegenleistung erhalten die Sportler*innen eine angemessene (Aufwands-) pau-
schale in Höhe von 400 Euro pro Monat.

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III. Für die Umsetzung und Begleitung des Konzeptes wird eine (befristete) halbe Stelle 
im Sportamt der Stadt Köln in der Bewertung EG 11 geschaffen. 
IV. Für die Finanzierung dieses Konzeptes sind in das Budget des Sportamtes im Haus-
halt 2024 über den finanzpolitischen Veränderungsnachweis 120.000 Euro eingestellt 
worden.  
Ziel der Maßnahme ist es, insb. mittelbar den Breitensport zu fördern. Die Maßnahme soll 
spätestens ab dem Jahr 2024 beginnen. 
Die Förderung wird durch das Sportamt der Stadt Köln unter Einbezug der Expertise von 
Stadtsportbund, Sportstiftung NRW, Sportjugend Köln und Olympiastützpunkt Rheinland 
koordiniert und durchgeführt. Die Auswahl von 14 Spitzensportler*innen, die sich vorab hier-
für beworben haben müssen, erfolgt durch ein Gremium aus je einem*einer Vertreter*in der 
o.g. Institutionen mittels objektiver Kriterien. Bei der Auswahl sind Geschlechterparität, Be-
hinderten- und Gehörlosensport, eine Vielfältigkeit der Sportarten und ggfs. Altersklassen 
sowie - soweit möglich, die Einkommenssituation - zu berücksichtigen. Hierfür ist eine halbe 
Stelle beim Sportamt zu schaffen. Bei der Durchführung soll berücksichtigt werden, dass 
kein aktives Ab-/Anwerben von Sportler*innen außerhalb von Köln stattfindet (bsp. durch 
eine “Home-Grown” Regularie, d.h. Mindestzeitraum Kölner Vereinszugehörigkeit).  
 
 
Begründung: 
Neben der Unterstützung des Vereins- und Freizeitsports ist die Etablierung der Stadt Köln 
als Sportstadt und Unterstützung von (potentiellen) Spitzensportler*innen ein wichtiges Ele-
ment für die Sportentwicklung mit positiven Auswirkungen für den Breitensport und hierdurch 
die Stadtbevölkerung (Gesundheit, Erlernen von Werten und Normen, etc.). Die monetäre 
Gegenleistung stärkt die Perspektive für Nachwuchssportler*innen, durch die Vorbildfunktion 
von Spitzensportler*innen werden Kinder zum Sporttreiben angeregt, zudem profitieren 
Lehrkräfte und Schüler*innen von der Expertise der Sportler*innen und dem Wissenstrans-
fer. Das Pilotprojekt soll bereits im zweiten Quartal 2024 ausgewertet werden, um bei einer 
positiven Bewertung eine Weiterführung ab 2025 zu ermöglichen.  
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Lino Hammer      gez. Niklas Kienitz   
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer    CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
 
gez.  Lucas Sickmöller 
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

01.06.2023 Sportausschuss
TOP 2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0774/2023
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (Volt)
Datum
17.05.2023
Erstellt
02.05.2023 13:10