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3149/2025

Kunststoffrasen-Belagserneuerung auf der Sportanlage Am Pescher Holz in Köln-Pesch

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 09.12.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 11.12.2025, TOP 9.1.4

Anlage 03 Kostenberechnung

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Anlage 01 Luftbild

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 02 Zustandsbericht

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Anlage 03 Kostenberechnung

562 Zeichen

Kostenberechnung
     Projekt: 2320  Belagserneuerung Kunststoffrasen Sportanlage Am Pescher Holz
     Ordnungszahl Leistungsbesch reibung Betrag in EUR
    LV  01
      1. Baustelleneinrichtung 1.500,00
      2. Rückbau und Entsorgung 38.442,00
      3. Kunststoffrasensystem 162.735,00
      4. Ausstattung 13.580,00
      5. Regiearbeiten 550,00
   Summe  01  -Kunststoffrasen Belagserneuerung   216.807,00
   Zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer aus   216.807,00  EUR
       in Höhe von 19,00 %  41.193,33  EUR
  258.000,33  EUR
 Druckdatum:  07.11.2025

Anlage 01 Luftbild

148 Zeichen

Sportanlage Am Pescher Holz
Mittelpunkt: 350613, 5652188
1:1000
 
Herausgeber:
Stadt Köln - Der Oberbürgermeister
Erstellt am: 07.11.2025Seite 1 / 1

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

6414 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/52/521 
 
Vorlagen-Nummer 
 3149/2025 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Kunststoffrasen-Belagserneuerung auf der Sportanlage Am Pescher Holz in Köln-
Pesch  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Chorweiler (BV6) beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung von 
Sanierungsarbeiten auf der Sportanlage Am Pescher Holz basierend auf der vorgelegten Ent-
wurfsplanung und Kostenberechnung. 
Die Sanierungsarbeiten beinhalten die Kunststoffrasen-Belagserneuerung bei einem Groß-
spielfeld und die Erneuerung von Ausstattungsgegenständen für den Sportbetrieb. Die vo-
raussichtlichen Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen ca. 258.000,- € brutto. 
 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 11.12.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  258.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Großspielfeld auf der Sportanlage Am Pescher Holz ist im Grundbesitz der Stadt Köln 
und ist langfristig an den Verein FC Pesch 1956 e.V. vermietet. Die Sportanlage verfügt über 
ein Groß- und ein Kleinspielfeld aus Kunststoffrasen. Beide Spielfelder wurden im Jahr 2012 
vom Sportamt der Stadt Köln generalsaniert. Aufgrund des Alters und der starken Beanspru-
chung befindet sich der Kunststoffrasen in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand (s. An-
lage 02). Vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Nutzungsintensität beabsichtigt die 
Verwaltung den Austausch des bestehenden Kunststoffrasenbelags. 
 
Der Kunststoffrasen wird mit Kork/Quarzsand verfüllt. Planung, Ausschreibung und Bauüber-
wachung werden durch Mitarbeiter des Sportamtes durchgeführt. 
 
Kosten und Finanzierung: 
Nach erfolgter Begehung der Anlage durch Mitarbeiter des Sportamtes aus der Abteilung 
Sportstättenbau und -pflege, wurde eine Kostenberechnung auf Grundlage eines Leistungs-
verzeichnisses erstellt. Die Brutto-Gesamtkosten belaufen sich, inkl. Nebenkosten, für die ge-
samte Maßnahme auf voraussichtlich ca. 258.000,- €.

3 
Zur Finanzierung der Maßnahme stehen im Haushaltsplan 2025/2026, im Haushaltsjahr 2025 
Aufwandsermächtigungen in Höhe von 258.000,- € im Teilergebnisplan des Sportamtes in der 
Produktgruppe 0801-Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten, Teilplanzeile 13 - Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. 
 
Die Maßnahme ist dringend erforderlich, um die bestehende Infrastruktur zu sichern und den 
Betrieb der Sportanlage aufrechterhalten zu können. Zudem würde durch eine Weiternutzung 
auch die elastifizierende Schicht unterhalb des Kunststoffrasenbelags in Mitleidenschaft gezo-
gen, wodurch ein noch größerer und kostenintensiverer Sanierungsbedarf entstehen würde.  
 
Vor diesem Hintergrund ist auch im Hinblick auf die Vorgaben zur Bewirtschaftung des Haus-
haltes sowie der Haushaltssperre die Verwendung der Finanzmittel geboten. Zudem ist der 
Sport für die Menschen im Sportverein sowie aus sozial- und gesundheitspolitischer Sicht für 
die Stadt von größter Bedeutung. Er stellt somit eine unerlässliche und unverzichtbare Auf-
gabe der Stadtverwaltung dar. Dies stellt unter anderem auch das Gutachten der Sportent-
wicklungsplanung fest (0149/2019). 
 
Klimafolgeabschätzung: 
Auf Grund des am 09.07.2019 durch den Rat der Stadt Köln ausgerufenen Klimanotstands 
weist die Sportverwaltung der Stadt Köln hiermit auf die Maßnahmen hin, welche von ihr zur 
Vermeidung negativer Auswirkungen auf das Stadtklima und auf die Umwelt beim Bau von 
Kunststoffrasenplätzen ergriffen werden. Die Baumaßnahme wird in enger Zusammenarbeit 
mit dem Umweltamt geplant. Im Folgenden sind die Maßnahmen aufgelistet, die der Verbes-
serung des Stadtklimas sowie dem Schutz der Umwelt in Bezug auf Ökologie und Nachhaltig-
keit dienen: 
Füllstoff Kunstrasen: 
Seit der RAL Zertifizierung des Materials Kork Ende 2018 verwendet die Sportverwaltung der 
Stadt Köln für ihre Baumaßnahmen als Füllstoff das Material Kork, um sporttechnische und 
umweltschonende Qualitäten sicher zu stellen. Die Stadt Köln verfüllt ihre Kunststoffrasen-
plätze nun ausschließlich mit dem Material Kork und verzichtet auf Kunststoffgranulat als Infill. 
Neben der geringeren Ausbringung von potentiellem Mikroplastik hat Korkgranulat zudem den 
Vorteil, dass es sich weniger stark erwärmt als Kunststoffgranulate wie EPDM, TPE und SBR. 
 
Optimierung der Nachhaltigkeit: 
Der gebrauchte Kunststoffrasen wird einer hochwertigen stofflichen Verwertung zugeführt, bei 
der – soweit enthalten – Kunststoffe und Sand zurückgewonnen werden und diese anschlie-
ßend einem ordnungsmäßen und schadlosen Stoffkreislauf zurückgeführt werden können. 
Die stoffliche Verwertung wird in einem anschaulichen Stoffflussdiagramm (Art, Menge und 
Verbleib der Stoffströme mit Angabe des Namens und Anschrift der Verwertungsunterneh-
men) im Angebot dokumentiert. 
Nach durchgeführter Entsorgung des Kunststoffrasens verlangt die Sportverwaltung einen Be-
richt inkl. Belege (zum Beispiel Lieferschein) über Art, Menge und Verbleib der Stoffströme mit 
Namen und Adresse der Verwertungsanlagen. 
 
Begründung für die Dringlichkeit: 
Die Dringlichkeit für den Beschluss ist gegeben, da der Kunststoffrasen auf der gesamten 
Sportfläche so erhebliche Mängel aufweist, dass dieser nicht mehr mit Reparaturarbeiten in-
standgesetzt werden kann. Ein kompletter Austausch des Kunststoffrasenteppichs ist zwin-
gend erforderlich und muss schnellstmöglich umgesetzt werden, um Ausfallzeiten für den 
Trainings- und Spielbetrieb zu minimieren. 
 
Anlagen 
01 Luftbild 
02 Zustandsbericht 
03 Kostenberechnung

4

Anlage 02 Zustandsbericht

2325 Zeichen

Seite 1 von 2 
Zustandsbericht Sportamt 
 
Kunststoffrasenspielfelder 
 Sportanlage Am Pescher Holz 
 
 
 1. Datum der Begehung 26.11.2025 
 2. Durchgeführt von 52 | 521/2 
 
 
Im Zuge der geplanten Belagserneuerung wurde eine Begehung der 
Kunststoffrasenspielfelder (Groß- und Kleinspielfeld) durchgeführt, um den Zustand zum o.g. 
Stichtag festzuhalten. 
 
Kunststoffrasensystem 
Die Kunststoffrasenplätze wurde 2012 fertiggestellt. 
Die brutto Platzgröße des Großspielfeldes beträgt 104 m x 68 m. Die des Kleinspielfelds 
36 m x 19 m. 
 
Kunststoffrasensystem: 
Teppich: Polytan, Ligagrass 238 12/8 
Füllstoff: 20 kg Quarzsand; 5 kg TPE Einkaorn (Fa. So.F.Ter) 
Elastifizierende Schicht: Polytan ET 35 mm 
Im Jahr 2021 wurde ca. 80 % des Kunststoffrasengranulates aufgrund von Verklebung und 
Verklumpung ausgebaut. 
 
Zustandsbeschreibung 
Am 26.11.2025 wurden die Kunststoffrasenplätze durch Mitarbeiter des Sportamts in 
Augenschein genommen und alle sichtbaren Beschädigungen dokumentiert. Ein Lageplan 
mit Fotodokumentation der vorgefundenen Schadstellen liegt als Anlage bei. 
 
An mehrere Fugen an denen die Kunststoffrasenbahnen miteinander verklebt sind, löst sich 
der Kleber vom Nahtband. Es entstehen sogenannte „offenen Nähte“. Sowohl auf dem 
Großspielfeld als auch auf dem Kleinspielfeld sind offene Nahtstellen festzustellen.  
Bei dem nördlichen Torraum und auf dem Kleinspielfeld wurden Schadstellen mit einem 
anderen Kunststoffrasenteppich ausgebessert. Zwischen den ausgebesserten 
Kunststoffrasenbereichen und dem alten Kunststoffrasenteppich gibt es eine sicht- und 
deutlich spürbare Höhendifferenz aufgrund der unterschiedlichen Faserlängen. 
 
Die Fasern des Kunststoffrasens zeigen über den gesamten Platz starke 
Verschleißerscheinungsformen auf. Weiterhin liegen die Fasern platt auf.  
 
Zusammenfassung. 
Der Kunststoffrasenteppich mit zum Teil ausgebauten TPE-Kunststoffgranulat weist 
zahlreiche Verschleißerscheinungen auf. Die Zerfaserung hat an mehreren Bereichen 
eingesetzt. Abgebrochene Fasern sind in der umlaufenden Entwässerungsrinne zu finden. 
Offene Nähte und Höhendifferenzen im Kunststoffrasenspielfeld stellen zudem 
Unfallgefahren dar.

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Lageplan mit Fotodokumentation 
 
 
Legende: 
 
  Offene Nahtstelle 
 
  Überstehende Fasern/ 
  ausgebesserte Bereiche

Beratungsverlauf (1)

11.12.2025 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.1.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3149/2025
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
09.12.2025
Erstellt
07.11.2025 12:00