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AN/2162/2021

Radparkhaus am Dom, Antrag Grüne

Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) 14.10.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 28.10.2021, TOP 5.2.2

Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

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Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

4313 Zeichen

www.gruenekoeln.de 
 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
  
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/2162/2021 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 28.10.2021 
 
Radparkhaus am Dom 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
Wir bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Bezirksvertre-
tung zu setzen: 
 
Im Parkhaus Am Dom soll ein zentrales Fahrradparkhaus eingerichtet werden.  
Hierfür soll die von der Trankgasse zugängliche erste Halle in ein Fahrradparkhaus umge-
wandelt und dieses attraktiv und zweckmäßig gestaltet werden. Es gilt, eine maximal nutzer-
freundliche Lösung zu entwickeln. 
Folgende Maßnahmen sollen umgesetzt werden: 
1. Die Zufahrt an der Trankgasse wird exklusiv für den Radverkehr genutzt. Grundsätz-
lich sollte das Fahrradparkhaus mit dem Rad befahren werden können. Wenn man-
gelnde Höhen einer Durchfahrung entgegenstehen, ist eine Benutzung zu Fuß anzu-
ordnen. 
2. Im Fahrradparkhaus sollen Service-Elemente umgesetzt werden, insb. ein Self-
Service-Bereich für kleinere Reparaturen, eine Reparaturannahme etc.  
3. Die Zufahrt am Kurt-Hackenberg-Platz soll zukünftig für den MIV als Ein- und Aus-
fahrt genutzt werden. Die Durchfahrt zwischen dem Auto und dem Fahrradbereich 
sind für den MIV zu unterbinden.   
4. Die Rettungs- und Lüftungskonzepte sind an die neue Verkehrsführung anzupassen.   
  
Bezirksvertretung 
Innenstadt  
Ludwigstraße 8  
50667 Köln 
Tel. 0221 / 221 -91309 
Julie Cazier 
Fraktionsvorsitzende 
Julie.Cazier@stadt-koeln.de  
Claus Vincon 
stellv. Fraktionsvorsitzender  
Claus.Vincon@stadt -koeln.de

5. Im Bereich Trankgasse soll das Radparken / das wilde Radparken im Rahmen der 
Einrichtung des Fahrradparkhauses unterbunden werden. Dies ist bei der Neugestal-
tung zu berücksichtigen. 
6. Das Fahrradparkhaus soll im Umfeld und an der Einfahrt selber gut erkennbar ausge-
schildert werden. Die Beschilderung ist bei der Neugestaltung der Mauer an der 
Trankgasse zu berücksichtigen. Im gesamten Parkhaus soll der Fahrradbereich gut 
erkennbar ausgeschildert werden.  
 
Begleitend zum Nutzungskonzept soll ein (Unter-)Betreiberkonzept ausgearbeitet werden. 
Hierfür sind, in Absprache mit der Betreiberfirma der Tiefgarage Am Dom, insbesondere Ge-
spräche mit dem die Radstation am Breslauer Platz betreibenden Träger bzw. anderen Trä-
gern von Radstationen aufzunehmen.  
Es ist zu prüfen, ob eine Firmierung unter dem vom ADFC NRW vergebenen Label „Radsta-
tion“ sinnvoll und umsetzbar ist. 
Die Pläne sollen der Bezirksvertretung sowie den zuständigen Ratsgremien zur Beschluss-
fassung vorgelegt werden.  
Bei den Planungen soll die Öffentlichkeit, sowie die anliegenden Unternehmen und Institutio-
nen in angemessener Art und Weise einbezogen werden.  
 
Begründung  
Die Zunahme des Radverkehrs ist im Bereich der zentralen östlichen Domumgebung / Vor-
feld Hauptbahnhof noch nicht mit angemessener Abstellinfrastruktur begleitet worden.  
Gerade auch aufgrund der größeren Verbreitung von eBikes und Lastenrädern steigen die 
Entfernungen, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Damit werden auch zentrale Ziele 
wie die Hohe Straße, die Museen im Quartier, der Dom oder der Hauptbahnhof zunehmend 
Ziele für den Radverkehr. Zentrale Fahrradparkhäuser, wie es sie bereits in den Niederlan-
den gibt (Utrecht Centraal, diverse Bahnhöfe in Amsterdam, u.a.), haben gezeigt, dass diese 
einen hohen Nutzwert haben und von Kund*innen intensiv angenommen werden. 
Radabstellmöglichkeiten nördlich des Hauptbahnhofs werden von Pendler*innen aus dem 
Süden / Westen Kölns aufgrund der notwendigen Umwege schlecht angenommen, zudem 
erschließen sie nicht den Bereich Museen / Domplatte / Hohe Straße. Die momentan wild vor 
dem Bahnhof abgestellten Fahrräder weisen auf die Dringlichkeit eines geordneten, umfäng-
lichen Angebots in diesem Bereich hin. Auch der steigende Wert von Fahrrändern, auch ge-
trieben durch die Verbreitung von eBikes und Lastenrädern, verstärkt die Notwendigkeit ge-
schützter und überwachter Abstellstationen. 
 
Julie Cazier Claus Vinçon 
Fraktionsvorsitzende stellv. Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

28.10.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/2162/2021
Typ
Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
Datum
14.10.2021
Erstellt
13.10.2021 18:24