2808/2018
Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2016/2017 des Gürzenich-Orchesters Köln
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Anlage 1a - Bilanz zum 31.8.2017
1880 Zeichen
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Beschlussvorlage Rat
2210 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/47 Vorlagen-Nummer 2808/2018 Freigabedatum 07.09.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2016/2017 des Gürzenich-Orchesters Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Gemäß § 4 c der Betriebssatzung des Gürzenich-Orchesters Köln in Verbindung mit § 26 Abs.3 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO NW) werden der mit ei- nem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 08.06.2018 der Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft Dornbach GmbH versehene Jahresabschluss zum 31.8.2017 sowie der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 1.9.2016 bis 31.8.2017 festgestellt. 2. Der Bilanzgewinn für das Wirtschaftsjahr vom 1.9.2016 bis zum 31.8.2017 in Höhe von EUR 811.099,34, der sich aus dem Jahresfehlbetrag 2016/2017 in Höhe von EUR -238.580,54 nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag von EUR 1.044.361,88 sowie Entnahmen aus den Gewinn- rücklagen in Höhe von EUR 5.318,00 ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Gürzenich-Orchester 11.09.2018 Finanzausschuss 24.09.2018 Rat 27.09.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Zur Begründung des Beschlussvorschlags sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Jahresabschluss zum 31.8.2017, bestehend aus a) Bilanz zum 31.8.2017 Anlage I, Seite 1 b) Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 1.9.2016 – 31.8.2017 Anlage I, Seite 2 c) Anhang einschließlich Anlagennachweis für das Wirtschaftsjahr 1.9.2016 – 31.8.2017 Anlage I, Seite 3 - 18 2. Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 1.9.2016 bis zum 31.8.2017 Anlage II, Seite 1 - 15 3. Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dornbach GmbH vom 8.6.2018 Anlage III, Seite 1 – 2 Auf ein Abschlussgespräch hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) verzichtet. Begründung der Dringlichkeit: Die Verwaltung bittet um Verhandlung der Vorlage trotz Verfristung. Der verwaltungsinterne Prüf- und Abstimmungsprozess fiel zeitlich mit der Abgabefrist zusammen. Anlagen
Anlage 1c - Anhang einschließlich Anlagennachweis für das Wirtschftsjahr 1.9.2016 - 31.8.2017
23651 Zeichen
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 3
JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJIAHR
1. SEPTEMBER 2016 BIS 31. AUGUST 2017
ANHANG
Der Jahresabschluss des Gürzenich-Orchesters Köln für das Wirtschaftsjahr 1.9.2016 bis 31.8.2017 wurde
nach den für Eigenbetriebe geltenden Bestimmungen der 88 21 - 24 der Eigenbetriebsverordnung NRW In
der Fassung vom 16.11.2004, zuletzt geändert am 08.7.2016 mit Wirkung ab 16.7.2016, sowie in sinngemä-
Ber Anwendung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zum Jahresabschluss im Dritten
Buch des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung von $ 263 HGB und der ergänzenden Vor-
schriften der Betriebssatzung aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein. Darüber hinaus wurden die erstmals die Neuregelungen im HGB des Bilanzrichtlinien-
Umsetzungsgesetzes (BiIRUG, vom 17.7.2015, in Kraft getreten am 23.7.2015) angewendet.
I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten,
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwendung des
Jahresergebnisses (8 268 Abs. 1 HGB) aufgestellt.
Im Jahresabschluss zum 31.8.2017 wurden die zum 1.9.2000 im Rahmen der Ausgliederung des Orchesters
als eigenbetriebsähnliche Einrichtung von der Stadt Köln übertragenen Anlagegüter zu den fortgeführten
Zeitwerten und die in den Wirtschaftsjahren 2000/2001 bis 2016/2017 angeschafften Anlagegüter zu fortge-
führten Anschaffungskosten bewertet. Der Wertminderung wurde durch planmäßige lineare Abschreibungen
Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger
Abschreibungstabellen sachgerecht geschätzt wurden. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsaus-
stattung beträgt 2 bis 20 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00
und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr des Zugangs sowie in den vier
folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils !/, gewinnmindernd aufgelöst wird.
Bei den Vorräten wurden die Betriebsstoffe zu Einstandspreisen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt. Die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Vorleistungen für ein Konzert im neuen Geschäftsjahr
wurden als unfertige Leistungen zu Herstellungskosten bewertet, Die unter den Vorräten ausgewiesenen
geleisteten Anzahlungen, die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel
wurden zum Nennwert bewertet.
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 4
Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert angesetzt.
Der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde in Höhe des Betrages an-
gesetzt, der den (ggf. anteiligen) Restwerten der bezuschussten Anlagegüter entspricht.
Gemäß einer Vereinbarung zwischen der Stadt Köln und dem Orchester hat das Gürzenich-Orchester für
Beamte, die vor dem 1.9.2000 in den Ruhestand getreten sind, die nach dem Beamtenversorgungsgesetz
(BeamtVG) vorgesehenen Versorgungsleistungen vollständig zu übernehmen. Für Beamte, die am 1.9.2000
noch aktiv waren, wird das Gürzenich-Orchester mit Versorgungsleistungen entsprechend dem auf das Or-
chester entfallenden Dienstzeitenanteil belastet. Für diese ungewissen Verbindlichkeiten wurden Pensions-
rückstellungen gebildet. Im Jahresabschluss zum 31.8.2017 erfolgte die Bewertung der Pensionsverpflich-
tungen wie im Vorjahr gemäß 8 22 Abs. 3 EigVO NRW nach 8 36 Abs. i der Gemeindehaushaltsverordnung
NRW (GemHVO NRW) zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfusses von 5 % und
unter Anwendung der neuen Richttafeln 20056 von Klaus Heubeck. Erwartbare Änderungen der künftigen
Personalkosten waren bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen nicht zu berücksichtigen. Die Wertan-
sätze der Pensionsverpflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten belegt.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in
angemessener Höhe und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags analog 8 253 Abs. 1 HGB passiviert. Bei den Rückstellungen für Dienstjubiläen als Rück-
stellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden im Rahmen der Wertansätze künftige
Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als
Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank
monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Bei den langfristigen Rückstellungen für Beihilfeverpflich-
tungen erfolgte die Bewertung zum 31.8.2017 entsprechend der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum
Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfusses von 5 % auf der Grundlage des durch-
schnittlichen Beihilfeaufwandes der letzten fünf Jahre, Alle Wertansätze der Beihilfe- und Jubiläumsverpflich-
tungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten belegt.
Die im Wirtschaftsjahr 2011/2012 erstmals gebildete Rückstellung für drohende Verluste im Bereich des
Personalaufwands betrifft den Verpflichtungsüberschuss für das Orchester aus den künftigen Gehaltszahlun-
gen im Rahmen einer Freistellung unter Berücksichtigung der orchesterspezifischen Gehaltsentwicklungs-
prognosen. Soweit die Rückstellung Gehaltszahlungen betrifft, die nach dem 31.8.2018 zur Auszahlung ge-
langen, wurde eine Abzinsung vorgenommen (821 EigVO NRW i.V.m. 8 253 Abs, 2 5. 1 HGB).
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
|
Gürzenich-Orchester Köln
II, ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2016/2017 ist dem nachfolgen-
den Anlagennachweis zu entnehmen:
Anlage I
Seite 5
Posten des Anlagevermögens
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV Software
Sachanlagen
124.200,03
Anschaffungs- und Herstellungskosten
sm: | zum |
1.9.2016? Zugang
Abgang 31.8.2017
EUR
Stand
124,200,03
0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.581,11 91.372,13 2.673.145,48
Geleistete Anzahlungen 7.616,00) 0,001 7.616,00
2.544.936,50) 227.197 11 91.372,13 2.680.761,48
2.669.136,53 227.197,11 91.372,13 2.804.961,51
Posten des Anlagevermögens
Abschreibungen
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV Software
Sachantagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geleistete Anzahlungen
124,200,03
Stand
31.8.2017
Abgang
EUR EUR
124.200,03
2.078.555,51
Posten des Anlagevermögens
Then
Restbuchwerte
31.8.2017
Restbuchwerte
31.8.2016
schnittlicher Ab-
schreibungssatz ?
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV Software
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geleistete Anzahlungen
718.790,00)
7.616,00
726.406,00
624.705,00
624,705,00
3,30)
0,00
zahlen
Durch-
schnittlicher Rest-
buchwert ?
26,89
100,00
|
1 Hinsichtlich der Aussagekraft des Anlagennachweises Ist darauf hinzuweisen, dass die Anlagegüter, die zum 1.9.2000 auf das
Orchester übertragen wurden, mit ihren ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den bis zum 1.9.2000 auf-
gelaufenen Abschreibungen in den Anlagennachweis aufgenommen wurden.
? Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2017
3 Restbuchwerte am 31.8.2016 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2017
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 6
Der Zugang bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung entfällt auf Instrumente (TEUR 184), Hardware
(TEUR 12), sonstige Betriebsausstattung (TEUR 5) sowie geringwertige Anlagegüter (TEUR 18).
2. Vorräte
Die unter den Vorräten ausgewiesenen Betriebsstoffe umfassen Jahresvorschauhefte, Broschüren, Leporellos
und Z-Cards, CD’s sowie Büromaterial.
Die geleisteten Anzahlungen betreffen die Anzahlung für eine Auftragskomposition.
Unter den unfertigen Leistungen werden die vor dem Bilanzstichtag angefallenen Kosten des Orchesters für
ein Konzert in der Spielzeit 2017/2018 abgegrenzt.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Leistungsforderungen.
Die Forderungen gegen die Stadt Köln umfassen zum einen die auf den 31.8.2017 fortgeschriebene Restfor-
derung aus der Ausgliederung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 in Höhe von
TEUR 5.846. Die Stadt hat einen Ausgleich dieser Forderung ohne Zinsverluste ab 2005 zugesagt. Im Wirt-
schaftsjahr 2016/17 hat die Stadt Köln eine Tilgungsrate (TEUR 500) bezahlt, Am Bilanzstichtag hat diese
Forderung in Höhe von TEUR 5.346 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Darüber hinaus enthält der Bilanzposten Forderungen aus laufenden Verrechnungen zwischen dem Orches-
ter und den folgenden städtischen Dienststellen:
31.8.2017
ed
Kämmerei
Rechts- und Versicherungsamt
Personalamt
Amt für Informationsverarbeitung
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 7
Bei den Forderungen gegen Eigenbetriebe handelt es sich um Forderungen aus laufender Verrechnung ge-
gen die Bühnen der Stadt Köln,
Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
31.8.2017
Betriebskostenzuschuss Land NRW
Januar bis Dezember 2017
(Rest-) Forderungen aus Sponsoring-Vereinbarung
Forderungen gegen Mitarbeiter
Forderungen gegen Krankenkassen
Personalkostenzuschüsse
4. Liquide Mittel
Am Bilanzstichtag 31.8.2017 verfügte das Orchester über folgende liquide Mittel:
31.8.2017
Hauptkasse
Handkasse / Wechselgeld
Geldmarktkonto Sparkasse KölnBonn
laufendes Konto Sparkasse KölnBonn
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 8
5. (Aktiver) Rechnungsabgrenzungsposten
Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.8.2017 als aktive
Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt:
31.8.2017
Versorgungsbezüge September 2017 29 |
Zuschuss Gürzenich Chor September bis Dezember 2017 7
übrige 20
u =
6. Eigenkapital : |
Die Entwicklung des Eigenkapitals des Orchesters stellte sich im Wirtschaftsjahr 2016/2017 wie folgt dar:
Saldovortrag| Jahres- T Entnahmen Stand
31.08.2016 | ergebnis Gewinn- | 31.8.2017
2016/2017 | rücklagen
TEUR TEUR TEUR | TEUR
VomRat der Stadt Köln laut
Satzung zur Verfügung ge-
stelites Stammkapital 25 0 je)
Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 2.644 0 -5 2.639
Bilanzgewinn 1.044 -238 +5
3,713 -238 0 3,475
Der Bilanzgewinn zum 31.8.2016 in Höhe von TEUR 1.044 wurde gemäß Ergebnisverwendungsbeschluss des
Rates zum Jahresabschluss 31.18.2016 des Gürzenich-Orchesters Köln vom 28.9.2017 auf neue Rechnung
vorgetragen.
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 9
7. Sonderposten
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2016/2017 wie folgt:
Saldovortrag Auflösung
1.9.2016 | 2016/2017} 2016/2017 | 31.8.2016
Sonderposten für Investitionszu-
schüsse der Stadt Köln
aus Übertragung des Anlage-
vermögens zum 1.9.2000 der
Stadt Köln
für die Anschaffung von be-
weglichem Anlagevermögen
Der Sonderposten für die Anschaffung von beweglichem Anlagevermögen betrifft Investitionszuschüsse für
Instrumente sowie die Daten-Verkabelung und entfällt in Höhe von TEUR 52 auf Zuschüsse von privater
Seite.
8. Rückstellungen
Die Rückstellungen entwickelten sich im Wirtschaftsjahr 2016/2017 wie folgt:
Saldovortrag | Inanspruch- Zuführung | Auf-/ Ab- Stand
1.9.2016 nahme 2016/2017 zinsung 31.8.2017
2016/2017 | 2016/2017 2016/2017
0) cd) dd
52
Pensionsrückstellungen
Versorgungsempfänger
Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen
ausstehender Urlaub
Sonderzahlungen November
Dienstjubiläen
Beihilfeverpflichtungen
Altersteilzeit
Gehaltsnachzahlungen
drohende Verluste aus
einem Anstellungsverhäitnis
ausstehende Beihilfen 7-8/2017
austehende Leistungs-
abrechnungen
übrige
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 10
Zum 31.8.2017 bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber 14 Versorgungsempfängern.
9, Verbindlichkeiten
Die Fristigkeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten zum 31.8.2017 lassen sich dem folgenden Ver-
bindlichkeitenspiegel entnehmen:
u davon mit einer Restlaufzeit
| Gesamt- |biszueinem| zwischen über davon
betrag Jahr einem und fünf gesichert
31.8.2017 fünf Jahren| Jahre
TEUR TEUR TEUR [ TEUR TEUR
rn —
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen 310 310 0 0 0
(208) (208) (0) (0) (0) |
Verbindlichkeiten gegenüber -
der Stadt Köln 0 0 0 {1} 0
(633) (633) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 20 20 0 0 0 |
ol 9 0 0 0 |
330 330 0 0 0
L _(850) (850) (0) ol __ |
|
(in Klammern: Vorjahr)
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Leistungsverpflichtungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen folgende Posten:
—
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern
und Versorgungsempfängern
Verbindlichkeiten gegenüber Bundeszentralamt für Steuern
davon aus Steuern
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 11
10. (Passiver) Rechnungsabgrenzungsposten
Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 im Voraus
eingegangene Einnahmen abgegrenzt:
ana |
TEUR
Erträge aus Kartenverkäufen für
die Spielzeit 2017 / 2018 1.088
Lufthansa
Sponsoring / Barterabkommen 93
1.11]
Il. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Infolge der erstmaligen Verwendung der Neudefinition der Umsatzerlöse im Jahresabschluss 31.8.2017 ge-
mäß 8 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG und der damit verbundenen inhaltlichen Änderungen der
Gewinn- und Verlustrechnungsposten „Umsatzerlöse", „sonstige betriebliche Erträge", „Materialaufwand“
sowie „sonstige betriebliche Aufwendungen“ sind diese mit den Vorjahresposten nicht mehr vergleichbar. Für
eine Vergleichbarkeit der Posten wurde die Gewinn- und Verlustrechnung 2015/2016 wie folgt angepasst:
2015/2016 Umglie- 2015/2016
Gewinn- u. Verlustrechnungsposten ohne BiIRUG derungen mit BIIRUG
EUR EUR EUR
Umsatzerlöse 8.601.117,72 3.000,00 8.604.117,72
sonstige betriebliche Erträge 9.115.931,17 -3.000,00 9.112.931,17
Materialaufwand / bezogene Leistungen 2.791.973,13 288.915,31 3.080.888,44
sonstige betriebliche Aufwendungen 1.436.076,93 -288.915,31 1.147.161,62
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 12
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
2016/2017| Vorjahr Veränderung
TEUR
Erlöse Bühnen der Stadt Köln
für Opernbespielung
Erlöse Kartenverkauf
Einzelverkauf
Abonnements
Besucherorganisationen
sonstige Erlöse Spielbetrieb
2016/2017
Erlöse
Veran- | Besu- Veran- T Besu-
stal- cher stal- cher
tungen TEUR } tungen
Veran- | Besu- | Erlöse
stal- cher
tungeı
TEUR
Sinfoniekonzerte
Kammerkonzerte
Sonderkonzerte
Abgrenzungen
36
Eigenveranstaltungen
Kooperationen* / Gastspiele
Opernbespielung
Fremdveranstaltungen
sonstige Erlöse
* ohne die eintrittsfreien Generalproben "Philharmonie Lunch". In der Spielzeit 2016/2017 kamen 20.400 Besucher zu
den 12 Generalproben. n
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 13
Die Kartenpreise fielen in 2016/2017 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt aus:
Preis- Preis- Preis- Prei i Preis Preis- Preis Preis-
gruppe | gruppe | gruppe | gruppe | gruppe | gruppe | gruppe | gruppe | gruppe
vwı® | u? 1? ve m I Ve m 1
% %
Sinfoniekonzerte
Kammerkonzerte |
Großes Abonnement |
Familienkarte "Ohren auf!"
1 Preiswerteste Preisgruppe
? Mittlere Preisgruppe
3 Teuerste Preisgruppe
Der Gewinn- und Verlustrechnungsposten Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen erfasst den Er-
trag aus den aktivierten Kosten für ein Konzert des nachfolgenden Wirtschaftsjahres.
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen folgende Posten:
2016/2037] Vorjahr
Zuschüsse und Kostenerstattungen
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln
für das laufende Wirtschaftsjahr
Betriebskostenzuschuss Land NRW
Förderbeiträge
Spenden
sonstige Kostenzuschüsse
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
für Investitionszuschüsse
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
Erträge aus dem Abgang von Vermögens-
gegenständen des Anlagevermögens
davon Erträge aus der Auflösung des Sonder-
postens für Investitionszuschüsse zum Anlage-
Gürzenich-Orchester Köln
Der Materlalaufwand entfällt auf folgende Aufwendungen für bezogene Leistungen:
——
2016/2017] Vorjahr RS
| __TEUR TEUR TEUR %
Gagen Aushilfsmusiker 836 675 +161 +23,9
Gagen Gäste 635 587 +48 +8,2
Sonstige Fremdhonorare 3 27 -24 -88,9
Reisekosten Aushilfsmusiker / Gäste 229 188 +41 +21,8
Anmietung Konzertsaal für Proben u. Konzerte 922 813 +109 +13,4
Anmietung sonstiger Spielstätten 28 69 -4 -59,4
Miete/Leihe für Instrumente etc. 18 14 +4 +28,6
Kleinteile und Zubehör 18 13 +5 +38,5
Instandhaltung Musikinstrumente 151 156 -5 -3,2
Versicherungsschäden 23 8 +15} >+100,0
Transportkosten 67 9 +58] +644,4
Programmhefte 112 78 +34 +43,6
Tantiemen und GEMA-Gebühren 57 65 -8 -12,3
Provisionen auswärtige Gastspiele 15 3 +12] +400,0
Aufwendungen CP-Produktionen 1 61 -60 -98,4
Aufwendungen Streamingdienst GO-Plus 326 216 +110 +50,9
Einrichten Orchester- / Notenmaterial Ei 99 -18 -18,2
Li 3.522| _3.081] Fr +14,3
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
2016/2017] Vorjahr Veränderung |
TEUR TEUR TEUR %
Gehälter Angestellte / Lohnempfänger er 421 -184 -43,7
Gehälter Künstler 9,812 9.380 +432 +4,6
Sonderzahlungen / Urlaubsgeld 558 532 +26 +4,9
Veränderung Urlaubsrückstellung 49 45 +4 +8,9
Veränderung Drohverlustrückstellung -67 -63 4 -6,3
sonstige tarifvertragliche bzw. vertragliche Bezüge 23) 2a 3 4,2
Löhne und Gehälter ası2t 1022 +273 +2,6
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung 1.598 1a Ha +8,2
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung aus Ver-
änderung Drohverlustrückstellung -18 -12 -6 +50,0
Arbeitgeberanteile zur Zusatzversorgungs-
kasse / Bayrischen Versorgungskasse 472 463 +9 +1,9
Versorgungsbezüge 367 418 -51 -12,2
+/- Veränderung Pensionsrückstellung -15i -232 +81 -34,9
Beihilfen 301 451 -150 -33,3
+/- Veränderung Beihilferückstellung 288 -15 +303| <-100,0
sonstige soziale Abgaben 43 27 +16| +59,3
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützun 2.900 2.577 +323 +12,5
13.512| 12.9161 _+596 +4,6
Eu
davon für Altersversorgung 688 649 +39 +6,0
Anlage I
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Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
Seite 15
Die Entwicklung der Abschreibungen auf Sachanlagen ist dem Anlagennachweis zu entnehmen (vgl. Ab-
schnitt IL1.).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen folgende Posten:
| Rn
TEUR | TEUR
Zuführung Sonderposten für
Investitionszuschüsse
Verwaltungsaufwendungen
Versicherungen
Kostenbeteiligung Köln-Ticket
Personalnebenkosten
Kosten Jahresabschluss / Abschlussprüfung 55
Rechts- und Beratungskosten 55
Porti / Telekommunikation 53
Beiträge Verbände / Berufsvertretungen a
Einsatz Zeitarbeitnehmer 25]:
Verwaltungskostenerstattungen Stadt 57
übrige Verwaltungsaufwendungen 123
Kosten Werbung, Öffentlichkeitsarbeit 752
Spenden 32
übrige 4
0 7 +33
I | nal 5
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten die Zinserträge aus der kurzfristigen Anlage von Liqui-
ditätsüberschüssen. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen den Aufzinsungsaufwand der langfris-
tigen Personalrückstellungen (Pensionsrückstellungen TEUR 107, Rückstellungen für Dienstjubiläen TEUR 1,
für Beihilfeverpflichtungen TEUR 166 sowie für Drohverlustrückstellung TEUR 40).
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die sonstigen Steuern umfassen folgende Abgaben:
2016/2017 | Vorjahr Veränderung
Körperschaftsteuer / SoliZ sowie Gewerbesteuer 1 +8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Sonstige Steuern
Umsatzsteuer Vorjahre
IE
9 ol »sl.
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
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IV. SONSTIGE ANGABEN
1. Organe
Die Organe des Orchesters bestehen aus dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung.
Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß 8 5 Abs. 1 der Betriebssatzung personen-
identisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2016/2017 wie
folgt zusammen:
Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete
- Vorsitzende -
Brigitta von Bülow, Stadtverordnete
- 1, Stellvertreterin -
Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter
- 2. Stellvertreter -
Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete
Karl-Heinz Walter, Stadtverordneter
Katharina Welcker, Stadtverordnete
Thomas Welter, Stadtverordneter
Horst Thelen, Stadtverordneter
Gisela Stahlhofen, Stadtverordnete
Prof. Klaus Schäfer, Stadtverordneter
Dr, Ulrich Wackerhagen, Sachkundiger Bürger
Peter Sörries, Sachkundiger Bürger
Karin Reinhardt, Sachkundige Bürgerin
Die Betriebsleitung bestand im Wirtschaftsjahr 2016/2017 aus:
Frangois-Xavier Roth
Künstlerischer Betriebsleiter
Patrick Schmeing
Geschäftsführender Direktor
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
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Für die Mitglieder der Betriebsleitung bzw. ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung wurden von dem Or-
chester im Wirtschaftsjahr 2016/2017 folgende Bezüge aufgewendet:
Gehälter Sonder- Gesamt-
vergütungen ü
TEUR TEUR
Aktive Mitglieder der Betriebsleitung:
Frangois-Xavier Roth
Patrick Schmeing
Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung:
Für ein ehemaliges Mitglied der Betriebsleitung bestehen zum Bilanzstichtag Rückstellungen für eine beam-
tenrechtliche Versorgungszusage in Höhe von TEUR 246 sowie Beihilfeverpflichtungen in Höhe von TEUR 32.
Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet.
2. Arbeitnehmer
Die Anzahl der Beschäftigten des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2016/2017 entwickelte sich wie folgt:
Jahres
30.11.2016 | 28.02.2017 | 31.05.2017 | 31.08.2017] durch-
schnitt
künstlerische Angestellte
Beschäftigte nach TVöD
Beamte
Platzanweiser
Das Orchester ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und der Bayerischen Versor-
gungskammer Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (BVK). Die Versorgungseinrichtungen haben die
Aufgabe, den Arbeitnehmern ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebe-
nenversorgung zu gewähren. Die Umlage beträgt bei der ZVK 5,8% und bei der BVK 9,0% des zusatzversor-
Gürzenich-Orchester Köln Anlage I
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gungspflichtigen Entgelts. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wurde von der ZVK ein Zusatzbeitrag wie folgt
erhoben: Ab 2007: 3,25%. Die umlagepflichtigen Gehälter betrugen im Wirtschaftsjahr 2016/2017 rd.
TEUR 12.615.
3. Abschlussprüferhonorare
Für die Abschlussprüfungsleistungen für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 wurden Honorare in Höhe von
TEUR 14,5 ergebniswirksam den Rückstellungen zugeführt.
4. Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Betriebsleitung des Gürzenich-Orchesters schlägt vor, den Bilanzgewinn des Wirtschaftsjahres vom
1.9.2016 bis zum 31.8.2017 in Höhe von EUR 811.099,34 durch Vortrag auf neue Rechnung zu verwenden.
V VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH SCHLUSS DES WIRTSCHAFTSJAHRES
Patrick Schmeing, seit 1.3.2010 geschäftsführender Direktor des Gürzenich-Orchesters, gab Ende Juni 2017
die Beendigung seines Vertrages mit dem Orchester zum 31.12.2017 bekannt. Die Oberbürgermeisterin der
Stadt Köln hat dem Wunsch von Herrn Schmeing entsprochen. Mit Beschluss vom 19.12.2017 hat der Rat
der Stadt Köln Frau Dr. Isabell Nehmeyer-Srocke zur geschäftsführenden Direktorin des Orchesters bestellt.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Wirtschaftsjahres 2016/2017, aber vor
Verfassung dieses Anhangs eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.
Köln, den 31. März 2018
Fr gdelı
Francois-Xavier Roth Dr. Isabell Nehmeyer-Srocke
Künstlerischer Betriebsleiter Geschäftsführende Direktorin
Anlage 3 - Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dornbach GmbH vom 8.6.2018
3267 Zeichen
DORNBACH NM) | Anlage Ill / Seite 1 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An das Gürzenich-Orchester Köln, Köln: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Ver- lustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Gürzenich-Orchesters Köln, Köln, für das Wirtschaftsjahr vom 1. September 2016 bis 31. August 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vor- schriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund- sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prü- fung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht ver- mittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswir- ken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. DORNBACH N) Anlage Ill / Seite 2 Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezo- genen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buch- führung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresab- schlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prü- fung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Er- kenntnisse entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beach- tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Koblenz, 8. Juni 2018 DORNBACH GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Bokelmann Dr. Müller Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2808/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 07.09.2018
- Erstellt
- 23.08.2018 10:51