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1845/2025

Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025

Beschlussvorlage Ausschuss 16.06.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 30.06.2025, TOP 3.1

Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 4 - Steckbriefe der Anträge

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Anlage 3 - Richtlinie "Förderprogramm Gleichstellung"

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Anlage 2 - Beschluss Fortführung Förderprogramm 1308_2023

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Anlage 1 - Gesamtübersicht

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Beschlussvorlage Ausschuss

4194 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer 
 1845/2025 
Freigabedatum 
16.06.2025  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
hier: Freigabe und Vergabe der Mittel  
Beschlussorgan 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt die Freigabe und 
Vergabe von Mitteln aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur 
Förderung von Projekten für die Antragsphase 2025 gemäß Anlage 1. 
 
Die zu verteilende Gesamtfördersumme für die Antragsphase 2025 beträgt 100.000 Euro. 
 
Die Mittel stehen im Haushaltsplan 2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstel-
lung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der  
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung. 
 
 
 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
Grundlage für die Freigabe und Verteilung der Fördermittel (Anlage 1) ist die in der Sitzung 
am 11. Mai 2023 beschlossene Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen 
und Männern“ (Vorlage 1308/2023; Anlage 2). 
 
Der Ausschuss für Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt gemäß § 14 Abs. 2 
Punkt 4 der Zuständigkeitsordnung in Verbindung mit der Richtlinie zur Förderung von Projek-
ten zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Mai 2023 (Anlage 3) über die Vergabe von 
Fördermitteln. Gemäß dieser Richtlinie prüft das Amt für Gleichstellung von Frauen und Män-
nern die eingegangenen Anträge inhaltlich und bewertet sie aus fachlicher Sicht und unter Be-
achtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.  
 
Im Ergebnis hat die Fachverwaltung auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen und prüf-
fähigen Förderanträge eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des 
Förderprogramms erarbeitet und legt diese dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen 
und Männern vor Förderzusage zur Entscheidung und Mittelfreigabe vor. 
 
Anschließend erfolgt die Mittelauszahlung. 
 
Bei der Bewertung der einzelnen Projekte wurden u. a. die Kriterien „Qualität des Projektan-
trags“, „Innovation und Nachhaltigkeit“ sowie der Bezug zu den Zielen der Richtlinie (hier im 
Besonderen die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, die Gewährleistung 
einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie der Abbau von 
Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen) zu-
grunde gelegt. 
 
Alle eingegangenen Anträge beziehen sich auf mindestens eines der in der Richtlinie be-
schriebenen vier Handlungsfelder: „Rollentradierung“, „Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Teilhabe 
in Politik und Gesellschaft“ oder „Gewalt und Diskriminierung“. 
 
Alle Projektanträge sind mit ihren jeweiligen Zielsetzungen in Form von Steckbriefen darge-
stellt (Anlage 4). 
 
 
 
Übersicht Förderbudget  
 
Für die Förderphase 2025 wurden insgesamt 24 Anträge gestellt. Nach Bewertung des Fach-
amtes werden zwölf Projekte zur Förderung vorgeschlagen. Zwölf Projekte können keine För-
derung erhalten. 
 
 
Gesamtsumme Förderbudget für 2025:  100.000,00 Euro 
Gesamtsumme beantragte Mittel für 2025:  259.756,50 Euro 
 
Zu bewilligen sind zwölf Anträge mit einer Gesamtsumme i. H. v. 100.000,00 Euro.

3 
 
 
Finanzierung 
 
Im Haushaltsplan 2025/2026 stehen im Haushaltsjahr 2025 100.000 € im Teilergebnisplan 
des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige 
Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen für die Umsetzung des 
Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Verfügung. 
 
 
 
Anlagen  
 
1. Gesamtübersicht Förderprogramm Gleichstellung 2025 
2. Vorlage Fortführung des Förderprogramms Gleichstellung (1308/2023) 
3. Richtlinie Förderprogramm Gleichstellung 
4. Steckbriefe der Anträge

Anlage 4 - Steckbriefe der Anträge

37116 Zeichen

1 
 
Anlage 4 – Steckbriefe der Anträge 
 
Projekt 1 Wikipedia-FEEn: "Von Köln und dem Rheinland in die Welt" 
Antragsteller*in FEE-Fördern & Erfolge Ernten e. V. 
Kurzbeschreibung  Sichtbarmachung von Kölnerinnen und Rheinländerinnen mit 
Migrationsgeschichte 
 Recherche nach biografisch relevanten Persönlichkeiten mit 
gesellschaftlichem, kulturellem oder politischem Einfluss 
 Verfassen und Veröffentlichen von Wikipedia-Artikeln 
 Workshops zur Vermittlung von Wikipedia-Redaktionsarbeit 
 Empowerment durch Repräsentation im digitalen Raum 
 Fokus auf Diversität und Feminismus 
Zielgruppe  Alle Bürgerinnen und Bürger der Kölner Stadtgesellschaft, 
Politik, Verwaltung, Medienschaffende, (Bildungs-/Frauen-) 
Organisationen 
 Wikipedia-Neulinge mit Interesse an Geschichte, 
Journalismus oder digitaler Teilhabe. 
Format • Konzept- und Recherchephase und Interviews 
• Workshops zur Einführung in Wikipedia und Textarbeit 
• Erstellung und Veröffentlichung von Wikipedia-Artikeln 
• Öffentliche Präsentation der Ergebnisse 
Projektziele Digitale Sichtbarkeit von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte 
erhöhen, Repräsentationslücken in Wikipedia schließen, 
digitale Teilhabe und Medienkompetenz fördern, 
Empowerment durch langfristige und weltweite Erreichbarkeit 
der Inhalte über Wikipedia 
Kooperationen Wikimedia Deutschland e. V.: z. B. „Women in Red“, 
"WomenEdit" oder „FemWiki“, Frauen- und 
Migrant*innenorganisationen in Köln und dem Rheinland, 
DOMID / Kölner Frauengeschichtsverein, Bildungs- und 
Kultureinrichtungen   
Projektzeitraum Sept. 2025 - Dez. 2026 
Fördersumme 13.500,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
15.000,00 €

2 
 
Projekt 2 Willkomen im Gleisdreieck 
Antragsteller*in ESV Olympia Köln – Abt. Fußball  
Kurzbeschreibung Wir planen im Sommer 2025 einen großen Mädchentrag inkl.: 
- Fußballturnier und Schnupperangebote 
- Format für Trainerinnen mit Impuls Magdalena Schäfer 
(FVM) 
- Eine Berufsorientierungsbörse 
- Kulturprogramm mit weiblichen Bands 
- Open Air Kino Vorstellung der Serie Kicken wie ein 
Mädchen 
 
Am 2. Tag planen wir ein Netzwerktreffen mit anderen Kölner 
Vereinen zum Best-Practice-Austausch zu Mädchen im 
Fußball. 
Zielgruppe Spielerinnen 
Trainerinnen 
Vereine im Kreis Köln mit und ohne Mädchenabteilung 
Format Spielfest, Berufsbörse, Impulsvortrag, Konzert, Open Air Kino, 
Netzwerktreffen 
Projektziele Empowerment von Spielerinnen, auch außerhalb des 
Fußballs; Gewinnung und Bindung von Trainerinnen; Abbau 
von Stereotypen und Vorurteilen; Ausbildung von 
Multiplikator*innen (Eltern, andere Vereine) Best Practice 
Austausch 
Kooperationen Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf 
MeDiF 
Equalectics 
Die Handwerkerinnen und mehr 
 
Projektzeitraum Juli bis September 2026 
Fördersumme 8160,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
9160,00 €

3 
 
Projekt 3 Vereint Stark - Räume öffnen für Dein Potential 
Antragsteller*in DJK DV Köln Sportverband e.V. 
Kurzbeschreibung Interdisziplinäres Projekt (Sport & Gender-Studies)  
Sport als zentrales Vermittlungsmedium besonders geeignet, 
da Rollenbilder hier oft stark verfestigt sind, 
Spielerisches Erleben von Rollen und persönlichen 
Ressourcen im Sport und Alltag (z. B. Schule, Familie, 
Freundeskreis)  
Sport ermöglicht es, Rollen zuzuweisen, künstlich zu 
verändern und neue Erfahrungen jenseits stereotyper 
Erwartungen zu machen 
Zielgruppe Engagierte Kinder-Jugendliche (ca. 10–16 Jahre) im 
Sportverein 
Format Workshops à 3 Std. in 5 Sportvereinen  
3 Wochen Beobachtungsaufgabe im eigenen Umfeld  
Social-Kampagne als Output 
4 Evaluationsschleifen zur fortlaufenden Optimierung des 
Projekts 
Multplikator*innenschulung offen für alle interessierten Vereine 
Projektziele  Rollenbilder in Sport und Alltag erkennen & reflektieren 
 Mit Rollenbildern brechen  
 Eigene Stärken und Vielfalt bewusst machen  
 Jugendliche stärken, Verantwortung für Veränderung zu 
übernehmen  
Kooperationen Kölner DJK Sportvereine (als Zugang zur Zielgruppe) 
Stadtsportbund Köln, Sportjugend Köln (als Netzwerkpartner 
für Fortbildung und Zielgruppe) 
Projektzeitraum Sept. 2025 – Aug. 26 
Fördersumme 11.300,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
12.600,84 €

4 
 
Projekt 4 sicher und sensibel- Konzeptentwicklung für Gewaltschutz für 
trans* Menschen in Köln 
Antragsteller*in Rubicon e.V. 
Kurzbeschreibung Im Projekt "sicher und sensibel" wird gemeinsam mit proteQt 
(e.V. in Gründung) ein Rahmenkonzept für eine neue 
Gewaltschutzeinrichtung in Köln erarbeitet. Das 
Rahmenkonzept beinhaltet u.a. 
 
- Bedarfserhebung zu Schutzlücken für queere und trans* 
Personen im akuten Gewaltschutzfall in Köln 
- Konzeptentwicklung zu den Anforderungen an Anonymität 
und Sicherheitskonzept für Bewohner*innen & 
Mitarbeiter*innen sowie Anforderungen Trägerschaft 
Zielgruppe queere und trans* Personen, die aufgrund von familiärer oder 
partnerschaftlicher Gewalt eine anonyme Unterkunft benötigen 
Strukturen der Gewaltschutzarbeit in Köln 
Format Konzeptentwicklung mit Bedarfserhebung (qualitativ); 
Vernetzung und Wissens- und Konzepttransfer mit 
Gewaltschutzarbeit für Frauen und Männer für queere und 
trans*geschlechtliche Menschen 
Projektziele  Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter bei 
familiärer und partnerschaftlicher Gewalt in Köln 
 Transfer der Erfahrungen aus Gewaltschutzarbeit in 
Köln für die 
 Entwicklung eines Rahmenkonzeptes für eine anonyme 
und sichere Unterkunft für queere und trans* Personen 
in Köln 
Kooperationen proteQt e.V. (Verein in Gründung)- Initiative für eine queere 
Krisen- und Gewaltschutzeinrichtung in Köln 
Mitarbeiter*innen und Träger der Kölner 
Gewaltschutzstrukturen für Frauen und Männer 
Projektzeitraum 01.08.2025 - 30.07.2027 
Fördersumme 11.250,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
12.375,00 €

5 
 
Projekt 5 Sie gründet - anders! 
Antragsteller*in Integrationshaus e.V. 
Kurzbeschreibung  Aufbau einer Gründerinnen-Plattform für Frauen* of Colour 
mit Migrations- oder Fluchbiographie 
 
 Informations- und Vernetzungsaktivitäten 
 
 Öffentlichkeitskampagnen mit Rolemodels 
 
 Förderung vonTeilhabe am Arbeitsmarkt 
 
 diversitätssensible Öffnung des Arbeitsmarktes und des 
StartUps Bereichs 
Zielgruppe Migrantinnen und schutzsuchende Frauen, die überlegen, ein 
Unternehmen zu gründen, selbstständig tätig zu sein oder/und 
ein StartUp starten möchten. 
Format  Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen 
 mehrsprachige Wissens- und Informationsvermittlung online 
und offline (Handreichungen) 
 Öffentlichkeitsarbeit 
Projektziele  Förderung von Teilhabe am Arbeitsmarkt von Migrantinnen 
und schutzsuchende Frauen durch Aufbau einer Plattform 
 Beitrag zur diversitätssensiblen Öffnung des Arbeitsmarktes  
 Sichtbarmachung des Bereichs migrantische Ökonomie 
Kooperationen  aliadas e.V. 
 Interkulturelle Zentren der Stadt Köln 
 Lernende Region - Netzwerk Köln e.V. 
 Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln 
Projektzeitraum 01.07.2024 - 31.01.2027 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
19.800,00 €

6 
 
Projekt 6 BRAVE gegen sexualisierte Gewalt! 
Antragsteller*in Privatperson 
Kurzbeschreibung Präventionsworkshop-Reihe gegen sexualisierte Gewalt für 
Jugendliche 
 
Schwerpunkte: 
- Was ist sexualisierte Gewalt? 
- Selbstschutz: Warnsignale erkennen, Hilfe suchen, 
Selbstbehauptung, online & offline 
- Unterstützung unter Peers fördern 
Zielgruppe Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren. 
Format  Workshopreihe in Jugendeinrichtungen (Schulen, 
Jugendzentren etc.) von 4 mal 90 min, in Gruppen von 12-
25 Teilnehmenden. 
 Je nach bewilligter Fördersumme kann die Workshop-Reihe 
bis zu 12 mal durchgeführt werden. 
Projektziele Schutz von Mädchen und Jungen gegen Gewalt und durch 
den Präventionscharakter der Workshops auch Schutz vor 
Gewalt gegen Frauen und Männer 
Kooperationen keine 
Projektzeitraum Oktober 2025 - 31. August 2027 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.66667 €

7 
 
Projekt 7 Empowerment und Arbeitsgelegenheiten für Frauen mit 
Fluchterfahrung im Stadtteilsgarten "Demogarten" Finkenberg 
Antragsteller*in JobWerk gGmbH 
Kurzbeschreibung Der bereits bestehende und florierende "Demogarten" in der 
Wohnsiedlung Finkenberg soll als Ort der beruflichen Integration 
für Frauen mit Migrationsgeschichte genutzt werden. Die Frauen, 
welche durch das Projekt "Frauen in Porz" über mehrere Monate 
sozial, sprachlich und beruflich beraten und integriert werden, 
können im Anschluss an das Projekt auf Ehrenamtspauschale im 
Garten mehrere Stunden wöchentlich gemeinsam arbeiten und 
ernten. 
Zielgruppe Alumnae der Maßnahme "Frauen in Porz", ein Projekt des 
Jobcenters für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung, 
welches über den Träger JobWerk gGmbH umgesetzt wird. 
Format Alumnae der Maßnahme "Frauen in Porz", ein Projekt des 
Jobcenters für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung, 
welches über den Träger JobWerk gGmbH umgesetzt wird. 
Projektziele Niedrigschwelliges Heranführen an eine regelmäßige, berufliche 
und gemeinschaftliche Tätigkeit, die keine Qualifizierung und 
minimale Sprachkenntnisse erfordert. 
Kooperationen Niedrigschwelliges Heranführen an eine regelmäßige, berufliche 
und gemeinschaftliche Tätigkeit, die keine Qualifizierung und 
minimale Sprachkenntnisse erfordert.  
Projektzeitraum Saison 2025 (Mai-Dezember 2025) 
Fördersumme 4.680,00 Euro 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
5.200,00 Euro

8 
 
Projekt 8 Starke Veranstaltungen für alle: Awareness-Schulung zur 
Förderung von Gleichstellung und diskriminierungssensibler 
Veranstaltungsarbeit in Kalk 
Antragsteller*in Nur ein Karnevalsverein e. V 
Kurzbeschreibung  Awareness-Schulung für Vereinsmitglieder und Interessierte 
zur Sensibilisierung für Gleichstellung von Frauen, FLINTA*-
Personen und Männern auf Veranstaltungen 
 Vermittlung von Basiswissen durch Beraterinnen des 
Kollektiv Awareness  
 Entwicklung eines Awareness-Konzepts und eines Code of 
Conduct für machtfreies und diskriminierungsfreies Feiern 
 Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Vernetzung 
der Stadtgesellschaft und nachhaltiger Gleichstellungsarbeit 
im Veedel 
 für diskriminierungskritische Veranstaltungsarbeit 
Zielgruppe  Das Projekt richtet sich an ehrenamtlich Engagierte und 
Veranstaltungsaktive des Vereins sowie an 
Multiplikator*innen aus dem Stadtteil (z. B. Schulen, 
Jugendinitiativen, Stadtteilarbeit). Indirekt profitieren auch die 
Gäste der Veranstaltungen, insbesondere FLINTA-Personen. 
Geplant ist eine Reichweite von ca. 20 direkt geschulten 
Personen, mit einer deutlich größeren indirekten Wirkung 
durch Anwendung des Gelernten auf Veranstaltungen mit 
mehreren hundert Teilnehmenden. 
Format Interaktiver 3-teiliger Workshop mit „Köllektive Awareness“ mit 
Input, Gruppenarbeit, Fallbeispielen, Reflexionseinheiten, 
Entwicklung eines Awarenesskonzepts für Veranstaltung und 
Beratung 
Projektziele Abbau von Vorurteilen und Förderung der Gleichstellung von 
Frauen, FLINTA*-Personen und Männern 
Gemeinsame Standards für machtfreie, 
diskriminierungssensible Veranstaltungen im Veedel 
entwickelnVerbesserung des sozialen Klimas im Stadtteil 
Kooperationen Zukünftig sind Kooperationen mit der Sozialraumkoordination 
Kalk angestrebt, sowie weitere Karnevalsvereine für das 
Thema zu sensibilisieren und den Workshop in Kölner 
Karnevalsvereinen zu etablieren. (Ähnlich einem Erste-Hilfe-
Kurs) 
Projektzeitraum Juli - Oktober 2025 
Fördersumme 2.637,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
2.930,00 €

9 
 
Projekt 9 „Wohn(t)räume für Alleinerziehende – Wege aus der 
Wohnungsnot in Köln“ 
Antragsteller*in Alltagsheld:innen - Stiftung für die Rechte von 
Alleinerziehenden 
Kurzbeschreibung Ziel ist es, Diskriminierung von alleinerziehenden Familien (ca. 
80 % Mütter) auf dem Wohnungsmarkt zu verringern und 
bezahlbaren, familiengerechten und gut angebundenen 
Wohnraum zu schaffen, der sich an ihren Lebensrealitäten 
orientiert.  
Durch das Format einer Dialog-Konferenz werden 
verschiedene Akteur:innen von Alleinerziehenden, über 
Vertreter:innen der Bauwirtschaft bis hin zu kommunalen 
Verwaltungsangestellten angeleitet, mögliche Lösungswege 
kennenzulernen und für die Kölner Kommunalpolitik 
gemeinsam (weiter) zu entwickeln. 
Zielgruppe Alleinerziehende in Köln, insbesondere solche, die von 
Wohnungsnot, Diskriminierung oder prekären 
Lebensverhältnissen betroffen sind. 
Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Akteur:innen aus 
Wohnungs- und Bauwirtschaft, Beratungsstellen, 
Wohlfahrtsverbänden, zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie 
an Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung – insbesondere 
in den Bereichen Wohnen, Soziales und Gleichstellung. 
Auch engagierte Einzelpersonen mit Interesse an sozial 
gerechtem und familienfreundlichem Wohnen gehören zur 
erweiterten Zielgruppe. 
Format Dialog-Konferenz 
Projektziele Wohnsituation von Alleinerziehenden in Köln sichtbar machen 
und konkrete kommunalpolitische Handlungsmöglichkeiten zur 
Verbesserung ihrer Lage aufzeigen, 
Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wohnungswirtschaft, 
Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und betroffenen 
Alleinerziehenden praxisnahe Lösungsansätze diskutieren und 
entwickeln 
Initiierung eines lokalen Netzwerks unter aktiver Beteiligung 
betroffener Alleinerziehender zur Begleitung konkreter 
Maßnahmen, um von der Problemwahrnehmung ins konkrete 
Handeln zu kommen 
Kooperationen Im Laufe der Vorbereitung der Konferenz sollen dazu 
Kooperationen aufgebaut werden. 
Projektzeitraum Oktober 2025 - Juni 2026 
Fördersumme 8500 Euro 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
12680 Euro

10 
 
Projekt 10 Antifeministen von morgen in Köln?! Weiterbildung für 
Multiplikator*innen zum konstruktiven Umgang mit 
Antifeminismus bei jungen Männern. 
Antragsteller*in Detox Identity GbR 
Kurzbeschreibung - 6-teilige Workshopreihe für Multiplikator*innen zum 
konstruktiven Umgang mit Antifeminismus mit 3 
Schwerpunktthemen: 
       1. Wie mit rechtsorientierten Männern* zu Antifeminismus 
arbeiten? 
       2. Wie mit migrantischen Männern zu Antifeminismus 
arbeiten? 
       3. Wie Frauen und queere Personen stärken, wenn zu 
Antifeminismus gearbeitet wird?  
- Reflexion, Diskussion und Dekonstruktion von 
Antifeminismus als - Denk- und Handlungsangebot zur 
nachhaltigen Förderung von Gleichstellung    
- Konkrete Methoden für Multiplikator*innen für konstruktiven 
Umgang mit Antifeminismus  
- Vernetzung und Aktivierung von Multiplikator*innen für 
nachhaltige politische Bildungsarbeit gegen Antifeminismus 
Zielgruppe Die Zielgruppe der Workshops sind Multiplikator*innen. Der 
Begriff Multiplikator*in umfasst Personen, die Wissen, Werte 
oder Informationen an eine größere Gruppe weitergeben und 
dadurch gesellschaftliche, politische oder bildungsbezogene 
Prozesse beeinflussen. Damit sind z.B. Lehrkräfte, 
Sozialpädagog*innen, Ausbilder*innen in Betrieben oder 
Ehrenamtliche in (Sport-) Vereinen gemeint. Sie wirken oft als 
Vermittler*innen oder Verstärker*innen in ihren jeweiligen 
Bereichen. Die Workshops sind für alle Geschlechter ab 18 
Jahren geöffnet.

11 
 
Format 6 Workshops (3 Präsenz-Workshops à 5 Stunden in Köln und 
3 Online-Workshops à 2 Stunden). Alle Workshops sind 
öffentlich zugänglich. In der Workshopreihe wird es drei 
thematische Schwerpunkte geben. Jeder der drei 
Themenschwerpunkte wird in einem Präsenz- und einem 
Online-Workshop behandelt. Das kürzere Online-Format dient 
als komprimierte Lerneinheit. Das längere Präsenzformat als 
vertiefende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. 
Projektziele Sensibilisierung der Zielgruppe auf individueller Ebene durch 
bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit zu 
Themen Sexismus, Rollenbilder, frauenfeindlichen 
Sprichwörtern und Liedtexten. 
Eine Fachtagung mit Expertinnen des Themas soll die 
Zielgruppe, die muslimische bzw. migrantische Community, 
andere Frauenorganisationen und die Stadtgesellschaft 
(Gesamtgesellschaft) in Bezug auf die Thematik im Kontext 
Migration sensibilisieren. 
Eine Handreichung soll in leichter Sprache entwickelt werden. 
Kooperationen Stadt Köln/Schauspiel Köln/ NS-Dokumentationszentrum: 
Kooperation bezüglich Räumlichkeiten 
Grafikdesigner*in: Öffentlichkeitsarbeit 
Fotograf*in: Projektdokumentation, Fotos Öffentlichkeitsarbeit  
Peter Bienwald, Referent Bundesforum Männer 
Projektzeitraum 01.07.2025 - 31.08.2027 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.500,00 €

12

13 
 
 
 
Projekt 11 „Nur Ja Heißt Ja“ – Consent Kampagne: Kölner Frauen ein 
Gesicht geben 
Antragsteller*in Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. 
Kurzbeschreibung Professionelle Produktion von Videos und Audios für Social 
Media, die Webseite, als Ergänzung zur Wanderausstellung 
und unserem Consent-Workshop, um Kölner*innen eine 
Stimme zu geben und die Kampagne bekannter zu machen. 
Zielgruppe Menschen, insbesondere jüngere, die Social Media nutzen. 
Gewaltbetroffene Frauen 
Format Videos und Audios 
Projektziele Gewaltprävention sexualisierter Gewalt 
Eine größere Zielgruppe erreichen: sensibilisieren, 
enttabuisieren 
Kooperationen keine 
Projektzeitraum 01.01.2026 – 31.08.2027 
Fördersumme 10.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
11.000,00 €

14 
 
Projekt 12 "Starke Frauen - starker Kaffee" 
Antragsteller*in HennaMond e.V. 
Kurzbeschreibung - Workshops und Vernetzungstreffen für und mit Frauen 
- Themenschwerpunkte: Empowerment, Solidarität, 
Achtsamkeit, Vernetzung, kultureller Austausch, 
Antidiskriminierung, Gewaltschutz 
- regelmäßig stattfindende, niedrigschwellige Treffen in Form 
eines sog. "Frauencafés" 
- Kooperation mit Geflüchtetenunterkünften, in denen 
HennaMond e.V. zuvor schon Frauengruppen initiiert hat 
Zielgruppe Bewohnerinnen in Kölner Geflüchtetenunterkünften ab 18 
Jahren, unabhängig von Nationalität/kulturellem 
Hintergrund/etc., geringe Deutschkenntnisse sollten wenn 
möglich vorhanden sein 
Format Soziale Gruppenarbeit, jeweils einmal pro Monat 2-3h in den 
jeweiligen Einrichtungen. Der konkrete Zeitrahmen wird 
individuell an die Einrichtungen und die Bedarfe der Frauen 
angepasst 
Projektziele Teilhabe der teilnehmenden Frauen am gesellschaftlichen 
Leben (durch Austausch, Ausflüge etc.), Sicherung der in den 
Frauengruppen erreichten gleichstellungspolitischen Ziele 
(Nachhaltigkeit der Ziele), Empowerment, Rollentradierung 
Kooperationen ca. 4 Geflüchtetenunterkünfte im Kölner Stadtgebiet, das 
Projekt baut auf vergangenen Kooperationen mit den 
Unterkünften auf 
Projektzeitraum 01.09.2025 - 31.08.2026 
Fördersumme 14.906,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.606,00 €

15 
 
Projekt 13 Care & Chair: Kölsche Mädcher künne Kommunalpolitik – 
gerechte Teilhabe für alle! 
Antragsteller*in Privatperson 
Kurzbeschreibung Mehr Frauen in die Kölner Kommunalpolitik Öffentlichkeits- & 
Medienarbeit zeigen Barrieren, Care-Lasten & vor allem 
Lösungswege für gerechte Teilhabe auf – mit starker 
Reichweite, breitem Echo & sichtbaren Vorbildern. Audio-
/Radioreihe & Broschüre mit Interviews plattformübergreifend 
verbreitet, mit Analysen & konkreten Impulsen. Bietet 
Startschuss für Diskurs und Stadtgespräch. Macht Mut, stärkt 
Netzwerke & stößt Wandel an – da, wo Politik beginnt: im 
Veedel. 
Zielgruppe Junge Frauen (20 – 40 Jahre) in Köln, auch mit 
Migrationsgeschichte; politisch aktive Frauen (Vernetzung & 
Sichtbarkeit); Männer; junge Menschen; Zivilgesellschaft & 
Medien/Multiplikator:innen; Politik & Verwaltung (Umsetzung 
struktureller Impulse) 
Format Medien- & Öffentlichkeitsarbeit als Katalysator für stärkere 
weibliche Teilhabe in der Kölner Kommunalpolitik (mit 
besonderem Fokus auf junge Menschen). Dabei setz das 
Projekt auf Empowerment, Identifikation mit Vorbildern & 
Aufbau von Motivation, Netzwerken & Zugängen. 
Projektziele Sichtbarmachung & Aktivierung politischer Potenziale, um 
mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement in Köln zu 
gewinnen. Es stärkt weibliche Perspektiven, beleuchtet 
konkrete Herausforderungen & präsentiert Losungsansätze, 
um langfristig gerechtet Teilhabe & Repräsentanz in Rat & 
Bezirksvertretungen zu ermöglichen. 
Kooperationen Bezirksvertretungen & Ratsfraktionen (z. B. 
Interviewpartner:innen, politische Rückkopplung), StadtRevue, 
Stadtreporter, Report-K, Koeln.de; Stadteil-/Anzeigenblätter, 
freie JournalistInnen-Netzwerke in Köln 
Projektzeitraum 7.7.2025 – 31.10.2025 
Fördersumme 14.985,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.650,00 €

16 
 
 
Projekt 14 Common Ground – Stadt als Spielfläche 
Antragsteller*in Privatperson 
Kurzbeschreibung  Gemeinschaftliches Entwerfen, Bauen und Testen von 
kreativ nutzbaren Skulpturen für den Stadtraum in Form 
von Prototypen 
 Fokus auf FLINTA*-Perspektiven und gemeinschaftlich 
nutzbare öffentliche Räume 
 Skateboarding als Werkzeug zur kreativen 
Raumnutzung 
 im Vorfeld erfolgt ein Workshop mit FLINTA* im 
Rahmen meiner Bachelor-Thesis zum Thema 
gendergerechte Stadtgestaltung und Stadtnutzung 
Zielgruppe  FLINTA* Personen mit Interesse an kreativer urbaner 
Gestaltung  
 Menschen, die sich mit Gendergerechtigkeit 
auseinandersetzen  
 Anwohner*innen und Nutzer*innen mit Interesse an 
Teilhabe 
Format Angeleiteter Workshop/Werkstattlabor für die Stärkung der 
Perspektive junger Frauen/FLINTA* im Stadtraum. 
Weiterentwicklung und Bau von kreativen Prototypen 
basierend auf den Anforderungen von FLINTA*(wissenschaftl. 
erarbeitet in BA Arbeit ) 
Projektziele  Bau und Installation von nutzbaren Skulpturen im 
Stadtraum 
 Stärkung von FLINTA*-Perspektiven im öffentlichen 
Raum 
 Langfristige Etablierung von Skateboarding als 
Werkzeug und Hilfsmittel für Teilhabe, Stadtentwicklung 
und Stadtnutzung für alle 
Kooperationen  Zusammenarbeit mit lokaler FLINTA* Skatecrew  
 Unterstützung von Dom Skate e.V., und Abenteuerhalle 
Kalk  
 TH-Köln, KISD (Köln International School of Design)  
 Sponsorensuche in Absprache mit Stadt Köln 
Projektzeitraum 01.01.2026 - 01.10.2026 
Fördersumme 14.100,00 Euro 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16,600,00 Euro

17 
 
Projekt 15 Deeptalk – ein Gesprächsangebot für Jugendliche in Neubrück 
 
Antragsteller*in deepower e.V. 
Kurzbeschreibung Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen und 
Jungen zwischen 14 und 18 Jahren in Neubrück im Rahmen 
eines außerschulischen Gesprächsangebotes eine 
Empowerment Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche, 
Diskussionsrunden und Workshops werden Themen wie 
Selbstwertgefühl, Resilienz, Gewalterfahrungen und 
Geschlechterrollen besprochen. In zwei Workshops mit 
externen Trainer*innen verbinden wir die Themen mit 
Einheiten körperlicher Selbsterfahrungen (Wendo und Boxen). 
Zielgruppe Unser Angebot richtet sich an Jungs und Mädchen zwischen 
14 und 18 Jahren, die im Bezirk Kalk leben und/oder zur 
Schule gehen. Wir legen ein besonderes Augenmerk auf 
Jugendliche, die von Klassismus und Rassismus betroffen 
sind. 
 
Format Im Rahmen von wöchentlichen außerschulischen Treffen, die 
von jeweils zwei Gruppenleiter*innen geplant und durchgeführt 
werden, wird ein Vertrauensraum für die Jugendlichen 
geschaffen. 
Projektziele Rollentradierung: Schaffung eines unterstützenden Umfelds 
für offene Gespräche über geschlechtsspezifisische Themen 
und Herausforderungen Besprechen von Gewalt und 
Diskriminierungserfahrungen, Teilhaben an Politik und 
Verwaltung. 
Kooperationen Über eine Kooperation können wir den Boys und Girlsclub in 
den Räumlichkeiten des Jugendzentrums ENBE in Neubrück 
anbieten 
Projektzeitraum September 2025 -  Juli 2025 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.500,00 €

18 
 
Projekt 16 Sichtbar werden: Intersektional-feministische Impulse im 
öffentlichen Raum 
Antragsteller*in IFK Kollektiv e.V. - Intersektional-feministisches Kultur 
Kollektiv e.V. 
Kurzbeschreibung • Partizipative Workshop-Reihe an drei Wochenenden 
 
• Entwicklung und Umsetzung einer öffentlichkeitswirksamen 
Aktion 
 
• Sichtbarmachung intersektional-feministischer Themen im 
Stadtraum 
 
• Gestaltung von Installationen mit QR-Codes und Infomaterial 
 
• Leaflet zur eigenständigen Begehung der Interventionen 
Zielgruppe • Intersektional marginalisierte FLINTA*-Personen und 
Verbündete 
• Kölner Stadtöffentlichkeit 
• Personen mit Interesse an feministischer, gestalterischer und 
politischer Arbeit 
Format • Workshop-Reihe 
• Öffentlichkeitswirksame künstlerische Aktion 
• Informationsmaterial (Leaflet, QR-Codes, Social Media) 
Projektziele • Sichtbarmachung struktureller Ungleichheiten 
• Aktivierung und Stärkung intersektional-feministischer 
Perspektiven 
• Empowerment und Verbindung von Bildung und Kunst 
Kooperationen • Wir wollen uns lebend Köln (Netzwerk gegen Femizide und 
geschlechterspezifische Gewalt) 
• lila_bunt (Feministische Bildung, Praxis & Utopie) 
Projektzeitraum 01.02.2026 - 31.08.2027 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.500,00 €

19 
 
Projekt 17 Kunst. Macht. Sichtbar. Ein Empowermentprogramm für 
FLINTA in Kunst und Kultur 
Antragsteller*in And She Was Like: BÄM! e.V. 
Kurzbeschreibung 5 teilige Workshopreihe & Vernetzungsveranstaltung 
 
Selbstbehauptung / Selbstverteidigung 
 
Finanzielle Unabhängigkeit 
 
Rhetorik / Leadership 
 
Abgrenzung und Empowerment 
 
Netzwerk-Event 
Zielgruppe FLINTA aller Generationen aus Kunst, Kultur, Design und 
verwandten Branchen, erweitert durch digitales Angebot für 
größere Reichweite und Inklusion (z.B. Alleinerziehende, 
kognitiv/physisch eingeschränkte Personen). 
Format Reihe von 5 Workshops und Vernetzungstreffen, teils analog, 
teils digital 
Projektziele Selbstermächtigung und Vernetzung von FLINTA in Köln, 
Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Stärkung von 
Führungsfähigkeiten. 
 
Kooperationen Selbstermächtigung und Vernetzung von FLINTA in Köln, 
Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Stärkung von 
Führungsfähigkeiten. 
Projektzeitraum Sep 2025 - Jan 2027 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
17.050,00 €

20 
 
Projekt 18 Gesund & Gleich – Frauen stärken für eine faire Zukunft 
Antragsteller*in Feministisches Frauengesundheitszentrum Hagazussa e.V. 
Köln 
Kurzbeschreibung Gesundheitsförderndes Empowerment-Projekt zur 
Unterstützung von Frauen mit gesundheitlichen Belastungen 
oder Care-Verantwortung. 
 
Ziel: Stärkung der mentalen und körperlichen Gesundheit von 
Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu 
fördern und so die Gleichstellung der Geschlechter zu 
unterstützen. 
 
Monatliche Workshops zu Resilienz, Selbstfürsorge, Work-
Life-Balance und Körperbewusstsein. 
 
Individuelle Einzelberatungen zu Gesundheitsförderung, 
beruflicher Orientierung und Selbstfürsorge. 
 
Social-Media-Kampagne zur Sichtbarkeit frauenspezifischer 
Gesundheitsthemen und zur Sensibilisierung für die 
strukturellen Herausforderungen der Gleichstellung ausgehend 
von unterschiedlichen gesundheitlichen Herausforderungen. 
 
Das Projekt trägt dazu bei, geschlechtsspezifische 
Gesundheitsungleichgewichte zu adressieren und Frauen die 
nötigen Ressourcen und Selbstbestimmung zu vermitteln, um 
sich sowohl im Berufsleben als auch im sozialen Kontext 
gleichwertig zu positionieren. 
Zielgruppe Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen (körperlich oder 
psychisch), die Unterstützung für ihre berufliche und 
gesellschaftliche Teilhabe benötigen. 
 
Frauen mit Care-Verantwortung, die Strategien für ein 
ausgewogenes Leben zwischen Familie, Beruf und 
Selbstfürsorge erlernen möchten.

21 
 
Format Workshops (monatlich, digital oder vor Ort, mit praktischen 
Übungen) 
 
Einzelberatungen (individuell, auf die Bedürfnisse der 
Teilnehmerinnen abgestimmt) 
 
Social-Media-Kampagne (zur Sensibilisierung und Ansprache 
der Zielgruppe) 
Projektziele Verbesserung der körperlichen und mentalen Gesundheit von 
Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu 
fördern. 
Förderung von Resilienz, Selbstbewusstsein und 
Selbstfürsorge. 
Sensibilisierung für gesundheitliche Herausforderungen von 
Frauen und Empowerment für eine bessere Selbstvertretung. 
Langfristige Förderung der Chancengleichheit durch 
verbesserte Zugänge zu Gesundheitsförderung und 
beruflichen Möglichkeiten. 
Kooperationen Es wird Kooperationen mit externen Workshopleiterinnen 
geben. Diese können allerdings erst angefragt werden, wenn 
die Finanzierung des Projektes gesichert ist. 
Projektzeitraum Sept. 2025 und Juni 2026 
Fördersumme 6961,50 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
7735,00 €

22 
 
Projekt 19 Gemeinsam gleichberechtigt. Frauen im sozialen Leben stärken 
Antragsteller*in Familienwelt e.V. (Interkulturelles Zentrum in Porz, Träger der 
freien Jugendhilfe gem. § 75) 
Kurzbeschreibung Das Projekt zielt auf den Abbau geschlechtsbedingter 
Benachteiligungen ab und fördert die Chancengleichheit von 
Frauen und Männern in Bildung und Berufsorientierung. Es stärkt 
Teilhabe und Selbstbestimmung benachteiligter Frauen durch 
Workshops, Austauschformate und Empowerment-Angebote 
sowie die Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven in 
Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, fördert Ermöglichung 
gleicher Chancen und Schutz vor Gewalt und Diskriminierung. 
Zielgruppe Frauen aus benachteiligten Lebenslagen; mit 
Migrationsfamiliengeschichte, Alleinerziehende, mit 
Behinderungen, mit geringem Einkommen 
Multiplikatorinnen (z. B. Fachkräfte, Ehrenamtliche) 
Format Workshops (Selbstbewusstsein, Rechte, Kommunikation etc); 
Informationsveranstaltungen zu Gleichstellung, 
Teilhabemöglichkeiten, Unterstützungsangeboten; Austausch- 
und Netzwerktreffen; Online-Formate 
Projektziele Gleichstellung von Frauen und Männern fördern; Teilhabe 
benachteiligter Frauen stärken; weibliche Perspektiven sichtbar 
machen; Selbstbestimmung durch Empowerment-Angebote 
fördern; für Diskriminierung, Isolation und Gewalt sensibilisieren 
Kooperationen Erfolg e.V. aus Ostheim und Fatima Bildungszentrum e.V. aus 
Porz-Eil 
Projektzeitraum 01.09.2025 -30.06. 2026 
Fördersumme 13.777,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
15.477,00 €

23 
 
Projekt 20 Solomutterschaft - Selbstbestimmte Mutterschaft im BüzE 
Antragsteller*in Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. 
Kurzbeschreibung Weiterführung und Ausbau des aufgebauten Netzwerkes und 
Vernetzung für Solomütter. Das gesellschaftliche Verständnis 
verwechselt Solo-Mütter oftmals mit alleinerziehenden 
Müttern. Solo-Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für 
eine Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die Wege 
dahin und auch nach der Schwangerschaft sind rechtlich und 
sozial schwierig. Als Anlaufstelle für Solo-Mütter will das BüzE 
die Mütter unterstützen Netzwerke zu bilden, zu empowern 
und aufzuklären. 
Zielgruppe Frauen, die sich eine Solomutterschaft wünschen, schwangere 
Solo-Mütter, Frauen, die bereits Solo-Mütter sind. 
Format Monatliche Vernetzungstreffen,  Kooperationen mit 
Fachstellen, Themenabende & offene Infoabende, 
Aufklärungs- und Informationsarbeit durch eine 
Großveranstaltung 
Projektziele Projektziele sind auf unterschiedlichem Wege Frauen zu 
stärken in Bezug auf eine selbstbestimmte Mutterschaft 
unabhängig von Partner*innen. Die Frauen werden dabei auf 
unterschiedlichen Stationen auf ihrem Weg einer 
Solomutterschaft angesprochen 
Kooperationen ohne 
Projektzeitraum Dez. 2025 - Nov. 2026 
Fördersumme 15.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
16.814,79 €

24 
 
Projekt 21 Mut zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und 
Selbstbestimmung - Filmvorführung, Podiumsdiskussion & 
Infobörse. 
Antragsteller*in seiSTARK e.V. 
Kurzbeschreibung Öffentliche Filmvorführung des iranischen Films "Ein kleines 
Stück vom Kuchen“, der von einer alternden Frau im Iran 
handelt, die entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen eine 
neue Beziehung beginnt und ihr Leben neugestaltet. 
 
Sensibilisierung für strukturelle Gewalt an Frauen und die 
Einschränkung von Selbstbestimmung.  
 
Podiumsdiskussion mit Expertinnen über Gleichstellung, 
kulturelle Normen und Frauenrechte. 
 
Vernetzungsveranstaltung mit lokalen Frauenorganisationen 
 
Publikumsbeteiligung durch interaktives Beteiligungsformat: 
Kreativstation „Was bedeutet Freiheit für mich?“ 
Zielgruppe Die Hauptzielgruppe sind Frauen mit und ohne 
Migrationsgeschichte, die von struktureller Diskriminierung, 
gesellschaftlicher Isolation oder eingeschränkter Teilhabe 
betroffen sind, sowie die Stadtgesellschaft Kölns unabhängig 
von Geschlecht oder Herkunft und Frauenorganisationen in 
Köln. 
Format Filmvorführung mit Podiumsdiskussion unter dem Thema: „Mut 
zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und Selbstbestimmung“ 
mit Vertreter*innen u.a. aus den Bereichen Frauenrechtsarbeit, 
Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Interaktives 
Beteiligungsformat: Kreativstation. Vernetzung: Infobörse mit 
Frauenorganisationen 
Projektziele Sensibilisierung für strukturelle und kulturelle Formen von 
Gewalt an Frauen und geschlechterspezifische 
Diskriminierung. Förderung von Selbstbestimmung. Förderung 
des interkulturellen Dialogs und Austausch. Stärkung und 
Vernetzung von Frauenorganisationen sowie Aktivierung der 
Stadtgesellschaft. 
Kooperationen Kooperationen mit lokalen Frauenorganisationen – darunter 
Frauenberatungsstellen, Frauenvereine und 
Migrantinnenvereine – sowie die Zusammenarbeit 
fachkundigen Referent*innen und evtl. eine*r Darsteller*in des 
Films als Podiumsgäste (RegisseurInnen-Duo ist bis heute 
aufgrund des Films im Iran inhaftiert) 
Projektzeitraum 01.07.2025 - 31.10.2025 
Fördersumme 8.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
8.949,25 €

25 
 
Projekt 22 Sand im patriarchalen Getriebe. Zur Geschichte der Frauen-
Buch-Bewegung 
Antragsteller*in Privatperson 
Kurzbeschreibung Lesung mit Buchautorin Doris Hermanns zur o.g. 
Buchveröffentlichung. 
Moderierte Diskussion über die Bedeutung der 
Frauenbuchbewegung als Projekte der autonomen 
Frauenbewegung ab den 1970er Jahren.  
 
Zielgruppe Zeitgenossinen der Autonomen Frauenbewegung, d.h. ältere 
Frauen / Feministinnen; 
Nachrückerinnen, junge Frauen und Männer, 
Queerfeministinnen 
Format Abendveranstaltung. Lesung und moderierte Gespräch mit der 
Buchautorin und dem Publikum 
Projektziele Schärfung des Geschichtsbewußtseins; Verbindungen 
schaffen zwischen Zeitzeuginnen und jüngeren 
Generationen;Wissensvermittlung und intergenerativer Dialog 
Kooperationen vorgesehene Kooperationen mit dem FrauenMediaTurm und 
dem Kölner Frauengeschichtsverein 
Projektzeitraum anvisiert: 17.9. oder 1.10.2025 
Fördersumme 500,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
600,00 €

26 
 
Projekt 23 Beten hilft - Eigenverantwortung zu tragen 
Antragsteller*in Privatperson 
Kurzbeschreibung 24 Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Köln als 
Vorzeigestadt Europas in Gleichberechtigung von Frauen und 
Männern zu verwirklichen. Das Bewusstsein für 
Gleichwertigkeit der Männer und Frauen, für Wechselwirkung 
von Europa und Asien, für Zusammenhänge zwischen 
Geschichte und Gegenwart wird sensibilisiert, um Leben im 
freiheitlichen Rechtsstaat zu schätzen und Freiheit zur 
Verantwortung zu tragen. 
Zielgruppe Interessierte Öffentlichkeit 
Format Impulsvorträge, Filmvorführungen, Besichtigungen, 
Austauschrunde 
Projektziele In Köln habe ich eine Reihe Persönlichkeiten kennengelernt, 
darunter Europas Mitpatronin Edith Stein (1891-1942). Ihr 
Leben und Werk zeigen uns Gottvertrauen, Zivilcourage und 
Eigenverantwortung bzw. Selbstaufopferung. Sie dient dem 
Projekt als Leitfigur. Durch freien Austausch kann jeder sein 
Horizont erweitern. Aus der Vergangenheit sind Lehren für 
sich und die Gegenwart  zu ziehen. 
Kooperationen "lebeART – Köln InSight. 
Projektzeitraum September 2025 bis August 2026 
Fördersumme 6500,00 Euro 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
8900,00 Euro

27 
 
Projekt 24 Relaunch Corporate Design Beginen Köln e.V. und Erstellung 
Internetseite BeginenVilla 
 
Antragsteller*in Beginen Köln e.V. 
Kurzbeschreibung 1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des bisherigen 
Corporate Design (Internetseite und Veranstaltungsflyer) s. 
www.beginen.de  
2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten Frauen-Wohn-
und Kulturprojekt BeginenVilla" 
Zielgruppe Frauen* (ältere, jüngere, mit und ohne Migrationshintergrund, 
queer, divers, ...) Frauenvereine, Kulturinteressierte, Wohnung 
suchende Frauen, an gemeinschaftlichem Leben, Wohnen und 
Arbeiten interessierte Frauen 
Format 1. Erstellung eines neuzeitlichen Corporate Design, Relaunch 
der Internetseite und Veranstaltungsprogramm Beginen 2025 
 
2. Konzeptentwicklung und Neugestaltung der Internetseite 
BeginenVilla 
Projektziele 1. Größere und breiter angelegter Bekanntheitsgrad der 
Beginen Köln e.V. die seit 30 Jahren kulturelle 
Veranstaltungen anbieten. 
 
2. Öffentliche Informationen über das geplante Frauen-Wohn- 
und Kulturprojekt BeginenVilla 
Kooperationen Kooperationen mit Frauenvereinen (ILC International Lyceum 
Club, musicNRWWomen, andshewaslikeBÄM, Uni und TH 
Köln, Musikhochschule Köln/Gleichstellung, 
Frauengeschichtsverein) 
Projektzeitraum Juli 25 - Feb. 26 
Fördersumme 5.000,00 € 
Gesamtkosten bei 
Antragstellung 
5.600,00 €

Anlage 3 - Richtlinie "Förderprogramm Gleichstellung"

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Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
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Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung 
von Frauen und Männern 
April 2023 
  
Inhaltsverzeichnis 
 
1 Präambel ................................ ................................ ................................ ........................ 2 
2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? ................................ ................................ ....... 2 
3 Was kann gefördert werden?................................ ................................ .......................... 2 
3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? ......... 2 
3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? ................................ ....................... 3 
3.3 Welche Formate können gefördert werden? ................................ ............................ 4 
4 Wer kann eine Förderung erhalten? ................................ ................................ ............... 4 
5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? ................................ ...... 4 
6 Wie ist das Förderverfahren? ................................ ................................ ......................... 4 
6.1 Allgemeine Förderbedingungen................................ ................................ ............... 4 
6.2 Was muss der Antrag enthalten? ................................ ................................ ............ 5 
6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? ................................ ................................ .................... 6 
6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? ................................ ......................... 6 
6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? ................................ ................ 7 
7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit................................ ............................. 7 
8 Kontakt ................................ ................................ ................................ ........................... 8

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
Seite 2 von 8 
 
1 Präambel  
Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Menschenrecht 
und ein unverzichtbares Ziel für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Gezielte 
Maßnahmen und Projekte sind notwendig, um bestehende Ungleichheiten 
abzubauen und Frauen zu stärken.  
Neben der Zielerreichung der Gleichstellung soll die Richtlinie Klarheit und 
Transparenz bei der Vergabe der Mittel an Projekte Dritter schaffen. 
Die finanzielle Förderung nach diesem Programm ist eine freiwillige Leistung der 
Stadt Köln. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung. Eine Bewilligung 
der Fördermittel ersetzt keine Genehmigung oder Erlaubnis gemäß anderer 
Vorschriften oder Gesetze. Die Fördermittelempfangenden sind für die Durchführung 
der geförderten Maßnahmen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht selbst 
verantwortlich. 
 
2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? 
Gemäß der Zuständigkeitsordnung des Rates der Stadt Köln dient das 
Förderprogramm 
• der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, 
• Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen, 
• der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema 
Gleichstellung 
sowie 
• dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und 
Männern sowie Mädchen und Jungen. 
 
3  Was kann gefördert werden? 
Gefördert werden Projekte Dritter in Köln, die zur Gleichstellung von Frauen und 
Männern beitragen, der Gewaltprävention dienen oder den Abbau von 
Diskriminierung zum Ziel gesetzt haben. 
Eine Zuwendung kann als institutionelle Förderung oder als Projektförderung 
erfolgen. 
 
3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu 
können? 
Folgende Bedingungen müssen für eine Förderung zwingend erfüllt sein: 
1. Bezug zu Köln 
2. Bezug zum Themenfeld Gleichstellung von Frauen und Männern 
3. Bezug zu mindestens einem der unter Punkt 2 genannten Ziele

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
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4. Konzept zur Evaluation der Maßnahme, um eine nachhaltige Wirkung zu 
gewährleisten 
5. Aussagekräftiger Finanzplan als Nachweis einer gesicherten 
Gesamtfinanzierung (siehe auch 6.1) 
6. Der Projektcharakter muss aus dem Antrag klar hervorgehen  
Es können nur Angebote gefördert werden, die für die angedachte Zielgruppe 
öffentlich zugänglich sind. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden.  
Geförderte Maßnahmen dürfen keinem kommerziellen Zweck dienen. 
 
3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? 
Gefördert werden können Projekte, die sich auf mindestens eines der folgenden 
Handlungsfelder beziehen:  
 Rollentradierung 
Aufbrechen der traditionellen geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mädchen 
und Jungen 
 
 Teilhabe am Arbeitsmarkt 
Ermöglichung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Mädchen sowie 
Männern und Jungen am Arbeitsmarkt: 
o Förderung der geschlechtergerechten Bildung und Berufsorientierung  
o Quote für mehr Frauen in Führungspositionen 
o Lohngerechtigkeit 
 
 Teilhabe in Politik und Gesellschaft 
Schaffung von Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von 
Frauen und Männern in Politik und Gesellschaft sowie die Sicherung bisher 
erreichter gleichstellungspolitischer Erfolge 
 
 Gewalt und Diskriminierung 
Es können Maßnahmen gefördert werden, die 
 
o sich den Themen „Gewalt an Frauen und Mädchen“, „Gewalt gegen Männer 
und Jungen“ und insbesondere „Gewalt an behinderten Frauen und 
Mädchen“ widmen, 
 
o der Sensibilisierung der Stadtgesellschaft zum Thema „Gleichstellung von 
Frauen und Männern“ dienen und einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit 
leisten, 
 
o der Entwicklung einer unabhängigen physischen und psychischen 
Selbstbestimmung von Frauen und Männern dienen, 
 
 Hilfen für benachteiligte Personen 
o Hilfen für von aufgrund des Geschlechts benachteiligten Personengruppen in 
besonderen Situationen (zum Beispiel Alleinerziehende, Menschen mit 
Behinderung, Menschen mit Fluchthintergrund, Menschen ohne Obdach,

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
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Sexarbeiter*innen, Senior*innen) und von intersektionaler Diskriminierung 
Betroffener darstellen. 
 
3.3 Welche Formate können gefördert werden? 
Gefördert werden können Projektformate wie zum Beispiel Workshops, 
Fachtagungen, Podiumsdiskussionen, Vernetzungsveranstaltungen, Kampagnen, 
Wettbewerbe, Schulungen (zum Beispiel für Fachkräfte oder für Multiplikator*innen), 
die Entwicklung und Erstellung von Materialien sowie andere Formate und innovative 
Methoden für bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit mit dem Ziel 
der Gleichstellung von Frauen und Männern. 
 
4 Wer kann eine Förderung erhalten? 
Antragsberechtigt sind Institutionen, Organisationen, Vereine, Projekte sowie 
Initiativen, die die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel haben, in Köln 
ihren Sitz haben oder hier wirken und nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. 
Auch in Köln wirkende Einzelpersonen sind antragsberechtigt. 
Politische Vereinigungen können nur in Kooperation mit freien Trägern einen 
Förderantrag stellen. 
Die Förderungsberechtigten bieten Gewähr für eine zweckentsprechende, 
wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel. 
 
5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? 
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern informiert über den 
Internetauftritt der Stadt Köln über das Förderprogramm. Dort werden das jährliche 
Gesamtbudget und die entsprechenden Antrags- und Förderphasen rechtzeitig 
bekannt gegeben. Der Förderzeitraum wird auf höchstens 24 Monate festgelegt. 
Die Höhe der Förderung kann maximal 20 Prozent der gesamten zur Verfügung 
stehenden Fördermittel betragen. Eine Förderung unter 500 Euro erfolgt nicht. Der 
maximale Förderbetrag pro Projekt bzw. Jahr wird im Internet bekannt gegeben. 
 
6 Wie ist das Förderverfahren? 
6.1 Allgemeine Förderbedingungen 
Förderfähig sind die im direkten Zusammenhang mit dem Projekt stehenden 
notwendigen Personal- und Sachausgaben (u. a. Material-, Honorarkosten). 
Ausgezahlte, aber nicht für das Projekt genutzte Mittel sind zurückzuerstatten. 
Zuführungen an Rücklagen aus der städtischen Förderung, nicht zahlungswirksame 
Aufwendungen und Kosten, Spenden an Dritte und Kosten, die durch Versäumnisse 
oder Fehlverhalten der Fördermittelempfangenden entstanden sind, sind nicht 
förderfähig.

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
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Die Förderung nach dieser Förderrichtlinie ist subsidiär zu anderen Förderungen. 
Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein angemessener Eigenanteil, in der Regel 
mindestens 10 Prozent, durch den Antragstellenden geleistet wird. Der Eigenanteil 
kann durch Drittmittel, Eigenmittel und ehrenamtliche Tätigkeit (Berücksichtigung von 
grundsätzlich 10 Euro und gegebenenfalls bis höchstens 20 Euro je nach 
erforderlicher, besonderer Qualifikation) geleistet werden. 
Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit muss nachgewiesen werden. 
Im Verwendungsnachweis (siehe Punkt 6.4) müssen Name der*des Ehrenamtler*in, 
Datum, Dauer und Art der Leistung festgehalten werden. Bei Geltendmachung von 
mehr als 10 Euro pro geleisteter Stunde aufgrund besonderer Qualifikation, ist die 
Qualifikation der*des Ehrenamtler*in mit anzugeben. Der Eigenanteil durch 
ehrenamtliche Arbeit, darf maximal 20 Prozent des gesamten Eigenanteils (10 
Prozent der zuwendungsfähigen Kosten) nicht überschreiten. 
 
Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.  
Die Förderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Eine Förderung erfolgt nur, 
wenn die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist. Eine Doppelfinanzierung 
durch diese Förderrichtlinie und andere Förderprogramme, insbesondere der Stadt 
Köln, ist nicht zulässig. Bei einem Verstoß wird die Förderung zurückgefordert. 
Eine Förderung durch komplementäre Drittmittel (das heißt Mittel von Stiftungen oder 
Privatpersonen) ist möglich. Eine Doppelförderung für denselben Honorar- und/oder 
Sachmittelaufwand ist ausgeschlossen. 
 
6.2 Was muss der Antrag enthalten? 
Der Antrag auf die Förderung ist bei der Stadt Köln, Amt für Gleichstellung von 
Frauen und Männern, zu stellen. Der Antrag muss die Bezeichnung und 
Organisationsform der Antragstellenden und Angaben über die Höhe der zu 
erwartenden Einnahmen und Ausgaben (Finanzierungsplan) inklusive bereits 
beantragter oder bewilligter Fördermittel der Stadt Köln oder von Dritten sowie über 
Zweck, Nachhaltigkeit, Zielgruppe der Veranstaltung, Titel, Ort und Zeitrahmen des 
Projektes enthalten. 
Neue Anträge im gleichen Kontext können erst dann gestellt werden, wenn der 
Verwendungsnachweis für die vorangegangene Maßnahme vorgelegt und geprüft 
worden ist. 
 
Handelt es sich bei den Antragsteller*innen um Gruppen, Vereine oder sonstige 
Zusammenschlüsse, ist aus dem Kreis der Zuwendungsempfänger*innen eine 
Person zu benennen, die die Verantwortung und Haftung für die zweckgerechte 
Verwendung der Fördermittel gegenüber der Stadt Köln übernimmt.

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
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Die Antragstellenden erklären, dass sie mit dem Vorhaben noch nicht begonnen 
haben und ob sie zum Vorsteuerabzug nach §15 Umsatzsteuergesetzt berechtigt 
sind.  
Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn führt zum Förderausschluss. In Ausnahmefällen 
kann die Stadt Köln dem Beginn der Maßnahme vor Erteilung des 
Bewilligungsbescheides zustimmen. Hierzu ist schriftlich eine Erlaubnis einzuholen. 
Aus dieser Erlaubnis ist jedoch kein Anspruch auf Bewilligung eines Zuschusses 
abzuleiten. 
Der Eingang der Unterlagen wird in schriftlicher oder elektronischer Form bestätigt. 
Ändern sich Sachverhalte zu den im Antrag gemachten Angaben, insbesondere 
Änderungen der Finanzierung, Änderung der Organisationsform der 
Antragstellenden, Änderung der Maßnahme oder des Zeitrahmens der Maßnahme 
und Änderung des Förderungszwecks, so ist dies unverzüglich mitzuteilen. 
 
6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? 
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln prüft den Antrag 
inhaltlich, bewertet diesen aus fachlicher Sicht und unter Beachtung der zur 
Verfügung stehenden Haushaltsmittel.  
Auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen, prüffähigen Antragstellungen 
erarbeitet die Fachverwaltung eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte 
im Sinne des Förderprogramms. Diese wird dem Ausschuss für die Gleichstellung 
von Frauen und Männern vor Förderzusage und Mittelausschüttung zur 
Entscheidung und Mittelfreigabe vorgelegt. 
Die Bewilligung bzw. Ablehnung des Förderantrags erfolgt durch einen 
elektronischen oder schriftlichen Bescheid. Die Fördermittel werden als Festbetrag 
vor der Durchführung der Maßnahme ausgezahlt. Dies geschieht, sobald der 
Bescheid Rechtskraft erlangt hat. Die Förderung und die Auszahlung sind davon 
abhängig, dass der Bewilligungsbescheid Bestandskraft erlangt. Der 
Bewilligungsbescheid kann Bedingungen, Auflagen oder Auflagenvorbehalte 
enthalten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einem Betrag.  
Beauftragte des Amtes für die Gleichstellung von Frauen und Männern sind 
berechtigt, jederzeit an geförderten Projekten teilzunehmen. 
 
6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? 
Die jährlichen Fristen zur Antragstellung sind abhängig von den Sitzungen des 
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern und werden planmäßig 
jeweils im vierten Quartal des Vorjahres auf der Website der Stadt Köln bekannt 
gegeben.

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
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6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden?  
Fördermittelempfangende sind gemäß Ihres Bewilligungsbescheids zum Nachweis 
einer sachgerechten, zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung der 
Fördermittel verpflichtet. 
Nach Abschluss der Maßnahme legen die Zuschussempfänger*innen innerhalb von 
drei Monaten einen Verwendungsnachweis vor, in dem die ordnungsgemäße, 
sparsame und wirtschaftliche Verwendung der Mittel nachgewiesen wird. 
Außerdem müssen Fördermittelempfangende mit dem Verwendungsnachweis auch 
einen Sachbericht über die Maßnahmen einreichen (sogenannter Abschlussbericht). 
Dieser muss das Ziel der Maßnahme aufführen und darstellen, ob und wie dieses 
ggf. erreicht wurde. Der Sachbericht soll gegebenenfalls auch darlegen, was erreicht 
wurde und wie dies in Zukunft ggf. verbessert werden könnte.  
Der Verwendungsnachweis und der Sachbericht werden dem Ausschuss für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern zur Kenntnis vorgelegt. 
Es ist eine sachgerechte Verwendung der Zuwendung zu bestätigen. Die Belege 
müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Verwaltung prüft die entsprechenden 
Originalbelege (Quittungen) stichprobenhaft. Die Nachweise müssen Auskunft über 
die Einhaltung des Finanzierungsplans geben und sind Grundlage für eine mögliche 
Rückforderung von Mitteln.  
Werden Berichte oder Nachweise nach Mahnung nicht vollständig oder fristgerecht 
eingereicht, wird die Förderung zurückgefordert. Nicht bzw. nicht ordnungsgemäß 
verwendete Förderbeträge sind zurück zu erstatten. Die Förderung wird 
zurückgefordert, wenn die Fördermittelempfangenden falsche Angaben gemacht und 
die Voraussetzungen für die Förderung nicht erfüllt haben. 
 
7  Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit  
Von der Stadt Köln geförderte Maßnahmen müssen auf Plakaten, Flyern, Postern, 
Social Media und Internet-Formaten und Vergleichbarem einen deutlich sichtbaren 
Hinweis auf die Förderung durch die Stadt Köln enthalten. Hierzu ist das Logo der 
Stadt Köln zu verwenden, das bei Bewilligung zur Verfügung gestellt wird. Ebenfalls 
ist bei Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darauf hinzuweisen, dass 
die Projekte durch die Stadt Köln gefördert werden. 
Von der Stadt Köln nach dieser Richtlinie geförderte Maßnahmen dürfen auf den 
Seiten der Stadt Köln beworben sowie ein Kurzbericht über das Projekt veröffentlicht 
werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern 
  
Seite 8 von 8 
 
8 Kontakt 
Interessierte können sich für weitere Informationen und die Zusendung der für einen 
Förderantrag notwendigen Unterlagen an das Amt für Gleichstellung von Frauen und 
Männern wenden: 
 
Stadt Köln 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679 Köln  
E-Mail: gleichstellungsamt@stadt-köln.de 
Tel.: 0221-221-26348

Anlage 2 - Beschluss Fortführung Förderprogramm 1308_2023

3416 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer 
 1308/2023 
Freigabedatum 
 27.04.2023 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern„  
Beschlussorgan 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt: 
 
1. die Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“.  
 
2. die zur Finanzierung der Maßnahme im Haushaltsplan 2023/2024 in den Haushaltsjah-
ren 2023 und 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und 
Männern in der Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung veranschlagten Mit-
tel iHv je 100.000 € aus Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen in die 
Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen umzuschichten. 
 
 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2023 
Finanzausschuss 15.05.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme   
in 2023 100.000 € und 
in 2024 100.000 €  
 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja        0 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    100.000 € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Förderprogramm dient: 
 
 der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, 
 Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen 
 der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung 
sowie 
 dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie 
Mädchen und Jungen. 
 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern setzt das in 2022 erstmals 
beschlossene Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 
1796/2022) ab 2023 mit 100.000 € fort.

3 
 
Finanzierung:  
 
Die zur Finanzierung der Maßnahme Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Män-
nern“ benötigten Aufwandsermächtigungen in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2023 
und in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2024 sind im Haushaltsplan 2023/2024 im 
Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern, in der Produktgruppe 
0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16 - Sonstige ordentliche Aufwendun-
gen veranschlagt. Da die Maßnahme als Förderprogramm mit Zuschussgewährung eingerich-
tet ist, ist für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 eine Umschichtung der Mittel in die Teilplan-
zeile 15 – Transferaufwendungen erforderlich. 
 
Die in 2025 ff. erforderlichen Aufwendungen in Höhe von 100.000 € p.a. wird das Dezernat für 
Finanzen und Recht im Rahmen der Haushaltsaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des 
dann zugewiesenen Budgets, ggfs. durch Umschichtungen, vorsehen.

Anlage 1 - Gesamtübersicht

15639 Zeichen

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
1 
 
 Zur Förderung vorgeschlagene Projekte 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
1 FEE Wikipedia-FEEn: 
"Von Köln und dem 
Rheinland in die 
Welt" 
 Sichtbarmachung von Kölnerinnen und 
Rheinländerinnen mit Migrationsgeschichte 
 Recherche nach biografisch relevanten Persönlichkeiten 
mit gesellschaftlichem, kulturellem oder politischem 
Einfluss 
 Verfassen und Veröffentlichen von Wikipedia-Artikeln 
 Workshops zur Vermittlung von Wikipedia-
Redaktionsarbeit 
 Empowerment durch Repräsentation im digitalen Raum 
Fokus auf Diversität und Feminismus 
13.500,00 
 
13.500,00 
 
2 ESV Olympia 
Köln - Abt. 
Fußball 
Willkomen im 
Gleisdreieck 
Wir planen im Sommer 2025 einen großen Mädchentrag 
inkl.: 
 Fußballturnier und Schnupperangebote 
 Format für Trainerinnen mit Impuls Magdalena Schäfer 
(FVM) 
 Eine Berufsorientierungsbörse 
 Kulturprogramm mit weiblichen Bands 
 Open Air Kino Vorstellung der Serie Kicken wie ein 
Mädchen 
 
Am 2. Tag planen wir ein Netzwerktreffen mit anderen 
Kölner Vereinen zum Best-Practice-Austausch zu 
Mädchen im Fußball. 
8.160,00  8.160,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
2 
 
3 DJK DV Köln 
Sportverband 
Vereint Stark - 
Räume öffnen für 
Dein Potential 
Interdisziplinäres Projekt (Sport & Gender-Studies)  
Sport als zentrales Vermittlungsmedium besonders 
geeignet, da Rollenbilder hier oft stark verfestigt sind, 
Spielerisches Erleben von Rollen und persönlichen 
Ressourcen im Sport und Alltag (z. B. Schule, Familie, 
Freundeskreis)  
Sport ermöglicht es, Rollen zuzuweisen, künstlich zu 
verändern und neue Erfahrungen jenseits stereotyper 
Erwartungen zu machen 
11.300,00 11.300,00 
4 Rubicon sicher und sensibel- 
Konzeptentwicklung 
für Gewaltschutz für 
trans* Menschen in 
Köln 
Im Projekt "sicher und sensibel" wird gemeinsam mit 
proteQt (e.V. in Gründung) ein Rahmenkonzept für eine 
neue Gewaltschutzeinrichtung in Köln erarbeitet. Das 
Rahmenkonzept beinhaltet u.a. 
 
- Bedarfserhebung zu Schutzlücken für queere und trans* 
Personen im akuten Gewaltschutzfall in Köln 
- Konzeptentwicklung zu den Anforderungen an 
Anonymität und Sicherheitskonzept für Bewohner*innen & 
Mitarbeiter*innen sowie Anforderungen Trägerschaft 
11.250,00 11.250,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
3 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
5 Integrationshaus Sie gründet - anders!  Aufbau einer Gründerinnen-Plattform für Frauen* of 
Colour mit Migrations- oder Fluchbiographie 
 Informations- und Vernetzungsaktivitäten 
 Öffentlichkeitskampagnen mit Rolemodels 
 Förderung vonTeilhabe am Arbeitsmarkt 
 diversitätssensible Öffnung des Arbeitsmarktes und 
des StartUps Bereichs 
 
15.000,00 
 
15.000,00 
 
6 Privatperson BRAVE gegen 
sexualisierte Gewalt! 
Präventionsworkshop-Reihe gegen sexualisierte 
Gewalt für Jugendliche 
 
Schwerpunkte: 
- Was ist sexualisierte Gewalt? 
- Selbstschutz: Warnsignale erkennen, Hilfe suchen, 
Selbstbehauptung, online & offline 
- Unterstützung unter Peers fördern 
15.000,00 10.000,00 
7 JobWerk gGmbH Empowerment und 
Arbeitsgelegenheiten für 
Frauen mit 
Fluchterfahrung im 
Stadtteilsgarten 
"Demogarten" Finkenberg 
Der bereits bestehende und florierende 
"Demogarten" in der Wohnsiedlung Finkenberg soll 
als Ort der beruflichen Integration für Frauen mit 
Migrationsgeschichte genutzt werden. Die Frauen, 
welche durch das Projekt "Frauen in Porz" über 
mehrere Monate sozial, sprachlich und beruflich 
beraten und integriert werden, können im Anschluss 
an das Projekt auf Ehrenamtspauschale im Garten 
mehrere Stunden wöchentlich gemeinsam arbeiten 
und ernten. 
4.680,.00 4.680,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
4 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu 
bewilli-
gen (in 
Euro) 
8 Nur ein 
Karnevalsverein 
e. V 
Starke Veranstaltungen 
für alle: Awaress-
Schulung zur Förderung 
von Gleichstellung und 
diskriminierungssensibler 
Veranstatlungsarbeit in 
Kalk 
 Awareness-Schulung für Vereinsmitglieder und 
Interessierte zur Sensibilisierung für Gleichstellung 
von Frauen, FLINTA*-Personen und Männern auf 
Veranstaltungen 
 Vermittlung von Basiswissen durch Beraterinnen 
des Kollektiv Awareness  
 Entwicklung eines Awareness-Konzepts und eines 
Code of Conduct für machtfreies und 
diskriminierungsfreies Feiern 
 Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, 
Vernetzung der Stadtgesellschaft und nachhaltiger 
Gleichstellungsarbeit im Veedel 
für diskriminierungskritische Veranstaltungsarbeit 
2.637,00 2.610,00 
9 Alltagsheld:innen 
- Stiftung für die 
Rechte von 
Alleinerziehenden 
Wohn(t)räume für 
Alleinerziehende – Wege 
aus der Wohnungsnot in 
Köln“ 
Ziel ist es, Diskriminierung von alleinerziehenden 
Familien (ca. 80 % Mütter) auf dem Wohnungsmarkt 
zu verringern und bezahlbaren, familiengerechten 
und gut angebundenen Wohnraum zu schaffen, der 
sich an ihren Lebensrealitäten orientiert.  
Durch das Format einer Dialog-Konferenz werden 
verschiedene Akteur:innen von Alleinerziehenden, 
über Vertreter:innen der Bauwirtschaft bis hin zu 
kommunalen Verwaltungsangestellten angeleitet, 
mögliche Lösungswege kennenzulernen und für die 
Kölner Kommunalpolitik gemeinsam (weiter) zu 
entwickeln 
8.500,00 8.500,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
5 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu 
bewilli-
gen (in 
Euro) 
10 Detox Identity Antifeministen von 
morgen in Köln?! 
Weiterbildung für 
Multiplikator*innen zum 
konstruktiven Umgang 
mit Antifeminismus bei 
jungen Männern. 
6-teilige Workshopreihe für Multiplikator*innen zum 
konstruktiven Umgang mit Antifeminismus mit 3 
Schwerpunktthemen: 
1. Wie mit rechtsorientierten Männern* zu 
Antifeminismus arbeiten? 
2. Wie mit migrantischen Männern zu Antifeminismus 
arbeiten? 
3. Wie Frauen und queere Personen stärken, wenn 
zu Antifeminismus gearbeitet wird?  
- Reflexion, Diskussion und Dekonstruktion von 
Antifeminismus als - Denk- und Handlungsangebot 
zur nachhaltigen Förderung von Gleichstellung    
- Konkrete Methoden für Multiplikator*innen für 
konstruktiven Umgang mit Antifeminismus  
- Vernetzung und Aktivierung von Multiplikator*innen 
für nachhaltige politische Bildungsarbeit gegen 
Antifeminismus 
15.000,00 5.000,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
6 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
11 Frauenberatungsstelle 
FrauenLeben e.V. 
„Nur Ja Heißt Ja“ – 
Consent Kampagne: 
Kölner Frauen ein 
Gesicht geben 
Professionelle Produktion von Videos und 
Audios für Social Media, die Webseite, als 
Ergänzung zur Wanderausstellung und unserem 
Consent-Workshop, um Kölner*innen eine 
Stimme zu geben und die Kampagne bekannter 
zu machen. 
10.000,00 5.000,00 
12 HennaMond "Starke Frauen - 
starker Kaffee" 
- Workshops und Vernetzungstreffen für und mit 
Frauen 
- Themenschwerpunkte: Empowerment, 
Solidarität, Achtsamkeit, Vernetzung, kultureller 
Austausch, Antidiskriminierung, Gewaltschutz 
- regelmäßig stattfindende, niedrigschwellige 
Treffen in Form eines sog. "Frauencafés" 
- Kooperation mit Geflüchtetenunterkünften, in 
denen HennaMond e.V. zuvor schon 
Frauengruppen initiiert hat 
14.906,00 5.000,00 
   Summe 129.933,00 100.000,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
7 
 
 Projekte, die keine Bewilligung erhalten  
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
13 Privatperson Care & Chair: 
Kölsche Mädcher 
künne 
Kommunalpolitik – 
gerechte Teilhabe 
für alle! 
Mehr Frauen in die Kölner Kommunalpolitik 
Öffentlichkeits- & Medienarbeit zeigen Barrieren, 
Care-Lasten & vor allem Lösungswege für gerechte 
Teilhabe auf – mit starker Reichweite, breitem Echo 
& sichtbaren Vorbildern. Audio-/Radioreihe & 
Broschüre mit Interviews plattformübergreifend 
verbreitet, mit Analysen & konkreten Impulsen. 
Bietet Startschuss für Diskurs und Stadtgespräch. 
Macht Mut, stärkt Netzwerke & stößt Wandel an – 
da, wo Politik beginnt: im Veedel. 
14.985,00 0,00 
 
14 Privatperson Common Ground – 
Stadt als Spielfläche 
 Gemeinschaftliches Entwerfen, Bauen und 
Testen von kreativ nutzbaren Skulpturen für den 
Stadtraum in Form von Prototypen 
 Fokus auf FLINTA*-Perspektiven und 
gemeinschaftlich nutzbare öffentliche Räume 
 Skateboarding als Werkzeug zur kreativen 
Raumnutzung 
 im Vorfeld erfolgt ein Workshop mit FLINTA* im 
Rahmen meiner Bachelor-Thesis zum Thema 
gendergerechte Stadtgestaltung und 
Stadtnutzung 
14.100,00 0,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
8 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
15 deepower Deeptalk – ein 
Gesprächsangebot 
für Jugendliche in 
Neubrück 
Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen 
und Jungen zwischen 14 und 18 Jahren in Neubrück 
im Rahmen eines außerschulischen 
Gesprächsangebotes eine Empowerment 
Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche, 
Diskussionsrunden und Workshops werden Themen 
wie Selbstwertgefühl, Resilienz, Gewalterfahrungen 
und Geschlechterrollen besprochen. In zwei 
Workshops mit externen Trainer*innen verbinden wir 
die Themen mit Einheiten körperlicher 
Selbsterfahrungen (Wendo und Boxen). 
15.000,00 0,00 
16 IFK Kollektiv e.V. - 
Intersektional-
feministisches Kultur 
Kollektiv 
Sichtbar werden: 
Intersektional-
feministische 
Impulse im 
öffentlichen Raum 
• Partizipative Workshop-Reihe an drei 
Wochenenden 
• Entwicklung und Umsetzung einer 
öffentlichkeitswirksamen Aktion 
• Sichtbarmachung intersektional-feministischer 
Themen im Stadtraum 
• Gestaltung von Installationen mit QR-Codes und 
Infomaterial 
• Leaflet zur eigenständigen Begehung der 
Interventionen 
15.000,00 0,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
9 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
17 And She Was Like: 
BÄM! e.V 
Kunst. Macht. 
Sichtbar. Ein 
Empowerment-
programm für 
FLINTA in Kunst 
und Kultur 
5 teilige Workshopreihe & Vernetzungsveranstaltung 
Selbstbehauptung / Selbstverteidigung 
Finanzielle Unabhängigkeit 
Rhetorik / Leadership 
Abgrenzung und Empowerment 
Netzwerk-Event 
15.000,00 0,00 
18 Feministisches 
Frauengesundheits-
zentrum Hagazussa 
e.V.  
Gesund & Gleich – 
Frauen stärken für 
eine faire Zukunft 
Gesundheitsförderndes Empowerment-Projekt zur 
Unterstützung von Frauen mit gesundheitlichen 
Belastungen oder Care-Verantwortung. 
Ziel: Stärkung der mentalen und körperlichen 
Gesundheit von Frauen, um ihre berufliche und 
gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und so die 
Gleichstellung der Geschlechter zu unterstützen. 
Monatliche Workshops zu Resilienz, Selbstfürsorge, 
Work-Life-Balance und Körperbewusstsein. 
Individuelle Einzelberatungen zu 
Gesundheitsförderung, beruflicher Orientierung und 
Selbstfürsorge. 
Social-Media-Kampagne zur Sichtbarkeit 
frauenspezifischer Gesundheitsthemen und zur 
Sensibilisierung für die strukturellen 
Herausforderungen der Gleichstellung ausgehend 
von unterschiedlichen gesundheitlichen 
Herausforderungen. 
 
6.961,50 0,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
10 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
19 Familienwelt Gemeinsam 
gleichberechtigt. 
Frauen im sozialen 
Leben stärken 
Das Projekt zielt auf den Abbau 
geschlechtsbedingter Benachteiligungen ab und 
fördert die Chancengleichheit von Frauen und 
Männern in Bildung und Berufsorientierung. Es stärkt 
Teilhabe und Selbstbestimmung benachteiligter 
Frauen durch Workshops, Austauschformate und 
Empowerment-Angebote sowie die Sichtbarmachung 
weiblicher Perspektiven in Zusammenarbeit mit 
lokalen Akteur*innen, fördert Ermöglichung gleicher 
Chancen und Schutz vor Gewalt und 
Diskriminierung. 
13.777,00 0,00 
20 Bürgerzentrum 
Ehrenfeld  
Solomutterschaft - 
Selbstbestimmte 
Mutterschaft im BüzE 
Weiterführung und Ausbau des aufgebauten 
Netzwerkes und Vernetzung für Solomütter. Das 
gesellschaftliche Verständnis verwechselt Solo-
Mütter oftmals mit alleinerziehenden Müttern. Solo-
Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für eine 
Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die 
Wege dahin und auch nach der Schwangerschaft 
sind rechtlich und sozial schwierig. Als Anlaufstelle 
für Solo-Mütter will das BüzE die Mütter 
unterstützen Netzwerke zu bilden, zu empowern 
und aufzuklären. 
15.000,00 0,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
11 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
21 seiSTARK Mut zur Freiheit: 
Frauen zwischen 
Moral und 
Selbstbestimmung - 
Filmvorführung, 
Podiumsdiskussion & 
Infobörse. 
Öffentliche Filmvorführung des iranischen Films 
"Ein kleines Stück vom Kuchen“, der von einer 
alternden Frau im Iran handelt, die entgegen den 
gesellschaftlichen Erwartungen eine neue 
Beziehung beginnt und ihr Leben neugestaltet. 
 
Sensibilisierung für strukturelle Gewalt an Frauen 
und die Einschränkung von Selbstbestimmung.  
 
Podiumsdiskussion mit Expertinnen über 
Gleichstellung, kulturelle Normen und 
Frauenrechte. 
 
Vernetzungsveranstaltung mit lokalen 
Frauenorganisationen 
 
Publikumsbeteiligung durch interaktives 
Beteiligungsformat: Kreativstation „Was bedeutet 
Freiheit für mich?“ 
8.000,00 0,00 
22 Privatperson Sand im patriarchalen 
Getriebe. Zur 
Geschichte der 
Frauen-Buch-
Bewegung 
Lesung mit Buchautorin Doris Hermanns zur o.g. 
Buchveröffentlichung. 
Moderierte Diskussion über die Bedeutung der 
Frauenbuchbewegung als Projekte der autonomen 
Frauenbewegung ab den 1970er Jahren.  
 
500,00 0,00

Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 
 
12 
 
 Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt 
(in Euro) 
zu bewilli-
gen (in 
Euro) 
23 Privatperson Beten hilft - 
Eigenverantwortung 
zu tragen 
24 Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Köln als 
Vorzeigestadt Europas in Gleichberechtigung von 
Frauen und Männern zu verwirklichen. Das 
Bewusstsein für Gleichwertigkeit der Männer und 
Frauen, für Wechselwirkung von Europa und 
Asien, für Zusammenhänge zwischen Geschichte 
und Gegenwart wird sensibilisiert, um Leben im 
freiheitlichen Rechtsstaat zu schätzen und Freiheit 
zur Verantwortung zu tragen. 
6.500,00 0,00 
24 Beginen Relaunch Corporate 
Design Beginen Köln 
e.V. und Erstellung 
Internetseite 
BeginenVilla 
 
1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des 
bisherigen 
Corporate Design (Internetseite und 
Veranstaltungsflyer) s. 
www.beginen.de  
2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten 
Frauen-Wohn-und Kulturprojekt BeginenVilla" 
5.000,00 0,00 
      
 
 
zur Verfügung stehende Mittel für 2025  100.000 € 
Gesamtsumme zu bewilligen  100.000 € 
Restbetrag  0,00 €

Beratungsverlauf (1)

30.06.2025 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1845/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
16.06.2025
Erstellt
06.06.2025 09:30