2483/2022
Austausch der Leuchtstoffröhren in der Wechselausstellung und in der Ausstellungsebene 60.00 im Museum Ludwig
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/4511 Vorlagen-Nummer 2483/2022 Freigabedatum 20.04.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Austausch der Leuchtstoffröhren in der Wechselausstellung und in der Ausstellungsebene 60.00 im Museum Ludwig Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: 1. Der Ausschuss Kunst und Kultur stellt den Bedarf für den Austausch der Leuchtstoff- röhren in der Wechselausstellung und in der Ausstellungsebene 60.00 im Museum Ludwig fest und beschließt die Planung der genannten Maßnahme mit einer Kosten- höhe von 95.000 €. 2. Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigte Aufwandsermächtigung steht im Teiler- gebnisplan des Referates für Museumsangelegenheiten in der Produktgruppe 0401 – Museumsreferat in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistun- gen im Haushaltsjahr 2023 im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung. Sie wird nach Beschlussfassung in den Teilergebnisplan des Museum Ludwig, Produktgruppe 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umgeschichtet. Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 95.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die Umrüstung der Leuchtmittel, die dem neuesten Stand der LED-Technik entsprechen, führt zu einem verringerten Stromverbrauch von ca. 35% und damit zu einer Reduzierung der CO2- Emissionen während des Betriebs des Museum Ludwig. Nach Abschluss der Maßnahme ist mit einer reduzierten Stromverbrauchsleistung von bislang rund 109.000 kW auf 71.000 kW jährlich zu rechnen. Der Austausch der Leuchtstoffröhren wirkt sich somit positiv auf den Klimaschutz aus und stellt für das Museum Ludwig einen Meilenstein für die Erreichung der Klimaneutralität dar, welche wiederum den Klimazielen der Stadt Köln entspricht. Begründung: 1. Beschreibung der Maßnahme Das Museum Ludwig in Köln beherbergt und präsentiert Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Als Tageslichtmuseum konzipiert, wurde darauf geachtet, wenig künstliche Beleuchtung zu verwenden und mit punktueller Begrünung natürliches Leben in die Umgebung zu integrieren. Mit dem Bau des Gebäudekomplexes wurde eine Lichttechnik aus Leuchtstoffröhren einge- baut, die heutzutage nicht mehr den ökologischen und technischen Standards entspricht. Gemäß der EU-Verordnung „Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen“, die 2019 in Kraft 3 getreten ist, wird der Verkauf der meisten Leuchtstoffröhren und Halogenlampen ab Septem- ber 2023 eingestellt. Die Verordnung sorgt dafür, dass im Handel ein großer Teil der Leucht- stoffröhren durch LED-Lampen ersetzt werden muss, die auch deutlich weniger Strom ver- brauchen. Um die Ausstellungsflächen der Wechselausstellung und der Ebene 60.00 weiter- hin mit ausreichendem Licht versorgen zu können, müssen die Leuchtmittel schnellstmöglich ausgetauscht und der EU-Verordnung „Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen“ angepasst werden. a) Wechselausstellung Die Fläche der Wechselausstellung im Museum Ludwig misst 910 m². Hier finden jährlich ca. drei Ausstellungen mit internationaler Reichweite statt. Die Fläche ist bis auf den Eingangsbe- reich fensterlos und auf künstliche Beleuchtung angewiesen. Die Rasterdecken mit Leuchtstoffröhren in der Wechselausstellung des Museum Ludwig wur- den 2017 technisch erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Lichtde- cken der Wechselausstellung sind derzeit im Bestand mit dimmbaren T8-Leuchtstoffröhren bestückt. Im Zuge der Weiterentwicklung der LED-Technik, die die musealen Anforderungen erfüllt, sollen diese T8-Leuchtstofflampen durch Lichtleisten in LED-Technik ersetzt werden. Die bauliche und technische Infrastruktur lässt einen Austausch der Lichtleistenmodule zu. Die neuen Module können auch in die bauseitig vorhandene Lichtsteuerung integriert und einprogrammiert werden. Der jährliche Stromverbrauch kann hierdurch um 35% reduziert werden. Damit die Lichttechnik ausgetauscht werden kann, sind die Rasterelemente der Lichtdecken im Vorfeld zu demontieren und anschließend wieder zu montieren. Die Rasterelemente der Lichtdecken können nach einer Reinigung wieder verwendet werden. b) Ausstellungsfläche im Raum 60.00 Die Rasterdecken und die Leuchtstoffröhren in der Ausstellungsebene 60.00 sind noch im Zustand aus dem Jahre 1986 und müssen grundlegend saniert werden. Die Lichtdecken der Ausstellungsfläche verfügen derzeit im Bestand über dimmbare T8- Leuchtstofflampen ohne eine digitale Steuerung. Für diese überalterte Lichttechnik steht im Handel kein Ersatzmaterial mehr zur Verfügung. Die Lichtdecken können daher in absehbarer Zeit nicht mehr betrieben werden. Seit einiger Zeit muss in Teilbereichen mit Provisorien ge- arbeitet werden. Die T8-Leuchtstofflampen sollen durch Lichtleisten, die den musealen Anforderungen ent- sprechen, in LED-Technik ersetzt werden. Die vorhandenen Lichtbänder müssen aufgrund der vollständig veralteten Technik komplett demontiert werden. Auch die neuen Lichtleisten wer- den entsprechend dem Bestand als Lichtbänder ausgeführt. Der Einsatz der LED-Technik verlangt die Erneuerung der Elektroinstallation. Dies bedeutet, dass das Leitungsnetz, die Unterverteilungen und die Lichtsteuerung erneuert werden müssen. Der jährliche Stromverbrauch kann hierdurch um 35% reduziert werden. Die Rasterelemente der Lichtdecken sind veraltet, völlig vergilbt und in sich nicht ausreichend stabil für eine Demontage und erneute Montage. Diese Rasterelemente müssen ebenfalls erneuert werden. 2. Kostenannahme Zunächst sind lediglich Planungskosten in Höhe von 95.000 € brutto notwendig. Nach Abschluss der Planungsleistungen und Vorliegen der Kostenschätzung wird ein Baube- schluss zur Beschlussfassung vorgelegt. Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigte Aufwandsermächtigung steht im Teilergebnis- 4 plan des Referates für Museumsangelegenheiten in der Produktgruppe 0401 – Museumsrefe- rat in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Haushaltsjahr 2023 im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung. Sie wird nach Beschlussfassung in den Teilergebnisplan des Museum Ludwig, Produktgruppe 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umgeschichtet. Anlagen: Anlage 1 Grundrisse der Wechselausstellung und Raum 60.00
Anlage 1 Grundrisse der Wechselausstellung und Raum 60.00
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1.OG / Ebene +60.00 Raster mit Leuchtstoffröhren Wallwasher als Umrandung von Lichtraster Umrüstung auf LED Bereiche mit Rasterdecke 261 /48 EG / Ebene +54.00 Raster mit Leuchtstoffröhren Downlights Umrüstung auf LED Bereiche mit Rasterdecke 261 /48
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2483/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 20.04.2023
- Erstellt
- 09.08.2022 11:40