3556/2025
Sonderausstellungen der Museen 2. Halbjahr 2026
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Anlage 3 Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Für die Sonderausstellungen der Museen ist grundsätzlich keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. Kontakt OB/1 Büro des Oberbürgermeisters OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 31122 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 2 Sonderausstellungen 2. Halbjahr 2026
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Ausstellungen der Museen Laufzeit Kosten Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 Verkaufserlöse Erlöse Drittmittel Eintritte Mittel aus eigenem Budget Summe Erträge Rautenstrauch-Joest-Museum Counter Images Postkarten April 2027 - Juli 2027 41.000,00 € 15.000,00 € 8.000,00 € - € 7.000,00 € 11.000,00 € - € 18.000,00 € Return September 2026 - Dezember 2026 277.500,00 € 120.000,00 € - € 7.500,00 € 70.000,00 € 80.000,00 € - € 157.500,00 € Museum für Angewandte Kunst Köln 75-jährigen Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Fotografie (DGPH) 2026 Oktober 2026 bis Januar 2027 77.500,00 € 70.000,00 € - € - € - € 7.500,00 € - € 7.500,00 € Museum für Ostasiatische Kunst Architektur in Ostasien - Jubiläumsausstellung 50 Jahre MOK am Aachener Weiher März 2027 - Januar 2028 345.500,00 € 60.000,00 € 90.000,00 € 15.000,00 € 65.000,00 € 115.500,00 € - € 195.500,00 € Museum Schnütgen & Museum für Ostasiatische Kunst Drachen - Mythos und Wirklichkeit März 2027 - Juli 2027 760.000,00 € 160.000,00 € 100.000,00 € - € 260.000,00 € 240.000,00 € - € 500.000,00 € Kölnisches Stadtmuseum Open Space 130 Jahre Film in Köln September 2026 - März 2027 44.000,00 € 27.000,00 € 7.000,00 € - € 10.000,00 € - € - € 10.000,00 € Open Space Über Grenzen. 75 Jahre Kölner Städtepartnerschaften März 2027 - August 2027 38.500,00 € 7.000,00 € 21.500,00 € - € 10.000,00 € - € - € 10.000,00 € Kölner Köpfe. Die Lichtbildkünstlerin Elsbeth Gropp Mai 2027 - Juli 2027 201.000,00 € 43.000,00 € 73.000,00 € - € 35.000,00 € 50.000,00 € - € 85.000,00 € Tag des offenen Denkmals 13.09.2026 101.000,00 € 66.000,00 € - € - € 35.000,00 € - € - € 35.000,00 € Kunst und Museumsbibliothek Künstlerbücher von Rolf Lock September 2026 - Oktober 2026 3.000,00 € 3.000,00 € - € - € - € - € - € - € Ausstellung KMB auf Art Cologne November 26 3.000,00 € 3.000,00 € - € - € - € - € - € - € Stoffmusterbücher in der KMB Oktober 2026 - Januar 2027 4.000,00 € 4.000,00 € - € - € - € - € - € - € Rheinisches Bildarchiv 100 Jahre Rheinisches Bildarchiv April 2027 bis Oktober 2027 84.196,35 € 34.196,35 € - € - € 10.000,00 € - € 40.000,00 € 50.000,00 € Gesamtergebnis Museen(exkl. Museum Ludwig) 1.980.196,35 € 612.196,35 € 299.500,00 € 22.500,00 € 502.000,00 € 504.000,00 € 40.000,00 € 1.068.500,00 € Budget Sonderetat 2. Halbjahr 2026 899.182,03 € Differenz/verbleibender Überschüss 286.985,68 € Museum Ludwig Along the Color Line - Perspektiven einer Transatlantischen Moderne Oktober 2026 - März 2027 1.151.000,00 € 150.000,00 € - € 10.000,00 € 565.400,00 € 320.000,00 € 105.600,00 € 1.001.000,00 € Gesamt Museum Ludwig 1.151.000,00 € 150.000,00 € - € 10.000,00 € 565.400,00 € 320.000,00 € 105.600,00 € 1.001.000,00 € Gesamt: 3.131.196,35 € 762.196,35 € 299.500,00 € 32.500,00 € 1.067.400,00 € 824.000,00 € 145.600,00 € 1.923.900,00 € Restbudget 136.985,68 € Anlage 2 Ausstellungsplanung der Museen im 2. Halbjahr 2026
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/VII Vorlagen-Nummer 3556/2025 Freigabedatum 27.01.2026 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sonderausstellungen der Museen 2. Halbjahr 2026 Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung von Mitteln des Sonderaus- stellungsetats für die in Anlage 1 bzw. 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der städtischen Museen ab dem zweiten Halbjahr 2026 unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorge- legt werden. Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2026 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 762.196,35 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermittlung musealer Inhalte. Dies erfolgt schwerpunktmäßig durch Ausstellungsprojekte. Als Aushängeschild der Museen ziehen insbesondere die Ausstellungsprojekte eine zusätzliche Anzahl von Besucher*innen an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie da- her von besonderem Interesse. Zudem strahlen Ausstellungsprojekte auch auf die Daueraus- stellungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Merchandising etc. ab. Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen für alle Museen, exklusive dem Museum Ludwig, betragen insgesamt 1.980.196,35 Euro. Die geplanten Aufwendungen für das Museum Ludwig betragen 1.151.000 Euro. Finanzierung: Mit den genannten Sonderausstellungen (ohne ML) werden zusätzliche Erträge (Drittmit- tel/Sonstige finanzierte Erträge) in Höhe von 1.068.500 Euro erwartet. Zur Ausfinanzierung der Projekte wird daher der allgemeine Sonderausstellungsetat der Museen in Höhe von 911.696,35 Euro - 612.196,35 Euro in 2026 und vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen 299.200 Euro in 2027 - belastet., 3 Für die Sonderausstellung im Museum Ludwig werden zusätzliche Erträge (Drittmittel/Sons- tige finanzierte Erträge) in Höhe von 895.400 Euro erwartet sowie der Sonderausstellungs- etat des Museums Ludwig in Höhe von 105.600 Euro herangezogen. Zur Ausfinanzierung des Ausstellungsprojekts sind aus dem allgemeinen Sonderausstellungsetat Mittel in Höhe von 150.000 Euro vorgesehen, da aus dem Ausstellungsetat des Museums Ludwig bereits 130.000 Euro für Ausstellungen im ersten Halbjahr 2026 einkalkuliert sind. Mit der vorliegenden Vorlage werden daher Mittel aus dem Etat für Sonderausstellungen i. H. v. 762.196,35 Euro gebunden. Aufgrund der restriktiven Haushaltsbewirtschaftung sind je- doch nur 702.524,73 Euro zur Verwendung freigegeben, so dass ein Betrag in Höhe von 59.671,62 € aus dem Budget des Museumsreferates gedeckt werden. Die Ausstellungen beginnend im ersten Halbjahr 2026 wurden vom Rat in seiner Sitzung am 16.12.2025 (3014/2025) beschlossen. Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigte Aufwandsermächtigung in Höhe von 612.196,35 Euro wurde im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnis- plan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen bedarfsgerecht berücksichtigt. Die Mittel wer- den nach Beschlussfassung in die Teilergebnispläne der betreffenden Museen umgeschichtet. Das Dezernat für Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2027 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Um- schichtungen vorsehen, Die zur Finanzierung des Ausstellungsprojekts des Museum Ludwig benötigte Aufwandser- mächtigung in Höhe von 255.600 Euro wurde im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnisplan des Museum Ludwig in der Produktgruppe 0402 - Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 105.600 Euro berücksichtigt. Und im Teilergebnisplan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 150.000 Euro berücksichtigt Die Durchführung von Sonderausstellungen gehört zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit und generiert mediales und in der Folge Publikumsinteresse. Sonderausstellungen dienen mithin dem Strukturerhalt. Vor dem Hintergrund der restriktiven Bewirtschaftungsverfügung vom 18.12.2025 hat das Dezernat für Kunst und Kultur die seitens der Museen angemeldeten Bedarfe aus städtischen Mitteln geprüft. Letztlich konnte seitens der Museumsleitungen der Nachweis erbracht werden, dass den hier in Rede stehenden Ausstellungsprojekten bereits restriktive Planungen zugrunde liegen und weitere Kürzungen die Umsetzung der jeweiligen Ausstellungsprojekte insgesamt gefährden, ggf. zudem in Form und Inhalt reduzierte Ausstel- lungskonzepte den von Drittmittelgeberseite geforderten Mindeststandards nicht entsprechen. Die Erläuterungen und Kalkulationen zu den einzelnen für das 2. Halbjahr 2026 geplanten Ausstellungsprojekten sind der Anlage 1 zu entnehmen; eine zusammenfassende Übersicht der Verwendung des Sonderausstellungsetats 2026 für das 2. Halbjahr 2026 ist als Anlage 2 beigefügt. Dringlichkeitsbegründung: Die Dringlichkeit ergibt sich daraus, dass Sonderausstellungen in ihrer Organisation einen er- heblichen zeitlichen Vorlauf benötigen. Erste Ausstellungen sollen im zweiten Halbjahr 2026 beginnen und die Museen benötigen vor Eingehung vertraglicher Verpflichtungen zeitnah Pla- nungssicherheit. Insbesondere der hohe Abstimmungsbedarf aufgrund der Bewirtschaftungs- verfügung hat dazu geführt, dass die Vorlage nicht fristgerecht eingereicht werden konnte. Anlagen: Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung
Anlage 1 Sonderausstellungen 2. Halbjahr 2026
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Anlage 1 Sonderausstellungsetat 2026 Ausstellungsprojekte der Museen ab dem 2. Halbjahr 2026 Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: Rautenstrauch-Joest-Museum Counter Images Postkarten Laufzeit: April 2027 bis Juli 2027 Die Intervention widmet sich der Postkarte als Massenmedium kolonialer Bildproduktion. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten Postkarten mit exotisierenden und rassifizierenden Darstellungen das europäische Bildgedächtnis. Die Ausstellung zeigt diese koloniale Bildgeschichte und eröffnet zugleich neue Perspektiven: Internationale Künstler*innen und Kollektive wie The Journal und Indigenous Photograph gestalten Postkarten, die tradierte Blickweisen herausfordern und visuelle Diversität stärken. Besucher*innen können die Motive auswählen, im Museum beschriften und mit einer eigens produzierten „Counter Images“-Briefmarke verschicken. Das RJM wird so selbst zum Postamt für Gegenbilder. Ziel ist es, koloniale Stereotype sichtbar zu machen, das Publikum zu aktivieren und neue Bilder in Umlauf zu bringen. Die Laufzeit ist April 2027 bis Ende Juli 2027, mit Höhepunkt im Photoszene-Festival 2027. Zahlende Besucher*innen 5.500 Kosten Architektur/Installation 9.100,00 € Transport/Versicherungen 250,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 11.050,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 20.600,00 € Kosten gesamt 41.000,00 € Erlöse Eintritte (anteilig 2 € p.P.) 11.000,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) Zuschüsse vom Land (beantragt) Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmittel) 7.000,00 € Spenden und sonst. Erlöse Erlöse gesamt 18.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 15.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 8.000,00 € Überschuss/Defizit - € R e t u r n Laufzeit: September 2026 bis Dezember 2026 r e t u r n ist eine interdisziplinäre, zeitgenössische Kunstausstellung, die sich mit dem Thema der Rückkehr auseinandersetzt – zwischen Unmöglichkeit und Notwendigkeit, Erinnerung und Zukunft. Im Zentrum stehen Film- und Medienkunst, Installationen und Musik, die Fragen von Diaspora, Rematriation, Sehnsucht und Futurismen verhandeln. Internationale Künstler*innen wie John Akomfrah, Otobong Nkanga, Kader Attia, Cecilia Vicuna, Zineb Sedira, Tabita Rezaire oder Grada Kilomba aber auch weniger bekannte Künstler*innen wie Rokia Bamba, Myriam Mihindou, Tuli Mekondjo und Studenten der KHM schaffen poetische und politische Räume, in denen Rückkehr nicht als lineares Zurück, sondern als plurales Werden, als kollektive Praxis und als künstlerische Imagination erfahrbar wird. Museum für Angewandte Kunst Köln Fotoausstellung und Preisverleihung zum 75-jährigen Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Fotografie 2026 Laufzeit: Oktober 2026 – Januar 2027 Zahlende Besucher*innen 20.000 Kosten Architektur/Installation 100.000,00 € Transport/Versicherungen 7.500,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 120.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 10.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 40.000,00 € Kosten gesamt 277.500,00 € Erlöse Eintritte (anteilig 4 € p.P.) 80.000,00 € Verkaufserlöse (Katalog 15x500)) 7.500,00 € Zuschüsse vom Land (beantragt) Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmittel) 70.000,00 € Spenden und sonst. Erlöse Erlöse gesamt 157.500,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 120.000,00 € Überschuss/Defizit - € Seit 2010 ist das MAKK regelmäßig ein zentraler Veranstaltungs- und Ausstellungsort für die Fotoszene in Köln. Hierzu gehören exklusiv für das MAKK entwickelte Ausstellungen mit externen Kurator*innen sowie gemeinsam mit Kooperationspartnern wie der Photoszene Köln realisierte (z.B. René Buri, Architekturfotografie Made in China, Norman Seef, Willy Fleckhaus, Horst Baumann, Eric Kessels, 40 Jahre Laif etc.). Zudem war das MAKK in der Vergangenheit mehrfach Festivalzentrum der Photoszene Köln und Austragungsort verschiedener Preisverleihungen (z.B. Jugendfotopreis, Kulturpreis der DGPH). Das MAKK ist Mitglied der DGPH, die ihren Sitz in Köln hat. Das MAKK plant in Zusammenarbeit mit der DGPH anlässlich des 75jährigen Bestehens der Gesellschaft eine Ausstellung zu den Preisträgern der letzten 75 Jahre mit einem vielfältigen Rahmenprogramm zu unterschiedlichen Aspekten der Fotokunst. Die DGPH beteiligt sich an den Kosten, indem Sie als Leistung eine fertig kuratierte und präsentationsfähige Ausstellung bereitstellt sowie die Kosten für die Transporte und Copyrights übernimmt. Außerdem beteiligt sich die DGPH an der Realisierung des Rahmenprogramms. Den Auftakt der Ausstellung bilden die folgenden Preisverleihungen, die zu 100% von der DGPH finanziert werden: Otto-Steinert-Preis Dr. Erich-Salomon-Preis DGPH-Kulturpreis Die DGPH hat sich kurzfristig als Kooperationspartner angeboten, da die große, ursprünglich für die zweite Jahreshälfte 2026 geplante Ausstellung aufgrund der aktuellen schwierigen baulichen Situation des Museums und der damit verbundenen Planungsunsicherheiten und finanziellen Risiken zum vorgesehenen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden kann. Die die Termine für Preisverleihung und Eröffnung finden sich derzeit in der Abstimmung. Die Laufzeit der Ausstellung wird 13 Wochen betragen. Museum für Ostasiatische Kunst Architektur in Ostasien – Jubiläumsausstellung 50 Jahre MOK am Aachener Weiher (AT) Laufzeit: März 2027 – Januar 2028 Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des vom japanischen Star-Architekten Maekawa Kunio (1905–86) konzipierten, 1977 eröffneten Museumsneubaus am Aachener Weiher werden in einer Jubiläumsausstellung die Künste der ostasiatischen Architektur beleuchtet. Vorgestellt werden repräsentative Gebäudetypen, Objektgattungen und Kunstgenres, die sich in unterschiedlichen Epochen durch länderübergreifende wie kulturspezifische Traditionen Ostasiens auszeichnen. Die Architektur Ostasiens bildet hierbei nicht nur einen thematischen Bezugsrahmen; vielmehr stellt die Ausstellung den einzigartigen, denkmalgeschützten Bau des MOK selbst in den Mittelpunkt der Betrachtung: als begehbares, lebendiges Beispiel herausragender modernistischer Baukunst der Nachkriegszeit, östliche und westliche Architekturtraditionen in sich vereinend. Zahlende Besucher*innen 2.000 Kosten Architektur/Installation/Digitorial 5.000,00 € Transport/Versicherungen - € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 17.500,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten (inkl. Bewachung) 55.000,00 € Kosten gesamt 77.500,00 € Erlöse Eintritte 1000 x 5 Euro 1000 x 2,5 Euro 7.500,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen (DGPH) Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 7.500,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 70.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel Überschuss/Defizit - € Museum Schnütgen und Museum für Ostasiatische Kunst „Drachen – Mythos und Wirklichkeit“ Laufzeit: März 2027 bis Juli 2027 Das Museum Schnütgen und das Museum für Ostasiatische Kunst bereiten in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt eine Ausstellung zum Thema „Drachen – Mythos und Wirklichkeit“ vor, die 2026 in Darmstadt und in 2027 Köln zu sehen sein wird. Vorbereitungskosten fallen für die Kölner Station schon 2026 an, weshalb die KuK-Vorlage bereits jetzt eingereicht wird. Seit Jahrtausenden spielen Drachen in der Vorstellungswelt des Menschen eine bedeutende Rolle und sind gerade heute besonders aktuell. In den europäischen Kulturen erscheinen sie wie bedrohliche Raubtiere, als geflügelte Reptilien, welche die Eigenschaften von Schlangen und Vierbeinern kombinieren. Sie können sich auf der Erde, im Wasser und in der Luft bewegen. Helden und Heiligen bieten sie Gelegenheit zum Kampf und Kräftemessen oder zur Überwindung durch Magie und Glauben. Im christlichen Heilsgeschehen, von der Ursünde bis zur Apokalypse, Zahlende Besucher*innen 16.500 Kosten Architektur/Installation 100.000,00 € Transport/Versicherungen 35.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 100.500,00 € Katalog/sonstige Publikationen 55.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 55.000,00 € Kosten gesamt 345.500,00 € Erlöse Eintritte (anteilig 7 € p.P.) 115.500,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) 15.000,00 € Zuschüsse vom Land (beantragt) - € Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmittel) 65.000,00 € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 195.500,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 60.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 90.000,00 € Überschuss/Defizit - € symbolisieren sie das Böse. Zugleich können sie Jugendlichen und Erwachsenen spielerisch als positive Identifikationsbilder dienen. In China, Korea und Japan ist der Drache positiv konnotiert. Mit dem Schöpfungsmythos verbunden, gilt er als kosmische Kraft des Wassers, da er Regen spendet und die Fluten beherrscht. Gemeinsam mit dem den Wind regierenden Tiger hält er die Welt im Gleichgewicht, der Buddhismus hat ihn als Schutzgottheit in sein Pantheon integriert. Als allmächtiges und starkes Wesen ist sein Erscheinen glückverheißend und schützend. Er ist ein Symbol des Kaisers und Zierde militärischer Gegenstände. Bis zur Frühen Neuzeit galten Drachen als echte Tiere und wurden in mythologischen Schriften, Enzyklopädien und Bestiarien als Teil der Schöpfung behandelt. Erst die moderne Naturwissenschaft unterschied sie als fantastische Fabelwesen von wirklichen Tieren. Gleichwohl bringt besonders unsere Popkultur Drachen hervor, die realer erscheinen als je zuvor. Anhand einmaliger Kunstwerke und Naturalien entfaltet die familienfreundliche Ausstellung ein vielfältiges Panorama von der Faszinationskraft, die zu allen Zeiten von diesen magischen Mischwesen ausging. Sie basiert auf den Sammlungen der drei kooperierenden Museen und besonderen Leihgaben aus zahlreichen europäischen Museen und Privatbesitz. Zur Ausstellung gibt es eine Begleitpublikation und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Aus dem städtischen Sonderausstellungsetat sind 2026 aus dem Budget MS 100.000, aus dem MOK 60.000 und 2027 aus dem MS 100.000 gerechnet. Ein Katalog soll durch die Freundeskreise herausgegeben werden und ist deshalb in dieser Kalkulation nicht berücksichtigt. Kölnisches Stadtmuseum Sonderausstellungsplanung Kölnisches Stadtmuseum 2026 ff. Das Kölnische Stadtmuseum ist aktuell in einem Gebäude untergebracht, das weder räumlich noch klimatechnisch als längerfristiger oder dauerhafter Museumsort geeignet ist. Nach nunmehr einem Jahr Erfahrung im laufende Betrieb muss festgestellt werden, dass das KSM im ehemaligen Modehaus Sauer seine Möglichkeiten nicht ausschöpfen und den Bedarfen aus der Stadtgesellschaft nicht gerecht werden kann. Bezogen auf die Sonderausstellungen steht im Interimsgebäude weder eine angemessene Fläche für Sonderausstellungen oder für Veranstaltungen zur Verfügung; lediglich eine Abtrennung im Foyerbereich ermöglicht eine gewisse Kompensation der fehlenden Sonderausstellungsflächen im sog. Open Space- Bereich. Im Interim kann für Sonderausstellungen im Open Space kein Eintritt genommen werden, das geben die Rahmenbedingungen weder inhaltlich noch organisatorisch her. Dem Museumsauftrag als Dritter Ort kann so nicht entsprochen werden. Zahlende Besucher*innen 30.000 Durchschnittseintrittspreis 8,00 € Kosten Architektur/Installation/Digitorial 230.000,00 € Transport/Versicherungen 244.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 115.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 171.000,00 € Kosten gesamt 760.000,00 € Erlöse Eintritte (30.000 Besucher*innen à 8,00 €) 240.000,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land (Antrag) 60.000,00 € Zuschüsse von Sonstigen 60.000,00 € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 360.000,00 € Sonderausstellungsetat MS / MOK 2026 140.000,00 € Sonderausstellungsetat MS / MOK 2027 120.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel 140.000,00 € Überschuss/Defizit - € Das KSM versucht daher den Wegfall des Neubaus der Historischen Mitte als Ort des KSM zu kompensieren. Dazu nutzt das KSM bspw. die vorhandenen Flächen am Standort Zeughausstraße, die auch im Leerstand Kosten verursachen. Diese Flächen entsprechen nicht den Anforderungen an einen Museumsbetrieb, bieten jedoch für kurze Zeit wenigstens eine Ergänzung des Interimsstandortes. Dafür entstehen im Gegenzug zusätzliche Aufwände in der Vorbereitung sowie der Durchführung, bspw. durch Bewachung oder eine allgemein höhere zeitliche Auslastung des Personals. Die Ausstellungen der Jahre 2026 (ff) werden an folgenden Orten stattfinden: 1. Open Space 2. Zeughaus/Alte Wache 3. Spanischer Bau 4. Stadtgebiet Open Space 130 Jahre Film in Köln Laufzeit: September 2026 bis März 2027 1896 erlebte Köln eine wahrhafte Premiere: Am 20. April wurde am Augustinerplatz 12 erstmals in Deutschland ein Programm ausschließlich aus Filmen gegen Eintritt gezeigt. Das Publikum sah mittels des Cinématographe Lumière „lebendige Photographien“ – bewegte Bilder, die eine völlig neue Form der Unterhaltung eröffneten. Von Köln aus trat die Filmvorführung ihren Siegeszug durch Deutschland an. Eine treibende Kraft spielte dabei der Kölner Unternehmer Ludwig Stollwerck, Inhaber der gleichnamigen Schokoladenfabrik. Technikbegeistert und innovationsfreudig sicherte er sich unmittelbar nach der Erfindung des Cinématographe durch die Brüder Lumière die deutschen Nutzungsrechte. Bereits am 23. Mai 1896 konnten die Kölnerinnen und Kölner die ersten Filmaufnahmen ihrer eigenen Stadt auf der Leinwand betrachten – darunter Szenen wie „Am Kölner Dom nach dem Hauptgottesdienst“ oder „Die Ankunft des Zuges“. Zwar dauerten die Filmstreifen weniger als eine Minute, die Bilder waren unscharf und flackerten, doch das Publikum war fasziniert von der Lebendigkeit und Unmittelbarkeit der neuen Kunstform. 2026 jährt sich dieses filmhistorische Ereignis zum 130. Mal. Mit der Ausstellung erinnert das Kölnische Stadtmuseum an die erste öffentliche Filmvorführung in Deutschland und würdigt Köln als Ausgangpunkt einer Erfolgsgeschichte, die die Filmhistorie und das kulturelle Leben bis heute prägt. Die Ausstellung ist mehrjährig und läuft hälftig in das Jahr 2027. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist die grundsätzliche Zustimmung zur entsprechenden Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat sowohl für 2026 als auch 2027 notwendig, um die Planungen beginnen bzw. die Durchführung nicht abbrechen zu müssen. Der entsprechende Passus zu Finanzierung und Haushaltsvorbehalt findet sich in der Beschlussvorlage. Nachfolgend sind die Bedarfe anteilig auf die Haushaltsjahre aufgeschlüsselt. Über Grenzen. 75 Jahre Kölner Städtepartnerschaften Laufzeit: März 2027 - August 2027 Köln ist eine internationale Stadt. Und Köln ist international vernetzt. Heute hat die Metropole am Rhein 23 Städtepartnerschaften, und es kommen immer wieder neue hinzu. Die Partnerschaften sind ein wichtiges Standbein für den internationalen Austausch, für gegenseitige Unterstützung und immer auch ein Zeichen für Völkerverständigung, Solidarität und Frieden. Getragen werden die Partnerschaften insbesondere von engagierten Mitgliedern in den zugehörigen Partnerschaftsvereinen. Doch welche Gründe gibt und gab es eigentlich für den Aufbau einzelner Partnerschaften? Was ist das Besondere an der Ringpartnerschaft und was verbindet Köln mit Städten wie Liverpool, Dnipro, Kyoto oder Tel Aviv? Die Jahresbedarf 2026 2027 Gesamt Zahlende Besucher*innen 0 0 0 Kosten Architektur/Installation/Digitorial 15.000,00 € - € 15.000,00 € Transport/Versicherungen 1.500,00 € - € 1.500,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 7.000,00 € 2.500,00 € 9.500,00 € Katalog/sonstige Publikationen 1.000,00 € 2.000,00 € 3.000,00 € Durchführung/Bewachung 7.500,00 € 7.500,00 € 15.000,00 € Kosten gesamt 32.000,00 € 12.000,00 € 44.000,00 € Erlöse Eintritte - € - € - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € - € - € Zuschüsse vom Land - € - € Zuschüsse von Sonstigen - € - € Spenden und sonst. Erlöse 5.000,00 € 5.000,00 € 10.000,00 € Erlöse gesamt 5.000,00 € 5.000,00 € 10.000,00 € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2026 27.000,00 € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2027 7.000,00 € Überschuss/Defizit - € - € - € 34.000,00 € Ausstellung im Open Space des Kölnischen Stadtmuseums, die in Zusammenarbeit mit Europa und Internationales entsteht, liefert Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Sie wirft einen Blick auf die spannende Geschichte der Kölner Städtepartnerschaften, die 2027 vor 75 Jahren mit dem Partnerschaftsvertrag zwischen Köln und Liverpool begann. Das Begleitprogramm sorgt für die Beteiligung nicht nur der Städtepartnerschaftsvereine, sondern auch anderer Gruppen und bringt den Kölner*innen die Städte auf allen Teilen der Erde mit ihren Eigenheiten, Bräuchen und Gemeinsamkeiten nicht zuletzt auch kulinarisch näher. Das Thema eignet sich besonders auch für die kindgerechte Vermittlung, weshalb Familien, Schulklassen und Kindergärten durch besondere Programme und Angebote speziell angesprochen werden sollen. Die Ausstellung selbst wird im Frühjahr 2027 eröffnet, allerdings muss mit der Vorbereitung bereits in 2026 begonnen werden. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist die grundsätzliche Zustimmung zur entsprechenden Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat sowohl für 2026 als auch 2027 notwendig, um die Planungen beginnen bzw. die Durchführung nicht abbrechen zu müssen. Der entsprechende Passus zu Finanzierung und Haushaltsvorbehalt findet sich in der Beschlussvorlage. Nachfolgend sind die Bedarfe anteilig auf die Haushaltsjahre aufgeschlüsselt. Jahresbedarf 2026 2027 Gesamt Zahlende Besucher*innen 0 0 0 Kosten Architektur/Installation/Digitorial 7.000,00 € 7.000,00 € 14.000,00 € Transport/Versicherungen - € 1.000,00 € 1.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik - € 8.000,00 € 8.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € 500,00 € 500,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten - € 15.000,00 € 15.000,00 € Kosten gesamt 7.000,00 € 31.500,00 € 38.500,00 € Erlöse Eintritte - € - € - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € - € - € Zuschüsse vom Land - € - € - € Zuschüsse von Sonstigen - € 7.500,00 € 7.500,00 € Spenden und sonst. Erlöse - € 2.500,00 € 2.500,00 € Erlöse gesamt - € 10.000,00 € 10.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 7.000,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 21.500,00 € Überschuss/Defizit p.a. - € - € - € 28.500,00 € Zeughaus/Alte Wache Kölner Köpfe. Die Lichtbildkünstlerin Elsbeth Gropp (Arbeitstitel) Laufzeit: Mai 2027 - Juli 2027 Anlässlich des Photoszene-Festivals 2027 bringt das Kölnische Stadtmuseum eine fast in Vergessenheit geratene, bedeutende Akteurin der Kölner Fotografie- geschichte ans Licht der Öffentlichkeit. Elsbeth Gropp (1885–1974) machte sich bereits 1915 als Portrait-Fotografin mit einem eigenen Studio in der Kölner Gereonstraße selbstständig. Ihr einfühlsamer und malerischer Stil bescherte ihr einen herausragenden Ruf. In der Nachkriegszeit und bis in die 1960er-Jahre war Gropp die Fotografin der Kölner Gesellschaft. Wichtige Akteure aus Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur ließen sich von ihr porträtieren, darunter auch der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer oder die Frauenrechtlerinnen Alice Neven DuMont und Asta Brügelmann. Das Kölnische Stadtmuseum besitzt den größten erhaltenen Bestand an Original-Fotoabzügen der Künstlerin. Gropp nutzte ihren Erfolg zudem, um sich der Förderung insbesondere des weiblichen Nachwuchses in ihrem Fach zu widmen. Ihren Einfluss auf die jüngere Generation von Fotografinnen, zugleich Stilprägung und Empowerment, kann das Kölnische Stadtmuseum anhand ausgewählter Beispiele aus dem eigenen Sammlungsbestand hervorragend zeigen. Aus heutiger Sicht sind die Original-Abzüge auch deshalb besonders spannend, weil sie oft noch von Hand ausgeführte Überarbeitungen aufweisen, die mit der heute gängigen Praxis der digitalen Bildbearbeitung vergleichbar sind. Angesichts der Diskurse über idealisierte (Selbst-) Darstellungen und Schönheitsideale in den sozialen Medien erhalten die historischen Bilder einen starken Gegenwartsbezug. Damit eignet sich die Ausstellung insbesondere für didaktische Mitmach- Angebote, die ein jugendliches Publikum ansprechen. Die Ausstellung selbst wird im Mai 2027 eröffnet, allerdings muss bei einer Ausstellung dieser Größenordnung mit der Vorbereitung bereits in 2026 begonnen werden. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist die grundsätzliche Zustimmung zur entsprechenden Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat sowohl für 2026 als auch 2027 notwendig, um die Planungen beginnen bzw. die Durchführung nicht abbrechen zu müssen. Der entsprechende Passus zu Finanzierung und Haushaltsvorbehalt findet sich in der Beschlussvorlage. Nachfolgend sind die Bedarfe anteilig auf die Haushaltsjahre aufgeschlüsselt. Stadtgebiet Tag des offenen Denkmals Laufzeit: 13.September 2026 Viele Kölner Denkmäler sind normalerweise nicht oder nur teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Dies ändert sich jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals. Auch 2025 werden an über 150 Orten mehr als 500 Veranstaltungen zu Denkmälern der Stadt angeboten und in der Regel von über 20.000 Gästen wahrgenommen. Gezeigt werden öffentliche Bauwerke und Kleindenkmäler, Siedlungen und privater Wohnungsbau, Industriearchitektur und Grünanlagen, Verkehrsbauwerke und archäologische Funde, Dom, Kirchen und Dorfkapellen, viele hunderte Jahre Altes wie auch Architektur des 20. Jahrhunderts. Vieles davon ist nur dank eines umfangreichen bürgerschaftlichen Engagements zugänglich. Die Veranstaltung unter Federführung des Kölnischen Stadtmuseums dient der engeren Verzahnung des baukulturellen Erbes mit den stadthistorischen Themen, wie sie im Kontext einer stärkeren Vernetzung der historischen Museen erfolgen soll. Jahresbedarf 2026 2027 Gesamt Zahlende Besucher*innen 0 10.000 10.000 Kosten Architektur/Installation/Digitorial 15.000,00 € 55.000,00 € 70.000,00 € Transporte/ Versicherungen - € 5.000,00 € 5.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000,00 € 15.000,00 € 25.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen - € - € - € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 48.000,00 € 53.000,00 € 101.000,00 € Kosten gesamt 73.000,00 € 128.000,00 € 201.000,00 € Erlöse Eintritte - € 50.000,00 € 50.000,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € - € Zuschüsse vom Land 30.000,00 € - € 30.000,00 € Zuschüsse von Sonstigen - € - € Spenden und sonst. Erlöse - € 5.000,00 € 5.000,00 € Erlöse gesamt 30.000,00 € 55.000,00 € 85.000,00 € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2026 43.000,00 € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2027 73.000,00 € Überschuss/Defizit - € - € - € 116.000,00 € Museum Ludwig 50. Jubiläum Museum Ludwig Im Februar 1976 setzten das Aachener Ehepaar Peter und Irene Ludwig gemeinsam mit der Stadt Köln ein Zeichen von bemerkenswerter Weitsicht: Die Schenkung von 350 Werken moderner Kunst an die Stadt und der Bau eines eigenen Museums für die Kunst des 20. Jahrhunderts legten den Grundstein für das Museum Ludwig. Seither hat sich das Haus zu einer international renommierten Adresse für moderne und zeitgenössische Kunst entwickelt – offen, diskursfreudig und mit einem festen Platz im kulturellen Leben Nordrhein-Westfalens. Im Jahr 2026 feiert das Museum Ludwig in Köln sein 50-jähriges Bestehen. Heute umfasst die Sammlung unter anderem Europas umfangreichste Pop Art-Kollektion, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der bedeutendsten Sammlungen zum deutschen Expressionismus sowie eine exzellente Sammlung zur Geschichte der Fotografie. Es gehört zu den meistbesuchten Kunstmuseen in Nordrhein- Westfalen, besitzt internationale Strahlkraft und hat sich seit seiner Gründung als Zahlende Besucher*innen 0 Kosten Architektur/Installation/Digitorial - € Transport/Versicherungen - € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 5.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € Kosten gesamt 15.000,00 € Erlöse Eintritte - € Verkaufserlöse (Katalog etc.) - € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen - € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt - € Bedarf aus Sonderausstellungsetat 15.000,00 € Überschuss/Defizit - € zentrale Plattform für künstlerische Vielfalt, gesellschaftliche Diskurse und internationale Perspektiven etabliert. Das Jubiläumsjahr nimmt diese Geschichte zum Anlass, um gleichzeitig zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen. Zwei große Sonderausstellungen prägen das Programm: Yayoi Kusama im Frühjahr und Along the Color Line - Perspektiven einer Transatlantischen Moderne im Herbst. Beide Projekte greifen zentrale Fragen unserer Zeit auf und stehen exemplarisch für die Offenheit, mit der sich das Museum seiner Sammlung, ihren Lücken und neuen Blickwinkeln widmet. Along the Color Line – Perspektiven einer Transatlantischen Moderne Laufzeit : 03.10.2026 - 07.03.2027 Die Sonderausstellung Along the Color Line – Perspektiven einer Transatlantischen Moderne zeigt, wie sich moderne Kunst in verschiedenen Gemeinschaften entwickelte und beleuchtet dabei den transkulturellen Austausch zwischen Europa und Amerika – aus der Perspektive von Künstler*innen der globalen schwarzen Diaspora. Von der Harlem Renaissance in den USA bis zur Négritude in Europa zeigt die Ausstellung, wie diese Bewegungen die globale (Kunst-)Geschichte geprägt haben und welchen Einfluss sie bis heute auf zeitgenössische Künstler*innen haben. Die einzigartige Sammlung des Museum Ludwig bildet dabei den Ausgangspunkt der Ausstellung, da sie bedeutende Werke der europäischen Moderne und der US- amerikanischen Postmoderne vereint und im Rahmen der Sonderausstellung auf Schnittmengen und Zusammenhänge beider Sammlungsbereiche sichtbar macht. Die dabei eingenommenen Perspektiven laden darüber hinaus vielmehr die Besucher*innen dazu ein, den gesellschaftlichen Stellenwert von kultureller Identität, Gemeinschaft und Zugehörigkeit zu reflektieren und über die Relevanz kreativer Lösungen für das Leben mit und zwischen unterschiedlichen Kulturen nachzudenken – damals wie heute. Die Ausstellung zum 50. Jubiläum des Museum Ludwig leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der kunst- und kulturhistorischen Forschung. Sie reagiert auf Leerstellen in der musealen Repräsentation nicht-europäischer, insbesondere afrodiasporischer Künstler*innen der Moderne, die in deutschen und europäischen Sammlungen unterrepräsentiert sind. Eine Erhebung im Rahmen der Jubiläumsausstellung Wir nennen es Ludwig (2016) zeigte, dass nur 11 % der Künstlerinnen in der Sammlung des Museum Ludwig BIPoC sind, wobei diese fast ausschließlich im Bereich der Gegenwartskunst vertreten sind. Ziel ist es, bislang marginalisierte Narrative in den kunsthistorischen Diskurs einzubringen und dabei die ästhetischen sowie gesellschaftspolitischen Beiträge von Künstler*innen sichtbar zu machen, deren Werke im Spannungsfeld von Migration, Identität und kultureller Selbstbehauptung entstanden sind. Bewegungen wie die Harlem Renaissance (ca. 1920–1930) und Négritude (ab den 1930er Jahren) werden nicht nur als kulturelle Phänomene verstanden, sondern auch als Teil eines transatlantischen künstlerischen Austauschs, der in der Ausstellung kontextualisiert wird. Durch die Verknüpfung dieser Strömungen mit der rheinländischen Geschichte – etwa durch historische Aufenthalte afrodiasporischer Künstler*innen oder afroamerikanischer Soldaten in der Rheinregion (z.B. „Schwarze Schmach“) – wird deutlich, dass Fragen von Migration, Identität und kultureller Zugehörigkeit nicht nur globale Phänomene sind, sondern auch lokal greifbar und erinnerungskulturell relevant. Regionale Bezüge, wie die Werke von Mildred Thompson (die in den 1960er Jahren in Düren lebte und an der Howard University studierte), verleihen der Ausstellung eine starke lokale Verankerung. Gleichzeitig steht sie im Austausch mit Institutionen wie der Howard University in Washington, D.C., deren Kunstsammlung zentrale Leihgaben zur Verfügung stellt. Diese Kooperation stärkt den internationalen Dialog und trägt zur globalen Sichtbarkeit deutscher Kunst- und Kulturpraxis bei. Die Ausstellung fördert eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit Themen wie Teilhabe, Repräsentation, Migration und Erinnerungskultur. Sie verbindet regionale Geschichte mit einem internationalen Diskurs und zeigt, wie diese Themen sowohl lokal als auch global relevant sind. In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung sendet sie ein starkes Signal und bietet sowohl historische als auch zeitgenössische Beispiele für kulturelle Vielfalt, historische Verantwortung und internationale Zusammenarbeit. Zahlende Besucher*innen 160.000 Kosten Architektur/Installation/Digitorial 155.000,00 € Transport/Versicherungen 416.000,00 € Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 200.000,00 € Katalog/sonstige Publikationen 60.000,00 € Vorbereitungs- und Durchführungskosten 320.000,00 € Kosten gesamt 1.151.000,00 € Erlöse Eintritte 320.000,00 € Verkaufserlöse (Katalog etc.) 10.000,00 € Zuschüsse vom Land - € Zuschüsse von Sonstigen (beantragte Drittmittel) 310.400,00 € Spenden und sonst. Erlöse - € Erlöse gesamt 640.400,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 105.600,00 € Mittel aus Sonderausstellungsetat Dez VII 150.000,00 € Mittel aus Zusagen Drittmittel 255.000,00 € Überschuss/Defizit - € Kunst- und Museumsbibliothek Rheinisches Bildarchiv Laufzeit: April 2027 – Oktober 2027 A) Gesamtkonzept „100 Jahre RBA“ Am 1. Mai 1926 wurde mit Joseph Boymann der erste Leiter des Rheinischen Bildarchivs eingestellt. Somit markiert dieses Datum die Geburtsstunde des ersten Fotoarchivs der Stadt Köln, die sich im Jahr 2026 zum 100. Mal jährt. Das Jubiläumsjahr des Rheinischen Bildarchivs soll im Verlauf der beiden Jahre 2026/2027 in drei Veranstaltungsformaten gewürdigt und sichtbar gemacht werden. Als Auftakt erfolgt am 30. April 2026 ein Festakt in der Ausstellungsfläche des Hist. Archivs mit Rhein. Aufgrund der Haushaltssperre wird die ursprünglich geplante parallele Ausstellungseröffnung in der Ausstellungsfläche des Archivs auf April 2027 verlegt und somit auf das Ende des Jubiläumsjahres verschoben. Als Überbrückung bis zur eigentlichen EÖ sollen ab Mai 2026 in einer Art Countdown monatlich stattfindende wechselnde Foto-Workshops die Jubiläumsschau annoncieren. Sie reichen von praktischen Workshops im Fotolabor des RBA bis hin zu Fotospaziergängen mit den Fotograf:innen der FotoMedienWerkstatt. Damit wollen wir zweierlei Dinge erreichen: Einerseits die Entwicklung eines regulären kreativen Workshopangebots am RBA, das innerhalb der Museumslandschaft Kölns eine inhaltliche (fotografische) Lücke schließt. Andererseits die Ansprache und Bindung eines größeren Publikums, das das Archiv und Bildarchiv auch als offenen Ort einer kreativen Praxis und eines kreativen Inputs kennenlernt. Im Zentrum des Jubiläumsjahres stehen weiterhin eine Kernausstellung am Eifelwall, die die Geschichte, Bestände und Arbeitsweise des RBA behandelt. Sowie mindestens zwei Satellitenausstellungen, die den öffentlichen Raum bespielen. Auf diese Weise kann das RBA als das „visuelle Gedächtnis der Stadt“ für ein großes Publikum niedrigschwellig sichtbar gemacht werden. Eine digitale Ausstellung (bei der DDB), wie sie bereits zur Praxis des RBA gehört, wird ebenfalls angestrebt, vor allem um die beide Ausstellungsebenen durch ein digitales Mapping zusammen zu führen und die Wirkungsorte des RBA in Köln rein digital zugänglich zu machen. Sonderausstellung Laufzeit SEA 2026 Künstlerbücher von Rolf Lock 11.09.2026 - 25.10.2026 3.000,00 € Ausstellung KMB auf Art Cologne November 3.000,00 € Stofmusterbücher in der KMB 30.10.2026-Mitte Januar 2027 4.000,00 € Gesamtbedarf 10.000,00 € Zum Ende der Ausstellungsdauer soll im Archiv als Abschlussveranstaltung ein wissenschaftliches Symposium in Kooperation mit anderen Bildarchiven (Arbeitskreis Deutscher Bildarchive und Fototheken) und der Deutschen Gesellschaft für Fotografie (DGPH) stattfinden und sich der Arbeit und Bedeutung von Bildarchiven für die Gesellschaft und Kulturlandschaft widmen. Absprachen zum Symposium fanden bereits sowohl mit dem AKBF als auch der DGPH statt und stießen auf große Zustimmung. B) Sonderausstellung im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv: „100 Jahre RBA“, Laufzeit April 2027 – Oktober 2027 Die Hauptausstellung in der Ausstellungsfläche des Archivs am Eifelwall umfasst drei Themenblöcke: 1. Die Geschichte des RBA, die anhand einer grafischen Aufarbeitung und durch historische Objekte der (Innovations-)Geschichte der Fotografie gegenübergestellt wird. In zwei Erzählsträngen, die miteinander verbunden sind, skizziert dieser Block einführend die einzelnen Entwicklungsetappen des RBA, die jeweils auch in Korrespondenz zur insbesondere technischen Entwicklungsgeschichte des Mediums Fotografie zu betrachten ist. 2. Die archivischen Bestände des RBA, die nach Genres sortiert werden und einen motivischen Querschnitt durch den Bildbestand des RBA präsentieren – ebenso wie durch die visuelle Repräsentation der Stadt Köln, ihrer Geschichte und teilweise des Rheinlandes. Zu den einzelnen Genres zählen u.a. das Porträt, die Architektur- und Landschaftsfotografie, Werbe- und Modefotografie, Reportage und zum Schluss die Kunstdokumentation der FotoMedienWerkstatt des RBA. Gerade in diesem Bereich soll insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen dem RBA und den Museen der Stadt, als deren Dienstleister das RBA arbeitet, verdeutlicht werden. Die einzelnen Genres präsentieren in einer Bilderschau sowohl die Highlights aus den Beständen (Chargesheimer, Schmölz, Kreyenkamp, usw.) als auch bisher unbekannte einzelne Bilder oder Bildserien. Sie stehen stellvertretend für das Sammlungs- bzw. Überlieferungsprofil des RBA, ebenso wie für die Materialvielfalt der Bestände. Die Bilder sollen sowohl im Original als auch als Reproduktionen, die anzufertigen sind, ausgestellt werden. Zugleich greifen die jeweiligen Unterkapitel genretypische fotohistorische oder medienspezifische Aspekte auf, um so auf die Komplexität des Mediums Fotografie zu verweisen, die auch in der Bearbeitung von Fotobeständen in einem Bildarchiv zum Tragen kommt. 3. Die Arbeitsweise des RBA, die in einem didaktisch angelegten Parcours anhand einer grafischen Aufarbeitung und durch Originalobjekte den „Weg des Bildes“ in einem Bildarchiv vermitteln soll. Also den Weg von der Übernahme von fotohistorischem Material über mehrere Bearbeitungsschritte (Umverpackung, Erschließung, etc.) hin bis zur digitalen Repräsentation auf der Bilddatenbank Kulturelles Erbe Köln. Dazu zählt auch erneut die Arbeit der FotoMedienWerkstatt, hier insbesondere die Labortätigkeiten mit dem analogen Bildmaterial. In einer Videoinstallation sollen abschließend mehrere Personen zu Wort kommen, die regelmäßig mit dem RBA zusammenarbeiten und aus ihrer jeweiligen Perspektive von der Arbeit mit und am Fotomaterial berichten, um so zum Ende die Perspektive auf die Fotografie erneut zu weiten. Dazu zählen Kurator:innen, Autor:innen, Forschende und Fotograf:innen. Zugesagt haben bereits Volker Hille (KSM), die Autorin Katja Hoffmann und der Fotograf Eusebius Wirdeier. C) Satellitenausstellungen im öffentlichen Raum Im Kontrast zur Überblicksausstellung im Archiv beziehen sich die Satellitenausstellungen explizit auf die Fotograf:innen aus den Beständen des RBAs und somit auf die Fotografiegrößen der Stadt. Oder sie greifen einzelne historisch herausragende Fotodokumentationen auf, wie die Einbringung des „Decke Pitter“, der Petersglocke im Kölner Dom. Die unterschiedlichen Präsentationen im öffentlichen Raum können so pointierte Bezugnahme zu ihren Ausstellungsorten nehmen, wie beispielweise dem L.-Fritz-Gruber-Platz und dem Kölner Rathaus. Die Satellitenausstellungen funktionieren damit wie eine Standortbestimmung der Kölner Fotogeschichte und bilden gleichzeitig visuelle Ankerpunkte für das fotohistorische Gedächtnis der Stadt Köln, das im RBA aufbewahrt wird. Rahmenprogramm: Als Begleitprogramm sollen neben den üblichen Vermittlungsangeboten (Ausstellungs- und Archivführungen) insbesondere kreative Workshop-Formate angeboten werden, in denen Teilnehmende verschiedene Spielarten der analogen Fotografie kennenlernen können. Denkbar sind Cyanotypie-Kurse, Lochkamera- Aufnahmen, Polaroid-Workshops und weiteres mehr. Ebenso ist eine kurze Filmreihe geplant, die sich mit der Fotografie im Film oder der Fotografiegeschichte Kölns beschäftigt. Alle Veranstaltungen können im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv abgehalten werden.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3556/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 27.01.2026
- Erstellt
- 12.12.2025 10:46