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AN/0493/2024

Neue Geh- und Radwegebrücke südlich der Hohenzollernbrücke

FDP/KSG Änderungsantrag nach § 13 19.03.2024

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 21.03.2024

FDP Änderungsantrag nach § 13

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FDP Änderungsantrag nach § 13

3394 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
An die Vorsitzende 
des Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Rathaus · 50667 Köln  
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 19.03.2024 
AN/0493/2024 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 21.03.2024 
 
Neue Geh- und Radwegebrücke südlich der Hohenzollernbrücke 
hier: Änderungsantrag der FDP-Fraktion 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgenden Änderungsantrag zu TOP 
10.13 (0200/2023) auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates am 21. März 
2024 zu setzen. 
 
 
Beschluss: 
 
Die Beschlussvorlage wird wie folgt ersetzt: 
 
Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Planung der Südseitenerweiterung der Hohenzollern-
brücke im Sinne eines Wiederaufbaus des im Zweiten Weltkrieg an dieser Stelle zerstörten 
Brückenteils mit einem entsprechend der neuen Nutzung als Fuß- und Radverkehrsverbin-
dung reduzierten Materialaufwand und einer angepassten Statik bis einschließlich der Ent-
wurfs- und Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) weiterzuführen und die erforderli-
chen Genehmigungen zur Umsetzung in Vorbereitung des Baubeschlusses einzuholen. 
 
 
Begründung: 
 
Die von der Stadtverwaltung favorisierte Variante entspricht nicht der Gestaltung der drei üb-
rigen Brückenteile bzw. des an dieser Stelle im Zweiten Weltkrieg zerstörten Teils für Fuß-, 
Rad- und Autoverkehr sowie Straßenbahnen. Sie zeichnen lediglich kleiner mit einem Träger 
die Brückenbögen nach. Damit würde sich das weltberühmte Bild vom Weltkulturerbe Kölner 
Dom und Hohenzollernbrücke durch einen vorgelagerten kleineren Neubau massiv verän-
dern. 
 
Als in den 80er Jahren der nördliche Brückenteil erweitert wurde, wurde die Gestaltung der 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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www.FDP-Koeln.de 
beiden anderen Brückenteile übernommen. So fügt sich dieser Neubau nahtlos in das En-
semble der Brücke ein und heute sieht kaum mehr jemand, dass er 80 Jahre jünger ist als 
seine Nachbarn. 
 
Die Verwaltung erklärt zur Begründung ihrer Auswahl, die Variante des Wiederaufbaus der 
Vorkriegsbrücke sei teurer. Da jedoch von einer 90%igen Förderung ausgegangen wird, ist 
die Belastung für den städtischen Haushalt für den Erhalt des Panoramas und die Beseiti-
gung einer Kriegswunde vertretbar. 
 
Der Zweite Weltkrieg hat unendliches Leid über Köln gebracht und das Stadtbild zerstört. 
Leider wurden beim Wiederaufbau nicht genug Chancen genutzt, den Zustand vor der Zer-
störung wiederherzustellen. Diese Erweiterung der Brücke bietet eine entsprechende 
Chance. Mehr noch: Durch die Errichtung eines vierten Brückenteils, das aussieht wie seine 
drei „Brüder“, wird das Panorama nicht durch eine Neuinterpretation belastet. 
 
Wie wollen wir denn den Bund dazu bringen, bei einem möglichen Neubau der Rodenkirche-
ner Brücke die Silhouette zu erhalten, wenn wir als Stadt selbst so fahrlässig mit dem histori-
schen Erbe umgehen? Leider ist beim Wiederaufbau häufig die moderne und günstigere 
Form umgesetzt worden. Das heutige Kölner Stadtbild liefert dafür ein trauriges und wenig 
historisches Abbild. Den Fehler dürfen wir nicht noch mal machen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Gez. Ulrich Breite 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

21.03.2024 Rat
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0493/2024
Typ
FDP/KSG Änderungsantrag nach § 13
Datum
19.03.2024
Erstellt
19.03.2024 11:31