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V/0257/2006

Schuldenbericht 2005

Vorlage 12.04.2006

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Nächste Beratung: Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Sitzung am 10.05.2006, TOP 3.3

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

15886 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Schuldenbericht 2005 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
10.05.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 
 
Bericht: 
Im Rahmen der Vorlage 372/98 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, dass die Verwal-
tung künftig jeweils im zeitlichen Zusammenhang mit der Vorlage der Jahresrechnung in der Fi-
nanz- und Beteiligungskommission  
 
- über die im abgelaufenen Rechnungsjahr ergriffenen Maßnahmen und Strategien zur Ge-
samtsteuerung von Krediten, Zins-, Tilgungs- und Belastungsverläufen (Controlling beim Cash-
Management und Management für Finanzanlagen und Kredite) und  
- über Ziele, Strategien, geplante Maßnahmen der Gesamtsteuerung für das laufende und für 
kommende Haushaltsjahre  
berichten soll. 
 
Mit dieser Vorlage kommt die Verwaltung diesem Auftrag nach. 
 
 
1. Schuldensituation der Stadt Münster 
Die Entwicklung des Schuldenstandes und des damit einhergehenden Schuldendienstes ein-
schließlich der Folgejahre bis zum Jahre 2009 stellt sich nach der derzeitigen Finanzplanung wie 
folgt dar: 
 
Jahr 
Schulden am 
31.12. 
Bruttokre-
dit- 
aufnahmen 
Nettokre-
dit- 
aufnahmen Zinsen Tilgung 
Schulden 
Pro-Kopf 
am 31.12. 
Schulden- 
dienst Pro-
Kopf 
Schul-
den- 
lastindi-
kator* 
2005 693.557.074 56.545.449 36.458.654 27.515.880 20.08 6.796 2.572,74 176,10 13,34
2006 753.541.694 81.209.370 59.984.620 31.450.450 21.22 4.750 2.795,25 195,40 14,36
2007 792.516.614 60.607.720 38.974.920 33.168.650 21.63 2.800 2.939,83 203,29 14,72
2008 809.165.584 39.001.730 16.648.970 33.746.750 22.35 2.760 3.001,59 208,10 14,65
2009 803.824.694 17.289.910 -5.340.890 34.285.450 22.63 0.800 2.981,78 211,13 14,64
 
 
* Ergibt sich aus der Summe der Zins- und Tilgungsleistungen p.a. im Verhältnis zu den Bruttosteuereinnahmen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0257/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Reinkemeier 
Ruf: 
492 2000 
E-Mail: 
ReinkemA@stadt-muenster.de 
Datum: 
06.04.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

Der Schuldenstand hat sich von Ende 1996 mit 316,6 Mio. € bis Ende 2005 auf 693,6 Mio. € 
mehr als verdoppelt (+119,07 %). Im Vergleich dazu stieg die Verschuldung im Zeitraum von En-
de 1986 (142,5Mio. €) bis Ende 1995 (298,2 Mio. €) um 109,26 %. 
Der Schuldendienst sank von 1986 bis 1995 von 35,2 Mio. € auf 32,0 Mio. € und somit um rd. 9,1 
%. Im Zeitraum von 1996 bis 2005 stieg der Schuldendienst um 62 %. 
Nach der aktuellen Finanzplanung 2006 bis 2009 wird sich der Schuldenstand voraussichtlich auf 
803,8 Mio. € erhöhen. Dies entspricht einer Steigerung in vier Jahren von rd. 6,7 %. Der Schul-
dendienst steigt im gleichen Zeitraum um rd. 8,1 %.  
In der Anlage 1, Abbildung 1, ist die Verschuldungsentwicklung von 1980 bis 2009 graphisch 
dargestellt. 
 
 
2. Strategische Ausrichtung des Zinsmanagements 
 
Im Rahmen des städtischen Schuldenmanagements werden verschiedene Instrumente eines 
aktiven Zinsmanagements eingesetzt (2.1 – 2.3) . Mit den einzelnen Instrumenten wird das Ziel 
verfolgt, unterschiedliche Marktsituationen so auszunutzen, dass die Zinsausgaben be-
grenzt/minimiert werden. Dazu gehört auch, Strukturen zu schaffen, die ein flexibles Reagieren 
auf sich ändernde Marktbedingungen zulassen. Dabei soll nicht übersehen werden, dass in jeder 
Finanzierungsform Risiken liegen. Um diese Risiken zu streuen oder zu begrenzen, wurde mit 
der Vorlage 338/01 festgelegt, dass mindestens 70 % des gesamten Schuldenbestandes aus 
festverzinslichen Krediten (Kommunalkredit auf dem Europäischen Markt, zinsgünstige Kredite 
von der KfW/EIB) bestehen; für den weiteren Kreditbestand können maximal 15 % Zinssiche-
rungsinstrumente angewendet werden sowie max. 15 % in Schweizer-Franken-Darlehen aufge-
nommen werden.  
 
 
2.1 Zinssicherung 
 
Mit der ersten Vorlage zum Schuldenmanagement im Jahre 1998 wurden seinerzeit Zinssiche-
rungsinstrumente/Derivate vorgestellt. Dieses Thema wurde im Rahmen der Finanzkommission 
im Jahre 1999 durch eine entsprechende Fortbildungs- und Informationsveranstaltung vertieft. 
Die nachfolgenden Gespräche mit der Finanzkommission und Vertretern der Fraktionen führten 
dazu, dass die Verwaltung den Einstieg in das Geschäftsfeld der „Zinssicherungsinstrumente“ 
unternahm.  
 
Um dieses Feld weiter zu optimieren, wurde mit mehreren Kreditinstituten Gespräche geführt. Die 
Ergebnisse aus diesen Kontakten wurden der Finanz- und Beteiligungskommission in der Nicht-
öffentlichen Vorlage Nr. 960/2002 am 06.11.02 vorgestellt. Die Stadt hat im Nachhinein mit einem 
Kreditinstitut einen Vertrag geschlossen; danach erfolgt eine Unterstützung der Stadt im Schul-
denmanagement durch regelmäßige Portfolioanalysen sowie Beratungsgespräche. 
 
Bisher wurde das Risiko in der Form begrenzt, dass maximal 15 % des Schuldenbestandes in 
variabilisierte Geschäfte ohne Zinssicherung und 15 % des Schuldenbestandes in Fremdwäh-
rung (Schweizer Franken) gegeben werden dürfen. Variable Kredite, die durch Zinssicherungsin-
strumente und dem Grunde nach einem klassischen Kredit mit fest vereinbartem Zinssatz ent-
sprechen oder durch Zinsobergrenzen (z.B. Caps) abgesichert sind, werden auf dieses Volumen 
nicht angerechnet. 
 
Erstmalig ist für die Haushaltssatzung 2005 folgender Passus aufgenommen worden:  
 
Die Verwaltung wird ermächtigt, im Rahmen der Kreditfinanzierung im laufenden Haushaltsjahr er-
gänzende Verträge zur Optimierung der Zinsstruktur und zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken 
abschließen (z. B. Derivate)
. Dabei wird das Vertragsvolumen im Bereich der Fremdwährung 
(Schweizer Franken)  auf 15 % und der variablen Abschlüsse - insoweit sie nicht abgesichert sind – 
auf 30 %
 des Schuldenstandes zum Jahresende begrenzt.

2.2 Aufnahme zinsverbilligter Kredite 
 
Außerhalb des „freien“ Kapitalmarktes besteht die Möglichkeit, zinsverbilligte Kredite von öffentli-
chen Sonderkreditinstituten zu erhalten; dies sind die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederauf-
bau (KfW) und die Europäische Investitionsbank (EIB) der EU.  
Förderfähig sind kommunale Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von bis zu 50 % der für die Finan-
zierung dieser Maßnahmen benötigten Fremdmittel. 
 
Im Jahre 2005 wurden 15 Mio. € aus dem Infrastrukturprogramm der KfW aufgenommen. 
 
Für das Jahr 2006 strebt die Verwaltung an, wiederum einen Teil der neu aufzunehmenden Kre-
dite über diese Darlehensgeber zu beschaffen. 
 
2.3 Aufnahme von Darlehen auf dem Schweizer Kapitalmarkt 
 
Zum 31.12.2005 belief sich das Gesamtvolumen der in Schweizer Franken aufgenommenen 
Kredite auf rd. 96,1 Mio. € und somit auf 13,85 % gemessen am Schuldenstand zum Ende des 
Jahres 2005. 
 
Insgesamt hat die Stadt Münster acht Einzelkr edite in der Fremdwährung Schweizer Franken 
aufgenommen. Der letzte Kredit läuft ohne Prolongation im Jahre 2010 aus. Gegenüber der Kre-
ditaufnahme auf dem Deutschen Kapitalmarkt besteht  z.Zt. ein kumulierter Zinsvorteil von 5,4 
Mio. €.  
Unter der Prämisse, dass der Kurs des Schweizer Franken auf dem aktuellen Niveau (Stand Feb. 
2006:1,555 CHF/€) bleibt, ergibt sich nur für das Jahr 2006 ein Vorteil von rd. 1,5 Mio. €.  
Der Break-Even-Point
1 über alle CHF Kredite liegt Ende 2005 bei 1,396 CHF/€. 
 
Im Rahmen des Schweizer Franken Engagements bes teht mit Auslaufen der Zinsfestschreibung 
die Möglichkeit eine so genannte Stillhalterposition einzugehen. D. h. die Stadt Münster ist bereit 
zu einem  festgelegten Termin auf Verlangen eines Dritten einen Währungstausch zu einem vor-
her definierten festen Kurs vorzunehmen. Für den Verkauf dieses Rechtes, erhält die Stadt eine 
Prämie. Im Jahre 2005 wurden rd. 103 T € eingenommen. 
 
2.4 Variable Kredite 
 
Receiver Swap 
Beim Receiver Swap werden auf Basis eines Grundgeschäftes (klassischer Kommunalkredit mit 
einem festverzinslichen Zinssatz) Zinszahlung sströme ausgetauscht, so dass letztendlich die 
zugrunde liegende Verzinsung variabel ist und sich alle 3 oder 6 Monate anpasst. Der Vorteil liegt 
darin, dass die Differenz zwischen kurz- und langfristigem Zinssatz eingespart wird (siehe dazu 
Anlage 3, Abb. 1). Das Risiko bei diesem Swap liegt darin, dass die kurzfristigen Zinssätze über 
dem Zinssatz steigen können, der zum Abschlusstag für einen Kommunalkredit gleicher Laufzeit 
hätte aufgewendet werden müssen. 
 
Begünstigt durch die Zinsentwicklung im Jahre 2005 wurden die in diesem Segment abgeschlos-
senen Geschäfte werthaltig und konnten zu Gunsten der Stadt aufgelöst werden. Es wurden Ein-
nahmen in Höhe von 263 T € erzielt. 
 
Kommunalkredit mit Sonderausstattung 
 
Der klassische Kommunalkredit ist über die gesamt Laufzeit mit einem Festzinssatz ausgestattet. 
Bei der Variante mit Sonderausstattung hingegen wird die Gesamtlaufzeit aufgeteilt in eine Peri-
ode mit variablen Zins zzgl. Aufschlag (z.B. die ersten fünf Jahre) und eine Periode mit einem 
                                                
 
1 Break Even Point bezeichnet den Kurs, bei der die Vorteilhaftigkeit der Aufnahme in Schweizer Franken 
gegenüber der Aufnahme am Euro Kapitalmarkt ungünstiger wird.

Festzins (z.B. die zweiten fünf Jahre), so dass sich die gesamte Vertragslaufzeit über 10 Jahre 
erstreckt.  
 
Gegenüber der klassischen Finanzierung ergab sich für das Jahr 2005 ein Vorteil von 350 T €. 
 
 
Kommunalkredit mit variabler Verzinsung und Absicherung durch einen Cap 
 
Im Jahre 2002 wurde ein Kommunalkredit in Höhe von 15.000.000 € aufgenommen. Die Verzin-
sung orientiert sich an dem 6 Monats-Euribor
2 zuzüglich einer Marge von 0,0275 %-Punkte. Da-
mit das Risiko, dass der Euribor eine gewisse Höhe übersteigt, begrenzt wird, wurde eine „Versi-
cherung“ (Cap) gegen Zahlung einer Prämie gekauft. Sollte der Euribor über 4,5 % (Strike) stei-
gen, wird diese Versicherung den übersteigenden Betrag ausgleichen. Dies war im Jahre 2005 
nicht der Fall. 
 
 
Quanto Swap 
 
Auch hier werden auf Basis eines Grundgeschäftes die langfristigen Zinssätze gegen die kurzfris-
tigen Zinssätze getauscht. Jedoch vereinigt der Quanto Swap zwei Strategien. Zum einen nutzt 
er die Zinsdifferenz zwischen dem Europäischen und dem Schweizer Kapitalmarkt und zum an-
deren die Differenz zwischen den kurz- und langfristigen Zinssätzen, ohne sich jedoch dem Wäh-
rungsrisiko (CHF) auszusetzen. Die Zinsgestaltung orientiert sich an dem 3- oder 6-Monats-Libor 
multipliziert mit dem Faktor (s. Anlage 3, Abb. 2).  
Das Geschäft wurde zugunsten der Stadt Münster aufgelöst. 
 
Swapvereinbarung in Abhängigkeit der Euribor Entwicklung 
 
Um gegenüber dem klassischen Kommunalkredit Zinsvorteile zu generieren, ist die Stadt bereit, 
in Abhängigkeit von der Entwicklung des Euribor einen höheren Zinssatz zu zahlen. Solange die-
ser worse-case nicht eintritt, ist der zu zahlende Zinssatz geringer als der Zinssatz für einen 
Kommunalkredit. 
 
In diesem Segment hat die Stadt zwei Geschäfte mit einem Gesamtvolumen von rd. 17 Mio. € 
abgeschlossen. 
In einem Fall wurde vereinbart, dass solange der 6-Monats-Euribor nicht größer als 5,25 % (ak-
tuell bei 2,90 %) ist, zahlt die Stadt 3,25 % Zinsen (Kommunalkredit 3,59 %). Wird die Grenze 
überschritten zahlt die Stadt den Euribor, jedoch max. 6 %.  
 
In einem weiteren Fall wurde vereinbart, dass die Stadt Münster eine Einnahme in Höhe von 
5,578 % erhält. Im Gegenzug zahlt die Stadt einen Zinssatz in Höhe von 4,578 %. Sollte der 6-
Monats-Euribor jedoch die festgesetzten Grenzen, die jährlich steigen, übersteigen, zahlt die 
Stadt (in Abhängigkeit von der Häufigkeit der Überschreitung) einen höheren Zinssatz (max. 9 
%). Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Der Bank wurde ein Kündigungsrecht eingeräumt. Dieses 
hat sie im Jahr 2005 ausgeübt, so dass die Stadt ein Vorteil von rd. 34 T € erzielen konnte. 
 
 
Forward Payer Swap  
 
Um das derzeit günstige Zinsniveau zu nutzen, wurden für Kredite, die erst in der Zukunft zur 
Zinsanpassung anstehen, Swap-Vereinbarungen getroffen. Das abgeschlossene Volumen lag im 
Jahre 2005 bei rd. 27,3 Mio. €. An Forward Payer Swaps hat die Stadt zurzeit rd. 102 Mio. € im 
Portfolio. 
 
                                                
 
2 European Interbank Offered Rate

Receiver Swaption 
 
Mit einer Receiver Swaption wird das Recht verkauft, dass ein Dritter entscheiden kann, ob die 
Stadt in der Zukunft in eine Swapvereinbarung eintritt. Dieses Recht kann nur an einem vorher 
definierten Tag ausgeübt werden. Weiterhin sind alle weiteren Bedingungen z. B. zu zahlender 
Zinssatz und Laufzeit vertraglich festgeschrieben. Für den Verkauf dieses Rechtes erzielt die 
Stadt ein Erlös. Sollte das zukünftige Zinsniveau über/unter dem vertraglich vereinbartem Zins 
liegen, verfällt die Option/zahlt die Stadt den vereinbarten Zins. Insgesamt hat die Stadt rd. 830 T 
€ an Einnahmen erzielt. 
 
Insgesamt stellt sich das Jahr 2005 mit einem Vorteil von rd. 3,5 Mio. € gegenüber der klassi-
schen Finanzierung sehr positiv dar, wie auch aus der folgenden Tabelle ersichtlich ist: 
 
Gesamtübersicht
Historie
2005 im Verhältnis 
 in € zum HH Ans. CHF Eur ggü. Ans.
Schuldenstand 693.557.074 T € T €  %
Zinsvorteil 2005 1.248 2.203 12,01%
CHF- Markt 1.247.813 4,34% 2004 1.443 1.513 10,02%
Eur - Markt 2.203.273 7,67% 2003 1.386 389 6,32%
Gesamtvorteil 3.451.086 12,01% 2002 1.030 378 4,13%
Einsparungen seit 2000 10.571.787 2001 290 328 2,51%
Limitauslastung bezogen auf den Schuldenstand 2000 24 340 1,45%
variabel 60.553.950 8,73% Gesamt 5.420 5.152 10.572
CHF 96.091.615 13,85%
147,1000 CHF/EUR
Break even CHF gesamt 139,5657 CHF/EUR
Break even bei Sicherung der
bisherigen CHF Vorteile
 
 
 
3. Vergleich mit kreisfreien Städte in NRW 
 
Kennzahl Einheit 1999 2000 2001 2002 2003 2004 
Pro-Kopf Verschuldung Münster 
Vergleich mit anderen Städten 
€ 
Rang 
1.514,14
8 (19)
1.654,25
7 (19)
1.865,29
13(19
2.117,62 
7 (19) 
2.427,63 
8 (19) 
2.659,70
8 (19)
Pro-Kopf Schuldendienst Münster 
Vergleich mit anderen Städten 
€ 
Rang 
139,61
6 (19)
148,07
5 (19)
147,97
4 (19)
159,07 
6 (19) 
165,46 
6 (19) 
170,64
7 (19)
∅ Verzinsung Münster  
Vergleich mit anderen Städten 
% 
Rang 
5,75
8 (19)
5,66
6 (19)
5,29
5 (19)
5,17 
7 (19) 
4,79 
6 (19) 
4,15
9 (19)
Schuldenlastindikator Münster  % 9,99 10,46 12,20 13,70 12,50 14,16
Resttilgungsdauer Münster 
Vergleich mit anderen Städten 
Jahre 
Rang 
31,0
16 (17)
29,4
16 (17)
29,8
16 (19)
35,3 
17 (19) 
38,2 
16 (19) 
38,9
12 (19)
 
Es zeigt sich, dass bei den meisten Kennzahlen die Stadt Münster eine Position im oberen Mittel-
feld einnimmt. Ausnahme bildet hier die Resttilgungsdauer. Hier ist zu empfehlen, dass die Rest-
tilgungsdauer reduziert werden soll. Eine Senkung um 1 Jahr bedeutet eine Erhöhung der Til-
gungsleistung um rd. 600 T €. 
 
I.V. 
 
 
gez. 
Bickeböller 
Stadtkämmerin

Anlagen: 
 
Abbildung 1: Schuldenstand der Jahre 1980 bis 2009 
 
Schuldenstand der Jahre 1980 bis 2009
0
100.000
200.000
300.000
400.000
500.000
600.000
700.000
800.000
900.000
1980
1982
1984
1986
1988
1990
1992
1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
2008
Jahr
Tausend Euro
 
 
 
 
Abbildung 2
: Umlaufrendite 2004 
 
 
Umlaufrendite 1960 bis 2005
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Jan 60
Jan 62
Jan 64
Jan 66
Jan 68
Jan 70
Jan 72
Jan 74
Jan 76
Jan 78
Jan 80
Jan 82
Jan 84
Jan 86
Jan 88
Jan 90
Jan 92
Jan 94
Jan 96
Jan 98
Jan 00
Jan 02
Jan 04
Jan 06

Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
Abbildung 3: 
 
Abbildung 4: 
Receiver Swap
Grundgeschäft:
Stadt zahlt 6-M- Euribor + Marge 210 bp
Stadt erhält Festzinssatz am 01.11.2004
./. 4,194 %
+ 6,18 %
Vorteil am Zahlungstermin + 1,986 %
Aus dem Grundgeschäft zahlt Stadt einen Festzinssatz ./. 6,18 %
Volumen 15.000.000 €; ZAP 15.03.07
Aus dem Swap (Laufzeit bis 2013) folgt
Quanto Swap
Stadt erhält 6-Monats Euribor % p.a.
 fest in EUR
Stadt zahlt 6-Monats-Libor * 1,66
Stadt zahlt 6-Monats Euribor fest in EUR 
+ 0,02 % Punkte - 2,142 %
Grundgeschäft:
Quanto Swap
- 0,664 %
+ 2,122 %
Vorteil  bei der 1. Fixierung + 0,684 %

Beratungsverlauf (1)

10.05.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 3.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0257/2006
Typ
Vorlage
Datum
12.04.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37