3279/2017
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates; Anfrage Nr. : AN/1526/2017
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Stellungnahme Kontaktstelle Kindertagespflege
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Anfrage der CDU-Fraktion 2017/10 „Ist in jedem Kölner Stadtteil aktuell ein ausreichendes „Vertretungsmodell“ vorhanden? Wenn nein, aus welchen Gründen nicht?“ Hier: Stellungnahme der Kontaktstelle Kindertagespflege Köln In der Ratssitzung vom 16.12.20 14 wurde erstmalig die Umsetzung einer Vertre - tungsregelung für krankheitsbedingte Ausfallzeiten in der Kindertagespflege in Köln beschlossen. Um der Vielfalt in der Kindertagespflege gerecht zu werden wurde i m Jugendhilfeausschuss am 17.03.2015 die Förder ung und Umsetzung von drei verschiedenen Vertretungsmodellen festgelegt: Teammodell Modell mit festangestellten Vertretungspersonen Stützpunkte. Die Kontaktstelle Kindertagespflege Köln wurde mit der Umsetzung der Teamlösungen und der Ersatzbetreuung durc h Vertretungstagespflegepersonen beauftragt. Die Träger der Kontaktstelle w aren aufgefordert, drei Vertretungs-Stützpunkte als Modellprojekte zu initiieren. Derzeit können 169 der 743* in Köln tätigen Tagespflege personen können ein Vertretungskonzept vorweisen. Davon haben 65 eine Kooperationsvereinbarung mit einem der drei Vertretungs-Stützpunkte (Ehrenfeld, Linde nthal und Mülheim). Die Umsetzung der drei Modellstützpunkte verzögerte sich aufgrund der prekären Immobiliensituation in Köln sowie der langwierigen und schwierigen Umsetzung der Auflagen im Bereich Bauvorschriften, Nutzungsänderung, Hygienevorschriften etc. Im März 2017 wurde der dritte Modellstandort in Mülheim eröffnet. 81 Tagespflegepersonen bieten eine Vertretung durch eine ergänzende Tagespflege - person an und 17 Tagespflegepersonen haben sich zu Teams zusammengeschlossen. Aktuell arbeiten 58 Personen der insgesamt 809* Tagespflegepersonen ausschließlic h als Vertretungsperson in Köln ausschließlich als Vertretungspersonen in Köln Die Betrachtung der einzelnen Stadtteile (s. Grafik) , in denen aktuell Vertretung angeboten wird, hat nur geringe Aussagekraft, da die Vertretungsperson nicht den Stadtteil versorgt, sondern nur für ihre jeweilige Vertragspartner*in eine Vertretung anbietet Eine stadtt eilbezogene Betrachtung ist nur sinnvoll im Hinblick auf neu zu errichtende Vertretungs-Stützpunkte. In diesem Fall muss die Anzahl der potentiell zu vertretenden Tagespflegestellen in den einzelne n Stadtteilen errechnet werden. (Eine entsprechende Bedarfsanalyse kann auf Nachfrage gerne zusammengestellt werden.) Es ist deutlich sichtbar, dass aktuell nicht in jedem Stadtteil ein ausreichendes Vertretungssystem vorhanden ist. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Das Teammodell beinhaltet, dass Tagespflegepersonen sich in einem Verbundsystem zusammenschließen und gegenseitig vertreten. Dieses Modell wurde hauptsächlich für das Angebot der häuslichen Tagespflege entwickelt . In der Praxis hat sich dieses Modell bislang nicht durchgesetzt. Mögliche Gründe hierfür sind der hohe logistische Aufwand, der nicht vergütet wird (regelmäßige Kontaktpflege), sowie fehlende Möglichkeiten ( zu kleine Wohnung, mangelnde Erfahru ng), um mehr Kinder zu betreuen und die unzureichende Finanzierung, wenn einzelne Plätze freigehalten werden. Dieses Modell kommt in der Regel nur für Tagespflegepersonen in weniger dicht besiedelten Stadtteilen/ Randgebieten Kölns in Frage, da im innerstädtischen Bereich der absolute Großteil der Tagespflegepersonen vier bis fünf Kinder betreut. Empfehlung: Im Sinne der Vielfalt in der Kin dertagespflege empfehlen wir zum weiteren Ausbau eine Finanzierung des Bindungsaufbaus und zusätzlichen Arbeitsaufwandes. Modell 2 beinhaltet die Zusammenarbeit mit ergänzenden Vertretungstagespflege - personen (per Festanstellung oder anderweitig vertraglich gebunden). Dieses Mode ll eignet sich besonders für Tagespf legepersonen in Großtagespflegestellen oder mit angemieteten Räumlichkeiten. Hier konnten sich ca. 50% der Großtagespflegen zu einer solchen Lösung entschließen. Die Erfahrungen und pädagogischen Qualitäten dieses Modells sind durchaus positiv, doch ein konsequenter Ausbau hat sich als schwierig erwiesen aufgrund arbeitsrechtliche Vorgaben , die kaum umzusetz bar sind, aufgrund fehlender Übernahme der hälftigen Sozialversicherungsleistungen oder steuerrechtliche Vorgaben, sowie einer schwierigen Personalsuche aufgrund der geforderten Flexibilität und eines geringen fina nziellen Anreizes . So haben sich zunächst sehr schnell fast 50% der Großtagespfleg estellen für dieses Modell entschieden, aber viele Beschäftigungsverhältnisse wurden wieder gelöst und ein Ausbau dieses Modells ist nur möglich, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Empfehlung: Zur arbeitsrechtlichen Absicherung sollte die Auszahlung der Vertretungspauschale an die Vertretungs-Tagespflegeperson erfolgen, damit diese die hälftige Sozialversicherungsleistung und den Beitrag zur Berufsgenossenschaft erstattet bekommt. Zudem empfehlen wir eine Erhöhung der Vertretungspausc hale, um die anfallenden Kosten, wie Berufsgenossenschaft, Konzept für Arbeitssicherheit, Betriebshaftpflichtversicherung etc. nicht länger zu Lasten der Tagespflegeperson gehen. In den Vertretu ngs-Stützpunkten arbeiten drei Tagespf legepersonen, die in Ausfallzeiten bis zu neun Kindern betreuen können. Die zusätzliche Finanzierung von Springern, die in den Räumlichkeiten der Tagespflegepersonen Kinder in Ausfallzeiten betreuen können, war aufgrund der finanziellen Ausstattung in den Modellen nicht möglich. Auch die Personalsuche gestaltete sich für die Träger sehr schwierig. Seit der Eröffnung der Stützpunkte hat sich dieses Modell sehr bewährt, zumal sich die Mitarbeiter*innen sehr flexibel zeigten und auch die Funktion von S pringer*innen einnahmen, d.h. in Versorgungsnotfällen auch vor Ort bei den Tagespflegepersonen betreuen. 2015 wurde die Entscheidung für drei Modellstützpunkte getroffen. Diese können aktuell maximal 69 Kooperationsverträge mit Tagespflegepersonen eingehen. In Köln gibt es 357 Tagespflegepersonen, die vier oder fünf Kinder in der häuslichen Kindertagespflege betreuen und auf ein solches Modell angewiesen sind. Empfehlung: Da 357 Tagespflegepersonen in der häuslichen Kindertagespflege tätig sind, empfehlen wir den Aufbau wei terer Stützpunkte und zusätzlich die Schaffung eines verlässlichen Springer kräftepools mit festangestellten Vertretungskräften zur Versorgung der Vertretungsfälle in angemieteten Räumlichkeiten. *Quartalsstatistik 30.09.2017
Großtagespflegen Köln- Stand 09.11.17
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Großtagespflegestestellen in Köln mit Stand 09.11.2017 Quelle: Kontaktstelle Kindertagespflege Köln lfd. Nr.: PLZ Betreuungsort Ortsteil Betreuungsort Strasse Betreuungsort 1 50827 Bickendorf Am Rosengarten 2 50968 Bayenthal Schönhauser Str. 3 50825 Ehrenfeld Maarweg 4 50765 Volkhoven/Weiler Weiler Weg 5 51063 Mülheim Danzierstr. 6 50765 Chorweiler Merianstr. 7 50735 Niehl Memeler Str. 8 50670 Neustadt/Nord Weißenburgstr. 9 50733 Nippes Gartenstr. 10 50937 Sülz Sülzgürtel 11 50677 Neustadt/Süd Zugweg 12 50677 Neustadt/Süd Rolandstr. 13 51063 Mülheim Genfer Klause 14 50672 Neustadt/Nord Dorothee-Sölle-Platz 15 50670 Neustadt/Nord Lupusstr. 16 50679 Deutz Justinianstr. 17 50939 Klettenberg Luxemburger Str. 18 51149 Eil Ottostr. (Eil) 19 50678 Altstadt/Süd Annostr. 20 51061 Höhenhaus Honschaftsstr. 21 50668 Neustadt/Nord Riehler Str. 22 50670 Neustadt/Nord Krefelder Str. 23 50937 Sülz Sülzburgstr. 24 50996 Rodenkirchen Ringstr. 25 50859 Widdersdorf Alte Str. 26 50825 Neuehrenfeld Ansgarstr. 27 50999 Sürth Bergstr. 28 51067 Buchheim Im Wichheimer Feld 29 50829 Vogelsang Girlitzweg 30 50937 Sülz Berrenrather Str. 31 50679 Deutz Mathildenstr. 32 50733 Nippes Zonser Str. 33 50827 Bickendorf Karl-Bosch-Str. 34 50735 Niehl Graditzer Str. 35 50931 Lindenthal Dürener Str. 36 50737 Weidenpesch Neusser Str. 37 50733 Nippes Wilhelmstr. 38 50670 Neustadt/Nord Krefelder Wall 39 50823 Ehrenfeld Sömmeringstr. 40 50937 Sülz Gustavstr. 41 50672 Altstadt/Nord Palmstr. 42 50769 Seeberg Geranienhof 43 51149 Porz Urbacher Weg 44 50674 Neustadt/Süd Lindenstr. 45 50829 Vogelsang Belvederstr. 46 50737 Longerich Altonaer Platz Großtagespflegestestellen in Köln mit Stand 09.11.2017 Quelle: Kontaktstelle Kindertagespflege Köln 47 50933 Braunsfeld Scheidtweilerstr. 48 50969 Zollstock Vorgebirgsplatz 49 50735 Niehl Niehler Str. 50 50674 Neustadt/Süd Lochnerstr. 51 50939 Klettenberg Geisbergstr. 52 50668 Altstadt/Nord Unter Krahnenbäumen 53 50733 Nippes Hartwichstr. 54 50739 Bilderstöckchen Schiefersburger Weg 55 50823 Ehrenfeld Stammstr. 56 50670 Neustadt/Nord Hülchrather Str. 57 50676 Altstadt/Süd Follerstr. 58 50933 Braunsfeld Maarweg 59 50933 Braunsfeld Maarweg 60 50933 Braunsfeld Maarweg 61 50999 Sürth Zum Keltershof 62 50678 Altstadt/Süd Mechtildisstr. 63 50937 Sülz Zülpicher Str. 64 51105 Humboldt/Gremberg Lahnstr. 65 50937 Sülz Zülpicher Str. 66 50737 Weidenpesch Rennbahnstr. 67 50931 Lindenthal Theresienstr. 68 50735 Niehl Niehler Str. 69 50737 Weidenpesch Seydlitzstr. 70 50674 Neustadt/Süd Hochstadenstr. 71 50733 Nippes Bülowstr. 72 50935 Lindenthal Gleueler Str. 73 50935 Lindenthal Dürener Str. 74 50668 Altstadt/Nord Ursulaplatz 75 50999 Weiß An der Ruhr 76 50677 Neustadt/Süd Salierring 77 50968 Raderberg Brühler Str. 78 50825 Ehrenfeld Platenstr. 79 50733 Nippes Auguststr. 80 50999 Sürth Auferstehungskirchweg 81 50670 Neustadt/Nord Krefelder Wall 82 51147 Libur Pastor-Huthmacher-Str.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/513/1 Vorlagen-Nummer 3279/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 28.11.2017 "Förderung in Kindertagespflege" Die CDU – Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/die Grünen bitten mit AN/1526/2017 um Beantwor- tung folgender Fragen: 1. Wie stellt sich die Situation der Kindertagespflege aktuell dar? Antwort der Verwaltung: Laut vorgelegter Statistik der Kontaktstelle Kindertagespflege Köln vom 30.09.2017 werden 3.480 Plätze in der Kindertagespflege angeboten. Betreut werden zu Beginn des Kindergar- tenjahres 2.734 Kinder U3 und Ü3 durch insgesamt 809 Tagespflegepersonen. Diese Anzahl der betreuten Kinder wird sich erfahrungsgemäß im Laufe des Kindergartenjahres erhöhen. 72% der Kinder werden in häuslicher Kindertagespflege, 12% in angemieteten Räumen, 11% in Form der Großtagespflege und 5 % im Haushalt der Kindeseltern betreut. Insgesamt bieten 82 Großtagespflegen ihre Dienste an (s. Anlage: Großtagespflegen Köln). In 68,35% haben sich Tagespflegepersonen in selbständiger Tätigkeit zusammengeschlossen, die Tätigkeit im Anstellungsverhältnis bei einem Träger üben 25,32% aus und als betriebliche Großtagespflege werden 6,33% der Großtagespflegen geführt. 2. Inwieweit hat sich die Interessenslage durch Gründung von Großtagespflegestellen verändert und ist geplant für beide Formen der Kindertagespflege die bestehende Förderung - über den 31.12.2017 hinaus - (auch) unbefristet zu verlängern? Wenn nein, aus welchen Gründen nicht? Antwort der Verwaltung: Beide Formen werden von Eltern entsprechend ihrer Wünsche und Bedarfe frequentiert. Großtagespflege wird zunehmend nachgefragt, da die Kindeseltern hier eher eine „Öffentlich- keit“ sehen, als in der Privatwohnung der Tagespflegeperson. Weiterhin wird in der Großta- gespflege überwiegend eine längere Betreuungszeit angeboten (durchschnittlich 40 Stunden an 5 Tagen in der Woche). Auch die Anmietung von Räumen zur Ausübung der Kindertages- pflege bis zu gleichzeitig 5 betreuten Kindern ist massiv gestiegen. Die Gründe liegen einer- seits in dem Verbot der Vermieter zur Kindertagespflege im häuslichen Rahmen, anderseits im Wunsch der Tagespflegepersonen Beruf und Privatleben räumlich zu trennen. Die Förde- rung soll entfristet und weiter gezahlt werden. 3. Wie sind die finanziellen Fördermittel in Höhe von 2,9 Millionen € für die Vertretungsregelung verwendet worden? Ist in jedem Kölner Stadtteil aktuell ein ausreichendes „Vertretungsmodell“ vorhanden? Wenn nein, aus welchen Gründen nicht? Ist geplant die Vertretungsregelung zu verlängern? 2 Antwort der Verwaltung: Mit Beratungsergebnis vom 09.12.2014 hat der Jugendhilfeausschuss dem Rat empfohlen, in seiner Sitzung am 16.12.2014 über Punkt 4 der Vorlagen Nr. 2301/2014 die Umsetzung ei- ner Vertretungsregelung in der Kindertagespflege in abweichender Form zu beschließen. Die- sem Änderungsvorschlag ist der Rat in seiner Abstimmung nachgekommen mit dem Inhalt, für die Umsetzung der verlässlichen Vertretungsregelung 1,35 Mio. € in 2015 und 1,376 Mio. € ab 2016 vorzusehen; befristet bis zum 31.12.2017 (vgl. dazu a. Mitteilung des JHA v. 17.03.2015, Vorlagen-Nummer 0493/2015). Mit den zur Verfügung gestellten Finanzmitteln wurden ab dem 18.03.2015 drei geeignete Modelle auf ihre Umsetzbarkeit hin im Testbetrieb überprüft. Diese Modelle wurden zuvor aus- führlich in der Vorlage-Nr. 0493/2015 zusammen mit den finanziellen Auswirkungen vorgestellt und sind dort im Einzelnen nachzulesen. Sie wurden vom Qualitätszirkel in Absprache mit der Jugendverwaltung entwickelt. Es flossen Erfahrungen der Städte Düsseldorf und Essen, die bereits erfolgreich auf diesem Gebiet tätig sind, mit ein. Die aufaddierten Kosten dieser Maßnahmen (u. a. mit Aufbau eines stationären Vertretungs- stützpunktes gem. Modell 3) betrugen für das Jahr 2015 946.567,65 €, so dass zur bewilligten Summe von 1,35 Mio. € eine positive Differenz von 403.432,35 € übrig blieb. Für 2016 ff. (Befristung der Förderung bis 31.12.2017) beliefen sich die Aufwände, einschließ- lich der Inbetriebnahme zwei weiterer Vertretungsstützpunkte in 2016, auf 1.210.343,- €. Mit- hin verblieb zu der bewilligten Summe von 1,376 Mio. € für 2016 ein positiver Saldo von 165.657,- €. Die Restmittel wurden als Spielraum zum Auffangen unterjähriger Teuerungsraten benötigt. Vorgesehen war die Evaluierung der einzelnen Maßnahmen auf ihren Nutzen im 3. Quartal 2016. Durchgesetzt hat sich letztendlich das Modell 3; d. h. die festinstallierten Vertretungsstütz- punkte mit angestellten Tagespflegepersonen (z. Zt. 2 linksrheinisch, 1 rechtsrheinisch). Die ursprüngliche Kostenkalkulation für einen solchen Vertretungsstützpunkt belief sich auf 131.887,65 € p. a. Es stehen nicht in jedem Stadtteil ausreichend Vertretungsplätze zur Verfügung. Eine dezi- dierte Aufstellung der vorhandenen Vertretungsplätze, sowie die Analyse hierzu werden in ei- ner ausführlichen Stellungnahme der Kontaktstelle Kindertagespflege dargelegt. (s. Anlage „Stellungnahme der Kontaktstelle“) Dem gesetzlichen Auftrag zur Bereitstellung einer anderen Betreuungsmöglichkeit in Ausfall- zeiten einer Tagespflegeperson wird weiterhin nachgekommen. 4. Ist seitens der Verwaltung geplant, die Kindertagespflege stärker als bisher als gleichwertige Alternative zur Betreuung in einer Kita zu bewerben, z.B. beim Internetauftritt der Stadt Köln oder im Little-Bird-Portal oder in Informationsschreiben an die Eltern? Antwort der Verwaltung: Die Werbung für Kindertagespflege und die Akquise neuer Tagespflegepersonen wurde 2011 per Ratsbeschluss an die Träger der Kontaktstelle Kindertagespflege Köln übertragen. Um den Ausbau von Plätzen in Kindertagespflege zu forcieren und Kindertagespflege zu be- werben, wurde seitens der Kontaktstelle in diesem Jahr eine Kooperation mit der Volkshoch- schule Köln eingegangen, die Homepage informativer und übersichtlicher gestaltet, sowie neue Flyer zur Betreuungsform Kindertagespflege bereitgestellt. Eltern erhalten regelmäßig das Angebot eines Informationsabends zur Betreuungsform in Kindertagespflege, des persön- lichen Beratungsgespräches in der Kontaktstelle und der Beratung durch das Elternbüro der Kontaktstelle im Kalkkarree. Weiterhin soll die Kindertagespflege zukünftig als weiteres Modul in Little Bird eingepflegt werden. Im Little Bird Portal wird derzeit nicht auf die Kindertagespflege verwiesen, da hin- sichtlich der Einbindung erst Vorgespräche und Planungen in 2018 stattfinden und die Kinder- tagespflege nicht vor 2019 mit Little Bird arbeiten wird. 3
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3279/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 27.11.2017
- Erstellt
- 24.10.2017 13:48