3355/2024
Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen und der CDU-Fraktion bezüglich Innovativer Vertragsmodelle im Bauwesen
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
2749 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 07.11.2024 3355/2024 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 02.12.2024 Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen und der CDU-Fraktion bezüglich Innovativer Vertragsmodelle im Bauwesen Text der Anfrage: 1. Wie schätzt die Gebäudewirtschaft die innovativen Vertragsmodelle im Bauwesen und de- ren Nutzung für die Stadt Köln ein? 2. Wäre es sinnvoll eine Vergabe probehalber als z.B. Allianzprojekt zu vergeben, wenn ja, welche? 3. Wie groß schätzt die Gebäudewirtschaft die Vorteile aus einem solchen Vertragsmodell im Hinblick auf Zeit- und Kostengarantie ein? Antwort der Verwaltung: Die Verwaltung informiert hiermit über den Sachstand im Hinblick auf innovative Vertragsmo- delle: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln befasst sich schon seit längerem mit alternativen Ver- tragsmodellen zur Abwicklung von Bauprojekten, insbesondere mit IPA/ IPD-Vertragsmodel- len und steht hierzu auch mit dem Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen in engem Aus- tausch. Erfreulicherweise gehen immer mehr Großprojekte der öffentlichen Hand in Modell- und Leuchtturmprojekten einen neuen Weg der Projektabwicklung, der auf Kooperation und frühe Beteiligung der ausführenden Unternehmen in der Planungsphase setzt. Auch der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW wickelt erste Projekte im IPA-Vertragsmodell ab. Großes Potential sieht die Gebäudewirtschaft hier insbesondere bei großvolumigen und kom- plexen Bauprojekten und sie sucht bereits seit längerem nach einem für dieses Vertragsmo- dell geeignetem Projekt. Gerade aus bereits laufenden Modellprojekten der öffentlichen Hand wird berichtet, dass ein erheblicher Aufwand für die komplexe Gestaltung der Vergabeverfahren, Vertragsgestaltung und –verhandlung betrieben werden muss. Auch erfordert die ganz andere Herangehens- weise der Projektabwicklung ein Coaching aller im Projekt handelnden Personen (auf Seiten der Auftraggeber*innen und Auftragnehmer*innen) sowohl in der Vorbereitung wie auch wäh- rend der Projektabwicklung. Die Abwicklung als IPA-Projekt eignet sich daher nicht für kurzfristig zu realisierende Projekte und auch nicht für solche, die bereits begonnen haben und in denen über eine Umstellung der Strategie zur Projektabwicklung diskutiert wird. 2 Die Verwaltung nimmt die Anfrage zum Anlass, die Überlegungen und die Suche nach einem geeigneten Projekt zu intensivieren. Allerdings ist das erste Modellprojekt mit einer höheren Investition verbunden, die aus vergleichsweise hohen projektbegleitenden Kosten für externe Berater*innen und Coaches besteht. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3355/2024
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 07.11.2024
- Erstellt
- 25.10.2024 14:11