1107/2017
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat zum Thema "Vermittlungsstelle Seniorinnen- und Seniorenjobs"
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Anlage 4 Konzept_ Ohne Moos nix los
5410 Zeichen
Vermittlungsstelle Seniorinnen- und Seniorenjobs - auch in Köln
Konzept der Initiative „Ohne Moos nix los! – Sinnvoll und bezahlt arbeiten im Alter“
1. Ausgangssituation
Trotz steigenden Bruttosozialprodukts geht die Schere zwischen Arm und Reich in
Deutschland weiter auseinander. Es betrifft immer mehr Menschen im Rentenalter, die auf
Zuverdienst angewiesen sind. Laut Statistischem Bundesamt hat sich die
Erwerbstätigenquote älterer Menschen in kurzer Zeit mehr als verdoppelt. 2005 waren 6 %
der 65- bis 69-jährigen Männer und Frauen erwerbstätig und 2014 waren es bereits 14 %.
Zahlen für Köln liegen nicht vor. Eine Erhebung sollte unbedingt durchgeführt werden, um
das Ausmaß der berenteten Erwerbstätigen und der Altersarmut realistisch einschätzen zu
können.
Bei geringem Rentenbezug dient die Erwerbstätigkeit der Armutsvermeidung bzw.
ermöglicht die Erfüllung zusätzlicher materieller Wünsche wie Urlaub, Hobbys etc. Die
Erwerbstätigkeit älterer Menschen hat zum Teil auch immaterielle Gründe wie beispielsweise
Strukturierung des Alltags, geistige Aktivität, soziale Kontakte, Selbstverwirklichung, den
„schleichenden“ Übergang in die Rente gestalten, Weitergeben von Wissen, Neues
ausprobieren.
Die steigende Zahl von arbeitenden Rentnerinnen und Rentnern ist ein Faktor auf dem
Arbeitsmarkt. Dieser korrespondiert mit den Folgen des demografischen Wandels, u. a. dem
Fachkräftemangel. Die Politik reagierte darauf mit dem Flexirenten-Gesetz. Betriebe nannten
laut einer Untersuchung der Universität Duisburg-Essen die Vorteile von älteren, berenteten
Arbeitskräften folgendermaßen: Die Arbeitskräfte sind flexibel und können effektiv
eingesetzt werden. Sie haben u. U. betriebsspezifisches Wissen (ohne Ambitionen in der
Karriereleiter). Die „Alten“ bilden eine Personalreserve bei knapper werdendem Angebot.
Es besteht ein großer Bedarf an Orientierung und Information, wie die Initiative „Ohne Moos
nix los“ immer wieder erfährt. Bei der Jobsuche ist jeder auf sich gestellt, es gibt keine
offiziellen Zuständigkeiten. Unsicherheiten gibt es viele, vor allem wie und wo man eine
Arbeit finden kann, aber auch in Fragen von Vertragsformen und Bezahlung. Diese
Infrastruktur muss dringend aufgebaut werden.
2. Die Vermittlungsstelle als Modellprojekt
Ziel ist die Einrichtung einer Vermittlungsstelle für Seniorenjobs:
in Voll- und Teilzeit,
in Wirtschaftsunternehmen, im gemeinnützigen Sektor oder in Privathaushalten,
im Bereich Handwerk, Dienstleistung, Büro, Transport, Verkauf, Vertrieb, Haus und
Garten, Betreuung und Unterstützung, etc.
Kernaufgabe ist die Vermittlung von Arbeit zwischen arbeitsuchenden
Rentnerinnen/Rentnern auf der einen Seite und Arbeitgebern auf der anderen Seite.
Es ist eine Schnittstellenaufgabe, die im Spannungsfeld zwischen Altersarmut und
Arbeitsmarktpolitik angesiedelt ist.
Die zu planende Vermittlungsstelle sollte in kommunaler Verantwortung liegen. Es handelt
sich hierbei nicht nur um eine soziale Aufgabe (Stichwort Altersarmut), sondern sie tangiert
auch das Interesse der Kölner Wirtschaft und der Arbeitgeberseite.
Als Orientierung kann auf die Erfahrungen der Vermittlungsstelle im Landkreis Mainz-Bingen
zurückgegriffen werden http://www.mainz-bingen.de/ deutsch/verwaltung/ GB_III/Soziales/
vermittlungsstelle_seniorenjobs.php . Basis der Vermittlung ist eine Datenbank, in die sowohl
Arbeitsgesuche als auch Arbeitsangebote eingegeben werden können. Weiterführende
Informationen stehen auf der Homepage bereit. Informationsveranstaltungen ergänzen das
Angebot. Dieses muss bekannt gemacht werden, in der Öffentlichkeit und speziell bei
potentiellen Arbeitgebern. Bei Bedarf werden persönliche Gespräche vereinbart.
3. Finanzieller und personeller Aufwand
Technische Unterstützung und Beratung beim Aufbau von Website und Datenbank könnte
über die städtische Dienststelle „E-Government und Online-Dienste“ erfolgen. –
Für die Millionenstadt Köln soll zur Etablierung dieser Aufgabe eine Personalstelle mit Büro
und technischer Ausstattung zur Verfügung gestellt werden. Für Aufbau und Umsetzung der
Job-Vermittlungsstelle für Ältere sind berufliche Kompetenzen nötig wie z. B.
Kenntnisse rechtlicher Voraussetzungen bzgl. Erwerbstätigkeit im Rentenalter
Kenntnisse zum Aufbau einer Internet-Plattform mit Datenbank
Beratungskompetenz
Akquise von Unternehmen und Pflege von Kontakten zu Arbeitgebenden
Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung der Vermittlungsstelle.
4. Evaluation
Die Arbeit wird dokumentiert und nach einer Laufzeit von zwei Jahren sollte einen Evaluation
erfolgen. Über eine dauerhafte Institutionalisierung sollte dann entschieden werden.
Die Initiative „Ohne Moos nix los! – Sinnvoll und bezahlt arbeiten im Alter“ trifft sich seit
September 2015 im Bürgerhaus Stollwerck. Die Initiative ist eine Anlaufstelle für ältere
Menschen, die Arbeit suchen. Neben der Suche nach individuellen Lösungen setzt sich die
Initiative auch mit der politischen und sozialen Dimension von Armut im Alter und dem
Recht auf gesellschaftliche Teilhabe auseinander.
Unseren Flyer und die Dokumentation der erwähnten Veranstaltung können angefordert
werden. Gerne geben wir unsere Erfahrungen auf Anfrage weiter.
Kontakt: Helga Daniels, h.daniels@netcologne.de Tel. 0221 – 38 41 94
Anlage 5 Zwischenbilanz
5083 Zeichen
Internet-Proxy der Stadtverwaltung Köln GEBLOCKT DURCH URL-FILTER-DATENBANK ALLGEMEINE ZEITUNG / LOKALES / INGELHEIM / LANDKREIS MAINZ-BINGEN Landkreis Mainz-Bingen 17.02.2017 Kreisverwaltung zieht eine positive Zwischenbilanz des Projekts Seniorenjobs E-Paper Anmelden Kontakt Tagespass Seite 1 von 5Kreisverwaltung zieht eine positive Zwischenbilanz des Projekts Seniorenjobs 06. 04. 2017 http://www.allgemeine -zeitung.de/lokales/ingelheim/landkreis -mainz -bingen/kreisverwalt ... Von Helena Sender-Petry MAINZ-BINGEN - Seit September 2016 ist die Vermittlungsstelle Seniorenjobs, ein Pilotprojekt der Kreisverwaltung, am Start. Aktuell bieten 55 Arbeitgeber insgesamt 62 Stellen auf der Plattform an. Auch die Anzahl der Stellengesuche ist beachtlich. Laut Ute Possmann von der Fachabteilung „Jugend und Soziales“, die das Angebot federführend betreut, sind es 83 Männer und Frauen im Alter zwischen 63 und 80 Jahren, für die sie 43 Kontakte zu Arbeitgebern herstellen konnte. „13 Seniorinnen und Senioren haben auf diesem Weg eine Beschäftigung gefunden.“ Nach wie vor steht die Akquise ganz oben auf der Liste, denn es ist das Ziel, so schnell wie möglich zu vermitteln. Possmann: „Die Nachfrage aus dem Handwerk und dem Sozialbereich bis hin zur Hauswirtschaft ist sehr groß. Doch viele Jobsuchende wollen lieber Büroarbeit machen. Doch da haben wir wesentlich weniger Angebote.“ Die Bereitschaft, was ganz Neues zu versuchen, ist also gering? „Es wäre schön, wenn die Vermittlungsstelle auch als Chance begriffen wird, sich auszuprobieren“, fügt Ursula Hartmann-Graham, für den Sozialbereich zuständige Beigeordnete, hinzu. Dass dieses Pilotprojekt längst bundesweit Beachtung gefunden hat, ist ein Erfolg. Doch Possmann denkt einen Schritt weiter: „Auf diese Weise können wir uns fast schon automatisch vernetzen und Erfahrungen austauschen.“ Viele Anfragen muss Possmann bearbeiten, nicht nur aus Köln oder dem Westerwald, wo ebenfalls über Vermittlungsstellen für Senioren ganz konkret nachgedacht wird. „Viele Rentner sind verschuldet“ Nicht ohne Grund gab der Seniorenbeirat des Kreises den Anstoß. Dr. Anton Miesen, Vorsitzender des Gremiums, glaubt, dass diese Vermittlungsstelle zunehmend an Relevanz gewinnt: „Die Hälfte der Rentner ist schon jetzt verschuldet, weil sie ihren gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten kann. Die Altersarmut wird zunehmen, in dreißig Jahren ist das Rentenniveau auf 40 Prozent gesunken.“ Zahlen und Fakten, die zwangsläufig dazu führen, dass Rentner, ganz besonders Frauen, arbeiten müssen, um zu überleben. Possmann zitiert zum Beweis aus einer Lieber arbeiten als Hilfe in Anspruch nehmen: Viele Senioren verdienen sich was zur Rente dazu. Archivfoto: Jan Woitas/dpa KONTAKT Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Vermittlungsstelle Seniorenjobs; Ansprechpartnerin ist Ute Possmann, Telefon 06132-7 87 33 03; E-Mail seniorenjobs@mainz-bingen.de. Internet: www.mainz-bingen.de – Quicklink auf der Startseite „Vermittlungsstelle Seniorenjobs“ Seite 2 von 5Kreisverwaltung zieht eine positive Zwischenbilanz des Projekts Seniorenjobs 06. 04. 2017 http://www.allgemeine -zeitung.de/lokales/ingelheim/landkreis -mainz -bingen/kreisverwalt ... powered by plista E-Mail, die sie Ende November erreichte: „Ich habe letzte Woche meinen Rentenbescheid erhalten. Schreck. Suche somit dringend zum 1. Januar einen Minijob.“ Alle Tätigkeiten, die die Kreisverwaltung vermittelt, werden selbstverständlich bezahlt. Es gilt der Mindestlohn, versteht sich. Auch den Unternehmen biete sich die Chance, auch angesichts des Fachkräftemangels, sehr berufserfahrene und zuverlässige Mitarbeiter zu gewinnen, ergänzt Hartmann-Graham. Ein Vorteil, den die Generation 60 plus bietet, ist auch das hohe Maß an Flexibilität, was auch kurzfristige Einsätze möglich macht. Miesen: „Viele wollen auch arbeiten, weil ihnen die Decke daheim auf den Kopf fällt.“ Auch für diese Gruppe, die finanziell abgesichert sei, eigne sich das „Zukunftsprojekt Seniorenjobs“ ganz wunderbar. Wer Sorge hat, dass persönliche Angaben für jedermann sichtbar sind, darf sich entspannen. Zu sehen sind die Daten nur für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Das große Plus der Vermittlungsstelle ist, dass sich jeder direkt und ohne den Computer einzuschalten beraten lassen kann (siehe Infokasten). Noch mehr Nachrichten aus der Region lesen? Testen Sie kostenlos 14 Tage das Komplettpaket Print & Web plus! Weitere Empfehlungen LANDKREIS MAINZ- BINGEN Stefan Cludius über die Rolle der Kreisverwaltung bei der Abschiebepraxis NACHRICHTEN INGELHEIM Ingelheim: Platz vor dem Alten Gymnasium wird umgestaltet NACHRICHTEN INGELHEIM Stefan Lorbeer neuer Vorsitzender des Ingelheimer Stadtsportverbandes LANDKREIS MAINZ- BINGEN Landrat des Kreises Mainz-Bingen ehrt Unternehmen des Jahres Seite 3 von 5Kreisverwaltung zieht eine positive Zwischenbilanz des Projekts Seniorenjobs 06. 04. 2017 http://www.allgemeine -zeitung.de/lokales/ingelheim/landkreis -mainz -bingen/kreisverwalt ...
Anlage 1 Rent a rentner
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www.rentarentner.de Jobangebote für Köln – Stand 06.04.2017 Top-Promotion am Flughafen Köln-Bonn Für uns ist Alter gleich Seriosität Standort: Köln - 27.10.2016 Wachpersonal für Baustellenbestreifung Baustellenbestreifung Standort: Bedburg, Köln - 17.11.2016 Veranstaltungsagentur sucht Unterstützung Unterstützung in einer Veranstaltungsagentur Standort: Köln, Nordrhein Westfalen - 22.11.2016 Ersatzoma gesucht Ab sofort m. FAMILIENANSCHLUSS Standort: Köln / Lindenthal - 09.12.2016 Transporte bis zu 3,5t Standort: Köln Niehl - 19.01.2017 Nebenjob: Koordinator (m/w) für kulinarische Rundgänge in Köln Koordinator für das Organisieren kulturell-kulinarischer Rundgänge auf freiberuflicher Basisgesucht. Standort: Köln, Nordrhein-Westfalen - 06.02.2017 kleine Hausmeistertätigkeit Wir suchen für unser Studio in Köln Buchheim Standort: Köln - 24.02.2017
Anlage 3 Arbeitsmarktsituation von Rentnern
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1
Agentur für Arbeit Köln • Arbeitsmarktbeobachtung
Luxemburger Str. 121, 50939 Köln
Telefon: 0221 9429 4400
www.arbeitsagentur.de
06.06.2017
Kölner Arbeitsmarkt
Hier: Arbeitsmarktsituation von Rentnern (Altersgruppe 66 plus) in Köln
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1
Ende September 2016 – das sind die aktuell vorliegenden Daten – sind
547.637 Menschen im Arbeitsort Köln sozialversicherungspflichtig be-
schäftigt. Darunter befinden sich 8.123 im Alter von 63 bis einschließlich
65 Jahre (1,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten).
Insgesamt 3.024 (0,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäf-
tigten) sind 66 Jahre und älter.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Seniorenalter
liegt also bei etwa 11.000 Menschen. Dabei ist davon auszugehen,
dass ein Großteil der 63- bis 65-Jährigen sich noch in regulärer Be-
schäftigung vor Eintritt ins Rentenalter befindet.
Da bei der berücksichtigten Beschäftigung der Arbeitsort Köln betrach-
tet wird, müsste die Zahl der Ein- und Auspendler berücksichtigt wer-
den. Diese Daten müssten seitens des Statistik-Service der Bunde-
8.123 zwischen 63
und 65 Jahre
1 Im Folgenden nach: Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Tabellen, Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
(SvB) und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte (GeB) am Arbeitsort (AO) nach ausgewählten
Merkmalen, Düsseldorf, Juni 2017 (Auftrag-Nr.: 246904)
/head2right Knapp 10.000 Menschen im Alter von über 65 Jahren sind in Köln ausschließ-
lich geringfügig entlohnt beschäftigt, ein Drittel als Helfer, die Hälfte als
Fachkraft und knapp ein Zehntel als Spezialist oder Experte.
/head2right 3.024 Menschen im Alter von über 65 Jahren sind in Köln sozialversiche-
rungspflichtig beschäftigt, knapp ein Fünftel als Helfer, gut die Hälfte als
Fachkraft und knapp ein Drittel als Spezialist oder Experte.
/head2right Die 9.817 ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten in der Alters-
gruppe ab 66 Jahren arbeiten in folgende Berufssegmenten:
1. Berufe in Unternehmensführung und Organisation (1.842 oder 18,8 Prozent)
2. Verkehrs- und Logistikberufe (1.611 oder 16,4 Prozent)
3. Reinigungsberufe (1.447 oder 14,7 Prozent)
4. Bau- und Ausbauberufe (1.061 oder 10,8 Prozent)
5. Handelsberufe (968 oder 9,9 Prozent)
6. Lebensmittel- und Gastgewerbeberufe (534 oder 5,4 Prozent)
7. Medizinische und nichtmedizinische Gesundheitsberufe (396 oder 4,0 Prozent)
8. Unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe (344 oder 3,5 Prozent)
9. Sicherheitsberufe (292 oder 3,0 Prozent)
10. Soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe (275 oder 2,8 Prozent).
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www.arbeitsagentur.de
Agentur für Arbeit Köln • Arbeitsmarktbeobachtung
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sagentur für Arbeit gesondert erhoben werden. Das geht allerdings aus-
schließlich für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt sind am Arbeitsort Köln
insgesamt 73.581 Männer und Frauen. Unter ihnen befinden sich 3.762
Personen im Alter von 63 bis einschließlich 65 Jahren, das sind 5,1
Prozent aller geringfügig entlohnt Beschäftigten. Insgesamt 9.817, 13,3
Prozent aller geringfügig entlohnt Beschäftigten, sind 66 Jahre und äl-
ter.
Ausschließlich ge-
ringfügig entlohnte
Beschäftigte
Bei den 66-Jährigen und älteren ausschließlich geringfügig entlohnten
Beschäftigten liegt der Männeranteil mit 51,2 Prozent nur leicht über
dem der Frauen. Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
dieser Altersgruppe übertrifft der Männeranteil mit 62,5 Prozent den der
Frauen hingegen deutlich.
Hoher Männeranteil
Insgesamt 3.558 oder 36,2 Prozent der 9.817 über 65 Jahre alten aus-
schließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten üben eine Tätigkeit mit
dem Anforderungsniveau Helfer aus. Damit liegt der Helfer-Anteil
unter dem der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten ins-
gesamt (42,1 Prozent von 73.581). Bei den sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten insgesamt beträgt dieser Anteil 11,9 Prozent, bei den
über 65 Jahre alten 18,1 Prozent.
Als Fachkraft arbeiten 50,9 Prozent (5.001) der 66-Jährigen und älte-
ren ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten. Das übertrifft
den Fachkräfteanteil bei allen ausschließlich geringfügig entlohnten
Beschäftigten (44,6 Prozent oder 32.849 von insgesamt 73.581). Bei
den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt der Fachkräfte-
Anteil in dieser Altersgruppe bei 51,7 Prozent (1.564 von 3.024).
Mit 800 sind 8,2 Prozent (von 9.817) der ausschließlich geringfügig
entlohnten Beschäftigten als Spezialist oder Experte beschäftigt. Das
sind weniger als bei den ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäf-
tigten insgesamt (9,6 Prozent oder 7.076 von 73.581). Bei den sozial-
versicherungspflichtig Beschäftigten ab 66 Jahre beträgt der Anteil der
Spezialisten und Experten 30,1 Prozent (912 von 3.024). Das ist ein
etwas geringerer Anteil als bei allen sozialversicherungspflichtig Be-
schäftigten (33,8 Prozent oder 185.411 von 547.637).
Anforderungsniveaus
Helfer
Fachkraft
Spezialist/
Experte
Die knapp 9.817 ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten in
der Altersgruppe ab 66 Jahren arbeiten vor allem in folgende Berufs-
sektoren und -segmenten:
o Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungsberufe (3.350 oder
34,1 Prozent), darunter
• Verkehrs- und Logistikberufe (1.611 oder 16,4 Prozent)
• Reinigungsberufe (1.447 oder 14,7 Prozent)
• Sicherheitsberufe (292 oder 3,0 Prozent)
o Kaufmännische und unternehmensbezogene Dienstleis-
tungsberufe (3.154 oder 32,1 Prozent), darunter
• Berufe in Unternehmensführung und Organisation (1.842 oder
18,8 Prozent)
• Handelsberufe (968 oder 9,9 Prozent)
• Unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe (344 oder 3,5
Berufe
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Prozent
o Produktionsberufe (1.617 oder 16,5 Prozent), darunter
• Bau- und Ausbauberufe (1.061 oder 10,8 Prozent)
• Fertigungstechnische Berufe (225 oder 2,3 Prozent)
• Fertigungsberufe (193 oder 2,0 Prozent)
• Land-, Forst-, und Gartenbauberufe (138 oder 1,4 Prozent)
o Personenbezogene Dienstleitungsberufe (1.205 oder 12,3
Prozent), darunter
• Lebensmittel- und Gastgewerbeberufe (534 oder 5,4 Prozent)
• Medizinische und nichtmedizinische Gesundheitsberufe (396
oder 4,0 Prozent)
• Soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe (275 oder 2,8
Prozent)
o IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe (33
oder 0,3 Prozent)
Die Datenquelle der oben genannten Zahlen ist die Statistik der Bunde-
sagentur für Arbeit, welche die amtliche Statistik über geringfügig ent-
lohnte Beschäftigte führt.
Die von der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See veröffentlichten Daten über geringfügig entlohn-
te Beschäftigte liefern als Geschäftsdaten wichtige Informationen über
die Geschäftsprozesse der Minijob-Zentrale. Sie sind allerdings nicht
vergleichbar mit
den statistischen Daten der Bundesagentur für
Arbeit.
Datenquelle
Amtliche Statistik
Unter den insgesamt 48.406 Arbeitslosen (gleitender Jahresdurch-
schnitt Juni 2016 bis Mai 2017) befinden sich 1.064 Arbeitslose im Alter
von 63 bis einschließlich 65 Jahre. Das sind 2,2 Prozent aller Arbeitslo-
sen. Ihre Zahl steigt gegenüber dem Vorjahreswert um 141 oder 15,2
Prozent. 2
Arbeitslose
Im Verlauf eines Jahres (Gleitende Jahressumme Mai 2017, also von
Juni 2016 bis Mai 2017) beendeten 1.692 Kölner Arbeitslose im Alter
von 63 bis einschließlich 65 Jahre ihre Arbeitslosigkeit 3. Darunter been-
deten 619 Personen (36,6 Prozent) ihre Arbeitslosigkeit durch den Ein-
tritt in den Ruhestand (Abgangsgrund: „Ausscheiden aus dem Erwerbs-
leben“). Das waren zehn Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahres-
zeitraum.
Hier spielt sicher ein gewisser Vorzieheffekt durch die Möglichkeit der
abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren seit Mitte 2016 eine entscheiden-
de Rolle. Die Zahl wird, demografisch bedingt, mit dem verstärkten Ein-
Renteneintritt aus
Arbeitslosigkeit
2 Vgl.: Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Tabellen, Bestand an Arbeitslosen, Düsseldorf, Mai 2017 (Auftrag-
Nr.: 274261)
3 Im Folgenden nach: Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Tabellen, Abgang an Arbeitslosen, Düsseldorf, Mai
2017 (Auftrag-Nr.: 246733)
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tritt der „Babyboomer“ ins Rentenalter in den kommenden Jahren noch
weiter ansteigen.
Insgesamt beendeten im gleichen Zeitraum knapp 135.000 Kölner Ar-
beitslose zeitweise oder für immer ihre Arbeitslosigkeit. Der Anteil der
Renteneintritte an allen Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit liegt damit
bei 0,5 Prozent.
Seniorinnen und Senioren im Altersruhestand können über eine Ar-
beitssuchendmeldung das Beratungs- und Vermittlungsangebot der
Arbeitsagentur nutzen. Die
Online-Jobbörse der Bundesagentur für
Arbeit (auch für Minijobs ) steht ihnen offen.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
5807 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 24.07.2017 1107/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 Wirtschaftsausschuss 07.09.2017 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat zum Thema "Vermittlungsstelle Seniorinnen- und Seniorenjobs" Die CDU-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bitten um die Beantwortung folgender Anfrage: Immer mehr ältere Menschen möchten eine berufliche Tätigkeit ausüben. Die Gründe hierfür sind vielfältig, oftmals reicht die Rente zum Leben nicht aus, dies betrifft vor allem Frauen. Andere Seniorinnen und Senioren möchten im Alter noch aktiv sein und suchen eine sinnvolle und ausfüllende Beschäftigung und/oder möchten sich auch gerne etwas zur Rente dazuverdienen. In einigen Kommunen wurde deshalb eine Vermittlungsstelle für Seniorinnen- und Seniorenjobs ein- gerichtet. Wir fragen deshalb die Verwaltung: 1) Sind der Verwaltung Zahlen bekannt, wie viele Seniorinnen und Senioren in Köln eine Beschäfti- gung ausüben möchten? 2) Wie schätzt die Verwaltung das Angebot einer Vermittlungsstelle für Seniorinnen- und Senioren- jobs ein? Wie könnte ein derartiges Angebot für Köln aussehen? Die Beantwortung bitten wir auch dem Wirtschaftsausschuss zur Kenntnis zu geben. 2 Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: Zu 1): Der Verwaltung liegen keine Zahlen vor, wie viele Seniorinnen und Senioren eine Beschäfti- gung ausüben möchten. Eine umfangreiche Recherche zum Bereich Beschäftigung von Se- niorinnen und Senioren ergab Folgendes: Minijob-Zentrale Mit Stand 31.12.2016 sind für das Stadtgebiet Köln registriert: im gewerblichen Bereich 10.787 Minijobber/innen im Alter 65 Jahre und älter 5.605 Männer 5.182 Frauen im Haushaltsbereich 596 geringfügig beschäftigte Menschen der Altersklasse 65 Jahre und älter 87 Männer 509 Frauen Internetportal Rent a rentner (www.rent-arentner.de) bietet aktuell 7 Angebote für Köln (von insgesamt 193 Stellenangeboten) Darstellung der Angebote für Köln mit Stand 06.04.2017 (Anlage 1) Internetportal Rentner-Börse (www.rentner-boerse.de ) aktuell ohne Angebote für Köln Die Bundesagentur für Arbeit –Agentur für Arbeit Köln- teilt auf Anfrage mit, dass verlässli- che Zahlen und Aussagen zur Nachfrage von Seniorinnen und Senioren nach Beschäfti- gungsmöglichkeiten nicht vorliegen. Selbstverständlich können interessierte Seniorinnen und Senioren das vorhandene Beratungsangebot der Agentur für Arbeit nutzen. Sie können sich auch nach Erreichen der Altersgrenze arbeitsuchend melden und die Jobbörse der Bunde- sagentur für Arbeit in Anspruch nehmen. Die vollständige Antwort der Agentur für Arbeit kann den Anlagen 2 und 3 entnommen werden. Die Nachfrage zu Vermittlungsstellen für Seniorinnen und Senioren bei der Industrie- und Handelskammer Köln sowie bei der Handwerkskammer Köln führte zu dem Ergebnis, dass es hierzu keine Erkenntnisse gibt. Auch beim Städtetag NRW und Landkreistag NRW sind vergleichbare Projekte nicht be- kannt. In den Räumlichkeiten des Bürgerhauses Stollwerck trifft sich seit 2015 alle 2 Wochen die Initiative „Ohne Moos nix los“. Sie befürwortet die Einrichtung einer Vermittlungsstelle und hat dazu ein eigenes Konzept entwickelt (Anlage 4). Die Initiative ist ein ständiges Angebot, um in einer Gesprächsrunde für interessierte Seniorinnen und Senioren Austausch und Be- ratung anzubieten, insbesondere zu den Themen: wie wird eine Bewerbung gestaltet wie sind die Regelungen zum Hinzuverdienst bei Rente / Pension welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten, z.B. bei MiniJobs. Im Landkreis Mainz-Bingen startete im September 2016 das Projekt „Kommunale Vermitt- lungsstelle Seniorenjobs“. Zielgruppe sind ca. 38.500 Menschen im Alter 65 Jahre und älter 3 (Köln: rd. 189.000 Menschen). Konkrete Bedarfszahlen für den Landkreis liegen nicht vor. Das Projekt ist auf 2 Jahre befristet, die Vermittlungsstelle ist mit einer 50% Teilzeitkraft be- setzt. Erste Zwischenbilanz Bilanz im Februar 2017 (Anlage 5) 62 Stellenangebote bei 55 Arbeitgebern 83 jobsuchende Seniorinnen und Senioren im Alter von 63 bis 80 43 Kontakte an Jobsuchende vermittelt 13 Beschäftigungsverhältnisse sind zustande gekommen. Gewonnene Erkenntnisse: Seniorinnen und Senioren möchten überwiegend nur stundenweise arbeiten; Interessenten überwiegend aus bildungsnahen Schichten, bisher keine Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger als Interessenten. Zu 2): Grundsätzlich sieht die Verwaltung eine Vermittlungsstelle positiv. Auf Grund des demogra- phischen Wandels und weiter sinkender Rentenansprüche wird der Bedarf perspektivisch steigen. Bei einer 1:1 – Übertragung des Mainz/Bingen-Projektes auf Köln läge der Personalbedarf - auf die Anzahl der Kölner Seniorinnen und Senioren umgerechnet - bei rd. 2,5 Stellen. Hier- durch entständen zusätzliche Personalkosten in Höhe von rund 150.000 Euro p.a.. Die Ver- mittlung von bezahlten Jobs – auch an von Armut betroffenen oder bedrohten Seniorinnen und Senioren- ist keine originäre Aufgabe der Kommune, die als freiwillige Ausgabe zulasten des Gesamthaushaltes finanziert werden müsste. Fazit: Eine gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung einer Vermittlungsstelle für Seniorinnen und Senioren gibt es weder auf kommunaler Ebene noch auf Seiten der Arbeitsverwaltung. Im Hinblick auf die zusätzliche Belastung des städtischen Haushalts sollte daher die Nutzung vorhandener Angebote –insbesondere die der Bundesagentur für Arbeit- prioritär sein. gez. Dr. Rau
Anlage 2 Stellungnahme Agentur für Arbeit
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Agentur für Arbeit Köln Postfach 50606 Köln Vermittlungsstelle für Seniorenjobs Sehr geehrter Herr Schorn, gern gebe ich Ihnen eine Einschätzung der Agentur für Arbeit Köln zur Einrichtung einer „Vermittlungsstelle für Seniorenjobs“ in Köln. Zunächst unsere Position zur Frage nach dem von uns eingeschätzten Bedarf für eine derartige Vermittlungsstelle. Abgesicherte, verlässliche Zahlen und Aussagen zu der Nachfrage von Seniorinnen und Senioren nach Beschäftigungsmöglichkeiten in Köln liegen uns nicht vor: • Die Anzahl der zu Ende September 2016 – aktuellere Daten liegen nicht vor – beschäftigten älteren Menschen lässt keine Rückschlüsse auf den Bedarf nach einer Vermittlungsstelle zu. Ende September 2016 waren 547.637 Menschen am Arbeitsort Köln sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Darunter befinden sich 8.123 im Alter von 63 bis einschließlich 65 Jahre (1,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten). Insgesamt 3.024 (0,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) sind 66 Jahre und älter. Differenzierte Betrachtungen zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument. • Auch die Analyse der in der AA Köln arbeitslos gemeldeten Menschen über 63 Jahre sollte nicht zur Bedarfsanalyse her angezogen werden. Aktuell sind in der AA Köln 1.064 Menschen im Alter von 63 bis ein schließlich 65 Jahre gemeldet. Hierbei muss beachtet werden, dass die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt derzeit für den Jahrgang 1951 bei 65 Jahren und 5 Monaten liegt. • Eine tagaktuelle Abfrage unserer internen Datenban k ergab – diese Angaben können wir nicht statistisch erheben - , dass bei den über 65 Jährigen 195 Menschen arbeitslos und 270 arbeitssuchend erfaßt sind. Vorsitzende der Geschäftsführung Luxemburger Str. 121 50939 Köln Fax: 0221 / 9429-5005 Köln, 9. Juni 2017 Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für Soziales und Senioren Abteilung für Senioren und behinderte Menschen Frau Anna-Maria Friedrich Ottmar-Pohl-Platz 1 (Kalk-Karree) 51103 Köln - 2 - • Nach unserer Einschätzung gibt es keine besonders ausgewiesenen Branchen, in denen ein verstärkter Bedarf von Unternehmen an den in Rede stehenden Personenkreis signalisiert wird. Einzelne Unternehmen sind eher an ehrenamtlichen Tätigkeiten interessiert, vereinzelt auch an Mini -Jobbern, z.B. im Rahmen der Alltagsbetreuung in Krankenhäusern und Pflegehei men. Im Rahmen der Fachkräftesicherung gehen Unternehmen eher den Weg, dass sie ihre Beschäftigten, die in den Ruhestand gehen, bitten länger zu arbeiten. • Wir gehen davon aus, dass Senioren und Seniorinnen eher an einer geringfügigen Beschäftigung interessiert sind. Ab dem Monat, ab dem Anspruch auf Regelaltersrente besteht, zahlen Senioren und Seniorinnen keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung mehr. Geringfügige Beschäftigungen sind in der Beschäftigtenstatistik jedoch nicht erfasst. Erkenntnisse zu einem etwaigen Bedarf liegen daher nicht vor. Nun zu Ihrem Interesse, ob die AA Köln eine auf Seniorinnen/Senioren zugeschnittene Jobvermittlung als Bestandteil der Arbeitsvermittlung im Sinne des SGB III und damit grundsätzlich im Handlungsbereich der Agentur für Arbeit sieht. Grundsätzlich sehen wir keine gesetzliche Grundlage im Handlungsbereich der Bundesagentur für Arbeit für die Einrichtung einer speziellen Seniorenvermittlungsstelle. • Die Bundesagentur für Arbeit verfolgt einen integrativen Ansatz, um Menschen und Arbeit zusammenzubringen, d.h. unsere Dienstleistungen wie Information, Beratung, Vermittlung und Förderung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nicht zielgruppenspezifisch angeboten. Grundsätzlich gibt es daher keine spe zielle Vermittlung für bestimmte Zielgruppen. Alleinig für Rehabilitanden und schwerbehinderte Menschen halten wir ein derartiges Angebot vor, weil die Beraterinnen und Berater für diese Gruppe rehaspezifische Kompetenzen benötigen, um Menschen in Arbeit zu bringen. • Die Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit ist es, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln. Geringfügige Stellen werden zwar in der Jobbörse erfasst, aber nicht durch die Vermittlerinnen und Vermittler des Arbeitgeber - Service betreut. Damit erfolgt auch keine Vermittlung in geringfügige Beschäftigungen. • Natürlich erhalten Senioren und Seniorinnen ein Informations- und Beratungsangebot, sie können sich auch nach Erreichen der Altersgrenze arbeitssuchend melden und die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch nehmen. Ich hoffe, dass ich Sie mit diesen Ausführen unterstützen konnte. Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich bitte. Mit freundlichen Grüßen Roswitha Stock Vorsitzende der Geschäftsführung
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1107/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 24.07.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27