Mandari Insight

1893/2017

15. Bericht zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen

Mitteilung Ausschuss 16.06.2017

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15. Bericht zur Flüchtlingssituation

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Mitteilung Ausschuss

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15. Bericht zur Flüchtlingssituation

22172 Zeichen

Aktuelle Informationen zur 
Unterbringung und Integrati-
on von Flüchtlingen 
 
 
15. Bericht an den Ausschuss Soziales und Senioren  
zur Sitzung am 22.06.2017 als kompakter 
 
 
Zwischenbericht zu den Themen 
Unterbringung 
Asyl- und Ausländerrecht 
Finanzen

2 
 
Einleitung 
Der Zwischenbericht gibt einen komprimierten Überblick über die Themen Unterbringung, 
Asyl- und Ausländerrecht und Finanzen. Aus Sicht des Sozialdezernates finden in diesen Be-
reichen zwischen zwei Sitzungsläufen (etwa 6 Wochen) des Ausschusses Soziales und Senio-
ren (ASS) die stärksten Veränderungen statt. Gleichwohl sind auch die weiteren Themenfel-
der der bisherigen Berichtsstruktur wichtig und informativ für Politik und Öffentlichkeit, auch 
wenn hier zwischen zwei Sitzungsläufen teilweise nur bedingt wesentliche Aktualisierungen 
vorgenommen werden können.  
Der Bericht wird daher in seiner bisherigen Form in eine halbjährliche Berichterstattung 
überführt. Der nächste vollumfängliche Bericht zur Unterbringung und Integration von 
Flüchtlingen ist für die Sitzung des ASS am 07.09.2017 vorgesehen. Der nachfolgende Zwi-
schenbericht wird weiterhin zu jeder Ausschusssitzung des ASS sowie der weiteren Gremien 
vorgelegt.  
 
1. Unterbringung von Flüchtlingen 
a. Entwicklung der Flüchtlingszahlen 
Die Entwicklung bleibt gegenüber dem 14. Bericht unverändert. Köln hat seine Zuweisungs-
quote weiterhin erfüllt, der Zuweisungsstopp wurde daher bis 30.06.2017 durch die Bezirks-
regierung Arnsberg verlängert. Im Falle von Vorsprachen im Tagesdienst, gesundheitlich 
notwendigen Verlegungen oder Familienzusammenführungen erfolgt natürlich weiterhin die 
Unterbringung schutzsuchender Personen.  
Dennoch ist festzuhalten, dass sich die Anzahl an Geflüchteten, die durch die Stadt mit 
Wohnraum versorgt und untergebracht werden, derzeit weiterhin rückläufig entwickelt. Die 
Entwicklung der Flüchtlingszahlen in Verbindung mit der Errichtung und Fertigstellung weite-
rer Ressourcen hat die Stadtverwaltung in die Lage versetzt, die Notunterbringung in Turn-
hallen rapide abzubauen und Anfang Juni 2017 endgültig zu beenden. Sollte die Entwicklung 
weiter anhalten, wird die Verwaltung in einem zweiten und dritten Schritt die Unterbrin-
gungsqualität verbessern, indem weitere Notunterkünfte mit Gemeinschaftsverpflegung 
abgebaut werden, dringend Instand zu setzende Bestandsunterkünfte saniert oder ganz auf-
gegeben werden bzw. die Belegungszahlen in größeren Unterkünften reduziert werden.  
Das Amt für Wohnungswesen hat bereits mit der Erarbeitung eines Handlungskonzeptes 
begonnen und wird dieses dem Ausschuss für Soziales und Senioren nach der Sommerpause 
präsentieren.  
 
4.053 
3.079 
2.341 1.960 1.626 1.548 1.638 1.949 2.196 
3.072 
5.141 
10.153 
13.253 
11.760 
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Anzahl an Geflüchteten, die durch die Stadt Köln    
untergebracht werden  (Stand 07.06.2017)

3 
 
 
 
 
b. Prognose des weiteren Zugangs Geflüchteter 
Die Entwicklung der letzten Monate zeigt, dass eine valide Prognose des weiteren Zugangs 
geflüchteter Personen weiterhin nicht möglich ist. Im Kölner Trend ist zwar eine rückläufige 
Anzahl unterzubringender Personen zu erkennen, die politische Lage ist jedoch weiterhin als 
sehr sensibel und instabil einzustufen. Die Entwicklung der letzten Monate lasst die Vermu-
tung zu, dass auch in naher Zukunft kein signifikanter Anstieg der Flüchtlingszahlen zu erwar-
ten ist. Die Verwaltung rechnet vor diesem Hintergrund auch für die kommenden 2-3 Mona-
te mit einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Flüchtlingsunterbringung.  
Eine Garantie für die weitere Entwicklung kann jedoch keinesfalls ausgesprochen werden. 
Die Planung weiterer Standorte zur Flüchtlingsunterbringung wird ungeachtet dessen mit 
Hochdruck vorangetrieben. 
 
c. Untergebrachte Personengruppen und Altersstruktur 
Der Fachbereich Sozialer Dienst im Amt für Wohnungswesen führt halbjährlich eine Erfassung der 
Personengruppen sowie Altersstrukturen bei den bis U-18 jährigen in seinen Unterkünften durch. 
Diese Erhebung wird zu Beginn der zweiten Jahreshälfte Anfang Juli erfolgen. Die Statistik wird in 
vollem Umfang im anstehenden 16. Flüchtlingsbericht abgebildet. Dies wird auch die Personengrup-
pe alleinreisender sowie alleinerziehender Frauen umfassen (Ankündigung aus Vorlage 1226/2017). 
 
 
d. Planung und Errichtung neuer Ressourcen 
Für das Jahr 2017 gibt es bereits eine Vielzahl von Projekten, die sich in der Umsetzung und 
kurzfristigen Bezugsfertigkeit befinden. Dabei kann es immer wieder sein, dass es durch un-
vorhersehbare Umstände oder Baumängel zu Verzögerungen in der Bezugsfertigkeit kommt. 
Nachfolgende Auflistung gibt eine Übersicht über die Projekte, die nach aktuellem Projekt-
stand noch in 2017 fertig gestellt werden können. 
 
369 514 137 -229 -95 -29 -80 -156 -278 -462 -107 -263 -255 -128 
13.191 
11.760 
-500
1.500
3.500
5.500
7.500
9.500
11.500
13.500
Mai 16 Jun 16 Jul 16 Aug 16Sep 16 Okt 16Nov 16Dez 16 Jan 17 Feb 17Mrz 17Apr 17Mai 17 Jun 17
Unterbringung von Geflüchteten durch die Stadt Köln  
Mai 2016 bis 07. Juni 2017 
mtl. Veränderung
 untergebrachte Flüchtlinge

4 
 
Unterkunft Straße Stadtteil Bezirk Plätze 
Prognose 
Bezug 
Geplante  
Belegung 
Wohnhaus Bonner Straße 478 Marienburg 2 152 Juli 2017 Männer 
Wohnhaus (Di-
akonie) 
Brandenburger 
Straße Altstadt-Nord 1 75 August 2017 Familien 
Systembau 
(GAG) Neubrücker Ring Neubrück 8 170 August 2017 NN 
Wohnhaus (In-
vestor) Alte Heide Wahnheide 7 55 
September 
2017 Familien 
Hotel Methweg Neu-Ehrenfeld 4 89 
III Quartal 
2017 Männer 
Hotel 
Dellbrücker Haupt-
straße Dellbrück 9 43 
III Quartal 
2017 
Frauen/ 
Familien 
Wohnhaus Blaubach Altstadt-Süd 1 100 Oktober 2017 NN 
Mobile 
Wohneinheiten 
Aloys-Boecker-
Straße Lind 7 320 
IV Quartal 
2017 Gemischt 
ehem. Büroge-
bäude (HGK) Oskar-Jäger-Straße Ehrenfeld 4 150 
IV Quartal 
2017 Familien 
ehem. Hoch-
bunker 
Rothenburger 
Straße Mülheim 9 50 
IV Quartal 
2017 NN 
Projektierte Unterkunftsplätze bis Ende 2017    1.204 Plätze 
ehem. Büroge-
bäude 
Friedrich-
Naumann-Straße Eil 7 200 
I Quartal 
2018 Familien 
Wohnhaus Waldstraße Urbach 7 35 
I Quartal 
2018 Frauen 
Container 
Antoniusstraße / 
Auf dem Hühner-
berg Urbach 7 400 
I Quartal 
2018 Gemischt 
Container Haferkamp Flittard 9 320 
I Quartal 
2018 Gemischt 
Container Lindweiler Weg Longerich 5 78 
I Quartal 
2018 Familien 
Systembau 
Sinnersdorfer Stra-
ße Roggendorf 6 240 
I Quartal 
2018 Gemischt 
Systembau 
Im Grund/Pastor-
Wolff-Straße Niehl 5 150 
I Quartal 
2018 NN 
Wohnhaus Zülpicher Straße Lindenthal 3 60 
I Quartal 
2018 NN 
Systembau Schlagbaumsweg Holweide 9 400 
I Quartal 
2018 NN 
Systembau 
Neusser Landstra-
ße Fühlingen 6 240 
I Quartal 
2018 NN 
Systembau Dürener Straße Lindenthal 3 50 
I Quartal 
2018 NN 
Systembau - 
Holz Erbacher Weg Lindweiler 6 150 
II Quartal 
2018 NN 
Container 
Wilhelm-Schreiber-
Straße Ossendorf 4 240 
II Quartal 
2018 NN 
Projektierte Unterkunftsplätze bis 06/2018    2.563 Plätze

5 
 
Derzeit stehen weitere 3.767 Plätze in der Projektion, davon 1.204 Plätze bis Jahresende 
2017. Bei einigen Standorten hat sich gegenüber dem 14. Bericht die geplante Fertigstellung 
in das Jahr 2018 verschoben. Dies liegt insbesondere daran, dass die Verwaltung Abstand 
von einem verkürzten und gestrafften Vergabeverfahren genommen hat. Hieraus erhofft 
sich die Verwaltung eine größere Wirtschaftlichkeit der eingehenden Angebote.  
 
e. Unterbringung in Turnhallen 
Nachdem Anfang 2015 die ersten Turnhallen längerfristig belegt wurden in der Spitze 24 
Turnhallen gleichzeitig belegt waren, konnte die Notunterbringung in Turnhallen Anfang Juni 
2017 endgültig beendet werden. Damit hat die Stadt ihr angestrebtes Ziel, die Unterbringung 
bis spätestens Ende 2017 zu beenden, deutlich früher erreicht. Ein besonderer Dank gilt an 
dieser Stelle allen Schulen und Vereinen sowie allen Nutzern, die in dieser Zeit diverse Ein-
schränkungen, Ausfälle oder weitere Wege für Alternativangebote in Kauf nehmen mussten.  
Die Stadt ruht sich auf diesem Erfolg keinesfalls aus und ist bestrebt, alle ehemals 27 ge-
sperrten Turnhallen nun schnellstmöglich wieder zur eigentlichen Nutzung freizugeben. Hier-
für müssen je nach Unterkunft teils sehr umfangreiche Arbeiten vorgenommen werden. Die 
Fertigstellung und Rückgabe an Schule und Sport hängt dabei von dem Sanierungsumfang 
sowie der Verfügbarkeit diverser Fachfirmen ab, die mit den Rückbau- und Sanierungsarbei-
ten beauftragt werden müssen. Soweit die Chance auf eine Verbesserung der Anlagen ge-
genüber dem Ist-Zustand vor der Nutzung als Flüchtlingsunterbringung besteht, wird dies 
durch die Stadt auch umgesetzt. So wurde beispielsweise der Boden in der Dreifachturnhalle 
Ostlandstraße in Köln-Weiden umfangreich instandgesetzt und damit eine deutliche Verbes-
serung des Bodenbelages gegenüber dem vorherigen Zustand erreicht. 
Die Stadt hat das Ziel ausgerufen, zum Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 möglichst 
alle noch gesperrten Turnhallen, die als  Flüchtlingsunterkunft genutzt wurden, wieder für 
Schule und Sport freigeben zu können. In der nachfolgenden Tabelle sind die aktuellen Sach-
stände des Rückbau- und Sanierungsstandes erkennbar.  
 
festgelegte  
Rangfolge  Straße Stadtteil Soll- 
Plätze 
Freigabe für  
Schu-
le/Sport 
Bemerkungen 
0 Görlinger Zentrum Bocklemünd 130 13.07.2016 Schul- und Sportnutzung 
0 Neuhöffer Straße 12 Deutz 72 13.07.2016 Schul- und Sportnutzung 
0 Volkhovener Weg 
140a 
Heimersdorf 60 
22.07.2016 
Schul- und Sportnutzung 
1 Herler Ring 10 (M) Buchheim 200 09.11.2016 Schul- und Sportnutzung 
2 Heerstraße 7a Zündorf 345 07.11.2016 Schul- und Sportnutzung 
3 Niehler 
Kirchweg 35 (M) 
Nippes 200  Erforderliche Arbeiten an 
Elektro und BMA 
4 Kolkrabenweg 10a Vogelsang 200 09.01.2017 Schul- und Sportnutzung 
4 Vogelsanger Straße 
1a 
Neustadt-
Nord 
200 11.01.2017 Schul- und Sportnutzung 
6 Reitweg 10 Deutz 196 ca. 2018 lang geplante Sanierung 
wird durchgeführt 
7 Ostlandstraße 39 Weiden 200 19.05.2017  Schul- und Sportnutzung 
8 Kantstraße 1a (M) Kalk 120   Rückbauarbeiten im Gange 
9 Dorotheenstr. 1a  Porz 192 17.05.2017 Schul- und Sportnutzung 
9 Westerwaldstraße 
92a 
Humboldt-
Gremberg 
192 14.06.2017  Schul- und Sportnutzung

6 
 
11 Am Portzenacker 1e Dünnwald 66 02.06.2017  Schul- und Sportnutzung 
12 Beuthener Straße Buchheim 192  Rückbauarbeiten im Gange 
13 Nesselrodestraße  Niehl 72 06.03.2017 Schul- und Sportnutzung 
14 Soldiner Straße 68a Lindweiler 160   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
15 Burgwiesenstraße  Holweide 192 09.06.2017 Schul- und Sportnutzung 
16 Escher Straße 247 
(M)   
Bilderstöck-
chen 
200   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
17 Hermesgasse 120 
(M) 
Niehl 70   Rückbauarbeiten im Gange 
18 Mainstraße 75 Rodenkirchen 200   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
19 Kopernikusstraße Buchforst 84   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
20 Merianstraße 6 Seeberg 94   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
21 Rochusstraße 80 Bickendorf 60   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
22 Im Kamp 16 Widdersdorf 78   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
23 Lindenbornstraße 
15 
Ehrenfeld 50   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
24 Schulstraße 16 Pesch 80   Rückbauarbeiten beginnen 
kurzfristig 
 
Aktuell befinden sich somit noch 13 Turnhallen im Rückbau. Bei den Standorten Mainstraße 
in Rodenkirchen sowie Soldiner Straße in Lindweiler ist jedoch bereits jetzt festzuhalten, 
dass die Hallen nicht zum Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 zur Verfügung stehen. 
Die Stadt setzt alle Maßnahmen zur Freigabe der Turnhallen priorisiert zu allen Standorten 
um. 
 
f. Verteilung der Unterkünfte über das Stadtgebiet 
Mit der Beendigung der Turnhallenunterbringung, der weiteren Reduzierung von Notunter-
kunftsplätzen sowie der Errichtung neuer Unterkünfte wird sich regelmäßig der Anteil an 
Plätzen zur Einwohnerzahl der Bezirke und Stadtteile verändern. Beispielsweise führt der 
Abbau einer großen Notunterkunft von 200 Plätzen zu einer erheblichen Veränderung des 
Anteils im betroffenen Stadtteil. Nachfolgende Grafik gibt einen Überblick der Verteilung von 
Unterkünften zum Stand 07.06.2017 sowie eine perspektivische Verteilung zum 30.06.2018. 
Hierin sind alle projektierten Maßnahmen bis 06/2018 enthalten. In den Daten zum bis 
06/2018 kann eine weitere, mögliche Reduzierung von Notunterkünften, maroden oder un-
wirtschaftlichen Standorten (siehe angekündigtes Handlungskonzept unter Punkt a) nicht 
berücksichtigt werden, da diese immer von der zukünftigen Entwicklung der Flüchtlingszah-
len einerseits und dem Zeitpunkt der Fertigstellung weiterer Ressourcen andererseits ab-
hängig ist und dies nicht seriös vorhergesagt werden kann.

7 
 
 
Nr. 
Stadtbezirk 
Stadtteil 
Stadt Köln 
Einwohner 
insgesamt 
belegbare 
Plätze 
07.06.2017 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
07.06.2017 
belegbare 
Plätze 
30.06.2018 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
30.06.2018 
101 Altstadt-Süd 27.580    615    2,23% 715    2,59% 
102 Neustadt-Süd 38.467    393    1,02% 393    1,02% 
103 Altstadt-Nord 18.307    313    1,71% 388    2,12% 
104 Neustadt-Nord 28.478    89    0,31% 89    0,31% 
105 Deutz 15.463    426    2,75% 426    2,75% 
  Bezirk 1 128.295    1.835    1,43% 2.010    1,57% 
     
  
201 Bayenthal 9.626    49    0,51% 49    0,51% 
202 Marienburg 6.697    47    0,71% 199    2,98% 
203 Raderberg 6.246    11    0,17% 11    0,17% 
204 Raderthal 4.744    15    0,33% 15    0,33% 
205 Zollstock 22.403    0    0,00% 0    0,00% 
206 Rondorf 9.641    198    2,06% 198    2,06% 
207 Hahnwald 2.065    0    0,00% 0    0,00% 
208 Rodenkirchen 17.435    793    4,55% 793    4,55% 
209 Weiß 5.987    0    0,00% 0    0,00% 
210 Sürth 10.889    0    0,00% 0    0,00% 
211 Godorf 2.538    179    7,07% 179    7,07% 
212 Immendorf 2.062    0    0,00% 0    0,00% 
213 Meschenich 7.849    0    0,00% 0    0,00% 
  Bezirk 2 108.182    1.293    1,20% 1.445    1,34% 
       
301 Klettenberg 10.622    0    0,00% 0    0,00% 
302 Sülz 36.485    82    0,22% 82    0,22% 
303 Lindenthal 30.506    23    0,08% 133    0,44% 
304 Braunsfeld 11.759    66    0,56% 66    0,56% 
305 Müngersdorf 8.687    0    0,00% 0    0,00% 
306 Junkersdorf 14.529    326    2,25% 326    2,25% 
307 Weiden 17.304    501    2,89% 501    2,89% 
308 Lövenich 9.083    56    0,61% 56    0,61% 
309 Widdersdorf 12.175    0    0,00% 0    0,00% 
  Bezirk 3 151.150    1.054    0,70% 1.164    0,77% 
       
401 Ehrenfeld 37.375    50    0,13% 200    0,54% 
402 Neuehrenfeld 24.475    610    2,49% 699    2,86% 
403 Bickendorf 16.694    25    0,15% 25    0,15% 
404 Vogelsang 8.219    0    0,00% 0    0,00% 
405 Bocklemünd/Mengenich 10.728    0    0,00% 0    0,00% 
406 Ossendorf 10.466    830    7,93% 1.070    10,22% 
  Bezirk 4 107.957    1.515    1,40% 1.994    1,85% 
     
  
501 Nippes 36.081    264    0,73% 264    0,73% 
502 Mauenheim 5.676    0    0,00% 0    0,00% 
503 Riehl 12.027    577    4,80% 577    4,80% 
504 Niehl 20.303    188    0,93% 338    1,67% 
505 Weidenpesch 14.013    22    0,15% 22    0,15% 
506 Longerich 13.797    135    0,98% 213    1,55% 
507 Bilderstöckchen 15.995    138    0,86% 138    0,86% 
  Bezirk 5 117.892    1.324    1,12% 1.552    1,32%

8 
 
Nr. 
Stadtbezirk 
Stadtteil 
Stadt Köln 
Einwohner 
insgesamt 
belegbare 
Plätze 
07.06.2017 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
07.06.2017 
belegbare 
Plätze 
30.06.2018 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
30.06.2018 
601 Merkenich 5.825    71    1,22% 71    1,22% 
602 Fühlingen 2.053    0    0,00% 240    11,69% 
603 Seeberg 11.567    172    1,49% 172    1,49% 
604 Heimersdorf 6.069    0    0,00% 0    0,00% 
605 Lindweiler 3.623    0    0,00% 150    4,14% 
606 Pesch 7.812    0    0,00% 0    0,00% 
607 Esch/Auweiler 6.871    129    1,87% 129    1,87% 
608 Volkhoven/Weiler 6.131    0    0,00% 0    0,00% 
609 Chorweiler 13.324    0    0,00% 0    0,00% 
610 Blumenberg 5.658    104    1,85% 104    1,85% 
611 Roggendorf/Thenhoven 4.258    0    0,00% 240    5,64% 
612 Worringen 10.355    120    1,16% 120    1,16% 
  Bezirk 6 83.546    596    0,71% 1.226    1,47% 
       
701 Poll 11.500    271    2,36% 271    2,36% 
702 Westhoven 5.481    0    0,00% 0    0,00% 
703 Ensen 7.581    169    2,23% 169    2,23% 
704 Gremberghoven 3.057    96    3,13% 96    3,13% 
705 Eil 9.384    246    2,62% 446    4,75% 
706 Porz 15.066    11    0,07% 11    0,07% 
707 Urbach 12.510    70    0,56% 505    4,04% 
708 Elsdorf 1.682    0    0,00% 0    0,00% 
709 Grengel 5.533    0    0,00% 0    0,00% 
710 Wahnheide 7.811    83    1,06% 138    1,76% 
711 Wahn 7.075    201    2,84% 201    2,84% 
712 Lind 3.489    18    0,52% 338    9,69% 
713 Libur 1.130    0    0,00% 0    0,00% 
714 Zündorf 11.952    86    0,72% 86    0,72% 
715 Langel 3.479    0    0,00% 0    0,00% 
716 Finkenberg 6.881    0    0,00% 0    0,00% 
  Bezirk 7 113.611    1.251    1,10% 2.261    1,99% 
 
     
 
 
801 Humboldt/Gremberg 15.524    54    0,35% 54    0,35% 
802 Kalk 24.235    490    2,02% 490    2,02% 
803 Vingst 13.092    0    0,00% 0    0,00% 
804 Höhenberg 12.506    63    0,50% 63    0,50% 
805 Ostheim 13.524    372    2,75% 372    2,75% 
806 Merheim 11.224    228    2,04% 228    2,04% 
807 Brück 10.344    177    1,71% 177    1,71% 
808 Rath/Heumar 11.771    0    0,00% 0    0,00% 
809 Neubrück 8.869    0    0,00% 170    1,92% 
  Bezirk 8 121.089    1.385    1,14% 1.555    1,28% 
   
    
 
  
901 Mülheim 43.254    863    2,00% 913    2,11% 
902 Buchforst 7.514    0    0,00% 0    0,00% 
903 Buchheim 13.246    0    0,00% 0    0,00%

9 
 
Nr. 
Stadtbezirk 
Stadtteil 
Stadt Köln 
Einwohner 
insgesamt 
belegbare 
Plätze 
07.06.2017 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
07.06.2017 
belegbare 
Plätze 
30.06.2018 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
30.06.2018 
904 Holweide 21.258    105    0,50% 505    2,38% 
905 Dellbrück 21.543    209    0,97% 252    1,17% 
906 Höhenhaus 15.540    394    2,54% 394    2,54% 
907 Dünnwald 11.790    16    0,14% 16    0,14% 
908 Stammheim 7.906    29    0,36% 29    0,36% 
909 Flittard 7.928    0    0,00% 320    4,04% 
  Bezirk 9 149.979    1.617    1,08% 2.430    1,62% 
 
g. Auszugsmanagement 
Das Projekt „Auszugsmanagement“ unterstützt Köln zugewiesene Flüchtlinge bei der Woh-
nungssuche. Im Jahr 2016 konnten durch das Auszugsmanagement 840 Personen in 293 
Wohnungen vermittelt werden. Die eigene Wohnung ist der zentrale Baustein auf dem Weg 
zu einer vollständigen Integration der Menschen in die Stadtgesellschaft und deshalb von 
besonderer Bedeutung.  
Das Auszugsmanagement hilft seit dem Projektstart 2011 erfolgreich bei der Suche nach ge-
eignetem Wohnheim und begleitet die Menschen u.a. bei Besichtigungsterminen und Be-
hördengängen, um beispielsweise Sprachbarrieren zu überwinden. Die beauftragten Träger 
der Flüchtlingshilfe unterstützen interessierte Vermieter bei der Auswahl des Mieters und 
begleitet den Prozess bis zur erfolgreichen Wohnraumvermittlung. Im Jahr 2017 konnten bis 
31.05.2017 insgesamt 236 Personen in 85 Wohnungen vermittelt werden.  
 
 
2. Asyl- und Ausländerrecht 
a. Aktuelle Zahlen 
Um die stark gestiegene Bedeutung des Themas Flüchtlinge einordnen zu können, werden 
nachstehend die Zahlen von 2013 bis Ende Mai 2017 aufgeführt.  
 
Zuweisungen von Asylantragstellern nach Köln für die Jahre 2013-2017:  
2013 –     907 Personen 
2014 – 1.963 Personen 
2015 – 6.975 Personen 
2016 – 8.730 Personen 
vom 01.01.2017 bis 31.05.2017 – 430 Personen. 
 
 
Anzahl der Personen mit Aufenthaltsgestattungen in Köln für die Jahre 2013-2017 (jeweils 
am 31.12.): 
 
2013 – 1.263 Personen 
2014 – 2.299 Personen 
2015 – 7.765 Personen 
2016 – 9.360 Personen 
aktuell am 31.05.2017 – 8.562 Personen. 
Insgesamt hat das BAMF 2015 1.887 Entscheidungen für Kölner Asylflüchtlinge getroffen: 
1.122 Anerkennungen und 765 Ablehnungen. 2016 hat das BAMF  6.679 Verfahren von in

10 
 
Köln lebenden Asylantragstellern beendet. 4.720 Anträge wurden anerkannt, 1.959 Anträg e 
wurden abgelehnt. 
Bis zum 31.05.2017 hat das BAMF 2.889 Entscheidungen für in Köln lebende Asylantragste l-
ler getroffen. 1.590 Verfahren endeten positiv für den Antragsteller und 1.299 Anträge wu r-
den abgelehnt. 
Darüber hinaus haben in 2017 bisher 917 Pers onen bei der Anlauf - und Beratungsstelle der 
Stadt Köln für unerlaubt Eingereiste vorgesprochen. (2016: 2.515 Personen, 2015: 3.882, 
2014 2.951 und 2013 1.284 Personen.) Darunter waren 147 Personen unbegleitete minde r-
jährige Ausländer. 182 Personen wurden zur Asylantragstellung an die Erstaufnahmeeinric h-
tungen des Landes NRW weitergeleitet. Bei 40 Personen wurden Übernahmeersuchen nach 
dem Dubliner Übereinkommen gestellt. Bisher sind 155 Personen Köln (davon 105 UMA) 
zugewiesen und 144 Personen an andere Au sländerbehörden verteilt worden. In 77 Fällen 
ist unmittelbar eine aufenthaltsrechtliche Entscheidung unter Fertigung einer Rückkehren t-
scheidung mit Androhung der Abschiebung getroffen worden.  
 
b. Änderungen im Asyl- und Ausländerrecht 
Gegenüber dem 13. Flüchtlingsbericht im Ausschuss Soziales und Senioren am 09.03.2017 
liegen keine Änderungen vor.  
 
 
3. Finanzen 
Für die Erhebungen der tatsächlich in den Kommunen anfallenden Kosten für die Unterbrin-
gung von Flüchtlingen des Landes NRW steht die Meldung für das erste Quartal 2017 an. 
Nachdem sich die Bereitstellung des Online-Meldeformulars durch IT.NRW verzögerte, wur-
de die Meldefrist für das erste Quartal 2017 vom 15.05.2017 auf den 23.06.2017 verscho-
ben. 
Zum Hintergrund und für weitere Informationen zu den Erhebungen wird auf die Ausführun-
gen im 14. Bericht verwiesen. 
Die Verwaltung hat die Anpassungen des Auswertungstools zur Kostenrechnung im Flücht-
lingsmanagement an die Anforderungen der Landeserhebungen vorgenommen. Derzeit 
werden Probeauswertungen gefahren. Die Werte werden im Rahmen einer Fehleranalyse 
plausibilisiert, eventuelle Feinjustierungen werden vorgenommen.  
Nachdem die Meldungen zum 23.06.2017 abgegeben wurden, wird im folgenden Bericht 
über die Auswertungen zum ersten Quartal 2017 berichtet werden.

Mitteilung Ausschuss

722 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/56 
 
Vorlagen-Nummer  16.06.2017 
 1893/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 19.06.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 22.06.2017 
Sportausschuss 29.06.2017 
Gesundheitsausschuss 04.07.2017 
Finanzausschuss 10.07.2017 
 
15. Bericht zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen 
Die Verwaltung führt die Berichterstattung zur Unterbringung und Integration in ihrem 15. Bericht fort 
und informiert über die aktuelle Situation zu den Kernthemen Unterbringung, Asyl- und Ausländer-
recht sowie Finanzen. Ein ausführlicher Bericht erfolgt zur nächsten Sitzung des Ausschusses Sozia-
les und Senioren am 07.09.2017. 
 
 
 
gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (5)

19.06.2017 Integrationsrat
TOP 5.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.06.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.06.2017 Sportausschuss
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.07.2017 Gesundheitsausschuss
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.07.2017 Finanzausschuss
TOP 2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1893/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27