V/0003/2023
Neugestaltung des ÖPNV-Angebotes der Stadt Münster
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Anlage A
2861 Zeichen
Anlage A zur V/0003/2023
Kurzüberblick
Im Rahmen des Masterplanprozesses hat sich, insbesondere vor dem Hintergrund der vom Büro
PTV durchgeführten Bestandsanalyse, herausgestellt, dass der öffentliche Personennahverkehr
neben dem Fuß- und Radverkehr eines der zentralen Handlungsfelder ist, um die Mobilität der
Zukunft für Münster zu gestalten. Die Erwartungen an die zukünftige Ausgestaltung und Bedeu-
tung des ÖPNV sind dabei weit gefächert. Unter Beteiligung von Politik, der Fachverwaltung, den
Stadtwerken als lokalem ÖPNV-Anbieter und der PTV Transport Consult GmbH als beauftragtem
Gutachterbüro für den Masterplan Mobilität Münster GmbH wurden zur Qualifizierung dieser Er-
wartungen im Rahmen des Masterplanprozesses zwei Workshops mit den Zielen:
1. Sammeln von Ideen für mögliche ÖPNV-Maßnahmen
2. Konkretisieren der angestrebten Angebots- und Beförderungsqualität im ÖPNV
3. Herausarbeiten und Bewusstmachen der aus den Maßnahmen bzw. der Vision resultie-
renden Konsequenzen und möglicher Ziel- und Umsetzungskonflikte
4. Lösungssuche zur Vermeidung von Zielkonflikten
durchgeführt. Die Vorlage fasst die Ergebnisse zusammen.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Mit der Vorlage wird das Ziel verfolgt, den ÖPNV zukunftssicher aufzustellen und seinen Anteil
am Umweltverbund deutlich zu steigern. Dazu muss der ÖPNV attraktiver und leistungsfähiger
werden, um seinen Beitrag zu einem klimaneutralen Verkehr leisten zu können. Da ein Stadt-
bahnsystem mittelfristig weder umsetzbar noch finanzierbar ist, soll der Aufbau eines Hochleis-
tungs-Busnetzes mit verbindlichen Qualitätsstandards in einem hierarchisch strukturierten ÖPNV-
Netz geprüft werden.
Ein starker ÖPNV zahlt auf das Ziel der Klimaneutralität ein.
Finanzierung
Produktgruppe:
Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein
Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein
Im beschlossenen Haushaltsplan 2023 enthalten? Ja x Nein
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja Nein
Bereits veranschlagt? Ja x Nein
Durch die konzeptionelle Neugestaltung des bestehenden
ÖPNV-Netzes entstehen keine unmittelbaren Kosten.
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
X vollständig
freiwillig
Der Aufgabenträger Stadt Münster ist gemäß Regionalisierungsgesetz Nordrhein-Westfalen
(RegG NW) im Rahmen der Daseinsvorsorge verpflichtet, das ÖPNV-Angebot bei Bedarf fortzu-
schreiben.
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Das skizzierte Vorgehen dient der weiteren Verbesserung des ÖPNV und damit insgesamt der
Stärkung des Umweltverbundes. Es ist zu erwarten, dass weitere Fahrgäste für den ÖPNV ge-
wonnen werden können und die Nutzung des eigenen PKW weiter abnimmt.
Anlage_1_Dokumentation_erster_ÖPNV_Workshop
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Bündnis 90/Die Grünen Stadt Münster ÖDP Stadtwerke Münster SPD VOLT Münster Bündnis 90/Die Grünen Stadt Münster CDU PTV Transport Consult GmbH Stadt Münster SPD CDU Bündnis 90/Die Grünen PTV Transport Consult GmbH (Moderation) Stadtwerke Münster Stadtwerke Münster PTV Transport Consult GmbH (Moderation) VOLT Münster → → → → → → → → → → → → 9 Linienkonzept 9 Anbindung von Gewerbegebieten verbessern konsequente Verknüpfung der Erschließungslinien mit den ÖPNV- Hochleistungsachsen "Flügelung" bzw. alternierende Bedienung von Buslinien bei der ÖPNV-Erschließung von Stadtteilen Quartierbusse wie Tangentiallinie 18 als Zubringer und Stadtteilverbindung unterschiedliche Streckenführung von alternierenden Linien (z. B. Linie 8 zum Hauptbahnhof Linie 8a zum Bült) 6 Taktdichte 5 mindestens 20-min-Grundtakt im Busliniennetz 1 auch bei dem Ziel eines dichtes Taktangebots die "Wirtschaftlichkeit" beachten (muss volkswirtschaftlich vertretbar sein) ab 20 min ÖV-Fahrzeit → 10 min-Takt Taktangebot auf Kleinbuslinien verdichten 2 Ausbau von LOOPmünster 2 LOOP nur für bestimmte Zielgruppen, z. B. mobilitätseingeschränkte Personen 0 Wer nutzt LOOP? Differenzierter Zugang/Tarif für unterschiedliche Nutzergruppen LOOP nicht parallel zum Buslinienverkehr LOOP als "Sonde", um Netzlücken im ÖPNV-Linienverkehr aufzudecken →
Anlage_2_Dokumentation_zweiter_ÖPNV_Workshop
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Stadt Münster Stadt Münster Bündnis 90/Die Grünen Stadt Münster ÖDP VOLT SPD Stadt Münster Stadt Münster FDP PTV Transport Consult GmbH Stadt Münster Bündnis 90/Die Grünen PTV Transport Consult GmbH (Moderation) Stadtwerke Münster PTV Transport Consult GmbH (Moderation) CDU → →
Beschlussvorlage
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V/0003/2023 V/0003/2023 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Neugestaltung des ÖPNV-Angebotes der Stadt Münster Beratungsfolge 08.02.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität der Stadt Münster nimmt die Ergebnisse der durchge- führten ÖPNV-Workshops zur Kenntnis. 2. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität der Stadt Münster beschließt im Rahmen des Master- plan Mobilität Münster 2035+ die Neuaufstellung des Stadtbusangebotes zum Ausbau und zur Stärkung des ÖPNV , unter Berücksichtigung der aus den ÖPNV -Workshops abgeleiteten Pla- nungsprämissen. 3. Die Verwaltung wird beauftragt gemeinsam mit den Stadtwerken dazu eine geeignete Netzkon- zeption zu erarbeiten und vorzulegen. 4. Das erarbeitete Netz wird integraler Bestandteil des Masterplan Mobilität Münster 2035+ und bildet die Grundlage für den 4. Nahverkehrsplan. II. Finanzielle Auswirkungen: Durch die konzeptionelle Neugestaltung des bestehenden ÖPNV-Netzes entstehen keine unmittelba- ren Kosten. Begründung: Im Rahmen des Masterplanprozesses hat sich, insbesondere vor dem Hintergrund der vom Büro PTV durchgeführten Bestandsanalyse, herausgestellt, dass der öffentliche Personennahverkehr neben dem Fuß- und Radverkehr eines der zentralen Handlungsfelder ist, um die Mobilität der Zukunft für Münster zu gestalten. Die Erwartung en an die zukünftige Ausgestaltung und Bedeutung des ÖPNV sind dabei weit gefächert. Unter Beteiligung von Politik, der Fachverwaltung, den Stadtwerken als lokalem ÖPNV-Anbieter und der PTV Transport Consult GmbH als beauftragten Gutachterbüro für Amt für Mobilität und Tiefbau 30.01.2023 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr König Telefon: 492-6501 KoenigD@stadt-muenster.de - 2 - V/0003/2023 den Masterplan Mobilität Münster 2035+ wurden zur Qualifizierung dieser Erwartungen im Rahmen des Masterplanprozesses zwei Workshops mit den Zielen: 1. Sammeln von Ideen für mögliche ÖPNV-Maßnahmen 2. Konkretisieren der angestrebten Angebots- und Beförderungsqualität im ÖPNV 3. Herausarbeiten und Bewusstmachen der aus den Maßnahmen bzw. der Vision resultierenden Konsequenzen und möglicher Ziel- und Umsetzungskonflikte 4. Lösungssuche zur Vermeidung von Zielkonflikten durchgeführt. Diskutiert wurden dabei Maßnahmenvorschläge für eine zukunftsfähige Gestaltung des ÖPNV - Angebotes in Münster in den Themenfeldern • ÖPNV-Hauptachsen • ÖPNV-Erschließung der Innenstadt • ÖPNV-Erschließung der Achsenzwischenräume • ÖPNV-Erschließung der Stadtteile • Integration des Stadt-Umland-Verkehrs Im 1 . Workshop wurde herausgearbeitet, dass die Themenfelder ÖPNV -Hauptachsen und ÖPNV- Erschließung der Innenstadt von zentraler Bedeutung für die grundlegende zukünftige Auslegung des gesamtstädtischen ÖPNV-Angebotes in Münster sind, so dass diese beiden Them enfelder im 2. ÖPNV-Workshop vertieft wurden. (Die vollständigen Protokolle der Workshops sind in den Anlagen 1 und 2 beigefügt). Zum weiteren Vorgehen wurde vereinbart, dass die Verwaltung (Amt für Mobilität und Tiefbau) und die Stadtwerke Münster gemein sam einen Vorschlag für eine Anpassung des ÖPNV -Netzes unter Berücksichtigung der Hinweise aus den Workshops erarbeiten. Ein besonderer Fokus ist dabei auf die zukünftige ÖPNV -Erschließung des Innenstadtzentrums Prinzipalmarkt -Domplatz-Rothenburg- Klemensstraße-Königsstraße zu legen. Als zentrales Ergebnis der beiden durchgeführten Workshops lässt sich nachfolgender Planungs - grundsatz festhalten: Der ÖPNV muss attraktiver und leistungsfähiger werden, um seinen Beitrag zu einem klimaneutralen Verkehr leisten zu können. Da ein Stadtbahnsystem mittelfristig weder umsetzbar noch finanzierbar ist, soll der Aufbau eines Hochleistungs -Busnetzes mit verbindlichen Qualitätsstandards in einem hierarchisch strukturierten ÖPNV -Netz geprüft werden. Mit dem Hochlei stungs-ÖPNV sollen die Münsteraner Stadtteile besser an die Innenstadt angebunden werden. Darüber hinaus sollen der ein- und ausbrechende Motorisierte Individualverkehr (MIV) in den Stadt -Umland-Beziehungen an den Endpunkten der Hauptachsen auf den ÖPNV ge lenkt werden. Ein Hochleistungs-Busverkehr könnte eine Vorläuferlösung für ein perspektivisch anzustrebendes Stadtbahnsystem sein; beide Lösungen sollen kompatibel zueinander sein. Aus diesem Grundsatz sowie den Ergebnissen der beiden Workshops lassen sic h zur Neuausrich- tung eines hierarchisierten ÖPNV-Angebotes (vgl. Abbildung 1) nachfolgende Planungsprämissen für die einzelnen Netzelemente bzw. darüberhinausgehende Prüfaufträge ableiten, die handlungsleitend für die Neugestaltung des städtischen ÖPNV-Angebotes sein sollen: - 3 - V/0003/2023 Abbildung 1: Systemskizze Netzhierarchie Ebene 1: ÖPNV-Hauptachsen (Hochleistungslinien) • ÖPNV-Hauptachsen bilden, ausgeführt als Hochleistungslinien, das leistungsstarke Funda- ment des Stadtbusnetzes. • Sie konzentrieren sich auf die Beförderung hoher Fahrgastmengen und werden gestreckt d.h. ohne vermeidbare Einschleifungs- bzw. Abbiegevorgänge geführt. • Sie orientieren sie sich aufgrund der Straßenquerschnitte vor allen entlang der radialen Hauptverkehrsstraßen, dabei sind die Mobilitätsbedürfnisse aller Stadtquartiere zu berücksich- tigen. • Sie sollen hohe Reisegeschwindigkeiten und damit eine schnelle Erreichbarkeit des Zentrums aus den Außenstadtteilen gewährleisten. • Über separate Fahrspuren und eine kons equente Bevorrechtigung an den Knotenpunkten werden die Achsen beschleunigt und weitgehend störungsfrei gestaltet. • Die Anbindung der Hauptachsen an das Innenstadtzentrum kann mit einem einmaligen Um- stieg über innenstadtnahe Umstiegshaltestellen sichergestellt werden. • Gut gestaltete Verknüpfungspunkte sollen eine funktionale Trennung der Bedienung der Hauptachsen einerseits und der Bedienung von Achsenzwischenräumen andererseits ohne große Komfortverluste für den ÖPNV-Nutzenden ermöglichen. • Der Hauptbahnhof dient als zentraler Umsteigepunkt u.a. zum Regional - und Fernverkehr. Dabei ist zu prüfen, ob die heutige Prämisse alle Linien über den Hauptbahnhof zu führen wei- terhin gelten soll. - 4 - V/0003/2023 Ebene 2: Achsenzwischenräume (Ergänzungslinien) • In den Achsenzwischenräumen stellen Ergänzungslinien die Anbindung und Erschließung si- cher. • Im Gegensatz zu den Hochleistungslinien werden diese Linien nicht unmittelbar gestreckt ge- führt. Die Linien gewährleisten so die Flächenerschließung sowie die Anbindung an die Hauptachsen. • Sie werden konsequent mit den Hochleistungslinien der Hauptachsen bzw. dem regionalen Schnellbus- bzw. Bahnangebot an Mobilstationen verknüpft. • Ergänzungslinien werden in weniger dichter, aber ausreichender Taktung betrieben. Ringlinie Die Linienführung der Ringlinie soll im Hinblick auf ihre Funktion und betrieblichen Stabilität auf der Grundlage des Fahrgastaufkommens und der Fahrgastverflechtungen hin überprüft werden. Dabei soll vor allem die Bedienung der Haltestelle Hauptbahnhof bewertet werden. • Dezentrale Umsteigemöglichkeiten - insbesondere zu den Hauptachsen - sollen durch eine höhere Zuverlässigkeit und besser abgestimmte Zeitlagen attraktiver werden. • Die Durchbindung der Linie ohne Wendezeit ist zu prüfen, bzw. geeignete „Endpunkte “ zu identifizieren Ebene 3: Stadtteilverbindungen • Stadtteilverbindungen sollen die funktionalen und verkehrlichen Verflechtungen zwischen den Außenstadtteilen sicherstellen. • Die Taktung der Stadtteilverbindungen soll der grundsätzlichen Taktsystematik und ihrer Rele- vanz entsprechend erfolgen. • Über Verknüpfungshaltestellen erfolgt die Anbindung an die Ergänzungslinien oder die Hoch- leistungslinien. Ergänzende Bedarfsverkehre (LOOPmünster) & multimodale Angebote • Bedarfsverkehre wie LOOPmünster sollen - im Hinblick auf ihre eingeschränkte Kapazität - der Ergänzung des Stadtbusangebotes dienen. • Aufgrund ihrer Flexibilität und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sind sie ein wichtiges Netze- lement für eine ganzheitliche Attraktivierung des ÖPNV-Angebotes. • Die dauerhafte Etablierung ergänzender Bedarfsverkehre wird mit den Erfahrungen aus dem Projekt LOOPmünster auf die Eignung für weitere Stadtteile hin geprüft. • Ergänzende Bedarfsverkehre wie LOOPmünster sollen v.a. die flächendeckende Erschließung der Außenstadtteile im Hinblick auf den Binnen- und Anschlussverkehr sicherstellen. Darüber hinaus können sie auf nachfrageschwachen Relationen zwischen benachbarten Stadtteilen eingesetzt werden. • Durch multimodale Angebote und neu geschaffene Mobilstationen werden alternative Angebo- te in der Nahmobilität und als Zu- und Abbringer zu Bus & Bahn etabliert. Darüber hinaus lassen sich aus den beiden ÖPNV -Workshops Prüfaufträge zu den folgenden The- menfeldern ableiten: - 5 - V/0003/2023 ÖPNV-Erschließung Innenstadtzentrum • Es ist zu unterscheiden zwischen dem Innenstadtzentrum innerhalb des Promenadenringes und den Stadtquartieren außerhalb des Promenadenringes bis zum 2. Tangentenring, die ebenfalls zur Innenstadt gehören. Abbildung 2: Definition Innenstadtzentrum/Innenstadt • Die Anzahl der Stadtbuslinien zur Erschließung des Innenstadtzentrums soll deutlich reduziert werden. • Dabei sind insbesondere die Trassen über den Prinzipalmarkt, die Klemensstraße, den Dom- platz sowie über Rothenburg und Königsstraße zu prüfen. • Die Erreichbarkeit des Innenstadtzentrums mit dem ÖPNV ist - insbesondere für mobilitätsein- geschränkte Personen - grundsätzlich zu gewährleisten. Ausreichende Kapazitäten werden im Rahmen eines Grundangebotes vorgehalten. Dabei soll die ganzj ährige, weitestgehend stö- rungsfreie Bedienung über geeignete Trassen und Bedienungsangebote (z.B. Shuttleangebo- te, Ergänzungslinien) geprüft werden. • Im Hinblick auf die Linienführung der Hauptachsen ist die Erschließungsqualität altstadtnaher Haltestellen wie Altstadt/Bült, Aegidiimarkt, Ludgeriplatz oder Eisenbahnstraße zu bewerten und achsenspezifisch festzulegen. Nachtnetz • Die Betriebszeiten, Taktung und Linienführung des bestehenden Nachtnetzes werden über- prüft und bei Bedarf den veränderten Ansprüchen der wachsenden Stadt Münster angepasst. Auf Basis der Planungsprämissen soll eine hierarchische Netzstruktur mit einer klaren Funktionszu- weisung der einzelnen Netzelemente entwickelt werden (vgl. Abbildung 3). Mit ihr erfolgt gleichzeitig die Definition der Systemmerkmale des Hochleistungs-ÖPNV für Münster. Diese beinhaltet unter an- - 6 - V/0003/2023 derem die Festlegung der Achsen, des Taktes, der Start- und Endpunkte von Hochleistungslinien. Sie trifft erste Aussagen wo baulich abgetrennte ÖPNV-Fahrweg möglich bzw. erforderlich sind. Abbildung 3: Geplante Netzstruktur Gleichzeitig werden Aussagen zur Erschließung der zentralen Innenstadt getroffen. Das so definierte Hochleistungsnetz wird Teil des Umsetzungsszenarios im Masterplan Mobilität Münster 2035+. i.V. gez. Robin Denstorff Stadtbaurat Anlagen: Anlage A Anlage 1: Ergebnisdokumentation 1. ÖPNV-Workshop im Rahmen des Masterplan Mobilität Müns- ter 2035+ Anlage 2: Ergebnisdokumentation 2. ÖPNV-Workshop im Rahmen des Masterplan Mobilität Müns- ter 2035+
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (8)
- Klemensstraße
- Eisenbahnstraße
- Ludgeriplatz
- Prinzipalmarkt
- Königsstraße
- Aegidiimarkt
- Domplatz
- Rothenburg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0003/2023
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 12.01.2023
- Erstellt
- 03.01.2023 10:40