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1505/2026

Bericht zur Kinder- und Jugendförderung in Köln 2021-2025

Mitteilung Ausschuss 12.06.2026

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 23.06.2026, TOP 8.2.2

ANLAGE 4 Angebotsstruktur Lindenthal

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Ansehen

ANLAGE 3 Angebotsstruktur Rodenkirchen

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Mitteilung Ausschuss

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ANLAGE 2 Angebotsstruktur Innenstadt

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ANLAGE 5 Angebotsstruktur Ehrenfeld

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ANLAGE 7 Angebotsstruktur Chorweiler

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ANLAGE 8 Angebotsstruktur Porz

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ANLAGE 9 Angebotsstruktur Kalk

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ANLAGE 10 Angebotsstruktur Mülheim

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ANLAGE 1 Bericht_ Jugendförderung

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ANLAGE 6 Angebotsstruktur Nippes

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ANLAGE 4 Angebotsstruktur Lindenthal

1070 Zeichen

Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Lindenthal

Stadt Köln (Stand 04/2026)

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Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 4 / 2026

3% Stadt Köln Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster
Der Stadtplan Orange: ©; Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Kartenthemat Stabsstelle Integrierte Jugenchilfe- und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: di-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
le Mitwirkende (License: ODbL)

Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Fami

ANLAGE 3 Angebotsstruktur Rodenkirchen

1153 Zeichen

aM PR Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Rodenkirchen
SF Stadt Köln ° Pecaang ®

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Caritas für die Stadt Köln e.V.

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(Stand 04/2026)

Legende
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zn A Mobile Arbeit
A Jugendsozialarbeit
A Kulturpädagogische Facheinrichtung

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3% Stadt Köln Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 5 / 2026

Der Oberbürgermeister

Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, dl-de/by-2-0, Datengrundlagen:

Kartenthema: Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: di-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL)

Mitteilung Ausschuss

5176 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer 12.06.2026 
 1505/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 23.06.2026 
 
Bericht zur Kinder- und Jugendförderung in Köln 2021-2025 
- Zielbezogene Wirkungsanalyse 
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
 
Alle jungen Menschen in einer Stadt haben ein Recht auf Angebote, die sie interessieren und 
die ihnen weiterhelfen. Das sagt ein besonderes Gesetz für Kinder, Jugendliche und junge Er-
wachsene unter 27 Jahren in unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das ist das „Kinder- 
und Jugendförderungsgesetz“. 
 
Damit das Gesetz in Köln richtig angewendet wird, gibt es einen „Kinder- und Jugendförder-
plan“. Der Kinder- und Jugendförderplan beschreibt, welche Angebote es wo in der Stadt  
geben soll. Zu den Angeboten zählen Einrichtungen und Organisationen für Kinder- und Ju-
gendliche, Angebote, die jungen Menschen in Schule und Beruf weiterhelfen und Angebote, 
die Kinder und Jugendliche schützen. 
 
Der letzte Kinder- und Jugendförderplan galt für die Jahre 2021 bis zum Ende 2025. In dieser 
Zeit ist viel für junge Menschen in Köln angeboten worden. Hierüber berichtet die Stadt Köln 
im „Bericht zu Kinder- und Jugendförderung 2021-2025“. Außerdem wurden neun Stadtkarten 
erstellt, die die Angebote für junge Menschen in diesem Zeitraum in allen Stadtbezirken von 
Köln zeigen. 
 
In dem Bericht wird beschrieben, wie gut die einzelnen Angebote für Kinder, Jugendliche und 
junge Menschen gestaltet waren und ob sie viel genutzt worden sind. Außerdem wird ge-
schaut, ob die Angebote insgesamt helfen, dass junge Menschen in Köln sich beteiligen und 
mitgestalten können und gerecht in der Stadt verteilt sind. Die Angebote sollen auch dazu bei-
tragen, dass Kinder und Jugendliche geschützt werden und gesund in Köln aufwachsen.   
 
Die Stadt Köln und Fachleute aus der Kinder- und Jugendförderung und der Jugendpolitik wa-
ren in den letzten Jahren insgesamt zufrieden mit den Angeboten. 
 
Bericht zur Kinder- und Jugendförderung 2021-2025 
 
Mit Ablauf des Jahres 2025 ist der jeweils für eine Legislaturperiode des Stadtrates gültige 
Kommunale Kinder- und Jugendförderplan (KJFP) formal abgeschlossen worden. Bis zum In-
krafttreten der Planfortschreibung gilt er jedoch weiterhin als verbindliche Grundlage für die An-
gebote der Kinder- und Jugendförderung in Köln. 
 
Im Sinne einer Bilanzierung des beendeten KJFP legt die Abteilung Kinderinteressen und Ju-

2 
 
gendförderung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie in Zusammenarbeit mit der kommu-
nalen Jugendhilfeplanung eine auf die geplanten Ziele der Förderplanung 2021-2025 bezogene 
Wirkungsanalyse vor.  
 
Entlang ausgesuchter qualitativer und quantitativer Indikatoren soll die Frage beantwortet wer-
den, wie die kommunale Angebotsstruktur für die Arbeitsbereiche (Offene) Kinder- und Jugend-
arbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe sowie Erzieherischer Kin-
der- und Jugendschutz (§§ 11-14 SGB VIII) auf die Förderziele der Planung eingezahlt haben 
beziehungsweise einzahlen. 
 
Nach der Darstellung der Planziele wird die Planumsetzung entlang der gesetzten Teilziele zu-
nächst in qualitativer Form beschrieben. Anschließend erfolgt eine datengestützte Analyse zur 
Wirkung der Angebote. Hierbei werden verschiedene Zieldimensionen näher betrachtet. 
 
Im Fokus stehen insbesondere folgende Fragestellungen: 
- In welcher Form wurden Förderziele erreicht?  
- Welche Zielgruppen wurden erreicht? 
- Wie wirken sich die Angebote auf gerechte Teilhabe vor Ort aus? 
- Inwieweit wurden die beschlossenen Querschnittsaufgaben der Förderplanung berücksich-
tigt?  
 
Abschließend werden die Wirkungsorientierung der kommunalen Kinder- und Jugendförderung 
über die eigentliche Förderplanung hinaus in die Köl ner Stadtgesellschaft betrachtet und ein 
Ausblick auf Implikationen des Berichtes für die kommende Förderplanung gegeben.  
 
Parallel zur Bilanzierung der vergangenen Förderplanung bringt die Verwaltung die pädagogi-
sche Fachplanung zur kommenden Förderplanung 2026-2030 (Session-Vorlage 1504/2026) in 
den Jugendhilfeausschuss sowie weitere planungsrelevante Fachausschüsse ab Ende Juni 
2026 ein.  
 
In den Anlagen 2 bis 10 zu dieser Vorlage geben neun Bezirkskarten ergänzend Auskunft über 
die Verteilung der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Kulturpädagogi-
schen Facheinrichtungen sowie der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe in allen Kölner Stadt-
bezirken. Auf der hier dargestellten Infrastruktur basiert die in der vergangenen Legislatur er-
brachte Wirkung der kommunalen Kinder- und Jugendförderung.  
 
Aus Sicht der Jugendverwaltung haben sowohl die stadtweiten Angebote der Kinder- und Ju-
gendförderung in ihrer Gesamtheit als auch die zusätzlich geförderten Einzelmaßnahmen eine 
positive Wirkung auf die mit der Förderplanung 2021-2025 intendierten Zielsetzungen in Ver-
bindung mit den vereinbarten Querschnittsaufgaben entfaltet. Entsprechende Rückmeldungen 
konnten insbesondere im Begleitgremium zum Kinder- und Jugendförderplan sowie im Rahmen 
politischer Berichterstattung gesammelt werden. 
 
 
Gez. Voigtsberger

ANLAGE 2 Angebotsstruktur Innenstadt

1072 Zeichen

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„= Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Innenstadt
SZ Stadt Köln (Stand 04/2026)

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Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 5 / 2026

Stadtplan Orange: stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Kartenthema: Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: dl-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL)

ANLAGE 5 Angebotsstruktur Ehrenfeld

887 Zeichen

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= Offene Kinder- und J darbeit, Kulturpädagogik und J dsozialarbeit im Stadtbezirk Ehrenfeld
ne Stadt Köln e LE (Stand 04/2026)

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Jugendeinrichtung, Jugendangebot, Jugendtreff
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Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 5 / 2026

Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Kartenthema: Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: di-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL}

ANLAGE 7 Angebotsstruktur Chorweiler

1952 Zeichen

a = Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Chorweiler
Stadt Köln (Stand 04/2026)

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Legende

A Jugendeinrichtung, Jugendangebot, Jugendtreff
A Mobile Arbeit
A Jugendsozialarbeit

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EZ Stadt Köln Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 4 / 2026
Der Oberbürgermeister Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, dI-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Kartenthema: Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: dI-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-

Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL)

ANLAGE 8 Angebotsstruktur Porz

806 Zeichen

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„= Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Porz
SZ Stadt Köln (Stand 04/2026)

Legende

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EZ Stadt Köln Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 5 / 2026
Der Oberbürgermeister Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Kartenthema: Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: dl-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL}

ANLAGE 9 Angebotsstruktur Kalk

776 Zeichen

= Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Kalk
SZ Stadt Köln (Stand 04/2026)

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Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 5 / 2026

Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Kartenthema: Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung (IV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: dl-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL)

ANLAGE 10 Angebotsstruktur Mülheim

1578 Zeichen

Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Mülheim
(Stand 04/2026)

Legende

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3% Stadt Köln Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 5/ 2026
DorOberbürgermeister Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
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Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL)

ANLAGE 1 Bericht_ Jugendförderung

71488 Zeichen

1 
 
Bericht zur Kinder- und Jugendförderung in Köln 2021-2025 
- Zielbezogene Wirkungsanalyse 
 
1 Berichtshintergrund und Aufbau .................................................................................................................................................... 3 
2 Ziele und Querschnittsaufgaben der kommunalen Kinder- und Jugendförderplanung 2021 bis 2025 .......................................... 5 
3 Evaluation der Förderziele ............................................................................................................................................................. 7 
3.1 Räume für Kinder und Jugendliche eröffnen .......................................................................................................................... 7 
3.1.1 Qualitative Analyse der Teilziele ...................................................................................................................................... 7 
3.1.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen ................................................................................................ 9 
3.2 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen digitale (Partizipations-)Formate anbieten .............................................. 12 
3.2.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 12 
3.2.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen .............................................................................................. 14 
3.3 Kinder und Jugendliche vor Gefahren schützen ................................................................................................................... 15 
3.3.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 15 
3.3.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen .............................................................................................. 17 
3.4 Partizipation von Kindern und Jugendlichen ermöglichen .................................................................................................... 18 
3.4.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 18 
3.4.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen .............................................................................................. 22 
3.5 Diskriminierungsfreies Aufwachsen ermöglichen ................................................................................................................. 24 
3.5.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 24 
3.5.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen .............................................................................................. 26 
3.6 Informationszugänge für Kinder und Jugendliche schaffen .................................................................................................. 27 
3.6.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 27

2 
 
3.7 Teilhabemöglichkeit für alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene schaffen .............................................................. 28 
3.7.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 28 
3.7.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen .............................................................................................. 30 
3.8 Gelingende Bildungsverläufe für Jugendliche und Erwachsene sichern .............................................................................. 31 
3.8.1 Qualitative Analyse der Teilziele .................................................................................................................................... 31 
3.8.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen .............................................................................................. 32 
4 Wirkungsorientierung in die Kölner Stadtgesellschaft hinein ....................................................................................................... 33 
5 Implikationen für die kommende Förderplanung ......................................................................................................................... 34

3 
 
1 Berichtshintergrund und Aufbau 
Mit Ablauf des Jahres 2025 ist der jeweils für eine Legislaturperiode des Stadtrates gültige Kommunale Kinder- und Jugendförderplan 
(KJFP) formal abgeschlossen worden. Im Sinne einer Bilanzierung des beendeten KJFP leg t die Abteilung Kinderinteressen und 
Jugendförderung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie in Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendhilfeplanung eine auf 
die geplanten Ziele der Förderplanung 2021-2025 bezogene Wirkungsanalyse vor.  
 
Entlang ausgesuchter qualitativer und quantitativer Indikatoren s oll die Frage beantworte t werden , wie die kommunale 
Angebotsstruktur für die Arbeitsbereiche (Offene) Kinder - und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, 
Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe sowie Erzieherischer Kinder - und Jugendschutz (§§ 11-14 SGB VIII) auf die Förderziele der 
Planung eingezahlt haben beziehungsweise einzahlen.  
 
Nach der Darstellung der Planziele (Kapitel 2) wird 
die Planumsetzung entlang der gesetzten Teilziele 
zunächst in qualitativer Form beschrieben  (Kapitel 
3). Anschließend erfolgt eine datengestützte 
Analyse zur Wirkung der Angebote. Hierbei werden 
verschiedene Zieldimensionen näher betrachtet. 
 
Im Fokus stehen insbesondere folgende 
Fragestellungen: 
- In welcher Form wurden Förderziele erreicht?  
- Welche Zielgruppen wurden erreicht? 
- Wie wirken sich die Angebote auf gerechte 
Teilhabe vor Ort aus? 
- Inwieweit wurden die beschlossenen 
Querschnittsaufgaben der Förderplanung 
berücksichtigt?  
 
Im vierten Kapitel wird die Wirkungsorientierung der kommunalen Kinder- und Jugendförderung über die eigentliche Förderplanung 
hinaus in die Kölner Stadtgesellschaft aus Sicht der Jugendverwaltung betrachtet.  Abschließend erfolgt ein Ausblick auf Implikationen 
des Berichtes für die kommende Förderplanung (Kapitel 5).

4 
 
Die vorliegende Analyse bezieht sich auf die Wirkung der gesamtstädtischen Infrastruktur der Kinder- und Jugendförderung (Offene) 
Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe sowie Erzieherischer Kinder - und 
Jugendschutz (§§ 11-14 SGB VIII) in den Jahren 2021 bis 2025. Diese wird in breiter Trägerpluralität in Köln angeboten. 
 
Die in den Anlagen (Anlagen 2-10 zur Session-Vorlage 1505/2026) befindlichen neun Bezirkskarten zeigen die örtlich zuzuordnenden 
Einrichtungen und Angebote  der Offenen Kinder - und Jugendarbeit und der Kulturpädagogik (§  11 SGB  VIII) sowie der 
Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe (§ 13 SGB VIII). 
 
Die Angebote der Jugendverbandsarbeit (§  12 SGB VIII) sind dezentral über alle Kölner Bezirke verteilt. Nähere Informationen zu 
den jeweiligen Angeboten gibt es über die Homepage des Kölner Jugendrings, in dem die Kölner Jugendverbände organisiert sind, 
sowie beispielsweise den dem Info-Heft „Misch MIT!“ in deinem Veedel!“ beigefügten Bezirkslisten.  
 
Die Angebote des Erzieherischen Kinder - und Jugendschutzes (§  14 SGB  VIII), der als Querschnittsaufgabe in der Kinder - und 
Jugendförderung zu verstehen ist, sind an dieser Stelle nicht räumlich zu verorten.  
 
Der vorliegende Bericht separiert die in bisherigen Auflagen des Kommunalen Kinder - und Jugendförderplanes erschienene 
Bilanzierung einer vergangenen Förderlaufzeit in eine gesonderte Berichtsfassung. Die Verwaltung plant zukünftig eine hierauf  
basierende, regelmäßige Berichterstattung zur Wirkung kommunaler Kinder - und Jugendförderung. Dafür bietet sich eine alle zwei 
Jahre erfolgende Evaluation an, da dies dem Turnus der Strukturdatenerhebung zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) des 
Landes Nordrhein-Westfalen entspricht. Die hierfür erhobenen kommunalen Daten (in Verbindung mit dem Wirksamkeitsdialog der 
OKJA in Köln) fließen zu einem wesentlichen Teil in die hier vorgenommene quantitative Analyse ein. Zusätzliche Datengrundlagen 
für den vorliegenden Bericht stellen einschlägige Jugendhilfeberichterstattungen der Kommune an Bund und Land sowie kommunale 
Eigenerhebungen dar.  
Die dargestellten Daten in dieser ersten Berichterstattung zur Kinder- und Jugendförderung in Köln sind beispielhaft ausgewählt. Aus 
Sicht der Verwaltung erscheint die partizipative Weiterentwicklung eines strukturierten Erhebungsinstrumentes  – unter Einschluss 
der weiteren Handlungsbereiche der Jugendförderung (§§ 12-14 SGBVIII) – sinnvoll. Eine Grundlage hierfür könnten die bisher im 
Rahmen der Arbeit des Begleitgremium s zur Förderplanung eingesetzten Evaluationsraster zu den Einzelmaßnahmen der 
Förderplanung sein.

5 
 
2 Ziele und Querschnittsaufgaben der kommunalen Kinder- und Jugendförderplanung 2021 bis 2025 
Das folgende Schaubild zeigt die Zielsetzung der kommunalen Kinder- und Jugendförderplanung 2021 bis einschließlich 2025  
(Session-Vorlage 1805/2021): 
 
 
Die vorhandenen Einrichtungen und Angebote der kommunalen  Kinder- und Jugendförderung wirken in ihrer Gesamtheit auf diese 
Zielsetzung ein. Im Rahmen der vergangenen Förderplanung wurden den acht Förderzielen zudem 26 Einzelmaßnahmen 
zugeordnet, die teilweise in die Angebotsstruktur integriert, teilweise als zusätzlich finanzierte Maßnahmen für unterschiedl iche 
Laufzeiten in der Legislatur aufgesetzt wurden.  
 
Die Umsetzung der Einzelmaßnahmen erfolgte unter regelmäßigem Einbezug des vom Rat der Stadt Köln eingesetzten 
Begleitgremiums zum KJFP. Hierüber wurde die Beteiligung betroffener Zielgruppen sowie relevanter Fachkräfte sichergestellt. Die 
Darstellung: Stadt Köln - Integrierte Stabsstelle Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung

6 
 
Jugendverwaltung hat in der vergangenen Legislatur mehrfach über die Evaluation der Einzelmaßnahmen im Begleitgremium  
berichtet (Session-Vorlagen 0698/2022, 0714/2023, 0789/2024). Die Ergebnisse fließen erneut in den Gesamtbericht ein, insofern es 
einer besonderen Einordnung im Kontext einzelner Teilziele bedarf [Bezeichnung: Einzelmaßnahme KJFP].  
 
Den im Planungsprozess  ermittelten Bedarfen folgend, wurden für alle Handlungsfelder geltende Querschnittsaufgaben bzw. 
Qualitätsleitlinien für eine bedarfsgerechte Ausgestaltung von Maßnahmenumsetzungen a ufgesetzt. Diese dienen bei der 
Betrachtung der Wirksamkeit von Maßnahmen als Evaluationskriterien. 
  
Darstellung: Stadt Köln - Integrierte Stabsstelle Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung

7 
 
3 Evaluation der Förderziele 
3.1 Räume für Kinder und Jugendliche eröffnen  
3.1.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Förderung der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit gerecht ausgestalten 
(a) In allen Kölner Bezirken werden – teilweise zielgruppenspezifische bzw. spezialisierte – Angebote der Offenen Kinder - und 
Jugendarbeit (OKJA) vorgehalten, für die die erforderliche Fachpersonal - und Sachausstattung über die Legislatur hinweg 
abgesichert werden konnte.  
(b) Mit den Jugendeinrichtungen „Loft 99“ (Rodenkirchen) sowie dem „Pavillon 50“ (Kalk) konnten zwei zusätzliche Angebote 
eröffnen. 
(c) Die bisherigen Kinder - und Jugendtreffs im Mönchsfeld (Roggendorf/Thenhoven) sind in eine Jugendeinrichtung mit 
entsprechender Fachkraftausstattung umgewandelt worden. 
(d) Der Bauspielplatz Senkelsgraben (Wahnheide) konnte seine Öffnungszeiten mittels Personalzusatz erweitern.  
(e) Seit 2021 werden die Fachkräfte für die in verschiedenen Einrichtungen angesiedelten Gruppen des „Informellen 
stabilisierenden Bildungsangebotes“ (ISBA) den Einrichtungen als hauptamtliches pädagogisches Personal im Rahmen des 
Förderprogrammes OKJA zugerec hnet. Aufgrund des Haushaltsbeschlusses 2025/2026 mussten sieben ISBA -
Gruppenangebote auf Basis von Sozialindizierung beendet werden. 
Schwache Sozialräume attraktiver und lebenswerter machen 
(a) Die strategische Ausrichtung der Förderplanung auf das Prinzip „Ungleiches ungleich behandeln“ ermöglicht einen sozialraum- 
und lebensweltorientierten Blick auf die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in den Kölner Veedeln. Im Rahmen von 
Bedarfsorientierung und Schwerpunktsetzungen wird ein für die Kinder - und Jugendförderplanung durch die Kommunale 
Jugendhilfeplanung in Kooperation mit der Stadtplanung entwickelter, spezifischer Jugendhilfeindex zugrunde gelegt. 
(b) Im September 2025 wurde der Neubau der Jugendeinrichtung „Am Wunschtor“ (Ostheim) auf Basis des Integrierten 
Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für den Sozialraum „Ostheim und Neubrück“ durch den Rat der Stadt Köln beschlossen 
(Umsetzung voraussichtlich ab Frühjahr 2026). 
Bedarfsgerechtigkeit von Kinder- und Jugendarbeit regelmäßig überprüfen 
(a) Neben den einrichtungsspezifischen Formen der regelmäßigen Kinder - und Jugendbeteiligung zur Gestaltung von 
Öffnungszeiten, Angeboten und Räumen der OKJA, finden jährlich Wirksamkeitsdialoge in allen Kinder - und 
Jugendeinrichtungen statt. Hieran wirken die  pädagogischen Fachkräfte, Trägervertreter*innen sowie die jeweils zuständige

8 
 
Bezirksjugendpflege mit. Die hier vereinbarten Jahresziele und pädagogischen Schwerpunkte entlang aktueller Bedarfe werden 
kontinuierlich evaluiert und fließen in die konzeptionelle Ausgestaltung der Arbeit vor Ort ein 
Kindern und Jugendlichen Aneignungs - und Erfahrungsmöglichkeiten bieten/  Entlastungs- und Rückzugsräume 
bereitstellen 
(a) Die Angebote der Kinder - und Jugendförderung in Köln bieten zielgruppendifferente, teilweise auf bestimmte Zielgruppen 
spezialisierte Aneignungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Allen Angeboten inhärent sind vielfältige 
Partizipationsformate, um auf spezifische Bedarfe flexibel reagieren zu können. Die breite Angebotspalette umfasst Spiel, Sport, 
Jugendkultur, geschlechtsspezifische Angebote, Demokratieförderung, Gesundheitsförderung, Medienkompetenz, Natur und 
Umwelt etc. Zugangs- und Erprobungsmöglichkeiten ergeben sich aus den Arbeitsprinzipien niederschwellig, interessegeleitet, 
selbstbestimmt, sozialraum- und lebensweltorientiert und inklusiv. 
Jugendkultur stärken und sichtbar machen/  Kinder und Jugendliche als Teil der Stadtgesellschaft im öffentlichen Raum 
sichtbar machen 
(a) In den kulturpädagogischen Facheinrichtungen können junge Menschen in verschiedenen Kölner Bezirken kulturelle Bildung in 
einer breiten Palette erfahren: bildende Kunst, Literatur, Medien, Musik, Spiel, Tanz, Theater, Zirkus.   
(b) Besonderer Schwerpunkt in den Förderjahren 2022 und 2023 waren niedrigschwellige, aufsuchende Angebote in den Bezirken 
Chorweiler und Porz in Form des Projektes „Cultural Points“ [Einzelmaßnahme M 1.2.1 KJFP]. 
(c) Jugendkultur prägt das Stadtbild im Rahmen der Eröffnung von Aneignungs- und Ausdrucksmöglichkeiten im öffentlichen Raum 
im Kontext Graffiti, Urban Sports, weiteren Bewegungsflächen und „Halls of Fame“. 
(d) Szenespezifische Jugendarbeit wird Raum in Einrichtungen wie den „Abenteuerhallen Kalk“ (Skaterszene) oder Angeboten wie 
den „MittwochsMaler*innen“ in Köln-Bilderstöckchen (Graffiti) gegeben. 
Kinder- und jugendgerechte Freiräume für Sport, Spiel und kulturelle Teilhabe eröffnen 
(a) Mehr als 700 Spiel -, Bewegungs- und Aufenthaltsflächen im gesamten Stadtgebiet eröffnen geschützte Freiräume für Sport, 
Spiel und Jugendkultur für heterogene Zielgruppen. 
(b) Die 2025 durch den Rat der Stadt Köln verabschiedete Spielraumplanung 2025 -2030 beschreibt die für die kommende 
Förderplanperiode mit allen Kölner Bezirken vereinbarten Vorhaben im Bereich der kommunalen Spielraumschaffung. Sie 
bilanziert auch die in der v ergangenen Legislatur erfolgten Maßnahmen zur Verbesserung der Spielraumversorgung in Köln:  
Spielräume eröffnen – Spiel, Bewegung und Aufenthalt für Kölner Kinder und Jugendliche – Kommunale 
Spielraumplanung 2025-2030

9 
 
Festschreibung von Förderprogrammen/  Aktualisierung einheitlicher Förderstandards sowie Neuentwicklung 
einheitlicher Förderstandards für weitere Förderbereiche 
(a) Für fast alle Förderbereiche der kommunalen Kinder - und Jugendförderung konnten im Laufe der Legislatur verbindliche 
Förderprogramme mit einheitlichen Förderstandards partizipativ entwickelt und festgeschrieben werden.  
(b) Die Förderprogramme der Jugendberufshilfe befinden sich aktuell in der Abstimmung. 
 
3.1.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Räume für Freizeit-, Unterstützungs- und Erprobungsangebote in allen Kölner Bezirken eröffnen  
Anzahl der Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit1 (Einrichtungen, Treffs, Mobile Angebote, Abenteuerspielplätze  
– in unterschiedliche Ortslagen und Einrichtungsgrößen)  
113 
Stammbesuchende der OKJA im Alter von 6 bis unter 27 Jahre  
– kontinuierlicher Anstieg seit 2021 
17.849 
Anteil der Stammbesuchenden der OKJA an der Gesamtzahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 6 bis 
unter 27 Jahre  
– Vergleichszahl der Großstädte in NRW aus der SDE 2023  
7,5 % 
 
NRW 5,2 
Anzahl der einrichtungsbezogenen Angebote der OKJA pro 10.000 JEW  
– Vergleichszahl der Großstädte in NRW aus der SDE 2023 
4,0  
NRW 4,4 
 
  
 
1 Die Angaben der OKJA beziehen sich auf das Berichtsjahr 2025 (Stichtag: 31.12.) der Strukturdatenerhebung OKJA des Landes NRW – sofern nicht anders 
angegeben – und basieren auf eigenen Angaben der Träger. Alle weiteren Daten entstammen den in Kapitel 1 angegebenen Quellen.

10 
 
Abbildung: Stammbesuchende der OKJA nach Alter und Geschlecht (in Prozent) 
 
Geschlecht – Anteil der … Stammbesuchenden 
… männlichen … 60,5 % 
… weiblichen … 37,9 % 
… diversen … 0,7 % 
keine Geschlechtsangabe 0,9 % 
Alter – Anteil der … 
… unter 10-Jährigen 15,9 % 
… 10 bis unter 14-Jährigen 35,3 % 
… 14 bis unter 18-Jährigen 28,0 % 
… 18 bis unter 21-Jährigen 12,3 % 
… 21 bis unter 27-Jährigen 8,5 % 
Vollzeitäquivalente der Fachkräfte in der OKJA im Verhältnis zu Stammbesuchenden 1:132  
Anteil der OKJA-Angebote mit Wochenendöffnung 29,7 % 
Durchschnitt der Öffnungsstage der einzelnen OKJA-Angebote im Jahr 207 
Durchschnitt der Besuchenden von OKJA-Angeboten pro Öffnungstag  33 
Interessegeleitete, vielfältige und zielgruppendifferente Angebots- und Projektstruktur bieten 
Anzahl der Veranstaltungen und Projekte in der OKJA (Feier, Feste, Konzerte, Sport, Seminare etc.) – ohne Ferienangebote 1.291 
Teilnehmer*innen an (Einzel-)Veranstaltungen und Projekten der OKJA – ohne Ferienangebote 64.182 
Anzahl Kinder und Jugendliche bei Veranstaltungen im Rahmen „Cultural Points“ (Porz und Chorweiler)  
[Einzelmaßnahme M 1.2.1 KJFP] (2022/2023) 
 2.220 
Teilnehmer*innen am Weltkindertag (2025) 2.000 
Ferienangebote ermöglichen 
Anzahl Ferienangebote in der OKJA 885 
8,5
21,1 17,7
8,1 4,9
7,3
14,2
10,0
3,8
2,9
0
10
20
30
40
unter 10 Jahre 10 bis unter 14
Jahre
14 bis unter 18
Jahre
18 bis unter 21
Jahre
21 bis unter 27
Jahre
männlich weiblich divers keine Geschlechtsangabe

11 
 
Teilnehmer*innen an Ferienangeboten der OKJA 20.896 
Entwicklung der Anzahl der Freizeiten im Rahmen der Jugendverbandsarbeit  2024 362 
2023 295 
2022 300 
Sozialräumliche Angebote, vielfältige Anlaufstellen sowie öffentlichen Raum zugänglich machen 
Anzahl der Spielräume – (Spielraumplanung 2025-2030; Stand: 30.09.2022)  702 
Stammbesuchende des Mobilen Angebotes „Juppis“ auf Kölner Spielflächen und im öffentlichen Raum (5 Tage/ 40 Stunden 
pro Woche) (2025) 
400  
Besuchende der Freiluga (Angebotsinhalte Natur, Klima, Feiern etc.) an 101 Tagen (2025) 3.150  
Besuchende des Jugendverkehrsgartens an 30 Tagen (2025) 4.400 
Räume für Kinder- und Jugendkultur eröffnen 
Kulturpädagogische Facheinrichtungen (2025) 10 
Vollzeitäquivalente der Fachkräfte insgesamt in den Kulturpädagogischen Facheinrichtungen (2025) 57,19 
Anzahl der Projekte (eintägig, mehrtägig) / Teilnehmende (2025) 574 / 16.297 
Anzahl der Kurse / Teilnehmende (2025) 171 / 1.643 
Anzahl der Veranstaltungen / Besuchende (2025) 138 / 19.296 
Kulturpädagogische inklusive Projekte für junge Menschen mit Behinderung (2025) 278 
Ferienprogramme in kulturpädagogischen Facheinrichtungen (2025) 34 
Kulturpädagogische Angebote in Unterkünften für Geflüchtete (2025) 85 
Angebote in der Lebenswelt Schule bieten 
Anzahl / Anteil der Einrichtungen OKJA mit Schulkooperationen in Form offener Angebote  
– kontinuierlicher Anstieg seit 2021 
40 / 36,4 % 
Anzahl Stammbesuchende bei Schulkooperationen in Form offener Angebote mit der OKJA  1.748 
Anzahl der OKJA-Einrichtungen mit Schulkooperationen anderer Form (ohne Angebote in offener Form) 22

12 
 
3.2 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen digitale (Partizipations-)Formate anbieten 
3.2.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Chancen und Risiken der Digitalisierung im Blick haben 
(a) Medienkompetenz und Digitalisierung sowie Partizipation verstehen sich als Querschnittsaufgaben für alle Maßnahmen in der 
Jugendförderung. Die Aufgaben wurden im Prozess der Entwicklung neuer Förderprogramme und Leistungskataloge verankert 
und bilden somit eine konzeptionelle Anforderung für vertraglich geförderte und beantragte Maßnahmen in allen 
Förderbereichen. Im Rahmen von Fachgesprächen und Wirksamkeitsdialogen mit geförderten Einrichtungen und freien Trägern 
werden die Chancen und Herausforderungen der Querschnittsaufgaben regelmäßig strukturiert fachlich beraten und überprüft. 
(b) Eine von der Arbeitsgemeinschaft §  78 Außerschulische Medienarbeit im Jahr 2025 vorgelegte Handlungsempfehlung für die 
Außerschulische Medienarbeit in Köln befasst sich ausführlich mit dem Spannungsfeld zwischen Chancen und 
Herausforderungen der Digitalisierung. Sie beschreibt grundsätzlich e Haltungen und gibt Hinweise zur Entwicklung von 
Angebotsformaten [Einzelmaßnahme M 2.1 KJFP] : SessionNet | TOP  Ö 8.4.3: Gesamtstädtisches Medienkonzept für die 
Kinder- und Jugendförderung - Maßnahme M 2.1. aus dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025 
(c) Die durch die Fachstelle Medienpädagogik/  Jugendmedienschutz permanent durchgeführte Fachberatung von Einrichtungen, 
Fachkräften und Bürger*innen bezieht sich ausdrücklich auf dieses Themengebiet. 
(d) Praxisnahe Fortbildungen für Fachkräfte zu Digitalisierung und Medienkompetenz wurden durch die Fachstelle 
Medienpädagogik/ Jugendmedienschutz geplant und initiiert und von entsprechenden Fachreferent*innen umgesetzt 
[Einzelmaßnahme M 2.2 KJFP].  
(e) Im Jahr 2025 konnten aus Mitteln aus dem Politischen Veränderungsnachweis insgesamt 11 Projekte von Kölner 
Jugendhilfeträgern zu diesem Themenfeld gefördert werden. Die Projekte behandelten insbesondere Chancen und 
Ressourcenerweiterung durch Digitalisierung und nahmen dabei besondere Herausforderungen in den Blick. 
Allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen digitalen Zugang ermöglichen 
(a) Gerechte Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Medien sind als Bestandteil der UN-Kinderrechtskonvention Handlungsgrundsatz 
der Fachstelle Medienpädagogik/  Jugendmedienschutz und aller kooperierender Netzwerkpartner*innen. Sie werden 
insbesondere in der durch die Arbeitsgemeinschaft §  78 Außerschulische Medienarbeit im Jahr 2025 herausgegebene 
Handlungsempfehlung für die Außerschulische Medienarbeit in Köln als Grundsatzhaltung benannt.  
(b) Projekte der kooperierenden Jugendeinrichtungen mit und ohne medienpädagogischen Schwerpunkt richten sich gezielt an 
Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf und an Kinder und Jugendliche aus Herkunftsfamilien mit wirtschaftlich 
belastendem Hintergrund, so zum Beispiel die Gaming-Angebote und -Turniere des durch städtische Anschubfinanzierung aus

13 
 
Mitteln des Politischen Veränderungsnachweises begründeten Netzwerks „fit4eSports“. Hier sind insbesondere auch 
quartiersorientierte Einrichtungen aus Chorweiler, Mülheim, Meschenich und Nippes beteiligt. 
(c) Angebote richten sich speziell an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, so zum Beispiel  die inklusive 
Spieletester*innengruppe aus dem durch Bundesmitteln geförderten Projekt „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“. 
Förderung von (ausbildungsorientierter) Medienkompetenz und Medienreflexion 
(a) Die Förderung der Medienreflexion als Dimension der Medienkompetenz ist Querschnittsthema aller Angebote der Fachstelle 
Medienpädagogik/ Jugendmedienschutz und ihrer kooperierenden Netzwerkpartner*innen. Medienkompetenz wird als 
Zugangsvoraussetzung und Chance im Rahmen ausbildungs- und berufsorientierter Perspektivplanung verstanden.  
(b) Bestehende Projekte im MINT -Bereich behandeln dezidiert digitale Skills mit Blick auf die Eröffnung von 
Ausbildungsperspektiven.  
(c) Veranstaltungsformate oder Module davon befassen sich mit diesem Themengebiet, so zum Beispiel das Jugendforum NRW 
auf der Gamescom mit Beteiligung von ausbildenden Unternehmen und Institutionen. Auf dem Jugendforum NRW 2024 und 
2025 fanden unter anderem Panels zum Thema „Gaming und Wege in die Berufswelt“ statt. Spieleentwickler*innen aus Köln 
informierten in Workshop-Angeboten zu Möglichkeiten, Gaming-Begeisterung zum Beruf werden zu lassen.  
(d) Die Fachstelle Medienpädagogik/ Jugendmedienschutz kooperiert mit berufsorientierten Bildungseinrichtungen (Berufskollegs). 
Raum für digitale Kunst und Kultur sowie Gaming und e-Sports geben 
(a) Mit entsprechenden Kooperationspartner*innen werden permanent Projekte zu Jugendmedienkunst und -kultur umgesetzt.  
(b) Im Jahr 2021 wurde ein dezidiertes Festival für Kinder - und Jugendmedienkunst umgesetzt, an dem zahlreiche Einrichtungen 
der Kinder- und Jugendarbeit mit und ohne Medienschwerpunkt beteiligt waren. 
(c) Die Fachstelle Medienpädagogik/  Jugendmedienschutz begründete in Kooperation mit weiteren Trägern im Jahr 2023 das 
Netzwerk „fit 4eSports“. Dort engagieren sich derzeit 25 Kinder- und Jugendeinrichtungen mit und ohne Medienschwerpunkt in 
der Förderung von eSports und ermöglichen Zugänge unabhängig von der wirtschaftlichen Ausstattung/ sozialen Herkunft der 
Zielgruppen.  
(d) Mit Fördermitteln aus dem Politischen Veränderungsnachweis konnte im Jahr 2023 ein professionell ausgestatteter eSports -
Trainingsraum im Jugendzentrum.digital eingerichtet werden. Hier trainieren derzeit 4 eSports -Teams in Fortnite, League of 
Legends oder Valorant. Zusätzlich gibt es permanente Zugangs - und Anleitungsangebote für Jugendliche aus dem gesamten 
Stadtgebiet.

14 
 
(e) Die Fachstelle Medienpädagogik/ Jugendmedienschutz kooperiert mit dem Landessportbund NRW, der ESL, der ESJL und der 
Sporthochschule Köln in Projekten und Veranstaltungen zur Förderung von eSports für Kinder und Jugendliche aus dem 
gesamten Stadtgebiet. 
Mobilität/ Sozialraumerweiterung durch digitale Angebote bieten 
(a) Alle Kooperationspartner*innen halten digitale und/oder hybride Kommunikationsformen mit den Zielgruppen vor. 
(b) Das Jugendzentrum.digital bietet seit 2021 einen Stream als unmittelbar virtualisierte offene Jugendarbeit an. 
(c) Veranstaltungsformate wie das Jugendforum NRW auf der gamescom bieten in Gänze barrierefreie, digitale Teilnahme -
möglichkeiten über den gesamten Veranstaltungszeitraum an. 
(d) Das mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Aufholen nach Corona“ umgesetzte Jugendfestival „DeinDomizil“ im Jahr 2022 fand 
hybrid vor Ort in Mülheim und digital über alle relevanten Plattformen (TikTok, Instagram, YouTube, Twitch) statt.  
Innovation der Kinder- und Jugendförderung vorantreiben 
(a) Die Arbeitsgemeinschaft §  78 Außerschulische Medienarbeit initiiert fortwährend Kooperationen, aus denen sich innovative 
Angebotsformate entwickeln, so zum Beispiel  zwischen quartiersbezogener und kunstorientierter Jugendarbeit. Durch 
modernes Ressourcen -Sharing werden dabei Fusionen aus physischen und virtuellen Interaktionsplattformen auch unter 
erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen ermöglicht. 
Zukunftsfähigkeit der Kinder- und Jugendarbeit sichern 
(a) Die Fachstelle Medienpädagogik/ Jugendmedienschutz versteht sich nicht nur als Beobachterin, sondern zugleich als Motor 
und Kristallisationspunkt relevanter Diskurse und Entwicklungen. Sie mischt sich in Entscheidungsprozesse und Verhandlungen 
aktiv ein und gestaltet so permanent Räume für eine den aktuel len Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen 
entsprechenden Angeboten.  
(b) In den Jahren 2021 -2025 konnten kooperierende Einrichtungen durch Kompetenzerweiterungen ihrer Fachkräfte im Kontext 
Medienarbeit auf existente und zu erwartende Entwicklungen jugendlicher Bedarfssysteme vorbereitet werden, so zum Beispiel 
durch das Kompetenznetzwerk „fit4eSports“ (seit 2023), die Einrichtung bedarfsgerechter Räumlichkeiten ( zum Beispiel  
Jugendzentrum.digital) oder durch Kooperationen, die auch Einrichtungen ohne medienpädagogischen Schwerpunkt Zugänge 
zu technischer Infrastruktur und Kompetenzen ermöglichen.  
 
3.2.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Digitalisierungsanteile in der Kinder- und Jugendarbeit

15 
 
Anzahl der Einrichtungen mit digitalem Anteil (rein digitale und/oder hybride Anteile) der OKJA 9 
Teilnehmende Jugendforum NRW auf der Gamescom (2025) 7.000 
 
 
3.3 Kinder und Jugendliche vor Gefahren schützen  
3.3.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote anbieten  
(a) Die Stadt Köln setzte 2023 gemeinsam mit der AG §  78 Gewaltprävention SGB VIII die umfangreiche Kampagne #KölnSafe 
um, die insbesondere junge Menschen für das Thema (Waffen -)Gewalt zu sensibilisieren; Handlungsalternativen aufzuzeigen 
und ihnen zudem Unterstützungs - und Hilfsangebote machte [Einzelmaßnahm en M  3.1 und M 5.4 KJFP] : Mitteilung 
Kampagne_Vorstellung_Stadt_Koeln_JHA 
(b) Ein digitales Angebot (Website koelnsafe.de) zur Bündelung und Sichtbarmachung von Gewaltpräventionsangeboten in Köln 
wurde aufgebaut und soll zeitnah auch wieder in überarbeiteter Form zur Verfügung stehen.  
(c) Streetwork Köln bietet neben der aufsuchenden Straßensozialarbeit sowohl analog in den Streetwork -Points in den Bezirken 
als auch über digitale Kanäle die Möglichkeit für junge Menschen, Kontakt aufzunehmen und Unterstützungsangebote zu 
erhalten.  
(d) Die Krisenintervention ist ein grundlegender Bestandteil aller Angebote der Kinder - und Jugendarbeit und ist in allen 
Einrichtungen etabliert. Das Verfahren bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ist in der Kinderschutzvereinbarung nach §§ 8a 
und 72a SGB VIII vereinbart. Somit werden junge Menschen in Krisensituationen fachlich fundiert aufgefangen. 
Gefährdungen frühzeitig erkennen 
(a) Alle in der Jugendförderung tätigen Träger der freien Jugendhilfe haben die aktualisierte Kinderschutzvereinbarung nach §§ 8a 
und 72a SGB VIII mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung abgeschlossen.  
(b) Für alle in der Jugendförderung tätigen Träger der freien Jugendhilfe wird jährlich eine Fortbildung zum Thema „Institutionel le 
Schutzkonzepte“ angeboten. Zudem werden entsprechende Fachberatungen für Träger vorgehalten.  
(c) Eine Vielzahl der in der Jugendförderung tätigen Träger der freien Jugendhilfe hat bereits ein umfassendes institutionelles 
Schutzkonzept erarbeitet und in ihren Einrichtungen etabliert.  
(d) Das Projekt Elterntalk NRW wurde in Köln auf zwei Standorte ausgeweitet (Chorweiler und Porz). „Elterntalk“ ist ein 
lebensweltorientiertes und niedrigschwelliges Präventionsangebot von als Moderator*innen geschulten Eltern für Eltern.

16 
 
(e) Im Rahmen der Kampagne #KölnSafe wurde ein Workshopformat für Multiplikator*innen aus Schule und der offenen Kinder - 
und Jugendarbeit entwickelt und durchgeführt, welches sich explizit mit dem Thema „Waffenbesitz und Waffengewalt“ unter 
Jugendlichen befasste. Eine weitere Umsetzung fand in 2025 statt und befindet sich für 2026 in der Planung. Zudem ist ein 
Ausbau der Fachkräftequalifizierung und eine langfristige Verankerung geplant [Einzelmaßnahme M 3.1 KJFP].  
(f) Die AG § 78 Gewaltprävention brachte sich mit ihrer Expertise und dem Blick von jungen Menschen auf Stadtsicherheit in den 
Masterplan Kommunale Sicherheit der Stadt Köln ein [Einzelmaßnahme M 3.1 KJFP]. 
Kinderrechte stärken 
(a) Diverse Träger legen in ihren Einrichtungen, Angeboten und Veranstaltungen regelmäßig einen Schwerpunkt auf das Thema 
„Kinder- und Jugendrechte“.  
(b) Im Rahmen der Entwicklung institutioneller Kinderschutzkonzepte wurden eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen beteiligt 
und in diesem Zusammenhang über ihre Rechte informiert.  
(c) In den Angeboten und Informationen der Stabstelle Kinderfreundliche Kommune und des Kooperativen Kinder - und 
Jugendbüros stehen die Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen im Fokus. 
Bedarfsgerechte Beratungszeiten vorhalten 
(a) Im Rahmen des Entwicklungsprozesses der Förderprogramme wurde festgelegt, dass sich die Öffnungs - und Angebotszeiten 
noch stärker an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen orientieren sollen. Angebote finden daher vorwiegend in den 
Nachmittag- und Abendstunden sowie in den Ferien statt. In den Wirksamkeitsdialogen und Fachgesprächen wird dies immer 
wieder nachgehalten.  
Verlässliche und vertrauensvolle Ansprache ermöglichen 
(a) Durch die pädagogische Grundausrichtung der kontinuierlichen Beziehungsarbeit in den Angeboten der Jugendförderung wird 
eine verlässliche und vertrauensvolle Ansprache für die Kinder und Jugendlichen ermöglicht.  
(b) Über den Social-Media-Kanal des Kinder- und Jugendbüros Köln werden regelmäßig „Reels“ und Beiträge gepostet, in denen 
Jugendliche gezielt angesprochen und auf Unterstützungs- und Beteiligungsangebote hingewiesen werden. 
Safer Spaces schaffen 
(a) Eine Vielzahl der Angebote der Jugendförderung bieten „Safer Spaces“ für Kinder und Jugendliche an. Diese werden 
insbesondere in zielgruppenspezifischen Einrichtungen umgesetzt. Ergänzend stehen vertrauliche Beratungsangebote, die 
einen geschützten bieten, Rahmen für persönliche Themen wie Diskriminierung, Gewalterfahrungen und Identitätsentwicklung 
zur Verfügung.

17 
 
(b) Durch pädagogisch begleitete Angebote im Rahmen der Kampagne #KölnSafe wurden temporäre oder auch langfristige Safer 
Spaces geschaffen, in denen Jugendliche offen über Konflikte, Gewalt und persönliche Erfahrungen sprechen konnten. 
Resilienz-Förderung und Sensibilisierung für Selbstfürsorge 
(a) Die diversen und regelmäßig stattfindenden Angebote der Jugendförderung stärken gezielt Resilienzfaktoren wie zum Beispiel 
Selbstwirksamkeit, Problemlösekompetenz und soziale Kompetenzen. 
 
3.3.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Gesundheit schützen 
Anzahl der OKJE mit besonderem Schwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung 29 
Teilnehmende und Anzahl von Fortbildungen zum Thema Suchtprävention (2025) 119 TN 
29 Tage 
Anzahl der OKJE mit besonderem Schwerpunkt Nachhaltigkeit/ Natur/ Umwelt 4 
Vor schädlichen Inhalten in Medien schützen 
Anzahl der OKJE mit besonderem Schwerpunkt Medienkompetenz und Digitalisierung  12 
Jugendliche im öffentlichen Raum schützen 
Abbildung: Entwicklung der Kennzahlen des Arbeitsbereiches Streetwork im Sachgebiet Jugendförderung zwischen 2021 und 2025

18 
 
 
 
3.4 Partizipation von Kindern und Jugendlichen ermöglichen 
3.4.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Kinder und Jugendliche als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt ernst nehmen  
(a) Partizipation und Demokratiebildung verstehen sich als Querschnittsaufgaben für alle Maßnahmen in der Jugendförderung. Die 
Aufgaben wurden im Prozess der Entwicklung neuer Förderprogramme und Leistungskataloge verankert und bilden somit eine 
konzeptionelle Anforderung für vertraglich geförderte und beantragte Maßnahmen in allen Förderbereichen. Im Rahmen von 
Fachgesprächen und Wirksamkeitsdialogen mit geförderten Einrichtungen und freien Träger n werden die Chancen und 
Herausforderungen der Querschnittsaufgaben regelmäßig strukturiert fachlich beraten und überprüft. 
(b) Die unterschiedlichen Beteiligungsverfahren sollen Kindern und Jugendlichen niedrigschwellig einen Raum für ihre Perspektiven 
und Belange geben, indem ihre Stimmen als Expert*innen für ihre Lebenswelt Gehör finden und sie zur Gestaltung einer 
zukunftsfähigen Stadtgesellschaft selbstwirksam beitragen können. 
(c) Damit Kinder und Jugendliche ihre Beteiligungsmöglichkeiten wahrnehmen können , wurden niedrigschwellige 
zielgruppengerechte Informationskanäle aus - und aufgebaut. Es bedarf einer fortlaufenden Aktualisierung von 
864
1.265
2.995
3.255 3.489
2.281
2.594 2.679
3.076
3.492
10* 125 159 165 312286 306 324 411 488
0
1000
2000
3000
2021 2022 2023 2024 2025
Ansprachen im öffentlichen Raum
Durchgeführte Einzelcoachings
(Bearbeitung der Anliegen der Klient*innen)
Begleitungen zu Jobcenter inkl.
Vorbereitung
Betreute Klient*innen
* COVID-19-Pandemie in 
Deutschland: 
Hygienekonzept Jobcenter

19 
 
Informationskanälen für Jugendliche, um deren sich schnell wandelnde Mediennutzung und Interessen adäquat abzubilden. 
Nur so kann sichergestellt werden, dass relevante Inhalte zeitgemäß, niedrigschwellig und wirksam vermittelt werden. 
(d) Im Rahmen der internationalen Jugendarbeit werden junge Menschen seit 2024 verstärkt in die inhaltliche Planung und 
Gestaltung von Projekten eingebunden. Zwei kommunale Jahrespartizipationsprojekte in 2024 und 2025 sowie ein 
internationales Partizipationsprojekt mit rund 50 jungen Menschen aus Köln und sieben Partnerstädten stellten zudem Highlights 
in diesem Arbeitsbereich dar. 
(e) Projekte wie „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ machen Kinder und Jugendliche unmittelbar zu gestaltenden Akteur*innen 
von Inhalten und Ergebnissen; Kinder und Jugendliche testen und beurteilen hier unter medienpädagogischer Begleitung 
Games gemäß ihren eigenen Ansprüchen und Kriterien.  
(d) Im Projekt „Jugendforum NRW auf der gamescom“ werden Themen und Inhalte durch Jugendliche und junge Erwachsene 
identifiziert und in Angebotsformate übertragen, die wiederum durch sie selbst umgesetzt und moderiert werden. 
Analoge und digitale Beteiligungsformate bieten – strukturell, anlassbezogen und zielgruppenspezifisch 
(a) Im Entwicklungsprozess zum gesamtstädtischen Partizipationskonzepts „Misch MIT!“ - So geht Kinder- und Jugendbeteiligung 
in Köln!“ (2022-2025) [Einzelmaßnahme M 4.3 KJFP] wurde deutlich, dass in der Stadt Köln eine große Vielfalt an zielgruppen- 
und bedarfsgerechten Beteiligungsformaten (analog, hybrid und digital) für junge Menschen zur Verfügung steht, die auch 
langfristig und nachhaltig erhalten bleiben muss.  
(b) Die Kinder - und Jugendforen in Köln bieten seit vielen Jahren niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und 
Jugendliche auf bezirklicher Ebene . Sie  stellen somit die Förderung und Stärkung von Beteiligungsformen für Kinder und 
Jugendliche in öffentlichen, politischen und gesellschaftlichen Entscheidungs-, Gestaltungs- und Diskussionsprozessen in den 
Stadtteilen, Veedeln und Sozialräumen der Stadt Köln sicher.  
(c) Mit der Installierung aufsuchender Elemente im Bereich der Kinder- und Jugendpartizipation im Kontext von „Misch MIT!“ wird 
eine niedrigschwellige Mitmachmöglichkeit vor Ort erreicht [Einzelmaßnahme M 4.1 KJFP].  
(d) In Pandemie -Zeiten konnte die internationale Jugendarbeit auf digitale Formate für internationale Jugend - und 
Fachkräftebegegnungen zurückgreifen. Mittlerweile werden analoge Maßnahmen mit digitalen Methoden bevorzugt.  
(e) Alle Vorbereitungs- und Abstimmungstreffen zu Leuchtturmprojekten wie „Jugendforum NRW auf der gamescom“ werden digital 
durchgeführt und sind damit für Jugendliche und junge Erwachsene ungeachtet ihrer räumlichen Mobilität erreichbar. 
Benachteiligte in (niederschwellige) Beteiligungsprozesse involvieren

20 
 
(a) Im „Misch MIT!“ -Prozess wurde deutlich: Der sogenannte „Partizipationsmix“ (also eine Palette verschiedener 
Beteiligungsformate auf unterschiedlichen Ebenen) ist ein wichtiger Baustein, um sicherzustellen, dass es für alle Kinder und  
Jugendliche unter Berücksichtigung des Inklusionsgedankens möglich ist, an Angeboten teilzunehmen und sich zu engagieren. 
(b) Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Einbindung und Erreichung von marginalisierten Kindern und Jugendlichen, sowie 
Kinder und Jugendlichen mit Einschränkungen oder Behinderungen gelegt. Um dies zu erreichen, wird gezielt mit Einrichtungen 
oder Institutionen zusammengearbeitet, die diese Zielgruppen ansprechen.  
(c) Aufsuchender Elemente im Bereich der Kinder - und Jugendpartizipation  erreichen junge Menschen, die über bestehende 
Strukturen der Jugendförderung oftmals nicht angesprochen werden.  
(d) Im Rahmen der internationalen Jugendarbeit konnten von Benachteiligungen betroffene junge Menschen in 2024 im Programm 
DiscoverEU Inclusion Europa erkunden. Auch mit niedrigschwelligen Tagesveranstaltungen werden weitere junge Menschen 
für die internationale Jugendarbeit und ihre Angebote begeistert.  
Selbstwirksamkeit ermöglichen (gerade im Kontext sozialer Ungleichheit) 
(a) Mit dem Misch MIT!“ - Konzept wurde Kinder - und Jugendbeteiligung im städtischen Handeln verankert und Möglichkeiten 
eröffnet, wie Perspektiven von jungen Menschen in bestehenden und neuen Planungsvorhaben aktiv berücksichtigt werden 
können [Einzelmaßnahme M 4.3 KJFP]. 
(b) Kinder und Jugendliche werden vermehrt von Beginn an in Prozesse eingebunden und befähigt, diese aktiv mitzugestalten, um 
Barrieren abzubauen und eine gleichberechtigte Teilhabe sicherzustellen. 
(c) Partizipative Peerprojekte sowie lokale Jugendetats wurden weiterhin gefördert. Dazu gehörten die Fortführung und 
Weiterentwicklung peer-gestützter Initiativen sowie die Fortführung von Projekten wie „Auf Kölner Nacken – Geld für Gutes“ und 
„Junge Visionen für Köln!“ [Einzelmaßnahme M 4.3 KJFP]. 
(d) Junge Menschen werden in die Planung und Umsetzung internationaler Begegnungen und Projekte einbezogen.  
(e) Medienpädagogische Angebote beinhalten stets den Zugang zu erforderlichen digitalen Tools und benötigter technischer 
Ausstattung unabhängig von wirtschaftlichen Voraussetzungen der Jugendlichen und deren Herkunftsfamilien. 
Informationszugänge schaffen 
(a) Die Jugendinfostelle des Kooperativen Kinder - und Jugendbüros stellt durch kontinuierliche Pflege digitaler Kanäle ( unter 
anderem Instagram, TikTok, Linktree) sowie durch Abstimmung mit dem Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln 
eine zielgruppengerechte und transparente Informationsvermittlung für junge Menschen sicher [Einzelmaßnahme M 4.1 KJFP].

21 
 
(b) Das Kooperative Kinder- und Jugendbüro bietet als kostenfreies, unabhängiges Angebot vielfältige Beratungs-, Sprechstunden- 
und Seminarformate zur Unterstützung von Jugendlichen bei Informations - und Beratungsbedarfen oder Vermittlung bei 
spezifischen Anliegen [Einzelmaßnahme M 4.1 KJFP]. 
(c) Das Kooperative Kinder - und Jugendbüro entwickelt digitale Kommunikationsstrategien und organisiert Projekte, um 
Aufklärungsarbeit zu leisten. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen und Ausstellungen junger Menschen, die Teilnahme 
an den Internationale n Wochen gegen Rassismus, U -Wahlen, CSD-Wochen mit Workshops und Diskussionen sowie Social -
Media-Kampagnen zu Demokratie und Vielfalt. 
Politische Bildung unterstützen 
(a) Das Planspiel „Tag der Jugend im Rathaus“ sowie „Rathauserkundungen“ mit Schulklassen und Jugendgruppen  werden 
umgesetzt. Beides sind Kinder - und Jugendbeteiligungsformate, die sich als erlebnisorientierte Bildungsangebote für Kinder 
und Jugendliche aller Schulformen und Altersstufen verstehen. Der Fokus liegt hierbei auf der praxisnahen Vermittlung von 
kommunalpolitischem Grundwissen, von Demokratieverständnis und von Mitwirkungsmöglichkeiten in Köln. 
(b) Die U-Wahlen (U18 Wahl/ U -16 Wahl)  werden durch den Kölner Jugendring und die Jugendverbände in Kooperation mit 
weiteren Strukturen der Jugendförderung geplant und umgesetzt.  
(c) Veranstaltungen rund um Themenbereiche wie politische Bildung oder Demokratiebildung  wie das „ Turn Up“- Jugendfestival 
oder „connect & act“ (2025) werden von diversen Trägern geplant und umgesetzt.  
(d) Internationale Jugendbegegnungen stellen Lernorte für Demokratieverständnis, Vielfalt und europäische Zusammenarbeit dar 
und werden zur t hematischen Bearbeitung gesellschaftspolitischer Themen und für entsprechende Aushandlungsprozesse 
genutzt.  
Engagement unterstützen und Ehrenamt stärken  
(a) Die Ausbildung ehrenamtlicher Jugendleiter*innen wurde insbesondere durch die Jugendverbände vorangetrieben und in Form 
diverser Juleica-Fortbildungen und Schulungen umgesetzt [Einzelmaßnahme M 4.4 KJFP].  
(b) Das ehrenamtliche Engagement wurde durch gezielte Anreizsysteme (zum Beispiel Ausbau der Juleica-Vergünstigungen wie 
Tickets für Events, Kooperationen, Adventskalender oder Dankesaktionen) gestärkt [Einzelmaßnahme M 4.5 KJFP]. Durch den 
politischen Veränderungsnachweis wurden finanzielle Mittel für Juleica abgesichert.  
(c) Die Social Media -Arbeit des Kooperativen Kinder - und Jugendbüros sowie des Kölner Jugendrings wurde zur besseren 
Ansprache junger Menschen und zur Sichtbarmachung ehrenamtlichen Engagements weiterentwickelt.

22 
 
(d) Im Rahmen der Internationalen Jugendarbeit sind junge Menschen immer intensiver in die Organisation und Durchführung von 
Projekten einbezogen, insbesondere seit einem in 2024 eingerichteten Mentor*innen -Programm. Zudem werden die 
Ehrenamtsstrukturen in diesem Bereich durch Ehrenamts- und Übungsleiter*innenverträge verstärkt. 
 
3.4.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Ehrenamt und selbstbestimmte Jugendarbeit ermöglichen 
Abbildung: Anzahl der Ehrenamtlichen in der OKJA nach Altersgruppen 
 
Gesamtzahl 755 
Geschlecht – Anteil der … Ehrenamtlichen 
… männlichen … 49,7 % 
… weiblichen … 47,5 % 
… diversen … 2,8 % 
Vergleichswerte zu 2023 und 2021  
2023  766 
2021* 589 
* COVID-19-Pandemie in Deutschland 
Abbildung: Entwicklung der Kennzahlen der Jugendverbandsarbeit zwischen 2022 und 2024 
59 77
303
152 164
0
100
200
300
400
Personen unter
16 Jahre
Personen
zwischen 16 bis
unter 18 Jahre
Personen
zwischen 18 bis
unter 27 Jahre
Personen
zwischen 27 bis
unter 45 Jahre
Personen ab 45
Jahren

23 
 
 
Anmerkungen: 
• Die Mitgliedszahlen beziehen sich auf 
Menschen unter 27 Jahre.  
• Kinder und Jugendliche, die Mitgliedschaften 
in Sportvereinen haben, werden gleichzeitig 
als Mitglied der Sportjugend erfasst. 
• Teilnehmertage (TNT) unterliegen 
Mindestangebotsstunden 
Entwicklung der Anzahl von JULEICA-Schulungen 2024 28 
2023 27 
2022 27 
Ehrenamtler*innen im Rahmen von Veranstaltungen der städtischen Jugendarbeit (Weltkindertag, Jugendforum, Rathausschule 
etc.) (2025) 
173 
Partizipationsformate ermöglichen 
Stammbesuchende im Kooperativen Kinder- und Jugendbüro (5 Tage/ 7 Stunden Öffnung pro Woche) (2025) 30 
Anzahl der OKJE mit besonderem Schwerpunkt Partizipation und Demokratieförderung 66 
Teilnehmende und Anzahl der Tage Rathausschule (2025) 1.094 TN 
47 Tage 
Ergebnisse der Veedels-Spaziergänge im Rahmen von „HEY Mülheim! – Check mit uns 
Dein Veedel!“ auf dem Beteiligungsformat (2022) 
Beiträge 705 
Bewertungen 4.416 
Kommentare 30 
Demokratie fördern 
187.761 188.497 194.078
15.005 14.921 16.401
76.775 71.036
83.641
45.046 38.259 48.353
0
50.000
100.000
150.000
200.000
2022 2023 2024
Mitgliedszahlen
Gruppenstunden
Teilnehmertage (TNT) bei
mehrtägigen Angeboten*
Teilnehmertage (TNT) bei
eintägigen Angeboten*

24 
 
Städtische Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit 2025: Maßnahmen / Teilnehmende 17 / 242 
2024: Maßnahmen / Teilnehmende 14 / 224 
Projekte in „Demokratie leben!“ (2021 bis 2025) 191 
Teilnehmende „connect & act“ (2025) 250 
 
3.5 Diskriminierungsfreies Aufwachsen ermöglichen 
3.5.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt 
(a) Intersektionales Arbeiten und die Förderung von Diversität sowie das aktive Entgegenwirken gegen Diskriminierung verstehen 
sich als Querschnittsaufgaben für alle Maßnahmen in der Jugendförderung. Bedarfe von jungen Menschen aller 
geschlechtlicher und sexueller Identität und Orientierung werden berücksichtigt, ihre Gleichberechtigung wird gefördert. Di e 
Aufgaben wurden im Prozess der Entwicklung neuer Förderprogramme und Leistungskataloge verankert und bilden somit eine 
konzeptionelle Anforderung für vertraglich geförderte und beantragte Maßnahmen in allen Förderbereichen. Im Rahmen von 
Fachgesprächen u nd Wirksamkeitsdialogen mit geförderten Einrichtungen und freien Trägern werden die Chancen und 
Herausforderungen der Querschnittsaufgaben regelmäßig strukturiert fachlich beraten und überprüft. 
(b) Die finanzielle Ausstattung der Jugendeinrichtungen mit den Zielgruppen queere Jugendliche und Mädchen* wurde 
sichergestellt.  
(c) Die Förderungen für den Bereich „Sexualaufklärung“, die Trans -Beratung sowie Peer -to-Peer-Formate beinhalte n, konnte 
ebenfalls sichergestellt werden.  
(d) Die Förderungen im Rahmen des Bereichs „Gender Fair Play“ wurden aufgrund von Haushaltskonsolidierungen ab 2025 auf 
eine Maßnahme reduziert. 
Individuelle Jugend(hilfe)angebote für LSBT*I*Q Jugendliche und junge Erwachsene ermöglichen 
(a) Die Jugendeinrichtung Anyway wird vertraglich gefördert. Die Spezialeinrichtung hat den Auftrag, insbesondere die Bedarfe von 
jungen queeren Menschen zu berücksichtigen und entsprechende Angebote umzusetzen. 
(b) Die vertraglich geförderte kulturpädagogische Facheinrichtung Roots & Routes bietet queeren jungen Künstler*innen einen 
Raum und Austauschformate. Über vom Träger akquirierte Drittmittelförderung konnte von 2020 bis 2024 das Projekt „IJULA – 
Intersektionale Jugendlabore im Veedel“ umgesetzt werden. Daraus haben sich nachhaltige Strukturen entwickelt.

25 
 
(c) Die Fachberatung „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ für die Träger und Einrichtungen aller Handlungsfelder der Jugend -
förderung bei anyway e.V. wurde eingerichtet und von 2022 bis 2025 umgesetzt. Diverse Träger und Einrichtungen nutzten die 
Beratungsmöglichkeiten und konnten damit ihre Angebote gender- und diversitätssensibler aufstellen [Einzelmaßnahme M 5.1 
KJFP].  
Gendersensibel und diskriminierungsfrei kommunizieren 
(a) Die Jugendverwaltung verwendet gendersensible Sprache als Selbstverständnis in mündlicher als auch schriftlicher Form.  
(b) Zudem wird eine offene und diversitätssensible Haltung im Arbeitsalltag gelebt und auch im Rahmen von Wirksamkeitsdialogen 
und Fachgesprächen mit den in der Jugendförderung tätigen Trägern der freien Jugendhilfe eingebracht und thematisiert.  
Rollen- und Geschlechtsfindung unterstützen, Mobbing verhindern 
(a) Im Kontext der Internationale n Jugendarbeit werden internationale Begegnungen unter anderem als Erfahrungsräume für 
Identitätsentwicklung genutzt. Die dort entstehenden Gruppenprozesse fördern soziale Kompetenzen und gegenseitige 
Akzeptanz. Diversity- und Gleichstellungsthemen werden in bestehende Projektformate einbezogen. 
(b) Die Angebote der Mädchen- und queerspezifischen Träger konnten über die Laufzeit des KJFPs gesichert werden. Damit 
wurde ein erheblicher Beitrag zur Unterstützung von Rollen- und Geschlechtsfindung für junge Menschen, insbesondere aus 
spezifischen Zielgruppen, geleistet und die Selbstfindung sowie Bildung von Resilienzfaktoren bei Jugendlichen gestärkt.  
Demokratische Prozesse befördern 
(a) Die Partnerschaft für Demokratie in Köln im Kontext des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hat ihre Arbeit weiterverfolgt 
und Veranstaltungen und Kampagnen umgesetzt [Einzelmaßnahme M 5.3 KJFP].  
(b) Zivilgesellschaftliche Projekte wurden gefördert.  
(c) Das Jugendforum von „Demokratie leben!“ wurde mit den kommunal geförderten Jugendforen vernetzt und neu ausgerichtet.  
(d) Die Fachstelle Demokratieförderung hat gemeinsam mit der Koordinierungs - und Fachstelle bei der AWO Köln, dem Kölner 
Jugendring e. V. und weiteren Kooperationspartner*innen in einem partizipativen Prozess das große Jugendevent „connect&act: 
Vernetzen.Mitreden.Verändern!“ in 2025 geplant und umgesetzt. Die Veranstaltung richtete sich an junge Menschen und wollte 
diese auf kreative und interaktive Weise durch Workshops, Talks und künstlerische Formate für Themen wie Demokratie, 
gesellschaftliches Engagement und Mitgestaltung interessieren. 
Internationale Jugendarbeit stärken

26 
 
(a) Nach dem Pandemie-bedingten Einbruch der internationalen Jugendarbeit wurden die Jahre 2023 bis 2025 zum Wiederaufbau 
und Ausbau internationaler Jugend- und Fachkräftebegegnungen und internationalen Beziehungen im Kontext Jugendarbeit 
genutzt [Einzelmaßnahme M 5.2 KJFP].  
(b) Es wurden zahlreiche kommunale, nationale und internationale Maßnahmen im Rahmen von Jugend-, Fachkräfte- und 
Trägerbegegnungen unter Berücksichtigung des Partizipations-, Inklusions- und Vielfaltsgedankens umgesetzt.  
(c) Es wurden entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten auf kommunaler, nationaler und insbesondere europäischer Ebene 
erschlossen und europäische Programme genutzt.  
 
3.5.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Teilhabe für junge Menschen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung sowie 
Geschlechtergerechtigkeit ermöglichen 
Anzahl der OKJE mit besonderem Schwerpunkt Intersektionalität/ Diversität, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt 16 
Maßnahmen (gemäß Förderprogramm) im Rahmen von „Gender Fair Play“ pro Jahr (2022-2024) 5 
Abbildung: Stammbesuchende der OKJA nach Geschlecht (in Prozent) – vgl. 3.1.2 
 
Teilhabe für junge Menschen unabhängig von ihrer Herkunft ermöglichen 
Anzahl der Maßnahmen aus dem Förderprogramm Integrationsmittel (2021-2025) 349 
 
 
60,5
37,9
0,7
0,9
männlich
weiblich
divers
keine Geschlechtsangabe

27 
 
3.6 Informationszugänge für Kinder und Jugendliche schaffen 
3.6.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Schaffung eines zielgruppenspezifischen digitalen Tools mit Informationen zu Freizeit-, Hilfs- und Beratungsangeboten 
für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Köln 
Im Rahmen einer Entwicklungswerkstatt konnte zunächst ein prototypischer Entwurf eines digitalen Info-Tools mit verschiedenen 
Funktionen erstellt werden. Dieser konnte jedoch nicht in Umsetzung kommen, da das Vorhaben unter anderem aus 
datenschutztechnischen und finanziellen Gründen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden war.  
Darüber hinaus erschien die Fokussierung auf ein einzelnes Informationsformat – beispielsweise in Form einer Jugend-APP – im 
Rahmen von Diskussionen in unterschiedlichen Beteiligungsformaten mit Jugendlichen (unter anderem Prozess „Misch MIT!“) und 
der Betrachtung unterschiedlicher Formate in anderen Städten, nicht unbedingt bedarfs- und zielgruppengerecht.  
Da das Thema Informationszugänge weiterhin ein wichtiges Thema für junge Menschen in Köln ist, wird die neue Förderplanung 
das Thema in partizipativer Weise erneut aufgreifen. Eine erste Idee könnte ein „Informationsmix“ über verschiedene analoge und 
digitale Wege sein. De r beim kooperativen Jugendbüro angesiedelte Schwerpunkt Jugendinformation wird hierbei eine wichtige 
Rolle spielen.  
Synergetische Verknüpfung bereits vorhandener Informationsplattformen und Tools 
(a) Die Social Media Kanäle des Kooperativen Kinder - und Jugendbüros wurden bedarfsgerecht erweitert und kontinuierlich den 
aktuellen Trends entsprechend bespielt.  
(b) Streetwork Köln hat seine digitalen Zugangs- und Informationskanäle für die Zielgruppe erweitert und ein Medienkonzept für die 
Arbeit entwickelt.  
(c) Die Plattform „guterstart.koeln“ wird für die Verbreitung und Werbung von städtischen Angeboten genutzt. Zudem werden die in 
der Jugendförderung tätigen Träger der freien Jugendhilfe regelmäßig über die Nutzungsmöglichkeiten informiert, so dass sich 
die auf der Plattform dargestellte Angebotspalette stetig erweitert.

28 
 
3.7 Teilhabemöglichkeit für alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene schaffen 
3.7.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Angebote der Kinder- und Jugendarbeit flächendeckend inklusiv ausgestalten 
(a) Die Förderung von Diversität und Inklusion von jungen Menschen mit Behinderung sowie das aktive Entgegenwirken gegen 
Diskriminierung und Ableismus verstehen sich als Querschnittsaufgaben für alle Maßnahmen in der Jugendförderung. Bedarfe 
von jungen Menschen mit Behinderung werden berücksichtigt, ihre Gleichberechtigung wird gefördert. Die Aufgaben wurden im 
Prozess der Entwicklung neuer Förderprogramme und Leistungskataloge verankert und bilden somit eine konzeptionelle 
Anforderung für vertraglich geförderte und beantragte Maßnahmen in allen Förderbereichen. Im Rahmen von Fachgesprächen 
und Wirksamkeitsdialogen mit geförderten Einrichtungen und freien Trägern werden die Chancen und Herausforderungen der 
Querschnittsaufgaben regelmäßig strukturiert fachlich beraten und überprüft. 
(b) Die finanzielle Förderung der Jugendeinrichtungen mit besonderer inklusiver Ausrichtung wurde sichergestellt.  
(c) Bezirkliche Projekte wurden inklusiv und barrierefrei, zumindest jedoch barrierearm, geplant und fachlich umgesetzt und wurden 
von Kindern mit und ohne Behinderung partizipativ mitgestaltet und/oder besucht [Einzelmaßnahme M 7.3 KJFP].  
Inklusion als Haltung verstehen 
(a) In der bezirklichen Vernetzungsarbeit erhielt das Thema Inklusion durch gezielte thematische Platzierung in Arbeitskreisen 
besondere Aufmerksamkeit. Der fachliche Austausch diente insbesondere der reflexiven Bearbeitung der eigenen Haltung. Hier 
schließt sich ein fortlaufender Prozess an [Einzelmaßnahme M 7.3 KJFP].  
(b) Die Fachstelle Medienpädagogik/Jugendmedienschutz kooperiert permanent mit der Initiative „Gaming ohne Grenzen“ und dem 
„Netzwerk Inklusion mit Medien (nimm!)“ 
(c) In 2023 fand der trägerübergreifend organisierte Fachkräfteaustausch „Inklusion – Wie machst denn du das?“ für alle 
Arbeitsbereiche der §§  11 bis 14 SGB  VIII statt [Einzelmaßnahme M  7.1 KJFP]. Ziel  war, die Herausforderungen und 
Unsicherheiten in der Umsetzung inklusiver Angebote in der Jugendförderung sowie Bedarfe zu identifizieren, um hieraus neue 
Perspektiven für die praktische Arbeit zu gewinnen. Im Vordergrund standen weniger theoretische Auseinandersetzung en und 
gesetzliche Vorgaben, sondern vielmehr die Schärfung und Reflexion der eigenen Fachhaltung  sowie der eigene Umgang mit 
Bedenken und Ängsten mit dem Ziel, Umsetzungsmöglichkeiten für eine inklusive Arbeitspraxis zu entwickeln.  
(d) Der bezirks - und trägerübergreifende Arbeitskreis Inklusion setzt sich mehrmals jährlich mit dem Thema „Inklusion in der 
Jugendförderung“ auseinander. 
Besonderen Fokus auf Kinder und Jugendliche mit Handicap legen

29 
 
(a) Das Projekt „Jugendforum NRW auf der gamescom“ wurde in den letzten Jahren komplett barrierefrei angelegt. Ein dezidierter 
Standbereich („Gaming ohne Grenzen“) befasst sich mit Zugangsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen 
zu digitalen Spielewelten.  
(b) Das Bühnenprogramm im Projekt „Jugendforum NRW auf der gamescom“ wird permanent durch Gebärdendolmetscher*innen 
übersetzt. Alle visuellen Darstellungen sind barrierearm angelegt und erfüllen die Accessibility Guidelines.  
(c) Das Projekt „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ beinhaltet eine inklusive Spieletester*innengruppe in einer inklusiven 
Jugendeinrichtung. Die jährlich erscheinende Projektdokumentation erscheint neben der Print -Ausgabe auch als barrierefreie 
PDF. 
Inklusionshelfer*innen in Kinder- und Jugendarbeit einbinden 
(a) Die Begleitung durch Erwachsene ist in der Kinder - und Jugendarbeit mit konzeptionellen Herausforderungen verbunden. Die 
Rückmeldungen aus der Praxis sind dennoch positiv. Inklusionshelfer*innen werden als Unterstützung einzelner 
Besucher*innen wahrgenommen und in der Regel v on anderen Besuchenden wohlwollend und als nicht störend empfunden. 
Dies ermöglichen auch zuvor geschaffene Rahmenbedingungen der jeweiligen Kinder- und Jugendeinrichtung und eine offene 
Haltung.  
(b) In inklusiven Ferienmaßnahmen, die mit Unterstützung von Stiftungsmitteln umgesetzt wurden, konnte eine Intensivbetreuung 
auch von Kindern und Jugendlichen  mit schwerer Mehrfachbehinderung gewährleistet werden. Durch die Unterschiedlichkeit 
der Teilnehmenden konnten neue Erfahrungshorizonte für alle Teilnehmenden und familienentlastende Ferientage ermöglicht 
werden.  
Flankierende Elternarbeit im Sinne vertrauensbildender Maßnahmen 
(a) Um die Betreuung und pädagogische Begleitung  von Kindern und Jugendlichen  mit Behinderungen mit unterschiedlichen 
sozialen und medizinischen Bedarfen verantwortlich und fachlich ausüben zu können, gehören – je nach Intensität der 
erforderlichen Betreuungszeit und Grad der Behinderung – Gespräche und Abklärungen im Vorfeld dazu. Hierzu fanden 
insbesondere in den durch Stiftungsmittel finanzierte n Ferienmaßnahmen Kontakte zu den Erziehungsberechtigten sowie 
Hausbesuche statt.  
(b) Im Rahmen der täglichen Arbeit in den offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen haben Erziehungsberechtigte die Möglichkeit, 
mit den Fachkräften Bedenken anzusprechen und die Räume sowie pädagogische Rahmenbedingungen kennenzulernen. 
Diese vertrauensbildenden Gespräche sind ein Gelingensfaktor fü r den Besuch und die Teilnahme an den Angeboten der 
Offenen Kinder- und Jugendarbeit.  
„Brücken bauen“ zwischen Besucher*innen

30 
 
(a) Die „pädagogische Brücke“ bildet ein Angebot, das für alle zugänglich ist, so dass Erfahrungen miteinander und gemeinsame 
Erlebnisse normalisiert werden. Um dies zu gewährleisten, findet der inklusive Gedanke bei Projektplanungen und  
Projektumsetzungen Berücksichtigung.  
Barrierefreie Zugänge zu Angeboten schaffen und Abbau von Hemmschwellen befördern  
(a) Angebote der Jugendförderung werden vermehrt in leichter Sprache oder Bildern vermittelt.  
(b) Räumliche Anpassungen werden – dort wo es baulich umsetzbar ist – immer öfter vorgenommen. Zum Beispiel durch die 
Veränderung der Thekenhöhe im offenen Bereich, so dass auch Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen im offenen 
Bereich die Theke nutzen können.  
(c) Im Rahmen des Entwicklungsprozesses des gesamtstädtischen Partizipationskonzeptes „Misch MIT!“ – So geht Kinder - und 
Jugendbeteiligung in Köln!“ wurden über verschiedene Kanäle Jugendliche mit Behinderungen angesprochen und in den 
Prozess einbezogen. Somit konnten ihre Perspektiven ebenfalls berücksichtigt werden. Auch die sprachliche und graphische 
Gestaltung des Konzepts wurde niedrigschwellig aufgesetzt, um Nutzungsbarrieren abzubauen. 
 
3.7.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Teilhabe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung schaffen 
Anteil inklusiver Angebote der OKJA nach Art des inklusiven Merkmales: 
• Das Angebot ist ausdrücklich inklusiv angelegt. Das bedeutet, die Berücksichtigung der Bedarfe und Interessen von 
Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ist in der Konzeption des Angebots verankert. 
28,8 % 
• Das Angebot wird im Rahmen einer für Fragen der Inklusion spezifischen Kooperation mit einer oder einem der 
folgenden Partner realisiert, beispielsweise:  
o Mit einer zielgruppenspezifischen Organisation, Institution oder einem Verein (zum Beispiel mit Förderschulen mit 
Trägern der Behindertenhilfe (zum Beispiel der Lebenshilfe), mit Einrichtungen der Behindertenhilfe…).  
o Mit Fachkräften aus den Bereichen aus dem Gesundheitswesen oder der Behindertenhilfe. 
18,0 % 
• Kinder oder Jugendliche mit Behinderung wurden an der Planung oder Gestaltung des Angebots beteiligt, um ihre 
Bedarfe zu berücksichtigen. 
27,9 % 
• Das Angebot erfüllt mindestens ein Merkmal der Barrierearmut oder Barrierefreiheit 48,6 % 
Anzahl der OKJE mit dem besonderen Schwerpunkt Inklusion von Kindern/Jugendlichen mit Behinderung 13

31 
 
3.8 Gelingende Bildungsverläufe für Jugendliche und Erwachsene sichern 
3.8.1 Qualitative Analyse der Teilziele  
Niederschwellige Beratungsformate finden 
(a) Die finanzielle Förderung von neun Jugendwerkstätten und vier Schulmüdeneinrichtungen konnte sichergestellt werden. Die 
tagesstrukturierenden Angebote unterstützen junge Menschen dabei , die Ausbildungsreife und einen Schulabschluss zu 
erlangen.  
(b) Die Jugendberufsagentur in Köln Deutz bietet kontinuierlich eine niederschwellige Beratungsstelle zum Übergang Schule-
Beruf an. Eine Kooperation von Jugendamt, Jobcenter und Agentur für Arbeit unterstützt Jugendliche, die durch andere 
Angebote bisher nicht erreicht werden konnten [Einzelmaßnahme M 8.2.1 KJFP].  
(c) In vier kommunal finanzierten Kompetenzagenturen finden ebenfalls Beratungen zum Übergang Schule-Beruf statt. Diese sind 
über das Stadtgebiet verteilt.  
(d) Ergänzend können in verschiedenen Projekten mit zielgruppenspezifischen Angeboten junge Menschen gezielt gefördert 
werden. Unter anderem bestehen Beratungs - und Unterstützungsangebote zu den Themen Übergang -Schule-Beruf, 
Schulabschluss, psychischen Problemlagen oder persönlichen Konflikten. Des Weiteren gibt es Einzelcoachings und 
Bewerbungstrainings.  
(e) Eine kostenfreie Lernförderung für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien konnte ebenfalls finanziert und 
umgesetzt werden. 
Zunehmenden psychischen Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen durch diagnostische/ therapeutische Angebote 
begegnen 
(a) Das Angebot „Plan27“ bietet niederschwellige Unterstützung bei Krisen und psychischen Erkrankungen an. Hier können junge 
Menschen zu Hause aufgesucht und beraten werden.  
(b) 2022 und 2023 wurde das Projekt „Team Stabil“ in den Jugendwerkstätten umgesetzt [Einzelmaßnahme M  8.1.1 KJFP]. 
Psycholog*innen boten vor Ort niedrigschwellige Unterstützung für junge Menschen in psychischen Krisen oder mit psychischen 
Erkrankungen an.  
Familien/ Eltern stärken 
(a) Das Familienportal „guterstart.koeln“ bietet eine umfassende Angebotsübersicht für junge Menschen und deren Eltern. Das 
Themenfeld umfasst unter anderem den Bereich Übergang Schule-Beruf.

32 
 
(b) Die städtische Jugendberatungsstelle für Arbeits - und Berufsfragen „JumP -Jugend mit Plan“ bietet eine niederschwellige 
Möglichkeit der Beratung sowohl für Jugendliche als auch deren Eltern an. 
Besondere Unterstützung für Mädchen mit Fluchtbiografie anbieten 
(a) Die Mädchen*-spezifisch arbeitenden Träger der freien Jugendhilfe bieten sowohl Unterstützung in Krisensituationen als auch 
bei lebenspraktischen Fragen oder im Kontext der Ausbildungs- und Berufsorientierung.  
Weltkindertag 
3.8.2 Quantitative Analyse unterschiedlicher Zieldimensionen 
Bildungsgerechtigkeit sichern 
Anzahl ISBA-Gruppen in der OKJA 47 
Anzahl TN ISBA in der OKJA 612 
Übergänge in Schule-Ausbildung-Beruf sichern 
Anzahl Angebote der Jugendsozialarbeit (Jugendwerkeinrichtungen, Schulmüdeneinrichtungen, Kompetenzagenturen, 
Beratungsangebote, Jugendberufsagentur) (2025) 
30 
Anzahl Ratsuchende in der städtischen Jugendberatung (mindestens 3 Gesprächstermine) 2024 1.039 
2022 554 
2021 237 
Anzahl Ratsuchende in der städtischen Jugendberatung (einmalige Kontakte) 2024 181 
2022 571 
2021 330 
Anzahl Fach-/Führungskräfte in der Beratung/Fortbildung des „Team Stabil“ (§ 13 SGB VIII)  
[Einzelmaßnahme M 8.1.1 KJFP] (2022/2023) 
530 
Anzahl Workshops des „Team Stabil“ in Kölner Jugendwerkstätten [Einzelmaßnahme M 8.1.1 KJFP] (2022/2023) 91

33 
 
4 Wirkungsorientierung in die Kölner Stadtgesellschaft hinein 
Die Kinder- und Jugendförderung bietet essenzielle Teilhabe- und Verwirklichungschancen und stellt somit eine wichtige kommunale 
Ressource in der außerschulischen Bildung und Erziehung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dar. Geleitet von 
den Prinzipien Offenheit, Freiwilligkeit, Niedrigschwelligkeit, Bedürfnis - und Lebensweltorientierung sowie Partizipation, eröffnet sie 
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sowie Potentiale zur gesunden physischen und psychischen Entwicklung für junge Menschen . 
Sie ist Ort der sozialen und kulturellen Bildung, Integration, Inklusion, Demokratieerfahrung sowie Ehrenamtsförderung. Kinder- und 
Jugendförderung leistet umfassende Präventionsarbeit und kann somit aus Sicht der Jugendverwaltung über die eigentliche 
Förderplanung hinaus einen spürbaren Effekt auf soziale Verhältnisse in Köln ausüben.

34 
 
5 Implikationen für die kommende Förderplanung  
 
Aus Sicht der Jugendverwaltung haben sowohl die stadtweiten Angebote der Kinder- und Jugendförderung in ihrer Gesamtheit als 
auch die zusätzlich geförderten Einzelmaßnahmen eine positive Wirkung auf die mit der Förderplanung 2021 -2025 intendierten 
Zielsetzungen in Verbindung mit den vereinbarten Querschnittsaufgaben entfaltet. Entsprechende Rückmeldungen konnten 
insbesondere im Begleitgremium zum Kinder - und Jugendförderplan sowie im Rahmen politischer Berichterstattung gesammelt 
werden. 
In der Laufzeit wurden vielfältige Prozesse zur Weiterentwicklung kommunaler Kinder - und Jugendförderung angestoßen. Als 
Beispiele seien hier die Handlungsfelder strukturelle Partizipation junger Menschen in Köln, Digitalisierung und Medienkompet enz 
sowie eine zielgruppendifferenzierte Ausgestaltung von Angeboten genannt.  
In der kommenden Förderplanung g ilt es, bewährte Angebotsformen und neue Inhalte unter Betrachtung aktueller Bedarfslagen 
weiterhin zielgruppengerecht und sozialraumorientiert auszugestalten.  So macht beispielsweise der Blick auf die 
Besucher*innenstruktur der Offenen Kinder- und Jugendarbeit deutlich, dass im Sinne von Geschlechtergerechtigkeit ein Fokus auf 
der Schaffung geeigneter und gleichberechtigter Zugänge für Mädchen* erforderlich erscheint.  
Weitere Implikationen wären aus Sicht der Jugendverwaltung: 
• Die Prinzipien Lebenswelt- und Sozialraumorientierung sollten in Hinblick auf Chancen- und Teilhabegerechtigkeit die Strategie 
des „Ungleiches ungleich behandeln“ weiterführen.  
• Die Stärkung des Ehrenamtes bei jungen Menschen zielt auf die notwendige Förderung und Stärkung von Demokratie. 
• Das Ziel einer möglichst inklusiven Gestaltung von Angeboten für junge Menschen braucht konsequente Weiterverfolgung. 
• Das Thema Kinderschutz in den Angeboten der Kinder- und Jugendförderung bleibt Daueraufgabe. 
• Ernst gemeinte Beteiligung junger Menschen ist Voraussetzung zur Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsstärkung. 
• In der Lebenswelt von jungen Menschen bleibt die digitale Welt Herausforderung und Chance zugleich. 
 
Wie kein anderes Handlungsfeld der Kinder - und Jugendhilfe ist die Kinder - und Jugendförderung inhaltlich und trägerspezifisch 
vielseitig ausgestaltbar. Hierüber wird ein hohes Maß an Flexibilisierung und Multifunktionalität des Angebotsspektrums errei cht, 
welches eigenständig und in Verzahnung mit weiteren kommunalen Bildungsressourcen (Schule/schulischer Ganztag, Inklusion, 
Kultur, Sport, familienunterstützende Leistungen etc.) auch unter Effizienz- und Effektivitätsgesichtspunkten bedeutsam erscheint.

ANLAGE 6 Angebotsstruktur Nippes

1294 Zeichen

Offene Kinder- und Jugendarbeit, Kulturpädagogik und Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Nippes

ev) un
Stadt Köln (Stand 04/2026)

RN = Legende
sad Kain Nora Eee AA Jugendeinrichtung, Jugendangebot, Jugendtreff N
"Kinder. und Familieniüfen Michaelahoven GmbH (Diakonie Michaelshoven) > AA Mobile Arbeit
IS ee ae A Jugendsozialarbeit
Soziale Hilfen'gGmbH]
N R A Kulturpädagogische Facheinrichtung

‚Jugendzentrum Pauline)
‚Jugendzentren Köln gGmbH

Take Five Mauenheim-,
;zialdienst katholischer)

Zirkuspädagogisc
1Z

(TheaterpädagogischesjZent

f \
Körbe, ‚Sportbezogene Jugendarbeit ‚alle!
a ee

108
?
(OT/St: Anna} ER
\NonniMobil Katholische Jugendagentur, Köln gGmbHI(KJA)
Katholische Jı d: tur, Köln'gGmbH|(KJA)
ni im, Hufe zentrum Ehrenfeld]
Bürgerzentrum Ehrenfeldle.V.

3% Stadt Köln Herausgeber: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 4 / 2026

Stadtplan Orange: © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, di-de/by-2-0, Datengrundlagen:
Karfentkerna: Sealisgelle Ihteprierte Jugendhilfe: und Schüleritweklungsplanung CIV/2) ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: dl-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-
Daten: IV/2 und Amt für Kinder, Jugend und Familie Mitwirkende (License: ODbL)

Der Oberbürgermeister

Beratungsverlauf (1)

23.06.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Bodestraße
  • Im Mönchsfeld
  • Senkelsgraben
  • Michaelshoven
  • Heckweg

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Details

Aktenzeichen
1505/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.06.2026
Erstellt
21.05.2026 13:41