AN/0691/2024
Kritische Infrastruktur in Köln vor Spionage und Sabotage schützen
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FDP Anfrage nach § 4
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www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.05.2024 AN/0691/2024 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 16.05.2024 Kritische Infrastruktur in Köln vor Spionage und Sabotage schützen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates am 16. Mai 2024 zu setzen. In den vergangenen Wochen häuften sich die Meldungen über nachrichtendienstliche Tätig- keiten in Deutschland. Russland, China und andere autoritäre Regime haben es dabei nicht nur auf politische und militärische Einrichtungen, sondern auch auf die kritische Infrastruktur abgesehen. Insbesondere die Kommunen betreiben von Krankenhäusern, über die Strom- und Wasser- versorgung, Verkehrsleistungen, Feuerwehr und den kommunalen Ämtern eine Vielzahl von Einrichtungen der kritischen Infrastruktur. Mit dem Ende des Kalten Krieges nahm das Bewusstsein für die Gefahren nachrichten- dienstlicher Tätigkeiten sukzessive ab. In der Privatwirtschaft hingegen werden Dokumente immer häufiger nach Geheimhaltungsgraden eingeordnet, um Angriffen auf die IT und Wirt- schaftsspionage wirksam zu begegnen. Vor dem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie schätzt die Verwaltung vor dem Hintergrund der jüngsten Sabotage- und Spiona- geaktivitäten ausländischer Staaten die Gefahr für die örtliche kritische Infrastruktur ein? 2. Inwieweit gibt es bei der Verwaltung ein Bewusstsein für die Gefahren fremder Ge- heimdienste für die öffentliche Sicherheit und die kritische Infrastruktur und welche Dienststelle zeichnet sich hier verantwortlich? 3. Inwieweit werden Dokumente und andere schützenswerte Informationen durch syste- matische Einordnung von Dokumenten nach Gefahrenlage geschützt? 4. Inwieweit sind der Verwaltung Anwerbeversuche fremder Geheimdienste gegenüber FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Beschäftigen der Stadtverwaltung und städtischer Töchter bekannt? 5. Inwieweit werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und der städti- schen Töchter auf die Gefahren hingewiesen, geschult und über mögliche Anwerbe- versuche informiert? Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0691/2024
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 02.05.2024
- Erstellt
- 26.04.2024 09:26