1845/2025
Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
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Beschlussvorlage Ausschuss
4194 Zeichen
Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 1845/2025 Freigabedatum 16.06.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025 hier: Freigabe und Vergabe der Mittel Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt die Freigabe und Vergabe von Mitteln aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Förderung von Projekten für die Antragsphase 2025 gemäß Anlage 1. Die zu verteilende Gesamtfördersumme für die Antragsphase 2025 beträgt 100.000 Euro. Die Mittel stehen im Haushaltsplan 2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstel- lung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Grundlage für die Freigabe und Verteilung der Fördermittel (Anlage 1) ist die in der Sitzung am 11. Mai 2023 beschlossene Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 1308/2023; Anlage 2). Der Ausschuss für Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt gemäß § 14 Abs. 2 Punkt 4 der Zuständigkeitsordnung in Verbindung mit der Richtlinie zur Förderung von Projek- ten zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Mai 2023 (Anlage 3) über die Vergabe von Fördermitteln. Gemäß dieser Richtlinie prüft das Amt für Gleichstellung von Frauen und Män- nern die eingegangenen Anträge inhaltlich und bewertet sie aus fachlicher Sicht und unter Be- achtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Im Ergebnis hat die Fachverwaltung auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen und prüf- fähigen Förderanträge eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des Förderprogramms erarbeitet und legt diese dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Förderzusage zur Entscheidung und Mittelfreigabe vor. Anschließend erfolgt die Mittelauszahlung. Bei der Bewertung der einzelnen Projekte wurden u. a. die Kriterien „Qualität des Projektan- trags“, „Innovation und Nachhaltigkeit“ sowie der Bezug zu den Zielen der Richtlinie (hier im Besonderen die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, die Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie der Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen) zu- grunde gelegt. Alle eingegangenen Anträge beziehen sich auf mindestens eines der in der Richtlinie be- schriebenen vier Handlungsfelder: „Rollentradierung“, „Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Teilhabe in Politik und Gesellschaft“ oder „Gewalt und Diskriminierung“. Alle Projektanträge sind mit ihren jeweiligen Zielsetzungen in Form von Steckbriefen darge- stellt (Anlage 4). Übersicht Förderbudget Für die Förderphase 2025 wurden insgesamt 24 Anträge gestellt. Nach Bewertung des Fach- amtes werden zwölf Projekte zur Förderung vorgeschlagen. Zwölf Projekte können keine För- derung erhalten. Gesamtsumme Förderbudget für 2025: 100.000,00 Euro Gesamtsumme beantragte Mittel für 2025: 259.756,50 Euro Zu bewilligen sind zwölf Anträge mit einer Gesamtsumme i. H. v. 100.000,00 Euro. 3 Finanzierung Im Haushaltsplan 2025/2026 stehen im Haushaltsjahr 2025 100.000 € im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen für die Umsetzung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ zur Verfügung. Anlagen 1. Gesamtübersicht Förderprogramm Gleichstellung 2025 2. Vorlage Fortführung des Förderprogramms Gleichstellung (1308/2023) 3. Richtlinie Förderprogramm Gleichstellung 4. Steckbriefe der Anträge
Anlage 4 - Steckbriefe der Anträge
37116 Zeichen
1
Anlage 4 – Steckbriefe der Anträge
Projekt 1 Wikipedia-FEEn: "Von Köln und dem Rheinland in die Welt"
Antragsteller*in FEE-Fördern & Erfolge Ernten e. V.
Kurzbeschreibung Sichtbarmachung von Kölnerinnen und Rheinländerinnen mit
Migrationsgeschichte
Recherche nach biografisch relevanten Persönlichkeiten mit
gesellschaftlichem, kulturellem oder politischem Einfluss
Verfassen und Veröffentlichen von Wikipedia-Artikeln
Workshops zur Vermittlung von Wikipedia-Redaktionsarbeit
Empowerment durch Repräsentation im digitalen Raum
Fokus auf Diversität und Feminismus
Zielgruppe Alle Bürgerinnen und Bürger der Kölner Stadtgesellschaft,
Politik, Verwaltung, Medienschaffende, (Bildungs-/Frauen-)
Organisationen
Wikipedia-Neulinge mit Interesse an Geschichte,
Journalismus oder digitaler Teilhabe.
Format • Konzept- und Recherchephase und Interviews
• Workshops zur Einführung in Wikipedia und Textarbeit
• Erstellung und Veröffentlichung von Wikipedia-Artikeln
• Öffentliche Präsentation der Ergebnisse
Projektziele Digitale Sichtbarkeit von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
erhöhen, Repräsentationslücken in Wikipedia schließen,
digitale Teilhabe und Medienkompetenz fördern,
Empowerment durch langfristige und weltweite Erreichbarkeit
der Inhalte über Wikipedia
Kooperationen Wikimedia Deutschland e. V.: z. B. „Women in Red“,
"WomenEdit" oder „FemWiki“, Frauen- und
Migrant*innenorganisationen in Köln und dem Rheinland,
DOMID / Kölner Frauengeschichtsverein, Bildungs- und
Kultureinrichtungen
Projektzeitraum Sept. 2025 - Dez. 2026
Fördersumme 13.500,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
15.000,00 €
2
Projekt 2 Willkomen im Gleisdreieck
Antragsteller*in ESV Olympia Köln – Abt. Fußball
Kurzbeschreibung Wir planen im Sommer 2025 einen großen Mädchentrag inkl.:
- Fußballturnier und Schnupperangebote
- Format für Trainerinnen mit Impuls Magdalena Schäfer
(FVM)
- Eine Berufsorientierungsbörse
- Kulturprogramm mit weiblichen Bands
- Open Air Kino Vorstellung der Serie Kicken wie ein
Mädchen
Am 2. Tag planen wir ein Netzwerktreffen mit anderen Kölner
Vereinen zum Best-Practice-Austausch zu Mädchen im
Fußball.
Zielgruppe Spielerinnen
Trainerinnen
Vereine im Kreis Köln mit und ohne Mädchenabteilung
Format Spielfest, Berufsbörse, Impulsvortrag, Konzert, Open Air Kino,
Netzwerktreffen
Projektziele Empowerment von Spielerinnen, auch außerhalb des
Fußballs; Gewinnung und Bindung von Trainerinnen; Abbau
von Stereotypen und Vorurteilen; Ausbildung von
Multiplikator*innen (Eltern, andere Vereine) Best Practice
Austausch
Kooperationen Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf
MeDiF
Equalectics
Die Handwerkerinnen und mehr
Projektzeitraum Juli bis September 2026
Fördersumme 8160,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
9160,00 €
3
Projekt 3 Vereint Stark - Räume öffnen für Dein Potential
Antragsteller*in DJK DV Köln Sportverband e.V.
Kurzbeschreibung Interdisziplinäres Projekt (Sport & Gender-Studies)
Sport als zentrales Vermittlungsmedium besonders geeignet,
da Rollenbilder hier oft stark verfestigt sind,
Spielerisches Erleben von Rollen und persönlichen
Ressourcen im Sport und Alltag (z. B. Schule, Familie,
Freundeskreis)
Sport ermöglicht es, Rollen zuzuweisen, künstlich zu
verändern und neue Erfahrungen jenseits stereotyper
Erwartungen zu machen
Zielgruppe Engagierte Kinder-Jugendliche (ca. 10–16 Jahre) im
Sportverein
Format Workshops à 3 Std. in 5 Sportvereinen
3 Wochen Beobachtungsaufgabe im eigenen Umfeld
Social-Kampagne als Output
4 Evaluationsschleifen zur fortlaufenden Optimierung des
Projekts
Multplikator*innenschulung offen für alle interessierten Vereine
Projektziele Rollenbilder in Sport und Alltag erkennen & reflektieren
Mit Rollenbildern brechen
Eigene Stärken und Vielfalt bewusst machen
Jugendliche stärken, Verantwortung für Veränderung zu
übernehmen
Kooperationen Kölner DJK Sportvereine (als Zugang zur Zielgruppe)
Stadtsportbund Köln, Sportjugend Köln (als Netzwerkpartner
für Fortbildung und Zielgruppe)
Projektzeitraum Sept. 2025 – Aug. 26
Fördersumme 11.300,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
12.600,84 €
4
Projekt 4 sicher und sensibel- Konzeptentwicklung für Gewaltschutz für
trans* Menschen in Köln
Antragsteller*in Rubicon e.V.
Kurzbeschreibung Im Projekt "sicher und sensibel" wird gemeinsam mit proteQt
(e.V. in Gründung) ein Rahmenkonzept für eine neue
Gewaltschutzeinrichtung in Köln erarbeitet. Das
Rahmenkonzept beinhaltet u.a.
- Bedarfserhebung zu Schutzlücken für queere und trans*
Personen im akuten Gewaltschutzfall in Köln
- Konzeptentwicklung zu den Anforderungen an Anonymität
und Sicherheitskonzept für Bewohner*innen &
Mitarbeiter*innen sowie Anforderungen Trägerschaft
Zielgruppe queere und trans* Personen, die aufgrund von familiärer oder
partnerschaftlicher Gewalt eine anonyme Unterkunft benötigen
Strukturen der Gewaltschutzarbeit in Köln
Format Konzeptentwicklung mit Bedarfserhebung (qualitativ);
Vernetzung und Wissens- und Konzepttransfer mit
Gewaltschutzarbeit für Frauen und Männer für queere und
trans*geschlechtliche Menschen
Projektziele Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter bei
familiärer und partnerschaftlicher Gewalt in Köln
Transfer der Erfahrungen aus Gewaltschutzarbeit in
Köln für die
Entwicklung eines Rahmenkonzeptes für eine anonyme
und sichere Unterkunft für queere und trans* Personen
in Köln
Kooperationen proteQt e.V. (Verein in Gründung)- Initiative für eine queere
Krisen- und Gewaltschutzeinrichtung in Köln
Mitarbeiter*innen und Träger der Kölner
Gewaltschutzstrukturen für Frauen und Männer
Projektzeitraum 01.08.2025 - 30.07.2027
Fördersumme 11.250,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
12.375,00 €
5
Projekt 5 Sie gründet - anders!
Antragsteller*in Integrationshaus e.V.
Kurzbeschreibung Aufbau einer Gründerinnen-Plattform für Frauen* of Colour
mit Migrations- oder Fluchbiographie
Informations- und Vernetzungsaktivitäten
Öffentlichkeitskampagnen mit Rolemodels
Förderung vonTeilhabe am Arbeitsmarkt
diversitätssensible Öffnung des Arbeitsmarktes und des
StartUps Bereichs
Zielgruppe Migrantinnen und schutzsuchende Frauen, die überlegen, ein
Unternehmen zu gründen, selbstständig tätig zu sein oder/und
ein StartUp starten möchten.
Format Informationsveranstaltungen und Vernetzungstreffen
mehrsprachige Wissens- und Informationsvermittlung online
und offline (Handreichungen)
Öffentlichkeitsarbeit
Projektziele Förderung von Teilhabe am Arbeitsmarkt von Migrantinnen
und schutzsuchende Frauen durch Aufbau einer Plattform
Beitrag zur diversitätssensiblen Öffnung des Arbeitsmarktes
Sichtbarmachung des Bereichs migrantische Ökonomie
Kooperationen aliadas e.V.
Interkulturelle Zentren der Stadt Köln
Lernende Region - Netzwerk Köln e.V.
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Region Köln
Projektzeitraum 01.07.2024 - 31.01.2027
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
19.800,00 €
6
Projekt 6 BRAVE gegen sexualisierte Gewalt!
Antragsteller*in Privatperson
Kurzbeschreibung Präventionsworkshop-Reihe gegen sexualisierte Gewalt für
Jugendliche
Schwerpunkte:
- Was ist sexualisierte Gewalt?
- Selbstschutz: Warnsignale erkennen, Hilfe suchen,
Selbstbehauptung, online & offline
- Unterstützung unter Peers fördern
Zielgruppe Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren.
Format Workshopreihe in Jugendeinrichtungen (Schulen,
Jugendzentren etc.) von 4 mal 90 min, in Gruppen von 12-
25 Teilnehmenden.
Je nach bewilligter Fördersumme kann die Workshop-Reihe
bis zu 12 mal durchgeführt werden.
Projektziele Schutz von Mädchen und Jungen gegen Gewalt und durch
den Präventionscharakter der Workshops auch Schutz vor
Gewalt gegen Frauen und Männer
Kooperationen keine
Projektzeitraum Oktober 2025 - 31. August 2027
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.66667 €
7
Projekt 7 Empowerment und Arbeitsgelegenheiten für Frauen mit
Fluchterfahrung im Stadtteilsgarten "Demogarten" Finkenberg
Antragsteller*in JobWerk gGmbH
Kurzbeschreibung Der bereits bestehende und florierende "Demogarten" in der
Wohnsiedlung Finkenberg soll als Ort der beruflichen Integration
für Frauen mit Migrationsgeschichte genutzt werden. Die Frauen,
welche durch das Projekt "Frauen in Porz" über mehrere Monate
sozial, sprachlich und beruflich beraten und integriert werden,
können im Anschluss an das Projekt auf Ehrenamtspauschale im
Garten mehrere Stunden wöchentlich gemeinsam arbeiten und
ernten.
Zielgruppe Alumnae der Maßnahme "Frauen in Porz", ein Projekt des
Jobcenters für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung,
welches über den Träger JobWerk gGmbH umgesetzt wird.
Format Alumnae der Maßnahme "Frauen in Porz", ein Projekt des
Jobcenters für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung,
welches über den Träger JobWerk gGmbH umgesetzt wird.
Projektziele Niedrigschwelliges Heranführen an eine regelmäßige, berufliche
und gemeinschaftliche Tätigkeit, die keine Qualifizierung und
minimale Sprachkenntnisse erfordert.
Kooperationen Niedrigschwelliges Heranführen an eine regelmäßige, berufliche
und gemeinschaftliche Tätigkeit, die keine Qualifizierung und
minimale Sprachkenntnisse erfordert.
Projektzeitraum Saison 2025 (Mai-Dezember 2025)
Fördersumme 4.680,00 Euro
Gesamtkosten bei
Antragstellung
5.200,00 Euro
8
Projekt 8 Starke Veranstaltungen für alle: Awareness-Schulung zur
Förderung von Gleichstellung und diskriminierungssensibler
Veranstaltungsarbeit in Kalk
Antragsteller*in Nur ein Karnevalsverein e. V
Kurzbeschreibung Awareness-Schulung für Vereinsmitglieder und Interessierte
zur Sensibilisierung für Gleichstellung von Frauen, FLINTA*-
Personen und Männern auf Veranstaltungen
Vermittlung von Basiswissen durch Beraterinnen des
Kollektiv Awareness
Entwicklung eines Awareness-Konzepts und eines Code of
Conduct für machtfreies und diskriminierungsfreies Feiern
Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Vernetzung
der Stadtgesellschaft und nachhaltiger Gleichstellungsarbeit
im Veedel
für diskriminierungskritische Veranstaltungsarbeit
Zielgruppe Das Projekt richtet sich an ehrenamtlich Engagierte und
Veranstaltungsaktive des Vereins sowie an
Multiplikator*innen aus dem Stadtteil (z. B. Schulen,
Jugendinitiativen, Stadtteilarbeit). Indirekt profitieren auch die
Gäste der Veranstaltungen, insbesondere FLINTA-Personen.
Geplant ist eine Reichweite von ca. 20 direkt geschulten
Personen, mit einer deutlich größeren indirekten Wirkung
durch Anwendung des Gelernten auf Veranstaltungen mit
mehreren hundert Teilnehmenden.
Format Interaktiver 3-teiliger Workshop mit „Köllektive Awareness“ mit
Input, Gruppenarbeit, Fallbeispielen, Reflexionseinheiten,
Entwicklung eines Awarenesskonzepts für Veranstaltung und
Beratung
Projektziele Abbau von Vorurteilen und Förderung der Gleichstellung von
Frauen, FLINTA*-Personen und Männern
Gemeinsame Standards für machtfreie,
diskriminierungssensible Veranstaltungen im Veedel
entwickelnVerbesserung des sozialen Klimas im Stadtteil
Kooperationen Zukünftig sind Kooperationen mit der Sozialraumkoordination
Kalk angestrebt, sowie weitere Karnevalsvereine für das
Thema zu sensibilisieren und den Workshop in Kölner
Karnevalsvereinen zu etablieren. (Ähnlich einem Erste-Hilfe-
Kurs)
Projektzeitraum Juli - Oktober 2025
Fördersumme 2.637,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
2.930,00 €
9
Projekt 9 „Wohn(t)räume für Alleinerziehende – Wege aus der
Wohnungsnot in Köln“
Antragsteller*in Alltagsheld:innen - Stiftung für die Rechte von
Alleinerziehenden
Kurzbeschreibung Ziel ist es, Diskriminierung von alleinerziehenden Familien (ca.
80 % Mütter) auf dem Wohnungsmarkt zu verringern und
bezahlbaren, familiengerechten und gut angebundenen
Wohnraum zu schaffen, der sich an ihren Lebensrealitäten
orientiert.
Durch das Format einer Dialog-Konferenz werden
verschiedene Akteur:innen von Alleinerziehenden, über
Vertreter:innen der Bauwirtschaft bis hin zu kommunalen
Verwaltungsangestellten angeleitet, mögliche Lösungswege
kennenzulernen und für die Kölner Kommunalpolitik
gemeinsam (weiter) zu entwickeln.
Zielgruppe Alleinerziehende in Köln, insbesondere solche, die von
Wohnungsnot, Diskriminierung oder prekären
Lebensverhältnissen betroffen sind.
Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Akteur:innen aus
Wohnungs- und Bauwirtschaft, Beratungsstellen,
Wohlfahrtsverbänden, zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie
an Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung – insbesondere
in den Bereichen Wohnen, Soziales und Gleichstellung.
Auch engagierte Einzelpersonen mit Interesse an sozial
gerechtem und familienfreundlichem Wohnen gehören zur
erweiterten Zielgruppe.
Format Dialog-Konferenz
Projektziele Wohnsituation von Alleinerziehenden in Köln sichtbar machen
und konkrete kommunalpolitische Handlungsmöglichkeiten zur
Verbesserung ihrer Lage aufzeigen,
Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wohnungswirtschaft,
Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und betroffenen
Alleinerziehenden praxisnahe Lösungsansätze diskutieren und
entwickeln
Initiierung eines lokalen Netzwerks unter aktiver Beteiligung
betroffener Alleinerziehender zur Begleitung konkreter
Maßnahmen, um von der Problemwahrnehmung ins konkrete
Handeln zu kommen
Kooperationen Im Laufe der Vorbereitung der Konferenz sollen dazu
Kooperationen aufgebaut werden.
Projektzeitraum Oktober 2025 - Juni 2026
Fördersumme 8500 Euro
Gesamtkosten bei
Antragstellung
12680 Euro
10
Projekt 10 Antifeministen von morgen in Köln?! Weiterbildung für
Multiplikator*innen zum konstruktiven Umgang mit
Antifeminismus bei jungen Männern.
Antragsteller*in Detox Identity GbR
Kurzbeschreibung - 6-teilige Workshopreihe für Multiplikator*innen zum
konstruktiven Umgang mit Antifeminismus mit 3
Schwerpunktthemen:
1. Wie mit rechtsorientierten Männern* zu Antifeminismus
arbeiten?
2. Wie mit migrantischen Männern zu Antifeminismus
arbeiten?
3. Wie Frauen und queere Personen stärken, wenn zu
Antifeminismus gearbeitet wird?
- Reflexion, Diskussion und Dekonstruktion von
Antifeminismus als - Denk- und Handlungsangebot zur
nachhaltigen Förderung von Gleichstellung
- Konkrete Methoden für Multiplikator*innen für konstruktiven
Umgang mit Antifeminismus
- Vernetzung und Aktivierung von Multiplikator*innen für
nachhaltige politische Bildungsarbeit gegen Antifeminismus
Zielgruppe Die Zielgruppe der Workshops sind Multiplikator*innen. Der
Begriff Multiplikator*in umfasst Personen, die Wissen, Werte
oder Informationen an eine größere Gruppe weitergeben und
dadurch gesellschaftliche, politische oder bildungsbezogene
Prozesse beeinflussen. Damit sind z.B. Lehrkräfte,
Sozialpädagog*innen, Ausbilder*innen in Betrieben oder
Ehrenamtliche in (Sport-) Vereinen gemeint. Sie wirken oft als
Vermittler*innen oder Verstärker*innen in ihren jeweiligen
Bereichen. Die Workshops sind für alle Geschlechter ab 18
Jahren geöffnet.
11
Format 6 Workshops (3 Präsenz-Workshops à 5 Stunden in Köln und
3 Online-Workshops à 2 Stunden). Alle Workshops sind
öffentlich zugänglich. In der Workshopreihe wird es drei
thematische Schwerpunkte geben. Jeder der drei
Themenschwerpunkte wird in einem Präsenz- und einem
Online-Workshop behandelt. Das kürzere Online-Format dient
als komprimierte Lerneinheit. Das längere Präsenzformat als
vertiefende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema.
Projektziele Sensibilisierung der Zielgruppe auf individueller Ebene durch
bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit zu
Themen Sexismus, Rollenbilder, frauenfeindlichen
Sprichwörtern und Liedtexten.
Eine Fachtagung mit Expertinnen des Themas soll die
Zielgruppe, die muslimische bzw. migrantische Community,
andere Frauenorganisationen und die Stadtgesellschaft
(Gesamtgesellschaft) in Bezug auf die Thematik im Kontext
Migration sensibilisieren.
Eine Handreichung soll in leichter Sprache entwickelt werden.
Kooperationen Stadt Köln/Schauspiel Köln/ NS-Dokumentationszentrum:
Kooperation bezüglich Räumlichkeiten
Grafikdesigner*in: Öffentlichkeitsarbeit
Fotograf*in: Projektdokumentation, Fotos Öffentlichkeitsarbeit
Peter Bienwald, Referent Bundesforum Männer
Projektzeitraum 01.07.2025 - 31.08.2027
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.500,00 €
12
13
Projekt 11 „Nur Ja Heißt Ja“ – Consent Kampagne: Kölner Frauen ein
Gesicht geben
Antragsteller*in Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V.
Kurzbeschreibung Professionelle Produktion von Videos und Audios für Social
Media, die Webseite, als Ergänzung zur Wanderausstellung
und unserem Consent-Workshop, um Kölner*innen eine
Stimme zu geben und die Kampagne bekannter zu machen.
Zielgruppe Menschen, insbesondere jüngere, die Social Media nutzen.
Gewaltbetroffene Frauen
Format Videos und Audios
Projektziele Gewaltprävention sexualisierter Gewalt
Eine größere Zielgruppe erreichen: sensibilisieren,
enttabuisieren
Kooperationen keine
Projektzeitraum 01.01.2026 – 31.08.2027
Fördersumme 10.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
11.000,00 €
14
Projekt 12 "Starke Frauen - starker Kaffee"
Antragsteller*in HennaMond e.V.
Kurzbeschreibung - Workshops und Vernetzungstreffen für und mit Frauen
- Themenschwerpunkte: Empowerment, Solidarität,
Achtsamkeit, Vernetzung, kultureller Austausch,
Antidiskriminierung, Gewaltschutz
- regelmäßig stattfindende, niedrigschwellige Treffen in Form
eines sog. "Frauencafés"
- Kooperation mit Geflüchtetenunterkünften, in denen
HennaMond e.V. zuvor schon Frauengruppen initiiert hat
Zielgruppe Bewohnerinnen in Kölner Geflüchtetenunterkünften ab 18
Jahren, unabhängig von Nationalität/kulturellem
Hintergrund/etc., geringe Deutschkenntnisse sollten wenn
möglich vorhanden sein
Format Soziale Gruppenarbeit, jeweils einmal pro Monat 2-3h in den
jeweiligen Einrichtungen. Der konkrete Zeitrahmen wird
individuell an die Einrichtungen und die Bedarfe der Frauen
angepasst
Projektziele Teilhabe der teilnehmenden Frauen am gesellschaftlichen
Leben (durch Austausch, Ausflüge etc.), Sicherung der in den
Frauengruppen erreichten gleichstellungspolitischen Ziele
(Nachhaltigkeit der Ziele), Empowerment, Rollentradierung
Kooperationen ca. 4 Geflüchtetenunterkünfte im Kölner Stadtgebiet, das
Projekt baut auf vergangenen Kooperationen mit den
Unterkünften auf
Projektzeitraum 01.09.2025 - 31.08.2026
Fördersumme 14.906,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.606,00 €
15
Projekt 13 Care & Chair: Kölsche Mädcher künne Kommunalpolitik –
gerechte Teilhabe für alle!
Antragsteller*in Privatperson
Kurzbeschreibung Mehr Frauen in die Kölner Kommunalpolitik Öffentlichkeits- &
Medienarbeit zeigen Barrieren, Care-Lasten & vor allem
Lösungswege für gerechte Teilhabe auf – mit starker
Reichweite, breitem Echo & sichtbaren Vorbildern. Audio-
/Radioreihe & Broschüre mit Interviews plattformübergreifend
verbreitet, mit Analysen & konkreten Impulsen. Bietet
Startschuss für Diskurs und Stadtgespräch. Macht Mut, stärkt
Netzwerke & stößt Wandel an – da, wo Politik beginnt: im
Veedel.
Zielgruppe Junge Frauen (20 – 40 Jahre) in Köln, auch mit
Migrationsgeschichte; politisch aktive Frauen (Vernetzung &
Sichtbarkeit); Männer; junge Menschen; Zivilgesellschaft &
Medien/Multiplikator:innen; Politik & Verwaltung (Umsetzung
struktureller Impulse)
Format Medien- & Öffentlichkeitsarbeit als Katalysator für stärkere
weibliche Teilhabe in der Kölner Kommunalpolitik (mit
besonderem Fokus auf junge Menschen). Dabei setz das
Projekt auf Empowerment, Identifikation mit Vorbildern &
Aufbau von Motivation, Netzwerken & Zugängen.
Projektziele Sichtbarmachung & Aktivierung politischer Potenziale, um
mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement in Köln zu
gewinnen. Es stärkt weibliche Perspektiven, beleuchtet
konkrete Herausforderungen & präsentiert Losungsansätze,
um langfristig gerechtet Teilhabe & Repräsentanz in Rat &
Bezirksvertretungen zu ermöglichen.
Kooperationen Bezirksvertretungen & Ratsfraktionen (z. B.
Interviewpartner:innen, politische Rückkopplung), StadtRevue,
Stadtreporter, Report-K, Koeln.de; Stadteil-/Anzeigenblätter,
freie JournalistInnen-Netzwerke in Köln
Projektzeitraum 7.7.2025 – 31.10.2025
Fördersumme 14.985,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.650,00 €
16
Projekt 14 Common Ground – Stadt als Spielfläche
Antragsteller*in Privatperson
Kurzbeschreibung Gemeinschaftliches Entwerfen, Bauen und Testen von
kreativ nutzbaren Skulpturen für den Stadtraum in Form
von Prototypen
Fokus auf FLINTA*-Perspektiven und gemeinschaftlich
nutzbare öffentliche Räume
Skateboarding als Werkzeug zur kreativen
Raumnutzung
im Vorfeld erfolgt ein Workshop mit FLINTA* im
Rahmen meiner Bachelor-Thesis zum Thema
gendergerechte Stadtgestaltung und Stadtnutzung
Zielgruppe FLINTA* Personen mit Interesse an kreativer urbaner
Gestaltung
Menschen, die sich mit Gendergerechtigkeit
auseinandersetzen
Anwohner*innen und Nutzer*innen mit Interesse an
Teilhabe
Format Angeleiteter Workshop/Werkstattlabor für die Stärkung der
Perspektive junger Frauen/FLINTA* im Stadtraum.
Weiterentwicklung und Bau von kreativen Prototypen
basierend auf den Anforderungen von FLINTA*(wissenschaftl.
erarbeitet in BA Arbeit )
Projektziele Bau und Installation von nutzbaren Skulpturen im
Stadtraum
Stärkung von FLINTA*-Perspektiven im öffentlichen
Raum
Langfristige Etablierung von Skateboarding als
Werkzeug und Hilfsmittel für Teilhabe, Stadtentwicklung
und Stadtnutzung für alle
Kooperationen Zusammenarbeit mit lokaler FLINTA* Skatecrew
Unterstützung von Dom Skate e.V., und Abenteuerhalle
Kalk
TH-Köln, KISD (Köln International School of Design)
Sponsorensuche in Absprache mit Stadt Köln
Projektzeitraum 01.01.2026 - 01.10.2026
Fördersumme 14.100,00 Euro
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16,600,00 Euro
17
Projekt 15 Deeptalk – ein Gesprächsangebot für Jugendliche in Neubrück
Antragsteller*in deepower e.V.
Kurzbeschreibung Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen und
Jungen zwischen 14 und 18 Jahren in Neubrück im Rahmen
eines außerschulischen Gesprächsangebotes eine
Empowerment Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche,
Diskussionsrunden und Workshops werden Themen wie
Selbstwertgefühl, Resilienz, Gewalterfahrungen und
Geschlechterrollen besprochen. In zwei Workshops mit
externen Trainer*innen verbinden wir die Themen mit
Einheiten körperlicher Selbsterfahrungen (Wendo und Boxen).
Zielgruppe Unser Angebot richtet sich an Jungs und Mädchen zwischen
14 und 18 Jahren, die im Bezirk Kalk leben und/oder zur
Schule gehen. Wir legen ein besonderes Augenmerk auf
Jugendliche, die von Klassismus und Rassismus betroffen
sind.
Format Im Rahmen von wöchentlichen außerschulischen Treffen, die
von jeweils zwei Gruppenleiter*innen geplant und durchgeführt
werden, wird ein Vertrauensraum für die Jugendlichen
geschaffen.
Projektziele Rollentradierung: Schaffung eines unterstützenden Umfelds
für offene Gespräche über geschlechtsspezifisische Themen
und Herausforderungen Besprechen von Gewalt und
Diskriminierungserfahrungen, Teilhaben an Politik und
Verwaltung.
Kooperationen Über eine Kooperation können wir den Boys und Girlsclub in
den Räumlichkeiten des Jugendzentrums ENBE in Neubrück
anbieten
Projektzeitraum September 2025 - Juli 2025
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.500,00 €
18
Projekt 16 Sichtbar werden: Intersektional-feministische Impulse im
öffentlichen Raum
Antragsteller*in IFK Kollektiv e.V. - Intersektional-feministisches Kultur
Kollektiv e.V.
Kurzbeschreibung • Partizipative Workshop-Reihe an drei Wochenenden
• Entwicklung und Umsetzung einer öffentlichkeitswirksamen
Aktion
• Sichtbarmachung intersektional-feministischer Themen im
Stadtraum
• Gestaltung von Installationen mit QR-Codes und Infomaterial
• Leaflet zur eigenständigen Begehung der Interventionen
Zielgruppe • Intersektional marginalisierte FLINTA*-Personen und
Verbündete
• Kölner Stadtöffentlichkeit
• Personen mit Interesse an feministischer, gestalterischer und
politischer Arbeit
Format • Workshop-Reihe
• Öffentlichkeitswirksame künstlerische Aktion
• Informationsmaterial (Leaflet, QR-Codes, Social Media)
Projektziele • Sichtbarmachung struktureller Ungleichheiten
• Aktivierung und Stärkung intersektional-feministischer
Perspektiven
• Empowerment und Verbindung von Bildung und Kunst
Kooperationen • Wir wollen uns lebend Köln (Netzwerk gegen Femizide und
geschlechterspezifische Gewalt)
• lila_bunt (Feministische Bildung, Praxis & Utopie)
Projektzeitraum 01.02.2026 - 31.08.2027
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.500,00 €
19
Projekt 17 Kunst. Macht. Sichtbar. Ein Empowermentprogramm für
FLINTA in Kunst und Kultur
Antragsteller*in And She Was Like: BÄM! e.V.
Kurzbeschreibung 5 teilige Workshopreihe & Vernetzungsveranstaltung
Selbstbehauptung / Selbstverteidigung
Finanzielle Unabhängigkeit
Rhetorik / Leadership
Abgrenzung und Empowerment
Netzwerk-Event
Zielgruppe FLINTA aller Generationen aus Kunst, Kultur, Design und
verwandten Branchen, erweitert durch digitales Angebot für
größere Reichweite und Inklusion (z.B. Alleinerziehende,
kognitiv/physisch eingeschränkte Personen).
Format Reihe von 5 Workshops und Vernetzungstreffen, teils analog,
teils digital
Projektziele Selbstermächtigung und Vernetzung von FLINTA in Köln,
Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Stärkung von
Führungsfähigkeiten.
Kooperationen Selbstermächtigung und Vernetzung von FLINTA in Köln,
Förderung finanzieller Unabhängigkeit und Stärkung von
Führungsfähigkeiten.
Projektzeitraum Sep 2025 - Jan 2027
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
17.050,00 €
20
Projekt 18 Gesund & Gleich – Frauen stärken für eine faire Zukunft
Antragsteller*in Feministisches Frauengesundheitszentrum Hagazussa e.V.
Köln
Kurzbeschreibung Gesundheitsförderndes Empowerment-Projekt zur
Unterstützung von Frauen mit gesundheitlichen Belastungen
oder Care-Verantwortung.
Ziel: Stärkung der mentalen und körperlichen Gesundheit von
Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu
fördern und so die Gleichstellung der Geschlechter zu
unterstützen.
Monatliche Workshops zu Resilienz, Selbstfürsorge, Work-
Life-Balance und Körperbewusstsein.
Individuelle Einzelberatungen zu Gesundheitsförderung,
beruflicher Orientierung und Selbstfürsorge.
Social-Media-Kampagne zur Sichtbarkeit frauenspezifischer
Gesundheitsthemen und zur Sensibilisierung für die
strukturellen Herausforderungen der Gleichstellung ausgehend
von unterschiedlichen gesundheitlichen Herausforderungen.
Das Projekt trägt dazu bei, geschlechtsspezifische
Gesundheitsungleichgewichte zu adressieren und Frauen die
nötigen Ressourcen und Selbstbestimmung zu vermitteln, um
sich sowohl im Berufsleben als auch im sozialen Kontext
gleichwertig zu positionieren.
Zielgruppe Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen (körperlich oder
psychisch), die Unterstützung für ihre berufliche und
gesellschaftliche Teilhabe benötigen.
Frauen mit Care-Verantwortung, die Strategien für ein
ausgewogenes Leben zwischen Familie, Beruf und
Selbstfürsorge erlernen möchten.
21
Format Workshops (monatlich, digital oder vor Ort, mit praktischen
Übungen)
Einzelberatungen (individuell, auf die Bedürfnisse der
Teilnehmerinnen abgestimmt)
Social-Media-Kampagne (zur Sensibilisierung und Ansprache
der Zielgruppe)
Projektziele Verbesserung der körperlichen und mentalen Gesundheit von
Frauen, um ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu
fördern.
Förderung von Resilienz, Selbstbewusstsein und
Selbstfürsorge.
Sensibilisierung für gesundheitliche Herausforderungen von
Frauen und Empowerment für eine bessere Selbstvertretung.
Langfristige Förderung der Chancengleichheit durch
verbesserte Zugänge zu Gesundheitsförderung und
beruflichen Möglichkeiten.
Kooperationen Es wird Kooperationen mit externen Workshopleiterinnen
geben. Diese können allerdings erst angefragt werden, wenn
die Finanzierung des Projektes gesichert ist.
Projektzeitraum Sept. 2025 und Juni 2026
Fördersumme 6961,50 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
7735,00 €
22
Projekt 19 Gemeinsam gleichberechtigt. Frauen im sozialen Leben stärken
Antragsteller*in Familienwelt e.V. (Interkulturelles Zentrum in Porz, Träger der
freien Jugendhilfe gem. § 75)
Kurzbeschreibung Das Projekt zielt auf den Abbau geschlechtsbedingter
Benachteiligungen ab und fördert die Chancengleichheit von
Frauen und Männern in Bildung und Berufsorientierung. Es stärkt
Teilhabe und Selbstbestimmung benachteiligter Frauen durch
Workshops, Austauschformate und Empowerment-Angebote
sowie die Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven in
Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, fördert Ermöglichung
gleicher Chancen und Schutz vor Gewalt und Diskriminierung.
Zielgruppe Frauen aus benachteiligten Lebenslagen; mit
Migrationsfamiliengeschichte, Alleinerziehende, mit
Behinderungen, mit geringem Einkommen
Multiplikatorinnen (z. B. Fachkräfte, Ehrenamtliche)
Format Workshops (Selbstbewusstsein, Rechte, Kommunikation etc);
Informationsveranstaltungen zu Gleichstellung,
Teilhabemöglichkeiten, Unterstützungsangeboten; Austausch-
und Netzwerktreffen; Online-Formate
Projektziele Gleichstellung von Frauen und Männern fördern; Teilhabe
benachteiligter Frauen stärken; weibliche Perspektiven sichtbar
machen; Selbstbestimmung durch Empowerment-Angebote
fördern; für Diskriminierung, Isolation und Gewalt sensibilisieren
Kooperationen Erfolg e.V. aus Ostheim und Fatima Bildungszentrum e.V. aus
Porz-Eil
Projektzeitraum 01.09.2025 -30.06. 2026
Fördersumme 13.777,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
15.477,00 €
23
Projekt 20 Solomutterschaft - Selbstbestimmte Mutterschaft im BüzE
Antragsteller*in Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V.
Kurzbeschreibung Weiterführung und Ausbau des aufgebauten Netzwerkes und
Vernetzung für Solomütter. Das gesellschaftliche Verständnis
verwechselt Solo-Mütter oftmals mit alleinerziehenden
Müttern. Solo-Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für
eine Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die Wege
dahin und auch nach der Schwangerschaft sind rechtlich und
sozial schwierig. Als Anlaufstelle für Solo-Mütter will das BüzE
die Mütter unterstützen Netzwerke zu bilden, zu empowern
und aufzuklären.
Zielgruppe Frauen, die sich eine Solomutterschaft wünschen, schwangere
Solo-Mütter, Frauen, die bereits Solo-Mütter sind.
Format Monatliche Vernetzungstreffen, Kooperationen mit
Fachstellen, Themenabende & offene Infoabende,
Aufklärungs- und Informationsarbeit durch eine
Großveranstaltung
Projektziele Projektziele sind auf unterschiedlichem Wege Frauen zu
stärken in Bezug auf eine selbstbestimmte Mutterschaft
unabhängig von Partner*innen. Die Frauen werden dabei auf
unterschiedlichen Stationen auf ihrem Weg einer
Solomutterschaft angesprochen
Kooperationen ohne
Projektzeitraum Dez. 2025 - Nov. 2026
Fördersumme 15.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
16.814,79 €
24
Projekt 21 Mut zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und
Selbstbestimmung - Filmvorführung, Podiumsdiskussion &
Infobörse.
Antragsteller*in seiSTARK e.V.
Kurzbeschreibung Öffentliche Filmvorführung des iranischen Films "Ein kleines
Stück vom Kuchen“, der von einer alternden Frau im Iran
handelt, die entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen eine
neue Beziehung beginnt und ihr Leben neugestaltet.
Sensibilisierung für strukturelle Gewalt an Frauen und die
Einschränkung von Selbstbestimmung.
Podiumsdiskussion mit Expertinnen über Gleichstellung,
kulturelle Normen und Frauenrechte.
Vernetzungsveranstaltung mit lokalen Frauenorganisationen
Publikumsbeteiligung durch interaktives Beteiligungsformat:
Kreativstation „Was bedeutet Freiheit für mich?“
Zielgruppe Die Hauptzielgruppe sind Frauen mit und ohne
Migrationsgeschichte, die von struktureller Diskriminierung,
gesellschaftlicher Isolation oder eingeschränkter Teilhabe
betroffen sind, sowie die Stadtgesellschaft Kölns unabhängig
von Geschlecht oder Herkunft und Frauenorganisationen in
Köln.
Format Filmvorführung mit Podiumsdiskussion unter dem Thema: „Mut
zur Freiheit: Frauen zwischen Moral und Selbstbestimmung“
mit Vertreter*innen u.a. aus den Bereichen Frauenrechtsarbeit,
Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Interaktives
Beteiligungsformat: Kreativstation. Vernetzung: Infobörse mit
Frauenorganisationen
Projektziele Sensibilisierung für strukturelle und kulturelle Formen von
Gewalt an Frauen und geschlechterspezifische
Diskriminierung. Förderung von Selbstbestimmung. Förderung
des interkulturellen Dialogs und Austausch. Stärkung und
Vernetzung von Frauenorganisationen sowie Aktivierung der
Stadtgesellschaft.
Kooperationen Kooperationen mit lokalen Frauenorganisationen – darunter
Frauenberatungsstellen, Frauenvereine und
Migrantinnenvereine – sowie die Zusammenarbeit
fachkundigen Referent*innen und evtl. eine*r Darsteller*in des
Films als Podiumsgäste (RegisseurInnen-Duo ist bis heute
aufgrund des Films im Iran inhaftiert)
Projektzeitraum 01.07.2025 - 31.10.2025
Fördersumme 8.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
8.949,25 €
25
Projekt 22 Sand im patriarchalen Getriebe. Zur Geschichte der Frauen-
Buch-Bewegung
Antragsteller*in Privatperson
Kurzbeschreibung Lesung mit Buchautorin Doris Hermanns zur o.g.
Buchveröffentlichung.
Moderierte Diskussion über die Bedeutung der
Frauenbuchbewegung als Projekte der autonomen
Frauenbewegung ab den 1970er Jahren.
Zielgruppe Zeitgenossinen der Autonomen Frauenbewegung, d.h. ältere
Frauen / Feministinnen;
Nachrückerinnen, junge Frauen und Männer,
Queerfeministinnen
Format Abendveranstaltung. Lesung und moderierte Gespräch mit der
Buchautorin und dem Publikum
Projektziele Schärfung des Geschichtsbewußtseins; Verbindungen
schaffen zwischen Zeitzeuginnen und jüngeren
Generationen;Wissensvermittlung und intergenerativer Dialog
Kooperationen vorgesehene Kooperationen mit dem FrauenMediaTurm und
dem Kölner Frauengeschichtsverein
Projektzeitraum anvisiert: 17.9. oder 1.10.2025
Fördersumme 500,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
600,00 €
26
Projekt 23 Beten hilft - Eigenverantwortung zu tragen
Antragsteller*in Privatperson
Kurzbeschreibung 24 Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Köln als
Vorzeigestadt Europas in Gleichberechtigung von Frauen und
Männern zu verwirklichen. Das Bewusstsein für
Gleichwertigkeit der Männer und Frauen, für Wechselwirkung
von Europa und Asien, für Zusammenhänge zwischen
Geschichte und Gegenwart wird sensibilisiert, um Leben im
freiheitlichen Rechtsstaat zu schätzen und Freiheit zur
Verantwortung zu tragen.
Zielgruppe Interessierte Öffentlichkeit
Format Impulsvorträge, Filmvorführungen, Besichtigungen,
Austauschrunde
Projektziele In Köln habe ich eine Reihe Persönlichkeiten kennengelernt,
darunter Europas Mitpatronin Edith Stein (1891-1942). Ihr
Leben und Werk zeigen uns Gottvertrauen, Zivilcourage und
Eigenverantwortung bzw. Selbstaufopferung. Sie dient dem
Projekt als Leitfigur. Durch freien Austausch kann jeder sein
Horizont erweitern. Aus der Vergangenheit sind Lehren für
sich und die Gegenwart zu ziehen.
Kooperationen "lebeART – Köln InSight.
Projektzeitraum September 2025 bis August 2026
Fördersumme 6500,00 Euro
Gesamtkosten bei
Antragstellung
8900,00 Euro
27
Projekt 24 Relaunch Corporate Design Beginen Köln e.V. und Erstellung
Internetseite BeginenVilla
Antragsteller*in Beginen Köln e.V.
Kurzbeschreibung 1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des bisherigen
Corporate Design (Internetseite und Veranstaltungsflyer) s.
www.beginen.de
2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten Frauen-Wohn-
und Kulturprojekt BeginenVilla"
Zielgruppe Frauen* (ältere, jüngere, mit und ohne Migrationshintergrund,
queer, divers, ...) Frauenvereine, Kulturinteressierte, Wohnung
suchende Frauen, an gemeinschaftlichem Leben, Wohnen und
Arbeiten interessierte Frauen
Format 1. Erstellung eines neuzeitlichen Corporate Design, Relaunch
der Internetseite und Veranstaltungsprogramm Beginen 2025
2. Konzeptentwicklung und Neugestaltung der Internetseite
BeginenVilla
Projektziele 1. Größere und breiter angelegter Bekanntheitsgrad der
Beginen Köln e.V. die seit 30 Jahren kulturelle
Veranstaltungen anbieten.
2. Öffentliche Informationen über das geplante Frauen-Wohn-
und Kulturprojekt BeginenVilla
Kooperationen Kooperationen mit Frauenvereinen (ILC International Lyceum
Club, musicNRWWomen, andshewaslikeBÄM, Uni und TH
Köln, Musikhochschule Köln/Gleichstellung,
Frauengeschichtsverein)
Projektzeitraum Juli 25 - Feb. 26
Fördersumme 5.000,00 €
Gesamtkosten bei
Antragstellung
5.600,00 €
Anlage 3 - Richtlinie "Förderprogramm Gleichstellung"
16808 Zeichen
Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 1 von 8 Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern April 2023 Inhaltsverzeichnis 1 Präambel ................................ ................................ ................................ ........................ 2 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? ................................ ................................ ....... 2 3 Was kann gefördert werden?................................ ................................ .......................... 2 3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? ......... 2 3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? ................................ ....................... 3 3.3 Welche Formate können gefördert werden? ................................ ............................ 4 4 Wer kann eine Förderung erhalten? ................................ ................................ ............... 4 5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? ................................ ...... 4 6 Wie ist das Förderverfahren? ................................ ................................ ......................... 4 6.1 Allgemeine Förderbedingungen................................ ................................ ............... 4 6.2 Was muss der Antrag enthalten? ................................ ................................ ............ 5 6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? ................................ ................................ .................... 6 6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? ................................ ......................... 6 6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? ................................ ................ 7 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit................................ ............................. 7 8 Kontakt ................................ ................................ ................................ ........................... 8 Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 2 von 8 1 Präambel Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein unverzichtbares Ziel für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Gezielte Maßnahmen und Projekte sind notwendig, um bestehende Ungleichheiten abzubauen und Frauen zu stärken. Neben der Zielerreichung der Gleichstellung soll die Richtlinie Klarheit und Transparenz bei der Vergabe der Mittel an Projekte Dritter schaffen. Die finanzielle Förderung nach diesem Programm ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung. Eine Bewilligung der Fördermittel ersetzt keine Genehmigung oder Erlaubnis gemäß anderer Vorschriften oder Gesetze. Die Fördermittelempfangenden sind für die Durchführung der geförderten Maßnahmen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht selbst verantwortlich. 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? Gemäß der Zuständigkeitsordnung des Rates der Stadt Köln dient das Förderprogramm • der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, • Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen, • der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie • dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. 3 Was kann gefördert werden? Gefördert werden Projekte Dritter in Köln, die zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen, der Gewaltprävention dienen oder den Abbau von Diskriminierung zum Ziel gesetzt haben. Eine Zuwendung kann als institutionelle Förderung oder als Projektförderung erfolgen. 3.1 Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen, um gefördert werden zu können? Folgende Bedingungen müssen für eine Förderung zwingend erfüllt sein: 1. Bezug zu Köln 2. Bezug zum Themenfeld Gleichstellung von Frauen und Männern 3. Bezug zu mindestens einem der unter Punkt 2 genannten Ziele Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 3 von 8 4. Konzept zur Evaluation der Maßnahme, um eine nachhaltige Wirkung zu gewährleisten 5. Aussagekräftiger Finanzplan als Nachweis einer gesicherten Gesamtfinanzierung (siehe auch 6.1) 6. Der Projektcharakter muss aus dem Antrag klar hervorgehen Es können nur Angebote gefördert werden, die für die angedachte Zielgruppe öffentlich zugänglich sind. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden. Geförderte Maßnahmen dürfen keinem kommerziellen Zweck dienen. 3.2 Welche Projektziele können gefördert werden? Gefördert werden können Projekte, die sich auf mindestens eines der folgenden Handlungsfelder beziehen: Rollentradierung Aufbrechen der traditionellen geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mädchen und Jungen Teilhabe am Arbeitsmarkt Ermöglichung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Mädchen sowie Männern und Jungen am Arbeitsmarkt: o Förderung der geschlechtergerechten Bildung und Berufsorientierung o Quote für mehr Frauen in Führungspositionen o Lohngerechtigkeit Teilhabe in Politik und Gesellschaft Schaffung von Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik und Gesellschaft sowie die Sicherung bisher erreichter gleichstellungspolitischer Erfolge Gewalt und Diskriminierung Es können Maßnahmen gefördert werden, die o sich den Themen „Gewalt an Frauen und Mädchen“, „Gewalt gegen Männer und Jungen“ und insbesondere „Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen“ widmen, o der Sensibilisierung der Stadtgesellschaft zum Thema „Gleichstellung von Frauen und Männern“ dienen und einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit leisten, o der Entwicklung einer unabhängigen physischen und psychischen Selbstbestimmung von Frauen und Männern dienen, Hilfen für benachteiligte Personen o Hilfen für von aufgrund des Geschlechts benachteiligten Personengruppen in besonderen Situationen (zum Beispiel Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Fluchthintergrund, Menschen ohne Obdach, Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 4 von 8 Sexarbeiter*innen, Senior*innen) und von intersektionaler Diskriminierung Betroffener darstellen. 3.3 Welche Formate können gefördert werden? Gefördert werden können Projektformate wie zum Beispiel Workshops, Fachtagungen, Podiumsdiskussionen, Vernetzungsveranstaltungen, Kampagnen, Wettbewerbe, Schulungen (zum Beispiel für Fachkräfte oder für Multiplikator*innen), die Entwicklung und Erstellung von Materialien sowie andere Formate und innovative Methoden für bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit mit dem Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern. 4 Wer kann eine Förderung erhalten? Antragsberechtigt sind Institutionen, Organisationen, Vereine, Projekte sowie Initiativen, die die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel haben, in Köln ihren Sitz haben oder hier wirken und nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. Auch in Köln wirkende Einzelpersonen sind antragsberechtigt. Politische Vereinigungen können nur in Kooperation mit freien Trägern einen Förderantrag stellen. Die Förderungsberechtigten bieten Gewähr für eine zweckentsprechende, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel. 5 Für welche Dauer und in welcher Höhe erfolgt die Förderung? Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern informiert über den Internetauftritt der Stadt Köln über das Förderprogramm. Dort werden das jährliche Gesamtbudget und die entsprechenden Antrags- und Förderphasen rechtzeitig bekannt gegeben. Der Förderzeitraum wird auf höchstens 24 Monate festgelegt. Die Höhe der Förderung kann maximal 20 Prozent der gesamten zur Verfügung stehenden Fördermittel betragen. Eine Förderung unter 500 Euro erfolgt nicht. Der maximale Förderbetrag pro Projekt bzw. Jahr wird im Internet bekannt gegeben. 6 Wie ist das Förderverfahren? 6.1 Allgemeine Förderbedingungen Förderfähig sind die im direkten Zusammenhang mit dem Projekt stehenden notwendigen Personal- und Sachausgaben (u. a. Material-, Honorarkosten). Ausgezahlte, aber nicht für das Projekt genutzte Mittel sind zurückzuerstatten. Zuführungen an Rücklagen aus der städtischen Förderung, nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Kosten, Spenden an Dritte und Kosten, die durch Versäumnisse oder Fehlverhalten der Fördermittelempfangenden entstanden sind, sind nicht förderfähig. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 5 von 8 Die Förderung nach dieser Förderrichtlinie ist subsidiär zu anderen Förderungen. Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein angemessener Eigenanteil, in der Regel mindestens 10 Prozent, durch den Antragstellenden geleistet wird. Der Eigenanteil kann durch Drittmittel, Eigenmittel und ehrenamtliche Tätigkeit (Berücksichtigung von grundsätzlich 10 Euro und gegebenenfalls bis höchstens 20 Euro je nach erforderlicher, besonderer Qualifikation) geleistet werden. Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit muss nachgewiesen werden. Im Verwendungsnachweis (siehe Punkt 6.4) müssen Name der*des Ehrenamtler*in, Datum, Dauer und Art der Leistung festgehalten werden. Bei Geltendmachung von mehr als 10 Euro pro geleisteter Stunde aufgrund besonderer Qualifikation, ist die Qualifikation der*des Ehrenamtler*in mit anzugeben. Der Eigenanteil durch ehrenamtliche Arbeit, darf maximal 20 Prozent des gesamten Eigenanteils (10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten) nicht überschreiten. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln. Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist. Eine Doppelfinanzierung durch diese Förderrichtlinie und andere Förderprogramme, insbesondere der Stadt Köln, ist nicht zulässig. Bei einem Verstoß wird die Förderung zurückgefordert. Eine Förderung durch komplementäre Drittmittel (das heißt Mittel von Stiftungen oder Privatpersonen) ist möglich. Eine Doppelförderung für denselben Honorar- und/oder Sachmittelaufwand ist ausgeschlossen. 6.2 Was muss der Antrag enthalten? Der Antrag auf die Förderung ist bei der Stadt Köln, Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, zu stellen. Der Antrag muss die Bezeichnung und Organisationsform der Antragstellenden und Angaben über die Höhe der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben (Finanzierungsplan) inklusive bereits beantragter oder bewilligter Fördermittel der Stadt Köln oder von Dritten sowie über Zweck, Nachhaltigkeit, Zielgruppe der Veranstaltung, Titel, Ort und Zeitrahmen des Projektes enthalten. Neue Anträge im gleichen Kontext können erst dann gestellt werden, wenn der Verwendungsnachweis für die vorangegangene Maßnahme vorgelegt und geprüft worden ist. Handelt es sich bei den Antragsteller*innen um Gruppen, Vereine oder sonstige Zusammenschlüsse, ist aus dem Kreis der Zuwendungsempfänger*innen eine Person zu benennen, die die Verantwortung und Haftung für die zweckgerechte Verwendung der Fördermittel gegenüber der Stadt Köln übernimmt. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 6 von 8 Die Antragstellenden erklären, dass sie mit dem Vorhaben noch nicht begonnen haben und ob sie zum Vorsteuerabzug nach §15 Umsatzsteuergesetzt berechtigt sind. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn führt zum Förderausschluss. In Ausnahmefällen kann die Stadt Köln dem Beginn der Maßnahme vor Erteilung des Bewilligungsbescheides zustimmen. Hierzu ist schriftlich eine Erlaubnis einzuholen. Aus dieser Erlaubnis ist jedoch kein Anspruch auf Bewilligung eines Zuschusses abzuleiten. Der Eingang der Unterlagen wird in schriftlicher oder elektronischer Form bestätigt. Ändern sich Sachverhalte zu den im Antrag gemachten Angaben, insbesondere Änderungen der Finanzierung, Änderung der Organisationsform der Antragstellenden, Änderung der Maßnahme oder des Zeitrahmens der Maßnahme und Änderung des Förderungszwecks, so ist dies unverzüglich mitzuteilen. 6.3 Wie erfolgt die Bewilligung? Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln prüft den Antrag inhaltlich, bewertet diesen aus fachlicher Sicht und unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen, prüffähigen Antragstellungen erarbeitet die Fachverwaltung eine Vorschlagsliste für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne des Förderprogramms. Diese wird dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Förderzusage und Mittelausschüttung zur Entscheidung und Mittelfreigabe vorgelegt. Die Bewilligung bzw. Ablehnung des Förderantrags erfolgt durch einen elektronischen oder schriftlichen Bescheid. Die Fördermittel werden als Festbetrag vor der Durchführung der Maßnahme ausgezahlt. Dies geschieht, sobald der Bescheid Rechtskraft erlangt hat. Die Förderung und die Auszahlung sind davon abhängig, dass der Bewilligungsbescheid Bestandskraft erlangt. Der Bewilligungsbescheid kann Bedingungen, Auflagen oder Auflagenvorbehalte enthalten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einem Betrag. Beauftragte des Amtes für die Gleichstellung von Frauen und Männern sind berechtigt, jederzeit an geförderten Projekten teilzunehmen. 6.4 Welche Fristen müssen eingehalten werden? Die jährlichen Fristen zur Antragstellung sind abhängig von den Sitzungen des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern und werden planmäßig jeweils im vierten Quartal des Vorjahres auf der Website der Stadt Köln bekannt gegeben. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 7 von 8 6.5 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? Fördermittelempfangende sind gemäß Ihres Bewilligungsbescheids zum Nachweis einer sachgerechten, zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung der Fördermittel verpflichtet. Nach Abschluss der Maßnahme legen die Zuschussempfänger*innen innerhalb von drei Monaten einen Verwendungsnachweis vor, in dem die ordnungsgemäße, sparsame und wirtschaftliche Verwendung der Mittel nachgewiesen wird. Außerdem müssen Fördermittelempfangende mit dem Verwendungsnachweis auch einen Sachbericht über die Maßnahmen einreichen (sogenannter Abschlussbericht). Dieser muss das Ziel der Maßnahme aufführen und darstellen, ob und wie dieses ggf. erreicht wurde. Der Sachbericht soll gegebenenfalls auch darlegen, was erreicht wurde und wie dies in Zukunft ggf. verbessert werden könnte. Der Verwendungsnachweis und der Sachbericht werden dem Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Kenntnis vorgelegt. Es ist eine sachgerechte Verwendung der Zuwendung zu bestätigen. Die Belege müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Verwaltung prüft die entsprechenden Originalbelege (Quittungen) stichprobenhaft. Die Nachweise müssen Auskunft über die Einhaltung des Finanzierungsplans geben und sind Grundlage für eine mögliche Rückforderung von Mitteln. Werden Berichte oder Nachweise nach Mahnung nicht vollständig oder fristgerecht eingereicht, wird die Förderung zurückgefordert. Nicht bzw. nicht ordnungsgemäß verwendete Förderbeträge sind zurück zu erstatten. Die Förderung wird zurückgefordert, wenn die Fördermittelempfangenden falsche Angaben gemacht und die Voraussetzungen für die Förderung nicht erfüllt haben. 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit Von der Stadt Köln geförderte Maßnahmen müssen auf Plakaten, Flyern, Postern, Social Media und Internet-Formaten und Vergleichbarem einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die Förderung durch die Stadt Köln enthalten. Hierzu ist das Logo der Stadt Köln zu verwenden, das bei Bewilligung zur Verfügung gestellt wird. Ebenfalls ist bei Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darauf hinzuweisen, dass die Projekte durch die Stadt Köln gefördert werden. Von der Stadt Köln nach dieser Richtlinie geförderte Maßnahmen dürfen auf den Seiten der Stadt Köln beworben sowie ein Kurzbericht über das Projekt veröffentlicht werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 8 von 8 8 Kontakt Interessierte können sich für weitere Informationen und die Zusendung der für einen Förderantrag notwendigen Unterlagen an das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern wenden: Stadt Köln Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln E-Mail: gleichstellungsamt@stadt-köln.de Tel.: 0221-221-26348
Anlage 2 - Beschluss Fortführung Förderprogramm 1308_2023
3416 Zeichen
Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 1308/2023 Freigabedatum 27.04.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern„ Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Finanzausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt: 1. die Fortführung des Förderprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“. 2. die zur Finanzierung der Maßnahme im Haushaltsplan 2023/2024 in den Haushaltsjah- ren 2023 und 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung veranschlagten Mit- tel iHv je 100.000 € aus Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen in die Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen umzuschichten. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2023 Finanzausschuss 15.05.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme in 2023 100.000 € und in 2024 100.000 € € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 100.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Das Förderprogramm dient: der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern setzt das in 2022 erstmals beschlossene Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (Vorlage 1796/2022) ab 2023 mit 100.000 € fort. 3 Finanzierung: Die zur Finanzierung der Maßnahme Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Män- nern“ benötigten Aufwandsermächtigungen in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2023 und in Höhe von 100.000 € für das Haushaltsjahr 2024 sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern, in der Produktgruppe 0111 - Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16 - Sonstige ordentliche Aufwendun- gen veranschlagt. Da die Maßnahme als Förderprogramm mit Zuschussgewährung eingerich- tet ist, ist für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 eine Umschichtung der Mittel in die Teilplan- zeile 15 – Transferaufwendungen erforderlich. Die in 2025 ff. erforderlichen Aufwendungen in Höhe von 100.000 € p.a. wird das Dezernat für Finanzen und Recht im Rahmen der Haushaltsaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, ggfs. durch Umschichtungen, vorsehen.
Anlage 1 - Gesamtübersicht
15639 Zeichen
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
1
Zur Förderung vorgeschlagene Projekte
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
1 FEE Wikipedia-FEEn:
"Von Köln und dem
Rheinland in die
Welt"
Sichtbarmachung von Kölnerinnen und
Rheinländerinnen mit Migrationsgeschichte
Recherche nach biografisch relevanten Persönlichkeiten
mit gesellschaftlichem, kulturellem oder politischem
Einfluss
Verfassen und Veröffentlichen von Wikipedia-Artikeln
Workshops zur Vermittlung von Wikipedia-
Redaktionsarbeit
Empowerment durch Repräsentation im digitalen Raum
Fokus auf Diversität und Feminismus
13.500,00
13.500,00
2 ESV Olympia
Köln - Abt.
Fußball
Willkomen im
Gleisdreieck
Wir planen im Sommer 2025 einen großen Mädchentrag
inkl.:
Fußballturnier und Schnupperangebote
Format für Trainerinnen mit Impuls Magdalena Schäfer
(FVM)
Eine Berufsorientierungsbörse
Kulturprogramm mit weiblichen Bands
Open Air Kino Vorstellung der Serie Kicken wie ein
Mädchen
Am 2. Tag planen wir ein Netzwerktreffen mit anderen
Kölner Vereinen zum Best-Practice-Austausch zu
Mädchen im Fußball.
8.160,00 8.160,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
2
3 DJK DV Köln
Sportverband
Vereint Stark -
Räume öffnen für
Dein Potential
Interdisziplinäres Projekt (Sport & Gender-Studies)
Sport als zentrales Vermittlungsmedium besonders
geeignet, da Rollenbilder hier oft stark verfestigt sind,
Spielerisches Erleben von Rollen und persönlichen
Ressourcen im Sport und Alltag (z. B. Schule, Familie,
Freundeskreis)
Sport ermöglicht es, Rollen zuzuweisen, künstlich zu
verändern und neue Erfahrungen jenseits stereotyper
Erwartungen zu machen
11.300,00 11.300,00
4 Rubicon sicher und sensibel-
Konzeptentwicklung
für Gewaltschutz für
trans* Menschen in
Köln
Im Projekt "sicher und sensibel" wird gemeinsam mit
proteQt (e.V. in Gründung) ein Rahmenkonzept für eine
neue Gewaltschutzeinrichtung in Köln erarbeitet. Das
Rahmenkonzept beinhaltet u.a.
- Bedarfserhebung zu Schutzlücken für queere und trans*
Personen im akuten Gewaltschutzfall in Köln
- Konzeptentwicklung zu den Anforderungen an
Anonymität und Sicherheitskonzept für Bewohner*innen &
Mitarbeiter*innen sowie Anforderungen Trägerschaft
11.250,00 11.250,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
3
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
5 Integrationshaus Sie gründet - anders! Aufbau einer Gründerinnen-Plattform für Frauen* of
Colour mit Migrations- oder Fluchbiographie
Informations- und Vernetzungsaktivitäten
Öffentlichkeitskampagnen mit Rolemodels
Förderung vonTeilhabe am Arbeitsmarkt
diversitätssensible Öffnung des Arbeitsmarktes und
des StartUps Bereichs
15.000,00
15.000,00
6 Privatperson BRAVE gegen
sexualisierte Gewalt!
Präventionsworkshop-Reihe gegen sexualisierte
Gewalt für Jugendliche
Schwerpunkte:
- Was ist sexualisierte Gewalt?
- Selbstschutz: Warnsignale erkennen, Hilfe suchen,
Selbstbehauptung, online & offline
- Unterstützung unter Peers fördern
15.000,00 10.000,00
7 JobWerk gGmbH Empowerment und
Arbeitsgelegenheiten für
Frauen mit
Fluchterfahrung im
Stadtteilsgarten
"Demogarten" Finkenberg
Der bereits bestehende und florierende
"Demogarten" in der Wohnsiedlung Finkenberg soll
als Ort der beruflichen Integration für Frauen mit
Migrationsgeschichte genutzt werden. Die Frauen,
welche durch das Projekt "Frauen in Porz" über
mehrere Monate sozial, sprachlich und beruflich
beraten und integriert werden, können im Anschluss
an das Projekt auf Ehrenamtspauschale im Garten
mehrere Stunden wöchentlich gemeinsam arbeiten
und ernten.
4.680,.00 4.680,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
4
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu
bewilli-
gen (in
Euro)
8 Nur ein
Karnevalsverein
e. V
Starke Veranstaltungen
für alle: Awaress-
Schulung zur Förderung
von Gleichstellung und
diskriminierungssensibler
Veranstatlungsarbeit in
Kalk
Awareness-Schulung für Vereinsmitglieder und
Interessierte zur Sensibilisierung für Gleichstellung
von Frauen, FLINTA*-Personen und Männern auf
Veranstaltungen
Vermittlung von Basiswissen durch Beraterinnen
des Kollektiv Awareness
Entwicklung eines Awareness-Konzepts und eines
Code of Conduct für machtfreies und
diskriminierungsfreies Feiern
Förderung von bürgerschaftlichem Engagement,
Vernetzung der Stadtgesellschaft und nachhaltiger
Gleichstellungsarbeit im Veedel
für diskriminierungskritische Veranstaltungsarbeit
2.637,00 2.610,00
9 Alltagsheld:innen
- Stiftung für die
Rechte von
Alleinerziehenden
Wohn(t)räume für
Alleinerziehende – Wege
aus der Wohnungsnot in
Köln“
Ziel ist es, Diskriminierung von alleinerziehenden
Familien (ca. 80 % Mütter) auf dem Wohnungsmarkt
zu verringern und bezahlbaren, familiengerechten
und gut angebundenen Wohnraum zu schaffen, der
sich an ihren Lebensrealitäten orientiert.
Durch das Format einer Dialog-Konferenz werden
verschiedene Akteur:innen von Alleinerziehenden,
über Vertreter:innen der Bauwirtschaft bis hin zu
kommunalen Verwaltungsangestellten angeleitet,
mögliche Lösungswege kennenzulernen und für die
Kölner Kommunalpolitik gemeinsam (weiter) zu
entwickeln
8.500,00 8.500,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
5
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu
bewilli-
gen (in
Euro)
10 Detox Identity Antifeministen von
morgen in Köln?!
Weiterbildung für
Multiplikator*innen zum
konstruktiven Umgang
mit Antifeminismus bei
jungen Männern.
6-teilige Workshopreihe für Multiplikator*innen zum
konstruktiven Umgang mit Antifeminismus mit 3
Schwerpunktthemen:
1. Wie mit rechtsorientierten Männern* zu
Antifeminismus arbeiten?
2. Wie mit migrantischen Männern zu Antifeminismus
arbeiten?
3. Wie Frauen und queere Personen stärken, wenn
zu Antifeminismus gearbeitet wird?
- Reflexion, Diskussion und Dekonstruktion von
Antifeminismus als - Denk- und Handlungsangebot
zur nachhaltigen Förderung von Gleichstellung
- Konkrete Methoden für Multiplikator*innen für
konstruktiven Umgang mit Antifeminismus
- Vernetzung und Aktivierung von Multiplikator*innen
für nachhaltige politische Bildungsarbeit gegen
Antifeminismus
15.000,00 5.000,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
6
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
11 Frauenberatungsstelle
FrauenLeben e.V.
„Nur Ja Heißt Ja“ –
Consent Kampagne:
Kölner Frauen ein
Gesicht geben
Professionelle Produktion von Videos und
Audios für Social Media, die Webseite, als
Ergänzung zur Wanderausstellung und unserem
Consent-Workshop, um Kölner*innen eine
Stimme zu geben und die Kampagne bekannter
zu machen.
10.000,00 5.000,00
12 HennaMond "Starke Frauen -
starker Kaffee"
- Workshops und Vernetzungstreffen für und mit
Frauen
- Themenschwerpunkte: Empowerment,
Solidarität, Achtsamkeit, Vernetzung, kultureller
Austausch, Antidiskriminierung, Gewaltschutz
- regelmäßig stattfindende, niedrigschwellige
Treffen in Form eines sog. "Frauencafés"
- Kooperation mit Geflüchtetenunterkünften, in
denen HennaMond e.V. zuvor schon
Frauengruppen initiiert hat
14.906,00 5.000,00
Summe 129.933,00 100.000,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
7
Projekte, die keine Bewilligung erhalten
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
13 Privatperson Care & Chair:
Kölsche Mädcher
künne
Kommunalpolitik –
gerechte Teilhabe
für alle!
Mehr Frauen in die Kölner Kommunalpolitik
Öffentlichkeits- & Medienarbeit zeigen Barrieren,
Care-Lasten & vor allem Lösungswege für gerechte
Teilhabe auf – mit starker Reichweite, breitem Echo
& sichtbaren Vorbildern. Audio-/Radioreihe &
Broschüre mit Interviews plattformübergreifend
verbreitet, mit Analysen & konkreten Impulsen.
Bietet Startschuss für Diskurs und Stadtgespräch.
Macht Mut, stärkt Netzwerke & stößt Wandel an –
da, wo Politik beginnt: im Veedel.
14.985,00 0,00
14 Privatperson Common Ground –
Stadt als Spielfläche
Gemeinschaftliches Entwerfen, Bauen und
Testen von kreativ nutzbaren Skulpturen für den
Stadtraum in Form von Prototypen
Fokus auf FLINTA*-Perspektiven und
gemeinschaftlich nutzbare öffentliche Räume
Skateboarding als Werkzeug zur kreativen
Raumnutzung
im Vorfeld erfolgt ein Workshop mit FLINTA* im
Rahmen meiner Bachelor-Thesis zum Thema
gendergerechte Stadtgestaltung und
Stadtnutzung
14.100,00 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
8
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
15 deepower Deeptalk – ein
Gesprächsangebot
für Jugendliche in
Neubrück
Das Projekt bietet jungen benachteiligten Mädchen
und Jungen zwischen 14 und 18 Jahren in Neubrück
im Rahmen eines außerschulischen
Gesprächsangebotes eine Empowerment
Möglichkeit. Durch angeleitete Gespräche,
Diskussionsrunden und Workshops werden Themen
wie Selbstwertgefühl, Resilienz, Gewalterfahrungen
und Geschlechterrollen besprochen. In zwei
Workshops mit externen Trainer*innen verbinden wir
die Themen mit Einheiten körperlicher
Selbsterfahrungen (Wendo und Boxen).
15.000,00 0,00
16 IFK Kollektiv e.V. -
Intersektional-
feministisches Kultur
Kollektiv
Sichtbar werden:
Intersektional-
feministische
Impulse im
öffentlichen Raum
• Partizipative Workshop-Reihe an drei
Wochenenden
• Entwicklung und Umsetzung einer
öffentlichkeitswirksamen Aktion
• Sichtbarmachung intersektional-feministischer
Themen im Stadtraum
• Gestaltung von Installationen mit QR-Codes und
Infomaterial
• Leaflet zur eigenständigen Begehung der
Interventionen
15.000,00 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
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Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
17 And She Was Like:
BÄM! e.V
Kunst. Macht.
Sichtbar. Ein
Empowerment-
programm für
FLINTA in Kunst
und Kultur
5 teilige Workshopreihe & Vernetzungsveranstaltung
Selbstbehauptung / Selbstverteidigung
Finanzielle Unabhängigkeit
Rhetorik / Leadership
Abgrenzung und Empowerment
Netzwerk-Event
15.000,00 0,00
18 Feministisches
Frauengesundheits-
zentrum Hagazussa
e.V.
Gesund & Gleich –
Frauen stärken für
eine faire Zukunft
Gesundheitsförderndes Empowerment-Projekt zur
Unterstützung von Frauen mit gesundheitlichen
Belastungen oder Care-Verantwortung.
Ziel: Stärkung der mentalen und körperlichen
Gesundheit von Frauen, um ihre berufliche und
gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und so die
Gleichstellung der Geschlechter zu unterstützen.
Monatliche Workshops zu Resilienz, Selbstfürsorge,
Work-Life-Balance und Körperbewusstsein.
Individuelle Einzelberatungen zu
Gesundheitsförderung, beruflicher Orientierung und
Selbstfürsorge.
Social-Media-Kampagne zur Sichtbarkeit
frauenspezifischer Gesundheitsthemen und zur
Sensibilisierung für die strukturellen
Herausforderungen der Gleichstellung ausgehend
von unterschiedlichen gesundheitlichen
Herausforderungen.
6.961,50 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
10
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
19 Familienwelt Gemeinsam
gleichberechtigt.
Frauen im sozialen
Leben stärken
Das Projekt zielt auf den Abbau
geschlechtsbedingter Benachteiligungen ab und
fördert die Chancengleichheit von Frauen und
Männern in Bildung und Berufsorientierung. Es stärkt
Teilhabe und Selbstbestimmung benachteiligter
Frauen durch Workshops, Austauschformate und
Empowerment-Angebote sowie die Sichtbarmachung
weiblicher Perspektiven in Zusammenarbeit mit
lokalen Akteur*innen, fördert Ermöglichung gleicher
Chancen und Schutz vor Gewalt und
Diskriminierung.
13.777,00 0,00
20 Bürgerzentrum
Ehrenfeld
Solomutterschaft -
Selbstbestimmte
Mutterschaft im BüzE
Weiterführung und Ausbau des aufgebauten
Netzwerkes und Vernetzung für Solomütter. Das
gesellschaftliche Verständnis verwechselt Solo-
Mütter oftmals mit alleinerziehenden Müttern. Solo-
Mütter haben sich aber aktiv und bewusst für eine
Schwangerschaft ohne Partner*in entschieden. Die
Wege dahin und auch nach der Schwangerschaft
sind rechtlich und sozial schwierig. Als Anlaufstelle
für Solo-Mütter will das BüzE die Mütter
unterstützen Netzwerke zu bilden, zu empowern
und aufzuklären.
15.000,00 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
11
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
21 seiSTARK Mut zur Freiheit:
Frauen zwischen
Moral und
Selbstbestimmung -
Filmvorführung,
Podiumsdiskussion &
Infobörse.
Öffentliche Filmvorführung des iranischen Films
"Ein kleines Stück vom Kuchen“, der von einer
alternden Frau im Iran handelt, die entgegen den
gesellschaftlichen Erwartungen eine neue
Beziehung beginnt und ihr Leben neugestaltet.
Sensibilisierung für strukturelle Gewalt an Frauen
und die Einschränkung von Selbstbestimmung.
Podiumsdiskussion mit Expertinnen über
Gleichstellung, kulturelle Normen und
Frauenrechte.
Vernetzungsveranstaltung mit lokalen
Frauenorganisationen
Publikumsbeteiligung durch interaktives
Beteiligungsformat: Kreativstation „Was bedeutet
Freiheit für mich?“
8.000,00 0,00
22 Privatperson Sand im patriarchalen
Getriebe. Zur
Geschichte der
Frauen-Buch-
Bewegung
Lesung mit Buchautorin Doris Hermanns zur o.g.
Buchveröffentlichung.
Moderierte Diskussion über die Bedeutung der
Frauenbuchbewegung als Projekte der autonomen
Frauenbewegung ab den 1970er Jahren.
500,00 0,00
Anlage 1: Gesamtübersicht – Projektanträge – Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2025
12
Antragsteller*in Projekttitel Kurzbeschreibung beantragt
(in Euro)
zu bewilli-
gen (in
Euro)
23 Privatperson Beten hilft -
Eigenverantwortung
zu tragen
24 Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Köln als
Vorzeigestadt Europas in Gleichberechtigung von
Frauen und Männern zu verwirklichen. Das
Bewusstsein für Gleichwertigkeit der Männer und
Frauen, für Wechselwirkung von Europa und
Asien, für Zusammenhänge zwischen Geschichte
und Gegenwart wird sensibilisiert, um Leben im
freiheitlichen Rechtsstaat zu schätzen und Freiheit
zur Verantwortung zu tragen.
6.500,00 0,00
24 Beginen Relaunch Corporate
Design Beginen Köln
e.V. und Erstellung
Internetseite
BeginenVilla
1. Relaunch/Überarbeitung/Neugestaltung des
bisherigen
Corporate Design (Internetseite und
Veranstaltungsflyer) s.
www.beginen.de
2. Erstellung einer Internetseite zum geplanten
Frauen-Wohn-und Kulturprojekt BeginenVilla"
5.000,00 0,00
zur Verfügung stehende Mittel für 2025 100.000 €
Gesamtsumme zu bewilligen 100.000 €
Restbetrag 0,00 €
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1845/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 16.06.2025
- Erstellt
- 06.06.2025 09:30