AN/0390/2017
Attraktivierung des Uta-Renn-Platzes in Köln-Ostheim
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Antrag_SPD_CDU_Grüne_LINKE_AN-0390-2017
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Herrn Bezirksbürgermeister Marco Pagano Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Bezirksvertretung Kalk Kalker Hauptstr. 247-273 51103 Köln-Kalk Markus Klein Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion E-Mail: markus_klein@koeln.de Jürgen Schuiszill Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion E-Mail: CDU-BV8@stadt-koeln.de HP Fischer Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. E-Mail: Linke-BV8@stadt-koeln.de Daniel Bauer-Dahm Fraktionsvorsitzender der Fraktion B 90/Die Grünen E-Mail: daniel.bauer.dahm@gmail.com Eingang beim Bezirksbürgermeister: 07.03.2017 AN/0390/2017 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 23.03.2017, TOP 7.2 Attraktivierung des Uta-Renn-Platzes in Köln-Ostheim Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 07.03.2017 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antrag stellenden Fraktionen bitten die Bezirksvertretung Kalk, folgenden Be- schluss zu fassen: Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk bittet die Verwaltung 1. festzustellen, wie viele Parkplätze auf dem Uta-Renn-Platz dauerhaft verfüg- bar bleiben müssen, welche Jahresereignisse welche Platzgrößen auf wel- chen Platzflächen beanspruchen und diese Ergebnisse an die Technische Hochschule Köln zu übermitteln. 2 2. in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln einen Ideenwettbewerb zur zukünftigen Gestaltung des Uta-Renn-Platzes zu starten. Hierbei sind un- ter anderem die verschiedenen Nutzungen des Platzes im Laufe des Jahres zu berücksichtigen, die da wären: a. Aufenthaltsort und Ausgleich im Rahmen der Anpassung an den Kli- mawandel, b. Aufstellort Schützenzelt, c. Veranstaltungsort für Veedelsfeste oder Kirmes, d. Parkmöglichkeiten. 3. die Möglichkeit der Aufstellung teilmobiler Pflanzcontainer (wie sie früher auf der Schildergasse, der Hohe Straße und vor dem Dom standen) zu prüfen, die bei Bedarf maschinell versetzbar sind, um größtmögliche Flexibilität zu ermög- lichen. 4. die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs der Bezirksvertretung Kalk und der Ostheimer Bevölkerung vorzustellen und gemeinsam mit der Sozialraumkoor- dination Ostheim/Neubrück, der Bürgervereinigung Köln-Ostheim e.V. und weiteren Akteuren vor Ort aus den eingegangenen Ideen ein Gestaltungskon- zept zu erarbeiten. 5. zu prüfen welche Fördermöglichkeiten seitens Bund, Land, EU oder anderer Institutionen es zur Umgestaltung des Platzes gibt und entsprechende Anträ- ge frühzeitig vorzubereiten. Begründung: Die seit Jahren andauernde Planung und Gestaltung des Marktplatzes an St. Adel- heid in Neubrück lehren uns, dass eine solche nicht kurzfristig erfolgen kann. Daher ist es notwendig, bereits Ideen und Gestaltungskonzepte für weitere Plätze im Stadt- bezirk vorzubereiten, damit diese, sobald die finanziellen Voraussetzungen geschaf- fen sind, in die Umsetzung gehen können und man keinen weiteren Verzug hat. Der Uta-Renn-Platz in Ostheim ist zweifellos einer der Plätze im Stadtbezirk, dessen Umgestaltung und Anpassung an die neuen Gegebenheiten, wie verändertes Frei- zeit- und Mobilitätsverhalten, aber auch Anpassung an den Klimawandel und Reakti- on auf Bevölkerungswachstum, mit Priorität zu behandeln ist. Mit freundlichen Grüßen gez. Markus Klein Markus Klein Jürgen Schuiszill SPD-Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion HP Fischer Daniel Bauer-Dahm Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Sachstandsbericht BV
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Dezernat, Dienststelle VI/61 Vorlagen-Nummer AN/0390/2017 Freigabedatum 28.02.2023 Stand: 23.02.2023 Sachstandsbericht Attraktivierung des Uta-Renn-Platzes in Köln-Ostheim Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 07.03.2017. Die Bezirksvertretung Kalk bittet die Verwaltung 1. festzustellen, wie viele Parkplätze auf dem Uta-Renn-Platz dauerhaft verfügbar bleiben müssen, welche Jahresereignisse welche Platzgrößen auf welchen Platzflächen beanspruchen und diese Ergebnisse an die Technische Hoch- schule Köln zu übermitteln. 2. in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln einen Ideenwettbewerb zur zukünftigen Gestaltung des Uta-Renn-Platzes zu starten. Hierbei sind unter anderem die verschiedenen Nutzungen des Platzes im Laufe des Jahres zu be- rücksichtigen, die da wären: a. Aufenthaltsort und Ausgleich im Rahmen der Anpassung an den Klima- wandel, b. Aufstellort Schützenzelt, c. Veranstaltungsort für Veedelsfeste oder Kirmes, d. Parkmöglichkeiten. 3. die Möglichkeit der Aufstellung teilmobiler Pflanzcontainer (wie sie früher auf der Schildergasse, der Hohe Straße und vor dem Dom standen) zu prüfen, die bei Bedarf maschinell versetzbar sind, um größtmögliche Flexibilität zu ermög- lichen. 4. die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs der Bezirksvertretung Kalk und der Ostheimer Bevölkerung vorzustellen und gemeinsam mit der Sozialraumkoor- dination Ostheim/Neubrück, de r Bürgervereinigung Köln-Ostheim e.V. und wei- teren Akteuren vor Ort aus den eingegangenen Ideen ein Gestaltungskonzept zu erarbeiten. 5. zu prüfen welche Fördermöglichkeiten seitens Bund, Land, EU oder anderer In- stitutionen es zur Umgestaltung des Platzes gibt und entsprechende Anträge frühzeitig vorzubereiten. Status in Bearbeitung x erledigt 2 Aktueller Bearbeitungsstand: Die Verwaltung hat die Fragen der Politik geprüft und beantwortet diese wie folgt: Im Jahr 2018 hat die Technische Hochschule Köln in Kooperation mit der Stadt Köln einen Ideenwettbewerb zur künftigen Gestaltung des Uta-Renn Platzes durchgeführt. 1. Die Rahmenbedingungen sowie die räumlichen Anforderungen der unter- schiedlichen Veranstaltungen auf dem Platz und der Stellplatzbedarf wurden ermittelt und der Technischen Hochschule Köln zur Verfügung gestellt. 2. Die Technische Hochschule hat die Aufgabenstellung, entgegen der Abspra- chen mit und den Zielen der Stadt Köln und den Zielen der Bezirksvertretung für die Fläche von einem freiraumplanerischen in einen städtebaulichen Wett- bewerb geändert. Das Ergebnis ist, das sämtliche Arbeiten eine Überbauung des Platzes vorsehen. Die eingereichten Arbeiten der Studierenden sind im Hinblick auf einen Erhalt des Platzes weder realisierbar, noch im Sinne einer funktionalen und gestalterischen Aufwertung der Platzfläche als sozialen Treff- punkt mit Aufenthaltsfunktion. a. Die Eigentumsverhältnisse wurden nicht beachtet, sodass sich die Ent- würfe über private Grundstücke erstrecken. b. Die Übergänge der Platzfläche zum Straßenraum wurden nicht beachtet, was eine nicht zu realisierende Änderung des Straßenquerschnitts zur Folge hätte. c. Eine Bebauung des Platzes ist nicht sinnvoll, da dieser eine wichtige Aufenthaltsfunktion im Stadtgefüge hat, der er aufgrund seiner schlech- ten Ausstattung derzeit nicht nachkommen kann. Des Weiteren würde eine Bebauung, die verschiedenen Nutzungen im Laufe des Jahres massiv einschränken. d. Auch planungsrechtlich wird die Platzfläche im Bebauungsplan gesi- chert, auf der betreffenden Fläche ist ein Markt- und Bolzplatz festge- setzt. Im Flächennutzungsplan ist eine Grünfläche dargestellt. Eine Be- bauung ist somit nicht vorgesehen und wäre ohne eine Änderung des Planungsrechts nicht möglich. 3. Die Aufstellung teilmobiler Pflanzcontainer ist nicht möglich, da die Pflege und Unterhaltung der Pflanzen nicht gewährleistet werden kann. 4. Die aktuelle Gestaltung des Uta-Renn-Platzes wird derzeit den vielfältigen An- forderungen nicht gerecht. Jedoch ist derzeit eine Attraktivierung aufgrund der begrenzten personellen Ressourcen nicht möglich. Es gibt ein zwischen den beteiligten Dezernaten abgestimmtes Arbeitsprogramm für die Planung, Gestal- tung und den Umbau von öffentlichen Räumen. Dieses Arbeitsprogramm wird regelmäßig abgestimmt und fortgeschrieben, da innerhalb des Planungs- und Ausführungsprozesses verschiedene Fachämter die Federführung innehaben. Aufgrund der Vielzahl an laufenden Projekten ist das Arbeitsprogramm derzeit ausgelastet. Mittelfristig stehen keine personellen Ressourcen für einen Pla- nungsprozess für den Uta-Renn Platz zur Verfügung. 3 5. Die Prüfung und Antragstellung von Förderungsmöglichkeiten ist erst bei Zu- standekommen eines Planungsprozesses zielführend. Nächste Schritte: Es sind in absehbarer Zeit keine weiteren Schritte geplant. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Es ist in absehbarer Zeit keine weiter Sachstandsbericht geplant.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0390/2017
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 08.03.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27