AN/0707/2026
Olympisches Downhill auf dem Kölner Kalkberg - Sicherung der NRW-Bewerbung 2036/2040/2044
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Die PARTEI Antrag nach § 3
4559 Zeichen
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 27.04.2026 AN/0707/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 12.05.2026 Olympisches Downhill auf dem Kölner Kalkberg - Sicherung der NRW-Bewerbung 2036/2040/2044 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Ratsgruppe Die PARTEI bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 12.05.2026 zu setzen: Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, umgehend zu prüfen, wie schnell und zu wel- chem Preis der Kalkberg "olympisch ertüchtigt“ werden kann. Ziel ist die Ausrichtung der olym- pischen Mountainbike-Wettbewerbe im Rahmen der Spiele 2036, 2040 oder 2044. 2. Die Verwaltung wird gebeten, dem Sportausschuss sowie dem Finanz-ausschuss zeitnah eine erste Kostenschätzung für die Transformation der bestehenden Bauruine und die Geländeprofi- lierung vorzulegen. Aufgrund historisch gewachsener Unwägbarkeiten des Standorts ist ein prä- ventiver Risikozuschlag von 500 % hinzuzurechnen. 3. Sollte sich herausstellen, dass der Kalkberg nicht einmal dafür geeignet ist, sollen alternative Al- ternativstandorte wie der Kölnberg oder der Monte Troodelöh auf eine olympische Nutzbarkeit geprüft werden. Begründung: Trotz grundsätzlich hoher Zustimmungswerte hat die Gemeinde Herten das notwendige Quorum für den olympischen Ratsbürgerentscheid versemmelt. Damit steht aktuell keine Austragungsstätte für olympi- sche Mountainbike-Wettbewerbe in NRW zur Verfügung. Um die Bewerbung Nordrhein-Westfalens für die Olympischen und Paralympischen Spiele nicht zu gefährden, muss die Stadt Köln als „Leading City“ ihrer Verantwortung gerecht werden und kurzfristig eine adäquate Alternative anbieten. An den Vorsitzenden des Kölner Stadtrates, Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Ratsgruppe Die PARTEI Andreas Altefrohne Aaron von Kruedener Unter Goldschmied 6 , 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 - 35609 E-Mail: diepartei@stadt -koeln.de - 2 - Der Kölner Kalkberg ist aufgrund seiner Topographie und seiner zentralen Lage (auch ohne Hubschrau- ber zu erreichen) ein idealer Ort, um sich sportlichen Herausforderungen zu stellen (vulgo: sich alle Kno- chen zu brechen). Zwar haben andere NRW-Städte ebenfalls ihr Interesse bekundet, die Mountainbike- Wettbewerbe zu übernehmen, u.a. Recklinghausen, Mülheim a.d. Ruhr und Dorsten - jedoch ist kein Al- ternativstandort besser geeignet, die Halde Hohenward zu ersetzen, als der Kölner Kalkberg. Warum das so ist, verdeutlicht die folgende Gegenüberstellung: Merkmal Halde Hoheward (Herten/Recklinghausen) Kalkberg (Köln-Kalk) Baulicher Misserfolg Horizontobservatorium: Wegen akuter Einsturzgefahr nur zwei Wo- chen nach Eröffnung (2009) dauer- haft gesperrt. Hubschrauber-Hangar: 2015 während der Bauphase abgesackt; Projekt 2020 endgültig be- erdigt; heute eine teuer bewachte Bauruine. Statik & Unter- grund Winddynamik unterschätzt: Riss- bildung an Schweißnähten der Stahl- bögen durch Fehlkalkulation der Schwingungen. Instabiler Chemie-Abfall: Der Berg besteht aus hochgiftigem, breiigem Kalkschlamm; Kuppe senkte sich um bis zu 15 cm ab. Kosten-Es- kalation Sanierungskosten von ca. 7 Mio. € geplant (ursprüngliche Baukosten la- gen bei nur ca. 2-2,5 Mio. €). Kosten von über 30 Mio. € (statt geplanter 10 Mio. €). Jährliche Sicherungskosten der Ruine: ca. 300.000 €. Öffentliche Wahrneh- mung Symbol für Steuerverschwendung und jahrelangen Stillstand (u.a. Thema bei extra 3, 2015). „Euro-Grab“ und Denkmal für mangelhafte Gut- achten sowie Ignoranz gegenüber Bürgerprotes- ten. (u.a. Thema bei extra 3, 2020). Aktueller Status Langwierige Sanierung bis 2027 ge- plant; Nutzung als Sportstätte durch Bürgerentscheid-Quorum blockiert. Laufende Sicherungsmaßnahmen; unklare Nachnutzung; gesundheitliche Gefahren u.a. durch Arsen, Blei, uvm.; enorme investive Mittel für Wetterfestmachung nötig. Fazit: Beide Standorte blicken auf eine spannende Geschichte zurück. Während die Halde Hoheward durch das verfehlte Quorum politisch blockiert ist, bietet der Kalkberg der Stadt Köln die Chance, noch mehr Bundes- und Landesmittel zu akquirieren. Anstatt weitere Millionen in einen ungenutzten Hangar zu in- vestieren, sollte die Köln siegessicher in die Zukunft blicken und den Kalkberg endlich seiner interna- tionalen Bestimmung zuführen. gez. gez. Andreas Altefrohne Aaron von Kruedener Ratsgruppenvorsitzender Die PARTEI Ratsgruppenvorsitzender Die PARTEI
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0707/2026
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 27.04.2026
- Erstellt
- 27.04.2026 13:25