0285/2017
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz
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Monatsbericht SBK Dezember 2016
24792 Zeichen
Standort: Offenbachplatz in Köln Bauherr: Bühnen der Stadt Köln Planungszeit: 10/2010 bis 12/2012 Bauzeit: 06/2012 bis heute Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) Flächen: Bereich 1 Opernhaus /Betriebshof NGF:35.960 m² BGF: 46.429 m² BRI:160.258 m³ Legende: NGF= Netto-Geschossfläche BGF= Brutto-Geschossfläche BRI= Brutto-Rauminhalt Bereich 3 Opernterrassen / Kleines Haus NGF: 1.971 m² BGF:2.493 m² BRI: 9.843 m³ Bereich 2 Schauspielhaus /Lager / Kinderoper NGF:13.180 m² BGF:17.226 m² BRI: 62.704 m³ 98,00% 85,00% 48,00% 70,91% 82,71% 59,15% 58,92% 56,08% 65,85% 75,00% 64,00% 64,00% 77,00% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Außenanlagen Kleines Haus/ Opernterrassen Kinderoper Schauspielhaus Opernhaus Gebäude Technische Ausrüstung Bühnentechnik Außenanlagen Erläuterung: Bei den vorstehend aufgeführten Fertigstellungsgraden AußenanlagenundBühnentechnikhandeltessichumaktuelle Fertigstellungsgrade.AusheutigerSichtsindhierkeineRückbauten zuerwarten. BeidenFertigstellungsgradenderTechnischenAusrüstung handeltessichumrechnerischeFertigstellungsgradederInterims- ObjektüberwachungfürdieTechnischeAusrüstung(unter BerücksichtigungdeszuerwartendenRückbausunderforderlicher Mängelbeseitigungen). BeidenFertigstellungsgradenGebäudehandeltessichumeine rechnerischeBewertungderProjektsteuerungunterBerück- sichtigungdeszuerwartendenRückbausunddererforderlichen Mängelbeseitigung. Baulicher Fertigstellungsgrad SBK 2. Die ProjektÜBERSICHT DasProjektbefindetsichineinerPhasederNeuaufstellung,welchevoraussichtlichbiszum3.Quartal2017 andauernwird.IndieserPhasestehenfolgendeAufgabenimFokusderBearbeitung: NeuaufstellungderPlanungs-undObjektüberwachungsteamsderTechnischenAusrüstungsowie VerstärkungderObjektüberwachungGebäudedurchneueVergabeverfahren MängelerfassungdurchintensiveBegehungenmitHilfevonSachverständigenundMängelbehebungdurch dieausführendenFirmen AufbaueinesQualitätsmanagementsalsVorbereitungfürdiekommendensichüberschneidendenPhasen derBearbeitung(„HeilungderPlanung“,„MängelbeseitigungnachHeilungderPlanung“,„Rückkehrzum ungestörtenBauablauf“) SicherungbauherrenseitigerRegressansprüchedurchdieEtablierungeinesGegenforderungs-und Schadensmanagements AufbaueinesRisikomanagements NeuaufstellungundschrittweiseIntensivierungdesKostenmanagements-undTerminmanagements DiefolgendenSeitengebenAufschlussüberdieaktuelleProjektsituationinqualitativer, wirtschaftlicherundterminlicherHinsicht. 1. Die ProjektKENNDATEN Dezember 2016 www.zarinfar.de 1 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) Dezember 2016 www.zarinfar.de 2 3. Das ProjektLOGBUCH Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) 4. Die ProjektTERMINE Annahmen zum Rahmenterminplan Das Unternehmen R.O.M. Technik Ltd. & Co. KG führt das Projekt nach Übernahme der insolventen IMTECH Deutschland GmbH weiter. Die aufgrund rechtswirksamer Kündigungen von einzelnen Gewerken erforderlichen neuen VOB-Verfahren und deren Vorbereitung werdenmit 10 Monaten angesetzt. Es gibt keine weiteren Vertragskündigungen von wesentlichen ausführenden Bauunternehmen. Das für die Ausschreibung der Objektüberwachungsleistungen für die Technische Ausrüstung erforderliche VgV-Vergabeverfahren wird, aufgrund von notwendigen Abstimmungen im Zusammenhang mit dem VOF-Verfahren TA-Planung, gegenwärtig mit 6 Monaten angesetzt. Die Firmengespräche aus dem gestörten Bauablauf mit den Schlüsselgewerken sind bis zum 13.11.2017 abgeschlossen. Die Einarbeitung sowie die Heilung der Ausführungsplanung der Technischen Ausrüstung durch das neue TA-Planungsbüro INNIUS wird mit einer Dauer von 21 Monaten angesetzt. Es stehen ausreichende Personalkapazitäten seitens der ausführenden Firmen, der Objektüberwachungen und Planungen zur Verfügung. Dezember 2016 www.zarinfar.de 3 242 Mio. € 244 Mio. € 245 Mio. € 248 Mio. € 252 Mio. € 255 Mio. € 305 Mio. € 323 Mio. € 334 Mio. € 336 Mio. € 340 Mio. € 337 Mio. € 349 Mio. € 365 Mio. € 361 Mio. € 365 Mio. € 369 Mio. € 364 Mio. € 220 240 260 280 300 320 340 360 380 400 07.2016 08.2016 09.2016 10.2016 11.2016 12.2016 Auszahlungsstand Verpflichtungen Kostenstand Mio. € Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) 5.1 Die ProjektKOSTEN 5.2 Der KostenVERLAUF KOSTENVERLAUF DER LETZTEN 6 MONATE BEMERKUNGEN: Das mit Ratsbeschluss vom17.11.16 genehmigte Budget beträgt 404 Mio. € brutto. Gemäß den dargestellten Kosten sowie unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes des Projektmanagements ist der Bauherr bereits Verpflichtungen in folgender Höhe eingegangen: 336,78 Mio. € brutto. Darin enthalten ist das Honorar des neuen Planers für die Technische Ausrüstung sowie die zukünftigen Honorare für die Objektüberwachung TA und verstärkende Objektüberwachung Gebäude für jeweils die ersten 12 Monate. UnterBerücksichtigungnochoffenerundbishernichtverhandelterNachträgeund ForderungenderKG300-700inHöhevon 11,66 Mio. € brutto, undunterBerücksichtigungderRückstellungendervorhersehbarenKostenfür HonorareundneuerVergabenvoninsgesamt 15,52 Mio. € brutto, ergibt sich gem. Kostenstandbericht vom 22.12.2016 ein Kostenstandvon insgesamt 363,96 Mio. €brutto. Dezember 2016 www.zarinfar.de 4 255,35 81,43 404 253 11,66 151 238,82 45,48 34,58 17,9 15,52 0 100 200 300 400 500 600 460 Mio. € Budget Verpflichtungen aus beauftragten Grundaufträgen inkl. Mehrmassen ≤ 110% Verpflichtungen aus der Höhe nach beauftragten Nachträgen Verpflichtungen aus dem Grunde nach beauftragten Nachträgen Verpflichtungen aus zukünftigen Honoraren für die Objektüberwachung Technische Ausrüstung und verstärkende Objektüberwachung Gebäude Auszahlungsstand Grundaufträge, Nachträge der Höhe dem Grunde nach beauftragt Verbleibende Auszahlungssumme aus Verpflichtungen Nachträge (offen bzw. unverhandelt) Rückstellungen für absehbare Verpflichtungen der Fachplanung und Objektüberwachung Technische Ausrüstung und verstärkende Objektüberwachung Gebäude für die gesamte Vertragslaufzeit (für 12 Monate bereits in den Verpflichtungen berücksichtigt) und Budget für offene Vergaben Ursprungsbudget Budgeterhöhungen Rat bis 17.11.2016 Obere Grenze Gesamtkostensteigerung 460 Mio. € * (in % des aktuellen Gesamtbudgets) *siehe Kostenbericht der Projektsteuerung zarinfarvom 30.11.2015 sowie gutachterliche Stellungnahme zum Kostenbericht des Sachverständigenbüros KKP vom 08.01.2016 13,9 % GESAMTKOSTEN- ENTWICKLUNG 460 Mio. € KOSTENSTAND -inkl. Budget für offene Vergaben und Rückstellungen 363,96 Mio. € BUDGET 404 Mio. € VERPFLICHTUNGEN 336,78 Mio. € Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) 6.1 Der KostenBERICHT 1.Budget: ZurAufrechterhaltungderHandlungsfähigkeithatderRatderStadtKölnam15.03.2016einerErhöhungdesBudgets umweitere60Mio.€undam17.11.2016umweitere56Mio.€zugestimmt,sodassdarüberhinausnotwendige VertragsverhandlungenmitPlanernundausführendenFirmenzurWiederherstellungeinesgeordnetenBauablaufs geführtwerdenkönnen.DasGesamtbudgetbeträgtsomitaktuell404Mio.€. DeraktuelleStandderfinanziellenVerpflichtungenbeläuftsichauf336,78Mio.€brutto.DieseKostenbeinhaltenalle beauftragtenGrundaufträgeinkl.Mehrmassenbis110%,allebeauftragtenNachträgesowiediezukünftigenHonorare fürdieObjektüberwachungTechnischeAusrüstungundverstärkendeObjektüberwachungGebäudefürje12Monate. AufGrundlagederaktuellvorliegendenAngebotefürdieneueObjektüberwachungfürdieTechnischeAusrüstung sowieVerhandlungsergebnissenmitanderenProjektbeteiligtenkonntendieangenommenenHonorarkostengesenkt werden.DiesführtzueineraktuellenVerringerungdesStandesderVerpflichtungenundsomitdesKostenstandes zumVormonat. UnterBerücksichtigungdieserVerpflichtungensowiederRückstellungenfürweitereabsehbareVerpflichtungenaus HonorarenfürdieObjektüberwachungTechnischeAusrüstungundverstärkendeObjektüberwachungGebäudefürdie gesamteVertragslaufzeitunddemBudgetfüroffeneVergabenbeläuftsichderderzeitigeKostenstandauf363,96 Mio.€brutto. 2.Kostenprognose: UnterBerücksichtigungallerderzeitbekanntenKostenrisikenwirdfürdieGesamtkostenentwicklungweiterhinein Korridorvon404Mio.€bis460Mio.€bruttoprognostiziert(sieheKostenberichtderProjektsteuerungZarinfarvom 30.11.2015undgutachterlicheStellungnahmeKKPvom08.01.2016).Diesentsprichtgegenüberdemgenehmigten Budgetvon404Mio.€einerErhöhungum13,9%. MitweiterführendenundfundiertenAussagenzuKostenundTerminenist,unterEinbeziehungderErgebnisseder SanierungsplanungdesneuenFachplanersfürTechnischeAusrüstung,frühestensEndedes2.Quartals2017zu rechnen. DemAbrechnungskorridorliegtalsAnnahmeeinebaulicheFertigstellungbiszum2.Quartal2018zugrunde.Esist jedochabsehbar,dassdieseAnnahmeausNovember2015nichtmehrzutrifft. 3.Empfehlungen/Maßnahmen: IntensiveWeiterführungderFirmengesprächezumerfolgreichenAbschlussdervertraglichen ErgänzungsvereinbarungenmitallenamBauBeteiligten. DieneueFachplanungfürdietechnischeAusrüstungwirdindieErstellungderKostenprognoseTAeinbezogen. DurchdieBewilligungeinesneuenGesamtbudgetsinHöhevon404Mio.€konntenneueSoll-Budgetsauf Gewerke-Ebenegebildetwerden. 4.FazitundBewertung: DieaktuelleKostensituationhatsichdurchdieGesamtbudgeterhöhungvom17.11.2016aufinsgesamt404Mio.€ entspanntundderBauherrwurdewiederindieLageversetzt,neueVerpflichtungeneinzugehen. DetailliertereAussagenüberdieGesamtkostenentwicklungkönnenjedocherstnacheinerRückkehrzueinem planmäßigenProjektverlaufundnachVorlageeinesbelastbarerTerminplanserfolgen. 1.BestehendeKostenrisiken: u.a.tragenfolgendeRisikenzueinermöglichenerneuten Budgetüberschreitungbei: Steigerung Baupreisindex Zusätzliche Honorarforderungen der Planer / Bauleitungen Insolvenzrisiko Nachtragsforderungen der Planer, Bauleitungen und Firmen aufgrund von Störungen im Planungs-und Bauablauf Prozessrisiken aus ggf. scheiternden Firmengesprächen Neue Vergabeverfahren aufgrund von gescheiterten Vertragsverhandlungen und Kündigungen Fehlende Zuarbeit zur Kostenprognose des Fachplaners TA aufgrund fehlender Arbeitsgrundlagen Erforderlicher Rückbau / Neubau von Anlagen / Bauteilen auf Grundlage der überarbeiteten Planung des neuen TA Planers 2.Empfehlungen/MaßnahmenzurRisikominimierung: Intensive Weiterführung der Firmengespräche zur Neuaufstellung des Projektes Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau Beteiligten Baubetriebliche Prüfung der Nachtragsforderungen der Projektbeteiligten erweitern Geltendmachung von Ansprüchen gegen Baubeteiligte im Zusammenhang mit den bekannten eingetretenen Bauablaufstörungen Verstärkung der Bauleitungskapazitäten 3.FazitundBewertung: InwelchemUmfangundinwelcherHöhedievorstehend aufgeführtenRisikeneintretenwerden,istderzeitnochunklar undhängtentscheidendvondenVerhandlungenmitden beauftragtenFirmenab.DahersolltendieFirmengespräche weiterhinintensivdurchdieProjektbeteiligtenundunter HinzuziehungvonBeratern(z.B.Juristen,Kostengutachtern) erfolgen. DurchdieVerzögerungenderFirmengesprächeundteilweise seitMonatenunterbrocheneBautätigkeithabeneinzelne GewerkebereitsrechtwirksamihreKündigungerklärt.Hierdurch werdenneueAusschreibungenundVergabenerforderlich,die sichunterUmständenfinanziellungünstigaufdasProjekt auswirkenkönnten. DasKostenrisikoistfolglichweiterhinalshochzubezeichnen undkannerstdanngeringerausfallen,wenndietatsächliche HöhedereinzugehendenVerpflichtungenalsErgebnissealler Firmengesprächebekanntwird. 6.2 Das KostenRISIKO Projektpegel planmäßig kritisch Risikoeinschätzung Risiko gering Risiko hoch Dezember 2016 www.zarinfar.de 5 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) 7.1. Der TerminBERICHT 1.Terminplanung: InAbstimmungzwischenBauherrundProjektsteuerungistderEntwurfeinesRahmenterminplans(siehePkt.4. ProjektTermine,S.3)erstelltworden.Dieserermöglicht,unterBerücksichtigungderheutebekanntenAnnahmen, einezeitlicheEinschätzungfürdenweiterenProjektverlaufbisfrühestensEnde2.Quartal2017. WICHTIG:DerRahmenterminplanistvomweiterenProjektverlauf,wiez.B.demAusgangderVergabeverfahrenzur ObjektüberwachungTAsowieVerstärkungObjektüberwachungGebäudeabhängigundstelltkeineverbindliche AussageübereinZeitzieldar.VielmehrdientderRahmenterminplangegenwärtigdergrundsätzlichen Projektorganisation.ImGegensatzzumRahmenterminplanistdieAufstellungeinesneuenAusführungsterminplans erstnachEinarbeitungderneuenTA-ObjektüberwachungsowiegenauerAnalyseundGrundlagerermittlungder vorhandenen,mangelhaftenPlanungdurchdenneuenTA-Planermöglich.FüreinegenauereEinschätzungder GesamtausführungszeitmussdiePhase"HeilungderPlanung"abgeschlossenseinundderUmfangder Rückbaumaßnahmengeklärtsein. 2.Terminprognose: DiegrafischeDarstellungdererwartetenTerminentwicklung(siehePkt.4Projekttermine)belegt,dassjedenfalls keineVorstellungeninderSpielzeit2018/19möglichsind. 3.Empfehlungen/Maßnahmen: IntensiveDurchführungderFirmengesprächezurNeuaufstellungdesProjektesdurchdenTechnischen BetriebsleitersowievertraglicheErgänzungsvereinbarungenmitallenamBauBeteiligten FrühzeitigeAbstimmungvonPlanungs-undBaubereichen,umeinedenKapazitätenentsprechende Abarbeitungs-Reihenfolgezuerreichen,dieeinestrukturiertereundschnellereUmsetzungermöglicht.Die Schaffungvonsog.ArbeitspaketensollhiereineübersichtlichereArbeitsweiseermöglichen. AufstellungzuentwickelnderTerminplanungdurchdieObjektüberwachungen,heruntergebrochenaufdiese Arbeitspakete.ZielistdieEntwicklungeinesSOLL-Terminplans,derdasBaugescheheninZukunftmessbar macht. AufstellungeinesneuenPlanungsterminplansnachEinarbeitungdesneuenTA-PlanersfürdiePlanungsphase „HeilungderPlanung“. VerstärkungderbaubetrieblichenGutachterfüreinezügigereundeffizientereDurchführungder FirmengesprächeundErfüllungderbauherrenseitigenPflichtenundAufgabenhierzu 4.FazitundBewertung: DieaktuelleTerminsituationistalskritischanzusehen.ZurzeitsinddurchdengestörtenPlanungs-undBauablaufim WesentlichennurnochdieausführendenUnternehmenderBühnentechniktätig. DieBeseitigungbekannterMängelsowiedievertraglicheVereinbarungalleramBauBeteiligtensteheninden nächstenMonatenweiterhinimFokusderBearbeitung.DiemangelndenKapazitätenderObjektüberwachung führenallerdingszuVerzögerungeninderVorbereitungundDurchführungderFirmengespräche.Hierbeistehtdie PrüfungundAuseinandersetzungmitdenoffenenNachträgenundoffeneForderungenausBauzeitverlängerungim VordergrundderVertragsvereinbarungenunterBerücksichtigungvergaberechtlicherundwirtschaftlicherKriterien. IndenAnnahmendervorläufigenTerminplanung(sieheSeite3)wurdedeshalbderZeitpunktfürdenAbschlussder FirmengesprächeausdemgestörtenBauablaufmitdenSchlüsselgewerkenbiszum13.11.2017verlängert. InwieweitsichdieseAnnahmeaufdieweitereTerminplanungauswirktkannerstgeklärtwerden,wenndienoch laufendenVgV-VerfahrenderObjektüberwachungenerfolgreichabgeschlossensindunddieneuenBauleitungen eingearbeitetsind. DieRückkehrzueinerplanmäßigenBauabwicklungisterstwiedermöglich,wenneinbelastbarerTerminplan vorliegtundwenndasneuePlanungsbürofürdietechnischeAusrüstungdiePlanunggeheilthatunddie VerstärkungderObjektüberwachungerfolgtist. 1. Bestehende Terminrisiken: Unter anderem können folgende Risiken die gemäß Terminplan prognostizierte Fertigstellung weiterhin beeinträchtigen: •weitere Verzögerungen durch neue Erkenntnisse aus der Heilung der Planung •mangelnde Planungsgrundlagen TA führen zu weiteren Terminverzögerungen in der Heilung der Planung •Insolvenzrisiko bei einem Unternehmen •Verzögerung bei der Durchführung der Mängelbeseitigung aufgrund mangelnder Kapazitäten der Objektüberwachung Gebäude •Verzögerung bei der Durchführung der Firmengespräche aufgrund mangelnder Kapazitäten der Objektüberwachung Gebäude sowie baubetrieblicher Gutachter •Verzögerung der Vergabeverfahren (Objektüberwachung TA und Gebäude) •Prozessrisiko aus ggf. scheiternden Vertragsverhandlungen •neue Vergabeverfahren notwendig 2. Empfehlungen / Maßnahmen: Intensive Durchführung der Firmengespräche zur Neuaufstellung des Projektes Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau Beteiligten Ausarbeitung eines Terminplans auf Baubereichs- ebene schon bevor die neuen Bauleitungs- beteiligten gefunden sind Beschleunigung der Mängelbeseitigung 3. Fazit und Bewertung: InwelcherDimensiondievorstehendaufgeführten Risikeneintretenwerden,istderzeitnochunklarund hängtentscheidendvondenVerhandlungenmitden beauftragtenFirmenab.Dahersolltendie FirmengesprächeintensivdurchdieProjektbeteiligten undunterHinzuziehungvonBeratern(z.B.Juristen, Kostengutachtern)erfolgen. DarüberhinausistdieErstellungdesTerminplans durchdieObjektüberwachungzurzeitaufgrund fehlenderKapazitätennichtmöglich. DasaktuelleTerminrisikoistdahingehendweiterhin alshochzubezeichnenundkannerstdanngeringer ausfallen,wenndieneueBauleitungderTechnischen Ausrüstungbeauftragtundeingearbeitetistunddie HeilungderPlanungabgeschlossenist. 7.2 Das TerminRISIKO Projektpegel planmäßig kritisch Risikoeinschätzung Risiko gering Risiko hoch Dezember 2016 www.zarinfar.de 6 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) Projektpegel planmäßig kritisch 8.1 Der Qualitäts-/ OrganisationsBERICHT 1.Projektorganisation: DerneueTA-PlanerINNIUShatmitderEinarbeitungsphasebegonnen.BeiderEinarbeitungindiebestehendenPlanungsunterlagen wurdefestgestellt,dassdiesenichtvollständigsindundsomiterneuteineFestlegungderGrundlagenzurPlanungerfolgenmuss.Die bestehendenPlanungskonfliktekönnenfolglicherstnachErarbeitungderPlanungsgrundlagenundHeilungderPlanungbeseitigt werden. DasTeamdesneuentechnischenBetriebsleitersumfasstderzeit16Mitarbeiter/innenundwirdvoraussichtlichEndedes1.Quartals 2017vollständigsein. 2.Ausführung: DieQualitätskontrolledurchdieObjektüberwachungGebäudeistweiterhinunzureichend.AktuellsindfolgendeErkenntnissezu verzeichnen: MangelhafteAusführungsplanungundMängelmanagementderObjektüberwachungGebäude,inkl.nichtmitdenBauherren abgestimmterAbweichungenvonDIN-NormenundRegelwerken KeineKollisionsplanungderTechnischenAusrüstung VielzahlvonMängelnundKollisionenindenHochbau-undHaustechnikgewerken AufgrundmangelnderKapazitäteninderObjektüberwachungGebäudeverzögertsichdieAufnahmeweitererMängelsowiedie BeseitigungbekannterMängel AbnahmeneinzelnerGewerkeKG300konntenbisheraufgrundunzureichenderVorbereitungendurchdieOÜGebäudenicht abgeschlossenwerden ForcierteVorbereitungzurDurchführungvonFirmengesprächendurchdieObjektüberwachungenunterLeitungdesBauherrenund derProjektsteuerung DieumfangreicheMängelbearbeitungamSichtbetonKOkanninKürzeerfolgreichabgeschlossenwerden EineKoordinationderGewerkederTechnischenAusrüstungaufderBaustellekanndurchdieInterimsbauleitungderTechnischen Ausrüstunggegenwärtignurbedingterfolgen.DieausführendenUnternehmenhabenihreKapazitätenabgebaut,dainvielenBereichen keineBaufreiheitbesteht.DesWeiterenmüssenbereitsmontierte,empfindlicheAnlagen-undGebäudeteileaufgrunddesgestörten Bauablaufesgeschütztundkonserviertwerden.EinKonzepthierzuwurdeerarbeitetundvondenBühnenabgestimmtundzur Ausführungfreigegeben.DieSicherheitaufderBaustellewurdedurchzusätzlicheMaßnahmenderObjektüberwachungerhöht.Aufgrund derderzeitigenProjektsituationfokussiertsichdieTätigkeitderBauleitungenhauptsächlichaufdieZustandsfeststellungmitAufnahme vonweiterenMängelnundderenBeseitigung.InsichfertiggestellteLeistungenverschiedenerGewerkewurdenabgenommenund weitereAbnahmeterminewurdenvereinbart. 3.Empfehlungen/Maßnahmen: ZielführendeundvollumfänglicheAufarbeitungundBereitstellungallererforderlichenUnterlagenfürdienotwendigen FirmengesprächedurchdieObjektüberwachungen. ForcierungderVorbereitungvonFirmengesprächendurchzusätzlicheKapazitätenderObjektüberwachungen IntensiveDurchführungderFirmengesprächezurNeuaufstellungdesProjektes. VertraglicheErgänzungsvereinbarungenmitallenamBauBeteiligten IntensiveBetreuungundBegleitungderANdurchdieObjektüberwachungenbeiderMängelbeseitigungeinschl.derentsprechenden DokumentationzurSicherungderQualitäten. DurchführungvonAbnahmenvoninsichabgeschlossenerLeistungenverschiedenerGewerkezurMinimierungder Verzögerungskosten. FestlegungvonQualitätsanforderungendurchdenBauherrenandiezukünftigeÜberarbeitungderPlanungdertechnischen Ausrüstung 4.FazitundBewertung: DurchersteEntscheidungendesBauherrnkönneninTeilbereichenArbeitenfortgeführtundQualitätsdefizitebehobenwerden.Die aktuelleSituationderBaustelleschafftdieMöglichkeiteinenAbgleichzwischendengesetztenQualitätszielenunddembisherGebauten zuschaffen.DieumfangreicheMängelbeseitigungorientiertsichandiesemAbgleich.GleichzeitigisteinTeilderAusführungder technischenAusrüstungfehlerhaftundmussnunnachHeilungderPlanungdurchdenneuenTA-PlanerzurückgebautundinStand gesetztwerden. DiezurZeitlaufendenVgV-VerfahrenzurVerstärkungderObjektüberwachungGebäudeundneuenObjektüberwachungTAwerden voraussichtlichim1.Quartal2017abgeschlossensein. DieseBewertungistsolangealskritischanzusehen,bisdasneuePlanungsbürofürdietechnischeAusrüstungdiePlanunggeheilthat unddieVerstärkungderObjektüberwachungerfolgtist. 8.2. Das Qualitäts-/ OrganisationsRISIKO Risikoeinschätzung Risiko gering Risiko hoch 1.Bestehende Qualitäts-und Organisationsrisiken: Zustandsfeststellungen für alle Gewerke in den nächsten Monaten decken ggf. bisher unbekannte Mängel auf Leistungsfähigkeit der neuen Bauleitung TA könnten nicht ausreichen Erkenntnisse aus der Heilung der Planung des neuen Planungsbüros für die Technische Ausrüstung führen ggf. zu gravierenden Rück-und Umbauten mangelnde Leistungsfähigkeit der Objektüberwachung Gebäude führen zu weiteren Terminverzögerungen-und Qualitätsdefiziten 2. Empfehlungen Maßnahmen: Qualitätsbegehungen durch Projektsteuerung und Interim-Bauleitung TA Intensive Fortführung der Firmengespräche zur Neuaufstellung des Projektes. Durchführung von Zustandsfeststellungen für die vollständige Erfassung eines Ist-Standes Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau Beteiligten treffen. Soll-Ist-Abgleich zwischen gesetzten Qualitätszielen und gebauten Qualitäten Entwicklung eines strukturierten Gegenforderungsmanagements zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen 3. Fazit und Bewertung: DerUmfangderbishererfolgtenQualitätskontrollen zeigt,dassinTeilendiegebauteQualitätweiterhin nichtausreichendist.HiersindMängelbeseitigungen, RückbautenundUmplanungenerforderlich. DieweiterhinfehlendenKapazitäteninderBauleitung der technischen Ausrüstung sowie der ObjektüberwachungGebäudelassenzurzeitjedoch keineintensiveBearbeitungdieserQualitätenzu. DasaktuelleQualitätsrisikosistsomitweiterhinals hochzubezeichnenundkannerstdanngeringer ausfallen,wenndieObjektüberwachungender TechnischenAusrüstungundGebäudebeauftragt undeingearbeitetsind. Dezember 2016 www.zarinfar.de 7 13,83% 6,38% 53,19% 23,40% 3,19% KG 300 bis 500 -gesamt Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Dezember 2016 (Stand 22.12.2016) Dezember 2016 www.zarinfar.de 8 9. Der Sachstand FIRMENGESPRÄCHE Aufgrund des gestörten Bauablaufes ist es notwendig, mit allen am Bau Beteiligten Gespräche zur Vertragsanpassung zu führen. Diese werden durch die verantwortlichen Objektüberwachungen entsprechend vorbereitet. Das Ziel dieser Gespräche ist es, die Firmen nach Möglichkeit auf der Baustelle zu halten und Vereinbarungen über einen Weiterbau nach Heilung der Planung für einen geordneten Bauablauf abzuschließen. Sollte es hier zu keiner Einigung kommen, so ist diesen Firmen zu kündigen und die Leistungen sind neu auszuschreiben. In den Firmengesprächen hat sich immer wieder gezeigt, dass die Firmen berechtigterweise auf nicht erfüllte Pflichten und Aufgaben des Bauherrn, wie z.B. fehlende Nachtrags- bearbeitungen und offene Forderungen aus Bauzeitverlängerung verweisen konnten. Um hier zukünftig für die Firmengespräche optimal vorbereitet zu sein, wurde bauherrenseitig eine Vorgehensweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Firmengespräche eingeführt. Eine besondere Herausforderung für den öffentlichen Bauherrn stellt dabei die Wahrung vergaberechtlicher und wirtschaftlicher Kriterien als Grundlage für eine einvernehmliche Regelung dar. Im Zuge der zu vereinbarenden Vertragsergänzungen wurden drei Phasen der Projektabwicklung vom Bauherren mit Unterstützung der baubetrieblichen Gutachter definiert: Phase 1: Zeitraum bis zum Abschluss bzw. bis zur Unterbrechung der vertraglich geschuldeten Leistungen Phase 2: Zeitweise Bauunterbrechung (Zeitraum von der Unterbrechung bis zur Wiederaufnahme der vertraglich geschuldeten Leistungen) Phase 3: Zeitraum zwischen Wiederaufnahme der vertraglich geschuldeten Leistungen bis zur Fertigstellung (Abnahme) Schlussgerechnet Gekündigt Vertragsanpassung in Vorbereitung Vertragsanpassung erfolgt (unterschrieben) Vertragsanpassung offen 33,33% 66,67% KG 500 -Freianlagen 12,2% 10,2% 67,3% 10,2% KG 300 -Gebäude 11,11% 5,56% 16,67% 66,67% KG 400 -TA/ LT 16,67% 50,00% 20,83% 12,50% KG 479 -Bühnentechnik
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 26.01.2017 0285/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 31.01.2017 Rechnungsprüfungsausschuss 07.02.2017 Finanzausschuss 13.02.2017 Unterausschuss Kulturbauten 16.03.2017 Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz Mit dem Monatsbericht Dezember 2016 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstands bericht zur Sa- nierung der Bühnen am Offenbachplatz zur Kenntnis (Anlage). Zum zweiten Mal im Jahre 2016 hat sich im Dezember der Kostenstand (alle Verpflichtungen zuzü g- lich aller bekannter Risiken) reduziert, er liegt jetzt bei 364 Mio. €. Durch Neubewertung und teilweise Auflösung der Rückstellungen nach Abschluss von Firmeng esprächen konnten darüber hinaus auch die Verpflichtungen von 340 Mio. € auf 337 Mio. € reduziert werden. Ausgegeben wurden für die S a- nierung bislang 255 Mio. €, damit wurde im Dezember 2016 das ursprüngliche Budget aus dem Jahr 2011 von 253 Mio. € überschritten. Im Bereich der Haustechnik und der Theatertechnik kommen die Firmengespräche gut voran, bei den Gewerken des Hochbaus ist das Verfahren deutlich gehemmt. Insgesamt sind für 23,4 % der Gewe r- ke die Firmengespräche abgeschlossen, für ebenfalls 23, 4 % der Gewerke laufen die Firmengespr ä- che oder sind in intensiver Vorbereitung aber 53,2 % aller Firmengespräche sind noch nicht vorbere i- tet oder geführt. Da der ursprünglich gesetzte Termin zum Abschluss der Firmengespräche im Mai 2017 nicht mehr erreich t werden kann, wurde in die vorläufige Zeitplanung der November 2017 als Zieldatum zum Abschluss der Firmengespräche aufgenommen. Inwieweit sich diese Verschiebung negativ auf die abschließende Zeitplanung auswirkt, kann erst im Sommer 2017 fundiert progno sti- ziert werden. Auf der Baustelle arbeiten die Firmen der Bühnentechnik mit voller Mannschafts stärke, weitere Fi r- men sind weiterhin mit Arbeiten der Mängelbeseitigung beschäftigt. Außer dem werden zur Vorbere i- tung von Firmengesprächen mit den Firmen gemein same Begehungen zur Zustands - und Leistungs- standserfassung durchgeführt. gez. Streitberger
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0285/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27