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V/1024/2019

Produktions- und Konzeptionsförderung für Freie Theater 2020

Vorlagen 18.10.2019

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 21.11.2019, TOP 10

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

17131 Zeichen

V/1024/2019 
V/1024/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Produktions- und Konzeptionsförderung für Freie Theater 2020 
hier: Bestätigung der Entscheidungen des Theaterkuratoriums 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   21.11.2019 Kulturausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Kulturausschuss bestätigt die folgenden Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und 
Konzeptionsförderungen für freie Theater für das Jahr 2020. 
Die Förderungen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den Haus-
haltsplan 2020 und die damit verbundene Bereitstellung der Haushaltsmittel. 
 
Befürwortungen: 
 
Theatergruppe / -label Projekt Zuschuss 
 
Cactus Junges Theater Produktionsprogramm 2020 39.000 Euro 
Bodytalk TanzTheater Produktionen „Fatwa“ und „Friedensanleitung 
Teil 2“  
30.000 Euro 
Rue Obscure Produktion “Die unendliche Verästelung” 24.000 Euro 
Freuynde + Gaesdte Produktionsprogramm „Fabelwesen I-III“ 19.700 Euro 
Gloster Productions Produktion „Nur die Toten kennen Brooklyn“ 18.000 Euro 
Philip Gregor Grüneberg Produktion „Denkraum der Utopien“ – Eine 
Performance der Wissenschaften 
16.000 Euro 
Ensemble FreiFrau Projekt „24h  Art of  Democracy“ 15.000 Euro 
Christian Fries Produktion „Mann Männer Männlich“ 14.500 Euro 
Ensemble FreiFrau Produktion „MutterSeelenAllein – Ein Herz-
stück mit Musik“ 
5.800 Euro 
Tilman Rademacher / 
Shaun Fitzpatrick 
Produktion „#meharvey“ 5.000 Euro 
Formation Sylvia Jedrusiak Konzeptionsförderung zur Weiterentwicklung 
und Stabilisierung des Labels 
5.000 Euro 
 
Kulturamt 
 
18.10.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Ermeling 
Telefon: 492 41 03 
Ermeling@stadt-
muenster.de

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V/1024/2019 
Förderempfehlungen an Kulturamt und Pumpenhaus: 
 
Theatergruppe/-label 
 
Projekt 
Formation Sylvia Jedrusiak Wiederaufnahme der Produktion „Menschendinge“ 
Physical Monkey (Sabeth 
Dannenberg) 
Anhebung der Konzeptionsförderung aus 2019 
 
 
Ablehnungen: 
 
Theatergruppe/-label 
 
Projekt 
Gloster Productions Konzeptionsförderuung für die Produktion „Naughty dog / 
Hungry bear – Shakespeare und die Tiere“ 
ProArtiSt Tanzprojekt „NukleusMS“ 
Tat Sachen Theater Produktion „Hauch“ 
public idea / Thomas Nufer Produktion PLOM – Prima leben ohne Menschenrechte“ 
Ari Nadkarni Produktion „Coriolis Matrjoschka“ 
LiteraTon Produktion „Mario und der Zauberer“ 
Label Conjak Produktion „Sieben Brücken“ 
Atheater Produktion „Ich bin Münster“ 
Harald Redmer Produktion „Map to Utopia“ 
 
 
 
 
 
Begründung: 
 
Auf der Grundlage der Leitlinien für die Produktions - und Konzeptionsförderung für freie Theater hat 
das Kulturamt vor den Sommerferien dieses Jahres die freien Theaterproduzenten zur Antragstellung 
bis zum 23. September 2019 aufgerufen. Insgesamt wurden daraufhin 22 Anträge von 19 verschi e-
denen Antragstellern fristgerecht eingereicht. I n seiner Sitzung am 10. Oktober 2019 hat das Kurat o-
rium über sämtliche vorliegenden Anträge entschieden. Insgesamt hat es zehn Produktions - bzw. 
Programmförderungen und eine Konzeptionsförderung befürwortet sowie zwei Empfehlungen ausge-
sprochen. Neun Vorschläge wurden abgelehnt. 
Zur Vergabe stand die Summe von 192.000 Euro, die sich aus dem planerischen Ansatz für das Jahr 
2020 in Höhe von 180.000 Euro und nicht verbrauchten Mitteln in Höhe von 12.000 Euro (Ausfall von 
einer nicht realisierten Produktion des Vorjahres) zusammensetzt. 
Dem Kuratorium war bekannt, dass die Bereitstellung dieser Mittel unter dem ausdrücklichen Vorb e-
halt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2020 steht. Dieser Vorbehalt wird nach positiver 
Beschlussfassung im Kulturausschuss auch in die Zuwendungsbescheide an die Projektträger aufge-
nommen. 
 
Im Einzelnen hat das Kuratorium seine Förderentscheidungen für 2019 wie folgt getroffen: 
 
Zusagen: 
 
Antragsteller: Cactus - Junges Theater (Alban Renz) 
Projektplanung 2020 mit 3 Jugendtheaterproduktionen  
Beantragt:  43.000 Euro 
Zuschuss:  39.000 Euro

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V/1024/2019 
Cactus – Junges Theater steht seit Jahren für eine professionelle Theaterarbeit mit Jugendlichen und 
repräsentiert die freie Jugendtheaterarbeit in der Stadt in hervorragender Weise mit. Cact us plant 
2020 drei Theaterproduktionen: Die internationale Theater/Tanzperformance „be -longing“ (AT) in Ko-
operation mit dem Tete Adehyemma D ance Theatre aus Ghana, die Cactus+ -Produktion „Hotel, Ho-
tel“ (AT) - eine dreiteilige surreale Sitcom als SOAP-Spin-off und die inter - und transkulturelle Thea-
terproduktion „jung und extrem“ (AT). Das Kuratorium verspricht sich von der Arbeit von Cactus auch 
für 2020 wieder ein Programm von besonderer Qualität mit Gestaltungschancen für den Theate r-
nachwuchs unter professioneller Begleitung.  
 
Antragsteller: Bodytalk TanzTheater (Yoshiko Waki, Rolf Baumgart) 
Tanztheaterproduktionen „Fatwa“ und „Friedensanleitung Teil 2“ 
Beantragt:   33.000 Euro  
Zuschuss:  30.000 Euro  
 
Die Gruppe „Bodytalk TanzTheater“ um Yoshiko Waki und Rolf Baumgart hat seinen Arbeitsschwe r-
punkt seit 2016 in Münster und entwickelt Tanz/Theaterproduktionen, die seitdem das Programm des 
Theaters im Pumpenhauses maßgeblich mitprägen und regelmäßig überregionale Beachtung  erzie-
len. „Bodytalk“ realisiert 2020 die beiden Produktionen „Fatwa“ als ersten Teil einer geplanten Serie 
„Performensch“, die das Verhältnis und das Verhalten von Körpern zu Massenmedien in massenm e-
dialen Zusammenhängen befragt  und „Friedensanleitung Teil 2“ (AT) als Fortsetzung der „Fr iedens-
anleitung für jedermann“. 
Das Kuratorium verspricht sich von der Tanz/Theaterarbeit von „Bodytalk“ wieder zwei außergewöhn-
liche Produktionen mit überregionaler Beachtung. 
 
Antragsteller: Rue Obscure (Anne Keller/ Karina Behrendt) 
Theaterinstallation „Die unendliche Verästelung“ 
Beantragt:  27.500 Euro 
Zuschuss:  24.000 Euro 
 
„Rue Obscure“ ist ein Theaterlabel für surreale und magisch -realistische Theater - und Perfo r-
manceprojekte, das sich an der Schnittstelle von darstellender und bildender Kunst vero rtet und r e-
gelmäßig gesellschaftsrelevante Themen aufgreift. 2020 plant das Label die immersive Theaterinstal-
lation „Die unendliche Verästelung“ zu der Erzählung  „Der Garten der Pfade, die sich verzweigen“ 
des argentinischen Begründers des magischen Realismus, Jorge L. Borges. 
Das Kuratorium schätzt die Herangehensweise und den künstlerischen Ansatz von Rue Obscure und 
verspricht sich eine anspruchsvolle Neuproduktion auf der Höhe der Zeit. 
 
Antragsteller: Freuynde + Gaesdte (Zeha Schröder, Anke Winterhoff) 
Produktionsprogramm „Fabelwesen I-III“  
Beantragt:  31.000 Euro 
Zuschuss:  19.700 Euro 
 
Das Ensemble Freuynde + Gaesdte präsentiert seine Produktionen seit 1999 erfolgreich an ung e-
wöhnlichen Orten. Mit „Fabelwesen I-III“ legt die Gruppe nun zum achten Mal ein themengebundenes 
Programm mit drei Inszenierungen vor:  „Nixen, Nymphen, Nereiden“ auf dem Fährschiff Solaaris auf 
dem Aasee, „Der Lautforscher“ frei nach Roald Dahl, und „Reisen durch Fantasien“ im Planetarium. 
Das Kuratorium ist sich der Arbeitsq ualität des Ensembles bewusst und verspricht sich wieder ein 
anspruchsvolles und ambitioniertes Programm mit außergewöhnlichen Produktionen. 
 
Antragsteller: Gloster Productions (Carsten Bender) 
Produktion “Nur die Toten kennen Brooklyn““ 
Beantragt:  22.000 Euro 
Zuschuss:  18.000 Euro 
 
Unter der künstlerischen Leitung von Carsten Bender entwickelt Gloster Productions die Produktion 
„Nur die Toten kennen Brooklyn“ nach der 1935 erschienenen gleichnamigen Kurzgeschichte des

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amerikanischen Autors Thomas Wolfe als multimediale Inszenierung. Gloster Productions ist ein 2008 
gegründetes Label, dass sich in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Autoren beschäftigt hat, 
die teils aus dem breiten öffentlichen Bewusstsein verschwunden sind, 2019 zuletzt mit dem Aufklärer 
Karl Philipp Moritz. Aus Sicht des Kuratoriums hat das Label sein Potential in seiner Arbeit der ve r-
gangenen Jahre unter Beweis gestellt, so dass es für die neue Produktion einen Zuschuss von 
18.000 Euro befürwortet. 
 
Antragsteller: Philip Gregor Grüneberg 
   Produktion “Denkraum der Utopien” 
Eine Performance der Wissenschaften 
Beantragt:   20.000 Euro 
Zuschuss:  16.000 Euro 
 
Philip Gregor Grüneberg plant die Produktion „Denkraum der Utopien“ als interdisziplinäre und inte r-
aktive Performance. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Umweltexpertinnen und –experten 
aus verschiedenen Disziplinen (Klimaforschung, Politik, Zukunftsforschung et c.) und Klimaaktivisti n-
nen und –aktivisten werden zu Performenden, um interdisziplinäre Handlungskonzepte zur Umset-
zung der Anliegen und Forderungen der „Fridays for Future“ -Bewegung zu entwickeln. Das Kurator i-
um verspricht sich eine außergewöhnliche und zeitgemäße Inszenierung, die neue Publikumskreise 
anspricht und erreicht. 
 
Antragsteller: Ensemble FreiFrau (Carola von Seckendorff, Cornelia 
   Kupferschmid) 
Prodjekt „24h Art of Democracy“  
Beantragt:  15.000 Euro 
Zuschuss:  15.000 Euro 
 
Das Theaterlabel FreiFrau unter der künstlerischen Leitung von Carola von Seckendorff und Cornelia 
Kupferschmid plant nach „24 Stunden Münster“ im vergangenen Jahr für 2020 ein neues interdiszipl i-
näres Kunst- und Bildungsprojekt „The 24h DIY Democracy“ (siehe auch Etatantrag 2020 nach § 24 
GO). Teil dieses Großprojektes wird eine 2 x 24 -stündige künstlerische Auseinandersetzung mit dem 
Titel “24h Art of Democracy“ (AT) zum Thema sein, die das unter der Woche stattfindende  „24h 
DIY…“-Programm an zwei Wochenenden umrahmen wird. Das Projekt wird durch ein Kollektiv getr a-
gen, das in seiner Zusammensetzung neu - und einzigartig ist. Künstlerinnen und Künstler der Freien 
Theaterszene, Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters Münster, Studierende der Kunsta k-
ademie, der Münster School of Design, der Hochschule für Musik und der WWU sowie Bürger und 
Bürgerinnen als „Expert*innen des Alltags“ sind beteiligt. Das Kuratorium hält „24h Art of Democracy“ 
für ein ambitioniertes Projekt mit Potential zum Highlight 2020 spricht sich für einen Zuschuss von 
15.000 Euro aus. 
  
Antragsteller: Christian Fries  
 Produktion „Mann Männer Männlich“ 
Beantragt:  20.000 Euro  
Zuschuss:  14.500 Euro  
 
Mit “Mann Männer Männlich“ plant Christian Fries ein Theaterstück über das sexuelle Erleben hetero-
sexueller Männer, ihren Umgang mit dem eigenen Körper und ihre Sicht auf das andere Geschlecht. 
Das Kuratorium schätzt die Arbeit von Christian Fries sehr und möchte dessen künstlerische Arbeit 
für Münster gesichert wissen. Nachdem es im vergangenen Jahr zunächst eine Förderung zur En t-
wicklung eines ausgereiften Produktionsvorschlages zugesprochen hatte, hält es die seinerzeit formu-
lierten Erwartungen nun für erfüllt und spricht sich für einen Zuschuss von 14.500 Euro aus.   
 
Antragsteller: Ensemble FreiFrau (Carola von Seckendorff, Cornelia 
   Kupferschmid) 
Produktion „MutterSeelenAllein“

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V/1024/2019 
Beantragt:  12.000 Euro 
Zuschuss:    5.800 Euro 
Das Ensemble FreiFrau widmet sich im Schwerpunkt Theaterarbeiten, die anhand persönlicher G e-
schichten generiert, collagenartig dramatisiert und theatral aufbereitet werden. In ihrer ersten Produk-
tion „MutterHabenSein“ (2015) zeic hnete die Gruppe weibliche Lebenslinien nach und beschäftigte 
sich mit dem Einfluss gesellschaftlicher Ereignisse auf Geschichte und Geschichten von Müttern ve r-
schiedener Generationen. Die neue Produktion „MutterSeelenAllein“ knüpft daran an und stellt die  
Frau und Mutter mittleren Alters mit ihrer Trauer um Vergangenes, ihrer verlorenen Jugendlichkeit, 
auf der Strecke gebliebenen Lebenskonzepten wie auch ihren erreichten Zielen in den Mittelpunkt. 
Das Kuratorium hatte die Produktion bereits im vergangenen Jahr befürwortet und zunächst auf 
Wunsch des Ensembles eine Konzeptionsförderung von 4.200 gewährt. Es kam nun überein, dem 
Ensemble die Möglichkeit für diese zweite Produktion zu geben und befürwortet einen Zuschuss von 
weiteren 5.800 Euro.  
 
Antragsteller: Tilman Rademacher / Shaun Fitzpatrick 
Produktion “#meharvey“ 
Beantragt:  12.000 Euro 
Zuschuss:    5.000 Euro 
 
Die Theatermacher Tilman Rademacher und Shaun Fitzpatrick p lanen ein Solotheaterstück, das den 
„Harvey-Weinstein-Skandal“ zum Thema hat und dam it verbunden auch die „meToo -Debatte  b e-
leuchtet. Tilman Rademacher hat sich in seiner Arbeit bisher auf Solo-Stücke im Genre Komödie kon-
zentriert. Seit 2018 beschäftigt er sich intensiv mit den Auswirkungen des Weinstein -Skandals, der 
meToo Debatte und den sich daraus ergebenden Nebenschauplätzen. Das Kuratorium erkennt das 
Potential der Zusammenarbeit von Rademacher und Fitzpatrick und erwartet eine unbequeme Pr o-
duktion, die am Selbstverständnis bestehender Meinungen und Rollenklischees kratzt und Belas tbar-
keit in Sachen Zynismus austestet. Es sprach sich für eine Förderung von 5.000 Euro aus. Das Thea-
ter im Pumpenhaus sagte zu, einen zusätzlichen Koproduktionsbeitrag in gleicher Höhe beizusteuern. 
 
Antragsteller: Formation Sylvia Jedrusiak 
Konzeption zur Weiterentwicklung und Stabilisierung des Labels 
Beantragt:    5.000 Euro 
Zuschuss:    5.000 Euro 
 
In ihrer bisherigen Regietätigkeit war Silvia Jedrusiak zunächst für verschiedene Theaterlabels tätig. 
Mit ihrem ersten größeren Projekt „Elternschau“ reali sierte sie 2016 als eigenständige Produzentin 
und Regisseurin ein Theaterstück über Widersprüche des Elternseins. Die jüngste Produktion „Me n-
schendinge“ wurde 2019 mehrfach erfolgreich im Pumpenhaus aufgeführt. Die Formation Sylvia Je-
drusiak wurde 2018 für  das NRW-Mentoring-Programm ausgewählt, das Gruppen und Theaterlabels 
die Möglichkeit verschafft, ihre Arbeitsweisen und künstlerischen Visionen mit Hilfe einer qualifizierten 
Mentorenschaft zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Das Kuratorium schätzt die Arbeit von Sylvia 
Jedrusiak sehr und möchte ihre künstlerische Arbeit für Münster unbedingt gesichert wissen. Es e r-
kennt das Potential zu weiterer Professionalisierung auch im Hinblick auf eine nationale und internat i-
onale Ausrichtung und befürwortet eine Konzeptionsförderung von 5.000 Euro.  
 
 
Empfehlungen: 
 
Das Theaterkuratorium sprach folgende Empfehlungen aus:  
 
Antragsteller: Formation Sylvia Jedrusiak 
   Wiederaufnahme der Produktion „Menschendinge“ 
Beantragt:  13.500 Euro

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V/1024/2019 
Der Produktion „Menschendinge“ von Sylvia Jedrusiak wurde 2019 eine Produktionsförderung zug e-
sprochen. „Menschendinge“ wurde äußert positiv aufgenommen und inzwischen mehrfach erfolgreich 
im Pumpenhaus aufgeführt.  2020 soll das Stück nun wiederaufgenommen und erneut min destens 
viermal im Pumpenhaus aufgeführt werden. Das Kuratorium empfiehlt, eine Unterstützung außerhalb 
der Kuratoriumsmittel vorzunehmen und bat das Kulturamt einen Zuschuss von 5.000 Euro aus den 
laufenden Präsentations- und Wiederaufnahmemitteln 2020 zur Verfügung zu stellen. Das Theater im 
Pumpenhaus sagte eine zusätzliche Unterstützung im Wege einer Koproduktionsfinanzierung in Höhe 
von ebenfalls 5.000 Euro zu. 
 
Antragsteller: Physical Monkey (Sabeth Dannenberg) 
Beantragt:  Anhebung der Konzeptionsförderung 2019 um 1.000 Euro 
 
Seit ihrer Konzeption „Der Chinesische Mast“ 2016 und der damit zusammenhängenden Realisierung 
zweier Soloproduktionen hat Sabeth Dannenberg ihre künstlerische Linie intensiv weiterentwickelt. 
Sie beabsichtigt die Entwicklung eine r Duo-Performance am Mast mit den Mitteln des Physical Th e-
atres. Das Kuratorium befürwortete bereits mit Entscheidung 2019 die Konzeptidee und sprach sich 
für eine Konzeptionsförderung in Höhe von 4.000 Euro aus. Sabeth Dannenberg beantragt nun die 
Zustimmung zur zeitlichen Verlängerung der Konzeptphase  und - resultierend aus personellen Ve r-
änderungen während der Konzepterstellung - eine Anhebung des für 2019 gewährten Zuschusses 
um 1.000 Euro. Das Kuratorium stimmte der Verlängerung zu. Das Theater im Pumpenhaus sagte zu, 
den Anhebungsbetrag zu übernehmen.  
 
Ablehnungen: 
 
Das Kuratorium lehnte die folgenden Anträge ab, da es die darin beschriebenen Vorhaben im Ve r-
gleich zu den positiv bewerteten Projekten für qualitativ nicht hinreichend oder weniger hinrei chend 
einschätzte oder die Projektvorschläge nicht der Förderabsicht der Leitlinien entsprachen: 
 
Gloster Productions 
 
Konzeptionsförderung zur Entwicklung einer Produktion 
„Naughty dog / Hungry bear – Shakespeare und die Tiere“ 
 
ProArtIst (Joachim Goldschmidt) 
 
Tanzprojekt „NukleusMS“ 
Tat Sachen Theater 
 
Theaterproduktion „Hauch“ 
 
public idea / Thomas Nufer 
 
 
Theaterperformance „PLOM – Prima leben ohne Me n-
schenrechte“ 
 
Ari Nadkarni 
 
Theaterproduktion „Coriolis Matrjoschka“ 
LiteraTon Szenische Klangerzählung „Mario und der Zauberer“ 
 
Label Conjak (Christine Hagedorn / 
Caroline Wirth) 
 
Musik/Theater-Produktion „Sieben Brücken“  
Atheater Theaterproduktion „Ich bin Münster“ 
 
Harald Redmer Theaterproduktion „Map to Utopia“

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V/1024/2019 
I.V. 
 
 
Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlage: Anlage A

Anlage A

1587 Zeichen

Anlage A zur V/1024/2019 
Kurzüberblick 
Der Kulturausschuss bestätigt die Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und Konzep-
tionsförderungen für die professionellen freien Theater für das Jahr 2020. 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
- Mit der Unterstützung des professionellen freien Theaters wird das des facettenreiche, 
vielfältige kulturelle Spektrum in Münster auf hohem Niveau aufrechterhalten und geför-
dert. 
- Die Theaterschaffenden werden in die Lage versetzt, die neuesten Produktionen auf pro-
fessionellem Niveau zu realisieren. Die Projekte tragen dazu bei, das kulturelle Veranstal-
tungsangebot in der Stadt zu bereichern. 
- Es wird eine Transparenz der Einzelfallentscheidungen über die Förderungen im Freien 
Theaterbereich hergestellt. 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan 2020 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein

Die Höhe der Aufwendungen oder Auszahlungen sind unabhängig von der vorhandenen Mittelbe-
reitstellung im Beschlussvorschlag zu nennen. Eine Angabe an dieser Stelle oder bei den Zielen 
reicht nicht aus. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
keine

Beratungsverlauf (1)

21.11.2019 Kulturausschuss
TOP 10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/1024/2019
Typ
Vorlagen
Datum
18.10.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37