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0279/2017

"Starke Veedel - Starkes Köln" Bürgerbeteiligung im Sozialraum "Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord" am 30.11.2016

Mitteilung BV 25.01.2017

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Anlage1_Dokumentation_Ideenschmiede

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Mitteilung BV

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Anlage1_Dokumentation_Ideenschmiede

18460 Zeichen

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
 
1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bürgerbeteiligung im Sozialraum  
Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord 
 
Dokumentation Ideenschmiede  
30. November 2016

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
2 
 
Zielsetzung für die Ideenschmiede 
Die offene Beteiligungsveranstaltung „Ideenschmiede“ für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Se e-
berg-Nord richtete sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bür ger sowie ein breit gefächertes Spektrum 
lokaler Akteure von sozialen Trägern über politische Vertreter bis zu wohnungswirtschaftlichen Akteuren.  
Die Veranstaltung verfolgte dabei zwei grundsätzliche Ziele: zum einen sollte sie der Informationsvermittlung 
dienen und alle Teilnehme nden über den Sachstand und bereits feststehende  Maßnahmen und Projekte aus 
dem Integrierten Handlungsprogramm  (IHK) „Starke Veedel – Starkes Köln“ ( Phase 1) informieren sowie die 
Möglichkeit geben, Anregungen einzubringen. Zum anderen sollten neue Impulse  und Ideen für die Erweite-
rung des Handlungsprogramms (Phase 2) von der Stadtgesellschaft unter dem Motto „Meckern war gestern, 
mitmachen ist in!“ gesammelt werden.  
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Bezirksbürgermeister, Herrn Zöllner und einen Einführungsvor-
trag des stellvertretenden Leiters des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, Herr Breuer.  
Der diskursive Teil der „Ideenschmiede“ wurde an vier quartiersbezogenen Beteiligungsinseln durchgeführt. 
An den moderierten Beteiligungsinseln wurden die bislang identifizierten Hand lungsbedarfe diskutiert sowie 
Ideen zu möglichen, weiteren Projekten/ Maßnahmen erarbeitet und qualifiziert . An dem Informationsstand 
zum IHK „Starke Veedel – Starkes Köln“ erfolgte ein vertiefter Austausch zu dem Gesamtprogramm sowie 
dem bereits bestehende Maßnahmenpaket. Dazu wurden Fragen gestellt, wie: 
 Bestehen Anregungen zu dem Maßnahmenpaket des IHKs „Starke Veedel – Starkes Köln“ (Phase 1)? 
 Bestehen weitergehende Handlungsbedarfe und Anregungen zu weiteren Maßnahmen/ Projekten 
(Phase 2)? 
 
Veranstaltungsprogramm 
Datum:  30. November 2016 
Uhrzeit:  18.00 bis 20.15 Uhr 
Ort:   Bürgersaal des Bezirksrathauses in Köln-Chorweiler 
 
Programm 
Uhrzeit 
 
Thema 
18.00 I Ankommen  
18.30 II Begrüßung und Einführung  
19.00 III Gesprächsrunde an Beteiligungsinseln  
20.00 IV Zusammenfassung und Verabschiedung

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
3 
 
Einladung zur Bürgerbeteiligung 
Zur Veranstaltung wurde über öffentliche Aushänge (Poster und Flyer in Hauseingängen, City Center, öffen t-
lichen Einrichtungen, Kundencentern der Wohnungsunternehmen usw.), Social Media (Facebook, stadtteilb e-
zogene Internetseiten), klassische Pressearbeit (Pressemitteilung en der Stadt Köln und der GAG Immobilien 
AG) und vor  allem über die Netzwerke der lokalen  Akteure eingeladen. Insgesamt wurden über 3.000 Flyer 
und knapp 500 Plakate in Blumenberg, Chorweiler und Seeberg verteilt und aufgehängt.

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
4 
 
Ergebnisse 
Insgesamt haben ca. 70 Personen an der Veranstaltung teilgenommen.  
Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Herr Zöllner, hat Herr Breuer, der stellvertretende Leiter des 
Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, eine kurze Einführung in die Thematik gegeben (siehe Präsentation 
im Anhang). Karsten Hoeing  von der steg NRW hat im Anschluss das Vorgehen für den weiteren Verlauf der 
Veranstaltung dargestellt.

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
5 
 
Im Folgenden werden die Ergebnisse der vier quartiersbezogenen Beteiligungsinseln sowie vom Informat i-
onsstands zum IHK „Starke Veedel – Starkes Köln“ zusammengefasst dargestellt. 
An den vier quartiersbezogenen Beteiligungsinseln bestand neben der Identifikation und Diskussion von 
Handlungsbedarfen und entsprechenden Maßnahmen ansätzen zudem die Möglichkeit am Ende der Arbeits-
phase eine Priorisierung der Handlungsbedarfe in den jeweiligen Stadtteilen über Klebepunkte (max. 3 Pun k-
te pro Teilnehmer/in) vorzunehmen.

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
 
6 
 
Beteiligungsinsel Blumenberg 
Hand-
lungsfeld 
Handlungsbedarf Ideen/ Maßnahmen Projekte Priorität 
Soziale Infrastruktur, Bildung 
und Kultur 
Schulplatzsituation der Nachfrage nach 
anpassen (mehr Gesamt- als Hauptschule) 
Überprüfung Schulbedarfsplanung  
Begegnungsräme für Senioren schaffen  Begegnungsstätte schaffen (die katholische Kirche wird bereits teilweise als Treffpunkt genutzt)  2 Punkte  
Geschützte Treffpunkte für Jugendliche 
schaffen und verbessern 
Aufwertung des „Chill-Platzes“ nähe S-Bahn-Station: 
 Müllproblem beheben 
 Überdachung, Windschutz (ggf. Umnutzung eines alten Bahnwaggons) 
 Sichtschutz schaffen 
 Rasenplatz aufwerten (sehr matschig) 
3 Punkte  
Dauerhafte Räumlichkeiten für das Jugendzentrum Blu4Ju schaffen  
Einkaufen 
und Arbeiten 
Einzelhandel und Dienstleistungen im 
Quartier stärken (insb. Nahversorgung) 
Einkaufsmöglichkeiten/ Nahversorgungsangebote schaffen  2 Punkte  
Mangel an Gastronomie 
(Bars, Restaurants, Cafés) 
Restaurant, Café oder Bar ansiedeln (vor allem Angebote für Familien, z.B. Eiscafé) 3 Punkte 
Mobiler Stand für Außengastronomie auf zentraler Grünachse ansiedeln 4 Punkte 
Anbindung an das Gewerbegebiet Feldkas-
sel/Langel stärken 
  
Grün-/Freiflächen, Wegeverbindun-
gen, Verkehr 
Geringe Aufenthaltsqualität der zentralen 
Grünflächen 
Gestaltung verbessern, Hundekotproblematik lösen 1 Punkt  
Mehr Sitzplätze auf zentraler Grünachse schaffen  
Outdoor-Gym am Skateplatz einrichten  
Das „Wäldchen“ wieder nutzbar machen z.B. als Waldspielplatz  
Angsträume vermeiden   
Mangelhafte Qualität des ÖPNV Busnetz vor allem in den Randbereichen ausweiten  
S-Bahn komplett im Tunnel führen 5 Punkte 
Betriebszeiten der Busse verlängern, vor allem am Wochenende   
Die Umsteigezeiten zwischen S-Bahn und Bus optimieren (Bus fährt 1min nach S-Bahn ab!)

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
7 
 
Pendelbus nach Chorweiler-Mitte einrichten   
   
Garagensammelplätze aufwerten    
Mangelhafte Beleuchtung Beleuchtung der Fußwege im Park zwischen Chorweiler-Nord und Blumenberg schaffen  
Mehr Beleuchtung an der S-Bahnhaltestelle schaffen  
Bessere Vernetzung von 
Fuß- und Radwegen 
Ausbau des Fuß- und Radweges nach Roggendorf/ Thenhoven  
Sicherheit für Radfahrer auf dem Blumenbergsweg verbessern   
Mangel an nutzbaren Parkplätzen Es besteht großer Parkdruck (gesteigert durch Flüchtlingsunterkunft auf Parkplatz)  
Geschlossene Tiefgaragen wieder öffnen

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
8 
 
 
Ergebnisse der Beteiligungsinsel Blumenberg

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
9 
 
 
Stadtteilinsel Chorweiler-Nord 
Hand-
lungsfeld  
Handlungsbedarf Ideen/ Maßnahmen Projekte Priorität 
Soziale Infrastruktur, Bildung und 
Kultur 
 
Schulplatzsituation der Nachfrage nach 
anpassen (mehr Gesamt- als Hauptschule) 
  
Räume der Begegnung für Senioren und 
Migranten schaffen 
  
Weiter Angebote für Kinder und Jugendli-
che schaffen 
Schulferienangebote (z.B. am Spreeweg schaffen  bestehende Angebote Canyon und Northside bekannt 
machen/bewerben  
Kita-Plätze ausbauen    
Raum für Kultur im Quartier Stadtteilbibliothek  
Stadtteilwerkstatt  
Einkaufen und Arbeiten 
Einzelhandel und Dienstleistungen stärken 
(insb. kleine Geschäfte) 
Gemeinsamen Werbezettel herstellen (Bsp. Heimersdorf) 1 Punkt  
Gemeinsame Aktionen Geschäfte & Gastronomie durchführen  
Mehr Anstoß und Unterstützung für Geschäfte und Gastronomie  
Vielfältige Gastronomie (Bars, Restaurants, 
Cafés) 
  
Anbindung an das Gewerbegebiet Feldkas-
sel/Langel stärken 
Anbindung durch Shuttle-Bus verbessern  
Mangel an Arbeitsplätzen und Qualifizie-
rungsmöglichkeiten 
Bewohner bei der Umsetzung von Konzepten einbeziehen (handwerkliche Jobs etc. an dieser vergeben)

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
10 
 
Grün-/Freiflächen, Wegeverbindungen, Verkehr 
Angsträume (z.B. Parkhäuser) Angsträume vermeiden (heller/attraktiver gestalten) 1 Punkt  
Brückenanlagen aufwerten   
Vermüllung verhindern   
Untergenutzte Stellplatzanlagen umnutzen   
Wegeverbindungen ausbauen und aufwer-
ten 
Barrierefreiheit herstellen  
Solarbeleuchtung Radwege  
Wegweiser aufstellen 1 Punkt 
Mangelhafte Qualität des ÖPNV Wegfall der S-Bahnlinie S 6; Linie S 11 soll in 10-Miunten-Takt fahren  
Betriebszeiten Bus 126 nur bis 21 Uhr  
Querverbindungen nach Roggendorf/Langel fehlen  
Barrierefreiheit an der Bahnhaltestelle Chorweiler-Nord herstellen (Aufzug) 1 Punkt 
Spiel- und Freiflächen aufwerten Spielplatz Boberweg aufwerten und Sitzgelegenheiten schaffen 1 Punkt 
Keine öffentlichen Bolzplätze schaffen  
Hochbeete pflegen, z.B. durch Patenschaften für Hochbeete  
Elbeallee Nutzungsangebote schaffen/vorhandene aufwerten  
Aufenthaltsqualität des Weserplatzes ver-
bessern 
Mehr Beleuchtung, weniger Buschwerk  
Geschäfte ansiedeln  
Verweilmöglichkeiten schaffen, Spielplatz, Sitzbänke, Platz für Feste  
Mehrgenerationenangebote schaffen  
Boule-Platz als Experiment  
Mitte des Platzes als Denkmal „Internationales Nachbarschaftsfest“   
Wohnen Gemischtes Wohnangebot schaffen Ggf. kleine Wohnungen (1-2 Zimmer) und Wohnungsangebote für Studenten schaffen   
 Beleuchtung der Hausdurchgänge verbessern  
 Objektbetreuung vor Ort (Quartiersmanager)

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
 
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Ergebnisse der Beteiligungsinsel Chorweiler-Nord

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
 
12 
 
 
Stadtteilinsel Chorweiler-Mitte 
Hand-
lungsfeld  
Handlungsbedarf Ideen/ Maßnahmen Projekte Priorität 
Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur 
Raum für Kultur im Quartier Offener Ort für gemeinsame Interessen, selbstorganisiertes gegenseitiges Lernen 1 Punkt  
Ort für Aktivitäten (offener Ort, Treffpunkt)  
Kita-Plätze ausbauen   
Bürgerschaftliches Engagement und 
Eigeninitiative stärken 
  
Schulplatzsituation der Nachfrage nach 
anpassen (mehr Gesamt- als Hauptschule) 
  
Kulturbrücke als Treffpunkt weiter 
etablieren 
  
Zentrum in den Abendstunden beleben Besseres Internet schaffen: „Hot-Spots auf den Plätzen“  
Mangel an bezahlbaren Sportangeboten Sportcenter am Kirmesplatz (Liverpooler Platz) errichten  
Hinweise auf Sportanlagen   
Beratungsangebot und Anlaufstellen wenig 
bekannt 
„Wo-finde-ich-was-Tafeln“ mit Informationen zu Ausbildungsplätzen, Übersicht der vorhandenen Ange-
bote zur Qualifizierung etc.   
 
Sozialraumkalender in regelmäßigen Abständen herstellen (handlicher Faltplan)  
Einkaufen und Arbeiten Einzelhandel und Dienstleistung 
im Quartier stärken 
Einzelhandel und Dienstleistungen im Quartier stärken, Nischen definieren;   
Möbelhalle (Second-Hand-Möbel)  
Vielfältige Gastronomie 
(Bars, Restaurants, Cafés) 
Vielfältige Gastronomie auch außerhalb des City-Centers schaffen 1 Punkt  
Anbindung an das Gewerbegebiet 
Feldkassel/ Langel stärken 
  
City-Center stärker nach außen öffnen Die vorhandenen Angebotslücken im City-Center außerhalb realisieren

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
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Weiterbildungs- und Qualifizierungsma ß-
nahmen stärken/ ausbauen 
Ausbildungsmesse auf dem Pariser Platz/im Bürgersaal organisieren  
Angebote zur Unterstützung bei der Jobsuche/Bewerbungscoaching schaffen  
Mehr Angebote zum EDV-Training (Office etc.) v.a. für Gruppe Ü-27  
Räume für junge Menschen zur freien Entfaltung und zum Ausprobieren bereitstellen 3 Punkte  
„Sandbox Chorweiler“ (eine Art Gründerzentrum)  
Qualifikation der Anwohner, z. B. durch Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen der Umsetzung  städte-
baulicher Maßnahmen. Dies erhöht die Identifikation mit den städtebaulichen Projekten im Sozialraum) 
 
Zu wenig Arbeitsplätze vorhanden mehr Gewerbeflächen (Büro, Einzelhandel etc.) anbieten 1 Punkt  
Grün-/Freiflächen, Wegeverbindungen, Verkehr 
Aufenthaltsqualität verbessern Projekt „Essbare Stadt“ (Nutzpflanzen/Urban Gardening) initiieren  
Anzahl der öffentlichen Mülleimer und Verteilung im öffentlichen Raum erhöhen  
Attraktivität der Durchgänge verbessern   
Radverkehr stärken Fahrradwegekonzept fehlt  
Radstation für Lastenfahrräder errichten (Unterbringung z. B. in einem der bislang gering genutzten Park-
häuser) 
 
Anbindung zum Fühlinger See verbessern (zu Fuß, ÖPNV, MIV)  
Angsträume vermeiden, Mangelhafte Ori-
entierung/Sicherheit 
z.B. Straßenschilder, Hausnummern am Pariser Platz anbringen  
Dunkle Ecken besser beleuchten (z.B. Osloer Straße) 1 Punkt 
Mangelnde Sicherheit (offene Eingänge, keine Überwachung) 4 Punkte  
Aufenthaltsqualität verbessern   
Brückenanlagen aufwerten   
Pflege der Grünflächen verbessern   
Untergenutzte Stellplatzanlagen 
umnutzen 
  
Vermüllung verhindern   
Ausstattung der Spielflächen verbessern Sportgeräte im Freien aufstellen  24 Punkte

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
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Mangelhafte Qualität des ÖPNV Haltepunkte aufwerten (S-Bahn, U-Bahn, Bus)  
Anbindung zum Fühlinger See verbessern (zu Fuß, ÖPNV, MIV)  
Querverbindungen des ÖPNV stärken   
Wohnen  Barrierefreie Hauseingänge  
 Licht im Hausflur/Sicherheit verbessern  
 Wärmeverluste von Fenstern reduzieren 2 Punkte  
 Lüftungssysteme für Wohnungen / Ökologisches Raumklima (evtl. Vermarktungsvorteil)

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
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Ergebnisse der Beteiligungsinsel Chorweiler-Mitte

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
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Stadtteilinsel Seeberg-Nord 
Hand-
lungsfeld  
Handlungsbedarf Ideen/ Maßnahmen Projekte Priorität 
Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur 
 
Schulplatzsituation der Nachfrage nach 
anpassen (mehr Gesamt- als Hauptschule) 
  
Raum für Kultur im Quartier    
Mangel an niedrigschwellige Angebote im 
Bereich Prävention, Qualifizierung und 
Bildung  
Schuldnerberatung fehlt  
Budgetberatung fehlt   
Stadtteilmütter verstetigen  2 Punkte  
Frei nutzbare Räume schaffen z.B. zusammen Nähen (z.B. Fundus als Betreiber) 1 Punkt 
Einrichtung eines Repair-Café (z.B. durch Fundus) 1 Punkt 
Einrichtung Handwerker-Haus für unterschiedliche Zielgruppen (Männer, Mädchen etc.)  3 Punkte 
Angebote der Begegnung für Senioren 
schaffen 
Mittagstisch für Senioren wieder etablieren   
Lückenhafte medizinische Versorgung Mangel an Kinderärzten  1 Punkt 
Mangel an sonstigen Fachärzten   
Einkaufen und Ar-
beiten 
Einzelhandel und Dienstleistungen stärken 
(insb. Nahversorgung) 
Nahversorgungsangebote für ganz Seeberg schaffen  1 Punkt 
Mangel an vielfältiger Gastronomie 
(Bars, Restaurants, Cafés) 
  
Anbindung an das Gewerbegebiet 
Feldkassel/ Langel stärken 
 
Grün-
/Freiflächen, 
Wegeverbin-
dungen, Ver-
kehr 
Mangelhafte Qualität des ÖPNV Bustaktung im 20/30 Minutentakt zu wenig   
 Busnetz vor allem in den Randbereichen ausbauen  
Attraktivität der Durchgänge verbessern   
Aufwertung von Spielplätzen

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
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Aufenthaltsqualität verbessern Labyrinth als Spielmöglichkeit im Seeberg-Park   
 Urban Gardening z.B. über interkulturellen Dienst  
 Radwegeverbindungen erhalten  1 Punkt 
 Qualitäten mehr bewerben z.B. Fühlinger See  
Wohnen  Zu wenig große Wohnungen für Familien   
 Wohnqualität: Ruhe und Grün

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
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Ergebnisse der Beteiligungsinsel Seeberg-Nord

Entwicklungskonzept Chorweiler 
Dokumentation Ideenschmiede 
 
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Informationsstand zum IHK „Starke Veedel – Starkes Köln“ 
Am Informationsstand zum IHK „Starke Veedel – Starkes Köln“ informierten sich die Bürgerinnen und Bürger 
über das Gesamtprogramm und das sozialraumspezifische Maßnahm enpaket. Es wurden allgemeine Anr e-
gungen ausgetauscht sowie konkrete Projektideen, die im Rahm en des Verfügungsfonds umgesetzt  werden 
könnten, vorgeschlagen (Beispiel „Essbare Stadt“)  
 
 
Fazit  
Im Teilraum Blumenber g sahen die Teilnehmenden  vor allem im Bereich der S -Bahn  eine n hohen Hand-
lungsbedarf. Die Ansiedlung einer mobilen Außengastronomie und das Thema „Chill -Platz“ wurden ebenfalls 
als wichtig eingestuft. Darüber hinaus führt die Betriebsaufgabe des Edeka -Marktes zu einem Wegfall der 
Nahversorgungsmöglichkeiten in Blumenberg.  
Die Beteiligten an der Beteiligungsinsel Chorweiler-Nord sahen vor allem in der Stärkung des Einzelhandels 
und der Dienstleistungsan gebote, bei der Vermeidung von Angsträumen (inbesondere verbesserte Beleuc h-
tung) und der Aufwertung des Spielplatzes am Boberweg eine hohe n Handlungsbedarf. Auch der Aufzug an 
der S-Bahnstation und das Aufstellen von Wegweisern für eine bessere Orientierun g werden als wichtig e r-
achtet.  
In Chorweiler-Mitte wird die Bereitstellung von Räumen z ur sportlichen Betätigung  als höchste Priorität g e-
wertet. Weitere wichtige Handlungsfelder sind die mangelnde Beleuchtung sowie das Thema Beschäftigung 
und Qualifizieru ng (Sandbox Chorweiler, Gründerzentrum, mehr Gewerbeflächen).  Insgesamt wird kritisiert, 
dass der Stadtteil außerhalb des City Center nur wenig belebt sei. Es fehlt an gastronomischen  Angeboten 
außerhalb des City -Centers, an  Aufenthaltsqualität auf den zen tralen Plätzen und an einer ausreichenden 
Beleuchtung. Im Bereich „Wohnen“ werden die Wärmeverlus te durch die  Fenster von den Teilnehmenden 
bemängelt. 
In Seeberg-Nord liegt ein Fokus auf der Einrichtung eines Handwerker -Hauses für unterschiedliche Zielgru p-
pen. Das Projekt Stadtteilmütter wird positiv hervorgehoben und sollte nach Meinung der Teilnehme nden 
verstetigt werden. Die medizinische Versorgung erscheint einigen Teilnehmer innen und Teilnehmern  inbe-
sondere bei Kinderärzten bzw. -ärztinnen nicht ausreichend. Es wird außerdem angeregt, freinutzbare Räume 
anzubieten, ein Repair -Café einzurichten, weitere Nahversorgungsangebote anzusiedeln und die Radweg e-
verbindungen v.a. in Richtung Fühlinger See zu erhalten/ auszubauen. 
Am Informationsstand zum IHK „Star ke Veedel – Starkes Köln“ wurde insbesondere die Umsetzung kleinerer 
Projekte aus der Bürgerschaft im Rahmen des Verfügungsfonds thematisiert.  
Die erarbeiteten Handlungsbedarfe und Maßnahmen werden in einem nächsten Schritt zur Erstellung des 
Entwicklungs- und fortgeschriebenen Integrierten Handlungskonzeptes in die Analyse eingearbeitet und 
weiter konkretisiert.

Mitteilung BV

2301 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/152 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 0279/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 26.01.2017 
 
"Starke Veedel - Starkes Köln" Bürgerbeteiligung im Sozialraum "Blumenberg, Chorweiler und 
Seeberg-Nord" am 30.11.2016 
Im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ stehen die elf Sozialräume des Pro-
gramms „Lebenswerte Veedel“ im Mittelpunkt. Aufbauend auf dem Leitkonzept „Starke Veedel – 
Starkes Köln“, welches am 20.12.2017 vom Rat beschlossen wurde (Vorlagennummer 2899/2016), 
wird derzeit das sozialraumspezifische Handlungskonzept erarbeitet.  
Aufgrund des hohen Stellenwerts für die weitere Quartiersentwicklung wird das Handlungskonzept in 
enger Kooperation mit der GAG Immobilien AG erarbeitet und ein gemeinsames, umfassendes Hand-
lungskonzept für den Sozialraum bis Ende 2017 erstellt. Ziel ist es ein langfristig ausgerichtetes Ent-
wicklungs- und Handlungskonzept für „Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord“ zu erstellen und 
mit den zahlreichen bereits laufenden und geplanten Maßnahmen im Sozialraum zu verknüpfen.  
Zur nachhaltigen Stabilisierung des Sozialraums bedarf es einer langfristig strukturell wirksamen 
Stadtteilentwicklungskonzeption mit einem integrierten Ansatz, aufbauend auf der intensiven Einbin-
dung aller Anwohnerinnen und Anwohner, der Betroffenen und sonstigen Stadtteilakteure.  
Vor diesem Hintergrund wurde am 30.11.2016 zu einer offenen Beteiligungsveranstaltung eingela-
den. In dieser „Ideenschmiede“ brachten sich rd. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein – von 
interessierten Bürgerinnen und Bürgern über soziale Träger, politische Vertreter bis hin zu woh-
nungswirtschaftlichen Akteuren.  
Die Veranstaltung verfolgte dabei zwei grundsätzliche Ziele: zum einen sollte sie der Informations-
vermittlung dienen und alle Teilnehmenden über den Sachstand zum Programm „Starke Veedel – 
Starkes Köln“ informieren sowie die Möglichkeit geben, Anregungen einzubringen. Zum anderen soll-
ten neue Impulse und Ideen für die Erweiterung des Handlungsprogramms von der Stadtgesellschaft 
unter dem Motto „Meckern war gestern, mitmachen ist in!“ gesammelt werden. 
Weitere Informationen sind der Veranstaltungsdokumentation zu entnehmen (Anlage 1).

Beratungsverlauf (1)

26.01.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0279/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
25.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27