AN/1384/2021
Prüfauftrag - Elfer Ring - Aufenthaltszonen zur Freizeitgestaltung
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Die Partei Antrag nach § 3
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Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 11.06.2021 AN/1384/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 24.06.2021 Prüfauftrag - Elfer Ring - Aufenthaltszonen zur Freizeitgestaltung Sehr geehrte Frau Reker, wir bitten Sie folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 24.06.2021 aufzuneh- men: Der Rat der Stadt Köln bittet die Verwaltung, die Einrichtung der in der Begründung näher bezeichneten 11 sog. (S)Aufenthaltszonen (Elfer-Ring) für Menschen und ggf. alternativ zu den bezeichneten Standor- ten mögliche Standorte zu prüfen. Begründung: Als (S)Aufenthaltszonen werden Bereiche bezeichnet, an denen junge und junggebliebene Menschen der k ölschen Lebensart unter freiem Himm el frönen können, ohne Anwohner*innen zu st ören. Erreicht werden soll dies durch die Errichtung von ausreichend M ülleimern, öffentlichen Toiletten, die nicht nur Männern eine kostenlose Möglichkeit bieten und auch die Möglichkeit für Kölner Gastronomen an diesen (S)Aufenthaltszonen Kiosk ähnelnde Kölsch Versorgungsstellen zu errichten (Vorbild kann hier das Con- tainer Büdchen am Ebertplatz sein). Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Ratsgruppe Die PARTEI Michael Hock Birgit Dickas Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt-koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt-koeln.de - 2 - Die Stadt soll gemeinsam mit den zust ändigen Beh örden und Vertretern der K ölner Gastro an einem runden Tisch Möglichkeiten erörtern dies zeitnah umzusetzen. Kölle ist mehr als nur Gentrifizierung und teure Opern. K öln ist die Stadt des B üdchenbiers, die Stadt geselliger Runden mit Kölsch und auch die Stadt der guten Laune. Doch all das kommt in letzter Zeit du rch die Corona Pandemie und die damit einhergehenden nat ürlich notwendigen Maßnahmen zu kurz. Viele junge Menschen flüchten sich daher in Parks oder an andere öffentliche Plätze, was zwar rein epi- demiologisch deutlich sinnvoller ist als Treffen in meist geschlossenen und unkontrollierten Privatr äu- men, jedoch h äufig mit L ärmbelästigung, M üllbergen wie beim Aachener Weiher oder eben mit Wild- pinkler*innen einhergeht. Die PARTEI ist jedoch selbstredend immer einen Schritt voraus und hat sich nach dem von u ns erfun- den Best Practice Prinzip mal in anderen St ädten umgeschaut, wie die so mit dieser Problematik umge- hen und direkt in Wien einen tollen Vorschlag der lokalen BIER Partei entdeckt. Die Errichtung von (S)Aufenthaltszonen ist genau das richtige Inst rument, um die jungen Leute aus den Privaträumen zu locken und gleichzeitig Anwohner*innen in den beliebten Party Hotspots zu entlasten. Gleichzeitig können durch die Errichtung von Kiosken oder Kiosk ähnlichen Gastrobetrieben auch unse- ren angeschlagenen Gastronomen neue Möglichkeiten oder wie unsere Freunde von Volt oder der FDP sagen würden „neue Business Opportunities“ eröffnet werden. Köln steht jedenfalls an einem Scheideweg, an einem Scheideweg, wo wir uns einfach von der guten Laune verabschieden wollen, wie wir es ja bereits mit der Schlie ßung vieler Lokalitäten wie dem Under- ground bisher „erfolgreich“ getan haben, oder ob wir einen neuen Weg gehen und langfristig M öglichkei- ten schaffen, an dem die depressiven Millenials, Gen Zler oder, wie mir mein TikTok s üchtiger junger Redenschreiber beibrachte „Zennials“, in Gesellschaft ein Bierchen zischen können. Oh und um die Genossen der Linken und der im Wahljahr ja immer recht sozialen SPD f ür unsere Idee zu begeistern: Hier entstehen sowohl Arbeit splätze im Gastro Bereich, als auch Erwerbsm öglichkeiten für Menschen die dank bescheuerter Sozialpolitik Pfandflaschen sammeln müssen. gez. Michael Hock gez. Birgit Beate Dickas - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1384/2021
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 14.06.2021
- Erstellt
- 11.06.2021 20:31