2420/2023
Bericht des Jobcenter Köln
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Anlage zum Bericht des Jobcenter Köln Ergebnismonitoring Juni 2023
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Berichtsmonat 2023 Juni BA Bundesagentur BG Bedarfsgemeinschaft Diff. Differenz EGT Eingliederungstitel IQ Integrationsquote JC Jobcenter JOK Job-Offensive-Köln KDU Kosten der Unterkunft LLU Leistungen zum Lebensunterhalt LZB Langzeitleistungsbezieher*in MW Monatswert NEF Nicht erwerbsfähiger Leistungsberechtigter SB Schwerbehinderte SGB Sozialgesetzbuch SodGE Sozialdienstleister-Einsatzgesetz VJ Vorjahr Abkürzungsverzeichnis Berichtsmonat Juni IQ Männer 25,4% Soll 2023 10,1% -10,7% Diff. zum 11,3% Monatssoll 2022 11,3% - 10,4% Ist-Ist VJ Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 32.979 32.877 32.882 32.566 32.189 31.145 2022 27.929 27.838 27.725 27.436 27.113 26.583 28.564 29.852 29.896 29.371 29.202 29.074 20.000 22.000 24.000 26.000 28.000 30.000 32.000 34.000 LLU MW in Tausend Summe der LLU in € 2023 194.636.839,20 € 2022 164.623.736,73 € LLU Veränderung zum VJ 2023 + 18,23% Diff. + 30.013.102,47 € IQ Frauen 16,3% Soll 2023 5,8% -16,5% Diff. zum 6,8% Monatssoll 2022 6,8% - 15,2% Ist-Ist VJ IQ Gesamt 2023 7,9% 2022 9,0% -20,0% -16,0% -12,0% -8,0% -4,0% 0,0% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Zielabweichung IQ Frauen in % -20,0% -16,0% -12,0% -8,0% -4,0% 0,0% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Zielabweichung IQ Männer in % Leistungen zum Lebensunterhalt (LLU) [Quelle: Controlling JC Köln] Integrationsquote (IQ) [Quelle: Controlling JC Köln] Kennzahlen nach §48a SGB II Die LLU sind mit 18,23% deutlich angestiegen und liegen damit in der ersten Jahreshälfte um etwa 30 Mio. Euro über dem Vorjahreszeitraum. Die aktuell sinkende Entwicklung im MW ist saisonal bedingt, fällt aber relativ stärker aus, als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Trotz der hohen Zielabweichung bei den Männern von über 10% und den Frauen bei über 16%, ist aktuell eine Stabilisierung des Integrationsniveaus gegenüber dem Soll festzustellen. Vergleicht man das JC Köln deutschlandweit mit anderen JC, die ähnliche Arbeitsmarktbedingungen aufweisen, befindet sich das JC Köln im oberen Drittel des Vergleichsrankings. Kennzahlen nach §48a SGB II LZB Männer 2023 27.264 -0,3% Soll-Diff. Abw. LZB Soll -70 LZB Gesamt 2023 56.570 2022 59.056 LZB Frauen 2023 29.306 -0,4% Soll-Diff. Abw. LZB Soll -119 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Männer 27.749 27.692 27.624 27.530 27.429 27.264 0 0 0 0 0 0 Frauen 29.660 29.641 29.598 29.525 29.448 29.306 0 0 0 0 0 0 24.000 25.000 26.000 27.000 28.000 29.000 30.000 LZB-Verlauf Anzahl Langzeitleistungsbezieher (LZB) [Quelle: Controlling JC Köln] Die Entwicklung der LZB befindet sich bei beiden Geschlechtern seit Jahresbeginn auf einem stabilen Niveau gegenüber dem jeweils geplanten Sollwert. Das Risiko einer Abweichung in den kommenden Monaten ist gering. Berichtsmonat Juni Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 33.528,96 32.505,27 33.810,80 32.832,47 33.397,93 33.015,00 2022 30.716,65 30.284,84 30.848,71 29.940,00 30.220,22 29.719,19 30.389,27 31.236,16 31.124,81 31.384,68 33.072,54 32.518,00 25.000 26.000 27.000 28.000 29.000 30.000 31.000 32.000 33.000 34.000 35.000 KDU MW in Tausend Summe KDU in € 2023 199.090.426,74 € Soll 201.431.326,63 € Diff. - 2.340.899,89 € - 1,16% KDU MW-Veränderung zum VJ BM Juni + 11,09% Diff. + 3.295.811,40 € Integrationen SB 2023 163 2022 198 Soll 201 Diff. - 38 - 35 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 28 38 20 33 25 18 2022 28 39 33 36 36 27 28 49 49 29 38 17 0 10 20 30 40 50 60 Entwicklung MW Integrationen SB Kosten der Unterkunft (KDU) [Quelle: Berechnung Stadt Köln] Integrationen Schwerbehinderte (SB) [Quelle: Controlling JC Köln] ErgänzendeKennzahlen Die KDU haben sich parallel zur LLU erwartungsgemäß bspw. durch den Anstieg der Antragszahlen mit 11% ebenfalls stark erhöht. Im MW liegen die KDU aktuell knapp 3,3 Mio. Euro über dem MW im Vorjahr. Trotzdem liegen die KDU in der Jahressumme gegenüber dem geplanten Soll stabil mit 1,16% bzw. circa 2,3 Mio. Euro darunter. Die Zahl der Integrationen von SB bleiben auch weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. Wie bei den Integrationszahlen aller ELB, sind Vermittlungen auf den 1. Arbeitsmarkt für Menschen mit Vermittlungshemmnissen trotz stabiler Arbeitsmarktlage noch deutlich erschwert. Der Bereich der SB Integrationsfachkräfte wird nochmals verstärkt. Mit der intensiven Betreuung und durch die eng vernetzten Arbeitgeberkontakte gelingen die meisten Integrationen ohne zusäzliche Förderbeteiligung des Jobcenters. IQ SB 2023 4,1% 2022 4,9% ELB 2023 4.011 2022 4.014 ErgänzendeKennzahlen Integrationen ELB 2023 667 1433 IQ MW 6,9% Integrationen ELB 2023 1025 2223 IQ MW 7,1% Integrationen ELB 2023 358 790 IQ MW 7,5% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Männer 97 131 116 119 105 99 Frauen 54 58 59 67 61 59 0 20 40 60 80 100 120 140 Integrationen MW JOK Integrationen der Job-Offensive Köln (JOK) [Quelle: Controlling JC Köln] Die Integrationen der Frauen durch die JOK ist mit einer IQ im MW von 7,5% aktuell höher, als die der Männer. Auch ist die Integrationshöhe absolut deutlich stabiler. Die Integrationen bei den Frauen absolut liegen noch deutlich unter dem Wert der Männer. Berichtsmonat Juni Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften (BG) [Quelle: Statistik BA] Statistikkennzahlen Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 60.326 60.359 60.427 60.228 60.009 59.449 2022 58.895 58.690 58.385 57.838 57.511 58.755 58.833 60.241 60.428 60.010 59.940 59.906 56.000 57.000 58.000 59.000 60.000 61.000 Anzahl BG Nach dem Anstieg der BG-Zahlen zur Mitte des letzten Jahres aufgrund des Übergangs der ukrainischen Flüchtlinge in den Rechtskreis SGB II ist seit März diesen Jahres wieder ein leichter Abfall zu erkennen. Auswirkungen auf die BG-Zahlen durch die Einführung des Bürgergeldes sind bisher nicht erkennbar. Anzahl BG 59.449 Aktuell 60.326 Wert Januar - 877 Veränderung Anzahl BG (März) 60.326 Aktuell 54.991 Anerkannte lfd. KDU 54.540 Unterkunftsart Miete 47,0 20,3 13,6 9,8 5,4 3,9 Anteil der jeweiligen Haushaltsgröße in % 1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen 6 und mehr Personen 71,8 16,8 11,4 Anteil lfd. tatsächliche Kosten der Unterkunft in % Unterkunftskosten laufende Betriebskosten Heizkosten Der Anteil der Einpersonenhaushalte liegt aktuell bei 47% und ist damit seit Jahresbeginn weiter steigend. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Einpersonenhaushalte um 2,3 Prozentpunkte gestiegen. Beim Anteil der laufenden tatsächlichen Kosten der Unterkunft sinkt der Anteil der Unterkunftskosten weiter von im letzten Jahr 74% auf nun 71,8 %. Der am stärksten steigende Faktor bilden die Heizkosten. Statistikkennzahlen Anzahl ELB männlich (März) 39.997 Aktuell 42.681 Wert VJ - 2.684 Veränderung Anzahl ELB gesamt (März) 82.678 Aktuell 82.781 Wert VJ - 103 Veränderung Anzahl ELB weiblich (März) 42.681 Aktuell 40.100 Wert VJ + 2.581 Veränderung Entwicklung erwerbsfähiger (ELB) und nicht erwerbsfähiger Leistungsberechtiger (NEF) [Quelle: Statistik BA] Die Gesamtentwicklung der ELB verläuft parallel zur BG-Entwicklung. Hier ist festzuhalten, dass seit dem letzten Jahr eine Verschiebung zugunsten der weiblichen ELB stattgefunden hat. Im betrachteten Zeitraum ist die Zahl der männlichen ELB um etwa 2.600 gesunken, während die Zahl der weiblichen ELB aufgrund der Fluchtbewegungen um rund 2.500 angestiegen ist. Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 82.520 82.554 82.678 82.304 82.131 81.604 2022 80.568 80.386 79.971 79.227 78.833 80.618 80.735 82.651 82.721 82.088 81.911 81.814 76.000 77.000 78.000 79.000 80.000 81.000 82.000 83.000 84.000 Anzahl ELB Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 31.626 31.500 31.553 31.378 31.311 30.964 2022 31.043 30.865 30.699 30.425 30.296 31.207 31.141 32.080 32.053 31.806 31.761 31.635 29.000 29.500 30.000 30.500 31.000 31.500 32.000 32.500 Anzahl NEF Bei den nichterwerbsfähigen Leistungsbeziehern, welche überwiegend die Gruppe der Kinder abbildet, ist aufällig, dass diese Zahl stärker sinkt, als die Anzahl der BG bzw. ELB. Diese Entwicklung ist aktuell konform mit dem Anstieg der Singlehaushalte. Berichtsmonat Juni Eingliederungsleistungen [Quelle: Eigene Erhebung Bereich Finanzen & Controlling des JC Köln] Finanzdaten JC Köln Maßnahmenbezeichnung Soll Ist Auslastung Soll Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) 1.031 946 91,8% darunter abschlussorientiert 274 314 114,6% § 45 Maßnahmen bei einem Träger (MAT) 4.345 4.403 101,3% § 46 Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (MAG) 391 440 112,5% Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) 1.247 1.267 101,6% Eingliederungszuschuss für Arbeitgeber (EGZ) 163 132 81,0% § 16 b -Einstiegsgeld (ESG) 227 253 111,5% § 16 c - Eingliederung von Selbständigen 187 112 59,9% § 16 d - Arbeitsgelegenheit (AGH) 1.303 1.281 98,3% § 16 e - Eingliederung von Langzeitarbeitslosen (EvL) 53 48 90,6% § 16 f - freie Förderung 157 § 16 i - Teilhabe am Arbeitsmarkt (TaAM) 102 188 184,3% Gesamt 9.049 9.070 100,2% Im Berichtsmonat werden weiterhin stetig viele Maßnahmeangebote nachgefragt. Insgesamt wird das geplante Soll um 0,2 Prozent überschritten. Insbesondere die Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) weist eine gute Entwicklung auf, die geplanten Werte werden hier sogar um 15 Prozent überschritten. Auch im Bereich der AGH werden die Planwerte mit 98,3% fast erreicht. Finanzdaten JC Köln Eingliederungsbudget [Quelle: Eigene Erhebung Bereich Finanzen & Controlling des JC Köln] Darstellung der Ist-Ausgaben I. Intregrationsorientierte Instrumente 31.365.970,23 € II. Beschäftigung schaffende Maßnahmen 11.170.532,42 € III. Spezielle Maßnhamen für Jüngere 1.436.024,46 € IV. Berufliche Reha + SB-Förderung 1.472.299,12 € V. Weitere Förderleistungen 850,45 € VI. Sicherstellungsauftrag nach SodEG -22.069,02 € Summe 45.423.607,66 € Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2023 68,8% 72,3% 81,4% 82,6% 88,6% 90,2% 2022 65,2% 75,0% 77,0% 79,2% 83,5% 85,8% 84,9% 84,7% 85,0% 85,6% 86,1% 84,1% 50,0% 60,0% 70,0% 80,0% 90,0% 100,0% Gesamtbindung Mittel in % Der Eingliederungstitel (EGT) weist im Haushaltsjahr 2023 eine hohe Abgabenquote auf. Der EGT bewegt sich im Vergleich zum Haushaltsjahr 2022 konstant nah am linearen Sollverlau, im Berichtsmonat: 48,3%, im VJ: 45%. Verglichen mit den vier übrigen größten Jobcentern in Deutschland JC Hamburg, Hannover, München und Leipzig befindet sich das JC Köln knapp hinter dem JC Hannover auf Rang drei. Hamburg: 52,3%, Hannover: 49,7%, Köln: 48,3% Leipzig: 44,8% und München 42,7% (Datenstand 30.06.2023). Ausgabenquote in % 48,3% Aktuell 45,0% VJ 50,0% lineares Soll - 1,7% Diff. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Bericht des Jobcenter Köln
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Anlage zur Mitteilung „ Bericht des Jobcenter Köln “ zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 17.08.2023 Bericht des Jobcenter Köln 1. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln Zur aktuellen Lage im Jobcenter Köln informiert Frau Würker im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren gerne mündlich. Auch auf die Auswirkungen im Zusammenhang mit aktuellen Veränderungen gibt sie bei Bedarf gerne Auskunft. 2. E rgebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – Stand Monat 06/2023 Das Jobcenter Köln geht im Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Juni 2023 (Anlage) auf die Zielerreichung bezüglich der vereinbarten Ziele für das Jahr 2023 ein. 3. Sachstand zur Umsetzung des Teilhabechancengesetzes im Jobcenter Köln Im Rahmen des Teilhabechancengesetzes konnten seit Einführung 2.845 Arbeitsverträge gefördert werden. 1.971 davon entfallen auf § 16i Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II), 874 auf § 16e SGB II. Bislang konnten im Jahr 2023 102 Menschen über § 16e SGB II und 192 über §16i SGB II gefördert werden. Die ursprünglich für das Jahr 2023 geplanten 200 Förderungen über §16i SGB II sind damit nahezu erreicht. Die Nachfrage nach Förderungen über §16i SGB II ist weiterhin hoch. Durch Mittelumschichtungen ist sichergestellt, dass die Förderung in diesem Jahr auch weiterhin möglich ist. Durch die Entfristung des Teilhabechancengesetzes steht diese bewährte Förderung den Kund*innen der Jobcenter nun dauerhaft zur Verfügung und ist jetzt Teil der Regelförderungen im SGB II. Während im ersten Jahr des Teilhabechancengesetzes unbefristete Arbeitsverträge die Ausnahme waren (3% der Förderungen) hat sich dies im Laufe der Zeit positiv verändert. Aktuell wurden 18% aller Förderungen von Beginn an mit unbefristeten Arbeitsverträgen begründet. Dies ist eine positive Entwicklung für die nachhaltige Integration von langzeitarbeitslosen Kundinnen und Kunden. 4. Veränderungen im Geschäftsbereich "Jobcenterweite Integrationsteams und Projekte" Der Geschäftsbereich „Jobcenterweite Integrationsteams und Projekte“ übernimmt seit 2018 in zentralen Teams die Betreuung von bestimmten Kund*innengruppen und Seite 2 verantwortet aus Drittmitteln finanzierte Projekte. Durch die Übernahme der selbständigen Kund*innen ist im Jahr 2022 eine weitere Zielgruppe hinzugekommen. Im Zusammenhang mit der Befristung der hier angesetzten Teams "MitArbeit" bis zum 31.12.2023 wurden weitere Überlegungen angestellt, welche Kund*innengruppen noch von einer zentralen Beratung pro fitieren und wie der Geschäftsbereich aufgestellt werden soll. 1. Weiterentwicklung Team "MitArbeit" Im Rahmen der Gesetzesänderungen zum Bürgergeld wurden die Förderinstrumente nach §16i und § 16e SGB II dauerhaft eingerichtet. Die Erfahrungen der letzten vier Jahre haben gezeigt, dass ein zentraler Ansatz dauerhaft sinnvoll ist. Die Besonderheiten dieser Förderinstrumente bedingen eine enge Zusammenarbeit mit den Arbeitgeber*innen sowie ein spezielles Wissen, das in zentralen Teams konzentriert vorgehalten werden kann. D as Team "MitArbeit" wird intern umorganisiert. So kann z.B. der Ausbau der bewerberorientierten Arbeitgeberakquise weitere Synergien erzeugen. Auch die Vernetzung mit Bildungsträgern zur passgenauen Akquise von AGH-Plätzen kann hier sinnvoll umgesetzt werden. So kann das Team „MitArbeit“ einen noch größeren Mehrwert für die Kund*innen des Jobcenters sowie für das Jobcenter Köln selbst bieten. 2. Einführung zentraler Reha/SB-T eams Bislang werden alle Kund*innen mit festgestellter Schwerbehinderung und/oder einem anerkannten Reha-Bedarf in den örtlich zuständigen Geschäftsbereichen betreut. Eine Spezialisierung innerhalb der Integrationsteams erfolgt bislang nicht. In einer zentralen Betreuung dieser Kund*innengruppe kann den speziellen Bedürfnissen und fachlichen Anforderungen besser begegnet werden. Erfahrungen, die im rehapro -Projekt „Segelsetzen – Hafen Köln“ gemacht wurden, können so verstetigt werden und weiterhin in der Arbeit mit der Kund*innengruppe einfließen. Die organisatorische Nähe zu dem Team „MitArbeit“ fördert einen intensiven Austausch in Bezug auf die Anbahnung und Förderung von Arbeitsplätzen. Zum jetzigen Zeitpunkt umfasst die Kund*innengruppe rund 5.300 Menschen. D ie geplante Einführung soll zum 01.01.2024 erfolgen. Die kommenden Monate werden daher aktiv genutzt um den Übergang zu gestalten. 3. Neues rehapro-P rojekt "Schwungbrett – Kräfte nutzen" Seit 2020 engagiert sich das Jobcenter Köln mit dem Projekt „Segel setzen – Hafen Köln“ für Kund*innen mit besonderen gesundheitlichen Bedarfen. Das Projekt wird aus Drittmitteln durch das BMAS refinanziert und endet zum 31.05.2024. D as Jobcenter Köln hat sich für das neue Anschlussmodellprojekt „rehapro - Förderung von Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation“ ab dem 01.01.2024 beworben. D as neue Projekt wird den Titel „Schwungbrett – Kräfte nutzen“ tragen. Die Projektlaufzeit von 3,5 Jahren soll - abzüglich einer Vor- bzw. Nachbereitungszeit - genutzt werden, um sowohl neuartige organisatorische, als auch strukturelle Maßnahmen in der Praxis zu erproben. Sie werden auf ihre Tragfähigkeit geprüft und Seite 3 bei Eignung im Anschluss ins Tagesgeschäft implementiert. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Das Projekt soll sich an die bisherige Förderung des „Hafen Köln“ anschließen. Der Antrag für das neue Modellprojekt ab dem 01.01. 2024 befindet sich derzeit in der Prüfung des BMAS. gez. Martina Würker Anlage: Ergebnismonitoring Monat 06/2023
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/5000 JC Vorlagen-Nummer 07.08.2023 2420/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 17.08.2023 Bericht des Jobcenter Köln Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter Köln – den folgenden Bericht vor. Anlagen: Bericht des Jobcenter Köln Anlage zum Bericht des Jobcenter Köln: Ergebnismonitoring Juni 2023 Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2420/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 07.08.2023
- Erstellt
- 31.07.2023 09:18