Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
Beschlussvorlage Ausschuss 1845/2025 vom 16.06.2025
Stand: Am 30.06.2025 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern ungeändert beschlossen.
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Anlage 1 - Gesamtübersicht
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Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 1 Zur Förderung vorgeschlagene Projekte Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 1 FEE Wikipedia-FEEn: "Von Köln und dem Rheinland in die Welt" Sichtbarmachung von Kölnerinnen und Rheinländerinnen mit Migrationsgeschichte Recherche nach biografisch relevanten Persönlichkeiten mit gesellschaftlichem, kulturellem oder politischem Einfluss Verfassen und Veröffentlichen von Wikipedia-Artikeln Workshops zur Vermittlung von Wikipedia- Redaktionsarbeit Empowerment durch Repräsentation im digitalen Raum Fokus auf Diversität und Feminismus 13.500,00 13.500,00 2 ESV Olympia Köln - Abt. Fußball Willkomen im Gleisdreieck Wir planen im Sommer 2025 einen großen Mädchentrag inkl.: Fußballturnier und Schnupperangebote Format für Trainerinnen mit Impuls Magdalena Schäfer (FVM) Eine Berufsorientierungsbörse Kulturprogramm mit weiblichen Bands Open Air Kino Vorstellung der Serie Kicken wie ein Mädchen Am 2. Tag planen wir ein Netzwerktreffen mit anderen Kölner Vereinen zum Best-Practice-Austausch zu Mädchen im Fußball. 8.160,00 8.160,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 2 3 DJK DV Köln Sportverband Vereint Stark - Räume öffnen für Dein Potential Interdisziplinäres Projekt (Sport & Gender-Studies) Sport als zentrales Vermittlungsmedium besonders geeignet, da Rollenbilder hier oft stark verfestigt sind, Spielerisches Erleben von Rollen und persönlichen Ressourcen im Sport und Alltag (z. B. Schule, Familie, Freundeskreis) Sport ermöglicht es, Rollen zuzuweisen, künstlich zu verändern und neue Erfahrungen jenseits stereotyper Erwartungen zu machen 11.300,00 11.300,00 4 Rubicon sicher und sensibel- Konzeptentwicklung für Gewaltschutz für trans* Menschen in Köln Im Projekt "sicher und sensibel" wird gemeinsam mit proteQt (e.V. in Gründung) ein Rahmenkonzept für eine neue Gewaltschutzeinrichtung in Köln erarbeitet. Das Rahmenkonzept beinhaltet u.a. - Bedarfserhebung zu Schutzlücken für queere und trans* Personen im akuten Gewaltschutzfall in Köln - Konzeptentwicklung zu den Anforderungen an Anonymität und Sicherheitskonzept für Bewohner*innen & Mitarbeiter*innen sowie Anforderungen Trägerschaft 11.250,00 11.250,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 3 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 5 Integrationshaus Sie gründet - anders! Aufbau einer Gründerinnen-Plattform für Frauen* of Colour mit Migrations- oder Fluchbiographie Informations- und Vernetzungsaktivitäten Öffentlichkeitskampagnen mit Rolemodels Förderung vonTeilhabe am Arbeitsmarkt diversitätssensible Öffnung des Arbeitsmarktes und des StartUps Bereichs 15.000,00 15.000,00 6 Privatperson BRAVE gegen sexualisierte Gewalt! Präventionsworkshop-Reihe gegen sexualisierte Gewalt für Jugendliche Schwerpunkte: - Was ist sexualisierte Gewalt? - Selbstschutz: Warnsignale erkennen, Hilfe suchen, Selbstbehauptung, online & offline - Unterstützung unter Peers fördern 15.000,00 10.000,00 7 JobWerk gGmbH Empowerment und Arbeitsgelegenheiten für Frauen mit Fluchterfahrung im Stadtteilsgarten "Demogarten" Finkenberg Der bereits bestehende und florierende "Demogarten" in der Wohnsiedlung Finkenberg soll als Ort der beruflichen Integration für Frauen mit Migrationsgeschichte genutzt werden. Die Frauen, welche durch das Projekt "Frauen in Porz" über mehrere Monate sozial, sprachlich und beruflich beraten und integriert werden, können im Anschluss an das Projekt auf Ehrenamtspauschale im Garten mehrere Stunden wöchentlich gemeinsam arbeiten und ernten. 4.680,.00 4.680,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 4 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 8 Nur ein Karnevalsverein e. V Starke Veranstaltungen für alle: Awaress- Schulung zur Förderung von Gleichstellung und diskriminierungssensibler Veranstatlungsarbeit in Kalk Awareness-Schulung für Vereinsmitglieder und Interessierte zur Sensibilisierung für Gleichstellung von Frauen, FLINTA*-Personen und Männern auf Veranstaltungen Vermittlung von Basiswissen durch Beraterinnen des Kollektiv Awareness Entwicklung eines Awareness-Konzepts und eines Code of Conduct für machtfreies und diskriminierungsfreies Feiern Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Vernetzung der Stadtgesellschaft und nachhaltiger Gleichstellungsarbeit im Veedel für diskriminierungskritische Veranstaltungsarbeit 2.637,00 2.610,00 9 Alltagsheld:innen - Stiftung für die Rechte von Alleinerziehenden Wohn(t)räume für Alleinerziehende – Wege aus der Wohnungsnot in Köln“ Ziel ist es, Diskriminierung von alleinerziehenden Familien (ca. 80 % Mütter) auf dem Wohnungsmarkt zu verringern und bezahlbaren, familiengerechten und gut angebundenen Wohnraum zu schaffen, der sich an ihren Lebensrealitäten orientiert. Durch das Format einer Dialog-Konferenz werden verschiedene Akteur:innen von Alleinerziehenden, über Vertreter:innen der Bauwirtschaft bis hin zu kommunalen Verwaltungsangestellten angeleitet, mögliche Lösungswege kennenzulernen und für die Kölner Kommunalpolitik gemeinsam (weiter) zu entwickeln 8.500,00 8.500,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 5 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 10 Detox Identity Antifeministen von morgen in Köln?! Weiterbildung für Multiplikator*innen zum konstruktiven Umgang mit Antifeminismus bei jungen Männern. 6-teilige Workshopreihe für Multiplikator*innen zum konstruktiven Umgang mit Antifeminismus mit 3 Schwerpunktthemen: 1. Wie mit rechtsorientierten Männern* zu Antifeminismus arbeiten? 2. Wie mit migrantischen Männern zu Antifeminismus arbeiten? 3. Wie Frauen und queere Personen stärken, wenn zu Antifeminismus gearbeitet wird? - Reflexion, Diskussion und Dekonstruktion von Antifeminismus als - Denk- und Handlungsangebot zur nachhaltigen Förderung von Gleichstellung - Konkrete Methoden für Multiplikator*innen für konstruktiven Umgang mit Antifeminismus - Vernetzung und Aktivierung von Multiplikator*innen für nachhaltige politische Bildungsarbeit gegen Antifeminismus 15.000,00 5.000,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 6 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 11 Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. „Nur Ja Heißt Ja“ – Consent Kampagne: Kölner Frauen ein Gesicht geben Professionelle Produktion von Videos und Audios für Social Media, die Webseite, als Ergänzung zur Wanderausstellung und unserem Consent-Workshop, um Kölner*innen eine Stimme zu geben und die Kampagne bekannter zu machen. 10.000,00 5.000,00 12 HennaMond "Starke Frauen - starker Kaffee" - Workshops und Vernetzungstreffen für und mit Frauen - Themenschwerpunkte: Empowerment, Solidarität, Achtsamkeit, Vernetzung, kultureller Austausch, Antidiskriminierung, Gewaltschutz - regelmäßig stattfindende, niedrigschwellige Treffen in Form eines sog. "Frauencafés" - Kooperation mit Geflüchtetenunterkünften, in denen HennaMond e.V. zuvor schon Frauengruppen initiiert hat 14.906,00 5.000,00 Summe 129.933,00 100.000,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 7 Projekte, die keine Bewilligung erhalten Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 13 Privatperson Care & Chair: Kölsche Mädcher künne Kommunalpolitik – gerechte Teilhabe für alle! Mehr Frauen in die Kölner Kommunalpolitik Öffentlichkeits- & Medienarbeit zeigen Barrieren, Care-Lasten & vor allem Lösungswege für gerechte Teilhabe auf – mit starker Reichweite, breitem Echo & sichtbaren Vorbildern. Audio-/Radioreihe & Broschüre mit Interviews plattformübergreifend verbreitet, mit Analysen & konkreten Impulsen. Bietet Startschuss für Diskurs und Stadtgespräch. Macht Mut, stärkt Netzwerke & stößt Wandel an – da, wo Politik beginnt: im Veedel. 14.985,00 0,00 14 Privatperson Common Ground – Stadt als Spielfläche Gemeinschaftliches Entwerfen, Bauen und Testen von kreativ nutzbaren Skulpturen für den Stadtraum in Form von Prototypen Fokus auf FLINTA*-Perspektiven und gemeinschaftlich nutzbare öffentliche Räume Skateboarding als Werkzeug zur kreativen Raumnutzung im Vorfeld erfolgt ein Workshop mit FLINTA* im Rahmen meiner Bachelor-Thesis zum Thema gendergerechte Stadtgestaltung und Stadtnutzung 14.100,00 0,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 8 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 15 deepower Deeptalk – ein Gesprächsangebot für Jugendliche in Neubrück Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen und Jungen zwischen 14 und 18 Jahren in Neubrück im Rahmen eines außerschulischen Gesprächsangebotes eine Empowerment Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche, Diskussionsrunden und Workshops werden Themen wie Selbstwertgefühl, Resilienz, Gewalterfahrungen und Geschlechterrollen besprochen. In zwei Workshops mit externen Trainer*innen verbinden wir die Themen mit Einheiten körperlicher Selbsterfahrungen (Wendo und Boxen). 15.000,00 0,00 16 IFK Kollektiv e.V. - Intersektional- feministisches Kultur Kollektiv Sichtbar werden: Intersektional- feministische Impulse im öffentlichen Raum • Partizipative Workshop-Reihe an drei Wochenenden • Entwicklung und Umsetzung einer öffentlichkeitswirksamen Aktion • Sichtbarmachung intersektional-feministischer Themen im Stadtraum • Gestaltung von Installationen mit QR-Codes und Infomaterial • Leaflet zur eigenständigen Begehung der Interventionen 15.000,00 0,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 9 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 17 And She Was Like: BÄM! e.V Kunst. Macht. Sichtbar. Ein Empowerment- programm für FLINTA in Kunst und Kultur 5 teilige Workshopreihe & Vernetzungsveranstaltung Selbstbehauptung / Selbstverteidigung Finanzielle Unabhängigkeit Rhetorik / Leadership Abgrenzung und Empowerment Netzwerk-Event 15.000,00 0,00 18 Feministisches Frauengesundheits- zentrum Hagazussa e.V. Gesund & Gleich – Frauen stärken für eine faire Zukunft Gesundheitsförderndes Empowerment-Projekt zur Unterstützung von Frauen mit gesundheitlichen Belastungen oder Care-Verantwortung. Ziel: Stärkung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und so die Gleichstellung der Geschlechter zu unterstützen. Monatliche Workshops zu Resilienz, Selbstfürsorge, Work-Life-Balance und Körperbewusstsein. Individuelle Einzelberatungen zu Gesundheitsförderung, beruflicher Orientierung und Selbstfürsorge. Social-Media-Kampagne zur Sichtbarkeit frauenspezifischer Gesundheitsthemen und zur Sensibilisierung für die strukturellen Herausforderungen der Gleichstellung ausgehend von unterschiedlichen gesundheitlichen Herausforderungen. 6.961,50 0,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 10 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 19 Familienwelt Gemeinsam gleichberechtigt. Frauen im sozialen Leben stärken Das Projekt zielt auf den Abbau geschlechtsbedingter Benachteiligungen ab und fördert die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Bildung und Berufsorientierung. Es stärkt Teilhabe und Selbstbestimmung benachteiligter Frauen durch Workshops, Austauschformate und Empowerment-Angebote sowie die Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven in Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, fördert Ermöglichung gleicher Chancen und Schutz vor Gewalt und Diskriminierung. 13.777,00 0,00 20 Bürgerzentrum Ehrenfeld Solomutterschaft - Selbstbestimmte Mutterschaft im BüzE Weiterführung und Ausbau des aufgebauten Netzwerkes und Vernetzung für Solomütter. Das gesellschaftliche Verständnis verwechselt Solo- Mütter oftmals mit alleinerziehenden Müttern. Solo- Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für eine Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die Wege dahin und auch nach der Schwangerschaft sind rechtlich und sozial schwierig. Als Anlaufstelle für Solo-Mütter will das BüzE die Mütter unterstützen Netzwerke zu bilden, zu empowern und aufzuklären. 15.000,00 0,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 11 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 21 seiSTARK Mut zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und Selbstbestimmung - Filmvorführung, Podiumsdiskussion & Infobörse. Öffentliche Filmvorführung des iranischen Films "Ein kleines Stück vom Kuchen“, der von einer alternden Frau im Iran handelt, die entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen eine neue Beziehung beginnt und ihr Leben neugestaltet. Sensibilisierung für strukturelle Gewalt an Frauen und die Einschränkung von Selbstbestimmung. Podiumsdiskussion mit Expertinnen über Gleichstellung, kulturelle Normen und Frauenrechte. Vernetzungsveranstaltung mit lokalen Frauenorganisationen Publikumsbeteiligung durch interaktives Beteiligungsformat: Kreativstation „Was bedeutet Freiheit für mich?“ 8.000,00 0,00 22 Privatperson Sand im patriarchalen Getriebe. Zur Geschichte der Frauen-Buch- Bewegung Lesung mit Buchautorin Doris Hermanns zur o.g. Buchveröffentlichung. Moderierte Diskussion über die Bedeutung der Frauenbuchbewegung als Projekte der autonomen Frauenbewegung ab den 1970er Jahren. 500,00 0,00 Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 12 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt (in Euro) zu bewilli- gen (in Euro) 23 Privatperson Beten hilft - Eigenverantwortung zu tragen 24 Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Köln als Vorzeigestadt Europas in Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Das Bewusstsein für Gleichwertigkeit der Männer und Frauen, für Wechselwirkung von Europa und Asien, für Zusammenhänge zwischen Geschichte und Gegenwart wird sensibilisiert, um Leben im freiheitlichen Rechtsstaat zu schätzen und Freiheit zur Verantwortung zu tragen. 6.500,00 0,00 24 Beginen Relaunch Corporate Design Beginen Köln e.V. und Erstellung Internetseite BeginenVilla 1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des bisherigen Corporate Design (Internetseite und Veranstaltungsflyer) s. www.beginen.de 2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten Frauen-Wohn-und Kulturprojekt BeginenVilla" 5.000,00 0,00 zur Verfügung stehende Mittel für 2025 100.000 € Gesamtsumme zu bewilligen 100.000 € Restbetrag 0,00 € -
Anlage 4 - Steckbriefe der Anträge
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1 Anlage 4 – Steckbriefe der Anträge Projekt 1 Wikipedia-FEEn: "Von Köln und dem Rheinland in die Welt" Antragsteller*in FEE-Fördern & Erfolge Ernten e. V. Kurzbeschreibung Sichtbarmachung von Kölnerinnen und Rheinländerinnen mit Migrationsgeschichte Recherche nach biografisch relevanten Persönlichkeiten mit gesellschaftlichem, kulturellem oder politischem Einfluss Verfassen und Veröffentlichen von Wikipedia-Artikeln Workshops zur Vermittlung von Wikipedia-Redaktionsarbeit Empowerment durch Repräsentation im digitalen Raum Fokus auf Diversität und Feminismus Zielgruppe Alle Bürgerinnen und Bürger der Kölner Stadtgesellschaft, Politik, Verwaltung, Medienschaffende, (Bildungs-/Frauen-) Organisationen Wikipedia-Neulinge mit Interesse an Geschichte, Journalismus oder digitaler Teilhabe. Format • Konzept- und Recherchephase und Interviews • Workshops zur Einführung in Wikipedia und Textarbeit • Erstellung und Veröffentlichung von Wikipedia-Artikeln • Öffentliche Präsentation der Ergebnisse Projektziele Digitale Sichtbarkeit von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte erhöhen, Repräsentationslücken in Wikipedia schließen, digitale Teilhabe und Medienkompetenz fördern, Empowerment durch langfristige und weltweite Erreichbarkeit der Inhalte über Wikipedia Kooperationen Wikimedia Deutschland e. V.: z. B. „Women in Red“, "WomenEdit" oder „FemWiki“, Frauen- und Migrant*innenorganisationen in Köln und dem Rheinland, DOMID / Kölner Frauengeschichtsverein, Bildungs- und Kultureinrichtungen Projektzeitraum Sept. 2025 - Dez. 2026 Fördersumme 13.500,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 15.000,00 € 2 Projekt 2 Willkomen im Gleisdreieck Antragsteller*in ESV Olympia Köln – Abt. Fußball Kurzbeschreibung Wir planen im Sommer 2025 einen großen Mädchentrag inkl.: - Fußballturnier und Schnupperangebote - Format für Trainerinnen mit Impuls Magdalena Schäfer (FVM) - Eine Berufsorientierungsbörse - Kulturprogramm mit weiblichen Bands - Open Air Kino Vorstellung der Serie Kicken wie ein Mädchen Am 2. Tag planen wir ein Netzwerktreffen mit anderen Kölner Vereinen zum Best-Practice-Austausch zu Mädchen im Fußball. Zielgruppe Spielerinnen Trainerinnen Vereine im Kreis Köln mit und ohne Mädchenabteilung Format Spielfest, Berufsbörse, Impulsvortrag, Konzert, Open Air Kino, Netzwerktreffen Projektziele Empowerment von Spielerinnen, auch außerhalb des Fußballs; Gewinnung und Bindung von Trainerinnen; Abbau von Stereotypen und Vorurteilen; Ausbildung von Multiplikator*innen (Eltern, andere Vereine) Best Practice Austausch Kooperationen Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf MeDiF Equalectics Die Handwerkerinnen und mehr Projektzeitraum Juli bis September 2026 Fördersumme 8160,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 9160,00 € 3 Projekt 3 Vereint Stark - Räume öffnen für Dein Potential Antragsteller*in DJK DV Köln Sportverband e.V. Kurzbeschreibung Interdisziplinäres Projekt (Sport & Gender-Studies) Sport als zentrales Vermittlungsmedium besonders geeignet, da Rollenbilder hier oft stark verfestigt sind, Spielerisches Erleben von Rollen und persönlichen Ressourcen im Sport und Alltag (z. B. Schule, Familie, Freundeskreis) Sport ermöglicht es, Rollen zuzuweisen, künstlich zu verändern und neue Erfahrungen jenseits stereotyper Erwartungen zu machen Zielgruppe Engagierte Kinder-Jugendliche (ca. 10–16 Jahre) im Sportverein Format Workshops à 3 Std. in 5 Sportvereinen 3 Wochen Beobachtungsaufgabe im eigenen Umfeld Social-Kampagne als Output 4 Evaluationsschleifen zur fortlaufenden Optimierung des Projekts Multplikator*innenschulung offen für alle interessierten Vereine Projektziele Rollenbilder in Sport und Alltag erkennen & reflektieren Mit Rollenbildern brechen Eigene Stärken und Vielfalt bewusst machen Jugendliche stärken, Verantwortung für Veränderung zu übernehmen Kooperationen Kölner DJK Sportvereine (als Zugang zur Zielgruppe) Stadtsportbund Köln, Sportjugend Köln (als Netzwerkpartner für Fortbildung und Zielgruppe) Projektzeitraum Sept. 2025 – Aug. 26 Fördersumme 11.300,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 12.600,84 € 4 Projekt 4 sicher und sensibel- Konzeptentwicklung für Gewaltschutz für trans* Menschen in Köln Antragsteller*in Rubicon e.V. Kurzbeschreibung Im Projekt "sicher und sensibel" wird gemeinsam mit proteQt (e.V. in Gründung) ein Rahmenkonzept für eine neue Gewaltschutzeinrichtung in Köln erarbeitet. Das Rahmenkonzept beinhaltet u.a. - Bedarfserhebung zu Schutzlücken für queere und trans* Personen im akuten Gewaltschutzfall in Köln - Konzeptentwicklung zu den Anforderungen an Anonymität und Sicherheitskonzept für Bewohner*innen & Mitarbeiter*innen sowie Anforderungen Trägerschaft Zielgruppe queere und trans* Personen, die aufgrund von familiärer oder partnerschaftlicher Gewalt eine anonyme Unterkunft benötigen Strukturen der Gewaltschutzarbeit in Köln Format Konzeptentwicklung mit Bedarfserhebung (qualitativ); Vernetzung und Wissens- und Konzepttransfer mit Gewaltschutzarbeit für Frauen und Männer für queere und trans*geschlechtliche Menschen Projektziele Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter bei familiärer und partnerschaftlicher Gewalt in Köln Transfer der Erfahrungen aus Gewaltschutzarbeit in Köln für die Entwicklung eines Rahmenkonzeptes für eine anonyme und sichere Unterkunft für queere und trans* Personen in Köln Kooperationen proteQt e.V. (Verein in Gründung)- Initiative für eine queere Krisen- und Gewaltschutzeinrichtung in Köln Mitarbeiter*innen und Träger der Kölner Gewaltschutzstrukturen für Frauen und Männer Projektzeitraum 01.08.2025 - 30.07.2027 Fördersumme 11.250,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 12.375,00 € 5 Projekt 5 Sie gründet - anders! Antragsteller*in Integrationshaus e.V. Kurzbeschreibung Aufbau einer Gründerinnen-Plattform für Frauen* of Colour mit Migrations- oder Fluchbiographie Informations- und Vernetzungsaktivitäten Öffentlichkeitskampagnen mit Rolemodels Förderung vonTeilhabe am Arbeitsmarkt diversitätssensible Öffnung des Arbeitsmarktes und des StartUps Bereichs Zielgruppe Migrantinnen und schutzsuchende Frauen, die überlegen, ein Unternehmen zu gründen, selbstständig tätig zu sein oder/und ein StartUp starten möchten. Format Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen mehrsprachige Wissens- und Informationsvermittlung online und offline (Handreichungen) Öffentlichkeitsarbeit Projektziele Förderung von Teilhabe am Arbeitsmarkt von Migrantinnen und schutzsuchende Frauen durch Aufbau einer Plattform Beitrag zur diversitätssensiblen Öffnung des Arbeitsmarktes Sichtbarmachung des Bereichs migrantische Ökonomie Kooperationen aliadas e.V. Interkulturelle Zentren der Stadt Köln Lernende Region - Netzwerk Köln e.V. Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln Projektzeitraum 01.07.2024 - 31.01.2027 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 19.800,00 € 6 Projekt 6 BRAVE gegen sexualisierte Gewalt! Antragsteller*in Privatperson Kurzbeschreibung Präventionsworkshop-Reihe gegen sexualisierte Gewalt für Jugendliche Schwerpunkte: - Was ist sexualisierte Gewalt? - Selbstschutz: Warnsignale erkennen, Hilfe suchen, Selbstbehauptung, online & offline - Unterstützung unter Peers fördern Zielgruppe Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren. Format Workshopreihe in Jugendeinrichtungen (Schulen, Jugendzentren etc.) von 4 mal 90 min, in Gruppen von 12- 25 Teilnehmenden. Je nach bewilligter Fördersumme kann die Workshop-Reihe bis zu 12 mal durchgeführt werden. Projektziele Schutz von Mädchen und Jungen gegen Gewalt und durch den Präventionscharakter der Workshops auch Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Männer Kooperationen keine Projektzeitraum Oktober 2025 - 31. August 2027 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.66667 € 7 Projekt 7 Empowerment und Arbeitsgelegenheiten für Frauen mit Fluchterfahrung im Stadtteilsgarten "Demogarten" Finkenberg Antragsteller*in JobWerk gGmbH Kurzbeschreibung Der bereits bestehende und florierende "Demogarten" in der Wohnsiedlung Finkenberg soll als Ort der beruflichen Integration für Frauen mit Migrationsgeschichte genutzt werden. Die Frauen, welche durch das Projekt "Frauen in Porz" über mehrere Monate sozial, sprachlich und beruflich beraten und integriert werden, können im Anschluss an das Projekt auf Ehrenamtspauschale im Garten mehrere Stunden wöchentlich gemeinsam arbeiten und ernten. Zielgruppe Alumnae der Maßnahme "Frauen in Porz", ein Projekt des Jobcenters für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung, welches über den Träger JobWerk gGmbH umgesetzt wird. Format Alumnae der Maßnahme "Frauen in Porz", ein Projekt des Jobcenters für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung, welches über den Träger JobWerk gGmbH umgesetzt wird. Projektziele Niedrigschwelliges Heranführen an eine regelmäßige, berufliche und gemeinschaftliche Tätigkeit, die keine Qualifizierung und minimale Sprachkenntnisse erfordert. Kooperationen Niedrigschwelliges Heranführen an eine regelmäßige, berufliche und gemeinschaftliche Tätigkeit, die keine Qualifizierung und minimale Sprachkenntnisse erfordert. Projektzeitraum Saison 2025 (Mai-Dezember 2025) Fördersumme 4.680,00 Euro Gesamtkosten bei Antragstellung 5.200,00 Euro 8 Projekt 8 Starke Veranstaltungen für alle: Awareness-Schulung zur Förderung von Gleichstellung und diskriminierungssensibler Veranstaltungsarbeit in Kalk Antragsteller*in Nur ein Karnevalsverein e. V Kurzbeschreibung Awareness-Schulung für Vereinsmitglieder und Interessierte zur Sensibilisierung für Gleichstellung von Frauen, FLINTA*- Personen und Männern auf Veranstaltungen Vermittlung von Basiswissen durch Beraterinnen des Kollektiv Awareness Entwicklung eines Awareness-Konzepts und eines Code of Conduct für machtfreies und diskriminierungsfreies Feiern Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Vernetzung der Stadtgesellschaft und nachhaltiger Gleichstellungsarbeit im Veedel für diskriminierungskritische Veranstaltungsarbeit Zielgruppe Das Projekt richtet sich an ehrenamtlich Engagierte und Veranstaltungsaktive des Vereins sowie an Multiplikator*innen aus dem Stadtteil (z. B. Schulen, Jugendinitiativen, Stadtteilarbeit). Indirekt profitieren auch die Gäste der Veranstaltungen, insbesondere FLINTA-Personen. Geplant ist eine Reichweite von ca. 20 direkt geschulten Personen, mit einer deutlich größeren indirekten Wirkung durch Anwendung des Gelernten auf Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmenden. Format Interaktiver 3-teiliger Workshop mit „Köllektive Awareness“ mit Input, Gruppenarbeit, Fallbeispielen, Reflexionseinheiten, Entwicklung eines Awarenesskonzepts für Veranstaltung und Beratung Projektziele Abbau von Vorurteilen und Förderung der Gleichstellung von Frauen, FLINTA*-Personen und Männern Gemeinsame Standards für machtfreie, diskriminierungssensible Veranstaltungen im Veedel entwickelnVerbesserung des sozialen Klimas im Stadtteil Kooperationen Zukünftig sind Kooperationen mit der Sozialraumkoordination Kalk angestrebt, sowie weitere Karnevalsvereine für das Thema zu sensibilisieren und den Workshop in Kölner Karnevalsvereinen zu etablieren. (Ähnlich einem Erste-Hilfe- Kurs) Projektzeitraum Juli - Oktober 2025 Fördersumme 2.637,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 2.930,00 € 9 Projekt 9 „Wohn(t)räume für Alleinerziehende – Wege aus der Wohnungsnot in Köln“ Antragsteller*in Alltagsheld:innen - Stiftung für die Rechte von Alleinerziehenden Kurzbeschreibung Ziel ist es, Diskriminierung von alleinerziehenden Familien (ca. 80 % Mütter) auf dem Wohnungsmarkt zu verringern und bezahlbaren, familiengerechten und gut angebundenen Wohnraum zu schaffen, der sich an ihren Lebensrealitäten orientiert. Durch das Format einer Dialog-Konferenz werden verschiedene Akteur:innen von Alleinerziehenden, über Vertreter:innen der Bauwirtschaft bis hin zu kommunalen Verwaltungsangestellten angeleitet, mögliche Lösungswege kennenzulernen und für die Kölner Kommunalpolitik gemeinsam (weiter) zu entwickeln. Zielgruppe Alleinerziehende in Köln, insbesondere solche, die von Wohnungsnot, Diskriminierung oder prekären Lebensverhältnissen betroffen sind. Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Akteur:innen aus Wohnungs- und Bauwirtschaft, Beratungsstellen, Wohlfahrtsverbänden, zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie an Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung – insbesondere in den Bereichen Wohnen, Soziales und Gleichstellung. Auch engagierte Einzelpersonen mit Interesse an sozial gerechtem und familienfreundlichem Wohnen gehören zur erweiterten Zielgruppe. Format Dialog-Konferenz Projektziele Wohnsituation von Alleinerziehenden in Köln sichtbar machen und konkrete kommunalpolitische Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lage aufzeigen, Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wohnungswirtschaft, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und betroffenen Alleinerziehenden praxisnahe Lösungsansätze diskutieren und entwickeln Initiierung eines lokalen Netzwerks unter aktiver Beteiligung betroffener Alleinerziehender zur Begleitung konkreter Maßnahmen, um von der Problemwahrnehmung ins konkrete Handeln zu kommen Kooperationen Im Laufe der Vorbereitung der Konferenz sollen dazu Kooperationen aufgebaut werden. Projektzeitraum Oktober 2025 - Juni 2026 Fördersumme 8500 Euro Gesamtkosten bei Antragstellung 12680 Euro 10 Projekt 10 Antifeministen von morgen in Köln?! Weiterbildung für Multiplikator*innen zum konstruktiven Umgang mit Antifeminismus bei jungen Männern. Antragsteller*in Detox Identity GbR Kurzbeschreibung - 6-teilige Workshopreihe für Multiplikator*innen zum konstruktiven Umgang mit Antifeminismus mit 3 Schwerpunktthemen: 1. Wie mit rechtsorientierten Männern* zu Antifeminismus arbeiten? 2. Wie mit migrantischen Männern zu Antifeminismus arbeiten? 3. Wie Frauen und queere Personen stärken, wenn zu Antifeminismus gearbeitet wird? - Reflexion, Diskussion und Dekonstruktion von Antifeminismus als - Denk- und Handlungsangebot zur nachhaltigen Förderung von Gleichstellung - Konkrete Methoden für Multiplikator*innen für konstruktiven Umgang mit Antifeminismus - Vernetzung und Aktivierung von Multiplikator*innen für nachhaltige politische Bildungsarbeit gegen Antifeminismus Zielgruppe Die Zielgruppe der Workshops sind Multiplikator*innen. Der Begriff Multiplikator*in umfasst Personen, die Wissen, Werte oder Informationen an eine größere Gruppe weitergeben und dadurch gesellschaftliche, politische oder bildungsbezogene Prozesse beeinflussen. Damit sind z.B. Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen, Ausbilder*innen in Betrieben oder Ehrenamtliche in (Sport-) Vereinen gemeint. Sie wirken oft als Vermittler*innen oder Verstärker*innen in ihren jeweiligen Bereichen. Die Workshops sind für alle Geschlechter ab 18 Jahren geöffnet. 11 Format 6 Workshops (3 Präsenz-Workshops à 5 Stunden in Köln und 3 Online-Workshops à 2 Stunden). Alle Workshops sind öffentlich zugänglich. In der Workshopreihe wird es drei thematische Schwerpunkte geben. Jeder der drei Themenschwerpunkte wird in einem Präsenz- und einem Online-Workshop behandelt. Das kürzere Online-Format dient als komprimierte Lerneinheit. Das längere Präsenzformat als vertiefende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. Projektziele Sensibilisierung der Zielgruppe auf individueller Ebene durch bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit zu Themen Sexismus, Rollenbilder, frauenfeindlichen Sprichwörtern und Liedtexten. Eine Fachtagung mit Expertinnen des Themas soll die Zielgruppe, die muslimische bzw. migrantische Community, andere Frauenorganisationen und die Stadtgesellschaft (Gesamtgesellschaft) in Bezug auf die Thematik im Kontext Migration sensibilisieren. Eine Handreichung soll in leichter Sprache entwickelt werden. Kooperationen Stadt Köln/Schauspiel Köln/ NS-Dokumentationszentrum: Kooperation bezüglich Räumlichkeiten Grafikdesigner*in: Öffentlichkeitsarbeit Fotograf*in: Projektdokumentation, Fotos Öffentlichkeitsarbeit Peter Bienwald, Referent Bundesforum Männer Projektzeitraum 01.07.2025 - 31.08.2027 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.500,00 € 12 13 Projekt 11 „Nur Ja Heißt Ja“ – Consent Kampagne: Kölner Frauen ein Gesicht geben Antragsteller*in Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. Kurzbeschreibung Professionelle Produktion von Videos und Audios für Social Media, die Webseite, als Ergänzung zur Wanderausstellung und unserem Consent-Workshop, um Kölner*innen eine Stimme zu geben und die Kampagne bekannter zu machen. Zielgruppe Menschen, insbesondere jüngere, die Social Media nutzen. Gewaltbetroffene Frauen Format Videos und Audios Projektziele Gewaltprävention sexualisierter Gewalt Eine größere Zielgruppe erreichen: sensibilisieren, enttabuisieren Kooperationen keine Projektzeitraum 01.01.2026 – 31.08.2027 Fördersumme 10.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 11.000,00 € 14 Projekt 12 "Starke Frauen - starker Kaffee" Antragsteller*in HennaMond e.V. Kurzbeschreibung - Workshops und Vernetzungstreffen für und mit Frauen - Themenschwerpunkte: Empowerment, Solidarität, Achtsamkeit, Vernetzung, kultureller Austausch, Antidiskriminierung, Gewaltschutz - regelmäßig stattfindende, niedrigschwellige Treffen in Form eines sog. "Frauencafés" - Kooperation mit Geflüchtetenunterkünften, in denen HennaMond e.V. zuvor schon Frauengruppen initiiert hat Zielgruppe Bewohnerinnen in Kölner Geflüchtetenunterkünften ab 18 Jahren, unabhängig von Nationalität/kulturellem Hintergrund/etc., geringe Deutschkenntnisse sollten wenn möglich vorhanden sein Format Soziale Gruppenarbeit, jeweils einmal pro Monat 2-3h in den jeweiligen Einrichtungen. Der konkrete Zeitrahmen wird individuell an die Einrichtungen und die Bedarfe der Frauen angepasst Projektziele Teilhabe der teilnehmenden Frauen am gesellschaftlichen Leben (durch Austausch, Ausflüge etc.), Sicherung der in den Frauengruppen erreichten gleichstellungspolitischen Ziele (Nachhaltigkeit der Ziele), Empowerment, Rollentradierung Kooperationen ca. 4 Geflüchtetenunterkünfte im Kölner Stadtgebiet, das Projekt baut auf vergangenen Kooperationen mit den Unterkünften auf Projektzeitraum 01.09.2025 - 31.08.2026 Fördersumme 14.906,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.606,00 € 15 Projekt 13 Care & Chair: Kölsche Mädcher künne Kommunalpolitik – gerechte Teilhabe für alle! Antragsteller*in Privatperson Kurzbeschreibung Mehr Frauen in die Kölner Kommunalpolitik Öffentlichkeits- & Medienarbeit zeigen Barrieren, Care-Lasten & vor allem Lösungswege für gerechte Teilhabe auf – mit starker Reichweite, breitem Echo & sichtbaren Vorbildern. Audio- /Radioreihe & Broschüre mit Interviews plattformübergreifend verbreitet, mit Analysen & konkreten Impulsen. Bietet Startschuss für Diskurs und Stadtgespräch. Macht Mut, stärkt Netzwerke & stößt Wandel an – da, wo Politik beginnt: im Veedel. Zielgruppe Junge Frauen (20 – 40 Jahre) in Köln, auch mit Migrationsgeschichte; politisch aktive Frauen (Vernetzung & Sichtbarkeit); Männer; junge Menschen; Zivilgesellschaft & Medien/Multiplikator:innen; Politik & Verwaltung (Umsetzung struktureller Impulse) Format Medien- & Öffentlichkeitsarbeit als Katalysator für stärkere weibliche Teilhabe in der Kölner Kommunalpolitik (mit besonderem Fokus auf junge Menschen). Dabei setz das Projekt auf Empowerment, Identifikation mit Vorbildern & Aufbau von Motivation, Netzwerken & Zugängen. Projektziele Sichtbarmachung & Aktivierung politischer Potenziale, um mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement in Köln zu gewinnen. Es stärkt weibliche Perspektiven, beleuchtet konkrete Herausforderungen & präsentiert Losungsansätze, um langfristig gerechtet Teilhabe & Repräsentanz in Rat & Bezirksvertretungen zu ermöglichen. Kooperationen Bezirksvertretungen & Ratsfraktionen (z. B. Interviewpartner:innen, politische Rückkopplung), StadtRevue, Stadtreporter, Report-K, Koeln.de; Stadteil-/Anzeigenblätter, freie JournalistInnen-Netzwerke in Köln Projektzeitraum 7.7.2025 – 31.10.2025 Fördersumme 14.985,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.650,00 € 16 Projekt 14 Common Ground – Stadt als Spielfläche Antragsteller*in Privatperson Kurzbeschreibung Gemeinschaftliches Entwerfen, Bauen und Testen von kreativ nutzbaren Skulpturen für den Stadtraum in Form von Prototypen Fokus auf FLINTA*-Perspektiven und gemeinschaftlich nutzbare öffentliche Räume Skateboarding als Werkzeug zur kreativen Raumnutzung im Vorfeld erfolgt ein Workshop mit FLINTA* im Rahmen meiner Bachelor-Thesis zum Thema gendergerechte Stadtgestaltung und Stadtnutzung Zielgruppe FLINTA* Personen mit Interesse an kreativer urbaner Gestaltung Menschen, die sich mit Gendergerechtigkeit auseinandersetzen Anwohner*innen und Nutzer*innen mit Interesse an Teilhabe Format Angeleiteter Workshop/Werkstattlabor für die Stärkung der Perspektive junger Frauen/FLINTA* im Stadtraum. Weiterentwicklung und Bau von kreativen Prototypen basierend auf den Anforderungen von FLINTA*(wissenschaftl. erarbeitet in BA Arbeit ) Projektziele Bau und Installation von nutzbaren Skulpturen im Stadtraum Stärkung von FLINTA*-Perspektiven im öffentlichen Raum Langfristige Etablierung von Skateboarding als Werkzeug und Hilfsmittel für Teilhabe, Stadtentwicklung und Stadtnutzung für alle Kooperationen Zusammenarbeit mit lokaler FLINTA* Skatecrew Unterstützung von Dom Skate e.V., und Abenteuerhalle Kalk TH-Köln, KISD (Köln International School of Design) Sponsorensuche in Absprache mit Stadt Köln Projektzeitraum 01.01.2026 - 01.10.2026 Fördersumme 14.100,00 Euro Gesamtkosten bei Antragstellung 16,600,00 Euro 17 Projekt 15 Deeptalk – ein Gesprächsangebot für Jugendliche in Neubrück Antragsteller*in deepower e.V. Kurzbeschreibung Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen und Jungen zwischen 14 und 18 Jahren in Neubrück im Rahmen eines außerschulischen Gesprächsangebotes eine Empowerment Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche, Diskussionsrunden und Workshops werden Themen wie Selbstwertgefühl, Resilienz, Gewalterfahrungen und Geschlechterrollen besprochen. In zwei Workshops mit externen Trainer*innen verbinden wir die Themen mit Einheiten körperlicher Selbsterfahrungen (Wendo und Boxen). Zielgruppe Unser Angebot richtet sich an Jungs und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die im Bezirk Kalk leben und/oder zur Schule gehen. Wir legen ein besonderes Augenmerk auf Jugendliche, die von Klassismus und Rassismus betroffen sind. Format Im Rahmen von wöchentlichen außerschulischen Treffen, die von jeweils zwei Gruppenleiter*innen geplant und durchgeführt werden, wird ein Vertrauensraum für die Jugendlichen geschaffen. Projektziele Rollentradierung: Schaffung eines unterstützenden Umfelds für offene Gespräche über geschlechtsspezifisische Themen und Herausforderungen Besprechen von Gewalt und Diskriminierungserfahrungen, Teilhaben an Politik und Verwaltung. Kooperationen Über eine Kooperation können wir den Boys und Girlsclub in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums ENBE in Neubrück anbieten Projektzeitraum September 2025 - Juli 2025 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.500,00 € 18 Projekt 16 Sichtbar werden: Intersektional-feministische Impulse im öffentlichen Raum Antragsteller*in IFK Kollektiv e.V. - Intersektional-feministisches Kultur Kollektiv e.V. Kurzbeschreibung • Partizipative Workshop-Reihe an drei Wochenenden • Entwicklung und Umsetzung einer öffentlichkeitswirksamen Aktion • Sichtbarmachung intersektional-feministischer Themen im Stadtraum • Gestaltung von Installationen mit QR-Codes und Infomaterial • Leaflet zur eigenständigen Begehung der Interventionen Zielgruppe • Intersektional marginalisierte FLINTA*-Personen und Verbündete • Kölner Stadtöffentlichkeit • Personen mit Interesse an feministischer, gestalterischer und politischer Arbeit Format • Workshop-Reihe • Öffentlichkeitswirksame künstlerische Aktion • Informationsmaterial (Leaflet, QR-Codes, Social Media) Projektziele • Sichtbarmachung struktureller Ungleichheiten • Aktivierung und Stärkung intersektional-feministischer Perspektiven • Empowerment und Verbindung von Bildung und Kunst Kooperationen • Wir wollen uns lebend Köln (Netzwerk gegen Femizide und geschlechterspezifische Gewalt) • lila_bunt (Feministische Bildung, Praxis & Utopie) Projektzeitraum 01.02.2026 - 31.08.2027 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.500,00 € 19 Projekt 17 Kunst. Macht. Sichtbar. Ein Empowermentprogramm für FLINTA in Kunst und Kultur Antragsteller*in And She Was Like: BÄM! e.V. Kurzbeschreibung 5 teilige Workshopreihe & Vernetzungsveranstaltung Selbstbehauptung / Selbstverteidigung Finanzielle Unabhängigkeit Rhetorik / Leadership Abgrenzung und Empowerment Netzwerk-Event Zielgruppe FLINTA aller Generationen aus Kunst, Kultur, Design und verwandten Branchen, erweitert durch digitales Angebot für größere Reichweite und Inklusion (z.B. Alleinerziehende, kognitiv/physisch eingeschränkte Personen). Format Reihe von 5 Workshops und Vernetzungstreffen, teils analog, teils digital Projektziele Selbstermächtigung und Vernetzung von FLINTA in Köln, Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Stärkung von Führungsfähigkeiten. Kooperationen Selbstermächtigung und Vernetzung von FLINTA in Köln, Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Stärkung von Führungsfähigkeiten. Projektzeitraum Sep 2025 - Jan 2027 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 17.050,00 € 20 Projekt 18 Gesund & Gleich – Frauen stärken für eine faire Zukunft Antragsteller*in Feministisches Frauengesundheitszentrum Hagazussa e.V. Köln Kurzbeschreibung Gesundheitsförderndes Empowerment-Projekt zur Unterstützung von Frauen mit gesundheitlichen Belastungen oder Care-Verantwortung. Ziel: Stärkung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und so die Gleichstellung der Geschlechter zu unterstützen. Monatliche Workshops zu Resilienz, Selbstfürsorge, Work- Life-Balance und Körperbewusstsein. Individuelle Einzelberatungen zu Gesundheitsförderung, beruflicher Orientierung und Selbstfürsorge. Social-Media-Kampagne zur Sichtbarkeit frauenspezifischer Gesundheitsthemen und zur Sensibilisierung für die strukturellen Herausforderungen der Gleichstellung ausgehend von unterschiedlichen gesundheitlichen Herausforderungen. Das Projekt trägt dazu bei, geschlechtsspezifische Gesundheitsungleichgewichte zu adressieren und Frauen die nötigen Ressourcen und Selbstbestimmung zu vermitteln, um sich sowohl im Berufsleben als auch im sozialen Kontext gleichwertig zu positionieren. Zielgruppe Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen (körperlich oder psychisch), die Unterstützung für ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe benötigen. Frauen mit Care-Verantwortung, die Strategien für ein ausgewogenes Leben zwischen Familie, Beruf und Selbstfürsorge erlernen möchten. 21 Format Workshops (monatlich, digital oder vor Ort, mit praktischen Übungen) Einzelberatungen (individuell, auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen abgestimmt) Social-Media-Kampagne (zur Sensibilisierung und Ansprache der Zielgruppe) Projektziele Verbesserung der körperlichen und mentalen Gesundheit von Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Förderung von Resilienz, Selbstbewusstsein und Selbstfürsorge. Sensibilisierung für gesundheitliche Herausforderungen von Frauen und Empowerment für eine bessere Selbstvertretung. Langfristige Förderung der Chancengleichheit durch verbesserte Zugänge zu Gesundheitsförderung und beruflichen Möglichkeiten. Kooperationen Es wird Kooperationen mit externen Workshopleiterinnen geben. Diese können allerdings erst angefragt werden, wenn die Finanzierung des Projektes gesichert ist. Projektzeitraum Sept. 2025 und Juni 2026 Fördersumme 6961,50 € Gesamtkosten bei Antragstellung 7735,00 € 22 Projekt 19 Gemeinsam gleichberechtigt. Frauen im sozialen Leben stärken Antragsteller*in Familienwelt e.V. (Interkulturelles Zentrum in Porz, Träger der freien Jugendhilfe gem. § 75) Kurzbeschreibung Das Projekt zielt auf den Abbau geschlechtsbedingter Benachteiligungen ab und fördert die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Bildung und Berufsorientierung. Es stärkt Teilhabe und Selbstbestimmung benachteiligter Frauen durch Workshops, Austauschformate und Empowerment-Angebote sowie die Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven in Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, fördert Ermöglichung gleicher Chancen und Schutz vor Gewalt und Diskriminierung. Zielgruppe Frauen aus benachteiligten Lebenslagen; mit Migrationsfamiliengeschichte, Alleinerziehende, mit Behinderungen, mit geringem Einkommen Multiplikatorinnen (z. B. Fachkräfte, Ehrenamtliche) Format Workshops (Selbstbewusstsein, Rechte, Kommunikation etc); Informationsveranstaltungen zu Gleichstellung, Teilhabemöglichkeiten, Unterstützungsangeboten; Austausch- und Netzwerktreffen; Online-Formate Projektziele Gleichstellung von Frauen und Männern fördern; Teilhabe benachteiligter Frauen stärken; weibliche Perspektiven sichtbar machen; Selbstbestimmung durch Empowerment-Angebote fördern; für Diskriminierung, Isolation und Gewalt sensibilisieren Kooperationen Erfolg e.V. aus Ostheim und Fatima Bildungszentrum e.V. aus Porz-Eil Projektzeitraum 01.09.2025 -30.06. 2026 Fördersumme 13.777,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 15.477,00 € 23 Projekt 20 Solomutterschaft - Selbstbestimmte Mutterschaft im BüzE Antragsteller*in Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. Kurzbeschreibung Weiterführung und Ausbau des aufgebauten Netzwerkes und Vernetzung für Solomütter. Das gesellschaftliche Verständnis verwechselt Solo-Mütter oftmals mit alleinerziehenden Müttern. Solo-Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für eine Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die Wege dahin und auch nach der Schwangerschaft sind rechtlich und sozial schwierig. Als Anlaufstelle für Solo-Mütter will das BüzE die Mütter unterstützen Netzwerke zu bilden, zu empowern und aufzuklären. Zielgruppe Frauen, die sich eine Solomutterschaft wünschen, schwangere Solo-Mütter, Frauen, die bereits Solo-Mütter sind. Format Monatliche Vernetzungstreffen, Kooperationen mit Fachstellen, Themenabende & offene Infoabende, Aufklärungs- und Informationsarbeit durch eine Großveranstaltung Projektziele Projektziele sind auf unterschiedlichem Wege Frauen zu stärken in Bezug auf eine selbstbestimmte Mutterschaft unabhängig von Partner*innen. Die Frauen werden dabei auf unterschiedlichen Stationen auf ihrem Weg einer Solomutterschaft angesprochen Kooperationen ohne Projektzeitraum Dez. 2025 - Nov. 2026 Fördersumme 15.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 16.814,79 € 24 Projekt 21 Mut zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und Selbstbestimmung - Filmvorführung, Podiumsdiskussion & Infobörse. Antragsteller*in seiSTARK e.V. Kurzbeschreibung Öffentliche Filmvorführung des iranischen Films "Ein kleines Stück vom Kuchen“, der von einer alternden Frau im Iran handelt, die entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen eine neue Beziehung beginnt und ihr Leben neugestaltet. Sensibilisierung für strukturelle Gewalt an Frauen und die Einschränkung von Selbstbestimmung. Podiumsdiskussion mit Expertinnen über Gleichstellung, kulturelle Normen und Frauenrechte. Vernetzungsveranstaltung mit lokalen Frauenorganisationen Publikumsbeteiligung durch interaktives Beteiligungsformat: Kreativstation „Was bedeutet Freiheit für mich?“ Zielgruppe Die Hauptzielgruppe sind Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte, die von struktureller Diskriminierung, gesellschaftlicher Isolation oder eingeschränkter Teilhabe betroffen sind, sowie die Stadtgesellschaft Kölns unabhängig von Geschlecht oder Herkunft und Frauenorganisationen in Köln. Format Filmvorführung mit Podiumsdiskussion unter dem Thema: „Mut zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und Selbstbestimmung“ mit Vertreter*innen u.a. aus den Bereichen Frauenrechtsarbeit, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Interaktives Beteiligungsformat: Kreativstation. Vernetzung: Infobörse mit Frauenorganisationen Projektziele Sensibilisierung für strukturelle und kulturelle Formen von Gewalt an Frauen und geschlechterspezifische Diskriminierung. Förderung von Selbstbestimmung. Förderung des interkulturellen Dialogs und Austausch. Stärkung und Vernetzung von Frauenorganisationen sowie Aktivierung der Stadtgesellschaft. Kooperationen Kooperationen mit lokalen Frauenorganisationen – darunter Frauenberatungsstellen, Frauenvereine und Migrantinnenvereine – sowie die Zusammenarbeit fachkundigen Referent*innen und evtl. eine*r Darsteller*in des Films als Podiumsgäste (RegisseurInnen-Duo ist bis heute aufgrund des Films im Iran inhaftiert) Projektzeitraum 01.07.2025 - 31.10.2025 Fördersumme 8.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 8.949,25 € 25 Projekt 22 Sand im patriarchalen Getriebe. Zur Geschichte der Frauen- Buch-Bewegung Antragsteller*in Privatperson Kurzbeschreibung Lesung mit Buchautorin Doris Hermanns zur o.g. Buchveröffentlichung. Moderierte Diskussion über die Bedeutung der Frauenbuchbewegung als Projekte der autonomen Frauenbewegung ab den 1970er Jahren. Zielgruppe Zeitgenossinen der Autonomen Frauenbewegung, d.h. ältere Frauen / Feministinnen; Nachrückerinnen, junge Frauen und Männer, Queerfeministinnen Format Abendveranstaltung. Lesung und moderierte Gespräch mit der Buchautorin und dem Publikum Projektziele Schärfung des Geschichtsbewußtseins; Verbindungen schaffen zwischen Zeitzeuginnen und jüngeren Generationen;Wissensvermittlung und intergenerativer Dialog Kooperationen vorgesehene Kooperationen mit dem FrauenMediaTurm und dem Kölner Frauengeschichtsverein Projektzeitraum anvisiert: 17.9. oder 1.10.2025 Fördersumme 500,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 600,00 € 26 Projekt 23 Beten hilft - Eigenverantwortung zu tragen Antragsteller*in Privatperson Kurzbeschreibung 24 Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Köln als Vorzeigestadt Europas in Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Das Bewusstsein für Gleichwertigkeit der Männer und Frauen, für Wechselwirkung von Europa und Asien, für Zusammenhänge zwischen Geschichte und Gegenwart wird sensibilisiert, um Leben im freiheitlichen Rechtsstaat zu schätzen und Freiheit zur Verantwortung zu tragen. Zielgruppe Interessierte Öffentlichkeit Format Impulsvorträge, Filmvorführungen, Besichtigungen, Austauschrunde Projektziele In Köln habe ich eine Reihe Persönlichkeiten kennengelernt, darunter Europas Mitpatronin Edith Stein (1891-1942). Ihr Leben und Werk zeigen uns Gottvertrauen, Zivilcourage und Eigenverantwortung bzw. Selbstaufopferung. Sie dient dem Projekt als Leitfigur. Durch freien Austausch kann jeder sein Horizont erweitern. Aus der Vergangenheit sind Lehren für sich und die Gegenwart zu ziehen. Kooperationen "lebeART – Köln InSight. Projektzeitraum September 2025 bis August 2026 Fördersumme 6500,00 Euro Gesamtkosten bei Antragstellung 8900,00 Euro 27 Projekt 24 Relaunch Corporate Design Beginen Köln e.V. und Erstellung Internetseite BeginenVilla Antragsteller*in Beginen Köln e.V. Kurzbeschreibung 1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des bisherigen Corporate Design (Internetseite und Veranstaltungsflyer) s. www.beginen.de 2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten Frauen-Wohn- und Kulturprojekt BeginenVilla" Zielgruppe Frauen* (ältere, jüngere, mit und ohne Migrationshintergrund, queer, divers, ...) Frauenvereine, Kulturinteressierte, Wohnung suchende Frauen, an gemeinschaftlichem Leben, Wohnen und Arbeiten interessierte Frauen Format 1. Erstellung eines neuzeitlichen Corporate Design, Relaunch der Internetseite und Veranstaltungsprogramm Beginen 2025 2. Konzeptentwicklung und Neugestaltung der Internetseite BeginenVilla Projektziele 1. Größere und breiter angelegter Bekanntheitsgrad der Beginen Köln e.V. die seit 30 Jahren kulturelle Veranstaltungen anbieten. 2. Öffentliche Informationen über das geplante Frauen-Wohn- und Kulturprojekt BeginenVilla Kooperationen Kooperationen mit Frauenvereinen (ILC International Lyceum Club, musicNRWWomen, andshewaslikeBÄM, Uni und TH Köln, Musikhochschule Köln/Gleichstellung, Frauengeschichtsverein) Projektzeitraum Juli 25 - Feb. 26 Fördersumme 5.000,00 € Gesamtkosten bei Antragstellung 5.600,00 € -
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 1845/2025 Freigabedatum 16.06.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 hier: Freigabe und Vergabe der Mittel Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt die Freigabe und Vergabe von Mitteln aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Förderung von Projekten für die Antragsphase 2025 gemäß Anlage 1. Die zu verteilende Gesamtfördersumme für die Antragsphase 2025 beträgt 100.000 Euro. Die Mittel stehen im Haushaltsplan 2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstel- lung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Grundlage für die Freigabe und Verteilung der Fördermittel (Anlage 1) ist die in der Sitzung am 11. Mai 2023 beschlossene Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 1308/2023; Anlage 2). Der Ausschuss für Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt gemäß § 14 Abs. 2 Punkt 4 der Zuständigkeitsordnung in Verbindung mit der Richtlinie zur Förderung von Projek- ten zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Mai 2023 (Anlage 3) über die Vergabe von Fördermitteln. Gemäß dieser Richtlinie prüft das Amt für Gleichstellung von Frauen und Män- nern die eingegangenen Anträge inhaltlich und bewertet sie aus fachlicher Sicht und unter Be- achtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Im Ergebnis hat die Fachverwaltung auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen und prüf- fähigen Förderanträge eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des Förderprogramms erarbeitet und legt diese dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Förderzusage zur Entscheidung und Mittelfreigabe vor. Anschließend erfolgt die Mittelauszahlung. Bei der Bewertung der einzelnen Projekte wurden u. a. die Kriterien „Qualität des Projektan- trags“, „Innovation und Nachhaltigkeit“ sowie der Bezug zu den Zielen der Richtlinie (hier im Besonderen die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, die Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie der Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen) zu- grunde gelegt. Alle eingegangenen Anträge beziehen sich auf mindestens eines der in der Richtlinie be- schriebenen vier Handlungsfelder: „Rollentradierung“, „Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Teilhabe in Politik und Gesellschaft“ oder „Gewalt und Diskriminierung“. Alle Projektanträge sind mit ihren jeweiligen Zielsetzungen in Form von Steckbriefen darge- stellt (Anlage 4). Übersicht Förderbudget Für die Förderphase 2025 wurden insgesamt 24 Anträge gestellt. Nach Bewertung des Fach- amtes werden zwölf Projekte zur Förderung vorgeschlagen. Zwölf Projekte können keine För- derung erhalten. Gesamtsumme Förderbudget für 2025: 100.000,00 Euro Gesamtsumme beantragte Mittel für 2025: 259.756,50 Euro Zu bewilligen sind zwölf Anträge mit einer Gesamtsumme i. H. v. 100.000,00 Euro. 3 Finanzierung Im Haushaltsplan 2025/2026 stehen im Haushaltsjahr 2025 100.000 € im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen für die Umsetzung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Verfügung. Anlagen 1. Gesamtübersicht Förderprogramm Gleichstellung 2025 2. Vorlage Fortführung des Förderprogramms Gleichstellung (1308/2023) 3. Richtlinie Förderprogramm Gleichstellung 4. Steckbriefe der Anträge -
Anlage 2 - Beschluss Fortführung Förderprogramm 1308_2023
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Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 1308/2023 Freigabedatum 27.04.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern„ Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Finanzausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt: 1. die Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“. 2. die zur Finanzierung der Maßnahme im Haushaltsplan 2023/2024 in den Haushaltsjah- ren 2023 und 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung veranschlagten Mit- tel iHv je 100.000 € aus Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen in die Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen umzuschichten. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2023 Finanzausschuss 15.05.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme in 2023 100.000 € und in 2024 100.000 € € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 100.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Das Förderprogramm dient: der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern setzt das in 2022 erstmals beschlossene Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 1796/2022) ab 2023 mit 100.000 € fort. 3 Finanzierung: Die zur Finanzierung der Maßnahme Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Män- nern“ benötigten Aufwandsermächtigungen in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2023 und in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2024 sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern, in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16 - Sonstige ordentliche Aufwendun- gen veranschlagt. Da die Maßnahme als Förderprogramm mit Zuschussgewährung eingerich- tet ist, ist für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 eine Umschichtung der Mittel in die Teilplan- zeile 15 – Transferaufwendungen erforderlich. Die in 2025 ff. erforderlichen Aufwendungen in Höhe von 100.000 € p.a. wird das Dezernat für Finanzen und Recht im Rahmen der Haushaltsaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, ggfs. durch Umschichtungen, vorsehen. -
Anlage 3 - Richtlinie "Förderprogramm Gleichstellung"
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Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 1 von 8 Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern April 2023 Inhaltsverzeichnis 1 Präambel ................................ ................................ ................................ ........................ 2 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? ................................ ................................ ....... 2 3 Was kann gefördert werden?................................ ................................ .......................... 2 3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? ......... 2 3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? ................................ ....................... 3 3.3 Welche Formate können gefördert werden? ................................ ............................ 4 4 Wer kann eine Förderung erhalten? ................................ ................................ ............... 4 5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? ................................ ...... 4 6 Wie ist das Förderverfahren? ................................ ................................ ......................... 4 6.1 Allgemeine Förderbedingungen................................ ................................ ............... 4 6.2 Was muss der Antrag enthalten? ................................ ................................ ............ 5 6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? ................................ ................................ .................... 6 6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? ................................ ......................... 6 6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? ................................ ................ 7 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit................................ ............................. 7 8 Kontakt ................................ ................................ ................................ ........................... 8 Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 2 von 8 1 Präambel Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein unverzichtbares Ziel für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Gezielte Maßnahmen und Projekte sind notwendig, um bestehende Ungleichheiten abzubauen und Frauen zu stärken. Neben der Zielerreichung der Gleichstellung soll die Richtlinie Klarheit und Transparenz bei der Vergabe der Mittel an Projekte Dritter schaffen. Die finanzielle Förderung nach diesem Programm ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung. Eine Bewilligung der Fördermittel ersetzt keine Genehmigung oder Erlaubnis gemäß anderer Vorschriften oder Gesetze. Die Fördermittelempfangenden sind für die Durchführung der geförderten Maßnahmen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht selbst verantwortlich. 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? Gemäß der Zuständigkeitsordnung des Rates der Stadt Köln dient das Förderprogramm • der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, • Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen, • der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie • dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. 3 Was kann gefördert werden? Gefördert werden Projekte Dritter in Köln, die zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen, der Gewaltprävention dienen oder den Abbau von Diskriminierung zum Ziel gesetzt haben. Eine Zuwendung kann als institutionelle Förderung oder als Projektförderung erfolgen. 3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? Folgende Bedingungen müssen für eine Förderung zwingend erfüllt sein: 1. Bezug zu Köln 2. Bezug zum Themenfeld Gleichstellung von Frauen und Männern 3. Bezug zu mindestens einem der unter Punkt 2 genannten Ziele Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 3 von 8 4. Konzept zur Evaluation der Maßnahme, um eine nachhaltige Wirkung zu gewährleisten 5. Aussagekräftiger Finanzplan als Nachweis einer gesicherten Gesamtfinanzierung (siehe auch 6.1) 6. Der Projektcharakter muss aus dem Antrag klar hervorgehen Es können nur Angebote gefördert werden, die für die angedachte Zielgruppe öffentlich zugänglich sind. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden. Geförderte Maßnahmen dürfen keinem kommerziellen Zweck dienen. 3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? Gefördert werden können Projekte, die sich auf mindestens eines der folgenden Handlungsfelder beziehen: Rollentradierung Aufbrechen der traditionellen geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mädchen und Jungen Teilhabe am Arbeitsmarkt Ermöglichung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Mädchen sowie Männern und Jungen am Arbeitsmarkt: o Förderung der geschlechtergerechten Bildung und Berufsorientierung o Quote für mehr Frauen in Führungspositionen o Lohngerechtigkeit Teilhabe in Politik und Gesellschaft Schaffung von Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik und Gesellschaft sowie die Sicherung bisher erreichter gleichstellungspolitischer Erfolge Gewalt und Diskriminierung Es können Maßnahmen gefördert werden, die o sich den Themen „Gewalt an Frauen und Mädchen“, „Gewalt gegen Männer und Jungen“ und insbesondere „Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen“ widmen, o der Sensibilisierung der Stadtgesellschaft zum Thema „Gleichstellung von Frauen und Männern“ dienen und einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit leisten, o der Entwicklung einer unabhängigen physischen und psychischen Selbstbestimmung von Frauen und Männern dienen, Hilfen für benachteiligte Personen o Hilfen für von aufgrund des Geschlechts benachteiligten Personengruppen in besonderen Situationen (zum Beispiel Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Fluchthintergrund, Menschen ohne Obdach, Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 4 von 8 Sexarbeiter*innen, Senior*innen) und von intersektionaler Diskriminierung Betroffener darstellen. 3.3 Welche Formate können gefördert werden? Gefördert werden können Projektformate wie zum Beispiel Workshops, Fachtagungen, Podiumsdiskussionen, Vernetzungsveranstaltungen, Kampagnen, Wettbewerbe, Schulungen (zum Beispiel für Fachkräfte oder für Multiplikator*innen), die Entwicklung und Erstellung von Materialien sowie andere Formate und innovative Methoden für bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit mit dem Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern. 4 Wer kann eine Förderung erhalten? Antragsberechtigt sind Institutionen, Organisationen, Vereine, Projekte sowie Initiativen, die die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel haben, in Köln ihren Sitz haben oder hier wirken und nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. Auch in Köln wirkende Einzelpersonen sind antragsberechtigt. Politische Vereinigungen können nur in Kooperation mit freien Trägern einen Förderantrag stellen. Die Förderungsberechtigten bieten Gewähr für eine zweckentsprechende, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel. 5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern informiert über den Internetauftritt der Stadt Köln über das Förderprogramm. Dort werden das jährliche Gesamtbudget und die entsprechenden Antrags- und Förderphasen rechtzeitig bekannt gegeben. Der Förderzeitraum wird auf höchstens 24 Monate festgelegt. Die Höhe der Förderung kann maximal 20 Prozent der gesamten zur Verfügung stehenden Fördermittel betragen. Eine Förderung unter 500 Euro erfolgt nicht. Der maximale Förderbetrag pro Projekt bzw. Jahr wird im Internet bekannt gegeben. 6 Wie ist das Förderverfahren? 6.1 Allgemeine Förderbedingungen Förderfähig sind die im direkten Zusammenhang mit dem Projekt stehenden notwendigen Personal- und Sachausgaben (u. a. Material-, Honorarkosten). Ausgezahlte, aber nicht für das Projekt genutzte Mittel sind zurückzuerstatten. Zuführungen an Rücklagen aus der städtischen Förderung, nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Kosten, Spenden an Dritte und Kosten, die durch Versäumnisse oder Fehlverhalten der Fördermittelempfangenden entstanden sind, sind nicht förderfähig. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 5 von 8 Die Förderung nach dieser Förderrichtlinie ist subsidiär zu anderen Förderungen. Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein angemessener Eigenanteil, in der Regel mindestens 10 Prozent, durch den Antragstellenden geleistet wird. Der Eigenanteil kann durch Drittmittel, Eigenmittel und ehrenamtliche Tätigkeit (Berücksichtigung von grundsätzlich 10 Euro und gegebenenfalls bis höchstens 20 Euro je nach erforderlicher, besonderer Qualifikation) geleistet werden. Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit muss nachgewiesen werden. Im Verwendungsnachweis (siehe Punkt 6.4) müssen Name der*des Ehrenamtler*in, Datum, Dauer und Art der Leistung festgehalten werden. Bei Geltendmachung von mehr als 10 Euro pro geleisteter Stunde aufgrund besonderer Qualifikation, ist die Qualifikation der*des Ehrenamtler*in mit anzugeben. Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit, darf maximal 20 Prozent des gesamten Eigenanteils (10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten) nicht überschreiten. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist. Eine Doppelfinanzierung durch diese Förderrichtlinie und andere Förderprogramme, insbesondere der Stadt Köln, ist nicht zulässig. Bei einem Verstoß wird die Förderung zurückgefordert. Eine Förderung durch komplementäre Drittmittel (das heißt Mittel von Stiftungen oder Privatpersonen) ist möglich. Eine Doppelförderung für denselben Honorar- und/oder Sachmittelaufwand ist ausgeschlossen. 6.2 Was muss der Antrag enthalten? Der Antrag auf die Förderung ist bei der Stadt Köln, Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, zu stellen. Der Antrag muss die Bezeichnung und Organisationsform der Antragstellenden und Angaben über die Höhe der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben (Finanzierungsplan) inklusive bereits beantragter oder bewilligter Fördermittel der Stadt Köln oder von Dritten sowie über Zweck, Nachhaltigkeit, Zielgruppe der Veranstaltung, Titel, Ort und Zeitrahmen des Projektes enthalten. Neue Anträge im gleichen Kontext können erst dann gestellt werden, wenn der Verwendungsnachweis für die vorangegangene Maßnahme vorgelegt und geprüft worden ist. Handelt es sich bei den Antragsteller*innen um Gruppen, Vereine oder sonstige Zusammenschlüsse, ist aus dem Kreis der Zuwendungsempfänger*innen eine Person zu benennen, die die Verantwortung und Haftung für die zweckgerechte Verwendung der Fördermittel gegenüber der Stadt Köln übernimmt. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 6 von 8 Die Antragstellenden erklären, dass sie mit dem Vorhaben noch nicht begonnen haben und ob sie zum Vorsteuerabzug nach §15 Umsatzsteuergesetzt berechtigt sind. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn führt zum Förderausschluss. In Ausnahmefällen kann die Stadt Köln dem Beginn der Maßnahme vor Erteilung des Bewilligungsbescheides zustimmen. Hierzu ist schriftlich eine Erlaubnis einzuholen. Aus dieser Erlaubnis ist jedoch kein Anspruch auf Bewilligung eines Zuschusses abzuleiten. Der Eingang der Unterlagen wird in schriftlicher oder elektronischer Form bestätigt. Ändern sich Sachverhalte zu den im Antrag gemachten Angaben, insbesondere Änderungen der Finanzierung, Änderung der Organisationsform der Antragstellenden, Änderung der Maßnahme oder des Zeitrahmens der Maßnahme und Änderung des Förderungszwecks, so ist dies unverzüglich mitzuteilen. 6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln prüft den Antrag inhaltlich, bewertet diesen aus fachlicher Sicht und unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen, prüffähigen Antragstellungen erarbeitet die Fachverwaltung eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des Förderprogramms. Diese wird dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Förderzusage und Mittelausschüttung zur Entscheidung und Mittelfreigabe vorgelegt. Die Bewilligung bzw. Ablehnung des Förderantrags erfolgt durch einen elektronischen oder schriftlichen Bescheid. Die Fördermittel werden als Festbetrag vor der Durchführung der Maßnahme ausgezahlt. Dies geschieht, sobald der Bescheid Rechtskraft erlangt hat. Die Förderung und die Auszahlung sind davon abhängig, dass der Bewilligungsbescheid Bestandskraft erlangt. Der Bewilligungsbescheid kann Bedingungen, Auflagen oder Auflagenvorbehalte enthalten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einem Betrag. Beauftragte des Amtes für die Gleichstellung von Frauen und Männern sind berechtigt, jederzeit an geförderten Projekten teilzunehmen. 6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? Die jährlichen Fristen zur Antragstellung sind abhängig von den Sitzungen des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern und werden planmäßig jeweils im vierten Quartal des Vorjahres auf der Website der Stadt Köln bekannt gegeben. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 7 von 8 6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? Fördermittelempfangende sind gemäß Ihres Bewilligungsbescheids zum Nachweis einer sachgerechten, zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung der Fördermittel verpflichtet. Nach Abschluss der Maßnahme legen die Zuschussempfänger*innen innerhalb von drei Monaten einen Verwendungsnachweis vor, in dem die ordnungsgemäße, sparsame und wirtschaftliche Verwendung der Mittel nachgewiesen wird. Außerdem müssen Fördermittelempfangende mit dem Verwendungsnachweis auch einen Sachbericht über die Maßnahmen einreichen (sogenannter Abschlussbericht). Dieser muss das Ziel der Maßnahme aufführen und darstellen, ob und wie dieses ggf. erreicht wurde. Der Sachbericht soll gegebenenfalls auch darlegen, was erreicht wurde und wie dies in Zukunft ggf. verbessert werden könnte. Der Verwendungsnachweis und der Sachbericht werden dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Kenntnis vorgelegt. Es ist eine sachgerechte Verwendung der Zuwendung zu bestätigen. Die Belege müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Verwaltung prüft die entsprechenden Originalbelege (Quittungen) stichprobenhaft. Die Nachweise müssen Auskunft über die Einhaltung des Finanzierungsplans geben und sind Grundlage für eine mögliche Rückforderung von Mitteln. Werden Berichte oder Nachweise nach Mahnung nicht vollständig oder fristgerecht eingereicht, wird die Förderung zurückgefordert. Nicht bzw. nicht ordnungsgemäß verwendete Förderbeträge sind zurück zu erstatten. Die Förderung wird zurückgefordert, wenn die Fördermittelempfangenden falsche Angaben gemacht und die Voraussetzungen für die Förderung nicht erfüllt haben. 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit Von der Stadt Köln geförderte Maßnahmen müssen auf Plakaten, Flyern, Postern, Social Media und Internet-Formaten und Vergleichbarem einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die Förderung durch die Stadt Köln enthalten. Hierzu ist das Logo der Stadt Köln zu verwenden, das bei Bewilligung zur Verfügung gestellt wird. Ebenfalls ist bei Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darauf hinzuweisen, dass die Projekte durch die Stadt Köln gefördert werden. Von der Stadt Köln nach dieser Richtlinie geförderte Maßnahmen dürfen auf den Seiten der Stadt Köln beworben sowie ein Kurzbericht über das Projekt veröffentlicht werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 8 von 8 8 Kontakt Interessierte können sich für weitere Informationen und die Zusendung der für einen Förderantrag notwendigen Unterlagen an das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern wenden: Stadt Köln Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln E-Mail: gleichstellungsamt@stadt-köln.de Tel.: 0221-221-26348
Beratungsverlauf
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30.06.2025
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 3.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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