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2138/2022

Sachstandsbericht 2021/22 der Kulturentwicklungsplanung

Mitteilung Ausschuss 22.08.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 30.08.2022, TOP 8.2

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

49558 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  22.08.2022 
 2138/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.08.2022 
 
Sachstandsbericht 2021/22 der Kulturentwicklungsplanung 
Sachstandsbericht der Kulturentwicklungsplanung Köln (KEP) 2021/22 
 
Am 4. April 2019 wurde die Kulturentwicklungsplanung (KEP) vom Rat beschlossen. Mit diesem Be-
schluss wurde die Verwaltung beauftragt, die Kulturentwicklungsplanung hinsichtlich ihrer Zielsetzung 
und ihrer Entwicklungsideen/Maßnahmen jährlich zu prüfen. Die Ergebnisse der Überprüfung und die 
daraus resultierende Fortschreibung der KEP sollen bis zum 30. Juni eines jeden Jahres, beginnend 
2020, dem Rat in Form eines Berichtes vorgelegt werden.  
Mit der folgenden Mitteilung kommt die Verwaltung diesem Auftrag nach. 
 
I. Allgemeines 
KEP-Lenkungskreis  
In der zweiten Jahreshälfte 2021 tagte der KEP-LK insgesamt 3-mal (6.Sept., 5. Okt., 2. Dez.).  
Am 30.11. 2021 beauftragte der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung mit der Neuaufstellung 
des KEP-Lenkungskreises, der die Aufgabe der Umsetzung und Weiterentwicklung des Kulturent-
wicklungsplanes nun mit einem Planungshorizont bis zum Jahr 2026 fortführt.  
Nach den einschneidenden Entwicklungen durch die Corona-Pandemie im Lenkungskreis, aber auch 
durch die neue Zusammensetzung nach der letzten Kommunalwahl, entstand im Lenkungskreis der 
Wunsch nach einer intensiven und selbstkritischen Hinterfragung seiner Aufgaben und Rollen und 
einer eventuellen Neuausrichtung der KEP.  
Zu diesem Zweck kam der Lenkungskreis am 11. März 2022 zu einem eintägigen Workshop in Köln 
zusammen. Hier wurde diskutiert, wie die KEP sich in Zukunft weiterentwickeln soll und welche ge-
stalterische Rolle der Lenkungskreis dabei übernehmen kann. Um den Prozess künftig verstärkt stra-
tegisch und weniger operativ aufzustellen wurden die vier Schwerpunkthemen Stadtentwicklung, 
Nachhaltigkeit, Diversität und Teilhabe und Digitalisierung ausgewählt und in vier Arbeitsgruppen, die 
von externen Expert*innen geleitet wurden, vorgestellt und im Hinblick auf die strategischen Ziele der 
KEP diskutiert. Darüber hinaus setzte sich das gesamte Plenum mit dem Thema Kultur und Partizipa-
tion unter Leitung der Moderation auseinander.  
Auf dem Workshop wurden erste Impulse für mögliche Maßnahmen diskutiert, diese wurden in einer 
Sitzung am 13.Juni 2022 im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit und Relevanz für die KEP vom Len-
kungskreis weiter diskutiert. Für 2022/23 einigte man sich auf folgende Schwerpunkte: 
 Kulturraummanagement  
 Nachhaltigkeit (Kultur folgt den Klimazielen der Stadt) 
 Nachhaltige Förderung (Förderprinzipien, die an die Stelle der Projektförderung etwa wie 
beim Stipendienprogramm der Landesregierung treten)

2 
 
 kulturelle Infrastruktur (Kulturbauten, gemeinsame Nutzung von Ressourcen) 
 
Künftig sollen auf einem einmal jährlich im ersten Quartal stattfindenden Workshop die wichtigen kul-
turpolitischen Themen der KEP definiert werden. 
Der KEP-Etat soll künftig reduziert werden und nur noch die Mittel für die LK-Arbeit und die Erarbei-
tung strategischer Ziele bereitstellen (Experten /Runde Tische /Exkursionen). Alle Maßnahmen 
/Förderprojekte werden dann separat für den Haushalt angemeldet. 
 
KEP-Sommerfest 
Nach zwei Pandemie-Jahren, in denen Kommunikation und Netzwerkarbeit fast ausschließlich online 
stattfinden konnten, sollen die Akteur*innen der Kulturentwicklungsplanung am 26. August 2022 im 
Bürgerzentrum Altenberger Hof, in Köln-Nippes, zu einem informellen Treffen in Form eines Sommer-
festes eingeladen werden.  
Das Sommerfest bietet den Kulturschaffenden Kölns die Möglichkeit, wieder stärker in den persönli-
chen Austausch zu gehen und es ermöglicht potentiellen neuen KEP-Akteur*innen einen nieder-
schwelligen Einstieg, um sich vorzustellen und einzubringen. Nicht zuletzt eröffnet es auch Herrn Ste-
fan Charles als Kulturdezernenten die Möglichkeit, mit zahlreichen Kulturschaffenden persönlich in 
Kontakt zu kommen.  
Die künftigen Schwerpunktthemen werden auf dem KEP-Sommerfest vorgestellt. Hier können auch 
Anregungen und Ideen eingebracht werden, die dann als Input für eine weitere Veranstaltung im 
Herbst – die auf dem Sommerfest offiziell angekündigt wird – dienen. 
Das detaillierte Programm für das Fest findet sich derzeit in Erarbeitung.  
Vorab wird ein „save the date“ mit Ort, Datum und Zeitfenster in den KEP-Verteiler verschickt, dem 
eine offizielle Einladung mit Programm folgt.  
 
II. KEP-Pilotprojekte  
 
HOLGER CZUKAY PREIS 
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Seit 2019 wird der „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ jährlich vergeben. Mit ihm wer-
den Künstler*innen geehrt, die in ihrem Wirken Spuren in Köln hinterlassen haben oder aktuelle Ent-
wicklungen beeinflussen und mitprägen. Der Preis ist in seiner Namensgebung sowohl Bekenntnis 
zur bedeutenden Pop-Tradition Köln als auch Wertschätzung und Stärkung dieser Sparte mit Blick 
auf die Zukunft.  
Der „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ ist in seiner Dotierung und inhaltlichen Wert-
schätzung für die Sparte der Popkultur derzeit deutschlandweit einmalig. 
Im Jahr 2021 ging der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis an die Band „AnnenMayKantereit“, um ihre 
Verdienste um die Popkultur in Köln zu honorieren. In der Begründung heißt es: „Ausgehend von 
Straßenkonzerten und kleinen Clubshows in Köln ist die 2011 gegründete Formation, bestehend aus 
den drei Schulfreunden Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit, inzwischen im 
deutschsprachigen Raum sehr erfolgreich. „AnnenMayKantereits“ Musik trägt Elemente von Folk, 
Blues und Rock in sich und formt diese zu einer ganz individuellen, frischen Position in der zeitgenös-
sischen Popmusik. Es ist „AnnenMayKantreit“ gelungen, Themen und Fragen der jüngeren Generati-
on in ihren zumeist deutschsprachigen Liedern prägnant auf den Punkt zu bringen.“ 
Der Ehrenpreis zur Würdigung seines umfangreichen künstlerischen Schaffens sprach die Jury dem 
Kölner Musiker Arno Steffen zu. Aus der Begründung der Jury: „Arno Steffen hat sich als Komponist 
und Musiker aber auch als Ermöglicher und Netzwerker über Jahrzehnte hinweg in der Kölner Mu-
sikszene einen Namen gemacht. Seine künstlerische Arbeit ist stilistisch sehr offen und spannt einen

3 
 
Bogen von Avantgardistischer Popmusik über Pub-Rock und Filmmusik bis hin zu Kölsche Tön. In 
letzter Zeit ist Arno Steffen vor allem als Komponist für Film- und Fernsehmusiken tätig. Er ist Grün-
dungsmitglied der Künstlergruppe gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ‚AG Arsch Huh‘“. 
Die Preisverleihung 2021 fand Corona bedingt am 31. Oktober 2021 im kleinen Rahmen statt und 
wurde live gestreamt.  
 
 
KULTURMARKETING 
Die Zuständigkeit liegt im Kulturdezernat (VII/1).  
Projekte der letzten 12 Monate  
Gemeinsam mit den großen Kölner Kulturveranstaltern (Oper, Schauspiel, TanzKöln, Gürzenich Or-
chester, Puppenspiele, Philharmonie, WDR Klangkörper) wurde eine gemeinsame Kampagne ge-
plant, die ebenfalls von der Freien Szene und anderen Protagonisten wie KölnTicket aufgegriffen 
worden wäre. Die Kampagne auf Plakaten und den jeweiligen Social Media Kanälen sollte die Besu-
cher nach den langen Schließungen wieder für ein Live-Erlebnis begeistern. Aufgrund der stark stei-
genden Corona-Inzidenzen, wurde der Start der Kampagne verschoben. Die beteiligten Kulturveran-
stalter haben sich mittlerweile dafür ausgesprochen, zu Beginn der kommenden Saison im Septem-
ber mit einer gemeinsamen Kampagne sichtbar zu werden.  
Die Kommunikation und der Vertrieb für den Kölner Bühnensommer 2021, welcher von der Stabsstel-
le Events sowie dem Kulturamt betreut und bei der eine Bundesförderung von 500.000 € für Kölner 
Kunstschaffende eingesetzt wurde, wurde vom Kulturmarketing geplant und umgesetzt. 
Die erste Kölner Jazzweek wurde in einer Onlinekampagne beworben. Die Zugriffe auf die Veranstal-
tungswebsite und die Ticketverkäufe stiegen hierdurch messbar. 
 
Ebenso wurde eine Onlinekampagne für die Ausstellung »Yoshitoshi« im MOK umgesetzt. Mit dieser 
Kampagne wurden gezielt Japaninteressierte im Großraum Düsseldorf angesprochen.  
Das Historische Archiv sowie das Rheinische Bildarchiv wurden bei der Planung der Eröffnungsfeier-
lichkeiten des Neubaus am Eifelwall intensiv beraten.  
Aufgrund des guten Erfolgs des Kulturadventskalenders im Jahr 2020 wurde die Kölner Kulturszene 
auch im Jahr 2021 mit 24 Videos aus ganz unterschiedlichen Sparten dargestellt. In diesem Jahr war 
der Kulturadventskalender erstmalig der offizielle Adventskalender der Stadt Köln.  
Um einen Kulturbesuch als Weihnachtsgeschenk zu präsentieren, wurden die städtischen Kulturan-
gebote auf einer prominenten Veranstaltungsplattform (Rausgegangen) im Geschenkguide präsen-
tiert.   
Das Kommunikationskonzept »Sichtbarmachung der Stadt Köln bei Kulturveranstaltungen« wurde 
erstellt. Hier werden Empfehlungen dafür aufgezeigt, wie die Stadt Köln während der gesamten 
Customer Journey stärker als bisher in der Rolle der Veranstalterin oder Unterstützerin von Kultur in 
Erscheinung treten kann.  
Gemeinsam mit der Plattform „Rausgegangen“ wurde eine Eventkampagne entwickelt. Hier besuchen 
an 6 Abenden jeweils eine exklusive Gruppe von rund 20 Besuchern eine ausgewählte Veranstaltung. 
Diese Events werden auf der Plattform Medial prominent begleitet.  
Der Bitte von Ministerin Pfeiffer-Poensgen folgend, wurde ein Gastspiel der Ukrainian Honored Dance 
Company in Köln organisiert. In kürzester Zeit (10 Tage) wurde die gesamte Auftrittsmöglichkeit ge-
schaffen, der Ticketverkauf organisiert sowie die Kommunikation koordiniert. Beim Auftritt im großen 
Saal des Gürzenich konnten rund 600 Besucher begrüßt werden.  
Um den ersten Vorverkaufsstart der Intendanz von Hein Mulders an der Oper Köln zu stützen, wird 
sowohl mit einer Out-of-Home-Kampagne als auch mit einer Online-Kampagne für die neue Spielzeit

4 
 
geworben. Das Kulturmarketing berät das neue Marketingteam der Oper regelmäßig, um den Start 
der neuen Intendanz im Hinblick auf die Besucheransprache erfolgreich zu gestalten.  
 
Sachstand „200 Jahre Kölner Karneval“ 
In enger Abstimmung mit dem »Festkomitee Kölner Karneval« sowie den anderen Jubiläums KGs 
wird das Jubiläum „200 Jahre Kölner Karneval“ vorbereitet. Die Gesamtkoordination auf Seiten der 
Stadt Köln liegt beim Kulturmarketing. 
Sowohl von den KGs wie auch von den Kulturanbietern wird ein umfangreiches Veranstaltungspro-
gramm gestaltet. Dieses wird in einem zentralen Veranstaltungskalender des Festkomitees präsen-
tiert werden. Die Veröffentlichung ist für den Sommer 2022 geplant.  
Ein gemeinsames Aktionslogo wurde ebenso erstellt wie ein umfangreiches Kommunikationskonzept. 
Die bundesweite Bewerbung des Jubiläums in Metropolen sowie dem Kölner Umland soll im Dezem-
ber 2022 starten.  
Derzeit wird überlegt, ob und wie das Glockenspiel im Rathausturm während des Jubiläumsjahres 
eingebunden werden kann.  
Eine Sonderbeflaggung der Rheinbrücken wird geplant. In jedem Fall soll die Deutzer Brücke über 
den der Rosenmontagszug 2023 führen wird eingebunden werden.  
Gespräche mit weiteren Partner (KölnTourismus, KVB, Flughafen, NetCologne etc.) finden statt.  
Zeitreise ins Jahr 1823 
Als ein Herzstück der städtischen Projekte, soll auf dem Kölner Neumarkt die temporäre Möglichkeit 
geschaffen werden, eine virtuelle Zeitreise zum ersten Rosenmontagszug der Geschichte zu erleben. 
Ein Konzept für rund 50.000 Gäste innerhalb von 8 Monaten ist in der Bearbeitung, die Ausschrei-
bung für die Umsetzung soll im Juli 2022 erfolgen. Ein Förderantrag beim Land NRW über 80% der 
Produktionskosten wird gestellt.  
Inhaltliche Konzeption „Zeitreise“ 
1. Traditionsraum 
Hier lernen die Besucher generell etwas über den Karneval. Wo kommt der Karneval eigent-
lich her, warum Rosenmontagszug etc.? Wir arbeiten hier mit einer Projektion auf Bücher, so 
dass die Magie des Karnevals im ersten Raum beginnt, wenn sich die Geschichte im Buch an-
fängt zu bewegen. Gerne würden wir hier Ausstellungsstücke (z.B. Prinzenkappen, Kostüme) 
von den Karnevalsvereinen zeigen wollen neben den Buchprojektionen. 
2. Magische Treppe 
Beim Hochgehen in den VR-Raum laufen wir an einer großen Gemäldewand vorbei. Plötzlich 
fangen sich die Figuren der Gemälde an zu bewegen und mit uns zu sprechen. Sie stellen 
sich als Protagonisten des Karnevals 1823 vor – vom Wagenbauer, Musiker, Preußischen 
Soldaten bis hin zum Held Karneval. Hier würden wir ggf. gern mit Kölner Prominenten arbei-
ten, die die einzelnen Figuren verkörpern. 
3. VR-Experience 
Wir nehmen nun selbst Platz und setzen die Brille auf. Plötzlich sitzen wir auf einem Thron 
und werden als Held Karneval inthronisiert. Wir folgen dem Rosenmontagszug und nehmen 
schließlich selbst Platz in unserem Wagen und lassen uns zujubeln. 
4. Terrasse 
Hier kann man das Erlebte ausklingen lassen – vielleicht bei einer Traditionsstange Kölsch?  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kulturmarketing/24

5 
 
ZENTRALES RAUMMANAGEMENT 
Die Zuständigkeit liegt bei der neu einzurichtenden Stabstelle „Kulturraummanagement“ (KRM) im 
Dezernat Kunst und Kultur (VII). 
Ein zentrales Raummanagement soll verstärkt für die Schaffung und den Erhalt von Räumen für die 
kulturelle Nutzung sorgen. Dazu gehört die dezernatsübergreifende Prüfung eines grundsätzlichen 
Förderungsbedarfs von Kunst und Kultur im städtischen Entwicklungs- und Planungsprozess. Städti-
sche und private Räume, die für kulturelle Nutzungen geeignet sind, sollen in einer Datenbank er-
fasst, Zwischennutzungen vermittelt und neue Räume für Kunst und Kultur identifiziert werden. In 
einem ersten Schritt wurde für die Installierung dieses zentralen Raummanagements durch einen 
Unternehmensberater ein Konzept erstellt, das unter anderem Art und Umfang des Raummanage-
ments erläutert, bereits vorhandene Konzepte identifiziert und zu beteiligende stadtinterne und exter-
ne Partner definiert sowie Aussagen zu den Folgekosten und der notwendigen Personalausstattung 
trifft.  
Dieses Projekt wird auch in Abstimmung mit der Maßnahme „Integratives Stadtentwicklungskonzept“, 
das derzeit vom Kulturamt betreut wird, durchgeführt werden, da es hier Schnittstellen und Berüh-
rungspunkte gibt. 
Am 21. Juni 2022 hat der Rat der Stadt Köln die Einrichtung einer Stabstelle Kulturraummanagement 
beschlossen.  
Die Verwaltung schlägt vor, zunächst eine „agile“ Stabsstelle im Dezernat Kunst und Kultur zu instal-
lieren, auf deren Basis Erkenntnisse über die zukünftige Organisations- und Rechtsform des KRM 
gewonnen werden können. 
Auf strategischer Ebene soll die Stabsstelle „Kulturraummanagement“ die Transformation des Status-
berichts zur Integration von Kreativräumen in die Stadtentwicklung zu einem verbindlichen Hand-
lungskonzept – ein Schlüsselprojekt der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – fortführen und 
die darin formulierten Maßnahmen umsetzen. So findet ebenfalls der Auftrag aus dem Ratsbeschluss 
AN/0149/2018 Berücksichtigung. 
Die Stabsstelle soll Ansprechpartnerin für die Meldung von Leerständen werden und die aktive Re-
cherche nach Räumen für kulturelle Nutzung ausbauen. Hinzu kommen die Analyse und Zusammen-
führung der Raumbedarfe aller Sparten, der Aufbau und die Pflege einer Datenbank zur Erfassung 
von Angeboten und Gesuchen sowie die Konzeption und Umsetzung eines umfassenden Beratungs-
angebotes für Kulturschaffende. 
Zu den operativen Aufgaben des KRM gehören insbesondere die Akquise und Entwicklung neuer 
Atelierstandorte und anderer Produktionsorte. Überdies sollen Strukturen für die dauerhafte Verwal-
tung und Weitervermietung von Räumen an Kulturschaffende bzw. Zwischennutzung von Räumen 
geschaffen werden. Des Weiteren übernimmt das KRM alle Bereiche der Atelierförderung; Entwick-
lung, Betrieb und Förderung von Räumen und baulichen Maßnahmen der freien Kulturszene sind 
ergänzend Teil des Aufgabenportfolios des KRM. 
Auf diese Weise bündelt die neue Organisationseinheit alle von der Kulturverwaltung zu bearbeiten-
den Angelegenheiten, die mit der Entwicklung respektive Förderung von Kulturräumen in Verbindung 
stehen. Diese Bündelung von Ressourcen und Expertise (insbesondere aus dem Bereich Raumak-
quise und Baumanagement) schafft die Basis für eine zeitnahe, effiziente und flexible Umsetzung 
erster Maßnahmen. 
Mit den Mitteln eines Reallabors soll ein bedarfsorientiertes Wachstum vollzogen, dennoch bereits in 
der Initialisierungsphase des KRM ein nennenswerter Output generiert und der enge Austausch zwi-
schen verschiedenen Dezernaten, Politik und Kulturszene koordiniert werden. So kann eine fundierte 
Aussage über die zukünftige Organisationsform des KRM getroffen werden. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/raummanagement/7

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III. KEP-Projekte 2021/22: 
Durch die gewünschte Neuausrichtung des KEP-Lenkungskreises wurden im ersten Halbjahr 2022 
noch keine neuen Maßnahmen zur Umsetzung ausgewählt. Die folgende Liste bezieht sich also auf 
den Sachstand der Projekte, die bereits 2021 angestoßen wurden. Projekte, die bereits im Bericht 
2020/21 als abgeschlossen aufgeführt wurden, werden hier nicht mehr berücksichtigt.  
Die einzelnen Maßnahmen werden mit den übergeordneten Bereichen aufgeführt, unter denen sie in 
der KEP zu finden sind.  
. 
 
ALLGEMEIN 1. Vielfalt: nachzulesen im KEP S. 142-143. 
Erarbeitung eines Leitbildes für Kulturelle Teilhabe und Vielfalt für alle städtischen Kul-
turbereiche sowie der Freien Szene (Produktion, Vermittlung und Inklusion), Orientie-
rung am bestehenden Diversity-Konzept der Stadt  
Entwicklung einer Ikonographie als Visualisierung des Leitbildes. 
Am 16.09.2021 im Rat erneut zurückgestellt / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-
Planungsreferat (VII/2).  
Ein erstes Konzept hierzu wird durch das Kulturdezernat-Planungsreferat (VII/2) erarbeitet. 
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe und Vielfalt soll eine schriftliche Absichtserklärung sein, in 
der die städtischen kulturellen Institutionen (Museen, Bühnen, Orchester, Bibliotheken, Archi-
ve) gemeinsam Ziele formulieren, um in Zukunft kulturelle Teilhabe und Vielfalt in ihren Häu-
sern zu gewährleisten, zu fördern und auszubauen.  
Das Leitbild formuliert Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen an denen sich alle Kul-
turschaffenden – städtische wie freie – orientieren sollen.  
Gemäß der KEP-Maxime soll das Leitbild partizipativ erarbeitet werden. Städtische Kulturinsti-
tutionen und Vertreter*innen verschiedener Zielgruppen treffen in mehreren kleinen Dialog-
runden zusammen um zu diskutieren wie die Teilhabe und Vielfalt im Kulturbereich verbessert 
werden kann. 
Das Thema kulturelle Teilhabe wurde im Lenkungskreis-Workshop am 11.3. als ein Schwer-
punktthema der KEP ausgewählt. Um die Ergebnisse des Workshops in den Beschluss zur 
Maßnahme einfließen zu lassen, wird eine neue Vorlage erstellt. Diese soll nach der Som-
merpause eingebracht werden. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/leitbild-kulturelle-teilhabe/9 
 
 
Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kulturarbeit, das als Inklusionszu-
schlag abgerufen werden kann 
Am 04.02.2021 im Rat beschlossen (3385/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Die Umsetzung des Projektes hat begonnen. Derzeit werden die für die Förderung notwendi-
gen Instrumente im Zuge der Konzeptionierung eines Förderkonzeptes Kulturelle Teilhabe er-
arbeitet. Mit der Erhöhung des Förderetats konnte bereits jetzt eine Vielzahl, vor allem in die 
Strukturen wirkende, Projekte umgesetzt werden.  
Das partizipativ mit der Szene erarbeitete Förderkonzept Kulturelle Teilhabe ist beschlossen 
und wird umgesetzt. Es sieht zunächst keinen Inklusionszuschlag vor, sondern die Förderung 
von Beratungsangeboten und Projekten, die die Expertise über die Herstellung von Barriere-
freiheit bei den Kulturakteuren erhöhen. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/inklusive-kulturarbeit/10 
 
 
Erhöhung des Förderetats für interkulturelle Projekte im Kulturamt  
Am 04.02.2021 im Rat beschlossen (3385/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41).

7 
 
Das Projekt befindet sich in der Umsetzungsphase. Die Erhöhung des Förderbudgets konnte 
dazu genutzt werden, einen Teil des Antragsstaus abzubauen. Es konnten mehr Projekte um-
gesetzt werden, bei denen sich auch ein sukzessiver Anstieg der Qualität feststellen lässt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/interkulturelle-projekte/11 
 
 
ALLGEMEIN 2. Räume / Baukultur; nachzulesen im KEP S. 145. 
Kunst im öffentlichen Raum II: Digitaler Skulpturenrundgang 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1916/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Planungsrefe-
rat (VII/2).  
Die Künste im öffentlichen Raum sollen sukzessive an die Anforderungen einer sich wandeln-
den Stadtgesellschaft angepasst werden. Der digitale Blick auf Kunst wurde gerade in Zeiten 
von Corona geschärft und es bedarf eines qualitativ und quantitativ gesteigerten Angebotes 
seitens der Kommune, den Bedarfen einer sich stetig weiter digitalisierenden Gesellschaft ge-
recht zu werden. Als Querschnittsthema hat das Thema Räume einen besonderen Stellenwert 
in der Kulturentwicklungsplanung. Auch der öffentliche Raum ist hierin inkludiert. Seite 54 der 
KEP spricht davon, dass die "Künste im öffentlichen Raum" inspirieren, Identifikation ermögli-
chen und geeignet sind, Kunst auf leichte und verständliche Art für Alle in den Alltag einzu-
bringen. Eine zusammenhängend digitale Option zum Erfahren des reichen Schatzes öffent-
lich zugänglicher Skulpturen im städtischen Raum fehlt bislang. Eine digitale Stadt-Tour ent-
lang circa 100 besonderer Kunstwerke soll die Kunst im öffentlichen Raum nochmals aufwer-
ten und auch in Corona-Zeiten eine Betrachtung ermöglichen. 
Mit dem Projekt wurde die Hamburger Agentur „Travelagent“ beauftragt. Erste Ergebnisse lie-
gen vor. Die Feinabstimmungen zu Textankauf- und -lektorat, finaler Bildauswahl, Barriere-
freiheit und den verschiedenen Abstimmungsprozessen mit der Onlineredaktion des Presse-
amtes, Museum Ludwig, dem Skulpturenpark und der Abteilung für Geodaten sollen bis Mitte 
des dritten Quartales abgeschlossen sein. Der Launch des digitalen Stadtrundganges soll 
dann Ende des dritten Quartales realisiert werden. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kunst-im-offentlichen-raum/80 
 
 
ALLGEMEIN 6. Beteiligung: nachzulesen im KEP S. 149. 
Aufbau eines Verfahrens zur Verstetigung der Kulturentwicklungsplanung /Dauerhafter 
Einrichtung eines Runden Tisches Partizipation und Teilhabe. 
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-Planungsreferat (VII/2). 
Der für Mai 2020 geplante Runde Tisch zum Thema Partizipation musste aufgrund der 
Corona-Pandemie verschoben werden und fand am 30.04.2021 als digitale Veranstaltung 
statt. Hier wurden die Formen und Methoden praktischer kulturpolitscher Teilhabe der Freien 
Kulturszene und deren formale und rechtliche Möglichkeiten und Bedingungen in Impulsrefe-
raten vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert. Eine ausführliche Dokumentation wurde 
auf der Webseite eingestellt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/partizipation-und-kep/12 
Möglichkeiten der Partizipation werden auch künftig auf der Agenda der KEP- beziehungswei-
se des KEP-Lenkungskreises stehen und wurden in der Sitzung am 13. Juni besprochen. 
 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 1. Museen: nachzulesen im KEP S.152 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedli-

8 
 
che Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections und Schaffung anderer digitaler Zugän-
ge wie Multimediaguides. 
Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am 18.08.2021 durch den Rat geneh-
migt (1929/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). 
Die Sammlungen der Museen werden in den kommenden Jahren in den verschiedenen Onli-
ne-Präsenzen aber auch mittels mobiler Anwendungen für unterschiedliche Zielgruppen im di-
gitalen Raum zugänglich gemacht. Die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen sind entweder 
Bestandteil der hausbezogenen Kommunikationsstrategie oder der übergreifenden Content-
Strategie des Programms „Museen, Menschen, Medien“. Es handelt sich daher nicht um soli-
täre digitale Anwendungen, sondern um Glieder in einer digitalen Wirkungskette.  
Aus diesem Grund richten sich die jeweiligen Projekte an unterschiedliche Zielgruppen und 
verfolgen unterschiedliche digitale Ansätze, die sich jedoch alle in dem Ziel treffen, die Publi-
kumsansprache zu diversifizieren und das bestehende Angebotsportfolio zu erweitern.  
Beantragt werden folgende Einzelmaßnahmen:  
4510 – WRM: Relaunch des EDV-gestützten Führungssystems mit Informationen zur Samm-
lung als DigiWalk in einer App  
4512 – RGM: Erweiterung und Bereicherung eines 3D-Rundgangs zur Präsentation im Belgi-
schen Haus  
4514 – MAKK: Partizipative Erweiterung der Online-Collection  
4516 – MSchn: Ausbau der Online-Collection  
4518 – KSM: Gestaltung und Programmierung einer Progressive-Web-App (PWA)  
4520 – NS DOK: Erweiterung der bestehenden Didaktik-App im 360-Grad-Rundgang des NS-
DOK um Formate im Stadtraum  
4522 – Museumsdienst: Online-Spiel als Eingang zu den Sammlungen der Museen  
4523/2 – RBA (in Kooperation mit der Universität zu Köln und dem Museumsdienst): In einem 
gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprojekt bearbeiten die drei genannten Institutionen 
Objekte der ehemaligen Jesuitensammlung, um sie der Wissenschaft und der breiten Öffent-
lichkeit zugänglich zu machen. Mit KEP-Mitteln soll mittels eines Gamification-Ansatzes das 
sog. Physikalische Kabinett erläutert werden, das – einst von europäischem Rang – ein Kern-
stück der Kölner Wissenschaftsgeschichte darstellt. 
In einem gesteuerten Prozess wurden die Bedarfe und Möglichkeiten von Online Collections 
für die Museen der Stadt Köln eruiert. Zunächst ist eine Pilotierung für die Häuser MAKK und 
Museum Schnütgen vorgesehen, die voraussichtlich im Laufe des Jahres 2022 produktiv ge-
hen wird. In der Folge sollen weitere Museen angeschlossen werden. 
360°-Rundgänge (MAKK, Museum Schnütgen, NS DOK) inkl. didaktischer Zugangsmöglich-
keiten für verschiedene Zielgruppen wurden auf dem Portal www.museen.koelnsowie den 
Homepages der Museen MAKK, Museum Schnütgen und NS DOK veröffentlicht. 
Multimediaguides für RGM und WRM, KSM sowie MAKK sind in Vorbereitung bzw. Planung.  
Das übergreifende Forschungsprojekt zur Jesuitensammlung wurde erfolgreich abgeschlos-
sen. Die gemeinsamen Ergebnisse wurden im Ausschuss Kunst und Kultur am 31.05.2022 
vorgestellt. 
Während der pandemiebedingten Schließungszeiten der Museen wurde zudem ein umfangrei-
ches Programm an Online-Veranstaltungen aufgebaut, um den Zugang zu den Sammlungen 
und Themen der Häuser aufrecht zu erhalten. Es ist nachhaltig angelegt und wird in 2022 fort-
gesetzt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/bestand/45

9 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedli-
che Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections durch die Entwicklung einer zentralen 
Basiskomponente. 
Am 19.07.2021 im Hauptausschuss beschlossen und am18.08.2021 durch den Rat genehmigt 
(1931/2021/1) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst Köln (4522). 
Die Museen der Stadt Köln nutzen unterschiedliche Datenbanken für die wissenschaftliche 
Dokumentation und die Verwaltung der Objekte. Im Hinblick auf die Erstellung und Publikation 
ihrer Online-Collections, die Schaffung von Schnittstellen in Bilddatenbanken und zu internati-
onal relevanten Wissenschaftsportalen sowie für die Normierung von Daten ist die Schaffung 
eines Normdaten-Mappingservers unabdingbar. Er ermöglicht die automatisierte Verbindung 
der Sammlungen und den Austausch von Digitalisaten. Eine Standardlösung für diese Aufga-
ben ist nicht marktgängig, sondern muss für Köln geschaffen werden und den IT-
Anforderungen der Museen sowie der stätischen IT-Landschaft genügen.  
Die KEP-Mittel tragen dazu bei, dieses im Programm „Museen, Menschen, Medien“ zu reali-
sierende Projekt unter Beteiligung der Museen und von 12/Amt für Informationsverarbeitung 
umzusetzen.  
Das erforderliche Anforderungsmanagement für die Pilot-Museen MAKK und Museum 
Schnütgen ist abgeschlossen und es wurde ein technisches Lösungsdesign für den zentralen 
Datentransport erarbeitet. Derzeit erfolgt ein Abgleich mit den Strukturen anderer Fachanwen-
dungen und Datenbankstrukturen, um eine Einbindung für die Zukunft zu ermöglichen. In die-
sem Zusammenhang wird mit dem städtischen IT-Dienstleister der Aufbau der zentralen Infra-
struktur geplant. 
Der nächste Schritt beinhaltet die Vergabe der notwendigen Programmierleistungen für die 
beiden Pilot-Museen. Der Pilotbetrieb der Datentransportinfrastruktur ist für das III. Quartal 
2022 avisiert. Damit wird das Ziel eines museumsübergreifenden Standards, der redundante 
Entwicklungen im IT-Bereich und redundante Lösungsansätze vermeidet, verfolgt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/bestand/45 
 
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedli-
che Zielgruppen. 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1764/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Historischen 
Archiv (44).  
Das Historische Archiv der Stadt Köln vermittelt über die Historische Bildungsarbeit und die 
erweiterte Öffentlichkeitsarbeit in Form von Ausstellungen, Vortragsreihen, Führungen und 
Workshops das Thema Archiv und Archivnutzung und die Arbeit mit Historischen Quellen. 
Damit wird es seinem Selbstverständnis als Bürgerarchiv gerecht, in dem jede an die Ge-
schichte ihrer Umgebung Fragen stellende Person unverstellte Antworten aus den Quellen er-
hält. Zunehmend werden diese Angebote digital aufbereitet und damit dauerhaft und unab-
hängig von Öffnungszeiten angeboten und mit interaktiven Elementen versehen, wie etwa mit-
tels der BiParcours App des Bildungsministeriums NRW. Die Entwicklung von Beiträgen für die 
BiParcours App zum interaktiven Einstieg von Schulklassen in das Thema Archiv und Ar-
chivnutzung ist auch ein Ergebnis der Veränderungswerkstatt Öffentlichkeitsarbeit im Histori-
schen Archiv im Rahmen der Verwaltungsreform von Januar bis März 2021.  
Für die interaktive Arbeit mit Schulklassen und anderen Gruppen mit den digitalen Angeboten 
wurde ein Satz von 29 IPad Air nebst Ladewagen bestellt und in der 19. Kalenderwoche an 
den Eifelwall geliefert. Die IPads wurden für Schüler*innenarbeiten angeschafft und kommen 
bei Schulklassen und anderen Gruppen zum Einsatz, u.a. zur Nutzung der BiParcoursApp. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/ausbau-der-online-sammlungen/32 
 
Umbaumaßnahmen des Foyers für das Museum Ludwig 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1812/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museum Lud-

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wig (4511). 
Als weiteren Schritt der Umbaumaßnahmen des Foyers des Museum Ludwig möchte das Mu-
seum Ludwig besonderes Mobiliar planen und anfertigen lassen, das den sozialen und kom-
munikativen Austausch der Besucher*innen fördert und den Foyers als positiven Aufenthalts-
raum, sozialen Treffpunkt und Informationsraum in diesen Funktionen unterstützt und somit 
den Bedürfnissen der Museumsbesucher*innen entspricht. Gleichzeitig sollen die Möbel flexi-
bel einsetzbar sein und zum Beispiel bei Abendveranstaltungen genutzt werden können. 
Die Brandschutzbestimmungen erfordern die Neuplanung und Umsetzung des gesamten Pro-
jekts mit alternativen, nicht brennbaren Materialien (Klasse A, statt bisher angenommen 
schwer entflammbar B1).  
Die Abstimmung hat deutlich länger als geplant gedauert, da verschiedene Muster angefragt 
und zwischen Architekt*innen, Produktion und Museum abgestimmt werden mussten. Mit je-
dem neuen Material haben sich neue Fragen ergeben, die zu weiteren Verzögerungen im bis-
her anvisierten Zeitplan geführt haben. 
Derzeit ist nach Abschluss der Vorbereitungen hinsichtlich Konstruktion und Material der Start 
der Fertigung ab der KW 33 vorgesehen und eine Montage bis zur KW 39 geplant.  
Aufgrund der Lieferschwierigkeiten ist auch dieser Zeitplan selbstverständlich noch unter Vor-
behalt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/museum-ludwig/79 
 
Besucherstrukturanalyse für den Museumsstandort Köln/Intensivierung von Marke-
tingmaßnahmen 
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1900/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst 
Köln (4522). 
Für die wirkungsvolle Intensivierung von Marketingmaßnahmen für die Museen sowie den ge-
samten Standort ist eine Kenntnis der Publikumsstruktur unabdingbar. Sie ermöglicht eine 
nachhaltige Bewirtschaftung der Mittel und eine zielgerichtete Ansprache von Nutzungsgrup-
pen. Grundlage dafür ist eine aktuelle Gesamtanalyse für den Museumsbereich, die Besu-
cher*innen und Nichtbesucher*innen sowie einzelne Angebote umfasst und die Hinweise auf 
die demographische Struktur des Publikums und die soziographischen Bedingungen ei-
nes/einer Besucher*in erbringt. Diese grundlegende Besucherstrukturanalyse entsteht aus ei-
ner Reihe von Einzelbausteinen, die methodisch und zeitlich in einer Wirkungskette zueinan-
der stehen. 
Die Museen der Stadt Köln sind seit 2022 mit einem standardisierten Fragebogendesign Part-
ner und aktives Mitglied des Kultur-Monitoring-Verbundes KulMon (Institut für Kulturelle Teil-
habeforschung Berlin).  
Seit April findet eine kontinuierliche Besucherstrukturanalyse für den gesamten Museum-
standort über einen Zeitraum von einem Jahr statt. Flankierend werden Feedback-Analysen 
für die unterschiedlichen museale Bildungs- und Vermittlungsangebote im Auftrag des Muse-
umsdienstes und in Kooperation mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik durchgeführt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/marketing/43 
 
Anpassung Medienetat KMB  
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1877/2021) / Die Zuständigkeit liegt bei der Kunst- und 
Museumsbibliothek (4523). 
Mit den vom Rat beschlossenen Mitteln aus der Kulturentwicklungsplanung für die Kunst- und 
Museumsbibliothek (KMB) konnten die Literaturbestände KMB einmalig mit aktueller und älte-
rer Fachliteratur zur Bildenden Kunst, insbesondere Künstlermonografien, zu Ausstellungsdo-
kumentationen sowie thematisch mit Publikationen zur Fotografie und dem Kunstgewer-
be/Design ergänzt werden. Es wurden annähernd 400 Bücher und ca. 300 Zeitschriftenhefte

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erworben. Mit diesen Erwerbungen konnte ein Teil der seit längerem entstandenen Lücken ge-
füllt und der Bestand mit neuerer Literatur ergänzt werden. Alle Publikationen wurden nach na-
tional anerkannten Regelwerken im Bibliothekssystem der Kunst- und Museumsbibliothek ka-
talogisiert. Sie können nun über den Katalog der KMB (www.KuBi-Koeln.de) recherchiert und 
zur Benutzung in die Lesesäle der KMB bestellt werden. Falls es jemandem nicht möglich sein 
sollte, in die Lesesäle zu kommen, können über den kostenpflichtigen Dokumentlieferdienst 
„subito“ Kopien und/oder Scans von Seiten der Publikationen bestellt werden.  
Durch die Verknüpfung des Katalogs der Kunst- und Museumsbibliothek mit weiteren regiona-
len, nationalen und internationalen Bibliothekskatalogen und Fachportalen ist das Vorhanden-
sein der neuen Publikationen in der Kunst- und Museumsbibliothek in Köln auch über die fol-
genden Plattformen dokumentiert: KoelnBib (www.koelnbib.de), HBZ-Verbundkatalog 
(http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F/), Zeitschriftendatenbank (kurz: ZDB, https://zdb-
katalog.de/), Arthistoricum.net (https://www.arthistoricum.net), WorldCat 
(https://www.worldcat.org), ArtDiscoveryGroup (https://artdiscovery.net ). 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kunst-und-museumsbibliothek/70 
 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 2. Bühnen der Stadt Köln: nachzulesen im KEP S. 155. 
Etablierung eines Figurentheaterfestivals  
Am 06.02.2021 im Rat beschlossen (4299/2019) / Die Zuständigkeit liegt bei den Puppenspie-
len (4101).  
Das Hänneschen hat bereits sein Konzept und Programm für das Figurentheaterfestival 
ausgearbeitet. Ziel ist es neue Besucher zu erreichen, für zukunftsfähigen Nachwuchs zu sor-
gen, Inklusion und kulturelle Bildung zu stärken sowie den Austausch mit den Kölner Partner-
städten zu pflegen. Es sollte zum ersten Mal im Mai 2020 stattfinden, musste aber wegen der 
Corona-Pandemie zweimal verschoben werden. 
Im Mai 2022 ging nun das 1. Hänneschen-Festival nach Vorbild des rumänischen Vorbildes 
„Puck“ vom 25.05 bis 29.05.2022 an den Start.  
Der Grundgedanke dieses Pilotprojektes ist der Austausch mit den Städtepartnern Kölns – 
konkret durften sich die Puppenspiele über einen Besuch aus der rumänischen Stadt Cluj-
Napoca (Klausenburg) freuen. Cluj-Napoca liegt in Transsilvanien und hat eine reiche Kultur-
geschichte. Das PUCK Figurentheater zeigte das Stück „The Singing Hat“ im KKT (Kölner 
Künstler:innen Theater) am Freitag, 27.05.22 um 17:00 Uhr. Dort sind die Gegebenheiten für 
das Puppenspiel ausgezeichnet und bereits auf dem Weg dorthin (mit der Bimmelbahn), lern-
ten die Gäste die Stadt Köln besser kennen. Zuvor wurden die rumänischen Gäste im Histori-
schen Rathaus von der Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfangen. Darunter unter an-
derem Herr Dr. Emil Boc, Oberbürgermeister aus Cluj-Napoca, die rumänische Konsulinnen 
Frau Mihaela Feher und Frau Livia Florica Popa und der Direktor des Goethe-Zentrum Klau-
senburg Herr Ingo Tegge. 
Nach dem Auftritt des PUCK Theaters, spielte das Hänneschen-Ensemble im Theater am Ei-
senmarkt eine Sondervorstellung von „Meisterköch“ für seine Gäste. 
„Cluj-Napoca, ein Blick auf die Stadt“, eine Fotoausstellung im Foyer des Hänneschen-
Theaters, vermittelte einen facettenreichen Eindruck der wunderschönen Stadt im Herzen 
Siebenbürgens. Die Besucher*innen des Theaterfestivals hatten die Gelegenheit zu einem 
Rundgang durch die Ausstellung. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/figurentheaterfestival-im-hanneschen/3 
 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 4. Bibliothek: nachzulesen im KEP S. 157. 
Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes 
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1757/2021) / Die Zuständigkeit liegt bei der Stadtbiblio-

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thek (43).  
Die Stadtteilbibliothek Nippes hat im Rahmen des Projektes „Strategieentwicklung für Stadt-
teilbibliotheken“ des Landes NRW 2020 das bestehende Stadtteilbibliotheksprofil überprüft, 
mit Blick auf die Bedarfe des Stadtteils geschärft und eine in die Gesamtstrategie der Stadt-
bibliothek integrierte Neuausrichtung vorgenommen. Im Rahmen dieses Prozesses wurde 
deutlich, dass unter anderem eine Optimierung und nachvollziehbare Zonierung der Räum-
lichkeiten unabdingbar ist.  
Die Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes bezieht sich konkret auf die Optimierung der 
Funktionsbereiche beider Etagen, das Schaffen von zielgruppenspezifischen Zonen durch 
Möblierung, akustische Elemente, Licht und Wandgestaltung. Basierend auf einem gestalteri-
schen Gesamtkonzept werden die in der Strategie- und Kulturentwicklungsplanung gewonne-
nen Erkenntnisse räumlich und dann auch inhaltlich umgesetzt. Vorbild sind die bereits abge-
schlossenen Umgestaltungen der Stadtteilbibliothek in Rodenkirchen, Haus Balchem und 
Kalk.  
Dabei sollen räumliche Highlights besonders für Kinder, Jugendliche und junge Familien ge-
schaffen und die Stadtteilbibliothek Nippes zu einem „Dritten Ort“ mit hoher Aufenthaltsqualität 
mit niederschwelligen Bildungsangeboten für die Menschen im Veedel umgestaltet werden. 
Zu Beginn des Jahres 2021 erging der Auftrag zur Umgestaltung der Stadteilbibliothek Nippes 
an die Architektin Anita Elsner. Neue Möbel und Materialien, Licht und Farben werden an die 
Bedürfnisse der Bibliotheksnutzer*innen angepasst.  
Auch der Eingangsbereich wird neu gestaltet. Er soll einzigartig und unverwechselbar sein 
und den Eingang der Stadteilbibliothek von weither sichtbar machen. Die Kölner Künstlerin 
Nadine Magner, deren Wandillustrationen bereits in den Stadtteilbibliotheken Kalk, Rodenkir-
chen, Ehrenfeld und Porz für Aufmerksamkeit sorgen, wurde mit der Gestaltung beauftragt. 
Auch wenn die Umgestaltung noch nicht endgültig abgeschlossen ist (Sachstand Mai 2022) - 
die Stadtteilbibliothek Nippes lockt mit einem neuen Outfit. Bereits der Eingang ist besonders. 
Die von weitem sichtbaren, bunten und fröhlichen Illustrationen der Kölner Künstlerin Nadine 
Magner ziehen Besucher*innen magisch an. 
Ein neuer Anstrich, gemütliche und einladende Sitzmöbel, akustisch abgeschirmte Arbeitsbe-
reiche mit sehr viel mehr Steckdosen für mobile Endgeräte und eine Optimierung der Funkti-
onsbereiche – die Veränderungen im Innenbereich der Stadtteilbibliothek sind bereits sichtbar.  
Noch im Mai 2022 werden die von der Architektin Anita Elsener entwickelten Möbel geliefert 
und aufgebaut. Hier wird bestehendes Mobiliar mit den neu gefertigten Möbeln kombiniert, 
Einzelmöbel und Möbelelemente schaffen einen zeitgemäßen und ästhetischen Raumein-
druck. Ebenfalls im Mai wird der Empfangs- und Informationsbereich für Kund*innen im EG 
und OG erneuert, im Herbst 2022 folgt der Austausch des Bodenbelags. 
Aufgrund der Engpässe in der Baubranche und enormen Verzögerungen für Lieferungen von 
Mobiliar wird die gesamte Maßnahme voraussichtlich erst zum Ende des Jahres 2022 abge-
schlossen werden können. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/sanierung-der-stadtteilbibliotheken/117 
 
 
 
FREIE SZENE 1. Bildende Kunst: nachzulesen im KEP S. 161. 
Schaffung zusätzlicher Atelierräume  
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (1966/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme „Schaf-
fung zusätzlicher Atelierräume“ aus der Kulturentwicklungsplanung durch die Vergabe von zu-
sätzlichen Mietzuschüssen für Kölner Künstler*innen in den Jahren 2021 bis 2023. Dabei steht 
die Umsetzung 2022 und 2023 unter dem Vor-behalt der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten. 
Das Kulturamt hat einen Umsetzungsvorschlag erarbeitet und dem Ausschuss für Kunst und 
Kultur am 15.06. einen Beschlussvorschlag vorgelegt (1966/2021).

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Der Beschluss wurde / wird umgesetzt. Die Mitzuschüsse werden entsprechend in den Jahren 
2021 – 2023 umgesetzt.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/atelierraume/13 
 
 
Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln gUG und 
Temporary Gallery e.V.  
Am 14.12.2021 im Rat beschlossen (3693/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Die Internationale Photoszene Köln gUG und die Temporary Gallery e.V. werden durch höhe-
re Betriebskostenzuschüsse (Ratsbeschluss Ende 2021) strukturell gestärkt, letztere dezidiert 
aus den Mitteln für die Kulturentwicklungsplanung. 
Die Temporary Gallery hat sich zu einem Ausstellungsort und etablierten Zentrum für zeitge-
nössische Kunst mit einem besonderen kuratorischen Profil zwischen den freien Projekträu-
men und dem Kölnischen Kunstverein entwickelt. Besonders bemerkenswert ist der Umfang 
des Programms, die verstärkt inklusive Arbeit, Internationalität und zugleich stärkere Koopera-
tion mit der Kölner Szene, sei es mit freien Strukturen, städtischen Museen oder auch spar-
tenübergreifenden Orten. Auch die Ausstellungsszenografie (Ausstellungsgestaltung), die sehr 
aufwändig und für fast jede Ausstellung individuell entworfen und umgesetzt wird, macht die 
Temporary Gallery zu einem bemerkenswerten Kunstort mit Professionalität und überregiona-
ler Ausstrahlung. Durch den höheren Zuschuss erhält die Temporary Gallery die Möglichkeit, 
die geplanten Projekte einer Einzelausstellung eines Kölner Künstlers/Kölner Künstlerin sowie 
das Kurator*innen-Residenzprogramm in Kooperation mit dem Kunsthaus KAT 18 umzuset-
zen. 
 
Die Internationale Photoszene Köln wird ebenfalls durch einen erhöhten Betriebskostenzu-
schuss gestärkt. Sie kehrt zu einer biennalen Struktur zurück. Gestärkt werden soll durch eine 
höhere Förderung die stärkere Fokussierung auf das biennale-Festivalprogramm (Kernpro-
gramm). Hier soll eine Profilschärfung stattfinden. Mit dem AMA-Kooperationsprojekt ist dies 
bereits in der Vergangenheit erfolgreich gelungen. Das Teilnehmerfestival soll durch eine 
Ausschreibung eine künstlerische Schärfung erhalten. Zudem soll das Festival der Photosze-
ne auch in den Zwischenjahren sichtbar werden, hier ist eine Kooperation mit den Partner-
städten Düsseldorf und Essen geplant, um zu einer starken NRW-Region zusammenzuwach-
sen. Das Artists meets Archive-Programm mit den städtischen Häusern in Köln wird weiterhin 
vorhandene Sammlungsbestände sichtbar machen. Mit dem AMA-Projekt werden die Kölner 
Fotografie-Archive regelmäßig durch internationale Künstler*innen gesichtet, bearbeitet und 
der Öffentlichkeit präsentiert. 
 
 
 
FREIE SZENE 2. Filmkultur: nachzulesen im KEP S. 163 
Kölner Filmhaus Neueröffnung. 
Am 16.09.2021 im Rat beschlossen (2800/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Die Betreiber des Filmhauses sind die Scope Institute, eine gGmbH, die sich gemeinsam mit 
Joachim Kühn und Dirks Steinkühler vom Filmkunstkino Filmpalette beworben haben.  
Seit September 2021 ist das Filmhaus, als Begegnungsort für Akteure aus dem Filmbereich, 
wieder da und macht Programm – sowohl im Kino als auch in der Filmbildung. Workshops 
fanden statt, Mieter*innen sind eingezogen und die berufliche Weiterbildung ging an den Start. 
Am 31.10. 2021 wurde die Eröffnung des Filmhauses dann offiziell gefeiert. Es war ein bunter 
Abend. Er startet im kleineren Kreis mit den Förderern und Unterstützer*innen von Stadt und 
Land, die das neue Filmhaus ermöglicht haben. Die Betreiber*innen Vera Schöpfer (Filmbil-
dung), Joachim Kühn (Kino), Dirk Steinkühler (Kino), Robert Gross (berufliche Weiterbildung) 
legten ihre Vision dar und Bürgermeister Dr. Ralph Elster fand viele warme Worte für das 
Haus. Durch das Programm führten Mitglieder von „Das Jude Filmhaus§ unserer Gruppe von

14 
 
Junge Cineast*innen, die seit der Neueröffnung im Haus aktiv ist.  
Im Anschluss öffneten sich die Türen auch für Publikum und es wurde gefeuert. Die TNT 
Brass Band macht Stimmung und das große Foyer konnte schnell seine Qualitäten als Ort 
zum Feiern unter Beweis stellen.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kolner-filmhaus/4 
 
 
 
 
FREIE SZENE 4. Literatur: nachzulesen im KEP S. 165. 
Erhöhung der Schreibraum-Kapazität und Schaffung einer angemessen dotierten Stelle 
für die Betreuung  
Am 14.05.2020 im Rat beschlossen (0369/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Parallel zur Ausarbeitung der Kulturentwicklungsplanung erfolgte 2017 die erfolgreiche Ein-
richtung des Schreibraums Köln und 2018 die Gründung des Vereins „Literaturszene Köln“, 
der die Trägerschaft des Schreibraums vom Literaturhaus Köln übernommen hat. Beides sind 
wichtige Meilensteine für die Stärkung der Kölner Literaturszene. Der Schreibraum bietet 
Schreibenden aus Köln einen attraktiven Co-Working-Space in günstiger Lage und damit die 
Möglichkeit, ungestört dem Schreiben nachzugehen und zugleich in den Austausch mit ande-
ren Schreibenden zu treten. Nach Hamburg besitzt Köln als zweite Stadt einen solchen Ort 
der Produktion und Vernetzung von professionell Schreibenden. 
Nach dem erfolgreichen Start 2018 beschloss der Rat 2020 eine höhere Förderung um die 
Personalaufwendungen für die Organisation des Schreibraums aufzustocken. Der Träger in-
tensivierte die Betreuung des Schreibraums und organisiert seitdem Auftritte und Präsentatio-
nen der Schreibraum-Autorinnen und Autoren - innerhalb und außerhalb des Schreibraums. 
Ebenfalls wurden der Internetauftritt des Schreibraums und so die Sichtbarkeit professionali-
siert. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/schreibraum/15 
 
 
FREIE SZENE 5. Musik: nachzulesen im KEP S. 166-167. 
Schaffung zusätzlicher Proberäume für Einzelkünstler und Ensembles (vor allem im Be-
reich Neue Musik wegen komplexer Aufbauten) Vorrangige Maßnahmen zur Ertüchti-
gung vorhandener und neuer Räume, im Hinblick auf nutzerspezifische Anforderungen.  
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41).  
Die Maßnahmenidee wurde bereits begonnen. Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und 
Kultur wurde gemäß Antrag AN/0421/2018 aus Mitteln des Leitprojektes die institutionelle 
Förderung des Netzwerks ON – Neue Musik Köln für die Herrichtung von Proberäumen und 
für Mietkostenzuschüsse für Neue Musik Ensembles erhöht.  
Weitere Bedarfe könnten durch Mietzuschüsse zu Proberäumen und durch Mitbenutzung des 
erweiterten Zamus gedeckt werden. Anfang 2022 wurden für eine Erweiterung des Zamus mit 
dem Studio für elektronische Musik die Weichen im Zuge eines Beschlusses über einen stark 
angehobenen Betriebskostenzuschuss gelegt.  
Für die Schaffung zusätzlicher Proberäume erarbeitet die Verwaltung derzeit ein Nutzungs-
konzept für eine mehr als 4000 QM große Liegenschaft in Köln-Niehl. Hier sollen durch einen 
Umbau des ehemaligen Bürogebäudes in privatem Besitz, Atelier- und Proberäume entste-
hen. Im Haushalt 2022 hat der Rat Mittel zum Umbau bereitgestellt. Der Rat hat die Anmie-
tung der Liegenschaft bereits beschlossen. Umgesetzt werden soll dieses Projekt durch eine 
neu gegründete städtische Stabsstelle Kulturraummanagement 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/proberaume/17 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

30.08.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Deutzer Brücke
  • Eifelwall
  • Neumarkt
  • Freiheit

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
2138/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.08.2022
Erstellt
04.07.2022 12:46