Mehr Sichtbarkeit und alternative Querung der Baustelle Gleiswechselbauwerks am Waidmarkt, Verbesserung der Umleitung, Antrag Grüne
Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) AN/2088/2022 vom 17.11.2022
Stand: Am 01.12.2022 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) ungeändert beschlossen.
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Sachstandsbericht BV
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Dezernat, Dienststelle III/66 Vorlagen-Nummer AN/2088/2022 Stand: 22.05.2023 Sachstandsbericht Mehr Sichtbarkeit und alternative Querung der Baustelle Gleiswechselbauwerks am Waidmarkt, Verbesserung der Umleitung, Antrag GrüneBeschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt, 1. dass auf die Bauträgerin (KVB) der Baustelle des Gleiswechselbauwerks am Waidmarkt eingewirkt wird, damit diese den jetzigen Bauzaun verändert, um den bedrohlich und mono- lithisch wirkende Charakter dieser Absperrung aufzubrechen. Dabei sollen ausreichende Sichtmöglichkeiten auf die Baugrube, wie auch eine besondere farbliche Gestaltung zum Einsatz kommen. Eine Kooperation in der Umsetzungsplanung mit den umliegenden Schu- len ist hierbei ausdrücklich erwünscht. 2. dass die Verwaltung mit der Bauträgerin prüft, inwieweit ein Behelfsbrückenwerk über oder entlang der Baustelle für den Rad- und Fußverkehr errichtet werden kann. 3. dass die aktuelle Fahrradumleitung Waidmarkt kurzfristig überarbeitet wird. Dabei sind die Einmündungen von der Georgstraße in Follerstraße und im Verlauf von der Follerstraße in die Löwengasse deutlich zu entschärfen und übersichtlich – insbesondere mit Blick auf die vielen Schüler:innen der beiden Schulen – zu gestalten. De Radstreifen sind auf eine dem hohen Radverkehrsanteil angemessene Breite zu versehen. Das Beparken der Radstreifen – insbesondere in der Einmündung Löwengasse – ist wirksam zu unterbinden. 4. Außerdem wird die Verwaltung gebeten, jährlich vor Ort eine öffentliche Informationsveran- staltung zum Projektfortschritt zu organisieren. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: 1. Die Errichtung einer drei Meter hohen Schallschutzwand rund um die Baugrube wurde von der Bezirksregierung Köln angeordnet und entsprechend den Anforderungen von der Arge Los Süd ausgeführt. Der Einbau von Sichtfenstern in diese Wand würde den an dieser Stelle geforderten Schallschutz reduzieren. Die Möglichkeit der Einsicht in die Baustelle besteht aus der Südstadt kommend direkt neben der Baustellenzufahrt. Auch auf Höhe „Papa Rudis“ ist eine Einsicht in die Baustelle möglich. Sichtfenster im Durchgangsbereich für Fußgänger*innen würden – wenn dort Menschen stehen bleiben zum Schauen – das dort ohnehin geringe Platzangebot weiter verringern und zu Verärgerung bei Passant*innen führen. Davon abgesehen ist die freie Sicht von dort aus auf die Baustelle nicht gegeben, da hinter der Schallschutzwand im Inneren der Baustelle schwere Elemente aufgestellt sind, mit denen die Schallschutzwand entspre- chend den notwendigen Vorgaben statisch gesichert ist. Auch dort befindliche Container, die nicht umgesetzt werden können, verhindern den freien Blick auf die Baugrube. 2 Aktuell befindet sich der Bauzaun in einem guten und ansehnlichen Zustand. Graffiti und Beklebungen werden regelmäßig entfernt. Eine Bauzaungestaltung ist derzeit in Prüfung. 2. Der Einbau einer Behelfsbrücke ist planmäßig vorgesehen und erfolgt, sobald die entspre- chend notwendigen statischen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Im Verlauf der Sa- nierungsarbeiten müssen die beiden unteren Stockwerke des Bauwerks (Fahrebene und Technikebene) verfüllt werden. Im Anschluss hieran wird eine neue Verkehrsführung ein- gerichtet, bei der - wie vor dem Rückbau der alten Hilfsbrücke - ein Einrichtungsverkehr für den motorisierten Verkehr Richtung stadtauswärts inklusive eines kombinierten Fuß- und Radweges eingerichtet wird. Die hierdurch entstehenden Kosten sind bereits in dem zwischen Stadt und Arge Los Süd geschlossenen Vergleich vom Juni 2020 enthalten und werden von der bauausführenden Firma, der Arge Los Süd, getragen. Aktuell sind die Untersuchungen der Baugrubenumschließung (Schlitzwand) durch die Ar- ge Los Süd in Hinblick auf ihre Eignung für die geplante Sanierung abgeschlossen. Die Ergebnisse der Überprüfung werden nun durch von der Arge Los Süd beauftragte Gutach- ter ausgewertet. Sobald diese der Arge vorliegen, werden sie in die weitere Bauplanung einfließen, die dann vom Prüfingenieur freigegeben werden muss. Erst im Anschluss kön- nen Aussagen zu den weiteren Zeitabläufen und somit auch zur Errichtung der Behelfs- brücke gemacht werden. 3. Der Anfrage der Bezirksvertretung Innenstadt bezüglich der aktuellen Fahrradumleitung am Waidmarkt wurde nachgekommen, indem in den angefragten Kreuzungsbereichen ei- ne Verbreiterung der Fahrradstreifen mit Überlagerung der Schleppkurven (im Plan in pink dargestellt) genauer betrachtet wurde. Die Überlagerung / Einzeichnung der Schleppkurven zeigt deutlich auf, dass in den ge- wünschten Bereichen leider keine Verbreiterung des Fahrradstreifens möglich ist. Die ma- ximal zulässige und mögliche Breite des Fahrradstreifens wurde bereits umgesetzt. Dem Wunsch der BV1 konnte jedoch an anderer Stelle entsprochen werden: Wie die Prü- fung ergab, war es möglich, in dem Kreuzungsbereich Georgsplatz / Ecke Georgsstraße den Fahrradstreifen von 1,50 m auf 2,00 m aufzuweiten. 4. Die KVB informiert regelmäßig alle zwei Wochen über die aktuell stattfindenden Arbeiten. Die „BaustellenInfos“ werden im Norden und Süden der Baugrube in Infokästen ausge- hängt und im Internet eingestellt (www.nord-sued-stadtbahn.de unter BaustellenInfos). Zu besonderen Ereignissen werden Pressemitteilungen und Schreiben für Anlieger*innen ge- fertigt, die sich ebenfalls auf der Internetseite der KVB zum Projekt Nord-Süd-Stadtbahn finden. Veranstaltungen für Anlieger*innen haben wegen Corona in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr stattgefunden, davor aber viele Jahre regelmäßig mehrmals im Jahr, später anlassbezogen. Dies gilt auch für die Information der Presse. Veranstaltungen für Presse und Anwohner*innen sind erneut geplant für den Zeitpunkt an dem das Gutachten ausgewertet ist und zuverlässige Aussagen zum Zeitplan für den wei- teren Ausbau gemacht werden können. Nächste Schritte: Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: -
Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
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www.gruenekoeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/2088/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 Mehr Sichtbarkeit und alternative Querung der Baustelle Gleiswechselbauwerks am Waidmarkt, Verbesserung der Umleitung Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertre- tung Innenstadt am 1.Dezember 2022 aufzunehmen. Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt, 1. dass auf die Bauträgerin (KVB) der Baustelle des Gleiswechselbauwerks am Waidmarkt eingewirkt wird, damit diese den jetzigen Bauzaun verändert, um den bedrohlich und monolithisch wirkende Charakter dieser Absperrung aufzubrechen. Daei sollen ausreichende Sichtmöglichkeiten auf die Baugrube, wie auch eine be- sondere farbliche Gestaltung zum Einsatz kommen. Eine Kooperation in der Um- setzungsplanung mit den umliegenden Schulen ist hierbei ausdrücklich erwünscht. 2. dass die Verwaltung mit der Bauträgerin prüft, inwieweit ein Behelfsbrückenwerk über oder entlang der Baustelle für den Rad- und Fußverkehr errichtet werden kann. 3. dass die aktuelle Fahrradumleitung Waidmarkt kurzfristig überarbeitet wird. Dabei sind die Einmündungen von der Georgstraße in Follerstraße und im Verlauf von der Follerstraße in die Löwengasse deutlich zu entschärfen und übersichtlich – insbesondere mit Blick auf die vielen Schüler:innen der beiden Schulen – zu ge- Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln Tel. 0221 / 221 -91309 Julie Cazier Fraktionsvorsitzende Julie.Cazier@stadt-koeln.de Claus Vincon stellv. Fraktionsvorsitzender Claus.Vincon@stadt -koeln.de stalten. De Radstreifen sind auf eine dem hohen Radverkehrsanteil angemessene Breite zu versehen. Das Beparken der Radstreifen – insbesondere in der Einmün- dung Löwengasse – ist wirksam zu unterbinden. 4. Außerdem wird die Verwaltung gebeten, jährlich vor Ort eine öffentliche Informati- onsveranstaltungen zum Projektfortschritt zu organisieren. Begründung Die Kölner Verkehrsbetriebe gehen in ihrem aktuellen Geschäftsbericht davon aus, dass die Baumaßnahmen am Gleiswechselwerk Waidmarkt sich noch mindestens bis in die Jahre 2028/2029 hinziehen wird. Es ist aber davon auszugehen, dass sich das Bauvorhaben bis in die 2030er Jahre hinziehen wird. Gleichzeitig ist diese Achse nicht nur aufgrund der beiden anliegenden großen Schu- len, eine hochfrequentierte Fuß- und Radverbindung, die nicht für die nächsten acht bis zehn Jahre derartig blockiert werden darf. Eine Öffnung durch eine geeignete bauliche Einrichtung, wie auch scho n die Abän- derungen des Bauzauns spiegelt nicht nur die Bedeutung des Waidmarkts wider, sondern belegt, dass die Stadt und ihr Mobilitätsunternehmen KVB mit der großen Wunde, die der Archiveinsturz aufriss, verantwortungsvoll und zukunftsgewandt – mit dem besonderen Blick auf die vielen Menschen, die hier wohnen oder arbeiten oder eben täglich diesen Ort passieren – umzugehen weiß. Mit freundlichen Grüßen Julie Cazier Claus Vinçon Fraktionsvorsitzende stellv. Fraktionsvorsitzender -
Photos Antrag Waidmarkt
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Anhang
Beratungsverlauf
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01.12.2022
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.10, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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