2062/2025
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage (AN/0760/2025) der Fraktionen Bündnis 90 / die Grünen, CDU und Volt betreffend "Schulsozialarbeit an Kölner Gymnasien"
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
2746 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IV/40/404/6 Vorlagen-Nummer 24.11.2025 2062/2025 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 01.12.2025 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage (AN/0760/2025) der Fraktionen Bündnis 90 / die Grünen, CDU und Volt betreffend "Schulsozialarbeit an Kölner Gymnasien" Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt bittet die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: 1) Welche Gymnasien erhalten derzeit Unterstützung durch Schulsozialarbeitende? 2) Wie viele Stundenanteile werden den jeweiligen Gymnasien zur Verfügung gestellt? 3) Nach welchen Kriterien erfolgt die Zuweisung von Schulsozialarbeitenden an Gymna- sien? 4) Gibt es auch kurzfristige Unterstützungsangebote bei akutem Hilfebedarf und wie se- hen diese aus? 5) Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten können Gymnasien erhalten? Beantwortung Zu 1. und 3. In Köln gibt es derzeit 12 Gymnasien mit jeweils einer Stelle Schulsozialarbeit. Diese Stellen wurden im Zuge des Bildungs- und Teilhabepaketes eingerichtet. 2011 zuerst 5 Gymnasien, danach sukzessive die weiteren 7; die letzten Stellen wurden 2020 zugesetzt. Die Entschei- dung für diese Schulen bezog sich schwerpunktmäßig auf die städtischen Erhebungen hin- sichtlich des Bezugs von Bildungs- und Teilhabezuschüssen der Familien, da die Förderung der Schulsozialarbeit durch das Land NRW aus BuT-Mitteln resultierte. Auch zeichnete sich der damalige „Inklusionsplan“ entscheidungsrelevant, d. h. es wurde positiv berücksichtigt, wenn Gymnasien Gemeinsames Lernen anboten. Zu 2. Stellen für Schulsozialarbeit werden immer als Vollzeitäquivalente an Schulen angeboten. Frühere Stellen mit reduziertem Stundenumfang wurden nach und nach aufgestockt, weil nach heutigem allgemeinen Wissens- und Erfahrungsstand die präventive Arbeit im Vorder- grund steht und insbesondere Themen wie Kinderschutz und psychische Gesundheit eine kontinuierliche Präsenz der Schulsozialarbeitenden erfordern. Die interventive „Feuerwehr- funktion“ hat sich in der Vergangenheit nicht als nachhaltig wirksam erwiesen. Zu 4. und 5. 2 Die Stadt Köln verfügt über verschiedene Unterstützungsangebote und Anlaufstellen, z. B. verschiedene Leistungen und Angebote des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und des Schulpsychologischen Dienstes, Familienberatungsstellen, das Gesundheitsamt sowie das Kommunale Integrationszentrum. Ein schulinternes Beratungsteam, das sich aus verschiedenen Akteur*innen in der Schule zu- sammensetzt (ob mit oder ohne Schulsozialarbeit), hat sich als Verantwortungsgemeinschaft zur Bewältigung verschiedener Problemlagen bewährt. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2062/2025
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 24.11.2025
- Erstellt
- 20.06.2025 09:31