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AN/1136/2018

Für jede Kölner Schule einen Sozialarbeiter / eine Sozialarbeiterin

Gem. Antrag nach § 3 (SPD) 05.09.2018

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 13.09.2018, TOP 5.2.3

Gem. Antrag nach § 3 (SPD)

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Gem. Antrag nach § 3 (SPD)

3888 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Ratsgruppe BUNT 
 
 
An den Vorsitzenden 
des Ausschusses für Schule und Weiterbildung 
Herrn Dr. Helge Schlieben 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 23.08.2018  
 
AN/1136/2018 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.09.2018 
Jugendhilfeausschuss 13.09.2018 
 
Für jede Kölner Schule einen Sozialarbeiter / eine Sozialarbeiterin 
Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung des Aus-
schusses für Schule und Weiterbildung am 04.09.2018 aufzunehmen. 
 
 
Beschluss: 
 
Der Ausschuss Schule und Weiterbildung beauftragt die Verwaltung, bis zu einer endgültigen 
Regelung durch die Landesregierung an jeder Kölner Schule einen Schulsozialarbeiter oder 
eine Schulsozialarbeiterin einzusetzen und übergangsweise die Finanzierung der fehlenden 
Stellen durch kommunale Mittel sicher zu stellen.  
 
Die Verwaltung wird zudem beauftragt, die aktuelle Struktur für die Fachberatung und kom-
munale Begleitung der Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen auf der Basis der 
„Konzeption der kommunalen Schulsozialarbeit in Köln“ adäquat auszubauen und weiterzu-
entwickeln.  
 
 
Begründung: 
 
Die Schulsozialarbeit ist an den Kölner Schulen nicht mehr wegzudenken. Die an den Schu-
len tätigen Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen ergänzen seit vielen Jahren die Arbeit der 
Lehrerinnen und Lehrer und stehen den Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zu Seite. 
 
Die Schulsozialarbeit ist vor allem ein Instrument, das Chancengleichheit sichert, denn sie 
setzt immer dort an, wo Schülerinnen und Schüler nicht eigenständig oder mit der Hilfe ihrer 
Familie durch den Schulalltag kommen und Unterstützung benötigen. Mit den gewachsenen

- 2 - 
 
Herausforderungen, denen Schülerinnen und Schüler heute in der Schule begegnen und 
auch auf Grund der viel heterogeneren Lebensverhältnisse und Familiensituationen, in de-
nen Sie leben, ist es heute für viele Kinder oftmals essentiell in den entscheidenden Momen-
ten Beistand durch einen Schulsozialarbeiter zu bekommen. Hürden können so abgebaut 
werden, um eine weitere erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen. 
 
Derzeit existiert eine sehr uneinheitliche Finanzierung der Schulsozialarbeit teils durch kom-
munale Mittel, teils durch Landesmittel und teils durch Bundesmittel aus dem Bildungs- und 
Teilhabepaket. Die SPD-Fraktion im Landtag hat daher kürzlich einen Antrag gestellt, die 
Finanzierung der Schulsozialarbeit in den Kommunen endlich mit klaren Verantwortlichkeiten 
zu regeln und die Schulsozialarbeit gesetzlich zu verankern. Zudem sollen Qualitätsstan-
dards, Fachaufsicht und Betreuungsschlüsse geregelt, sowie für die Schulsozialarbeiterinnen 
und -arbeiter gesicherte Arbeitsverhältnisse und Möglichkeiten des beruflichen Aufstiegs 
geschaffen werden. 
 
In Köln verfügen derzeit noch einige Schulen nicht über einen Schulsozialarbeiter bzw. eine 
Schulsozialarbeiterin. Hierzu gehören sowohl eine größere Anzahl Grundschulen, als auch 
einige Gymnasien sowie wenige Realschulen, Förderschulen und Berufskollegs. Bis eine 
klare Regelung auf Seiten des Landes getroffen wird, ist der Bedarf in Köln trotzdem bereits 
jetzt vorhanden und wird von den betroffenen Schulen dringend erbeten. Um in Köln flä-
chendeckend das wichtige Instrument der Schulsozialarbeit allen Schülerinnen und Schülern 
sowie ihren Familien zukommen zu lassen, beauftragt der Rat die Stadtverwaltung im Vor-
griff auf die Landesregelung die zusätzlichen Stellen zu schaffen und vorzufinanzieren. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke    gez. Thomas Hegenbarth 
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin   Sprecher der Ratsgruppe BUNT

Beratungsverlauf (2)

04.09.2018 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
13.09.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 5.2.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1136/2018
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
Datum
05.09.2018
Erstellt
23.08.2018 11:16