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3342/2021

Kölner Statistische Nachrichten – 16/2021

Mitteilung Ausschuss 30.09.2021

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Mitteilung Ausschuss

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KSN_Arbeitsmarkt_16-2021

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Mitteilung Ausschuss

2736 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IX/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer  22.09.2021 
 3342/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 30.09.2021 
 
Kölner Statistische Nachrichten – 16/2021 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2012 bis 2019 – Auswertung des 
Unternehmensregisters 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat mit den Kölner Statistischen Nachrich-
ten 16/2021 den Bericht “Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2012 bis 2019 – Auswer-
tung des Unternehmensregisters“ veröffentlicht. 
Der aktuelle Datenauszug aus dem Unternehmensregister des Landes Nordrhein-Westfalen ermög-
licht einen umfassenden und kleinräumigen Blick auf die Zahl der Arbeitsplätze und die Branchen-
struktur in Köln vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Die Darstellung der Entwicklung bis 2019 bildet 
somit den Referenzpunkt für die, mit den zukünftigen Datenabzügen möglichen, Analysen der Aus-
wirkungen der Pandemie auf die Kölner Wirtschaft.  
Im Jahresdurchschnitt 2019 gibt es in Köln rund 62 000 Betriebe mit insgesamt 557.600 sozialversi-
cherungspflichtig Beschäftigten. Über die Hälfte dieser Betriebe und Unternehmen sind Ein-
Personen-Betriebe von Selbstständigen mit oder ohne mithelfende Familienangehörige. 
Der Beschäftigungszuwachs von 2012 bis 2019 um rund 81.800 (+17%) ist vor allem auf die Zunah-
me bei den Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten zurückzuführen. Während die Beschäftigung 
im Dienstleistungssektor um 20 Prozent zunahm, stieg sie im Produktionssektor weniger stark (+3%). 
Mehr als die Hälfte der Kölner Arbeitsplätze (283.000) konzentriert sich auf 10 der 86 Stadtteile. Die 
meisten Beschäftigten sind im linksrheinischen Teil der Kölner Innenstadt gemeldet (147.000 Arbeits-
plätze). Hier gab es auch die höchsten Beschäftigungszuwächse zwischen 2012 und 2019 (+22.500). 
Die Innenstadt ist dabei sehr breit aufgestellt und fast mit allen Kernbranchen (Medien- und IT, Ein-
zelhandel sowie Banken und Versicherungen) vertreten.  
Außerhalb der Innenstadt gibt es in den Kernbranchen die meisten Arbeitsplätze in den Stadtbezirken 
Lindenthal (35.000), Nippes (32.000) und Ehrenfeld (24.000). Der Stadtbezirk Lindenthal ist vor allem 
durch Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen geprägt. 
Hohe Beschäftigtenanteile im Dienstleistungssektor allgemein gibt es darüber hinaus in den Stadttei-
len Chorweiler, Weiden und Kalk. Die höchsten Beschäftigtenanteile im Produktionssektor verzeich-
nen die Stadtteile Niehl und Worringen sowie Eil und Flittard. 
 
 
Anlage 
 
KSN 16/2021 “Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2012 bis 2019 – Auswertung des 
Unternehmensregisters“ 
 
Gez. i.V. Greitemann für Dez. IX

KSN_Arbeitsmarkt_16-2021

35174 Zeichen

Kölner Statistische Nachrichten 
Kölner Statistische Nachrichten – 16/2021 
Kleinräumige Branchenstruktur am 
Standort Köln 2012 bis 2019 
Auswertung des Unternehmensregisters

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 2 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Zusammenfassung 
Der aktuelle Datenauszug aus dem Unternehmensregister des Landes Nordrhein-Westfalen  
ermöglicht einen umfassenden und kleinräumigen Blick auf die Zahl der Arbeitsplätze und die  
Branchenstruktur in Köln vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Die Darstellung der Entwicklung bis 2019 
bildet somit den Referenzpunkt für die, mit den zukünftigen Datenabzügen möglichen, Analysen der 
Auswirkungen der Pandemie auf die Kölner Wirtschaft.  
Im Jahresdurchschnitt 2019 gibt es in Köln rund 62 000 Betriebe mit insgesamt 557 600 sozial- 
versicherungspflichtig Beschäftigten. Über die Hälfte dieser Betriebe und Unternehmen sind  
Ein-Personen-Betriebe von Selbstständigen mit oder ohne mithelfende Familienangehörige. 
Der Beschäftigungszuwachs von 2012 bis 2019 um rund 81 800 (+17%) ist vor allem auf die Zunahme 
bei den Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten zurückzuführen. Während die Beschäftigung im 
Dienstleistungssektor um 20 Prozent zunahm, stieg sie im Produktionssektor weniger stark (+3%). 
Mehr als die Hälfte der Kölner Arbeitsplätze (283 000) konzentriert sich auf 10 der 86 Stadtteile. Die 
meisten Beschäftigten sind im linksrheinischen Teil der Kölner Innenstadt gemeldet (147 000 Arbeits-
plätze). Hier gab es auch die höchsten Beschäftigungszuwächse zwischen 2012 und 2019 (+22 500). 
Die Innenstadt ist dabei sehr breit aufgestellt und fast mit allen Kernbranchen (Medien- und IT, Einzel-
handel sowie Banken und Versicherungen) vertreten.  
Außerhalb der Innenstadt gibt es in den Kernbranchen die meisten Arbeitsplätze in den Stadtbezirken 
Lindenthal (35 000), Nippes (32 000) und Ehrenfeld (24 000). Der Stadtbezirk Lindenthal ist vor allem 
durch Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen geprägt. 
Hohe Beschäftigtenanteile im Dienstleistungssektor allgemein gibt es darüber hinaus in den Stadt- 
teilen Chorweiler, Weiden und Kalk. Die höchsten Beschäftigtenanteile im Produktionssektor  
verzeichnen die Stadtteile Niehl und Worringen sowie Eil und Flittard.

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 3 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Struktur und Bedeutung des Unternehmensregisters 
Welche Firmen aus welchen Branchen sind wo im Kölner Stadtgebiet mit wie vielen Arbeitsplätzen  
angesiedelt? Entsprechende Informationen haben in den letzten Jahren für Politik und Verwaltung  
erheblich an Bedeutung gewonnen. Die vorliegende Analyse gibt einen Überblick zur Verteilung der 
räumlichen Wirtschaftsstruktur in Köln und erörtert die dort vorherrschende kleinräumige  
Branchenstruktur. 
Zur kleinräumigen Darstellung der Zahl der Arbeitsplätze und der Branchenstruktur am Standort Köln 
wurde das Unternehmensregister für Köln auf den räumlichen Ebenen von Stadtbezirken und Stadt-
teilen ausgewertet. Das Unternehmensregister ist eine regelmäßig aktualisierte Datenbank des  
Statistischen Landesamtes NRW (IT.NRW), die Informationen zu wirtschaftlich aktiven Betrieben  
(Niederlassungen) sowie sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in tiefer wirtschaftlicher  
Gliederung enthält.1 
In der aktuellen, Anfang 2021 vorliegenden Datenlieferung (Registerauszug: 30.09.2020) werden  
Betriebe erfasst, die im Jahresdurchschnitt 20192 über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 
verfügen und in der entsprechenden Kommune ihren Sitz haben. Darüber hinaus werden auch  
Ein-Personen-Unternehmen ohne sozialversicherungspflichtig Beschäftige erfasst, wenn sie steuerbare 
Umsätze aus Lieferungen und Leistungen aufweisen. 
Allerdings ist der Informationsgehalt des Unternehmensregisters für kleinräumige Auswertungen ein-
geschränkt: Bestimmte Merkmale, die zur Einordnung der Wirtschafts- und Unternehmensstruktur 
von Großstädten besonders wichtig wären (beispielsweise Zugehörigkeit von Betrieben zu Unter- 
nehmen, Höhe der steuerbaren Umsätze) sind nicht enthalten. Zudem kann die Zahl der insgesamt  
tätigen Personen3 lediglich geschätzt werden, weil Einzelangaben zur Anzahl der geringfügig  
Beschäftigten, der Selbständigen und ihren mithelfenden Familienangehörigen fehlen. 
Zudem haben Betriebe eines Unternehmens mit derselben wirtschaftlichen Tätigkeit in einer  
Gemeinde die Möglichkeit, alle Beschäftigten gebündelt bei einem einzigen „Masterbetrieb“  
(Konzern-/Unternehmenszentrale) auszuweisen. Daher ist es möglich, dass alle Beschäftigten bei ihm 
ausgewiesen werden, obwohl die zugehörigen Betriebsstätten und ihre Beschäftigten sich auf mehrere 
Stadtteile verteilen. Davon betroffen sind vor allem Branchen, die Dienstleistungen in Filialstrukturen 
innerhalb eines Stadtgebietes anbieten (beispielsweise Einzelhandel, Kreditgewerbe). 
Betriebe und Beschäftigte der Wirtschaftsabteilungen „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ und  
„Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ sowie „Privatvermietung“ werden nicht 
im Unternehmensregister ausgewiesen. 
Zeitvergleiche auf Basis von Stadtbezirken und Stadtteilen sind bislang nur bedingt möglich: So betrug 
der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die keinem Stadtbezirk zugeordnet werden 
können, im Jahr 2008 noch 25 Prozent. Durch eine stetige Verbesserung der Datenqualität konnten 
                                                
1 Die wichtigsten Datengrundlagen für das Unternehmensregister bilden die Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit und die Datei der 
Umsatzsteuerstatistik der Finanzverwaltung. Hinzu kommen Daten aus Bereichsstatistiken der Industrie- und Handelskammern, der Hand-
werkskammern sowie Daten eines kommerziellen Datenbankanbieters. Siehe auch: Statistisches Bundesamt (Destatis) 2020: 
Unternehmensregister-System – Qualitätsbericht; Siehe auch unter: https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsbe-
richte/Unternehmen/unternehmensregister.pdf?__blob=publicationFile, abgerufen am 21.6.2021 
2 Ab dem Berichtsjahr 2019 werden Angaben zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und tätigen Personen als Durchschnittswert 
(Summe der zwölf Monatsstichtagswerte dividiert durch zwölf) ausgewiesen. 
3 Die Zahl der tätigen Personen umfasst alle in der Niederlassung Beschäftigten. Dazu gehören beispielsweise auch tätige Inhaber*innen, 
unbezahlt mithelfende Familienangehörige, Auszubildende, geringfügig Beschäftigte. Die Angabe der tätigen Personen aus der Erhebung 
wird für rund 10% der Registereinheiten im Rahmen von durch die amtliche Statistik durchgeführte Erhebungen erfragt und ist ausgewie-
sen. Damit ist für den Großteil der Registereinheiten der tatsächliche Wert nicht bekannt und muss geschätzt werden.

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 4 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
die nicht zugeordneten Fälle ab 2012 auf fünf Prozent reduziert werden, was zu einer spürbaren  
Qualitätsverbesserung der Daten aus dem Unternehmensregister führte. Deshalb sind Zeitvergleiche 
auf Basis kleinräumiger Beschäftigtendaten erst ab dem Berichtsjahr 2012 möglich. 
Rund 62 000 Betriebe in Köln 
Im Jahresdurchschnitt 2019 gab es in Köln rund 62 000 Betriebe4 mit insgesamt 557 600 sozial- 
versicherungspflichtig Beschäftigten (Tabelle 1). Insgesamt weist das Unternehmensregister eine um 
lediglich fünf Prozent geringere Beschäftigtenzahl als die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für 
Arbeit für das Jahr 2019 aus (586 200), was seine grundsätzliche Eignung für kleinräumige, standort- 
bezogene Analysen stützt. 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Köln 2012 bis 2019 
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)  
  
                                                
4 Die Zahl der Betriebe liegt mit 62 000 deutlich über der Zahl der Betriebe aus der Umsatzsteuerstatistik des Landesbetriebs Information und 
Technik NRW (50.800). Dies liegt daran, dass das Unternehmensregister auch Ein-Personen-Betriebe mit einem steuerbaren Umsatz unter 
17.500 Euro jährlich enthält, die nicht von der Umsatzsteuerstatistik erfasst werden. 
Zahl Prozent
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 475 884 509 553 5 55 237 557 636 81 752 17,2
Primärer Sektor  58  61  62  64  6 10,3
Sekundärer Sektor 78 728 78 395 81 511 80 935 2 207 2,8
Tertiärer Sektor 396 873 430 676 471 844 474 842 77 969 19,6
Ohne Zuordnung  225  421 1 820 1 795 1 570 697,8
darunter: SVP-Beschäftigte in Betrieben mit…
1 bis 9 SVP-Beschäftigte 65 695 65 187 67 390 69 696 4 001 6,1
10 bis 49 SVP-Beschäftigte 85 150 94 780 104 072 105 947 20 797 24,4
50 bis 249 SVP-Beschäftigte 118 975 127 994 133 983 133 900 14 925 12,5
250 und mehr SVP-Beschäftigte 206 064 221 592 249 792 248 093 42 029 20,4
Betriebe 59 910 59 616 60 468 61 988 2 078 3,5
Primärer Sektor  12  9  6  8 - 4 -33,3
Sekundärer Sektor (Produktionssektor) 6 073 6 001 5 820 5 796 - 277 -4,6
Tertiärer Sektor (Dienstleistungssektor) 52 114 52 193 53 124 54 643 2 529 4,9
Ohne Zuordnung 1 711 1 413 1 518 1 541 - 170 -9,9
darunter: Betriebe mit…
Keine SVP-Beschäftigten 30 357 31 245 30 959 31 323  966 3,2
1 bis 9 SVP-Beschäftigte 23 826 22 074 22 633 23 730 - 96 -0,4
10 bis 49 SVP-Beschäftigte 4 289 4 755 5 219 5 270  981 22,9
50 bis 249 SVP-Beschäftigte 1 156 1 243 1 315 1 317  161 13,9
250 und mehr SVP-Beschäftigte  282  299  342  348  66 23,4
Unternehmensregister 2012 2015
  Veränderung 
2012 bis 20192018 2019

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 5 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Die Hälfte der Kölner Unternehmen sind Ein-Personen-Betriebe 
Die Hälfte der 62 000 Kölner Betriebe (31 300) hat keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
(Tabelle 1 und Grafik 1). Hierbei handelt es sich um Ein-Personen-Betriebe von Selbstständigen mit  
oder ohne mithelfende Familienangehörige. Mehr als ein Drittel aller Betriebe und Unternehmen sind 
Kleinbetriebe mit bis zu neun sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (23 700 / 38%).  
Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten haben einen Anteil von neun Prozent (5 300). 
Mittelgroße Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (1 300 / 2%) und Großunternehmen mit  
250 und mehr Beschäftigten (350 / 0,6%) sind am Standort Köln - ebenso wie deutschlandweit -  
unterrepräsentiert. Allerdings sind dort knapp 70 Prozent aller sozialversicherungspflichtig  
Beschäftigten tätig. 
Beschäftigungszuwachs bei Dienstleistungen und größeren Betrieben 
Von 2012 bis 2019 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln von rund 475 900 
um 81 800 auf 557 600 angestiegen (+17%). Während es im Betrachtungszeitraum im Dienstleistungs-
sektor zu einem Beschäftigungszuwachs von 20 Prozent kam, stieg die Beschäftigung im Produktions-
sektor weniger stark (+3%). Die Zahl der Betriebe hat sich von 2012 bis 2019 lediglich um knapp vier 
Prozent erhöht und damit deutlich schwächer als die der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
(Tabelle 1 und Grafik 2). 
Grafik 1: Kölner Unternehmen nach Betriebsgrößenklassen 2019 
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
348 (1%)
1 317 (2%)
5 270 (8%)
23 730 (38%)
31 323 (51%)
 0 5 000 10 000 15 000 20 000 25 000 30 000 35 000
250 und mehr SVP-Beschäftigte
50 bis 249 SVP-Beschäftigte
10 bis 49 SVP-Beschäftigte
1 bis 9 SVP-Beschäftigte
Keine SVP-Beschäftigten

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 6 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Der höhere Zuwachs bei den Beschäftigten ist vor allem auf die Zunahme bei den Betrieben mit zehn 
und mehr Beschäftigten zurückzuführen. Während sich nämlich die Zahl der Kleinbetriebe mit bis zu  
9 Beschäftigten im Vergleichszeitraum nur leicht erhöhte (+6,1%), verzeichneten die Betriebe mit  
10 bis 49 Beschäftigten (+24,4%), die mittelgroßen Betriebe mit 50 bis 249 Beschäftigten (+12,5 %) 
und die Großbetriebe mit 250 und mehr Beschäftigten (20,4%) deutliche Zuwächse. 
Grafik 2: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Betriebe in Köln 2012 bis 2019  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
95
100
105
110
115
120
2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Betriebe
Index 2012=100
557 600
62 000

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 7 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Gesundheitswesen und Handel besonders stark in Köln 
In den fünfzehn beschäftigungsintensivsten Branchen in Köln arbeiteten Ende 2019 etwa 317 000 und 
damit rund 57 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Grafik 3).  
Die meisten Beschäftigten – rund 42 400 – gibt es in der Wachstumsbranche Gesundheitswesen. 
Für die Handelsmetropole Köln nicht überraschend folgen an zweiter und dritter Stelle der  
Einzelhandel mit 39 400 Beschäftigten und der Großhandel mit 26 800 Beschäftigten. Die Bildungs-
branche Erziehung und Unterricht belegt mit rund 26 700 Beschäftigten den vierten Platz. 
Im Produktionssektor fungiert nach wie vor die Automobilbranche als beschäftigungsintensiver  
Wirtschaftszweig mit 17 200 Beschäftigten. 
Grafik 3: Die 15 beschäftigungsintensivsten Branchen am Standort Köln 2019  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
13 117 (2,4%)
14 074 (2,5%)
14 396 (2,6%)
15 299 (2,7%)
15 589 (2,8%)
15 999 (2,9%)
17 151 (3,1%)
19 156 (3,4%)
21 049 (3,8%)
23 198 (4,2%)
25 424 (4,6%)
26 675 (4,8%)
26 823 (4,8%)
39 392 (7,1%)
42 436 (7,6%)
  0  5 000  10 000  15 000  20 000  25 000  30 000  35 000  40 000  45 000
Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen
Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation
Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen
Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung
Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau
Gastronomie
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften
Sozialwesen (ohne Heime)
Dienstleistungen der Informationstechnologie
Unternehmensführung und -verwaltung; Unternehmensberatung
Erziehung und Unterricht
Großhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen)
Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen)
Gesundheitswesen

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 8 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
In zehn Stadtteilen mehr als die Hälfte der Kölner Arbeitsplätze 
Eine räumliche Auswertung des Unternehmensregisters5 zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Kölner 
Arbeitsplätze (282 600) auf 10 der 86 Kölner Stadtteile konzentriert (Grafik 4). Die meisten Arbeits-
plätze gibt es im vom Einzelhandel sowie Banken und Versicherungen dominierten, linksrheinischen 
Kölner Innenstadtbereich (Altstadt Nord/Süd und Neustadt Nord/Süd: 147 200 Arbeitsplätze). 
Auch Deutz mit einer Reihe von Konzernzentralen (25 700 Arbeitsplätze) sowie die innenstadtnahen 
Stadtteile Lindenthal mit den Universitätskliniken  (26 000 Arbeitsplätze) und Ehrenfeld mit diversen 
Einzelhandelsstandorten (23 700 Arbeitsplätze) besitzen eine hohe Arbeitsplatzdichte. Im nördlichen 
Stadtteil Niehl mit dem Stammsitz der Ford-Werke gibt es zudem rund 28 000 überwiegend industriell 
geprägte Arbeitsplätze. 
Insbesondere im Innenstadtbereich ist es allerdings möglich, dass beispielsweise im Einzelhandel oder 
im  Kredit- und Versicherungsgewerbe alle Beschäftigten gebündelt in einer (Unternehmens-)Konzern-
zentrale registriert sind, obwohl die zugehörigen Filialen und ihre Beschäftigten sich auf mehrere 
Stadtteile verteilen. 
Grafik 4: Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf die Kölner Stadtteile 2019  
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
                                                
5 Von den insgesamt 557 636 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln können lediglich 533 313 (96%) kleinräumig den Stadtteilen 
und Stadtbezirken zugeordnet  werden. Daher beziehen sich die folgenden Auswertungen auf diese Grundgesamtheit. 
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
Hälfte aller
SVP-Beschäftigten
Altstadt Nord
Neustadt Nord
Altstadt Süd
Neustadt Süd
Niehl
Deutz
Lindenthal
Ehrenfeld
Mülheim
Ossendorf

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 9 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Die Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf die Kölner Stadtteile zeigt aber auch 
eine Reihe von Stadtteilen mit einem Anteil an der städtischen Gesamtbeschäftigung von lediglich bis 
zu einem halben Prozent (Karte 1). In diesen Stadtteilen arbeiten zwischen 40 und 2 700 sozial- 
versicherungspflichtig Beschäftigte. 
Karte 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2019 (Verteilung in %)

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 10 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Überdurchschnittliche Beschäftigungszuwächse vor allem in der Innenstadt 
Zwischen 2012 und 2019 (Karte 2) sind insbesondere im beschäftigungsstarken Innenstadtbereich die 
meisten neuen Arbeitsplätze entstanden: Den höchsten absoluten Beschäftigungszuwachs gab es  
dabei im Stadtteil Neustadt/Nord mit einer Zunahme von rund 8 700 Arbeitsplätzen (+28%).  
Dahinter folgen mit Abstand Altstadt/Nord (+4 900 oder +9%), Neustadt/Süd (+4 800 oder +34%) und  
Altstadt/Süd (+4 100 oder +16%). Hohe absolute und relative Beschäftigungszuwächse verzeichneten  
zudem Grengel (+4 100 oder +84%), wo im (Fracht-)Bereich des Flughafens viele neue Arbeitsplätze 
entstanden sind, sowie Ossendorf (+4 000 oder +33%). 
Bis zu 200 Arbeitsplätze sind dagegen in Klettenberg (-26%), Weiden (-8%) sowie Bocklemünd/ 
Mengenich und Godorf (jeweils -5%) verloren gegangen. 
Karte 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2012- 2019

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 11 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Hohe Dienstleistungsanteile im Innenstadtbereich und im  
Stadtbezirk Lindenthal 
Überdurchschnittlich hohe Beschäftigtenanteile im Dienstleistungssektor von weit über 90 Prozent 
gibt es insbesondere im linksrheinischen Kölner Innenstadtbereich (Altstadt Nord/Süd und  
Neustadt Nord/Süd), im angrenzenden Stadtbezirk Lindenthal sowie vereinzelt auch in den Stadtteilen  
Chorweiler, Weiden und Kalk mit ihren Einkaufszentren (Karte 3). 
Die höchsten Beschäftigtenanteile im Produktionssektor verzeichnen die überwiegend industriell  
geprägten Stadtteile Niehl (Fordwerke), Worringen (Petrochemiekonzern INEOS), Bocklemünd/ 
Mengenich, Neuehrenfeld, Eil (Gewerbegebiet), Lind, Dellbrück und Flittard (Karte 4). 
Karte 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2019  
Dienstleistungssektor (Anteile in %)

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 12 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Karte 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Kölner Stadtteilen 2019  
Produktionssektor (Anteile in %)

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 13 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Konzentration der Kernbranchen auf das Kölner Stadtzentrum 
Die Kölner Wirtschaftsstruktur zeichnet sich durch eine äußerst heterogene Beschäftigtenverteilung 
aus. Trotz dieser Vielfältigkeit lassen sich für Köln allerdings wichtige Kernbranchen identifizieren,  
die aufgrund ihrer Wirtschaftskraft und vergleichsweise hohen Anteils am gesamten Beschäftigungs- 
volumen für den Standort Köln von besonderer Bedeutung sind. 
Im Dienstleistungssektor zählen hierzu das Gesundheits- und Sozialwesen mit einem Anteil an der  
Gesamtbeschäftigung von rund 14 Prozent, die Medien- und IT-Branche (Information und  
Kommunikation) mit einem Branchenanteil von neun Prozent, der Einzelhandel (7%) sowie der Bereich 
Banken und Versicherungen (6%). Im Produktionssektor entfallen auf den Branchenkomplex  
Verarbeitendes Gewerbe rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten  
(Tabelle 2). 
Tabelle 2: SVP-Beschäftigte der Kernbranchen in den Kölner Stadtbezirken 2019 
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
Innenstadt 172 881 15 885 22 904 16 996 19 494 3 124
Ro
denkirchen 46 534 4 912 3 684 2 450 2 826 4 559
Lindenthal 76 509 17 473 4 896 5 234 4 954 2 337
Ehrenfeld 55 464 6 275 7 875 2 776  466 6 508
Nippes 48 830 6 380 1 665 1 601 2 608 19 861
Chorweiler 21 296 3 027  187  785  25 5 064
Porz 49 336 6 037 2 747 2 895  688 5 814
Kalk 24 389 5 511 1 290 1 901  55 1 600
Mülheim 38 074 7 821 2 432 2 716  890 3 587
Köln insgesamt 533 313 73 321 47 680 37 354 32 006 52 454
Innenstadt 100 9,2 13,2 9,8 11,3 1,8
Rodenkirchen 100 10,6 7,9 5,3 6,1 9,8
Lindenthal 100 22,8 6,4 6,8 6,5 3,1
Ehrenfeld 100 11,3 14,2 5,0 0,8 11,7
Nippes 100 13,1 3,4 3,3 5,3 40,7
Chorweiler 100 14,2 0,9 3,7 0,1 23,8
Porz 100 12,2 5,6 5,9 1,4 11,8
Kalk 100 22,6 5,3 7,8 0,2 6,6
Mülheim 100 20,5 6,4 7,1 2,3 9,4
Köln insgesamt 100 13,7 8,9 7,0 6,0 9,8
Gesundheits- 
und Sozialwesen
Information und 
Kommunikation Einzelhandel Banken und 
Versicherungen
Verarbeitendes
 Gewerbe
Alle 
Branchen
Stadtbezirk/
Stadt Köln
Zahl
Branchenanteile in Prozent

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 14 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Grafik 5: SVP-Beschäftigte der Kernbranchen in den Kölner Stadtbezirken 2012-2019 – Veränderung in % 
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) – Statistisches Unternehmensregister 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Gesundheits- und Sozialwesen 
Im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen waren im Jahresdurchschnitt 2019 insgesamt rund 73 300 
Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Tabelle 2 und Karte 5). Dies entspricht einem Anteil 
von rund knapp 14 Prozent aller Beschäftigten am Arbeitsort Köln. 
Die drei Stadtbezirke Lindenthal, Innenstadt und Mülheim umfassen mehr als die Hälfte (rund 41 200) 
des gesamten Beschäftigungsvolumens im Gesundheits- und Sozialwesen. Die medizinischen  
Einrichtungen in Köln konzentrieren sich insbesondere im Stadtteil Lindenthal mit den Universitäts-
kliniken (12 600 Beschäftigte). Hier waren 2019 rund 17 Prozent aller sozialversicherungspflichtig  
Beschäftigten im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen tätig. 
Auch im Innenstadtbereich mit insgesamt rund 15 900 Beschäftigten waren in den Stadtteilen  
Altstadt-Nord (4 200), Altstadt-Süd (5 200), Neustadt-Nord (2 100), Neustadt-Süd (2 500) und Deutz 
(1 900) zusammen genommen rund 22 Prozent aller Beschäftigten im Kölner Gesundheits- und Sozial-
sektor tätig. Hier konzentrieren sich ein paar kleine bis mittelgroße Kliniken, zahlreiche Arztpraxen  
sowie physiotherapeutische und ähnliche Einrichtungen. 
  
-100
-50
0
50
100
150
200
Innenstadt Rodenkirchen Lindenthal Ehrenfeld Nippes Chorweiler Porz Kalk Mülheim Stadt Köln
Gesundheits- und Sozialwesen
Information und Kommunikation
Einzelhandel
Banken und Versicherungen
Verarbeitendes Gewerbe

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 15 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Weitere bedeutende Standorte sind Holweide (4 400), Ehrenfeld (3 700), Merheim und Porz (jeweils 
1 800) sowie Nippes (1 600). Hier bilden die (städtischen) Kliniken den Schwerpunkt der städtischen 
Gesundheitsversorgung. 
Seit 2012 ist die Zahl der Beschäftigten im Kölner Gesundheits- und Sozialwesen um rund 35 Prozent 
gestiegen (Grafik 5). Überdurchschnittliche Beschäftigungszuwächse verzeichneten dabei die Stadt-
bezirke Chorweiler (+85%), Porz (+68%) und Innenstadt (+58%). 
Karte 5: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen 2019

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 16 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Information und Kommunikation 
Am Standort Köln waren 2019 insgesamt rund 47 700 Personen im Medien- und IT-Sektor beschäftigt. 
Dies entspricht einem Anteil von rund neun Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
am Arbeitsort Köln. 
Räumlich konzentriert sich dieser Branchenkomplex überwiegend auf den Stadtbezirk Innenstadt  
(Tabelle 2, Karte 6): Knapp die Hälfte (rund 22 900) der in diesem Branchenkomplex tätigen Personen 
arbeiten im Kölner Stadtzentrum: Altstadt-Nord (8 800), Neustadt-Nord (5 600), Deutz (3 600),  
Altstadt-Süd (3 400) und Neustadt-Süd (1 500). Weitere Medien- und IT-Standorte befinden sich  
außerdem in den Stadtteilen Ossendorf (3 800), Ehrenfeld (3 700), Müngersdorf (2 300) und  
Mülheim (1 800). 
Karte 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich Information und Kommunikation 2019

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 17 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Hier sind beispielsweise große Telekommunikationsunternehmen wie Netcologne, aber auch  
zahlreiche kleinere Filmproduktionsfirmen im Bereich des Coloneums in Ossendorf oder im Mülheimer 
Schanzenviertel ansässig. 
In der Branche Information und Kommunikation erhöhte sich die gesamtstädtische Beschäftigung von 
2012 bis 2019 um rund 20 Prozent (Grafik 5). Hierbei gab es im Stadtbezirk Nippes die höchste  
Beschäftigungszunahme von rund 600 auf 1 700 Arbeitsplätze (+162%). Dies ist allerdings Ausdruck 
eines sogenannten Basiseffekts, der durch geringe Ausgangswerte entsteht.  Auch Kalk (+51%),  
Mülheim (+48%) und Rodenkirchen (+43%) verzeichneten überdurchschnittliche Beschäftigungs- 
zunahmen.

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 18 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Einzelhandel 
Die rund 37 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kölner Einzelhandel besitzen einem  
Anteil von sieben Prozent an allen Beschäftigten am Arbeitsort Köln. Ein Großteil von ihnen arbeitet in 
der Kölner Innenstadt, die vom Einzelhandel geprägt ist (Tabelle 2, Karte 7). 
Karte 7: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Einzelhandel 2019 
In den Stadtteilen Altstadt-Nord (7 000), Neustadt-Nord (5 400), Altstadt-Süd (3 600), Neustadt-Süd 
(800) und Deutz (200) waren zusammen genommen 45 Prozent der Beschäftigten (17 000) des Kölner 
Einzelhandels tätig. Weitere Einzelhandelsschwerpunkte gibt es in den Stadtteilen Junkersdorf (1 600), 
Ehrenfeld (1 400), Kalk (1 300) und Weiden (1 200). In diesen Stadtteilen befinden sich zum Teil große 
Einkaufszentren (zum Beispiel Rheincenter Weiden und Köln Arkaden Kalk).

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 19 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Die Beschäftigung im Kölner Einzelhandel stieg von 2012 bis 2019 insgesamt um rund 12 Prozent 
(Grafik 5). Überdurchschnittliche Beschäftigungszuwächse gab hier es vor allem in den Stadtbezirken 
Chorweiler (+40%), Mülheim (+35%) und Nippes (+34%). 
Banken und Versicherungen 
Am Bürostandort Köln waren 2019 insgesamt rund 32 000 Personen im Bereich Banken und  
Versicherungen beschäftigt (Tabelle 2, Karte 8). Dies entspricht einem Anteil von sechs Prozent aller 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln. 
Räumlich konzentrieren sich die Beschäftigten auf die Stadtbezirke Innenstadt (19 500), Lindenthal 
(5 000), Rodenkirchen (2 800) und Nippes (2 600). In diesen vier Stadtbezirken arbeiten zusammen 
genommen knapp 95 Prozent aller in diesem Branchenkomplex sozialversicherungspflichtig  
Beschäftigten. 
Im Innenstadtbereich waren allein in den Stadtteilen Neustadt-Nord (5 900), Deutz (5 400), 
Altstadt-Süd (4 100), Altstadt-Nord (3 100) sowie Neustadt-Süd (1 000) zusammen genommen  
60 Prozent aller Beschäftigten des Banken- und Versicherungssektors tätig. Finanz- und Versicherungs-
standorte häufen sich zudem in den Stadtteilen Braunsfeld (2 700), Riehl (2 300) und Zollstock (2 000). 
Von 2012 bis 2019 ist die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze bei Banken und 
Versicherungen in Köln auch bedingt durch die Zunahme beim Onlinegeschäft und den damit  
verbundenen Filialschließungen um rund 13 Prozent gesunken (Grafik 5). 
Hierbei waren insbesondere die Stadtbezirke Mülheim (-84%) und Ehrenfeld (-45%) überdurch- 
schnittlich vom Arbeitsplatzabbau betroffen: In Mülheim konnten  von den rund 5 400 Arbeitsplätzen 
lediglich 900 und in Ehrenfeld von 800 noch 500 Arbeitsplätze erhalten werden. Allerdings gab es auch 
deutliche Beschäftigungszuwächse in Porz (+57%), Kalk (+49%) und Nippes (+24%).

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 20 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Karte 8: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bei Banken und Versicherungen 2019

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 21 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Verarbeitendes Gewerbe 
In Köln arbeiteten 2019 rund 52 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Verarbeitenden  
Gewerbe (Tabelle 2, Karte 9). Dies entspricht einem Anteil von rund zehn Prozent aller sozial- 
versicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln. 
Den mit Abstand höchsten Beschäftigtenanteil des Verarbeitenden Gewerbes an allen Branchen  
besitzt der Stadtbezirk Nippes mit 41 Prozent: Dort waren die meisten sozialversicherungspflichtig  
Beschäftigten im Bereich der Fordwerke im Stadtteil Niehl (18 400 Beschäftigte) beschäftigt.  
Weitere bedeutende Industriestandorte verteilen sich auf die Stadtteile Eil (3 300), Ossendorf (3 000),  
Worringen (2 600) und Merkenich (2 100). 
Karte 9: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe 2019

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 22 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
In der vom wirtschaftlichen Strukturwandel besonders betroffenen Kölner Industrie stagniert die Zahl 
der Arbeitsplätze insgesamt seit 2012 (Grafik 5). Während die Beschäftigungszahl im Stadtbezirk  
Innenstadt um knapp 40 Prozent gestiegen ist, gab es in Mülheim (-15%) und Kalk (-10%) deutliche  
Beschäftigungsrückgänge. 
Fazit: In den Kölner Kernbranchen insgesamt (243 000) gibt es die meisten Arbeitsplätze in den Stadt-
bezirken Innenstadt (78 000), Lindenthal (35 000), Nippes (32 000) und Ehrenfeld (24 000).  
Weit weniger Arbeitsplätze finden sich dort hingegen im Stadtbezirk Chorweiler (9 000).  
Die Innenstadt ist sehr breit aufgestellt und mit fast allen Kernbranchen vertreten (Medien- und IT,  
Einzelhandel sowie Banken und Versicherungen). Der Stadtbezirk Lindenthal ist vor allem durch  
Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen geprägt. 
Weitere Möglichkeiten und Grenzen der Analyse des Unternehmensregisters 
Über die kleinräumige Branchenbetrachtung hinausgehend erlaubt die räumliche Auswertung des  
Unternehmensregisters auch Analysen von Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Branchen.  
So können mittels der Kolokalitätsanalyse6 lokale Muster der räumlichen Zuordnung zwischen den  
Betrieben zweier Branchen betrachtet werden. Exemplarisch wird hier die Häufung von Imbissstuben, 
die sich im direkten Umfeld (Radius von 250 Meter) von Betrieben des verarbeitenden Gewerbes  
angesiedelt haben, dargestellt (Karte 10). 
Grundsätzlich ist der Informationsgehalt des Unternehmensregisters für kleinräumige Analysen der-
zeit leider noch eingeschränkt, da bestimmte Merkmale, die zur Einordnung der Wirtschafts- und  
Unternehmensstruktur sowie zur Beschreibung des lokalen Arbeitsmarkts von Großstädten besonders 
wichtig wären, fehlen (Seite 3). 
Eine verbesserte Datengrundlage, die Köln für eine detaillierte und überzeugende Darstellung seiner 
Wirtschaftsstruktur im nationalen und vor allem internationalen Vergleich heranziehen und werblich 
nutzen kann, wäre daher sehr wünschenswert. In diesem Zusammenhang plant das Statistische  
Bundesamt auf Initiative des Deutschen Städtetags derzeit die Aufnahme von zusätzlichen Merkmalen 
in das Unternehmensregister. Den Kommunen mit abgeschotteten Statistikstellen könnten damit in 
absehbarer Zeit auch Angaben zur abhängigen und geringfügigen Beschäftigung zur Verfügung  
gestellt werden7. 
Durch die zeitliche Verzögerung bei der Bereitstellung von Daten aus dem Unternehmensregister  
können die Auswirkungen der Corona-Pandemie insbesondere auf kleinere Unternehmen im Rahmen 
dieser Veröffentlichung noch nicht berücksichtigt werden. Erst mit der nächsten Datenlieferung  
Anfang 2022 werden Zahlen für 2020 vorliegen, aus denen dann entsprechende Rückschlüsse  
gezogen werden können. 
  
                                                
6 Die Kolokalitätsanalyse misst mithilfe der Statistik des Kolokationsquotienten lokale Muster der räumlichen Zuordnung oder der Kolokalität 
zwischen zwei Kategorien von Punkt-Features, in diesem Fall zwischen den Betrieben zweier Branchen. Siehe auch unter: https://pro.ar-
cgis.com/de/pro-app/latest/tool-reference/spatial-statistics/colocationanalysis.htm, abgerufen am 9.7.2021  
7 Schreiben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) an den Deutschen Städtetag vom 5.5.2021

Kölner Statistische Nachrichten 16/2021 Seite 23 
Kleinräumige Branchenstruktur am Standort Köln 2021 bis 2019 – Auswertung des Unternehmensregisters 
Karte 10: Verarbeitendes Gewerbe 2019 – Kolokalitätsanalyse am Beispiel von Imbissstuben

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Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
ISSN 2192-9726 
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit 
Quellenangabe 13/15/0/10.2021

Beratungsverlauf (1)

30.09.2021 Wirtschaftsausschuss
TOP 11.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3342/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.09.2021
Erstellt
20.09.2021 10:30