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3577/2023

Beantwortung der mündlichen Anfrage vom 23.01.2023 zu: Bildung der Schüler*innen verbessern und Auflistung Bildungspartner (zu TOP 8.3, 4025/2022)

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 08.11.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 20.11.2023, TOP 8.15

Übersicht_ProgrammeMaßnahmen zur Absicherung des Schulerfolges_StandMai2016

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Übersicht_ProgrammeMaßnahmen zur Absicherung des Schulerfolges_StandMai2016

11860 Zeichen

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
Seite 1 von 7 
Programme und Maßnahmen zur Absicherung des Schulerfolges 
Träger Thema/Titel Konzept in Stichworten 
Schulamt für die 
Stadt Köln 
Konzept zur Schulpflichtüberwa-
chung 
u.a. „Dokumentationsbogen Schulabsentismus“ für weiterführende 
Schulen: dokumentiert erfolgte Schritte und Maßnahmen 
Handlungshilfe 
Schulpflichtüberwachung_Schulamt Köln.pdf
 
NEiS_ Netzwerk 
Erziehung in 
Schule 
Praxisleitfaden für päd. Fachkräfte 
in Schule und Jugendhilfe 
Praxisleitfaden_Sch
ulabsentismus.pdf
 
Schulpsychologi-
scher Dienst der 
Stadt Köln 
Beratung 
 
Einzelfallberatungen für SchülerInnen und Eltern, wie auch Qualifizie-
rungen für Schulleitungen und LehrerInnen, um das System  Schule 
im Umgang mit dem Phänomen „Schulverweigerung“ zu beraten und 
zu stärken. 
 
Amt für Schul-
entwicklung 
 
Schulsozialarbeit 
 
129,5 Stellen Schulsozialarbeit an 128 Kölner Schulen aller Schulfor-
men sprechen präventiv und intervenierend auch SchülerInnen an, die 
sich der Teilnahme am Unterricht zeitweise entziehen und abbruchge-
fährdet sind. 
 
Amt für Kinder, 
Jugend und Fami-
lie &  Schulamt 
für die Stadt Köln 
& verschiedene 
Träger der freien 
 
Schulmüdenprojekte: 
 
ämterübergreifend abgestimmtes Verfahren zum Wechsel von sog. 
„schulmüden“ Jugendlichen im letzten Schulbesuchsjahr an eine Ko-
operationsschule oder auch an einen „außerschulischen Lernort“, um 
dort den Erwerb des Schulabschlusses unter veränderten Bedingungen 
zu ermöglichen. 
 Jugendwerkstatt Vingst 
 Jugendwerkstatt Kalk

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
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Jugendhilfe  Motivia WerkstattSchule 
/ InVia e.V. 
 Handwerkerinnenhaus 
Köln 
 
„Schulmüdenprojekte“ sind gemeinsame Angebote des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und des Schulamtes der Stadt 
Köln in Beteiligung von Trägern der Jugendhilfe und des Landschaftsverbandes Rheinland. Sie richten sich an schulpflichtige 
Schülerinnen und Schüler, die in der Regelschule nicht mehr erreicht werden und dort keine Aussicht auf einen erfolgreichen 
Abschluss haben.  
Die Projekte werden von Jugendwerkeinrichtungen und außerschulischen Lernorten in Kooperation mit Hauptschulen oder För-
derschulen umgesetzt und beinhalten neben der intensiven, sozialpädagogischen Begleitung einen schulischen und einen werk-
praktischen Teil.  
In Kleingruppen erhalten die TeilnehmerInnen Anleitung im praktischen Arbeiten in unterschiedlichen Gewerken und schuli-
schen Unterricht. Bei entsprechender schulischer Voraussetzung und erfolgreicher Teilnahme am Unterricht und an der Werk-
praxis erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Projektende einen Hauptschulabschluss. 
Der Unterricht wird von Lehrkräften der jeweiligen Kooperationsschulen erteilt. Die Werkpraxis vermitteln Werkanleiterinnen 
und Werkanleiter aus den jeweiligen Gewerken. 
Schülerinnen und Schüler können in der Regel für ein bis höchstens zwei Jahre in ein Schulmüdenprojekt aufgenommen wer-
den, um dort ihre Schulpflicht zu erfüllen. Die Projekte richten sich in erster Linie an HauptschülerInnen. Ausnahmen machen 
das Handwerkerinnenhaus und die MotiviaWerkstattschule, die mit einer Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung 
kooperieren. Hier werden neben den FörderschülerInnen auch BewerberInnen aus Gesamt- und Realschulen aufgenommen, 
wenn sie an einer Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs teilnehmen. 
 
JWK Klettenberg_ 
 
„Weggefährten“ 
Adobe Acrobat 
Document
 
Modulares, aufsuchendes Konzept zur Prävention von Schulmüdigkeit für Grund-
schülerInnen und ihre Familien 
 
Das Projekt Weggefährten bietet eine sehr frühzeitige Intervention zur Prävention von Schulverweigerung bereits in der 
Grundschule und während des Übergangs in die weiterführende Schule dar. Es kombiniert Elemente der individuellen und auf-
suchenden Arbeit mit ausgewählten Familien in Form eines Familiencoachings (inklusive einer bedarfsorientierten Einzel- und

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
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Gruppenarbeit mit Kindern und der Übergangsbegleitung in die weiterführende Schule) mit einer intensiven, systemisch ausge-
richteten Arbeit in der Schule. Die Arbeit in der Schule umfasst ein einzelfallbezogenes Training im Klassenverband und in  Zu-
sammenarbeit mit den Lehrkräften und SchulsozialarbeiterInnen. Die Schulen werden unterstützt bei der Elternzusammenar-
beit, der Prävention von Schulabsentismus und der Übergangsbegleitung in die weiterführende Schule.  
 
 
Aus dem Förderbericht der RheinEnergieStiftung: „An zwei Grundschulen wurden in insgesamt drei Klassen ein wöchentli- 
ches Klassentraining durchgeführt. Meist unmittelbar im Anschluss an die Trainings fand eine Reflexion des Ablaufs mit den 
Klassenlehrkräften statt. 87% der Kinder bewerteten dieses Angebot gut oder sehr gut. Insgesamt wurden im Rahmen des 
Klassentrainingsangebotes pro Halbjahr im Schnitt 64 Schüler/-innen erreicht. Ein inhaltlicher Austausch zwischen den Lehr-
kräften, den SchulleiterInnen und der Schul-Sozialarbeiterin wurde regelmäßig organisiert.  
An dem Familiencoaching nahmen sechs Familien teil. Dabei wurden die Familien zu Hause besucht oder in der Schule getrof-
fen und es bestand regelmäßiger Telefonkontakt und Austausch mit den Lehrkräften. Mit den Kindern fanden wöchentliche Ein-
zelkontakte in der Schule statt. 75% der Eltern fühlten sich besser in der Lage, in schulischen Belangen zu unterstützen. 
Eine Bedarfserhebung bei 14 Schulen ergab, dass 13 Schulen die Projektidee voll unterstützen und den Bedarf sowie den päda-
gogischen Ansatz bestätigen. Als Erfolg kann festgehalten werden, dass die Lehrkräfte die Weggefährten in den Prozess der 
Schulempfehlungen mit einbezogen.“ 
(http://www.rheinenergiestiftung.de/downloads/familie/taetigkeitsbericht_familie_2014.pdf) 
Das Projekt wurde über die RheinEnergieStiftung mit einem Volumen von 110.000€ vom 01.02.2013 bis zum 31.01.2016 
gefördert.  
 
JWK Klettenberg „Schule XXL“ Projekt zur Prävention von Schulmüdigkeit und Förderung der Berufswahlkom-
petenz, in den Klassen 7 und 8 an ausgewählten Kooperationsschulen 
 
Schule XXL ist ein Projekt zur Prävention von Schulmüdigkeit und zur Förderung der Berufswahlkompetenz, das an den Klas-
sen 7 und 8 an fünf ausgewählten Kooperationsschulen (Wilhelm-Leyendecker-Schule, Förderschule Lernen;  Hauptschule Baa-
denbergerstraße; katholische Hauptschule Bülowstraße; Montessori-Hauptschule Rochusstraße; Ernst-Simon-Realschule) 
durchgeführt wird. Das  Angebot gliedert sich in drei Bausteine: 
 Sozialpädagogische Angebote im Klassenverband zum Thema Berufswahlkompetenz: u.a. Kooperationsspiele, Sozial- 
und Kommunikationstraining, Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung 
 Coachingangebote für einzelne Schülerinnen und Schüler: u.a. Sozialanamnese, sozialpädagogosche Beratung, Elternar-
beit, Netzwerkarbeit

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
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 "Zukunftswerkstatt": Modulare Bildungsangebote für einzelne SchülerInnen, z.B. „Handwerk und Design“, "Denkfabrik", 
Angebote aus der Spiel- und Erlebnispädagogik. 
Das Projekt wird seit Februar 2008 gefördert vom Landschaftsverband Rheinland und der Bundesagentur für Arbeit. 
 
Rom e.V. 
„Amaro Ker“ 
„Amen Ushta“ 
Modellprojekt; Start-
termin: 01.09.2016 
Integration von Kindern und Jugendlichen aus Romafamilien in schulische Regel-
systeme 
 
Der Rom e.V. richtet sich an Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und insbesondere Kinder und Jugendliche 
aus rumänischen und bulgarischen Zuwandererfamilien, die es im Regelschulsystem zu halten gilt und denen der Zugang zu 
den Standardelementen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ gesichert werden soll. Ziel der beiden laufenden 
Projekte wie auch eines weiteren bewilligten Modellprojektes (gefördert mit ESF-Mitteln über das Ministerium für Arbeit, 
Integration und Soziales) ist die nachhaltige Integration der Kinder und Jugendlichen in die bestehenden Bildungs- und Berufs-
orientierungsstrukturen, um ihre künftige gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Die Projekte fahren einen  ganzheitlicher Ansatz 
von 
 Familienarbeit 
 Sensibilisierung des schulischen Umfelds und  
 individueller Begleitung. 
Apeiros e.V. 
Hilfestellungen für ju-
gendliche Schulverwei-
gerer 
Systemisch ausgerichtete, aufsuchende Einzelfallhilfe auf der Basis von Diagnos-
tik, Fehlzeitenmanagement, standardisierter Intervention und individueller Bera-
tung. 
 
Apeiros e.V. arbeitet auf der Basis einer softwarebasierten Fehlzeitenerfassung und einer individuell ausgerichteten, gestaffel-
ten Interventionsabfolge. Der Verein bietet den Schulen ein einfaches und übersichtliches Instrument zur Erfassung, Aufberei-
tung  und Verwaltung von Fehlzeiten und unterstützt die Schulen in der Umsetzung der möglichst frühzeitigen, individuellen 
Interventionen, um einer Chronifizierung vorzubeugen. Jugendliche, die über diese Maßnahmen im schulischen Kontext nicht 
mehr erreicht werden, werden über die Hilfen zur Erziehung der Jugendhilfe angesprochen. 
Zurzeit arbeitet apeiros e.V. in Köln mit 11 Schulen zusammen; acht weitere Schulen haben ihr Interesse bekundet. Bis auf die 
Gymnasien sind alle Schulformen beteiligt. Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei; der Träger finanziert seine Angebote 
über Stiftungen wie z.B. die H IT-Stiftung und in Teilen über die Hilfen zur Erziehung. http://apeiros.de/ und http://apeiros-
ev.de/

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
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Gesundheitsamt 
der Stadt Köln  
 
„Kinder- und Jugend-
psychiatrische Bera-
tungsstelle-KJP“ 
 
Therapeutisch ausgerichtetes Beratungs- und Coachingangebot mit dem Ziel, 
über Vermittlung in stationäre oder ambulante Therapie oder in sozialpädagogi-
sche Familienhilfe (SPF) langfristig Lern- und Schulfähigkeit wieder herzustellen. 
Kompetenzagen-
turen 
Die Kompetenzagenturen richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 bzw 26 Jahre. Sie leis-
ten aufsuchende Arbeit,  intensive Einzelfallberatung, Coaching und lotsen zu weiterführenden An-
geboten und Maßnahmen.   
 
 
 
 
 
Mit Fördermitteln aus dem gemeinsamen ESF-Modellprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senio-
ren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) & des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsi-
cherheit (BMUB) „Jugend stärken im Quartier“ hat die Stadt Köln für die  Laufzeit vom 1.1.2015 bis 
zum 31.12.2018 die Kompetenzagentur im Quartier Mülheim (KAQM) eingerichtet.  
Besonderer Bestandteil der bundesgeförderten Kompetenzagentur ist ein „Hilfeplanforum“  als „Jugend-
berufsagentur im Kleinen“: Als prototypische Erprobung für den späteren Transfer auf die anderen Kompe-
tenzagenturen werden hier ab Herbst 2016 die Leistungen von AA, JC und ASD in der Einzelberatung ge-
meinsam vertreten. 
Stadt Köln;  Ar-
beitsagentur; Job-
center 
Kompetenzagentur Köln-Rodenkirchen; Träger: Jugendhilfe Köln 
Kompetenzagentur Köln Innenstadt; Träger: InVia  
Kompetenzagentur Köln-Ost im rechtsrheinischen Köln( Porz, Kalk und Deutz) Träger: IB  
 
Entkoppelte Jugendliche / schulabsente Jugendliche: Akteure & Beteiligte 
 Rollen/ Institution vertreten durch 
1 SchülerInnen  
2. Eltern/ Erziehungsberechtigte  
3. LehrerInnen/ BeratungslehrerInnen

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
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4. SchulsozialarbeiterInnen  
5. Schulpsychologischer Dienst  
6. Beratungsstellen / Kompetenzzentren  
7. Träger von schulbegleitenden Maßnahmen  
8. apeiros  
9. Jugendamt  
10. ASD  
11. NEIS  
12. Agentur für Arbeit/ Berufsberatung  
13. JobCenter  
14. Träger von nachschulischen Maßnahmen  
15. Landschaftsverband Rheinland (LVR)  
16. „Off Road Kids“ Stiftung  Colin Emde/ Leiter der Kölner Streetwork-Station

Regionales Bildungsnetzwerk -  Bildungsbüro Köln  
 
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

3319 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/40/404 
 
Vorlagen-Nummer 08.11.2023 
 3577/2023 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.11.2023 
 
Beantwortung der mündlichen Anfrage vom 23.01.2023 zu: Bildung der Schüler*innen 
verbessern und Auflistung Bildungspartner (zu TOP 8.3, 4025/2022) 
 
Frage vom 23.01.2023 Bildung der Schüler*innen verbessern und Auflistung der Bil-
dungspartner 
Die Frage bezieht sich auf Schüler*innen, die aus dem Bildungssystem herausfallen bzw. wie-
derholen müssen: Frau Hölzing möchte wissen, was die Stadt Köln tun könne, um die Bildung 
der Schüler*innen zu verbessern oder wäre lediglich das Land NRW in der Verantwortung. 
Zudem bittet sie um eine Auflistung der Bildungspartner, die von der Stadt Köln gefördert wer-
den. 
 
Antwort der Verwaltung: 
Risiken, Brüche und Abbrüche in Bildungsbiografien haben sehr unterschiedliche Ursachen, 
Ausprägungen und Hintergründe. Maßnahmen zur Prävention und Intervention sind entspre-
chend vielfältig. Übereinstimmung besteht darin, dass diese Maßnahmen möglichst früh an-
setzen und niederschwellig gestaltet sein sollten. 
 
Das Gelingen von schulischen Bildungsbiografien ist zunehmend auf ein wirksames Zusam-
menspiel zwischen schulischen und außerschulischen Partner*innen angewiesen – insbeson-
dere benachteiligte Schüler*innen profitieren von nonformaler Bildung, z.B. um notwendige 
Schlüssel- und Basiskompetenzen zu erwerben. 
Viele Schulen bauen deshalb schon lange auf Kooperationen mit außerschulischen Part-
ner*innen aus der Jugendhilfe, aus dem Gesundheitsamt sowie aus Kultur, Sport und Wissen-
schaft. 
 
Die Kommune unterstützt diesen Aufbau der Kooperation und der damit verbundenen Öffnung 
in den Sozialraum systematisch sowie über Förderprogramme und Projekte: 
Angebote der Schulpsychologie, der VHS, der freien Jugendhilfe, des kommunalen Integrati-
onszentrums werden niedrigschwellig in Schule eingebunden – aktuell im Rahmen von För-
derprogrammen, z.B. Familiengrundschulzentren, im Rahmen der Aktionsprogramme „An-
kommen und Aufholen nach Corona“ und „Integration“, Diese Angebote sind inhaltlich breit 
gefächert und niedrigschwellig auf die Bedarfe an den einzelnen Schulstandorten angepasst. 
 
Die sozialindizierte Umsetzung der Aktionsprogramme „Ankommen & Aufholen nach Corona“ 
und „Integration“ hat gezeigt: In der Kooperation von freien Trägern und Schule kann wirk-
same Unterstützung für Kinder und Jugendliche und ihre Familien geleistet werden, können 
Bildungsbenachteiligungen und Entwicklungsrisiken kompensiert werden. Es hat sich dabei 
auch gezeigt, dass die Begleitung herausgeforderter Schulstandorte mit besonderen Heraus-
forderungen verbunden ist, eine intensive, kleinschrittige und niedrigschwellige Unterstützung

2 
 
der Schulen ist hier erforderlich.  
 
Als Übersicht der bestehenden Maßnahmen und Programme ist die Anlage „Entkoppelte 
Kinder und Jugendliche“ – Thema im Lenkungskreis Regionales Bildungsnetzwerk 2016 bei-
gefügt– s. Anlage „Übersicht Programme und Maßnahmen – Stand 2016“. Die Übersicht ist 
ausschnitthaft und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Eine Aktualisierung der Übersicht ist 
derzeit aufgrund des hohen Arbeitsaufwands nicht vorgesehen. 
 
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

20.11.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.15 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3577/2023
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
08.11.2023
Erstellt
03.11.2023 12:57