Mandari Insight

3556/2025

Sonderausstellungen der Museen 2. Halbjahr 2026

Beschlussvorlage Ausschuss 27.01.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 29.01.2026, TOP 5.1

Anlage 3 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Anlage 2 Sonderausstellungen 2. Halbjahr 2026

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1 Sonderausstellungen 2. Halbjahr 2026

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Anlage 3 Öffentlichkeitsbeteiligung

850 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie 
bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
Für die Sonderausstellungen der Museen ist grundsätzlich keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. 
 
 
Kontakt 
OB/1 Büro des Oberbürgermeisters 
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 31122 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Anlage 2 Sonderausstellungen 2. Halbjahr 2026

4606 Zeichen

Ausstellungen der Museen Laufzeit Kosten Mittel aus 
Sonderausstellungsetat 2026
Mittel aus 
Sonderausstellungsetat  2027 Verkaufserlöse Erlöse Drittmittel Eintritte Mittel aus 
eigenem Budget Summe Erträge
Rautenstrauch-Joest-Museum
Counter Images Postkarten April 2027 - Juli 2027 41.000,00 €       15.000,00 €                  8.000,00 €                    -  €               7.000,00 €         11.000,00 €       -  €                  18.000,00 €       
Return September 2026 - Dezember 2026 277.500,00 €     120.000,00 €                -  €                             7.500,00 €      70.000,00 €       80.000,00 €       -  €                  157.500,00 €     
Museum für Angewandte Kunst Köln
75-jährigen Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Fotografie (DGPH) 2026 Oktober 2026 bis Januar 2027 77.500,00 €       70.000,00 €                  -  €                             -  €               -  €                  7.500,00 €         -  €                  7.500,00 €         
Museum für Ostasiatische Kunst
Architektur in Ostasien - Jubiläumsausstellung 50 Jahre MOK am Aachener Weiher März 2027 - Januar 2028 345.500,00 €     60.000,00 €                  90.000,00 €                  15.000,00 €     65.000,00 €       115.500,00 € -  €                  195.500,00 €     
Museum Schnütgen & Museum für Ostasiatische Kunst
Drachen - Mythos und Wirklichkeit März 2027 - Juli 2027 760.000,00 €     160.000,00 €                100.000,00 €                 -  €               260.000,00 €     240.000,00 €     -  €                  500.000,00 €     
Kölnisches Stadtmuseum
Open Space 130 Jahre Film in Köln September 2026 - März 2027 44.000,00 €       27.000,00 €                  7.000,00 €                    -  €               10.000,00 €       -  €                  -  €                  10.000,00 €       
Open Space Über Grenzen. 75 Jahre Kölner Städtepartnerschaften März 2027 - August 2027 38.500,00 €       7.000,00 €                    21.500,00 €                  -  €               10.000,00 €       -  €                  -  €                  10.000,00 €       
Kölner Köpfe. Die Lichtbildkünstlerin Elsbeth Gropp Mai 2027 - Juli 2027 201.000,00 €     43.000,00 €                  73.000,00 €                  -  €               35.000,00 €       50.000,00 €       -  €                  85.000,00 €       
Tag des offenen Denkmals 13.09.2026 101.000,00 €     66.000,00 €                  -  €                             -  €               35.000,00 €       -  €                  -  €                  35.000,00 €       
Kunst und Museumsbibliothek
Künstlerbücher von Rolf Lock September 2026 - Oktober 2026 3.000,00 €         3.000,00 €                    -  €                             -  €               -  €                  -  €                  -  €                  -  €                  
Ausstellung KMB auf Art Cologne November 26 3.000,00 €         3.000,00 €                    -  €                             -  €               -  €                  -  €                  -  €                  -  €                  
Stoffmusterbücher in der KMB Oktober 2026 - Januar 2027 4.000,00 €         4.000,00 €                    -  €                             -  €               -  €                  -  €                  -  €                  -  €                  
Rheinisches Bildarchiv
100 Jahre Rheinisches Bildarchiv April 2027 bis Oktober 2027 84.196,35 €       34.196,35 €                  -  €                             -  €               10.000,00 €       -  €                  40.000,00 €       50.000,00 €       
Gesamtergebnis Museen(exkl. Museum Ludwig) 1.980.196,35 €   612.196,35 €                299.500,00 €                 22.500,00 €     502.000,00 €     504.000,00 €     40.000,00 €       1.068.500,00 €   
Budget Sonderetat 2. Halbjahr 2026 899.182,03 €                
Differenz/verbleibender Überschüss 286.985,68 €                
Museum Ludwig
Along the Color Line - Perspektiven einer Transatlantischen Moderne Oktober 2026 - März 2027 1.151.000,00 €   150.000,00 €                -  €                             10.000,00 €     565.400,00 €     320.000,00 €     105.600,00 €     1.001.000,00 €   
Gesamt Museum Ludwig 1.151.000,00 €   150.000,00 €                -  €                             10.000,00 €     565.400,00 €     320.000,00 €     105.600,00 €     1.001.000,00 €   
Gesamt: 3.131.196,35 €   762.196,35 €                299.500,00 €                 32.500,00 €     1.067.400,00 €   824.000,00 €     145.600,00 €     1.923.900,00 €   
Restbudget 136.985,68 €                
 Anlage 2 Ausstellungsplanung der Museen im 2. Halbjahr 2026

Beschlussvorlage Ausschuss

6744 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII 
 
Vorlagen-Nummer 
 3556/2025 
Freigabedatum 
27.01.2026  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Sonderausstellungen der Museen 2. Halbjahr 2026  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung von Mitteln des Sonderaus-
stellungsetats für die in Anlage 1 bzw. 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der städtischen 
Museen ab dem zweiten Halbjahr 2026 unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen 
Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen 
von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorge-
legt werden. 
 
 
 
 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2026

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  762.196,35 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die 
Vermittlung musealer Inhalte. Dies erfolgt schwerpunktmäßig durch Ausstellungsprojekte. Als 
Aushängeschild der Museen ziehen insbesondere die Ausstellungsprojekte eine zusätzliche 
Anzahl von Besucher*innen an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie da-
her von besonderem Interesse. Zudem strahlen Ausstellungsprojekte auch auf die Daueraus-
stellungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Merchandising etc. ab. 
 
Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen für alle Museen, exklusive dem 
Museum Ludwig, betragen insgesamt 1.980.196,35 Euro. Die geplanten Aufwendungen für 
das Museum Ludwig betragen 1.151.000 Euro. 
 
Finanzierung: 
 
Mit den genannten Sonderausstellungen (ohne ML) werden zusätzliche Erträge (Drittmit-
tel/Sonstige finanzierte Erträge) in Höhe von 1.068.500 Euro erwartet. Zur Ausfinanzierung 
der Projekte wird daher der allgemeine Sonderausstellungsetat der Museen in Höhe von 
911.696,35 Euro - 612.196,35 Euro in 2026 und vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen 
Voraussetzungen 299.200 Euro in 2027 - belastet.,

3 
 
Für die Sonderausstellung im Museum Ludwig werden zusätzliche Erträge  (Drittmittel/Sons-
tige finanzierte Erträge) in Höhe von 895.400 Euro erwartet sowie der Sonderausstellungs-
etat des Museums Ludwig in Höhe von 105.600 Euro herangezogen. Zur Ausfinanzierung des 
Ausstellungsprojekts sind aus dem allgemeinen Sonderausstellungsetat Mittel in Höhe von 
150.000 Euro vorgesehen, da aus dem Ausstellungsetat des Museums Ludwig bereits 
130.000 Euro für Ausstellungen im ersten Halbjahr 2026 einkalkuliert sind. 
 
Mit der vorliegenden Vorlage werden daher Mittel aus dem Etat für Sonderausstellungen i. H. 
v. 762.196,35 Euro gebunden.  Aufgrund der restriktiven Haushaltsbewirtschaftung sind je-
doch nur 702.524,73 Euro zur Verwendung freigegeben, so dass ein Betrag in Höhe von 
59.671,62 € aus dem Budget des Museumsreferates gedeckt werden. 
Die Ausstellungen beginnend im ersten Halbjahr 2026 wurden vom Rat in seiner Sitzung am 
16.12.2025 (3014/2025) beschlossen. 
Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigte Aufwandsermächtigung in Höhe von 
612.196,35 Euro wurde im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnis-
plan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen bedarfsgerecht berücksichtigt. Die Mittel wer-
den nach Beschlussfassung in die Teilergebnispläne der betreffenden Museen umgeschichtet. 
Das Dezernat für Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 
2027 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Um-
schichtungen vorsehen, 
 
Die zur Finanzierung des Ausstellungsprojekts des Museum Ludwig benötigte Aufwandser-
mächtigung in Höhe von 255.600 Euro wurde im Haushaltsplan 2025/2026 im Haushaltsjahr 
2026 im Teilergebnisplan des Museum Ludwig in der Produktgruppe 0402 - Museum Ludwig, 
Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 105.600 Euro 
berücksichtigt. Und im Teilergebnisplan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - 
Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe 
von 150.000 Euro berücksichtigt 
 
Die Durchführung von Sonderausstellungen gehört zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit 
und generiert mediales und in der Folge Publikumsinteresse. Sonderausstellungen dienen 
mithin dem Strukturerhalt. Vor dem Hintergrund der restriktiven Bewirtschaftungsverfügung 
vom 18.12.2025 hat das Dezernat für Kunst und Kultur die seitens der Museen angemeldeten 
Bedarfe aus städtischen Mitteln geprüft. Letztlich konnte seitens der Museumsleitungen der 
Nachweis erbracht werden, dass den hier in Rede stehenden Ausstellungsprojekten bereits 
restriktive Planungen zugrunde liegen und weitere Kürzungen die Umsetzung der jeweiligen 
Ausstellungsprojekte insgesamt gefährden, ggf. zudem in Form und Inhalt reduzierte Ausstel-
lungskonzepte den von Drittmittelgeberseite geforderten Mindeststandards nicht entsprechen.  
 
Die Erläuterungen und Kalkulationen zu den einzelnen für das 2. Halbjahr 2026 geplanten 
Ausstellungsprojekten sind der Anlage 1 zu entnehmen; eine zusammenfassende Übersicht 
der Verwendung des Sonderausstellungsetats 2026 für das 2. Halbjahr 2026 ist als Anlage 2 
beigefügt.  
 
Dringlichkeitsbegründung: 
 
Die Dringlichkeit ergibt sich daraus, dass Sonderausstellungen in ihrer Organisation einen er-
heblichen zeitlichen Vorlauf benötigen. Erste Ausstellungen sollen im zweiten Halbjahr 2026 
beginnen und die Museen benötigen vor Eingehung vertraglicher Verpflichtungen zeitnah Pla-
nungssicherheit. Insbesondere der hohe Abstimmungsbedarf aufgrund der Bewirtschaftungs-
verfügung hat dazu geführt, dass die Vorlage nicht fristgerecht eingereicht werden konnte. 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen 
Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung

Anlage 1 Sonderausstellungen 2. Halbjahr 2026

38297 Zeichen

Anlage 1 Sonderausstellungsetat 2026 
 
Ausstellungsprojekte der Museen ab dem 2. Halbjahr 2026 
 
Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Counter Images Postkarten 
 
Laufzeit: April 2027 bis Juli 2027 
 
Die Intervention widmet sich der Postkarte als Massenmedium kolonialer 
Bildproduktion. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten Postkarten mit 
exotisierenden und rassifizierenden Darstellungen das europäische Bildgedächtnis. 
Die Ausstellung zeigt diese koloniale Bildgeschichte und eröffnet zugleich neue 
Perspektiven: Internationale Künstler*innen und Kollektive wie The Journal und 
Indigenous Photograph gestalten Postkarten, die tradierte Blickweisen herausfordern 
und visuelle Diversität stärken. Besucher*innen können die Motive auswählen, im 
Museum beschriften und mit einer eigens produzierten „Counter Images“-Briefmarke 
verschicken. Das RJM wird so selbst zum Postamt für Gegenbilder. Ziel ist es, 
koloniale Stereotype sichtbar zu machen, das Publikum zu aktivieren und neue Bilder 
in Umlauf zu bringen. Die Laufzeit ist April 2027 bis Ende Juli 2027, mit Höhepunkt im 
Photoszene-Festival 2027. 
 
Zahlende Besucher*innen 5.500
Kosten
Architektur/Installation 9.100,00 €   
Transport/Versicherungen 250,00 €      
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 11.050,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen -  €            
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 20.600,00 € 
Kosten gesamt 41.000,00 € 
Erlöse
Eintritte (anteilig 2 € p.P.) 11.000,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.)
Zuschüsse vom Land (beantragt)
Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmittel) 7.000,00 €   
Spenden und sonst. Erlöse 
Erlöse gesamt 18.000,00 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 15.000,00 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 8.000,00 €   
Überschuss/Defizit -  €

R e t u r n 
 
Laufzeit: September 2026 bis Dezember 2026 
 
r e t u r n ist eine interdisziplinäre, zeitgenössische Kunstausstellung, die sich mit 
dem Thema der Rückkehr auseinandersetzt – zwischen Unmöglichkeit und 
Notwendigkeit, Erinnerung und Zukunft. Im Zentrum stehen Film- und Medienkunst, 
Installationen und Musik, die Fragen von Diaspora, Rematriation, Sehnsucht und 
Futurismen verhandeln. Internationale Künstler*innen wie John Akomfrah, Otobong 
Nkanga, Kader Attia, Cecilia Vicuna, Zineb Sedira, Tabita Rezaire oder Grada 
Kilomba aber auch weniger bekannte Künstler*innen wie Rokia Bamba, Myriam 
Mihindou, Tuli Mekondjo und Studenten der KHM schaffen poetische und politische 
Räume, in denen Rückkehr nicht als lineares Zurück, sondern als plurales Werden, 
als kollektive Praxis und als künstlerische Imagination erfahrbar wird. 
 
 
 
Museum für Angewandte Kunst Köln 
 
 
Fotoausstellung und Preisverleihung zum 75-jährigen Jubiläum der Deutschen 
Gesellschaft für Fotografie 2026 
 
Laufzeit: Oktober 2026 – Januar 2027 
Zahlende Besucher*innen 20.000
Kosten
Architektur/Installation 100.000,00 € 
Transport/Versicherungen 7.500,00 €     
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 120.000,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen 10.000,00 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 40.000,00 €   
Kosten gesamt 277.500,00 € 
Erlöse
Eintritte (anteilig 4 € p.P.) 80.000,00 €   
Verkaufserlöse (Katalog 15x500)) 7.500,00 €     
Zuschüsse vom Land (beantragt)
Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmittel) 70.000,00 €   
Spenden und sonst. Erlöse 
Erlöse gesamt 157.500,00 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 120.000,00 € 
Überschuss/Defizit -  €

Seit 2010 ist das MAKK regelmäßig ein zentraler Veranstaltungs- und Ausstellungsort 
für die Fotoszene in Köln. Hierzu gehören exklusiv für das MAKK entwickelte 
Ausstellungen mit externen Kurator*innen sowie gemeinsam mit 
Kooperationspartnern wie der Photoszene Köln realisierte (z.B. René Buri, 
Architekturfotografie Made in China, Norman Seef, Willy Fleckhaus, Horst Baumann, 
Eric Kessels, 40 Jahre Laif etc.). Zudem war das MAKK in der Vergangenheit 
mehrfach Festivalzentrum der Photoszene Köln und Austragungsort verschiedener 
Preisverleihungen (z.B. Jugendfotopreis, Kulturpreis der DGPH). Das MAKK ist 
Mitglied der DGPH, die ihren Sitz in Köln hat.  
Das MAKK plant in Zusammenarbeit mit der DGPH anlässlich des 75jährigen 
Bestehens der Gesellschaft eine Ausstellung zu den Preisträgern der letzten 75 
Jahre mit einem vielfältigen Rahmenprogramm zu unterschiedlichen Aspekten der 
Fotokunst. Die DGPH beteiligt sich an den Kosten, indem Sie als Leistung eine fertig 
kuratierte und präsentationsfähige Ausstellung bereitstellt sowie die Kosten für die 
Transporte und Copyrights übernimmt. Außerdem beteiligt sich die DGPH an der 
Realisierung des Rahmenprogramms. 
Den Auftakt der Ausstellung bilden die folgenden Preisverleihungen, die zu 100% von 
der DGPH finanziert werden:  
Otto-Steinert-Preis 
Dr. Erich-Salomon-Preis 
DGPH-Kulturpreis 
 
Die DGPH hat sich kurzfristig als Kooperationspartner angeboten, da die große, 
ursprünglich für die zweite Jahreshälfte 2026 geplante Ausstellung aufgrund der 
aktuellen schwierigen baulichen Situation des Museums und der damit verbundenen 
Planungsunsicherheiten und finanziellen Risiken zum vorgesehenen Zeitpunkt nicht 
durchgeführt werden kann.  
Die die Termine für Preisverleihung und Eröffnung finden sich derzeit in der 
Abstimmung. Die Laufzeit der Ausstellung wird 13 Wochen betragen.

Museum für Ostasiatische Kunst 
 
 
Architektur in Ostasien – Jubiläumsausstellung 50 Jahre MOK am Aachener 
Weiher (AT) 
 
Laufzeit: März 2027 – Januar 2028 
 
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des vom japanischen Star-Architekten 
Maekawa Kunio (1905–86) konzipierten, 1977 eröffneten Museumsneubaus am 
Aachener Weiher werden in einer Jubiläumsausstellung die Künste der 
ostasiatischen Architektur beleuchtet. Vorgestellt werden repräsentative 
Gebäudetypen, Objektgattungen und Kunstgenres, die sich in unterschiedlichen 
Epochen durch länderübergreifende wie kulturspezifische Traditionen Ostasiens 
auszeichnen. Die Architektur Ostasiens bildet hierbei nicht nur einen thematischen 
Bezugsrahmen; vielmehr stellt die Ausstellung den einzigartigen, 
denkmalgeschützten Bau des MOK selbst in den Mittelpunkt der Betrachtung: als 
begehbares, lebendiges Beispiel herausragender modernistischer Baukunst der 
Nachkriegszeit, östliche und westliche Architekturtraditionen in sich vereinend. 
Zahlende Besucher*innen 2.000
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial 5.000,00 €   
Transport/Versicherungen -  €             
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 17.500,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen -  €             
Vorbereitungs- und Durchführungskosten (inkl. Bewachung) 55.000,00 € 
Kosten gesamt 77.500,00 € 
Erlöse
Eintritte 1000 x 5 Euro 1000 x 2,5 Euro 7.500,00 €   
Verkaufserlöse (Katalog etc.) -  €             
Zuschüsse vom Land -  €             
Zuschüsse von Sonstigen (DGPH)
Spenden und sonst. Erlöse -  €             
Erlöse gesamt 7.500,00 €   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 70.000,00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel 
Überschuss/Defizit -  €

Museum Schnütgen und Museum für Ostasiatische Kunst 
 
„Drachen – Mythos und Wirklichkeit“  
 
Laufzeit: März 2027 bis Juli 2027 
 
Das Museum Schnütgen und das Museum für Ostasiatische Kunst bereiten in 
Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt eine Ausstellung zum 
Thema „Drachen – Mythos und Wirklichkeit“ vor, die 2026 in Darmstadt und in 2027 
Köln zu sehen sein wird. Vorbereitungskosten fallen für die Kölner Station schon 
2026 an, weshalb die KuK-Vorlage bereits jetzt eingereicht wird.  
Seit Jahrtausenden spielen Drachen in der Vorstellungswelt des Menschen eine 
bedeutende Rolle und sind gerade heute besonders aktuell. In den europäischen 
Kulturen erscheinen sie wie bedrohliche Raubtiere, als geflügelte Reptilien, welche 
die Eigenschaften von Schlangen und Vierbeinern kombinieren. Sie können sich auf 
der Erde, im Wasser und in der Luft bewegen. Helden und Heiligen bieten sie 
Gelegenheit zum Kampf und Kräftemessen oder zur Überwindung durch Magie und 
Glauben. Im christlichen Heilsgeschehen, von der Ursünde bis zur Apokalypse, 
Zahlende Besucher*innen 16.500
Kosten
Architektur/Installation 100.000,00 € 
Transport/Versicherungen 35.000,00 €   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 100.500,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen 55.000,00 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 55.000,00 €   
Kosten gesamt 345.500,00 € 
Erlöse
Eintritte (anteilig 7 € p.P.) 115.500,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 15.000,00 €   
Zuschüsse vom Land (beantragt) -  €              
Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmittel) 65.000,00 €   
Spenden und sonst. Erlöse -  €              
Erlöse gesamt 195.500,00 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 60.000,00 €   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 90.000,00 €   
Überschuss/Defizit -  €

symbolisieren sie das Böse. Zugleich können sie Jugendlichen und Erwachsenen 
spielerisch als positive Identifikationsbilder dienen.  
In China, Korea und Japan ist der Drache positiv konnotiert. Mit dem 
Schöpfungsmythos verbunden, gilt er als kosmische Kraft des Wassers, da er Regen 
spendet und die Fluten beherrscht. Gemeinsam mit dem den Wind regierenden Tiger 
hält er die Welt im Gleichgewicht, der Buddhismus hat ihn als Schutzgottheit in sein 
Pantheon integriert. Als allmächtiges und starkes Wesen ist sein Erscheinen 
glückverheißend und schützend. Er ist ein Symbol des Kaisers und Zierde 
militärischer Gegenstände.  
Bis zur Frühen Neuzeit galten Drachen als echte Tiere und wurden in mythologischen 
Schriften, Enzyklopädien und Bestiarien als Teil der Schöpfung behandelt. Erst die 
moderne Naturwissenschaft unterschied sie als fantastische Fabelwesen von 
wirklichen Tieren. Gleichwohl bringt besonders unsere Popkultur Drachen hervor, die 
realer erscheinen als je zuvor. 
Anhand einmaliger Kunstwerke und Naturalien entfaltet die familienfreundliche 
Ausstellung ein vielfältiges Panorama von der Faszinationskraft, die zu allen Zeiten 
von diesen magischen Mischwesen ausging. Sie basiert auf den Sammlungen der 
drei kooperierenden Museen und besonderen Leihgaben aus zahlreichen 
europäischen Museen und Privatbesitz. 
Zur Ausstellung gibt es eine Begleitpublikation und ein vielfältiges 
Veranstaltungsprogramm. 
Aus dem städtischen Sonderausstellungsetat sind 2026 aus dem Budget MS 
100.000, aus dem MOK 60.000 und 2027 aus dem MS 100.000 gerechnet. 
Ein Katalog soll durch die Freundeskreise herausgegeben werden und ist deshalb in 
dieser Kalkulation nicht berücksichtigt.

Kölnisches Stadtmuseum 
 
Sonderausstellungsplanung Kölnisches Stadtmuseum 2026 ff. 
Das Kölnische Stadtmuseum ist aktuell in einem Gebäude untergebracht, das weder 
räumlich noch klimatechnisch als längerfristiger oder dauerhafter Museumsort 
geeignet ist. Nach nunmehr einem Jahr Erfahrung im laufende Betrieb muss 
festgestellt werden, dass das KSM im ehemaligen Modehaus Sauer seine 
Möglichkeiten nicht ausschöpfen und den Bedarfen aus der Stadtgesellschaft nicht 
gerecht werden kann. 
Bezogen auf die Sonderausstellungen steht im Interimsgebäude weder eine 
angemessene Fläche für Sonderausstellungen oder für Veranstaltungen zur 
Verfügung; lediglich eine Abtrennung im Foyerbereich ermöglicht eine gewisse 
Kompensation der fehlenden Sonderausstellungsflächen im sog. Open Space-
Bereich. Im Interim kann für Sonderausstellungen im Open Space kein Eintritt 
genommen werden, das geben die Rahmenbedingungen weder inhaltlich noch 
organisatorisch her. Dem Museumsauftrag als Dritter Ort kann so nicht entsprochen 
werden. 
Zahlende Besucher*innen 30.000
Durchschnittseintrittspreis 8,00 €            
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial 230.000,00 € 
Transport/Versicherungen 244.000,00 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 115.000,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen -  €              
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 171.000,00 € 
Kosten gesamt 760.000,00 € 
Erlöse
Eintritte (30.000 Besucher*innen à 8,00 €) 240.000,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) -  €              
Zuschüsse vom Land (Antrag) 60.000,00 €   
Zuschüsse von Sonstigen 60.000,00 €   
Spenden und sonst. Erlöse -  €              
Erlöse gesamt 360.000,00 € 
Sonderausstellungsetat MS / MOK 2026 140.000,00 € 
Sonderausstellungsetat MS / MOK 2027 120.000,00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel 140.000,00 € 
Überschuss/Defizit -  €

Das KSM versucht daher den Wegfall des Neubaus der Historischen Mitte als Ort 
des KSM zu kompensieren. Dazu nutzt das KSM bspw. die vorhandenen Flächen am 
Standort Zeughausstraße, die auch im Leerstand Kosten verursachen. Diese 
Flächen entsprechen nicht den Anforderungen an einen Museumsbetrieb, bieten 
jedoch für kurze Zeit wenigstens eine Ergänzung des Interimsstandortes. Dafür 
entstehen im Gegenzug zusätzliche Aufwände in der Vorbereitung sowie der 
Durchführung, bspw. durch Bewachung oder eine allgemein höhere zeitliche 
Auslastung des Personals. 
 
Die Ausstellungen der Jahre 2026 (ff) werden an folgenden Orten stattfinden: 
1. Open Space 
2. Zeughaus/Alte Wache 
3. Spanischer Bau 
4. Stadtgebiet 
 
Open Space 
 
 
130 Jahre Film in Köln 
Laufzeit: September 2026 bis März 2027 
1896 erlebte Köln eine wahrhafte Premiere: Am 20. April wurde am Augustinerplatz 
12 erstmals in Deutschland ein Programm ausschließlich aus Filmen gegen Eintritt 
gezeigt. Das Publikum sah mittels des Cinématographe Lumière „lebendige 
Photographien“ – bewegte Bilder, die eine völlig neue Form der Unterhaltung 
eröffneten. Von Köln aus trat die Filmvorführung ihren Siegeszug durch Deutschland 
an.  
Eine treibende Kraft spielte dabei der Kölner Unternehmer Ludwig Stollwerck, 
Inhaber der gleichnamigen Schokoladenfabrik. Technikbegeistert und 
innovationsfreudig sicherte er sich unmittelbar nach der Erfindung des 
Cinématographe durch die Brüder Lumière die deutschen Nutzungsrechte. Bereits 
am 23. Mai 1896 konnten die Kölnerinnen und Kölner die ersten Filmaufnahmen ihrer 
eigenen Stadt auf der Leinwand betrachten – darunter Szenen wie „Am Kölner Dom 
nach dem Hauptgottesdienst“ oder „Die Ankunft des Zuges“. Zwar dauerten die 
Filmstreifen weniger als eine Minute, die Bilder waren unscharf und flackerten, doch 
das Publikum war fasziniert von der Lebendigkeit und Unmittelbarkeit der neuen 
Kunstform. 
2026 jährt sich dieses filmhistorische Ereignis zum 130. Mal. Mit der Ausstellung 
erinnert das Kölnische Stadtmuseum an die erste öffentliche Filmvorführung in 
Deutschland und würdigt Köln als Ausgangpunkt einer Erfolgsgeschichte, die die 
Filmhistorie und das kulturelle Leben bis heute prägt. 
Die Ausstellung ist mehrjährig und läuft hälftig in das Jahr 2027. Zur Finanzierung der 
Gesamtmaßnahme ist die grundsätzliche Zustimmung zur entsprechenden

Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat sowohl für 2026 als auch 2027 
notwendig, um die Planungen beginnen bzw. die Durchführung nicht abbrechen zu 
müssen. Der entsprechende Passus zu Finanzierung und Haushaltsvorbehalt findet 
sich in der Beschlussvorlage. Nachfolgend sind die Bedarfe anteilig auf die 
Haushaltsjahre aufgeschlüsselt. 
 
 
 
 
Über Grenzen. 75 Jahre Kölner Städtepartnerschaften 
Laufzeit: März 2027 - August 2027 
Köln ist eine internationale Stadt. Und Köln ist international vernetzt. Heute hat die 
Metropole am Rhein 23 Städtepartnerschaften, und es kommen immer wieder neue 
hinzu. Die Partnerschaften sind ein wichtiges Standbein für den internationalen 
Austausch, für gegenseitige Unterstützung und immer auch ein Zeichen für 
Völkerverständigung, Solidarität und Frieden. Getragen werden die Partnerschaften 
insbesondere von engagierten Mitgliedern in den zugehörigen 
Partnerschaftsvereinen. 
Doch welche Gründe gibt und gab es eigentlich für den Aufbau einzelner 
Partnerschaften? Was ist das Besondere an der Ringpartnerschaft und was 
verbindet Köln mit Städten wie Liverpool, Dnipro, Kyoto oder Tel Aviv? Die 
Jahresbedarf 2026 2027 Gesamt
Zahlende Besucher*innen 0 0 0
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial 15.000,00 € -  €            15.000,00 € 
Transport/Versicherungen 1.500,00 €   -  €            1.500,00 €   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 7.000,00 €   2.500,00 €   9.500,00 €   
Katalog/sonstige Publikationen 1.000,00 €   2.000,00 €   3.000,00 €   
Durchführung/Bewachung 7.500,00 €   7.500,00 €   15.000,00 € 
Kosten gesamt 32.000,00 € 12.000,00 € 44.000,00 € 
Erlöse
Eintritte -  €            -  €            -  €            
Verkaufserlöse (Katalog etc.) -  €            -  €            -  €            
Zuschüsse vom Land -  €            -  €            
Zuschüsse von Sonstigen -  €            -  €            
Spenden und sonst. Erlöse 5.000,00 €   5.000,00 €   10.000,00 € 
Erlöse gesamt 5.000,00 €   5.000,00 €   10.000,00 € 
Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2026 27.000,00 € 
Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2027 7.000,00 €   
Überschuss/Defizit -  €            -  €            -  €            
34.000,00 €

Ausstellung im Open Space des Kölnischen Stadtmuseums, die in Zusammenarbeit 
mit Europa und Internationales entsteht, liefert Antworten auf diese und viele weitere 
Fragen. Sie wirft einen Blick auf die spannende Geschichte der Kölner 
Städtepartnerschaften, die 2027 vor 75 Jahren mit dem Partnerschaftsvertrag 
zwischen Köln und Liverpool begann. Das Begleitprogramm sorgt für die Beteiligung 
nicht nur der Städtepartnerschaftsvereine, sondern auch anderer Gruppen und bringt 
den Kölner*innen die Städte auf allen Teilen der Erde mit ihren Eigenheiten, 
Bräuchen und Gemeinsamkeiten nicht zuletzt auch kulinarisch näher. 
Das Thema eignet sich besonders auch für die kindgerechte Vermittlung, weshalb 
Familien, Schulklassen und Kindergärten durch besondere Programme und 
Angebote speziell angesprochen werden sollen. 
Die Ausstellung selbst wird im Frühjahr 2027 eröffnet, allerdings muss mit der 
Vorbereitung bereits in 2026 begonnen werden. Zur Finanzierung der 
Gesamtmaßnahme ist die grundsätzliche Zustimmung zur entsprechenden 
Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat sowohl für 2026 als auch 2027 
notwendig, um die Planungen beginnen bzw. die Durchführung nicht abbrechen zu 
müssen. Der entsprechende Passus zu Finanzierung und Haushaltsvorbehalt findet 
sich in der Beschlussvorlage. Nachfolgend sind die Bedarfe anteilig auf die 
Haushaltsjahre aufgeschlüsselt. 
 
 
 
Jahresbedarf 2026 2027 Gesamt
Zahlende Besucher*innen 0 0 0
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial 7.000,00 € 7.000,00 €   14.000,00 €   
Transport/Versicherungen -  €          1.000,00 €   1.000,00 €     
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik -  €          8.000,00 €   8.000,00 €     
Katalog/sonstige Publikationen -  €          500,00 €      500,00 €        
Vorbereitungs- und Durchführungskosten -  €          15.000,00 € 15.000,00 €   
Kosten gesamt 7.000,00 € 31.500,00 € 38.500,00 €   
Erlöse
Eintritte -  €          -  €            -  €              
Verkaufserlöse (Katalog etc.) -  €          -  €            -  €              
Zuschüsse vom Land -  €          -  €            -  €              
Zuschüsse von Sonstigen -  €          7.500,00 €   7.500,00 €     
Spenden und sonst. Erlöse -  €          2.500,00 €   2.500,00 €     
Erlöse gesamt -  €          10.000,00 € 10.000,00 €   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 7.000,00 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2027 21.500,00 € 
Überschuss/Defizit p.a. -  €          -  €            -  €              
28.500,00 €

Zeughaus/Alte Wache 
 
 
Kölner Köpfe. Die Lichtbildkünstlerin Elsbeth Gropp (Arbeitstitel) 
Laufzeit: Mai 2027 - Juli 2027 
Anlässlich des Photoszene-Festivals 2027 bringt das Kölnische Stadtmuseum 
eine fast in Vergessenheit geratene, bedeutende Akteurin der Kölner Fotografie-
geschichte ans Licht der Öffentlichkeit. Elsbeth Gropp (1885–1974) machte sich 
bereits 1915 als Portrait-Fotografin mit einem eigenen Studio in der Kölner 
Gereonstraße selbstständig. Ihr einfühlsamer und malerischer Stil bescherte ihr 
einen herausragenden Ruf. In der Nachkriegszeit und bis in die 1960er-Jahre war 
Gropp die Fotografin der Kölner Gesellschaft. Wichtige Akteure aus Politik und 
Wirtschaft, Kunst und Kultur ließen sich von ihr porträtieren, darunter auch der 
damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer oder die Frauenrechtlerinnen Alice 
Neven DuMont und Asta Brügelmann. Das Kölnische Stadtmuseum besitzt den 
größten erhaltenen Bestand an Original-Fotoabzügen der Künstlerin. 
Gropp nutzte ihren Erfolg zudem, um sich der Förderung insbesondere des 
weiblichen Nachwuchses in ihrem Fach zu widmen. Ihren Einfluss auf die jüngere 
Generation von Fotografinnen, zugleich Stilprägung und Empowerment, kann das 
Kölnische Stadtmuseum anhand ausgewählter Beispiele aus dem eigenen 
Sammlungsbestand hervorragend zeigen. 
Aus heutiger Sicht sind die Original-Abzüge auch deshalb besonders spannend, 
weil sie oft noch von Hand ausgeführte Überarbeitungen aufweisen, die mit der 
heute gängigen Praxis der digitalen Bildbearbeitung vergleichbar sind. Angesichts 
der Diskurse über idealisierte (Selbst-) Darstellungen und Schönheitsideale in den 
sozialen Medien erhalten die historischen Bilder einen starken Gegenwartsbezug. 
Damit eignet sich die Ausstellung insbesondere für didaktische Mitmach-
Angebote, die ein jugendliches Publikum ansprechen. 
Die Ausstellung selbst wird im Mai 2027 eröffnet, allerdings muss bei einer 
Ausstellung dieser Größenordnung mit der Vorbereitung bereits in 2026 
begonnen werden. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist die grundsätzliche 
Zustimmung zur entsprechenden Mittelverwendung aus dem 
Sonderausstellungsetat sowohl für 2026 als auch 2027 notwendig, um die 
Planungen beginnen bzw. die Durchführung nicht abbrechen zu müssen. Der 
entsprechende Passus zu Finanzierung und Haushaltsvorbehalt findet sich in der 
Beschlussvorlage. Nachfolgend sind die Bedarfe anteilig auf die Haushaltsjahre 
aufgeschlüsselt.

Stadtgebiet 
 
Tag des offenen Denkmals 
Laufzeit: 13.September 2026 
Viele Kölner Denkmäler sind normalerweise nicht oder nur teilweise für die 
Öffentlichkeit zugänglich. Dies ändert sich jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals. 
Auch 2025 werden an über 150 Orten mehr als 500 Veranstaltungen zu Denkmälern 
der Stadt angeboten und in der Regel von über 20.000 Gästen wahrgenommen.  
Gezeigt werden öffentliche Bauwerke und Kleindenkmäler, Siedlungen und privater 
Wohnungsbau, Industriearchitektur und Grünanlagen, Verkehrsbauwerke und 
archäologische Funde, Dom, Kirchen und Dorfkapellen, viele hunderte Jahre Altes wie 
auch Architektur des 20. Jahrhunderts. Vieles davon ist nur dank eines umfangreichen 
bürgerschaftlichen Engagements zugänglich.  
Die Veranstaltung unter Federführung des Kölnischen Stadtmuseums dient der 
engeren Verzahnung des baukulturellen Erbes mit den stadthistorischen Themen, 
wie sie im Kontext einer stärkeren Vernetzung der historischen Museen erfolgen soll. 
Jahresbedarf 2026 2027 Gesamt
Zahlende Besucher*innen 0 10.000 10.000
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial 15.000,00 € 55.000,00 €   70.000,00 €   
Transporte/ Versicherungen -  €            5.000,00 €     5.000,00 €     
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000,00 € 15.000,00 €   25.000,00 €   
Katalog/sonstige Publikationen -  €            -  €              -  €              
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 48.000,00 € 53.000,00 €   101.000,00 € 
Kosten gesamt 73.000,00 € 128.000,00 € 201.000,00 € 
Erlöse
Eintritte -  €            50.000,00 €   50.000,00 €   
Verkaufserlöse (Katalog etc.) -  €            -  €              
Zuschüsse vom Land 30.000,00 € -  €              30.000,00 €   
Zuschüsse von Sonstigen -  €            -  €              
Spenden und sonst. Erlöse -  €            5.000,00 €     5.000,00 €     
Erlöse gesamt 30.000,00 € 55.000,00 €   85.000,00 €   
Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2026 43.000,00 € 
Bedarf aus Sonderausstellungsetat 2027 73.000,00 €   
Überschuss/Defizit -  €            -  €              -  €              
116.000,00 €

Museum Ludwig 
 
50. Jubiläum Museum Ludwig  
Im Februar 1976 setzten das Aachener Ehepaar Peter und Irene Ludwig gemeinsam 
mit der Stadt Köln ein Zeichen von bemerkenswerter Weitsicht: Die Schenkung von 
350 Werken moderner Kunst an die Stadt und der Bau eines eigenen Museums für 
die Kunst des 20. Jahrhunderts legten den Grundstein für das Museum Ludwig. 
Seither hat sich das Haus zu einer international renommierten Adresse für moderne 
und zeitgenössische Kunst entwickelt – offen, diskursfreudig und mit einem festen 
Platz im kulturellen Leben Nordrhein-Westfalens. 
Im Jahr 2026 feiert das Museum Ludwig in Köln sein 50-jähriges Bestehen. Heute 
umfasst die Sammlung unter anderem Europas umfangreichste Pop Art-Kollektion, 
die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der bedeutendsten Sammlungen 
zum deutschen Expressionismus sowie eine exzellente Sammlung zur Geschichte 
der Fotografie. Es gehört zu den meistbesuchten Kunstmuseen in Nordrhein-
Westfalen, besitzt internationale Strahlkraft und hat sich seit seiner Gründung als 
Zahlende Besucher*innen 0
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial -  €            
Transport/Versicherungen -  €            
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000,00 €   
Katalog/sonstige Publikationen 5.000,00 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 €   
Kosten gesamt 15.000,00 € 
Erlöse
Eintritte -  €            
Verkaufserlöse (Katalog etc.) -  €            
Zuschüsse vom Land -  €            
Zuschüsse von Sonstigen -  €            
Spenden und sonst. Erlöse -  €            
Erlöse gesamt -  €            
Bedarf aus Sonderausstellungsetat 15.000,00 € 
Überschuss/Defizit -  €

zentrale Plattform für künstlerische Vielfalt, gesellschaftliche Diskurse und 
internationale Perspektiven etabliert. 
Das Jubiläumsjahr nimmt diese Geschichte zum Anlass, um gleichzeitig 
zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen. Zwei große Sonderausstellungen 
prägen das Programm: Yayoi Kusama im Frühjahr und Along the Color Line - 
Perspektiven einer Transatlantischen Moderne im Herbst. Beide Projekte greifen 
zentrale Fragen unserer Zeit auf und stehen exemplarisch für die Offenheit, mit der 
sich das Museum seiner Sammlung, ihren Lücken und neuen Blickwinkeln widmet. 
 
 
Along the Color Line – Perspektiven einer Transatlantischen Moderne 
 
Laufzeit : 03.10.2026 - 07.03.2027 
Die Sonderausstellung Along the Color Line – Perspektiven einer Transatlantischen 
Moderne zeigt, wie sich moderne Kunst in verschiedenen Gemeinschaften 
entwickelte und beleuchtet dabei den transkulturellen Austausch zwischen Europa 
und Amerika – aus der Perspektive von Künstler*innen der globalen schwarzen 
Diaspora. Von der Harlem Renaissance in den USA bis zur Négritude in Europa zeigt 
die Ausstellung, wie diese Bewegungen die globale (Kunst-)Geschichte geprägt 
haben und welchen Einfluss sie bis heute auf zeitgenössische Künstler*innen haben.  
Die einzigartige Sammlung des Museum Ludwig bildet dabei den Ausgangspunkt der 
Ausstellung, da sie bedeutende Werke der europäischen Moderne und der US-
amerikanischen Postmoderne vereint und im Rahmen der Sonderausstellung auf 
Schnittmengen und Zusammenhänge beider Sammlungsbereiche sichtbar macht. 
Die dabei eingenommenen Perspektiven laden darüber hinaus vielmehr die 
Besucher*innen dazu ein, den gesellschaftlichen Stellenwert von kultureller Identität, 
Gemeinschaft und Zugehörigkeit zu reflektieren und über die Relevanz kreativer 
Lösungen für das Leben mit und zwischen unterschiedlichen Kulturen nachzudenken 
– damals wie heute. 
Die Ausstellung zum 50. Jubiläum des Museum Ludwig leistet somit einen wichtigen 
Beitrag zur Weiterentwicklung der kunst- und kulturhistorischen Forschung. Sie 
reagiert auf Leerstellen in der musealen Repräsentation nicht-europäischer, 
insbesondere afrodiasporischer Künstler*innen der Moderne, die in deutschen und 
europäischen Sammlungen unterrepräsentiert sind. Eine Erhebung im Rahmen der 
Jubiläumsausstellung Wir nennen es Ludwig (2016) zeigte, dass nur 11 % der 
Künstlerinnen in der Sammlung des Museum Ludwig BIPoC sind, wobei diese fast 
ausschließlich im Bereich der Gegenwartskunst vertreten sind. 
Ziel ist es, bislang marginalisierte Narrative in den kunsthistorischen Diskurs 
einzubringen und dabei die ästhetischen sowie gesellschaftspolitischen Beiträge von 
Künstler*innen sichtbar zu machen, deren Werke im Spannungsfeld von Migration, 
Identität und kultureller Selbstbehauptung entstanden sind. Bewegungen wie die 
Harlem Renaissance (ca. 1920–1930) und Négritude (ab den 1930er Jahren) werden

nicht nur als kulturelle Phänomene verstanden, sondern auch als Teil eines 
transatlantischen künstlerischen Austauschs, der in der Ausstellung kontextualisiert 
wird. 
Durch die Verknüpfung dieser Strömungen mit der rheinländischen Geschichte – 
etwa durch historische Aufenthalte afrodiasporischer Künstler*innen oder 
afroamerikanischer Soldaten in der Rheinregion (z.B. „Schwarze Schmach“) – wird 
deutlich, dass Fragen von Migration, Identität und kultureller Zugehörigkeit nicht nur 
globale Phänomene sind, sondern auch lokal greifbar und erinnerungskulturell 
relevant. Regionale Bezüge, wie die Werke von Mildred Thompson (die in den 
1960er Jahren in Düren lebte und an der Howard University studierte), verleihen der 
Ausstellung eine starke lokale Verankerung. Gleichzeitig steht sie im Austausch mit 
Institutionen wie der Howard University in Washington, D.C., deren Kunstsammlung 
zentrale Leihgaben zur Verfügung stellt. Diese Kooperation stärkt den internationalen 
Dialog und trägt zur globalen Sichtbarkeit deutscher Kunst- und Kulturpraxis bei. 
Die Ausstellung fördert eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit 
Themen wie Teilhabe, Repräsentation, Migration und Erinnerungskultur. Sie 
verbindet regionale Geschichte mit einem internationalen Diskurs und zeigt, wie 
diese Themen sowohl lokal als auch global relevant sind. In einer Zeit zunehmender 
gesellschaftlicher Polarisierung sendet sie ein starkes Signal und bietet sowohl 
historische als auch zeitgenössische Beispiele für kulturelle Vielfalt, historische 
Verantwortung und internationale Zusammenarbeit. 
 
 
 
Zahlende Besucher*innen 160.000
Kosten
Architektur/Installation/Digitorial 155.000,00 €    
Transport/Versicherungen 416.000,00 €    
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 200.000,00 €    
Katalog/sonstige Publikationen 60.000,00 €      
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 320.000,00 €    
Kosten gesamt 1.151.000,00 € 
Erlöse
Eintritte 320.000,00 €    
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 10.000,00 €      
Zuschüsse vom Land -  €                 
Zuschüsse von Sonstigen (beantragte Drittmittel) 310.400,00 €    
Spenden und sonst. Erlöse -  €                 
Erlöse gesamt 640.400,00 €    
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 105.600,00 €    
Mittel aus Sonderausstellungsetat Dez VII 150.000,00 €    
Mittel aus Zusagen Drittmittel 255.000,00 €    
Überschuss/Defizit -  €

Kunst- und Museumsbibliothek 
 
 
 
 
Rheinisches Bildarchiv 
 
Laufzeit: April 2027 – Oktober 2027 
 
A) Gesamtkonzept „100 Jahre RBA“ 
Am 1. Mai 1926 wurde mit Joseph Boymann der erste Leiter des Rheinischen 
Bildarchivs eingestellt. Somit markiert dieses Datum die Geburtsstunde des ersten 
Fotoarchivs der Stadt Köln, die sich im Jahr 2026 zum 100. Mal jährt. Das 
Jubiläumsjahr des Rheinischen Bildarchivs soll im Verlauf der beiden Jahre 
2026/2027 in drei Veranstaltungsformaten gewürdigt und sichtbar gemacht werden.  
Als Auftakt erfolgt am 30. April 2026 ein Festakt in der Ausstellungsfläche des Hist. 
Archivs mit Rhein. Aufgrund der Haushaltssperre wird die ursprünglich geplante 
parallele Ausstellungseröffnung in der Ausstellungsfläche des Archivs auf April 2027 
verlegt und somit auf das Ende des Jubiläumsjahres verschoben.  
Als Überbrückung bis zur eigentlichen EÖ sollen ab Mai 2026 in einer Art Countdown 
monatlich stattfindende wechselnde Foto-Workshops die Jubiläumsschau 
annoncieren. Sie reichen von praktischen Workshops im Fotolabor des RBA bis hin 
zu Fotospaziergängen mit den Fotograf:innen der FotoMedienWerkstatt. Damit 
wollen wir zweierlei Dinge erreichen: Einerseits die Entwicklung eines regulären 
kreativen Workshopangebots am RBA, das innerhalb der Museumslandschaft Kölns 
eine inhaltliche (fotografische) Lücke schließt. Andererseits die Ansprache und 
Bindung eines größeren Publikums, das das Archiv und Bildarchiv auch als offenen 
Ort einer kreativen Praxis und eines kreativen Inputs kennenlernt. 
Im Zentrum des Jubiläumsjahres stehen weiterhin eine Kernausstellung am Eifelwall, 
die die Geschichte, Bestände und Arbeitsweise des RBA behandelt. Sowie 
mindestens zwei Satellitenausstellungen, die den öffentlichen Raum bespielen. Auf 
diese Weise kann das RBA als das „visuelle Gedächtnis der Stadt“ für ein großes 
Publikum niedrigschwellig sichtbar gemacht werden. Eine digitale Ausstellung (bei 
der DDB), wie sie bereits zur Praxis des RBA gehört, wird ebenfalls angestrebt, vor 
allem um die beide Ausstellungsebenen durch ein digitales Mapping zusammen zu 
führen und die Wirkungsorte des RBA in Köln rein digital zugänglich zu machen.  
Sonderausstellung Laufzeit SEA 2026
Künstlerbücher von Rolf Lock 11.09.2026 - 25.10.2026    3.000,00 € 
Ausstellung KMB auf Art Cologne November    3.000,00 € 
Stofmusterbücher in der KMB 30.10.2026-Mitte Januar 2027   4.000,00 € 
Gesamtbedarf  10.000,00 €

Zum Ende der Ausstellungsdauer soll im Archiv als Abschlussveranstaltung ein 
wissenschaftliches Symposium in Kooperation mit anderen Bildarchiven (Arbeitskreis 
Deutscher Bildarchive und Fototheken) und der Deutschen Gesellschaft für 
Fotografie (DGPH) stattfinden und sich der Arbeit und Bedeutung von Bildarchiven 
für die Gesellschaft und Kulturlandschaft widmen. Absprachen zum Symposium 
fanden bereits sowohl mit dem AKBF als auch der DGPH statt und stießen auf große 
Zustimmung.  
 
B) Sonderausstellung im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv:  
„100 Jahre RBA“, Laufzeit April 2027 – Oktober 2027 
 
Die Hauptausstellung in der Ausstellungsfläche des Archivs am Eifelwall umfasst drei 
Themenblöcke: 
 
1. Die Geschichte des RBA, die anhand einer grafischen Aufarbeitung und durch 
historische Objekte der (Innovations-)Geschichte der Fotografie gegenübergestellt 
wird. In zwei Erzählsträngen, die miteinander verbunden sind, skizziert dieser Block 
einführend die einzelnen Entwicklungsetappen des RBA, die jeweils auch in 
Korrespondenz zur insbesondere technischen Entwicklungsgeschichte des Mediums 
Fotografie zu betrachten ist.   
2. Die archivischen Bestände des RBA, die nach Genres sortiert werden und einen 
motivischen Querschnitt durch den Bildbestand des RBA präsentieren – ebenso wie 
durch die visuelle Repräsentation der Stadt Köln, ihrer Geschichte und teilweise des 
Rheinlandes. Zu den einzelnen Genres zählen u.a. das Porträt, die Architektur- und 
Landschaftsfotografie, Werbe- und Modefotografie, Reportage und zum Schluss die 
Kunstdokumentation der FotoMedienWerkstatt des RBA. Gerade in diesem Bereich 
soll insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen dem RBA und den Museen 
der Stadt, als deren Dienstleister das RBA arbeitet, verdeutlicht werden.   
Die einzelnen Genres präsentieren in einer Bilderschau sowohl die Highlights aus 
den Beständen (Chargesheimer, Schmölz, Kreyenkamp, usw.) als auch bisher 
unbekannte einzelne Bilder oder Bildserien. Sie stehen stellvertretend für das 
Sammlungs- bzw. Überlieferungsprofil des RBA, ebenso wie für die Materialvielfalt 
der Bestände. Die Bilder sollen sowohl im Original als auch als Reproduktionen, die 
anzufertigen sind, ausgestellt werden. Zugleich greifen die jeweiligen Unterkapitel 
genretypische fotohistorische oder medienspezifische Aspekte auf, um so auf die 
Komplexität des Mediums Fotografie zu verweisen, die auch in der Bearbeitung von 
Fotobeständen in einem Bildarchiv zum Tragen kommt.   
 
3. Die Arbeitsweise des RBA, die in einem didaktisch angelegten Parcours anhand 
einer grafischen Aufarbeitung und durch Originalobjekte den „Weg des Bildes“ in 
einem Bildarchiv vermitteln soll. Also den Weg von der Übernahme von 
fotohistorischem Material über mehrere Bearbeitungsschritte (Umverpackung, 
Erschließung, etc.) hin bis zur digitalen Repräsentation auf der Bilddatenbank 
Kulturelles Erbe Köln. Dazu zählt auch erneut die Arbeit der FotoMedienWerkstatt, 
hier insbesondere die Labortätigkeiten mit dem analogen Bildmaterial.  
In einer Videoinstallation sollen abschließend mehrere Personen zu Wort kommen, 
die regelmäßig mit dem RBA zusammenarbeiten und aus ihrer jeweiligen Perspektive

von der Arbeit mit und am Fotomaterial berichten, um so zum Ende die Perspektive 
auf die Fotografie erneut zu weiten. Dazu zählen Kurator:innen, Autor:innen, 
Forschende und Fotograf:innen. Zugesagt haben bereits Volker Hille (KSM), die 
Autorin Katja Hoffmann und der Fotograf Eusebius Wirdeier.  
 
 
C) Satellitenausstellungen im öffentlichen Raum 
Im Kontrast zur Überblicksausstellung im Archiv beziehen sich die 
Satellitenausstellungen explizit auf die Fotograf:innen aus den Beständen des RBAs 
und somit auf die Fotografiegrößen der Stadt. Oder sie greifen einzelne historisch 
herausragende Fotodokumentationen auf, wie die Einbringung des „Decke Pitter“, 
der Petersglocke im Kölner Dom. Die unterschiedlichen Präsentationen im 
öffentlichen Raum können so pointierte Bezugnahme zu ihren Ausstellungsorten 
nehmen, wie beispielweise dem L.-Fritz-Gruber-Platz und dem Kölner Rathaus. Die 
Satellitenausstellungen funktionieren damit wie eine Standortbestimmung der Kölner 
Fotogeschichte und bilden gleichzeitig visuelle Ankerpunkte für das fotohistorische 
Gedächtnis der Stadt Köln, das im RBA aufbewahrt wird.  
 
 
Rahmenprogramm: 
Als Begleitprogramm sollen neben den üblichen Vermittlungsangeboten 
(Ausstellungs- und Archivführungen) insbesondere kreative Workshop-Formate 
angeboten werden, in denen Teilnehmende verschiedene Spielarten der analogen 
Fotografie kennenlernen können. Denkbar sind Cyanotypie-Kurse, Lochkamera-
Aufnahmen, Polaroid-Workshops und weiteres mehr.  
Ebenso ist eine kurze Filmreihe geplant, die sich mit der Fotografie im Film oder der 
Fotografiegeschichte Kölns beschäftigt. Alle Veranstaltungen können im Historischen 
Archiv mit Rheinischem Bildarchiv abgehalten werden.

Beratungsverlauf (1)

29.01.2026 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3556/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
27.01.2026
Erstellt
12.12.2025 10:46