AN/2397/2021
Die Zukunft der Mobilität ist digital.
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SPD Anfrage nach § 4
4654 Zeichen
An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses Manuel Jeschka Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.11.2021 AN/2397/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 22.11.2021 Die Zukunft der Mobilität ist digital. Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Digitalisierungsaus- schusses am 22.11.2021 zu setzen. Die Digitalisierung ist der Motor einer modernen und zukunftsorientierten Mobilität. Dies ist ein kommunales Handlungsfeld, das besonders gut digital unterstützt und ausgestaltet wer- den kann. Smarte, technologiegestützte und zudem intelligent und digital vernetzte Angebote ermöglichen es, Mobilität an die Anforderungen der Gesellschaft in ihren unterschiedlichen Facetten anzupassen. Dabei kommt es auch auf die nationale und europäische Zusammen- arbeit an, um die Entwicklung und den Betrieb entsprechender Datenplattformen zur Integra- tion der unterschiedlichen Verkehre und Services gerade auch in öffentlicher Hand zu er- möglichen. Big Data und künstliche Intelligenz sind die Grundlage für die dynamische, klima- gerechte und sozialgerechte Entwicklung der Zukunftsmobilität. Dabei sind die Potenziale für digitale Innovationen und Lösungen enorm. Nur durch Digitali- sierung, Automatisierung und Vernetzung der Verkehrssysteme können wir die Probleme des zunehmenden Straßenverkehrs, der Verkehrswende und damit zusammenhängend der Gestaltung der Stadt und öffentlicher Räume in den Griff bekommen. Die Digitalisierung der Verkehre und die nationale und internationale Zusammenarbeit werden zu konstituierende Bedingungen für eine zukunftsgerechte, ökologische und sozial gerechte Mobilität. Für die SPD-Fraktion ist von daher klar, dass die wichtigste Voraussetzung für eine funktionierende Mobilität heute und in der Zukunft die Digitalisierung ist. Wichtige Impulse für Innovation und neue Geschäftsmodelle gehen heute von Start-ups aus. Zahlreiche Städte (international und national) beteiligen sich bereits an Feldversuchen zur Entwicklung von autonomen Verkeh- ren z.B. autonome Shuttle Verkehre. Eine funktionierende digitale Infrastruktur ist hierfür Vo- raussetzung. Die Stadt muss bei der Digitalisierung der Mobilität deshalb aktiv und planvoll vorangehen und darf dies nicht allein den privaten Kräften von großen (Digital-) Konzernen überlassen. Für weniger Emissionen, weniger Lärmaufkommen, reduzierte Kosten und mehr Effizienz bei - 2 - Planung und Vernetzung, auch z.B. für den ÖPNV, muss die Stadt die Voraussetzungen zur Digitalisierung und zum Erfolg der Projekte innerhalb der Stadtgesellschaft schaffen. Vor diesem Hintergrund fragt die SPD Fraktion: 1. An welchen regionalen, nationalen oder internationalen Projekten und Vorhaben der Digitalisierung und Vernetzung der unterschiedlichen Verkehre ist die Stadtverwal- tung, die städtischen Beteiligungen (z.B. Messe, Flughafen) und die stadteigenen Un- ternehmen (Stadtwerke) beteiligt? (Auflistung der Projekte und inhaltliche Kurzbeschreibung) 2. Gibt es ein kommunales Konzept für eine digitalisierte Infrastruktur zur Stärkung und Entwicklung moderner, zukunftsgerichteter (E-)Mobilität? (z.B. Lösungen für sensor- gestützte Parkplatzsuche, sensorgestützte Verkehrssteuerung, opendata Plattformen für Verkehrsdaten, Verkehrsstörungen in Echtzeit abrufbar, Optimierung der Ladeinf- rastruktur etc.) 3. Ist die Stadt Köln, städtische Unternehmen an Projekten beteiligt oder plant Projekte zur Erprobung und Entwicklung von autonomen Verkehren in Köln? 4. Plant die Stadt Köln die Schaffung einer zentralen, öffentlichen Datenplattform, die den Bereich der Mobilität einschließt, damit Daten z.B. aus den Verkehren für kom- munale Zwecke genutzt (z.B. Planung und Steuerung) oder auch entsprechend Inte- ressenten zur Verfügung gestellt werden können? 5. Arbeitet die Stadtverwaltung dauerhaft mit nationalen und internationalen Start-ups aus dem Mobilitätsbereich zusammen und unterstützt deren Arbeit z.B. durch Events, Förderung, Bereitstellung von Daten, Zusammenarbeit in einem Lab, Hackathons o- der vergleichbarem Rahmen? (vgl. hier auch Aktivitäten unserer Partnerstadt Rotterdam) Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2397/2021
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 12.11.2021
- Erstellt
- 12.11.2021 10:33