V/0054/2008
Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. 0057/2007 vom 03.12.2007: Aufwertung Osttor Innenstadt
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Beschlussvorlage
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V/0054/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. 0057/2007 vom 03.12.2007: "Das Osttor zu Münsters Innenstadt aufwerten - den Stadtraum zwischen Salzstraße (Promenade), Eisenbahnstraße, Friedrichstraße und Wolbecker Straße städtebaulich qualitätvoll gestalten." Beratungsfolge 13.02.2008 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. 0057/2007 vom 03.12.2007 (Anlage 1) wird an den Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehr und Wirtschaft verwiesen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehr und Wirtschaft in einem Rahmenplan die anzustrebenden städtebaulichen Entwicklungs- und Ges- taltungsmöglichkeiten aufzuzeigen. II. Kosten/Folgekosten Durch die o.g. Sachentscheidung entstehen keine Kosten. Begründung: Der Antrag zielt auf eine stadträumliche Gesamtbetrachtung des Bereichs zwischen Salzstraße (Promenade) – Eisenbahnstraße – Friedrichstraße – Wolbecker Straße ab und strebt eine ange- messene Gestaltung für den östlichen Auftakt in die Innenstadt an. Eine abschnittsweise Aufwer- tung allein könne keine quartiersübergreifende Wirkung erzeugen. Ambitionierte Einzelmaßnah- men (wie z.B. der geplante repräsentative Vorplatzumbau gegenüber NRW.Bank) sollten deshalb in optimierte Freiflächenqualitäten des angrenzenden Umfeldes eingebunden werden. Auch nach Auffassung der Verwaltung sollten stadtgestalterische Anforderungen und Nutzungsan- forderungen im städtebaulichen Zusammenhang zu gegebener Zeit überprüft, ggf. neu definiert und auf Umsetzbarkeit untersucht werden. Dabei sind die bereits initiierten städtebaulichen und Vorlagen-Nr.: V/0054/2008 Auskunft erteilt: Frau Philipp Ruf: 492 61 21 E-Mail: Philipp@stadt-muenster.de Datum: 28.01.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0054/2008 hochbaulichen Entwicklungen, die mit dem Bauvorhaben der NRW-Bank sowie der Umgestaltung der Bahnhofstraße bis zum Servatiiplatz erfolgen, einzubeziehen. Es wird daher vorgeschlagen, das Ergebnis der Überprüfung und Vorschläge für eine städtebauli- che und gestalterische Aufwertung in einem Rahmenplan darzustellen und diesen dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehr und Wirtschaft zur Beratung vorzulegen. Ein Realisie- rungszeitraum ist damit nicht vorbestimmt. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Antrag Nr. 0057/2007 der SPD-Fraktion
V-0054-2008-Anlage-1.pdf
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Anlage 1 zur Vorlage Nr. 0054/2008 an den HA 2 Begründung: Der Rat der Stadt hat am 07.12.2005 den Bebauungspl an Nr. 242 Eisenbahnstraße/Friedrichstraße aus dem Jahre 1979 aufgehoben. Dieser sah seinerzeit den Bereich einzig als eine aufgefächert e, vielspurige Ostspange des I. Tangentenrings. Der nördliche Flächenabschnitt, der Freiherr-vom-St ein-Platz, wurde von der Stadt zwischenzeitlich an die NRW-Bank veräußert. Diese w ill die Fläche als repräsentiven Vorplatz ihrer denkmalgeschützten Fassade umgestalt en. Bei dem Paul-Gerhardt- Haus und der Erlöser-Kirche gehen die knappen Freif lächen unmittelbar in den öffentlichen Bereich über. Deshalb ist hier eine ab gestimmte Gestaltung empfehlenswert. Die Verknüpfung der Salzstraße mit der Bahnhofstraß e ist gestalterisch und räumlich unzureichend. Für Fußgängerinnen und Fußgänger, die über die Bahnhofstraße und die Kreuzung Servatiiplatz zur Salzstraße bzw. umge kehrt wollen, sind Verbesserungen wünschenswert. Die Zone zwischen der Bahnhofstraße und der Salzstraße bis zur Promenade sollte von einer reine n „Laufbahnfunktion“ zu einem für die Bürgerinnen und Bürger erlebbaren Stadtraum gestaltet werden. Für die Bürgerinnen und Bürger des Ostviertels ist die Kreuzung am Servatiiplatz der Hauptzugang zur Innenstadt. Ist schon die Eisenbahnbrücke am Ende der Wolbecker Straße ein drückendes Erlebnis, so wird die Situati on für Fußgängerinnen und Fußgänger nach dem Durchschreiten der Brückenunterf ührung nicht besser. Hier öffnet sich eine städtebauliche Brache. Nicht ohne Grund hat der Künstler Nairy Baghramian im Rahmen der Skulpturenausstellung im l etzten Sommer den ungastlichen Ort für seine kühle, minimalistische S kulptur gewählt. Gerade diese Bereiche der Wolbecker Straße verlangen nach einer Aufwertung. Der Rat der Stadt hat in Erwartung der Modernisieru ng des Hauptbahnhofs den Umbau der Bahnhofstraße beschlossen. Die Aufwertung der Verkehrsflächen endet aber im Bereich des Servatiiplatzes ohne Bezug zu d en umgebenden Flächen, sozusagen „an der Bordsteinkante“. Diese Baumaßnahm e soll durch den Entwicklungs- und Gestaltungsplan und dessen Umsetzung sinnvoll ergänzt werden. Karl-Heinz Winter Marianne Hopmann Karsten Rahn Wolfgang Heuer Ralf Hubert Udo Reiter Anika Bergner Dr. Michael Jung Anne Schulze Wint zler Hedwig Chudziak Marianne Koch Joachim Tonn Philipp Gabriel Gaby Kubig-Steltig Beate Vilhjal msson Beanka Ganser Kurt Pölling Holger Wigger Anne Hakenes
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (8)
- Salzstraße
- Eisenbahnstraße
- Friedrichstraße
- Wolbecker Straße
- Bahnhofstraße
- Servatiiplatz
- Promenade
- Osttor
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0054/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.01.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37