Mandari Insight

KRhR 1/2025

Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 20.09.2024

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier 24.01.2025

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Nächste Beratung: Kommission Rheinisches Revier, Sitzung am 24.01.2025, TOP 3.

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 20.09.2024)

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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Niederschrift K.RhR 20.09.2024_final_komplett)

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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 20.09.2024)

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Sitzungsvorlage Kommission 
Rheinisches Revier 
- öffentlich - 
KRhR 1/2025 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Frau Eva Kuhl 
Telefon 0221 / 147 - 4871 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 10.01.2025 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission Rheinisches Revier 24.01.2025 3. beschließend 
 
TOP: 
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission 
Rheinisches Revier am 20.09.2024 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift der 9. Sitzung. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. Niederschrift K.RhR 20.09.2024_final_komplett

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Niederschrift K.RhR 20.09.2024_final_komplett)

49650 Zeichen

Niederschrift 
über das wesentliche Ergebnis der 
9. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier
des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
am Freitag, dem 20. September 2024, 
von 10:02 Uhr bis 12:20 Uhr, 
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln 
Vorsitz: Norbert Spinrath (SPD)

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 2 – 
Tagesordnung und Beschlüsse 
1 Feststellung der Tagesordnung 4 
2  Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier 
zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 20.09.2024 4  
Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Friedrich Jeschke (Die 
LINKE.Volt) zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 
20.09.2024. 
3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der 
Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024 4 
Drucksache KRhR 5/2024 
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre 
Sitzung am 02.02.2024 mehrheitlich bei einer Enthaltung. 
4 Mündlicher Bericht über die Umsetzung von Ankerprojekten, den Umgang mit 
Transformationsflächen nach § 38 Landesplanungsgesetz NRW sowie 
Sachstandsmitteilung zur Wasserstoffstrategie im Rheinischen Revier 4 
Vortrag von Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinisches Revier) 
5 Mündlicher Vortrag zur Entwicklung des Brainergy-Parks 8 
Vortrag von Prof. Hoffschmidt 
6 Sachstand Förderung Landesarm 9 
Vortrag von Caroline Stollwerk (Dez. 37, Bezirksregierung Köln)

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 3 – 
7 Anträge 9 
8 Anfragen 10 
9 Mitteilungen 10 
9.1  der Bezirksregierung 10 
9.2  des Vorsitzenden 10 
 
* * *

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 4 – 
1 Feststellung der Tagesordnung 
Vorsitzender Norbert Spinrath  begrüßt die Anwesenden und stellt die form- und fristge-
rechte Einladung zur heutigen Sitzung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Wunsch auf Änderung 
der Tagesordnung besteht insoweit als das die Tagesordnungspunkte 4 und 5 getauscht wer-
den sollen. Dem Änderungswunsch wird einstimmig zugestimmt. Weitere Änderungswünsche 
bestehen nicht. 
2  Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier 
zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 20.09.2024 
(keine Wortmeldung)  
Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Friedrich Jeschke zur Mitunter-
zeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 20.09.2024. 
3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kom-
mission Rheinisches Revier am 02.02.2024 
Drucksache KRhR 5/2024 
Wilfried Fischer erklärt, dass er sich hier enthalten werde, da er bei der Sitzung am 02.02.2024 
nicht anwesend gewesen sei. 
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre Sitzung 
am 02.02.2024 mehrheitlich bei einer Enthaltung.  
4 Mündlicher Bericht über die Umsetzung von Ankerprojekten, den Umgang mit 
Transformationsflächen nach § 38 Landesplanungsgesetz NRW sowie Sachstands-
mitteilung zur Wasserstoffstrategie im Rheinischen Revier 
Vortrag von Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinisches Revier) 
Bodo Middeldorf (ZRR) trägt anhand der Präsentation vor und stellt die neue Internetseite 
(https://projekte.rheinisches-revier.de/bewilligte-projekte) vor.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 5 – 
Es handele sich bei den bewilligten Projekten (Folie 2) mit einem Fördervolumen von 1,81 Mil-
liarden Euro um Projekte sowohl aus dem Landesarm als auch aus dem Bundesarm. Dass es 
insbesondere eine Kumulation von bereits bewilligten Projekten im Raum Aachen gibt, läge im 
frühen Stadium an der Beteiligung der RWTH Aachen sowie angeschlossenen Forschungsein-
richtungen bei sehr vielen Projekten. Zum Thema „Klimaanpassungsstrategie“ findet sich der 
Endbericht auf der Homepage der Zukunftsagentur Rheinisches Revier. Bodo Middeldorf 
(ZRR) verweist auf 2 große Handlungskarten, die insbesondere die Themen „Hitze“ und „Was-
ser“ umfassen und empfiehlt hierzu einen gesonderten Termin zu planen.  
Zuletzt weist Bodo Middeldorf (ZRR) auf das Wasserstoffkernnetz hin, über welches der Bund 
eine Entscheidung getroffen habe. Viele Firmen seien allerdings noch unsicher im Hinblick auf 
die Umstellung ihrer Energiesysteme. Insofern eine Planung der Infrastruktur für Wasserstoff 
vorangetrieben werden soll, sollte man hier mit Firmen noch einmal in Gespräche gehen. Bel-
gien beispielsweise habe mitgeteilt, bis 2028 die Pipelines bis zur Staatsgrenze gebaut zu ha-
ben, Deutschland sei aber erst ab 2032 in der Lage den dort ankommenden Wasserstoff zu 
übernehmen. Hier müsse seitens des Bundes eine zeitliche Synchronisierung erfolgen, dies sei 
durchaus eine Herausforderung. Insofern sei es wichtig hier auch aus der Region heraus zu 
wirken. Nach Vorstellung der Präsentation folgt die Diskussions- und Fragerunde. 
Vorsitzender Norbert Spinrath dankt für den sehr umfangreichen Einblick in die Themen und 
erkundigt sich nach der Schaffung von Arbeitsplätzen. Bodo Middeldorf (ZRR) erläutert, dass 
es hier verschiedene Ansätze und Wirkungsmechanismen gäbe, unter anderem die Ansied-
lungsakquise als direkteste Möglichkeit. Zudem wolle er noch eine wichtige Information geben: 
die Zukunftsagentur Rheinisches Revier zähle keine öffentlich geförderten Arbeitsplätze mit, 
da diese ja als Katalysator zur Verfügung stünden, aber eben nicht als eine dauerhafte Beschäf-
tigung von Menschen in der Region. 
Dr. Ralf Nolten (CDU) thematisiert das Wasserstoffnetz, welches vom Bund realisiert werden 
müsse. Denn ob ein Unternehmen Interesse daran habe, insbesondere nach dem Ausstieg der 
Brikettierung 2018, der Gas-Krise in 2022, einer nicht aufgegriffenen Diskussion um den Indu-
striestrompreis, seine Unterschrift für eine entsprechende Ausspeisung zu leisten, sei fraglich. 
Im Rahmen der Gesamtverantwortung sehe er hier die Bundesebene ein Netz sowie Ausspei-
sungspunkte zu planen. 
Friedrich Jeschke (Die LINKE./Volt)  sieht in der Erreichbarkeit der Region ein Problem, die 
Verkehr-Infrastruktur müsse dringend ausgebaut werden, wenngleich Ihm bewusst sei, dass 
dieses Thema vorrangig in einem anderen Gremium behandelt werden müsse. Dennoch ge-
höre dieses Thema auch in dieses Gremium, ebenso wie ein weiteres Problem, nämlich das des 
bezahlbaren Wohnraums.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 6 – 
Wilfried Fischer (GRÜNE)  stellt fest, dass einerseits viel Geld für Förderung ausgegeben 
werde, der kommerzielle Gewinn durch eine Förderung jedoch nicht erlaubt sei. Er wünsche 
sich eine Lösung für diese Quadratur des Kreises und fragt nach, wie diese aussehen könnte. 
Weiter verstehe er nicht, weshalb die neue Internetseite auf der aktuellen Website des Rheini-
schen Revieres nicht verlinkt sei.  
 
Bodo Middeldorff (ZRR) bezieht sich auf das Gesagte von Dr. Ralf Nolten (CDU) und stimmt 
diesem zu. Daher sei man aktuell auch mit den Kammern im Gespräch und überlege, ob es 
nicht Sinn machen würde eine sog. „2. Runde“ zu drehen, um eben Auspeisestellen an so vor-
teilhaften Positionen zu planen, dass es Unternehmen leichter falle eine Entscheidung zur Teil-
nahme am Ausbau zu treffen. Bodo Middeldorff (ZRR) stimmt Friedrich Jeschke (Die 
LINKE./Volt) in Bezug auf die Erreichbarkeit (Mobilität) zu. Daher sei er Go.Rheinland auch 
sehr dankbar für deren Aktivitäten wie bspw. den smarten Pendlerparkplätzen. Zum Thema 
„Förderschädlichkeit“ erläutert Bodo Middeldorff (ZRR) wie folgt: das Europäisches Beihilfe-
recht verbietet unmittelbare Subventionen an einzelne Unternehmen bzw. Unternehmensver-
bünde, die nur diesen Unternehmen zu Gute kommen, die wirtschaftlich verwerten können. Die 
durch die ZRR vorgestellten Förderprogramme im Rheinischen Revier sind nicht notifiziert, 
heißt, die Übereinstimmung mit dem Europäischen Beihilferecht wurde nicht grundlegend ge-
prüft und ist im Einzelfall zu klären. Mittlerweile gäbe es aber in der Tat eine Ausnahme über 
die STARK-Richtlinie, nämlich Unternehmensinvestitionen zu subventionieren in bestimmten 
Branchen, die für die Region insgesamt von hoher Bedeutung seien. Auch hier ist jedoch Euro-
päisches Beihilferecht zu beachten. 
 
HD Ralph Jakob (Bezirksregierung Köln) ergänzt die Ausführungen des Bodo Middeldorf 
(ZRR): Der Grundgedanke von Förderungen (sowohl für Unternehmen als auch Öffentliche 
Hand) sei immer da zu unterstützen, wo der Bedarf bestehe, folglich wo es unrentierlich sei. Es 
würden bspw. nicht per se alle Gewerbeflächen gefördert, die vorhanden seien, sondern es 
wird nach dem negativen Delta sondiert, sprich, wenn eine Kommune eine, in dem Fall Gewer-
befläche, nicht zu einer „schwarzen Null“ entwickeln könnte, würde diese Gewerbefläche so-
dann gefördert. Ergänzend kommt der sog. Beihilfebereich hinzu, wo ganz deutlich geregelt ist 
unter welchen Bedingungen eine Förderung überhaupt möglich ist. Sei ein Vorhaben bspw. 
gewinnorientiert, so würde eine Förderung gar nicht erfolgen. Förderung kann dann erfolgen, 
wenn das Vorhaben selbst nicht rentierlich ist, bspw. zunächst eine Innovation ohne direkten 
Marktzugang angeschoben werden soll. . 
Ralf Woelk (DGB)  stellt fest, dass es eine Sicherung der Bestandsindustrie geben müsse; 
Thema dürfe nicht ausschließlich sein neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Die Zahlen der

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 7 – 
Insolvenzanträge stiegen aktuell sprunghaft an. Zudem fehle es an bezahlbarem Wohnraum, 
um neue Arbeitskräfte unterzubringen.  
Wolfgang Heller (SPD) bezieht sich ebenfalls auf die Frage nach Arbeitsplätzen: diese sei eine 
zentrale Frage und Messlatte dafür, ob der Strukturwandel gelinge oder nicht.  
Manfred Waddey (GRÜNE) stellt die Frage in den Raum, ob es nicht mehr Sinn mache Strom 
zu transportieren anstelle Wasserstoff und den Wasserstoff dort zu erzeugen, wo er vor Ort 
benötigt werde. Seine 2. Anmerkung betrifft 2 Themen, die er bislang vermisse: die Nachnut-
zung der Eisenbahn und die Überlegung in den Tagebauseen, insbesondere Hambach, ein 
Pumpspeicher-Kraftwerk zu errichten. Vorsitzender Norbert Spinrath  antwortet hierzu wie 
folgt: Zu der Nachnutzung des RWE-Schienennetzes wurde bereits in einer Sitzung des Regio-
nalrates vorgetragen und das Thema „Kavernenkraftwerke“ solle in der nächsten Sitzung be-
handelt werden.  
MdL Lena Teschlade (SPD) bezieht sich auf die 19 Ankerprojekte, hinter diesen weitere Teil-
projekte stünden. Wenn, dann sei eine Umsetzung gescheitert, weil kein Förderzugang vor-
handen war oder ein Antrag musste zurückgezogen werden. Ist den Projektträgern klar, welche 
ihrer Teilprojekte aus den Ankerprojekten gefördert werde? Es gäbe die Rückmeldung, dass 
dies einige Projektträger immer noch nicht wüssten. Eine Konkretisierung fehle ihr bis dato 
immer noch. 
 
Wilfried Fischer (GRÜNE) erläutert, dass hinter vielen Projekten zwar die Bewilligung der ZRR 
stünde, hiernach jedoch noch weitere Schritte bzw. Bewilligungen folgen müssten. Er würde 
ein Dokument begrüßen, in dem aufgelistet ist, welche Schritte nach der Bewilligung durch die 
ZRR noch folgen. Auch Projekte, die bereits fertig sind, sollten in einer solchen Liste als bereits 
fertige Projekte ausgewiesen werden. 
Hans-Josef Dederichs (GRÜNE) erkundigt sich nach der Höhe der noch zur Verfügung ste-
henden Fördergelder. Gemäß den Unterlagen stünden gesamt 14,8 Milliarden Euro zur Verfü-
gung, von denen ca. 1,8 Milliarden Euro bereits auf den Weg gebracht worden seien. Weitere 
8,3 Milliarden Euro seien zudem schon bereitgestellt. Damit wären insgesamt ca. 10,3 Milliar-
den Euro bereits verplant bzw. zur Verfügung gestellt, d.h. in dem Topf Strukturwandel seien 
nunmehr noch ca. 4,5 Milliarden Euro Fördermittel verfügbar für die nächsten Jahre. Hans-Josef 
Dederichs (GRÜNE) fragt nach, ob diese seine Wiedergabe so korrekt sei. 
Bodo Middeldorf(ZRR) bezieht sich auf die Mittelverausgabung und antwortet auf die Frage 
von Hans-Josef Dederichs (GRÜNE) , dass, wenn man es so rechnen wolle wie Hans-Josef

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung  20.09.2024 
 
 
– 8 – 
Dederichs es tat, dann seien diese Ausführungen so korrekt, sprich es stünden noch etwa 5 
Milliardennen Euro zur Verfügung. Allerdings seien die Fördergelder i.H.v. ca. 10 Milliarden 
Euro noch nicht gebunden, sprich Projekte seien noch nicht in die Umsetzung oder gar in die 
Planung gegangen. Auf die Frage von Wilfried Fischer (GRÜNE) erläutert Bodo Middeldorf 
(ZRR), dass die ZRR gerade keine Bewilligungen vornehme, da die ZRR keine Fördergeberein-
richtung sei. Sehr wohl ist die ZRR aber an einigen, nicht allen, Entscheidungsprozessen (bera-
tend und vermittelnd) beteiligt.  
Bodo Middeldorf(ZRR) erklärt im Weiteren, dass die Förderzugänge in Bezug auf die Anker-
projekte nicht klar seien. Insgesamt gäbe es ca. 30 Projekte nebst Unterprojekten. Die Anker-
projekte seien in Teilen sehr komplex, so dass konkrete Förderzugänge oftmals fehlten. Wichtig 
sei aber, dass entsprechende Liste der Ankerprojekte auf Kabinettseben beschlossen worden 
seien mit dem erheblichen Kriterium, dass man diese Projekte in den nächsten 3 bis 5 Jahren 
für umsetzbar halte. 
Bodo Middeldorf (ZRR) bezieht sich zuletzt noch einmal auf den Wortbeitrag von Manfred 
Waddey (GRÜNE) und dort insbesondere auf das Thema „Wasserstoff oder Strom“ und äußert 
deutlich, dass beides benötigt werden, ein großes Manko allerdings die fehlenden Speicher-
Medien, im Übrigen im gesamten Energiewende-Prozess, darstellen. Ansonsten wolle er die 
Beantwortung Prof. Hoffschmidt (Brainergy Park GmbH) überlassen.  
Vorsitzender Norbert Spinrath bedankt sich für den sehr umfangreichen Vortrag. 
5 Mündlicher Vortrag zur Entwicklung des Brainergy-Parks  
Vortrag von Prof. Hoffschmidt 
Prof. Hoffschmidt (Brainergy Park GmbH) trägt anhand seiner Präsentation vor.   
Manfred Waddey (GRÜNE) stellt noch einmal die Frage, was sinnvoller sei, Wasserstoff oder 
Strom zu transportieren, welcher an der Nordsee produziert würde.  
Prof. Hoffschmidt (Brainergy Park GmbH) erläutert, dass man beides tun sollte: man sollte 
dort Wasserstoff einsetzen, wo es schwierig sei Strom einzusetzen. Wäre es möglich schnell 
Stromleitungen zu legen, so würde man vermutlich an vielen Stellen auf Strom zurückgreifen.  
 
Ulrich Goebbels (FDP) fragt nach, ob die eingeplanten Flächen im Regionalplan bereits ein-
geplant sind oder ob man für diese Flächen Verfahren eröffnen müsste. Prof. Hoffschmidt

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung 20.09.2024 
– 9 –
(Brainergy Park GmbH) erklärt, dass diese Flächen bei der aktuellen Neuaufstellung des Re-
gionalplans berücksichtigt würden.  
Vorsitzender Norbert Spinrath bedankt sich für den motivierenden Vortrag 
6 Sachstand Förderung Landesarm 
Vortrag von Caroline Stollwerk (Bezirksregierung Köln) 
Caroline Stollwerk  (Bezirksregierung Köln) trägt anhand ihrer Präsentation vor. Im An-
schluss hieran ergänzt bzw. stellt HD Ralph Jakob (Bezirksregierung Köln) noch einmal her-
aus, dass die Bezirksregierung für die Bewilligung von Fördergeldern aus dem Landesarm zu-
ständig ist, nicht für die Bundeskomponente. 
Vorsitzender Norbert Spinrath dankt für den Vortrag und insbesondere die Klarstellung be-
treffend die Zuständigkeiten. 
MdL Lena Teschlade (SPD) ist nach wie vor nicht klar, ab wann man sich von welchen Projek-
ten, die keine Zukunftsperspektive haben, verabschiedet. HD Ralph Jakob (Bezirksregierung 
Köln) erklärt, die Landesregierung habe im letzten Jahr ein Inventurverfahren durchgeführt, 
d.h. dass die Bezirksregierung alle Projekte anschreiben musste, von denen diese sie 3 Monate
nichts gehört hatte, mit der Maßgabe zu erfragen, wie der Sachstand sei und ob man entspre-
chendes Projekt fortsetzen wolle. Von etwas über 100 Projekten aus dem Landesarm sind so-
dann 3 Projekte weggefallen. Entsprechend hatte diese Inventur zu keiner starken Verringerung
der Projekte geführt. Die Bezirksregierung sei allerdings dauerhaft angehalten den Sachstand
von Projekten, von denen es länger als 3 Monate keine Rückmeldung gäbe, nachzufragen.
Weitere Wortmeldungen gibt es nicht, so dass sich der Vorsitzende Norbert Spinrath  bei 
Caroline Stollwerk und Ralph Jakob bedankt und den Tagesordnungspunkt schließt. 
7 Anträge 
(keine)

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
9. Sitzung 20.09.2024 
– 10 –
8 Anfragen 
(keine) 
9 Mitteilungen 
9.1  der Bezirksregierung 
(keine) 
9.2  des Vorsitzenden 
(keine) 
Vorsitzender Norbert Spinrath kündigt die nächste Sitzung für Januar 2025 an. 
gez. Norbert Spinrath gez. Friedrich Jeschke 
(Vorsitzender der Kommission (Mitglied der Kommission 
Rheinisches Revier) Rheinisches Revier) 
Aufgestellt: Eva Kuhl
(Schriftführerin der 
Geschäftsstelle)

9. SITZUNG DER KOMMISSION RHEINISCHES REVIER
DES REGIONALRATS KÖLN
TOP 5 Vortrag von Bodo Middeldorf über die Umsetzung von Ankerprojekten, den Umgang mit 
Transformationsflächen nach § 38 Landesplanungsgesetz NRW sowie Sachstandsmitteilung zur 
Wasserstoffstrategie im Rheinischen Revier
Freitag, den 20. September 2024
Dienstgebäude der Bezirksregierung Köln, Plenarsaal
Zeughausstraße 2-8 | 50667 Köln
FOLGEN SIE UNS AUF

PROJEKTE IM STRUKTURWANDEL
• https:/ /projekte.rheinisches-revier.de/bewilligte-
projekte

Stand: August 2024
DigiRess II Produktives.NRW STARK-Ansiedlungs-
förderung Unternehmen. Revier Zukunftsgutscheine
Status laufend laufend laufend laufend laufend
Fördergegen-
stand
Projekte zur digitalen 
Optimierung von 
Produktionsprozessen u. 
Produktgestaltung, 
digitale Geschäfts-modelle 
für ressourcen-effiziente 
und zirkuläre 
Wertschöpfung
Investitionen in die 
Entwicklung oder 
Herstellung kritischer 
Technologien im Rahmen 
der Ansiedlung neuer 
sowie Erweiterung 
bestehender 
Produktionsstandorte
direkte Unternehmens-
förderung in Vernetzung, 
Wissenstransfer, 
Beratung, Qualifikation, 
Nachhaltigkeit, Planung, 
Innovation und 
Transformation möglich
Investitionen und 
Personalkosten zur 
Realisierung von 
Vorhaben mit Bezug zu 
Digitalisierung, 
nachhaltiges 
Wirtschaften
Qualifizierungs- und 
Beratungsleistungen, 
Personal, kleinere 
Investitionen in KMU für 
Anpassungsmaßnahmen 
an den Strukturwandel
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Bundesprogramm, 
zweistufiges 
Auswahlverfahren mit 
vorlaufender Projektskizze
Just Transition Fund, 
einstufiges 
Auswahlverfahren nach 
EU-Vorgaben
STARK, BAFA-
Prüfverfahren sowie 
Landesvotum
Bundesprogramm, 
Projektauswahl über 
regionale Jury mit 
Entscheidung Bund
Just Transition Fund, 
richtliniengesteuerte 
Projektauswahl
Zielgruppe Kleinere und mittlere 
Unternehmen
Unternehmen mit 
Niederlassungen oder Sitz 
im Rheinischen Revier
KMU im Rheinischen 
Revier (auch öffentlich 
Getragene), Kommunen, 
Verbände
Kleinere und mittlere 
Unternehmen 
Kleinere und mittlere 
Unternehmen 
Zuständig-keiten
MUNV, BMWK, 
Zukunftsagentur: in 
Klärung
MWIKE, Zukunftsagentur: 
Frau Meier, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung 
Düsseldorf
BMWK, Zukunftsagentur: 
Herr Bongartz, 
Bewilligungsbehörde: 
BAFA (Kategorie 1-11, 
Kategorie 12 noch offen)
BMWK, 
Zukunftsagentur: N.N., 
Bewilligungs-behörde: 
Bezirksregierung Köln
MWIKE, MAGS, IHKs, 
Zukunftsagentur: Herr 
von Styp, Bewilligungs-
behörde: 
Bezirksregierung 
Düsseldorf
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
UNTERNEHMEN

Novellierung der „STARK“-Richtlinie 
Hintergrund:
In Nordrhein-Westfalen wird das Bundesförderprogramm „STARK“ im Rheinischen 
Revier und im Rahmen des 5-StandorteProgramms umgesetzt. Mit der Novellierung 
der Richtlinie sollen verstärkt direkte Unternehmensinvestitionen ermöglicht werden.
Grundlegende Änderungen:
 Einführung einer neuen Förderkategorie 12 „Transformationstechnologien“ für 
Investitionsförderungen von strategischen Transformationstechnologien wie z. B. 
Batterien, Windkraft, Elektrolyseure, Photovoltaik und Wärmepumpen. 
 Der Bund plant für diese Förderkategorie einen Förderaufruf, der eine Priorisierung 
durch die Länder vorsieht. Hierzu wurden noch keine Informationen online gestellt 
und auch die Länder haben noch keine weiteren Informationen darüber erhalten. 
 Weiterhin sind beihilferechtliche Erleichterungen durch Anwendung der „BKR-
Bundesregelung Transformationstechnologien“ von bis zu 30 % bzw. 40 % für KMU 
vorgesehen.

Novellierung der „STARK“-Richtlinie
 In vier Förderkategorien wurde die Investivquote von 25 % auf 100 % erhöht:
• Qualifikation / Aus- und Weiterbildung
• Stärkung unternehmerischen Handelns
• Innovative Ansätze
• Transformationstechnologien (neu)
 In der Förderkategorie „Gemeinsinn und gemeinsames Zukunftsverständnis“ wurde 
die Investivquote von 25 % auf 50 % erhöht. 
Aktueller Umsetzungsstand:
 Die novellierte STARK-Richtlinie wurde am 13.08.2024 durch das BMWK 
veröffentlicht: BMWK – Novelle des Förderprogramms „STARK“ startet

Stand: August 2024
Förderrichtlinie BMBF
Status laufend
Fördergegen-
stand
Forschungs- und 
Entwicklungsprojekte 
regionaler Verbünde
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Richtlinie zur Förderung 
von Maßnahmen zur 
Umsetzung des InvKG im 
Rheinischen Revier
Zielgruppe
Hochschulen, 
Forschungseinrichtungen 
KMUs, Vereine, Verbände, 
Stiftungen
Zuständig-keiten
MWIKE,  Zukunftsagentur: 
Herr Wagner, 
Bewilligungsbehörde: 
BMBF
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
INNOVATION

Stand: August 2024
Altlasten Aus- und Weiterbildung Kooperationsbüros 
Berufliche Bildung Wirtschaftsflächen Technologiezentren
Status laufend laufend laufend laufend in Vorbereitung
Fördergegen-
stand
Untersuchung und 
Sanierung  von Flächen, 
mit Altlasten und 
Grundwasser-
wiederanstieg
Planung, Ausstattung und 
Durchführung von Fort- 
und Weiterbildungs-
einrichtungen und -
maßnahmen, Beratung/ 
Schulung
Entwicklung und 
Erprobung kooperativer 
Lehr- und Lernangebote 
zur Implementierung 
von Zukunftscampus 
Berufliche Bildung
Entwicklung und Ankauf 
von Gewerbeflächen in 
öffentlicher Hand
Bauliche Maßnahmen, 
Ausstattung, Maschinen, 
Labore, Werkstätten etc., 
Personal; freie 
Zugänglichkeit
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Sanierung von Altlasten 
erfordert Identifizierung 
und Begutachtung, im 
Anschluss investiver 
Sachzusammenhang 
notwendig
Just Transition Fund, ESF-
Förderrichtlinie, 
richtliniengesteuerte 
Projektauswahl mit 
Fachvotum MAGS
Just Transition Fund, 
ESF-Förderrichtlinie, 
richtliniengesteuerte 
Projektauswahl mit 
Fachvotum MAGS
Rahmenrichtlinie, 
Auswahl auf Basis 
regionaler Vorauswahl 
der strukturwandel-
relevanten 
Gewerbeflächen
Just Transition Fund, 
Auswahlverfahren noch 
offen
Zielgruppe
Gemeinden und 
Gemeindeverbände im 
Rheinischen Revier
öffentliche Hand, Träger 
von staatlich anerkannten 
Fort- und Weiterbildungs-
einrichtungen
Berufskollegs, 
Einrichtungen 
überbetriebl. 
Berufsausbildung und 
Hochschulen
Kommunen und 
öffentliche 
Unternehmen
Öffentliche Hand, 
Intermediäre (Verbände, 
Kammern etc.), 
Wissenschaft und 
Hochschulen
Zuständig-keiten MUNV, Zukunftsagentur: 
Frau Dr. Hausmann 
MAGS, Zukunftsagentur: 
Frau Klotz, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung 
Düsseldorf
MAGS,  Zukunftsagentur: 
Frau Klotz, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung 
Düsseldorf
MWIKE, 
NRW.GlobalBusiness, 
Zukunftsagentur: Frau 
Mitze, Bewilligungs-
behörde: 
Bezirksregierung Köln
MWIKE, 
Zukunftsagentur: Herr 
Wagner, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung 
Düsseldorf
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
WIRTSCHAFTSNAHE INFRASTRUKTUR

Kreis Düren
• 11 F lächen
• ca. 613 ha
Kreis Euskirchen
• 6 F lächen
• ca. 337 ha
Kreis Heinsberg
• 13 F lächen
• ca. 496 ha
Rhein -Erft-Kreis
• 13 F lächen
• ca. 672 ha
Rhein -Kreis -Neuss
• 16 F lächen
• ca. 1152 ha
Stadt Mönchengladbach
• 9 F lächen
• ca. 351 ha
StädteRegion Aachen
• 11 F lächen
• ca. 230 ha
Strukturwandelrelevante Gewerbeflächen
im Rheinischen Revier
MÖNCHENGLADBACH
HÜCKELHOVEN
ERKELENZ
WEGBERG
WASSENBERG
ÜBACHPALEN-
BERG
PULLHEIM
BERGHEIM
BRÜHL WESSELIN
ERFTSTADT
ZÜLPICH
WELLERSWIST
EUSKIRCHEN
SCHLEIDEN
MECHERNICH
BADMÜNSTEREIFEL
KALL
NETTERSHEIM
HELLENTHAL
DAHLEM BLANKENHEIM
LINNICH
TITZ
JÜLICH
ALDENHOVEN
DÜREN
MERZENICH
VETTWEIß
KREUZAU
NIDEGGEN
HEIMBACH
HÜRTGENWALD
BAESWEILER
WÜRSELEN ESCHWEILER
STOLBERG(RHLD)
ROETGEN
SIMMERATH
MONSCHAU
HERZOGEN-
RATH
JÜCHEN
KAARST
NEUSS
DORMAGEN
ROMMERSKIRCHEN
KORSCHEN-
BROICH
INDEN
5
11
5
2
4
3
1
6
7 6
HEINSBERG
8
9 2 3
4
GEILENKIRCHEN
5
10
13
6
5
4
GREVENBROICH2
7
2 5
1
8 9
3 4
7 6
1
3
2
4
6
LANGERWEHE
NIEDERZIER
9
8
7
10
NÖRVENICH
1
BEDBUR
G
1
3
ELSDOR4F
11
9
KERPEN 10
7
HÜRTH
8
FRECHEN
6
5
12
2
ALSDO2RF
4
3
5
AACHEN1

Sonstige Entwicklungshemmnisse
Das Bebauungsplanverfahren wurde wegen des sich abzeichnenden 
Finanzierungsdefizits bei der Realisierung bislang nicht weitergeführt. Die Stadt 
Zülpich erhofft sich nun, mit Hilfe des Förderprogramms „REVIER.GESTALTEN“ 
das Gewerbegebiet zügig und qualitätsvoll realisieren zu können.
PotenzielleKonflikte mit dem Biotopverbund
Ja
ENTWICKLUNGSHEMMNISSE UNTERSTÜTZUNGSBEDARF / FÖRDERPROJEKT
Bauleitplanung
B-Plan: Verfahren nach Aufstellungsbeschluss und frühzeitiger Beteiligung 
unterbrochen.
Verankerung im Regionalplan
neuer Regionalplanentwurf: ASB und GIB
Sobald eine Förderperspektive besteht, sollen alle Flächen von der Stadt Zülpich
angekauft werden . Derzeit sind die Flächen noch im Privateigentum . Es besteht
eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft der Flächeneigentümer .
PLANUNGSSTAND EIGENTUMSVERHÄLTNISSE
Größe 16 ha
Sonderausweisung ✗
Anrainerkommune ✗
Interkommunale Fläche ✗
Leuchtturmstandort ✗
Das Gewerbegebiet "An der Römerallee" in Zülpich soll durch einen 6. Bauabschnitt erweitert werden. Der ca. 16,4 ha große Erweiterungsbereich ist im Flächennutzungsplan 
der Stadt Zülpich als gewerbliche Baufläche dargestellt. Das Gebiet ist über einen Kreisverkehr direkt an die B265 angebunden. Die B265 schließt ampelfrei über die B56n an 
die Autobahn A1 Richtung Köln/Koblenz an. Das Gebiet ist aber auch mit dem ÖPNV erreichbar. Die Wirtschaftsflächen werden branchenoffen entwickelt und es wird 
angestrebt, dass sich Firmen ansiedeln die fachliche Synergien bilden und einen gegenseitigen Mehrwert darstellen (Clusterstruktur). Außerdem soll es so nachhaltig wie 
möglich realisiert werden (Schwammstadt, intensive Begrünung, wenig Versiegelung).
EU06
KREISEUSKIRCHEN
AN DER RÖMERALLEE (BA 6)
STADT ZÜLPICH
Zum 6.8.2024 Skizze eingereicht im Förderaufruf "Nachhaltige Wirtschaftsflächen 
im Rheinischen Revier"

Größe 16 ha
Sonderausweisung ✗
Anrainerkommune ✗
Interkommunale Fläche ✗
Leuchtturmstandort ✗
AUSZUG REGIONALPLAN
EU06
KREISEUSKIRCHEN
AN DER RÖMERALLEE (BA 6)
STADT ZÜLPICH
KARTENDARSTELLUNG

Größe 16 ha
Sonderausweisung ✗
Anrainerkommune ✗
Interkommunale Fläche ✗
Leuchtturmstandort ✗
GESPRÄCHSSTAND
KREISEUSKIRCHEN
AN DER RÖMERALLEE (BA 6)
STADT ZÜLPICH
EU06
Datum Ort Gesprächspartner:innen Themen

NEUES FÖRDERANGEBOT:
„NACHHALTIGE WIRTSCHAFTSFLÄCHEN 
IM RHEINISCHEN REVIER“
Fördergegenstände
 die Herrichtung von Wirtschaftsflächen
 Planungs- u nd Beratungsleistungen zur Vorbereitung und 
Durchführung des Projekts
 Personalkosten
 der anteilige Erwerb von Flächen
 Klima- u nd Umweltschutzmaßnahmen einschließlich 
Investitionen zur energetischen Sanierung von 
Infrastrukturen, zur Bodensanierung und zum Lärmschutz
 die nachhaltige Anpassung öffentlicher Leistungen, zum 
B
eispiel das Konzept eines nachhaltigen Gewerbeparks
Voraussetzungen
 die Fläche ist Fläche strukturwandelrelevant 
 die Fläche ist absehbar verfügbar
 die Flächenentwicklung erfolgt u nrentierlich
 Verankerung der Fläche im Regionalplan
 Die Fläche ist in kommunalem Besitz 
 Die Fläche steht allgemein zur Verfügung
 Nachhaltiges Flächenentwicklung wird 
a
ngestrebt

60 Strukturwandelrelevante Wirtschafts flächen
im Rheinischen Revier
MÖNCHENGLADBACH
HÜCKEL-
HOVEN
ERKELENZ
WEGBERG
WASSEN-
  BERG
ÜBACHPALEN-
BERG
PULLHEIM
BERGHEIM
BRÜHL WESSELIN
ERFTSTADT
ZÜLPICH
WELLERSWIST
EUSKIRCHEN
SCHLEIDEN
MECHERNICH
BAD MÜNSTEREIFEL
KALL
NETTERSHEIM
HELLENTHAL
DAHLEM BLANKENHEIM
LINNICH
TITZ
JÜLICH
ALDEN-
HOVEN
DÜREN
MERZENICH
VETTWEIß
KREUZAU
NIDEGGEN
HEIMBACH
HÜRTGENWALD
BAES-
WEILER
WÜRSELEN
ESCHWEILER
STOLBERG (RHLD)
ROETGEN
SIMMERATH
MONSCHAU
HERZOGEN-
RATH
JÜCHEN
KAARST
NEUSS
DORMAGEN
ROMMERS-
KIRCHEN
KORSCHEN-
BROICH
INDEN
HEINSBERG
GEILENKIRCHEN
GREVEN-
BROICH
LANGER-
WEHE
NIEDERZIER
NÖRVENICH
BEDBURG
ELSDORF
KERPEN HÜRTH
FRECHEN
ALSDORF
AACHEN 
SELFKANT
GANGELT
Förderangebot „Nachhaltige Wirtschaftsflächen im Rheinischen Revier“
5 Eingereichte Projekte in der ersten Einreichrunde
- Aeropark F orschungsflugplatz Aachen-Würselen
- Brainergy Pa rk Jülich
- Interkommunales Gewerbegebiet Kal l/Schleiden
(Wallenthalerhöhe)
- „An der Römerallee“, Zülpich
- Trabrennbahn Mönchengladbach
LEP
 VI-Flächen
- FUTURE SITE InW est
- PrimeSite Rhi ne Region (Euskirchen)
Flächen betreut durch die Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW)
Gemeinsame Gesellschaft des Landes NRW und der RWE
- Tagesanlagen Hambach
- Kraftwerk Niederaußem
- Kraftwerk Neurath
- Brikettfabrik Wachtberg
*Quelle: NRW.Global Business

TRANSFORMATIONS -
FLÄCHEN
1. Baesweiler / Aldenhoven
- keine Entwicklungshemmnisse, aber Herausforderungen durch Artenschutz
2. Würselen – Aeropark Forschungsflugplatz Aachen-Würselen
- aktuell fehlende Anbindung über ÖPNV , Mangel an Tauschflächen für
Fl
ächenerwerb
3. Eschweiler – Standort am Kraftwerk
- Eigentumserwerb im Nordbereich: aktuell keine Verkaufsbereitschaft durch
Ei
gentümer
4. Eschweiler – Kinzweiler
- hohe finanzielle Vorleistungen der Kommune erforderlich, Überlastung der
Ve
rkehrsanbindung
5. Jülich – Brainergy Park
- keine Entwicklungshemmnisse
6. Niederzier – Tagesanlagen Hambach
- keine Entwicklungshemmnisse, aber erst perspektivisch nutzbar
7. Elsdorf
- steigende Preise bei Flächenerwerb erwartbar, insb. aufgrund der Hyp erscaler,
Ausgleich für Artenschutz
8. Kerpen
- fehlende Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Tauschflächen, querende
Hoc
hspannungsleitungen
9. Hürth / Erftstadt – Erweiterung Knapsack
- aktuell keine besonderen Entwicklungshemmnisse ersichtlich, ggf. Konflikt mit
Bi
otopverbund möglich

Stand: August 2024
mFUND Mobilstationen der 
Zukunft
Smarte 
Pendlerparkplätze
Status laufend in Kürze in Kürze
Fördergegen-
stand
FuE-Projekte im Bereich 
Datenzugang, 
datenbasierte 
Anwendungen, Daten -
Governance in Mobilität, 
Logistik und Infrastruktur
Investitionen in die 
Errichtung und 
Ausstattung von 
Mobilstationen
Investitionen in die 
Errichtung und die 
Digitalausstattung von 
smarten 
Pendlerparkplätzen  
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Bundesprogramm, 
Förderrichtlinie mFUND, 
Entscheidung Bund
Landesarm, 
Rahmenrichtlinie, 
Einbettung in regionales 
Gesamtnetz
Landesarm, 
Rahmenrichtlinie, 
Einbettung in regionales 
Gesamtnetz
Zielgruppe
Unternehmen, 
Wissenschaft und 
Hochschulen, Vereine, 
Kommunen
Kommunen
Kommunen, 
Verkehrsunternehmen 
mit öffentlichem Auftrag
Zuständig-keiten
MUNV, BMDV, 
Zukunftsagentur: Herr 
Eichhorn
MUNV, go.Rheinland, 
VRR, Zukunftsagentur: 
Herr Eichhorn, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung Köln
MUNV, go.Rheinland, 
VRR, Zukunftsagentur: 
Herr Eichhorn, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung Köln
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
MOBILITÄT

Stand: August 2024
Blaue Infrastruktur InKult KoMoNa III Städtebauförderung Tagebauumfelder
Status laufend laufend laufend laufend laufend
Fördergegen-
stand
Ökologische 
Gewässerentwicklung, 
Reduzierung Stoffeinträge, 
Behandlung Misch- und 
Niederschlagswasser
Instandsetzung 
denkmalgeschützter 
Industriegebäude und 
-anlagen zur 
Braunkohleförderung und 
Energiegewinnung
Konzeptionelle und 
investive Maßnahmen 
zur Förderung der 
Nachhaltigkeit, 
Bürgerengagement, 
Flächenentsiegelung
Planung und Investition 
zur Gestaltung des 
öffentlichen Raums und 
für öffentlich genutzte 
Einrichtungen
Projekte im Rahmen der 
Neugestaltung der 
Tagebauumfelder 
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Förderrichtlinie zur 
Umsetzung der blauen 
Infrastruktur im 
Rheinischen Revier, 
richtliniengesteuerte 
Projektauswahl
Bundesmittel, Auswahl 
durch BKM
Bundesprogramm, 
Förderrichtlinie KoMoNa, 
Entscheidung Bund
Landesarm, 
Förderrichtline 
Städtebau, 
Dialogverfahren mit 
Entscheidung MHKBD
diverse Förderzugänge, 
dialogorientierter 
Auswahlprozess
Zielgruppe
Sondergesetzliche 
Wasserverbände, 
Abwasserbeseitigungs- 
pflichtige, Kommunen
Gebietskörperschaften, 
öffentliche Träger
Kommunen, Verbände, 
Stiftungen, Vereine, 
Unternehmen, 
Wissenschaft und 
Hochschulen
(Anrainer-)Kommunen
Tagebauumfeld-
initiativen Garzweiler, 
Hambach und Indeland
Zuständig-keiten
MUNV, Zukunftsagentur: 
Frau Dr. Hausmann 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung 
Düsseldorf
BKM, MHKBD, LVR, 
Zukunftsagentur: Herr 
Janssen
BMUV, MUNV, 
Projektträger: ZUG, 
Zukunftsagentur: Frau 
Dr. Hausmann
MHKBD, Starke Projekte 
GmbH, Zukunftsagentur: 
Herr Alagic, 
Bewilligungs-behörde: 
Bezirksregierung Köln
MWIKE, MHKBD, MLV, 
MUNV, Zukunftsagentur: 
Herr Alagic, Bewilligung 
projektabhängig
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
LANDSCHAFTSENTWICKLUNG UND STÄDTEBAU I

KV Flexibilitätsreserve
Hintergrund:
 Umsetzungszeitpunkt vieler Finanzhilfevorhaben hat sich aufgrund des 
i
nvestiven Charakters der Projekte sukzessive in die 2. Förderperiode 
verschoben.
 Um einem Mittelverfall entgegenzuwirken, ist eine neue Budgetposition 
„
Flexibilitätsreserve“ gebildet und im ersten Schritt mit 433 Mio. € ausgestattet 
worden. Eine weitere Aufstockung auf bis zu 1 Mrd. € insgesamt ist möglich.
 Die Flexibilitätsreserve steht allen Ressorts zur Verfügung.
 Projekte müssen einen Beitrag zur Zielerreichung und zum WSP liefern sowie bis 
2026 bew
illigt und bis 2029 verausgabt sein.

KV Flexibilitätsreserve
Förderangebot „Empowerment Tagebauumfeld“
 In 2023 haben Landesregierung, Zukunftsagentur Rheinisches Revier und die 
dr
ei Tagebauumfeldinitiativen ein Werkstattverfahren gestartet, um Vorhaben zu 
identifizieren und gemeinschaftlich zu konkretisieren, die einen 
strukturpolitischen Impuls geben
 Ziel: frühzeitig Entwicklungsperspektiven für die Tagebauumfelder eröffnen
 Schwerpunkt der bekannten Projektideen liegt im investiven Bereich → aus der 
F
lexibilitätsreserve stehen für dieses Förderangebot Mittel in Höhe von bis zu 
200 Mio. EUR zur Verfügung
 Landesregierung wird zeitnah ein Förderangebot für die Gestaltung der 
T
agebauumfelder veröffentlichen

Stand: August 2024
Breitensport Ökosystemverbund 
Rheinisches Revier
Status in Planung in Planung
Fördergegen-
stand
voraussichtlich: 
Neuinvestitionen in 
Anlagen des Breitensports
voraussichtlich Sicherung, 
Wiederherstellung, 
Aufwertung, Vernetzung 
und Entwicklung einer 
grünen Infrastruktur zu 
einem Ökosystemverbund
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Landesarm, 
Rahmenrichtlinie noch in Klärung
Zielgruppe Anrainerkommunen
voraussichtlich. 
Gemeinden und 
Gemeindeverbände, 
Landesgesellschaften, 
Kommunale 
Gesellschaften
Zuständig-keiten
StK, Zukunftsagentur: 
Herr Janssen, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung Köln
MUNV, Zukunftsagentur: 
Frau Dr. Hausmann,
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung Köln
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
LANDSCHAFTSENTWICKLUNG UND STÄDTEBAU II

STADTENTWICKLUNGSPROGRAMM RHEINISCHES 
REVIER ( STEP  RR)
Kommune / 
Tagebauumfeldverbund Projekttitel Kurzbeschreibung
Aldenhoven Kommunales Bürgerzentrum Sanierung des Rathauses (Bestandsgebäude) nach energetischen und weiteren nachhaltigen Ansprüchen an die Bauweise sowie Schaffung moderner/bürgernaher 
(Verwaltungs-)Infrastrukturen und Gemeinbedarfseinrichtungen.
Bergheim Begegnungszentrum "Haus der 
Vielfalt" Schaffung eines Begegnungs-, Bildungs-, Kultur- und Integrationszentrums insbesondere für Kinder und Jugendliche in dem Gebäude einer ehemaligen Schule.
Bergheim Entwicklungsperspektive Bergheim-
Nord
Erstellung eines zukunftsweisenden Gesamtkonzepts für Bergheim-Nord unter Berücksichtigung der besonderen raumfunktionalen Rolle bei der Bewältigung des 
Strukturwandels.
Düren Innovationsquartier Düren Das Innovationsquartier am Dürener Bahnhof soll im Rahmen einer nachhaltigen und innovativen Stadtentwicklung einen aktiven Beitrag zur erfolgreichen Gestaltung 
des Braunkohlestrukturwandels im Rheinischen Revier leisten.
Erkelenz Fünf Dörfer Entwicklung einer Zukunftsvision im Tagebauumfeld.
Erkelenz Revitalisierung Holzweiler Innovative Revitalisierung des Ortskerns von Holzweiler und Schaffung einer attraktiven Verbindung Richtung Tagebaurand.
Eschweiler Jugend-Begegnungszentrum Errichtung einer experimentellen Gemeinbedarfseinrichtung auf einer ehemaligen Sportplatzanlage.
Landfolge Garzweiler Grünes Band – 
Dokumentationszentrum
Errichtung eines Dokumentationszentrums Tagebau Garzweiler in einem nachhaltigen Gebäude im Grünen Band unmittelbar am Tagebaurand östlich von Holzweiler. Es 
wird ein Ort geschaffen für die professionelle Aufbereitung des kulturellen Erbes & an dem der Landschaftswandel erlebbar wird.
Grevenbroich Kraftwerksdörfer Frimmersdorf und 
Neurath Revitalisierung und Aufwertung der Kraftwerksdörfer Frimmersdorf und Neurath unter Beteiligung der Bürgerschaft.
Neuland Hambach Pionierbauten am Hambach Loop Schaffung von besonderen Orten rund um den Tagebau Hambach.
Neuland Hambach Inszenierungsanlagen am 
Einleitbauwerk Hambach Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Inszenierung des technischen Einleitbauwerks durch attraktive Gestaltung des Umfelds.
Hürth Quartiersentwicklung AGORA Entwicklung eines ambitioniert gestalteten Dritten Ortes mit einem innovativen und nachhaltigen sowie architektonisch hochwertigen Konzept.
Inden Schophoven - Städtebauliche 
Entwicklung Ort der Zukunft Städtebauliche und funktionale Aufwertung des Ortes Schophoven insbesondere durch Aufwertung des öffentlichen Raums.
Jüchen Bahnhofsquartier Jüchen (Süd) Aufwertung des Bahnhofsquartiers durch Schaffung einer Verbindung zum neuen Wohnquartier Jüchen-Süd.
Jülich Brainenergy Forum Entwicklung eines multifunktional genutzten Forums für Kultur, Politik und die Bürgerschaft.
Langerwehe Transformation Bahnhofsquartier Planung und Umbau des Bahnhofs und seines Umfeldes im Sinne einer multifunktionalen Nutzung für Mobilität, als Treffpunkt und Kulturort.
Merzenich P
 oolplatz Merzenich Städtebauliche Erneuerung eines Ortsmittelpunktes infolge von Bergschäden in Merzenich.
Merzenich Revitalisierung Bürgewald Transformation und Wiederbelebung von Morschenich- Alt zu einem Ort der Zukunft.
Mönchengladbach EWIC Entwicklung eines Wissens- 
und Innovationscampus Entwicklung des in städtebaulich zentraler Lage gelegenen Areals des ehemaligen Polizeipräsidiums in Mönchengladbach hin zu einem Wissens- & Innovationscampus.
Niederzier Ellbachzentrum im Park Errichtung einer multifunktionalen Bürgerbegegnungsstätte im städtischen Ellbachpark in Kombination mit der Weiterentwicklung der Naherholungsqualität im Park.
Rommerskirchen Marktviertel Stärkung des Marktviertels als Ortsmitte und Umsetzung von Maßnahmen zur Schaffung hoher Aufenthaltsqualitäten.
Titz Primusquartier als neue Ortsmitte Entwicklung einer neuen Ortsmitte mit hoher Aufenthaltsqualität.

Stand: August 2024
Photovoltaik
Status laufend
Fördergegen-
stand
Photovoltaik-
Dachanlagen auf 
kommunalen Gebäuden, 
Planungen zum 
Photovoltaikausbau
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Landesarm, 
Rahmenrichtlinie
Zielgruppe
Städte, Gemeinden und 
Kreise sowie deren 
Zusammenschlüsse und 
Zweckverbände im 
Rheinischen Revier
Zuständig-keiten
MWIKE, In4Climate, 
Zukunftsagentur: Frau 
Kolster, 
Bewilligungsbehörde: 
Bezirksregierung Köln 
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
ENERGIE

Aufbau einer kommunalen 
Kompetenz- und Beratungsstelle 
Erneuerbare Energien im Rheinischen 
Revier
Förderung von
 PV-Anlagen und Speicher auf 
kommunalen Gebäuden 
Beratungsleistungen zum 
Photovoltaikausbau (für 
      Kommunen)
 PV-Carports (für Kommunen)
Beauftragung von spezifischen 
Informationsmaterialien
Bedarf an zusätzlichen Mitteln des 
InvKG
~ 6-8 Mio. Euro 
    (für 5 Jahre)
~ 60 Mio. Euro 
    (für 5 Jahre)
~ 1-2 Mio. Euro 
    (für 5 Jahre)
67-70 Mio. Euro
GIGAWATTPAKT - KONZEPT
Erklärung MWIDE zum 
Gigawattpakt (2022)

Stand: August 2024
Zukunftsfonds 
Rheinisches Revier
Status in Vorbereitung
Fördergegen-
stand
Ideenwettbewerb für 
gemeinwohlorientierte & 
nachhaltige Projekte, 
bürgerschaftliches 
Engagement
Förderzugang / 
Auswahl-
verfahren
Bundesarm, jährlicher 
Wettbewerbsaufruf, 
Vorbewertung LANUV, 
Auswahl durch Jury
Zielgruppe
voraussichtlich 
Bürgerinnen und Bürger, 
Vereine
Zuständig-keiten
MUNV, LANUV, 
Zukunftsagentur: Frau 
Hartig, 
Bewilligungsbehörde: 
noch in Klärung 
FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL
BÜRGERBETEILIGUNG

Zukunftsfonds für bürgerschaftliches Engagement
im Rheinisches Revier – Ideenwettbewerb für eine
nachhaltige Entwicklung
 Ziel: Niedrigschwelliger und unbürokratischer Ideenwettbewerb zur Aktivierung der Ideenkraftin der 
Zivilgesellschaftund zur Förderung gemeinwohlorientierter Projekte im Rheinischen Revier
 Projektträger: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
 Projektlaufzeit: 01.04.2025 bis 31.03.2029 (4 Jahre)
Ideenwettbewerbe
• Wettbewerbsverfahren außerhalb des klassischen Förderrechts – Auszahlung von Preisgeldern 
anstatt von Fördermitteln im zuwendungsrechtlichenSinn
• 4 Wettbewerbsaufrufe in 4 Jahren
• Rund 1,1 Mio. Euro Preisgeld pro Jahr – insgesamt 4,5 Mio. Euro Preisgelder
• 2 Preiskategorien: 5.000 Euro und 10.000 Euro
• 170 Preisträgerinnen und -träger pro Jahr – insgesamt 680 prämierte Projekte
• Auswahl durch eine Jury
• Zusätzliche Publikumspreise über Online-Voting durch Bürgerinnen und Bürger
• Jährliche Preisverleihungen im Rahmen von großen Veranstaltungen im RR unter Teilnahme der 
Landesregierung

Zukunftsfonds für bürgerschaftliches Engagement 
im Rheinisches Revier
Voraussetzungen für die Teilnahmeam Ideenwettbewerb
Zielgruppe des Wettbewerbs:
• Bürgerinnen/Bürger, Vereine, Verbände, Initiativen, Gruppen
Bedingungen:
• Umsetzung in den Gebietskörperschaften des RR
• Beitrag zum Strukturwandel
• Ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig
• Maximal 25% investive Kosten
• Keine wirtschaftliche Tätigkeit/Gewinnerzielungsabsicht
• Projektidee wird innerhalb von 12 Monaten umgesetzt
 Qualifizierung, Projektberatung und Vernetzung von kleinen und mittleren gemeinnützigen Vereinen und 
Verbänden im Rheinischen Revier
 Die Verwendung der Preisgelder wird vom LANUV überprüft -> alle Projekte werden im Internet 
veröffentlicht

KLIMAANPASSUNGS-
STRATEGIE
Handlungskarten

UMSETZUNG LEITPROJEKTE
Juni 2024
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Januar 
2025
Februar
Sondierungssphase
- Mit umsetzungsrelevanten Akteuren 
- Informieren zu Zielen, Ideen, Inhalten der Leitprojekte
- Bereitschaft zur Beteiligung prüfen (bei Koordinierung, Planung, Umsetzung)
- Klärung von Finanzierungsmöglichkeiten
Sondierungs
-workshop
Sondierungs
-workshop
Sondierungs
-workshopPlanung und Vorbereitung Durchführung der 
Leitprojekte

H2ERCULES –  
SCHNELLWEG FÜR 
WASSERSTOFF
• Ziel der von RWE und weiteren Partnern 
geplanten Initiative ist es, bis 2030 die 
Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland 
erheblich auszubauen
• Verbraucher im Süden und Westen der 
Republik sollen schnell mit Wasserstoff aus 
dem Norden versorgt werden können, 
Leitungsnetz von 1.500 Kilometern Länge 
geplant
© OGE
WASSERSTOFFINFRASTRUKTUR

AUSGANGSSITUATION
NETZWERK 
WASSERSTOFF
• leistungsstarkes Netzwerk mit kompetenten 
Akteuren im Bereich Wasserstoff
• zahlreiche Wasserstoffprojekte in Planung 
oder bereits mit Bewilligungen
• erstklassige Voraussetzungen für eine 
Wasserstoffinfrastruktur, da Strukturwandel 
Akteure mit innovativen Ideen anlockt
WASSERSTOFFNETZWERK

SACHSTANDSMITTEILUNG WASSERSTOFFSTRATEGIE 
IM RHEINISCHEN REVIER
Handlungsempfehlungen der Wasserstoffstudie von Ende 2022

SACHSTANDSMITTEILUNG WASSERSTOFFSTRATEGIE 
IM RHEINISCHEN REVIER
Handlungsempfehlungen der Wasserstoffstudie von Ende 2022

FOLGEN SIE UNS AUF
Bodo Middeldorf
Geschäftsführung
Bodo.middeldorf@rheinisches -revier.de

Brainergy Park Jülich 
20.09.2024 Kommission Rheinisches Revier

Zielsetzung
• Gestaltung Energiewende
• Technologie- und I nnovationstransfer
• Betrieb eines Gründerzentrums
• Produktion, Dienstleister, Startups etc.
• 4.000 neue Arbeitsplätze
Zielerreichung
 > 90% CO2-f reies Energiesystem
 Startup Village und Kooperationen mit 
FZJ
, RWTH, FHA, FHG, DLR
 Brainergy H ub: Spatenstich 
im November 2024
 Ansiedlung Startups und z.B. Quanta 
 4.000 Arbeitsplätze erreichbar auf 52 ha 
B
estandsfläche
Zielsetzung und Zielerreichung des 
Brainergy Park Jülich

Zielerreichung: > 90% CO2-freies Energiesystem
Gründung: Brainergy Park Energie GmbH mit EON

Startup Village und Kooperationen mit FZJ, 
RWTH, FHA, FHG, DLR
18.09.2024
Helmholz-Cluster Wasserstoff (FZJ/RWTH)
multiTESS (FHA)
 Aerogel Launch Factory (DLR)
Startup Village Jülich

Brainergy Hub
Spatenstich im November 2024

Ansiedlung von Startups und zum Beispiel Quanta 
„Das stärkste Argument für die Standortauswahl ist die Nähe 
von Forschungseinrichtungen und die nachhaltige 
Energieversorgung.“
Renee Huang von QCG, April 2024
Synhelion
Quanta Computer GmbH (QCG)

4.000 Arbeitsplätze auf 52 ha Bestandsfläche erreichbar

Kurzfristige hohe Nachfrage…. 
0
50
100
150
200
250
300
Gesamt Hohes Ansiedlungspotenzial BPJ
Gewerbeflächenanfragen – Brainergy Park Jülich
(Juni 2023 – September 2024)
Anfragen Fläche (ha)
119 Anfragen
277 ha
29 Anfragen
112 ha

… aber Fläche als limitierender Faktor!

Fazit und Ausblick 
• Brainergy Park operativ und erfolgreich! 
• Starke Anziehungskraft auf hoch interessante Ansiedler!
• Wertschöpfung (BIP) auf existierenden 52ha zw. 218Mio€ u.  426Mio€*
• Flächenengpass droht!
Ne
ue Flächen für Fortführung des Brainergy Park existentiell!
18.09.2024 Quelle: *Prognos-Studie

Daher Antrag für
„Nachhaltige Wirtschaftsflächen NRW“ 
Ziel
• Entwicklung von 114ha thematischer W irtschaftsflächen
Hierfür zeitgleich notwendig:
• Überplanung der Gesamtfläche
• Erwerb der Flächen zu Marktpreisen

Geplante 
Flächenprojekte BPJ
• 3. Bauabschnitt 46 ha
• Brainergy Global 60 ha  
• Brainergy Craft  8 ha

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Neuigkeiten:

Top 6 - Sachstandbericht Förderung 
Landesarm
Dezernat 37
20.9.2024

Aufgaben des Dezernates 37
Aufgabenbereiche
Bundesmodellvorhaben 
„Unternehmen Revier“
Förderung der 
Zukunftsagentur 
Rheinisches Revier GmbH
Kofinanzierung von 
Bundesprogrammen
Förderungen nach dem 
InvKG (in NRW: 
Rahmenrichtlinie)
Zukunftsgutscheine für 
den Kreis Euskirchen
Bundesprogramm 
InKult Gigawattpakt

Förderungen InvKG / Rahmen-RL 
• Bisherige Aufrufe
- SofortprogrammPlus - Starterpaket Kernrevier   – Revier.Gestalten - Stadtentwicklungsprogramm  
Derzeit werden 70 Vorhaben mit geklärtem Förderzugang qualifiziert
 Klärung v on zuwendungsrechtlichen Fragestellungen
 Qualifizierung durch den VT
z
.B. Vorgelagerte Machbarkeitsstudie (STARK)
Architektenwettbewerb
Einholung Fachgutachten
Klärung rechtlicher Sachverhalte (z.B. Beihilfe)

Förderungen InvKG / Rahmen-RL 
12 Projekte wurden in Zusammenarbeit mit den Vorhabenträgern soweit qualifiziert, dass diese 
aktuell beantragt werden können
Für 11 weitere Projekte liegt bereits ein Antrag vor
Hier ist es am Vorhabenträger, den Antrag einzureichen. Teils holt dieser bei seinen Gremien 
noch hierzu notwendige Beschlüsse ein oder klärt bspw. die Verfügungsberichtigung über 
erforderliche Grundstücke. 
Bezirksregierung aktuell in Prüfung

Förderungen InvKG / Rahmen-RL 
Aus den bisherigen Aufrufen 
bewilligte Projekte: 
11
derzeit bewilligte 
Fördersumme:
153,3 Mio €

Förderungen InvKG / Rahmen-RL 
1.Einreichfrist Anfang August 
geplant 2 Einreichfristen pro Jahr
derzeit 5 Vorhaben 
Beratungsgespräche durchgeführt
Fördergespräche erfolgreich abgeschlossen
jetzt: Konzepterarbeitung und Antragsvorbereitung
am 16.9.2024 veröffentlicht
Neuer Aufruf
Wirtschaftsflächen
Fördervolumen
50 Mio € im 1. Aufruf
Neuer Aufruf
Empowerment Tagebauumfeld
Fördervolumen
200 Mio €

Förderungen InvKG / Rahmen-RL
• ve röffentlicht Februar 2024
• läuft bis 2028
• Inhalt: P hotovoltaik -Dachanlagen auf kommunalen Gebäuden 
zusammen mit einem Batteriespeicher“ sowie 
Planungsleistungen
Aktueller Stand: 184 Anträge
Bereits bewilligt: 11 Maßnahmen mit insg. € 103.609
Gigawattpakt
Fördervolumen 
60 Mio. €

• STARK Projekte
• Bewilligung über BAFA
• aktuell z.B. läuft die erste Förderung der Strukturwandelmanager langsam aus, 
K
ommunen und Kreise stellen derzeit neue Anträge
Kofinanzierung
Förderung aus dem Landeshaushalt
34 Projekte bewilligt
23 Anträge (warten auf BAFA Bescheid, erst dann ist der Kofi Bescheid ausstellbar)
4 Anträge kurz vor Bewilligung
Summe bereits 
bewilligter Projekte
5,3 Mio. €

Ausblick
Bei Projekten, die schon länger im Verfahren sind, werden die Vorarbeiten (Machbarkeitsstudien, Planung 
etc.) nach und nach abgeschlossen. Antragstellung rückt näher
Einige Großprojekte sind derart fortgeschritten, dass Bewilligungen bald möglich sind
geplante neue Aufrufe
- Mobilstationen/Pendlerparkplätze
- Ökosystemverbund
- Kreislaufwirtschaft und Kommunen

….noch Fragen? 
Carolin Stollwerk
Ralph Jakob
Bezirksregierung Köln
Dezernat 37 – Dezernatsbezeichnung
50606 Köln
Dienstgebäude: Scheidtweiler Str. 4, 50933  Köln
Telefon: + 49 (0) 221 - 147 - 4937
Telefax: + 49 (0) 221 - 147 - 3037
eMail: carolin.stollwerk@brk.nrw.de
Internet: www.brk.nrw.de

Beratungsverlauf (1)

24.01.2025 Kommission Rheinisches Revier
TOP 3.
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
KRhR 1/2025
Typ
Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier
Datum
24.01.2025
Erstellt
10.01.2025 10:57